Frauen des 1. FC Köln fünf Spiele ungeschlagen: Jessen-Dreierpack sichert klaren Sieg beim HSV

Die FC-Frauen jubeln nach dem Sieg
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Frauen des 1. FC Köln fünf Spiele ungeschlagen: Jessen-Dreierpack sichert klaren Sieg beim HSV

Das Team von Trainerin Britta Carlson ist weiter im Aufwind: Die Frauen des 1. FC Köln gewannen am Montagabend beim Hamburger SV mit 4:1 (2:0). Die FC-Frauen bauten ihre Serie damit auf fünf Bundesliga-Spiele ohne Niederlage aus.

Vor allen Dingen für Sandra Jessen war der Abend in der Hansestadt erfolgreich. Jessen traf gleich dreifach: Die Frauen des 1. FC Köln gewannen beim Hamburger SV mit 4:1.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Start-Aufstellung im Vergleich zum 1:1 in Bremen vor der Länderspiel-Pause auf einer Position: Anna Gerhardt ersetzte Adriana Achcinska. Die Kölnerinnen starteten im Volksparkstadion direkt engagiert – und belohnten sich mit der frühen Führung. Leni Eggert konnte Weronika Zawistowska vor dem Strafraum nur per Foul stoppen. Martyna Wiankowska servierte den Freistoß in den Sechzehner, wo Sandra Jessen unhaltbar ins lange Eck zum 1:0 für den FC einköpfte (10.). Auf der Gegenseite war der HSV ebenfalls durch einen Freistoß von der linken Kölner Abwehrseite gefährlich. Der flog direkt aufs kurze flache Eck, doch Irina Fuchs war unten und wehrte den Ball zur Seite ab (24.).

Schockmoment beim FC

Die Hamburgerinnen waren in der kurzen Phase danach durchaus selbstbewusst – und die Kölnerinnen mussten einen Schock-Moment verdauen: Sandra Jessen wurde nach einem Kopf-Zusammenstoß mit Nina Räcke minutenlang am Mittelkreis behandelt (33.). Die Isländerin konnte jedoch weiterspielen – und antwortete kurz danach bemerkenswert. Pauline Bremer spielte die Sturm-Kollergin mit einem schönen Pass in die Spitze frei, Jessen verwandelte eiskalt per Flachschuss ins lange Eck zum Kölner 2:0 (36.). Der FC hatte wiederum Glück, dass Melanie Brunnthalers Treffer wegen einer Abseits-Position im Vorfeld nicht zählte (45.).

Die Gastgeberinnen wechselten zur zweiten Hälfte dreifach, brachten unter anderem Annaleen Böhler und Christin Meyer ins Spiel. Und dieser Kniff ging auf. Nach einem Zuspiel just von Böhler legte Meyer den Ball halbhoch an Irina Fuchs vorbei ins lange Eck zum 2:1 aus FC-Sicht (47.). Und Meyer hätte beinahe den Ausgleich erzielt, doch Fuchs wehrte den gefährlichen Distanzschuss zur Seite ab (54.). Zwischenzeitlich traf Bremer nach einer flachen Hereingabe von Jessen freistehend im Sechzehner nur die Oberkante der Hamburger Latte (50.). Die eingewechselte Adriana Achcinska verfehlte mit ihrem Schuss das HSV-Tor knapp (67.).

Jessen mit Dreierpack

Besser lief es aber kurz danach für die polnische Nationalspielerin: Achcinska vollendete einen schönen Spielzug über die rechte Seite von Vanessa Leimenstoll in den Sechzehner über Sandra Jessen und Pauline Bremer mühelos zum 3:1 (73.). In der Nachspielzeit erzielte Jessen mit ihrem dritten Treffer nach einem Querpass von Achcinska am Fünfer das 4:1 (90.+2).

Unterm Strich war der Kölner Auswärtssieg völlig verdient. Die FC-Frauen überstanden die heikle Phase nach der Pause abgesehen vom zwischenzeitlichen Anschlusstor und sorgte mit dem dritten Treffer für einen zeitigen Knockout für den HSV. Für den 1. FC Köln geht es am kommenden Sonntag (16 Uhr) mit einem Heimspiel zum Hinrunden-Abschluss gegen Jena weiter.

1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt, Degen, Agrez, Wiankowska – Zawistowska (59. Achcinska), Feiersinger, Vogt (89. Hasenauer), Stolze (46. Leimenstoll) – Bremer (78. Donhauser), Jessen. Tore: 0:1/0:2 Jessen (10./36.), 1:2 Meyer (47.), 1:3 Achcinska (73.), 1:4 Jessen (90.+2).


Auf HSV-Gastspiel folgt Vereinsgründung: Aufregende Tage für Frauen des 1. FC Köln

Britta Carlson, Trainer in der Frauen des 1. FC Köln
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Auf HSV-Gastspiel folgt Vereinsgründung: Aufregende Tage für Frauen des 1. FC Köln

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln treten am Montagabend beim Hamburger SV an. Das Duell beim Aufsteiger ist für die FC-Trainerin Britta Carlson eine Reise in die eigene Vergangenheit. Derweil wollen die 14 Vereine der Bundesliga den nächsten Entwicklungsschritt für den Frauenfußball in Deutschland vollziehen.

Für Britta Carlson wird es ein besonderes Duell. Sechs Jahre spielte die Trainerin beim HSV: Die Fußballerinnen des 1. FC Köln treten am Montagabend beim Hamburger SV an.

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Der Frauenfußball in Deutschland wird immer populärer. Das Zuschauer- und Medien-Interesse steigt seit Jahren, die Highlight-Spiele in Müngersdorf vor stets mehr als 30.000 Zuschauern sind hierbei nur einer von vielen Beweisen. Die 14 Vereine der Frauen-Bundesliga haben daher einen Prozess angestoßen, um die eigenen Interessen noch stärker vertreten zu können. Am kommenden Mittwoch soll von sämtlichen Erstligisten der Frauen-Bundesliga FBL e.V. gegründet werden. „Der e.V. verfolgt damit das klare Ziel, eine moderne, professionelle und nachhaltige Entwicklung der Frauen-Bundesliga zu gewährleisten und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des professionellen Frauenfußballs zu stärken“, hieß es in einer Mitteilung auf der Internetseite des 1. FC Köln.

„Potenziale sind noch längst nicht ausgeschöpft“

Weiter heißt es dort: „Grundlage für den Zusammenschluss der Clubs ist die Absicht, signifikant in den Frauenfußball zu investieren, ihn sportlich zu fördern und gesellschaftlich sichtbarer zu machen – und damit auf ein neues professionelles Niveau zu heben.“ Pikant: Ursprünglich sollte der Deutsche Fußball-Bund an dem neuen e.V. mitwirken, dies liegt jedoch vorerst auf Eis. Ob der Verband zu einem späteren Zeitpunkt dazustößt, ist derzeit offen. „Die Frauen-Bundesliga hat sich in den vergangenen Jahren enorm entwickelt. Die Potenziale sind aber noch längst nicht ausgeschöpft. Deswegen ist es notwendig, den Frauen-Bundesliga FBL e.V. zu gründen, um den Frauenfußball weiter zu professionalisieren“, kommentierte Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauenfußball und FC-Akademie weiblich.

Zwei Tage vor diesem angestrebten Quantensprung für den deutschen Frauenfußball ist der FC sportlich noch in Hamburg gefordert. Bemerkenswert: Der HSV steht in der Ewigen Tabelle der Frauen-Bundesliga auf Platz elf – 140 Punkte und elf Ränge vor dem FC. „Das wird ein schweres Spiel“, weiß daher auch Kölns Trainerin Britta Carlson, „es ist eine sehr junge Mannschaft, aber taktisch variabel, die sehr viele enge Ergebnisse hatten, also auch immer wieder bestehen können. Aufgrund der Unerfahrenheit haben sie auch schon mal den einen oder anderen Punkt liegen lassen.“ Allerdings schaffte der HSV am ersten Spieltag auch ein beachtliches 3:3 gegen den VfL Wolfsburg.

Treffen mit der Vergangenheit

Das Duell beim Aufsteiger ist für Kölns Trainerin Britta Carlson auch ein Treffen mit der eigenen Vergangenheit. Die 47-Jährige trug von 1998 bis 2004 das Trikot mit der Raute – in einer Zeit, als der Frauenfußball in Deutschland noch ganz anders organisiert war als heute: „Es gab zehn Pfennig Benzingeld, das war noch die DM-Zeit“, erinnert sich Carlson schmunzelnd, „man hat deswegen Fußball gespielt, weil es einem Spaß bringt. Natürlich war es auch etwas Besonderes, für den HSV zu spielen. Ich hatte sechs intensive schöne Jahre da, aber es war noch weit weg vom professionellen Fußball.“

Das Wiedersehen am Montagabend wird daher für Carlson sicher auch besonders, zumal das Duell im großen Volksparkstadion ausgetragen wird: „Meine Heimat ist in der Nähe, es werden viele Freunde und meine Familie da sein. Darauf freue ich mich. Im Volksparkstadion habe ich früher auch schon viele Spiele geschaut.“ Die Kölnerinnen gehen zweifellos als Favorit in die Partie und wollen ihren Lauf von vier Liga-Spielen ohne Niederlage auch an der Elbe fortsetzen.


„Dreckiger Punkt“: Carlson lobt Moral der FC-Frauen – und muss jetzt ihre Kapitänin ersetzen

Britta Carlson beim Spiel des 1. FC Köln
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„Dreckiger Punkt“: Carlson lobt Moral der FC-Frauen – und muss jetzt ihre Kapitänin ersetzen

Am Ende war es ein Punkt für die Moral: Die Frauen des 1. FC Köln retteten das Unentschieden im Schneegestöber am Osterdeich über die Ziellinie. Trainerin Britta Carlson lobte ihre Mannschaft im Anschluss. Einen Tag später folgte jedoch die Schock-Nachricht um Marina Hegering bei den Frauen des 1. FC Köln: Wird nun ein Trainingsgast doch noch zur heißen Personalie?

Nach dem 1:1 gegen Bremen war Trainerin Britta Carlson durchaus zufrieden. Kurz nach dem Duell gab es Anfang der Woche mit dem Ausfall von Marina Hegering aber eine bittere Nachricht für die Frauen des 1. FC Köln: Wird nun ein Trainingsgast doch noch zur heißen Personalie?

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Die Fußballerinnen des 1. FC Köln schwankten binnen weniger Stunden zwischen den Gefühlen: Nach dem 1:1 in Bremen dürfte Zufriedenheit vorgeherrscht haben beim FC. Ein Punkt bei den in dieser Saison bärenstarken Werder-Frauen ist durchaus beachtlich, zumal angesichts der Bremer Drangphase in der zweiten Hälfte. Doch am nächsten Morgen folgte die Schock-Nachricht rund um Marina Hegering. Die Kapitänin muss an der Schulter operiert werden und wird für längere Zeit ausfallen. Dies könnte grundsätzlich die Tür weiter öffnen für ein Engagement von Kathrin Hendrich. Die deutsche Nationalspielerin hielt sich unlängst mit den FC-Frauen fit für die Nations-League-Duelle gegen Spanien.

“Da bin ich sehr, sehr stolz auf unser Team“

Die 33-Jährige steht eigentlich noch bis 2027 in den USA bei den Chicago Red Stars unter Vertrag, hat dort aber eine Ausstiegsklausel. Da der FC nunmehr die Rolle der erfahrenen Hegering füllen muss und Hendrich rund um den FC bestens vernetzt ist, könnte die Personalie im Winter vielleicht doch noch mal an Fahrt aufnehmen.

Fernab dessen lobte Kölns Trainerin Britta Carlson ihre Mannschaft nach dem engagierten Auftritt im Bremer Schneegestöber: „Ich denke, wir können mit dem Punkt absolut zufrieden sein. Wir sind gut ins Spiel gekommen in den ersten 25 Minuten. Wir sind verdient in Führung gegangen, hätten auch das zweite oder dritte Tor machen können. Dann hat Bremen mehr Gas gegeben, die haben sich viele Standards rausgespielt. Da bin ich sehr, sehr stolz auf unser Team, dass wir das durchgehalten haben, gerade gegen so eine robuste, körperliche Mannschaft.“

“Es war nicht einfach, hier zu spielen“

Mit Blick auf die zunehmend schwieriger werdenden Platz-Verhältnisse, die zwischenzeitlich sogar eine fünfminütige Unterbrechung erforderlich machten, äußerte Carlson: „Es war nicht einfach, hier zu spielen, da kommt dann noch das Wetter dazu. In der Halbzeit war uns schon klar, dass das Wetter noch schwieriger für uns wird. Da habe ich gesagt, dass ich ganz viel Klarheit in den Aktionen haben möchte. In dem Fall wollte ich eigentlich gar nicht mehr Fußball spielen, weil das so bei dem Wetter schon eine Art Glücksspiel wurde.“

Zusammenfassend lobte die Trainerin, fand aber auch Verbesserungsbedarf: „Wir haben gekämpft, Moral bewiesen, aber wir hätten auch den ein oder anderen Konter besser ausspielen können. Trotzdem bin ich total happy, dass wir so einen dreckigen Punkt auch mal mitnehmen. Wir haben unsere Serie weiter ausgebaut und können mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause gehen.“

Nächster Gegner HSV

Das 1:1 in Bremen war das vierte Kölner Bundesliga-Spiel in Folge ohne Niederlage. Mit nunmehr 15 Punkten und zehn Zählern Vorsprung auf die Abstiegszone kann Carlson fortan entspannt die nächsten Spiele vor der Winterpause angehen. Angesichts der Länderspiel-Pause genießt das Team aktuell drei trainingsfreie Tage. Die Trainerin machte sich deswegen direkt nach dem Abpfiff auf zu einem Kurztrip in ihre norddeutsche Heimat. Im hohen Norden wartet auch direkt die nächste Aufgabe: Am 8. Dezember muss der FC zum Hinrunden-Abschluss beim Aufsteiger Hamburger SV antreten.


Laubbläser-Einsatz im Schnee-Gestöber: Frauen des 1. FC Köln ergattern Punkt in Bremen

Pauline Bremer vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)
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Laubbläser-Einsatz im Schnee-Gestöber: Frauen des 1. FC Köln ergattern Punkt in Bremen

Die Fußballerinnen des FC haben in der Schneeschlacht am Osterdeich einen Punkt ergattert. Das Duell bei Werder Bremen endete nach zwischenzeitlichem Laubbläser-Einsatz auf dem verschneiten Rasen mit 1:1. Die Frauen des 1. FC Köln spielen remis gegen Werder Bremen.

Die Kölnerinnen haben die Chance verpasst, den Rückstand auf die Europapokal-Ränge zumindest bis Montagabend sogar auf nur noch zwei Zähler zu verkürzen. Dafür sprang Bremen selbst zumindest über Nacht auf den dritten Platz. Die Frauen des 1. FC Köln spielen remis gegen Werder Bremen.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startelf im Vergleich zum enttäuschenden Pokal-Aus sieben Tage zuvor beim SC Sand (2:3) auf drei Positionen. Die Kapitänin Marina Hegering fiel kurzfristig verletzungsbedingt aus, wie der FC im Vorfeld mitteilte. Carlotta Imping und Laura Donhauser rutschten auf die Bank. Dafür starteten Sara Agrez, Adriana Achcinska und Weronika Zawistowska. Carlson entschied sich für das Duell auf dem Nebenplatz 11 im Schatten des Weserstadions am Osterdeich überraschenderweise für eine Dreierkette in der Abwehr statt der gewohnten Viererkette – flankiert von den beiden Polinnen Weronika Zawistowska und Martyna Wiankowska auf den Flügeln.

Kölnerinnen wollten Reaktion zeigen

Und das taktische Experiment ging auf: Die Kölnerinnen machten von Anfang an deutlich, dass sie nach dem ernüchternden Aus im DFB-Pokal eine Reaktion zeigen wollten. Es waren gerade einmal 37 Sekunden gespielt, als Pauline Bremer scharf schoss, doch Bremens Torfrau Mariella El Sherif wehrte den Ball zur Ecke ab (1.). Kurz danach hätte Anna-Lena Stolze die Führung erzielen müssen, traf die Kugel nach einem Querpass von Bremer am Fünfer aber nicht richtig (4.).

Wenig später servierte Wiankowska einen Freistoß von der rechten Seite hoch in den Strafraum, wo die einlaufende Sandra Jessen von Bremens Larissa Mühlhaus an der Schulter gehalten wurde und zu Boden ging. Die Schiedsrichterin Julia Boike zeigte direkt auf den Elfmeterpunkt (7.). Die Kapitänin Laura Feiersinger scheiterte mit ihrem Strafstoß an El Sherif, die den Ball zur Seite abwehrte. Pauline Bremer reagierte schnell und drosch den Ball aus spitzem Winkel zum verdienten Kölner 1:0 ins Tor (9.).

Bremen wird selbstbewusster

Die FC-Frauen verpassten im einsetzenden Schneetreiben weitere Treffer. Wiankowska verfehlte mit ihrem Schuss das Tor und nur wenige Sekunden später scheiterte Bremer erneut an El Sherif (17.). Plötzlich wurde Bremen allerdings deutlich selbstbewusster. Nach einem Einwurf umklammerte Adriana Achcinska Mühlhaus im Sechzehner und die Bremerin ging zu Boden. Boike gab abermals Elfmeter und die Gefoulte trat selbst an, scheiterte allerdings an Irina Fuchs, die die Ecke ahnte und den Ball ins Seitenaus abwehrte (27.).

Die Gastgeberinnen schienen mit dem immer schlechter bespielbaren Untergrund im Schneetreiben besser zurechtzukommen und drückten in der Schlussphase des ersten Durchgangs auf den Ausgleich. Mitten in dieser Drangphase landete ein wohl als Flanke gedachter Ball von Zawistowska am Bremer Außenpfosten (45.). Der Schneefall wurde nach dem Seitenwechsel noch dichter – und die Bremerinnen blieben weiter am Drücker. Irina Fuchs entwickelte sich zur besten Kölnerin, parierte stark aus kurzer Distanz gegen Mühlhaus (53.). Keine Minute später war die FC-Torfrau machtlos: Ein Bremer Einwurf landete bei Mühlhaus, die sich zwischen Feiersinger und Achcinska hindurch in den Sechzehner drehte und per unhaltbarem Schlenzer ins lange Eck zum hochverdienten 1:1 traf (54.).

Schneesturm: Partie wurde unterbrochen

Der grüne Untergrund wurde derweil zunehmend winterlich weiß eingefärbt, weswegen sogar der weiße Ball gegen einen gelben ausgetauscht werden musste. In der 71. Minute wurde es kurios: Die Schiedsrichterin unterbrach die Partie im Bremer Schneesturm, offenbar weil sie die weißen Markierungs-Linien auf dem Spielfeld nicht mehr erkennen konnte. Die Gastgeber reagierten blitzschnell und sorgten mit Laubbläsern für die passende Sicht auf die Linien. Nach der rund fünfminütigen Zwangspause konnte gelbe Ball aber wieder rollen. Am Spielstand änderte sich jedoch nichts mehr.

Unterm Strich war das Unentschieden leistungsgerecht und die Kölnerinnen können damit sicher gut leben, auch wenn sie damit den Sprung weiter nach vorne in der Tabelle verpasst haben. Für den 1. FC Köln geht es nach der Länderspiel-Pause erneut im Norden weiter: Die FC-Frauen sind am 8. Dezember montagabends (18 Uhr) zu Gast beim Aufsteiger Hamburger SV. Die Partie findet im Volksparkstadion statt. Dort wird es eine Rasenheizung geben, sodass eine erneute Schneeschlacht nicht droht.

1. FC Köln: Fuchs – Zawistowska, Vogt, Degen, Agrez, Wiankowska – Feiersinger, Achcinska, Stolze (70. Leimenstoll) – Bremer (84. Hasenauer), Jessen.

Tore: 0:1 Bremer (9.), 1:1 Mühlhaus (54.). Besonderes Vorkommnis: Fuchs hält Foulelfmeter von Mühlhaus (28.).


„Sind noch keine Top-Mannschaft“: Frauen des 1. FC Köln wollen in Bremen den Pokal-Frust ablassen

Jubel bei den Frauen des 1. FC Köln
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„Sind noch keine Top-Mannschaft“: Frauen des 1. FC Köln wollen in Bremen den Pokal-Frust ablassen

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln wollen sieben Tage nach dem wenig schmeichelhaften Pokal-Aus in Sand die Kater-Stimmung mit dem nächsten sportlichen Erfolg in der Bundesliga übertünchen. Die Frauen des 1. FC Köln sind am Sonntagabend beim Tabellenvierten Werder Bremen gefordert.

Im Pokal lief es für die Mannschaft von Britta Carlson alles andere als rund. Nun soll es in der Liga besser klappen: Die Frauen des 1. FC Köln sind am Sonntagabend bei Werder Bremen gefordert.

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Das Aus im Achtelfinale des DFB-Pokals beim klassentieferen SC Sand war der erste echte Dämpfer in der jüngsten Entwicklung der FC-Frauen. Auch wenn der Tabellenführer der zweiten Bundesliga nicht zu unterschätzen war, zumal auf dem unangenehmen Rasen im deutsch-französischen Grenzgebiet, war ein Weiterkommen doch Pflicht im Selbstverständnis der Kölnerinnen. „Ich finde, dass man dem SC Sand Respekt für ihre Leistung aussprechen muss. Trotzdem habe ich an uns den Anspruch, dass wir so ein Spiel dominieren und für uns entscheiden müssen“, äußerte entsprechend die FC-Trainerin Britta Carlson gegenüber unserer Redaktion und betonte: „Wir haben die ganze Woche darauf hingewiesen, was auf uns zukommt. Sand hat das gespielt, was wir erwartet und vorbereitet haben. Und das ist halt das, was mich dann ärgert, weil wir eine riesige Chance liegen gelassen haben, im Pokal weiterzukommen.“

„Das wird ein intensives Match“

Carlson zog aus dem Pokal-Spiel diesen Schluss: „Man merkt, wenn wir zwei bis drei Prozent weniger investieren, dann verlieren wir solche Spiele. Wir sind halt noch keine Top-Mannschaft. Wir sind stark als Team, aber dann müssen auch alle 100 Prozent abrufen.“ Die Chance zur Besserung hat die Mannschaft am Sonntag in der Bundesliga, in der es zuletzt fast wie am Schnürchen lief für den FC. Die Geißböckinnen haben sich mit vier Siegen und zwei Unentschieden aus den letzten sieben Spielen fast schon sämtlicher Abstiegssorgen entledigt und schielen mittlerweile eher Richtung oberes Tabellendrittel.

Dort ist mit Werder Bremen auf dem vierten Platz auch der kommende Gegner angesiedelt. Erst im Mai gelang dem FC erstmals an der Weser ein Dreier nach zuvor fünf Gastspielen ohne Sieg. Daran wollen die Kölnerinnen diesmal anknüpfen und mit dem nächsten Erfolgserlebnis weiter in der Tabelle klettern. Carlson stufte den kommenden Gegner so ein: „Eine körperlich starke Mannschaft, die wie wir einen guten Lauf in der Liga hat. Das wird ein intensives Match und ich gehe davon aus, dass wir ihnen ein Duell auf Augenhöhe liefern können.“

„Wir sind auf einem guten Weg, aber…“

Für die Kölnerinnen ist das Spiel am Sonntagabend der Auftakt in hanseatische Wochen. Denn direkt nach der anschließenden Länderspielpause muss die Mannschaft erneut in den Norden, ist dann montagabends beim Aufsteiger Hamburger SV zu Gast. Mit Bremen und Hamburg haben die Kölnerinnen nun zwei Partien vor der Brust, in der die Weichen weiter Richtung oberes Drittel gestellt werden können. Die Trainerin hofft, dass sich die jüngste Entwicklung fortsetzt. Mit dem bisherigen Saison-Verlauf zeigte sich Carlson grundsätzlich zufrieden: „Wir haben mittlerweile eine eigene Identität entwickelt mit einem sehr intensiven Spiel sowohl nach vorn wie auch in der Arbeit nach hinten. Das zahlt sich mittlerweile aus. Fußballsport ist immer ergebnisorientiert, aber wir möchten, dass man das auf dem Platz sieht, wofür wir stehen wollen. Und daran arbeiten wir intensiv und ambitioniert. Wir sind auf einem guten Weg, aber eben auch noch lange nicht am Ende.“

Das wiederum klingt wie eine Drohung an die kommenden Gegner…


Nach 2:3-Pleite beim SC Sand: Final-Traum der Frauen des 1. FC Köln im DFB-Pokal geplatzt

Pauline Bremer vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)
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Nach 2:3-Pleite beim SC Sand: Final-Traum der Frauen des 1. FC Köln im DFB-Pokal geplatzt

Der Traum vom Endspiel im eigenen Wohnzimmer ist einmal mehr geplatzt: Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben ihr Achtelfinal-Duell im DFB-Pokal beim Zweitliga-Spitzenreiter SC Sand mit 2:3 (2:2) verloren.

Das Endspiel 2026 in Müngersdorf steigt einmal mehr ohne FC-Beteiligung. Die Frauen des 1. FC Köln haben im DFB-Pokal gegen SC Sand verloren.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Start-Aufstellung im Vergleich zum 1:0-Heimerfolg in der Bundesliga gegen Hoffenheim vor der Länderspielpause auf drei Positionen: Celina Degen, Laura Donhauser und Laura Feiersinger ersetzten Sara Agrez, Adriana Achcinska und Anna Gerhardt. Die 1.235 Zuschauer in Willstätt sahen im ersten Durchgang eine abwechslungsreiche und torreiche Auseinandersetzung.

Britta Carlson war nicht zufrieden

Den Gastgeberinnen gelang gleich zweimal die Führung durch Kim Schneider (2.) und Pija Reininger (22.). Die Favoritinnen aus dem Rheinland glichen aber beide Male aus. Anna-Lena Stolze verwertete eine Vorarbeit von Pauline Bremer zum 1:1 (8.). Celina Degen wiederum schoss nach einer Ecke zum 2:2 ein (37.). Kölns Trainerin Britta Carlson war offensichtlich mit dem Auftritt ihrer Mannschaft nicht zufrieden, wechselte zur zweiten Hälfte zweimal aus. Weronika Zawistowska und Marina Hegering scheiterten in der Folgezeit mit ihren Kopfbällen jeweils an der Latte.

Plötzlich jubelte allerdings der SC Sand: Leni Fischers Distanzschuss schlug zum 3:2 im Kölner Tor ein (66.). Danach verteidigte der Zweitligist leidenschaftlich, die Kölner Schluss-Offensive blieb erfolglos. Das Pokal-Aus, wie im Vorjahr in Mönchengladbach bei einem Zweitligisten, war besiegelt. Für die FC-Frauen geht es in der Bundesliga am kommenden Sonntag (18:30 Uhr) bei Werder Bremen weiter.

1. FC Köln: Fuchs – Imping (46. Gerhardt), Degen (68. Achcinska), Hegering, Wiankowska – Vogt, Feiersinger (88. Leimenstoll), Donhauser (46. Zawistowska), Stolze – Bremer, Jessen. Tore: 1:0 Schneider (3.), 1:1 Stolze (6.), 2:1 Reininger (22.), 2:2 Degen (37.), 3:2 Fischer (66.). Zuschauer: 1.235.


Sie trainiert am Geißbockheim: Deutsche Nationalspielerin vor Wechsel zum 1. FC Köln?

Kathrin Hendrich, Nationalspielerin (Foto: Matthias Hangst/Getty Images)
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Sie trainiert am Geißbockheim: Deutsche Nationalspielerin vor Wechsel zum 1. FC Köln?

Steht der FC vor der Verpflichtung einer deutschen Nationalspielerin? Wie das für gewöhnlich gut informierte Frauenfußball-Portal „Soccerdonna“ am Wochenende meldete, könnte Kathrin Hendrich das Interesse des Bundesligisten auf sich gezogen haben. Wechselt Nationalspielerin Kathrin Hendrich zum 1. FC Köln?

Die Rahmenbedingungen würden einen Wechsel im Winter durchaus möglich machen. Hendrich trainiert aktuell bereits mit dem Bundesligisten. Wechselt Nationalspielerin Kathrin Hendrich zum 1. FC Köln?

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Der Aufschwung des 1. FC Köln in der Bundesliga ist in dieser Saison deutlich zu beobachten. Trainerin Britta Carlson hat das neuformierte Team weiterentwickelt, sodass die Kölnerinnen mit der Abstiegszone nichts zu tun haben. Stattdessen rückt sogar die vordere Tabellen-Region in Sichtweite. Der positive Neben-Effekt: Das macht den Verein auch für Spielerinnen größerer Kragenweite interessant. Im Sommer kam bereits Ex-Nationalspielerin Marina Hegering, die gemeinsame Wolfsburger und DFB-Vergangenheit mit Britta Carlson war dabei sicherlich auch hilfreich. Auch die Torhüterin und gebürtige Kölnerin Lisa Schmitz kam vor der Saison aus der Autostadt ans Geißbockheim.

Abwehrspielerin trainiert auf eigenen Wunsch in Köln

Und diese Connection könnte bald ein weiteres Mal zum Tragen kommen. Das für gewöhnlich gut informierte Frauenfußball-Portal Soccerdonna berichtete am Wochenende, dass Kathrin Hendrich unlängst bei einer Trainingseinheit der FC-Frauen gesichtet worden sei. Die aktuelle deutsche Nationalspielerin wechselte erst im Sommer nach der Europameisterschaft in die USA zu den Chicago Red Stars. Dort lief es sportlich jedoch nicht zufriedenstellend für die 33-jährige Innenverteidigerin. In der Saison, die in den USA analog zum Kalenderjahr gespielt wird, landete Chicago auf dem letzten Platz, ohne Chance auf den Sprung in die Playoffs. Hendrich befindet sich daher aktuell nicht mehr im laufenden Trainingsbetrieb.

Wie come-on-fc.com erfuhr, trainiert die Abwehrspielerin daher derzeit auf eigenen Wunsch mit den Kölnerinnen am Geißbockheim. Die erfahrene Defensiv-Spezialistin möchte sich auf diese Weise fit halten für die beiden Duelle gegen Spanien im Nations-League-Finale am 28. November und 2. Dezember. Eine dauerhafter Wechsel am Geißbockheim ist möglich. Eigentlich ist Hendrich in den USA vertraglich noch bis Ende 2027 gebunden, „aber ich habe die Möglichkeit, bereits früher wechseln zu können“, verriet die 88-fache Nationalspielerin erst Ende Oktober im kicker-Interview.

Ein Pluspunkt für den FC

Darin bekannte sie auch, dass sie sich nicht vorstellen könne, in Chicago ihre Karriere zu beenden. Eine Rückkehr in die Bundesliga sei durchaus möglich: „Es war immer im Hinterkopf, in der Nähe meiner Heimat meine Karriere zu beenden. Das wäre eine schöne Vorstellung.“ Köln würde auch hervorragend passen, wurde Hendrich doch nicht weit entfernt im belgischen Eupen geboren. Zudem absolviert sie an der Fern-Uni Hagen ihr Bachelorstudium in Bildungswissenschaft für die Zeit nach der aktiven Karriere.

In Köln hätte Hendrich zudem größere Chancen, im Blickfeld von Bundestrainer Christian Wück zu bleiben, auch hinsichtlich der WM 2027 in Brasilien. Da die Saison in den USA bekanntlich beendet ist, wäre ein Wechsel bereits im Winter durchaus vorstellbar. Hendrich müsste dafür sicherlich Einbußen beim Gehalt hinnehmen, könnte aber dabei mithelfen, den FC weiter voranzubringen. Die vielen ehemaligen Weggefährten aus Wolfsburger Zeiten und bei der Nationalmannschaft dürften ein weiterer Plusfunkt für die Geißböcke sein.

Derweil treten die FC-Frauen am Sonntagmittag ab 13 Uhr im Achtelfinale des DFB-Pokals beim Zweitliga-Spitzenreiter SC Sand an.


Frauen des 1. FC Köln reisen im Pokal zum Zweitliga-Ersten: Schwarze Serie durchbrechen für den großen Traum

Die Spielerinnen des 1. FC Köln vor dem Duell gegen Leipzig
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Frauen des 1. FC Köln reisen im Pokal zum Zweitliga-Ersten: Schwarze Serie durchbrechen für den großen Traum

Die Frauen des 1. FC Köln stehen am Sonntag vor der nächsten Bewährungsprobe: Im Achtelfinale des DFB-Pokals soll der Zweitligist SC Sand nicht zum Stolperstein werden. Dafür müssen die Kölnerinnen jedoch ihre schwarze Serie in der deutsch-französischen Grenzregion beenden.

Für einen Sieg müssen die Kölnerinnen ihre schwarze Serie in der deutsch-französischen Grenzregion beenden. Die Frauen des 1. FC Köln stehen am Sonntag vor der nächsten Bewährungsprobe.

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Der zweite Einsatz im DFB-Pokal führt die FC-Frauen in dieser Saison in die deutsch-französische Grenzregion. Nach dem deutlichen 6:0 in der ersten Hauptrunde in Kleve beim VfR Warbeyen steht auch im Achtelfinale ein Auswärtsspiel bei einem Zweitligisten an. Die Aufgabe wird diesmal jedoch deutlich schwieriger, denn es geht nach Willstätt in Baden-Württemberg, nur knapp zwanzig Kilometer entfernt von der französischen Großstadt Straßburg. Dort heißt der Gegner SC Sand, langjähriger Bundesligist und aktueller Tabellenführer der zweiten Bundesliga.

“Wir wollen in die nächste Runde einziehen“

Die FC-Frauen reisen als Favoritinnen an, doch unterschätzen dürfen und werden sie den Gegner keineswegs. Dafür besteht mit Blick in die Historie auch überhaupt kein Anlass: Die letzten Erfolge des 1. FC Köln auswärts beim SC Sand liegen eine gefühlte Ewigkeit zurück: 2011 und 2012 gelangen jeweils 2:0-Siege in der zweiten Bundesliga, seither gab es in fünf Anläufen vier Niederlagen und lediglich ein Unentschieden. Setzt sich diese Serie fort, wäre der Traum vom Pokal-Finale im eigenen Wohnzimmer wieder einmal geplatzt. In dieser Saison steigt das Endspiel am 14. Mai im Müngersdorfer Stadion.

Doch die Kölnerinnen sind fest entschlossen, ihren jüngsten Aufwärtstrend auch am Sonntag im Pokal fortzusetzen. „Wir wollen in die nächste Runde einziehen“, äußerte die Trainerin Britta Carlson ohne Umschweife, warnte aber auch davor, den kommenden Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen: „Es ist eine erfahrene Mannschaft mit einem ekligen Platz. Ich glaube, keiner spielt gerne beim SC Sand. Ich kenne das auch noch aus der Zeit beim VfL Wolfsburg. Es wird sicherlich kein einfaches Spiel. Wir sind in der Favoritenrolle, mal ein bisschen anders vielleicht als in der Liga.“

“Mit jedem Spiel mehr fühle ich mich wohler“

Dabei wird der FC sicher auch auf die Qualität der eigenen Spielerinnen vertrauen. So beispielsweise von Pauline Bremer, die nach ihrer Verletzung zu Saisonbeginn mittlerweile immer besser in Fahrt kommt. „Das war natürlich super ärgerlich“, blickte die Stürmerin auf ihre ersten Wochen am Geißbockheim zurück, „aber mit jedem Spiel mehr fühle ich mich wohler.“ Zuletzt sicherte Bremer mit ihrem späten Tor zum 1:0 die drei Punkte in der Bundesliga gegen Hoffenheim.

Der SC Sand hat mit Pija Reininger und Julia Matuschewski allerdings auch zwei treffsichere Spielerinnen in ihren Reihen, die in der Liga zusammen 13 der 25 Tore für das Team erzielt haben. Die Süddeutschen hatten sich mit einem 3:0-Sieg im Zweitliga-Duell beim SV Meppen für das Achtelfinale qualifiziert.


„Überraschungsmannschaft der Saison“: FC-Frauen spielen Rekord-Hinrunde

Jubel bei den Spielerinnen des 1. FC Köln
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„Überraschungsmannschaft der Saison“: FC-Frauen spielen Rekord-Hinrunde

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln sind auf dem besten Weg, ihr Saisonziel schon vor Weihnachten zu realisieren. Nach dem 1:0-Erfolg gegen Hoffenheim und insgesamt sieben Punkten aus der englischen Woche hat das Team jetzt schon so viele Punkte gesammelt wie nach der kompletten Vorsaison. Die Frauen des 1. FC Köln spielen eine Rekord-Hinrunde.

Die Kölnerinnen spielen die beste erste Bundesliga-Halbserie ihrer Geschichte. Bereits zum aktuellen Zeitpunkt hat das Team von Britta Carlson den Punktestand der kompletten vergangenen Saison erreicht. Die Frauen des 1. FC Köln spielen eine Rekord-Hinrunde.

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Den gemeinsamen Jubel mit den Fans hatten sich die Spielerinnen nach dem Abpfiff redlich verdient. Die FC-Frauen fuhren mit dem 1:0 gegen die TSG Hoffenheim bereits den vierten Saisonsieg ein – und haben damit schon jetzt einmal mehr gewonnen als in der kompletten vergangenen Spielzeit. Mit 14 Punkten ist jetzt bereits exakt dieselbe Ausbeute erreicht wie am Ende der vergangenen Saison – und allein die Hinrunde hat jetzt noch drei Spiele. Die Kölnerinnen spielen die beste erste Bundesliga-Halbserie ihrer Geschichte. Der Rekord lag bisher bei 12 Punkten aus der Saison 2021/22.

„Ich bin total happy“

„Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, kommentierte die Trainerin Britta Carlson auf diese Umstände angesprochen, „dass wir immer besser zusammenfinden. Wir hätten sogar noch ein paar Punkte mehr haben können, aber ich bin total happy, dass wir so früh so viele Punkte haben. Genau das haben wir uns vorgenommen, dass wir so ein bisschen die Überraschungsmannschaft sind in dieser Saison und dass wir auf jeden Fall Richtung einstelligem Tabellenplatz wollen. Da sind wir mehr als auf einem guten Weg.“

Carlson lobte ihre Mannschaft für den Auftritt gegen die TSG: „Wir haben eine tolle Moral bewiesen das ganze Spiel, das Tempo hochgehalten und gehen als verdiente Siegerinnen vom Platz.“ Die Matchwinnerin war dabei ausgerechnet Pauline Bremer, die zuvor noch eine sehr gute Möglichkeit ungenutzt ließ: „Das hat mich natürlich super geärgert, weil das die Chancen sind, die wir uns erarbeiten. Die müssen wir dann einfach nutzen“, gab die Stürmerhin hinterher zu, „ich versuche mich dann einfach auf die nächste Chance zu konzentrieren. Und die war ja zum Glück drin.“

“Die beiden harmonieren immer besser da vorne“

Auch die Trainerin freute sich für ihre Angreiferin: „Pauli hat sich einfach auch belohnt, wie das gesamte Team, für die Leistung, für die Intensität. Ich hatte zwischendurch einmal kurz Kontakt mit ihr, ob es noch geht, weil sie die Woche vorher krank war. Ich hatte sie bewusst in Frankfurt in der ersten Halbzeit draußen gelassen, um sie auch nicht gleich wieder von Null auf Einhundert zu bringen. Und dann hat sie den Daumen hoch gemacht und dann war ich mir sicher, dass sie auf jeden Fall noch mal eine Chance bekommt.“

Dabei kristallisiert sich mit Bremer und Sandra Jessen ein neuer Traum-Sturm heraus: „Die beiden harmonieren immer besser da vorne zusammen, legen sich die Bälle auch gegenseitig auf, wenn es geht. Da ist dann wenig Stürmer-Egoismus, sondern es geht nur ums Team.“ Letztlich war es übrigens weniger der Sieg zum Abschluss der erfolgreichen englischen Woche, der den Spielerinnen die Teilnahme am Karnevalsauftakt am Dienstag ermöglichte. Der Elfte im Elften ist bei den FC-Frauen trainingsfrei: „Dienstag haben wir frei, weil es zwei Tage nach dem Spiel ist“, verriet Carlson und ergänzte augenzwinkernd: „Da haben die Spielerinnen ein bisschen Glück gehabt mit Karneval. Aber nach so einer Leistung hätten wir auch sonst eine Belohnung ausgesprochen.“

Dennoch betonte die Trainerin auch: „Auf Karneval können wir nur bedingt Rücksicht nehmen, weil wir am Wochenende wieder ein schweres Spiel haben und dann in die nächste Runde im Pokal einziehen wollen.“ Die FC-Frauen sind am Sonntag (13 Uhr) beim Zweitliga-Spitzenreiter SC Sand zu Gast im Achtelfinale des DFB-Pokals.


Dank Bremers spätem Treffer: Frauen des 1. FC Köln krönen Englische Woche mit zweitem Heimsieg

Jubel bei den Frauen des 1. FC Köln
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Dank Bremers spätem Treffer: Frauen des 1. FC Köln krönen Englische Woche mit zweitem Heimsieg

Die Fußballerinnen des FC haben die Englische Woche in der Bundesliga mit einem Heimsieg beendet: Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen gegen die TSG Hoffenheim 1:0. Die Kölnerinnen sammelten damit starke sieben Punkte innerhalb von neun Tagen und feierten den zweiten Heimsieg in diesem Zeitraum.

Dank Pauline Bremer hat der FC den nächsten Sieg eingefahren. Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen gegen die TSG Hoffenheim 1:0. Der entscheidende Treffer fiel in der Schlussphase.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startaufstellung im Vergleich zum 1:1 am Mittwochabend in Frankfurt auf drei Positionen: Die Kapitänin Marina Hegering hatte ihre Erkältung auskuriert und kehrte in die erste Elf zurück. Dort standen diesmal auch Carlotta Imping und Pauline Bremer. Dafür rutschten Celina Degen, Weronika Zawistowska und Laura Feiersinger auf die Bank. Aus dem sportlichen Wiedersehen mit Selina Cerci wurde jedoch nichts. Die Ex-Kölnerin fiel beim Gegner verletzungsbedingt aus.

Die Kölnerinnen liefen zwei Tage vor dem Sessions-Auftakt in den geringelten Karnevalstrikots auf. Die Gastgeberinnen dominierten die Anfangsphase und kamen zu einer Vielzahl an Eckbällen, aus denen jeweils keine Torgefahr entstand. Das änderte sich nach einem Zuspiel von Anna-Lena Stolze in die Mitte zu Sandra Jessen, dessen Torschuss Hoffenheims Keeperin Laura Dick jedoch entschärfte (13.). Und nur wenige Momente später schlenzte Stolze den Ball aus der zweiten Reihe knapp über das Tor (13.).

Drei Wechsel zur Pause

Die beste Chance des Spiels entwickelte sich nach einer weiteren Ecke von Anna Gerhardt. Hoffenheims Torfrau konnte den Ball am ersten Pfosten nicht festhalten, für Stolze war der Winkel beim Schuss allerdings zu spitz, die Kugel flog am Tor vorbei (28.). Die Gäste aus dem Kraichgau waren erst nach über einer halben Stunde erstmals gefährlich: Irina Fuchs wehrte den Schuss von Jill Janssens aber zur Ecke ab (35.). Die Kölnerinnen, deren Spiel fast ausschließlich über den linken Flügel stattfand, hatten Glück, dass ein leichtfertiger Ballverlust Adriana Achcinskas gegen Franziska Harsch kurz vor dem Sechzehner keine Konsequenzen hatte und der Schuss der Hoffenheimerin deutlich am Kölner Tor vorbeiflog (41.). Die TSG erhöhte den Druck, Irina Fuchs wehrte Janna Grimms strammen Distanzschuss zur Seite ab (43.).

Kölns Trainerin wechselte zur zweiten Hälfte gleich dreimal aus. Kurios: Mit Degen, Zawistowska und Feiersinger kam exakt jenes Trio, das nach dem Frankfurt-Spiel noch aus der ersten Elf rotierte. Die quirlige Zawistowska tauchte nach einem Pass von Pauline Bremer frei vor Hoffenheims Keeperin auf, blieb mit ihrem Schuss aber an Laura Dick hängen (52.). Das hätte das 1:0 sein müssen. Noch eindeutiger war die Chance allerdings für Pauline Bremer, die sich nach einer Hereingabe von Sandra Jessen im Zentrum blank stehend die Ecke aussuchen konnte, aber an Dick scheiterte (56.).

Bremer erzielt den einzigen Treffer

Von der TSG war im zweiten Durchgang lange nichts mehr zu sehen, das Team fand zunächst kaum den Weg über die Mittellinie in die Kölner Hälfte. Analog zu den ersten 45 Minuten änderte sich das erst in den letzten 15 Minuten. Die Kölner Abwehr bot den Hoffenheimerinnen allerdings im wahrsten Sinne des Wortes keine Angriffsfläche. Der Treffer des Tages fiel in der 80. Minute: Laura Vogt brachte den Ball fast von der Grundlinie ins Zentrum, wo Sandra Jessen mit dem Rücken zum Tor am Fünfer ablegte zu Pauline Bremer, deren Schuss noch abgefälscht zum 1:0 einschlug.

Unterm Strich stand ein verdienter Heimsieg der FC-Frauen, die den Vorsprung auf die Abstiegszone dadurch auf elf Punkte ausbauten. Für den 1. FC Köln geht es am kommenden Sonntag (13 Uhr) im Achtelfinale des DFB-Pokals beim Zweitligisten SC Sand weiter.

1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt, Hegering (46. Degen), Agrez, Wiankowska – Imping (46. Zawistowska), Vogt, Achcinska (46. Feiersinger), Stolze (71. Leimenstoll) – Bremer (90.+1 Donhauser), Jessen. Tor: 1:0 Bremer (80.). Zuschauer: 1650.