Emotionaler Abschied beim 1. FC Köln? René Wagner gibt Florian Kainz und Dominique Heintz die Kader-Garantie

Florian Kainz und Dominique Heintz vom 1. FC Köln
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Emotionaler Abschied beim 1. FC Köln? René Wagner gibt Florian Kainz und Dominique Heintz die Kader-Garantie

Mit dem Duell gegen den 1. FC Heidenheim findet am Sonntagnachmittag das letzte Heimspiel der Saison statt. Und dann könnte es tatsächlich noch einmal einen sportlichen Abschied geben für künftige Ex-Spieler des 1. FC Köln: Florian Kainz und Dominique Heintz stehen im Kader.

Die Entscheidung über den Klassenerhalt scheint gefallen zu sein. In der sportlichen Situation könnte es durchaus zum Einsatz von Florian Kainz und Dominique Heintz kommen – wenn es das Spiel denn zulässt.

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Wenn die Geißböcke am Sonntagnachmittag das Team von der Ostalb in Köln erwarten, dann kann eigentlich nicht mehr viel anbrennen. Zwar hat der FC sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone und es sind noch sechs Punkte zu holen, doch alleine die erfreulich gute Tordifferenz lässt wohl wenig Zweifel daran, dass der FC auch in der kommenden Spielzeit Bundesliga spielen wird. „Für uns geht es nun erst einmal darum, das Spiel zu gewinnen, dann ist es fix und das ist unsere Aufgabe“, sagte René Wagner. „Natürlich haben wir uns gefreut, dass die Ergebnisse so reingekommen sind, wie sie reingekommen sind. Das hat uns die Woche auch ein bisschen erleichtert. Wir können auf den Sieg gehen, ohne zu gucken, was die anderen machen.“

Und die anderen haben so schwere Aufgaben vor sich, dass es bereits vor dem Anpfiff am Sonntag entschieden sein könnte. St. Pauli ist zu Gast bei RB Leipzig, Wolfsburg spielt zu Hause gegen die Bayern. Gewinnen beide Teams nicht, ist der Klassenerhalt auch rechnerisch ganz sicher. „Dann gilt es für uns, genau den gleichen Fokus an den Tag zu legen“, sagte Wagner. „Wir wollen die Jungs auf Spannung halten. Und darauf konzentrieren wir uns.“

„Ich hoffe, dass beide mit ihrer Zeit zufrieden sind“

Heißt, dass es auch beim sicheren Klassenerhalt wohl eher kein Startelf-Comeback für die Routiniers gibt. „Es ist für uns erst einmal ein wichtiges Bundesliga-Spiel. Florian Kainz und Dominique Heintz werden aller Voraussicht nach im Kader stehen“, sagte der Kölner Coach. „Dann müssen wir schauen, wie sich das Spiel entwickelt und was sich daraus entwickelt.“ Die beiden Routiniers stehen nach ihrer langen Zeit beim FC zwar ganz sicher im Kader und wenn es der Spielstand zulässt, werden auch beide Akteure ihren sportlichen Abschied bekommen. Ein Einsatz von Beginn an, wird es demnach wohl nicht geben. Dabei weiß der Trainer um die Verdienste. „Ich kenne Kainzi seitdem ich hier anfangen durfte. Er ist ein unfassbarer Fußballspieler“, erklärte Wagner. „Er hat sich die letzten Wochen immer reingehauen und auch die Mannschaft geführt.“

Der Ex-Kapitän habe für das Team alles gegeben. Ähnlich verhalte es sich bei dem Immenverteidiger. „Heintzi wird ja auch weiterspielen. Ich kann jedem Verein, der den Heintzi zu sich holt, nur gratulieren, zu einem supertollen Menschen“, erklärte Wagner. „Ich hoffe, dass beide mit ihrer Zeit hier beim FC zufrieden sind.“ Der Trainer erklärte auch, dass es noch keine Gespräche um seine Person gegeben habe. Die würden dann folgen, wenn der Klassenerhalt in trockenen Tüchern ist. Für das Spiel am Sonntag wird Tom Krauß wieder zu einer Option. Der Mittelfeldspieler soll Eric Martel auf der defensiven Sechs ersetzen, gesucht wird noch eine offensivere Variante fürs Zentrum. Auch Rav van den Berg könnte nach überstandenen muskulären Problemen wieder in den Kader rotieren.


So erklärt Florian Kainz seinen Abschied vom 1. FC Köln und das Karriere-Ende

Florian Kainz im Duell gegen Freiburg 2024
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So erklärt Florian Kainz seinen Abschied vom 1. FC Köln und das Karriere-Ende

Nach siebeneinhalb Jahren beim 1. FC Köln hat der Österreicher das Ende seiner Laufbahn bekannt gegeben: So erklärt Florian Kainz sein Karriere-Ende. Die Zeit als Ersatzspieler sei nicht „ausschlaggebend“ gewesen.

Florian Kainz hat mit dem FC viel erlebt. Kein Wunder, der Mittelfeldspieler ist der dienstälteste Profi der Kölner, spielt bereits seit 2019 beim FC. Nun wird der 33-Jährige seine Karriere beenden. Bei Sky Austria erläuterte der Österreicher seine Beweggründe.

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Am vergangenen Samstag gab es mal wieder ein paar Minuten, doch das von Lukas Kwasniok erhoffte gezirkelte Tor blieb noch aus. Florian Kainz befindet sich auf Abschiedstour und hat noch ein letztes Mal im Volksparkstadion gespielt. Ob noch weitere Einsätze in dieser Saison und damit mit dem Geißbock auf der Brust folgen werden, ist offen. Großen Impact wird der Österreicher in dieser Spielzeit aber wohl nicht mehr nehmen. Zu selten kam der 33-Jährige unter Lukas Kwasniok zum Einsatz. Das war aber nicht der Grund für das Karriere-Ende sagte Florian Kainz bei „Sky Austria“. „Natürlich ist die Situation so, dass ich hauptsächlich Ersatzspieler bin und nur zwei Mal in der Saison von Beginn an gespielt habe“, so Kainz. „Das war aber nicht der ausschlaggebende Grund. Die Familie ist auch ein Grund. Es war einfach der richtige Zeitpunkt für mich.“

Ein besonderes Geschenk

Aufstieg, Abstieg, Europa – kaum ein Spieler hat beim 1. FC Köln in den vergangenen Jahren so viel erlebt, wie Kainz. „Es war eine unglaubliche Reise. Nach 25 Jahren Fußball sage ich im Sommer ‚Servus‘. Vielen Dank für alles“, sagte der Offensivspieler in der vergangenen Woche in einem Interview. Der Offensivspieler kommt auf mehr als 200 Einsätze für die Geißböcke, erzielte für Köln 28 Tore, bereitete 48 vor. Noch in diesem Jahr erzielte Kainz gegen den Hamburger SV seinen ersten direkt verwandelten Freistoß. „Ich hatte eine wunderschöne Karriere und das Glück, dass ich relativ früh ins Profitum gekommen bin“, so der 33-Jährige weiter. „Ich habe sehr viele Spiele gespielt in meiner Karriere. Für mich ist es jetzt einfach der richtige Zeitpunkt, beim FC die Karriere zu beenden. Ich bin siebeneinhalb Jahre in Köln, von daher wollte ich auch hier meine Karriere beenden.“

Eine Weg nach Österreich war für den Mittelfeldspieler kein Thema mehr.  „Es war so, dass wir 2024 abgestiegen sind mit dem FC. Nach dem Abstieg habe ich die Einberufung für die Nationalmannschaft zur EM bekommen. Das war für mich mein absolutes Karriere-Highlight“, so Kainz. „Da macht man sich natürlich Gedanken, wie es weitergeht. Ich habe dann gesagt: Ich will beim FC bleiben, ich will versuchen, wieder aufzusteigen so schnell wie es geht. Ich wollte meine ganze Energie reinwerfen, dass wir mit dem FC raufkommen und dann in der Bundesliga bleiben. Wir sind dann aufgestiegen.“ Dann sei es nun erst einmal um den Klassenerhalt gegangen. „Ich bin überzeugt davon, dass sich das ausgeht. Wir haben nächste Woche mit eines der wichtigsten Spiele im Derby gegen Gladbach, in dem wir richtig motiviert sind. Es ist extrem eng alles, deswegen war der Punkt in Hamburg für uns sehr wichtig.“


Tatsächlich hatte der 33-Jährige nie einen Hehl daraus gemacht, sich in Köln besonders wohl zu fühlen. „Seine sportlichen Leistungen sprechen für sich: über 200 Pflichtspiele, wichtige Tore und starke Auftritte in entscheidenden Momenten. Kainzi hat sich diesen Weg beim FC verdient. Umso wichtiger ist es uns, dass wir gemeinsam alles daransetzen, die Saison erfolgreich zu Ende zu bringen und ihm damit auch den Abschied zu ermöglichen, den er sich verdient hat”, sagte Thomas Kessler zuletzt. Kainz begann seine Karriere bei Sturm Graz, debütierte dort mit 17 Jahren. Es folgte 2016 der Wechsel nach Bremen und 2019 nach Köln. 28 Mal lief er für Österreich auf.


Das sagt Lukas Kwasniok zum Abschied von Florian Kainz – „Vielleicht zirkelt er ja noch mal einen rein“

Florian Kainz könnte am Samstag sein 200. Pflichtspiel für den FC bestreiten
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Das sagt Lukas Kwasniok zum Abschied von Florian Kainz – „Vielleicht zirkelt er ja noch mal einen rein“

Florian Kainz hat am Mittwoch sein Karriereende im Sommer bekannt gegeben. Für den Österreicher ist nach der Saison Schluss. Das hatte sich angedeutet. Der Spieler kam zuletzt immer seltener zum Einsatz für den 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zu Florian Kainz.

Elf Einsätze, zwei Mal Startelf insgesamt 230 Spielminuten – Florian Kainz kam in dieser Saison noch nicht so recht zum Zug. Vielleicht auch ein Grund, warum der Grazer seine Karriere beenden will. Nun äußerte sich der Trainer zum leisen „Servus“.

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Dass Florian Kainz in der kommenden Spielzeit nicht mehr für den FC auflaufen würde, war bereits in den vergangenen Wochen ein wenig abzusehen – zumindest die Tendenz. Der Österreicher hatte unter FC-Trainer Lukas Kwasniok nur noch wenige Chancen bekommen, sich auszuzeichnen, stand einige Male erst gar nicht im Kader (In 2026 fünf Mal). Im Gegensatz zu einigen Eigengewächsen aus dem Nachwuchs. Dass der Mittelfeldspieler aber nach der Saison seine Karriere beenden würde, kam dann für viele Fans vielleicht doch überraschend. Zumindest wäre beispielsweise eine Rückkehr nach Österreich nicht gerade einer Sensation gleich gekommen. Zahlreiche Weggefährten wie Mark Uth reagierten auf das emotionale „Servus“ in den Sozialen Medien, schickten ebenso emotionale Grüße.

Der plötzlich angekündigte Abschied kam für den Kölner Coach indes alles andere als plötzlich. „Die Nachricht war jetzt gestern für mich nicht mehr so überraschend. Wir haben da schon drüber gesprochen“, erklärte Lukas Kwasniok am Donnerstag. „Das ist jetzt keine Entscheidung von ihm, die er in den letzten drei Tagen getroffen hat. Mit dem Gedanken hat er schon ein Ticken länger gespielt. Wir haben uns auch darüber ausgetauscht und er hat sie erst Thomas Kessler und dann auch mir irgendwann mitgeteilt in den vergangenen Wochen.“ Kainz spielte bekanntlich mehr als sieben Jahre für den FC, kam im Januar 2019 von der Weser an den Rhein. „Die Dinge, die er in den letzten Wochen für die Mannschaft und den Verein getan hat, die wird er auch weiterhin tun. Er wird seine Erfahrung weitergeben“, sagt Kwasniok.

„Ich glaube mit dem gewissen Alter kommt so eine gewisse Souveränität, so eine Ruhe auch zur Hilfe und die strahlt er aus, wohlwissend, dass es halt irgendwann zu Ende ist“, so der Trainer weiter. Er sei weiter mit viel Freude dabei, gerade wenn er sich mit den anderen Spieler im Training battele, sagt Kwasniok. „Dass er ja, nach Möglichkeit die Zeit hier mit dem Klassenerhalt dann auch beenden will, das steht außer Frage und da wird er, glaube ich, auch noch mal alles für geben. Er hat hier ganz viele tolle Dinge erreicht. Conference League gespielt, zwei Aufstiege, war auch irgendwo der Aufstiegsheld im Spiel in Nürnberg. Wer weiß, vielleicht zirkelt er ja noch mal ein Freistoß rein.“ Dafür müsste der 33-Jährige dann aber auch noch mal zum Einsatz kommen. Im Hinspiel gegen den HSV traf der Österreicher zum ersten Mal in seiner Karriere per direktem Freistoß.


„Servus“ vom 1. FC Köln: Florian Kainz beendet im Sommer seine Karriere

Florian Kainz vom 1. FC Köln
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„Servus“ vom 1. FC Köln: Florian Kainz beendet im Sommer seine Karriere

Über seine Zukunft war natürlich spekuliert worden. Ein Abschied galt als wahrscheinlich im Umfeld des 1. FC Köln: Florian Kainz beendet im Sommer seine Karriere.

Zum Zug war er zuletzt nicht mehr gekommen, dennoch ist die Karriere beim FC für Florian Kainz eine beeindruckende. Lange war er unumstrittener Stammspieler und Leistungsträger. Im Sommer sagt der Grazer „Servus“.

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Aufstieg, Abstieg, Europa – kaum ein Spieler hat beim 1. FC Köln in den vergangenen Jahren so viel erlebt, wie Florian Kainz. Nun hat der Österreicher in einem emotionalen Video sein Karriereende im kommenden Sommer bekannt gegeben. „Es war eine unglaubliche Reise. Nach 25 Jahren Fußball sage ich im Sommer ‚Servus‘. Vielen Dank für alles“, sagt der Offensivspieler. Das Video ist untermalt mit Stationen seiner Karriere, seines Fußballer-Daseins, beginnend mit Bildern aus der frühesten Jugend. Vor etwas mehr als sieben Jahren wechselte der Grazer von Werder Bremen an den Rhein. Der Offensivspieler kommt auf mehr als 200 Einsätze für die Geißböcke, erzielte für Köln 28 Tore, bereitete 48 vor. Noch in diesem Jahr erzielte Kainz gegen den Hamburger SV seinen ersten direkt verwandelten Freistoß.

Ein besonderes Geschenk

„Und eins ist klar, ich möchte meinen Weg beim FC in der Bundesliga beenden. Dafür werde ich bis zum letzten Tag alles geben – das wäre für mich das schönste Geschenk zum Abschied”, zitiert der FC seinen ehemaligen Kapitän. In dieser Spielzeit kam der ehemalige Österreicher nicht mehr so recht zum Einsatz. Noch im Sommer hatte Kainz gegenüber come-on-fc im Interview geäußert, dass er sich im Laufe der Saison seine Gedanken über die Zukunft machen werde. Die Entscheidung ist nun gefallen. Angesichts der wenigen Spielzeit schien ein Verbleib beim FC unwahrscheinlich. „Mit Kainzi habe ich selbst noch gemeinsam in der Kabine gesessen. Seitdem ist einiges an Zeit vergangen“, sagt Geschäftsführer Thomas Kessler. „In siebeneinhalb Jahren beim FC hat er unglaublich viel erlebt und ist in dieser Zeit nicht nur immer mehr zum Kölner geworden, sondern hat sich vom ersten Tag an zu hundert Prozent mit unserem Club identifiziert.“


Tatsächlich hatte der 33-Jährige nie einen Hehl daraus gemacht, sich in Köln besonders wohl zu fühlen. Die EM in seiner Wahlheimat 2024 hatte Kainz noch als einen der größten Momente seiner Karriere bezeichnet. „Seine sportlichen Leistungen sprechen für sich: über 200 Pflichtspiele, wichtige Tore und starke Auftritte in entscheidenden Momenten. Kainzi hat sich diesen Weg beim FC verdient. Umso wichtiger ist es uns, dass wir gemeinsam alles daransetzen, die Saison erfolgreich zu Ende zu bringen und ihm damit auch den Abschied zu ermöglichen, den er sich verdient hat”, so Kessler weiter. Kainz begann seine Karriere bei Sturm Graz, debütierte dort mit 17 Jahren. Es folgte 2016 der Wechsel nach Bremen und 2019 nach Köln. 28 Mal lief er für Österreich auf.


Das bittere Comeback von Florian Kainz

Florian Kainz und der 1. FC Köln stehen am Ende in Stuttgart wieder mit leeren Händen da (Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images)
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Das bittere Comeback von Florian Kainz

Seit Anfang Dezember hatte der Österreicher nicht mehr für die Geißböcke gespielt, am Samstag gab es das Comeback beim 1. FC Köln: Und das war ein bitterer Abend für Florian Kainz.

Mehr als zwei Monate spielte Florian Kainz keine Rolle mehr bei den Geißböcken, am Samstagabend war es eine besonders bittere. Der Österreicher kam kurz vor Spielende und leitete den dritten Gegentreffer ein.

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Die vergangenen Wochen dürften für Florian Kainz alles andere als einfach gewesen sein. Der 33-Jährige kam unter Lukas Kwasniok seit Anfang Dezember nicht mehr zum Einsatz. In acht Begegnungen in Folge wurde der Österreicher gar nicht erst eingesetzt, in diesem Jahr blieb Kainz bislang nur die Rolle des Zuschauers. Nicht nur das, in vier jener acht Partien reichte es noch nicht einmal für einen Kaderplatz. Dafür waren Youngster wie Fynn Schenten und Youssoupha Niang mit von der Partie. Für den Offensivspieler eine schwierige Situation. Aber auch eine, die sich bereits angedeutet hat. Kainz war über Jahre Stammspieler, Leistungsträger, zwischenzeitlich Kapitän, in die Rolle des Jokers musste der Österreicher in den vergangenen Jahren erst hineinwachsen.

Fehler leitet Gegentreffer ein

Und das mit offener Zukunft. Denn der Vertrag läuft im kommenden Sommer aus. Es ist mindestens fraglich, ob es für den 33-Jährigen beim FC weitergehrt. Die Kölner werden ihren Kader-Umbruch vorantreiben wollen. Für Kainz wird es also auch darum gehen, die wenigen Chancen, die er offensichtlich nun noch bekommen wird, auch weiterempfehlend zu nutzen. So wie gegen den Hamburger SV, als Kainz überraschend in der Startelf stand und mit einem Traumtor sogar erfolgreich war. Doch genau das ist dem Grazer am Samstagabend nun wahrlich nicht gelungen. Gegen Stuttgart kehrte der Offensivspieler wieder in den Kader zurück und kam in den letzten Minuten auch tatsächlich zum Einsatz. In Szene setzen konnte sich Kainz aber nicht mehr.

Auf vier Ballkontakte kam der Österreicher und einer war folgenschwer. Kainz verlor gegen Atakan Karazor nach einem schlechten ersten Kontakt den Ball. Der Stuttgarter Kapitän schaltete sofort und leitete das 3:1 für den VfB ein. Ob der Mittelfeldspieler am kommenden Spieltag wieder im Kader steht, erscheint fraglich. Allerdings kann Kainz Hoffenheim. Gegen die TSG erzielte der 33-Jährige insgesamt drei Treffer und bereitete ein weiteres Tor vor.


Seit Anfang Dezember nicht mehr gespielt: Stehen bei Florian Kainz die Zeichen auf Abschied?

Florian Kainz auf Abschiedstour?
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Seit Anfang Dezember nicht mehr gespielt: Stehen bei Florian Kainz die Zeichen auf Abschied?

Sechs Mal in Folge blieb Florian Kainz zuletzt nur die Rolle des Zuschauers, zwei Mal stand der Mittelfeldspieler noch nicht einmal im Kader. Es zeichnet sich eine klare Tendenz ab beim 1. FC Köln: Stehen bei Florian Kainz die Zeichen auf Abschied?

Vor ziemlich genau sieben Jahren wechselte Florian Kainz zum FC. Abstieg, Aufstieg, Conference League – der Österreicher hat viel in den vergangenen Jahren erlebt. Im kommenden Sommer läuft der Vertrag des Mittelfeldspielers aus und es deutet nicht viel daraufhin, dass der Kontrakt noch einmal verlängert wird beim 1. FC Köln: Stehen bei Florian Kainz die Zeichen auf Abschied?

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Angesprochen auf die Personalsituationen bei den Geißböcken zeigte sich Florian Kainz im Sommer kämpferisch. Die Entwicklung mit der Verpflichtung von Jakub Kaminski und die „Rückkehr“ von Said El Mala sei ein Gewinn für die Mannschaft, sagte der ehemalige FC-Kapitän im Interview mit come-on-fc.com. „Das ist aber auch gut und jeder nimmt das im Training gut an und versucht, Gas zu geben.“ Tatsächlich hat sich durch den Konkurrenzkampf aber die Rolle des Mittelfeldspielers in der Mannschaft grundlegend verändert. Nach einigen Jahren als Leistungsträger oder Leader, zwischenzeitlich sogar als Kapitän, deutete sich schon zu Saisonbeginn an, dass Kainz eher als Ersatzspieler fungieren würde. In einem Team, in dem es laut Lukas Kwasniok keine Stammelf gäbe, eigentlich keine große Sache.

„Wenn besser möglich ist, ist gut nicht gut genug“

Zumal sich die Spieler immer wieder beweisen dürfen. Nur hat der 33-Jährige seit Anfang Dezember nicht mehr für die Kölner gespielt. Gegen Freiburg wurde Kainz noch nicht einmal in den Kader berufen, bereits zum zweien Mal im Jahr 2026. Dafür wurden mit Fynn Schenten und Youssoupha Niang gleich zwei Youngster berufen, gegen Heidenheim stand mit Matthias Köbbing sogar der dritte Keeper im Kader. Damals sagte der Coach zu der Nicht-Nominierung: „Ich glaube einfach: Wenn besser möglich ist, ist gut nicht gut genug.“ Und so deutet sich für den Offensivspieler ein Abschied auf Raten an. Denn der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft im kommenden Sommer aus. Angesichts der überschaubaren Spielzeit spricht aktuell sehr wenig für eine Vertragsverlängerung.

Zumal der FC im kommenden Sommer beim Kader natürlich nachbessern wird. Dabei hatte auch diese Saison schon Highlights für den Österreicher. Das 200. Pflichtspiel für den FC, das Traumtor gegen den Hamburger SV, das gleichzeitig den ersten Freistoßtreffer seiner Karriere bedeutete. Ob noch weitere Highlights hinzukommen, ist offen, aber durchaus möglich. Wie schnell es bei den Kölnern unter Lukas Kwasniok gehen kann, zeigt aktuell das Beispiel Linton Maina, der in den vergangenen Spielen seine Einsatzzeit von Beginn an verbuchte. Aktuell scheint der 33-Jährige beim Kölner Coach aber keine Option zu sein. Und das stößt in den Sozialen Medien auf geteilte Meinungen. Die jüngsten Leistungen stehen demnach den vergangenen sieben Jahren des dienstältesten Kölners gegenüber.

An Kainz Zukunft beim FC wird die Diskussion sicherlich nicht viel ändern.


Kaum noch Einsatzzeit: Wie geht es weiter mit Florian Kainz beim 1. FC Köln?

Florian Kainz bekommt beim FC nur noch wenig Einsatzzeit
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Kaum noch Einsatzzeit: Wie geht es weiter mit Florian Kainz beim 1. FC Köln?

Für den dienstältesten Kölner Spieler läuft es aktuell nicht rund beim FC. Die vergangenen fünf Duelle Stand der 33-Jährige nicht eine Minuten auf dem Platz: Spielt Florian Kainz noch einmal für den 1. FC Köln?

Bereits seit Januar 2019 steht der ehemalige österreichische Nationalspieler für die Geißböcke auf dem Platz. In der aktuellen Saison kommt der Österreicher allerdings nicht auf viele Einsatzminuten, war zuletzt sogar gar nicht mehr berücksichtigt worden: Spielt Florian Kainz noch einmal für den 1. FC Köln?

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Noch im November des vergangenen Jahres hatte Florian Kainz beim 1. FC Köln ein Jubiläum gefeiert. Ganze 200 Pflichtspiele absolvierte der Österreicher mit seinem Einsatz gegen Werder Bremen mit dem Geißbock auf der Brust. Die Einsatzzeit hielt sich bei seinem besonderen Spiel allerdings in Grenzen, denn der 33-Jährige wurde von FC-Trainer Lukas Kwasniok erst acht Minuten vor Ende der Partie eingewechselt. Auch bei seinem 201. und bisher letzten Auftritt für die Kölner bekam der ehemalige Nationalspieler Österreichs nur acht Spielminuten. Seit nunmehr fünf Duellen spielt Kainz bei den Einwechslungen des FC-Coaches keine Rolle mehr – in die Startelf schaffte es der Mittelfeldspieler in dieser Saison sogar erst zwei Mal. Und das, obwohl Kwasniok 17 Mal mit einer unterschiedlichen ersten Elf begann.

Bittere Entscheidung

Trauriger Höhepunkt dürfte wohl die frühzeitige Rückreise nach Köln aus dem Trainingslager im spanischen La Nucia bedeutet haben. Denn Kainz kehrte nicht, wie der Rest der Mannschaft, über die Zwischenstation Heidenheim an den Rhein zurück. Der Kölner Routinier musste gemeinsam mit Luca Waldschmidt den direkten Weg wählen und stand für das vorletzte Duell der Hinrunde 2025/26 überraschend nicht im Kader der Geißböcke. Besonders bitter war bei dieser Entscheidung, dass Kwasniok Matthias Köbbing den Platz auf der Bank anbot – ein deutliches Zeichen. Zwar stand der Österreicher seitdem wieder zwei Mal im Kölner Kader, seine Qualitäten auf dem Platz beweisen durfte der Routinier allerdings nicht.

Noch im November äußerte sich Kwasniok zur Rolle seines Mittelfeldspielers. „Es ist oft sinnig, einen Schwimmer auf den vorderen Positionen zu haben. Mit Kainzi und Huseinbasic und Johannesson dahinter war Spielfreude im Zentrum möglich“, sagte der Trainer nach dem Duell gegen den Hamburger SV im November. Zur zugedachten Rolle von Kainz sagte der Kölner Coach im November: „Mit zunehmender Dauer einer Fußballlaufbahn wird es einfach etwas schwieriger, diese Akzente dann auch von Beginn an zu setzten“, so Kwasniok. Eine deutliche Aussage – und eine Rollenzuweisung, die in Verbindung mit den aktuellen Entwicklungen der Spielzeit zukünftig nicht auf viele Einsatzminuten hindeutet. Ob und vor allem wie viele Minuten der dienstälteste Kölner noch mit dem Geißbock auf der Brust auf dem Platz stehen wird, ist offen.

Der Vertrag des 33-Jährigen läuft bekanntlich im Sommer 2026 aus. Eine Tendenz bezüglich möglicher Gespräche ist noch nicht abzusehen, doch der Österreicher weiß um seine Situation. „Ich bin jetzt in einem Alter, in dem man nicht mehr die ganz langen Verträge hat“, sagte Kainz im Sommer im Interview mit come-on-fc.com. „Ich lasse es in Ruhe auf mich zukommen.“


Keiner kann Derby so wie Florian Kainz

Florian Kainz jubelt im Duell gegen Borussia Mönchengladbach
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Keiner kann Derby so wie Florian Kainz

Pünktlich zum Rheinischen Derby ist Florian Kainz in Form. Pünktlich, weil der Österreicher gegen die Borussia offenbar besonders gerne spielt. Der Routinier hat einige Geschichten gegen Gladbach und für den 1. FC Köln: Wird Florian Kainz erneut zum Derbyheld?

Gegen Borussia Mönchengladbach spielt er offenbar besonders gerne, zumindest mit dem 1. FC Köln: Wird Florian Kainz erneut zum Derbyheld?

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Die Erleichterung war Florian Kainz anzusehen. Der Mittelfeldspieler rannte mit dem breitesten Lächeln über den Rasen des Kölner Stadions. Kainz bestätigte später, dass das 2:0 gegen den Hamburger SV für den Routinier im Kölner Team der erste direkt verwandelte Freistoß überhaupt gewesen sei. Die Erleichterung dürfte aber auch groß gewesen sein, weil Kainz zum ersten Mal in dieser Saison die Chance von Beginn an bekam und diese offenbar um jeden Preis nutzen wollte. Schon im ersten Abschnitt ging Kainz auf das Tor zu, hätte vielleicht früher passen können, das Tor fiel trotzdem. Nach dem Wechsel machte er es mit dem ruhenden Ball besser. Der Österreicher scheint pünktlich zum Rheinischen Derby gegen Borussia Mönchengladbach mal so richtig in Form zu kommen. Vielleicht einen Tick zu früh?

Vier Tore, vier Vorlagen gegen die Fohlen

Denn in den vergangenen Derbys nutzte Kainz das Duell gegen den ungeliebten Rivalen gerne, um wieder in Form zu kommen. Vor ziemlich genau zwei Jahren empfingen die Geißböcke die Fohlen im Kölner Stadion. Der FC war in der Liga noch ohne Sieg. Sieben Spiele, sechs Niederlage lautete die bittere Bilanz. Nur ein müder Zähler war bis dahin drin. „In der Situation mit einem Punkt aus sieben Spielen wird natürlich sehr viel geschrieben und hinterfragt“, sagte Kainz damals. Dabei war es vor allem der Kapitän, der hinterfragt wurde. Die falsche Position, die falsche Form, die falsche Leistung waren damals Themen. Doch ausgerechnet gegen Gladbach platzte der Knoten. Mit zwei (eigentlich drei, einer wurde wiederholt) verwandelten Elfmetern brachte Kainz den FC auf Erfolgskurs.

Ein Jahr zuvor kamen die Kölner zwar nicht über ein torloses Remis hinaus, der Mittelfeldspieler war aber auch einer der besseren Geißböcke und zeigte nach zuvor eher durchwachsenen Leistungen eine starke Form. Zuletzt trafen die Teams im April 2024 aufeinander. Kainz hatte wieder den Faden verloren. Es wurde über die Bürde der Kapitänsbinde diskutiert. Gegen Leverkusen saß der Kapitän auf der Bank, gegen die Fohlen kehrte er zurück und fand erneut die richtigen Schlüssel. Beim 3:3 bereitete der Österreicher gleich zwei Tore vor. Insgesamt stand Kainz für den FC gleich acht Mal im Derby auf dem Platz. Von den jüngsten sechs verlor der Mittelfeldspieler mit Köln nur eins, gewann immerhin drei. Mittlerweile kommt Kainz auf vier Tore und vier Vorlagen gegen Gladbach.

„Es wird ein sehr spezielles Spiel. Ich habe schon einige Geschichten in Derbys gehabt – gute wie schlechte“, sagte Kainz am Sonntag nach dem HSV-Spiel. Zu den schlechten gehört sicherlich das 2:5 in der Spielzeit 21/22. Damals sah der Österreicher nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte. Zuvor hatte Kainz noch per Elfmeter den Ausgleich erzielt. Am Samstag steht das nächste Kapitel an. In Form befindet sich der 33-Jährige ganz offensichtlich.

29 Mal probiert, endlich ist es passiert! Florian Kainz meldet sich eindrucksvoll zurück

Florian Kainz jubelt mit der Mannschaft
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29 Mal probiert, endlich ist es passiert! Florian Kainz meldet sich eindrucksvoll zurück

Mit einem guten Spiel und einem überragenden Freistoß setzt er nach einer schwereren Phase wieder ein Ausrufezeichen beim 1. FC Köln: Florian Kainz meldet sich eindrucksvoll zurück.

Noch kein Mal schaffte es der Mittelfeldspieler in die Anfangsformation – bis zum Sonntag. Und sofort zeigte er eine beeindruckende Leistung für den 1. FC Köln: Florian Kainz meldet sich eindrucksvoll zurück.

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Für Florian Kainz gab es erst einmal nur einen Weg. Den zu Linton Maina. Der Mittelfeldspieler schüttelte seine Mannschaftskollegen nach seinem Treffer mit einer kurzen Täuschung ab, um seinem langjährigen Weggefährten lächelnd in die Arme zu fallen. Die beiden Kölner Profis eint eine ungewohnte Rolle in dieser Saison. Sowohl Maina als auch Kainz gehörten in den vergangenen Jahren zu den Stammspielern, oft auch zu den Leistungsträgern, zumindest zum erweiterten Kreis der Startelf. In dieser Saison ist alles anders. Die beiden Offensivkräfte kommen nicht so recht über die Rolle des Jokers hinaus. Im Sommer hatten sowohl Maina als auch Kainz im Interview mit come-on-fc.com gesagt, dass sie sich über den neuen, großen Konkurrenzkampf freuen. Die Freude hielt sich sicherlich zuletzt in Grenzen.

„Die ganze Situation war Wahnsinn“

Doch Lukas Kwasniok hält auch weiterhin sein Wort. Am Freitag hatte der Trainer gesagt, dass Florian Kainz irgendwann durchaus seine Chance von Beginn an bekommen würde. Und nur zwei Tage später war das irgendwann dann auch gekommen. Kainz und Maina standen in der Anfangsformation, der Österreicher zum ersten Mal in dieser Spielzeit, der gebürtige Berliner in der Liga zum zweiten Mal. „Dadurch, dass die Hamburger eben auch in einem 3-4-3 oder einem 3-5-2 zum Teil gegen den Ball agieren, war die Überlegung mit Ragnar Ache und mit Linton zwei unterschiedliche Spielertypen auf die letzte Reihe zu positionieren“, sagte Kwasniok. „Dann ist es manchmal schon auch sinnig, so einen Schwimmer irgendwo rund um die zwei zu positionieren.“ Kwasniok wollte mit diesem Schwimmer spielerische Mittel durchs Zentrum finden.

Und Kainz fand diese. Gerade im ersten Abschnitt lief im Zentrum viel über den Mittelfeldspieler. Der Routinier wich aber auch auf die Außen aus. Schon im ersten Abschnitt hätte der Offensivspieler treffen müssen, kurz bevor Ache die Führung erzielte. „Vor dem 1:0 wäre der Weg für mich frei gewesen und im Nachhinein war die ganze Situation Wahnsinn. Ich hätte dreimal selbst schießen können, dann wollte ich nicht zu Linton passen, weil ich dachte, dass er im Abseits stehen könnte“, sagte Kainz. „Dann kriegt ihn Linton auch nicht unter. Ragy hat es dann gut gemacht und ich freue mich, dass er wieder getroffen hat.“ Kainz nutzte dafür einen ruhenden Ball. Und das hatte nicht nur Seltenheitswert, das war die Premiere. „Ich habe ihn gut getroffen und bin froh, dass ich jetzt das erste Freistoß-Tor in meiner Karriere geschossen habe.“ 15 Jahre und 29 Versuche brauchte es für dieses Tor.

„Er hat die Chance genutzt“

Ein besonders schönes und ein besonders wichtiges. Denn eigentlich hatte der FC damit das Momentum wieder auf seiner Seite. „Kainzi hat heute diese Möglichkeit bekommen. Er hat sie genutzt und mit einem tollen Freistoß dann auch untermauert“, lobte Kwasniok, der aber auch schnell wieder bremste. „Er weiß, dass er nicht mehr jedes Spiel über 90 Minuten machen kann. Wir hoffen, dass wir nicht so lange auf das zweite Freistoß-Tor von ihm werden warten müssen wie aufs erste.“ Das hofft wohl auch Kainz, der sich in seiner „neuen Rolle“ auf der Bank erst einmal zurecht finden musste. „Es ist natürlich schön, dass ich der Mannschaft helfen konnte“, sagte der Mittelfeldspieler. Für Kainz wird es in den kommenden Wochen und Monaten darum gehen, Eigenwerbung zu betreiben. Denn bekanntlich läuft der Vertrag des Österreichers im Sommer aus. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg.


Florian Kainz und seine neue Rolle beim 1. FC Köln

Florian Kainz vom 1. FC Köln im Duell gegen den VfB Stuttgart
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Florian Kainz und seine neue Rolle beim 1. FC Köln

Nachdem er in der Saison 2022/23 noch als Kölner Kapitän auf dem Platz stand, kommt der 32-Jährige unter FC-Trainer Lukas Kwasniok noch nicht so richtig auf viel Einsatzzeit beim 1. FC Köln: Florian Kainz bleibt aktuell nur die Jokerrolle.

Der Österreicher ist in dieser Saison nicht die erste Wahl von Trainer Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln: Florian Kainz bleibt aktuell nur die Jokerrolle.

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Wenn die österreichische Nationalmannschaft diese Woche in den Qualifikationsspielen für die kommende Weltmeisterschaft gegen San Marino und Rumänien antritt, bleibt Florian Kainz nur noch die Rolle des Zuschauers. Keine unbekannte Rolle. Denn der Mittelfeldspieler war schon in den vergangenen Länderspielpausen nicht mehr für das Team von Ralf Rangnick nominiert, befand sich wenn überhaupt noch auf Abruf. Im Sommer 2024 nahm Kainz mit Österreich in seiner Wahlheimat Deutschland noch an der Europameisterschaft teil – zwar nur Edelreservist, dennoch war es nach eigenem Bekunden eine der schönsten Erfahrungen seiner Karriere.

Florian Kainz nur noch Edeljoker

Aktuell deutet nicht wirklich viel daraufhin, dass es eine Rückkehr in die Auswahl des ÖFB gibt. Zwar ist die Tür für den technisch starken Mittelfeldspieler sicherlich nicht geschlossen, die ganz großen Chancen sich zu beweisen, bekommt der 32-Jährige zumindest aktuell auch nicht. Kainz ist unter Lukas Kwasniok „nur“ noch Edeljoker. Das liegt auch an der Transferpolitik der Geißböcke. Der FC hat im Sommer gerade in der Offensive noch einmal richtig groß aufgetischt. Hat mit Jakub Kaminski einen neuen Stammspieler verpflichtet, mit Said El Mala einen großen Hoffnungsträger dazubekommen und auch Marius Bülter spielte schon auf der offensiven Außenbahn.

Viel Konkurrenz also für den Österreicher. Bereits im Sommer war sich der 32-Jährige über die Situation bewusst, bewertete die Zusammenstellung der Mannschaft mit Blick auf seine Zukunft durchaus realistisch. „Die Konkurrenz ist auf jeden Fall sehr groß mit Jakub und seiner Bundesligaerfahrung. Dazu Said, der ein Shootingstar ist. Aber auch mit Linton und rechts mit Jan Thielmann“, sagte Kainz im Interview mit come-on-fc.com im Zuge des Trainingslagers in Bad Waltersadorf. „Gerade auf den Außen ist die Konkurrenz sehr groß. Das ist aber auch gut und jeder nimmt das im Training gut an und versucht, Gas zu geben“, so Kainz weiter.

Wenig Einsatzzeit und offene Zukunft

Die Strategie des Trainers, dass der Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft die Leistungen der einzelnen Akteure anfacht, scheint aktuell aufzugehen. Bisher gab es auch immer wieder Spieler, die sich – wie zuletzt Dominique Heintz – zurück in die Startelf von Trainer Lukas Kwasniok trainieren konnten. Kainz kam bis dato allerdings nicht über die Rolle des Jokers hinaus. In den bisherigen sechs Duellen kam der Österreicher auf vier Einsätze und insgesamt 63 Minuten Einsatzzeit. In keiner Begegnung stand er länger als 20 Minuten auf dem Platz. Gegen Freiburg wurde der Österreicher nicht einmal im Spieltagskader berücksichtigt.

Mit einem Vertrag bis Sommer 2026 ausgestattet wird sich Kainz unter diesen Umständen möglicherweise Gedanken über seinen Verbleib beim FC machen. „Es gab noch keine Gespräche. Ich bin jetzt in einem Alter, in dem man nicht mehr die ganz langen Verträge hat. Ich lasse das in Ruhe auf mich zukommen“, äußerte sich der 32-Jährige noch im Trainingslager zu seiner Zukunft. Ob Kainz sich in dieser Saison noch in die Startelf spielen kann, ist offen, bei Kwasnioks durchlässigem System aber sicherlich nicht gänzlich unmöglich.