Es ist „anders, als wenn man von sich aus geht“: Dominique Heintz über seinen Abschied und den Neustart in Düsseldorf

Dominique Heintz vom 1. FC Köln
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Es ist „anders, als wenn man von sich aus geht“: Dominique Heintz über seinen Abschied und den Neustart in Düsseldorf

Es sie die beste Entscheidung gewesen, 2023 noch einmal nach Köln zurück zu kommen. Der ehemalige Kölner Abwehrspieler blickt ohne Groll zurück auf seine Zeit beim FC und will bei Fortuna Düsseldorf noch mal angreifen: Das sagt Dominique Heintz zum Abschied vom 1. FC Köln und dem Neustart bei Fortuna.

Trotz des versöhnlichen Abschieds von den Geißböcken verrät der 32-Jährige auch, wie schwierig die Saison unter Ex-Coach Lukas Kwasniok für ihn gewesen ist.

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Während hinter vielen Teilen der kommenden Mannschaft noch Fragezeichen stecken, gibt es bei einem Ex-Spieler der Geißböcke mittlerweile Klarheit. Dominique Heintz wird künftig für Fortuna Düsseldorf die Schuhe schnüren. Der Innenverteidiger hat bei dem Rhein-Rivalen einen Zweijahresvertrag unterschrieben und auch ein wenig Kritik in den Sozialen Medien aufgrund seines Wechsels erfahren. „Der FC wollte nicht mit mir verlängern. Wenn man nicht mehr gewollt wird, ist das anders, als wenn man von sich aus geht“, sagte Heintz nun in einem Interview dem „Kölner Stadt-Anzeiger„. Tatsächlich hatte sich der FC gegen eine Vertragsverlängerung entschieden. Heintz hatte bereits vor einigen Jahren von 2015 bis 2018 in Köln gespielt, war dann 2023 wieder ans Geißbockheim zurückgekehrt. Nach drei Jahren trennen sich nun die Wege. Mitte April habe ihm Thomas Kessler die Entscheidung mitgeteilt. Eine öffentliche Diskussion will der Pfälzer nicht lostreten. „Am Ende muss man akzeptieren, dass der Verein solche Entscheidungen trifft. So ist das Geschäft“, sagt Heintz.

„Das Vertrauen des Vereins war nicht weg“

Dennoch lief das vergangene Jahr auch für den Innenverteidiger beim FC nicht so wirklich glücklich. Heintz kam in der vergangenen Saison auf neun Einsätze. „Lukas Kwasniok war am Anfang nicht überzeugt von mir. Ich konnte mir nichts vorwerfen – ich habe alles gegeben“, sagt der Abwehrspieler. „Ich kämpfte mich hoch, spielte gut. Dann verletzte ich mich und war schnell wieder raus. Es wäre leichter gewesen mit einem Trainer, der mehr auf mich setzt.“ Erstaunlich, in den Begegnungen, in denen Heintz auflief, überzeugte der Routinier restlos. Der 32-Jährige hatte immer betont, da sein zu wollen, wenn er gebraucht werde. Genau das setzte Heintz auch um. Und dennoch scheint in den Worten auch ein wenig Wehmut mitzuschwingen. Es fehlte wohl an Vertrauen, oder? „Das hatte eher mit dem Trainerwechsel im vergangenen Sommer zu tun. In der 2. Bundesliga spielte ich fast alles und trug großen Anteil am Wiederaufstieg. Mit einem neuen Trainer, der andere Qualitäten eines Innenverteidigers setzt, wird es schwierig“, so Heintz. „Das Vertrauen des Vereins war nicht weg. Aber trotzdem ging es halt nicht weiter.“

Immerhin bleibt Heintz nun in Köln wohnen. Seine Familie fühlt sich wohl, Heintz fühlt sich wohl. Und ein gutes Gefühl hatte der Innenverteidiger bei seinem Wechsel nach Düsseldorf wohl auch. „Sportvorstand Sami Arabi und Trainer Alexander Ende haben mich vom ersten Tag an überzeugt. Sie sind extra aus Düsseldorf zu mir gefahren, wir haben fast vier Stunden zusammengesessen. Das zeigt eine ungemeine Wertschätzung“, sagt der Routinier. Und offenbar dann auch wieder Vertrauen. „Vor allem will ich wieder Gas geben – ich bin noch topfit, will und kann spielen und Verantwortung übernehmen. Ich weiß, dass ich bei Fortuna zu 100 Prozent gebraucht werde“, sagt Heintz. Dass er dafür nun zwei Ligen tiefer ran muss, ist kein Problem. Und Heintz geht nicht mit schlechten Gefühlen. „Die letzten zwei, drei Monate habe ich trotzdem genossen, obwohl ich wusste: Das Kapitel Köln hat ein Ende. Die Verabschiedung – das war unfassbar emotional. Das kriegt nicht jeder“, sagt Heintz. „Dafür bin ich dem FC sehr dankbar. Es war überhaupt die beste Entscheidung, dass ich 2023 noch einmal nach Köln zurückgekehrt bin.“


Offiziell: Dominique Heintz wechselt zu Fortuna Düsseldorf

Dominique Heintz im Interview mit come-on-fc.
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Offiziell: Dominique Heintz wechselt zu Fortuna Düsseldorf

Es hatte sich gestern bereits angedeutet, nun ist es offiziell: Dominique Heintz wechselt zu Fortuna Düsseldorf. Der Innenverteidiger unterschreibt bei der Fortuna einen Zweijahresvertrag. Der Kontrakt bei den Geißböcken war nicht verlängert worden.

Dominique Heintz setzt seine Karriere fort. Der Innenverteidiger wechselt wie erwartet zu Fortuna Düsseldorf. Beim Drittligisten unterscheibt Heintz einen Vertrag bis 2028. Der 32-Jährige hatte in Köln keine Vertragsverlängerung mehr bekommen. Nun folgt der ablösefreie Wechsel.

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Bereits am Donnerstag hatte die „Rheinische Post“ den Wechsel angedeutet. Nun ist er vollzogen worden. „Ich komme nach Düsseldorf, um auf und neben dem Platz Verantwortung zu übernehmen. Mit meiner Erfahrung möchte ich der Mannschaft Stabilität geben und meinen Teil dazu beitragen, dass wir eine erfolgreiche Saison spielen“, sagte Heintz. „Jetzt gilt es, schnell reinzukommen und gemeinsam zu einer starken Mannschaft zu werden. Auf diese Aufgabe und auf die Fans freue ich mich sehr.“ Heintz war zum Saisonende bei den Geißböcken verabschiedet worden. Der Vertrag des Innenverteidigers läuft Ende Juni aus, der 32-Jährige erhielt frühzeitig das Signal, dass der Kontrakt nicht verlängert werde. Der Pfälzer fühlte sich in Köln immer wohl und machte nie einen Hehl daraus, auch gerne weiter in Köln spielen zu wollen. So kann Heintz aber in seiner zweiten Heimat wohnen bleiben. Der Abwehrspieler ist nach wie vor auch sehr mit der Pfalz engverbunden, hat dort erst kürzlich eine Padel-Halle eröffnet.

Erfahrung von mehr als 200 Bundesliga-Spielen

Insgesamt lief Heintz 161 Mal für die Geißböcke auf, stand von 2015 bis 2018 und dann wieder ab 2023 beim FC unter Vertrag. Bei den Fans wurde der Abwehrspieler durch seine freundliche, aufgeschlossene und bodenständige Art zum Publikumsliebling. Die Mannschaft stand für den Innenverteidiger immer im Vordergrund. So akzeptierte er auch in den vergangenen Jahren problemlos die Rolle des Ergänzungsspielers, betonte immer, „da sein zu wollen“, wenn er benötigt werde. Nun übernimmt der Routinier eine neue Aufgabe bei der Fortuna. „Dominique kommt mit der Erfahrung aus mehr als 200 Bundesliga-Spielen nach Düsseldorf und hat uns in den Gesprächen signalisiert, dass er große Lust verspürt, die Herausforderung bei der Fortuna anzupacken. Er bringt nicht nur eine enorme Zweikampf- und Kopfballstärke mit, sondern hat darüber hinaus Qualitäten im Spielaufbau und starke Führungsqualitäten“, sagt Samir Arabi, Sportvorstand der Düsseldorfer.

Seine fußballerische Laufbahn begann der Pfälzer bei seinem Heimatverein, dem SV Hertha Kirrweiler. Von dort wechselte er in die Jugend des 1. FC Kaiserslautern. Bei seinem Lieblingsverein gelang „Heintzi“ der Sprung in den Profifußball. Der FC verpflichtete den Pfälzer im Sommer 2015 für rund 1,5 Millionen Euro. In der Domstadt gelang dem heute 32-Jährigen die Qualifikation für den Europapokal. Nach dem Abstieg im Folgejahr trennten sich die Wege und Heintz zog zum SC Freiburg weiter. Im Sommer 2023 kehrte der Routinier nach Zwischenstationen bei Union Berlin und dem VfL Bochum zurück nach Köln.


Dominique Heintz vor Wechsel zu Fortuna Düsseldorf

Dominique Heintz ist ein Leistungsträger beim 1. FC Köln
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Dominique Heintz vor Wechsel zu Fortuna Düsseldorf

Dominique Heintz steht offenbar unmittelbar vor einem Wechsel zu Fortuna Düsseldorf. Der Vertrag des Innenverteidigers wurde in Köln nicht verlängert, er wechselt also ablösefrei. Heintz bleibt damit im Rheinland, wird künftig dann 3. Liga spielen.

Zuletzt eröffnete der Abwehrspieler eine Padel-Halle, doch Schluss mit Fußball sollte es noch nicht sein. Während Florian Kainz seine Karriere nach dem Vertragsschluss in Köln beendet hat, will Dominique Heintz noch weiter spielen. Und ganz offensichtlich hat er bereits einen neuen Arbeitgeber gefunden.

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Wie die „Rheinische Post“ am Donnerstag berichtet, wird der Innenverteidiger künftig in der 3. Liga spielen. Heintz wechselt offenbar zu Fortuna Düsseldorf. Laut RP seien alle grundlegenden Details bereits geklärt. Einzig der Medizincheck stehe noch aus, bevor die Unterschrift erfolgt. Heintz war zum Saisonende bei den Geißböcken verabschiedet worden. Der Vertrag des Innenverteidigers läuft Ende Juni aus, der 32-Jährige erhielt frühzeitig das Signal, dass der Kontrakt nicht verlängert werde. Der Pfälzer fühlte sich in Köln immer wohl und machte nie einen Hehl daraus, auch gerne weiter in Köln spielen zu wollen. Dazu kam es bekanntlich nicht. Nun schlägt der 32-Jährige ein neues Kapitel auf, in der Nähe zur Domstadt. Heintz hatte in der vergangenen Saison neun Spiele für den FC absolviert. Diese aber höchst solide. Im direkten Datenvergleich mit seinen Mitspielern schnitt der 32-Jährige sehr gut ab.

Zwei Mal beim FC unter Vertrag

Insgesamt lief Heintz 161 Mal für die Geißböcke auf, stand von 2015 bis 2018 und dann wieder ab 2023 beim FC unter Vertrag. Bei den Fans wurde der Abwehrspieler durch seine freundliche, aufgeschlossene und bodenständige Art zum Publikumsliebling. Gleichzeitig nahm Heintz am Geißbockheim aber auch nie ein Blatt vor den Mund, sprach Dinge offen an. Die Mannschaft stand für den Innenverteidiger immer im Vordergrund. So akzeptierte er auch in den vergangenen Jahren problemlos die Rolle des Ergänzungsspielers, betonte immer, „da sein zu wollen“, wenn er benötigt werde. Das tat er auch in der vergangenen Saison, als er durch die Verletzungsmisere in der Abwehr plötzlich eine wichtige Rolle in der Startelf einnehmen musste. Unvergessen seine Einladung an einige Staff-Mitglieder an Silvester. Nun verstärkt der Abwehrspieler also offenbar die Fortuna. Dort wird nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga eine neue Mannschaft aufgebaut. Heintz soll wohl eine zentrale Rolle übernehmen.

Seine fußballerische Laufbahn begann der Pfälzer bei seinem Heimatverein, dem SV Hertha Kirrweiler. Von dort wechselte er in die Jugend des 1. FC Kaiserslautern. Bei seinem Lieblingsverein gelang „Heintzi“ der Sprung in den Profifußball. Der FC verpflichtete den Pfälzer im Sommer 2015 für rund 1,5 Millionen Euro. In der Domstadt gelang dem heute 32-Jährigen die Qualifikation für den Europapokal. Nach dem Abstieg im Folgejahr trennten sich die Wege und Heintz zog zum SC Freiburg weiter. Im Sommer 2023 kehrte der Routinier nach Zwischenstationen bei Union Berlin und dem VfL Bochum zurück nach Köln.