Das erste Funkel-Training beim 1. FC Köln – ein Stammspieler fehlt

Friedheolm Funkel beim Training des 1. FC Köln
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Das erste Funkel-Training beim 1. FC Köln – ein Stammspieler fehlt

Mit dem neuen Trainer ist der FC am Dienstag in die Vorbereitung auf das Spiel gegen den 1. FC Nürnberg gestartet. Die erste Einheit unter Friedhelm Funkel ließen sich auch viele Fans nicht entgehen. Wie immer gab es auch ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Tim Lemperle fehlt angeschlagen.

Zahlreiche Fans sind am Dienstagmorgen zum ersten Training nach dem Personalbeben in Köln in das Franz-Kremer-Stadion gekommen. Friedhelm Funkel präsentierte sich erstmals auf dem Platz. Und es gab ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Tim Lemperle fehlt angeschlagen.

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Rund eine Stunde hat Friedhelm Funkel zunächst mit seinem Team hinter verschlossenen Türen gesprochen, bevor es am Dienstagvormittag dann auf den Platz im Franz-Kremer-Stadion ging. Nachdem Athletik-Trainer Max Weuthen das Aufwärmen übernommen hat, leitete der neue Assistenztrainer Matthias Lust die erste Spieleinheit. Friedhelm Funkel war zunächst eher in der Rolle des Boebachters, nahm sich aber immer wieder Spieler zur Seite und gab Anweisungen. Hier mal Jusuf Gazibegovic, da Timo Hübers oder Eric Martel. Schon in der Pressekonferenz am Montag hatte der 71-Jährige angekündigt, viel mit den Spielern sprechen zu wollen. Für den erfahrenen Coach spielt die Psyche eine übergeordnete Rolle. Funkel sprach davon, der Mannschaft wieder Lockerheit und Selbstvertrauen mit auf den Weg zu geben.

Tim Lemperle fehlt verletzt

Zumindest mit Spaß war die Mannschaft auch voll dabei. Und das mit nahezu voller Kapelle. Nicht mit auf dem Platz standen Tim Lemperle – der Angreifer verpasste die Einheit aufgrund anhaltender Knieprobleme – sowie Luca Kilian, der sich von seinem Kreuzbandriss weiter erholt. Dafür war Gazibegovic voll integriert. Ob es für einen Einsatz am Freitag wieder reicht, wird sich erst in den kommenden Tagen zeigen können. Rund 500 Fans verfolgten die erste Einheit unter dem „neuen“ Coach. Unter den Zuschauern befanden sich auch FC-Verantwortliche wie Philipp Türoff und der neue Sportdirektor Thomas Kessler.

Am Freitagabend (18.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com) steht das Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg auf dem Programm. Die Kölner können mit einem Sieg einen großen Schritt Richtung Aufstieg machenund würden gleichzeitig den 1. FC Kaiserslautern so auf Distanz halten, dass es kein direktes Endspiel gegen die Roten Teufel am letzten Spieltag mehr geben kann. Nürnberg hat sich als erstes Team dagegen aus den Aufstiegsträumen verabschiedet. Der Club kann als Zehnter Platz drei nicht mehr erreichen. Für die Top-Neun ist der Aufstieg zumindest in der Theorie möglich.

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Nach Keller- und Struber-Aus: Die ersten Namen werden beim 1. FC Köln gehandelt

Christian Keller am Geißbockheim
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Nach Keller- und Struber-Aus: Die ersten Namen werden beim 1. FC Köln gehandelt

Nach dem Aus des Trainers und des Sportdirektors hat der FC seine Interimslösungen präsentiert. Im Hintergrund dürfte aber die Suche nach neuem Personal auf Hochtouren laufen beim 1. FC Köln: Die ersten Namen der Keller-Nachfolge werden gehandelt.

Wie lange bleibt Thomas Kessler Sportdirektor? Wird Friedhelm Funkel doch mehr als zwei oder vier Spiele an der Seitenlinie stehen? Die Planungen beim FC laufen auf Hochtouren. Und nicht verwunderlich brodelt die Gerüchteküche beim 1. FC Köln: Die ersten Namen der Keller-Nachfolge werden bereits gehandelt.

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So richtig rückte Werner Wolf nicht mit der Sprache raus. Nachdem der Präsident des 1. FC Köln seinem entlassenen Sportdirektor noch einmal Dank ausgesprochen hatte, wollte er über dessen mittelfristige Nachfolge nichtso wirklich viel sagen. Ob die Bewährungschance von Thomas Kessler eine längere werden wird, ist also offen. „Es stehen im Herbst Wahlen an und der Vorstand wird in dieser Konstellation nicht mehr antreten. Aber der Vorstand ist voll handlungsfähig und wir werden vertrauensvoll und hochprofessionell zusammenarbeiten. Jetzt fokussieren wir uns auf die zwei nächsten Spiele und danach gucken wir weiter“, wich Wolf der konkreten Frage aus und könnte dennoch zwischen den Zeilen angedeutet haben, dass zu dieser Zusammenarbeit dann auch die Suche nach einem neuen Geschäftsführer Sport gehöre. Könnte…

Die ersten Kandidaten

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Dass Kessler die Rolle von Christian Keller übernimmt, kommt nicht bei allen Kölner Anhängern gut an. Eine exakte Fortführung der Arbeit von Keller wird befürchtet. Dabei ist die Interims-Wahl eine durchaus sinnvolle. Kessler war wohl in viele Gedankengänge und Gespräche mit aktuellen, vielleicht auch künftigen Spielern involviert, kann darauf aufbauen. Der ehemalige Kölner Keeper kennt den Verein, die Finanzen, ein langwieriges Einarbeiten ist genauso wenig nötig, wie die komplizierte Suche nach einer neuen Besetzung. Kompliziert, weil beim FC derzeit nicht nur die Ligazugehörigkeit im Unklaren liegt. Für den Moment dürfte die naheliegende Lösung also eine gute sein. Mittelfristig, vermutlich in der Sommerpause, könnte es dann doch zu einer Umbesetzung kommen.

Und die ersten Namen werden bereits gehandelt. Schon vergangene Woche fiel der Name Jonas Boldt. Der in Nürnberg geborene, aber in Düsseldorf aufgewachsene Sportmanager wurde lange mit Hertha BSC in Verbindung gebracht, erhielt dort aber offensichtlich eine Absage. Mit Boldt habe es, so heißt es, gleich mehrere Gespräche mit den Hertha-Verantwortlichen gegeben. Die Vorstellungen über die Verantwortungsbereiche gingen dem Vernehmen nach weit auseinander. Boldt hat sich über die vergangenen Jahre einen guten Ruf erarbeitet, gilt in der Branche als Macher, aber genauso als Alpha-Tier. Der 43-Jährige kann auch schon auf eine beeindruckend lange Karriere zurückblicken. Und das weckt Interesse. Wohl auch bei den Kölnern. Eine Zusammenarbeit wäre für beide Seiten dem Vernehmen nach wohl vorstellbar.

Wie geht es beim Trainer weiter?

Naheliegend wäre aber auch Rachid Azzouzi. Der ehemalige Mittelfeldspieler spielte in der U19 für den FC, später unter anderem für den MSV Duisburg, Fortuna Köln und Greuther Fürth. Dort war er dann als Geschäftsführer tätig und die Leitung nach Köln offenbar eine kurze wie die Deals mit Jonas Urbig und Tim Lemperle verdeutlichen. Azzouzi wird immer mal wieder genannt, wenn der FC auf der Suche nach einem Sportmanager ist. Der 54-Jährige gilt aber nach der Absage an Boldt auch bei der Hertha als heißer Kandidat. Die Gespräche laufen, losen Kontakt soll es aber in der Vergangenheit auch mit den Geißböcke gegeben haben. Auch, wenn die FC-Bosse nicht mit der Sprache rausrücken wollen und den Fokus auf die kommende Begegnung legen, werden sie sich im Hintergrund ihre Gedanken machen.

Schließlich könnte der Geschäftsführer Sport auch einen gewissen Impact auf die Verpflichtung eines neuen Trainers haben. Den wird es im kommenden Sommer wohl auch geben. Zwar klangen die Worte von Interimscoach Friedhelm Funkel nicht final, doch es ist davon auszugehen, dass der 71-Jährige tatsächlich „nur“ als Interimstrainer fungieren wird. Der erste Name wurde bereits genannt. RTL brachte Urs Fischer ins Gespräch. Wie konkret die Gedanken sind, ist offen. Ausgeschlossen scheint der Schweizer Coach als Option aber nicht zu sein.


Christian Keller und der 1. FC Köln: Das Ende eines Missverständnisses – auf mehreren Ebenen

Christian Keller, Geschäftsführer des 1. FC Köln
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Christian Keller und der 1. FC Köln: Das Ende eines Missverständnisses – auf mehreren Ebenen

Am Sonntagabend endete die dreijährige Dienstzeit von Christian Keller beim 1. FC Köln. Die wirtschaftliche Bilanz ist beeindruckend, die sportliche erschreckend. Der 46-Jährige hat die nötige Balance nicht gefunden und ist am Ende an den eigenen Prinzipien gescheitert. Christian Keller und der 1. FC Köln: Ein Missverständnis.

Auf wirtschaftlicher Ebene hat der 46-Jährige viel erreicht, auf sportlicher Seite wäre dies auch Aufgabe gewesen. Am Ende scheiterte der Ex-Sportdirektor des FC und muss den Verein nach drei turbulenten Jahren verlassen. Christian Keller und der 1. FC Köln: Ein Missverständnis.

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Die Pressemitteilung am Montagvormittag fiel dann doch ein wenig länger aus. Zumindest länger, als es in der jüngeren Vergangenheit je nach Themenlage beim FC dann schon mal Usus war. Es gab allerdings auch viel mitzuteilen. Der bisherige Trainer Gerhard Struber sowie die bisherige Sportdirektor Christian Keller wurden von den Aufgaben entbunden, der immer wieder in Köln gehandelte Ex- und Interimstrainer Friedhelm Funkel sowie der bisherige Leiter der Lizenzspielabteilung und Neu-Sportdirektor Thomas Kessler dagegen vorgestellt, das ganze wurde hübsch mit einigen Zitaten der Protagonisten garniert. Und tatsächlich war gerade bei den beiden geschassten Ex-Verantwortlichen eine kleine Enttäuschung zu erahnen. Gerhard Struber fühlte sich offenbar um den möglichen Meistertitel der 2. Bundesliga, mindestens um den Aufstieg gebracht. So kurz vor der Ziellinie täte die Entscheidung daher auch „besonders weh“, so Struber.

FC ist wirtschaftlich gesundet

Christian Keller wiederum machte in seinem kurzen Statement keinen Hehl aus seiner Überzeugung. „Eine kurzfristige Änderung auf der Trainerposition konnte und wollte ich in diesem Kontext aber nicht mittragen, da diese nicht meinen Überzeugungen und Werten entsprochen hätte“, ließ sich der 46-Jährige zitieren und verdeutlichte in diesen Worten einmal mehr seine Prinzipien und damit möglicherweise auch einen Grund seines Scheiterns. Keller nutzte die Pressemitteilung aber auch, um noch etwas ganz anderes loszuwerden. „Mit dem Rückenwind des Aufstiegs wird ersichtlich werden, dass der Grundstein für eine nachhaltigere FC-Zukunft auf zahlreichen Ebenen gelegt wurde“, hieß es weiter. Worte, die bei einer anderen Person vielleicht ein wenig nach Nachkarten oder beleidigter Leberwurst geklungen hätten. Bei Keller war es vielleicht eine Mischung aus Rechtfertigung und tiefer Überzeugung.

Als der heute 46-Jährige den FC übernahm, hatte der promovierte Wirtschaftswissenschaftler das Kernproblem der Geißböcke schnell ausgemacht – zumindest in seiner Wahrnehmung. Der FC sei ein Sanierungsfall, wurde der Sportdirektor nicht müde zu betonen und machte sich direkt ans Werk, die richtigen Stellschrauben zur finanziellen Rettung der Geißböcke zu finden und zu drehen. Kein Wunder, der Schuldenberg soll bei mehr als 80 Millionen Euro gelegen haben. „Wir waren in einer vor allem finanziell äußerst prekären Situation. Wir brauchten Geschäftsführer, die uns bei der Restrukturierung geholfen haben. Das ist uns in einer außergewöhnlichen Weise gelungen. Unsere Zahlen, die wir im Herbst präsentieren, werden beeindruckend sein“, sagte Werner Wolf am Montag. Tatsächlich ist der FC in den drei Jahren unter Christian Keller wirtschaftlich gesundet, und nun wieder an vielen Stellen handlungsfähig.  

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Keller schafft den Balanceakt nicht

Das ist die eine Seite der Medaille, die andere wurde Keller von vielen Fans immer wieder unter die Nase gerieben. Der Sportdirektor spare den Verein kaputt, spare zumindest an den falschen Stellen. Tatsächlich ist es von außen nur schwer zu beurteilen, wie exzessiv, vor allem aber wie nötig die rigorose Hand des Sparfuchses war. Sichtbar war aber die sportliche Ausbeute. „Ich weiß, ich werde nicht an der Bilanz zum Jahresende gemessen, die beim FC so gut wie seit vielen Jahren nicht mehr aussah. Ich werde am Platz in der Bundesliga gemessen. Trotzdem kann ich so nicht handeln und sollte einen längerfristigen Blick haben“, sagte Keller einst. „Man muss sich schon fragen, warum sich der FC seit 30 Jahren im Kreis dreht. Warum kommt er nicht nach vorn? Wenn wir das verändern wollen, sollten wir anfangen, die Sub­stanz und das Fundament des FC klar zu verbessern – und nicht nur von der Hand in den Mund leben.“

Eine schwierige Aufgabe für den Wirtschaftsexperten. „Das ist momentan ein brutaler Balanceakt aus einerseits ‚werde gesund‘ und andererseits ‚erhalte die sportliche Wettbewerbsfähigkeit aufrecht‘“, so Keller 2023. Aber genau daran haperte es. Keller gelang eben jener Balanceakt gar nicht. Während der Verein gesundete, stürzte die Mannschaft zunehmend ab. Und das ganz sicher auch, weil Keller im Regalfach der Spieler zu oft danebengriff. Schon in seiner ersten Transferphase verpflichtete der Sportdirektor Ladenhüter, die noch heute beim FC keine Rolle spielen. Die Liste der Fehleinkäufe ist lang. Von Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges, über Rasmus Carstensen, Faride Alidou und Jacob Christensen bis zu Imad Rondic und Anthony Racioppi – zahlreiche Transfers funktionierten nicht wie erhofft.

Zu oft das falsche Regalfach

Die Liste der geglückten Transfers ist vergleichsweise klein. Doch auch die hat es in Spielern wie Eric Martel oder Denis Huseinbasic durchaus gegeben. Vor allem aber wurden die Abgänge von Leistungsträgern nicht kompensiert. Weder der von Anthony Modeste (für den im übrigen nicht Sargis Adamyan wie kolportiert als Ersatz verpflichtet worden ist) noch von Ellyes Skhiri oder Jonas Hector. Lücken, die bis heute noch ihre Nachwirkungen zeigen. Dazu das historische Registrierungsverbot, das Keller zweifelsohne nicht zu verantworten hatte, aber eben auch nicht zu verhindern wusste, obwohl er es angeblich gekonnt hätte. Die Folge: Aus dem Conference-League-Teilnehmer ist ein Zweitligist geworden, der trotz des wohl wertvollsten Kaders der 2. Bundesliga seine Schwierigkeiten mit der Rückkehr in die Bundesliga hat.

Zwar haben die Kölner in den vergangenen Jahren zahlreichen Eigengewächsen Spielzeit und Profidebüts ermöglicht, doch zum einen durch die Transfersperre in Teilen notgedrungen, zum anderen ein Stück weit entfernt der Wunschvorstellung eines Entwicklungsclubs. Ablösefreie Abgänge der Eigengewächse entsprechen jedenfalls nicht der Idee. Dass dann doch einige junge Spieler den Verein verlassen, soll auch etwas mit dem Gefühl von mangelnder Wertschätzung zu tun gehabt haben. Auf der anderen Seite wäre es viel zu leicht, Christian Keller die alleinige Schuld für den sportlichen Absturz in die Schuhe zu schieben. Der Sportdirektor hat sowohl bei einigen Spielern als auch bei seinen Wunschtrainern daneben gelegen, auf dem Platz haben aber auch andere Menschen nicht das Maximum abgerufen.

Es fehlt die sportliche Entwicklung

Unterm Strich ist es schon bezeichnend, dass Keller den FC verlassen musste, weil er seine Prinzipien nicht aufgeben wollte. Der Sportdirektor hatte Gerhard Struber sein vollstes Vertrauen geschenkt, wollte dieses nicht brechen, sich vielleicht auch die Fehleinschätzung bei der Besetzung des Trainerpostens nicht eingestehen. Je nach Sichtweise eine Charakterstärke oder vielleicht eine Schwäche. Schließlich drängte sich durchaus der Verdacht auf, dass sich der 46-Jährige dann doch selbst im Weg stand – sei es ein „nicht verbiegen lassen“, sei es Sturheit. Die gescheiterten Vertragsverhandlungen mit Anthony Modeste oder Davie Selke, vielleicht auch der Umgang mit Justin Diehl, sicher aber der Kampf gegen das Registrierungsverbot, möglicherweise wäre davon einiges zu verhindern gewesen – möglicherweise.

Am Ende des Tages hat Keller auf der wirtschaftlichen Ebene viel erreicht. Als Geschäftsführer Sport wäre eine Entwicklung im sportlichen Bereich aber ebenfalls nötig gewesen.


Deswegen musste Christian Keller gehen

Christian Keller plant den Kader des 1. FC Köln
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Deswegen musste Christian Keller gehen

Nach etwas mehr als drei Jahren endet für Christian Keller die Zeit beim FC. Der Sportdirektor lag in vielen seiner Einschätzungen daneben, hatte sicherlich auch Pech. Doch das war nicht der Grund für das Aus beim 1. FC Köln: Deswegen musste Christian Keller gehen.

Die Liste der Vorwürfe, die die Kölner Fans gegen Christian Keller aufstellten war lang. Doch sie waren nicht ausschlaggebend für eine Trennung beim 1. FC Köln: Deswegen musste Christian Keller gehen.

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Eine gute Figur gab Christian Keller am Samstagabend nicht mehr ab, als er sich vor der Presse zum Spiel gegen Jahn Regensburg äußerte. Zumindest hatten die Kölner Fans eine andere Wahrnehmung als der da noch Sportdirektor – nicht zum ersten Mal seit dem Amtsantritt im April 2022. Keller kritisierte die Fans, die ihrem Unmut Luft machten, der Sportdirektor wollte zwar nichts Schönreden, erklärte dann aber doch, dass eigentlich doch noch alles gut sei. Nur nicht nach hinten blicken, gerne nach vorne, so der Tenor und die Tabelle spricht ohnehin die einzige Wahrheit. Die gute Ausgangsposition hat dann am Ende aber doch eher mit der mangelnden Qualität der Gegner zu tun und nicht so mit den eigenen Stärken. Immerhin konnte der 46-Jährige die Enttäuschung der Fans nachvollziehen.

„Dann müssen wir handeln“

Zwar nicht die beste Figur, aber ein Versprechen gab Christian Keller dann doch ab. Eins, das nach dem trostlosen Auftritt und den fünf Punkten aus den vergangenen fünf Spielen nur schwer zu halten war. Er stünde zu 100 Prozent hinter seinem Trainer und könnte ein Aus von Gerhard Struber ausschließen. Eine voreilige Zusage, wie man nun wenige Stunden später weiß. Aber eine Zusage, die zu Christian Keller passt und eine, die er möglicherweise traf, um sich nicht das nächste Scheitern einzugestehen. Denn Keller hatte schon mit der Verpflichtung von Timo Schultz im Winter der vergangenen Spielzeit daneben gelegen und nun mit Gerhard Struber ganz offensichtlich erneut. Das Unterfangen mit dem Trainer war eigentlich schon vor Wochen gescheitert und das Ende nur eine Frage der Zeit.

Und die war dann am Sonntagnachmittag gekommen. „Während zunächst die Leistung und dann die Ergebnisse gut waren, war jetzt weder das eine noch das andere gut. Die Frage ist, ob wir den Personen noch vertrauen. Und wir haben das Vertrauen verloren. Wir haben gestern morgen zusammengesessen und gesagt: dann müssen wir handeln“, sagte FC-Präsident Werner Wolf am Montag auf der Pressekonferenz. „Wenn wir halbwegs vernünftig spielen mit guten Ergebnissen, haben wir das Schicksal in der eigenen Hand. Deshalb haben wir jetzt gesagt, dass wir einen Wechsel vornehmen. So leid mir das tut, mussten wir die Entscheidung treffen. Wir wollten einen Impuls auf der Trainerbank und Christian Keller war nicht bereit, diese Entscheidung mitzugehen. Deswegen mussten wir uns von ihm trennen.“ 

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„Christian wollte das nicht mitgehen“

Heißt: Christian Keller wäre heute wohl noch immer der Sportdirektor, hätte er einer Trennung von Gerhard Struber zugestimmt. „Wir haben die Entscheidung als Vorstand getroffen, uns vom Trainer zu trennen und Christian wollte das nicht mitgehen“, sagte Wolf auf weitere Nachfrage. „Dann muss man sich auch konsequenter Weise vom Geschäftsführer Sport trennen.“ Das entspricht auch den Worten, mit denen sich Keller in der Pressemitteilung der Kölner am Mittag zitieren ließ. „Eine kurzfristige Änderung auf der Trainerposition konnte und wollte ich in diesem Kontext aber nicht mittragen, da diese nicht meinen Überzeugungen und Werten entsprochen hätte“, so Keller. Tatsächlich fiel der 46-Jährige in den vergangenen Jahren damit auf, getroffene Entscheidungen nur sehr ungerne zu revidieren. Für Gerhard Struber machte der Sportdirektor keine Ausnahme.

Die alltägliche Arbeit mit den Fehlgriffen auf dem Transfermarkt, Fehleinschätzungen in Bezug auf das Registrierungsverbot, das der Sportdirektor zwar nicht zu verantworten hat, aber sicher auch nicht mit aller Vehemenz verhindert hat sowie der Fehlbesetzung auf dem Trainerposten war für die Trennung also nicht relevant. Im Gegenteil, Werner Wolf lobte die Arbeit des ehemaligen Geschäftsführers. „Wir waren in einer vor allem finanziell äußerst prekären Situation. Wir brauchten Geschäftsführer, die uns beim Restrukturieren geholfen haben“, sagte Wolf. „Das ist uns in einer außergewöhnlichen Weise gelungen. Unsere Zahlen, die wir im Herbst präsentieren, werden beeindruckend sein.“ Und weiter: „Es war eine sehr vertrauensvolle und menschlich gute Zusammenarbeit. Deswegen tut es mir leid, dass die Trennung nicht vermeidbar war.“


„Ich habe nicht mehr damit gerechnet“ – Das sagt Friedhelm Funkel als Interimstrainer des 1. FC Köln

Friedhelm Funkel bei der Pressekonferenz beim 1. FC Köln
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„Ich habe nicht mehr damit gerechnet“ – Das sagt Friedhelm Funkel als Interimstrainer des 1. FC Köln

Auf die Pressemitteilung am Vormittag folgte am Nachmittag die offizielle Vorstellung des Interimstrainers. Der FC hat einen neuen Coach, der sich dem Ziel Wiederaufstieg annimmt. Lange überlegen musste der 71-Jährige aber nicht. Das sagt Friedhelm Funkel als Interimstrainer des 1. FC Köln.

Der Terminkalender am Montag war vollgepackt. Nachdem der 71-Jährige dem FC zugesagt hatte, folgten einige Gespräche und Termine am Geißbockheim und am Nachmittag die erste Pressekonferenz im Kölner Stadion. Das sagt Friedhelm Funkel als Interimstrainer des 1. FC Köln.

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Am Ende ging es dann offenbar doch alles recht schnell und zwar auf verschiedenen Seiten. Der Vorstand des FC hatte sich bekanntlich am Sonntag zusammengesetzt und über die Personalien Gerhard Struber und Christian Keller diskutiert. Als die Nachricht am späten Abend dann nach und nach durchsickerte, waren nicht nur Entscheidungen getroffen, es wurde konkret die kurzfristige Zukunft geplant. So erklärte FC-Präsident Werner Wolf, dass die erste Amtshandlung des neuen Interims-Sportdirektors Thomas Kessler eine Fahrt nach Krefeld sein würde. Der ehemalige Keeper der Geißböcke sollte Friedhelm Funkel aufsuchen, um ihn von dem Job beim FC zu überzeugen. „Ich habe nicht mehr damit gerechnet“, sagte Funkel am Montag auf der Pressekonferenz.

„Ich musste nicht lange überlegen“

„Zwischen 19 und 20 Uhr war er dann bei mir in Krefeld und wir haben zwei, drei Stunden gesprochen. Ich habe gesagt, dass ich mich heute früh melde. Ich musste aber nicht lange überlegen, ich habe gut geschlafen und bin mit einem guten Gefühl ins Bett gegangen. Dann habe ich Thomas angerufen und gesagt: ich mache das“, fügte der neue Interimscoach dann an, erklärte aber auch mit einem Lächeln auf den Lippen, dass er relativ früh angerufen habe, „nicht, dass Thomas noch einen anderen im Ärmel gehabt hätte. Hatte er natürlich nicht.“ Die Entscheidung ist dem Vernehmen nach sehr schnell und sehr eindeutig auf Funkel gefallen. Und der strotzt gefühlt vor Tatendrang: „Auf dem Platz müssen wir auch arbeiten, da führt kein Weg dran vorbei. Ich werde aber einige Gespräche führen ab morgen, um ein Gefühl für die Mannschaft und die Situation zu bekommen. Es sind einige erfahrene Spieler dabei, mit denen werde ich in erster Linie erstmal sprechen“, so Funkel.

Zunächst aber wird es Gespräche mit dem Trainerteam geben, dem Bernd Eibler im Gegensatz zu Thomas Hickersberger nicht mehr angehören wird. Dafür wird Funkel von seinem ehemaligen Mitarbeiter Mathias Lust unterstützt wird. „Ich habe mit Matthias in Kaiserslautern schon zusammengearbeitet. Ihn zeichnet aus, dass er ein großartiger Mensch ist. Das ist ganz wichtig und wird manchmal zu wenig bewertet. Aber er ist auch ein großer Fußball-Fachmann. Er hat viele eigene Erfahrungen gemacht“, sagte Funkel. „Deswegen war es für mich wichtig, dass ich Matthias mitnehmen kann. Der Wunsch ist mir sofort erfüllt worden.“ Das Vertrauen in den Routinier ist groß. „Ich habe vom ersten Augenblick gespürt, dass Friedhelm der perfekte Partner ist, die Aufgabe anzunehmen“, sagte Kessler.

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Das ist Funkels Plan

Und das Ziel der Aufgabe ist eindeutig: der Aufstieg. Und mindestens genauso sicher ist sich Funkel über den Ausgang dieser Mission. „Der HSV ist Erster, der 1. FC Köln ist Zweiter und mindestens so wird es am Ende sein“, sagt Funkel. Der Blick in den Rückspiegel „interessiert mich nicht. Das Spiel am vergangenen Samstag interessiert mich überhaupt nicht mehr. Mich interessiert nur Nürnberg. Ich will der Mannschaft eine gewisse Lockerheit und Leichtigkeit vermitteln. Auch ein gewisses Selbstvertrauen. Das ist mir in meinem bisherigen Stationen gut gelungen.“ Und das Vorgehen ist klar. „Ich werde alle mit der Mannschaft zusammen meine Kräfte bündeln. Mir geht es darum, die Mannschaft und das Trainerteam auf das Spiel am Freitag in Nürnberg zu fokussieren. Wir wollen das Spiel gewinnen, es werden einige Gespräche mit den Spielern stattfinden“, so Funkel. „Ich weiß, dass es gute Spieler sind. Es ist eine erfahrene Mannschaft mit einigen jungen Spielern.“

Doch nicht nur Gespräche seien wichtig: „Auf dem Platz müssen wir auch arbeiten, da führt kein Weg dran vorbei.“ Und so will der neue Coach sich überlegen, was er genau angehen will. Es gäbe noch das ein oder andere, woran man arbeiten müsse. Das Ziel für das Duell in Nürnberg ist allerdings gesetzt: „Ich bin davon überzeugt, dass wir im Trainerteam die richtigen Worte finden werden, damit die Mannschaft am Freitagabend in Nürnberg selbstbewusst auftritt und ein gutes Ergebnis erzielen wird.“


Erst Funkel, dann Fischer? Ein möglicher Nachfolger des Nachfolgers wird bereits gehandelt

Urs Fischer im Fokus des 1. FC Köln?
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Erst Funkel, dann Fischer? Ein möglicher Nachfolger des Nachfolgers wird bereits gehandelt

Die offizielle Verkündung stand lange aus, die Entscheidung war längst gefallen. Nun ist es offiziell: Gerhard Struber ist nicht mehr Trainer der Geißböcke. Friedhelm Funkel übernimmt und es gibt bereits für den 71-Jährigen die ersten Nachfolger-Kandidaten beim 1. FC Köln: Wird Urs Fischer Trainer beim FC?

Seit Sonntagabend ist Gerhard Struber nicht mehr Trainer der Geißböcke. Die offizielle Bestätigung folgte am Montagvormittag, auch die des Nachfolgers: Friedhelm Funkel. Und es gibt auch schon die ersten Namen für eine Funkel-Nachfolge beim 1. FC Köln: Wird Urs Fischer Trainer beim FC?

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Die Situation war schon ein wenig kurios. Dass Namen für eine mögliche Trainer-Nachfolge gehandelt werden, bevor der Ex-Coach vom Verein offiziell als solcher verkündet wird, ist bekanntlich nichts Neues. Und auch im Fall von Gerhard Struber und den Geißböcken verhielt es sich erwartungsgemäß nicht anders. Die Personalie war noch nicht vom Club bestätigt, da stand mit Friedhelm Funkel der Interimstrainer bereits fest. Dass aber schon über dessen Nachfolger spekuliert wurde, bevor dieser wiederum vorgestellt war, erscheint dann doch ein wenig überraschend. Doch genau so verhielt es sich bei den Geißböcken. Das Aus von Struber war noch nicht verkündet, die Vorstellung des neuen Coachs noch nicht erfolgt, da fielen schon die ersten Namen für den Neustart in der kommenden Saison.

Fischer soll Zusage gegeben haben

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So berichten „RTL/ntv und sport.de„, dass Urs Fischer auf der Liste der Kölner für die kommende Saison stehen soll. Die Mediengruppe habe aus Vereinskreisen erfahren, dass der Schweizer Coach dem Verein auch schon eine Zusage gegeben habe, heißt es. Allerdings mit einem kleinen „Aber“. Demnach wird Fischer erst zur Option, wenn der Aufstieg in trockenen Tüchern sei, Köln also den Vorsprung noch über die Ziellinie rettet. Dafür wird nun Funkel installiert. Der FC hat nach dem 32. Spieltag drei Punkte Vorsprung vor Elversberg und Paderborn auf den Rängen drei und vier. Allerdings haben die Kontrahenten das bessere Torverhältnis. Um sicher aufzusteigen, benötigen die Kölner also noch vier Punkte (wenn die Konkurrenz ebenfalls punktet). Den ersten Schritt will der FC am Freitagabend auswärts in Nürnberg machen. Es folgt das Heimspiel gegen Kaiserslautern.

Fischer war bekanntlich schon einmal Thema in Köln, allerdings war die Spur nicht so richtig heiß. Jetzt könnte es wärmer werden. Fischer führte Union Berlin 2019 in die Bundesliga und spielte mit den Eisernen einen erfrischenden Fußball. Mit Berlin erreichte der heute 59-Jährige sogar die Champions League und das mit überschaubaren Mitteln. Doch 2023 trennten sich die Köpenicker nach einer katastrophalen Sieglos-Serie (14 Spiele ohne Erfolg, dasvon 13 Niederlagen) von Fischer. Anschließend war der Coach immer wieder bei verschiedenen Vereinen ein heißes Thema. Konkret wurde es allerdings selten. Möglicherweise nun beim FC. Immerhin ist das Aus von Gerhard Struber nun offiziell, genauso wie die Nachfolge durch Friedhelm Funkel.


Friedhelm Funkel ist neuer Coach beim 1. FC Köln: Das sagen Christian Keller, Gerhard Struber und Funkel

Friedhelm Funkel als Trainer des 1. FC Köln.
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Friedhelm Funkel ist neuer Coach beim 1. FC Köln: Das sagen Christian Keller, Gerhard Struber und Funkel

Offiziell: Friedhelm Funkel ist neuer Trainer des 1. FC Köln. Das hat der Club am Montagmorgen bestätigt. Der Verein reagierte auf die zuletzt schwachen Leistungen der Geißböcke und hat Gerhard Struber und Christian Keller von den Aufgaben entbunden. Mit Funkel soll der Aufstieg nun eingetütet werden.

Eine große Überraschung war es am Montagmorgen nicht mehr: Der 1. FC Köln hat die Trennung von Gerhard Struber und Christian Keller bekannt gegeben und den neuen Mann an der Seitenlinie bestätigt. Nun ist es offiziell: Friedhelm Funkel ist neuer Trainer des 1. FC Köln: Das sagen Gerhard Struber, Christian Keller und Friedhelm Funkel.

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Lange mussten die Fans des 1. FC Köln dann nicht mehr auf die Bestätigung warten. Nachdem bereits am Sonntagabend durchgesickert war, dass es personelle Entscheidungen geben würde, folgte am Montagmorgen die Bestätigung. „Unsere Entscheidung ist das Ergebnis einer eingehenden Analyse der sportlichen Entwicklung in den letzten Wochen. Angesichts der noch immer großen Chance auf den direkten Wiederaufstieg müssen wir alles daransetzen, diese Chance auch zu nutzen“, begründet Präsident Werner Wolf die Entscheidung. „Wir können uns nicht auf die Ergebnisse der Konkurrenz verlassen. Das Team muss sich für die letzten beiden Spiele auf die eigene Stärke besinnen. Es braucht dafür jetzt neue Impulse.“ Tatsächlich hatten die Kölner zuletzt ihre gute Tabellenposition auch aufgrund der Schwäche der Gegner gehalten.  

Funkel führte den FC zum Klassenerhalt

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„Die Entscheidung tut besonders weh“

Als Tabellenzweiter sind die Chancen intakt. Für die neuen Impulose soll ein alter Bekannter sorgen. Friedhelm Funkel wird die Geschicke leiten. Das Amt des Sportdirektors übernimmt Thomas Kessler. „Mit Thomas Kessler und Friedhelm Funkel übergeben wir die sportliche Leitung nun an zwei absolute FC-Kenner. Thomas ist nicht nur mit ganzem Herzen ein Kölner, er war auch in sämtliche Abläufe der Kaderplanung eingebunden und kann dementsprechend alle Gespräche nahtlos fortführen“, sagte der Präsident. „In Friedhelm gewinnen wir einen äußerst erfahrenen Trainer, der den FC und solche Drucksituationen bestens kennt. Er hat bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass er Mannschaften in entscheidenden Phasen stabilisieren und zum Erfolg führen kann, beispielsweise bei seiner erfolgreichen FC-Rettung 2021.“ Der FC sei überzeugt, dass Funkel der richtige Mann sei.

Gerhard Struber wird die Saison demnach nicht zu Ende bringen. „Ich habe im Laufe der Saison oft von einem Marathon gesprochen, den wir gemeinsam zu gehen haben. Wie hart dieses Rennen für alle Mannschaften ist, zeigt die Tabellensituation. Jetzt, da die Ziellinie vor Augen ist und wir noch dazu aussichtsreich dabei sind, tut die Entscheidung besonders weh“, sagte der Österreicher. „Ich wünsche dem Team und dem gesamten Club für die verbleibenden Spiele maximalen Erfolg.“ Neben Struber muss auch Keller gehen. Der Sportdirektor hatte das Amt im April 2022 übernommen und für eine wirtschaftliche Stabilität gesorgt. Seine Transfers blieben aber bis zuletzt eher durchwachsen. „Ich wünsche dem gesamten FC, allen voran unserer Mannschaft und allen unseren Mitarbeitenden nur das Allerbeste und bin überzeugt, dass der Aufstieg in die 1. Bundesliga gelingen wird“, sagt Keller.

„Der FC ist und bleibt eine Herzensangelegenheit für mich“

Der nun Ex-Sportdirektor verwies aber noch einmal auf die wirtschaftliche Arbeit, die er in den Verein gesteckt hat. „Mit dem Rückenwind des Aufstiegs wird ersichtlich werden, dass der Grundstein für eine nachhaltigere FC-Zukunft auf zahlreichen Ebenen gelegt wurde. Eine kurzfristige Änderung auf der Trainerposition konnte und wollte ich in diesem Kontext aber nicht mittragen, da diese nicht meinen Überzeugungen und Werten entsprochen hätte“, so Keller. „Sehr wichtig ist mir noch, mich bei den zahlreichen FC-Fans zu bedanken, die mich während meiner FC-Zeit trotz teils unruhiger Phasen stets unterstützt und mich das FC-Gefühl haben spüren lassen.“ Für Keller wird nun Kessler die sportliche Geschicke der Geschäftsführung leiten. „Für meine neue verantwortungsvolle Aufgabe verspüre ich sowohl ein hohes Verantwortungsgefühl als auch eine große Motivation, gemeinsam mit allen Beteiligten rund um unsere Mannschaft alles dem gemeinsamen Ziel unterzuordnen“, sagt Kessler.

Nun soll Friedhelm Funkel den FC wieder in die Bundesliga führen. Es ist die dritte Amtszeit bei den Geißböcken. „Der FC ist und bleibt eine Herzensangelegenheit für mich. Es geht ab jetzt darum, in den verbleibenden zwei Spielen alles zu mobilisieren, den Glauben an die eigene Stärke wiederzufinden und den Aufstieg gemeinsam zu schaffen. Ich freue mich auf die Aufgabe und bin überzeugt davon, dass wir unser Ziel erreichen“, sagt Funkel. Co-Trainer von Funkel wird Matthias Lust, mit dem der Coach bereits 2024 bei den Pfälzern zusammengearbeitet hat. 


Nach Personal-Paukenschlag: Friedhelm Funkel übernimmt den 1. FC Köln

Friedhelm Funkel könnte zum 1. FC Köln zurückkehren
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Nach Personal-Paukenschlag: Friedhelm Funkel übernimmt den 1. FC Köln

Personalbeben beim FC: Die Geißböcke trennen sich von Gerhard Struber und Christian Keller – und das zwei Spieltage vor dem Saisonfinale. Nun müssen schnelle Entscheidungen getroffen werden. Die erste ist gefunden: Friedhelm Funkel soll den 1. FC Köln übernehmen.

Am Sonntagabend verdichteten sich die Hinweise, dass es in Köln eine Veränderung geben werde. Gerhard Struber und Christian Keller wurden von ihren Aufgaben freigestellt. Nun müssen schnelle Entscheidungen her. Und eine nicht unwesentliche gibt es schon: Friedhelm Funkel soll den 1. FC Köln übernehmen.

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Es ist fast schon ein typischer Kölner Reflex, ein Name, der bei jeder Trainerdiskussion rund ums Geißbockheim die Runde macht. Und es ist eine naheliegende Lösung: Friedhelm Funkel soll offenbar zum dritten Mal die Geschicke des 1. FC Köln leiten. Der 71-Jährige ist intern nun einmal mehr die Wunschlösung (Sky berichtete zuerst) auf die Nachfolge von Gerhard Struber. Zwar hat es der Verein noch nicht offiziell kommuniziert, aber der FC hat sich am Sonntagabend von dem Österreicher und dem bisherigen Sportdirektor Christian Keller getrennt. Die Kölner hatten aus den vergangenen fünf Spielen nur fünf Punkte geholt und den eigentlich schon sicher geglaubten Aufstieg damit massiv in Gefahr gebracht. Die Entscheidung, den Trainer zu entlassen war folgerichtig, kam aber für viele Fans überraschend spät. Auch, weil Keller an seinem Wunschkandidaten festhielt und sich damit wohl selbst ebenfalls in die Schusslinie brachte.

Funkel führte den FC zum Klassenerhalt

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Nun müssen die Verantwortlichen in Köln schnell handeln. Denn der Aufstieg soll um jeden Preis gelingen. Ein weiteres Jahr 2. Bundesliga würden zahlreiche Leistungsträger nicht mitgehen und den FC erneut viel kosten. Somit muss eine Interimslösung her und diese heißt Friedhelm Funkel. Sky hatte bereits am Sonntagabend von Funkel als „Wunschkandidat“ gesprochen. Nun wird es die Lösung wohl geben. Nach Informationen von come-on-fc.com soll es bereits am Sonntagabend den ersten Kontakt gegeben haben. Der 71-Jährige kehrt damit zum dritten Mal zurück ans Geißbockheim. Funkel hatte den Abstieg 2002 nicht mehr verhindern können, war mit den Kölnern aber umgehend wieder in die Bundesliga zurückgekehrt. Im April 2021 folgte die zweite Amtszeit in Köln. Funkel kam aus dem Ruhestand, um die Kölner vor dem Abstieg zu bewahren. Das gelang unter anderem mit einem Überraschungs-Erfolg über RB Leipzig und schließlich der Relegation gegen Holstein Kiel.

Kurios: Auch in dieser Saison ist ein Relegationsspiel gegen die Störche alles andere als ausgeschlossen. Der FC hat drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, allerdings mit den Begegnungen gegen den 1. FC Nürnberg und dem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern auch schwere Partien vor der Brust. Kiel fehlt ein Zähler zum Relegationsplatz. Ebenfalls kurios: Funkel bewahrte in der Vorsaison den FCK vor dem Abstieg, führte das Team ins Pokalfinale und muss nun am letzten Spieltag dieser Saison möglicherweise ein Endspiel mit dem FC gegen den FCK um den Aufstieg bestreiten. Funkel wird die Kölner wohl als Interimstrainer übernehmen. Funkel schaffte es als einziger Coach sechsmal in die Bundesliga aufzusteigen. Nach der Saison soll wohl eine neue Entscheidung folgen.

Auch auf der Position des Sportdirektors müssen die Kölner nachlegen. Dem Vernehmen nach gilt Thomas Kessler als heißer Kandidat. Am Montag sollen die Personalien auf einer Pressekonferenz kommuniziert werden.