Das erste Funkel-Training beim 1. FC Köln – ein Stammspieler fehlt

Friedheolm Funkel beim Training des 1. FC Köln
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Das erste Funkel-Training beim 1. FC Köln – ein Stammspieler fehlt

Mit dem neuen Trainer ist der FC am Dienstag in die Vorbereitung auf das Spiel gegen den 1. FC Nürnberg gestartet. Die erste Einheit unter Friedhelm Funkel ließen sich auch viele Fans nicht entgehen. Wie immer gab es auch ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Tim Lemperle fehlt angeschlagen.

Zahlreiche Fans sind am Dienstagmorgen zum ersten Training nach dem Personalbeben in Köln in das Franz-Kremer-Stadion gekommen. Friedhelm Funkel präsentierte sich erstmals auf dem Platz. Und es gab ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Tim Lemperle fehlt angeschlagen.

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Rund eine Stunde hat Friedhelm Funkel zunächst mit seinem Team hinter verschlossenen Türen gesprochen, bevor es am Dienstagvormittag dann auf den Platz im Franz-Kremer-Stadion ging. Nachdem Athletik-Trainer Max Weuthen das Aufwärmen übernommen hat, leitete der neue Assistenztrainer Matthias Lust die erste Spieleinheit. Friedhelm Funkel war zunächst eher in der Rolle des Boebachters, nahm sich aber immer wieder Spieler zur Seite und gab Anweisungen. Hier mal Jusuf Gazibegovic, da Timo Hübers oder Eric Martel. Schon in der Pressekonferenz am Montag hatte der 71-Jährige angekündigt, viel mit den Spielern sprechen zu wollen. Für den erfahrenen Coach spielt die Psyche eine übergeordnete Rolle. Funkel sprach davon, der Mannschaft wieder Lockerheit und Selbstvertrauen mit auf den Weg zu geben.

Tim Lemperle fehlt verletzt

Zumindest mit Spaß war die Mannschaft auch voll dabei. Und das mit nahezu voller Kapelle. Nicht mit auf dem Platz standen Tim Lemperle – der Angreifer verpasste die Einheit aufgrund anhaltender Knieprobleme – sowie Luca Kilian, der sich von seinem Kreuzbandriss weiter erholt. Dafür war Gazibegovic voll integriert. Ob es für einen Einsatz am Freitag wieder reicht, wird sich erst in den kommenden Tagen zeigen können. Rund 500 Fans verfolgten die erste Einheit unter dem „neuen“ Coach. Unter den Zuschauern befanden sich auch FC-Verantwortliche wie Philipp Türoff und der neue Sportdirektor Thomas Kessler.

Am Freitagabend (18.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com) steht das Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg auf dem Programm. Die Kölner können mit einem Sieg einen großen Schritt Richtung Aufstieg machenund würden gleichzeitig den 1. FC Kaiserslautern so auf Distanz halten, dass es kein direktes Endspiel gegen die Roten Teufel am letzten Spieltag mehr geben kann. Nürnberg hat sich als erstes Team dagegen aus den Aufstiegsträumen verabschiedet. Der Club kann als Zehnter Platz drei nicht mehr erreichen. Für die Top-Neun ist der Aufstieg zumindest in der Theorie möglich.

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Nach Keller- und Struber-Aus: Die ersten Namen werden beim 1. FC Köln gehandelt

Christian Keller am Geißbockheim
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Nach Keller- und Struber-Aus: Die ersten Namen werden beim 1. FC Köln gehandelt

Nach dem Aus des Trainers und des Sportdirektors hat der FC seine Interimslösungen präsentiert. Im Hintergrund dürfte aber die Suche nach neuem Personal auf Hochtouren laufen beim 1. FC Köln: Die ersten Namen der Keller-Nachfolge werden gehandelt.

Wie lange bleibt Thomas Kessler Sportdirektor? Wird Friedhelm Funkel doch mehr als zwei oder vier Spiele an der Seitenlinie stehen? Die Planungen beim FC laufen auf Hochtouren. Und nicht verwunderlich brodelt die Gerüchteküche beim 1. FC Köln: Die ersten Namen der Keller-Nachfolge werden bereits gehandelt.

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So richtig rückte Werner Wolf nicht mit der Sprache raus. Nachdem der Präsident des 1. FC Köln seinem entlassenen Sportdirektor noch einmal Dank ausgesprochen hatte, wollte er über dessen mittelfristige Nachfolge nichtso wirklich viel sagen. Ob die Bewährungschance von Thomas Kessler eine längere werden wird, ist also offen. „Es stehen im Herbst Wahlen an und der Vorstand wird in dieser Konstellation nicht mehr antreten. Aber der Vorstand ist voll handlungsfähig und wir werden vertrauensvoll und hochprofessionell zusammenarbeiten. Jetzt fokussieren wir uns auf die zwei nächsten Spiele und danach gucken wir weiter“, wich Wolf der konkreten Frage aus und könnte dennoch zwischen den Zeilen angedeutet haben, dass zu dieser Zusammenarbeit dann auch die Suche nach einem neuen Geschäftsführer Sport gehöre. Könnte…

Die ersten Kandidaten

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Dass Kessler die Rolle von Christian Keller übernimmt, kommt nicht bei allen Kölner Anhängern gut an. Eine exakte Fortführung der Arbeit von Keller wird befürchtet. Dabei ist die Interims-Wahl eine durchaus sinnvolle. Kessler war wohl in viele Gedankengänge und Gespräche mit aktuellen, vielleicht auch künftigen Spielern involviert, kann darauf aufbauen. Der ehemalige Kölner Keeper kennt den Verein, die Finanzen, ein langwieriges Einarbeiten ist genauso wenig nötig, wie die komplizierte Suche nach einer neuen Besetzung. Kompliziert, weil beim FC derzeit nicht nur die Ligazugehörigkeit im Unklaren liegt. Für den Moment dürfte die naheliegende Lösung also eine gute sein. Mittelfristig, vermutlich in der Sommerpause, könnte es dann doch zu einer Umbesetzung kommen.

Und die ersten Namen werden bereits gehandelt. Schon vergangene Woche fiel der Name Jonas Boldt. Der in Nürnberg geborene, aber in Düsseldorf aufgewachsene Sportmanager wurde lange mit Hertha BSC in Verbindung gebracht, erhielt dort aber offensichtlich eine Absage. Mit Boldt habe es, so heißt es, gleich mehrere Gespräche mit den Hertha-Verantwortlichen gegeben. Die Vorstellungen über die Verantwortungsbereiche gingen dem Vernehmen nach weit auseinander. Boldt hat sich über die vergangenen Jahre einen guten Ruf erarbeitet, gilt in der Branche als Macher, aber genauso als Alpha-Tier. Der 43-Jährige kann auch schon auf eine beeindruckend lange Karriere zurückblicken. Und das weckt Interesse. Wohl auch bei den Kölnern. Eine Zusammenarbeit wäre für beide Seiten dem Vernehmen nach wohl vorstellbar.

Wie geht es beim Trainer weiter?

Naheliegend wäre aber auch Rachid Azzouzi. Der ehemalige Mittelfeldspieler spielte in der U19 für den FC, später unter anderem für den MSV Duisburg, Fortuna Köln und Greuther Fürth. Dort war er dann als Geschäftsführer tätig und die Leitung nach Köln offenbar eine kurze wie die Deals mit Jonas Urbig und Tim Lemperle verdeutlichen. Azzouzi wird immer mal wieder genannt, wenn der FC auf der Suche nach einem Sportmanager ist. Der 54-Jährige gilt aber nach der Absage an Boldt auch bei der Hertha als heißer Kandidat. Die Gespräche laufen, losen Kontakt soll es aber in der Vergangenheit auch mit den Geißböcke gegeben haben. Auch, wenn die FC-Bosse nicht mit der Sprache rausrücken wollen und den Fokus auf die kommende Begegnung legen, werden sie sich im Hintergrund ihre Gedanken machen.

Schließlich könnte der Geschäftsführer Sport auch einen gewissen Impact auf die Verpflichtung eines neuen Trainers haben. Den wird es im kommenden Sommer wohl auch geben. Zwar klangen die Worte von Interimscoach Friedhelm Funkel nicht final, doch es ist davon auszugehen, dass der 71-Jährige tatsächlich „nur“ als Interimstrainer fungieren wird. Der erste Name wurde bereits genannt. RTL brachte Urs Fischer ins Gespräch. Wie konkret die Gedanken sind, ist offen. Ausgeschlossen scheint der Schweizer Coach als Option aber nicht zu sein.


„Ich habe nicht mehr damit gerechnet“ – Das sagt Friedhelm Funkel als Interimstrainer des 1. FC Köln

Friedhelm Funkel bei der Pressekonferenz beim 1. FC Köln
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„Ich habe nicht mehr damit gerechnet“ – Das sagt Friedhelm Funkel als Interimstrainer des 1. FC Köln

Auf die Pressemitteilung am Vormittag folgte am Nachmittag die offizielle Vorstellung des Interimstrainers. Der FC hat einen neuen Coach, der sich dem Ziel Wiederaufstieg annimmt. Lange überlegen musste der 71-Jährige aber nicht. Das sagt Friedhelm Funkel als Interimstrainer des 1. FC Köln.

Der Terminkalender am Montag war vollgepackt. Nachdem der 71-Jährige dem FC zugesagt hatte, folgten einige Gespräche und Termine am Geißbockheim und am Nachmittag die erste Pressekonferenz im Kölner Stadion. Das sagt Friedhelm Funkel als Interimstrainer des 1. FC Köln.

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Am Ende ging es dann offenbar doch alles recht schnell und zwar auf verschiedenen Seiten. Der Vorstand des FC hatte sich bekanntlich am Sonntag zusammengesetzt und über die Personalien Gerhard Struber und Christian Keller diskutiert. Als die Nachricht am späten Abend dann nach und nach durchsickerte, waren nicht nur Entscheidungen getroffen, es wurde konkret die kurzfristige Zukunft geplant. So erklärte FC-Präsident Werner Wolf, dass die erste Amtshandlung des neuen Interims-Sportdirektors Thomas Kessler eine Fahrt nach Krefeld sein würde. Der ehemalige Keeper der Geißböcke sollte Friedhelm Funkel aufsuchen, um ihn von dem Job beim FC zu überzeugen. „Ich habe nicht mehr damit gerechnet“, sagte Funkel am Montag auf der Pressekonferenz.

„Ich musste nicht lange überlegen“

„Zwischen 19 und 20 Uhr war er dann bei mir in Krefeld und wir haben zwei, drei Stunden gesprochen. Ich habe gesagt, dass ich mich heute früh melde. Ich musste aber nicht lange überlegen, ich habe gut geschlafen und bin mit einem guten Gefühl ins Bett gegangen. Dann habe ich Thomas angerufen und gesagt: ich mache das“, fügte der neue Interimscoach dann an, erklärte aber auch mit einem Lächeln auf den Lippen, dass er relativ früh angerufen habe, „nicht, dass Thomas noch einen anderen im Ärmel gehabt hätte. Hatte er natürlich nicht.“ Die Entscheidung ist dem Vernehmen nach sehr schnell und sehr eindeutig auf Funkel gefallen. Und der strotzt gefühlt vor Tatendrang: „Auf dem Platz müssen wir auch arbeiten, da führt kein Weg dran vorbei. Ich werde aber einige Gespräche führen ab morgen, um ein Gefühl für die Mannschaft und die Situation zu bekommen. Es sind einige erfahrene Spieler dabei, mit denen werde ich in erster Linie erstmal sprechen“, so Funkel.

Zunächst aber wird es Gespräche mit dem Trainerteam geben, dem Bernd Eibler im Gegensatz zu Thomas Hickersberger nicht mehr angehören wird. Dafür wird Funkel von seinem ehemaligen Mitarbeiter Mathias Lust unterstützt wird. „Ich habe mit Matthias in Kaiserslautern schon zusammengearbeitet. Ihn zeichnet aus, dass er ein großartiger Mensch ist. Das ist ganz wichtig und wird manchmal zu wenig bewertet. Aber er ist auch ein großer Fußball-Fachmann. Er hat viele eigene Erfahrungen gemacht“, sagte Funkel. „Deswegen war es für mich wichtig, dass ich Matthias mitnehmen kann. Der Wunsch ist mir sofort erfüllt worden.“ Das Vertrauen in den Routinier ist groß. „Ich habe vom ersten Augenblick gespürt, dass Friedhelm der perfekte Partner ist, die Aufgabe anzunehmen“, sagte Kessler.

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Das ist Funkels Plan

Und das Ziel der Aufgabe ist eindeutig: der Aufstieg. Und mindestens genauso sicher ist sich Funkel über den Ausgang dieser Mission. „Der HSV ist Erster, der 1. FC Köln ist Zweiter und mindestens so wird es am Ende sein“, sagt Funkel. Der Blick in den Rückspiegel „interessiert mich nicht. Das Spiel am vergangenen Samstag interessiert mich überhaupt nicht mehr. Mich interessiert nur Nürnberg. Ich will der Mannschaft eine gewisse Lockerheit und Leichtigkeit vermitteln. Auch ein gewisses Selbstvertrauen. Das ist mir in meinem bisherigen Stationen gut gelungen.“ Und das Vorgehen ist klar. „Ich werde alle mit der Mannschaft zusammen meine Kräfte bündeln. Mir geht es darum, die Mannschaft und das Trainerteam auf das Spiel am Freitag in Nürnberg zu fokussieren. Wir wollen das Spiel gewinnen, es werden einige Gespräche mit den Spielern stattfinden“, so Funkel. „Ich weiß, dass es gute Spieler sind. Es ist eine erfahrene Mannschaft mit einigen jungen Spielern.“

Doch nicht nur Gespräche seien wichtig: „Auf dem Platz müssen wir auch arbeiten, da führt kein Weg dran vorbei.“ Und so will der neue Coach sich überlegen, was er genau angehen will. Es gäbe noch das ein oder andere, woran man arbeiten müsse. Das Ziel für das Duell in Nürnberg ist allerdings gesetzt: „Ich bin davon überzeugt, dass wir im Trainerteam die richtigen Worte finden werden, damit die Mannschaft am Freitagabend in Nürnberg selbstbewusst auftritt und ein gutes Ergebnis erzielen wird.“


Erst Funkel, dann Fischer? Ein möglicher Nachfolger des Nachfolgers wird bereits gehandelt

Urs Fischer im Fokus des 1. FC Köln?
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Erst Funkel, dann Fischer? Ein möglicher Nachfolger des Nachfolgers wird bereits gehandelt

Die offizielle Verkündung stand lange aus, die Entscheidung war längst gefallen. Nun ist es offiziell: Gerhard Struber ist nicht mehr Trainer der Geißböcke. Friedhelm Funkel übernimmt und es gibt bereits für den 71-Jährigen die ersten Nachfolger-Kandidaten beim 1. FC Köln: Wird Urs Fischer Trainer beim FC?

Seit Sonntagabend ist Gerhard Struber nicht mehr Trainer der Geißböcke. Die offizielle Bestätigung folgte am Montagvormittag, auch die des Nachfolgers: Friedhelm Funkel. Und es gibt auch schon die ersten Namen für eine Funkel-Nachfolge beim 1. FC Köln: Wird Urs Fischer Trainer beim FC?

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Die Situation war schon ein wenig kurios. Dass Namen für eine mögliche Trainer-Nachfolge gehandelt werden, bevor der Ex-Coach vom Verein offiziell als solcher verkündet wird, ist bekanntlich nichts Neues. Und auch im Fall von Gerhard Struber und den Geißböcken verhielt es sich erwartungsgemäß nicht anders. Die Personalie war noch nicht vom Club bestätigt, da stand mit Friedhelm Funkel der Interimstrainer bereits fest. Dass aber schon über dessen Nachfolger spekuliert wurde, bevor dieser wiederum vorgestellt war, erscheint dann doch ein wenig überraschend. Doch genau so verhielt es sich bei den Geißböcken. Das Aus von Struber war noch nicht verkündet, die Vorstellung des neuen Coachs noch nicht erfolgt, da fielen schon die ersten Namen für den Neustart in der kommenden Saison.

Fischer soll Zusage gegeben haben

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So berichten „RTL/ntv und sport.de„, dass Urs Fischer auf der Liste der Kölner für die kommende Saison stehen soll. Die Mediengruppe habe aus Vereinskreisen erfahren, dass der Schweizer Coach dem Verein auch schon eine Zusage gegeben habe, heißt es. Allerdings mit einem kleinen „Aber“. Demnach wird Fischer erst zur Option, wenn der Aufstieg in trockenen Tüchern sei, Köln also den Vorsprung noch über die Ziellinie rettet. Dafür wird nun Funkel installiert. Der FC hat nach dem 32. Spieltag drei Punkte Vorsprung vor Elversberg und Paderborn auf den Rängen drei und vier. Allerdings haben die Kontrahenten das bessere Torverhältnis. Um sicher aufzusteigen, benötigen die Kölner also noch vier Punkte (wenn die Konkurrenz ebenfalls punktet). Den ersten Schritt will der FC am Freitagabend auswärts in Nürnberg machen. Es folgt das Heimspiel gegen Kaiserslautern.

Fischer war bekanntlich schon einmal Thema in Köln, allerdings war die Spur nicht so richtig heiß. Jetzt könnte es wärmer werden. Fischer führte Union Berlin 2019 in die Bundesliga und spielte mit den Eisernen einen erfrischenden Fußball. Mit Berlin erreichte der heute 59-Jährige sogar die Champions League und das mit überschaubaren Mitteln. Doch 2023 trennten sich die Köpenicker nach einer katastrophalen Sieglos-Serie (14 Spiele ohne Erfolg, dasvon 13 Niederlagen) von Fischer. Anschließend war der Coach immer wieder bei verschiedenen Vereinen ein heißes Thema. Konkret wurde es allerdings selten. Möglicherweise nun beim FC. Immerhin ist das Aus von Gerhard Struber nun offiziell, genauso wie die Nachfolge durch Friedhelm Funkel.


Friedhelm Funkel ist neuer Coach beim 1. FC Köln: Das sagen Christian Keller, Gerhard Struber und Funkel

Friedhelm Funkel als Trainer des 1. FC Köln.
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Friedhelm Funkel ist neuer Coach beim 1. FC Köln: Das sagen Christian Keller, Gerhard Struber und Funkel

Offiziell: Friedhelm Funkel ist neuer Trainer des 1. FC Köln. Das hat der Club am Montagmorgen bestätigt. Der Verein reagierte auf die zuletzt schwachen Leistungen der Geißböcke und hat Gerhard Struber und Christian Keller von den Aufgaben entbunden. Mit Funkel soll der Aufstieg nun eingetütet werden.

Eine große Überraschung war es am Montagmorgen nicht mehr: Der 1. FC Köln hat die Trennung von Gerhard Struber und Christian Keller bekannt gegeben und den neuen Mann an der Seitenlinie bestätigt. Nun ist es offiziell: Friedhelm Funkel ist neuer Trainer des 1. FC Köln: Das sagen Gerhard Struber, Christian Keller und Friedhelm Funkel.

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Lange mussten die Fans des 1. FC Köln dann nicht mehr auf die Bestätigung warten. Nachdem bereits am Sonntagabend durchgesickert war, dass es personelle Entscheidungen geben würde, folgte am Montagmorgen die Bestätigung. „Unsere Entscheidung ist das Ergebnis einer eingehenden Analyse der sportlichen Entwicklung in den letzten Wochen. Angesichts der noch immer großen Chance auf den direkten Wiederaufstieg müssen wir alles daransetzen, diese Chance auch zu nutzen“, begründet Präsident Werner Wolf die Entscheidung. „Wir können uns nicht auf die Ergebnisse der Konkurrenz verlassen. Das Team muss sich für die letzten beiden Spiele auf die eigene Stärke besinnen. Es braucht dafür jetzt neue Impulse.“ Tatsächlich hatten die Kölner zuletzt ihre gute Tabellenposition auch aufgrund der Schwäche der Gegner gehalten.  

Funkel führte den FC zum Klassenerhalt

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

„Die Entscheidung tut besonders weh“

Als Tabellenzweiter sind die Chancen intakt. Für die neuen Impulose soll ein alter Bekannter sorgen. Friedhelm Funkel wird die Geschicke leiten. Das Amt des Sportdirektors übernimmt Thomas Kessler. „Mit Thomas Kessler und Friedhelm Funkel übergeben wir die sportliche Leitung nun an zwei absolute FC-Kenner. Thomas ist nicht nur mit ganzem Herzen ein Kölner, er war auch in sämtliche Abläufe der Kaderplanung eingebunden und kann dementsprechend alle Gespräche nahtlos fortführen“, sagte der Präsident. „In Friedhelm gewinnen wir einen äußerst erfahrenen Trainer, der den FC und solche Drucksituationen bestens kennt. Er hat bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass er Mannschaften in entscheidenden Phasen stabilisieren und zum Erfolg führen kann, beispielsweise bei seiner erfolgreichen FC-Rettung 2021.“ Der FC sei überzeugt, dass Funkel der richtige Mann sei.

Gerhard Struber wird die Saison demnach nicht zu Ende bringen. „Ich habe im Laufe der Saison oft von einem Marathon gesprochen, den wir gemeinsam zu gehen haben. Wie hart dieses Rennen für alle Mannschaften ist, zeigt die Tabellensituation. Jetzt, da die Ziellinie vor Augen ist und wir noch dazu aussichtsreich dabei sind, tut die Entscheidung besonders weh“, sagte der Österreicher. „Ich wünsche dem Team und dem gesamten Club für die verbleibenden Spiele maximalen Erfolg.“ Neben Struber muss auch Keller gehen. Der Sportdirektor hatte das Amt im April 2022 übernommen und für eine wirtschaftliche Stabilität gesorgt. Seine Transfers blieben aber bis zuletzt eher durchwachsen. „Ich wünsche dem gesamten FC, allen voran unserer Mannschaft und allen unseren Mitarbeitenden nur das Allerbeste und bin überzeugt, dass der Aufstieg in die 1. Bundesliga gelingen wird“, sagt Keller.

„Der FC ist und bleibt eine Herzensangelegenheit für mich“

Der nun Ex-Sportdirektor verwies aber noch einmal auf die wirtschaftliche Arbeit, die er in den Verein gesteckt hat. „Mit dem Rückenwind des Aufstiegs wird ersichtlich werden, dass der Grundstein für eine nachhaltigere FC-Zukunft auf zahlreichen Ebenen gelegt wurde. Eine kurzfristige Änderung auf der Trainerposition konnte und wollte ich in diesem Kontext aber nicht mittragen, da diese nicht meinen Überzeugungen und Werten entsprochen hätte“, so Keller. „Sehr wichtig ist mir noch, mich bei den zahlreichen FC-Fans zu bedanken, die mich während meiner FC-Zeit trotz teils unruhiger Phasen stets unterstützt und mich das FC-Gefühl haben spüren lassen.“ Für Keller wird nun Kessler die sportliche Geschicke der Geschäftsführung leiten. „Für meine neue verantwortungsvolle Aufgabe verspüre ich sowohl ein hohes Verantwortungsgefühl als auch eine große Motivation, gemeinsam mit allen Beteiligten rund um unsere Mannschaft alles dem gemeinsamen Ziel unterzuordnen“, sagt Kessler.

Nun soll Friedhelm Funkel den FC wieder in die Bundesliga führen. Es ist die dritte Amtszeit bei den Geißböcken. „Der FC ist und bleibt eine Herzensangelegenheit für mich. Es geht ab jetzt darum, in den verbleibenden zwei Spielen alles zu mobilisieren, den Glauben an die eigene Stärke wiederzufinden und den Aufstieg gemeinsam zu schaffen. Ich freue mich auf die Aufgabe und bin überzeugt davon, dass wir unser Ziel erreichen“, sagt Funkel. Co-Trainer von Funkel wird Matthias Lust, mit dem der Coach bereits 2024 bei den Pfälzern zusammengearbeitet hat. 


Nach Personal-Paukenschlag: Friedhelm Funkel übernimmt den 1. FC Köln

Friedhelm Funkel könnte zum 1. FC Köln zurückkehren
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Nach Personal-Paukenschlag: Friedhelm Funkel übernimmt den 1. FC Köln

Personalbeben beim FC: Die Geißböcke trennen sich von Gerhard Struber und Christian Keller – und das zwei Spieltage vor dem Saisonfinale. Nun müssen schnelle Entscheidungen getroffen werden. Die erste ist gefunden: Friedhelm Funkel soll den 1. FC Köln übernehmen.

Am Sonntagabend verdichteten sich die Hinweise, dass es in Köln eine Veränderung geben werde. Gerhard Struber und Christian Keller wurden von ihren Aufgaben freigestellt. Nun müssen schnelle Entscheidungen her. Und eine nicht unwesentliche gibt es schon: Friedhelm Funkel soll den 1. FC Köln übernehmen.

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Es ist fast schon ein typischer Kölner Reflex, ein Name, der bei jeder Trainerdiskussion rund ums Geißbockheim die Runde macht. Und es ist eine naheliegende Lösung: Friedhelm Funkel soll offenbar zum dritten Mal die Geschicke des 1. FC Köln leiten. Der 71-Jährige ist intern nun einmal mehr die Wunschlösung (Sky berichtete zuerst) auf die Nachfolge von Gerhard Struber. Zwar hat es der Verein noch nicht offiziell kommuniziert, aber der FC hat sich am Sonntagabend von dem Österreicher und dem bisherigen Sportdirektor Christian Keller getrennt. Die Kölner hatten aus den vergangenen fünf Spielen nur fünf Punkte geholt und den eigentlich schon sicher geglaubten Aufstieg damit massiv in Gefahr gebracht. Die Entscheidung, den Trainer zu entlassen war folgerichtig, kam aber für viele Fans überraschend spät. Auch, weil Keller an seinem Wunschkandidaten festhielt und sich damit wohl selbst ebenfalls in die Schusslinie brachte.

Funkel führte den FC zum Klassenerhalt

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Nun müssen die Verantwortlichen in Köln schnell handeln. Denn der Aufstieg soll um jeden Preis gelingen. Ein weiteres Jahr 2. Bundesliga würden zahlreiche Leistungsträger nicht mitgehen und den FC erneut viel kosten. Somit muss eine Interimslösung her und diese heißt Friedhelm Funkel. Sky hatte bereits am Sonntagabend von Funkel als „Wunschkandidat“ gesprochen. Nun wird es die Lösung wohl geben. Nach Informationen von come-on-fc.com soll es bereits am Sonntagabend den ersten Kontakt gegeben haben. Der 71-Jährige kehrt damit zum dritten Mal zurück ans Geißbockheim. Funkel hatte den Abstieg 2002 nicht mehr verhindern können, war mit den Kölnern aber umgehend wieder in die Bundesliga zurückgekehrt. Im April 2021 folgte die zweite Amtszeit in Köln. Funkel kam aus dem Ruhestand, um die Kölner vor dem Abstieg zu bewahren. Das gelang unter anderem mit einem Überraschungs-Erfolg über RB Leipzig und schließlich der Relegation gegen Holstein Kiel.

Kurios: Auch in dieser Saison ist ein Relegationsspiel gegen die Störche alles andere als ausgeschlossen. Der FC hat drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, allerdings mit den Begegnungen gegen den 1. FC Nürnberg und dem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern auch schwere Partien vor der Brust. Kiel fehlt ein Zähler zum Relegationsplatz. Ebenfalls kurios: Funkel bewahrte in der Vorsaison den FCK vor dem Abstieg, führte das Team ins Pokalfinale und muss nun am letzten Spieltag dieser Saison möglicherweise ein Endspiel mit dem FC gegen den FCK um den Aufstieg bestreiten. Funkel wird die Kölner wohl als Interimstrainer übernehmen. Funkel schaffte es als einziger Coach sechsmal in die Bundesliga aufzusteigen. Nach der Saison soll wohl eine neue Entscheidung folgen.

Auch auf der Position des Sportdirektors müssen die Kölner nachlegen. Dem Vernehmen nach gilt Thomas Kessler als heißer Kandidat. Am Montag sollen die Personalien auf einer Pressekonferenz kommuniziert werden.