Welcher Jungdachs des 1. FC Köln konnte sich beweisen? Einige Talente reisen wohl frühzeitig ab

Lukas Kwasniok versammelt seine Mannschaft um sich
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Welcher Jungdachs des 1. FC Köln konnte sich beweisen? Einige Talente reisen wohl frühzeitig ab

Fünf Spieler durften in den vergangenen Tagen in La Nucia vorspielen, die Routiniers „kitzeln“. In den Vordergrund haben sich nicht viele Youngster des 1. FC Köln gespielt: Einige Talente treten frühzeitig die Heimreise an.

Zu Beginn des Trainingslagers sprach Lukas Kwasniok von fünf Jungdachsen, die sich zeigen könnten beim 1. FC Köln: Einige Talente treten nun aber wohl frühzeitig die Heimreise an.

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Angesichts seiner Einsatzzeiten bei den Profis und des nicht verlängerten Vertrags im Sommer konnte die Nachricht am Dienstag nicht mehr so richtig überraschen. Der FC und Neo Telle gehen getrennte Wege. Damit verlässt ein weiteres vielversprechendes Talent den Verein. Die Geißböcke hätten gerne den Vertrag mit dem Youngster verlängert, um Telle Spielzeit zu ermöglichen. Doch dazu kam es nicht.

Dafür werden allerdings bereits die nächsten Talente auf mehr beim FC vorbereitet. Gleich fünf junge Spieler hat Lukas Kwasniok mit ins Trainingslager nach La Nucia mitgenommen. „Fünf Jungdachse“, wie der Coach sagte, die die arrivierten Spieler nun erst einmal „kitzeln“ sollen, so der 44-Jährige am Freitag. Für einige Talente ist das Casting allerdings schon wieder beendet.

„Da ist noch keine Entscheidung gefallen“

Zumindest deutete der Trainer an, dass nicht alle Youngster in Spanien bleiben würden. Mit Yannick Mausehund, Fynn Schenten, Cenny Neumann, Bernie Lennemann und Mikolaj Marutzki. „Wir müssen das einzeln betrachten und müssen überlegen, was Sinn macht. Ob wir ein paar dabehalten oder alle heimschicken. Da ist noch keine Entscheidung gefallen“, sagte Kwasniok am Montag. Tatsächlich kamen im Testspiel gegen den FC Lugano „nur“ Yannick Mausehund und Fynn Schenten zum Einsatz.

Dementsprechend könnte es gut sein, dass die weiteren Talente noch vor Freitag die Heimreise antreten. Das gilt möglicherweise auch für Youssoupha Niang, der ebenfalls nicht vorspielen durfte. Durch die Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey könnte auch Mausehund betroffen sein. Zwar schien Kwasniok im Training mit den Leistungen der Nachwuchshoffnungen durchaus zufrieden, aufgedrängt hat sich aber nur ein Talent: Fynn Schenten.

„Wir haben viele gute Spieler in der Offensive, aber er bringt einfach ein anderes Element mit“, sagte der Coach. „Er hat eine körperliche Wucht, sehr viel Tempo, einen guten Abschluss und Tiefgang. Das hat bei uns kein klassischer Neuner. Deswegen wollte ich mir das anschauen. Und das hat er in den ersten zwei, drei Tagen hier unter Beweis gestellt und deswegen hat er die Möglichkeit bekommen, sich 45 Minuten zeigen zu dürfen.“

Dementsprechend wird der „gute Junge“ – wie Kwasniok das Talent adelte – wohl auch gemeinsam mit dem Team nach Memmingen und anschließend nach Heidenheim reisen. Dort steht das erste Pflichtspiel des Jahres an. Kein unwichtiges. An der Ostalb soll die Wende eingeleitet werden. Die Entscheidung, welcher Youngster dann dabei ist, wird wohl im Trainerteam am Dienstagabend getroffen.

Youngster des 1. FC Köln: Fynn Schenten nutzt seine Chance bei den Profis

Fynn Schenten im Testspiel des 1. FC Köln gegen den FC Lugano
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Youngster des 1. FC Köln: Fynn Schenten nutzt seine Chance bei den Profis

Nach der Hälfte des Trainingslagers in La Nucia ist es schwer, die großen Gewinner auszumachen. Einer ist erst 18 und darf sich Hoffnung auf mehr machen beim 1. FC Köln: Fynn Schenten sammelt Argumente für die Profis.

Etwas überraschend stand er in der Anfangsformation, am Wochenende könnte die nächste Kader-Nominierung anstehen beim 1. FC Köln: Fynn Schenten sammelt Argumente bei den Profis.

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Es hatte schon ein wenig von Said El Mala. Fynn Schenten wurde auf der linken Seite angespielt. Der Stürmer zog mit einer Körpertäuschung am Gegenspieler vorbei und nach innen und suchte dort den Abschluss. Die Kugel flog deutlich über die Kiste, doch die Aktion war der erste Abschluss im Testspiel zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Lugano. Keine 60 Sekunden später probierte es der Angreifer ein weiteres Mal.

Dieses Mal aus zentraler Position, dieses Mal aufs Tor, nur dieses Mal ohne die nötige Präzision und Power um einen gestandenen Profitorhüter wie Amir Saipi zu überlisten – immerhin auch Nationalspieler des Kosovo. Dennoch war der Auftritt des 18-Jährigen mehr als nur ordentlich. „Er hatte gleich zwei, drei gute Torschuss-Aktionen gehabt und seine Sache gut gemacht“, sagte Lukas Kwasniok.

„Wir haben da einen guten Jungen“

Gerade in der ersten halben Stunde war der Youngster der auffälligste Kölner Offensivspieler. Zwar wollte sicher nicht alles gelingen, dennoch konnte das Kölner Eigengewächs offensichtlich Pluspunkte sammeln. „Wir haben viele gute Spieler in der Offensive, aber er bringt einfach ein anderes Element mit“, sagte der Coach. „Er hat eine körperliche Wucht, sehr viel Tempo, einen guten Abschluss und Tiefgang. Das hat bei uns kein klassischer Neuner. Deswegen wollte ich mir das anschauen. Und das hat er in den ersten zwei, drei Tagen hier unter Beweis gestellt und deswegen hat er die Möglichkeit bekommen, sich 45 Minuten zeigen zu dürfen.“ Chance genutzt, könnte das zwischen den Zeilen wohl bedeuten. Denn noch zu Beginn des Trainingslagers hatte Kwasniok den „fünf Jungdachsen“ die Chance auch öffentlich ermöglicht, sich für mehr zu empfehlen.

Im Testspiel gegen den FC Lugano kamen aber mit Yannick Mausehund und eben Schenten nur zwei der fünf Youngster zum Einsatz. Der Mittelstürmer weiß durchaus, wo das Tor steht. In sämtlichen Wettbewerben im Nachwuchs hat der Angreifer in dieser Saison schon getroffen. Auch in allen Spielen der Youth League. In jedem Duell war das Eigengewächs erfolgreich.

„Wir haben da einen guten Jungen in der Nachwuchsabteilung“, so Kwasniok. Ob der gute Junge dann aber tatsächlich eine Option für Samstag und das Spiel gegen den 1. FC Heidenheim ist, wird sich zeigen. „Wenn ich das Gefühl habe, wir können da einen reinwerfen, dann sollten wir das tun“, sagte der Coach. „Ob das der Fall sein wird, wag ich jetzt nicht zu beantworten.“

Fakt ist, dass nicht alle Youngster die restliche Woche noch bei den Profis bleiben werden, für einige steht schon bald die Heimreise an. Schenten dürfte seine Chance genutzt haben, erst am Freitag abzureisen. Dann mit der gesamten Mannschaft und Richtung Memmingen. Von dort sind es nur noch wenige Kilometer bis zur nächsten Kader-Nominierung für das Auswärtsspiel am Samstag.