Eric Martel beim Liga-Konkurrenten schon offiziell vorgestellt: „Der richtige Schritt“

Wie lange spielt Eric Martel noch für den 1. FC Köln?
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Eric Martel beim Liga-Konkurrenten schon offiziell vorgestellt: „Der richtige Schritt“

Schon am Morgen hatten sich die Anzeichen verdichtet, am Abend machte es nun der Liga-Konkurrent offiziell: Eric Martel wechselt vom 1. FC Köln nach Mainz. Über die Vertragsinhalte gab der Verein nichts bekannt.

Nun ist es auch offiziell: Eric Martel wurde einen Tag nach der Abschlussfeier der Geißböcke bei seinem neuen Arbeitgeber vorgestellt. Der 24-Jährige hat einen vertrag beim 1. FSV Mainz 05 unterschrieben.

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Vier Jahre lang trug er das Trikot der Kölner, nun wechselt er zum Liga-Rivalen Mainz. Eric Martel hat den Vertrag bei den Rheinhessen unterschrieben und wurde beim Konkurrenten schon vorgestellt. „Ich habe große Lust auf die neue Aufgabe hier in Mainz. Die Gespräche mit Urs Fischer und Niko Bungert haben mich davon überzeugt, dass das hier der nächste, richtige Schritt für mich ist“, sagt Martel. „Ich freue mich sehr auf die neue Saison, auf die Mannschaft, die Stadt und die Fans, und kann es kaum erwarten Anfang Juli loszulegen.“ Martel war 2022 von RB Leipzig zum FC gekommen. Noch im vergangenen Sommer wollten die Kölner den Vertrag unbedingt verlängern, Martel ließ sich bei seiner Entscheidung Zeit. Damals sollen unter anderem der SC Freiburg und Eintracht Frankfurt mindestens ein loses Interesse an dem Mittelfeldspieler gehabt haben. Nun ist es der Frankfurter Rivale aus Mainz geworden.

„Wir sind sehr froh, dass wir ihn überzeugen konnten“

„Eric ist ein Spieler, der zum einen schon eine Menge Bundesligaerfahrung mitbringt und seine Qualität bereits über mehrere Jahre nachgewiesen hat, auf der anderen Seite aber noch immer entwicklungsfähig ist und einen großen Antrieb mitbringt, sich sportlich weiterzuentwickeln und besser zu werden“, so Mainz-Sportdirektor Nico Bungert. „Wir sind sehr froh, dass wir ihn davon überzeugen konnten, das in Zukunft in Mainz zu tun. Eric ist extrem lauf- und zweikampfstark und wird uns auch charakterlich sehr bereichern.“ Über die Länge des Vertrags ist nichts bekannt. Den FC verlässt der Spieler ablösefrei. Der Kontrakt ist im Sommer ausgelaufen. Der FC hatte damals etwas mehr als eine Millionen Euro für den Mittelfeldspieler überwiesen. Laut dem Online-Portal transfermarkt.de liegt der Marktwert bei acht Millionen Euro. Eigentlich war damit gerechnet worden, dass der Sechser künftig für einen Club aufläuft, der internationale Ambitionen hat.

Beim FC hat man das Kapitel damit abgehakt und schaut sich auch weiterhin intensiv nach Alternativen um.


Nach Poker mit dem 1. FC Köln: Eric Martel wechselt offenbar nach Mainz

Eric Martel wechselt wohl nach Mainz
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Nach Poker mit dem 1. FC Köln: Eric Martel wechselt offenbar nach Mainz

Es war ein Abschied auf Raten, überraschend kam er am Sonntagabend jedenfalls nicht mehr. Nach dem Poker mit dem 1. FC Köln steht nun das Ziel des Mittelfeldspielers offenbar fest: Eric Martel wechselt wohl zum 1. FSV Mainz.

Am Montagabend folgte der wohl letzte offizielle Auftritt im Dienst des 1. FC Köln. Eric Martel kam in Begleitung seiner Frau zur Abschlussfeier der Geißböcke. Nun steht offenbar sein nächster Arbeitgeber fest. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet, wechselt der 24-Jährige zum Ligakonkurrenten aus Mainz,

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134 Pflichtspiele stand Eric Martel für den 1. FC Köln auf dem Platz. Der Sechser entwickelte sich beim FC zum Leader, zum Leistungsträger, genoss das Vertrauen sämtlicher Trainer. In der vergangenen Spielzeit stagnierte die Entwicklung jedoch ein wenig. Und so ist es durchaus verständlich, dass Martel einen neuen Reiz in seiner Karriere setzen will. „Ich habe mich dennoch dazu entschieden, dieses Kapitel zu beenden und eine neue Herausforderung anzunehmen. Es war mir eine große Ehre, für diesen besonderen Verein spielen zu dürfen“, schrieb Martel am Sonntag auf Instagram. Diese neue Herausforderung heißt 1. FSV Mainz, wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet. Martel wird also auch in der kommenden Spielzeit Bundesliga spielen. Wohlgemerkt nur Bundesliga, nicht etwa international.

„Wir haben ihm ein wertschätzendes Angebot unterbreitet“

Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass die Rheinhessen eine insgesamt starke Rückrunde gespielt haben, diese für sich gesehen als Fünfter beendeten, an die Leistungen der Vorsaison erinnerten und somit in der kommenden Saison wohl wieder nach dem europäischen Geschäft streben. Ein Ziel, das man sich für den FC wünscht, aber nach realistischer Einschätzung und Beobachtung der aktuellen Spielzeit dann doch noch ein sehr gutes Stück weit entfernt sein dürfte. Dennoch erscheint die Herausforderung Mainz auf den ersten Blick nicht wie der ganz große Karriereschritt. Beim FC hätte man den Vertrag gerne verlängert. „Wir standen mit Eric in den vergangenen Wochen und Monaten in engem, regelmäßigem Austausch und haben ihm ein faires sowie wertschätzendes Angebot unterbreitet“, sagte FC-Geschäftsführer Thomas Kessler. Dieses wertschätzende Angebot entsprach aber nicht mehr dem des vergangenen Sommers.

Damals wollten die Geißböcke den Kontrakt unbedingt verlängern, streckten sich für den ehemaligen Kapitän der U21-Nationalmannschaft. Gerade auf der Position der „Holding Six“ herrscht bekanntlich kein Überangebot an deutschen Talenten mit großem Potenzial. Das entfaltete Martel in dieser Spielzeit aber viel zu selten. Und so muss irgendwann die Idee gereift sein, dass der Spieler dann doch nicht unersetzbar sei – selbst, wenn das einen ablösefreien Abgang bedeutet. Der FC hat sich schon im Winter nach Alternativen umgeschaut, auch interessante gefunden, aber nicht verpflichten können. Martel hatte dagegen schon im vergangenen Sommer den Wechselwunsch gehegt. Wie berichtet gab es aber nicht den erhofften Abnehmer und so blieb der Spieler beim FC. Nun gehen Verein und Spieler getrennte Wege, die sie in der kommenden Spielzeit mindestens zwei Mal wieder zusammenführen werden.




Eric Martel mit emotionalen Worten zum Abschied: „Es war mir eine große Ehre“

Wie lange spielt Eric Martel noch für den 1. FC Köln?
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Eric Martel mit emotionalen Worten zum Abschied: „Es war mir eine große Ehre“

Die Zeichen waren schon recht eindeutig, am Abend wurde es dann offiziell: Nach vier Jahren endet für den Sechser die Zeit beim 1. FC Köln: Das sagen Thomas Kessler und Eric Martel zum Abschied.

Die Tränen waren nach dem Spiel schon recht eindeutig. Eric Martel konnte nach dem 1:5 gegen den FC Bayern München nicht mehr an sich halten. Und es war wahrlich nicht schwer, daraus den Abschied aus Köln zu lesen. Nun ist es offiziell. Eric Martel wird nicht mehr für den FC auflaufen.

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134 Pflichtspiele absolvierte er für die Geißböcke, das letzte war die 1:5-Pleite beim FC Bayern München am Samstagnachmittag. Nun verabschiedet sich der 24-Jährige mit emotionalen Worten von den Geißböcken. „Vier Jahre durfte ich den Geißbock auf der Brust tragen – und das immer mit großem Stolz. Gemeinsam sind wir durch Höhen und Tiefen gegangen. Doch die vielen schönen Momente werden für mich immer überwiegen, und genau diese werde ich niemals vergessen“, schreibt Martel, der mit dem FC in Europa spielte, abgestiegen war, bei den Geißböcken blieb und den Aufstieg wieder schaffte. Nun spielte Martel mit Köln wieder in der Bundesliga. „Gestern war mein letztes Spiel im Trikot des 1. FC Köln, und ich möchte mich bei euch sowie bei allen Beteiligten des Vereins von Herzen für diese besondere Zeit bedanken. Vor euch in diesem Stadion zu spielen, war für mich jedes Mal ein absoluter Gänsehautmoment“, so Martel weiter.

„Das respektieren wir“

Nun aber geht der Spieler den nächsten Schritt. „Ich habe mich dennoch dazu entschieden, dieses Kapitel zu beenden und eine neue Herausforderung anzunehmen. Es war mir eine große Ehre, für diesen besonderen Verein spielen zu dürfen. Danke für eure Unterstützung, eure Leidenschaft und diese wunderbare gemeinsame Zeit!“ Martel war 2022 von RB Leipzig nach Köln gekommen, avancierte zum unumstrittenen Leistungsträger und war in der gesamten Zeit bei Trainern aufgrund seiner Leader-Fähigkeiten hoch angesehen. Martel schaffte es während seiner Zeit auch zum Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft.

Nicht umsonst hätten auch die Kölner gerne mit dem Spiel verlängert. „Wir standen mit Eric in den vergangenen Wochen und Monaten in engem, regelmäßigem Austausch und haben ihm ein faires sowie wertschätzendes Angebot unterbreitet. Am Freitag hat er uns darüber informiert, dass er dieses nicht annehmen und sich einer neuen sportlichen Herausforderung stellen möchte“, sagte FC-Geschäftsführer Thomas Kessler. „Das respektieren wir. Wir bedanken uns bei Eric ausdrücklich für seinen Einsatz in den zurückliegenden vier Jahren beim 1. FC Köln und wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles Gute.“ Ein Abschied im Kölner Stadion gab es für den Sechser nicht. Martel hatte zuletzt gegen Leverkusen ein Heimspiel bestritten. Vor dem Duell gegen Heidenheim holte sich der 24-Jährige seine zehnte Gelbe Karte ab.



Der Vertrag des Mittelfeldspielers war im Sommer ausgelaufen. Der FC hatte seit dem vergangenen Sommer versucht, den Spieler zu halten. Doch der 24-Jährige entschied sich nun anders. Aktuell wird Martel mit dem VfL Wolfsburg in Verbindung gebracht. Allerdings geht es für die Niedersachsen noch um den Klassenerhalt.


Abschied auf Raten: Eric Martel verlässt wohl den 1. FC Köln

Eric Martel wird den 1. FC Köln verlassen
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Abschied auf Raten: Eric Martel verlässt wohl den 1. FC Köln

Eigentlich hat es sich seit dem Winter schon angedeutet, nun verdichten sich die Hinweise: Eric Martel wird den 1. FC Köln nach vier Jahren verlassen. Der Mittelfeldspieler trug am Samstag offenbar zum (vorerst) letzten Mal das Trikot der Geißböcke.

Eric Martel war noch einmal sehr bemüht. Dem 24-Jährigen wollte gegen den FC Bayern München sicher nicht alles gelingen, aber mangelnden Einsatz konnte man dem Mittelfeldspieler nicht vorwerfen. Es war wohl sein letzter Auftritt im Trikot der Geißböcke.

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Die Tränen waren deutlich zu sehen. Der ehemalige Kapitän der U21-Nationalmannschaft musste von mehreren Spielen nach der Bayern-Pleite getröstet werden. Nach vier Jahren schließt sich für Eric Martel das Kapitel 1. FC Köln – zumindest soll die Entscheidung gefallen sein. Der Kicker berichtete zuerst. Die Information deckt sich mit der von come-on-fc.com. Doch die Entscheidung kommt alles andere als überraschend. Schon im vergangenen Sommer wurde eine mögliche Vertragsverlängerung zu einer Hängepartie. Lange war nicht klar, ob der Straubinger seine Karriere bei den Kölnern fortsetzen würde. Im Trainingslager in Bad Waltersdorf bestätigte der Mittelfeldspieler auf Nachfrage von come-on-fc.com, dass er mindestens noch bis zum Winter in Köln bleiben würde. „Ich muss spüren, dass sich was entwickelt, dass wir erfolgreichen Fußball spielen“, sagte der 24-Jährige. Zur kompletten Wahrheit dürfte aber auch gehören, dass die ganz großen Interessenten wohl nicht Schlange gestanden haben.

FC schaut sich bereits nach Alternativen um

Die Entwicklung beim FC war gerade zu Saisonbeginn eine positive. Eigentlich doch das erhofft gute Zeichen für den Mittelfeldspieler. Doch Martel zögerte auch weiterhin, wollte sich am liebsten so wenig wie möglich zu seiner Zukunft äußern. Als die vermeintliche Frist im Winter dann auslief, gab es immer noch keine Entscheidung. Ein weiteres Angebot der Kölner lag bereits im Januar vor, allerdings nicht mehr das vom Sommer. Denn der FC schaute sich bereits nach Alternativen wie Silas Andersen und Dan Neil um. Martel zögerte weiterhin und das noch als die Wintertransferphase längst vorbei war. Nun ist die Hängepartie beendet. Martel sucht eine neue Herausforderung. Zuletzt wurde der Spieler mit dem VfL Wolfsburg in Verbindung gebracht. Doch bei den Niedersachsen ist die Ligazugehörigkeit nicht geklärt. Es ist kaum vorstellbar, dass Martel die Kölner verlässt, um dann in der 2. Bundesliga zu spielen.

Es soll aber weitere Interessenten aus dem In- und Ausland geben. Allerdings wohl nicht die Namen, die sich der Spieler eigentlich erhofft hatte. Auch ein Grund für sein Zögern. Der FC wird sich nun nach einer Alternative umschauen. Andersen soll wieder im Fokus stehen. Der ebenfalls gehandelte Kofi Amoako wechselt zum Hamburger SV.


Kommt es zum Abgang beim 1. FC Köln? Eric Martel im Fokus des VfL Wolfsburg

Wie geht es weiter mit Eric Martel?
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Kommt es zum Abgang beim 1. FC Köln? Eric Martel im Fokus des VfL Wolfsburg

Am Wochenende stand der Mittelfeldspieler aufgrund eines vermeintlichen Handspiels im Fokus. Thema bleibt aber nach wie vor die Vertragssituation des Sechsers. Nun gibt es offenbar einen Interessenten für den Spieler des 1. FC Köln: Der VfL Wolfsburg ist an Eric Martel interessiert.

Bleibt er oder gibt es den Wechsel? Die Vertragssituation von Eric Martel ist nicht geklärt. Nun bringt sich ein direkter Konkurrent in Stellung.

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Eric Martel war noch sichtbar angefressen, da war die Begegnung für den Sechser auf dem Platz schon längst beendet. Der Mittelfeldspieler war ausgewechselt worden und haderte nun von der Bank aus mit so einigen Entscheidungen von Robert Hartmann. Dass Spieler und Unparteiischer in diesem Duell nicht mehr zukommen würden, lag wohl vor allem an der Szene der ersten Halbzeit. Der 23-Jährige hatte den Ball mit irgendwas zwischen Schulter und Arm berührt, sich aber zugegebenermaßen unglücklich Richtung Kugel bewegt. Hartmann entschied auf Strafstoß, zum Ärger Martels und dem Rest des Teams. Wirklich glücklich war der Mittelfeldspieler verständlicher Weise nach der Niederlage nicht mehr. Ob er das in der kommenden Saison beim FC sein wird, ist nach wie vor offen. Der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft bekanntlich im Sommer aus. Martel hatte sich die Hinrunde Bedenkzeit erbeten, mittlerweile ist die Rückrunde fast dazugekommen.

Gespräche wurden bereits geführt

Viel Zeit, die beim FC dazu geführt hat, dass man sich durchaus nach Alternativen umschaut. Die Kölner Verantwortlichen würden den Sechser gerne halten, wissen um die Qualitäten, schätzen die Zuverlässigkeit, die Konstanz. Ein Angebot soll dem Vernehmen nach auf dem Tisch liegen. Doch der Club wird nicht ewig warten. Bislang sah es so aus, als läge der Verhandlungsdruck eher bei Martel. Denn die Interessenten standen noch nicht Schlange. Das dürfte sich in den kommenden Wochen ändern. Immerhin wäre der ehemalige Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft dann ablösefrei zu haben, einen Markt wird es für ihn geben. Und tatsächlich scheint sich nun ein direkter Konkurrent in Stellung zu bringen. Wie die „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“ berichtet, soll sich der VfL Wolfsburg mit dem Kölner Spieler beschäftigen. Ein konkretes Angebot haben die Wölfe dem Mittelfeldspieler demnach noch nicht unterbreitet, Gespräche soll es bereits gegeben haben.

Dass der VfL Interesse zeigt, ist nicht überraschend. Denn die Wölfe hatten den Mittelfeldspieler schon in der Vergangenheit auf der Liste gehabt. Ein Wechsel zum VfL käme ohnehin – wenn überhaupt – nur beim Klassenerhalt der Niedersachsen zu Stande und nach dem jetzigen Stand auch überraschend. Martel hatte sich Bedenkzeit erbeten, um eine Entwicklung beim FC wahrzunehmen. Die des VfL war in dieser Saison sicherlich keine positive. Allerdings will sich Wolfsburg in der kommenden Spielzeit neu aufstellen. Namen wie Niclas Füllkrug werden gehandelt. Mit Elvis Rexhbecaj hat bereits ein zentraler Mittelfeldspieler unterschrieben. Die Chancen, dass Martel beim FC bleibt, dürften mit dem Klassenerhalt sicher steigen und daran wird der Sechser mitarbeiten. Gleichzeitig dürften sich schon bald aber weitere Clubs in Stellung bringen. „Ich habe noch keine Entscheidung getroffen. Wir sind in Gesprächen“, sagte Martel noch am Samstag. Da war die Stimmung schon wieder besser.


Fragezeichen hinter Startelf-Einsatz sowie Zukunft, dazu ein Medienbericht über einen Vorfall in La Nucia

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an
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Fragezeichen hinter Startelf-Einsatz sowie Zukunft, dazu ein Medienbericht über einen Vorfall in La Nucia

Nach wie vor ist die Zukunft von Eric Martel noch nicht geklärt. Der Mittelfeldspieler hat sich offenbar noch nicht entschieden. Gespräche sollen nun konkretisiert werden. Und es gibt einen Medienbericht über einen Vorfall im Trainingslager des 1. FC Köln: So ist der Stand bei Eric Martel.

Hinter Eric Martel steht nicht nur für das Spiel am Sonntag gegen Bremen ein Fragezeichen. Auch die Zukunft ist nach wie vor nicht geklärt. Dabei scheinen alle Optionen offen. Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet unterdessen von einem Vorfall in La Nucia.

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Beim 2:2-Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt blieb Eric Martel am vergangenen Wochenende nur die Rolle des Zuschauers. Der Mittelfeldspieler der Geißböcke hatte aufgrund seiner Gelb-Roten Karte im Rheinderby aussetzen müssen. Ausgerechnet gegen Frankfurt. Denn in der Vergangenheit tauchten immer mal wieder Gerüchte über ein angebliches Interesse der Hessen an dem 23-Jährigen auf. Konkret wurde das aber offensichtlich nicht. Martels Zukunft ist nach wie vor ungeklärt. Interesse soll es weiterhin – wie berichtet – aus dem In- und Ausland geben. Ob die Interessenten aktuell Schlange stehen, ist zwar nicht gesagt. Nur ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein Spieler von Martels Qualität, einem durchaus vorhandenen Potenzial und dazu noch ablösefrei keinen von Spieler Seite interessanten Abnehmer findet.

Keine Einsatzgarantie für Sonntag

Und dennoch deutete zuletzt viel auf einen zähen Poker oder eben auf Stillstand. Denn Martel hatte im vergangenen Sommer erklärt, er wolle die Hinrunde abwarten und dann über seine Zukunft entscheiden. Die Hinrunde endete bekanntlich im Januar. Drei Monate später gibt es noch keine neue Wasserstandsmeldung. Die bringt nun der „Kölner Stadt-Anzeiger“ ins Spiel. Demnach befänden sich Spieler und Verein in konkreten Gesprächen. Der FC will den Kontrakt bekanntlich verlängern, hatte aber im Winter auch schon Ausschau nach potenziellen Alternativen gehalten. Laut dem Stadt-Anzeiger soll es um einen Vertrag um weitere vier Jahre gehen. Allerdings wird viel von der Zukunft und Entwicklung des Vereins abhängen. Sollten die Geißböcke absteigen, ist Martel sicherlich nicht mehr zu halten. Und der 23-Jährige würde sich wohl auch auf eine weitere Verbesserung des Kaders wünschen.

Das vermeintliche Zögern Martels könnte möglicherweise aber noch mit einem Vorfall zusammenhängen, von dem der „Kölner Stadt-Anzeiger“ nun ebenfalls berichtet. Demnach habe Lukas Kwasniok den Mittelfeldspieler im Winter im Trainingslager in La Nucia vor der Mannschaft scharf kritisiert. Tatsächlich steckte der ehemalige Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft da in einem kleinen Formtief. Nun aber ist Martel wieder zurück und für das kommende Spiel eine Alternative. Ob von Beginn an, ist indes noch nicht gesagt. „Es gibt ein, zwei Positionen, die sind noch nicht ganz sicher, da ist es 50:50“, erklärte René Wagner am Freitag. Demnach würden gleich vier Spieler um zwei Plätze konkurrieren. Und tatsächlich hat Martel mit Tom Krauß einen großen Herausforderer für die defensive Sechs. Denn vermutlich wird Wagner auf einen defensiven und einen offensiveren Part gegen Bremen setzen.

Martel könnte bei einem Einsatz jedenfalls an seiner Zukunft aktiv mitgestalten – so oder so.


Vielversprechende Talente statt großer Namen – und doch Druck auf die FC-Profis

Felipe Chávez und Jahmai Simpson-Pusey - die beiden Neuzugänge des 1. FC Köln
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Vielversprechende Talente statt großer Namen – und doch Druck auf die FC-Profis

Gleich mehrere Spieler hadern aktuell sicherlich mit ihrer Rolle, auf jeden Fall mit ihrer Einsatzzeit. Und die Situation hat sich durch die Verpflichtung der Talente sicherlich nicht verbessert beim 1. FC Köln: Die Winter-Transfers sind ein deutliches Zeichen.

Die jüngsten Transfer-Aussagen von Thomas Kessler und Lukas Kwasniok hatten den Eindruck erweckt, die Kölner wollten wenn, dann routinierte Spieler im Winter verpflichten. Kein Muss, aber ein „Schön wär’s“. Am Ende wurden es zwei vielversprechende Talente, die der internen Konkurrenz das Leben nun schwer machen werden.

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Die ganz große Aussagekraft hatte die erste Trainingseinheit von Felipe Chávez am Geißbockheim sicher noch nicht. Der 18-Jährige wird bei den Kölnern natürlich erst einmal ankommen müssen. Dennoch war „Pippo“ am Dienstag gleich mittendrin. Hier ein kleines Halten gegen Eric Martel, da ein Schubser im Zweikampf. Ob der Youngster des FC Bayern das Zeug hat, im Kampf um den Klassenerhalt eine Rolle beim FC zu spielen, wird sich erst zeigen, allerdings zurzeit schon von so manchem Fan hinterfragt und in den Kommentaren der Sozialen Medien diskutiert. Beim FC Bayern München ist die Meinung eine große. Sonst würden die Verantwortlichen sicher nicht „regelmäßige Einsätze in Köln“ erwarten. Die Entscheidung wird natürlich am Ende Lukas Kwasniok treffen. Und der stellt nach eigener Aussage nach seinen Eindrücken von Training und Spiel und nicht nach Meinung anderer auf.

Weiterentwicklung für die Zukunft

Chávez ist möglicherweise noch nicht der Top-Spieler, der dem FC umgehend im großen Stile weiterhelfen kann. Und doch bringt auch der 18-Jährige ganz offensichtlich Qualitäten mit. Qualitäten, die auch in der Bundesliga überraschen können. Mit Jahmai Simpson-Pusey hat Thomas Kessler bereits für eine Überraschung gesorgt. Den Innenverteidiger hatte keiner so richtig auf dem Schirm, der Engländer übertraf in den ersten drei Begegnungen dafür aber fast Jedermanns Erwartungen – zumindest bislang. Nun also Felipe Chávez. 18 Jahre jung, hochtalentiert, mit dem ganz klaren Auftrag sich „weiterzuentwickeln“. Die Sprache ist eine ähnliche wie bei der Verpflichtung von Simpson-Pusey. Und sie lässt durchaus den Schluss zu, dass dieser Weg Teil des Kölner Umbruchs ist.

Der FC arbeitet daran, den Kader deutlich zu verjüngen, Kessler plant offensichtlich den ganz großen Umbruch, der vergangene Sommer war nur der Anfang. Und das wiederum deutet ganz klar darauf hin, dass es gleich mehrere Wackelkandidaten oder vielleicht auch schon mehr gibt. Für Routiniers wie Florian Kainz und Dominique Heintz ist die Situation beim FC sicherlich nicht einfacher geworden. Beide Akteure haben in dieser Spielzeit bereits überzeugt, beide dürften aber bei einem verletzungsfreien Kader nur geringe Chancen auf Einsatzzeit haben. Aktuell wird Kainz nicht berücksichtigt, Heintz ist verletzt – und beide haben nur noch Vertrag bis 2026. Unklar ist es zudem, wie es mit Timo Hübers und Luca Kilian nach deren schweren Verletzungen weitergeht.

Große Konkurrenz

Aber die Transfers senden auch ein ganz klares Signal an Spieler wie Luca Waldschmidt, Denis Huseinbasic, Isak Johannesson und Cenk Özkacar, die aktuell ebenfalls zweite Wahl sind. Auch auf die Personalie Eric Martel kann der Transfer der beiden Akteure durchaus einen deutlichen Einfluss haben. Der ehemalige U21-Nationalmannschaftskapitän will sich in den kommenden Wochen, vielleicht Tagen entscheiden, wie der nächste Karriereschritt aussehen könnte. Die Konkurrenz ist auch für den Sechser nicht kleiner geworden – auch, wenn Chávez sicher kein Sechser ist. Der FC arbeitet an seinem Umbruch, die jungen Spieler setzen gleichzeitig Spieler unter Druck, die zuletzt nicht mehr geliefert haben.

Allerdings gehört zur Wahrheit natürlich auch, dass sowohl bei Simpson-Pusey als auch bei Chávez am Ende Manchester City und der FC Bayern entscheiden, in welche Richtung es geht. Schlagen die Talente ein, ist die Gefahr groß, dass es zum Heimatverein zurückgeht. Dennoch wäre auch das am Ende ein wirtschaftlicher und sportlicher Erfolg. Klar ist, Kessler wird den Kaderumbruch weiter voranführen und dabei nicht vor Namen Halt machen. Das Risiko aktuell auf die Youngster zu setzen, ist ein geringes. Funktioniert es, wird man versuchen, die Kaufoption zu ziehen, floppt einer der beiden, wird die Leihe enden. Das Risiko, keine routinierten Spieler verpflichtet zu haben, könnte problematischer werden. Daran wird sich der Geschäftsführer Sport am Ende messen lassen müssen. Aktuell ist der Weg vielversprechend.


Eric Martel: Die Konstante des 1. FC Köln weckt Begehrlichkeiten

Eric Martel im Spiel des 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz 05
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Eric Martel: Die Konstante des 1. FC Köln weckt Begehrlichkeiten

Nach dem zehnten Spieltag gibt es nur wenige Spieler beim FC, die immer in der Anfangsformation standen. Dazu zählt Eric Martel und das kommt nicht überraschend. Der 23-Jährige bringt auch in diesem Jahr wieder konstante Leistungen für den 1. FC Köln: Eric Martel weckt wieder Begehrlichkeiten.

Er ist in dieser Spielzeit wieder einer der Leistungsträger und die Konstante beim 1. FC Köln: Eric Martel weckt damit natürlich wieder Begehrlichkeiten. Etwas Konkretes ist aber nicht bekannt.

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Als Lukas Kwasniok zu Beginn seiner Amtszeit verkündete, es gäbe bei ihm keine Stammelf, vielmehr eine rotierende Startelf, da wird sich der ein oder andere Fan und Experte vielleicht gedacht haben, die Aussage würde sich nach ein paar Spieltagen schon überholen, eine Anfangsformation vielleicht dann doch zumindest in großen Teilen einpendeln. Tatsächlich hat der Kölner Trainer seinen Worten Taten folgen lassen und in dieser Spielzeit noch nicht einmal die gleiche Elf auflaufen lassen. Zudem sind auch klassische Stammspieler bei den Kölnern rar – zumindest die, die in dieser Saison immer zum Anpfiff auf dem Platz gestanden haben. Wettbewerbsübergreifend sind es in dieser Spielzeit genau zwei – wenn auch einigen Verletzungen geschuldet. So spielte Isak Johannesson gegen Wolfsburg erst zur zweiten Halbzeit, weil er sich in der Länderspielpause zuvor einen Pferdekuss eingefangen hatte und Timo Hübers Verletzung ist ebenfalls bekannt.

Martel ist die Kölner Konstante

Aber gerade der Innenverteidiger wurde vor der Saison mit dem Label „immer gesetzt“ versehen. Gemeinsam mit Eric Martel, der neben Jakub Kaminski der zweite Dauerbrenner beim FC ist. Und das hat natürlich einen Grund. Während Kaminski laut Kwasniok der beste Spieler des Kaders ist, ist Martel der Inbegriff von Wille, Leidenschaft und Einsatz. Kein Kölner Spieler schmeißt sich in so viele Bälle, geht in so viele Zweikämpfe (113) und gewinnt dementsprechend viele (63). Auch ligaweit gehört Martel wieder einmal zu den besten Zweikämpfern. Zudem hat Martel in der Liga die meisten Pässe aller Kölner gespielt, von denen 88 Prozent auch ankamen. Nach der Verletzung von Timo Hübers ist der 23-Jährige auch wieder der Abwehrchef in der letzten Kette und löst auch diese Aufgabe Woche für Woche souverän.

Zu Kölns und Kwasnioks Glück gehört bei Martel wohl nur noch die erhoffte Vertragsverlängerung. Denn der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft im kommenden Sommer aus. Und das bringt bekanntlich Probleme mit sich. Der FC würde gerne mit dem Mittelfeldspieler verlängern, Martel hat sich aber gewünscht, die Hinrunde abwarten zu dürfen. Das bekräftige der Sechser auch noch einmal im Interview mit come-on-fc.com im September. Auch Martels Berater Michael Reschke hatte im Podcast „Dreierkette“ erklärt, dass die Zukunft komplett offen sei. Dabei hat der ehemalige Kapitän der U21-Nationalmannschaft natürlich schon längst Begehrlichkeiten geweckt. Dem Vernehmen nach soll Martel auf einigen Zetteln der Bundesliga, aber auch in Europa stehen. Am Mittwoch brachte die „Corriere dello Sport“ den AC Florenz ins Gespräch.

Die ersten Interessen werden bald anklopfen

Allerdings berichtet das Fachmagazin nicht von einem konkreten Interesse. Es weist darauf hin, dass Martel durchaus ein Kandidat sei, auf den ein von Florenz ausgestelltes Profil passen würde. So heißt es, dass Martel eine Option werden „könne“. Fakt ist, dass Florenz schon im Sommer die Fühler nach dem Mittelfeldspieler ausgestreckt hatte. Zum Ende der Transferphase tauchten auch andere Namen wie Besiktas Istanbul auf. „Ich nehme das zwar wahr, aber letztendlich spielt das für mich keine Rolle. Ich habe klar gesagt, dass ich jetzt erstmal für den FC weiterspielen werde. Das ist jetzt einfach in meinem Kopf drin“, sagte Martel damals gegenüber come-on-fc.com. „Ich denke gar nicht ans Wechseln, sondern für mich steht die Entwicklung mit dem FC im Fokus. Und ja, mein voller Fokus liegt auf der Bundesliga.“

Und die Entwicklung beim FC wird Martel sicherlich gefallen. Zumindest war mit diesem Saisonstart sicherlich nicht zu rechnen. Eine Garantie ist das natürlich nicht. Sollte der Mittelfeldspieler den FC verlassen wollen, könnten die Kölner nur noch in diesem Winter eine Ablöse verlangen. Ein Wechsel im Sommer ist daher eher unwahrscheinlich. Die ganz große Ablöse in diesem Winter aber wohl auch. Aktuell wird der Marktwert bei transfermarkt.de auf acht Millionen Euro geschätzt. Lieber würden die Kölner den Sechser aber ohnehin behalten.

Eric Martel bleibt beim 1. FC Köln

Eric Martel nach dem Spiel gegen Kaiserslautern
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Eric Martel bleibt beim 1. FC Köln

Der FC kann offenbar eine drohende Vakanz zu den Akten legen. Eric Martel wird dem 1. FC Köln wohl erhalten bleiben. Der 23-Jährige äußerte sich am Rande des Trainingslagers in Bad Waltersdorf zu seiner Zukunft.

Thomas Kessler hatte für das Trainingslager in Bad Walterdorf ein Gespräch mit seinem Sechser angekündigt. Das hat nicht nur stattgefunden, es scheint auch gefruchtet zu haben. Eric Martel wird dem 1. FC Köln wohl erhalten bleiben.

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Eric Martel zählt neben Jan Thielmann und Said El Mala zu den drei Nachrückern, die verspätet in die Saisonvorbereitung beim 1. FC Köln gestartet sind. Der 23-Jährige hatte nach seinem Einsatz bei der U21-Europameisterschaft noch drei Wochen Sonderurlaub und stieß erst zur Abreise ins Trainingslager zu den Geißböcken. „Die waren auch bitter nötig“, so der Sechser. FC-Trainer Lukas Kwasniok zeigte sich erfreut über die Rückkehrer im Team. Man merke die Laufbereitschaft und den Willen der Neuankömmlinge und dies wirke sich auch auf den Rest der Mannschaft aus, so der Tenor des Coaches. Und ganz offensichtlich wird der Trainer auch weiterhin von diesen Eigenschaften profitieren können. Denn Eric Martel wird dem FC zumindest für diese Saison noch erhalten bleiben „Wie ich schon gesagt habe, ich fühle mich hier sehr wohl. Ich spiele unfassbar gerne im Kölner Stadion“, so Martel. „Es macht mir jeden Tag Freude. Ich habe keine Ambitionen wegzugehen.“

Martel bleibt wohl beim FC

Damit enden wohl vorerst auch die Spekulationen um einen Wechsel. Martel war zuletzt mit dem AC Florenz in Verbindung gebracht worden. „Die Jungs machen da ihre Späße drüber. Aber in den Medien wird immer viel geschrieben, das darf man nicht alles glauben“, sagte der 23-Jährige. Auch über einen Wechsel zum SC Freiburg wurde spekuliert. Es ist aber auch davon auszugehen, dass es weitere Interessenten aus dem In- und Ausland gegeben hat. Möglicherweise entsprachen potenzielle Angebote aber nicht den Vorstellungen der Kölner, die wiederum dem Vernehmen nach bei einer entsprechenden Summe einem Abschied zugestimmt hätten. Für den FC ist Martel von großer Bedeutung. Der ehemalige Kapitän der U21-Nationalmannschaft gilt im Team als Leader und war in der vergangenen Saison nicht nur beim FC ein Leistungsträger, der 23-Jährige war einer der besten Spieler der zweiten Liga.

Nicht umsonst hat man beim FC auch auf eine Vertragsverlängerung gehofft. Diese ist alles andere als ausgeschlossen. „Der FC würde sehr gerne mit mir verlängern. Ich habe jetzt aber erst einmal gesagt, dass ich die Hinrunde abwarten will. Ich will schon sehen, wie sich das Ganze hier entwickelt“, so Martel. „Dann werden wir uns noch einmal zusammensetzen und dann noch einmal darüber reden.“ Eine Vertragsverlängerung schließe Martel definitiv nicht aus. Gespräche hatte unterdessen mit Trainer Lukas Kwasniok gegeben. Schon während der EM habe es Kurznachrichten mit Glückwünschen sowie ein Telefonat gegeben. Zudem habe der Coach Martel auch die künftige Rolle erklärt. So soll der 23-Jährige „mehr Verantwortung hier in der Gruppe übernehmen“ und „auch ein wichtiger Bestandteil in der Mannschaft weiterhin sein.“

Eric Martel – Die kommende Holding Six oder der bessere Innenverteidiger beim 1. FC Köln?

Eric Martel im Spiel des 1. FC Köln gegen Holstein Kiel
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Eric Martel – Die kommende Holding Six oder der bessere Innenverteidiger beim 1. FC Köln?

Seit drei Spielen muss Eric Martel in der Abwehr ran. Und der Sechser macht auch auf dieser Position eine starke Figur. FC -Coach Gerhard Struber kann sich glücklich schätzen, eine solche Alternative in der Hinterhand zu haben. Für die Zukunft soll Martel aber wieder zurück auf seine alte Position. So gut ist Eric Martel als Innenverteidiger beim 1. FC Köln.

Für den etatmäßigen Sechser hatte Gerhard Struber eine neue Aufgabe – gezwungenermaßen. Doch auch diese Herausforderung meisterte der 22-Jährige mit Bravour. So gut ist Eric Martel als Innenverteidiger beim 1. FC Köln.

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Dass Gerhard Struber durchaus auf Situationen reagiert, an Stellschrauben dreht, hat der Trainer in der Saison eindrucksvoll bewiesen. Die Umstellung von Vierer- auf Dreierkette, die personellen Umbauten im Tor, in der Hintermannschaft – der 47-Jährige kann sich nicht vorwerfen lassen, nicht auf die Krise im Oktober reagiert zu haben. Dem Vernehmen nach auch auf Dinge, die ihm eigentlich anders ans Herz gelegt worden sind. Auf der anderen Seite ist der Trainer auch alles andere als wankelmutig. Gerade in Sachen Aufstellung sorgte Struber in seiner ersten Halbserie für die Kölner nur sehr selten für die ganz dicken Überraschungen. Und so legte sich der Trainer auch früh fest, dass Eric Martel dann doch früher oder später wieder zurück auf seine angestammte Position auf der Sechs zurückkehren wird.

Eric Martel – Leader beim 1. FC Köln

Kein Wunder, Martel ist mit Sicherheit der beste und konstanteste Sechser der 2. Bundesliga, gilt auf dieser Position der „Holding Six“ als eins der größten Talente des Landes. Es gab nicht wenige Experten, die den Kölner als die Anwort auf die vor einigen Jahren entbrannte Suche nach einem deutschen Kandidaten für diese doch eher vakante Position nannten – zumindest perspektivisch. Und auch in dieser Saison sind seine Werte durchaus beeindruckend. Martel lenkt auf jener Position die Mannschaft, übernimmt Verantwortung auch als Leader und das eben nicht nur beim FC. Auch die U21-Nationalmannschaft hat der gebürtige Bayer souverän durch die Qualifikation zur EM in der Slowakei im kommenden Jahr geführt. Martel wird dort auch wieder gesetzt sein, wenn sich die Personalsituation dann zum Rückrundenstart in der Abwehrkette verbessert hat.

Starke Zweikampfwerte des Sechsers

Dabei macht der 22-Jährige auch in der Innenverteidigung eine starke Figur. Eine sehr starke. Gegen Kaiserslautern klärte Martel gefühlt jede Hereingabe, warf sich in jedem Ball und strahlte dabei als „Mr. Furchtlos“, wie Struber ihn adelte, eine angenehme Ruhe aus. Zudem spielte der 22-Jährige eine beeindruckend ruhige Kugel. Tatsächlich hat auch Martel in gewisser Weise zur Stabilisierung der Hintermannschaft beigetragen. In den drei Begegnungen, die Martel zuletzt in der Liga als Innenverteidiger startete, sammelte der Sechser eine Zweikampfquote von 68 Prozent. Jener Martel, der ohnehin bislang die meisten Zweikämpfe der Liga gewonnen hat. 235 Duelle gingen an den 22-Jährigen. Und Martel konnte seine eigene Bilanz nochmal deutlich verbessern. Auf der Sechs lag die Quote deutlich unter 60 Prozent.

Erstaunlich: Martel übertrifft mit den 68 Prozent in den vergangenen drei Spielen auch die Durchschnittswerte der nominellen Innenverteidiger deutlich. Timo Hübers und Dominique Heintz kommen auf 61 Prozent. Ein durchschnittlicher Wert, kein überragender. Julian Pauli erreicht sogar „nur“ 54 Prozent. Unterm Strich ist der Zweikampfwert nur einer von vielen, aber in der Innenverteidigung sicherlich kein unwesentlicher. Martel kleidet die Rolle sehr sicher und souverän aus. Und doch wird der Sechser wohl wieder ins Zentrum zurückkehren. Schließlich suchen die Geißböcke aktuell nach einem Innenverteidiger, der den FC noch in der Winterpause verstärken soll. Zumal zur Rückrunde dann auch Dominique Heintz und Julian Pauli zurückkehren werden. Struber wird sich dennoch glücklich schätzen, eine starke Alternative in der Hinderhand zu haben.

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