1. FC Köln: Vier Unterschiedsspieler, die die Wende mit eingeläutet haben

Tom Krauß und Ragnar Ache jubeln
,

1. FC Köln: Vier Unterschiedsspieler, die die Wende mit eingeläutet haben

Nach einem engagierten Auftritt gegen Bayern und dem wichtigen Sieg gegen Mainz herrscht kollektives Aufatmen beim 1. FC Köln: Vier Gewinner der Englischen Woche.

Am Geißbockheim blickt man zufrieden auf die vergangene Englische Woche zurück. Ein engagierter Auftritt gegen den Tabellenführer FC Bayern München und ein 2:1-Sieg im Sechs-Punkte-Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 sorgten dafür, dass Trainer Lukas Kwasniok die nervöse Stimmung im Verein und Umfeld zumindest vorübergehend eindämmen konnte. Durchstarter, neue Schlüsselspieler und harte Arbeit, die sich auszahlt beim 1. FC Köln: Das sind vier Gewinner aus der Englischen Woche.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


„Wenn du acht Mal in Folge nicht gewinnst – und das hat man uns in der ersten Halbzeit noch streckenweise angemerkt –, dann steigt natürlich auch der Druck in der Stadt. Wir wussten, dass es heute um sechs Punkte geht, weil Mainz die Chance gehabt hätte, sehr nah an uns ranzukommen. Und es ist sehr schön, gerade wenn man in Rückstand gerät, dass die Mannschaft in der zweiten Halbzeit eine Reaktion gezeigt hat“, kommentierte Geschäftsführer Thomas Kessler die Leistung der Domstädter im Nachklapp der Partie gegen Mainz am Samstag. Dass die Kölner inmitten der enormen Last, die eine Englische Woche ohnehin schon aufbürdet, aufatmen können, zeigt sich insbesondere anhand vierer Geißböcke, die sich in den zurückliegenden Tagen in den Vordergrund gespielt haben.

Erkenntnis 1: Tom Krauß mausert sich zum Unterschiedsspieler

Im Duell mit dem FC Bayern durfte Tom Krauß neben Allrounder Kaminski von Beginn an ran. Dass der Effzeh die Elf von Vincent Kompany lange in Schach halten konnte, lag auch am unermüdlichen Sechser. Mit einer Zweikampfquote von 62,5 Prozent war Krauß der beste Zweikämpfer im Kölner Dress. Besonders eine Szene blieb in Erinnerung, die das Geschehen im RheinEnergieStadion schon in der zweiten Minute auf den Kopf hätte stellen können: Im Aufbauspiel eroberte Krauß den Ball gegen Konrad Laimer und leitete damit einen schnellen Konter ein. Der Steckpass landete bei Said El Mala, der an Minjae Kim vorbeikam und unter Bedrängnis aus kurzer Distanz und spitzem Winkel an einer starken Fußabwehr von Manuel Neuer scheiterte. Es fehlten nur Zentimeter zur frühen Kölner Führung.

Am Samstag stand Krauß zunächst nicht in der Startelf und wurde erst zur zweiten Halbzeit eingewechselt. Nach dem Pausenrückstand der Domstädter reagierte Trainer Lukas Kwasniok und brachte den 24-Jährigen in die Partie. Zuvor hatte der Coach auf den größer gewachsenen Eric Martel gesetzt, um gegen robuste Mainzer mehr Präsenz auf der Wiese zu haben. Zur Pause verwarf er jedoch diese Idee, Krauß betrat das Feld. Und der bestätigte seine starke Form in den anschließenden 45 Minuten eindrucksvoll. Gegen seinen Ex-Club lenkte er die Geschicke im Mittelfeld, gewann zahlreiche Zweikämpfe, fing Bälle ab und brachte die Mainzer mit seiner Spielweise zunehmend zur Verzweiflung. Für seine Leistung erhielt er ein Sonderlob von Kwasniok: „Man muss sich nur seine Emotionen nach dem Spiel anschauen. Er hat hier noch nicht so viele Schlachten geschlagen, aber er war schon sehr aufgewühlt. Es war ein toller Moment für ihn und für uns als Mannschaft. Toll, dass er diese Energie hier reinbringt.“

Erkenntnis 2: Alessio Castro-Montes ist endgültig angekommen

Er scheint beim 1. FC Köln endgültig Fuß gefasst zu haben. Der Belgier, der sich bereits im Wintertrainingslager in Spanien in den Vordergrund gespielt hatte, knüpft nahtlos an seine positive Entwicklung an. Schon in Heidenheim bereitete er mit viel Effet den Treffer von Eric Martel sehenswert vor und war auch beim Tor von Said El Mala entscheidend beteiligt. Am Samstag folgte der nächste überzeugende Auftritt gegen Mainz. Castro-Montes schlug die maßgenaue Flanke zum 1:1 durch Ragnar Ache und ackerte auf der rechten Außenbahn unermüdlich.

Dabei war der Weg dorthin alles andere als einfach. Abgesehen von einem kurzen Einsatz in Wolfsburg zum Saisonauftakt blieb ihm meist nur die Rolle des Zuschauers. Zeitweise wurde er sogar ganz aus dem Kader gestrichen. Vor dem Trainingslager hatte er lediglich drei Kurzeinsätze absolviert. Zu wenig für einen Spieler, den Trainer Lukas Kwasniok im Oktober noch vollmundig als Mischung aus Neymar und Messi bezeichnet hatte. Auftritte wie der gegen Mainz lassen diese Startschwierigkeiten jedoch schnell in den Hintergrund rücken. Nach dem holprigen Beginn scheint Castro Montes nun endgültig in Köln angekommen zu sein. Das bestätigt auch Sportdirektor Thomas Kessler: „Er hat sicherlich keinen ganz so einfachen Start gehabt bei uns, er hat nicht die Einsatzzeiten gehabt, die er sich erhofft hatte. Manchmal benötigt der ein oder andere Spieler ein paar Wochen länger, um anzukommen. Man hat jetzt gesehen: Er hat einfach Qualitäten, die uns helfen können.“

Erkenntnis 3: Jahmai Simpson-Pusey funktioniert ansatzlos

Jahmai Simpson Pusey benötigte keinerlei Eingewöhnungszeit. Angesichts von zeitweise sechs Ausfällen in der Innenverteidigung war der FC gezwungen, zu improvisieren. Mit Blick auf den 20-Jährigen lässt sich jedoch festhalten, dass Trainer Lukas Kwasniok aus der Not eine Tugend gemacht hat. Simpson-Pusey gelang der bemerkenswerte Sprung von der Ersatzbank in der schottischen Premier League direkt in die Startelf der Bundesliga. Seit seiner Ankunft am Geißbockheim stand der Innenverteidiger in jeder Partie über die vollen 90 Minuten auf dem Platz. Das ist umso bemerkenswerter, da der Youngster aus einer schwierigen Phase seiner noch jungen Karriere kommt. Bei seiner letzten Leihstation in Glasgow blieb ihm ein Pflichtspieleinsatz lange verwehrt, fast sieben Monate wartete er auf Spielpraxis.

In Köln hingegen fügte sich Simpson Pusey sofort ein und macht seine Sache bislang ausgesprochen souverän. Es wirkt, als sei er nicht erst seit wenigen Wochen Teil des Vereins. Das bestätigt auch Kapitän Marvin Schwäbe: „Gerade dafür, dass er in der ersten Hälfte der Saison einfach nicht richtig zum Zug kam, macht er jetzt drei Spiele, bei denen wir sagen können, dass er direkt reingepasst hat. Er ist gut in die Mannschaft reingekommen, und wir haben ihn gut aufgenommen. Das spricht alles für sich und für ihn.“ Simpson-Puseys Zweikampfstärke, seine Fähigkeiten im Spielaufbau und die Ruhe, die er trotz widriger Umstände ausstrahlt, haben dazu beigetragen, dass der FC nach der Englischen Woche eine positive Bilanz ziehen kann.

Erkenntnis 4.: Ragnar Ache trifft (doppelt)

Nach der vergangenen Woche dürfte kaum ein Spieler im FC-Kader so erleichtert sein wie Ragnar Ache. Nach einer langen Durststrecke meldete sich der Stürmer gegen Mainz eindrucksvoll zurück und erzielte beim 2:1 beide Treffer der Kölner. Es waren seine Saisontore Nummer drei und vier und zugleich ein Signal, die Hoffnung in die Goalgetter-Fähigkeiten des 27-Jährigen nicht vorschnell aufzugeben. Trainer Lukas Kwasniok stellte nach der Partie klar: „Es gibt immer nur diese Momente, in denen die Jungs treffen, oder eben Kritik, wenn sie nicht treffen. Aber das, was er Woche für Woche abspult, seit er da ist, hat ihn jetzt eben dazu gebracht, doppelt in der Bundesliga zu treffen.“

Harte Arbeit, die sich auszahlt. Auch Sportdirektor Thomas Kessler betonte, dass Ache sich von den ausbleibenden Erfolgserlebnissen nicht entmutigen ließ. Stattdessen habe er diszipliniert und mit viel Geduld daran gearbeitet, dass sich seine Leistungen auch in Toren widerspiegeln. Kessler weiter: „Ich habe jetzt im Wintertrainingslager auch noch einmal das Gespräch mit ihm gesucht, weil ich es einfach bemerkenswert finde. Er kommt mit einer hohen Erwartungshaltung hierhin. In Köln geht es ja auch schnell, dass man der Königstransfer ist und er hat einfach zwei, drei Monate sehr, sehr intensiv mit unserer Athletikabteilung, dem Trainerteam und auch seinem privaten Trainer gearbeitet.“ In der vergangenen Woche hat Ache gezeigt, dass er der an ihn gestellten Erwartungshaltung gewachsen ist. Nicht nur, indem er sich, wie in der bisherigen Saison zu beobachten war, mit seinem Spiel in den Dienst der Mannschaft stellte, sondern auch, indem er selbst den Unterschied machte.

Kwasniok: „Schwierige Phasen prägen deinen Charakter“

Der 1. FC Köln ist also zurück auf dem Erfolgspfad. Die erste Krise der Saison scheint sowohl sportlich als auch atmosphärisch vorerst überwunden. Kwasniok ordnete die Entwicklung seiner jungen Mannschaft jedoch mit Bedacht ein: „Man darf nicht vergessen: Die Jungs sind alle so um die 25 Jahre alt. Sie haben noch nicht so viele stressige Situationen in ihrem Leben überstehen müssen. Ich bin schon ein Tick älter. Ich durfte schon das eine oder andere Mal härtere Phasen überstehen. Schwierige Phasen prägen deinen Charakter“, analysierte Kwasniok am Samstag. Trotz der vielen positiven Signale sollte man sich in Köln jedoch nicht zu früh in Sicherheit wiegen. In der Domstadt liegen Optimismus und Pessimismus traditionell nur einen Spieltag auseinander. Bereits am Sonntag gegen den SC Freiburg wird sich zeigen, in welche Richtung das Stimmungspendel in den kommenden Wochen ausschlagen wird.


Gehandelt beim 1. FC Köln: Für Eren Dinkçi ist ein Bundesliga-Konkurrent in der Pole-Position

Eren Dinkci soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen
,

Gehandelt beim 1. FC Köln: Für Eren Dinkçi ist ein Bundesliga-Konkurrent in der Pole-Position

Noch vor wenigen Wochen schien es so, als würde der FC doch auf mehreren Positionen im Winter nachbessern. Das scheint aktuell nicht sicher. Zuletzt gab es auch Gerüchte um einen Mittelfeldspieler beim 1. FC Köln: Eren Dinkçi bevorzugt einen anderen Club.

Anfang des Jahres wurde er als möglicher Kandidat gehandelt. Er soll zumindest auch Thema gewesen sein beim 1. FC Köln: Doch Eren Dinkçi bevorzugt nun offenbar einen anderen Club.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 InstagramFollowern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal


Zumindest in der Theorie könnte es am Sonntagabend zu einer Art Casting kommen. Denn der FC spielt bekanntlich beim SC Freiburg auf und dort steht aktuell ein Spieler und Vertrag, der wiederum zuletzt mit den Kölnern in Verbindung gebracht worden ist. Nach Informationen von come-on-fc.com sollen sich die Verantwortlichen der Geißböcke tatsächlich Gedanken über Eren Dinkçi gemacht haben, konkret war das Interesse, etwa in Form von Gesprächen, aber nicht. Insofern ist es mit dem Casting an der Dreisam am Sonntag auch so eine Sache. Ohnehin ist es eher unwahrscheinlich, dass der Offensivspieler aufläuft. Zu Saisonbeginn kam der 24-Jährige noch sporadisch zum Einsatz, mittlerweile ist Dinkçi beim Sportclub außen vor – allerdings zwischenzeitlich auch verletzungsbedingt.

Rechtsaußen kommt auf wenig Einsatzzeit

In den vergangenen elf Ligaspielen sammelte der Flügelspieler genau einen Einsatz – den für 25 Minuten beim 2:6 gegen die Bayern. Dinkçi will wieder mehr Spielzeit erhalten und liebäugelt daher mit einem Wechsel innerhalb der Bundesliga. Und es soll neben dem FC gleich mehrere weitere Interessenten geben. Unter anderem wurden der VfL Wolfsburg sowie Dinkçis Ex-Verein der 1. FC Heidenheim als potenzielle neue Clubs genannt. Doch offenbar macht ein weiterer ehemaliger Club das Rennen. Zumindest, wenn es nach dem Spieler geht. Denn der will laut der „Deichstube“ unbedingt zurück zu Werder Bremen wechseln. Nur gibt es da ein Problem, das auch einen Wechsel nach Köln eher unwahrscheinlich macht: Die Ablösesumme.

Dinkçi ist laut dem Online-Portal transfermarkt.de sechs Millionen Euro wert. Der SC Freiburg will den Spieler nicht für viel weniger Geld abgeben. Wenn überhaupt käme nur eine Leihe in Frage. Der FC ist wiederum so aufgestellt, das Dinkçi nicht von einem Stammplatz ausgehen kann. Einsatzzeit ist also alles andere als sicher. Denkbar wäre eine Verpflichtung wohl nur, wenn es noch Abgänge beim FC gibt. Auch ein Transfer nach Bremen erscheint allerdings aus ähnlichen Gründen eher schwierig.

Für Profis des 1. FC Köln gibt es gleich drei Nominierungen in der Kicker Elf des Spieltags

Glückliche Spieler des 1. FC Köln nach dem Erfolg über Mainz
,

Für Profis des 1. FC Köln gibt es gleich drei Nominierungen in der Kicker Elf des Spieltags

Nach acht sieglosen Spiele in Folge haben die Geißböcke mal wieder drei Punkte eingefahren. Gleich mehrere Spieler überzeugten beim 1. FC Köln: Drei FC-Profis nach 2:1 gegen Mainz in der Kicker Elf des Spieltags.

Die Kölner sind mit einem Dreier in die Rückrunde der Bundesliga gestartet. Gegen die Rheinhessen gab es einen verdienten Sieg und damit auch gleich drei Nominierungen für Spieler des 1. FC Köln: Gleich drei FC-Profi befinden sich nach dem 2:1 gegen Mainz in der Kicker Elf des Spieltags.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Mit einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt sicherte sich der FC am Wochenende gegen Mainz die Punkte 18 bis 20 und durchbrach vor allem den über Wochen anhaltenden Negativtrend. Nach acht sieglosen Spielen in Folge haben die Kölner endlich wieder gewonnen. Und zum Matchwinner avancierte Ragnar Ache, der gleich zwei Treffer gegen die Rheinhessen erzielte. Kein Wunder, dass der Stürmer von den Fans mit überwältigender Mehrheit zum Man of the Match gewählt wurde. Doch für Ache gibt es noch eine weitere Nominierung der Angreifer steht auch zum ersten Mal in dieser Spielzeit in der „Kicker Elf des Spieltags“.

Schon neun Spieler in dieser Saison nominiert

Ache ist mit der Nominierung am 18. Spieltag aber nicht alleine. Zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde Alessio Castro-Montes in die Auswahl gewählt. Der Belgier steigerte sich nach durchwachsener erster Halbzeit, bereitete im zweiten Abschnitt mit einer starken Flanke den ersten Treffer von Ache vor. Schon gegen Heidenheim war der Schienenspieler nominiert worden. Damals hatte Castro-Montes beide Kölner Tore vorbereitet. Das Trio komplett macht Jahmai Simpson-Pusey. Der Engländer überzeugte einmal mehr mit seiner Ruhe, einem guten Stellungsspiel, seiner Kopfballstärke und einer hohen Passsicherheit. Insgesamt haben es damit bereits neun FC-Profis in dieser Saison in die Auswahl des Fachmagazins geschafft. Neben Castro-Montes wurden Jakub Kaminski, Marvin Schwäbe und El Mala jeweils schon zwei Mal nominiert.

Jeweils einmal schafften es neben Ache und Simpson-Pusey auch Marius Bülter, Florian Kainz und Eric Martel in die Auswahl. Somit kommt der FC auf 13 Berufungen. Nur die Bayern, Hoffenheim, Stuttgart und Leipzig stellten mehr Spieler. Im Abstiegsjahr kam der FC in der gesamten Saison auf 14 Nominierungen, Schwäbe erhielt vier, die meisten aller FC-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es in der 2. Bundesliga 31, davon bekam der Torhüter fünf, wieder der Bestwert. Erwartungsgemäß gehen in dieser Saison bislang die meisten Nominierungen an den FC Bayern München (34) und Harry Kane (7).

In dieser Saison bereits nominiert:

  • Jakub Kaminski 2
  • Said El Mala 2
  • Marvin Schwäbe 2
  • Alessio Castro-Montes 2
  • Marius Bülter 1
  • Florian Kainz 1
  • Eric Martel 1
  • Ragnar Ache 1
  • Jahmai Simpson-Pusey 1

„Nicht in Superlative verfallen“ bei Jahmai Simpson-Pusey, aber die erhoffte Soforthilfe beim 1. FC Köln?

Jahmai Simpson-Pusey vom 1. FC Köln
,

„Nicht in Superlative verfallen“ bei Jahmai Simpson-Pusey, aber die erhoffte Soforthilfe beim 1. FC Köln?

Bei seinen ersten drei Pflichtspielen hat die Neuverpflichtung der Geißböcke einen bislang mehr als ordentlichen Eindruck hinterlassen. Ist Jahmai Simpson-Pusey die erhoffte Soforthilfe beim 1. FC Köln?

Auch gegen Mainz 05 zeigte der Engländer eine beeindruckende Leistung. Und somit stellt sich die Frage: Ist Jahmai Simpson-Pusey die erhoffte Soforthilfe beim 1. FC Köln?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Als Jahmai Simpson-Pusey vor knapp zwei Wochen das Fünf-Sterne-Hotel des 1. FC Köln im spanischen La Nucia betrat, wirkte der 20-Jährige doch ein wenig verschüchtert. Und auch nach den ersten Trainingseinheiten mit der Mannschaft schien die Frage, ob der junge Engländer eine Soforthilfe sein könne, durchaus berechtigt. Simpson-Pusey wirkte zwar direkt sehr ballsicher, überzeugte durch ein gutes Passspiel, doch insgesamt war das alles noch sehr zurückhaltend. Zwei Wochen später macht die Neuverpflichtung einen absolut gefestigten Eindruck, wirkt so, als ob er schon seit Monaten die Kölner Hintermannschaft delegiert.

Hohe Qualität nach schwieriger Zeit

So auch beim 2:1-Erfolg gegen Mainz am Samstagnachmittag. „Das ist ein Junge, der eine hohe Qualität hat, das wussten wir vorher“, sagte Thomas Kessler nach dem Abpfiff. „Er kommt aus einer sehr schwierigen Zeit bei Celtic, hat ein halbes Jahr gar nicht stattgefunden in dem Club, wo unerfreulicherweise oft der Trainer getauscht wurde und dann vielleicht eher auf den erfahrenen Mann in der Innenverteidigung gesetzt wurde. Da hat er einen schwierigen Stand gehabt, aber das am Ende hat uns ja überhaupt die Chance gegeben, dass wir uns mit ihm auseinandersetzen können“, so Kessler weiter.

Daher war die bisherige Leistung dann vielleicht doch nicht so erwartbar. Immerhin kommt der 20-Jährige aus der missglückten Leihe. Denn bei Celtic Glasgow kam der Innenverteidiger bekanntlich in der Liga auf nur einen Einsatz. Nach den Eindrücken, die er in Köln hinterlassen hat, eine erstaunlich niedrige Zahl. Denn nach den letzten drei Auftritten erscheint es schon sehr wahrscheinlich, dass es am Sonntag in Freiburg den nächsten geben könnte. „Gerade dafür, dass er in der ersten Hälfte der Saison einfach nicht richtig zum Zug kam, macht er jetzt drei Spiele, bei denen wir sagen können, dass er direkt reingepasst hat“, sagte Marvin Schwäbe. „Er ist gut in die Mannschaft reingekommen und wir haben ihn gut aufgenommen. Das spricht alles für sich und für ihn.“

Braucht der FC überhaupt noch weitere Verstärkung?

Dass es gut passt, zeigt der Engländer beeindruckend auf dem Platz. Und das mit einem überragenden Stellungsspiel, gutem Zweikampfverhalten und für seine Größe einer doch erstaunlichen Kopfballstärke. Dazu strahlt der Verteidiger für sein Alter eine enorme Ruhe aus, die sich auf die Hintermannschaft überträgt. Und Simpson-Pusey hat das Selbstbewusstsein, die Mannschaft zu delegieren. So gab der 20-Jährige auch etwa Kapitän Marvin Schwäbe gestikulierend Anweisungen. “Er hat bei Manchester City ein paar Spiele gemacht, hat natürlich logischerweise in einem extremen Star-Ensemble seine Qualität schon gezeigt“, sagte Kessler. „Das ist schön, dass er zeigt, dass er fußballerisch sehr gut ist, das wussten wir vorher, aber es ist auch schon ein Stück weit beeindruckend, dass er es auch schafft, hier in so einem Stadion.“

Simpson-Pusey scheint damit selbst die Antwort auf die Frage zu geben, ob der 20-Jährige eine Soforthilfe sein kann, hinterlässt aber gleichzeitig ein anderes Fragezeichen. Nämlich das nach weiteren Verstärkungen. Denn wie berichtet, wollten die Kölner noch einen erfahrenen Abwehrspieler verpflichten. Mit Senastiaan Bornauw sollen sich die FC-Verantwortlichen rund um den Jahreswechsel auch einig gewesen sein. „Wir schauen uns auf dem Markt einfach um, aber das bedeutet nicht, dass wir was machen müssen oder machen werden, sondern das heißt wir haben jetzt noch ja knapp zwei Wochen Zeit“, so Kessler. Soll heißen: Eine weitere Neuverpflichtung ist nicht ausgeschlossen, durch die starken Auftritte von Jahmai Simpson-Pusey aber nicht mehr zwingend nötig. Zumal ja auch weitere Abwehrspieler in den kommenden Wochen zurück erwartet werden. Mit der Verpflichtung des Engländers scheint Kessler einiges richtig gemacht zu haben, der aber auch eine Warnung ausspricht: „Wie wollen nicht in Superlativen verfallen.“


Kommentar: Ein Sieg um fünf vor Zwölf, aber die Uhr tickt weiter

Die Spieler des 1. FC Köln nach ihrem Sieg gegen Mainz 05.
, ,

Kommentar: Ein Sieg um fünf vor Zwölf, aber die Uhr tickt weiter

Mit dem 2:1-Erfolg über Mainz ist den Kölnern der Befreiungsschlag gelungen. Nach zuvor acht sieglosen Spielen in Serie wäre es bei einer weiteren Pleite wohl ungemütlich geworden. Das ist nun abgewendet, ausruhen kann sich der FC darauf aber nicht. Ein Kommentar zum 2:1-Sieg des 1. FC Köln gegen Mainz 05.

Ein vorläufiger Turnaround ist den Geißböcken am vergangenen Samstagnachmittag gelungen. Nun wird es darauf ankommen, auch weiterhin zu bestehen: Ein Kommentar zum 2:1-Sieg des 1. FC Köln gegen Mainz 05.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Glaubt man den Worten von Lukas Kwasniok, gab es am Samstagnachmittag vor allem einen Grund für den ersten Erfolg seit Anfang November: Die Unterstützung der Fans. Der Kölner Coach wurde nicht müde, „die Süd“, die Fans und die Stimmung im Stadion zu loben. Natürlich kann man einen rein zeitlichen Zusammenhang nur wenige Tage nach der deutlichen und plakativen Kritik der Fans an dem 44-Jährigen nicht von der Hand weisen und damit den Versuch, den Schulterschluss zu suchen. Tatsächlich war die Unterstützung der Fans und die Stimmung im Stadion groß, als der FC eben einige Partien nicht für sich entscheiden konnte. Ob Kwasniok die richtigen Worte gefunden hat und der Handshake die Wogen glättet, wird sich wohl zeigen.

Kwasniok hat seine Chance genutzt

Dass der Trainer sie aber nach der ersten Halbzeit gegen Mainz in der Kabine gefunden hat, steht wohl außer Frage. Denn die Kölner traten im zweiten Durchgang ganz anders als in den ersten 45 Minuten und vor allem in den vergangen Wochen gegen eine Mannschaft auf Augenhöhe auf. Der FC war Spiel bestimmend, erspielte sich zahlreiche Chancen und nutzte diese am Ende auch. Und das zum ersten Mal als Mannschaft mit mehr Ballbesitz. Tatsächlich wussten die Geißböcke ihre Überlegenheit endlich dann auch zu nutzen und sich für ein gutes Spiel zu belohnen. Chance genutzt, heißt das wohl in mehrerlei Hinsicht. Der Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze beträgt wieder acht Zähler (St. Pauli hat noch ein Nachholspiel), der auf den Relegationsplatz sieben. Die Kölner haben das Polster wieder vergrößert.

Aber auch Kwasniok hat seine Chance genutzt. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Begegnung gegen Mainz ein Endspiel für den 44-Jährigen gewesen wäre, wenn es der Coach mit seiner Mannschaft verloren hätte. Es ist aber ganz sicher, dass bei einer Pleite ziemlich dunkle Wolken über dem Geißbockheim aufgezogen wären. Dem FC ist um fünf vor Zwölf der Befreiungsschlag gelungen. Mit einem weiteren sieglosen Spiel hätten die Kölner den Negativrekord aus der Spielzeit 20/21 eingestellt. Mit einer Niederlage gegen die direkten Konkurrenz wäre die bedrohliche Zone erschreckend nahe gekommen, die Stimmung wenige Wochen vor Karneval alles andere als feucht fröhlich. Vor allem aber sprach Kwasniok davon, dass seiner Mannschaft erstmals das Selbstvertrauen fehlte. Auch das wäre mit einer Niederlage nicht wiedergekommen.

Nun ist ein vorläufiger Turnaround gelungen. Der FC hat am Samstag bewiesen, dass er das Zeug hat, Bundesliga zu spielen. Dass dieser Kader stark genug ist für die höchste deutsche Spielklasse. Kwasniok hat gezeigt, dass er auch in der Krise ruhig und besonnen bei seiner Linie bleibt und auf taktische Schwierigkeiten reagiert, sie korrigiert. Genauso ruhig und besonnen gilt es nun auf den ersten Dreier seit November zu reagieren. Denn ein Sieg über Mainz wird nicht die Schwierigkeiten der vergangenen Wochen wegwischen. Der Befreiungsschlag ist um fünf vor Zwölf gelungen, die Uhr läuft aber weiter.


Horrorsturz: Teil-Entwarnung bei ehemaligem FC-Wunschspieler Calvin Brackelmann

Calvin Brackelmann wird auf dem Spielfeld behandelt
,

Horrorsturz: Teil-Entwarnung bei ehemaligem FC-Wunschspieler Calvin Brackelmann

Die Niederlage gegen Holstein Kiel geriet für den SC Paderborn zur absoluten Nebensache. Nach einem schweren Sturz musste der Abwehrspieler ins Krankenhaus gebracht werden. Nun gab der Verein eine Teil-Entwarnung beim ehemaligen FC-Wunschspieler Calvin Brackelmann.

Ein Horrorsturz ließ die Begegnung zwischen Holstein Kiel und dem SC Paderborn zur Nebensache werden. Im Stadion war es minutenlang still, der Abwehrspieler wurde lange behandelt und ins Krankenhaus gebracht. Mittlerweile gab der SCP Teil-Entwarnung beim ehemaligen FC-Wunschspieler Calvin Brackelmann.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Das Ergebnis geriet nur noch zur Nebensache. Calvin Brackelmann hat sich im Spiel des SC Paderborn bei Holstein Kiel schwer verletzt. Der Innenverteidiger der Ostwestfalen war nach einem Luftzweikampf mit Kiels Lasse Rosenboom wenige Minuten vor Ende der regulären Spielzeit ungebremst auf den Kopf gefallen und anschließend regungslos liegengeblieben. Ärzte kümmerten sich schnell um den Innenverteidiger, die Spieler beider Mannschaften bildeten einen Kreis um den verletzten Akteur. Nach langen Minuten wurde der Abwehrspieler mit einer Trage vom Platz gebracht und anschließend ins Krankenhaus gefahren. Schon dort teilte der Verein mit, dass Brackelmann ansprechbar gewesen sei.  

Auf dem Weg nach Paderborn

Am späten Nachmittag gab es dann von den Ostwestfalen eine weitere Teil-Entwarnung: „Calvin hat das Uniklinikum Kiel nach einem CT verlassen und wird am Sonntag noch nach Paderborn zurückkehren können. Am Montag folgen weitere Untersuchungen“, heißt es auf der Homepage des SCP. Bereits zuvor hatte der Verein über die Sozialen Medien informiert. „Was jetzt zählt ist, dass es Brackel schnell wieder besser geht. Vielen Dank an das medizinische Personal, das die Erstversorgung auf dem Rasen übernommen hat. Und auch danke an die Zuschauer, die mit der schwierigen Situation sehr empathisch umgegangen sind.“ Der 26-Jährige ist bei den Ostwestfalen Stammspieler, stand in dieser Saison immer in der Startelf, wenn er fit oder nicht gesperrt war.

Lukas Kwasniok kennt den Abwehrspieler aus gemeinsamer Zeit beim SCP. Der FC war bereits im vergangenen Sommer an dem Innenverteidiger interessiert. Auch in diesem Winter tauchten Gerüchte über einen möglichen Wechsel auf. Wie viel an den Spekulationen dran war, ist unklar. Das alles gerät angesichts der schweren Verletzung ohnehin in den Hintergrund. Für den 26-Jährigen wird es nun um eine schnelle Genesung gehen.


Mit Mut, den richtigen Umstellungen und „der Süd“ erzwingt der 1. FC Köln den Sieg

Ragnar Ache bejubelt seinen Siegtreffer gegen Mainz 05
,

Mit Mut, den richtigen Umstellungen und „der Süd“ erzwingt der 1. FC Köln den Sieg

Nach acht Spielen konnte der FC mal wieder ein Erfolgserlebnis verbuchen. Nach einer schwachen ersten Hälfte brachte Lukas Kwasniok mit einem Dreier-Wechsel die Wende: Der 1. FC Köln erzwingt gegen Mainz sein Glück.

Nach einem Rückstand zeigte die Mannschaft von Lukas Kwasniok gegen Mainz Moral: Der 1. FC Köln erzwingt gegen Mainz 05 sein Glück. So können die Geißböcke dank Doppelpacker Ragnar Ache nach acht sieglosen Spielen wieder jubeln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Es gibt wohl kaum eine Szene, die besser zeigt, wie sehr die Geißböcke in der zweiten Hälfte gegen Mainz alles reinwarfen, als der Siegtreffer von Ragnar Ache. Luca Waldschmidts gute Ecke verlängerte Marius Bülter an den zweiten Pfosten. Dort lenkte zwar Danny da Costa den Ball zuerst ans Aluminium, aber Ache verwertete den Abpraller etwas glücklich mit dem Gesicht zum 2:1. Eine Szene, die gleich in mehrerlei Hinsicht eine enorme Symbolkraft hat: Zum einen, weil ausgerechnet der Neuzugang aus Kaiserslautern den Ball über die Linie drückte. Der Doppelpack war die Erlösung für den Angreifer nach seinem bislang schwierigen Start in Köln. „Als Stürmer werden wir immer nach Toren beurteilt. Wenn man keine Tore schießt, dann kommen gewisse Berichte, gewisse Sachen in die Welt. Und das macht natürlich auch ein bisschen was mit dem Selbstvertrauen, man zweifelt. Dann geht der in Heidenheim nicht rein. Dann denkt man nach. Jetzt mit den zwei Toren tut das natürlich sehr sehr gut“, so der 27-Jährige.

Zum anderen wegen der Art und Weise des Treffers: Der Angreifer erzwang mit wortwörtlich vollem Körpereinsatz das Glück der Kölner, das in den vergangenen Partien so oft gefehlt hatte. Außerdem sorgte ausgerechnet eine Standardsituation, sonst eine große FC-Schwäche auf beiden Seiten des Spielfeldes, für den ersten Dreier seit Anfang November. Und damit für Erleichterung bei Mannschaft und Verantwortlichen.

Schwache erste Hälfte

Dabei war die Leistung der Geißböcke in der ersten Hälfte noch deutlich schwächer als in der starken zweiten. Zwar hatten die Kölner einige Torannäherungen, wirklich zwingend wurden sie dabei aber nicht. Ganz anders als die Mainzer, die zumindest ein paar große Chancen hatten. Und eine nutzten sie im Anschluss an einen Einwurf in Person von Stefan Bell. Der Mainzer legte sich den Ball an Eric Martel vorbei und schloss mit Wucht unter die Latte ab. „In der ersten Halbzeit haben wir kaum Chancen zugelassen, aber eben auch wenig kreiert. Wir waren einfach zu passiv“, kritisierte Alessio Castro-Montes.

Und die Kölner konnten sich bei Keeper Marvin Schwäbe bedanken, dass sie zur Pause nicht schon höher zurücklagen. So parierte der Schlussmann unter anderem stark im Eins-gegen-Eins einen Abschluss von Silas. So gab es zur Pause schon einige Unmutsbekundungen von den Rängen. „Du hattest zum ersten Mal das Gefühl, dass die Jungs in ihrem Handeln nicht so richtig frei sind. Die ersten 20 bis 25 Minuten haben sie es schon versucht. Aber mit dem 0:1 hat man schon gemerkt, dass das Selbstvertrauen nicht mehr da war“ meinte Trainer Lukas Kwasniok.

Umstellungen zur zweiten Halbzeit zeigen Wirkung

In der Pause fand der Coach aber genau die richtigen Worte, um seine Schützlinge aufzubauen. „Wenn du dann mit Pfiffen in die Halbzeit verabschiedet wirst und dass dann auch irgendwie zu recht, dann gilt es in der Pause ruhig und sachlich zu bleiben. Vor allem wenn du das Gefühl hast, dass die Jungs Support brauchen“, so der Trainer. „Ich hatte nicht das Gefühl, dass sie nicht gewollt haben. Sie waren etwas gehemmt. Wir haben dann umgestellt und ihnen gesagt, dass sie mutig sein sollen. Doch wenn du ihnen von Mut erzählst, dann musst du auch selbst mutig sein.“ Also stellte Kwasniok um und vollzog zur zweiten Halbzeit gleich drei Wechsel. Mit den Einwechslungen von Kristoffer Lund, Tom Krauß und eben Ache stellte der Coach außerdem auf Viererkette um.

Genau die richtigen, mutigen Entscheidungen. Denn nach der Pause war der FC die deutlich aktivere Mannschaft – und kam endlich auch zu einigen großen Chancen. Besonders das Zusammenspiel von Ache und Bülter funktionierte in einigen Situationen hervorragend. „Nach dem Wechsel hatten wir nichts mehr zu verlieren und sind All-in gegangen. Wir haben alles reingeworfen und uns am Ende belohnt“, bewertete Castro-Montes die Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte. So erzwangen die Gastgeber letztendlich zuerst den Ausgleich, bei dem der Belgier eine schöne Vorlage lieferte, und kurz vor Schluss auch noch den Siegtreffer.

Erlösender Erfolg

Dabei fiel mit dem ersten Dreier nach acht sieglosen Spielen auch einiges von den Spielern ab. „Das war heute schon sehr erlösend. Im Stadion war es schon ein bisschen unruhig. Wir haben uns vorgenommen, weiterzumachen, alles zu geben, 120 % zu geben und zu probieren, das Spiel zu drehen und am Ende des Tages hat es auch geklappt“, erklärte etwa Ache. Und auch Marvin Schwäbe war ob des erkämpften Sieges erleichtert: „Wir sind natürlich gerade überglücklich, dass die lange Leidenszeit, wo wir natürlich alles gegeben haben und nicht belohnt wurden, heute ein Stück weit belohnt wurde. […] Wir wollten es unbedingt. Und es ist umso schöner, dass wir das dann auch zu Hause erleben durften.“

Während Kwasnioks Worte und Umstellungen zur Halbzeit daran einen maßgeblichen Anteil hatten, betonte der Coach selber nach Anpfiff noch einen anderen Faktor. „Ich hatte schon das Gefühl, dass die Süd heute das Spiel auf unsere Seite gezogen hat. Gerade in der zweiten Halbzeit haben sie nicht von uns gelassen und waren unser 12. Mann und haben das Stadion wieder zum Leben erweckt“, bedankte sich der Trainer bei den Fans, die ihn zuletzt auch kritisiert hatten. Um diese zumindest sportlich wieder zufrieden zu stellen, haben die Kölner jetzt einen Schritt gemacht. Mit viel Einsatz, mutigen Entscheidungen und am Ende dem nötigen Quäntchen Glück. Letzteres hatte die Mannschaft aber selber erzwungen und sich damit eben auch verdient.


Hat sich die Personalsituation so verändert? – das sagt Thomas Kessler zu Transfers beim 1. FC Köln

Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln
,

Hat sich die Personalsituation so verändert? – das sagt Thomas Kessler zu Transfers beim 1. FC Köln

Jahmai Simpson-Pusey überzeugt bislang, gleich mehrere Spieler kehren in den kommenden Wochen zurück oder stehen jetzt wieder zur Verfügung. Die Personalsituation hat sich deutlich verbessert beim 1. FC Köln: Thomas Kessler spricht über mögliche Transfers.

Noch vor einigen Wochen schien es so, als müsste der FC gerade in der Defensive noch einmal dringend nachlegen. Die Situation hat sich aber grundlegend verändert beim 1. FC Köln: Thomas Kessler spricht nach dem 2:1-Erfolg gegen Mainz über mögliche Transfers.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Merklich zufrieden gab sich Thomas Kessler in den Katakomben des Kölner Stadions, kurz nach dem 2:1-Erfolg gegen Mainz, als er über seinen letzten Neuzugang sprach. Kein Wunder, Jahmai Simpson-Pusey stand gegen die Rheinhessen zum dritten Mal in Serie in der Startelf und brachte zum dritten Mal in Serie eine gute Leistung. Der 20-Jährige hat längst die Antwort gegeben, ob er eine Soforthilfe für die Geißböcke sein kann. Er ist sie. Und auch deswegen stellt sich die Frage, ob der FC tatsächlich noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden will. Lukas Kwasniok hatte unter der Woche schon angedeutet, dass aus seiner Sicht nun keine Not mehr am Mann sei. Auch, weil mit Dominique Heintz und Joel Schmied gleich zwei Abwehrspieler in den kommenden Wochen wieder zurückkehren.

„Wir haben ein paar Sachen angestoßen“

Nun äußerte sich auch der Sportdirektor, der unmittelbar vor seiner Beförderung steht, zu möglichen Transfers. „Ich habe ja schon gesagt, dass es im Winter nicht so einfach ist, etwas zu finden, bei dem du direkt eine Qualitätserhöhung siehst“, sagte Kessler. „Wir werden nicht irgendwas machen, nur damit jemand sagt: ,oh toll, der hat drei neue Spieler geholt‘. Wir haben Jahmai verpflichtet, der sicherlich eher ein Talent ist als ein gestandener Spieler, aber einfach Qualitäten hat, die jetzt in den letzten drei Spielen gezeigt hat.“ Und weiter: „Wir schauen uns auf dem Markt einfach um, aber das bedeutet nicht, dass wir was machen müssen oder machen werden, sondern das heißt wir haben jetzt noch ja knapp zwei Wochen Zeit.“

Dennoch gab es in den vergangenen Wochen zahlreiche Spekulationen. Mit Sebastiaan Bornauw wurden Gespräche geführt, man war sich im Grunde schon einig. „Wir haben schon ein paar Sachen angestoßen. Aber wie gesagt, da hängt natürlich immer ein Club mit drin, der sagt, ich möchte den Spieler vielleicht doch nicht gehen lassen“, sagte Kessler. „Auch da gibt es in den ersten Wochen im neuen Jahr eine Entwicklung, wo der ein oder andere vielleicht dann doch wieder auf dem Spielzeit kommt. Deswegen haben wir unsere Hausaufgaben gemacht, trotzdem schauen wir sehr genau hin und dann gucken wir, was in den nächsten zwei Wochen passiert.“


Von Zweifeln bis zur Erlösung: Ragnar Ache befreit sich und den 1. FC Köln

Ragnar Ache und Said El Mala nach dem 2:1-Erfolg über Mainz
,

Von Zweifeln bis zur Erlösung: Ragnar Ache befreit sich und den 1. FC Köln

Es hatte lange gedauert, doch am Samstagnachmittag gelang dem Stürmer der Kölner der Befreiungsschlag. Gleich zweimal traf der Angreifer und sicherte den Geißböcken mit seinem Doppelpack drei Punkte gegen den 1. FSV Mainz 05: Ragnar Ache wird zum Matchwinner beim 1. FC Köln.

Mit seinen beiden Toren verdoppelte der 27-Jährige seine bisherige Trefferquote der Saison. Viermal versenkte der Angreifer die Kugel nun im Kasten der Gegner. Am Samstag war der Doppelpack der Befreiungsschlag für die Kölner: Ragnar Ache wird zum Matchwinner beim 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Viel unterschiedlicher hätten die Gefühlswelten wohl nicht sein können. Vor genau vier Wochen saß Ragnar Ache auf der Auswechselbank der Geißböcke, den Tränen mindestens nahe. Der Stürmer war nach einer knappen Stunde im Duell gegen Union Berlin ausgewechselt worden – das beim Stand von 0:0. In der Schlussphase trafen die Eisernen zum 1:0. Ache saß anschließend auf der Bank, musste offensichtlich von Jan Thielmann getröstet werden. 28 Tage später stand der Stürmer auf dem Rasen und flachste mit Said El Mala herum, machte ein Selfie mit seinem Offensivkollegen, wirkte glücklich. „Das war heute schon sehr erlösend“, sagte der Angreifer – nach seiner Gala. Denn der Stürmer avancierte mit zwei Treffern zum Matchwinner im Duell gegen Mainz.


„Ich freue mich einfach sehr für ihn“

Dabei war Ache erst zur Pause eingewechselt worden. Marius Bülter hatte den Vorrang erhalten. „Ich habe lange überlegt, ihn sogar von Beginn an auflaufen zu lassen. Aber ich habe schon das Gefühl gehabt, dass drei Mal zu starten in einer Woche vielleicht ein Tick zu viel ist“, sagte Lukas Kwasniok und erklärte, warum er in der Vergangenheit mit einem Stürmer agiert hatte. Nun aber der Versuch mit Bülter und Ache. „Das war eigentlich zum ersten Mal in dieser Saison möglich. Dadurch, dass wir hinten lagen, haben wir uns für diese Variante entschieden. Das hat super geklappt und wir hoffen, dass sie mir so in Zukunft öfter zur Verfügung stehen.“ Tatsächlich änderte sich mit der Einwechslung des Angreifers die Spieldynamik. Der FC war gegen die Rheinhessen fortan drückend überlegen und erspielte sich zahlreiche Torchancen.


Schon nach einer knappen Stunde machte sich die Einwechslung von Ache bezahlt. Der Stürmer stand bei einer perfekten Flanke von Alessio Castro-Montes genau richtig und wuchtete den Ball über die Linie. In der Schlussphase, als die meisten Fans bereits mit dem nächsten Remis rechneten, war der Angreifer erneut zur Stelle. Dieses Mal mit Glück und mit dem Gesicht, aber das störte wohl keinen der 50.000 Zuschauer. „Es ist natürlich schön, dass du heute so jemanden wie Ragnar hast, der dann so einen Impact auf das Spiel hat“, sagte Thomas Kessler. „Ich freue mich einfach sehr für ihn, weil ihm die beiden Tore auch guttun werden.“ Guttun, weil die vergangenen Wochen nicht immer einfach für den Stürmer waren.

So gab es gerade zu Jahresbeginn auch Gerüchte, dass Ache mit seinen Einsatzzeiten nicht sonderlich glücklich wäre. „Als Stürmer werden wir immer nach Toren beurteilt. Wenn man keine Tore schießt, dann kommen gewisse Berichte, gewisse Sachen in die Welt. Und das macht natürlich auch ein bisschen was mit dem Selbstvertrauen, man zweifelt“, sagte Ache. „Jetzt mit den zwei Toren tut das natürlich sehr sehr gut.“ Zumal der 27-Jährige seine Saisontore verdoppelt hat.


Einer überragt, andere fallen erstaunlich ab – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Mainz

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
, ,

Einer überragt, andere fallen erstaunlich ab – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Mainz

Vor allem Dank einer starken zweiten Halbzeit hat der FC den Negativtrend gestoppt und einen Sieg eingefahren. Dabei überzeugten aber nicht alle Spieler – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz 05.

Die Geißböcke sind mit einem Sieg in die Rückrunde gestartet und haben sich so wieder Luft verschafft. Gegen schwache Rheinhessen blieben aber auch einige Akteure hinter den Erwartungen zurück. Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz 05.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Starke Defensive

Einzelkritik Schwäbe

Marvin Schwäbe

Beim Powerschuss von Bell machtlos. Weltklasse aber gegen Silas, und stark gegen Tietz. Ließ sich von einem hohen Ball düpieren, als ihn die eigene Abwehr in Verlegenheit brachte, aber Johannesson war zur Stelle.


Cenk Özkacar Einzelkritik

Cenk Özkacar

Machte seine Sache auf der linken Seite recht ordentlich. Allerdings suchte Mainz den Weg meist über die rechte Seite. Starke Passquote (95%), ordentliche Zweikampfquote (55%). Fiel der Umstellung auf Viererkette zum Opfer.


Jahmai Simpson-Pusey Einzelkritik

Jahmai Simpson-Pusey

Organisierte einmal mehr erschreckend ruhig die Kölner Defensive. Starkes Stellungsspiel, hohe Passsicherheit, gut im Kopfball. Schickte früh El Mala mit einem starken Ball auf die Reise. Insgesamt ein überzeugender Auftritt – erneut!


Sebastian Sebulonsen, Einzelkritik 3-

Sebastian Sebulonsen

Stand wieder in der Innenverteidigung. Brachte mit einem unnötigen Fehlpass Martel in Verlegenheit, der sich damit den nächsten gelben Karton abholte. Viel zu zögerlich im Zweikampf gegen Silas, der aus bester Position aber vergab. Ansonsten ein solider Auftritt.


Einzelkritik Castro-Montes 2-

Alessio Castro-Montes

Hatte in der Defensive zunächst wenig zu tun. Suchte in der Offensive auch ab und an mit Flanken die Mitspieler, fand diese vor dem Wechsel selten. Die Flanke auf Ache war dagegen haargenau.


Isak Johannesson

Schwieriges Spiel für den Isländer. Johannesson versuchte, das Spiel zu ordnen und lenken – ohne Erfolg. Die Rettungsaktion auf der Linie war Gold wert. Doch so richtig viel wollte dem Mittelfeldspieler nicht gelingen. Zur Pause ausgewechselt.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Licht und Schatten im Mittelfeld

Einzelkritik Eric Martel 5

Eric Martel

Rotierte nach abgesessener Sperre auf die Sechs zurück. Holte sich nach schwachem Pass von Sebulonsen die sechste Gelbe Karte ab. Sah beim 0:1 durch Bell gar nicht gut aus. Blieb zur Pause in der Kabine.


Einzelkritik Linton Maina 4-

Linton Maina

Startete als rechter Schienenspieler und fügte sich umgehend mit zwei Stockfehlern ein, die aber folgenlos blieben. Versuchte mit Positionswechseln und Dribblings durchs Zentrum ins Spiel zu finden – vergebens.


Said El Mala Einzelkritik 4-

Said El Mala

Der erste Abschluss ging noch deutlich Richtung Tribüne. Beim zweiten Versuch schon näher dran. Ein Missverständnis führte zur ersten dicken Chance der Mainzer – der Pfosten rettete. Tauchte im Laufe des Spiels zunehmend ab. Schwacher Auftritt.


Jakub Kaminski Einzelkritik 3

Jakub Kaminski

Begann auf dem rechten Flügel, war aber eigentlich überall zu finden. Seine Abschlüsse im ersten Abschnitt waren zu harmlos. Seine Flanke auf Bülter nicht präzise genug. Und dennoch in Sachen Laufbereitschaft und Intensität wieder ein absolutes Vorbild.


Marius Bülter, Einzelkritik 3-

Marius Bülter

Ackerte von Beginn an und suchte die Zweikämpfe, wirkte dabei aber gerade im ersten Abschnitt nicht immer glücklich. Steigerte sich mit der Einwechslung von Ache. Hatte kurz nach dem Wechsel mehrfach die Chance auf den Ausgleich, scheiterte im Laufduell aus spitzem Winkel und nach einem Eckball mit einem Drehschuss. Verlängerte zum 2:1.


Tom Krauß Einzelkritik 2

Tom Krauß

Kam aufgrund einer Vorsichtsmaßnahme erst nach dem Wechsel. Veränderte dann aber die Spieldynamik entscheidend. Übernahm die Aufgabe, die man sich von Martel gewünscht hatte.


Einzelkritik Ragnar Ache

Ragnar Ache

Kam zur Pause, um der vordersten Reihe noch mehr Wucht zu verleihen. Rechtfertigte die Einwechslung schnell mit seinem Kopfballtreffer zum 1:1. Hätte direkt nachlegen können, vergab aus der Drehung. Nach einer Ecke erneut zur Stelle.


Kristoffer Lund - Einzelkritik 3-

Kristoffer Lund

Übernahm zur zweiten Halbzeit den linken Part der Viererkette. Wirkte nicht immer sattelfest. Hatte aber auch nicht besonders viel zu tun.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben.