Kölns perfekter Saisonstart: Die Basis ist die Defensive – aber ein Wert ist alarmierend

Kristoffer Lund und Joel Schmied vom 1. FC Köln
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Kölns perfekter Saisonstart: Die Basis ist die Defensive – aber ein Wert ist alarmierend

Mit sechs Punkten aus zwei Spielen ist der FC ziemlich stark in die neue Saison gestartet. Vor allem die Defensive scheint eine wichtige Rolle dabei zu spielen. Denn bisher bekam Marvin Schwäbe nicht wirklich viel zu tun beim 1. FC Köln: Die Basis des Erfolgs ist bisher die Abwehr.

Kaum einer hätte den Geißböcken vor der Saison nach zwei Spieltagen sechs Zähler auf dem Konto zugetraut. Vor allem, weil den Kölnern das Toreschießen in der vergangenen Spielzeit eher schwer gefallen ist. Doch nicht nur die Kölner Scorer sorgen für den guten Start beim 1. FC Köln: Die Basis des Erfolgs ist bisher die Abwehr.

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Es war ein Moment der Unachtsamkeit. Er kam zu einem Zeitpunkt, da versank die Kölner Anhängerschaft schon in purer Glückseligkeit. Die Begegnung war natürlich schon längst entschieden, als Freiburgs Maximilian Eggestein zum 4:1 einköpfte. Der Kölner Freude tat das natürlich keinen Abbruch, dabei hätte nicht viel gefehlt und der FC wäre als einziger Bundesligist mit einer weißen Weste in die erste Länderspielpause gegangen. So oder so stellen die Geißböcke bislang mit die beste Defensive. Und genau darauf scheint auch ein Fokus von Trainer Lukas Kwasniok in dieser Spielzeit zu liegen. „St. Pauli hatte in der Vorsaison mit die wenigsten Gegentore und sie sind deswegen auch ziemlich souverän in der Klasse geblieben“, sagte Timo Hübers am Dienstag. „Das ist die Basis“, so der Abwehrspieler weiter.

„Fleiß steht über allem“

Die Basis ist die stabile Defensive und die fängt laut Abwehrchef ziemlich weit vorne, nämlich in der ersten Linie an. „Ich glaube, wir haben da einen ganz guten Verbund. Wir versuchen die Abstände von ganz vorne bis ganz hinten nicht viel zu groß werden zu lassen“, sagte Hübers. „Wir wollen einen engen Block haben, um den der Gegner herumspielen muss. Das war gegen Freiburg nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Nichtsdestotrotz hatte Freiburg jetzt auch nicht die ganz dicken Torchancen.“ Tatsächlich gab es gegen den FC in den ersten beiden Ligaspielen nur eine einzige Großchance – und die wurde nicht genutzt. Zwar ließ der FC bislang schon 26 gegnerische Torschüsse zu, allerdings gerade einmal fünf die auf das Kölner Tor kamen. Auf den gleichen Wert kommen nur die Bayern und Mainz.

So bleibt unterm Strich ein Gegentor. Einzig Borussia Mönchengladbach kassierte genauso viele Treffer. Die Defensive steht also aktuell beim FC stabil. Neben der Kommunikation auf dem Platz sieht Abwehrchef Hübers vor allem aber einen Grund dafür: „Fleiß steht über allem in der Defensive und Disziplin – und das gilt es dann in jeder Formation auf den Platz zu bringen.“ Und die Formationen können bekanntlich unter Trainer Lukas Kwasniok auch schonmal variieren. So lässt der Coach mal mit fünf Akteuren in der letzten Reihe spielen, mal mit einem Sechser mehr, „wenn man aktive Halbverteidiger hat, ist das fast das gleiche, dass die dahinter eine Viererkette bilden“, so Hübers. Die Abläufe blieben eigentlich die gleichen. Die Idee sei, mit der letzten Linie „immer wieder rauszuschieben, die Abstände nicht zu groß werden zu lassen und fleißig zu sein.“

Schlechte Zweikampfwerte

Und das scheint den Kölnern und auch Hübers aktuell zu gelingen. Zumindest die Ergebnisse geben den Kölner „für den Moment recht.“ Allerdings ist in den Daten dann doch noch eine kleine andere Wahrheit versteckt, die das Kölner Defensivverhalten dann doch nicht ganz so gut aussehen lässt. Der FC gewann bislang gerade einmal 43 Prozent seiner Zweikämpfe – der schlechteste Wert der Liga, unmittelbar hinter Heidenheim. Der Sprung zu Werder Bremen, Rang 16, ist dann mit 48 Prozent schon ein erstaunlich großer. Zudem haben die Geißböcke mit Abstand die wenigsten Bodenzweikämpfe bislang bestritten. Die Kölner haben von denen erst 128 Zweikämpfe gewonnen – ebenfalls der schlechteste Wert der Liga. Im Grunde ist es genau wie Timo Hübers sagt: „Es gibt noch Luft nach oben“.


Das ist für Timo Hübers der Schlüssel zum Erfolg – „Es gibt nichts Wichtigeres“

Timo Hübers und Rav van den Berg
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Das ist für Timo Hübers der Schlüssel zum Erfolg – „Es gibt nichts Wichtigeres“

Trotz des hohen Konkurrenzkampfes ist Timo Hübers bislang in der Defensive gesetzt. Am Samstag steht die Begegnung gegen Wolfsburg an. Keine leichte Aufgabe, aber eine lösbare Aufgabe für den 1. FC Köln: Das ist für Timo Hübers das Erfolgsrezept.

Drei Pflichtspiele, drei Siege – mit weißer Weste auf Rang drei. Es läuft für den 1. FC Köln: Das ist für Timo Hübers das Erfolgsrezept.

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Bereits nach 45 Minuten war für ihn Schluss. Gegen den SC Freiburg blieb Timo Hübers am vergangenen Spieltag zur Pause in der Kabine – ausgewechselt. Das aber nicht aufgrund seiner Leistung, der Innenverteidiger war bereits angeschlagen in die Begegnung gegangen. Dementsprechend war in der vergangenen Woche auch nicht viel mit Training. Ohne Erkrankung hätte der Abwehrspieler sicher noch ein paar Minuten mehr Einsatzzeit gesammelt. Allerdings dürfte auch Hübers zu den Spielern gehören, die durchaus zum Stammpersonal gehören, aber eben keine Stammplatzgarantie mehr haben. Denn Lukas Kwasniok wird nicht müde zu betonen, dass es einen Pool an Stammspielern, aber keine Stamm-Anfangself gäbe.

„Das ist die Basis“

Allerdings fand der Coach zuletzt auch besonders lobende Worte für den Ex-Kapitän. Hübers weiß das einzuordnen, spricht die Auftaktsiege an. „Dann ist es immer leichter“, so der 29-Jährige, da gäbe es eben „nicht viel zu meckern“. In der Vorsaison der Dauerbrenner, in dieser zumindest nicht ausnahmslos gesetzt. Auch Hübers muss um seinen Platz kämpfen. Mit Rav van den Berg, Cenk Özkacar und auch Tom Krauß hat sich der Konkurrenzkampf erheblich verändert. Noch in der vergangenen Spielzeit stand der 29-Jährige auf dem Platz, wenn er fit war, nur gegen Preußen Münster erfolgte nach einem Kopftreffer eine frühzeitige Auswechslung. Immerhin treibt der neue Konkurrenzkampf die Mannschaft ganz offensichtlich auch an. Der FC ist perfekt in die Spielzeit gestartet.

„Für einen neu zusammengewürfelten Haufen gibt es nichts Wichtigeres als Erfolgserlebnisse“, sagt Hübers. Schneller würde eine Gruppe nun mal nicht zusammenwachsen. „Davon hatten wir jetzt einige, auch in dem Wissen, dass das Spielglück auch Größtenteils auf unserer Seite war und wir noch nicht alle Facetten dabei haben, wie wir sie gerne hätten“, so der Abwehrspieler weiter, betont aber auch, dass das Ergebnis erstrangig sei. Und die guten Ergebnisse kommen auch über die stabile Defensive. „St. Pauli hatte in der vergangenen Saison mit die wenigsten Gegentore und sind deswegen auch ziemlich souverän in der Klasse geblieben. Das ist die Basis“, sagt Hübers. Die Defensivarbeit fange aber in der vordersten Reihe an.

„Das ist das A und O“

Der Schlüssel zum Erfolg ist darüber hinaus aber auch ein anderer. „Um in der Bundesliga zu punkten, muss man zumindest wettbewerbsfähig sein. Um dann alles in die Waagschale werfen zu können, damit es ein offenes Spiel wird“, sagt Hübers. „Wenn du nicht konkurrenzfähig bist, kommst du gar nicht erst in die Situation, punkten zu können. Das waren wir in den beiden Spielen.“ So stehen sechs Punkte auf dem Konto. Der kommende Gegner aus Wolfsburg hat vier Punkte erreicht. Für den Sieger der Begegnung wird es also auch nach dem dritten Spieltag einen Tabellenplatz im oberen Drittel geben.

Und Hübers will dafür auch weiterhin alles tun, vorangehen. Zwar hat der Innenverteidiger die Kapitänsbinde abgegeben, verantwortlich fühlt sich der Abwehrspieler dennoch. „Ich habe schon ein paar Bundesligaspiele auf dem Buckel und bringe viel Kommunikation mit ein“, sagt Hübers, genau das sei „das A und O“. Geschockt zeigte sich der 29-Jährige von der Verletzung seines Mittstreiters Luca Kilian. Der Abwehrspieler zog sich den dritten Kreuzbandriss innerhalb von 18 Monaten zu. Auch Hübers kennt die Verletzung nur zu gut, war ebenfalls aus diesem Grund zwei Mal am Knie operiert worden. Der Mensch stehe jetzt im Vordergrund, sagt der Ex-Kapitän. „Wir können ihm als Mannschaft Kraft geben und ihn unterstützen.“


Als Kapitän ausgebootet, wirklich eine Stammplatzgarantie? – Wie geht es weiter mit Timo Hübers beim 1. FC Köln?

Wie sieht die Zukunft von Timo Hübers beim 1. FC Köln aus?
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Als Kapitän ausgebootet, wirklich eine Stammplatzgarantie? – Wie geht es weiter mit Timo Hübers beim 1. FC Köln?

Timo Hübers musste die Kapitänsbinde abgeben. Der Abwehrspieler erhielt aber die Auszeichnung „gesetzt“. Dennoch dürften die aktuellen Entwicklungen zum Denken anregen beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Timo Hübers?

Er gilt zurzeit als gesetzt, doch die Konkurrenz ist groß und er musste die Kapitänsbinde abgeben beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Timo Hübers?

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An der Personalie Timo Hübers wollte Lukas Kwasniok am Freitag gar keine Zweifel aufkommen lassen. Die Leistung des Abwehrspielers sei „1A mit Sternchen und da gibt es auch kein Wenn und Aber, er ist absolut gesetzt genauso wie Eric auch“, sagte der Coach am Freitag, nachdem er kurz zuvor auch offiziell bekannt gegeben hatte, dass Marvin Schwäbe künftig Kapitän der Geißböcke sei. Der Stellvertreter heißt Rob-Robert Zieler und die Kontaktperson für den Schiedsrichter auf dem Feld wird also Eric Martel sein. Timo Hübers ist also nach nur einer Spielzeit das Amt des Spielführers wieder los. „Das hängt einfach damit zusammen, dass Eric als Sechser näher zu allen Konstellationen und Situationen auf dem Platz hinzukommen kann als ein Hübi als Innenverteidiger“, so der Trainer weiter, sicher auch in dem Bemühen, weiteren Spekulationen den Wind aus den Segeln zunehmen.

Wie ist die Zukunftsplanung?

„Wenn Hübi oder Eric Kapitäne geblieben wären, müsste ich spätestens im Oktober oder November ganz viele Fragen beantworten. Wann verlängert der Kapitän seinen Vertrag? Kann man als Kapitän in der Rückserie mit auslaufendem Vertrag überhaupt eine gute Leistung bringen?“, so der Coach weiter. „Dann muss man ruhig und sachlich eine Entscheidungen fällen, die nicht nur kurzfristig Auswirkungen hat, sondern auch wirklich langfristig und diese Thematik haben wir damit auch umgangen.“ Restlos glücklich wird Hübers mit der Entscheidung vermutlich nicht sein. Auch, wenn zuletzt gerade die älteren Spieler genauso wie der Trainer nicht müde wurden, zu betonen, dass es keine Binde brauche, um eine Leaderrolle zu übernehmen.

Und dennoch drängt sich die Frage auf, wie Hübers seine Zukunft bei den Geißböcken sieht. Vor wenigen Wochen waren Spekulationen über einen möglichen Abschied hochgekocht. Hintergrund war ein Podcast, in dem der Abwehrspieler einfach nur betonte, sich durchaus vorstellen zu können, auch noch mal im Ausland gegen den Ball zu treten. Aufgrund seines im Sommer 2026 auslaufenden Vertrags entstand offenbar die Idee eines Wechselwunsches, den Hübers (zumindest offiziell) aber nicht hinterlegt hat. Abwegig ist ein verfrühter Abschied allerdings auch nicht. Denn der Innenverteidiger muss nicht nur die Binde abgeben, die Konkurrenz auf seiner Position ist ungleich größer als noch in der Vorsaison, in der Hübers zudem ebenfalls nicht unumstritten war.

Viel Konkurrenz in der letzten Kette

Kwasniok betonte also, dass Hübers „absolut gesetzt“ sei. Allerdings sprach der Trainer in den vergangenen Wochen auch immer wieder von Rotation und einer flexiblen Stammelf. Zählt man Tom Krauß dazu, der zwar etatmäßig Mittelfeldspieler ist, aber eine hervorragende Rolle in der Abwehrreihe spielte, kommt der FC aktuell auf neun Akteure, die in der Innenverteidigung spielen können. Mit Rav van den Berg haben die Kölner einen jungen Spieler geholt, dem ganz offensichtlich viel zugetraut wird. Immerhin haben die FC-Bosse tief in die Tasche gegriffen. Krauß und Joel Schmied spielten in der Vorbereitung stark in der Innenverteidigung, mit Cenk Özkacar gibt es einen weiteren Neuzugang. Zurzeit dürfte der Abwehrchef der vergangenen Saison seinen Stammplatz sicher haben, doch der ist alles andere als in Stein gemeißelt.

Gerüchte über einen Abschied gibt es genauso wenig wie einen konkreten Abschiedswunsch. Zufriedenheit ist in der aktuellen Konstellation aber eben auch nicht garantiert. Faktoren, die zumindest eine Rolle auf künftige Vertragsverhandlungen haben können.

Timo Hübers auf der Suche nach der Form

Timo Hübers beim 1. FC Köln
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Timo Hübers auf der Suche nach der Form

Zwar war der 1. FC Köln gegen den SC Paderborn deutlich defensiver eingestellt, fehlerfrei blieb die Kölner Hintermannschaft aber erneut nicht. Im Gegenteil: Individuelle Fehler in der Viererkette kosteten die Punkte für den 1. FC Köln: Timo Hübers ist auf der Suche nach der Form.

Die durchwachsenen und schwankenden Leistungen ziehen sich durch den kompletten Kader und machen auch nicht Halt vor dem Kapitän des 1. FC Köln: Timo Hübers ist auch auf der Suche nach der Form.

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In der vergangenen Spielzeit gab es beim 1. FC Köln nur sehr wenige personelle Lichtblicke. Max Finkgräfe zum Beispiel, vielleicht noch Marvin Schwäbe mit Abstrichen und sicherlich Jeff Chabot. Überhaupt wehrte sich die Innenverteidigung der Kölner gefühlt am ehesten gegen den drohenden Abstieg. Dieser Eindruck konnte zumindest entstehen, allerdings stand auch die Kölner Hintermannschaft unter Dauerdruck. Es gab also viele Chancen, sich auszuzeichnen. Das Kölner Abwehrduo um Chabot und Timo Hübers machte dabei einiges richtig. Dass Hübers wiederum nach dem Weggang seines Nebenmanns zum Abwehrchef werden würde, kam dementsprechend nicht sonderlich überraschend. Zumal der FC aufgrund der Transfersperre nicht sonderlich rosig mit Innenverteidigern ausgestattet ist.

Hübers: „Für den Moment bin ich ratlos“

Auch, wenn die Entscheidung des Trainers zu Saisonbeginn wiederum nicht ganz so klar schien, die Wahl zum Kapitän der Geißböcke war im Grunde auch nur folgerichtig. Hübers gilt als eloquent, Sprachrohr und sollte mit seinen 28 Jahren auch ein Team führen können. Zudem war klar, dass der Abwehrspieler einen Stammplatz in dieser Saison sicher hat. Zu Saisonbeginn spielte der Innenverteidiger auch stark auf, doch die Leichtigkeit ist auch dem Kapitän abhanden gekommen. Beim 4:4 gegen den Karlsruher SC erwischte Hübers bereits einen rabenschwarzen Tag, war an mehreren Toren nicht unbeteiligt, genauso patzte der Abwehrspieler beim 1:5 gegen Darmstadt mehrfach und war auch bei den beiden Gegentoren am vergangenen Freitag mit in der Verlosung. „Wir sind auch sauer, enttäuscht, haben uns das auch anders vorgestellt. Für den Moment bin ich auch ratlos“, sagte der Abwehrspieler zu der Leistung des Teams gegen Paderborn.

Tatsächlich kommt der 28-Jährige in dieser Saison nicht an die Zweikampfquote der Vorsaison. Damals gewann Hüber mehr als 62 Prozent seiner direkten Duelle, jetzt sind es nur 58,6, Julian Pauli kommt auf 58,4. Innenverteidiger wie Hamburgs Sebastian Schonlau kommen auf mehr als 75 Prozent. Insgesamt entschied der Abwehrchef 92 der Zweikämpfe für sich, deutlich weniger als Eric Martel (132). Das ist angesichts der Position aber auch kein Wunder. Auf der anderen Seite aber auch nur vier mehr als Offensivspieler Tim Lemperle – erstaunlich. „Was der Knackpunkt war, dass wir aus einer tieferen Startposition zu sehr in Passivität verfallen sind und die Elemente, die unser Spiel ausmachen, dann gar nicht mehr auf den Platz kriegen“, sagte Hübers zuletzt. „Wir haben kaum Ballgewinne, wir spielen nicht schnell nach vorne und so wird es dann schon schwierig. Dann kommt Verunsicherung dazu, dann wird es bestimmt nicht besser.“

Die Verunsicherung ist spätestens seit der vergangenen Länderspielpause dem ganzen Team anzumerken. Auch Timo Hübers, den sonst offensichtlich nicht viel aus der Ruhe bringen kann. Dabei wäre gerade aktuell eine gewisse Stabilität in der Mannschaft mehr als wichtig. Zuletzt forderte auch Gerhard Struber von seinem Team mehr Verlässlichkeit. Damit wird er auch seinen Kapitän gemeint haben.

 


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