Schwere Phase für Gazibegovic: Wieder nicht im Kader, in der National-Elf erneut auf Abruf

Jusuf Gazibegovic kommt beim FC gerade nicht zum Zug
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Schwere Phase für Gazibegovic: Wieder nicht im Kader, in der National-Elf erneut auf Abruf

Für Jusuf Gazibegovic will es in dieser Spielzeit einfach nicht laufen. Gegen den VfB Stuttgart stand der Rechtsverteidiger am Sonntag zum dritten Mal in Folge nicht im Kader des 1. FC Köln: Jusuf Gazibegovic weiterhin außen vor.

Er wurde als der erste neue Spieler nach dem Registrierungsverbot gefeiert, galt im Winter als möglicher Königstransfer beim 1. FC Köln: Doch Jusuf Gazibegovic ist beim FC weiterhin außen vor. Auch in der Nationalmannschaft wurde der Rechtsverteidiger nicht in den direkten Kader berufen.

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Der Frühherbst des vergangenen Jahres hatte es für Jusuf Gazibegovic terminlich schon in sich: Hier Champions League gegen Brügge und Co., Länderspiele gegen unter anderem die DFB-Auswahl und Spitzenspiele gegen Teams wie RB Salzburg. Immer von Beginn an, meist über die 90 Minuten und immer als Leistungsträger beim späteren Meister Sturm Graz. Ein Jahr später sieht die Situation um den Linksverteidiger ganz anders aus. Gazibegovic ist mittlerweile Spieler des 1. FC Köln und bei den Geißböcken weiterhin außen vor. Der Rechtsverteidiger war am Sonntag im Duell gegen Stuttgart zum dritten Mal in Serie nicht Teil des Kölner Kaders. Zu Jahresbeginn noch als Königstransfer – und dazu noch der erste nach der Transfersperre – gefeiert, aktuell noch nicht einmal ein Platz auf der Bank.

Huseinbasic erneut nicht nominiert

In der vergangenen Woche äußerte sich der Bosnier noch bei „Sky“ über die aktuelle Situation, die ihm schwer falle. Zumal er in der Nationalmannschaft doch recht ordentliche Leistungen gezeigt habe. Tatsächlich überzeugte der Abwehrspieler im Duell gegen San Marino, spielte 90 Minuten. Auch im anschließenden Duell gegen die Wahlheimat Österreich machte Gazibegovic eine gute Figur. Allerdings war der Bosnier zunächst nicht berücksichtigt worden, stand auf der „Abruf“-Liste. Erst durch die Verletzung von Arjan Malic rückte der Rechtsverteidiger nach. Und auch dieses Mal gehört der 25-Jährige zu den drei Spielern, die auf Abruf stehen. Sollte kein Spieler ausfallen, wird Gazibegovic dieses Mal wohl keine Spielpraxis in der Nationalmannschaft sammeln können.

Immerhin dürfte der Abwehrspieler dann aber beim Cologne-Cup am 9. Oktober zum Einsatz kommen. Denis Huseinbasic wurde auch dieses Mal gar nicht erst von Bosnien-Coach Sergej Barbarez berücksichtigt. Im Juni war der Mittelfeldspieler früher von der Nationalmannschaft heimgereist. Aus „mentalen“ Gründen, wie es später hieß. Seitdem spielt Huseinbasic keine Rolle mehr. Zu Beginn der Spielzeit war er auch von Lukas Kwasniok nicht berücksichtigt worden, biss sich dann aber in das Team. Erst am vergangenen Sonntag war der 24-Jährige nach einer guten Stunde im Duell der Kölner gegen den VfB eingewechselt worden. Davon scheint Jusuf Gazibegovic aktuell ein Stück weit entfernt zu sein.

Und daran wird sich wohl so schnell auch nichts ändern. Denn Sebastian Sebulonsen ist sicherlich eine der bislang vielversprechendsten Neuverpflichtungen. Der Norweger hat sich komplett festgespielt. Das dürfte sich der Rechtsverteidiger bei seinem Wechsel im Januar gänzlich anders vorgestellt haben.

Erstmals in der Liga Startelf, aber nicht überzeugend: „Das hat Linton zu sehr herausgefordert“

Linton Maina im Spiel gegen den VfB Stuttgart
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Erstmals in der Liga Startelf, aber nicht überzeugend: „Das hat Linton zu sehr herausgefordert“

Linton Maina lief am Sonntag das erste Mal in dieser Saison in der Liga von Beginn an auf. Doch auf einer eigentlich ungewohnten Position tat sich der Offensivspieler schwer in der Begegnung des 1. FC Köln: Linton Maina kann sich gegen Stuttgart nicht empfehlen.


Schon in der Vorbereitung musste er hin und wieder als offensiver Schienenspieler ran. Wirklich viel hat es nicht gebracht für den 1. FC Köln: Linton Maina kann sich im Duell gegen den VfB Stuttgart nicht empfehlen.

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Als Lukas Kwasniok in der jüngeren Vergangenheit auf Linton Maina angesprochen wurde, da geriet der Trainer fast schon ins Schwärmen. Er habe zu dem Kölner Flügelflitzer schon ein besonderes Verhältnis wurde der Trainer nicht müde, zu betonen. „Mein Verhältnis zum Linton ist sehr warm, herzlich, weil er ein guter Mensch ist“, sagte der Trainer. „Linton musst du mal in den Arm nehmen und dann versuchst du aber, ihn wieder so ein bisschen zu kitzeln, ein bisschen anzustacheln.“ Das tat Kwasniok zuletzt. Vielleicht sogar ein wenig mehr als das. Der Außenbahnspieler kam in den ersten Liga-Spielen so gut wie gar nicht zum Einsatz, wurde gegen Wolfsburg noch nicht einmal für den Kader berücksichtigt. Gegen Leipzig wurde Maina dann eingewechselt, drehte auf und empfahl sich für mehr. „Linton Maina ist grundsätzlich mal eine Waffe“, sagte der Coach noch am vergangenen Freitag in Bezug auf einen möglichen Startelf-Einsatz. „Und die versuchen wir, im richtigen Moment zu nutzen.“ Der Moment schien für den Trainer gegen Stuttgart gekommen zu sein.

„Wir haben gewusst, dass so etwas passieren kann“

Und doch überraschte der Trainer – zumindest in Teilen. Am Sonntagabend stand Maina dann in der Startelf. Doch nicht etwa als Offensivkraft, vielmehr als Schienenspieler einer Fünferkette, der also auch Defensivaufgaben übernehmen sollte. Eine Rolle, die der gebürtige Berliner auch schon in der Vorbereitung immer mal wieder übernommen hatte. Schon damals konnte man die ein oder andere defensive Schwierigkeit ausmachen, die Maina aber durch sein Tempo meist ausgleichen konnte. Nur ging es damals nahezu ausschließlich gegen unterklassige Mannschaften. „Der VfB hat widererwarten die halbrechte Seite überladen. Wir hatten uns auf die halblinke mit Mittelstädt eingestellt. Aber Vagnoman war der Spieler, der das Spiel oft mit angetrieben hat. Dadurch hatten wir oft eine Zwei-gegen-drei-Konstellation. Das hat Linton zu sehr herausgefordert. Er ist kein links defensivverteidigender Schienenspieler. Wir haben gewusst, dass so etwas passieren kann“, sagte der Trainer. „Wir haben mit Jakub eine Allrounder-Waffe, die einfach den Rücken besser sichern kann.“

Also stellte der Trainer noch während der ersten Halbzeit um, setzte Maina offensiver ein und auf Jakub Kaminski auf dem defensiveren Part. „Es ist zwar nicht konkret gefährlich geworden, aber wenn die Bälle zwei-, dreimal genauer gekommen wären, hätte es lichterloh gebrannt. Ich bin proaktiv zu Werke gegangen“, sagte der Coach. Doch nach seinem guten Auftritt gegen Leipzig blieb Maina dieses Mal blass, konnte sich nicht erneut in Szene setzen. Zwar zog der 26-Jährige die meisten Sprints auf Kölner Seite an, Torgefahr erzeugte der Offensivspieler aber nicht. Ganz anders eben Kaminski, der alleine auf fünf Torabschlüsse kam. Es wirkt fast so, als müsse Kwasniok seine „Waffe“ wieder ein wenig anstacheln. Gut möglich, dass das dann wieder auf anderer Position passiert.

Entwarnung bei Isak Johannesson

Isak Johannesson wird währen des Spiels behandelt
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Entwarnung bei Isak Johannesson

Noch während der Begegnung der Geißböcke gegen den VfB Stuttgart musste der Isländer behandelt werden. Vermutlich auch der Grund für seine Auswechslung im Spiel des 1. FC Köln: Doch nun gibt es Entwarnung bei Isak Johannesson.


Am Sonntagabend deutete sich eine weitere Verletzung an beim 1. FC Köln: Doch am Montag gibt es Entwarnung bei Isak Johannesson. Der Isländer ist offenbar nicht schwerwiegend verletzt. Wann der Mittelfeldspieler ins Training einsteigt, ist indes offen.

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Auch, wenn der Isländer sicherlich nicht seinen auffälligsten Tag im Duell gegen den VfB Stuttgart erwischt hat, die Auswechslung nach 74 Minuten kam dann doch ein wenig überraschend. Sie erklärte sich aber bereits wenige Augenblicke später. Johannesson zeigte an, dass er behandelt werden müsse. Der Isländer erhielt unter anderem einen dicken Verband in Höhe des Oberschenkels. Doch aktuell deutet nicht viel darauf hin, dass dem FC bei dem Mittelfeldspieler der nächste Ausfall droht. Auf Nachfrage von come-on-fc.com teilte der Verein mit, dass nach aktuellem Stand keine schwerere Verletzung vorläge. Ein längerer Ausfall dürfte damit vom Tisch sein. Ob es für Johannesson aber schon für die Begegnung gegen Hoffenheim am Freitagabend (20.30 Uhr, Liveticker bei come-on-fc.com) reicht, wird sich in der Woche zeigen.

Martel zunächst wieder in der Innenverteidigung

Das erste Training ist jedenfalls für Dienstagnachmittag (14.30 Uhr) anberaumt. Ob Johannesson dann schon wieder dabei ist oder vielleicht erst einmal individuell trainiert, ist also noch offen. Das gleiche gilt für Marius Bülter. Der Stürmer musste die Begegnung gegen die Schwaben aufgrund einer Achillessehnen-Reizung absagen, verfolgte das Spiel von der Tribüne. Am vergangenen Freitag hatte Lukas Kwasniok die Hoffnung geäußert, dass es für das Duell gegen die TSG wieder reichen könnte. Definitiv ausfallen wird weiterhin Rav van den Berg nach seiner Schultereckgelenk-Verletzung. Die Dauer seiner Rekonvaleszenz ist ebenfalls noch nicht abzusehen. Die Mannschaft beginnt also am Dienstag mit der Vorbereitung für die Begegnung gegen Hoffenheim.

Bis zum Spiel bleiben den Kölnern also nur drei Einheiten. Somit werden es die Akteure, die zuletzt ein wenig außen vor waren, auch erst einmal schwer haben, in die Mannschaft zu finden


Marvin Schwäbe nach Elfer-Patzer: „In dem Moment die falsche Entscheidung“

Marvin Schwäbe ungewohnt unsicher
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Marvin Schwäbe nach Elfer-Patzer: „In dem Moment die falsche Entscheidung“

Der FC hat am Sonntag seine zweite Saison-Niederlage hinnehmen müssen. Und das unterm Strich verdient. Diskussionen gab es aufgrund einer VAR-Entscheidung beim 1. FC Köln: Das sagt Marvin Schwäbe zu seinem Elfer-Patzer.


Über den Elfmeter wurde viel diskutiert. Dass ein Foulspiel vorgelegen hat, war aber unstrittig. Auch beim 1. FC Köln: Das sagt Marvin Schwäbe zu seinem Elfer-Patzer.

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Gewohnt aufgeräumt und souverän trat Marvin Schäbe nur wenige Minuten nach der 1:2-Pleite gegen Stuttgart in den Katakomben des Kölner Stadions zum Gespräch mit den Medienvertretern an. Dabei machte der Keeper keinen großen Hehl daraus, dass die viel diskutierte Szene mit Ermedin Demirovic durchaus als Elfmeter zu werten gewesen ist. „Ja, natürlich treffe ich ihn. Er läuft dann aber auch weiter. Da habe ich ein Stück weit die Hoffnung, dass es einfach weitergeht“, sagte der Kapitän des 1. FC Köln. „Aber ich treffe ihn und wenn man die Bilder sieht, glaube ich, muss man ihn dann auch einfach geben.“ Der Keeper hatte versucht, einen Ball zu klären, dabei den Stuttgarter Stürmer an der Wade erwischt. Demirovic spielte zunächst weiter, das Spiel lief weiter. Schließlich intervenierte der Video-Assistent. Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck entschied auf Strafstoß. 

Martel zunächst wieder in der Innenverteidigung

Und die Diskussion entbrannte. Nicht ob des Fouls, das war wohl weitestgehend unstrittig. Vielmehr ploppten die Fragen auf, ob es noch einen Elfmeter hätte geben dürfen, wenn der Stürmer gemäß einer Vorteilssituation weiterspielt, ob der Assistent überhaupt hätte eingreifen dürfen, ob wirklich eine klare Fehlentscheidung vorgelegen hätte. Auch die Kommunikation zwischen Stuttgarter Bank und den Unparteiischen wurde vor allem von Thomas Kessler moniert. Dabei gehört zur aller Wahrheit, dass der Verursacher des Elfmeters gar nicht erst in die Situation hätte kommen müssen. „Ich lege den Ball ein bisschen zu weit vor. Ich hätte ihn im ersten Kontakt einfach direkt wegschlagen müssen“, sagte Schwäbe. 

Tatsächlich neigt der Kölner Keeper schon mal gerne dazu, das Spiel bei Rückpässen ein wenig zu verlangsamen. Meist ohne jegliche Gefahr. Dieses Mal ging es nicht gut. „Ich wollte das Spiel dann irgendwie flach wieder weiter eröffnen, um ihn rauszuspielen. Das war in dem Moment dann die falsche Entscheidung“, sagte der Keeper. Dabei war schon das Zuspiel von Sebastian Sebulonsen sicher nicht optimal. Insgesamt war der Kölner Torhüter eigentlich wieder ein starker Rückhalt. Schwäbe parierte unter anderem mit einem starken Reflex einen Fallrückzieher von Tiago Tomas und der Kölner Kapitän hielt zudem einen weiteren Versuch von Demirovic weltklasse. Allerdings stand der Stürmer bei der Aktion im Abseits. An dem 1:1 hatte Schwäbe dann aber ganz sicher seine Mitschuld. Schon gegen RB Leipzig erwischte der Keeper nicht seinen allerbesten Tag.


Lukas Kwasniok sieht Luft nach oben, erkennt aber auch „gute Passagen“ des 1. FC Köln

1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart
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Lukas Kwasniok sieht Luft nach oben, erkennt aber auch „gute Passagen“ des 1. FC Köln

Die Heimspiele gegen den VfB Stuttgart bleiben für den FC ein schweres Unterfangen. Auch, wenn die Geißböcke ihre Sache phasenweise gut machten, entschied am Ende das Momentum dann aber doch für die Gäste. Der 1. FC Köln verliert gegen Stuttgart verdient, aber unglücklich.


Am Sonntagabend verlor der FC im eigenen Stadion gegen die Mannschaft von Sebastian Hoeneß. Besonders der gegebene Elfmeter sorgte für Diskussionen. Der FC spielte insgesamt solide, konnte die anfängliche Führung aber nicht behaupten: Der 1. FC Köln verliert gegen Stuttgart verdient, aber unglücklich.

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Lukas Kwasniok wollte sich zum Schiedsrichter nicht länger äußern. Zu der Szene, die am Abend wohl die meist diskutierte in Müngersdorf war, betonte der Kölner Trainer nur, dass er noch nie ein Freund des Video-Assistenten war und es wohl auch nicht mehr werden wird. Der Frust war bei den Kölnern groß. Der Frust über die Entscheidung der Unparteiischen, einen verspäteten Elfmeter zu geben. Das Foulspiel war unstrittig, Marvin Schwäbe hatte Ermedin Demirovic am Bein getroffen. Doch dieser war weitergelaufen, als habe ihn nichts berührt. Möglicherweise gab es eine Empfehlung der Stuttgarter Bank, auf jeden Fall gab es Elfmeter. Für Thomas Kessler war diese Entscheidung Spiel entscheidend. Ob sie das am Ende wirklich war, ist rein spekulativ. Zweifelsfrei hätten die Kölner mit einer Führung im Rücken aber sicherlich lieber weitergespielt.

Martel zunächst wieder in der Innenverteidigung

Doch zu diesem Zeitpunkt hatten die Kölner bereits den Faden ein wenig verloren. Der FC war stark in das Spiel gestartet, hatte früh die Führung durch Jakub Kaminski feiern dürfen und sich beinahe mit einem zweiten Treffer durch Ragnar Ache für die forsche Anfangsphase belohnt. „Wir hatten eigentlich unsere Chancen, wenn wir die besser nutzen, machen wir es ein bisschen enger“, sagte Marvin Schwäbe. Doch der FC nutzte diese Chance nicht und da der VfB sich immer besser zurecht fand, wurde tatsächlich die Luft für die Geißböcke dünner. Der Ausgleich durch Demirovic nach eben jener Entscheidung war zwar unglücklich, aber durchaus verdient.

Der Kölner Keeper trug eine Mitschuld, nahm diese aber auch einfach an. „Ich hätte den Ball im ersten Kontakt einfach direkt wegschlagen müssen“, sagte Schwäbe und gab zu, dass man den anschließenden Strafstoß nach Ansicht der Bilder auch geben müsse. So aber stand es 1:1 und der FC war plötzlich deutlich defensiver. „Wir wussten, dass wir auch Mal tiefer stehen müssen und verteidigen müssen. Ich finde, das hat unsere Mannschaft heute in weiten Strecken sehr sehr gut getan“, sagte Kessler. Das vielleicht auch, weil Lukas Kwasniok Eric Martel in die Innenverteidigung beorderte und Tom Krauß eine Spur offensiver ran durfte. Der Plan war wohl, dass die Defensive stabiler auflaufen würde als noch gegen Leipzig.

„Dann macht es Stuttgart gut“

Das gelang mindestens in Teilen, dennoch hatte der VfB durchaus Feldvorteile. „Dass wir die Stuttgarter jetzt nicht fußballerisch dominieren können, war klar. Da muss man dann auch ehrlich sein. Wir spielen dann auch nicht gut genug“, sagte der Kölner Coach. „Wir haben viel zu schnell den langen Ball gesucht und dadurch das Momentum nicht genutzt. Dann musst du sehr schnell sehr viel verteidigen.“ So kam der VfB phasenweise auf einen Ballbesitz von rund 60 Prozent. Die ganz großen Chancen blieben aber ebenfalls aus. „Dann verteidigst du gut, aber wenn du dann Ballgewinne hast, hast du den Ball dann wieder ein bisschen weggekickt“, sagte der Coach, der mit der Leistung insgesamt nicht gänzlich zufrieden war.

Der FC begann nach dem Wechsel forsch, wurde aber auch schnell wieder durch die individuelle Qualität des Gegners ausgebremst. Erst Mitte der zweiten Halbzeit wuchs der Kölner Druck ein wenig. „Da hatten wir mit dem Ball dann auch gute Passagen“, sagte Kwasniok. „Und genau in dem Moment, als wir das Gefühl hatten, das Stadion ist voll da, das geht vielleicht in unserer Richtung, macht es Stuttgart gut.“ Vor allem Angelo Stiller machte es mit einem Traum-Steckpass gut, setzte Josha Vagnoman ein, der wiederum locker vollendete – die Entscheidung. „Ich glaube, dass es eher ein Unentschieden-Spiel gewesen ist, aber man muss die Niederlage akzeptieren und am Freitag in Hoffenheim müssen wir gucken, dass wir ins Punkten kommen“, sagte Kwasniok. Denn das Polster des Saisonauftakts ist langsam aufgebraucht.


Deutliche Worte nach Elfmeter-Entscheidung: „Der Schiedsrichter ist glaube ich die ärmste Sau in dieser Situation“

Ermedin Demirovic trifft per Strastoß zum 1:1
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Deutliche Worte nach Elfmeter-Entscheidung: „Der Schiedsrichter ist glaube ich die ärmste Sau in dieser Situation“

Der FC hat sein zweites Saisonspiel verloren, gegen den VfB Stuttgart gab es eine 1:2-Pleite für den 1. FC Köln: Eine entscheidende VAR-Entscheidung sorgt in Köln für mächtig Ärger.


Die Niederlage war unglücklich, sicherlich aber nicht unverdient. Dementsprechend enttäuscht war man auch bei den Geißböcken. Doch eine andere Szene führte zu deutlichen Worten beim 1. FC Köln: VAR-Entscheidung sorgt für Ärger.

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Die Situation war alles andere als klar. Der Tritt von Marvin Schwäbe gegen Ermedin Demirovic war eindeutig, doch der Stürmer lief zunächst weiter, verlor dann den Ball im Zweikampf und dennoch gab es Elfmeter. „Ich sehe den Treffer ganz klar“, gab der Keeper zu. „Aber er läuft für mich erst weiter. Es ist eine schwierige Situation.“ Schwierig wurde die Situation, weil Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck sich die Szene nach einigen Minuten noch einmal anschaute, sehr lange anschaute und dann auf Elfmeter entschied. Zu diesem Zeitpunkt stand es 1:0 für den FC. Jakub Kaminski hatte die Geißböcke in Führung gebracht, Ragnar Ache hätte erhöhen können. Stuttgart fand anschließend besser ins Spiel. Nun aber fiel der Ausgleich eben durch Demirovic vom Punkt. Und das Spiel bekam sicherlich eine andere Wendung.

„Ich glaube, keiner im Stadion hat irgendwie eine Berührung gesehen“

„Am Ende trifft er ihn, ja. Am Ende läuft er aber auch weiter. Wenn er ihn trifft und er dann liegen bleibt, ist es für mich ein klarer Elfmeter“, sagte Tom Krauß. „So ist es für mich aber schwierig, weil er läuft halt einfach weiter und die Situation geht ebenfalls weiter.“ Ein paar Augenblicke. Dann griff der Video-Assistent Günter Perl ein und Jöllenbeck entschied doch auf Strafstoß. Und die beiden Unparteiischen regten Thomas Kessler zu ganz klaren Worten an. „Ich habe es mir jetzt ein paar Mal angeschaut, weil es in meinen Augen eine Spiel entscheidende Szene ist. Der Schiedsrichter ist glaube ich die ärmste Sau in dieser Situation. Ich glaube, keiner im Stadion hat irgendwie eine Berührung oder ein Foulspiel gesehen. Das Spiel lief dann auch noch weiter, der Spieler hat glaube ich die Berührung nicht einmal gemerkt“, sagte der Kölner Sportdirektor.

Tatsächlich beschwerte sich der gegnerische Stürmer noch nicht einmal nach dem Foulspiel. „Irgendwann wurde dann das Spiel unterbrochen und dann war auch noch keine Diskussion. Dann wurde heute der Kölner Keller von Deutz auf die Ersatzbank vom VfB Stuttgart gelegt. Ich hatte den Eindruck, in dem Moment, als der VfB dann die Zeit hatte, mal kurz aufs IPad zu gucken, hat irgendeiner in der Zeitlupe gesehen: ,Oh, da war doch was'“, sagte Kessler weiter. „Dann gab es einen riesen Tumult und in dem Moment war es in meinem Erachten so, dass dann nachgefragt wurde, ob da irgendwas war.“ Schiedsrichter Jöllenbeck schaute sich die Situation lange an, immer wieder. „Dass der Schiedsrichter, der – wie wir ja alle wissen – dann auch Herr des Hauses sein soll – für die Szene rausgeschickt wird, ist total unglücklich. Der muss auf Elfmeter entscheiden, wenn du dir das Standbild anschaust.“

„Das ist ein absolutes Rätsel“

„Aber ich glaube jeder, der diese Situation gesehen hat und der schonmal Fußball gespielt hat – und Günter Perl hat über 500 Mal auf hohem Niveau als Schiedsrichter auf dem Platz agiert – wie der sich auf diese Szene stürzen kann und den Schiedsrichter rausschicken kann, ist mir ein absolutes Rätsel“, so Kessler weiter. Kein Rätsel war allerdings der Kontakt von Schwäbe. Der war eindeutig. Schwäbe erklärte nach dem Spiel, er hätte den Ball früher wegschlagen müssen. „Natürlich nimmt Marvin den Ball nicht gut mit und es gibt auch eine Berührung. Wenn ich Schiedsrichter bin und das Standbild sehe, dann muss ich auch Elfmeter geben“, sagte Kessler. „Aber die Frage, die hier gestellt werden muss ist, warum wird auf dem Rücken des 1. FC Köln so eine Situation dann so bewertet und der Schiedsrichter wird dann rausgeschickt. Mich würde das sehr interessieren, ob so eine Situation auch so bewertet wird, wenn Bayern München gegen Borussia Dortmund spielt und es geht um die Deutsche Meisterschaft.“ 

Lukas Kwasniok wollte sich eigentlich nicht großartig äußern, gab dann doch noch ein Statement ab: „Den VAR gibt es seit sechs Jahren. Ich war nie ein Freund, ich bin kein Freund und werde es auch nie werden.“


FC-Kampf wird nicht belohnt – der 1. FC Köln verliert gegen Stuttgart

1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart
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FC-Kampf wird nicht belohnt – der 1. FC Köln verliert gegen Stuttgart

Nach dem fulminanten Saisonauftakt ist der Motor der Geißböcke nun ins Stottern geraten. Der 1. FC Köln unterliegt dem VfB Stuttgart 1:2 und kassiert die zweite Saison-Niederlage in Serie. Dabei waren die Geißböcke früh in Führung gegangen.


Lukas Kwasniok hatte ein wildes Spiel für den Sonntagabend erwartet, er hat es bekommen, allerdings ohne Happy End. Der 1. FC Köln unterliegt dem VfB Stuttgart 1:2. Und das nach einem guten Start. Jakub Kaminski hatte die Geißböcke früh in Führung gebracht. Emedin Demirović glich noch vor der Pause aus. Nach dem Wechsel traf Josha Vagnoman für die Schwaben.

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Während der VfB Stuttgart auf ganzen sechs Positionen im Vergleich zum Duell gegen Celta Vigo unter der Woche wechselte, gab es bei Lukas Kwasniok zwei personelle Veränderungen. Zudem startete Tom Krauß auf der Sechs und Eric Martel rückte in die Innenverteidigung der Fünferkette. Linton Maina hatte es nach seinem guten Auftritt gegen Leipzig erstmals in der Liga in die Startelf geschafft, spielte auf der linken Außenbahn. Im Angriff startete wie erwartet Ragnar Ache zwischen Jakub Kaminski und Jan Thielmann für den verletzten Marius Bülter. Und die Stuttgarter hatten sich noch nicht richtig sortiert, da spielte Ache einen perfekten Ball in den Lauf von Kaminski, der von der linken Seite die Kugel ins lange Eck schob (3.). Keine zwei Minuten später schickte Krauß Ache, der war auch einen Schritt schneller als der herauseilende Alexander Nübel, aber Luca Jazquez krazte den Ball von der Linie (5.).

Erstaunlicher Elfmeterpfiff

Stuttgart schüttelte sich nach dem frühen Rückstand aber recht schnell und fand immer besser ins Spiel. Vor allem Chris Führich stellte Sebastian Sebulonsen zunächst vor einige Probleme. Und der VfB kam nun zu Möglichkeiten. Unter anderem scheiterte Tiago Tomás mit einem sehenswerten Fallrückzieher an Marvin Schwäbe (17.). Nur wenige Minuten später stand der Torhüter wieder im Mittelpunkt. Dieses Mal vertändelte der Keeper den Ball unnötig gegen Emedin Demirović und traf den Stürmer anschließend am Bein. Der Angreifer spielte zunächst weiter, bekam die Kugel dann abgenommen. Erstaunlicherweise schaute sich Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck die Szene noch einmal an und entschied auf Elfmeter. Zwar hatte Schwäbe den Stürmer getroffen, doch dieser hatte erst munter weitergespielt. Demirović ließ sich die Chance nicht nehmen, verlud Schwäbe und glich aus (28.).

Der VfB war in dieser Phase die Spiel bestimmende Mannschaft, kam zu diesem auf rund 60 Prozent Ballbesitz, der FC setzte auf Konter. Beide mit ähnlichem Erfolg. So richtig gefährlich wurde es nur noch selten. Unter anderem nach einem Freistoß von Kaminski aus dem Halbfeld, den Jeff Chabot vor dem freien Ache ins Aus beförderte. Allerdings hatte Ache offenbar im Abseits gestanden (43). Kurz vor dem Seitenwechsel kam Sebastian Sebulonsen nach einer Ecke noch aus der Distanz zum Abschluss, der Flaschuss rauschte knapp am Pfosten vorbei (45.+2). Es ging mit dem 1:1 in die Kabine. Die Teams kamen unerändert aus der Kabine. Allerdings spielte Martel nun auf der Sechs, Krauß wurde in die Innenverteidigung zurückgezogen.

Kaminski verfehlt knapp

Der FC erarbeitete sich aber wieder mehr vom Spiel, suchte wieder öfter den Weg nach vorne. Und Kwasniok wechselte nach einer Stunde, brachte Said El Mala und Denis Huseinbasic. Doch auch Stuttgart spielte weiter mit und hätte in Führung gehen können. Doch Tomás traf aus spitzem Winkel nur den Kölner Außenpfosten (70.). Auf der anderen Seite verfehlte El Mala mit einem Schuss aus der Box doch deutlich (80.). Kwasniok brachte mit Florian Kainz und Kristoffer Lund noch einmal frische Kräfte für die Schlussviertelstunde. Der nächste Abschluss gehörte aber Maximilian Mittelstädt, der nach einem Freistoß doch deutlich verzog. El Mala war schon präziser, scheiterte mit einem Versuch von der Sechzehnergrenze an Nübel (78.). Vielleicht der Startschuss für die Schlussoffensive? Der FC erhöhte zumindest noch einmal kurzfristig den Druck. Unter anderem verfehlte Kaminski mit einer verlängertene Ecke mit dem Kopf seinen zweiten Treffer (79.).

Doch das Tor erzielte der VfB. Nach einem schönen Steckpass von Angelo Stiller war Josha Vagnoman durch und vollendete mit einem Tunnel zum 2:1 für Stuttgart (81.). Der FC mühte sich zwar, kam aber nicht mehr so richtig vor das gegnerische Gehäuse. Erst in der Schlussminute versuchten es noch einmal El Mala und der eingewechselte Luca Waldschmidt, ohne Erfolg. Es blieb am Ende beim 1:2. Am kommenden Freitag steht das Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim an.

1. FC Köln: Schwäbe – Schmied (84. Waldschmidt), Martel, Hübers – Sebulonsen, Krauß, Johannesson (75. Kainz), Maina (61. Huseinbasic) – Thielmann (75. Lund), Kaminski – Ache (61. El Mala); Tore: 1:0 Kaminski (3.), 1:1 Demirović (28.), 1:2 Vagnoman (81.) Gelbe Karte: Schmied (4), Krauß (1)