Nach BVB-Rückzieher: Ist damit ein Wechsel von Said El Mala für den 1. FC Köln endgültig vom Tisch?

Said El Mala wird nicht nach Brentford wechseln
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Nach BVB-Rückzieher: Ist damit ein Wechsel von Said El Mala für den 1. FC Köln endgültig vom Tisch?

Das Tauziehen um Said El Mala hat also ein Ende gefunden. Zumindest zwischen dem BVB und Köln. Doch es kann natürlich noch weitere Angebote geben beim 1. FC Köln: Ist das Thema Said El Mala und Transfer damit beendet?

Der BVB ist am Freitag aus dem Poker um Said El Mala ausgestiegen. Nun scheint es so, als würde der Spieler ein weiteres Jahr beim FC bleiben. Final beantwortet ist die Frage aber noch nicht.

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Auch in der Trainingseinheit am Freitag ließ Said El Mala nur wenig Zweifel daran, wie viel Spaß ihm die Arbeit beim FC gerade macht. Von irgendwelchen Wechselgedanken oder geplatzten Wünschen scheint der Spieler zurzeit wahrlich nicht getrieben. Ob die freitagliche Transfer-Bombe bis zum Spieler bereits vorgedrungen war, konnte René Wagner nach der Einheit nicht beantworten. Allerdings ist davon auszugehen, dass der Spieler zumindest in Teilen von den grundsätzlichen Absichten des BVB gewusst haben sollte. Immerhin hat es ja Gespräche zwischen Spieler und der Borussia gegeben. Der Ausstieg des BVB überraschte ein wenig und war dann doch irgendwie folgerichtig. Nachdem Thomas Kessler bei seinem Standpunkt konsequent geblieben war, setzte auch Lars Ricken ein Statement.

„Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot unterbreiten“

Und offenbar ein sehr finales. „Said El Mala ist kein Spieler von Borussia Dortmund und wird es in diesem Sommer auch nicht werden“, so Ricken gegenüber der Mediengruppe. „Wir haben in den vergangenen Tagen offene Gespräche mit den Verantwortlichen des 1. FC Köln geführt, die unser letztes Angebot jedoch abgelehnt haben. Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot mehr unterbreiten und einen Transfer des Spielers nicht weiter verfolgen.“ Es ist nicht davon auszugehen, dass Ricken von seiner doch deutlichen Aussage doch noch einen Rückzieher macht. Zumindest ist es unwahrscheinlich. Genauso, wie es unwahrscheinlich erschien, dass Kessler von seiner Wunschvorstellung abweichen würde. Zwischen dem FC und dem BVB dürfte das Thema El Mala also für diesen Sommer beendet sein.

Doch so ganz sicher scheint man sich in Köln über einen Verbleib des Youngsters noch nicht zu sein. Zumindest fallen auffallend oft die Worte „Stand jetzt“ oder „aktuell“. “Ich freue mich natürlich. Ich bin aber aktuell auch von nichts anderem ausgegangen. Ich freue mich, dass Said da ist“, sagte Wagner. Auf Nachfrage von come-on-fc.com bestätigte der Trainer, dass er davon ausgehe, dass El Mala auch in der kommenden Saison für den FC spiele. Doch neben dem BVB gab und gibt es noch weitere Interessenten. „Wenn ich mir Gedanken über Dinge mache, die ich nicht beeinflussen kann, dann habe ich einen schweren Tag“, so Wagner. „Wenn ich jetzt zu Hause sitze und denke, was könnte passieren, wenn, dann hört mein Kopf gar nicht mehr auf zu rattern und das will ich vermeiden.“

Wird es weitere Angebote geben?

Ein Statement von Thomas Kessler gab es auf Anfrage von come-on-fc von Seiten des FC aber nicht. Für den Geschäftsführer wird sich die grundlegende Denkweise wohl nicht geändert haben. Heißt: Sollte ein Interessent das gewünschte Geld auf den Tisch legen wollen, kann es Gespräche geben. Einen eigenen Deadline Day hatte der FC bislang nicht kommuniziert. Doch mit jedem fortgeschrittenen Tag wird ein Transfer unwahrscheinlicher. Zumal auch die Kölner ihre Planungen wohl finalisieren wollen. Viele Interessenten stehen aktuell nicht Schlange. Zudem spielt der Spieler selbst wohl eine entscheidende Rolle. El Malas Seite ließ bereits den Wechsel nach Brentford platzen, dem Vernehmen nach soll zuletzt nur der BVB als mögliches Ziel des Spielers gegolten haben.

Natürlich kann sich die Sichtweise nun noch einmal verschieben. Gerade, wenn dann doch noch ein großer englischer Club um die Ecke kommt. Denn auch die suchen noch. Dass El Mala in der kommenden Saison das FC-Trikot tragen wird, gilt aber zunehmend als wahrscheinlicher. Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass man aktuell nichts ausschließen sollte. Vor einem guten Monat hätte wohl niemand gedacht, dass überhaupt ein Bundesligist soviel Geld für den Youngster auf den Tisch legen würde. So käme ein weiteres, finales BVB-Angebot überraschend – gänzlich ausgeschlossen ist es aber nicht.


Mehr zum Thema:
>> Kommentar zum geplatzten El-Mala-Deal

>> Das sagt René Wagner zu El Mala

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Hängepartie bei Said El Mala – jetzt bringt sich wohl der nächste Club in Stellung

Hat Tottenham ein Auge auf Said El Mala geworfen?
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Hängepartie bei Said El Mala – jetzt bringt sich wohl der nächste Club in Stellung

Said El Mala ist einer der beiden Schlüssel des aktuellen Transferfensters bei den Geißböcken. Nach der Absage an Brentford wächst unter den Kölnern die Hoffnung auf einen Verbleib in Köln. Doch damit sollte man nicht rechnen beim 1. FC Köln: Tottenham Hotspur bringt sich bei Said El Mala in Stellung.

In vier Wochen startet beim FC schon wieder die Vorbereitung auf die neue Saison. Und Köln fragt sich, ob Said El Mala dann mit von der Partie sein wird. Die Entscheidung steht noch aus. Interessenten gibt es nach wie vor.

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In den vergangenen Tagen ist es stiller geworden um Said El Mala und einen möglichen Abschied. Die Absage an Brentford kam nicht nur für die Fans überraschend, auch die Kölner Verantwortlichen dürften zunächst ihren Ohren nicht getraut haben. Immerhin hatten sich Thomas Kessler und Co. mächtig für einen möglichen Deal ins Zeug gelegt. Wie berichtet hatte der Verein die Familie bei einer Lösung mit einem Weg in die Premier League unterstützt. Den Wunsch zu einem Wechsel auf die Insel hatte der Spieler selbst hinterlegt. Da El Mala aber nicht mehr von einem professionellen Berater unterstützt wird, erklärten sich die Kölner bereit, ihr Netzwerk ins Spiel zu bringen. Nach der Absage wuchs bei so manchem Fan die Hoffnung, El Mala könne dann doch beim FC bleiben. Tatsächlich ist das eine Option, die man auch vereinsintern sicher nicht beiseite schiebt. Zwar würden die Geißböcke El Mala nach wie vor verkaufen, allerdings nur, wenn es auf der anderen Seite rund 50 Millionen für den Spieler gibt. Dann wäre der Transfersommer ein ganz anderer.

Wird Tottenham zum Thema für Said El Mala?

Die FC-Bosse werden aber auch nicht müde zu betonen, dass sie ohne einen Verkauf ebenfalls handlungsfähig seien und den Shootingstar gerne auch weiter in Köln sehen würden. Wahrscheinlicher erscheint aber nach wie vor ein Verkauf des Akteurs. Und das auch weiterhin am ehesten nach England. Zwar haben die El Malas Brentford abgesagt, aber nicht dem Wechsel nach England. Dort bringen sich weitere Clubs in Stellung. Wie die „SportBild“ berichtet, deute einiges darauf hin, „dass Tottenham bald angreift“. Der Londoner Club blickt auf eine miserable Saison zurück, entging nur hauchdünn dem Abstieg. Es soll einige Kaderveränderungen geben, so ist es aus England zu hören. Der Kader gehört zu den wertvollsten Clubs der Insel. transfermarkt.de gibt den aktuellen Wert des Teams mit 700 Millionen Euro an, ein Platz in der Top-sechs der Premier League. Möglicherweise entsprechen die Spurs dann eher den Vorstellungen der Familie – selbst wenn es in der kommenden Spielzeit keine europäischen Nächte geben wird.

Tatsächlich ist der Kader der Lilywhites aktuell breit aufgestellt und mit einigen Topspielern wie Xavi Simons oder Christian Romero gespickt. Wertvollster Spieler des Kaders ist aber Mohammed Kudus. Ein Akteur, der in dieser Saison auch auf der linken Außenbahn und somit auf der El Mala Position eingesetzt wurde. Mit dem 21-jährigen Wilson Odobert verfügt Tottenham über einen weiteren starken Linksaußen. Allerdings erholt sich der Franzose noch von einem Kreuzbandriss, wird erst im Winter zurückerwartet. In London sucht man jedenfalls einen schnellen, dribbelstarken Außenspieler. Möglicherweise werden die Spurs bei El Mala zum ernsthaften Interessenten.


Ist Said El Mala noch zu halten? Brighton bereitet nächstes Angebot vor, weitere Interessenten

Said El Mala vom 1. FC Köln (Foto: Lars Baron / Getty Images)
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Ist Said El Mala noch zu halten? Brighton bereitet nächstes Angebot vor, weitere Interessenten

Er ist der absolute Shootingstar der Bundesliga, der Topscorer der Geißböcke. Und hat damit noch nicht einmal einen Stammplatz sicher. Ob der Youngster auch in der kommenden Saison in Köln spielt erscheint fraglich. Kann der 1. FC Köln Said El Mala wirklich halten?

Kann der 1. FC Köln Said El Mala überhaupt noch halten? Da der Youngster einen Vertrag bis 2030 ohne Ausstiegsklausel besitzt, müsste ein Abschied eigentlich kein Thema sein. Allerdings nehmen die Interessenten zu und auch die mögliche Ablöse dürfte weiterhin steigen.

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Denn nach Informationen von come-on-fc.com bereitet Brighton bereits das nächste Angebot vor. Schon drei Mal soll der englische Club beim FC mit Angeboten vorstellig geworden sein. Wie Sky vor einigen Wochen berichtet hat, hatte der Premier-League-Club zuletzt rund 30 Millionen Euro geboten. Nun könnte es noch einmal deutlich mehr werden. Auch, weil es eben auch aus der Premier League einige Interessenten gibt. Unter anderem sollen sich der FC Liverpool und der FC Chelsea mit dem Spieler befasst haben. Der „Kicker“ bringt zudem noch Newcastle United ins Spiel. Zu Beginn des Jahres gab es in England auch Gerüchte um ein mögliches Interesse von Manchester United. Auch der BVB soll sein Interesse noch intensiviert haben.

El Mala für 50 bis 60 Millionen Euro zu haben

Wie der „Kicker“ zudem zuerst berichtet, hat El Mala sich von seinem bisherigen Berater getrennt und wird künftig von seinen Eltern vertreten. Come-on-fc kann die Information bestätigen. In englischen Medien wird indes davon ausgegangen, dass der Kölner Offensivspieler die Geißböcke nicht unter 50 bis 60 Millionen Euro verlassen wird. Der Youngster soll sich einen Wechsel bereits im Sommer gut vorstellen können. Beim FC würde man natürlich gerne langfristig mit dem Shootingstar planen. Klar ist aber auch, beim Abstieg wäre Köln für den 19-Jährigen sicherlich keine Option mehr. In Köln hat man immer wieder bekräftigt, dass man an der richtigen Entwicklung des jungen Spielers interessiert sei. Eine Spielzeit in der 2. Bundesliga wäre nach aktuellem Stand sicherlich nicht förderlich.

Said El Mala kommt in dieser Spielzeit bereits auf acht Tore und vier Vorlagen, ist damit der Kölner Topscorer. Der 19-Jährige würde zu gerne an der WM im Sommer in Mexiko, den USA und Kanada teilnehmen. Zuletzt hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann den U21-Nationalspieler allerdings in die Pflicht genommen. Die 50-prozentige Spielzeit sei zu wenig. Beim FC ist El Mala eben kein Stammspieler. Lukas Kwasniok setzte den Akteur oft auch als Joker ein. Auch darüber soll der Youngster nicht so richtig glücklich sein.


Tore im Duell beim 1. FC Köln garantiert? Zwei besonders starke Offensivreihen treffen aufeinander

Die Offensiv-Trios des 1. FC Köln und des BVB treffen aufeinander
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Tore im Duell beim 1. FC Köln garantiert? Zwei besonders starke Offensivreihen treffen aufeinander

Nach dem 0:2 gegen Augsburg rutschen die Kölner weiter Richtung Abstiegsplätze. An der Torgefahr liegt das aber nicht. Immerhin kommen die Geißböcke auf für einen Abstiegskandidaten starke 33 Tore. Doch auch der kommende Gegner weiß bekanntlich wo das Tor steht. Beim 1. FC Köln treffen zwei starke Offensivreihen aufeinander.

Mit 33 Treffern aus 24 Spielen sind die Kölner in Sachen Torgefahr alles andere als ein Abstiegskandidat. Doch auch die Offensive des BVB muss sich bekanntlich nicht verstecken.

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Lukas Kwasniok brachte es am Donnerstag auf der Pressekonferenz auf den Punkt. Der Trainer der Geißböcke erklärte, dass gegen den FC Augsburg die komplette Überzeugung gefehlt habe. Tatsächlich war der Auftritt der Geißböcke beim FCA fast schon trostlos. Gerade in der Offensive fiel denn Geißböcken im Auswärtsspiel so gut wie gar nichts ein. Der xGoals-Wert von 0,6 sprach Bände. Viel mehr als der Lattentreffer von Eric Martel sowie der Kopfball von Cenk Özkacar passierte nicht. Fairerweise entsprach der Auftritt aber nicht den Offensiv-Leistungen der Kölner in dieser Spielzeit. Die Kölner kommen bereits auf 33 Treffer, einzig der VfL Wolfsburg hat von den Teams der unteren Tabellenhälfte genauso oft getroffen. Mit 1,4 Toren pro Spiel ist der Kölner Angriff also recht erfolgreich.

18 Tore in 24 Spielen

Großen Anteil daran hat vor allem die Dreierkette in der Offensive, die wohl auch gegen die Borussia beginnen wird. Nach der Rückkehr von Alessio Castro-Montes und der von Lukas Kwasniok ausgesprochenen Startelf-Granatie, wird Jakub Kaminski wohl wieder in die vorderste Reihe rücken. Der Pole kommt in der Liga mittlerweile auf sieben Torbeteiligungen, fünf davon sammelte Kaminski, wenn er in einer offensiven Rolle agierte. Auf der linken Seite ist Said El Mala wohl ebenfalls gesetzt. Zumindest betonte der Kölner Trainer die starke Trainingsleistung des Shootingstars und berechnete die Wahrscheinlichkeit für einen Startelf-Einsatz als sehr hoch. Der 19-Jährige ist beim FC der absolute Top-Scorer, erzielte bereits acht Treffer und bereitete vier weitere vor.

Und dennoch gibt es weiterhin Diskussionen um die perfekte Rolle. Zumindest setzte FC-Trainer Kwasniok den Offensivspieler immer wieder als Joker ein, sprach davon, dass man den Gegner erst abarbeiten würde. Unter der Woche sei El Mala aber so marschiert und habe gezeigt, dass er unbedingt in die Startelf wolle. Gegen Dortmund wird das wohl der Fall sein, zumal El Mala schon im Hinspiel zeigte, dass ihm die Kölner Spielweise gegen den BVB liegt. Zwar sprach Kwasniok Ragnar Ache keine Startelf-Garantie aus, dass der Angreifer gegen den BVB beginnen wird, steht aber wohl außer Frage. Der 27-Jährige befindet sich in absoluter Top-Form, war zwar gegen Augsburg nicht erfolgreich, aber immer anspielbar, machte einige Bälle fest und arbeitete beeindruckend mit zurück. Zusammen kommt das Trio auf 28 Torbeteiligungen. Nicht nur das, die drei erzielten mit 18 Treffern deutlich mehr als die Hälfte aller FC-Tore.

Guirassy in der Top-4 der Torschützen

Prozentual ist der Kölner Sturm sogar einer der besten der Liga. Allerdings wird es auch auf die Kölner Defensive ankommen. Denn die Dortmunder Offensive ist in dieser Saison eine absolute Waffe. 51 Tore erzielte der BVB in dieser Spielzeit – nur die Bayern waren öfter erfolgreich. Und das, obwohl die Westfalen nur die siebtmeisten Torschüsse abgegeben haben. Während der FC also zehn Schüsse für ein Tor braucht, wind es bei den Schwarzgelben sechs Versuche. Ein Dortmunder Offensiv-Trio aus Serhou Guirassy, Maximilian Beier und Julian Brandt erzielte derweil 24 Treffer. Alleine der Ex-Kölner Guirassy war elf Mal erfolgreich. Einzig Harry Kane, Deniz Undav und Luis Diaz trafen in der Bundesliga in dieser Spielzeit häufiger. Vor allem aber zeigt sich der BVB extrem kaltschnäuzig. Die Dortmunder erzielten sieben Tore mehr als es der xGoals-Wert hätte erwarten lassen.

Die Fans können sich sicherlich auf einige Tore freuen. In den vergangenen zehn Partien fielen im Schnitt fast vier Tore pro Spiel.


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Wie reagiert der 1. FC Köln auf den Hübers-Schock? Werden Pauli oder Bakatukanda ein Thema?

Lukas Kwasniok während des Spiels der Geißböcke gegen den BVB
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Wie reagiert der 1. FC Köln auf den Hübers-Schock? Werden Pauli oder Bakatukanda ein Thema?

Die Verletzung von Timo Hübers hat Spieler, Fans und Verantwortliche gleichermaßen geschockt. Dennoch muss der FC nun sportlich nach vorne blicken, denn schon am Mittwoch steht die 2. Runde des DFB-Pokals gegen die Bayern an für den 1. FC Köln: Das bedeutet der Hübers-Ausfall für die Defensive.

Den Blick nach vorne zu richten und sich uneingeschränkt auf das kommende Duell gegen die Bayern zu fokussieren, wird dem ein oder anderen Akteur nach der schlimmen Verletzung des Abwehrspielers möglicherweise nicht ganz leicht fallen. Dennoch steht bereits am Mittwoch die nächste Aufgabe an für den 1. FC Köln: Das bedeutet der Hübers-Ausfall für die Defensive.

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Der aufopferungsvolle Kampf der Geißböcke bei der 0:1-Niederlage in Dortmund geriet ein wenig in den Hintergrund. Und das sicher nicht aufgrund der Last-Minute-Pleite. Vielmehr hatte die schwere Verletzung von Timo Hübers bei Spielern und Verantwortlichen am Samstagabend doch tiefe Spuren hinterlassen. „Das sah auf jeden Fall nicht gut aus. Ich spiele mit Hübi jetzt schon länger zusammen und es tut mir sehr leid für ihn“, sagte beispielsweise Dominique Heintz, noch in der Hoffnung, die Verletzung sei nicht schwerwiegend. Diese Hoffnung hatte sich bereits am Sonntagvormittag zerschlagen. Die Geißböcke werden wohl monatelang auf ihren Abwehrchef verzichten müssen. Auch, wenn der 29-Jährige in dieser Spielzeit nicht immer sattelfest war, wiegt der Ausfall auch sportlich schwer.

Hübers steht für den aufopferungsvollen Kampf des FC

FC-Trainer Lukas Kwasniok wird nicht müde zu betonen, dass der Abwehrspieler neben Eric Martel wohl der Spieler bei den Geißböcken ist, der für leidenschaftliches Verteidigen stehe. „Wenn man heute bei Wikipedia Aufopferungsbereitschaft nachschlagen würde, kämen Eric Martel und Timo Hübers bei raus“, sagte der Coach am Samstagabend. Gegen den BVB kam der Abwehrspieler auf einen beeindruckenden Zweikampfwert von 83 Prozent, gleich mehrfach blocke der Innenverteidiger in höchster Not. Zudem fälschte Hübers einen Versuch von Waldemar Anton knapp übers Tor ab, Marvin Schwäbe wäre wohl ohne Chance gewesen. Hübers war bis zu seiner Verletzung sicherlich der beste Kölner Feldspieler – mindestens in der Defensive.

Unter Kwasniok ist der 29-Jährige absoluter Stammspieler. Da hatte der Kölner Coach auch vor der Saison keinen Hehl draus gemacht. Martel und Hübers seien bei ihm immer gesetzt, hatte Kwasniok damals gesagt. In den bisherigen Spielen stand der Kapitän der Vorsaison immer von Beginn an auf dem Platz, hat bis auf die Begegnung gegen den SC Freiburg immer durchgespielt. Damals war der Abwehrspieler angeschlagen in die Begegnung gegangen. Nun folgte gegen den BVB also die nächste Auswechslung und damit wohl ein monatelanger Ausfall. Und den gilt es für den FC nun zu kompensieren. Da mit Rav van den Berg bereits ein weiterer Innenverteidiger verletzt fehlt, wird es auf dieser eigentlichen Luxus-Position langsam dünn. Als etatmäßige Abwehrspieler stehen aktuell Dominique Heintz, Joel Schmied und Cenk Özkacar zur Verfügung.

Martel oder Krauß Optionen in der Abwehr

Özkacar war gegen den BVB ebenfalls angeschlagen vom Platz gegangen, allerdings litt der Türke laut Kwasniok nur unter einem „Ganzkörperkrampf“. Der Innenverteidiger fällt also nicht aus. Rein quantitativ müssen die Alarmglocken beim Kölner Trainer noch nicht schrillen. Denn neben den drei nominellen Innenverteidigern spielten in dieser Saison bereits Tom Krauß und Eric Martel ebenfalls in der hintersten Reihe. Und die beiden eigentlichen zentralen Mittelfeldspieler machten ihre Sache gut. Bei Martel hatte sich diese Position bekanntlich schon in der Vorsaison als starke Variante herausgestellt. Gerhard Struber ließ den Sechser eine ganze Phase auf der Zentralen in der letzten Reihe auflaufen. Auch gegen den BVB spielte Martel in der Innenverteidigung.

Personell droht also kein massiver Engpass. Dennoch ist der Ausfall von Hübers nicht eins-zu-eins zu kompensieren. Immerhin deutet sich bei Rav van den Berg eine baldige Integration in das Mannschaftstraining an. Der Niederländer könnte durchaus in diesem Jahr, vielleicht sogar schon im November wieder zum Einsatz kommen. Eine naheliegende mittelfristige Variante wäre eine Rückholaktion der Leih-Innenverteidiger Elias Bakatukanda oder Julian Pauli. Beide Youngster sind aktuell ausgeliehen, um Spielpraxis zu sammeln und in Linz und Dresden Stammspieler. Allerdings laboriert Pauli aktuell an einer muskulären Verletzung. So oder so wäre eine Rückholaktion frühestens im Winter möglich. Und die Leihclubs müssten mitspielen, möglicherweise entschädigt werden.

Zuletzt trainierte auch Yannick Mausehund immer wieder bei den Kölner Profis mit. Der Abwehrspieler gilt als vielversprechendes Talent. Möglicherweise gibt es bei dem Innenverteidiger schon bald ein Bundesligadebüt. Für Timo Hübers steht nach der OP am Montag ohnehin nur die schnelle Genesung im Vordergrund.

Auch ohne Tor: Said El Mala ist der absolute Aktivposten gegen den BVB

Said El Mala im Zweikampf mit Waldemar Anton
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Auch ohne Tor: Said El Mala ist der absolute Aktivposten gegen den BVB

Im Duell gegen Borussia Dortmund stand Said El Mala wieder in der Startelf der Geißböcke. Und mit einer starken Leistung rechtfertigte der Spieler auch die Maßnahme beim 1. FC Köln: Said El Mala macht gegen den BVB den nächsten Schritt.

Trotz der Niederlage und vergebener Großchance war er einer der absoluten Aktivposten des 1. FC Köln: Said El Mala macht gegen den BVB den nächsten Schritt.

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Hätte sich der bis dahin stark aufspielende Timo Hübers nicht schwerer verletzt und Marvin Schwäbe wäre nicht in letzter Sekunde doch noch überwunden worden, die Rolle des tragischen Helden wäre in der Begegnung der Geißböcke in Dortmund wohl an Said El Mala gegangen. Der Kölner Shootingstar stand zum zweiten Mal in dieser Spielzeit für den FC von Beginn an auf dem Feld. Und alle die erwartet hatten, der Angreifer würde von der erfahrenen BVB-Defensive in die Schranken gewiesen, sahen sich schnell einen Besseren belehrt. El Mala avancierte in der ersten Halbzeit im Grunde zum Kölner Alleinunterhalter. Zumindest war der 19-Jährige nahezu an jeder gefährlichen Aktion der Geißböcke beteiligt. Tragisch wurde die Rolle, weil El Mala dabei auch eine ganz dicke Chancen liegenließ, die vielleicht sogar in die Kategorie „muss“ fiel.

„Er hat sehr mannschaftsdienlich gespielt“

Mit mehr als 34 km/h rannte der Stürmer nach einem Steckpass von Marius Bülter auf Gregor Kobel zu, doch im entscheidenden Moment dachte der Angreifer vielleicht einen Tick zu lange nach. Nur wenige Minuten später verpasste der Stürmer ebenfalls den richtigen Zeitpunkt für einen Abschluss. Bereits in der Anfangsphase war El Mala aus spitzem Winkel und kurzer Distanz am Dortmunder Keeper gescheitert. Über die linke Seite stellte der 19-Jährige Routinier Waldemar Anton vor eine ganz schwere Aufgabe, hielt die Hintermannschaft auf Trab und schraubte seine persönliche Dribbling-Statistik auf 28 in die Höhe. El Mala führt die Statistik auch nach dem achten Spieltag vor Spielern wie Yan Diomande oder Antonio Nusa von RB Leipzig an. Dabei erreichte der Angreifer auch seinen persönlichen Tempo-Rekord von 35 km/h.

Wer gedacht hat, El Mala würde Lehrgeld gegen die Routiniers der Dortmunder Defensive bezahlen, der sah sich wohl getäuscht. Zumindest eine Halbzeit lang war der Kölner der absolute Aktivposten. „Er ärgert sich, dass er das Tor nicht gemacht hat und wir uns natürlich auch“, sagte Lukas Kwasniok. „In Sachen Bereitschaft, Hingabe und Einstellung in der Arbeit gegen den Ball hat er einen großen Step gemacht gegen einen Topgegner. Er hat sehr mannschaftsdienlich gespielt.“ Tatsächlich arbeitete der Außenbahnspieler viel mit zurück, gewann auch Zweikämpfe in der eigenen Hälfte. Allerdings gab es gerade im ersten Abschnitt auch wieder zwei, drei Aktionen, in denen vielleicht ein Abspiel durchaus Sinn gemacht hätte. Auch, wenn das vierte Saisontor fehlte, El Mala dem Spiel eine andere Wende hätte geben können, der Youngster lieferte wieder ein starkes Spiel ab.

BVB war an El Mala interessiert

Und das ausgerechnet gegen den Gegner, der im Sommer 2024 ebenfalls an die Tür der El Malas angeklopft hat. BVB-Geschäftsführer Lars Ricken gab im Vorfeld der Begegnung zu, dass man sich intensiv mit El Mala beschäftigt habe. Dem Vernehmen nach soll sich der Offensivspieler mit seiner Familie aber für einen Wechsel nach Köln entschieden haben, weil die sportliche Perspektive eine bessere gewesen sei. So hätte El Mala in Dortmund wohl „nur“ im Nachwuchs Spielpraxis sammeln sollen, beim FC spielt er nun Bundesliga. Zudem war wohl ein gemeinsamer Wechsel mit Bruder Malek beim BVB kein Thema. Beim FC freut man sich über die Entscheidung. Auch, wenn am Samstag die ein oder andere Großchance nicht genutzt wurde.

U21 des 1. FC Köln verliert Stadt-Derby: Aufholjagd wird nicht belohnt

Sargis Adamyan traf für die Kölner U21
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U21 des 1. FC Köln verliert Stadt-Derby: Aufholjagd wird nicht belohnt


Nach der bitteren Niederlage gegen den Bonner SC hat die Reserve der Geißböcke auch das Stadt-Derby verloren. Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen die Fortuna.

Die Geißböcke haben den Anschluss an das obere Tabellendrittel verpasst und die zweite Pleite in Folge kassiert. Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen die Fortuna 2:3. Die Treffer von Malek El Mala und Sargis Adamyan reichten nicht für einen Punkt.

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Die Fortuna übernahm von Beginn an die Initiative, war das Spiel bestimmende Team. Und belohnte sich bereits nach wenigen Minuten. Nach einer Flanke von Rafael Garcia von der linken Seite lauerte Vleron Statovci am zweiten Pfosten und traf zur Führung des Gastgebers (6.). Die Südstädter hielten den Druck auch nach der Führung aufrecht und hätten durchaus erhöhen müssen. Dem FC fiel in der Vorwärtsbewegung so gut wie nichts ein. Noch vor dem Seitenwechsel sah FC-Coach Evangelos Sbonias die Rote Karte, weil er seine Coaching Zone verlassen hatte. Es ging mit dem knappen Rückstand in die Kabine.

FC verschießt Elfmeter


Auch im zweiten Abschnitt gelang der Fortuna das schnelle Tor. Enzo Wirtz schickte Hamadi Al-Ghaddioui, der FC-Keeper überlupfte. Yannick Mausehund versuchte zu klären, lenkte die Kugel aber ins Netz (49.). Im Gegenzug hätten die Geißböcke verkürzen können, doch Emin Kujovic scheiterte nach einem Foul an El Mala vom Punkt. Und der Mittelfeldspieler war auch in der nächsten Situation der Unglücksrabe. Kujovic verlor am eigenen Strafraum den Ball an Wirtz, der mit einem sehenswerten Flachschuss das 3:0 erzielte (60.). Doch die Geißböcke gaben nicht auf. Luca Dürholz steckte die Kugel durch auf Sargis Adamyan und der Kölner Routinier verkürzte auf 1:3 (65.). Doch die Hoffnung erhielt einen weiteren Dämpfer als Fayssal Harchaoui nachtrat und mit der Roten Karte vom Feld ging (83.).

Zwar traf El Mala wenige Minuten vor dem Abpfiff zum 2:3, die Niederlage konnte der FC aber nicht mehr verhindern. Die Geißböcke kassierten damit die zweite Pleite in Folge und belegen aktuell den zehnten Tabellenplatz. Am kommenden Sonntag erwartet der FC im Franz-Kremer-Stadion Velbert.

1. FC Köln: Hauer – Ajani, Dabrowski, Mausehund, Özkan (46. Neumann) – Kujovic (65. Harchaoui), Dürholtz (85. Kristal) – Borie (70. Elyazidi), Adamyan, Toure (70. Labenz) – M. El Mala


    U21 vor Stadt-Derby bei Fortuna Köln: Mit Trotzreaktion näher an die Tabellenspitze

    Malek El Mala und Fayssal Harchaoui vom 1. FC Köln
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    U21 vor Stadt-Derby bei Fortuna Köln: Mit Trotzreaktion näher an die Tabellenspitze


    Die U21 des 1. FC Köln steht nach der überraschenden Niederlage gegen Bonn vor einem richtungsweisenden Stadt-Derby am Samstag beim SC Fortuna Köln: Die FC-Talente könnten mit einem Sieg direkt wieder vorpreschen Richtung Tabellenspitze, andernfalls droht ein längerer Verbleib im Mittelmaß für den 1. FC Köln: U21 vor richtungsweisendem Spiel.

    Tabellenspitze oder Mittelmaß? Die Elf von Evangelos Sbonias hat es gegen den SC Fortuna Köln selbst in der Hand. 1. FC Köln: U21 vor richtungsweisendem Spiel.

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    Es war ein gelungener Ausflug für ein U21-Quartett. Cenny Neumann, Nick Zimmermann, Fayssal Harchaoui und San-Luca Spitali reisten unter der Woche mit der U19 nach Luxemburg zum Youth-League-Spiel des 1. FC Köln beim Racing FC Union und kamen allesamt beim 3:0-Erfolg zum Einsatz. Insbesondere Cenny Neumann ragte dabei heraus und empfahl sich für höhere Aufgaben. Der Rechtsverteidiger kam nach seiner Verletzung am Syndesmoseband zu Saisonbeginn bisher nur zu Kurzeinsätzen bei der U21. Neumann sammelte zuletzt aber Spielpraxis bei der U19 und war in Luxemburg einer der Antreiber im Kölner Spiel. Das ist auch dem U21-Trainer Evangelos Sbonias nicht entgangen, der den Auftritt seiner Schützlinge im Livestream verfolgte. Neumann ist bereit für die Regionalliga West. Ob er jedoch ausgerechnet im Stadt-Derby beim SC Fortuna Köln seine Startelf-Premiere feiern kann, ließ der Coach mit Blick auf die Reise unter der Woche offen: „Da müssen wir darauf achten bei so einem jungen Spieler, was der Körper macht. Grundsätzlich ist er aber ein Kandidat für die Startelf.“

    El Mala-Comeback gegen Fortuna Köln?


    Ebenfalls nicht in die Karten schauen ließ sich Sbonias hinsichtlich Malek El Malas. Der Stürmer ist nach wochenlanger Verletzungspause wieder fit und dürfte daher in den Kader zurückkehren. Ob der Angreifer aber direkt von Anfang an ran darf, wollte oder konnte der Trainer noch nicht verraten, die Entscheidung falle erst nach dem Abschlusstraining. Derweil wird das Derby gegen die Fortuna einen richtungsweisenden Charakter bekommen.

    Nach der unglücklichen 0:1-Niederlage in der Vorwoche gegen Bonn kann die U21 direkt Wiedergutmachung betreiben und näher an die vorderen Plätze heranrücken. Bei einer Niederlage droht der Rückstand nach ganz oben jedoch frühzeitig in den zweistelligen Punkte-Bereich zu wachsen, was die FC-Talente zumindest für die kommenden Wochen im grauen Tabellen-Mittelfeld halten würde. Auch das wäre für die neuformierte Elf sicherlich ein Erfolg, andererseits wäre der mittelfristig anvisierte Sprung in die dritte Liga wohl so schnell nicht wieder zu erreichen wie in dieser Saison mit einer ausgeglichenen Liga-Spitze ohne Top-Favoriten.

    Sbonias über Fortuna Köln: „Dickes Brett,, was wir Bohren müssen“


    Kölns Trainer Evangelos Sbonias sieht in der Fortuna allerdings „die beste Mannschaft in der Regionalliga bis jetzt“ und erwartet entsprechend „ein dickes Brett, was wir da am Wochenende bohren müssen“. Dabei hofft der Coach, dass sich sein Team gefestigter präsentiert als in der Schlussphase gegen den Bonner SC: „Ich habe gedacht, dass wir da schon relativ stabil unterwegs sind, weil es uns in dieser Phase, in der wir die Spiele gewonnen haben und die Serie hatten, fast gar nicht passiert ist.“ Die Lehre aus der Niederlage in der Schlussminute sei es, „dass man durchgehend den Fokus oben haben muss, ansonsten werden die Dinge in der Regionalliga bestraft. Das ist uns leider schmerzhaft gegen Bonn passiert.“

    Es wird spannend, wohin die Reise der U21 in den kommenden Wochen gehen wird.


    Hoffnung des 1. FC Köln Said El Mala ist plötzlich der wertvollste Spieler der Liga

    Said El Mala
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    Hoffnung des 1. FC Köln Said El Mala ist plötzlich der wertvollste Spieler der Liga

    Er gilt als eins der großen Versprechen für die kommende Saison. Der 18-Jährige hat in der 3. Liga zahlreiche Rekorde gebrochen, war einer der absoluten Leistungsträger und spielt in der kommenden Saison für den 1. FC Köln: Said El Mala ist der wertvollste Spieler der Liga.

    Pünktlich nach der Saison werden die Marktwerte der Spieler bei transfermarkt.de wieder aktualisiert. Einer der großen Profiteure in Liga drei ist ein künftiger Spieler des 1. FC Köln: Said El Mala ist der wertvollste Spieler der Liga.

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    Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Said El Mala arbeitet aktuell hart mit der U19-Nationalmannschaft. Kein Wunder, die DFB-Auswahl hat sich für die Europameisterschaft in Rumänien viel vorgenommen. „Wir wollen Deutschland möglichst gut vertreten. Am Ende liegt es an uns, wir haben es in der Hand, wie wir spielen, um erfolgreich zu sein und das Publikum mitzunehmen“, sagte Bundestrainer Hanno Balitsch erst unlängst. Zwar ist ein genaues Ziel nicht definiert, aber Deutschland will schon möglichst lange dabei sein. Und hat auch viel Grund für eine gehörige Portion Selbstbewusstsein, immerhin stecken viele U17-Weltmeister im DFB-Team. Ausgerechnet die beiden damaligen Kölner Weltmeister und aktuellen Deutschen U19-Meister Fayssal Harchaoui und Justin von der Hitz sind nicht nominiert worden, stehen aber auf Abruf, genauso wie Stürmer Youssoupha Niang.

    El Mala an der Spitze

    Einer, der 2023 keine Rolle bei der U17-WM gespielt hat, aber nun zum Kader gehört, ist eben El Mala. Und damit befindet sich dann in gewisser Weise doch ein FC-Profi, wenn auch ein kommender, in den Reihen der deutschen Auswahl. Die Nominierung kommt natürlich nicht von ungefähr. El Mala war einer der absoluten Leistungsträger in der abgelaufenen Spielzeit bei der Viktoria. 13 Tore erzielte der Angreifer in 32 Spielen, bereitete fünf weitere vor und hatte damit auch großen Anteil daran, dass sich Köln lange noch Aufstiegschancen ausrechnete. El Mala setzte sich zudem an die Spitze der jüngsten Spieler, die in der 3. Liga zehn Tore erzielt haben. Dort befindet sich der Angreifer in einer illustren Runde mit Spielern wie Thomas Müller oder Hakan Calhanoglu.

    El Mala schon jetzt besonders wertvoll

    Es läuft bei Said El Mala, beim FC ist man voller Vorfreude. Dass der Youngster einen Platz im Profikader erhält, ist längst ausgemacht. Und der Offensivspieler hat sich durch seine Leistungen auch zum wertvollsten Spieler der 3. Liga gemacht. Nach dem neuesten Upgrade wird der 18-Jährige bei transfermarkt.de auf drei Millionen Euro eingeschätzt. Kein anderer Spieler der Liga ist so wertvoll. Auf Rang zwei folgen Stuttgarts Keeper Dennis Seimen und Dortmunds Mittelfeldakteur Kjell-Arik Wätjen, der bereits die erste Bundesliga-Luft schnuppern durfte. „Ein Blick in die Vergangenheit lässt vermuten, dass El Mala auf Rekordniveau unterwegs wäre. Benedict Hollerbach erlöste vor zwei Jahren nach einer ähnlich starken Saison bei seinem Wechsel von Wiesbaden zu Union Berlin rund 2 Millionen Euro – war zu diesem Zeitpunkt aber rund drei Jahre älter als El Mala. Daher taxieren wir El Malas Marktwert nun auf 3 Millionen Euro“, so transfermarkt-Admin Johannes Netzer.

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    Und mit diesem Marktwert lässt der Youngster jetzt schon einige Spieler aus dem aktuellen Kölner Kader hinter sich. Viele Spieler! Akteure wie Luca Waldschmidt (1,5 Mio.) oder Florian Kainz (2 Mio). Aktuell wären nur sieben Spieler der Geißböcke noch wertvoller. Eric Martel kommt auf einen Marktwert von 6 Millionen Euro. Natürlich sind die Werte von transfermarkt.de in Teilen geschätzt, entsprechen nicht einem realen Wert. Ein Fingerzeig ist es aber allemal und der dürfte den Geißböcken dann doch schmecken.


    Ausgemustert, „Straßenkicker“, keine „Schön-Fußballer“: Der 1. FC Köln freut sich auf die El Mala-Brüder

    Said El Mala trifft erneut für die Viktoria
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    Ausgemustert, „Straßenkicker“, keine „Schön-Fußballer“: Der 1. FC Köln freut sich auf die El Mala-Brüder

    In diesem Sommer bekommt der FC zunächst Unterstützung von gleich zwei El Malas. Die Brüder beenden ihre Leihe bei Viktoria Köln und schließen sich den Geißböcken an – gemeinsam. Said und Malek El Mala verstärken den 1. FC Köln. Wie es mit Malek weitergeht, ist noch nicht final geklärt.

    Zwischenzeitlich sah es bereits so aus, als sei die Karriere zu Ende. Doch Said und Malek El Mala kämpften sich gemeinsam durch. Said und Malek El Mala verstärken den 1. FC Köln.

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    Zum Abschied gab es noch einmal einen Pokal. Obwohl die Viktoria gleich zwei Mal gegen Aachen in Rückstand geriet, setzte sich Köln 3:2 im Mittelrheinpokal durch, gewann das Finale und löste damit auch das Ticket für den DFB-Pokal. Daran wird Said El Mala in der kommenden Saison ohnehin teilnehmen. Der Offensivspieler steht bereits seit Monaten als erster Neuzugang der Geißböcke fest. Zunächst kommt der 18-Jährige gemeinsam mit seinem Bruder Malek. “Die El Malas gibt`s nur im Paket“, sagt Trainer Olaf Janßen im aktuellen GeißbockEcho über das Offensiv-Duo. Obwohl nicht ganz klar ist, ob es kurzfristig auch so kommt. Die beiden Brüder stehen seit ihrer Kindheit hintereinander, unterstützen sich, haben den selben Freundeskreis und – das ist wohl das Wichtigste – spielen gemeinsam Fußball. Denn schon in der Jugend verbrachten sie zusammen mit ihrem Vater die Zeit mit dem Ball. Die Familie lebte in Krefeld, der Vater der beiden war selber Fußballer.

    „Ich habe ihn überredet“

    Die ein oder andere Analyse nach dem Kick soll es gegeben haben. Dass der Weg der beiden am Ende zu einem Bundesligisten führt, war allerdings nicht immer abzusehen. So wurden die Brüder im Sommer 2021 im Nachwuchsleistungszentrum von Borussia Mönchengladbach aussortiert. Der Traum vom Profifußball schien geplatzt zu sein. Doch Aufgeben war keine Option. Zumindest für Malek nicht, der seinen Bruder, der seine Fußballschuhe schon an den Nagel hängen wollte, weiter motivierte. „Ich habe ihn überredet, dass wir zumindest noch mit unseren Freunden spielen“, sagt Malek im GeißbockEcho. Und so spielten die Brüder gemeinsam bei der U17 des TSV Meerbusch in der Niederrheinliga. Im Sommer 2023 wechselten beide dann an den Rhein zur Viktoria. „Die Viktoria war der einzige Verein, der in uns etwas gesehen hat“, erzählt Said El Mala.

    Said beschreibt sich und seinen Bruder als „Straßenkicker“, keine „Schön-Fußballer“. Malek sieht den Grund der Entwicklung in den Stunden auf dem Bolzplatz mit Freunden. „Da konnten wir uns ausprobieren, viel dribbeln und in Eins-gegen-Eins-Situationen gehen“, so der 20-Jährige. „Wir haben keinen Druck, sondern spielen einfach. Wir machen uns keinen großen Kopf, sondern haben einfach Spaß am Fußball.“ Und diesen Spaß, diese Unbeschwertheit sieht auch Janßen in den Brüdern. So beschreibt er eine Situation, in der Said im Heimspiel gegen den VfB Lübeck im März 2024 sein erstes Drittliga-Tor erzielt. Der 18-Jährige schoss den Ball damals von der Torauslinie in den gegnerischen Kasten „Da musst du ja verrückt sein, von dort auf die Idee zukommen, aufs Tor zu schießen“, kommentierte Janßen den Treffer. „Wahrscheinlich hat das auf dem Boltzplatz auch das ein oder andere Mal geklappt“, so der Trainer.

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    „Sie haben dort die Möglichkeiten, die nächsten Schritte zu machen“

    Und gerade diese Unbekümmertheit tue den El Malas sehr gut. „In manchen Situationen müssen sie noch ein bisschen mehr Ernsthaftigkeit reinbekommen, um die Dinge zu greifen, die möglich sind“, mahnt der Coach. „Bei beiden ist noch ein riesiges Potenzial da. Jetzt gilt es, dranzubleiben und stetig besser werden zu wollen.“ Im vergangenen Jahr unterschrieben die El Malas bekanntlich beim 1. FC Köln, „wechselten“ auf Leihbasis zur Viktoria. „Ich finde es cool, dass die beiden dort landen. Auch sportlich ist es eine Top-Auswahl“, so Janßen, der bekanntlich selbst beim FC spielte. „Man weiß nie, was am Ende dabei herauskommt. Aber sie haben dort die Möglichkeiten, die nächsten Schritte zu machen.“ Vor allem Said soll die Profis im Sturm unterstützen. Der 18-Jährige kommt in der vergangenen Saison beim Drittligisten auf 13 Tore und fünf Vorlagen in 32 Spielen, wurde zum Newcomer gewählt.

    „Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es sich auf dem Platz anfühlt“

    Ob der Sprung in die erste Liga ein zu großer ist, wird sich in der kommenden Saison zeigen. „Jetzt geht es um die vielen Kleinigkeiten, die auch dazugehören, um alles aus seinem Talent herauszuholen und sich dann auf dem höchsten Level durchzusetzen“, sagt Janßen. Das Besondere könne man allerdings nicht trainieren, das brächten die beiden Brüder mit, findet der ehemalige Trainer. Nun steht der Wechsel zu den Geißböcken an. Lange überlegen hätten sie nicht müssen, als die Anfrage kam, denn beim FC habe sie alles überzeugt. „Der Verein, die Menschen, mit denen wir gesprochen haben. Und wenn man jedes Heimspiel vor 50.000 Fans spielen kann, ist das einfach überragend“, so Malek El Mala. Said ist von der Stimmung im Stadion schon beim Besuch alleine überwältigt: „Das war schon auf der Tribüne ein überragendes Gefühl. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es sich auf dem Platz anfühlt.“ Bald wird er es wissen.

    Denn wie bereits in der Jugend machen Said und Malek ihre fußballerischen Schritte auch weiterhin gemeinsam. Sie wechselten immer gleichzeitig zum selben Club. Absicht sei dies nicht gewesen, es habe sich einfach so ergeben. Und die Tradition wird auch in diesem Sommer mit dem Wechsel zum 1. FC Köln nicht gänzlich gebrochen. Zunächst. Denn nach der Vorbereitung könnte es zu einer weiteren Leihe für Malek kommen. Lange getrennt sind die Brüder aber sicher nicht.