Schwere Phase für Eric Martel beim 1. FC Köln – und das zur Unzeit: „Er muss lernen, mit der Situation umzugehen“
Redaktion
Lange war der Kölner Mittelfeldakteur unantastbar bei den Geißböcken, hatte seinen Platz in der Startelf sicher. Nun könnte der 23-Jährige erneut zu Beginn nur auf der Bank sitzen beim 1. FC Köln: Eric Martels schwere Phase kommt zur Unzeit.
Glücklich war der Sechser nicht über die verkürzte Spielzeit am vergangenen Wochenende. Der Kölner Stammspieler hat mit Tom Krauß einen starken Konkurrenten beim 1. FC Köln: Eric Martels schwere Phase kommt zur Unzeit.
Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an
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Wenn die Kölner ein Dogma des FC-Trainers verstanden haben, dann wohl das, dass Lukas Kwasniok streng nach dem Leistungsprinzip aufstellt. Und diesem Prinzip ist nun Eric Martel zu Opfer gefallen. Der Sechser hat gegen Freiburg zum ersten Mal seit März 2024 nicht in der Anfangsformation gestanden. Und die Chancen stehen nicht schlecht, dass der 23-Jährige auch gegen den VfL Wolfsburg am Freitagabend wieder auf der Bank Platz nehmen wird. Denn Tom Krauß performt aktuell richtig gut, ist bei dem 44-Jährigen aktuell gesetzt, so wie es eben Martel bis zum vergangenen Spieltag war. Kwasniok betont zwar, dass Martel sehr wichtig für das Team sei, knüpft aber einen Startplatz an eine taktische Ausrichtung. „Wenn ich mich dazu entschließe, mit zwei etwas defensiveren Sechsern zu spielen, dann ist er eben am Start und wenn ich kreativere Sechser nehme, dann trifft es ihn leider“, sagte Kwasniok.
Martel nicht mehr unantastbar
Gut möglich, dass der Kölner Coach am Freitagabend gegen den direkten Konkurrenten die etwas offensivere Variante, die spielerische wählt – dann wäre Martel zum zweiten Mal in Folge auf der Bank. Keine leichte Situation für den Sechser, der in den vergangenen Jahren beim FC ein absoluter Leistungsträger und auf und neben dem Platz ein Leader war – und es auch ist. Auch der Kölner Coach wird nicht müde zu betonen, dass es bei Martel nicht an der Leistungsbereitschaft liege. „Wir werden auch dafür bezahlt, Entscheidungen zu treffen und zu akzeptieren und zu liefern. Das hat er in Freiburg. Und ich habe auch im Training das Gefühl, dass er mit sehr viel Energie dagegen ankämpft. Das ist genau die Reaktion, die man von einem Spieler sehen will“, so Kwasniok.
Der 23-Jährige kann sich also nichts vorwerfen lassen, agiert auch laut Trainer professionell. Dennoch ist die Situation eben eine neue für den Kölner Stammspieler. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Weichen für einen Verbleib beim FC stellen werden. Denn vor der Saison betonte Martel, er werde definitiv bis zum Winter in Köln bleiben, dann werde er schauen. Die Perspektive, weiterhin in der Bundesliga zu spielen, hält sich der FC derzeit offen, steht aktuell auf dem zehnte Tabellenrang. Eine Entscheidung für oder gegen den Verein rein anhand des Erfolgs zu treffen, wird also wohl schwierig. Martel, dessen Vertrag noch bis Sommer 2026 läuft, hat sich Bedenkzeit erbeten, doch die Zeit wird knapp. Denn spätestens im Februar wird Sportdirektor Thomas Kessler den Sack wohl zumachen wollen – wie auch immer die Weichen dann gestellt werden.
Der Platz auf der Bank könnte sich dann auf die Entscheidung auswirken, denn zufriedenstellend ist die Situation für den Kölner Sechser sicherlich nicht. „Er muss lernen, mit der Situation umzugehen. Und meine Wenigkeit auch“, sagte Kwasniok. „Auch für mich ist es eine neue Situation, wenn er nicht spielt. Das verändert die Statik, weil du einen Kopfballspieler weniger hast. In Freiburg standen wir trotzdem stabil.“ Und so blickt der Kölner Trainer durchaus positiv in die Zukunft: „Das werden wir gemeinsam hinkriegen.“
„Gejubelt hat er nicht“ – Eric Martel sitzt beim 1. FC Köln auf der Bank, ein Fingerzeig?
Redaktion
Im Duell gegen die Freiburger wartete FC-Coach Lukas Kwasniok mit einer kleinen Überraschung auf: Eric Martel saß das erste Mal seit März 2024 einsatzfähig auf der Bank. Trainer Kwasniok entschied sich für Tom Krauß in der Startelf – und das, obwohl bald die Entscheidung über die Zukunft des Sechsers getroffen werden soll: Wie geht es weiter mit Eric Martel beim 1. FC Köln?
Mit dieser Personalentscheidung haben wohl nicht viele gerechnet. Der Kölner Sechser und Abwehr-Feuerwehrmann nahm am Sonntagnachmittag zunächst auf der Bank Platz. So wird sich der 23-Jährige die Zukunft bei den Geißböcken sicherlich nicht vorstellen: Wie geht es weiter mit Eric Martel beim 1. FC Köln?
Wie geht es weiter mit Eric Martel beim 1. FC Köln?
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Wenn sich FC-Trainer Lukas Kwasniok in Sachen Aufstellung in einer Sache treu bleibt, dann, dass er einer Aufstellung eben nicht treu bleibt. Im 19. Ligaspiel wählte der Kölner Coach am Sonntagabend im Duell gegen den SC Freiburg die 18. andere Startaufstellung. Keiner rotiert so viel wie Kwasniok, an diesem Wochenende feierte der Trainer sogar seinen eigenen FC-Rekord, veränderte die Startelf im Vergleich zur Vorwoche auf fünf Positionen. Ein Novum in dieser Saison, aber nicht das einzige. Denn der 44-Jährige ließ zum ersten Mal Eric Martel auf der Bank. „Der Grund dafür war, dass es Tom Krauß in den letzten Spielen sensationell gemacht hat“, sagte Kwasniok nach der 1:2-Niederlage gegen Freiburg. „Ich habe mich für diese Variante entschieden und ich glaube, er hat es auch bestätigt.“
Martel nicht mehr unantastbar
Tatsächlich machte Krauß auch gegen Freiburg ein ordentliches Spiel, überzeugte gerade mit Defensivaufgaben. Der Mittelfeldspieler gewann mehr als 80 Prozent seiner Zweikämpfe, brachte 93 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler. Dazu stopfte Krauß einige Löcher. Für Martel, der in dieser Spielzeit beim FC noch mehr in der Verantwortung steht, ein fast schon vergessenes Gefühl. Seit März 2024 stand der 23-Jährige immer in der Anfangsformation, wenn Martel einsatzfähig war. Damals, noch unter Timo Schulz, spielte der FC 1:1 gegen Augsburg, Martel kam für Faride Alidou in der Schlussphase. Das ist lange her und Martel, der schon unter Gerhard Struber als unverzichtbar galt, war in der jüngeren Vergangenheit unumstritten.
Das scheint nun nicht mehr der Fall zu sein. Nach mehr als 650 Tagen musste der 23-Jährige mal wieder auf der Bank Platz nehmen. „Eric ist Profi. Gejubelt hat er nicht“, verriet Kwasniok über das Gespräch mit seinem Sechser. „Wir haben sehr erwachsen darüber gesprochen. Er hat dann auch versucht, die Energie auf den Platz zu bringen. Jetzt schauen wir, wie es in Zukunft gehandhabt wird.“ Ausgerechnet jetzt, wo es um die Zukunft des Sechsers geht, ist Mr. Unverzichtbar nicht mehr unantastbar. Denn bekanntlich läuft der Vertrag des Mittelfeldspielers im Sommer aus. Spätestens im Februar wird man in Köln wohl eine Entscheidung über die Zukunft einfordern, denn der FC braucht natürlich auch eine gewisse Planungssicherheit. Martel hatte sich Bedenkzeit erbeten, um die Entwicklung bei den Kölnern abzuwarten – seine persönliche ist gerade nicht die beste.
Thomas Kessler wollte sich am Sonntag nicht über die Vertragssituation oder Gespräche äußern.
Suche nach Martel-Alternative? Was ist dran an den Spekulationen beim 1. FC Köln?
Simon Bartsch
Die Zukunft von Eric Martel ist nach wie vor ungewiss. Und so verwundert es nicht, dass es Gerüchte um potenzielle Alternativen gibt. Aktuell werden bereits einige Namen genannt beim 1. FC Köln: Was ist dran an den Gerüchten um neue Sechser?
Als Eric Martel im Sommer 2025 seinen Verbleib beim FC verkündete, waren die Reaktionen positiv – auch wenn der Kölner die Bekanntmachung mit einer Einschränkung verband: Im Winter wolle Martel über seine Zukunft entscheiden – dies steht bisher allerdings noch aus. Und so kursieren einige Namen für die mögliche Nachfolge des 23-Jährigen rund um den 1. FC Köln: Was ist dran an den Gerüchten um neue Sechser?
Thomas Kessler bei einem Spiel des 1. FC Köln
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Die Auswechslung nach 45 Minuten kam trotz der durchwachsenen Leistung ein wenig überraschend. Bislang wirkte Eric Martel im Konstrukt von Lukas Kwasniok unantastbar, unumstritten. Doch zuletzt drängte sich Tom Krauß bei den Geißböcken auf, spielte sich in den Vordergrund und war mitverantwortlich für den Erfolg gegen den 1. FSV Mainz. Und so stellt sich durchaus die Frage, ob der Neuzugang am Wochenende gegen den SC Freiburg den Vorrang vor Martel auf der Sechs erhält. Möglicherweise rückt der ehemalige Kapitän der U21-Nationalmannschaft dafür wieder in die Innenverteidigung – je nachdem wie es mit Jahmai Simpson-Pusey aussieht. Dennoch scheint es so, als wäre Martel nicht per se gesetzt. Und das könnte ein wenig zur Unzeit zu kommen.
Was ist mit Dan Neil?
Denn der Sechser macht sich Gedanken um seine Zukunft, will sich Anfang Februar entscheiden. Die aktuelle Situation beim FC, aber auch seine persönliche dürften Einfluss auf diese Entscheidung haben. Dem Vernehmen nach ist sie noch komplett offen. Doch im Hintergrund suchen die FC-Bosse bereits nach Alternativen. Es wäre zumindest extrem fahrlässig dies nicht zu tun. Und so kursieren bereits die ersten Namen möglicher Sechser. Dan Neil scheint dabei das heißeste Eisen im Kölner Feuer zu sein. Der Mittelfeldspieler des AFC Sunderland spielt bei seinem Heimatclub keine Rolle mehr und sucht nach neuen Aufgaben. Der 24-Jährige hat bei seinem Club grünes Licht für einen möglichen Wechsel bekommen.
Trainer Régis Le Bris erklärte zuletzt, dass er Spielern, die mit ihrer Spielzeit nicht einverstanden sind, keine Steine in den Weg legen würde. „Es ist immer schwierig, wenn Spieler nicht spielen. Das müssen wir akzeptieren. Die Jungs wollen spielen, und wenn man nicht spielt, ist man frustriert“, sagte Le Bris. „Dadurch entsteht Konkurrenzkampf. Zum Beispiel bei Dan gegen Granit Xhaka“, so der Trainer weiter. „Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die besten Spieler gerade im Einsatz sind. Das heißt nicht, dass die anderen keine guten Spieler sind, aber Konkurrenzkampf ist Konkurrenzkampf.“ Und diesem Konkurrenzkampf wird sich Niel nicht mehr stellen. Der Abschied ist beschlossen. Damit ist der Weg aber nicht zwangsläufig für die Geißböcke frei.
Rangers rüsten mächtig auf
Denn neben dem FC haben gleich eine Handvoll von Clubs die Fühler nach dem 24-Jährigen ausgestreckt. Aus der Bundesliga Borussia Mönchengladbach, aus Großbritannien schon deutlich mehr. Unter anderem Sheffield, West Ham United und die Glasgow Rangers. Und glaubt man den schottischen Medien haben die Rangers zurzeit die Nase im Buhlen um den Spieler vorne. Die „Light Blues“ rüsten gerade mächtig auf, haben bereits einige Neuverpflichtungen präsentiert und wollen noch weitere Spieler holen. Rangers-Coach Danny Röhl will gleich ein Doppelpack aus Sunderland verpflichten, neben Neil soll auch Romaine Mundle kommen. Neil, so heißt es, wolle zu einem Verein wechseln, bei dem er regelmäßig Spielzeit erhält. Ob der FC ihm diese Option bieten kann oder jetzt im Winter schon bieten will, ist offen.
Das Kölner Interesse soll schon konkret sein. Aber Interesse und Einigung sind bekanntlich ein deutliches Stück auseinander. Noch weiter auseinander dürften ein weiteres Gerücht und das tatsächliche Interesse liegen – zumindest zurzeit. Ellyes Skhiri war zweifelsohne einer der großen Publikumslieblinge bei den Geißböcken und die Lücke, die er nach seinem Abschied gerissen hat, wurde lange nicht adäquat geschlossen. Möglicherweise eins der zahlreichen Mosaiksteinchen, die zum jüngsten Abstieg der Geißböcke geführt haben. Auch deswegen erscheint eine Rückhol-Aktion an den Rhein als besonders charmant, vielleicht besonders wünschenswert. Wahrscheinlicher wird sie dadurch natürlich nicht.
Gibt es eine Martel-Nachfolge?
Schon zu Jahresbeginn machten Gerüchte die Runde, der Tunesier stünde auf dem Zettel bei den FC-Verantwortlichen. So schnell diese Spekulationen aufploppten, so schnell waren sie auch wieder verschwunden. Nun aber brodelt das Thema wieder auf. Grund dafür ist die Erwähnung in einem Artikel des Wiesbadener Kuriers. Darin heißt es, dass Skhiri die Eintracht verlassen soll und der 1. FC Köln „angeblich interessiert“ sei. Genauere Informationen gibt es nicht. Das „angeblich“ könnte sich also auf die Gerüchte zum Jahresbeginn beziehen. Doch wie realistisch ist dieser Wunsch? Unmöglich ist natürlich im Fußball wenig, Skhiri erscheint in diesem Winter aber als ein unwahrscheinliches Transfer-Ziel. So hat der Tunesier noch Vertrag bis 2027.
Eine Option für den Sommer
Aktuell gibt es für die Eintracht keinen Grund, den Mittelfeldspieler unter Marktwert abzugeben. Dass der FC eine Ablöse in der Nähe jener Summe (laut transfermarkt.de sechs Millionen Euro) für den 30-Jährigen bezahlt, wäre schon eine Überraschung, zumal Skhiris Gehalt das Kölner Gefüge wohl sprengen würde. Wahrscheinlicher würde ein Wechsel nur werden, wenn Martel den FC im Winter verlassen würde. Das hat Thomas Kessler noch vor wenigen Tagen im Trainingslager in La Nucia kategorisch ausgeschlossen. Skhiri konnte bei den Hessen zwar nicht an seine erfolgreiche Zeit in Köln anknüpfen, der Tunesier kommt bei der Eintracht aber dennoch auf höherem Niveau regelmäßig zum Einsatz.
Aktuell macht sich Markus Krösche wohl ohnehin eher Gedanken um eine Nachfolge für Dino Toppmöller. Und die wird sich wohl dann auch ein Bild vom Frankfurter Kader machen wollen. Es ist also gar nicht gesagt, dass die Eintracht den Mittelfeldspieler zum jetzigen Zeitpunkt abgeben will. Möglicherweise wird das Thema eher im Sommer wieder eins. Allerdings sollen sich dem Vernehmen nach dafür auch einige französische Clubs in Stellung bringen. Auch über Salih Özcan wurde viel diskutiert. Der gebürtige Kölner hat vor wenigen Tagen mit Gerüchten via Instagram aufgeräumt. In türkischen Medien war Özcan im Grunde schon mehrfach transferiert worden. Nun aber gab der U21-Europameister an, sich bei Dortmund durchbeißen zu wollen. Zumindest bis zum Sommer, dann läuft der Vertrag aus.
Nimmt die Personalie Eric Martel Einfluss auf die Kaderplanung beim 1. FC Köln?
Simon Bartsch
Die Zukunft von Eric Martel ist bei den Geißböcken weiterhin ungeklärt. Eine Einigung mit einem anderen Club liegt nicht vor, die Entscheidung über einen Verbleib aber genauso wenig. Dabei wäre Klarheit wichtig für den 1. FC Köln: Welche Rolle spielt die Martel-Personalie für die Kaderplanung?
Einen kleinen Streich erlaubten sich die Teamkollegen von Eric Martel am Donnerstag nach dem Training, als sie den Dienstwagen des FC-Profis über und über mit rot-weißem Absperrband einwickelten. Martel musste sein Auto mit einer Schere freischneiden. Ob es sich dabei um einen Kollegenstreich oder um eine mit einem Augenzwinkern gemeinte Aufforderung zum Verbleib des Sechsers handelte, ist offen. Denn ob auf der Sechs oder als Teil der Innenverteidigung – der 23-Jährige ist einer der absoluten Leistungsträger bei den Geißböcken. Es ist aber nicht geklärt, ob das auch in Zukunft der Fall sein wird beim 1. FC Köln: Welche Rolle spielt die Martel-Personalie für die Kaderplanung?
Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an
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Die Erleichterung war bei vielen FC-Fans wohl groß, als Eric Martel im Sommer im Trainingslager in Bad Waltersdorf nebenbei die wichtige Nachricht doch fallen ließ. Er werde beim FC bleiben, sagte der Mittelfeldspieler. Erst einmal zumindest. Denn der Sechser betonte auch, dass er erst einmal die Hinrunde abwarten wolle. Hintergrund eines möglichen Abgangs war zum einen die Vertragssituation, denn der Kontrakt des ehemaligen Kapitäns der deutschen U21 läuft nur noch bis zum kommenden Sommer. Für eine marktgerechte Ablöse blieben schon damals kaum noch Möglichkeiten. Zum anderen ist Martel ein begehrter Spieler und das nicht nur in Deutschland. Die Situation hat sich fünf Monate später nicht so richtig verändert.
Noch keine Entscheidung getroffen
Martel ist weiterhin sehr begehrt, der Vertrag (noch) nicht verlängert. Erst im Frühherbst wiederholte der Sechser im Interview mit come-on-fc.com, dass er „die Hinrunde abwarten will, um zu sehen, wie sich das Ganze entwickelt“. Und auch Martels Berater Michael Reschke betonte zuletzt, dass noch keine Entscheidung gefallen sei. Im Podcast „Dreierkette“ sagte der ehemalige Sport-Funktionär, dass noch immer „alles möglich“ sei, also auch ein Verbleib des Mittelfeldspielers am Geißbockheim. Fakt ist, wird der Kontrakt nicht verlängert, könnte Martel die Geißböcke im Sommer ablösefrei verlassen. Gespräche wollen die Parteien im Winter aufnehmen – dem Vernehmen nach im Januar. Dabei dürfte gerade dem Verein daran gelegen sein, schnell Nägel mit Köpfen zu machen.
Der Verein hätte sicherlich gerne Klarheit
Denn von der Personalie Martel könnten unter Umständen auch andere Entscheidungen abhängen. Und das eben nicht nur auf der Sechs. Aufgrund der Verletzungsmisere kam der Defensivspieler zuletzt immer wieder in der Innenverteidigung zum Einsatz. Eine Alternative für den 23-Jährigen, mit der man sich beim FC mittlerweile angefreundet hat und die auch in der Rückrunde ein Thema wäre, wenn weiterhin Personalnot bestünde und im Winter eben keine Soforthilfe für die Hintermannschaft gefunden wird. Zumal der gebürtige Straubinger auch in der letzten Reihe absolut überzeugt. Sollte sich Martel gegen den FC entscheiden, müssen Thomas Kessler und Co. Gespräche mit potenziellen Ersatzkandidaten führen. Und spätestens dann auch in der Innenverteidigung. Dem Vernehmen nach halten die Kölner Kaderplaner aber bereits Ausschau.
Von Martels Entscheidung dürfte aber vor allem die Planung auf der Sechs abhängen. Unabhängig der Rolle würde die Verhandlungsposition bei frühzeitiger Klarheit für die FC-Verantwortlichen eine andere sein. Zudem werden interessante Spieler mit einem ähnlichen Profil nicht lange auf dem Markt sein. Der öffnet offiziell ab dem 1. Januar. Doch schon vorher werden sich die Kölner Verantwortlichen natürlich ihre Gedanken machen müssen. Dem Vernehmen nach schaut sich der FC aktiv nach Schienenspielern bestehen. Ein Weggang von Martel würde eine große Lücke reißen. Schließlich ist der 23-Jährige einer der wenigen festen Stammspieler beim FC, ein absoluter Leistungsträger. Dann würden unweigerlich Erinnerungen an den Abschied von Ellyes Skhiri auftauchen. Der Tunesier wurde bekanntlich nicht adäquat ersetzt.
Immerhin: Reschke betonte ebenfalls, dass die Wahrscheinlichkeit eines Winter-Weggangs bei unter zehn Prozent liege. Der Verbleib über den Sommer hinaus wäre dem FC sicher lieber. Dann vermutlich mit einer Ausstiegsklausel für den Sechser. Ein Kompromiss, mit dem man in Köln bestimmt sehr gut leben kann.
Eric Martel: Die Konstante des 1. FC Köln weckt Begehrlichkeiten
Redaktion
Nach dem zehnten Spieltag gibt es nur wenige Spieler beim FC, die immer in der Anfangsformation standen. Dazu zählt Eric Martel und das kommt nicht überraschend. Der 23-Jährige bringt auch in diesem Jahr wieder konstante Leistungen für den 1. FC Köln: Eric Martel weckt wieder Begehrlichkeiten.
Er ist in dieser Spielzeit wieder einer der Leistungsträger und die Konstante beim 1. FC Köln: Eric Martel weckt damit natürlich wieder Begehrlichkeiten. Etwas Konkretes ist aber nicht bekannt.
Eric Martel im Spiel des 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz 05
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Als Lukas Kwasniok zu Beginn seiner Amtszeit verkündete, es gäbe bei ihm keine Stammelf, vielmehr eine rotierende Startelf, da wird sich der ein oder andere Fan und Experte vielleicht gedacht haben, die Aussage würde sich nach ein paar Spieltagen schon überholen, eine Anfangsformation vielleicht dann doch zumindest in großen Teilen einpendeln. Tatsächlich hat der Kölner Trainer seinen Worten Taten folgen lassen und in dieser Spielzeit noch nicht einmal die gleiche Elf auflaufen lassen. Zudem sind auch klassische Stammspieler bei den Kölnern rar – zumindest die, die in dieser Saison immer zum Anpfiff auf dem Platz gestanden haben. Wettbewerbsübergreifend sind es in dieser Spielzeit genau zwei – wenn auch einigen Verletzungen geschuldet. So spielte Isak Johannesson gegen Wolfsburg erst zur zweiten Halbzeit, weil er sich in der Länderspielpause zuvor einen Pferdekuss eingefangen hatte und Timo Hübers Verletzung ist ebenfalls bekannt.
Martel ist die Kölner Konstante
Aber gerade der Innenverteidiger wurde vor der Saison mit dem Label „immer gesetzt“ versehen. Gemeinsam mit Eric Martel, der neben Jakub Kaminski der zweite Dauerbrenner beim FC ist. Und das hat natürlich einen Grund. Während Kaminski laut Kwasniok der beste Spieler des Kaders ist, ist Martel der Inbegriff von Wille, Leidenschaft und Einsatz. Kein Kölner Spieler schmeißt sich in so viele Bälle, geht in so viele Zweikämpfe (113) und gewinnt dementsprechend viele (63). Auch ligaweit gehört Martel wieder einmal zu den besten Zweikämpfern. Zudem hat Martel in der Liga die meisten Pässe aller Kölner gespielt, von denen 88 Prozent auch ankamen. Nach der Verletzung von Timo Hübers ist der 23-Jährige auch wieder der Abwehrchef in der letzten Kette und löst auch diese Aufgabe Woche für Woche souverän.
Zu Kölns und Kwasnioks Glück gehört bei Martel wohl nur noch die erhoffte Vertragsverlängerung. Denn der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft im kommenden Sommer aus. Und das bringt bekanntlich Probleme mit sich. Der FC würde gerne mit dem Mittelfeldspieler verlängern, Martel hat sich aber gewünscht, die Hinrunde abwarten zu dürfen. Das bekräftige der Sechser auch noch einmal im Interview mit come-on-fc.com im September. Auch Martels Berater Michael Reschke hatte im Podcast „Dreierkette“ erklärt, dass die Zukunft komplett offen sei. Dabei hat der ehemalige Kapitän der U21-Nationalmannschaft natürlich schon längst Begehrlichkeiten geweckt. Dem Vernehmen nach soll Martel auf einigen Zetteln der Bundesliga, aber auch in Europa stehen. Am Mittwoch brachte die „Corriere dello Sport“ den AC Florenz ins Gespräch.
Die ersten Interessen werden bald anklopfen
Allerdings berichtet das Fachmagazin nicht von einem konkreten Interesse. Es weist darauf hin, dass Martel durchaus ein Kandidat sei, auf den ein von Florenz ausgestelltes Profil passen würde. So heißt es, dass Martel eine Option werden „könne“. Fakt ist, dass Florenz schon im Sommer die Fühler nach dem Mittelfeldspieler ausgestreckt hatte. Zum Ende der Transferphase tauchten auch andere Namen wie Besiktas Istanbul auf. „Ich nehme das zwar wahr, aber letztendlich spielt das für mich keine Rolle. Ich habe klar gesagt, dass ich jetzt erstmal für den FC weiterspielen werde. Das ist jetzt einfach in meinem Kopf drin“, sagte Martel damals gegenüber come-on-fc.com. „Ich denke gar nicht ans Wechseln, sondern für mich steht die Entwicklung mit dem FC im Fokus. Und ja, mein voller Fokus liegt auf der Bundesliga.“
Und die Entwicklung beim FC wird Martel sicherlich gefallen. Zumindest war mit diesem Saisonstart sicherlich nicht zu rechnen. Eine Garantie ist das natürlich nicht. Sollte der Mittelfeldspieler den FC verlassen wollen, könnten die Kölner nur noch in diesem Winter eine Ablöse verlangen. Ein Wechsel im Sommer ist daher eher unwahrscheinlich. Die ganz große Ablöse in diesem Winter aber wohl auch. Aktuell wird der Marktwert bei transfermarkt.de auf acht Millionen Euro geschätzt. Lieber würden die Kölner den Sechser aber ohnehin behalten.
Warum Eric Martel beim 1. FC Köln wieder Mr. Unverzichtbar ist
Hendrik Broschart
Ausgerechnet gegen seinen Ex-Club musste Eric Martel das erste Mal frühzeitig vom Platz. Dem Mittelfeldspieler drohte der Platzverweis. Einen adäquaten Ersatz gab es auf der Sechs für Martel ad hoc nicht beim 1. FC Köln: Eric Martel wird wieder Mr. Unverzichtbar.
Eric Martel stand am vergangenen Wochenende unmittelbar vor dem Platzverweis und wurde ausgewechselt. Nach dem Ausfall von Rav van den Berg setzte Lukas Kwasniok Tom Krauß als Linksverteidiger ein. Dieser Plan ging auf, führt eventuell jedoch zu neuen Problemen im Mittelfeld des 1. FC Köln: Eric Martel wird wieder Mr. Unverzichtbar.
Hatte gegen seinen Ausbildungsverein RB Leipzig einen schweren Stand: Eric Martel (Foto: Herbert Bucco)
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Viel hätte wohl nicht mehr gefehlt und das Spiel wäre mit einer Roten Karte zu Ende gegangen. Vielleicht hatte Eric Martel auch eine gehörige Portion Glück. Denn der Mittelfeldspieler hatte die Gelbe Karte schon lange gesehen, als er gleich zwei Mal im Mittelfeld gegen Leipziger Spieler foulte. Die Forderung von David Raum, nun auch die Ampelkarte zu zeigen, war Fehl am Platz, aber durchaus verständlich. Martel sah zwar nicht die dritte Gelb-Rote Karte seiner Karriere, das Spiel war aber dennoch frühzeitig für den 23-Jährigen beendet. Ausgerechnet im Spiel gegen seinen Ex-Club in Leipzig musste der Straubinger zum ersten Mal in dieser Spielzeit frühzeitig vom Platz. Lukas Kwasniok wollte natürlich keine Unterzahl riskieren, aber sicher auch keine Sperre seines Dauerläufers.
Eric Martel ist für den Trainer unverzichtbar
Schon vor der Saison hat der Trainer erklärt, dass Martel für ihn absolut gesetzt sei. Bis zum Leipzig-Spiel war der Sechser der einzige Feldspieler neben Jakub Kaminski, der immer auf dem Platz stand. Martel ist ein absoluter Leader in der Mannschaft, Vorbild in Sachen Wille, Kampfgeist und Leidenschaft. Martel geht dahin, wo es wehtut, scheut keinen Zweikampf. Und vielleicht tut sich daher auch genau an dieser Stelle so etwas wie eine kleine Sollbruchstelle in dem breiten Kader der Geißböcke auf. Denn zum 23-Jährigen fehlt im Grunde die Alternative. Am Samstag kam Denis Huseinbasic für den Mittelfeldspieler. Eine Rolle, die der Bosnier spielen kann. Doch der nominelle Ersatz kommt an die defensiven Qualitäten von Martel nicht heran. Der Bosnier scheint womöglich weniger geschaffen für intensive Zweikämpfe und die körperbetonten Duelle im Zentrum. Stattdessen bringt er seine Stärken im Spiel nach vorne ein, ist technisch versiert und mit einem feinen Fuß ausgestattet, aber die Rolle des Sechsers interpretiert er anders als Martel.
Mit Tom Krauß haben die Kölner im Sommer einen Backup verpflichtet. Dass der 24-Jährige die Position bekleiden kann, hat er in der vergangenen Saison beim VfL Bochum bewiesen. Doch ob Kwasniok seinen „Defensiv-Allrounder“ auf der Sechs sieht, ist eine andere Frage. Denn beim FC spielte der gebürtige Leipziger die Position noch nicht. Zudem muss der FC in den kommenden Wochen und Monaten auf zwei Defensivakteure verzichten. Während der dritte Kreuzbandriss binnen 18 Monaten für Luca Kilian einen herben langfristigen Rückschlag bedeutete, fiel auch Neuzugang Rav van den Berg nach dem Wolfsburgs-Spiel mittelfristig aus. Unter anderem diese Tatsache führte am vergangenen Wochenende zu einem durchaus überraschenden Personal-Experiment von Kwasniok. Beim Bundesligaspiel gegen RB Leipzig entschied dieser sich gegen eine positionsgetreue Kompensation von Van den Bergs Ausfall und verlegte stattdessen den gelernten Sechser Tom Krauss auf die linke Abwehrseite.
Ein gelungenes Experiment
Der Defensiv-Allrounder startete somit an der Seite von Timo Hübers in der Viererkette. Krauß war von dieser für ihn gänzlich neuen Position nicht überrumpelt: „Ich bin da sehr variabel, diese Position hatte ich auch noch nie gespielt. Ich bin froh, dass der Trainer mich aufstellt, und ich versuche, mein Bestes zu geben. Aber am Ende ist es nicht immer einfach, gegen Bakayoko zu verteidigen“, zeigte sich Krauß nach dem Spiel ehrlich. Gegen den pfeilschnellen Leipziger Flügelspieler Johan Bakayoko hatte der 24-Jährige alle Hände voll zu tun und machte seine Sache dennoch beachtlich. Auch Kwasniok zeigte mit dem Auftritt seines Schützlings zufrieden: „Tom hat es gegen Bakayoko herausragend gemacht, ihn wie erhofft auf seinen linken Fuß gelenkt mit seinem rechten. Aber dann macht Bakayoko Übersteiger und in der Box war es nicht einfach zu verteidigen.“ Unterm Strich ein gelungenes Experiment: „Ich war mit seiner Leistung echt absolut einverstanden.“
Auch, wenn der Trainer mit der Leistung einverstanden war, war die Defensive im Gesamtverbund nicht immer sattelfest. Gerade bei Standards hatten die Kölner in der Hintermannschaft einiges zu tun. In der vergangenen Saison gelang es dem 1. FC Köln, die damals wackelige und oft löchrige Defensive durch das Zurückziehen von Eric Martel in die Innenverteidigung deutlich zu stabilisieren. Diese Maßnahme erwies sich als effektiv, um auch gegen individuell stärkere und spielerisch überlegene Gegner standzuhalten. Solche Überlegungen könnten nun auch in die systemischen Gedankenspiele von Kwasniok einfließen. Der FC-Coach betont immer wieder, dass er keine feste Startelf hat, sondern seine Aufstellung an Spiel und Gegner anpasst. Es ist also gut möglich, dass er im kommenden Duell mit dem VfB Stuttgart die nächste Überraschung bereithält – idealerweise eine, die dabei hilft, die zweite Saisonniederlage zu verhindern.
Die „Heimreise“ zweier FC-Profis weist auf eine RB-Schwäche im Vergleich zum FC hin
Simon Bartsch
Mit Tom Krauß und Eric Martel kehren am Samstag gleich zwei Profis zu ihrem ehemaligen Verein zurück. Die Spieler des 1. FC Köln offenbaren eine Schwäche von Leipzig. Denn viele RB-Nachwuchshoffnungen schaffen den Durchbruch an anderer Stelle.
Eric Martel und Tom Krauß spielten einst für RB, schafften aber den Sprung zu den Profis nicht nachhaltig. Der Durchbruch gelang an anderer Stelle. Die Spieler des 1. FC Köln offenbaren damit eine Schwäche von Leipzig.
Eric Martel und Tom Krauß spielten schon für RB Leipzig
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Ein Kaderwert von mehr als 340 Millionen Euro, Transferausgaben von 130, -einnahmen von rund 200 Millionen Euro. Wirtschaftlich spielt RB Leipzig bekanntlich in einer ganz anderen Liga als der FC. Alleine die Verpflichtung von Conrad Harder hat RB mit einer Ablöse von 24 Millionen Euro in etwa die Gesamtsumme aller Kölner Neuverpflichtungen in diesem Sommer gekostet. Ein neidvoller Blick Richtung Domstadt sollte bei den Sachsen also auf dieser Ebene eher kein Thema sein.
Auf einer anderen möglicherweise schon: der Nachwuchsarbeit. Die ist in Leipzig sicher auch keine schlechte. Immerhin hat RB in den vergangenen Jahren massiv in die Ausbildung der Eigengewächse investiert. Nur will es mit der Durchlässigkeit bei RB nicht so recht funktionieren. Eine Zweitvertretung hat Leipzig nicht mehr, der Sprung von der U19 zu den Profis ist in Sachsen offenbar ein besonders großes. Und davon profitieren regelmäßig andere Clubs.
Martel und Krauß kennen sich aus Leipziger Zeiten
So auch der FC. Denn zur Saison verließen gleich zwei Leipziger die Talentschmiede und spielen heute für Köln. Eric Martel wechselte direkt ans Geißbockheim, Tom Krauß über Umwege diesen Sommer. Gerade der Transfer von Martel hat sich in den vergangenen Jahren zu einer absoluten Win-Win-Situation entwickelt. Der 23-Jährige hat bei den Kölnern das erhalten, woran es in Leipzig gehapert hätte: Einsatzzeit.
Mittlerweile steht der Sechser bei mehr als 100 Pflichtspielen für den FC, bei 30 Einsätzen in der U21-Nationalmannschaft. Lothar Matthäus betitelte den Mittelfeldspieler erst kürzlich als den „Kimmich des 1. FC Köln“. Der FC hat also einen absoluten Leistungsträger und Leader in seinen Reihen. Die ganz engen Verbindungen habe Martel nicht mehr zu RB, aber über die Familie seiner Verlobten immerhin noch nach Leipzig, wie der 23-Jährige come-on-fc.com im Interview verriet.
Ganz anders ist die Situation bei Tom Krauß. Für den Defensiv-Allrounder ist die Reise nach Leipzig eine Heimkehr. Krauß kommt gebürtig aus Leipzig. „Meine Familie, die ich auch nicht jede Woche sehe, ist da, meine Freunde sind da – das ist schon etwas Besonderes für mich“, sagte Krauß am Mittwoch nach dem Training. „Es hat sich schon viel verändert, seitdem ich aus Leipzig weg bin. Doch es ist für mich eine Rückkehr in meine Heimat. Ich habe dort meine ganze Jugend verbracht und mich sehr wohl gefühlt.“
Kaderbreite beim FC macht es für den Nachwuchs schwer
Wie wohl sich Max Finkgräfe dieser Tage in Leipzig fühlt, ist offen. Über seine Einsatzzeit wird der Linksverteidiger jedenfalls nicht sonderlich glücklich sein. Zwar hat das Kölner Eigengewächs den FC im Sommer verlassen, doch Finkgräfe steht dennoch für die unterm Strich doch erfolgreiche Nachwuchsarbeit in Köln. Auch wenn wohl gerade die Einsatzzeit am Ende des Tages den Ausschlag für einen Wechsel gegeben hat, standen die Kölner zuletzt für eine beeindruckende Durchlässigkeit in den Profibereich.
Alleine sieben Spieler debütierten beim FC in der vergangenen Spielzeit – natürlich auch der Transfersperre geschuldet. Bei RB waren es mit Faik Sakar und Vikko Gebel zwei, die jeweils zu einem Kurzeinsatz für die Sachsen kamen. Das ist angesichts der Ambitionen und des wertvollen Kaders in Leipzig sicherlich auch kein Wunder. Und auch beim FC wird es in dieser Spielzeit schwieriger für die Eigengewächse. Die Kaderbreite wurde gestärkt, die Qualität insgesamt erhöht. Der Nachwuchs muss sich erst beweisen.
Nicht umsonst wurde Julian Pauli verliehen und für Neo Telle und Emin Kujovic (vergeblich) ein Leihkonstrukt gesucht. Allerdings ist nicht ausgeschlossen, dass gerade diese beiden Talente und weitere starke Eigengewächse wie Youssoufa Niang ihre Chance bei den Profis noch bekommen werden.
Interview: „Für mich war relativ schnell klar, dass mein Weg mit dem FC weitergeht“
Hendrik Broschart
Am Samstag steht für den Sechser der Geißböcke die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte an. Mit come-on-fc.com blickt der 23-Jährige auf den Saisonstart zurück und spricht über seine Rückkehr nach Leipzig mit dem 1. FC Köln: Eric Martel im Interview.
Die Rolle, die der Mittelfeldspieler bei den Kölner übernimm, ist eine große. Für seine Leistungen wurde Eric Martel jüngst von Lothar Matthäus mit Joshua Kimmich verglichen. Mit come-on-fc spricht der 23-Jährige über das Lob und die Last-Minute-Qualitäten des 1. FC Köln: Eric Martel im Interview.
Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an
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Das Gespräch führten Hendrik Broschart und Simon Bartsch
Herr Martel, mit ein paar Tagen Abstand: Fühlt sich der wilde Ritt in Wolfsburg wie ein Sieg an oder wäre vielleicht sogar mehr drin gewesen?
Wenn man sich das Spiel von Anfang an anschaut, kann man natürlich sagen, dass mehr drin gewesen wäre, weil wir in der Anfangsphase vielleicht das ein oder andere Tor hätten erzielen können. Dann führst du vielleicht schon das 2:0. Wir hatten sehr viele Pausen im Spiel, in denen kein richtiger Spielfluss entstehen konnte. Auch die Abseitssituation und das Foulspiel waren ärgerlich für uns. Wir haben erneut gezeigt, dass wir bis zum Schluss an uns glauben und auch spät noch Tore erzielen können. Das ist die Stärke einer Mannschaft, die zusammenhält. Wenn man so spät ein Tor macht, fühlt sich das auf jeden Fall eher nach Sieg als nach Unentschieden an.
In den vergangenen Spielzeiten waren späte Tore eher eine Qualität des von den Fans ungeliebten Nachbarn. Woher kommt diese plötzliche Stärke auf dieser Rheinseite?
Eric Martel: Unsere Einwechselspieler geben einen enormen Input. Man merkt einfach, dass die Mannschaft durch sie noch einen Energieschub bekommt. Dadurch schaffen wir es meiner Meinung nach, in den letzten Minuten noch einmal, einen Zahn zuzulegen und Tore zu erzielen.
„Es gibt auch keinen, der weniger als 100 Prozent gibt“
Die Mannschaft ist im Sommer wild durcheinandergewürfelt worden. Inklusive Said El Mala wurden zwölf Spieler integriert und doch macht das Team gerade nicht den Eindruck, als müsse es sich noch lange finden…
Eric Martel: Die Mannschaft wurde einfach sehr gut zusammengestellt. Die Spieler haben den richtigen Charakter und wollen Fußball spielen, wie es der Trainer vorgibt. Es gibt auch keinen, der weniger als 100 Prozent gibt. Deshalb hat es auch nicht lange gedauert, bis wir zueinander gefunden haben.
In der vergangenen Saison spielte oft die gleiche Elf und dann meist im gleichen taktischen System. Jetzt rotiert der Coach, zeigt sich flexibel in der Ausrichtung. Ist das nicht eigentlich eine große Umstellung? Immerhin gibt es auch harte Entscheidungen.
Eric Martel: Natürlich ist es eine gewisse Umstellung, aber bei uns ist das eigentlich kein großes Thema. Die Ergebnisse geben dem Trainer recht. Wir vertrauen ihm da zu 100 Prozent. Er stellt uns immer top auf das Spiel ein.
Die Ergebnisse sind in der Tat vielversprechend. Sieben Punkte aus drei Spielen. Hat Sie dieser Start überrascht?
Eric Martel: Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dass ich damit gerechnet hätte. Vor der Saison hätte ich das so sofort unterschrieben. Jetzt wissen wir alle, dass wir überraschen können. Das zeigen die Ergebnisse und die Spielweise. Aber letztendlich ist das bisher nur ein guter Start. Vor uns liegt noch ein ganz langer Weg. Natürlich ist es für die Mannschaft und unser Selbstvertrauen top, gleich sieben Punkte in drei Spielen zu holen. Trotzdem wissen wir genau, dass die Bundesliga qualitativ sehr hochwertig ist und man sich keine Schwäche erlauben darf. Wenn man nur ein bisschen lockerlässt, kann es ganz schnell wieder in die andere Richtung gehen.
Die ersten Experten sprechen schon von einer sorgenfreien Saison, vielleicht sogar vom FC als potenziellen Überraschungsteam. Neben Thomas Kessler hat auch Lukas Kwasniok einen ganz neuen Wind in das Team gebracht. Sie haben in den vergangenen Jahren schon viel in Köln miterlebt. Wie groß ist der Anteil des Trainers am aktuellen Erfolg?
Eric Martel: Lukas Kwasniok hat einen sehr hohen Anteil an der aktuellen Situation. Er stellt uns von Spiel zu Spiel immer wieder neu auf die Gegner ein. Man sieht auf dem Feld, was da an Input von ihm kommt und wie wir dann zusammen versuchen, gegen die Mannschaften zu spielen. Das funktioniert bisher ganz gut. Daher kann man schon sagen, dass das ein großer Verdienst des Trainers ist.
„Über seine Zukunft macht man sich ja immer Gedanken“
Der Coach hat ein sehr laufintensives Spiel implementiert. Ist das auch ein Grund, warum das mit der Mannschaft aktuell so ein perfekter Fit ist?
Eric Martel: Ich mag es, so intensiv zu spielen. Wir haben bewusst Spieler dazu verpflichtet, die diese Eigenschaften besitzen. So kannst du einfach viel Energie erzeugen. Jeder, der die Spiele zuletzt gesehen hat, der sieht, dass man mit einer hohen Intensität eine hohe Energie auslösen kann.
War dieser intensive Fußball denn auch Thema bei den ersten Gesprächen, die Sie mit Lukas Kwasniok im Sommer geführt haben.
Eric Martel: Natürlich war das ein wichtiger Punkt.
Als Sie im Trainingslager den Verbleib in Köln angekündigt haben, war das auf Ihre Art sehr sachlich. Es wirkte ein bisschen, wie im Vorbeigehen gedroppt. War es so eine einfache Entscheidung?
Eric Martel: Über seine Zukunft macht man sich ja immer Gedanken. Für mich war jedoch relativ schnell klar, dass mein Weg mit dem FC weitergeht.
Am Wochenende ploppten in türkischen Medien dennoch noch einmal Gerüchte über einen Blitz-Wechsel zu Besiktas auf. Vermutlich brodelte da mehr als gekocht wurde. Wie gehen Sie mit dieser Art des Transfer-Journalismus um? Ist da auch mal ein Schmunzeln dabei?
Eric Martel: Ich nehme das zwar wahr, aber letztendlich spielt das für mich keine Rolle. Ich habe klar gesagt, dass ich jetzt erstmal für den FC weiterspielen werde. Das ist jetzt einfach in meinem Kopf drin. Ich denke gar nicht ans Wechseln, sondern für mich steht die Entwicklung mit dem FC im Fokus. Und ja, mein voller Fokus liegt auf der Bundesliga.
Apropos Entwicklung: Thomas Kessler hat sich am Sonntag im „Doppelpass“ gewünscht, dass Sie und Michael Reschke doch mal einen Blick auf die aktuelle Entwicklung beim FC werfen könnten und es dann vielleicht ein wenig früher den nächsten Kaffee geben solle. Ist schon ein Termin vereinbart?
Eric Martel: Wie gesagt, ich will die Hinrunde abwarten, um zu sehen, wie sich das Ganze entwickelt. Der Start in die Saison war natürlich ein guter, erster Schritt. Aber wie gesagt: Das ist erst der Anfang. Die Hinrunde ist noch lang. Wir werden sehen, wie es sich weiterentwickelt. Es ist aber ein positiver Trend zu erkennen.
„Natürlich fühle ich mich geehrt“
Positiv ist auch Ihre Entwicklung in den vergangenen Jahren beim FC. Auf dem Platz sind Sie einer der absoluten Leader und Leistungsträger. Sie sind nicht in den Mannschaftsrat gewählt worden. Eine Enttäuschung oder braucht es dieses Amt nicht, um eine Leader-Rolle zu übernehmen?
Eric Martel: Wir haben einen von den neuen und einen von den Spielern in den Rat gewählt, die schon da waren – so hat die Mannschaft es entschieden. Für mich ist das überhaupt kein großes Thema. Das hat keine Auswirkung auf meine Herangehensweise im Spiel oder in der Kabine.
Jüngst hat Sie Lothar Matthäus mit Joshua Kimmich verglichen, Sie als „Kimmich des 1. FC Köln“ bezeichnet und als einen der besten Sechser der Bundesliga hervorgehoben. Solches Lob von ganz oben: Wie gehen Sie persönlich mit solchen Vergleichen und Wertschätzungen um?
Eric Martel: Natürlich fühle ich mich geehrt, wenn so große Namen über mich sprechen. Das nehme ich auf und das freut mich auch. Letztendlich heißt es für mich aber, dass ich es weiterhin bestätigen muss. Und so gehe ich meine Aufgaben auch an: Ich versuche einfach, gut zu spielen und zu performen.
Am Samstag wartet die nächste schwere Aufgabe. Es geht gegen Leipzig und damit auch gegen Ihren Ex-Verein. Gibt es noch Verbindungen? Wie sehen Sie die Entwicklung?
Eric Martel: Nicht direkt zum Verein, aber die Familie meiner Verlobten wohnt in Leipzig und einige enge Freunde von uns. Deswegen ist das für mich schon ein besonderes Spiel.
„Wir müssen uns also auf einen starken Gegner einstellen“
RB wird in dieser Saison sicherlich den Anspruch haben, wieder ganz oben mitzuspielen. Was erwartet euch am Samstag?
Eric Martel: Die Mannschaft verfügt über sehr hohes Tempo und über eine sehr hohe individuelle Qualität. Wir müssen uns also auf einen starken Gegner einstellen. Wir spielen auswärts in Leipzig. Wir wollen wie in den letzten Spielen mit 100 Prozent ins Spiel gehen, weil wir sonst Probleme bekommen werden.
Sie haben im Nachwuchs in Leipzig gespielt. Die Nachwuchsarbeit in Köln ist seit einigen Jahren ein Thema, das immer wieder hochkocht. Wie nehmen Sie den Kölner Nachwuchs wahr?
Eric Martel: Allein die Ergebnisse zeigen schon, was für eine gute Arbeit bei uns geleistet wird. Es kommen immer wieder Jungs zu uns hoch in den Profikader. Zuletzt gab es die Deutsche Meisterschaft. Es ist doch schön zu sehen, dass unsere jungen Burschen auch so einen guten Job machen. Das spricht für die Jugendarbeit des FC.
Sie gehören ebenfalls noch zu den jüngeren Akteuren im Kader, haben einige Pflichtspiele aber schon abgespult und übernehmen Verantwortung. Stehen Sie den jungen Spielern da mit Rat zur Seite oder kommen die Jungs gar nicht mehr mit ihren Fragen?
Eric Martel: Wie Sie schon sagen, bin ich selbst noch relativ jung (lacht). Ich versuche schon, als Vorbild voranzugehen. Für mich ist es das Wichtigste, kontinuierlich Leistung abzurufen, im Training immer am Limit zu sein und wenn ich die Einsatzzeit bekomme, diese dann auch zu nutzen. Man muss immer versuchen, sich weiterzuentwickeln und zu verbessern. Gerade als junger Spieler ist es wichtig, viel aufzusaugen – vor allem von den Profis, die viel Erfahrung haben.
In der Rolle scheinen Sie sich sehr wohlzufühlen. Ihre Leistungswerte sind immer top. Sie gehören zu einem der laufstärksten Spieler der Liga. Jetzt ist Laufen essenziell für den Fußball, aber unter den Spielern nicht immer der beliebteste Part. Wie ist es bei Ihnen?
Eric Martel: Das liegt schon ein wenig an meiner Genetik. Ich konnte schon immer gut laufen. Es war nicht so, dass ich mir das erarbeiten musste. Es gehört natürlich auch Disziplin dazu. Aber ehrlich gesagt, Joggen, in der Freizeit, das ist gar nichts für mich. Wenn es um den Ball geht, mache ich das sehr gerne, außerhalb vom Fußball eher nicht (lacht).
Bloß kein „Angsthasenfußball“ – der FC kämpft gleich gegen mehrere bittere Statistiken an
Simon Bartsch
Sieben Punkte aus drei Spielen sprechen eine beeindruckende Sprache. So wirklich war mit dem Auftakt der Geißböcke sicherlich nicht zu rechnen. Die Brust ist breit, doch der kommende Gegner hat es in sich für den 1. FC Köln: Der FC muss auch die Statistik durchbrechen.
So wirklich rund lief es zuletzt für den FC eher selten gegen Leipzig. Nun aber steht da ein ziemlich perfekter Start für den 1. FC Köln: Doch der FC muss bei den Sachsen auch die Statistik durchbrechen.
Florian Kainz im Duell gegen RB Leipzig
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Tom Krauß gab am Mittwoch nach dem Training die Marschroute für das Duell gegen seinen Ex-Club aus Leipzig vor. „Wir kommen schon mit einer Brust, wollen das auf dem Platz zeigen und keinen Angsthasen-Fußball spielen“, sagte der Defensiv-Allrounder. Nach sieben Zählern aus drei Partien und inklusive Pokal vier ungeschlagenen Spielen in Serie ist die breite Brust auch nicht sonderlich verwunderlich. „Wir gehen wie in Wolfsburg als Underdog in das Spiel rein. Diese Rolle haben wir gut angenommen“, so Krauß weiter.
Allerdings ist genauso die Sorge vor Angsthasen-Fußball gegen Leipzig auch nicht weit hergeholt. Denn die Statistik spricht ganz sicher nicht für die Geißböcke. Im Gegenteil. Nur eine der bisherigen sieben Begegnungen bei RB konnte der FC für sich entscheiden. 2018 sorgten Vincent Koziello und Leonardo Bittencourt für den 2:1-Erfolg bei den Sachsen. In der vergangenen Bundesliga-Spielzeit gab es bekanntlich zudem zwei dicke Packungen. In Leipzig kassierte Köln eine 0:6-Klatsche, beim Rückspiel in Köln gab es ein 1:5. Den Kölner Ehrentreffer erzielte damals Sargis Adamyan.
Mit breiter Brust nach Leipzig
Zudem zeigen sich die Sachsen in dieser Saison bislang wieder zurück in der Spur. RBL holte bereits sechs Zähler, hat sich von der derben Bayern-Klatsche zum Saisonauftakt erholt. Mit einem weiteren Erfolg würde Leipzig am FC vorbeiziehen. Und die Chancen auf Punkte stehen auch nicht schlecht. Denn Leipzig hat noch nie gegen einen Aufsteiger verloren. In 36 Begegnungen gab es 31 Siege und fünf Remis. Zudem erzielte Leipzig gegen keine andere Mannschaft im Schnitt so viele Tore (2,4 pro Begegnung). Der FC wird also ein dickes Brett zu bohren haben.
Und dennoch fahren die Kölner nach gutem Start mit breiter Brust nach Leipzig. „Das können wir zurzeit, egal wo wir hinfahren“, sagte Lukas Kwasnoik. „Das haben wir uns erarbeitet, das haben sich die Jungs erarbeitet. Und genau das will ich ja auch sehen. Wir treten mit breiter Brust auf, machen uns aber nicht breiter als wir sind.“ Immerhin hat mit Köln erstmals seit acht Jahren wieder ein Aufsteiger nach den ersten drei Spielen sieben Punkte eingefahren. Vor neun Jahren waren die Geißböcke ähnlich gut in die Spielzeit gestartet. Damals spielte der FC im September auch gegen Leipzig. Es gab ein 1:1 in Köln.
Eigentlich hat der FC seine Kaderbemühungen vorerst abgeschlossen. Eigentlich, denn elf Tage nach dem Deadline Day gibt es ein überraschendes Gerücht beim 1. FC Köln: Eric Martel steht im Fokus von Besiktas Istanbul.
Gibt es doch noch einmal Bewegung beim 1. FC Köln: Eric Martel steht angeblich im Fokus von Besiktas Istanbul. Das berichtet der türkische Transfer-Esperte Oğuz Oruç. Demnach könne sich der türkische Traditionsverein einen Wechsel des Kölner Sechsers vorstellen.
Eric Martel im Spiel des 1. FC Köln
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Mit der Verpflichtung von Alessio Castro-Montes sowie den Leihen von Imad Rondic und Julian Pauli ist beim FC kurz vor Toresschluss noch einmal einiges auf dem Transfermarkt passiert. Da Sargis Adamyan nun offenbar vorerst in Köln bleibt, schien die Transferphase abgeschlossen, die Kaderplanung beendet. Nun sorgt aber in der Türkei ein Transfergerücht noch einmal für Aufsehen. Wir der türkische Experte Oğuz Oruç berichtet, soll Besiktas Istanbul ein Auge auf Eric Martel geworfen haben. Der Kölner Sechser hatte im Juli im Trainingslager in Bad Waltersdorf bekannt gegeben, mindestens bis zum Winter in Köln bleiben zu wollen. Allerdings hat der ehemalige Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft nur noch bis zum kommenden Sommer Vertrag. Auch daher schien ein Abgang möglich.
Özcan ebenfalls auf der Liste
Nun will Besiktas offenbar von der Konstellation profitieren. Hintergrund soll ein möglicher Abgang von Jonas Svensson sein, der schon lange umworben wird. Besiktas ist schon seit Wochen auf der Suche nach einem zentralen Mittelfeldspieler. Auch Salih Özcan soll sich noch in der Verlosung befinden. Immer wieder wurde in türkischen Medien berichtet, dass der gebürtige Kölner kurz vor einem Wechsel in die Türkei stünde. Aktuell will sich Özcan eigentlich beim BVB durchbeißen. Doch die Chancen stehen nicht gut. Der Vertrag läuft 2026 aus, Özcan steht nicht im Champions-League-Kader. Ein Wechsel scheint wahrscheinlich, wohin ist ungewiss.
Ganz anders bei Martel – ein Abschied aus Köln scheint aktuell kein Thema zu sein. Der 23-Jährige hatte in Österreich betont, sich im Laufe der Hinrunde sogar Gedanken über eine mögliche Vertragsverlängerung in Köln machen zu wollen. Beim FC ist Martel uneingeschränkter Stammspieler, unter Lukas Kwasniok absolut gesetzt. Es ist eigentlich nicht vorstellbar, dass der Kölner Coach seinen verlängerten Arm auf dem Feld ziehen lassen will. Wenn überhaupt, müsste ein besonders unmoralisches Angebot reinflattern und das ist angesichts der zahlreichen Optionen auf dem Wunschzettel von Besiktas eher unwahrscheinlich. Zumal der FC auch nicht mehr reagieren könnte. In der Türkei ist das Transferfenster noch bis Samstag geöffnet.