Kurz vor Toresschluss wechselte Imad Rondic doch noch per Leihe. Beim FC hatte der Stürmer zuvor nicht den besten Eindruck hinterlassen. Ähnlich geht es beim neuen Club in Polen jetzt weiter und das ist nicht gut für den 1. FC Köln: Darum wird Imad Rondic für den FC wieder zum Problemfall.
Auch weiterhin läuft es nicht rund für den Leihspieler des 1. FC Köln: Darum wird Imad Rondic für den FC wieder zum Problemfall – und das noch nicht mal im Trikot der Geißböcke.

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20 Tore hat der FC in den bisherigen Spielen der aktuellen Saison geschossen. 14 davon gehen auf die neu verpflichteten Offensivspieler, die in vorderster Front ran dürfen, an Jakub Kaminski, Said El Mala und Marius Bülter. Dazu hat Ragnar Ache im bisherigen Saisonverlauf bereits fünf Treffer vorbereitet. Gerade Bülter und Ache sollen in Zukunft die Lücke füllen, die eigentlich Anthony Modeste 2022 gerissen hat. Eine Lücke, die eigentlich nie so richtig geschlossen wurde. Der letzte Versuch hieß Imad Rondic. Der Bosnier wurde bekanntlich im vergangenen Winter verpflichtet. Und auch wenn es immer wieder hieß, der Stürmer solle erst in seine neue Rolle reinwachsen, wurde er im vergangenen Winter wohl doch als Soforthilfe geholt.
Situation für drei Parteien nicht einfach
Nur wurde aus dieser Soforthilfe bekanntlich nicht viel. Rondic fand nie den sportlichen Anschluss, erzielte in seiner Zeit bei den Geißböcken ein Tor mit freundlicher Unterstützung von Paderborns Felix Götze. Rondic war auch noch in einer anderen Situation auffällig. Im DFB-Pokal-Spiel gegen Bayer Leverkusen netzte der Stürmer zum vermeintlichen 3:3 ein, stand dabei aber hauchdünn im Abseits. Möglicherweise wäre sein Karriereschritt in Köln anders verlaufen, wenn der 26-Jährige damals zum Pokal- und Derbyheld geworden wäre. Wurde er nicht. Dass Lukas Kwasniok im Sommer keine Verwendung mehr für den Stürmer hatte, wurde schnell deutlich. Spätestens als Rondic es noch nicht einmal mehr in einen Vorbereitungsspiel-Kader schaffte. Die Tage in Köln waren endgültig gezählt, als der Angreifer offiziell ausgebootet wurde.
Doch die wenigen Einsätze dienten wohl keiner guten Bewerbung. Ein Abnehmer fand sich zunächst nicht. Der Deal mit dem Karlsruher SC platzte, erst unmittelbar vor Toresschluss gelang den FC-Bossen noch ein Kompromiss. Rondic wurde nach Polen an Rakow Czestochowa verliehen. Vermutlich auch, weil es einfach keine andere Lösung gegeben hat. Denn an eine große Zukunft beim FC glaubt man wohl nicht mehr. Zwar hat der polnische Erstligist eine Kaufoption im Vertrag verankert, aber momentan sammelt Rondic erneut keine Pluspunkte, empfiehlt sich wahrlich nicht für eine feste Verpflichtung. In den bisherigen zwölf Pflichtspielen stand Rondic vier Mal in der Startelf. Auf ein Tor wartet der Stürmer vergeblich.
Es läuft sportlich also weiterhin nicht rund. Und das wird für den FC zunehmend zu einem Problem. Denn Rondic macht aktuell weder den Eindruck als könne er über Spielpraxis bei den Kölner Bossen Pluspunkte sammeln, noch empfiehlt sich der 26-Jährige für andere Aufgaben, möglicherweise in einem anderen Trikot. Rondic schwimmt auch bei seinem neuen Club unter dem Radar. Die Saison ist noch lang, es kann noch viel passieren. Nur lässt die jüngere Vergangenheit nicht wirklich darauf hoffen. Beim FC steht noch ein Vertrag bis 2029 aus, der Bosnier soll eine sechsstellige Summe im hohen Bereich verdienen.

