Kader-Update: Immer weniger Fragezeichen beim 1. FC Köln

Dejan Ljubicic, Luca Waldschmidt, Tim Lemperle und Timo Hübers vom 1. FC Köln
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Kader-Update: Immer weniger Fragezeichen beim 1. FC Köln

Nach dem definitiven Weggang von Davie Selke und dem wohl sicheren Verbleib von Linton Maina bleiben nur noch wenige Fragezeichen bei der Kaderplanung offen beim 1. FC Köln: Diese Spieler sind aktuell noch Wechselkandidaten.

Der Abschied von Davie Selke, der sichere Verbleib von Linton Maina, die Freistellung von Nikola Soldo – es zeichnet sich früh der Kader für die kommende Saison beim 1. FC Köln ab. Für Gerhard Struber eine ungewöhnliche Planungssicherheit. Vielleicht ein Vorteil. Allerdings wird es sicher noch Veränderungen geben beim 1. FC Köln: Diese Spieler sind aktuell noch Wechselkandidaten.

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Zunächst war es nur ein unscheinbares Bild im Fanshop, schließlich wurde daraus ein Video, das die Medienabteilung des FC über die Kanäle schickte. Der wohl wichtigste Protagonist: Linton Maina. „Für euch, für uns, für Köln“, sagt der Außenbahnspieler am Ende des emotionalen Videos werbewirksam. Maina ist im Grunde das Gesicht des Auswärtstrikots, gemeinsam mit unter anderem Denis Huseinbasic und Eric Martel. Auch wenn es ein Treuebekenntnis wie von Timo Hübers, Jan Thielmann und Co. bei dem des 25-Jährigen trotz (mittlerweile abgelaufenen) Ausstiegsklausel nicht gegeben hat, dürften damit wohl auch die letzten Zweifel erloschen sein. Kaum vorstellbar, dass die Kölner Medienabteilung Maina sonst ins Rennen für das Trikot geschickt hat. Es hätte wohl auch andere Testimonials gegeben.

Nur noch wenige große Fragezeichen

Bereits vor einer Woche hatte sich ein anderes (wenn auch nur noch kleines) Fragezeichen in ein Ausrufezeichen verwandelt. Davie Selke hatte offenbar die Faxen einer ohnehin nicht sonderlich großen Hängepartie dicke und machte seinen Abschied aus Köln offiziell. Mit Seitenhieb – warum auch immer. Selke wird also ebenfalls nicht mehr für den 1. FC Köln auflaufen, dafür mit dem HSV gegen den FC.

Somit bleiben zunächst nur noch zwei große Fragezeichen sowie einige kleinere bei Spielern, die Gerhard Struber in den kommenden Tagen bis Wochen wohl ausmustern wird. Zu den großen gehört weiterhin Marvin Schwäbe. Der Keeper zieht aktuell das Training voll mit, zeigt vollen Einsatz. Wohlwissend, dass ihm in Köln wenn überhaupt die Rolle des Ersatzkeepers bleibt. Jonas Urbig ist die designierte Nummer eins, Schwäbe ein möglicher Wechselkandidat. Der Torhüter-Transfermarkt ist ein komplizierter, für Schwäbe gibt es dem Anschein nach aktuell noch keine Interessenten. Der FC wird dem Torhüter sicher keine Steine in den Weg legen. Die Kölner haben mit Philipp Pentke eine Nummer zwei, das Keeper-Quartett wäre wie im Vorjahr auch mit Jonas Nickisch aufzufüllen. Für Schwäbe gäbe es wohl noch eine Ablöse und der FC könnte auf Gehalt verzichten.

Wie geht es weiter mit Dejan Ljubicic?

Auch im zentralen Mittelfeld gibt es mit Denis Huseinbasic, Eric Martel, Jacob Christensen, Mathias Olesen und Dejan Ljubicic im Grunde ein quantitatives Überangebot. Mit Fayssal Harchaoui und Meiko Wäschenbach lauern zwei weitere junge Mittelfeldspieler auf ihre Chance. Trotz Transfersperre könnte der FC also einen Abgang durchaus kompensieren. Nach wie vor steht ein Fragezeichen hinter Dejan Ljubicic. Der Mittelfeldspieler hatte im vergangenen Sommer mit einem Weggang geliebäugelt. Das Thema war auch in diesem Sommer dem Vernehmen nach nicht vom Tisch. In Topform ist der Österreicher sicher einer der stärksten Spieler des Kölner Kaders, allerdings rief er diese in der vergangenen Spielzeit wenn überhaupt nur zu Beginn ab. Die Formkrise kostete Ljubicic die EM.

Zuletzt schwärmte FC-Coach Gerhard Struber in höchsten Tönen von seinem Landsmann. Der Trainer wird sich einen Verbleib des Akteurs sicherlich wünschen. Aktuell gibt es offenbar aber auch keine konkreten Tendenzen, in welche Richtung es nun geht. Diese Frage stellt man sich beim FC aktuell wohl auch in Bezug auf die Kadergröße. Klar ist, dass einige Spieler aus diesem gestrichen werden. Mit Harchaoui, Jaka Potocnik und Julian Pauli könnte es wohl die drei Youngster treffen, die ohnehin den Löwenanteil der Saison Spielpraxis in der U21 sammeln sollen. Zudem wird es wohl Abstriche in der Offensive geben. Der FC verfügt über acht nominelle Stürmer. Kaum vorstellbar, dass Struber mit allen in die neue Saison startet. Florian Dietz gilt als ein Kandidat.

Rahmendaten stehen fest

Aber auch Leihen sind weiterhin ein probates und beim FC gern gesehenes Mittel. Maxi Schmid wäre möglicherweise ein Kandidat. Der Stürmer blickt auf das schwache Ende einer stark begonnenen Saison in Kerkrade zurück. In den Testspielen erhielt der Stürmer aber Spielzeit. Nikola Soldo wurde am Dienstag für Gespräche freigestellt. Der Abwehrspieler soll den FC verlassen. Ansonsten kann der FC ziemlich planungssicher Richtung neue Saison blicken. Mit dem Heimspiel gegen den HSV, dem Auswärtsspiel in Elversberg und dem Pokal-Duell gegen Sandhausen stehen auch die ersten Rahmendaten. Der FC kann also schon recht früh in dieser Spielzeit einige Haken in Sachen Planung machen. Auch die Planungssicherheit kann ein kleiner Vorteil für den FC sein.


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Ein Kommentar: Selkes seltsamer Abschied

Davie Selke wechselt vom 1. FC Köln nach Hamburg
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Ein Kommentar: Selkes seltsamer Abschied

Der Abschied von Davie Selke ist weder verwunderlich noch bricht eine Welt für den FC zusammen. Die Art und Weise des ligainternen Wechsels hinterlässt jedoch Fragezeichen und das nicht nur beim 1. FC Köln: Davie Selkes Wechsel zum HSV – ein Kommentar.

Lange war es still um die Personalie des 29-Jährigen, die Vertragslage nicht geklärt. Auf Selkes Abschiedsworte in der Nacht zu Dienstag folgte nun der schnelle Transfer zum HSV und Steffen Baumgart, dem Ex-Trainer des 1. FC Köln: Davie Selkes Wechsel zum HSV – ein Kommentar.

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In Hamburg werden jetzt also Sticker geklebt. An Laternen. Das ist grundsätzlich nichts neues, doch neu ist das Motiv. Der Hamburger SV feierte seinen Davie-Selke-Donnerstag. In Zukunft wird der Angreifer für die Rothosen auf Torejagd gehen – wenn er denn fit ist. Selke hat beim HSV offenbar einen Kontrakt bis 2026 ausgehandelt, dafür seine „sportliche Heimat“ am Geißbockheim verlassen, die er als solche im vergangenen Sommer bei der Vertragsverlängerung ausgemacht haben will. Der Vertrag in Köln galt bekanntlich nur für die 1. Bundesliga, sodass der 29-Jährige nun ablösefrei nach Hamburg wechselt und schon bald auf den FC trifft.

Kein Platz für Fußball-Romantik

Selkes Abschied aus Köln, der Wechsel zum Liga-Konkurrenten ist absolut legitim, wenn auch einmal mehr ein Beweis dafür, dass im Profifußball nur selten Platz für Fußball-Romantik ist. Und dabei muss man das Fass, dass ein Ex-Bremer nun für den HSV spielt, noch nicht einmal aufmachen. Dass Steffen Baumgart ein Fan des Stürmers ist, ist spätestens seit der gemeinsamen Zeit in Köln bekannt, als der Coach nicht müde wurde, zu betonen, wie wichtig Selke für den FC sein würde. Dass Selke wiederum ein Fan des Trainers ist, offenbarte der Stürmer ebenfalls über Instagram beim Baumgart-Aus, als der Angreifer in diesem Zusammenhang von der „schmerzhaftesten Niederlage“ sprach. Nun sind die beiden wieder vereint – das verwundert dann doch ein wenig. Und das ganz sicher nicht aus sportlichen Gründen.

Selke bringt als Stürmer die Qualitäten mit, die Flanken-Liebhaber Baumgart für sein Spiel als wichtig erachtet. Dafür wurde der Angreifer schließlich auch nach Köln geholt. Dort sprach die Ausbeute von sechs Treffern in der vergangenen Saison nicht gerade für die Qualität oder den ausgeprägten Torriecher des Stürmers. Allerdings machten die sechs Treffer immerhin 20 Prozent der Kölner Torausbeute aus. Und: der Stürmer erzielte diese Tore in 19 Begegnungen. Das ist sicher nicht die Ausbeute eines Top-Torjägers, aber eben auch keine besonders schlechte. Gut möglich, dass ein fitter Selke dem FC zu mehr Toren und vielleicht sogar zu mehr Punkten verholfen hätte. Reine Spekulation. Und doch hat der Torjäger oft bewiesen, dass er weiß, wo das Tor steht, wenn auch bei keiner seiner Stationen über einen längeren Zeitraum.

Die Art und Weise verwundert

Vielmehr verwundert die Art und Weise des Abschieds und der Ankunft. In der Nacht zu Dienstag veröffentlicht Selke den Post, in dem er eine kleine Abrechnung gegen den FC unterbringt, am Dienstag soll er nach Hamburg gereist sein, um zu verhandeln. Am Donnerstag wird der Vollzug publik gemacht. Zwischen „Man hat mir die Chance genommen“ in Köln und „der Gedanke daran, dabei mitzuhelfen, diesen Verein in die Bundesliga zurückzubringen, hat mich sofort gepackt“ in Hamburg liegen gerade einmal gut zwei Tage. Das ist nicht besonders ungewöhnlich. Selke wird beim Absetzen des Posts aber sicher schon vom HSV-Interesse gewusst haben. Die Frage nach dem Nachkarten, das sich schon ein wenig nach gekränkter Eitelkeit anhört, könnte insofern auch die Hamburger Fans verwundern. Immerhin wäre er doch eigentlich gerne geblieben.

Selke hat es sich auch bei seiner schriftlichen Vorstellung in Hamburg nicht nehmen lassen, zwischen den Zeilen darauf hinzuweisen, dass Geld nur eine untergeordnete Rolle gespielt habe. Laut der „Bild“ soll Selke ein Gehalt von knapp einer Millionen Euro beim HSV einstreichen. Kaum vorstellbar, dass das Angebot, das der Torjäger in Köln verstreichen ließ, deutlich darunter gelegen hat. Wenn die „genommene Chance“ also keine monetäre Ursache hatte, stellt sich die Frage, was Selke gefordert hat und was der FC nicht bereit war, zu geben. Um eine sportliche Ambition, die andere Abgänge bereits als Grund nannten, kann es beim ligainternen Wechsel wohl nicht gehen. Also vielleicht Einsatzzeit? Oder hat sich Selke etwa verzockt?

Der FC bleibt seinen Prinzipien treu

Natürlich hätte der FC die sportliche und die Führungsqualität des 29-Jährigen auch in der 2. Bundesliga gut gebrauchen können. Ein fitter Davie Selke gehört sicherlich zu den besten Angreifern, die die Liga zu bieten hat. So gehen die Kölner mit ihrem Jung-Sturm ein gewisses Risiko ein. Niemand kann garantieren, dass Damion Downs oder Tim Lemperle in der kommenden Spielzeit durchstarten. Genauso wenig, dass Sargis Adamyan und Steffen Tigges ihre Torgefahr in der 2. Bundesliga entdecken. Und doch ist die Chance groß, dass der FC in diesem Fall einiges richtig gemacht hat. Er hat sich ganz offensichtlich nicht verbiegen lassen, ist seinen Prinzipien treu geblieben und professionell genug, sich nicht auf einen Mini-Rosenkrieg einzulassen.

Dass unter den Kölner Umständen Vertragsverlängerungen durchaus möglich sind, zeigen die Beispiele Florian Kainz, Jan Thielmann, Timo Hübers oder Luca Waldschmidt. Spieler, die sicher hätten wechseln können, beim FC geblieben sind, zum Teil verlängert haben, nicht nur, aber auch um den Karren gemeinsam aus den Dreck zu ziehen. Das hat sicher auch monetäre Gründe, aber eben auch einen Hauch von Fußball-Romantik.


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Wer geht, wer bleibt?

Davie Selke wechselt zum Hamburger SV

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Davie Selke wechselt zum Hamburger SV

Nun ging es alles sehr schnell. Davie Selke wechselt zum Hamburger SV. Der HSV hatte zunächst via „X“ mit einem Video auf den Transfer hingedeutet, nun ist er offiziell.

Es hatte sich in den vergangenen Stunden bereits angekündigt, nun haben es der Hamburger SV und der Stürmer offiziell gemacht. Davie Selke wechselt zum Hamburger SV.

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Der Abschied wurde lange herausgezögert und war dann doch mit viel Wirbel verbunden. Der nächtliche Post von Davie Selke mit doch einigermaßen emotionalen Abschiedsworten, die wiederum mit einem Seitenhieb gegen den FC garniert wurden, wurde seit vergangenem Montag in den Sozialen Medien heftig diskutiert. Der Sinn seiner Worte hallte nach, wurde von den Kölner Verantwortlichen wohl wahrgenommen, mehr aber auch nicht. Die FC-Bosse hatten dem Stürmer ein Angebot gemacht, das hatte dieser verstreichen lassen. Ein weiteres Angebot hat der Stürmer offenbar jedenfalls nicht bekommen. Und so endet nach einigen Wochen eine kleine Hängepartie über die Kölner Zukunft des Angreifers.

Davie Selke: „Ich wollte unbedingt dabei sein“

Die sportliche Zukunft generell ist nun geklärt. Davie Selke hat beim Hamburger SV unterschrieben. Auf „X“ hatte der HSV am Nachmittag ein Video veröffentlicht, auf dem ein Sticker an eine Laterne geklebt wurde. Auf der Rückseite befand sich ein Bild eines Fußballspielers – offensichtlich Selke. Mittlerweile hat der Verein die Verpflichtung offiziell bestätigt „Ich habe mit Stefan Kuntz und Steffen Baumgart bereits erfolgreich zusammengearbeitet, beide haben mir ihre klaren Vorstellungen und Ziele überzeugend aufgezeigt. Der HSV ist einer der spannendsten Clubs im deutschen Fußball und der Gedanke daran, dabei mitzuhelfen, diesen Verein in die Bundesliga zurückzubringen, hat mich sofort gepackt“, so Selke. „In diesem Gesamtpaket aus Club, Verantwortlichen und Zielen haben andere Dinge nur eine untergeordnete Rolle gespielt, denn ich wollte unbedingt dabei sein.“

„Davie hat im Fußball schon viel erlebt und bringt einen großen Erfahrungsschatz mit nach Hamburg. Mit seiner Spielweise, aber vor allem auch seiner Mentalität wird er für unsere Mannschaft eine große Bereicherung sein“, sagte HSV-Boss Stefan Kuntz. „Ich habe mit Davie in der deutschen U21-Nationalmannschaft zusammengearbeitet, als er entscheidenden Anteil daran hatte, dass wir 2017 Europameister geworden sind. Steffen Baumgart hat ihn zudem beim 1. FC Köln trainiert und wir sind absolut davon überzeugt, dass Davie uns auf dem Platz wie auch in der Kabine stärker machen wird.“ 

38 Pflichtspiele für den 1. FC Köln

Tatsächlich hatten sich die Anzeichen für einen Wechsel nach Hamburg in den vergangenen Tagen verdichtet. So soll Selke bereits am Dienstag zu Gesprächen nach Hamburg aufgebrochen sein. Unter anderem gab es auch Berichte über einen Medizincheck am Mittwoch. Nun also der Wechsel. Tatsächlich hatte der Stürmer seinen Vertrag beim FC vor ziemlich genau einem Jahr bis zum Sommer 2026 verlängert. Allerdings galt dieser nur für die Bundesliga. Durch den Abstieg lief der Kontrakt bei den Geißböcken nun zum 1. Juli aus. Nach den Aussagen des Stürmers hätte es aber auch in der 2. Bundesliga eine weitere Zusammenarbeit geben können. „Es ist kein Geheimnis, dass ich es mir vorstellen konnte, den Weg mit euch weiterzugehen“, schreibt Selke weiter und: „Diese Chance wurde mir final genommen.“ 

Das Kapitel 1. FC Köln endet für Selke also nach anderthalb Jahren und 38 Pflichtspielen für die Geißböcke. Selke erzielte in der Bundesliga elf Tore für den FC. Zuletzt fiel der Stürmer aufgrund seines zweiten Mittelfußbruches innerhalb weniger Monate aus. Selke konnte in den finalen Abstiegskampf nicht mehr eingreifen. Laut „Bild“ hat Selke beim HSV einen Vertrag bis 2026 unterschrieben. Nun kommt es also zum Wiedersehen mit dem Stürmer. Ob am ersten Spieltag ist unklar, Selke fiel zuletzt verletzt aus, Baumgart ist ein Freund davon, Rekonvaleszenten zunächst einmal auszukurieren.


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Wer geht, wer bleibt?

Leart Pacarada über die vergangene Saison – „Es war ein Schlag ins Gesicht“

Leart Pacarada vom 1. FC Köln
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Leart Pacarada über die vergangene Saison – „Es war ein Schlag ins Gesicht“

Seit Dienstag trainiert Leart Pacarada wieder mit der Mannschaft. Der Abwehrspieler kam als Hoffnungsträger, doch die vergangene Spielzeit lief auch für ihn alles andere als gut. Zu der schweren Zeit äußerte sich Pacarada im Interview des 1. FC Köln: Leart Pacarada kämpft um seine Position.

Nach überstandenem Infekt ist der Abwehrspieler zurück im Training des 1. FC Köln: Leart Pacarada kämpft um seine Position.

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Das Comeback fällt besonders intensiv aus. Bei sommerlichen Temperaturen von über 30 Grad jagt Gerhard Struber seine neue Mannschaft über den Trainingsplatz. Zum ersten Mal kommt auch Leart Pacarada in den direkten Genuss des neuen Trainers. Der Linksverteidiger kehrte mit einem hartnäckigen Infekt aus dem Urlaub zurück, fiel die ersten beiden Wochen der Vorbereitung aus. „Im Normalfall freut man sich nach dem Urlaub, den Ball wieder am Fuß zu haben. Das hat sich bei mir ein bisschen verschoben“, sagt Pacarada im FC-Interview. „Ich bin aber froh, dass es mir wieder gut geht.“ Dennoch war es ein schlechter Start, denn für Pacarada geht es auch um die Rückkehr in den erweiterten Kreis der Startplatz-Kandidaten. Den anberaumten und sicher geglaubten Stammplatz hatte der Abwehrspieler im vergangenen Winter an Max Finkgräfe verloren.

Pacarada: „Das war nicht ganz so einfach“

Zum einen, weil Steffen Baumgart nicht mehr ausnahmslos mit den Leistungen des Linksverteidigers einverstanden war, zum anderen, weil der Abwehrspieler gleich mehrfach verletzt oder krank ausgefallen war. „Das war nicht ganz so einfach, weil ich in meiner Karriere das Glück hatte, extrem wenig Verletzungen oder Erkrankungen zu haben“, sagte Pacarada nun in einem FC-Interview. „Auch vom Timing her hat das weh getan.“ Die muskuläre Verletzung im Dezember ermöglichte Finkgräfe Startelf-Einsätze gegen Freiburg und Union Berlin. Pacarada kehrte im Februar zurück, allerdings nur in den Kader. Gegen Ende der Saison folgte eine Mandelentzündung, in das Abstiegsfinale konnte der Linksverteidiger erst gegen Heidenheim wieder eingreifen – einmal mehr von der Bank.

An dem Ausfall, aber auch an dem Abstieg hat der 29-Jährige zu knabbern. „Es war ein Schlag ins Gesicht. Auch für mich persönlich“, sagt Pacarada. Nun blickt der Abwehrspieler positiv in die Zukunft. „Ich möchte meinen Körper wieder voll auf Trab bringen. Für mich ist es wichtig, das Selbstvertrauen, das ich die letzten Jahre immer hatte, zurückzugewinnen. Ich will den Leuten zeigen, eh wartet mal kurz, hier ist einer, der schon Qualität hat“, sagt der 29-Jährige. „Ich glaube, die Leute wissen nicht immer, dass ich schon Qualität im Köcher habe.“ Das will Pacarada nun beweisen. Auch der Abwehrspieler erhält in den kommenden Wochen die Chance, sich zu beweisen. Den Konkurrenzkampf mit Max Finkgräfe wird der Abwehrspieler auf jeden Fall aufnehmen müssen.


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Transfersperre: FC scheitert mit Gnadengesuch bei der FIFA

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Transfersperre: FC scheitert mit Gnadengesuch bei der FIFA

Es war eine kleine Hoffnung, aber es war eine in Sachen der Transfersperre: Der 1. FC Köln scheitert mit dem Gnadengesuch bei der FIFA. Die Sanktion bleibt damit weiter bestehen.

In den vergangenen Wochen ist es mit der Kritik an den FC-Vorgesetzten bekanntlich ein wenig ruhiger geworden. Christian Keller kann sich zumindest nicht vorwerfen lassen, untätig gewesen zu sein. Und das nicht nur bei der Arbeit mit und an dem Kader.

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Neben dem Verhindern des Spieler-Ausverkaufs haben die FC-Bosse auch ein Gnadengesuch bei der FIFA gestellt – sind damit aber gescheitert. Das bestätigte Christian Keller gegenüber dem „Kicker„. „Wir wussten, dass die Erfolgsaussichten gering sind, wollten aber dennoch nichts unversucht lassen. Insofern waren wir von der Ablehnung des Gnadengesuchs nicht überrascht“, so Keller.

Parallelen zu Fall Diarra

Der Sportdirektor nannte auch die Ansätze, mit denen der FC punkten wollte: „Zum einen – vereinfacht ausgedrückt – die Tatsache, dass wir mit dem Abstieg und den dazugehörigen wirtschaftlichen Folgen schon genug bestraft wurden. Die jetzige Transferperiode ist gefühlt bereits die dritte, in der wir gesperrt sind“, so Keller. Dem FC waren auch in der Phase der ersten Transfersperre, die später ausgesetzt wurde, einige Akteure abgesprungen. Zum anderen nährte ein Fall vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) zwischen der Fifa und dem französischen Fußball-Profi Lass Diarra die Hoffnung. Wie berichtet, gibt es in den beiden Fällen Parallelen.

Keller: „Das ist extrem bitter für uns“

Diarra war 2013 von Real Madrid zu Lokomotive Moskau gewechselt. Nach nur einem Jahr löste der Franzose seinen Vertrag einseitig auf – das nach Ansicht von FIFA und CAS zu Unrecht. Doch Diarra tat sich schwer, einen neuen Club zu finden, denn potentielle Interessenten sorgten sich um Sanktionen wie eine Transfersperre und/oder Geldstrafen. Sporting Chaleroi war an dem Spieler interessiert, sprang aber aus Angst vor Strafen ebenfalls kurzfristig ab. Diarra verklagte daraufhin die FIFA auf sechs Millionen Euro Schadensersatz. „Das Argument war: Die FIFA-Transferregeln mitsamt ihren Sanktionen seien mit dem Europarecht unvereinbar. Das belgische Gericht hat diese Frage dem Europäischen Gerichtshof zur Vorabentscheidung vorgelegt“, erklärte Jurist Prof. Dr. Alexander Scheuch gegenüber come-on-fc.com.

Und weiter: „Sollte der EuGH zu dem Ergebnis kommen, dass die FIFA-Regeln gegen Europarecht verstoßen, dürften sie nicht angewendet werden. Weil es dabei just um die Regeln geht, wegen derer der FC bestraft worden ist, stünde damit zugleich fest, dass die Strafe gegen den FC keine Grundlage hatte“, so Scheuch weiter. Keller erklärte aber gegenüber dem „Kicker“: „Die Fifa sieht hier aber das Problem der Präjudiz, solange der EuGH noch kein Urteil gefällt hat. Ich kann das nachvollziehen. Dennoch ist es extrem bitter für uns, weil wir gegebenenfalls auf Basis eines europarechtswidrigen Regelwerks verurteilt worden sind.“

 


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Denis Huseinbasic: „Der FC war die einzige Option für mich“

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln
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Denis Huseinbasic: „Der FC war die einzige Option für mich“

Für Denis Huseinbasic steht am Wochenende das Testspiel gegen Kickers Offenbach auf dem Programm. Gegen seinen Ex-Club geht es für den Mittelfeldspieler auch um seine Position beim 1. FC Köln. Jenen Club, bei dem er Profi geworden ist. Ein Wechsel war deswegen keine Option.

Denis Huseinbasic könnte in der kommenden Saison eine wichtige Rolle im Mittelfeld der Geißböcke übernehmen. Am Samstag steht erstmal das Testspiel gegen seinen Ex-CLub Kickers Offenbach an. Am Mittwoch äußerte sich der Spieler nach dem Training des 1. FC Köln: Das sagt Denis Huseinbasic über seine Vertragsverlängerung und den neuen Trainer.

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Ein wenig dürfte es dann doch ein neues Gefühl für Denis Huseinbasic sein. Der Mittelfeldspieler, der im Sommer 2022 von Kickers Offenbach zum FC wechselte, ist mittlerweile unter den jungen Spielern der Kölner mit seinen 23 Jahren einer der älteren. Das auch, weil einige Leihspieler nach Köln zurückgekehrt sind sowie einige Youngster in den Kader rücken. „Ich weiß, wie es ist, in der Situation zu sein. Deshalb biete ich ihnen oft meine Unterstützung an und sie können immer zu mir kommen, wenn sie einen Rat brauchen. Die Jungs geben alles und machen einen positiven Eindruck auf mich“, sagt Huseinbasic am Mittwoch nach der Trainingseinheit.

Huseinbasic: „Ich habe dem Verein viel zu verdanken“

Huseinbasic ist in den vergangenen Jahren beim FC gereift, kommt trotz seiner 23 Jahren und erst zwei Profi-Spielzeiten auf 50 Bundesliga-Einsätze. Vor allem im ersten Jahr unter Steffen Baumgart erlebte der Mittelfeldspieler einen beeindruckenden Aufschwung. Durch den FC ist Huseinbasic zum Fußballprofi geworden. „Ich habe dem Verein viel zu verdanken, der FC hat mich damals aus der Regionalliga geholt und mir die Chance gegeben, Bundesliga zu spielen“, sagt der Mittelfeldspieler. „Dieses Vertrauen möchte ich zurückzahlen – und deshalb war der FC die einzige Option für mich.“ Von daher war es keine sonderlich große Überraschung, dass Huseinbasic erst vor wenigen Tagen seinen Vertrag beim FC verlängert hat.

Huseinbasic wurde beim FC nicht nur Profi, er wurde auch zum Nationalspieler. Nach der eher schwachen Europameisterschaft mit der deutschen U21 folgte der Verbandswechsel. Der 23-Jährige läuft für Bosnien-Herzegowina auf. Im Sommer gab er sein A-Länderspiel-Debüt. „Diese Momente werde ich so schnell nicht vergessen. Und die ersten Trikots habe ich mir natürlich gesichert. Eins haben meine Eltern bekommen, eins mein Berater. Und eins bekommt einen Ehrenplatz neben meinem ersten FC-Trikot. Es macht mich einfach nur stolz, für Bosnien spielen zu dürfen“, sagt Huseinbasic.

Der Fokus liegt für den 23-Jährigen aber auch auf dem Unterfangen schnelle Rückkehr in die Bundesliga. Und das mit neuem Trainer. „Der Eindruck ist sehr gut, das Trainerteam und wir Spieler gewöhnen uns immer mehr aneinander. Die Intensität ist in jedem Training hoch, aber es macht Spaß und Lust auf mehr“, sagte Huseinbasic. Am Samstag gibt es ein Duell gegen seinen Ex-Verein aus Offenbach. Der Mittelfeldspieler traut den Kickers den Aufstieg in dieser Saison zu – und hofft gleichzeitig auf den eigenen.


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Damion Downs – nach Olympia-Aus der Selke-Profiteur?

Damion Downs stürmt für den 1. FC Köln.
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Damion Downs – nach Olympia-Aus der Selke-Profiteur?

Anfang der Woche platzte für Damion Downs der Traum von Olympia. Doch das könnte für den Stürmer von Nutzen sein. Spätestens durch den Weggang von Davie Selke.

In den bisherigen Testspielen wusste der Angreifer für den 1. FC Köln bereits zu überzeugen. Am Montag folgte die Enttäuschung. Für Damion Downs und den 1. FC Köln: Olympia-Aus zur richtigen Zeit.

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Der Traum von der Teilnahme an den Olympischen Spielen ist für Damion Down nur wenige Tage nach seinem Geburtstag geplatzt. Der Stürmer des 1. FC Köln wird nicht mit nach Paris reisen. Für den 20-Jährigen sicherlich eine herbe Enttäuschung, vielleicht die bislang größte seiner noch jungen Karriere. Allerdings eine, die nicht so richtig überraschend kommt. Der Angreifer des 1. FC Köln hatte bis zum Vorbereitungscamp der Spiele noch kein Spiel für die U23 der US-Boys absolviert, die nominierte Offensiv-Konkurrenz dagegen schon, bis auf Griffin Yow haben auch alle Stürmer schon A-Länderspiele bestritten. Vermutlich ein schwacher Trost. Die Chance, Spiele zu erleben, kommt bekanntlich nicht oft.

Downs ein Kandidat für die Sturmspitze

Und dennoch ist der geplatzte Traum von den Olympischen Spielen für den Kölner Youngster auch eine Chance. Denn Downs befindet sich gerade in einer nicht ganz unwesentlichen Phase seiner Karriere. Downs feierte in der vergangenen Spielzeit sein Bundesliga-, sein Profidebüt. Nicht nur das, mit den Treffern zum 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach sowie dem 3:2-Last-Minute-Tor gegen Union Berlin gelangen dem Stürmer zwei sehr wichtige und vor allem emotionale Tore. Downs hat die ersten Schritte im Profifußball gemacht und könnte nun die nächsten gehen. Downs ist zumindest ein Kandidat für die Sturmspitze. In den bisherigen Testspielen machte der 20-Jährige einen hervorragenden Eindruck, war der torgefährlichste Stürmer gegen den Kreisligisten aus Poll.

Und Downs wird noch weitere Gelegenheit bekommen, sich auszuzeichnen. Der Stürmer wird nun die komplette Vorbereitung absolvieren, mit ins Trainingslager fahren. Das wäre dem Offensivspieler bei der Olympia-Teilnahme verwehrt geblieben, genauso wie wohl der Auftakt gegen den Hamburger SV. Nun stehen noch fünf Testspiele aus, in denen der Angreifer weitere Bewerbungen abgeben kann. Durch den nun definitiven Weggang von Davie Selke steigen die Chancen des Stürmers sogar noch einmal. Denn nun ist klar, dass der Konkurrenzkampf um die Position in der Spitze eröffnet ist. Selke hätte wohl aufgrund seiner Erfahrung und Historie Einsatzzeit eingefordert. Nun bekommen wohl die Youngster eine Chance.

Und die ist nicht schlecht. Sargis Adamyan ist von der Spielanlage ohnehin kein Zielstürmer, Florian Dietz gilt als Wechselkandidat, Steffen Tigges konnte in den vergangenen beiden Jahren nur selten überzeugen. Gut möglich also, dass Gerhard Struber mindestens in der Hinrunde auf Downs, Tim Lemperle, vielleicht sogar auf Jaka Potocnik baut. Nun muss der 20-Jährige nur noch zugreifen.


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Davie Selkes Abschied hinterlässt Fragezeichen, eröffnet aber große Chancen

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Davie Selkes Abschied hinterlässt Fragezeichen, eröffnet aber große Chancen

Dass Davie Selke den 1. FC Köln verlassen würde, war in den vergangenen Tagen bereits abzusehen. Die Art und Weise seines Abschieds hinterlässt Fragezeichen. So oder so hat der Weggang aber durchaus positive Seiten.

Es war ein Post der Fragezeichen hinterlässt, aber gleichzeitig auch Antworten liefert. In der Nacht zu Dienstag verkündete er seinen Weggang vom 1. FC Köln: Warum der Abschied von Davie Selke dennoch positive Seiten hat.

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Eine Hängepartie war es eigentlich schon lange nicht mehr. Die Fronten schienen viel eher verhärtet, wenn nicht geklärt. Und dennoch sorgt das Statement von Davie Selke für Verwunderung bei den Fans des 1. FC Köln und vermutlich auch bei den Verantwortlichen der Geißböcke. In der Nacht zu Dienstag (warum auch immer) hat der 29-Jährige das Kapitel 1. FC Köln für sich und damit auch für den Verein endgültig geschlossen. Möglicherweise war es das auch schon hinter verschlossenen Türen. Immerhin behauptet Selke, dass man ihm die Chance aur eine Weiterbeschätigung final genommen hat. Eine seltsame Formulierung, die Fragezeichen hinterlässt, eine Formulierung, die gleichzeitig aber auch finale Antworten liefert.

Selkes Qualitäten hätte der FC gebrauchen können

Der 1. FC Köln wird nicht mit Davie Selke in die 2. Bundesliga gehen. Die Kölner Verantwortlichen um die Kaderplaner Christian Keller und Thomas Kessler sowie den Trainer Gerhard Struber können und müssen sich nun auf die Qualitäten des eigenen Sturm-Nachwuchses verlassen. Das Kapitel Selke und 1. FC Köln ist beendet. Es war von Beginn an eine seltsames. Der FC erhoffte sich, etwas (zu) spät die Lücke, die Anthony Modeste hinterlassen hatte, zu schließen. Selke wollte wiederum die ins Stocken geratene Karriere wieder antreiben. Bei der Hertha kam der Stürmer nicht mehr über die Rolle des Edeljokers hinaus. In seinem letzten Duell für die alte Dame spielte der Angreifer genau sechs Minuten – gegen den FC.

Doch auch beim FC wollte Selke zunächst nicht so recht ankommen, erzielte seinen ersten Treffer erst im achten Einsatz, der Begriff „Fehleinkauf“ waberte bereits um das Geißbockheim, obwohl der Stürmer streng genommen gar kein Einkauf war, ablösefrei zum FC kam. Spätestens mit seinem Doppelpack gegen Leverkusen wurde Selke aber mindestens zum Hoffnungsträger der Kölner und entwickelte sich auch beim FC zum Führungsspieler. Die Qualitäten auf und neben dem Platz hätten dem FC auch in der 2. Bundesliga gut getan.

Die Chance liegt beim eigenen Nachwuchs

Aber eben nicht zu jedem Preis. Was hinter verschlossenen Türen besprochen, wie lange und wann verhandelt wurde, wissen nur die betroffenen Verhandlungspartner. Ein Angebot wird es von Seiten des FC definitiv gegeben haben. Sollte die Weiterarbeit tatsächlich aus finanziellen Gründen gescheitert sein, haben sich die Kölner Verantwortlichen immerhin nicht verbogen, wären sich ihrer Linie des engen Gehaltsgürtels treu geblieben. Dass auch der Angreifer nach dem Abstieg auf Gehalt hätte verzichten müssen, ist einleuchtend. Dass der FC nach den doch häufigen Verletzungen kein großes finanzielles Risiko eingehen würde, ebenfalls. Möglich, dass sich Keller und Co. verpokert haben. Genauso ist es aber auch möglich, dass Selke in Liga zwei nicht eingeschlagen hätte oder verletzt ausgefallen wäre.

Selke hätte beim Verbleib aber aufgrund seiner Erfahrung und seiner Qualität Spielzeit eingefordert. Möglicherweise war auch das Teil der Verhandlungen. Nun haben die Kölner die Chance, ihre Ankündigung wahrzumachen, vermehrt auf den eigenen Nachwuchs, die eigenen Talente zu setzen. Mit Tim Lemperle und Damion Downs scharren zwei Spieler bereits mit den Hufen, die im Profifußball angekommen sind und aktuell mehr Gefahr ausstrahlen als die routinierten Angreifer Sargis Adamyan und Steffen Tigges. Zudem befindet sich mit Jaka Potocnik ein großes Talent in Lauerstellung. Die jungen Angreifer haben nun eher die Chance, sich zu beweisen, bekommen sicher mehr Einsatzzeit.

Natürlich gibt es keine Garantie, dass die Youngster durchstarten, den erhofften Erfolg vor dem Tor bringen. Doch notfalls kann der FC im Winter bekanntlich nachbessern. Nicht erst nach dem Abgang von Davie Selke sollte das nötige Kleingeld da sein.


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Davie Selke verabschiedet sich vom 1. FC Köln

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Davie Selke verabschiedet sich vom 1. FC Köln

Davie Selke wird in der kommenden Saison nicht mehr für den 1. FC Köln auflaufen. Der Stürmer verabschiedete sich in der Nacht über seinen Instagram-Kanal von den FC-Fans.

Es hatte sich in den vergangenen Wochen bereits angekündigt, nun hat es der Stürmer mit einigen Worten auf seinem Instagram-Kanal offiziell gemacht. Es kommt zu einer weiteren defintiven Personalie beim 1. FC Köln: Davie Selke verlässt den FC.

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Nach Jeff Chabot, Justin Diehl, Benno Schmitz und Faride Alidou hat der 1. FC Köln einen weiteren Abgang zu vermelden, wenn auch keinen besonders überraschenden. Davie Selke wird in der kommenden Saison nicht mehr für die Geißböcke auflaufen. Das hat der Stürmer in der Nacht offiziell gemacht. „Weiß gar nicht so recht was ich schreiben soll. Ich habe mich in Köln und beim FC sehr wohl gefühlt“, schreibt Selke auf Instagram. Ähnlich klangen die Worte von Frau Evelyn im April: “Wir beide fühlen uns super wohl hier in Köln. Erst am Wochenende habe ich wieder gemerkt, wie toll der Verein und die Leute sind.“ Und dennoch gehen Verein und Spieler getrennte Wege. Tatsächlich hatte der Stürmer seinen Vertrag beim FC vor ziemlich genau einem Jahr bis zum Sommer 2026 verlängert. Allerdings galt dieser nur für die Bundesliga.

Davie Selke: „Diese Chance wurde mir genommen“

Durch den Abstieg lief der Kontrakt bei den Geißböcken nun zum 1. Juli aus. Nach den Aussagen des Stürmers hätte es aber auch in der 2. Bundesliga eine weitere Zusammenarbeit geben können. „Es ist kein Geheimnis, dass ich es mir vorstellen konnte, den Weg mit euch weiterzugehen“, schreibt Selke weiter und: „Diese Chance wurde mir final genommen.“ Tatsächlich hatte der FC dem Angreifer ein Angebot vorgelegt. Mutmaßlich aufgrund des Abstiegs zu deutlich geringeren Bezügen. Selke ließ das Angebot verstreichen. „Bei Davie ist es so, dass wir ihm ein Angebot unterbreitet haben und er es nicht angenommen hat. Insofern gibt es da keinen neuen Stand“, sagte Christian Keller bei der Vorstellung von Gerhard Struber vor gut zwei Wochen. „Jetzt ist die Frage, ob es noch mal eine neue Frist gibt.“ Möglicherweise hat es die nicht gegeben.

Ohne Frage hätte der FC einen Zielstürmer wie Selke in der 2. Bundesliga gut gebrauchen können. Zumal der Stürmer auch ein Leader ist, voran geht. Auch deswegen hätten die Kölner gerne verlängert – zu anderen Konditionen. „Davie war für uns ein total wichtiger Spieler”, sagte Keller vor zwei Wochen. „Es braucht halt auch ein hundertprozentiges Commitment. Dazu gehört nicht nur das sportliche und das menschliche ‘Ja’, sondern auch das formelle ‘Ja’. Und da konnten wir bis dato kein Commitment herstellen.“ Dazu wird es nun auch nicht mehr kommen. Warum Selke „diese Chance genommen wurde“, schreibt der Stürmer indes nicht. Vor zehn Tagen hatte Sky-Transfer-Experte Florian Plettenberg bereits vermeldet, dass es wohl zu keiner Einigung kommen würde, finanzielle Gründe aber nicht den Ausschlag gegeben hätten.

Selke: „Ihr seid und bleibt in meinem Herzen“

Tatsächlich hätte Selke trotz Einbußungen wohl zu den Spitzenverdienern beim FC gezählt. Von Seiten der Kölner war man aber offenbar nicht bereit, das Gehaltsgefüge für Selke zu verändern. Dem 29-Jährigen sollen lukrative Angebote aus Saudi-Arabien, Südkorea und Zypern vorliegen. Aber auch ein Bundesliga-Club soll dem Vernehmen nach bei Selke angeklopft haben. Zuletzt gab es auch gerüchte über ein HSV-Interesse. Konkrete Gespräche hat es aber noch nicht gegeben.

Das Kapitel 1. FC Köln endet für Selke also nach anderthalb Jahren und 38 Pflichtspielen für die Geißböcke. Selke erzielte in der Bundesliga elf Tore für den FC. Zuletzt fiel der Stürmer aufgrund seines zweiten Mittelfußbruches innerhalb weniger Monate aus. Selke konnte in den finalen Abstiegskampf nicht mehr eingreifen. Mit dem Kölner Aufstiegskampf wird er auch nichts zu tun haben. „Danke für die kurze aber intensive Zeit! Ihr seid und bleibt in meinem Herzen“, schreibt Selke den Fans.


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Golden-Boy-Award: Max Finkgräfes Führung sorgt international für Aufmerksamkeit

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln schneidet beim Golden-Boy-Award bisher gut ab
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Golden-Boy-Award: Max Finkgräfes Führung sorgt international für Aufmerksamkeit

Max Finkgräfe hat es auf die Liste des Golden-Boy-Awards geschafft und führt diese in der ersten Phase auch souverän an. Bei der Wahl handelt es sich in den ersten Runden um eine Zuschauer-Wahl. Dennoch sorgt das Zwischenergebnis offenbar für Verwunderung.

Die Abstimmungsfreude der Fans des 1. FC Köln zahlt sich für Max Finkgräfe bislang aus. Der 20-jährige Abwehrspieler der Geißböcke steht momentan auf Platz eins der Liste zum Golden-Boy-Award. Das bleibt auch einigen internationalen Pressevertretern nicht verborgen, die sich fragen, wer dieser Youngster ist vom 1. FC Köln: Max Finkgräfe führt die Golden-Boy-Wahl weiterhin an.

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Seine offensiven Vorstöße beeindruckten schon im vergangenen Sommer, als Max Finkgräfe bereits in der Vorbereitung der Profis sein Potenzial andeutete. Neben Meiko Wäschenbach stach vor allem Finkgräfe in den ersten Testspielen hervor. Ein Jahr später scheint der 20-Jährige auf der linken Abwehrseite auch im „neuen“ Kader fest eingeplant zu sein, den Stammplatz sicher zu haben. Routinier Leart Pacarada muss sich jedenfalls ganz schön strecken, wenn er eine Chance im Kampf um einen Startelf-Einsatz haben will. 24 Einsätze, davon 18 von Beginn an hat der Youngster mittlerweile aufzuweisen und ist damit einer der Newcomer der vergangenen Saison. Kein Wunder also, dass die italienische Sportzeitung „Tuttosport“ den FC-Profi auf die Liste der 100 Nominierten für den Golden-Boy-Award, die Wahl zum besten U21-Spieler Europas, gesetzt hat.

Finkgräfe führt mit 40 Prozent aller Stimmen

Und diese führt der 20-Jährige im Grunde seit dem Startschuss vergangene Woche souverän an – vor den eigentlichen Favoriten wie den EM-Halbfinalisten Lamine Yamal vom FC Barcelona oder Kobbie Mainoo von Manchester United. Mittlerweile sind mehr als 80.000 Stimmen eingegangen. Wirklich nennenswert nur für sechs Spieler. Fast 40 Prozent der Stimmen erhielt laut „Tuttosport“ eben der Kölner Max Finkgräfe. Es folgen Yamal mit rund 16 Prozent, Darío Esteban Osorio von Midtjylland (11), Mainoo (9), sein Mannschaftskollege von ManU Alejandro Garnacho (8) sowie Dortmunds Youssoufa Moukoko (6). Bis zum 15. Juli haben die Leser noch Zeit, abzustimmen. Dann wird die Nominierten-Liste von 100 auf 80 reduziert. Es folgen weitere „offene“ Abstimmungsrunden. Bei den verbliebenen Nominierten trifft dann eine Fachjury aus Sportjournalisten die finale Wahl.

Jan Thielmann war 2022 nominiert

Dass Finkgräfe die Wahl anführt, hängt natürlich mit der Abstimm-Freude der FC-Bubble zusammen. Es gab gleich mehrere Aufrufe in den Sozialen Medien und Foren. Die deutliche Führung ist also alles andere als eine Überraschung oder Sensation. Und dennoch reagieren einige europäische Pressevertreter verwundert. „Wer ist dieser Finkgräfe?“, fragt beispielsweise die große spanische Sportzeitung „Sport“. Das britische Online-Portal „Joe“ schreibt davon, dass Fans die Wahl gekapert hätten und ein Spieler, „von dem noch niemand etwas gehört“ habe in Führung läge. Das französische Sport-Portal „so foot“ erklärt, dass jemand in Führung läge, der die Leser „überraschen würde.“

Dabei kommt die Abstimmungsfreude der Kölner Fans nicht wirklich überraschend. Immerhin haben die FC-Fans Jan Thielmann 2022 ebenfalls weit gebracht. Das Kölner Eigengewächs schaffte es so locker in die Runde der letzten 40. Damals gewann Gavi die Wahl, in der vergangenen Saison war es Jude Bellingham vor Jamal Musiala. Auch Erling Haaland, Kylian Mbappé oder Paul Pogba haben die Auszeichnung, die seit 2003 jährlich vergeben wird, erhalten. Der einzige deutsche „Golden Boy“ war Mario Götze 2011. 2005 musste sich Lukas Podolski den Topstars Lionel Messi und Wayne Rooney geschlagen geben.


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