„Ich glaube, dann wäre ich Trainer geworden“ – Friedhelm Funkel äußert sich zum Trainer-Aus beim 1. FC Köln

Gegen seinen Ex-Club Kaiserslautern: Friedhelm Funkel will den 1. FC Köln zurück in die Bundesliga führen
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„Ich glaube, dann wäre ich Trainer geworden“ – Friedhelm Funkel äußert sich zum Trainer-Aus beim 1. FC Köln

Vor einer Woche schaffte er mit dem FC den Wiederaufstieg als Spitzenreiter, jetzt steht erst einmal ein Urlaub an – als Ex-Trainer. Denn der 71-Jährige wird die Kölner nicht weitertrainieren. Im Sport1-Doppelpass äußerte sich der Trainer. Das sagt Friedhelm Funkel zu seinem Aus beim 1. FC Köln.

Der FC ist weiterhin auf der Suche nach einem Trainer. Der eingesprungene Feuerwehrmann, der den Verein beim Aufstieg über die Ziellinie brachte, wird es bekanntermaßen nicht. Das sagt Friedhelm Funkel zu seinem Aus beim 1. FC Köln.

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Eine Woche ist der Aufstieg der Geißböcke nun alt und ein neuer Trainer ist noch nicht gefunden. Allerdings herrscht Klarheit, dass es der alte nicht bleiben wird. Friedhelm Funkel hat den Geißböcken bekanntlich abgesagt und das, nachdem sich der 71-Jährige erst einmal selbst ins Gespräch gebracht hat. Durch seinen Erfolg, aber auch durch diverse Äußerungen. So auch am Sonntag im Sport1-Doppelpass. „Ich war bereit weiterzumachen, weil ich den FC zum dritten Mal trainiert habe und der 1. FC Köln ein besonderer Verein ist. Ich habe eine gute Beziehung zur Mannschaft gefunden“, sagte Funkel zugeschaltet. „Ich habe gespürt – und das ist vollkommen in Ordnung – , dass der ein oder andere im Gremium gewisse Zweifel hatte. Wenn du als Trainer am ersten Tag nicht die hundertprozentige Rückendeckung hast, wann willst du sie dann bekommen. Es war ein schwerer Schritt, aber es war ein vernünftiger Schritt.“

„Ich wollte mich nicht hinhalten lassen“

Funkel wird nun erst einmal Urlaub machen, eine Kreuzfahrt steht an. Der Neusser wirkt aufgeräumt, äußert sich nicht negativ über seinen nun Ex-Club, eine gewisse Enttäuschung kann er aber nicht verhehlen. „Ich hätte es mir zugetraut, weil ich ein großes Trainerteam hatte. Ich musse sie ja nicht erst in diesen 14 Tagen kennenlernen. Das erleichtert einem Trainer die Arbeit ungemein. So konnte ich mich hauptsächlich um die Spieler kümmern. Und das ist meine Hauptaufgabe. Das, was mir immer wieder aufgefallen ist, dass viel an Menschlichkeit verloren gegangen ist. Und ich bin jemand, der das Menschliche mit den Spielern unheimlich gerne gemacht hat.“ Und genau das scheint ein Schlüssel zum Erfolg gewesen sein. Der FC spielte befreit auf, lieferte gegen Kaiserslautern die beste Saisonleistung ab.

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Auch deswegen hätte Funkel gerne weitergemacht. Zumal die Zusammenarbeit gerade mit Thomas Kessler offenbar ebenfalls sehr gut funktioniert hat. Dem Vernehmen nach soll Kessler einer der Befürworter des Trainers gewesen sein. „Er hat am Donnerstag den Vertrag unterschrieben bis 2027. Und ist dann mit der Aufgabe betraut worden, einen Trainer zu suchen“, berichtet Funkel. „Ich glaube, dass Thomas mit mir weitermachen wollte. Er ist erst ein und zwei Tage im Amt gewesen und hatte noch nicht die Befugnis, alleine über den Trainer zu entscheiden. Ich glaube, dann wäre ich Trainer geworden“, so der Coach weiter. „Ich wollte mich nicht hinhalten lassen.“ Funkel erklärte auch, dass er sich vorstellen könne, in Zukunft wieder als Feuerwehrmann einzuspringen, wenn er denn gebräucht würde. Immerhin könne man zwischen den Engagements ja auch viel Urlaub machen, scherzte der 71-Jährige.


Kommentar: Die richtige Entscheidung, vielleicht sogar für alle Beteiligten

Friedhelm Funkel verlässt den 1. FC Köln schon wieder
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Kommentar: Die richtige Entscheidung, vielleicht sogar für alle Beteiligten

Friedhelm Funkel wird den 1. FC Köln also nicht in die Bundesliga begleiten. Der 71-Jährige hatte offenbar keine Lust mehr auf Hängepartie. Sein Schritt war eine folgerichtige Entscheidung, die Zweifel, ob er der richtige Mann ist zumindest nachvollziehbar. Ein Kommentar zum Funkel-Aus beim 1. FC Köln.

Am Ende war es Friedhelm Funkel selbst, der die Hängepartie um seine Person beendete. Ein folgerichtiger Schritt. Doch die Zweifel in den Gremien sind ebenfalls nachvollziehbar. Ein Kommentar zum Funkel-Aus beim 1. FC Köln.

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Dass Friedhelm Funkel ein Mann mit Prinzipien in dem so harten Bundesligageschäft ist, hat der 71-Jährige schon mehrfach bewiesen. Beim FC beispielsweise, als er unmittelbar nach dem Aufstieg wusste, wem der größte Dank dieser Rückkehr in die Bundesliga gebührt oder als er den möglichen maximalen Erfolg über die Personalie Tim Lemperle stellte. Nun bleibt er sich treu und hat die Reißleine bei der Trainersuche der Geißböcke gezogen. Getreu dem Motto „Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“ hat der Interimscoach die Hängepartie um seine Person beendet. Eine absolut richtige Entscheidung. Denn die Wochen der Ungewissheit inklusive einem „Casting“ hat der Coach, der den FC doch recht erfolgreich über die Ziellinie Aufstieg gehieft und bereits 35 Jahre Trainererfahrung auf dem Buckel hat, nicht verdient.

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Funkel hat seine Mission erfüllt

Es wirkt zumindest nicht als besonders guter Umgang, den 71-jährigen Funkel wie einen Bittsteller von Interview zu Interview springen zu lassen, um seinen Wunsch einer Fortführung des Trainerjobs zu offenbaren, während sich im Hintergrund doch recht öffentlich (wenn auch nicht beabsichtigt) bereits eine Mehrheits-Front gegen den Coach ausgesprochen haben soll. Dabei ist es aus anderer Perspektive dann schon als ein sehr positives Zeichen zu bewerten, dass der Vorgang „Trainersuche“ für Funkel überhaupt nochmal zur Hängepartie geworden ist. Denn die Mission Wiederaufstieg war zumindest offiziell klar formuliert. Ein Anschluss als Cheftrainer in der Bundesliga war ganz offensichtlich nicht Teil des Deals. Möglicherweise ist Funkel mit seinem Schritt auch einem unliebsamen Gespräch seines Befürworters Thomas Kessler zuvor gekommen.

Auf der anderen Seite hatte sich Funkel dann auch ein wenig selbst ins Gespräch gebracht. Mit den sichtbaren Veränderungen in der Mannschaft und dem Erfolg, aber auch am Mikrofon. Und das könnte dem ein oder anderen Verantwortlichen bei den Geißböcken missfallen haben. So oder so ist der Start in eine neue Saison ohne volle Rückendeckung sicher nicht die beste Voraussetzung für die Rückkehr in die Bundesliga. Ob Funkels Entscheidung eine gute oder eine schlechte für den sportlichen Erfolg des Vereins ist, wird am Ende der kommenden Spielzeit nicht mehr zu überprüfen sein. Fakt ist, der 71-Jährige war für die Aufgabe des Wiederaufstiegs genau der richtige Mann. Funkel hat der Mannschaft neues Selbstvertrauen und damit auch neues Leben eingehaucht, er hat das Team motiviert, es richtig auf die letzten beiden Saisonsspiele eingestellt und seine Mission überzeugend erfüllt.

Wie geht es weiter beim 1. FC Köln?

Und das nach Aussagen von Funkel selbst durch eine Art Handauflegen. Wirklich viel habe er gar nicht machen müssen, so seine Meinung. Und dann sind die Zweifel der Kritiker dann vielleicht doch nicht so unbegründet. Denn Handauflegen wird in der kommenden Bundesliga-Saison nicht reichen. Es wird um mehr gehen als Motivation, die richtige Tonart in kniffligen Situationen zu finden und Ruhe und Gelassenheit auszustrahlen. Natürlich kann auch Friedhelm Funkel mehr, ist nicht umsonst seit knapp 35 Jahren Trainer und war bei zahlreichen Bundesliga-Clubs angestellt und zum Teil auch erfolgreich. Allerdings sollte die Funkel-Euphorie nicht kaschieren, dass der 71-Jährige wahrlich kein Coach ist, der sich durch eine aggressiv offensive oder moderne Spielidee auszeichnet. Eine Spielidee, die aber eigentlich vom Verein gewünscht ist. Bislang war der Routinier auch kein Trainer, der einen besonders großen Fokus auf den Nachwuchs gelegt hat.

Wie gesagt, am Ende wird man nicht mehr sagen können, ob er der richtige Mann gewesen wäre. Diese Diskussion ist nun ohnehin müßig. Jetzt gibt es einen Cut, einen Neuanfang, wenn man so will frischen Wind. Der FC hat die Chance, mit einem neuen Trainer und neuen Leistungsträgern in den kommenden Jahren auf Kontinuität zu setzen. Ob das beim FC ein realistisches Szenario ist, wird sich zeigen müssen. Sollte es nicht klappen, hat Thomas Kessler die Nummer eines erfolgreichen Feuerwehrmanns an der Hand. Eines Feuerwehrmanns, der als zu recht gefeierter Held gehen kann und nicht aufgrund ausbleibender Erfolge gehen muss. Funkels Enttäuschung wird wohl nur von kurzer Dauer sein.

Das Casting hat begonnen: Welcher Trainer jetzt zum 1. FC Köln passt

Thomas Kessler wirkt nachdenklich
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Das Casting hat begonnen: Welcher Trainer jetzt zum 1. FC Köln passt

Nicht erst nach der Absage von Friedhelm Funkel hat das Trainer-Casting des 1. FC Köln begonnen. Die Zeit rennt, denn mit dem Coach sollen auch Spieler-Entscheidungen getroffen werden. Die ersten Namen werden bereits gehandelt beim 1. FC Köln: Diese Trainer würden zum FC passen.

Friedhelm Funkel hat abgesagt, die nächsten Namen werden gehandelt, es gibt die ersten Gerüchte beim 1. FC Köln: Diese Trainer würden tatsächlich zum FC passen.

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Den Start in sein offizielles Dasein als Sportdirektor dürfte sich Thomas Kessler ein wenig positiver vorgestellt haben. Zumindest lautet die aktuelle Erzählweise des Funkel-Aus‘, dass Kessler gerne mit dem Trainer-Routinier weitergemacht hätte, die Gremien sich aber letztlich durchgesetzt hätten, wenn Funkel dem Ganzen nicht zuvorgekommen wäre. Ob der Trainer-Routinier nach der Mission Wiederaufstieg auch der richtige Mann für die Mission Aufbau einer wettbewerbsfähigen Mannschaft gewesen wäre, darf zumindest hinterfragt werden. Funkel steht ganz sicher nicht für all die Merkmale, die der FC in den letzten Jahren für ein Anforderungsprofil vorausgesetzt hat. Denn das Credo war der offensive attraktive Fußball mit viel Intensität und hohem Tempo. Eine Spielidee, die man vermutlich noch immer gerne über alle Mannschaften hinweg inplementieren würde. Dazu noch die Einbindung von jungen Spielern.

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Wie geht es nach Funkel weiter beim 1. FC Köln?

Ob Funkel dazu nicht in der Lage gewesen wäre, wird man beim FC nun nicht mehr herausfinden können. Der 71-Jährige geht nach seinem kurzen FC-Intermezzo als gefeierter Held. Und das bekanntlich nicht zum ersten Mal. Vor fünf Jahren steckten die Kölner in einer ganz ähnlichen Situation. Der FC entging Dank Funkel dem Abstieg, stand aber mit einer verunsicherten Mannschaft vor dem Neuanfang. Und der damalige Sportchef Horst Heldt traf damals genau die richtige Entscheidung. Denn Motivator Steffen Baumgart war mit seinem Harakiri-Fußball genau der richtige Mann für eine Wende, die die FC-Fans nach Jahren von destruktivem Verteidigen herbeigesehnt hatten. Baumgart war mit seiner Fußballidee zur richtigen Zeit am richtigen Ort, entfachte eine Euphoriewelle und wurde von den Fans verehrt.

Die Liaison ging auch zwei Jahre gut und das hatte vor allem zwei Gründe. Der Rostocker fand bei seinen Motivationsreden lange genau den richtigen Ton, kitzelte so Leistungen aus einzelnen Spielern, die sie eigentlich gar nicht im Stande waren, zu leisten. Aus heutiger Sicht überperformten Spieler wie Anthony Modeste, Florian Kainz oder Dejan Ljubicic. Und der unglaublich motivierte Modeste brachte dann fast im Alleingang das Erfolgsgefühl zurück nach Müngersdorf. Möglicherweise wäre ein ähnlicher Trainertyp also genau das richtige. Und da kommt zwangsläufig der Gedanke an Lukas Kwasniok. Ebenfalls ein sehr emotionaler Trainer, der mit dem SC Paderbon einen schnörkellosen Offensivfußball gespielt hat. Der Coach kann ebenfalls motivieren und gilt als Spielerentwickler und -förderer. Kwasniok hatte zwar von einer Auszeit gesprochen, doch soll er sich selbst schon gar nicht mehr so sicher darüber sein.

Es fehlt das richtige Match

Allerdings haben sich Baumgart und seine Art irgendwann auch abgenutzt. Der Coach kam bei den Fans gar nicht mehr so gut an, die Spieler rutschten von ihrer Hochphase in ein tiefes Loch und die Abwärtsspirale war nicht mehr aufzuhalten. Christian Titz steht ebenfalls für einen offensiven Fußball. Der Coach gilt als großer Freund des Ballbesitzfußballs, das Spiel nach vorne ist bei Titz sehr geradlinig. Dabei wünscht sich der Trainer spielerische Lösungen, auch unter Druck. Unter dem Offensivfußball leidet allerdings mitunter die Defensivarbeit. Titz gilt aktuell als einer der ganz heißen Anwärter. Der Fußball der SV Elversberg ist hochgradig attraktiv. Das hängt natürlich in erster Linie mit der individuellen Qualität der Offensive der Elv zusammen. Neben den spielerischen Mitteln liegt der Fokus von Horst Steffen vor allem auf einer hohen Intensität. Lange gab es Gerüchte um Borussia Mönchengladbach als Interessent, die sind vom Tisch. Der Ausgang der Relegation könnte aber auch Einfluss auf die Personalie haben.

Zuletzt wurde auch immer wieder der Name Urs Fischer als möglicher Trainer in den Ring geworfen. Zwar soll der Schweizer schon mal mit dem FC in Kontakt gestanden haben, aber ein richtiges Match wäre diese Zusammenkunft nicht. Fischer lässt meist aus einer stabilen Defensive spielen, ist kein großer Freund des Hauruck-Fußballs. Das muss kein Ausschlusskriterium sein, würde aber verwundern. Auf der anderen Seite könnte die ruhige Art des Coachs dem FC vielleicht gut tun. Zudem werden aktuell noch Christian Eichner und Bo Svensson gehandelt – allerdings mit Außenseiterchancen. Sandro Wagner ist kein Thema. Der wird mit dem FC Augsburg in Verbindung gebracht. Denn dort ist gerade erst Jess Thorup frei geworden. Der Däne könnte somit auch zu einer Option beim FC werden.

So oder so wird der Erfolg der Mannschaft in der kommenden Saison vor allem auch mit dem Kader zu tun haben. Und da müssen die Geißböcke nachlegen. Denn nach wie vor sind die Lücken, die Spieler wir Anthony Modeste oder Jonas Hector gerissen haben, nicht kompensiert worden.

Das sagt Thomas Kessler zum Aus von Friedhelm Funkel beim 1. FC Köln

Thomas Kessler vom 1. FC Köln.
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Das sagt Thomas Kessler zum Aus von Friedhelm Funkel beim 1. FC Köln

Dass Friedhelm Funkel den FC in Zukunft nicht weiter trainieren würde, war eine wahrscheinliche Variante. Dass der Coach aber selbst den Geißböcken abgesagt hat, kam dann doch ein wenig überraschend rund um den 1. FC Köln: Das sagt Thomas Kessler zum Funkel-Aus.

Eine weitere Hängepartie wird es für den Coach nicht geben. Friedhelm Funkel hat dem FC abgesagt. Nun gibt es auch eine Reaktion vom 1. FC Köln: Das sagt Thomas Kessler zum Funkel-Aus.

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Schon seit einigen Tagen hielten sich hartnäckig die Gerüchte, dass Friedhelm Funkel bei den Gremien des 1. FC Köln nicht die volle Rückendeckung erhalten würde. Zwar gab es durchaus Befürworter, die weiter an dem Coach festgehalten hätten, dem Vernehmen nach gab es aber auch Kritiker oder Zweifler. Der 71-Jährige hat den Kölnern eine offenbar doch schwere Entscheidung abgenommen und in dem Auswahlverfahren für sich eine Reißleine gezogen. Gegenüber diversen Medien bestätigte der Coach mittlerweile, dass er für den FC nicht mehr zur Verfügung stehen würde und gab auch zu, ein wenig enttäuscht zu sein. Funkel soll sich am Mittag mit Thomas Kessler getroffen und über die Zukunft gesprochen haben. „Wir haben heute ein sehr offenes und respektvolles Gespräch mit Friedhelm Funkel geführt. Von Beginn an war der Austausch von großer Wertschätzung und Augenhöhe geprägt“, sagt der neue Sportdirektor Thomas Kessler.

Funkel sagt ab

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„Wir haben dabei transparent dargelegt, dass wir im Rahmen eines verantwortungsvollen Auswahlprozesses verschiedene Gespräche mit potenziellen Kandidaten führen. Friedhelm hat uns daraufhin mitgeteilt, dass er die Notwendigkeit eines solchen Prozesses für eine so wichtige Position absolut nachvollziehen kann, für sich jedoch entschieden hat, daran nicht teilzunehmen“, so der Sportchef weiter. „Für seine klare Haltung und seine Verdienste um den 1. FC Köln sind wir ihm sehr dankbar – daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.“ Funkel zog also die Reißleine. „Thomas Kessler sollte noch mit ein paar anderen Trainern sprechen. Und das dauert vielleicht noch sieben, acht, neun Tage. Da habe ich gesagt: Thomas, sei mir nicht böse, aber so lange warte ich nicht. Dann sage ich euch ab. Ich mache das schweren Herzens. Aber ich wollte mich nicht hinhalten lassen“, sagte der 71-Jährige gegenüber der Bild.

Damit sind die Weichen also endgültig auf einen neuen Trainer gestellt. Für Kessler wird es die erste große Bewährungsprobe. Zahlreiche Namen werden gehandelt. Für Funkel könnte sich aber vielleicht noch ein Job in anderer Funktion anbieten. „Wir haben vereinbart, im engen Austausch zu bleiben, um gemeinsam zu überlegen, in welcher Form Friedhelm seine Expertise auch künftig beim FC einbringen kann“, so Kessler weiter. Doch Funkel würde gerne als Trainer weitermachen. „Meine Trainerkarriere ist damit nicht beendet. Ich fühle mich dazu einfach zu fit“, sagte der 71-Jährige dem „Kölner Stadt-Anzeiger„.


Friedhelm Funkel bleibt nicht Trainer des 1. FC Köln

Friedhelm Funkel wird den FC nicht weiter trainieren
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Friedhelm Funkel bleibt nicht Trainer des 1. FC Köln

Friedhelm Funkel wird nicht Trainer des 1. FC Köln bleiben, das bestätigte der Trainer gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Sportdirektor Thomas Kessler muss einen neuen Coach finden. Es gibt bereits einige Favoriten.

Die Hinweise hatten sich schon am Mittwoch verdichtet. Nun folgte aber eine etwas überraschende Variante: Friedhelm Funkel wird nicht Trainer des 1. FC Köln bleiben. Aber: Das bestätigte der Coach gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger„. Heißt, offenbar hat dem Trainer die Hängepartie missfallen.

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Am Mittwochabend hatte Friedhelm Funkel noch einmal beteuert, wie gerne er beim FC bleiben, die Mannschaft weiter trainieren und in der Bundesliga begleiten würde. Daraus wird allerdings nichts. Funkel hat seine Mission bei den Geißböcken erfüllt und wird in der Funktion des Trainers abgelöst. „Ich habe mir die Entscheidung wahrlich nicht leicht gemacht. Ich wäre sehr gerne FC-Trainer geblieben. Aber so macht es leider keinen Sinn“, sagte der Coach gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ und betonte, dass er „nicht die 100-prozentige Zustimmung in den Gremien gespürt“ habe. Eine Nachfolge ist bekanntlich noch nicht gefunden. Thomas Kessler ist nun mit der Aufgabe betraut, einen neuen Coach zu präsentieren.

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„Ich hätte die Aufgabe sehr gerne gemacht“

Funkel hatte den FC bekanntlich zwei Spieltage vor Saisonende übernommen. Nach dem 1:1 gegen den bereits abgestiegenen SSV Jahn Regensburg hatten die Kölner Verantwortlichen die Reißleine gezogen und Trainer Gerhard Struber entlassen. Da Sportdirektor Christian Keller diese Entscheidung nicht mittragen wollte, musste auch der 46-Jährige gehen. Funkel gab der Mannschaft wieder Selbstvertrauen und ganz offensichtlich auch eine gewisse Leichtigkeit, die das Team durch das Saisonfinale führte. Als Zweitligameister kehrt der FC nun zurück in die Bundesliga. Auch aufgrund seiner besonnenen und freundlichen Art hatten sich viele Spieler für den Trainer ausgesprochen. Zuletzt auch Eric Martel noch einmal bei der Vorstellung des U21-Kaders für die anstehende Europameisterschaft.

Doch hinter den Kulissen gab es im Verein eben nicht nur Befürworter. Im Gegenteil, in den entscheidenden Gremien soll es eine Mehrzahl von Zweiflern gegeben haben, die Funkel den Job in der Bundesliga-Saison so nicht zugetraut haben. Schon am vergangenen Montag hatte Philipp Türoff betont, dass es nun eine ganz andere Aufgabe sei. Die neutrale Art ließen zumindest die Frage aufkommen, ob Funkel den hundertprozentigen Rückhalt beim FC spüre. „Thomas Kessler hätte das sicher gerne mit mir gemacht, aber er ist erst seit Freitag offiziell Sportdirektor und kann das natürlich nicht alleine entscheiden. Ich hätte die Aufgabe sehr gerne gemacht und habe auch sehr viel Rückhalt bei der Mannschaft und bei den tollen Fans gespürt, in den Gremien und beim Präsidenten sieht es aber offenbar etwas anders aus. Das ist schade, aber leider ist es nun einmal so“, so Funkel.

Auch gegenüber dem „Kicker“ äußerte sich der Trainer. „Ich werde nicht noch einmal sieben bis neun Tage warten, ehe sich eine Mehrheit für mich oder einen anderen Trainer ergibt. Die Leute wissen, was ich kann, was ich nicht kann und wie ich Stadt und Vereine kenne. Wenn das jetzt dafür reicht, dann ist das eben so“, so Funkel. Nun soll schnellstmöglich ein neuer Trainer gefunden werden. Und dabei fällt immer häufiger ein doch bekannter Name: Urs Fischer soll mittlerweile recht gute Karten haben. Schon zur Vorstellung von Friedhelm Funkel hatte die RTL-Gruppe von Gesprächen zwischen dem FC und Fischer berichtet. Der ehemalige Coach von Union Berlin solle sogar schon seine Bereitschaft erklärt haben, hieß es in der Meldung. Der FC gab damals an, dass man sich voll und ganz auf den Aufstieg konzentriere und keine Namen kommentieren werde. Schon bald wird aber ein Name kommuniziert werden.


Trainersuche beim 1. FC Köln: Funkel soll es nicht werden, auch weitere sind wohl raus, neue Namen

Friedhelm Funkel
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Trainersuche beim 1. FC Köln: Funkel soll es nicht werden, auch weitere sind wohl raus, neue Namen

Offenbar vergeht kein Tag mehr, an dem nicht über den Trainer beim FC spekuliert wird. Laut „Sky“ soll es Friedhelm Funkel nicht werden. Die ersten Gerüchte aber auch nicht, es gibt aber neue Namen. Kommen diese Trainer für den 1. FC Köln in Frage?

Die Vorzeichen verdichten sich, dass Friedhelm Funkel den FC wohl nicht weiter trainieren wird. Doch auch andere Kandidaten sind aktuell eher unwahrscheinlich. Namen werden viele gehandelt. Kommen diese Trainer für den 1. FC Köln in Frage?

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Am Mittwochabend weilte Friedhelm Funkel bei einer Talk-Veranstaltung von „Express“ und „Kölner Stadt-Anzeiger“ – wohlgemerkt als Trainer des 1. FC Köln. Zwar wurde bei dem Talk das Thema des künftigen Trainers angesprochen, doch die großen Neuigkeiten hatten die Talkgäste Funkel und auch Carsten Wettich offenbar nicht im Gepäck. Zumindest ist die Suche nach einem neuen Coach – offiziell – offen. Der Stand: Friedhelm Funkel würde gerne, wenn man ihn lasse. Ob man ihn lasse, steht aber eben noch nicht fest. Die kommunizierte Marschroute lautet, erst einmal den Sportdirektor finden, dann soll dieser sich mit der Suche nach einem neuen Trainer befassen. Immerhin ist die Suche nach einem neuen Sportdirektor wohl beendet, das Ergebnis allerdings noch nicht kommuniziert.

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Schalke will Kwasniol

Das könnte am Donnerstag passieren. Denn längst ist durchgesickert, dass Thomas Kessler eine Chance bekommen wird, sich zu bewähren. Nach Informationen von come-on-fc.com tagten die Gremien seit Montag und einigten sich recht schnell auf den 39-jährigen Ex-Keeper als neuen Verantwortlichen für die sportlichen Belange. Laut „Sky“ steht die Entscheidung. Bei der Wahl eines neuen Trainers tun sich die Kölner Verantwortlichen indes deutlich schwerer. Es soll zwar Befürworter von Friedhelm Funkel geben, genauso aber auch den Wunsch nach frischem Wind. Und offenbar ist die Pro-neuer-Coach-Fraktion am Ende größer. Wie der TV-Sender nämlich weiter berichtet, wird Friedhelm Funkel nicht weitermachen dürfen. Der FC sucht nach einem neuen Trainer und Kessler soll die ersten Gespräche führen.

Mit wem diese Gespräche geführt werden, ist zurzeit allerdings unklar. Alexander Ende wird es nicht sein, der Ex-Kölner hat bei Preußen Münster unterschrieben. Zwar könnte die von Lukas Kwasniok angesprochene Auszeit dann eventuell doch nicht so lange ausfallen, wie zunächst angenommen, doch soll der FC Schalke 04 weiterhin sehr gute Karten im Rennen um den 43-Jährigen haben. Laut der „Bild“ gilt der Coach bei Königsblau als der Top-Kandidat auf den Trainerposten und es habe bereits ein Gespräch zwischen Kwasniok und dem künftigen Schalke-Boss Frank Baumann gegeben. Zwar wolle der Trainer am liebsten in die Bundesliga, doch habe es laut Artikel noch keine Anfragen gegeben. Kwasniok soll sich aber mit den Plänen von Baumann über die künftige Ausrichtung bei S04 gut identifizieren können.

Wäre Urs Fischer eine Option?

Horst Steffen spielt am Abend die Relegation mit der SV Elversberg. Ob der Coach aber auch in der kommenden Saison an der Seitenlinie der Elv steht, ist unklar. Vertrag hätte der 56-Jährige noch bis 2026. Doch der Erfolg mit dem Club aus dem Saarland hat Begehrlichkeiten geweckt. Wie „Der Westen“ berichtet, soll Borussia Mönchengladbach an dem Trainer interessiert sein, da nicht klar sei, ob man mit Gerardo Seoane in die neue Spielzeit starten will. Für den FC werden bereits die nächsten Namen gehandelt. So bringt die „Bild“ auch wieder Urs Fischer ins Spiel. Der Name fiel bereits unmittelbar nach der Entlassung von Gerhard Struber. Damals kam es zu der kuriosen Situation, dass Thomas Kessler bei der Vorstellung des Interimstrainers Friedhelm Funkel auf den Schweizer angesprochen wurde.

Auch der Name Christian Titz fällt gerne im Zusammenhang mit der Trainersuche beim FC. Tatsächlich will der Coach den 1. FC Magdeburg wohl verlassen. Doch der ehemalige Coach von Viktoria Köln soll besonders bei Hannover 96 hoch im Kurs stehen. Es gibt dem Vernehmen nach aber auch Interessenten aus Europa. So werden in den kommenden Tagen sicher auch wieder alt bekannte Namen wie Bo Svenson genannt werden. Auf Thomas Kessler wartet eine schwierige Aufgabe, die mit einem Gespräch mit dem aktuellen Trainer beginnen dürfte. Immerhin gilt „Kess“ als Befürworter des 71-Jährigen.


Medienbericht: Friedhelm Funkel wird wohl doch nicht Trainer des 1. FC Köln bleiben

Friedhelm Funkel beim Spiel des 1. FC Köln
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Medienbericht: Friedhelm Funkel wird wohl doch nicht Trainer des 1. FC Köln bleiben

Nicht nur in der Kaderplanung müssen die Verantwortlichen der Geißböcke dieser Tage viele Personalien in die Wege leiten. Auch die Trainerfrage soll schnell geklärt werden. Die Entscheidung beim FC scheint gefallen zu sein: Friedhelm Funkel wird wohl nicht Trainer des 1. FC Köln bleiben.

Nachdem Thomas Kessler den Posten des Sportchefs beim FC weiterführen soll, scheint es nun auch eine Entscheidung in der Trainerfrage gegeben zu haben. Das berichtet Sky. Friedhelm Funkel wird wohl nicht Trainer des 1. FC Köln bleiben.

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Bereits wenige Minuten nach dem gelungenen Aufstieg der Geißböcke kündigten die Kölner Verantwortlichen an, sich in den kommenden Tagen mit den zu klärenden Personalentscheidungen befassen zu wollen. Und am Geißbockheim wurde trotz Aufstiegs- und Saisonabschlussfeier auf Hochtouren gearbeitet. So soll Thomas Kessler den Posten des Sportdirektors übernehmen. Die Weichen für die Zukunft des Vereins werden also derzeit gestellt. Wichtige Entscheidungen für den weiteren Fortgang der Geschäfte müssen getroffen werden. Und so ist auch die Trainersuche eine der Prioritäten der Geißböcke. Nachdem sich sowohl Friedhelm Funkel selbst als auch Spieler und Fans den Verbleib des 71-Jährigen durchaus vorstellen konnten, scheint nun eine Entscheidung getroffen worden zu sein. Das berichtet zumindest „Sky„.

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Gespräche schon aufgenommen?

Wie berichtet, gab es unter den Verantwortlichen in der Causa Funkel Uneinigkeit. Es gäbe sowohl Befürworter für einen Verbleib des Aufstiegs-Coaches am Geißbockheim als auch Gegner. Nun will „Sky“ aus Vereinskreisen erfahren haben, dass Funkel nicht als Coach des 1. FC Köln weitermachen wird. Denn die überwiegende Mehrheit in den Entscheidungsgremien sei für die Verpflichtung eines neuen Cheftrainers. Vor allem das Einbringen neuer Impulse sei dabei das Hauptargument gewesen. Funkel hatte die Mannschaft zwei Spiele vor Saisonende von Gerhard Struber übernommen und den Aufstieg der Kölner in trockene Tücher gebracht. Laut eigener Aussage habe er aber nur einen kleinen Anteil an der Rückkehr ins Oberhaus gehabt. Der 71-Jährige brachte der Mannschaft vor allem Ruhe und Selbstvertrauen zurück. Schon am Montag hatte sich Geschäftsführer Philipp Türoff nüchtern zu der Personalie geäußert, einen Verbleib aber nicht ausgeschlossen.

Laut „Sky“ sollen bereits Gespräche mit potenziellen Kandidaten aufgenommen worden sein. Zuletzt brachte der Fernsehsender Trainer wie Horst Steffen, Lukas Kwasniok und Alexander Ende ins Gespräch. Ende übernimmt nun den SC Preußen Münster. Kwasniok erbat sich eine Auszeit und Steffen befindet sich im Aufstiegskampf mit der SV Elversberg. Auf wen die Wahl als künftiger Trainer der Geißböcke fällt, werden die Verantwortlichen wohl so schnell wie möglich beantworten wollen. Denn bereits Mitte Juli soll der FC in die Vorbereitung auf die neue Saison starten. Mit dem neuen Coach wird wohl auch der kommende Kader zusammengestellt werden. Möglich scheint aber ein Verbleib von Funkel in anderer, vielleicht beratender Funktion.

Wie „Sky“ weiter berichtet, soll auch der vor wenigen Wochen entlassene Chefscout Martin Schulz wieder zurück ans Geißbockheim kommen. Schulz hatte sich mit Christian Keller überwofen, es habe Unstimmigkeiten gegeben, hieß es. Derweil hat der FC Philipp Liesenfeld als Geschäftsführer Marketing und Vertrieb vorgestellt. 


Bleibt er oder braucht der FC einen neuen Coach? Wie geht es weiter mit Friedhelm Funkel?

Friedhelm Funkel, Trainer des 1. FC Köln
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Bleibt er oder braucht der FC einen neuen Coach? Wie geht es weiter mit Friedhelm Funkel?

Die Euphorie über den Aufstieg brachte am Sonntag auch die Frage nach dem Verbleib des 71-Jährigen Interimstrainers auf. Auch der Neusser selber hat die Möglichkeit der Übernahme des Traineramts persönlich nicht ausgeschlossen. Wie geht es weiter mit Friedhelm Funkel beim 1. FC Köln?

Kurz nach dem Sieg gegen Kaiserslautern äußerten einige Spieler des FC, dass sie sich eine weitere Zusammenarbeit mit dem aktuellen Coach durchaus vorstellen können. Wie geht es weiter mit Friedhelm Funkel beim 1. FC Köln?

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Welche menschliche Größe Friedhelm Funkel hat, bewies der Trainer nur Minuten nach seinem nächsten großen Erfolg am Sky-Mikrofon. „Ich bin jetzt heute aufgestiegen, aber den größten Anteil hat mein Vorgänger. Der war 32 Spiele hier, ist auf Tabellenplatz zwei freigestellt worden und ich habe das Glück gehabt, die Mannschaft übernehmen zu dürfen“, sagte der 71-Jährige. „Sie war topfit, sie war in einem guten körperlichen Zustand, hat einen sehr sehr guten Zusammenhalt gehabt. Das ist der Verdienst vom Trainerteam und von Gerhard. Ich hab das ein oder andere vielleicht leicht verändert und habe somit einen ganz kleinen Anteil daran.“ Aus Funkel sprach sicherlich nicht der gönnerhafte Coach, der mit seinem nun siebten Aufstieg weiter an seinem Aufstiegs-Heldenstatus arbeitet.

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FC braucht einige neue Leistungsträger

Seine Worte waren ehrlich, authentisch, eben so wie sich der Coach nicht nur bei seiner dritten Amtszeit in Köln gegeben hat. Natürlich lässt es sich nicht bemessen, wer welchen Anteil am Aufstieg hat. Mit Gerhard Struber hätte die Rückkehr in die Bundesliga genauso gelingen können wie mit Friedhelm Funkel, vermutlich auch mit Timo Schulz und ja sogar mit Steffen Baumgart. Unterm Strich brachte Funkel den Aufstieg „nur“ noch über die Ziellinie. Allerdings gab der Routinier seiner Mannschaft offenbar Spielfreude, Motivation und Selbstvertrauen zurück, dass den Kölnern ganz offensichtlich lange fehlte. Funkel bewies eindrucksvoll, dass der Kopf am Ende des Tages dann doch wichtiger sein kann als die Beine. Der Auftritt gegen Nürnberg war durchwachsen, nährte aber die Hoffnung auf besseren Fußball. Das Spiel gegen zugegeben harmlose Pfälzer war möglicherweise die beste Saisonleistung.

Und wie Funkel in den zehn Tagen in Köln selbst mehrfach sagte, blieb für große spielerische Abläufe, taktische Finessen kaum Zeit. Der Auftritt gegen Lautern war Balsam auf die geschundene Kölner Seele und macht Hoffnung, dass der FC auch in der Bundesliga wieder ein besseres Gesicht zeigt als noch vor zwei Spielzeiten mit dem sang-und klanglos Abstieg. Es ist also kein Wunder, dass die ersten Stimmen laut werden, die Funkel auch gerne weiter beim FC sehen würden. Dominique Heintz sprach sich genauso für einen Verbleib des Trainers aus wie der gegnerische Trainer Torsten Lieberknecht. Und auch Funkel selbst will eine Fortführung des Engagements in Köln für sich „persönlich nicht ausschließen“, zwischen den Zeilen wohl mehr als „nicht ausschließen“.

Wie geht es weiter mit Friedhelm Funkel beim 1. FC Köln?

Der Ball liegt nun bei den FC-Bossen. Bei FC-Bossen, deren Zukunft im Verein bekanntlich auch nicht geklärt ist. Der Vorstand steht in dieser Zusammenstellung vor den letzten Monaten der Amtszeit, Thomas Kessler gilt aktuell noch als Interims-Sportdirektor. Auch er wäre sicherlich eine Option für mehr. Stand jetzt ist „Kess“ aber eben „nur“ eine Option. Und um die Aufgabe sind die Verantwortlichen der Geißböcke wahrlich nicht zu beneiden. Funkel hat in den vergangenen Tagen die Köpfe der Spieler erreicht, die Leichtigkeit zurückgebracht, wieder einmal bewiesen, dass er in dieser Situation der richtige Mann ist. Doch wie ist es in der Situation als Trainer in die neue Spielzeit zu starten. Wie berichtet gibt es in der Sportpsychologie den Honeymoon-Effekt, der durch personelle Veränderungen Motivation, Selbstvertrauen und somit auch Leistungen aus den Akteuren herauskitzeln kann. Das ist Funkel gelungen.

Nur gibt es eben auch die Gefahr, dass auf diesen Effekt der Kater folgt. Dann, wenn die spieler glauben, dass die Veränderung vielleicht doch nicht rosarot oder so gewinnbringend ist. Dann reicht die Motivation nicht mehr aus. Dass Funkel auch über einen längeren Zeitraum mit einer Mannschaft erfolgreich arbeiten kann, steht unterdessen außer Frage. Erst in der vergangenen Spielzeit kam der Trainer zwar als Interims-Lösung zum FCK, Funkel führte die Mannschaft aber nicht nur zum Klassenerhalt, sondern auch ins Finale des DFB-Pokals. Zwischen 2016 und 2020 war der Routinier bei Fortuna Düsseldorf über vier Jahre insgesamt recht erfolgreich im Einsatz. Und doch werden die Verantwortlichen auch andere Optionen im Kopf haben. Trainertypen, die mit erfolgsversprechenden Konzepten um die Ecke kommen.

Ist Funkel der richtige?

Funkel betonte zuletzt, dass ihm das taktische System nicht so wichtig sei. Möglicherweise meinte er in der aktuellen Situation, denn die Kölner Verantwortlichen werden natürlich schon den Plan des attraktiven Offensivfußballs auch weiterhin verfolgen wollen. Dass Funkel diesen Fußball spielen lassen kann, ist mehr als nur wahrscheinlich, nur verkörpert der 71-Jährige die Marschroute auch? Als Funkel den FC vor vier Jahren verließ, wurde mit Steffen Baumgart der Gegenpart zu Markus Gisdol geholt. Die offensive Spielweise, das zunächst belächelte Selbstbewusstsein, das Motto „Egal wie viele Gegentore, hauptsache wir schießen eins mehr“ lösten in Köln eine ungeahnte Euphorie aus, die die Mannschaft von alleine zu tragen schien. Möglicherweise würde dem FC ein ähnlicher Motivator wie beispielsweise Lukas Kwasniok gut zu Gesicht stehen.

Am Ende des Tages gibt es für alle Varianten Pros und Contras. Die Entscheidung wird sicherlich keine leichte sein. Sie wird aber eine wichtige werden.


„Ich habe von allen den geringsten Anteil daran“ – Friedhelm Funkel über den Aufstieg, Respekt und Emotion

Friedhelm Funkel, Interimstrainer vom 1. FC Köln (Foto: Yuliia Perekopaiko/Getty Images)
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„Ich habe von allen den geringsten Anteil daran“ – Friedhelm Funkel über den Aufstieg, Respekt und Emotion

Zwei Saisonspiele vor Ende der regulären Liga-Spielzeit hat der 71-Jährige die Geißböcke als Interims-Trainer übernommen. Die Rückkehr an alte Wirkungsstätte ist für den Coach sowohl emotional als auch neu. Seine Aufgabe ist klar definiert – Aufstieg für den 1. FC Köln: Friedhelm Funkel spricht über den Reiz und die heutige Spielergeneration.

Die erste Hürde zum Aufstieg ist mit dem 2:1-Sieg in Nürnberg bereits genommen. Nun steht das Duell im eigenen Stadion gegen Kaiserslautern auf dem Programm. Zuvor äußert sich der Interims-Trainer im Interview des 1. FC Köln: Friedhelm Funkel spricht über den Reiz und die heutige Spielergeneration.

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Lange überlegen musste Friedhelm Funkel laut eigener Aussage nicht, als die Anfrage zur Übernahme der Mannschaft an ihn herangetragen wurde. „Der 1. FC Köln ist eine sehr emotionale Adresse für mich“, beschreibt Funkel seine Beziehung zum FC im vereinseigenen Interview auf fc.de. Doch nicht nur die Verbundenheit zum Verein hat den 71- Jährigen zusagen lassen. „Die Chance, es in zwei Spielen in die Bundesliga zurück zu schaffen, was für den FC sehr wichtig wäre“, sei ebenfalls Anreiz gewesen. Doch neben den rein erfolgsbasierten Gründen schwangen auch persönliche Interessen mit. „Für mich persönlich ist es die Möglichkeit, zwei Spiele in ausverkauften Stadien zu erleben. Denn als ich 2021 hier war, fanden die Spiele wegen Corona im leeren Stadion statt“, gab der Trainer zu.

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Friedhelm Funkel über den Reiz der Aufgabe

Bereits in der Saison 2020/21 übernahm der Neusser die Geißböcke und verhalf ihnen in acht Spielen unter seiner Leitung zum Verbleib in der 1. Bundesliga. Kein Wunder also, dass die Rückkehr ans Geißbockheim für den 71-Jährigen durchaus eine vertraute gewesen ist. Der Wandel der vergangenen Jahre ist aber auch Funkel nicht verborgen geblieben. „Im Geißbockheim ist viel getan worden in den vergangenen Jahren. Da war ich erstaunt und erfreut über die besseren räumlichen Möglichkeiten“, lobt Funkel. „Die Funktionsräume und Kabinen sind umgebaut worden, es gibt eine große Fitnesshalle mit einem schönen gemütlichen Besprechungsraum, das eine Art Kino ist. Das waren Dinge, die für mich positiv waren, die ich noch nicht kannte und die für mich neu waren.“

Es gäbe aber immer noch Optimierungsmöglichkeiten, räumte der Trainer ein. Ein Ausbau der Plätze „wäre sicher gut, was aber aktuell leider noch nicht erlaubt ist. Die Plätze, die wir haben – allen voran das Franz-Kremer-Stadion, wo von den Frauen bis zum Nachwuchs viele Teams darauf spielen – sind aber sehr gut in Schuss“, beschrieb Funkel die Arbeitsbedingungen am Geißbockheim. Und nicht nur die Infrastruktur gefiel dem Coach. Auch personell sieht der 71-Jährige Potenzial. Die Mannschaft sei in „einem sehr guten Zustand, da muss ich Gerhard ein großes Kompliment machen. Die Mannschaft war und ist intakt. Sie ist in einem sehr guten körperlichen Zustand. Das ist gerade am Ende der Saison sehr wichtig, weil du da als Trainer nicht mehr viel machen kannst“, lobte der Neusser.

Funkel habe „den geringsten Anteil“ am Aufstieg

Und ergänzte: „Die Stärke der Mannschaft hat mich überzeugt. Ich habe vor der Saison schon gesagt, dass der HSV und der FC die individuell besten Kader der Liga haben und beide Mannschaften aufsteigen werden“, so Funkel. Eine Prognose hat sich derweil bewahrheitet. „Der HSV hat es schon umgesetzt und wir können es am Sonntag im eigenen Stadion auch schaffen. Diese Möglichkeit hat mich gereizt“, erklärte der Trainer seine Beweggründe. Um das Ziel zu erreichen wolle er Ruhe bewahren, Selbstbewusstsein ausstrahlen, der Mannschaft vertrauen und auch eine gewisse Lockerheit reinbringen.

„Wenn der Aufstieg nun gelingen sollte, habe ich aber von allen den geringsten Anteil. Ich habe nur zwei Spiele gemacht. Vielleicht habe ich das eine oder andere an Spielfreude und guter Laune wieder reingebracht, taktisch eine kleine Veränderung vorgenommen. Aber Gerhard hat 32 Spiele gemacht und stand auf Platz zwei. Er hat mit der Mannschaft und dem Trainerteam den allergrößten Anteil daran“, erkannte der 71-Jährige die Arbeit seines Vorgängers an.

„Das Stadion wird richtig gut mitgehen“

Einen kleinen, aber nicht unwesentlichen Anteil an einem möglichen Aufstieg könnte am Sonntag die Tatsache ausmachen, dass Funkel den Gegner kennt, wie kaum ein anderer. „Sie hatten am Sonntag acht Spieler auf dem Platz, die vergangene Saison bei mir auch gespielt haben. Ich kenne die Mannschaft sehr gut. Das sind gute Spieler und auch gute Jungs“, lobte Funkel die Lauterer Spieler. Vor allem, was die Gefahrenstellen angeht: „Bei Standards sind sie sehr gefährlich. Sie haben viel Erfahrung mit Spielern wie Jean Zimmer, einen guten Torwart. Das wird eine schwere Aufgabe. Trotzdem bin und bleibe ich optimistisch.“ Auch Stürmer Ragnar Ache hat der Kölner Trainer im Visier. Allerdings ist bisher offen, ob der Top-Scorer des FCK am Sonntag überhaupt auflaufen wird.

Ein anderer Teil, der den Kölnern im Kampf um den Aufstieg helfen wird ist laut Funkel der Rückhalt, den die Mannschaft erfährt. „Das Stadion wird richtig gut mitgehen und der Mannschaft Halt geben. Unsere Mannschaft muss versuchen, Leidenschaft zu zeigen, aber auch ruhig zu bleiben. Wir dürfen nicht zu gierig sein, warnt der 71-Jährige. „Wenn man zu gierig ist – auch in anderen Lebenssituationen – das ist nie gut. Leidenschaft von der ersten bis zur letzten Sekunde zeigen, sich in jeden Zweikampf werfen, sich aber trotzdem an die Vorgaben halten. Dann steigen wir am Sonntag auf.“

“Die heutige Generation ist anders als wir“

Die Entscheidung, ans Geißbockheim zu kommen, scheint Funkel bisher nicht zu bereuen. Die Zusammenfassung seiner ersten Woche beim FC ist zwar kurz, aber aussagekräftig: „Schön. Spannend. Erfolgreich.“ Die Grundlage seines Erfolgs mag vielleicht an der Art und Weise des Umgangs mit der jüngeren Generation liegen. Denn zusammengefasst besteht dieser aus Verständnis, klaren Regeln und Respekt. „Die heutige Generation ist anders als wir. Sie ist offener, sie ist fordernder, selbstbewusster“, charakterisiert Funkel die heutigen Spieler. „Trotzdem habe ich gewisse Prinzipien, mit denen ich durchs Leben gegangen bin und die mir heute auch noch sehr wichtig sind. Die versuche ich, den jungen Spielern auch zu vermitteln.“

Seine Worte sind nicht nur leere Hülsen, denn Funkel benennt die Grundprinzipien des Umgangs deutlich. „Wichtig ist für mich der Respekt untereinander, egal gegenüber welchen Menschen, egal welcher Job, egal welche Herkunft“, so der Trainer. Pünktlichkeit sei ihm ebenfalls sehr wichtig, gerade auch in einer großen Gruppe. Und auch banale, eigentlich selbstverständliche Verhaltensweisen fordert der Coach von seinen Spielern. „Dass man ordentlich mit den Mitspielern umgeht, die Kabine ordentlich verlässt. Diszipliniertes Verhalten in der Gruppe und auf dem Platz. Diese Dinge sind für mich unverhandelbar.“ Die klare Haltung scheint bei der Mannschaft anzukommen, denn die Resonanz auf den neuen Trainer ist durchweg positiv.

„Die Arbeit mit jungen Leuten macht mir einfach Spaß“

Dies mag eben auch daran liegen, dass Funkel seine Prinzipien auch für sich zu Grunde legt. „Die Jungs haben heute eine andere Lebensart, die ich nicht immer gut finde und auch nicht gut finden muss – die ich aber akzeptiere. Die Klamotten, die sie manchmal anhaben, die Musik, die sie hören. Tätowierungen sind auch nicht mein Ding“, erklärt Funkel, ergänzt jedoch: „Jeder muss für sein Leben verantwortlich sein. Wir haben auch Dinge gemacht, die ältere Leute nicht gut gefunden haben.“ Eine letzte Regel stellt Funkel bei allem Verständnis aber auf – und die ist nicht diskutabel: „Wenn wir eine Besprechung haben, dann ist das Handy aus und es darf nicht bimmeln.“

Am Ende zeigt sich der Respekt und damit wohl auch Funkels Erfolgsrezept in der Wertschätzung und Einbindung der jüngeren Generation – teils scheinbar sogar auf Augenhöhe. „Es ist ganz wichtig, dass man auch von jungen Leuten etwas lernen kann. Die Arbeit mit jungen Leuten macht mir einfach Spaß.“

Honeymoon-Effekt beim 1. FC Köln: Konnte Friedhelm Funkel so den Knoten lösen?

Friedhelm Funkel gelingt der erste Streich im Aufstiegsrennen
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Honeymoon-Effekt beim 1. FC Köln: Konnte Friedhelm Funkel so den Knoten lösen?

Friedhelm Funkel will den 1. FC Köln am Sonntag in die Bundesliga zurückführen. Zwei Spieltage vor Schluss übernahm der 71-Jährige – und plötzlich blüht der FC auf. Was hinter dem Aufschwung stecken könnte und wie viel Psychologie im Kampf um den Aufstieg steckt beim 1. FC Köln: Die Wahrheit hinter dem Funkel-Effekt.

„Viele Gespräche mit Spielern“ beschwörte FC-Interimscoach Funkel als psychologische Sofortmaßnahme für seine Mannschaft bei seiner Vorstellung vor einer Woche. Hinter der Trendwende der Geißböcke steckt allerdings sicher mehr als ein lockerer Plausch mit dem Personal beim 1. FC Köln: Die Wahrheit hinter dem Funkel-Effekt.

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Kurz nach Ostern wurden innerhalb von 24 Stunden gleich drei Trainer entlassen. Kaiserslautern trennte sich von Markus Anfang, Hannover setzte André Breitenreiter vor die Tür und Schalke 04 zog bei Kees van Wonderen die Reißleine. Drei Wechsel an einem Tag, der Gipfel einer in dieser Saison augenscheinlich besonders nervösen Liga. Und wo Turbulenzen sind, ist meist auch der 1. FC Köln nicht weit. Zwei Spieltage vor Saisonende vollzogen die Verantwortlichen der Domstädter ebenfalls einen radikalen Schritt und setzten Gerhard Struber vor die Tür. Anstelle des Österreichers holte man Friedhelm Funkel zurück ans Geissbockheim. Ein Risiko, das sich nun als Glücksgriff entpuppen könnte. Denn mit einem Sieg gegen Kaiserslautern könnte sich der 71-Jährige nach 2021 endgültig als Kandidat für eine Statue in Müngersdorf qualifizieren. Mit einem Punkt am letzten Spieltag wäre der direkte Wiederaufstieg perfekt. Und die Entscheidung des FC-Vorstandes, Struber vorzeitig freizustellen: Im Nachhinein wohl goldrichtig.

Kainz: “Impulse haben uns gut getan”

In seinem ersten Spiel am 33. Spieltag gegen Nürnberg nahm Funkel einige Veränderungen gegenüber seinem Vorgänger Gerhard Struber und dessen letzten Auftritt am 32. Spieltag vor: Er ließ Jan Thielmann und Florian Kainz über die offensiven Außen aufmarschieren und stellte Tim Lemperle als einzige Spitze ins Sturmzentrum. Und der Plan von Funkel und seinem Trainerteam ging gleich auf. Kainz bestätigte dies im Anschluss an die Partie gegen den Club: „Wir haben von der Grundordnung her etwas anders gespielt, auch die Herangehensweise war eine andere. Die Ansprache ist neu – diese Impulse haben uns, das hat man gesehen, gut getan.“

Sportwissenschaftler wie Sebastian Zart von der TU Kaiserslautern sehen in Trainerwechseln nicht nur neue Ideen, sondern vor allem den Wegfall alter Störfaktoren. Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk im April 2023 erklärte er: „Leistung lohnt sich plötzlich wieder. Vielleicht gab es unzufriedene Grüppchen im Team, Spieler, die sich benachteiligt fühlten, nicht alles gaben – oder im schlimmsten Fall sogar gegen den Trainer spielten.“ Fällt dieser „Störfaktor” weg, spiele die Mannschaft befreiter auf. Plötzlich sei wieder jeder Zweikampf wichtig, jeder Pass ein Signal: „Ich will zurück ins Team.” Und so wird jeder Trainerwechsel auch zur Chance. Nicht nur für den neuen Mann an der Linie, sondern für die gesamte Mannschaft. Und das hatten die FC-Akteure in den letzten Wochen unter Ex-Coach Gerhard Struber sicher bitter nötig.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Wie Funkel die Geißböcke wachgeküsst hat

Florian Kainz spricht aus, was sich viele Cubverantwortliche bei einem Trainerwechsel erhoffen: den „neuen Impuls“. Beim 1. FC Köln ist im Spiel gegen den 1. FC Nürnberg genau dieser Effekt eingetreten. Nach zähen Wochen und bitteren Punktverlusten wie etwa dem frustrierenden Remis gegen Regensburg, scheint der FC rechtzeitig in die Spur gefunden zu haben. Das 3:1 am vorletzten Spieltag war mehr als ein überzeugender Sieg. Es war ein Signal. Köln hat die Handlungshoheit bewahrt. Die Mannschaft kann den Aufstieg am letzten Spieltag aus eigener Kraft klarmachen, denn nur ein Punkt reicht für den Weg zurück in Liga eins.

„Negative Ergebnisse verbunden mit negativen Erlebnissen können das Selbstvertrauen beeinträchtigen und gleichzeitig Einfluss auf die Motivation nehmen. Das kann sich wiederum negativ auf die Leistung auswirken, da Zweifel und Ängste die Überzeugung an die eigenen Fähigkeiten erschüttern können“, erklärte auch der sportpsychologische Berater Thorsten Loch im Dezember 2023 gegenüber come-on-fc.com. Ein neuer Trainer kann einer Mannschaft gerade in dieser Hinsicht durchaus einen anderen Impuls geben. So gibt es in der Psychologie zum Beispiel den Begriff des Honeymoon-Effekts, der auf den Sport adaptierbar ist. Gerade Akteure, die zuletzt eher außen vor waren oder kritisiert wurden, zeigen sich im neuen Umfeld mehr, scheinen motivierter, die Leistung innerhalb der Mannschaft steigert sich. 

Funkel: Unser Ziel mit allen Mitteln erreichen

Bereits bei seiner Vorstellung in der vergangenen Woche ließ Friedhelm Funkel keinen Zweifel an seiner Marschroute. Der Routinier sprach ruhig, aber mit Nachdruck: „Ich werde versuchen, der Mannschaft eine gewisse Lockerheit und Leichtigkeit zu vermitteln. Auch ein gewisses Selbstvertrauen. Und ich glaube, das ist mir auf meinen letzten Stationen immer gut gelungen. Wenn mir das auch dieses Mal wieder gelingt, dann werden wir am Ende in der Ersten Fußball-Bundesliga sein. Das ist mein Ziel, und das will ich mit allen Mitteln erreichen.“ Gegen Kaiserslautern, für die immerhin noch eine kleine Chance auf den Aufstieg besteht und die nichts zu verlieren haben, wird er auf jedes dieser Mittel angewiesen sein.

In der Psychologie gibt es allerdings auch den Honeymoon-Kater, der sich mit ein wenig Verzögerung einstellt, wenn die Betroffenen feststellen, dass die Veränderung vielleicht doch nicht nur positiv ist. Auch insofern hätten wohl viele FC-Fans nichts dagegen, wenn der Aufstieg am Sonntag perfekt gemacht wird.