Schwache Kölner unterliegen schwachen Augsburgern: Der 1. FC Köln verliert 0:2
Simon Bartsch
Der FC hatte sich viel für das Auswärtsspiel in Augsburg vorgenommen, am Ende fahren die Geißböcke ohne Punkte wieder nach Hause. Der 1. FC Köln unterliegt dem FC Augsburg in einer ganz schwachen Begegnung 0:2.
Der FC kehrt ohne Zähler aus Augsburg heim. In einer schwachen Begegnung unterlagen die Geißböcke dem FCA 0:2. Rodrigo Ribeiro und Alexis Claude-Maurice trafen für die Fuggerstädter.
Marius Bülter gegen den FC Augsburg (Sebastian Widmann / Getty Images)
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In den vergangenen Wochen und Monaten war Lukas Kwasniok in den Sozialen Medien für seine Rotation oft kritisiert worden. Nach den Ausfällen nach dem Duell gegen die TSG Hoffenheim blieb dem Kölner Coach gar nichts anderes übrig als zu rotieren. So starteten Jahmai Simpson-Pusey, Marius Bülter und Luca Waldschmidt für Sebastian Sebulonsen, Said El Mala und Joel Schmied. Doch die neue Formation brauchte erst einmal, um ins Spiel zu finden. Die Anfangsphase gehörte den Gastgebern. So kam Rodrigo Ribeiro bereits in den ersten fünf Minuten zu zwei gefährlichen Abschlüssen. Den ersten entschärfte Marvin Schwäbe, der zweite verfehlte das Tor nur knapp. Von den Kölnern kam dagegen in der Anfangsphase so gut wie gar nichts.
FC zu harmlos
Zwar überließ Augsburg dem FC zunehmend den Ball, der wusste aber damit recht wenig anzufangen. Und so passierte lange gar nichts. Erst ein Abschluss aus halbrechter Position von Jakub Kaminski sorgte für einen Hauch von Gefahr (35.). Nach der anschließenden Ecke traf Kristoffer Lund aus 18 Metern nur einen Gegenspieler. Beim nächsten Versuch war Eric Martel mit dem Kopf deutlich genauer, doch der Sechser traf nur den Querbalken (38.). Unmittelbar vor dem Seitenwechsel behinderten sich Ragnar Ache und Lund nach einer Flanke von Bülter gegenseitig. Es ging zu recht torlos in die Kabine. Dort blieb der verwarnte Eric Martel. Isak Johannesson kam und setzte sich umgehend mit einer starken Flanke in Szene, doch Lunds Kopfball parierte Finn Dahmen (48.).
Der Gegentreffer fiel dann komplett aus dem Nichts. Bülter ging nicht energisch gegen den in die Box stürmenden Noahkai Banks vor, Lund schaute nur zu und Ribeiro vollendete den Pass seines Mitspielers sehenswert mit der Hacke (55.). Der FC antwortete mit forschen, aber eher harmlosen Angriffs-Versuchen. Unter anderem versuchte es Luca Waldschmidt mit seinem ersten Abschluss. Aber auch der FCA spielte weiter munter mit. So probierte es Alexis Claude-Maurice immer wieder, verfehlte das Tor aber deutlich (63.) oder scheiterte an Schwäbe (65.). Kwasniok reagierte und brachte mit Said El Mala und Youssoupha Niang zwei frische Offensivkräfte.
Aber auch in der neuen Formation wurden die Kölner lange nicht gefährlich. Kwasniok ging volles Risiko, brachte Felipe Chávez und Fynn Schenten für die Defensivspieler Tom Krauß und Jahmai Simpson-Pusey. Und tatsächlich kamen die beiden Offensivspieler noch zu ihren Abschlüssen, der Ausgleich war aber nicht mehr drin. Im Gegenteil. Marvin Schwäbe rückte in der letzten Minute bei einer Ecke mit auf. Den Konter vollendete Claude-Maurice in der Nachspielzeit (90.+6) ins leere Tor.
Karnevals-Misere geht weiter: Der 1. FC Köln lässt in Stuttgart wieder Punkte liegen
Tim Vrastil
Der FC und Karneval, das will punktetechnisch nicht mehr zusammenpassen. Der 1. FC Köln unterliegt beim VfB Stuttgart 1:3. Dabei spielten die Kölner einmal mehr lange mit. Das reichte am Ende wieder nicht.
Der 1. FC Köln hat sich trotz einer ordentlichen Leistung gegen die Schwaben aus Stuttgart nicht belohnt und unterliegt dem VfB Stuttgart mit 1:3. Nach frühem Rückstand konnten sich die Kölner zunächst durch Stürmer Ragnar Ache mit dem durchaus verdienten Ausgleich belohnen, mussten nur kurz darauf dann aber einen bitteren Doppelschlag hinnehmen und stehen am Ende mit null Punkten da.
Marius Bülter ärgert sich über eine vergebene Chance
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Nach der 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig in der Vorwoche schickte FC-Trainer Lukas Kwasniok den 1. FC Köln gegen die Schwaben aus Stuttgart zunächst ohne Shootingstar Said El Mala und den erkrankten Isak Johannesson von Beginn an ins Rennen, stattdessen starteten Joel Schmied und Marius Bülter. Gegen den VfB ging es für die vor dem Spiel elftplatzierten Kölner darum, die ernüchternde Karnevalsbilanz (nur drei Siege am Karnevalswochenende in den vergangenen 25 Jahren, dazu neun Unentschieden und 14 Niederlagen) endlich ein wenig aufzubessern und den Abstand auf den Tabellenkeller nach den Niederlagen der Konkurrenten aus Mainz, St. Pauli und Werder Bremen zu vergrößern.
Schwungvoller Beginn, Demirovic trifft wie im Hinspiel
Unter regnerischen Bedingungen in Stuttgart begann die Partie aus Kölner Sicht gleich mit einem Schreckmoment: Nach einem langen Schlag von FC-Keeper Marvin Schwäbe in die Mitte kam die Kugel prompt zurück und landete in zentraler Position vor den Füßen von VfB-Stürmer Deniz Undav, der per Chip am aufmerksamen Kölner Schlussmann scheiterte (2.). Die Gastgeber bemühten sich in der Folge schon früh um Kontrolle und versuchten, die Kölner bereits in deren Spielhälfte unter Druck zu setzen und den Führungstreffer zu erzielen. Die erste echte Gelegenheit auf Seiten der Geißböcke ergab sich nach dem Anfangsschreck dann wenig später durch Jakub Kaminski, der nach Weiterleitung von FC-Stürmer Ragnar Ache aus halblinker Position zum Abschluss kam, den Ball allerdings mit links nicht richtig traf und so das Tor rechts verfehlte (9.).
Mitten in die vermehrten Bemühungen der Kölner hinein sorgte der VfB dann für die frühe Führung. Nach einem weiten Ball von Chris Führich setzte sich Jamie Leweling rechts im Strafraum gegen seinen Kölner Bewacher Kristoffer Lund durch und legte überlegt per Kopf in die Mitte zu Offensivkollege Ermedin Demirovic ab. Der Bosnier ließ sich nicht zweimal bitten und veredelte die Vorlage durchaus ansehnlich per Volley zum frühen 1:0 für die Schwaben und seinem insgesamt sechsten Saisontreffer (15.).
Beflügelt durch die Führung kamen die Stuttgarter einige Minuten später über die linke Seite erneut über den agilen Führich und den durchstartenden Maximilian Mittelstädt zu einer Gelegenheit. Der Pass des VfB-Linksverteidigers in den Rückraum landete bei Torschütze Demirovic, der das Tor per Direktabnahme aber um rund zwei Meter verfehlt (23.). Die Kölner zeigten sich in der Folge zwar durchaus bemüht, die Gastgeber verdienten sich die Führung nach einer gespielten halben Stunde allerdings mit mehr Ballbesitz und der besseren Zweikampfquote.
Bemühten Kölnern fehlt letzte Durchschlagskraft
Nach einer kurzen Druckphase der Schwaben kam die Mannschaft von FC-Coach Kwasniok dann über Jan Thielmann zu einer Chance. Das Eigengewächs probierte es nach Zuspiel von Bülter von der Strafraumkante mit einem wuchtigen, aber letztlich doch recht unplatzierten Abschluss – kein Problem für VfB-Schlussmann Alexander Nübel (38.). Auch die letzten Minuten der ersten Spielhälfte inklusive einer Minute Nachspielzeit brachten den FC trotz mehr und mehr Mut und Zug nach vorne nicht mehr aufs Scoreboard, sodass die Geißböcke trotz einer durchaus ordentlichen Auswärtsleistung mit einem 0:1-Rückstand in die Pause gingen.
Zunächst einmal unverändert starteten beide Mannschaften in die zweite Halbzeit. In den ersten rund 15 Minuten nach dem Seitenwechsel ging es dann ruhig und ohne nennenswerte Torchancen zu, das Geschehen spielte sich weitestgehend zwischen den beiden Strafräumen ab. In der Folge waren es dann zunächst die Gastgeber, die über den weiter auffälligen Führich in den Strafraum der Kölner drängten. Seine Hereingabe von der linken Seite fand allerdings keinen Abnehmer, auch der Nachschuss von Atakan Karazor blieb in der Kölner Hintermannschaft hängen (58.). Mehr oder weniger im darauffolgenden Angriff kamen dann auch die Gäste wieder in Tornähe: Nach einer Seitenverlagerung von Sebastian Sebulonsen landete der Ball über Umwege bei Bülter, der die Kugel aus kurzer Distanz aus der Drehung allerdings nicht aufs Tor bringen konnte (59.).
VfB kontert Ache-Ausgleich doppelt
Die Kölner agierten auch nach rund einer Stunde weiter bemüht und arbeiteten an Torchancen für den Ausgleich, es fehlte dennoch weiter der letzte Pass oder die letzte Konsequenz im Abschluss. Der VfB Stuttgart hingegen zog sich ein wenig zurück, setzte aber immer wieder kleine Nadelstiche in Richtung Kölner Strafraum. Für die Schlussphase nahm Kwasniok dann mit Özkacar und Schmied gleich zwei Innenverteidiger raus, Said El Mala und Luca Waldschmidt sollten frische neue Impulse in die wenig zwingende Offensive bringen – und das sollte mit dem Ausgleich belohnt werden! Nach einem groben Fehlpass des Ex-Kölners Jeff Chabot fing der eingewechselte Waldschmidt die Kugel ab leitete weiter zu Ragnar Ache. Der Stürmer ließ Gegenspieler Finn Jeltsch mit einer Finte ins Leere rutschen und überlupfte VfB-Keeper Alexander Nübel sehenswert aus rund fünf Metern zum durchaus verdienten 1:1-Ausgleich (79.).
Noch im Kölner Freudentaumel sorgte der VfB Stuttgart nur fünf Minuten später wieder in Person von Demirovic dann für den Dämpfer. Nach feinem Hackenzuspiel des neuen Bilal El Khannouss von der linken Seite beförderte der ebenfalls eingewechseltes Ramon Hendriks die Kugel mustergültig per Flanke in den Strafraum. Dort wartete erneut Demirovic und vollendete mit rechts aus kurzer Distanz am chancenlosen Schwäbe vorbei zur erneuten Führung (84.)
Sichtlich getroffen durch den schnellen Gegentreffer versuchte der 1. FC Köln es noch einmal, unter anderem waren auch Florian Kainz und Youngster Fynn Schenten ins Spiel gekommen. Doch statt des erneuten Ausgleichs sorgte Stuttgarts Top-Torjäger Deniz Undav in seinem 100. Pflichtspiel dann mit dem 3:1 in der Nachspielzeit für die endgültige Entscheidung. Nach Kainz-Ballverlust landete die Kugel über Umwege beim eingewechselten Stuttgarter Angelo Stiller, der ein gutes Auge bewies und auf seinen Kollegen aus der Nationalmannschaft querlegte. Dessen platzierter Rechtsschuss besorgte dann den Endstand, Schwäbe war auch hier wieder machtlos.