Der 1. FC Köln startet in der kommenden Woche mit dem Pokalspiel in Würzburg in die Pflichtspielsaison 2026/27. Während der Sommervorbereitung konnten einige Spieler auf sich aufmerksam machen und ihre Position stärken beim 1. FC Köln: Das sind unsere fünf Gewinner der Vorbereitung.
Die Vorbereitung neigt sich dem Ende entgegen. Und es kristallisieren sich deutliche Gewinner der Vorbereitung heraus beim 1. FC Köln. Diese Spieler konnten besonders überzeugen.

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Wie in jedem Jahr hat sich der Kader im Vergleich zur abgelaufenen Saison auch in diesem Sommer verändert. Spieler wie Jakub Kaminski, Denis Huseinbasic oder Eric Martel haben den FC verlassen, während unter anderem Paul Okon-Engstler, Reigan Heskey oder Gideon Mensah an den Rhein gewechselt sind. Die Aufgabe von Trainer René Wagner war es, während der Vorbereitung ein funktionierendes Team zu entwickeln. Einige Akteure konnten sich dabei ganz besonders hervortun.
Luka Lochoshvili
Der Georgier ist in diesem Sommer aus Nürnberg verpflichtet worden und konnte in der Vorbereitung sofort überzeugen. „Locho“ bringt eine enorme Zweikampfstärke und Kopfballpräsenz mit nach Köln. Damit soll er helfen, die Kölner Standardschwäche der letzten Saison in den Griff zu bekommen. Auch bei Ecken und Freistößen strahlt er Gefahr aus und könnte dem FC mit einigen Kopfballtoren helfen, die Saisonziele zu erreichen. Außerdem ist er der einzige Linksfuß in der Kölner Innenverteidigung. Zum Saisonstart sollte er zunächst neben Jahmai Simpson-Pusey gesetzt sein.
Tom Krauß
Nach dem Abgang von Eric Martel ist Tom Krauß zum Anführer im zentralen Mittelfeld aufgestiegen. Bisher wird er dieser Rolle weitestgehend gerecht und geht als Stammspieler in die Saison. Durch sein hartes Zweikampfverhalten und seinen aggressiven Spielstil ist er für jeden Gegner ein unangenehmer Gegenspieler. In der Defensive ist er zudem flexibel einsetzbar und kam in der vergangenen Saison auch schon als Außenverteidiger zum Einsatz. In dieser Spielzeit kann Krauß endgültig zum Führungsspieler aufsteigen. Allerdings profitiert der Mittelfeldspieler aktuell auch noch vom fehlenden Sechser, den der FC noch verpflichten will. Spannend, welche Rolle der Spieler bei einer weiteren Neuverpflichtung einnehmen wird.
Linton Maina
Viele hatten Maina bereits abgeschrieben. In der Sommervorbereitung drehte er dann allerdings noch einmal richtig auf. Mit seinem hohen Tempo kann der Flügelspieler jede Abwehr in der Bundesliga vor Herausforderungen stellen. Trainer René Wagner lobte ihn mehrfach öffentlich und zurzeit scheint es, als ob Maina die Nase vor Konkurrent Jan Thielmann habe. Seit 2022 spielt der 27-Jährige für den FC, auch wenn er immer wieder mit Leistungsschwankungen zu kämpfen hatte. In seiner fünften Spielzeit in Köln möchte er sich nun endgültig festspielen. In der Sommervorbereitung hat er dafür bereits einen guten Grundstein gelegt.
Luca Waldschmidt
Bei Waldschmidt spalten sich seit Jahren die Meinungen der Fans. Auf der einen Seite bescherte er den Geißböcken durch seine Tore schon viele wichtige Punkte, auf der anderen Seite wirkt er in manchen Partien wie ausgewechselt. Gerade sein linker Fuß kann eine große Waffe sein. In der Vorbereitung glänzte er mit fünf Treffern. Nur Marius Bülter erzielte genauso viele Tore. Beide gelten jedoch als „Testspiel-Könige“, die in der Vorbereitung regelmäßig treffen, diese Leistungen in Pflichtspielen aber nicht bestätigen können. Der Stürmer hat in der neuen Saison die Möglichkeit, diesen Status abzulegen und durchzustarten. In guter Form kann Luca Waldschmidt jedes Spiel zugunsten des FC entscheiden. Ob er diese Chance nutzen kann oder ob er sich am Ende erneut mit einem Bankplatz zufrieden geben muss, wird sich im Saisonverlauf zeigen.
Youssoupha Niang
Gerade in den ersten Testspielen des Sommers deutete Niang an, dass ihm in dieser Saison der große Durchbruch gelingen könnte. Seit dem vergangenen Winter ist der Bonner ein fester Teil des Profikaders und kam bereits in zehn Bundesligaspielen zum Einsatz. Ein Tor ist ihm bisher nicht gelungen. In Köln glaubt man weiterhin an den flexiblen Offensivspieler. Im Gegensatz zu Fynn Schenten, der ebenfalls in der abgelaufenen Spielzeit im Sturm debütierte, wurde Niang nicht verliehen. Stattdessen trainierte er von Anfang an mit den Profis und wusste dabei zu überzeugen. Zwischenzeitlich schien sogar ein Platz in der Startelf möglich. Zum Saisonstart ist für Niang eine Jokerrolle realistisch. Mit Blick auf die Zukunft könnte er den FC-Fans noch viel Freude bereiten.
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