Fragezeichen hinter Startelf-Einsatz sowie Zukunft, dazu ein Medienbericht über einen Vorfall in La Nucia

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an
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Fragezeichen hinter Startelf-Einsatz sowie Zukunft, dazu ein Medienbericht über einen Vorfall in La Nucia

Nach wie vor ist die Zukunft von Eric Martel noch nicht geklärt. Der Mittelfeldspieler hat sich offenbar noch nicht entschieden. Gespräche sollen nun konkretisiert werden. Und es gibt einen Medienbericht über einen Vorfall im Trainingslager des 1. FC Köln: So ist der Stand bei Eric Martel.

Hinter Eric Martel steht nicht nur für das Spiel am Sonntag gegen Bremen ein Fragezeichen. Auch die Zukunft ist nach wie vor nicht geklärt. Dabei scheinen alle Optionen offen. Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet unterdessen von einem Vorfall in La Nucia.

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Beim 2:2-Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt blieb Eric Martel am vergangenen Wochenende nur die Rolle des Zuschauers. Der Mittelfeldspieler der Geißböcke hatte aufgrund seiner Gelb-Roten Karte im Rheinderby aussetzen müssen. Ausgerechnet gegen Frankfurt. Denn in der Vergangenheit tauchten immer mal wieder Gerüchte über ein angebliches Interesse der Hessen an dem 23-Jährigen auf. Konkret wurde das aber offensichtlich nicht. Martels Zukunft ist nach wie vor ungeklärt. Interesse soll es weiterhin – wie berichtet – aus dem In- und Ausland geben. Ob die Interessenten aktuell Schlange stehen, ist zwar nicht gesagt. Nur ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein Spieler von Martels Qualität, einem durchaus vorhandenen Potenzial und dazu noch ablösefrei keinen von Spieler Seite interessanten Abnehmer findet.

Keine Einsatzgarantie für Sonntag

Und dennoch deutete zuletzt viel auf einen zähen Poker oder eben auf Stillstand. Denn Martel hatte im vergangenen Sommer erklärt, er wolle die Hinrunde abwarten und dann über seine Zukunft entscheiden. Die Hinrunde endete bekanntlich im Januar. Drei Monate später gibt es noch keine neue Wasserstandsmeldung. Die bringt nun der „Kölner Stadt-Anzeiger“ ins Spiel. Demnach befänden sich Spieler und Verein in konkreten Gesprächen. Der FC will den Kontrakt bekanntlich verlängern, hatte aber im Winter auch schon Ausschau nach potenziellen Alternativen gehalten. Laut dem Stadt-Anzeiger soll es um einen Vertrag um weitere vier Jahre gehen. Allerdings wird viel von der Zukunft und Entwicklung des Vereins abhängen. Sollten die Geißböcke absteigen, ist Martel sicherlich nicht mehr zu halten. Und der 23-Jährige würde sich wohl auch auf eine weitere Verbesserung des Kaders wünschen.

Das vermeintliche Zögern Martels könnte möglicherweise aber noch mit einem Vorfall zusammenhängen, von dem der „Kölner Stadt-Anzeiger“ nun ebenfalls berichtet. Demnach habe Lukas Kwasniok den Mittelfeldspieler im Winter im Trainingslager in La Nucia vor der Mannschaft scharf kritisiert. Tatsächlich steckte der ehemalige Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft da in einem kleinen Formtief. Nun aber ist Martel wieder zurück und für das kommende Spiel eine Alternative. Ob von Beginn an, ist indes noch nicht gesagt. „Es gibt ein, zwei Positionen, die sind noch nicht ganz sicher, da ist es 50:50“, erklärte René Wagner am Freitag. Demnach würden gleich vier Spieler um zwei Plätze konkurrieren. Und tatsächlich hat Martel mit Tom Krauß einen großen Herausforderer für die defensive Sechs. Denn vermutlich wird Wagner auf einen defensiven und einen offensiveren Part gegen Bremen setzen.

Martel könnte bei einem Einsatz jedenfalls an seiner Zukunft aktiv mitgestalten – so oder so.


Neuer Interessent: Der VfB Stuttgart soll an Eric Martel dran sein

Eric Martel vom 1. FC Köln
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Neuer Interessent: Der VfB Stuttgart soll an Eric Martel dran sein

Nur noch bis Sommer läuft der Vertrag von Sechser Eric Martel beim FC. Auf eine Verlängerung konnten sich beide Seiten bisher nicht einigen. Daher beobachten auch andere Vereine aus der Bundesliga die Situation um den Profi des 1. FC Köln: Der VfB Stuttgart zeigt wohl Interesse an Eric Martel.

Bis jetzt hat es noch keine Entscheidung im Vertragspoker der Kölner mit Eric Martel gegeben. Jetzt könnte ein neuer Interessent Schwung bringen in die Situation rund um den Sechser des 1. FC Köln: Der VfB Stuttgart zeigt wohl Interesse an Eric Martel. Das berichtet „fußballdaten.de“.

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Auch in dieser Spielzeit ist Eric Martel weiter eine der unangefochtenen Stützen der Kölner Mannschaft. Nachdem der Sechser zwar vor einige Wochen gegen den SC Freiburg das erste Mal seit langem nicht in der Startelf gestanden hatte, hat sich der 23-Jährige seitdem wieder festgespielt. Ob das aber über den Sommer hinaus so bleiben wird, ist weiter unklar. Denn der Vertrag des ehemaligen U21-Nationalspielers läuft nach der aktuellen Saison aus. Eigentlich hatte der FC-Profi sich bis zur Rückrunde Bedenkzeit erbeten. Die Entscheidung dauert inzwischen aber schon ein gutes Stück länger. Die unklare Zukunft ruft weitere Interessenten auf den Plan. So soll laut „fußballdaten.de“ der VfB Stuttgart Martel genau beobachten. Der Verein habe hochrangige Scouts eingesetzt, um ein Leistungsprofil des zentralen Mittelfeldspielers zu erstellen.

Interessenten aus dem In- und Ausland

Neben dem VfB soll auch der SC Freiburg am Sechser interessiert sein. Beide Vereine sollen im variabel einsetzbaren Profi einen Spieler sehen, der keine Anpassungszeit brauche und sofort Leistungen bringen könne. Gleichzeitig bringt „fußballdaten.de“ mehrere ausländische Vereine mit Martel in Verbindung. Etwa Celtic Glasgow: Über ein Interesse des schottischen Erstligisten war schon länger spekuliert worden. Dort sei der Defensivspezialist laut dem Portal dafür vorgesehen, gemeinsam mit Callum McGregor das Mittelfeldzentrum zu kontrollieren. Aber auch die AC Florenz solle am 23-Jährigen dran sein. Die Italiener habe der Mittelfeldspieler mit seiner taktischen Disziplin überzeugt, die dem Spiel des 17. der Serie A mehr defensive Stabilität bringen solle.

Aus einem ähnlichen Grund beobachte Besiktas Istanbul ebenfalls den FC-Profi. Der türkische Top-Verein möchte Martel wohl mit einem garantierten Stammplatz sowie der Aussicht auf internationale Titel in Europa locken. Gleichzeitig habe der FC Martel ein letztes Vertragsangebot vorgelegt, dass ihn zu einem der bestbezahlten Kölner Spieler machen würde. Für den 23-Jährigen sei es jedoch wichtig, regelmäßig Einsätze im europäischen Wettbewerb zu sammeln. Das solle seinen möglichen Weg in die deutsche A-Nationalmannschaft beschleunigen.

Tabellensituation verschlechtert Position des FC im Poker

Zuletzt hatten noch die „Ruhr-Nachrichten“ berichtet, dass der FC der erste Ansprechpartner im Vertragspoker für den Mittelfeldspieler sei. Ob das weiter der Fall ist, wenn Vereine wie der VfB Stuttgart, der gute Karten hat, nächstes Jahr in der Champions League anzutreten, ernst machen, bleibt abzuwarten. Nicht hilfreich dürfte die sportliche Situation der Kölner sein. Denn durch die Niederlage gegen den BVB am vergangenen Wochenende sind die Geißböcke punktgleich mit St. Pauli, die auf dem Relegationsplatz stehen. Dass Martel wie beim Kölner Abstieg 2023/24 dem Verein treu bleibt und mit in die zweite Liga geht, dürfte ausgeschlossen sein.


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Ausgerechnet vor Vertragsentscheidung: Eric Martel findet seine Form nicht mehr

Eric Martel vom 1. FC Köln
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Ausgerechnet vor Vertragsentscheidung: Eric Martel findet seine Form nicht mehr

Eigentlich ist Eric Martel eine der Säulen im Kölner System. Zuletzt lief der Mittelfeldspieler aber eher seiner Form hinterher beim 1. FC Köln: Eric Martel zeigt ungewohnte Schwächen.

Bald wird Eric Martel wohl über seine Zukunft beim FC entscheiden. Aber ausgerechnet in dieser Phase ist der Sechser nicht in Topform beim 1. FC Köln: Eric Martel zeigt ungewohnte Schwächen.

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Vor einigen Wochen passierte ein Novum beim 1. FC Köln: Eric Martel saß im Spiel gegen den SC Freiburg lange auf der Bank. Zuvor hatte der Mittelfeldspieler unter Lukas Kwasniok sonst immer in der Startelf gestanden, wenn er verfügbar war. Gegen die Breisgauer zog der Coach dem 23-Jährigem aber Tom Krauß vor. Und auch wenn Martel alle drei Partien danach jeweils wieder über (fast) 90 Minuten bestritten hat, war es doch ein klares Zeichen: Der Mittelfeldspieler ist nicht unersetzlich. Gerade in den vergangenen Wochen kam der Defensivspezialist häufig nicht an sein Leistungsmaximum.

Schwache Leistung gegen Stuttgart

Vor allem wenn er als Teil der Dreierkette agierte, schlichen sich beim 23-Jährigen immer wieder Fehler ein. So verlor Martel etwa zuletzt gegen den VfB Stuttgart beim 1:0 für die Schwaben Ermedin Demirovic aus den Augen, sodass dieser nach Ablage von Jamie Leweling per Volley erfolgreich war. Beim zweiten Treffer des Bosniers sah der Verteidiger ebenfalls unglücklich aus. Die schwache Leistung des früheren deutschen U21-Nationalspielers unterstreichen auch die Statistiken. Martel gewann gerade mal 27 Prozent der Zweikämpfe. Ähnlich schwach war der 23-Jährige in der Luft: Nur eines von fünf Duellen konnte er für sich entscheiden.

Ähnliche Szenen wie bei den Treffern von Demirovic gab es schon in den Wochen zuvor. Gegen RB Leipzig und den FSV Mainz 05 traf den Defensivspezialisten wie im Spiel in Stuttgart mindestens eine Mitschuld an den Gegentoren. Speziell gegen die Leipziger, aber auch in den anderen Begegnungen, gab es dabei häufiger Abstimmungsprobleme in der Kölner Defensive. Eigentlich wäre Martel als Führungsspieler prädestiniert dafür, in der Defensive der Abwehrchef zu sein, der genau solche Probleme verhindert. Aber im Moment gelingt das dem eigentlichen Sechser nicht. Er ist eher ein Teil des Problems.

Bald eine Vertragsentscheidung?

Dabei kommt die schwache Form des Sechsers zu einem sehr unpassenden Zeitpunkt. Denn eigentlich soll der Mittelfeldspieler in naher Zukunft darüber entscheiden, ob er seinen im Sommer auslaufenden Vertrag verlängern möchte. So berichtete der „Kicker“ vor ein paar Tagen, dass in dieser Woche Gespräche zwischen Martel, dessen Berater Michael Reschke und der sportlichen Leitung des FC um Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler stattfinden sollen. Dabei hat sich die Verhandlungsposition in den vergangenen Wochen nicht gerade verbessert. Zum einen durch die durchwachsenen Leistungen des 23-Jährigen. Zum anderen aber auch, weil die Geißböcke inzwischen mit dem zuletzt stark aufspielenden Krauß bereits eine Alternative im Kader haben. Für den von Mainz geliehenen Profi haben die Kölner eine Kaufoption, die bei Klassenerhalt eine Kaufpflicht wird. Zudem haben die Kölner ganz offensichtlich im Winter schon nach weiteren Alternativen gesucht.

Wie sich Martel entscheidet, ist noch offen. Im Sommer hatte der Verteidiger gesagt, dass er die Entwicklung des Vereins abwarten will. Der Club hat zwar gerade eine gute Ausgangsposition, um die Klasse zu halten, ob dem zentralen Mittelfeldspieler das aber als Entwicklung reicht, ist ungewiss. Immerhin äußerte der frühere U21-Nationalspieler bereits im Vorjahr, dass er von der Champions League träume. Dafür muss er irgendwann den nächsten Schritt machen. Aber egal, ob der 23-Jährige diesen schon im Sommer macht oder noch bei den Kölnern bleibt: Eine baldige Entscheidung wäre wohl für beide Seiten das Beste. Unter den FC-Fans wird jedenfalls darüber spekuliert, ob die offene Vertragssituation im Zusammenhang mit den durchwachsenen Leistungen steht. Und die Geißböcke brauchen neben Planungssicherheit für die kommende Spielzeit einen gut aufgelegten Martel. Der wäre nämlich auch trotz Alternativen wie Krauß immer noch ein Trumpf für die Kölner im Abstiegskampf.