Said El Mala: Mit neuer Position doch noch in den Dunstkreis der WM?
Tim Vrastil
Nun also auch Elfmeter. Am vergangenen Spieltag erzielte der Youngster seinen elften Saisontreffer. Und das in ganz anderer Funktion für den 1. FC Köln: Said El Mala in neuer Rolle zur WM?
Beim 1. FC Köln zeichnet sich unter dem neuen Trainer René Wagner eine klare Weiterentwicklung in der Rolle von Said El Mala ab. Während der Offensivspieler unter Vorgänger Lukas Kwasniok häufig strikt auf dem linken Flügel eingesetzt wurde, soll er unter dem neuen Coach nun deutlich flexibler agieren und sich vermehrt auch in die gefährlichen Räume in zentraler Position rund um Mittelstürmer Ragnar Ache begeben. Nicht zuletzt dank des ihm ausgesprochenen Vertrauens und seiner inzwischen gefestigten Rolle in der Startelf wusste der 19-Jährige auch zuletzt gegen Werder Bremen zu überzeugen und erzielte beim 3:1-Erfolg den wichtigen Treffer per Elfmeter. Pünktlich vor der entscheidenden Saisonphase scheint El Mala damit zusätzliches Selbstvertrauen getankt zu haben und vielleicht winkt doch noch die WM.
Said El Mala jubelt nach seinem Tor gegen Bremen (Foto: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images)
Mit nunmehr elf Saisontoren und vier Vorlagen ist Said El Mala alleiniger Topscorer beim 1. FC Köln und geht nach seinem Elfmetertor gegen den direkten Konkurrenten Werder Bremen (3:1) mit ordentlich Selbstvertrauen in die letzten fünf Saisonspiele in der Bundesliga. Auch wenn das Offensiv-Juwel bereits unter Lukas Kwasniok eine steile Entwicklung erlebte, scheint das in ihn gesetzte Vertrauen von Neu-Coach René Wagner ihn zum Saisonende hin noch einmal zusätzlich zu beflügeln. In der Vergangenheit noch meist als klarer linker Außenbahnspieler eingesetzt, scheint sich die Rolle des begehrten Leistungsträgers der Kölner unter dem neuen Übungsleiter noch aber noch einmal zu verändern oder weiterzuentwickeln.
„Ich möchte einfach, dass er als Spieler ein bisschen flexibler wird. Nicht nur außen steht und auf seine Situationen wartet, sondern auch mal von innen tief gehen kann oder sich seine Position außen auch immer wieder sucht“, beschrieb Wagner auf der Spieltags-Pressekonferenz am Mittwoch die (neuen) Erwartungen an den 19-Jährigen, der es bereits am vergangenen Wochenende „echt gut gemacht hat“ im „Mix zwischen Doppelspitze mit Reggie (Ragnar Ache, Anm. d. Red.) und nach außen ausweichend, um sich seine Situationen zu suchen.“ Gerade dieses Zusammenspiel mit Stürmer Ache sei wichtig für das Team, um den Gegner vor unerwartete und unangenehme Aufgaben zu stellen. „Ich mag ihn in der Öffnung bzw. im Übergang aktuell gern neben Reggie, weil wir dann immer die Chance haben, über einen langen Ball durch Reggie auch gefährlich hinter die letzte Linie zu kommen. Ich glaube, das tut ihm gut, er ist diese Saison gefühlt schon oft allein auf den Torhüter zugelaufen und die Dinger wird er irgendwann dann auch reinmachen und so noch gefährlicher werden.“
Mit neuer Rolle zu mehr Torgefahr
Dass er die neuen Impulse und Anforderungen annimmt und bereits jetzt versucht, sie umzusetzen, stimmt Coach Wagner optimistisch. „Ich spüre, dass er mir vertraut, weil er einfach seine Position im Spiel auch gut hält. Er erfüllt seine Aufgabe und versucht in jeder Phase des Spiels, die Sachen umzusetzen, die wir ihm mitgeben.“ Die neue Rolle weg vom klassischen Flügelspieler hin zu einem variableren Offensivakteur, der sowohl zentral als auch auf den Außenbahnen agiert und so immer wieder auch in die gefährlichen Abschlusssituationen vor dem gegnerischen Tor kommt, soll demnach fortan und bis zum Saisonende die Marschroute sein. „Das wird die Rolle für Said für die letzten Spiele sein, dass er da einfach unberechenbarer wird, weil er mit seiner Geschwindigkeit und seinem Dribbling unfassbar gefährlich werden kann für jeden Gegner“, so Wagner abschließend.
Am Ende des Tages geht es für El Mala auch darum, noch auf den WM-Zug aufzuspringen. Zwar wollte Wagner sich nicht zu den DFB-Chancen seines Youngsters äußern, die neue Rolle, vor allem aber das Vertrauen könnten dem Youngster zumindest den Weg ebnen.
Einerseits, andererseits: Soll Said El Mala den 1. FC Köln im Sommer verlassen? Gründe dafür und dagegen
Hendrik Broschart
Wie ein roter Faden ziehen sich die Transfergerüchte um Said El Mala durch die Saison. Nun soll der Kölner Youngster Brighton die Zusage gegeben haben. Die Entscheidung über den Abschied liegt aktuell einzig beim 1. FC Köln: Ein Pro und Contra zu einem möglichen Transfer von Said El Mala.
Es ist kaum vorstellbar, dass Said El Mala mit dem FC in die 2. Bundesliga geht. Aktuell sieht es so aus, als würde der Youngster die Geißböcke so oder so im kommenden Sommer verlassen. Tatsächlich gibt es dafür gute Gründe. Allerdings auch gute, die für einen Verbleib sprechen. Die COFC-Reporter Hendrik Broschart und Simon Bartsch haben die Argumente gesammelt.
Said El Mala jubelt nach dem Ausgleich gegen den FC Augsburg
Als Christian Keller im Sommer der Transfersperre nach und nach junge Talente unter Vertrag nahm und direkt wieder verlieh, da mag der ein oder andere Fan einen gewissen blinden Aktionismus beim damaligen Sportchef ausgemacht haben. Der Tenor „Hauptsache etwas machen“ hätte zwar nicht so wirklich zu dem Analysten Keller gepasst, eine etwaige Motivation wäre angesichts der trostlosen Transferzeit aber durchaus verständlich, wenn auch nicht zwingend logisch gewesen. Dass sich unter den verpflichteten Spielern ein absoluter Rohdiamant befinden würde, war nicht abzusehen, ist aber genauso eingetreten. Nicht nur das: Der kometenhafte Aufstieg von Said El Mala ist beeindruckend. Newcomer der 3. Liga, Bundesliga-Debüt, Topscorer der Geißböcke und Fast-Nationalspieler.
Erinnerungen an Lukas Podolski
Es ist nur folgerichtig, dass die Kölner Fans dem Shootingstar zu Füßen liegen und genauso folgerichtig ist der Vergleich zu Lukas Podolski. Am Geißbockheim gibt es zum ersten Mal seit dem Weltmeister von 2014 ein Eigengewächs, dass schon in seiner Premieren-Saison das Zeug zur Kölner Identifikationsfigur hat. Schon jetzt flitzen die El-Mala-Trikots in sämtlichen Größen über die Sportplätze des Rheinlands. Mit seinen 19 Jahren ist der gebürtige Krefelder der absolute Star der Mannschaft. Der Hype, dessen Ursprung den Medien nachgesagt wird, der aber zum Großteil der erstaunlichen Leistung des Offensivspielers geschuldet ist, ist die logische Konsequenz der unermesslichen Sehnsucht nach einem neuen Prinzen. Der Youngster ist Balsam auf der zuletzt doch arg geschundenen und strapazierten Geißbock-Seele.
In einer idealen rot-weißen Welt würde diese Liaison von gestillter Sehnsucht eines Kölner Stars und sportlicher Leistung niemals enden dürfen. Die Fußball-Welt ist weder rot-weiß noch ideal, dennoch lief auch ein Lukas Podolski drei Jahre für die Profis des FC auf, bevor es die spätere Legende in die weite Welt zog. Warum sollte El Mala nicht den gleichen Weg gehen? Dass der 19-Jährige kein fertiger Spieler ist, seine Baustellen hat, steht außer Frage. Der Youngster fühlt sich in Köln wohl, kennt das Umfeld, hätte einen Verein, bei dem er viel Spielzeit sammeln würde und sich so weiterentwickeln könnte. Es ist alles andere als gesagt, dass El Mala in England oder bei den Top-Teams Europas seine Einsatzzeit bekommen würde.
Was ist finanziell möglich?
Die verehrenden Kölner Fans würden dem Youngster sicherlich den ein oder anderen sportlichen Fehltritt verzeihen, wie sie es einst auch bei Prinz Poldi gemacht haben. Zweifelsfrei sind die kolportierten Millionen von 35 bis 45 Millionen Euro reizvoll, immerhin gibt es im Sommer einige Ablösen zu zahlen, die die Leihkonstrukte mit sich bringen, aber ist bei El Mala nicht noch mehr möglich? Mal angenommen, der 19-Jährige fährt doch mit zur WM und spielt ein starkes, ein erfolgreiches Turnier – bei der nächsten Einschätzung des Online-Portals transfermarkt.de würde die Ablöse sehr schnell die 50, vielleicht die 60-Millionen Euro-Marke knacken. Und dann würden andere englische Clubs andere Summen auf den Tisch schmeißen.
Auch mit einem weiteren erfolgreichen Jahr in der Bundesliga würde der Marktwert wohl noch einmal steigen. Der Vertrag läuft bekanntlich noch bis 2030, es gibt keine Ablöse. Der FC kann also locker eine weitere Saison die Entwicklung des Spielers abwarten und dann statt einer Hand beide Hände aufhalten. Vor allem aber zeigt die aktuelle Saison die sportliche Bedeutung des Youngster. Said El Mala hat neun Treffer erzielt, vier weitere vorbereitet. El Mala ist damit nicht nur an nahezu jedem dritten Treffer der Geißböcke direkt beteiligt, der Offensivspieler hat den Kölnern durch seine Tore viele Punkte beschert. Punkte, ohne die die Situation im Abstiegskampf nahezu aussichtslos wäre. Es wird schwer einen adäquaten Ersatz zu finden. Und in der jüngeren Vergangenheit haben die über Jahre hinweg nicht ersetzten Leistungsträger zu massiven Problemen geführt.
Andererseits…
Ein möglicher Wechsel von Said El Mala zu Brighton & Hove Albion hätte das Potenzial, zum Musterbeispiel für die strategische Neuausrichtung im erzielen hoher Transfererlöse durch die Ausbildung vielversprechender Talente zu werden. Aus Vereinssicht ist die Argumentation nahezu zwingend. Eine Ablösesumme von rund 35 Millionen Euro plus Boni, wie die „BILD“ zuletzt hat verlauten lassen, würde El Mala nicht nur zum teuersten Abgang der Vereinsgeschichte machen und den bisherigen Rekord von Anthony Modeste (Der Franzose ging damals für 29 Millionen nach China zu TJ Tianhai) klar übertreffen. Das wäre kein bloßer Transfererfolg, sondern ein Statement. Köln würde eindrucksvoll demonstrieren, dass der eingeschlagene Weg trägt. Junge Spieler verpflichten, entwickeln und gewinnbringend verkaufen. Ein Deal dieser Größenordnung wäre die Bestätigung dieses Modells in Reinform.
Endlich Ruhe im El Mala-Hype
Auch mit Blick auf das stets rumorende Innenleben des Klubs spricht vieles für einen Schnitt. Die Beziehung zwischen El Mala und Trainer Lukas Kwasniok entwickelte sich in dieser Saison zum wiederkehrenden Diskussionsthema. Jede Entscheidung rund um den Offensivspieler wurde seziert, jede Personalie aufgeblasen. Zwischenzeitlich entstand der Eindruck eines abgekühlten Verhältnisses. Ein Wechsel würde diese Dauerdebatte abrupt beenden und dem Umfeld des 1. FC Köln die dringend benötigte Ruhe verschaffen. Der Fokus könnte wieder konsequent auf dem Sportlichen liegen, statt auf Nebenschauplätzen. Es würden wieder Pressekonferenzen vergehen, an denen Kwasniok keine Frage zu El Mala beantworten müsste, was der FC-Coach sicherlich begrüßt.
Sportlich wirkt der Schritt ebenso folgerichtig. El Mala hat in der Bundesliga nachdrücklich bewiesen, wie schnell er sich an ein höheres Niveau anpassen kann. Der Sprung aus der dritten Liga galt einst als Wagnis, entpuppte sich jedoch als Erfolgsgeschichte. Heute steht ein Spieler, der nicht nur mithält, sondern Spiele prägt. Vor diesem Hintergrund verliert die Frage nach der vermeintlich zu großen Premier League an Gewicht. Vielmehr drängt sich der Eindruck auf, dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist.
El Mala ist bereit für den nächsten Schritt
Brighton bietet dafür nahezu ideale Bedingungen. Der Klub steht wie kaum ein anderer für nachhaltige Spielerentwicklung auf höchstem Niveau. Junge Talente erhalten Vertrauen, Verantwortung und eine klare sportliche Perspektive. Gleichzeitig fungiert der Verein als Sprungbrett in die europäische Spitze. Für El Mala könnte der Wechsel an die Südküste Englands genau der entscheidende Zwischenschritt sein, um sich dauerhaft auf Topniveau zu etablieren. Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist zudem das familiäre Umfeld. Berichten zufolge wäre auch ein Wechsel von Malek El Mala Teil des Gesamtpakets. Für Said El Mala wäre das ein entscheidender Stabilitätsanker.
Sein Bruder spielt eine zentrale Rolle in seiner Entwicklung. Dass ein früherer Wechsel zu Borussia Dortmund unter anderem an diesem Punkt scheiterte, unterstreicht die Bedeutung dieses Aspekts. In Brighton könnte er sportlichen Fortschritt und persönliches Gleichgewicht miteinander verbinden. Hinzu kommt die Arbeit unter Fabian Hürzeler. Der Trainer gilt als eines der spannendsten Profile im europäischen Fußball. Seine intensive, fordernde Spielweise verlangt den Spielern körperlich und mental alles ab. Genau darin liegt für El Mala eine große Chance. Bereits unter Kwasniok wurde deutlich, wie sehr ihn ein solches System fordert. In der Premier League wird diese Intensität zum Dauerzustand. Für einen Spieler mit seinem Potenzial gibt es kaum ein besseres Umfeld, um den nächsten Entwicklungsschritt zu erzwingen und sein Maximum abzurufen.
Shootingstar des 1. FC Köln: So erklärt Lukas Kwasniok die Joker-Rolle von Said El Mala
Simon Bartsch
Erst am vergangenen Samstag zeigte Said El Mala einmal mehr, warum er als Joker so wichtig für den FC ist. Doch viele Fans fordern den wertvollsten Spieler der FC-Historie von Beginn an beim 1. FC Köln: So erklärt Lukas Kwasniok die Rolle von Said El Mala.
Er ist der wertvollste Spieler der FC-Historie und untermauerte am Samstag einmal mehr, warum er so wichtig für die Kölner ist. Dennoch kommt Said El Mala meist nicht über die Rolle des Jokers hinaus. Dazu äußerte sich am Dienstag Trainer Lukas Kwasniok.
Lukas Kwasniok, Said El Mala und Sebastian Sebulonsen bei der Einwechslung
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Keine 180 Sekunden benötigte Said El Mala am vergangenen Samstag, um ein Mal mehr eine besondere Qualität unter Beweis zu stellen. Der 19-Jährige zeigte beeindruckend, dass er sofort zündet, keine lange Anlaufzeit benötigt. El Mala wurde gegen den 1. FC Heidenheim zur Pause eingewechselt und traf prompt zum 2:2-Ausgleich – wieder einmal bescherte der Youngster dem FC damit einen wichtigen Zähler. Es war bereits das vierte Joker-Tor in dieser Spielzeit, zudem bereitete der Youngster drei weitere Treffer nach seinen Einwechslungen vor. Vor allem Dank El Mala ist Köln das zweiterfolgreichste Team bei den Jokern. Köln kommt auf 16 Torbeteiligungen der Einwechselspieler, die Bayern auf 18 – auf Rang drei folgt Borussia Dortmund mit elf.
„Das ist ein Unterschied“
Und obwohl El Mala der erfolgreichste Joker der Liga ist, wird über genau diese Position unter den Anhängern der Geißböcke fleißig diskutiert. Viele Kölner Fans fordern den Shootingstar von Beginn an. Kein Wunder, El Mala ist wohl das größte Talent, das der FC seit Jahren in seinen eigenen Reihen spielen hat. Der 19-Jährige darf sich sogar berechtigte Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme machen. Und El Mala ist zunächst sportlich, später wirtschaftlich das große Zukunftsversprechen der Kölner. Noch nie wurde ein FC-Profi auf einen annähernden Marktwert geschätzt. Das Online-Portal transfermarkt.de gibt dieses mittlerweile mit unglaublichen 40 Millionen Euro an. Am vergangenen Samstag saß der Youngster aber zunächst auf der Bank, Fynn Schenten stand in der Anfangsformation.
Ebenfalls ein großes Talent. Aber eins, für den transfermarkt.de erst nach dessen Einsatz gegen Heidenheim einen Marktwert von 800.000 Euro angegeben hat. Zwar erzielte El Mala am Samstag den wichtigen Ausgleich, eine Startelf-Garantie bekam der 19-Jährige für die Bayern-Begegnung aber nicht. „Mir steht vielleicht der beste Einwechsler der ganzen Liga zur Verfügung, aber er ist – und da sind wir uns hoffentlich einig – definitiv nicht der beste Spieler der Bundesliga“, sagte Lukas Kwasniok am Dienstag. „Das ist ein großer Unterschied.“ Der Kölner Coach betonte, dass man es gemeinsam geschafft habe, den Marktwert des Youngsters in die Höhe zu treiben. „In allererster Linie der Junge mit seiner Qualität, aber auch der Verein, das Trainerteam und auch meine Wenigkeit – ein wenig, vielleicht fünf, vielleicht zehn Prozent“, so der Trainer weiter.
„Das ist das Entscheidende“
„Das bedeutet ja im Umkehrschluss, dass nicht alles so schlecht gelaufen ist. Und den Marktwert hat er durch seine Scorer generiert, nicht durch Startelf-Einsätze und die Scorer generiert er wiederum zu 95 Prozent in der zweiten Halbzeit“, erklärte der Kölner Coach. So gesehen ein richtiger Wert, nur wäre die Zahl möglicherweise eine andere, wenn der Spieler öfter der Startelf angehören würde. „Unser Ziel ist es ihn auch immer besser von Beginn an zu machen, dass er aber trotzdem am Ende des Spiels auf dem Feld sein kann“, sagte Kwasniok. In diesem Entwicklungsprozess befände sich der Spieler. „Den nimmt er auch total an. Der Junge ist so klar im Kopf für 19, für all das, was um ihn herum geschieht, dass er – und da bin ich mir relativ sicher – dem Trainerteam, dem Verein und mir mehr vertraut als dem ganzen Hype drumherum und das ist das Entscheidende.“
Vor- und Nachteile: Wird Said El Mala zur Dauerlösung als Mittelstürmer beim 1. FC Köln?
Tim Vrastil
Der 1. FC Köln sah sich gegen den FC St. Pauli am vergangenen Samstag lange als Sieger, ehe es doch noch den späten Ausgleich gab. Einen guten Eindruck hinterließ dabei Jungstar Said El Mala, der gegen die Hamburger als Mittelstürmer auflief. Und so stellt sich durchaus eine Frage beim 1. FC Köln: Ist Said El Mala eine gute Dauerlösung als Mittelstürmer?
Lange sahen die Kölner am Samstag wie der sichere Sieger aus. Nur ein Ausrutscher von Marvin Schwäbe verhinderte letztlich den Sieg der Geißböcke. Ein Spieler stach einmal mehr heraus und das auf ungewohnter Position für den 1. FC Köln: Ist Said El Mala vielleicht sogar eine gute Dauerlösung als Mittelstürmer?
Said El Mala erzielt gegen St. Pauli das 1:0 (Foto: Lars Baron/GettyImages)
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Auch wenn der 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli am Samstag lange wie der sichere und verdiente Sieger aussah, mussten sich die Kölner nach dem 1:1-Ausgleich in den letzten Spielsekunden am Ende doch noch mit einem Unentschieden begnügen. Trotz des bitteren doppelten Punkteverlustes machte auch gegen die Hamburger wieder einmal Youngster Said El Mala auf sich aufmerksam und erzielte das einzige Tor seiner Mannschaft zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung. Ungewöhnlich dabei: Der 19-Jährige lief gegen den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt erstmals als Mittelstürmer auf und hinterließ dabei einen sehr ordentlichen Eindruck. Für FC-Trainer Lukas Kwasniok scheint sich nach dem Auftritt seines Top-Talents nun die berechtigte Frage zu stellen, ob El Mala nicht auch als eine Dauerlösung für die Problemzone Sturmspitze fungieren kann.
Effizientester Spieler der Liga nach Kane
Mit dem Treffer gegen St. Pauli ist El Mala nun mit sechs Toren und drei Vorlagen alleiniger Top-Scorer der Kölner. Der gebürtige Krefelder kam bis zuletzt fast ausschließlich über den linken Flügel zum Zug, brachte sich selbst aber immer wieder durch starke Tempodribblings in gute Abschlusspositionen am oder im gegnerischen Strafraum. Mit nur 4,7 Versuchen pro Tor ist er nach Bayern-Star Harry Kane sogar der effizienteste Spieler der Bundesliga. Neben seinem Torinstinkt und eben jener Effizienz bringt El Mala zumindest theoretisch auch körperlich einiges mit, ist mit 1,87 Meter groß gewachsen und dürfte das Potenzial haben, in Luftduellen oder beim Ballabschirmen noch deutlich mehr mitzuhelfen.
Als vorderster Angreifer ist der Weg zum Tor für ihn zudem deutlich kürzer als über den Flügel, er könnte sich zwischen den gegnerischen Innenverteidigern mit seinem Tempo in die Tiefe direkt zum Tor bewegen und müsste nicht erst über die Außenbahn einen Gegenspieler ausspielen, um dann nach innen in die gefährlichen Räume zu ziehen. Ohnehin ist der 19-Jährige auf dem Flügel eher der Typ Flügelspieler, der im Robben-Style nach innen geht und den Abschluss sucht. Die Außenposition könnte Lukas Kwasniok so beispielsweise mit einem flankenstarken Spieler wie Kaminski besetzen. Abgesehen von seinen offensiven Talenten könnte El Mala in der Sturmmitte vielleicht auch eher seine defensiven „Schwächen“ kaschieren und er könnte sich mehr auf seine Rolle als offensiver Gefahrenherd konzentrieren.
El Mala wirklich als Mittelstürmer-Dauerlösung?
Allerdings mangelt es El Mala zurzeit noch an der Erfahrung in zentraler Sturmposition sowie an einer massiv robusten Spielweise. Der 19-Jährige ist zwar pfeilschnell, setzt seinen Körper trotz seiner Größe aber noch zu wenig ein. Auch das Kopfballspiel gehört Stand jetzt (noch) nicht zu den bislang nachgewiesenen Stärken des jungen Top-Talents. Darüber hinaus kommt mit dem kürzeren Weg zum Tor in der Sturmspitze auch seine hohe Endgeschwindigkeit deutlich weniger zum Tragen, da auf dieser Position eher explosive kurze bis mittellange Sprints relevant sind. Lange Läufe auf höchstem Tempo über das Spielfeld wie beim Tor gegen den FC St. Pauli sind als Mittelstürmer wohl eher selten möglich.
Insgesamt verfügt der Youngster zwar über ein hochinteressantes Skillset, hat aber nicht die klassische Ausbildung als Mittelstürmer genossen. Der Überraschungsfaktor könnte innerhalb eines Spiels womöglich interessant werden, um El Mala je nach Spielstand vom Flügel in die Mitte zu beordern – ob diese Rolle allerdings als Dauerlösung Früchte tragen kann, wird die Zukunft zeigen. Fest steht jedenfalls eins: FC-Coach Kwasniok hat mit seinem Top-Talent mehrere Optionen und auch der 19-Jährige wird von Training zu Training und Spiel zu Spiel reifer und besser werden. Aus der Startelf ist der Topscorer jedenfalls zurzeit nicht mehr wegzudenken.
„Das sind Dinge, die ich auch wahrnehmen will“: Nagelsmann stellt Said El Mala DFB-Debüt in Aussicht
Simon Bartsch
Kommt Said El Mala tatsächlich am Freitag zu seinem Länderspiel-Debüt? Das scheint durchaus möglich für den Offensivspieler des 1. FC Köln: Julian Nagelsmann stellt El Mala Debüt in Aussicht.
Sechs Jahre nach dem letzten Spiel von Jonas Hector könnte es also einen weiteren Einsatz in der A-Mannschaft geben für einen Spieler des 1. FC Köln: Julian Nagelsmann stellt El Mala Debüt in Aussicht.
Said El Mala könnte sein Debüt feiern
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Fast auf die Woche genau könnte es sechs Jahre nach dem letzten Einsatz eines Kölners im Trikot der deutschen A-Nationalmannschaft das nächste geben. Said El Mala könnte am Freitagabend sein Debüt in der DFB-Auswahl im Duell gegen Luxemburg feiern. Der Kölner Youngster hat sich genauso wie Assan Ouédraogo im Training bewiesen. „Sie sollen nicht wie die großen Zampanos daher kommen, sondern Gas geben“, sagte Julian Nagelsmann am Donnerstagabend auf der Pressekonferenz der deutschen Nationalmannschaft. „Das machen beide und haben es auch gut gemacht. Und vielleicht kriegen sie auch beide ihre Chance. Da haben wir uns aber noch nicht entschieden, weil wir schon auch noch den Spielverlauf abwarten müssen. Aber sie machen beide einen guten Eindruck.“
„Sie machen es beide gut“
Schon zu Beginn der Woche hatte Nagelsmann die Beweggründe für die frühe Nominierung des Kölner Shootingstars erklärt. Der Bundestrainer betonte, dass es erst einmal darum ginge, dass El Mala im Training mit mache. Eine Überraschung zum Anpfiff wird es aber wohl nicht geben. „In der Startelf sehen wir keinen der beiden. Sie machen es beide gut“, so Nagelsmann. „Vom Scouting weißt du ja, welche Stärken und welche Schwächen sie noch haben. Das ist dann im Training auch meist eine Bestätigung. Dann siehst du ein paar Dinge, die dich überraschen oder nicht überraschen.“ Der 38-Jährige sagte aber auch, dass er schauen wolle, wie sich die Spieler verhalten würden. „Weil ich, wenn wir für uns ein Turnier qualifizieren, auch eine Entscheidung treffen muss, dass wir ein Gefüge haben, das gut zueinander passt.“
Und El Mala scheint einen ganz guten Eindruck hinterlassen zu haben. Zumindest plauderte der Bundestrainer aus dem Nähkästchen und erzählte, wie El Mala dem ankommenden Ouédraogo das Hotel zeigte. „Das war ganz goldig von ihm und das sind die Dinge, die ich auch wahrnehmen will“, sagte Nagelsmann. Ob es zum Debüt reicht, wird der Spielverlauf zeigen.
Kwasniok wird bei El Mala deutlich: „Er war nicht gut“
Simon Bartsch
Unter der Woche gab es wieder viel Wirbel um Said El Mala. Auch, weil der Kölner Youngster in die Nationalmannschaft berufen wurde. Gegen seinen Ex-Verein fand der Shootingstar nicht ins Spiel und erntete Kritik vom Trainer des 1. FC Köln: Kwasniok findet deutliche Worte Richtung Said El Mala.
Verletzung, Spiel gegen den Ex-Verein, Nationalmannschaft – es gab viele Themen um die Geißböcke und ihren Shootingstar. Nach dem Derby gab es Kritik vom Trainer des 1. FC Köln: Kwasniok findet deutliche Worte Richtung Said El Mala.
Said El Mala erwischte beim 1. FC Köln nicht seinen besten Tag
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Lukas Kwasniok ist dieser Tage nach wie vor bemüht, das Thema Said El Mala möglichst kleinzuhalten. Kein leichtes Unterfangen, denn die Leistungen des jungen Talents waren so stark, die Entwicklung „exorbitant“ – wie Kwasniok selbst sagte – , dass selbst ein Julian Nagelsmann nicht mehr an dem jungen Spieler vorbeikommt. Der Bundestrainer hatte den Youngster telefonisch über die Nominierung informieren wollen. Dieser nahm den Anruf nicht an, weil er die Nummer nicht kannte, wie El Mala bei „Sky“ erklärte. Dann habe er aber eine Kurznachricht von Nagelsmann bekommen, der um Rückruf bat. Kwasniok wiederum sprach zwar davon, dass die Nominierung „gut und mutig“ sei, einen großes Freudenfass wollte der Kölner Coach aber noch nicht aufmachen.
„Er war nicht gut“
Denn die Kölner Verantwortlichen werden nicht müde zu betonen, dass der Youngster nach wie vor „noch einige Felder“ hat, in denen er sich verbessern kann und muss. Und da war die Begegnung gegen Mönchengladbach am Samstagabend wohl der passendste Beweis für. Anders als noch gegen die Bayern war der 19-Jährige nämlich nicht aufgrund der individuellen Qualität des Gegners abgemeldet. El Mala fand gegen die Fohlen so gut wie gar nicht statt. Nur 21 Ballkontakte, drei Dribblings, von dem er eins gewann, ein Torabschluss – für das Kölner Talent erstaunlich schwache Werte. „Er war nicht gut, deswegen habe ich ihn rausgenommen. So einfach ist das“, sagte Kwasnkiok. „Er hat in der Arbeit gegen den Ball an der einen oder anderen Stelle nicht so agiert, wie ich mir das vorstelle.“
Und so war das Derby gegen den Verein, der El Mala als Juniorenspieler ausgemustert hat, nach 45 Minuten beendet. „Ich bewerte wie bei allen anderen Spielern die Leistung und wenn die in den ersten 45 Minuten nicht so gut ist, haben wir mit Bülter, Kaminski und Maina noch drei weitere Spieler, die sich auf der linken Seite sehr wohlfühlen“, so der Trainer weiter. Und: „Er hatte seine Eins-gegen-Eins-Situationen, aber nur mit einem Bodyguard, also dem Halbverteidiger. Da hat Joe Scally immer gut unterstützt, wir wollten Said aber in Duelle mit Sander bekommen. Das haben die Gladbacher aber nicht zugelassen.“ So veränderte der Trainer zur Pause die Aufstellung, so richtig zündeten die Ideen aber auch nicht. Auch, weil die Gladbacher spätestens mit dem 2:0 eine andere Spieldynamik aufzogen.
El Mala saß da bereits draußen. „Wir betonen das Woche für Woche, auch wenn die Leute nicht gerne zuhören, wenn man so etwas sagt. Said nimmt eine sehr positive Entwicklung und hat uns in der laufenden Saison schon in vielen Situationen geholfen, aber heute hat die eine oder andere Situation nicht so Früchte getragen“, stimmte auch Thomas Kessler zu. Dennoch sind sich wohl Fans und Verantwortliche einig, dass der Youngster noch viel Freude bereiten wird. Auch, wenn er mal einen schwachen Abend erwischt.
EM-Quali: Said El Mala startet mit Kantersieg – FC-Profis tanken Selbstvertrauen
Simon Bartsch
Die Länderspielreise der FC-Nationalspieler dürfte mit viel Wohlwollen aufgenommen worden sein beim 1. FC Köln: Denn die Nationalspieler tanken viel Selbstvertrauen. Zum Abschluss feierte unter anderem Said El Mala einen Kantersieg mit der deutschen U21-Nationalmannschaft.
Zum Abschluss gab es nochmal Einsatzzeit sowie einen Kantersieg für die Akteure des 1. FC Köln: Die Kölner Nationalspieler tanken jedenfalls viel Selbstvertrauen für den nächsten Bundesliga-Block.
Said El Mala feiert mit der DFB-Auswahl einen Kantersieg (Foto: Stuart Franklin/GettyImages)
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Normalerweise werden die Länderspielreisen von den Vereinsvertretern eher skeptisch gesehen. Das eigene Trainingspersonal fällt ein wenig dünner aus, es drohen Verletzungen. Dahingehend dürfte bei den FC-Verantwortlichen Aufatmen herrschen, in Sachen Spielpraxis und Selbstvertrauen vielleicht so etwas wie Zufriedenheit. Denn davon dürften sich die fünf Nationalspieler der Geißböcke ordentlich abgeholt haben. Jakub Kaminski etwa erzielte im Duell gegen Finnland einen Treffer, bereitete einen weiteren vor. Der Pole hatte damit maßgeblichen Anteil am 3:1-Erfolg. Auch Said El Mala kehrt sicherlich mit vielen Impressionen zurück ans Geißbockheim. Der Offensivspieler kam am Dienstagabend gegen Lettland nach einer guten Stunde zum Einsatz und sorgte mit einigen starken Dribblings und Abschlüssen sowie einem genialen Steckpass und einer Direktvorlage für Gefahr.
Starke halbe Stunde von El Mala
Der 19-Jährige trug sich nicht in die Torjägerliste ein, war aber dennoch ein Aktivposten. Seine Vorarbeit auf Dženan Pejčinović in der Schlussminute hätte einen Treffer verdient gehabt. Zu diesem Zeitpunkt war die Begegnung ohnehin schon entschieden. Die DFB-Auswahl führte nach Toren von Nelson Weiper, Nicolo Tresoldi (3) und Muhammed Damar bereits 5:0. Am vergangenen Freitag gab es für die DFB-Auswahl einen 2:0-Erfolg über Albanien, allerdings in einem Testspiel. Isak Johannesson schrammte mit der isländischen Auswahl nur knapp an einer kleinen Sensation vorbei. Der Sechser unterlag mit Island dem Vizeweltmeister Frankreich 1:2. Das auch durchaus verdient. Allerdings ging das Team durch Andri Guðjohnsen in Führung. Kylian Mbappé und Bradley Barcola drehten die Begegnung. Als Aurélien Tchouaméni die Rote Karte sah, wurde es nochmal spannend.
Tatsächlich erzielte Guðjohnsen auch spät das vermeintliche 2:2, doch der Treffer wurde zurückgenommen. Auch Jusuf Gazibegovic kassierte eine 1:2-Pleite mit Bosnien-Herzegowina gegen Österreich. Der Rechtsverteidiger wurde erst nach einer guten Stunde eingewechselt. Dass Gazibegovic nicht in der Anfangsformation stand, überraschte ein wenig. Denn der Außenverteidiger hatte im ersten Länderspiel der Bosnier gegen San Marino (6:0) eine starke Leistung gezeigt. Rav van den Berg kam bei der U21 der Niederlande zum Einsatz. Der Nachwuchs der Elftal spielte gegen Israel 2:2. Am Donnerstag werden die fünf Akteure dann wieder mit der Mannschaft trainieren und sich auf die Begegnung gegen Wolfsburg vorbereiten.
Der nächste Schritt: Said El Mala feiert sein Debüt für die U21-Nationalmannschaft
Simon Bartsch
Am vergangenen Sonntag das erste Tor in der Bundesliga, nun das erste Spiel für den direkten Nachwuchs des DFB: Said El Mala feiert sein U21-Länderspieldebüt. Der Offensivspieler stand gegen Albanien sogar in der Startelf. Aufs Scoreboard schaffte es der 19-Jährige beim 2:0-Erfolg nicht.
Was für eine Woche für den Kölner Hoffnungsträger. Am vergangenen Sonntag erzielte der 19-Jährige seinen ersten Treffer in der Bundesliga, nun folgte der nächste Karriereschritt: Said El Mala feiert sein U21-Länderspieldebüt beim 2:0-Erfolg gegen die Auswahl von Albanien.
Said El Mala macht schon ordentlich Dampf (Archivbild)
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Und Bundestrainer Antonio di Salvo beorderte den Kölner Youngster sogar in die Anfangsformation. Nach dem verpassten EM-Titel im Sommer hat der deutsche Nachwuchs ein neues Gesicht, viele neue Spieler bekommen. Dafür sind Akteure wie Jan Thielmann und Eric Martel aus der Mannschaft herausgewachsen. Im Freundschaftsspiel gegen Albanien standen gleich vier Debütanten in der Startelf. Darunter eben auch El Mala. Doch die deutsche Mannschaft tat sich gegen den vermeintlichen Underdog von Beginn an schwer, so richtig fand die DFB-Elf in der Offensive zunächst nicht statt. Eine erste Hereingabe des Kölner Akteurs verunglückte nach gut zehn Minuten allerdings so richtig. Auf der anderen Seite musste Dennis Seimen gleich zwei Mal eingreifen.
El Mala nach 45 Minuten ausgewechselt
Erst Mitte der Halbzeit steigerte sich das Team. Auch El Mala traute sich mehr, suchte ab und an das Eins-gegen-eins, blieb aber meist hängen. Die besten Chancen vergab Nelson Weiper nach einer gefühlvollen Flanke von Brajan Gruda sowie einem starken Spielzug, den El Mala einleitete. Der Kölner Offensivspieler wurde kurz vor dem Seitenwechsel von Nicolo Tresoldi freigespielt, vertändelte die Kugel aber. Auf der anderen Seite entschärfte Seimen einen Freistoß. Kurz darauf fand der 19-jährige Kölner die Lücke im Dribbling in der Box, jagte den Ball aber über das Tor. Zur Pause wechselte di Salvo nahezu die gesamte Mannschaft. Auch für El Mala war das Spiel beendet. Die DFB-Auswahl drehte im zweiten Abschnitt aber auf. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff erzielte Illyas Ansah die Führung, Dzenan Pejcinovic erhöhte kurz darauf auf 2:0. Das Spiel verlor wieder deutlich an Fahrt. Die DFB-Auswahl tat nicht mehr als nötig, Albanien fiel kaum etwas ein.
Am Dienstag steht das nächste Spiel für die deutsche Auswahl an. Dann hat El Mala gegen Lettland die nächste Chance, sich aufs Scoreboard zu bringen – und dann auch in einem EM-Qualifikationsspiel.