Generalprobe für kommende Saison? So will René Wagner auf die Martel-Sperre reagieren

Wie geht es weiter mit Eric Martel?
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Generalprobe für kommende Saison? So will René Wagner auf die Martel-Sperre reagieren

Ausgerechnet im letzten Heimspiel der Saison bleibt Eric Martel nur die Rolle des Zuschauers. Der Sechser sah die zehnte Gelbe Karte und fehlt nun dem 1. FC Köln: So reagiert René Wagner auf die Martel-Sperre.

Bereits zum dritten Mal bleibt Eric Martel in dieser Spielzeit nur die Rolle des Zuschauers. Besonders bitter: Möglicherweise verpasst der Sechser damit die letzte Chance auf ein Heimspiel im Geißbocktrikot. Für René Wagner geht es um adäquaten Ersatz.

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Ehre wem Ehre gebührt könnte am Sonntagnachmittag beim Auftritt der Kölner gegen Heidenheim ein Motto lauten. Sollte es der Spielverlauf gegen Heidenheim zulassen, werden Florian Kainz und Dominique Heintz ihre Abschiedsspiele bekommen (come-on-fc.com berichtete). Ein möglicher Abschied im eigenen Stadion könnte allerdings einem anderen Spieler verwehrt bleiben, der in den vergangenen Jahre ebenfalls eine Konstante war. Und möglicherweise auch weiterhin bleibt, doch das ist eben noch nicht geklärt. Eric Martel könnte genauso gut den Club im Sommer verlassen. Die Kölner würden gerne mit dem Spieler verlängern, allerdings nicht mehr zu den Konditionen, die einst aufgerufen wurden. Martel wiederum hatte die Geißböcke lange hingehalten, befindet sich dem Vernehmen nach auch im Kontakt mit den FC-Bossen, aber möglicherweise auch mit anderen Interessenten. Der ehemalige U21-Nationalspieler ist zumindest ablösefrei zu haben.

Krauß rückt für Martel auf die defensive Sechs

Dass Martel aber kein Abschiedsspiel in Köln erhalten wird, liegt eben nicht nur an der offenen Zukunft, sondern vor allem an der Gelbsperre, die der 24-Jährige nach seiner zehnten Verwarnung im Spiel gegen Union Berlin nun absitzen muss. Und damit verbunden ist die Frage nach einem potenziellen Ersatz. Martel hat in dieser Spielzeit auf der Sechs konstant ordentliche Leistungen abgeliefert, ist unumstrittener Stammspieler, hält das Zentrum kompakt. Ein Eins-zu-eins-Ersatz zu finden, ist nicht leicht. Vielleicht aber die Generalprobe für die kommende Saison. Während die Zukunft von Martel offen ist, hat sich die von Tom Krauß so gut wie geklärt. Der Mittelfeldspieler wird auch in der kommenden Spielzeit für den FC spielen. Erst am Donnerstag hatte Thomas Kessler in einer Medienrunde bekräftigt, dass mit dem Klassenerhalt die Kaufpflicht bei dem gebürtigen Leipziger greifen würde.

Dieser wird voraussichtlich am Sonntag erreicht und Tom Krauß damit auch in der kommenden Spielzeit Akteur der Geißböcke sein. Genauso fix ist aber auch der Einsatz gegen Heidenheim. Denn die Antwort auf die Frage nach dem Martel-Ersatz lautet eben Krauß. „Er hat es in Berlin ja schon gut gemacht“, erklärte René Wagner am Donnerstag. „Ich glaube, er wird die Rolle von Eric dann gut übernehmen können. „Wir müssen schauen, wer daneben spielen wird. Da haben wir mehrere Optionen.“ Diese Optionen heißen wohl Isak Johannesson, Denis Huseinbasic oder sogar Felipe Chávez. Die Chancen für einen Einsatz von Beginn an sind aber vermutlich nicht gleich verteilt. Denn gerade Huseinbasic ist einer der Verlierer des Trainerwechsels, vielleicht sogar einer der größten. Zwar kehrte der 24-Jährige nach zwei Ausbootungen zuletzt wieder in den Kader zurück, allerdings schaute der Mittelfeldspieler 90 Minuten zu.

Chance für Chávez?

Insgesamt blieb Huseinbasic nun vier Mal in Folge ohne Einsatz. Es würde also nicht überraschen, wenn es der 24-Jährige nicht in die Anfangself schafft. Johannesson ist wohl die wahrscheinlichste Variante. Der Isländer profitierte zunächst von dem Trainerwechsel, die Form stieg wieder an, doch zuletzt waren die Leistungen wieder eher durchwachsen. Und was ist mit Chávez? Der Peruaner hat bislang eher wenig Einsatzzeit erhalten, spielte am vergangenen Wochenende erstmals länger als eine halbe Stunde. Die Ansätze sind vielversprechend, mehr aber noch nicht. Zudem ist das Talent des FC Bayern München deutlich offensiver ausgerichtet als die Konkurrenz. Möglicherweise ist aber das Tabellenschlusslicht genau der Gegner, um sich einen Eindruck von Chávez in der Anfangsformation zu verschaffen. Die einzige Startelf-Garantie erhielt so oder so nur Krauß.


Ungewisse Zukunft und Suche nach Alternativen: Diese Spieler könnten Eric Martel beim 1. FC Köln ersetzen

Eric Martel vom 1. FC Köln
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Ungewisse Zukunft und Suche nach Alternativen: Diese Spieler könnten Eric Martel beim 1. FC Köln ersetzen

Die Zukunft von Eric Martel beim 1. FC Köln ist auch drei Spieltage vor Saisonende weiter ungewiss. Der Vertrag des defensiven Mittelfeldspielers läuft im Sommer aus, Interessenten ploppen auf. Und so verwundert es nicht, dass man sich nach Alternativen umschaut beim 1. FC Köln: Wer könnte auf Eric Martel folgen?

Eric Martel gehört beim 1. FC Köln zum Stammpersonal und bestritt in der laufenden Saison bislang 29 von 31 Bundesligaspielen. Einzig am 17. sowie am 28. Spieltag musste er aufgrund einer Gelb- bzw. Gelb-Rot-Sperre pausieren. Auch wenn der gebürtige Straubinger in der Rückrunde nicht mehr ganz an die starke Hinrunde anknüpfen kann, so ist er auch unter (Interims-)Coach René Wagner nach dem Abgang von Cheftrainer Lukas Kwasniok weiter gesetzt. Hinter der Zukunft in Köln stehen aber weiter Fragezeichen. Zuletzt ploppt ein kolportiertes Interesse des VfL Wolfsburg auf.

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Auch zuletzt stand Eric Martel im rheinischen Duell gegen Bayer 04 Leverkusen (1:2) 85 Minuten auf dem Rasen. In der Schlussphase wurde er aus taktischen Gründen für eine offensivere Ausrichtung ausgewechselt. Aus Kölner Sicht ist die Situation klar. Man würde den Mittelfeldspieler gerne halten und den im Sommer auslaufenden Vertrag verlängern. Allerdings hat auch das Zögern Martels seine Verhandlungsposition beeinflusst und dem FC zu denken gegeben. Der Club beschäftigt sich längst bereits mit möglichen Optionen. Bei den aufgeführten Alternativen handelt es sich jedoch nicht um konkrete Gerüchte, sondern um eine Aufzählung möglicher Alternativen. Eine der ersten genannten war schon im Winter der dänische U21-Nationalspieler Silas Andersen vom schwedischen Erstligisten BK Häcken. Er gilt als robuster Abräumer im Mittelfeld und soll dem Vernehmen nach für eine Summe im Bereich von sieben Millionen Euro zu haben sein. Ein Angebot der Kölner in Höhe von rund vier Millionen Euro soll bereits eingegangen sein. Jedoch war dies zu wenig für den schwedischen Meister von 2022. Andersen hat seinen Vertrag mittlerweile allerdings verlängert.

Zwei alte Bekannte

Mit Ellyes Skhiri könnte ein Spieler interessant werden, der bereits von Sommer 2019 bis Sommer 2023 für den „Effzeh“ auflief. Seit seinem Wechsel zu Eintracht Frankfurt stagniert die Karriere des Tunesiers jedoch ein wenig. In der laufenden Saison kam er zwar wettbewerbsübergreifend in 31 Partien zum Einsatz, dabei stand er allerdings nur 17 Mal in der Anfangsformation. An Köln hat der laufstarke Mittelfeldmann gute Erinnerungen, war er doch unangefochtener Stammspieler und Leistungsträger. Mit bald 31 Jahren könnte der kommende Sommer für Skhiri möglicherweise die letzte Chance sein, noch einmal woanders anzugreifen und einen längerfristigen Vertrag zu unterschreiben. Sein Arbeitspapier in Frankfurt ist noch bis Sommer 2027 datiert. Daher können die Hessen ihn wohl nur noch in diesem Sommer für eine vergleichsweise angemessene Ablösesumme verkaufen. Mit CAA Stellar hat Skhiri zudem den gleichen Berater wie Köln-Neuzugang Isak Johanesson.

Ein weiterer Name mit Kölner Vergangenheit, der medial bereits genannt wurde, ist der von Yannick Gerhardt. Der Bruder von Anna Gerhardt aus der Frauenmannschaft des 1. FC Köln spielt seit mittlerweile knapp zehn Jahren beim VfL Wolfsburg, der 2016 rund 13 Millionen Euro für den gebürtigen Würselener an den Rhein überwies. Mit mittlerweile 32 Jahren hat Gerhardt viel erlebt, spielte mit den Wölfen vor einigen Jahren sogar in der Champions League. Die Realität und Gegenwart sieht allerdings anders aus. Mit 25 Punkten steht der VfL Wolfsburg auf dem vorletzten Tabellenplatz und steht somit kurz vor dem Abstieg in die 2. Bundesliga. Ob der flexibel einsetzbare Defensivmann den Weg nach fast 300 Pflichtspielen für die Niedersachsen allerdings mit antritt, erscheint mehr als nur fraglich. In Köln wäre Gerhardt im Falle einer Rückkehr sicher auf Anhieb ein Führungsspieler, der mit seiner Erfahrung und Variabilität viel Unterstützung für die jungen Spieler und Soforthilfe auf mehreren Positionen liefern kann.

Der 1. FC Köln als Karriere-Anheizer

Neben zwei Ex-Kölnern brachte DERWESTEN zuletzt weitere Namen ins Gespräch. Die Rede ist unter anderem von Mahmoud Dahoud, der wie Skhiri bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag steht. Mittlerweile 30 Jahre alt, spielt der zentrale Mittelfeldspieler seit der Ankunft von SGE-Coach Albert Riera keine Rolle mehr in den Planungen der Hessen und wird den Club nach Ablauf seines Vertrags im Sommer verlassen. Auch wenn Dahoud mit knapp 200 Bundesligaeinsätzen wie Gerhardt zuvor eine Menge an Erfahrung im deutschen Oberhaus mitbringt, dürfte seine Vergangenheit bei Borussia Mönchengladbach bei einigen Fans für Unverständnis sorgen. Der Spieler wäre zwar ablösefrei zu haben, die Kölner Verantwortlichen werden sich die Verpflichtung eines ehemaligen „Fohlen“ aber sicher überlegen.

Ein weiterer Spieler, der für die Kölner möglicherweise eine interessante Option sein könnte, ist Gerhardts Teamkollege Matthias Svanberg. Der schwedische Nationalspieler ist mit 27 Jahren noch relativ jung und hat noch einige Jahre vor sich, dazu ist er von seiner Statur und Körpergröße her Eric Martel ziemlich ähnlich. Ähnlich wie auch Gerhardt ist er kein Stammspieler in Wolfsburg und könnte sich vor allem bei einem Abstieg auf die Suche nach einer neuen sportlichen Herausforderung machen. Svanbergs Vertrag beim VfL läuft noch bis Sommer 2027, sein Marktwert wird derzeit auf rund 9 Millionen Euro taxiert. Mit Elvis Rexhbecaj hat der VfL Wolfsburg zudem bereits einen alten bekannten als Rückkehrer für das zentrale Mittelfeld verpflichtet.

Egal, wie sich Martel und/oder der 1. FC Köln entscheiden werden, mit einer Verkündung dürfte wohl nicht allzu schnell zu rechnen sein. Zu unwahrscheinlich erscheint eine Entscheidung beider Partien aktuell inmitten einer Phase, in der man um die sportliche Zukunft in der höchsten deutschen Spielklasse kämpft. Vermutlich ein entscheidender Punkt in Martels Vorstellung vom Verbleib in Köln.

Angeschlagen, gesperrt, nicht in Form – Droht gegen Frankfurt ein Sechser-Engpass beim 1. FC Köln?

Eric Martel und Tom Krauß beim 1. FC Köln
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Angeschlagen, gesperrt, nicht in Form – Droht gegen Frankfurt ein Sechser-Engpass beim 1. FC Köln?

Sperren, Verletzungssorgen und fehlende Alternativen zwingen möglicherweise auch Trainer René Wagner zu kreativen Lösungen. Wer rückt gegen Eintracht Frankfurt ins defensive Mittelfeld? Es droht ein Mittelfeld-Problem beim 1. FC Köln.

Keine Verschnaufpause am Geißbockheim: Nach dem emotionalen Derby gegen Mönchengladbach gerät das Herzstück der Kölner Mannschaft ins Wanken. Ausfälle und Unsicherheiten könnten auch René Wagner vor eine knifflige Personalfrage stellen und lassen offen, wer im Duell mit Eintracht Frankfurt im Zentrum die Kontrolle übernehmen soll.

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Das Derby gegen Borussia Mönchengladbach liegt weniger als eine Woche zurück – und dennoch hat sich die Welt am Geißbockheim in dieser kurzen Zeit auf den Kopf gestellt. Die Konsequenzen der verlorenen Punkte im Rheinderby für die Position des Cheftrainers der Kölner sind weitreichend bekannt. René Wagner befindet sich mitten in den Vorbereitungen für das Aufeinandertreffen mit Albert Riera und seinen Frankfurtern. Für diese knifflige Aufgabe muss sich der 37-Jährige insbesondere in der Zentrale möglicherweise eine Lösung überlegen. Denn diese ist aus verschiedenen Gründen nicht mit dem Stammpersonal zu besetzen. Trotz der Länderspielpause wirft das Duell gegen Eintracht Frankfurt seine langen Schatten voraus und drängt die Frage auf: Wen lässt FC-Coach Wagner im Zentrum des FC starten?

Martels Gelb-Rot-Sperre kommt zur Unzeit

Es war eine der strittigsten Szenen im Derby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln. Erst wurde Martel zum Helden, als er nach einer Ecke von Florian Kainz per Kopf den 3:3-Endstand gegen die Fohlen erzielte. Nur wenige Augenblicke später kippte die Stimmung: Kurz nach der Fortsetzung der Partie sah Schiedsrichter Sören Storks ein Foul von Martel am Gladbacher Joe Scally als ahndungswürdig an und zeigte ihm die zweite Gelbe Karte des Abends. Martel konnte die harte Schiedsrichterentscheidung nicht nachvollziehen und bewertete die zweite Karte als leichtfertigen Eingriff in den Spielverlauf: „Das ist natürlich dann wieder ein Momentum, das vielleicht auf uns rübergegangen wäre. Wenn du hier kurz vor Schluss den Ausgleich schießt, hast du noch wahrscheinlich zehn Minuten zu spielen. Mit den Fans im Rücken, glaube ich, hätten wir schon gute Chancen gehabt, das Spiel noch zu drehen.“

Echte Alternativen sind rar

Martels Sperre könnte auch deshalb zu einem noch größeren Problem werden, weil ein Einsatz seines Mittelfeld-Partners Tom Krauß derzeit ungewiss ist. Dieser meldete sich beim Aufwärmen unmittelbar vor dem Derby mit Knieproblemen ab. Der 23-Jährige musste beim Trainingsauftakt unter Wagner noch pausieren, konnte bis einschließlich Freitag nicht mit der Mannschaft trainieren. Die Länderspielpause kommt dem Rekonvaleszenten demnach gerade recht. Krauß, der sich bei den jüngsten Auftritten unter Kwasniok noch als veritable Alternative auf der rechten Außenverteidigerposition empfohlen hat, wäre, wenn er fit wäre, durch die Rückkehr von Sebastian Sebulonsen Wagners erste Wahl für einen Startelfeinsatz.

Sollte Krauß gegen die Frankfurter nicht wieder fit sein, muss René Wagner gleich in seinem ersten Spiel notdürftige Lösungen auf der Sechserposition suchen. Mittlerweile wenig überraschend käme zur Not auch Jakub Kaminski infrage, der in dieser Saison nur im Spiel gegen den SC Freiburg neben Krauß den offensiven Part übernommen hat. Allerdings würde man den 23-Jährigen dann wieder um seiner Qualität in der Offensive berauben. Darüber hinaus könnte Isak Johannesson als Alternative im Mittelfeld infrage kommen. Beide Akteure haben jedoch ein offensives Profil und müssen als Notlösung betrachtet werden. Gleiches gilt für Florian Kainz und Denis Huseinbasic, deren Qualitäten nicht den Anforderungen von knallharten Aufräumern entsprechen, die gerne die sogenannte „Drecksarbeit“ verrichten. Zudem waren beide zuletzt eher zweite Wahl.


Neuer Interessent: Der VfB Stuttgart soll an Eric Martel dran sein

Eric Martel vom 1. FC Köln
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Neuer Interessent: Der VfB Stuttgart soll an Eric Martel dran sein

Nur noch bis Sommer läuft der Vertrag von Sechser Eric Martel beim FC. Auf eine Verlängerung konnten sich beide Seiten bisher nicht einigen. Daher beobachten auch andere Vereine aus der Bundesliga die Situation um den Profi des 1. FC Köln: Der VfB Stuttgart zeigt wohl Interesse an Eric Martel.

Bis jetzt hat es noch keine Entscheidung im Vertragspoker der Kölner mit Eric Martel gegeben. Jetzt könnte ein neuer Interessent Schwung bringen in die Situation rund um den Sechser des 1. FC Köln: Der VfB Stuttgart zeigt wohl Interesse an Eric Martel. Das berichtet „fußballdaten.de“.

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Auch in dieser Spielzeit ist Eric Martel weiter eine der unangefochtenen Stützen der Kölner Mannschaft. Nachdem der Sechser zwar vor einige Wochen gegen den SC Freiburg das erste Mal seit langem nicht in der Startelf gestanden hatte, hat sich der 23-Jährige seitdem wieder festgespielt. Ob das aber über den Sommer hinaus so bleiben wird, ist weiter unklar. Denn der Vertrag des ehemaligen U21-Nationalspielers läuft nach der aktuellen Saison aus. Eigentlich hatte der FC-Profi sich bis zur Rückrunde Bedenkzeit erbeten. Die Entscheidung dauert inzwischen aber schon ein gutes Stück länger. Die unklare Zukunft ruft weitere Interessenten auf den Plan. So soll laut „fußballdaten.de“ der VfB Stuttgart Martel genau beobachten. Der Verein habe hochrangige Scouts eingesetzt, um ein Leistungsprofil des zentralen Mittelfeldspielers zu erstellen.

Interessenten aus dem In- und Ausland

Neben dem VfB soll auch der SC Freiburg am Sechser interessiert sein. Beide Vereine sollen im variabel einsetzbaren Profi einen Spieler sehen, der keine Anpassungszeit brauche und sofort Leistungen bringen könne. Gleichzeitig bringt „fußballdaten.de“ mehrere ausländische Vereine mit Martel in Verbindung. Etwa Celtic Glasgow: Über ein Interesse des schottischen Erstligisten war schon länger spekuliert worden. Dort sei der Defensivspezialist laut dem Portal dafür vorgesehen, gemeinsam mit Callum McGregor das Mittelfeldzentrum zu kontrollieren. Aber auch die AC Florenz solle am 23-Jährigen dran sein. Die Italiener habe der Mittelfeldspieler mit seiner taktischen Disziplin überzeugt, die dem Spiel des 17. der Serie A mehr defensive Stabilität bringen solle.

Aus einem ähnlichen Grund beobachte Besiktas Istanbul ebenfalls den FC-Profi. Der türkische Top-Verein möchte Martel wohl mit einem garantierten Stammplatz sowie der Aussicht auf internationale Titel in Europa locken. Gleichzeitig habe der FC Martel ein letztes Vertragsangebot vorgelegt, dass ihn zu einem der bestbezahlten Kölner Spieler machen würde. Für den 23-Jährigen sei es jedoch wichtig, regelmäßig Einsätze im europäischen Wettbewerb zu sammeln. Das solle seinen möglichen Weg in die deutsche A-Nationalmannschaft beschleunigen.

Tabellensituation verschlechtert Position des FC im Poker

Zuletzt hatten noch die „Ruhr-Nachrichten“ berichtet, dass der FC der erste Ansprechpartner im Vertragspoker für den Mittelfeldspieler sei. Ob das weiter der Fall ist, wenn Vereine wie der VfB Stuttgart, der gute Karten hat, nächstes Jahr in der Champions League anzutreten, ernst machen, bleibt abzuwarten. Nicht hilfreich dürfte die sportliche Situation der Kölner sein. Denn durch die Niederlage gegen den BVB am vergangenen Wochenende sind die Geißböcke punktgleich mit St. Pauli, die auf dem Relegationsplatz stehen. Dass Martel wie beim Kölner Abstieg 2023/24 dem Verein treu bleibt und mit in die zweite Liga geht, dürfte ausgeschlossen sein.


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Erste Tendenzen im Martel-Poker, Interessent von der Insel?

Eric Martel vom 1. FC Köln
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Erste Tendenzen im Martel-Poker, Interessent von der Insel?

Es geht um die Zukunft beim 1. FC Köln: Gibt es eine erste Tendenz bei Eric Martel? Der Mittelfeldspieler hatte sich eigentlich Bedenkzeit bis zur Rückrunde erbeten. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.

Zuletzt zeigte die Formkurve wieder etwas nach oben. Eric Martel hätte mit ein wenig Glück, dem Spiel gegen den FC Augsburg sogar eine andere Wendung geben können.

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Am Ende fehlten nur Zentimeter und Eric Martel hätte beinahe sein zweites Saisontor in dieser Spielzeit erzielt. Der Sechser hatte aus kurzer Distanz den Ball gegen den FCA an den Querbalken geköpft. Dennoch lief es in den vergangenen Spielen wieder deutlich besser für und bei Martel. Zuvor war darüber spekuliert worden, ob das kleine Formtief mit der ungeklärten Zukunft des ehemaligen Kapitäns der U21-Nationalmannschaft zusammenhänge. Die Frage nach dieser ist noch immer nicht beantwortet. Martels Vertrag läuft im Sommer aus. Sollte der Spieler den FC verlassen, dann ablösefrei. Doch möglicherweise gibt es eine erste kleine Tendenz. Wie die „Ruhr Nachrichten“ berichten, darf sich der FC berechtigte Hoffnungen auf eine Fortführung des Kontrakts machen. Die Kölner seien demnach „der erste Ansprechpartner“ im Vertrags-Poker.

„Der Verein sucht Verstärkungen“

Vielleicht auch, weil möglicherweise die Interessenten nicht gerade Schlange stehen. Martel spielt eine durchwachsene Saison mit vielen Aufs, aber eben auch einigen Abs. Gerüchte um den Sechser gibt es dieser Tage eher wenige. Der FC hatte sich wiederum im Winter ganz gezielt auch nach Alternativen für Martel umgeschaut. Unter anderem gerieten Dan Neil und Silas Andersen in den Fokus. Zu einem Deal kam es bekanntlich nicht. Nun macht aber ein Gerücht von der Insel aktuell die Runde. So berichten gleich mehrere britische Online-Portale, dass Celtic Glasgow die Fühler nach dem Kölner Mittelfeldspieler ausgestreckt habe. „Der Verein sucht Verstärkung für sein Mittelfeld, da einige Leistungsträger mit einem Wechsel in Verbindung gebracht werden“, heißt es auf der Homepage von „transferfeed“.

„Teamtalk“ schreibt, dass der Kölner Mittelfeldspieler Kapitän Callum McGregor entlasten solle. Wirklich heiß ist die Spur bislang aber noch nicht. In der jüngeren Vergangenheit war Martel schon mit Vereinen aus Italien wie dem FC Florenz und Teams aus England in Verbindung gebracht worden. So richtig konkret wurde es aber nicht. Im kommenden Sommer wäre Martel dann ablösefrei zu haben, damit dürfte das Interesse auch aus der Bundesliga deutlich ansteigen.


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„Das ist meine Spielweise“ – Tom Krauß und Eric Martel überzeugen im Fight des 1. FC Köln gegen Hoffenheim

Eric Martel und Tom Krauss vom 1. FC Köln
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„Das ist meine Spielweise“ – Tom Krauß und Eric Martel überzeugen im Fight des 1. FC Köln gegen Hoffenheim

Gegen die TSG Hoffenheim zeigte der FC eine starke Leistung. Auch im Zentrum überzeugten zwei Akteure des 1. FC Köln: So ließen Eric Martel und Tom Krauß Hoffenheim verzweifeln.

Bei dem Unentschieden gegen den Champions-League-Aspiranten aus dem Kraichgau nahmen sie Schlüsselrollen ein für den 1. FC Köln. Eric Martel und Tom Krauß überzeugte als Doppelsechs gegen die TSG.

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Das Zahlenwerk des Duells zwischen dem 1. FC Köln und der TSG 1899 Hoffenheim belegte eindrucksvoll, wie groß die Herausforderung für die Geißböcke war, gegen die Gäste aus dem Kraichgau zumindest einen Punkt in Müngersdorf zu behalten. Hoffenheim verbuchte 60 Prozent Ballbesitz, gewann mehr Zweikämpfe. Zudem gaben die Gäste mehr als doppelt so viele Schüsse auf das Tor der Hausherren ab und leisteten sich mit zwölf Fouls ebenfalls die doppelte Anzahl. Dass FC-Trainer Lukas Kwasniok die Sinsheimer im Vorfeld sogar in ihrer Intensität auf eine Stufe mit dem FC Bayern München gestellt hatte, wirkte angesichts dieser Werte keineswegs überzogen. Und doch war dieses Kräftemessen wie geschaffen für insbesondere zwei Akteure im Kölner Trikot, die sich der Wucht entgegenstemmen sollten: Tom Krauß und Eric Martel.

Krauß: „Das gefällt mir, wenn jemand sowas sagt“

Der 24-jährige Krauß führte die meisten erfolgreichen Zweikämpfe für die Geißböcke und verlieh dem Spiel des 1. FC Köln jene physische Präsenz, die es brauchte, um der hohen Intensität der TSG Hoffenheim Paroli zu bieten. Krauß’ destruktive Fertigkeiten waren gefragt. Er störte, schob an, biss sich in direkte Duelle. Der Auftritt des Mittelfeldspielers hat auch beim Gegner Eindruck geschunden: „Andrej Kramaric hat nach dem Spiel gesagt, dass ich nur auf seinen Füßen stand. Das gefällt mir, wenn jemand sowas sagt. Das ist meine Spielweise”, teilte Krauß mit.

Gemeinsam mit seinen hervorragend aufgelegten Kollegen im Kölner Defensivverbund stemmte sich der 24-Jährige gegen eine Hoffenheimer Angriffswelle nach der anderen, so gut es gegen die Gäste in ihrer aktuellen Form eben möglich war. Auch Martel zeigte gegen Hoffenheim, dass die FC-Anhänger sich weiterhin auf ihn verlassen können. In der kritischen Phase kurz nach dem Ausgleich der Gäste durch Ozan Kabak, schickte sich die Ilzer-Elf an, vor dem Halbzeitpfiff sogar noch in Führung zu gehen. Nach einem missglückten Angriff der Geißböcke landete der Ball über einige Stationen im Kölner Sechzehner bei Wouter Burger, der dank eines cleveren Anspiels durch Fisnik Asllani freies Schussfeld hatte. Grätsche im allerletzten Moment verhinderte schließlich, dass sich der Effzeh kurz vor Ende der ersten Hälfte noch das zweite Gegentor fing.

Nachfolge gesichert?

Vor allem nach dem Wechsel schwamm die Kölner Defensive. „In den ersten zehn, fünfzehn Minuten hatten wir gar keinen Plan, das muss man ehrlich zugeben, wir haben gar keinen Zugriff bekommen“, sagte Krauß am Samstag. „Zum Glück machen wir das 2:2, aber ich bin dann zum Trainer gegangen und habe gefragt, was wir machen können, weil die Phase war nicht zufriedenstellend.“ Doch die Kölner fingen sich wieder, waren in der letzten halben Stunde besser. Auch, weil Krauß und Martel auf der Doppelsechs eine richtig gute Leistung abriefen.

Die anhaltend stabilen Leistungen von Krauß sorgen gleich aus mehreren Gründen für Entlastung bei den Domstädtern. Zum einen für den Mittelfeldspieler selbst, der im Falle des Klassenerhalts fest verpflichtet werden dürfte und nach zahlreichen Stationen trotz seines jungen Alters nun eine dauerhafte sportliche Heimat gefunden haben könnte. Zum anderen auf Clubebene: Geschäftsführer Thomas Kessler und Trainer Lukas Kwasniok werden mit Genugtuung registrieren, dass ein möglicher Abgang von Martel mit dem noch geliehenen Mainzer in der aktuellen Verfassung deutlich weniger schwer wiegen würde. Natürlich wäre der Verlust von Martel immer noch schmerzhaft, aber immerhin ist sicher: Krauß ist bereit, die mögliche Vakanz auszufüllen – wenn nicht sogar mehr. Spannend wird sein, ob der 24-Jährige gegen den FC Augsburg (Freitag, 20.30 Uhr) am kommenden Spieltag an die Leistungen vom vergangenen Samstag anknüpfen kann.


Gründe für Eric Martels Formsuche? „Das beschäftigt dich dann schon“

Eric Martel im Spiel des 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz 05
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Gründe für Eric Martels Formsuche? „Das beschäftigt dich dann schon“

Noch zu Saisonbeginn erklärte Lukas Kwasniok den Sechser als gesetzt, unumstritten. Die Situation hat sich grundlegend geändert. Der Mittelfeldspieler ist auf der Suche nach der Form beim 1. FC Köln: Beschäftigt Eric Martel die Vertragssituation?

Eine Stamm-Startelf habe er nicht, hatte Lukas Kwasniok zu Saisonbeginn erklärt. Allerdings eine Achse, die zum festen Personal gehöre. Als Spieler nannte der Trainer Timo Hübers und Eric Martel. Doch Martel ist längst nicht mehr so unumstritten. Und nicht wenige Fans wollen eine Erklärung in der ungeklärten Vertragssituation sehen.

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Der einst als „Mr. Unverzichtbar“ geadelte Eric Martel hat beim 1. FC Köln seinem Namen zuletzt nicht mehr so wirklich Ehre gemacht. Denn der 23-Jährige lieferte in den vergangenen Wochen nicht mehr wie gewohnt ab, erfüllte die Rolle des Leaders nicht wie zuvor. Und natürlich gibt es seitdem Spekulationen, ob der Leistungsabfall des Kölner Sechsers mit der noch offenen Vertragssituation zusammenhänge. Martel wirkte oft fahrig und unkonzentriert, agierte nicht immer sattelfest. So war er unter anderem an zwei der Gegentore im Duell gegen den VfB Stuttgart mit in der Verlosung.

„Was Profifußballer am meisten umtreibt…“

Und auch FC-Trainer Lukas Kwasniok räumte am Donnerstag auf der Pressekonferenz zu diesem Thema ein, dass Profifußballer immer eins beschäftige. „Das ist nicht nur der aktuelle Stand um einen herum, sondern eben auch die Zukunft. Das ist der große Unterschied zu vielen Arbeitnehmern“, so der Coach. Denn der Profifußball ist schnelllebig und oft erbarmungslos. Die Grundsicherheit, die man als Angestellter habe, gebe es nicht, betonte Kwasniok. Ganz natürlich also, dass nicht nur die guten oder eben nicht so guten erbrachten Leistungen in den Köpfen der Spieler kreisen. “Was Fußballer, da habe ich mal ein Interview zu gelesen, Profisportler und Profifußballer am meisten umtreibt, ist neben dem nächsten Spiel tatsächlich auch die Gedankenwelt um die eigene Zukunft. Nicht, weil du Existenzängste hast, sondern weil du darüber nachdenkst, welcher Step der richtige ist“, so Kwasniok.

„Das beschäftigt dich dann ein wenig“

Und so liegt es in der Natur der Sache, dass ein eben nicht so freier Kopf sich auch auf die Leistungen auswirken kann. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. „Ich glaube, dass diese Gedanken grundsätzlich dazu führen, gerade wenn du ein sehr strukturiert und organisiert denkender Mensch bist, so wie der Eric und auf der Sechs sehr viel Struktur und Organisation um dich herum ist, dann ist das was ganz anderes als bei einem Zehner, der sich recht wenig Gedanken über den morgigen Tag macht“, erklärte der Trainer. „Das beschäftigt dich dann ein wenig, das ist nicht von der Hand zu weisen.“ Nach wie vor ist die Zukunft des ehemaligen Kapitäns der U21-Nationalmannschaft nicht geklärt. Martel hatte sich Bedenkzeit bis zum Ende des Transferfensters erbeten. Dem Vernehmen nach sollen aktuell Gespräche stattfinden.

Fakt ist, die Verhandlungsposition hat sich komplett verändert. Martel liefert nicht mehr so wie zu Saisonbeginn, ist nicht mehr unumstritten. Interessenten werden aktuell nicht Schlange stehen, im Frühling für einen ablösefreien Sechser sicherlich anklopfen. Der FC hat sich im Winter bereits nach Alternativen umgeschaut. Für Martel hat Kwasniok noch einen Rat parat: „Da hilft nur eins: Weiterhin den gleichen Einsatz und das gleiche Engagement an den Tag zu legen. Das tut Eric und solange ich das Gefühl habe, werde ich ihn auch nach wie vor einsetzen und auch schützen, wenn es nötig sein sollte.“


Ausgerechnet vor Vertragsentscheidung: Eric Martel findet seine Form nicht mehr

Eric Martel vom 1. FC Köln
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Ausgerechnet vor Vertragsentscheidung: Eric Martel findet seine Form nicht mehr

Eigentlich ist Eric Martel eine der Säulen im Kölner System. Zuletzt lief der Mittelfeldspieler aber eher seiner Form hinterher beim 1. FC Köln: Eric Martel zeigt ungewohnte Schwächen.

Bald wird Eric Martel wohl über seine Zukunft beim FC entscheiden. Aber ausgerechnet in dieser Phase ist der Sechser nicht in Topform beim 1. FC Köln: Eric Martel zeigt ungewohnte Schwächen.

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Vor einigen Wochen passierte ein Novum beim 1. FC Köln: Eric Martel saß im Spiel gegen den SC Freiburg lange auf der Bank. Zuvor hatte der Mittelfeldspieler unter Lukas Kwasniok sonst immer in der Startelf gestanden, wenn er verfügbar war. Gegen die Breisgauer zog der Coach dem 23-Jährigem aber Tom Krauß vor. Und auch wenn Martel alle drei Partien danach jeweils wieder über (fast) 90 Minuten bestritten hat, war es doch ein klares Zeichen: Der Mittelfeldspieler ist nicht unersetzlich. Gerade in den vergangenen Wochen kam der Defensivspezialist häufig nicht an sein Leistungsmaximum.

Schwache Leistung gegen Stuttgart

Vor allem wenn er als Teil der Dreierkette agierte, schlichen sich beim 23-Jährigen immer wieder Fehler ein. So verlor Martel etwa zuletzt gegen den VfB Stuttgart beim 1:0 für die Schwaben Ermedin Demirovic aus den Augen, sodass dieser nach Ablage von Jamie Leweling per Volley erfolgreich war. Beim zweiten Treffer des Bosniers sah der Verteidiger ebenfalls unglücklich aus. Die schwache Leistung des früheren deutschen U21-Nationalspielers unterstreichen auch die Statistiken. Martel gewann gerade mal 27 Prozent der Zweikämpfe. Ähnlich schwach war der 23-Jährige in der Luft: Nur eines von fünf Duellen konnte er für sich entscheiden.

Ähnliche Szenen wie bei den Treffern von Demirovic gab es schon in den Wochen zuvor. Gegen RB Leipzig und den FSV Mainz 05 traf den Defensivspezialisten wie im Spiel in Stuttgart mindestens eine Mitschuld an den Gegentoren. Speziell gegen die Leipziger, aber auch in den anderen Begegnungen, gab es dabei häufiger Abstimmungsprobleme in der Kölner Defensive. Eigentlich wäre Martel als Führungsspieler prädestiniert dafür, in der Defensive der Abwehrchef zu sein, der genau solche Probleme verhindert. Aber im Moment gelingt das dem eigentlichen Sechser nicht. Er ist eher ein Teil des Problems.

Bald eine Vertragsentscheidung?

Dabei kommt die schwache Form des Sechsers zu einem sehr unpassenden Zeitpunkt. Denn eigentlich soll der Mittelfeldspieler in naher Zukunft darüber entscheiden, ob er seinen im Sommer auslaufenden Vertrag verlängern möchte. So berichtete der „Kicker“ vor ein paar Tagen, dass in dieser Woche Gespräche zwischen Martel, dessen Berater Michael Reschke und der sportlichen Leitung des FC um Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler stattfinden sollen. Dabei hat sich die Verhandlungsposition in den vergangenen Wochen nicht gerade verbessert. Zum einen durch die durchwachsenen Leistungen des 23-Jährigen. Zum anderen aber auch, weil die Geißböcke inzwischen mit dem zuletzt stark aufspielenden Krauß bereits eine Alternative im Kader haben. Für den von Mainz geliehenen Profi haben die Kölner eine Kaufoption, die bei Klassenerhalt eine Kaufpflicht wird. Zudem haben die Kölner ganz offensichtlich im Winter schon nach weiteren Alternativen gesucht.

Wie sich Martel entscheidet, ist noch offen. Im Sommer hatte der Verteidiger gesagt, dass er die Entwicklung des Vereins abwarten will. Der Club hat zwar gerade eine gute Ausgangsposition, um die Klasse zu halten, ob dem zentralen Mittelfeldspieler das aber als Entwicklung reicht, ist ungewiss. Immerhin äußerte der frühere U21-Nationalspieler bereits im Vorjahr, dass er von der Champions League träume. Dafür muss er irgendwann den nächsten Schritt machen. Aber egal, ob der 23-Jährige diesen schon im Sommer macht oder noch bei den Kölnern bleibt: Eine baldige Entscheidung wäre wohl für beide Seiten das Beste. Unter den FC-Fans wird jedenfalls darüber spekuliert, ob die offene Vertragssituation im Zusammenhang mit den durchwachsenen Leistungen steht. Und die Geißböcke brauchen neben Planungssicherheit für die kommende Spielzeit einen gut aufgelegten Martel. Der wäre nämlich auch trotz Alternativen wie Krauß immer noch ein Trumpf für die Kölner im Abstiegskampf.


Das Warten auf die Entscheidung: Wohin führt der Weg von Eric Martel? Welche Optionen hat der 1. FC Köln?

Marvin Schwäbe und Eric Martel nach dem Spiel gegen Wolfsburg
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Das Warten auf die Entscheidung: Wohin führt der Weg von Eric Martel? Welche Optionen hat der 1. FC Köln?

Der FC muss sich möglicherweise im Sommer nach einem Ersatz für Leistungsträger Eric Martel umsehen. Die Situation ist nach wie vor nicht geklärt, eine Tendenz noch nicht absehbar. Wie geht es weiter mit Eric Martel und dem 1. FC Köln?

Es ist wohl eine der spannendsten Personalien dieser Saison – zumindest wird schon sehr lange darüber diskutiert und spekuliert. Wie geht es weiter mit Eric Martel? Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. Aber für Spieler und Verein gibt es Pro und Contra.

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Nach wie vor ist es eine Hängepartie. Und eine, die sich wie ein Kaugummi zieht. Schon im vergangenen Frühling war die Personalie um Eric Martel eine heiß diskutierte. Spekulationen um die Vertragsverlängerung, Gerüchte um einen Abschied, Interessenten aus dem In- und Ausland. In einem Nebensatz droppte der Sechser im Trainingslager in Bad Waltersdorf, dass er beim FC bleiben würde – allerdings vorerst ohne Vertragsverlängerung. Im Februar soll die Entscheidung nun folgen. Und sie wird mit Spannung erwartet und in den Sozialen Medien weiterhin heiß diskutiert. Doch wie sehen die Optionen für Verein und Spieler überhaupt aus?

Unauffälliger Anführer

Für den 1. FC Köln wäre ein Abgang von Eric Martel aus sportlicher Perspektive definitiv ein herber Verlust, gehört er doch zu den Leistungsträgern im Team von Cheftrainer Lukas Kwasniok. Der ehemalige Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft gilt als zweikampfstark und spielintelligent, verfügt über ein gepflegtes Passspiel und kann sowohl im Mittelfeldzentrum als auch zentral in der Abwehrkette auflaufen. Darüber hinaus bringt er mit gerade einmal 23 Jahren bereits die Erfahrung aus mehr als 150 Pflichtspielen auf nationalen, aber auch internationalem Niveau mit. Ein sehr attraktives Paket, zumal er in Zukunft durchaus auch in den Dunstkreis der A-Nationalmannschaft stoßen könnte. Das wissen auch andere Clubs, Clubs aus dem In- und Ausland. Die Tatsache, dass er aktuell ablösefrei zu haben wäre, bringt ihn wohl ziemlich sicher in die Notizbücher von zahlreichen Vereinen.

Neben der sportlichen Komponente wäre ein ablösefreier Abschied des Leistungsträgers aus Kölner Sicht wirtschaftlich für den FC mehr als schwierig. Martels Marktwert wird laut transfermarkt.de derzeit auf rund acht Millionen Euro geschätzt, ein ablösefreier Abgang wäre ein herber Verlust. Selbst eine Vertragsverlängerung für eine weitere Saison dürfte den Kölnern bei einem dann kurzen Vertrag nur eine Summe deutlich unter dem Marktwert bescheren. Dass die FC-Bosse sich aber nicht lange hinhalten lassen wollen, scheint auch klar. So ist das Interesse an vielversprechenden Sechsern wie Dan Neil oder Silas Andersen zu erklären, an denen der FC stark interessiert war. Der FC braucht Planungssicherheit und die möglichst schnell.

Felipe Chávez spielt indes eine andere fußballerische Rolle. Martel ist kein dominanter Spielgestalter, kein Spieler mit Glamour-Faktor. Ebenso wenig ist er Torvorbereiter oder gar Torschütze. Er ist Motor und Antreiber, ein Kämpfertyp in der Spielfeldzentrale. Und genau einen solchen Spielertyp braucht es im Kampf um den Klassenerhalt und gegen den Abstieg. Einen Spieler seiner Qualität zu finden, noch dazu ohne die finanziellen Einbußen bei einem ablösefreien Wechsel, dürfte für den FC mindestens schwierig werden. In seinem Alter ist das Potenzial noch groß und die Zukunft vielversprechend.

Ambition vs. Emotion

Der Spieler selbst hält sich bislang weiterhin bedeckt und lässt sich seine Zukunft offen. Seinen Aussagen zufolge wolle er sich nun nach dem Winter-Transferfenster entscheiden, was für ihn der richtige nächste Schritt ist. In der Bundesliga wird es im Sommer mehrere Optionen geben. Clubs wie der SC Freiburg, Eintracht Frankfurt, der VfB Stuttgart oder die TSG 1899 Hoffenheim könnten in Frage kommen. Allerdings ist nicht sicher, ob Martel dort auch einen Stammplatz sicher hätte. Anders ist die Situation beim FC: Mit seinen Leistungen in Köln und seinem jungen Alter von 23 Jahren hat sich Martel in jedem Fall ein ordentliches Standing erspielt, war in den vergangenen zwei Jahren unumstrittener Stammspieler und dürfte es auch wieder werden.

Auf der anderen Seite ist Martel durch seinen auslaufenden Vertrag und das gegebene Interesse zudem in einer guten Verhandlungsposition. Ein Wechsel würde für ihn wohl ziemlich sicher zu einem Club mit Europapokal-Ambitionen führen, inklusive einer deutlichen Gehaltssteigerung. Martel selbst machte nie einen Hehl aus seiner Verbundenheit zum Club. Dennoch sagte er bereits im Vorjahr, dass er von der Champions League träume. Dass er dieses Ziel in Köln irgendwann erreichen könnte, scheint bei allem kölschen Optimismus dann doch eher unwahrscheinlich.


Schwere Phase für Eric Martel beim 1. FC Köln – und das zur Unzeit: „Er muss lernen, mit der Situation umzugehen“

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an
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Schwere Phase für Eric Martel beim 1. FC Köln – und das zur Unzeit: „Er muss lernen, mit der Situation umzugehen“

Lange war der Kölner Mittelfeldakteur unantastbar bei den Geißböcken, hatte seinen Platz in der Startelf sicher. Nun könnte der 23-Jährige erneut zu Beginn nur auf der Bank sitzen beim 1. FC Köln: Eric Martels schwere Phase kommt zur Unzeit.

Glücklich war der Sechser nicht über die verkürzte Spielzeit am vergangenen Wochenende. Der Kölner Stammspieler hat mit Tom Krauß einen starken Konkurrenten beim 1. FC Köln: Eric Martels schwere Phase kommt zur Unzeit.

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Wenn die Kölner ein Dogma des FC-Trainers verstanden haben, dann wohl das, dass Lukas Kwasniok streng nach dem Leistungsprinzip aufstellt. Und diesem Prinzip ist nun Eric Martel zu Opfer gefallen. Der Sechser hat gegen Freiburg zum ersten Mal seit März 2024 nicht in der Anfangsformation gestanden. Und die Chancen stehen nicht schlecht, dass der 23-Jährige auch gegen den VfL Wolfsburg am Freitagabend wieder auf der Bank Platz nehmen wird. Denn Tom Krauß performt aktuell richtig gut, ist bei dem 44-Jährigen aktuell gesetzt, so wie es eben Martel bis zum vergangenen Spieltag war. Kwasniok betont zwar, dass Martel sehr wichtig für das Team sei, knüpft aber einen Startplatz an eine taktische Ausrichtung. „Wenn ich mich dazu entschließe, mit zwei etwas defensiveren Sechsern zu spielen, dann ist er eben am Start und wenn ich kreativere Sechser nehme, dann trifft es ihn leider“, sagte Kwasniok.

Martel nicht mehr unantastbar

Gut möglich, dass der Kölner Coach am Freitagabend gegen den direkten Konkurrenten die etwas offensivere Variante, die spielerische wählt – dann wäre Martel zum zweiten Mal in Folge auf der Bank. Keine leichte Situation für den Sechser, der in den vergangenen Jahren beim FC ein absoluter Leistungsträger und auf und neben dem Platz ein Leader war – und es auch ist. Auch der Kölner Coach wird nicht müde zu betonen, dass es bei Martel nicht an der Leistungsbereitschaft liege. „Wir werden auch dafür bezahlt, Entscheidungen zu treffen und zu akzeptieren und zu liefern. Das hat er in Freiburg. Und ich habe auch im Training das Gefühl, dass er mit sehr viel Energie dagegen ankämpft. Das ist genau die Reaktion, die man von einem Spieler sehen will“, so Kwasniok.

Der 23-Jährige kann sich also nichts vorwerfen lassen, agiert auch laut Trainer professionell. Dennoch ist die Situation eben eine neue für den Kölner Stammspieler. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Weichen für einen Verbleib beim FC stellen werden. Denn vor der Saison betonte Martel, er werde definitiv bis zum Winter in Köln bleiben, dann werde er schauen. Die Perspektive, weiterhin in der Bundesliga zu spielen, hält sich der FC derzeit offen, steht aktuell auf dem zehnte Tabellenrang. Eine Entscheidung für oder gegen den Verein rein anhand des Erfolgs zu treffen, wird also wohl schwierig. Martel, dessen Vertrag noch bis Sommer 2026 läuft, hat sich Bedenkzeit erbeten, doch die Zeit wird knapp. Denn spätestens im Februar wird Sportdirektor Thomas Kessler den Sack wohl zumachen wollen – wie auch immer die Weichen dann gestellt werden.

Der Platz auf der Bank könnte sich dann auf die Entscheidung auswirken, denn zufriedenstellend ist die Situation für den Kölner Sechser sicherlich nicht. „Er muss lernen, mit der Situation umzugehen. Und meine Wenigkeit auch“, sagte Kwasniok. „Auch für mich ist es eine neue Situation, wenn er nicht spielt. Das verändert die Statik, weil du einen Kopfballspieler weniger hast. In Freiburg standen wir trotzdem stabil.“ Und so blickt der Kölner Trainer durchaus positiv in die Zukunft: „Das werden wir gemeinsam hinkriegen.“