Nach der Freude geht der Blick nach vorne: FC-Frauen wollen im DFB-Pokal nachlegen

Sandra Jessen vom 1. FC Köln im Duell gegen die SGS Essen
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Nach der Freude geht der Blick nach vorne: FC-Frauen wollen im DFB-Pokal nachlegen

Freude und Erleichterung waren groß bei den Fußballerinnen des 1. FC Köln: Durch den ersten Saisonsieg in Essen fiel eine Last von den Schultern, das Team sprang aus dem Tabellen-Keller der Bundesliga. Doch schon am Wochenende steht die nächste Herausforderung auf dem Plan für die Frauen des 1. FC Köln: Am Sonntag steht die erste Hauptrunde im Pokal an.

Nach dem Duell gegen Essen geht es für die Frauenmannschaft des FC direkt weiter. Im DFB-Pokal muss direkt nachgelegt werden von den Frauen des 1. FC Köln: Am Sonntag steht die erste Hauptrunde im Pokal an.

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Es war durchaus Druck auf dem Kessel am Mittwochabend an der Hafenstraße: Sowohl die SGS Essen als auch der 1. FC Köln hatten die Chance, mit einem Sieg im Keller-Duell den bisher missglückten Saisonstart positiver zu gestalten. Entsprechend drohte dem Verlierer des Duells der verfrühte Herbst-Blues. Und letztlich schafften es die Kölnerinnen insbesondere dank einer konzentrierten Anfangsphase, die Partie für sich zu entscheiden. Der Doppelpack von Sandra Jessen reichte am Ende gegen einen überraschend harmlosen Gegner zu den ersten drei Punkten in dieser Saison. Damit sprang der FC am Ende des Spieltags vom letzten Platz auf Rang elf – und feierte den Erfolg nach dem Abpfiff mit den anwesenden Kölner Fans.

„Nicht schön, aber wertvoll“

„Das ist ein sehr wichtiger Sieg für uns“, strahlte die Matchwinnerin Sandra Jessen nach der Partie, „besonders für den Kopf. Wir haben viel gearbeitet, viel auf dem Platz gemacht und Gas gegeben. Aber endlich mal belohnt zu werden, ist natürlich etwas Besonderes.“ Trainerin Britta Carlson konstatierte nach dem Schlusspfiff zum Sieg: „Nicht schön, aber wertvoll. Wir hätten trotzdem auch noch ein Tor machen können, auch wenn wir jetzt nicht unseren besten Fußball gezeigt haben. Aber lieber so als bei den anderen Spielen. Insofern bin ich total happy, auch für die Mannschaft, für den ganzen Invest, den sie jetzt gefahren haben, dass sie in gewissen Situationen auch cleverer waren als vorher, um das jetzt auch verdient nach Hause zu bringen.“

Auf die Frage, ob die Erleichterung oder die Freude nach dem Abpfiff überwogen, entgegnete die Trainerin: „Erleichterung habe ich gar nicht, eher Freude, weil ich darauf vertraut habe, dass es irgendwann passieren wird. Es war nicht so, dass ich in Selbstmitleid verfalle, auch für die Mannschaft nicht. Ich habe gesehen, wo die Entwicklung hingeht. Klar tut es gut, wenn du jetzt drei Punkte hast, wenn du vorher als einziger mit null Punkten ganz unten stehst.“ Der Blick beim FC ging aber nach dem Duell schnell wieder nach vorne, denn schon am Sonntag geht es weiter, wenn auch in einem anderen Wettbewerb: Die Kölnerinnen müssen in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals beim VfR SW Warbeyen antreten.

Unterschätzen darf man den Gegner nicht

Dabei zählt gegen das aktuelle Schlusslicht der zweiten Bundesliga in Kleve nur ein Weiterkommen. Unterschätzen darf und wird der FC den kommenden Gegner dennoch nicht. Das lehrt auch die Vergangenheit aus der Vorsaison, als die Kölnerinnen schon in der ersten Runde das Pokal-Derby bei der klassentieferen Mönchengladbacher Borussia nach Elfmeterschießen verlor. „Wir haben jetzt eine englische Woche in den Knochen, wollen aber genauso weitermachen und wollen das Spiel natürlich gewinnen“, richtete Carlson den Blick nach vorne, „dafür werden wir die Kraft wieder sammeln und werden es angehen wie jedes andere Pflichtspiel auch. Es ist ein Pokalspiel und da hofft jeder, egal auf wen er trifft, dass er weiterkommt.“

Die Kölnerinnen hoffen, dass der Traum vom Endspiel im eigenen Stadion in dieser Saison deutlich länger lebt. Das Finale steigt am 14. Mai 2026 im Müngersdorfer Stadion.


Mit Jessen-Doppelpack zum ersten Sieg: FC-Frauen gewinnen Keller-Duell

Jubel bei den Frauen des 1. FC Köln
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Mit Jessen-Doppelpack zum ersten Sieg: FC-Frauen gewinnen Keller-Duell

Die Fußballerinnen des FC haben den ersten Saisonsieg gefeiert und damit die rote Laterne in der Bundesliga abgegeben: Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen das Kellerduell bei der SGS Essen an der Hafenstraße verdient mit 2:1 und verweisen den Gegner damit ans Tabellenende.

Matchwinnerin war im Duell gegen Essen Sandra Jessen, die beide Tore für den FC erzielte. Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen das Kellerduell bei der SGS Essen 2:1.

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Kölns Trainerin Britta Carlson vertraute derselben Startelf, die drei Tage zuvor höchstunglücklich in der Nachspielzeit gegen den VfL Wolfsburg verloren hatte. Die Kölnerinnen starteten engagiert in die Partie. Insbesondere Carlotta Imping sorgte über die rechte Seite für Schwung. Folgerichtig ging der FC auch früh in Führung. Sara Agrez schlug einen Ball hoch in die Spitze Richtung Sandra Jessen, der jedoch eigentlich kein Problem für Kim Sindermann hätte sein dürfen. Der Essener Torhüterin fehlte es jedoch am passenden Timing beim Herauslaufen und kam so nicht richtig an den Ball, der wieder vor den Füßen Jessens landete. Die Kölner Stürmerin staubte ab zum Kölner 1:0 (11.).

Hochverdienter Auswärtserfolg

Und es kam noch besser für die Rheinländerinnen: Lisa Schmitz schlug den Ball kurz danach hoch aus der eigenen Hälfte in die Spitze. Wieder startete Jessen durch, schüttelte Vanessa Fürst vor dem Strafraum ab. Die Ex-Kölnerin fälschte den Schuss noch unhaltbar ab, der sich in hohem Bogen über Sindermann zum 2:0 für den FC ins Netz senkte (14.). Die SGS fand nach rund 25 Minuten jedoch ins Spiel – und zum schnellen Anschlusstreffer. Der Angriff entstand aus einem Essener Einwurf. Der Ball landete über zwei Stationen schließlich bei Shari van Belle, die zum 2:1 ins Eck schlenzte (32.). Sylwia Matysik und Agrez waren in dieser Situation zu weit entfernt von der Torschützin.

Die SGS war nach dem Seitenwechsel bemüht, den Ausgleich zu erzielen, allerdings fehlten den Essenerinnen die Ideen, um die Kölner Abwehr in Bedrängnis zu bringen. Dem FC wäre hingegen beinahe die vermutliche Entscheidung gelungen, ein Distanzschuss der eingewechselten Martyna Wiankowska flog jedoch Zentimeter über den Querbalken (66.). Lydia Andrade scheiterte mit ihrem Schuss an Essens Torfrau (73.) und scheiterte auch freistehend an der Keeperin (82.). Am Ende freuten sich die Kölnerinnen über einen hochverdienten Auswärtserfolg, der insbesondere auch für die Köpfe der Spielerinnen wichtig sein dürfte nach dem missglückten Saisonstart und dem Last-Minute-K.O. am Sonntag gegen Wolfsburg.

Für den FC geht es am Sonntag (13 Uhr) in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals zum Zweitliga-Schlusslicht VfR Warbeyen in Kleve. Danach ist am 5. Oktober (18:30 Uhr) Bayer Leverkusen in der Bundesliga zum Derby zu Gast im Franz-Kremer-Stadion.

1. FC Köln: Schmitz – Matysik (46. Andrade), Hegering, Agrez, Gerhardt – Feiersinger, Vogt, Donhauser (61. Wiankowska) – Imping (88. Leimenstoll), Achcinska (70. Stolze), Jessen. Tore: 0:1/0:2 Jessen (11./14.), 1:2 van Belle (32.). Zuschauer: 1235.


Nach spätem Nackenschlag gegen Wolfsburg: FC-Frauen brauchen ersten Sieg in Essen

Britta Carlson und Laura Donhauser vom 1. FC Köln nach der Niederlage gegen den VfL Wolfsburg.
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Nach spätem Nackenschlag gegen Wolfsburg: FC-Frauen brauchen ersten Sieg in Essen

Die FC-Frauen konnten sich für einen engagierten Auftritt gegen den VfL Wolfsburg nicht belohnen. Der späte Nackenschlag muss nun schnellstmöglich raus aus den Köpfen der FC-Frauen: Am Mittwochabend zählt einzig ein Sieg an der Hafenstraße in Essen. Andernfalls rückt das Saisonziel in weite Ferne.

Bereits in zwei Tagen steht das nächste Duell an für die Fußballerinnen des 1. FC Köln. Dann wird es ernst für die FC-Frauen: Am Mittwochabend zählt einzig ein Sieg in Essen.

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Eine Niederlage gegen den VfL Wolfsburg ist für den 1. FC Köln grundsätzlich keine Schmach. Dafür sind die Vorzeichen bei beiden Vereinen aller Entwicklung rund ums Geißbockheim zum Trotz nach wie vor viel zu unterschiedlich. Schmerzhaft wird eine Niederlage gegen die vermeintliche Übermannschaft aus Niedersachen jedoch so, wie sie am Sonntagabend zustande kam. Eigentlich sah schon alles nach dem zweiten Punktgewinn gegen den VfL innerhalb eines knappen halben Jahres aus. Er wäre zwar schmeichelhaft gewesen angesichts der fahrlässigen Wolfsburger Chancenverwertung, aber letztlich der Lohn für einen leidenschaftlichen und bisweilen mutigen Kölner Auftritt. Es wäre auch ein Punkt für die Moral gewesen, nachdem es für die Kölner bislang weder gegen Leipzig noch in Freiburg für phasenweise gute Auftritte etwas Zählbares zu holen gab.

“Du musst jetzt gut regenerieren“

Stattdessen ist die Trainerin Britta Carlson in der kurzen Vorbereitungszeit vor dem Auswärtsspiel in Essen am Mittwochabend insbesondere als Psychologin gefragt. Auch Carlson selbst schritt nach dem Abpfiff am Sonntagabend konsterniert in die Kabine, ihre Spielerinnen noch viel mehr. „Es tut extrem weh, wenn du in der letzten Minute noch so ein Gegentor bekommst. Auch wieder durch einen Standard, was wir tausend Mal besprochen haben. Dass man sich wieder um den Lohn bringt, tut mir in erster Linie leid für die Spielerinnen, weil sie einfach so ein hohes Invest hatten gegen einen guten Gegner“, so Carlson.

“Wir haben uns nicht hinten reingestellt, wir haben versucht mit zu agieren. Ich sehe da die Schritte und weiß auch, dass wir das in vielen Phasen immer wieder gut umgesetzt haben, unsere Möglichkeiten hatten, uns auch Standards rausgespielt haben, auch die eine oder andere Abschluss-Situation hatten. Deswegen tut es mir im Endeffekt sehr leid für unsere Spielerinnen.“

FC-Frauen: Am Mittwochabend zählt einzig ein Sieg in Essen

Die Trainerin sprach auch den psychologischen Effekt dieses späten Rückschlags an zum Start der englischen Woche an: „Du musst jetzt gut regenerieren und vor allem versuchen, die Köpfe wieder hochzubekommen. Ich glaube, das ist die größte Herausforderung, weil es natürlich auch für die Spielerinnen schwer ist. Wenn du das Erfolgsmomentum nie bekommst, dann ist es schwer, immer wieder diese Motivation hochzuhalten, das ist keine Frage. Aber wir haben die Chance am Mittwoch, das umzusetzen. Das ist das Gute am Sport, dass wir immer wieder die Chance haben, an uns zu arbeitenund es besser zu machen. Ich sehe immer wieder kleine Schritte, aber der entscheidende, sich das Glück hart zu erarbeiten, da sind wir noch auf dem Weg.“

Der Druck für die Mannschaft wird freilich von Spiel zu Spiel größer, denn ein Sieg in Essen an der Hafenstraße ist nach den drei Auftakt-Niederlagen fast schon Pflicht. Einerseits, um im Keller-Duell einen Konkurrenten zu überholen, andererseits aber insbesondere, um das Saisonziel des frühzeitigen Klassenerhalts nicht aus den Augen zu verlieren. Sollte es in Essen eine weitere Niederlage geben, droht mit Blick auf den danach folgenden Gegner Bayer Leverkusen sogar die Horror-Bilanz von fünf Niederlagen in Folge zum Saisonstart. Die Aufbruch-Stimmung nach dem Umbruch im Sommer wäre zunächst komplett dahin. Die Statistik macht aber zunächst wenig Mut: Der 1. FC Köln konnte in Essen bislang noch nie gewinnen.


Nackenschlag in der Nachspielzeit: Frauen des 1. FC Köln verlieren gegen Wolfsburg

Sara Agrež im Zweikampf beim Spiel des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg
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Nackenschlag in der Nachspielzeit: Frauen des 1. FC Köln verlieren gegen Wolfsburg

Drittes Spiel, dritte Niederlage und dieses Mal eine besonders bittere. Die Frauen des 1. FC Köln verlieren auch gegen Wolfsburg 1:2 und haben somit die zweite sportliche Überraschung gegen Wolfsburg in diesem Jahr knapp verpasst. Nach dem 0:0 im Februar sah es lange nach der nächsten Punkteteilung aus. Doch spät in der Nachspielzeit trafen die Gäste.

Weiterer Dämpfer für die Kölner Fußballerinnen. Die Frauen des 1. FC Köln verlieren auch gegen Wolfsburg 1:2 und kassieren die dritte Niederlage im dritten Spiel.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startaufstellung im Vergleich zur 0:1-Niederlage neun Tage zuvor in Freiburg auf zwei Positionen: Sylwia Matysik und Anna Gerhardt ersetzten Martyna Wiankowska und die verletzte Weronika Zawistowska. Die FC-Frauen starteten druckvoll in die Partie und hielten das Spielgeschehen der ersten Minuten weitgehend in der Wolfsburger Hälfte. Folgerichtig gab es den ersten Torschuss durch die Gastgeberinnen, doch der Ball von Laura Donhauser flog deutlich am VfL-Tor vorbei (7.). Die Gäste hatten eine gute Kopfball-Chance durch Alexandra Popp nach einer hohen Flanke in den Sechzehner. Marina Hegering fälschte den Torabschluss noch gefährlich ab, doch Lisa Schmitz war aufmerksam und hielt den Ball fest (19.). Wolfsburg fand jedoch auch danach nicht richtig ins Spiel, biss sich an der Kölner Hintermannschaft immer wieder die Zähne aus.

Schwerstarbeit für Marina Hegering

Die Kölnerinnen blieben aber weiter mutig und suchten selbst immer wieder den Weg nach vorne. So leiteten die FC-Frauen einen Spielzug über die rechte Außenbahn ein. Der Ball landete bei Carlotta Imping, die noch ein paar Schritte in die Mitte zog und aus rund 18 Metern unhaltbar ins Eck schlenzte zum 1:0 (38.). Dies war zugleich der erste Kölner Saisontreffer. Auf der Gegenseite musste Lineth Beerensteyn frei aufs Tor zulaufend den schnellen Ausgleich erzielen, allerdings erwies sich Lisa Schmitz als nervenstärker und wehrte den Ball ab (43.). Nur wenige Augenblicke später hatte die Wolfsburger Stürmerin das bessere Ende jedoch auf ihrer Seite: Alexandra Popp legte eine Flanke am Fünfer per Kopfball quer. Schmitz fehlte es beim Rauslaufen am Timing und Beerensteyn köpfte zum 1:1 ins leere Tor (45.).

Nach dem Seitenwechsel wartete insbesondere auf Marina Hegering Schwerstarbeit. Die Kölner Kapitänin war immer wieder damit beschäftigt, gefährliche Angriffe des VfL am und im Sechzehner zu entschärfen. Der Favorit hatte den Druck merklich erhöht, der FC fand kaum noch für Entlastung über die Mittellinie. Schmitz parierte einen strammen Distanzschuss von Popp und verhinderte damit den Rückstand (71.). Riesenglück hatte der FC, als Wolfsburgs eingewechselte Smilla Vallotto sich frei im Sechzehner die Ecke aussuchen konnte, den Ball aber am Kölner Kasten vorbeilegte (82.). Bei der Entstehung dieser Situation kreuzten sich die Laufwege von Popp und Hegering und beide mussten behandelt werden. Für Hegering ging es nach kurzer Zeit weiter, Wolfsburgs Star-Stürmerin hingegen musste ausgewechselt werden und verließ den Platz von zwei Betreuern gestützt, konnte mit dem dick bandagierten rechten Fuß nicht mehr auftreten. Von den FC-Fans gab es aufmunternden Applaus.

Spät in der Nachspielzeit schlug der Favorit doch noch zu: Camilla Küver köpfte eine Ecke am ersten Pfosten zum 1:2 ins Tor (90.+6). Lisa Schmitz machte erneut nicht die beste Figur. Für die FC-Frauen geht es in der englischen Woche der Bundesliga bereits am Mittwochabend (19 Uhr) weiter mit dem Auswärtsspiel bei der SGS Essen. Es wird das Keller-Duell der Bundesliga, denn der FC rutschte durch die dritte Niederlage im dritten Spiel ans Tabellenende. Essen steht auf dem vorletzten Platz.

1. FC Köln: Schmitz – Matysik, Hegering, Agrez (90. Bohnen), Gerhardt – Feiersinger (67. Schiffarth), Vogt, Donhauser – Imping, Achcinska, Jessen (81. Leimenstoll). Tore: 1:0 Imping (38.), 1:1 Beerensteyn (45.), 1:2 Küver (90.+6). Zuschauer: 2240


„Wollen Schwung mitnehmen“: FC-Frauen nach zwei Niederlagen selbstbewusst vor dem Wolfsburg-Heimspiel

Britta Carlson, Trainer in der Frauen des 1. FC Köln
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„Wollen Schwung mitnehmen“: FC-Frauen nach zwei Niederlagen selbstbewusst vor dem Wolfsburg-Heimspiel

Die Aufgabe könnte kaum schwieriger sein für die Damen des 1. FC Köln: Die FC-Frauen empfangen nach zwei Niederlagen zum Saisonstart am Sonntagabend (18:30 Uhr) ausgerechnet den Branchen-Riesen VfL Wolfsburg im Franz-Kremer-Stadion.

Trainerin Britta Carlson hofft auf die nächste Überraschung gegen ihren Ex-Verein mit den Fußballerinnen des 1. FC Köln: Die FC-Frauen empfangen den VfL Wolfsburg.

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An die letzte Begegnung mit dem VfL Wolfsburg dürfte Britta Carlson noch gute Erinnerungen haben. Die gebürtige Kielerin feierte am 7. Februar ihre Premiere als FC-Trainerin – und das just gegen ihren Ex-Verein aus Niedersachsen, bei dem sie jahrelang als Co-Trainerin aktiv war. Und die Kölnerinnen wuchsen in dem Duell Davids gegen Goliath über sich hinaus, trotzten dem VfL ein 0:0 ab und sorgten damit für den Anfang vom Ende der Wolfsburger Titel-Träume in der Bundesliga.

„Wolfsburg ist der Favorit“

Ein knappes halbes Jahr später kreuzen sich die Wege erneut, abermals im Franz-Kremer-Stadion – und erneut rechnen sich die Kölnerinnen durchaus etwas aus: „Wolfsburg ist der Favorit. Das ist aber eine Mannschaft, die auch im Umbruch ist und noch nicht so im Rhythmus. Das kommt uns sicherlich auch entgegen. Da wollen wir wieder mutig agieren, uns nicht hinten reinstellen, sondern auch unsere eigenen Momente kreieren, unsere eigenen Möglichkeiten, um die dann gezielter abzuschließen und auch vor allem mehr zum Torabschluss zu kommen“, gab Carlson die Marschroute vor. Die Trainerin nimmt sich dabei sicher auch den Hamburger SV zum Vorbild.

Die Hanseaten trotzten dem VfL als Aufsteiger am ersten Spieltag ein 3:3 ab. „Das war unglücklich, weil sie klar die bessere Mannschaft waren, aber das dann nicht konsequent zu Ende gespielt haben. Gegen Jena haben sie in der Schlussphase verdient das Ergebnis hochgeschraubt mit einer großen Dominanz“, analysierte Carlson das folgende 3:1 Wolfsburgs gegen den zweiten Aufsteiger aus Jena am zweiten Spieltag, „sicherlich klappte auch noch nicht alles. Das sieht man auch in den Abläufen mit dem Umbruch, den sie auch hatten.“ Beim FC wiederum läuft jedoch auch noch längst nicht alles rund. Die Kölnerinnen starteten mit zwei Niederlagen in die neue Spielzeit und warten sogar noch auf ihren ersten Saisontreffer.

„Wir wollen den Schwung trotz der Niederlage aus dem Freiburg-Spiel mitnehmen“

Dennoch zog Carlson viel Kraft aus dem jüngsten Auftritt ihrer Mannschaft in Freiburg, auch wenn die Punkte ausblieben: „Was positiv war, war die ganze Art und Weise, wie wir das Spiel angegangen sind, wie aggressiv wir waren. Aber auch im Ballbesitz, wie wir unsere eigenen Momente kreiert haben. Da fehlt einfach das Momentum und auch die Cleverness in der richtigen Situation. Gerade auch, weil wir wieder ein Standard-Gegentor bekommen haben. In der Situation, in der Marina Hegering am Boden lag, können wir den Ball vorher klären. Das sind Dinge, bei denen die Mannschaft weiter wachsen und lernen muss. Aber wir ziehen viel Positives aus dem Spiel, dass wir auch die deutlich bessere Mannschaft waren gegen einen Gegner, der im letzten Jahr noch Tabellen-Fünfter war. Wir wollen den Schwung trotz der Niederlage aus dem Freiburg-Spiel mitnehmen.“

Für die bereits angesprochene Kapitänin Marina Hegering und auch die Torhüterin Lisa Schmitz wird das Duell am Sonntagabend ein Wiedersehen mit ihrer Vergangenheit. Das Duo wechselte im Sommer aus Wolfsburg ans Geißbockheim. Für Carlson selbst werde es schon deutlich weniger besonders als noch beim eingangs angesprochenen Duell im Februar: „Da war es schon etwas komisch, weil ich jahrelang dort war. Aber das ist ja schon lange her, 2018. Ich habe natürlich immer noch viele Bekannte und auch mit dem Trainer Stephan Lerch lange zusammengearbeitet, er ist auch ein guter Freund. Aber das kann ich sehr gut ausblenden. Das wird ein Bundesliga-Spiel gegen eine starke Mannschaft, in dem wir uns auch nicht verstecken wollen.“

Einsatzmöglichkeiten am Sonntag

Personell hofft die Trainerin derweil auf einige Rückkehrerinnen im Vergleich zum letzten Spiel. Fest stehen nur die Ausfälle von Taylor Ziemer, Dora Zeller und Paula Hoppe. Aurora Mikalsen ist in dieser Woche wieder ins Training eingestiegen, die Startelf wird entsprechend noch zu früh kommen. Bei allen anderen Spielerinnen hoffen Carlson und ihr Staff auf die Einsatzmöglichkeiten am Sonntag.


Nach Freiburg-Pleite: FC-Frauen vor richtungsweisenden Wochen

Britta Carlson beim Training des 1. FC Köln
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Nach Freiburg-Pleite: FC-Frauen vor richtungsweisenden Wochen

Gut gespielt, aber mit leeren Händen auf dem Heimweg: Die Fußballerinnen des 1. FC Köln konnten sich im Bundesliga-Auswärtsspiel beim SC Freiburg (0:1) nicht für einen phasenweise starken Auftritt belohnen. Die kommenden Wochen werden richtungsweisend bei den Frauen des 1. FC Köln.

Trainerin Britta Carlson lobte nach dem Freiburg-Spiel ihre Mannschaft – und haderte mit dem Offensiv-Ertrag. Die kommenden Wochen werden richtungsweisend bei den Frauen des 1. FC Köln.

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Am Ende gab es im Breisgau außer warmen Worten des Gegners nichts zu holen für die Frauen des 1. FC Köln. „In der ersten Hälfte hat uns der FC überrollt. Wir hatten gar keine Kontrolle in unserem Spiel“, äußerte Freiburgs Trainer Edmond Kapllani nach der Partie.  Diese Vorlage verwertete Kölns Coach Britta Carlson kurz danach für ein Lob an ihre eigene Mannschaft: „Wir haben von der ersten Minute gezeigt, dass wir das Spiel unbedingt gewinnen wollten, waren sehr dominierend in unserem Spiel.“

„Wir haben heute gezeigt, dass wir es können“

Das Manko im Kölner Spiel – und das ist nunmehr bereits ein jahrelanges Dilemma – war die eigene Chancenverwertung. Sowohl vor der Pause als auch danach hätte der FC zwingend in Führung gehen müssen. „Uns hat vor dem Tor allerdings die Durchschlagskraft gefehlt“, haderte Carlson, „Freiburg hat sein Tor durch einen Standard gemacht. Das fehlt uns momentan noch. Wir waren die bessere Mannschaft, wir haben viel umgesetzt, haben mit Herz gespielt, mit Intensität und der Qualität das Spiel zu gestalten.“

Dennoch stehen die Kölnerinnen auch nach dem zweiten Spieltag weiter ohne Punkte da – und eben sogar auch ohne einen eigenen Treffer. An diesem Manko muss Carlson dringend arbeiten – auch wenn sie dabei auf wichtige Spielerinnen verzichten muss. Mit Anna-Lena Stolze, Pauline Bremer und Dora Zeller fehlte in Freiburg ein Offensiv-Trio, das eigentlich Tore garantieren sollte. Carlson nahm am Ende aus Freiburg zwar keine Punkte, dafür aber positive Eindrücke mit zurück in die Domstadt: „Wir haben heute gezeigt, dass wir es können. Es fehlen die letzten paar Prozentpunkte, um sich zu belohnen, oder in allen Phasen wach zu sein und das Tor zu verhindern mit allem, was wir haben. Alle haben bis zuletzt gekämpft. In der entscheidenden Phase waren wir aber nicht wach genug – und das müssen wir einfach abstellen.“

Richtungsweisende Wochen

Die kommenden Wochen werden bereits richtungsweisend für die FC-Frauen für den weiteren Saison-Verlauf. Das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg muss als Bonus-Spiel angesehen werden, auch wenn dem FC in der vergangenen Saison mit dem 0:0 ein Achtungserfolg gelang. In den Duellen danach in Essen sowie beim Heimspiel-Doppelpack gegen den rheinischen Rivalen aus Leverkusen und den Aufsteiger Union Berlin sollten die Geißböcke nach Möglichkeit vier bis sechs Punkte einfahren, um nicht wieder bis zur Winterzeit im Tabellenkeller zu hängen. Dann wäre auch das Saisonziel der Sportchefin Nicole Bender-Rummler weiter greifbar, den Klassenerhalt frühzeitig – und damit nicht erst im Frühjahr – sicherzustellen.


Zweites Duell, zweite Niederlage: FC-Frauen verlieren auch in Freiburg

Britta Carlson kassiert mit ihrem Team die zweite Niederlage
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Zweites Duell, zweite Niederlage: FC-Frauen verlieren auch in Freiburg

Der Fehlstart der FC-Frauen ist perfekt: Am Freitagabend reichte eine gute erste Hälfte nicht für etwas Zählbares im Breisgau. Die Fußballerinnen des 1. FC Köln verlieren 0:1 beim SC Freiburg und stehen damit nach dem zweiten Spieltag weiter ohne Punkte und sogar ohne ein eigenes Tor da.

Zwei Spiele, zwei Pleiten – die Fußballerinnen des 1. FC Köln verlieren 0:1 beim SC Freiburg. Und das, obwohl die FC-Frauen eine Halbzeit gut mitspielten.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Start-Aufstellung gegenüber der 0:2-Auftakt-Pleite gegen Leipzig auf drei Positionen: Die etatmäßige Kapitänin Marina Hegering ersetzte die gelb-rot-gesperrte Celina Degen. Martyna Wiankowska spielte anstelle der kurzfristig ausgefallenen Anna Gerhardt. Zudem kam Weronika Zawistowska in der Offensive neu ins Team für die zuletzt gegen ihren Ex-Verein blass gebliebene Lydia Andrade.

Die Kölnerinnen, die im schwarzen Dom-Sondertrikot aufliefen, fanden gut in die Partie, wirkten im Spielaufbau fokussierter als die Gastgeberinnen. Bei den wenigen Freiburger Vorstößen präsentierte sich insbesondere Hegering bärenstark und wurde so ihrer Vorbild-Funktion gerecht. Die beste Chance besaßen zunächst die FC-Frauen: Laura Feiersinger traf nach Zuspiel von Carlotta Imping aus spitzem Winkel nur das Außennetz (26.).

Freiburg wäre jedoch kurz vor der Pause beinahe der Führungstreffer gelungen: Hegering legte eine hohe Freiburger Hereingabe unfreiwillig kurz vor dem Fünfer per Kopf quer, doch Greta Stegemann köpfte den hohen Ball knapp am Kölner Tor vorbei (42.).

Erst Dreifach-Chance, dann Gegentor

Nach dem Seitenwechsel neutralisierten sich beide Teams, gefährliche Aktionen in den beiden Strafräumen waren Mangelware. Mit zunehmender Spieldauer kamen die SCF-Frauen jedoch besser ins Spiel. Wild wurde es in der 66. Minute: Nach einer Wiankowska-Ecke trudelte ein Kopfball von Laura Vogt Richtung Tor, wurde aber vor der Linie noch gerettet, Laura Donhausers Nachschuss wurde ebenso geblockt wie Hegerings dritter Versuch.

Stattdessen gingen die Freiburgerinnen in Führung: Selina Vobian schlug einen Freistoß aus dem Mittelfeld hoch in den Strafraum. Svenja Fölmli stieg am höchsten und köpfte zum 1:0 ein (70.). Den Kölnerinnen fiel trotz der Wechsel in der Schlussphase nichts mehr ein, um dem Spiel noch eine Wende verpassen zu können. Über die 90 Minuten war eine gute erste Hälfte zu wenig für etwas Zählbares im Breisgau. Wie so oft in der Vergangenheit wurde dem FC die eigene offensive Harmlosigkeit zum Verhängnis. Eine Unachtsamkeit bei einem ruhenden Ball brachte am Ende sogar die Niederlage. Die Kölnerinnen hängen damit direkt zum Saisonstart erst einmal wieder im Tabellen-Keller. Für den FC geht es am kommenden Sonntag (18:30 Uhr) zuhause gegen den VfL Wolfsburg weiter.

1. FC Köln: Schmitz – Imping (83. Matysik), Hegering, Agrez, Wiankowska – Vogt, Feiersinger – Zawistowska (61. Andrade), Achcinska (73. Leimenstoll), Donhauser – Jessen (83. Schiffarth). Tor: 1:0 Fölmli (70.). Zuschauer: 2540.


Gelb-Rot und Torwartpatzer: Bittere Auftaktniederlage für FC-Frauen

Laura Feiersinger im Zweikampf
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Gelb-Rot und Torwartpatzer: Bittere Auftaktniederlage für FC-Frauen

Die Fußballerinnen des FC sind mit einer Niederlage in die Saison gestartet. Die Frauen des 1. FC Köln unterliegen Leipzig 0:2. Zudem sah Celina Degen die Gelb-Rote Karte.

Bitterer Nachmittag für die Kölner Fußballerinnen. Die Frauen des 1. FC Köln unterliegen am Samstag RB Leipzig 0:2.

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Zum Auftakt musste Britta Carlson direkt improvisieren. Die neue Spielführerin Marina Hegerin plagten muskuläre Probleme. Die ehemalige Nationalspielerin nahm also zunächst auf der Bank Platz. Angeführt wurde die Mannschaft von Laura Feiersinger. Im Tor startete Lisa Schmitz, in der Offensive begannen unter anderem die Ex-Leipzigerin Lydia Andrade sowie Neuzugang Sandra Maria Jessen. Die Kölnerinnen taten sich von Beginn an im Spielaufbau schwer, Pässe kamen nicht an, technische Fehler. So erarbeitete sich der Gast ein leichtes Übergewicht und belohnte sich auch. Marleen Schimmer bekam im linken Halbfeld den Ball, zog ein paar Meter ins Zentrum und dann aus knapp 20 Metern ab. Lisa Schmitz machte im Tor dabei überhaupt keine gute Figur: 0:1 (14.).

Gelb-Rot für Degen

Und RB hätte nachlegen können. Lisa Baum war zunächst durch, visierte den langen Pfosten an, verfehlte aber knapp. Einen weiteren Versuch der Offensivspielerin nach Pass von Schimmer entschärfte Schmitz sicher. Leipzig dominierte die Begegnung, die ganz großen Chancen blieben aber bis zur Pause aus. Und genau dort schien Carlson die richtigen Worte gefunden zu haben. Denn nach dem Wechsel bot sich zunächst einmal ein anderes Bild. Die Kölnerinnen waren dem Ausgleich nun deutlich näher. Unter anderem verfehlte Adriana Achcińska nach einem Querschläger. Jessen setzte einen Kopfball zudem knapp neben das Tor. Doch die Kölnerinnen bremsten sich selbst aus. Celina Degen hatte im ersten Abschnitt schon die Gelbe Karte gesehen, nach einem Halten im Mittelfeld gab es die Ampelkarte (57.).

Carlson reagierte und brachte Weronika Zawistowska für Andrade. Doch in Unterzahl hatte der FC nun wieder seine Probleme und kassierte den nächsten Gegentreffer. Nach einer starken Flanke von Schimmer stieg Sandra Starke hoch und nickte ein (62.). Und Marlene Müller hätte erhöhen müssen, als sie alleine aufs Tor zulief, legte den Ball aber neben das Gehäuse. Auf der anderen Seite traf die eingewechselte Sylwia Matysik nach einer Ecke den Pfosten. In der Schlussphase passierte abgesehen von einem guten Abschluss von Anna Gerhardt sowie zudem einer starken Grätsche der 27-Jährigen nicht mehr viel. Am kommenden Freitag ist der FC zu Gast in Freiburg.

1. FC Köln: Schmitz, Imping (76. Matysik), Degen, Agrez, Gerhardt, Vogt, Feiersinger, Achcinska, Andrade (59. Zawistowska), Donhauser, Jessen (76. Leimenstoll); Tore: 0:1 Schimmer (14.), 0:2 Starke (62.); Gelb-Rot: Celina Degen (57.)


Frauen des 1. FC Köln starten mit neuem Gesicht in die neue Saison

Laura Vogt im Einsatz für den 1. FC Köln
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Frauen des 1. FC Köln starten mit neuem Gesicht in die neue Saison

Vorhang auf für eine neue Saison der Frauen-Bundesliga: Der 1. FC Köln startet am Samstag mit einem Heimspiel im Franz-Kremer-Stadion gegen RB Leipzig in die neue Spielzeit. Das neuformierte Team strebt direkt zum Auftakt einen Dreier als Statement für eine sorgenfreie Saison an.

Es geht nun auch wieder los in der Frauen-Bundesliga: Der 1. FC Köln startet im eigenen Stadion gegen RB Leipzig in die neue Spielzeit.

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Mit Schwung in eine Saison ohne Sorgen – so lautet der Auftrag für die FC-Frauen vor dem Heimspiel am Samstag gegen Leipzig. Ein Heimsieg gegen Leipzig zum Saisonstart wäre Wind unter die Flügel der Kölnerinnen, um so endlich sorgenfrei durch eine Bundesliga-Spielzeit zu schweben. Im Idealfall entwickeln sich die FC-Frauen sogar zu den Überfliegerinnen der Liga – zumindest schielen die Verantwortlichen insgeheim sicher auf ganz andere Tabellen-Regionen als jene rund um die rote Zone am Ende. Trainerin Britta Carlson, die im Januar kam und nun das Team nach ihren Vorstellungen umbauen konnte, gab sich vor dem Auftakt kämpferisch: „Sicherlich ist Leipzig Favorit, aber wir müssen uns nicht verstecken. Wir haben ein Heimspiel, insofern wollen wir auch dominant auftreten.“

Einmal mehr das Auftaktduell

Kurios: Das Duell Köln gegen Leipzig am ersten Spieltag gibt es bereits das dritte Jahr in Folge. Bisher ist die Bilanz ausgeglichen, beide Teams gewannen jeweils ein Duell mit 2:1. Am Samstag soll das Pendel zugunsten der Kölnerinnen ausschlagen. Dafür ist es jedoch notwendig, dass die FC-Frauen ihre Chancen besser nutzen als noch in der vergangenen Saison. Und auch besser als noch vor einer Woche bei der Generalprobe gegen Utrecht (1:0), als gleich reihenweise gute Chancen ungenutzt blieben.

„Wir wollen einen attraktiven, erfolgreichen Fußball spielen, der nicht nur defensiv ist, sondern auch eigene Offensivaktionen hat, natürlich am besten mit positiven Torabschlüssen“, sagte die Bereichsleiterin Nicole Bender-Rummler im Sommer-Interview. „Der Ball muss im Netz zappeln, denn nur so holen wir Punkte und gewinnen die Spiele – und das begeistert dann auch unsere Fans.“

Marina Hegering führt das Team an

Insbesondere die Neuzugänge Pauline Bremer, Sandra Maria Jessen, die Rückkehrerin Weronika Zawistowska und die Rekonvaleszentin Anna-Lena Stolze stehen hierbei im Fokus. Jessen stieß erst am vergangenen Wochenende neu zur Mannschaft und dürfte sicher noch etwas Eingewöhnungszeit brauchen. Dennoch freute sich auch Carlson über die Verpflichtung der Isländerin: „Das ist eine erfahrene Spielerin, die viel Energie bringt.“ Auch Lydia Andrade, die just vom ersten Gegner Leipzig ans Geißbockheim wechselte, kann hierbei helfen. Die 26-Jährige erzielte zuletzt den späten, aber verdienten 1:0-Siegtreffer gegen Utrecht.

In der Defensive werden die Augen auf Marina Hegering gerichtet sein, den neuen Star im Kölner Dress. Die ehemalige Nationalspielerin wird den FC als neue Kapitänin aufs Feld führen – und soll der Defensive noch mehr Stabilität verleihen. Spannend wird, wer den Kampf um die neue Nummer eins zwischen den Pfosten für sich entscheiden wird: Aurora Mikalsen kam erst im Winter und war bisher Stamm-Torhüterin. Mit Lisa Schmitz verpflichtete der FC im Sommer jedoch eine weitere erfahrene Schlussfrau, die ebenfalls Ambitionen auf einen Stammplatz anmelden dürfte.