Isak Johannesson mit entscheidender Rolle beim 1. FC Köln: „Das ist die perfekt Position für mich“

Isak Johannesson fühlt sich wohl beim 1. FC Köln (Foto: come-on-fc.com)
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Isak Johannesson mit entscheidender Rolle beim 1. FC Köln: „Das ist die perfekt Position für mich“

Der isländische Nationalspieler hat sich nach seinem Wechsel von Fortuna Düsseldorf zum 1. FC Köln ziemlich schnell an den neuen Verein gewöhnt und stand bei den Geißböcken zu Saisonbeginn gleich regelmäßig in der Startelf. Diese Rolle spielt Isak Johannesson beim 1. FC Köln.

Auch der Isländer konnte den in den letzten Spielen anhaltenden Negativtrend jedoch nicht verhindern. Trotz der sportlich schwierigen Phase ist der Mittelfeldspieler aber schon jetzt als Schlüsselspieler mehr als angekommen in Köln und sieht sich selbst – anders als noch in Düsseldorf – als wichtigen Verbindungsspieler im zentralen defensiven Mittelfeld. Diese Rolle spielt Isak Johannesson beim 1. FC Köln.

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Für viele war Isak Bergmann Johannesson ein absoluter Schlüsseltransfer für den FC vor Beginn der neuen Bundesligasaison. Der Isländer gehörte bei Zweitligist Fortuna Düsseldorf zu den absoluten Leistungsträgern und ging somit mit durchaus hohen Erwartungen in seine neue Aufgabe beim 1. FC Köln. Während in Düsseldorf noch in einer offensiveren Rolle unterwegs, so war Johannesson unter FC-Coach Lukas Kwasniok meist etwas tiefer gefragt, agierte oft mit einem Nebenmann im zentralen defensiven Mittelfeld. Hier übernahm der 22-Jährige in den ersten Spielen der laufenden Saison oft die Aufgabe des Ballschleppers und Verbindungsspielers zwischen Abwehr und Angriff. Mit seiner Spielintelligenz, Laufstärke und Passqualität vereint der Neuzugang wichtige Eigenschaften, die gerade für einen Aufsteiger wie die Kölner unabkömmlich sind für das eigene Spiel und das gemeinsame Ziel Klassenerhalt.

Johannesson zufrieden mit sich und Start in Köln

Der Spieler selbst blickt zufrieden auf seine Einsatzzeiten und seine zum Vergleich zu seinem Ex-Club veränderte Rolle im Team: „Ich stand in 15 Spielen auf dem Platz, deswegen bin ich sehr glücklich. Ich übernehme auf der Doppelsechs eine wichtige Aufgabe, kann mich in das Spiel nach vorne einschalten. Das ist schon die perfekte Position für mich.“ Geht man ein wenig ins Detail, so ist gerade auf der Doppelsechs eine gute Spielauffassung entscheidend.

Johannesson agiert sehr positionsdiszipliniert, schiebt immer wieder klug in die Halbräume und sorgt mit klaren ersten Pässen für Struktur im Kölner Aufbauspiel. In Ballbesitz lässt er sich häufig fallen, um Anspielstationen für die Innenverteidiger zu schaffen, während er gegen den Ball mit gutem Timing ins Pressing geht. Mit ihm auf dem Platz hat das FC-Spiel deutlich mehr Balance als ohne ihn.

Schnell angekommen in Köln

Dass sich sein Aufgabenbereich und seine Rolle auf dem Spielfeld im Vergleich zu Ex-Club Düsseldorf verändert haben, hat man Johannesson nur bedingt angemerkt. Direkt zu Saisonbeginn konnte er sich unter Coach Kwasniok als Stammspieler etablieren. Während er in Düsseldorf noch häufiger selbst zum Abschluss kam, liegt sein Fokus beim FC nun stärker auf der Organisation und Vorbereitung der eigenen Offensivaktionen. „Auf der Sechs fühle ich mich extrem wohl. Aber es stimmt schon, ich habe in Düsseldorf mehr Tore geschossen. Jetzt habe ich eine etwas andere Aufgabe. Ich bin eher für den Spielaufbau mitverantwortlich, spiele die Pässe zu den Jungs, die die Tore erzielen sollen,“ so der Nationalspieler. Auch seine bis hierhin fehlende Torgefahr fällt in der defensiveren Position nicht so stark ins Gewicht, er kann sich so auf andere Aufgaben konzentrieren und die torgefährlicheren Mitspieler in Szene setzen.

Unauffällig aber wichtig

Im FC-System ohne echten Spielmacher ist grade der Spielertyp Johannesson mit seinen Qualitäten enorm wichtig, um die eigenen Angriffe klug einzuleiten. Auch wenn er zuletzt mitunter das Opfer kleinerer System- und Positionsanpassungen beim FC wurde, so ist er in Topform doch ein essenzieller Schlüsselspieler im Mittelfeld der Kölner. Mit Blick auf das neue Jahr muss es beim 1. FC Köln darum gehen, seine Fähigkeiten, Räume zu lesen und das Tempo zu kontrollieren und in den richtigen Momenten durch kluge Schnittstellenpässe zu verschärfen, gewinnbringend zu integrieren. In dieser Rolle mag er beim 1. FC Köln zwar  vielleicht nicht immer der auffälligste Akteur sein – als (vor)letzter Passgeber oft in manchen Momenten aber ein sehr entscheidender.

Joel Schmied im Interview: „Wenn du dann da bist, siehst du erst, was Wucht wirklich bedeutet“

Joel Schmied im Trainingslager in La Nucia
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Joel Schmied im Interview: „Wenn du dann da bist, siehst du erst, was Wucht wirklich bedeutet“

Der Schweizer wechselte vor knapp einem Jahr an den Rhein. Mit come-on-fc.com spricht der 27-Jährige über den Wechsel, sein Vorbild und seine Rolle beim 1. FC Köln: Joel Schmied im Interview.

Nach einem guten Start bei den Geißböcken hat der Schweizer auch harte Kritik einstecken müssen. Nach seiner Verletzung fuhr der 27-Jährige mit ins Trainingslager nach La Nucia und sprach mit come-on-fc.com über seine Rückkehr und die Wucht des 1. FC Köln: Joel Schmied im Interview.

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Das Gespräch führte come-on-fc.com
Herr Schmied, als erstes natürlich die Frage: Wie geht es Ihnen?

Joel Schmied: Vielen Dank der Nachfrage. Es wird von Tag zu Tag besser. Ich habe in der kommenden Woche noch ein MRT und wenn da alles gut aussieht, kann ich mit unserem Athletiktrainer Leif Frach wieder trainieren.

Wann dürfen die Fans Sie denn wieder bei einem Spiel erwarten?

Joel Schmied: Vielleicht ist es im Februar schon wieder so weit. Prognosen sind im Fußball jedoch immer so eine Sache, aber der Februar ist durchaus realistisch.

Am Samstag saßen Sie während des Trainings am Rand und haben beseelt, glücklich das Training beobachtet. Waren Sie froh, dass es nun generell wieder losgeht oder happy, dass Sie noch nicht die Intensität des Trainers spüren müssen?

Joel Schmied: (Lacht.) Ich bin grundsätzlich ein sehr positiver Mensch. Natürlich ist es schön, dass es wieder losgeht. Urlaub tut zwar jedem gut, aber der Drang, wieder aufs Feld zurückzukehren und Siege einzufahren, ist groß. Es tut einfach gut, mit den Jungs zusammen zu sein, sich auszutauschen. Als ich gefragt wurde, ob ich trotz der Verletzung mitreisen wolle, war das für mich keine Frage. Das war mir sehr wichtig.

Als Sie vor einem Jahr Ihr erstes Training absolviert haben, berichteten Sie später von Seitenstichen, dass Sie schnell an Ihre Grenzen kamen. Haben Sie sich an die Intensität der Bundesliga gewöhnt?

Joel Schmied: Die Intensität ist deutlich höher als in der Schweiz. Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier. So hart es am Anfang ist, so schnell bis du dann auch drin. Man lernt die Übungen kennen, weiß, wie das Training aufgebaut ist und dann kann man es sich besser einteilen. Als neuer Spieler gibt man von Beginn an immer 100 Prozent Vollgas. Das sieht man jetzt auch bei den Jungs aus dem Nachwuchs. Die erzählen mir beim Essen, dass sie auch mal am Anschlag sind.

Sie sind jetzt ein Jahr beim FC, nicht mehr einer der „Neuen“. Übernehmen Sie auch – gerade gegenüber den jungen Spielern – Verantwortung? Immerhin waren Sie ja Vize- und Interimskapitän in Sion…

Joel Schmied: Ich sehe mich schon ein wenig als Bindeglied im Team. Ich bin 27 Jahre alt und habe eine gute Connection zu jung und alt. Verantwortung ist aber auch Teil meiner Persönlichkeit. Es ist einfach wichtig, einen guten Teamspirit zu haben und dann ist es egal, ob du 17 oder 37 bist – jeder hat seinen Platz.

In einer knappen Woche sind Sie nun genau ein Jahr beim FC. Wie kam es überhaupt zu dem Wechsel nach Köln? Wie war Ihr Gefühl, als ein Bundesligist angeklopft hat?

Joel Schmied: Das war ein unglaublich schönes Gefühl. Ich war schon ein wenig überrascht, als mein Berater mir vom Kölner Interesse erzählt hat. Gerade im Winter ist das Transferfenster nicht so einfach und Sion auch nicht bekannt dafür, viele Spieler in die Bundesliga oder 2. Liga zu bringen. Wir haben uns lange ausgetauscht, aber jetzt bin ich überglücklich, hier zu sein. Man merkt erst, wenn man hier ist, dass man nicht mehr zurück will. Denn alles ist viel professioneller, viel größer und cooler. Es ist ein absoluter Traum, der in Erfüllung gegangen ist. 

Joel Schmied vom 1. FC Köln
Joel Schmied vom 1. FC Köln (Foto: Lars Baron/Getty Images)
In Sion ging es über lange Zeit sehr turbulent zu. Das kann man vom FC – wenn auch anders gelagert – wohl auch behaupten. Jetzt kennen Sie Köln. Haben Sie diese Wucht der Stadt, des Vereins so erwartet?

Joel Schmied: Christian Keller und Thomas Kessler haben versucht, mich in unseren ersten Gesprächen vor einem Jahr bestmöglich auf die Wucht des Vereins vorzubereiten. Darüber zu sprechen, ist immer leicht und als Spieler denkst du erst einmal, damit kommt man locker klar. Wenn du dann aber da bist, siehst du erst, was „Wucht“ wirklich bedeutet. Das kann einen schon überrumpeln, gleichzeitig aber auch Energie bringen, weil du diesen Support einfach spürst. Obwohl wir aufgestiegen sind, hatten wir viele Aufs und Abs. Das war zum Reinkommen gar nicht schlecht, denn in einer Woche bist du der King, in der nächsten bist du vielleicht der Schlechteste. Die Fans im Stadion stehen aber immer hinter der Mannschaft, egal, wie wir spielen.

In der Rückrunde der vergangenen Saison gab es auch den ein oder anderen kritischen Kommentar – gerade nach dem verursachten Elfmeter gegen Düsseldorf. Die Welle, die einem da entgegen schwappt, dürfte auch größer sein als in Sion. Wie stecken Sie solche Nebenschauplätze weg?

Joel Schmied: Erst einmal kann ich das absolut verstehen. Wenn man den Verein liebt und ein Verteidiger so einen Blackout hat, dann ärgert das natürlich. Mich auch, ich will ja auch gewinnen – gerade in einem Derby. Das darf man nicht persönlich nehmen. Vielleicht muss man dann die Social-Media-Kanäle mal zwei, drei Wochen runterfahren. Es gibt aber auch immer Menschen, die über das Ziel hinausschießen, das gehört leider beim Fußball dazu. Ich habe vor kurzem eine Hand-Aktion von Virgil van Dijk gesehen – das war Eins-zu-Eins das gleiche. Es tut einem dann gut, wenn das auch den Besten der Welt passiert (lacht).

Seitdem ist viel passiert. Bis zu Ihrer Verletzung waren Sie unumstrittener Stammspieler. Vielleicht eine Rolle, die Ihnen Kritiker so nicht zugetraut hätten. Fühlen Sie eine Spur von Genugtuung?

Joel Schmied: Es tut immer gut, wenn man Kritikern mit Leistungen und Performance entgegentreten kann. Ich habe immer gewusst, was ich kann. Gerade gegenüber den neuen Spielern sollte man aber auch Geduld aufbringen. Es ist immer schwierig, nach drei oder vier Monaten schon zu hinterfragen, ob ein Spieler etwas kann oder eben nicht, denn man befindet sich in einem Integrationsprozess. Jetzt bin ich angekommen und man merkt auch im Team, dass das Standing steigt, wenn man gute Leistungen bringt. Ich sehe mich nicht mehr als Neuling, sondern als ein Spieler, der versucht, die Neuen zu integrieren.

Welche Rolle spielt Lukas Kwasniok in Ihrer Entwicklung?

Joel Schmied: Eine sehr große. Wenn man einen Trainer hat, der auf einen baut, dann ist alles viel einfacher. Dieses Vertrauen versuche ich aber auch zurückzuzahlen. Wir sind vom Typ her sehr ähnlich, haben einen ähnlichen Humor und können auch neben dem Platz unsere Späße machen. Es ist eine richtig gute Beziehung zwischen uns.

Joel Schmied vom 1. FC Köln
Joel Schmied vom 1. FC Köln grüßt aus dem Kraftraum
Nach außen wirkt Lukas Kwasniok oft so, als wäre er für jeden Spaß zu haben. Auf der anderen Seite ist er ein Mensch, der kein Blatt vor den Mund nimmt. Wie ist er zur Mannschaft? Vielleicht auch gerade in dieser etwas schwierigen Phase?

Joel Schmied: Man muss sich immer selbst treu bleiben. Lukas hat auch auf den Tisch gehauen, als wir die sieben Punkte aus drei Spielen eingefahren haben. Er war damals nicht mit allem zufrieden. Er hat einen sehr hohen Anspruch – vor allem an sich selbst. Wir dürfen uns Fehler erlauben, der Trainer will aber, dass wir daraus lernen und uns weiterentwickeln. Das braucht seine Zeit.

Er ist aber auch für die ein oder andere Überraschung gut. Hatten Sie schon den Moment, bei dem Sie sich bei Ihrem Nebenmann gefragt haben, was macht der denn hier hinten?

Joel Schmied: Ich habe nicht den Anspruch, die Aufstellung in Frage zu stellen (lacht). Es ist positiv, dass jeder, der im Profikader steht, weiß, dass er auch zum Einsatz kommen kann. Wenn du eine gute Trainingswoche hast und körperlich in einer guten Verfassung bist, weiß jeder, dass ab Montag der Konkurrenzkampf für Samstag anfängt. Das pusht einen. Da ist keiner, der sich ausruhen kann. So sind wir gleichzeitig auch nicht so leicht auszurechnen.

Das Variable ist das eine, unter den Fans wird aber auf der anderen Seite diskutiert, ob das nicht einer vermeintlichen Eingespieltheit schadet. Was würden Sie diesen Kritikern sagen?

Joel Schmied: Wir trainieren jeden Tag zusammen. Jeder von uns kennt seinen Mitspieler sehr gut. Wir haben ein Grundgerüst von Spielern, die immer auf dem Platz stehen, wenn sie 100 Prozent fit sind. Zusätzlich spielen die, die am besten trainiert haben. Ich sehe das sehr positiv.

Sie haben in Ihrer Karriere viel erlebt. Bei der Verletzung von Timo Hübers standen Sie auf dem Platz. Was geht einem als Spieler in so einem Moment durch den Kopf?

Joel Schmied: Das war für uns alle ein Schock. Ich stand auf dem Spielfeld. Wenn man einen 29-jährigen Mann so am Boden sieht, dem die Schmerzen im Gesicht anzusehen sind, dann weißt du sofort, dass es ganz heftig sein muss. Hübi ist zum Glück ein sehr, sehr positiver Mensch. Er kam mit Krücken in die Umkleidekabine und hatte wieder ein Lächeln im Gesicht. Jetzt kann ich mit ihm gemeinsam die Physio-Einheiten absolvieren und bin froh, nicht alleine zu sein. Teilweise war Dominique Heintz auch dabei – da hatten wir unsere Dreierkette wieder beisammen. Für unseren Reha-Trainer war das sicher nicht einfach, uns machte das schon Spaß. Ich freue mich darauf, wenn ich auch auf dem Platz wieder neben ihm stehen kann.

In einem Interview haben Sie Mal über Ihre „Big Five for Life“ gesprochen, Dinge, die auf Ihrer Fußball-Bucket-Liste stehen. Ihre Auslandsstation ist nun also schon einmal abgehakt. Doch es stand noch mehr auf der Liste. Sie wollen alle Kontinente bereisen, ein Spiel in der Nati absolvieren. In fünf Monaten spielt die Schweiz gegen Katar. Dort wäre ein Kontinent drin. Vor allem aber die WM. Ist das ein Ziel?

Joel Schmied: Für jeden Schweizer Fußballer ist es das Ziel, mal in der Nati aufzulaufen – gerade bei einer WM. Das ist das größte aller Gefühle und das Größte, das man als Fußballer erleben kann. Ich war noch nie dabei, deswegen wäre es vermessen zu sagen, ich warte auf den Anruf des Nationaltrainers. Ich werde einfach Woche für Woche performen, damit ich für den Coach ein Thema werden kann. Und wenn nicht, werde ich die Spiele im Urlaub vom Strand aus verfolgen und mitfiebern. 

Sie werden viel Spielzeit benötigen. Der FC reagiert auf die Verletzungsmisere in der Hintermannschaft mit neuen Spielern. Jahmai Simpson-Pusey ist verpflichtet worden. Neue Konkurrenz auch für Sie… Wie geht man als arrivierter Spieler damit um?

Joel Schmied: Das ist einfach „daily business“ im Fußball. Ich bin nicht mehr ganz jung und kenne solche Situationen. Es ist normal, dass neue Spieler nachrücken, gerade auch nach dem Ausfall von Hübi. Dass da etwas passiert, war klar, da Eric ja auch kein gelernter Innenverteidiger ist. Ich hätte es Thomas Kessler jedenfalls genauso empfohlen (lacht).

Es werden weitere Namen spekuliert. Beschäftigen Sie sich mit Gerüchten?

Joel Schmied: Nein, ich beschäftige mich mit Neuzugängen eigentlich erst, wenn die Spieler dann auch da sind. Dann heiße ich sie herzlich Willkommen und helfe ihnen, sich schnell zu integrieren. 


Isak Johannesson im Interview: „Deswegen bin ich den Hatern dankbar“

Isak Johannesson im Interview mit come-on-fc.com
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Isak Johannesson im Interview: „Deswegen bin ich den Hatern dankbar“

Der Isländer fühlt sich wohl in Köln – und das nicht nur fußballerisch. Mit come-on-fc.com spricht der 22-Jährige über den Wechsel, sein Vorbild und seine Rolle beim 1. FC Köln: Isak Johannesson im Interview.

Nach einem starken Saisonstart lief es zuletzt weniger rund für den 22-jährigen Sommerzugang. Doch der Isländer fühlt sich wohl in Köln und blickt positiv in die Zukunft. Mit come-on-fc spricht der isländische Nationalspieler über seine bisherige Zeit bei den Geißböcken, seine Position im Team und seine Entscheidung für den 1. FC Köln: Isak Johannesson im Interview.

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Das Gespräch führte come-on-fc.com
Herr Johannesson, wenn wir es hier im Training am Samstag richtig mitbekommen haben, mussten Sie bei einer Trainingsform laut auf Deutsch zählen. Wie weit ist es mit Ihrem Deutsch?

Isak Johannesson: Ich verstehe alles und versuche auch möglichst oft und viel Deutsch zu sprechen. In Island habe ich gerade erst einen Deutschen kennengelernt, mit dem ich mich gut unterhalten konnte. Ich habe schon sehr gute Fortschritte gemacht.

Besonders deutsch ist es, Fondue oder Raclette an Silvester zu machen. Zudem gibt es Feuerwerk. Wie feiert man den Jahreswechsel in Island?

Isak Johannesson: Dort gibt es viele Menschen, die sich verkleiden. Tatsächlich schaut man in Island traditionell eine Comedy-Show, in der Späße über die Politik und Politiker des vergangenen Jahres gemacht werden. Das sehen sich bestimmt 95 Prozent aller Isländer an. Die Sendung geht bis 23.30 Uhr und dann machen alle ein großes Feuerwerk. Das ist schon ein wenig verrückt. Wenn man das das erste Mal erlebt, ist es überwältigend.   

„Ich bin im Sommer zu einem Topclub gewechselt“

Ein Feuerwerk war das Jahr 2025 nicht immer. Sie sind mit dem FC stark in die Saison gestartet, der Trend zeigte zuletzt aber nach unten. Mit der Nationalmannschaft gab es den Achtungserfolg gegen Frankreich, die Siege gegen Aserbaidschan und dann das Aus gegen die Ukraine. Von außen betrachtet war es für Sie wohl ein wenig eine Achterbahn der Gefühle…

Isak Johannesson: Für mich persönlich lief das Jahr schon sehr gut. Ich bin im Sommer schließlich zu einem Topclub gewechselt. Wir sind richtig gut gestartet, dann kamen leider auch ein paar schlechtere Ergebnisse dazu. Man darf aber nicht vergessen, dass wir gerade erst aufgestiegen sind und da gehört eine Achterbahnfahrt schon mal dazu. Wir müssen weiter hart arbeiten, ruhig und fokussiert bleiben, dann werden wir auch wieder Spiele gewinnen. Auch in der Nationalmannschaft war es vermutlich mein bestes Jahr. Ich bin dort Stamm- und Schlüsselspieler.

Und dennoch steht da das WM-Aus auf dem Papier. Wie groß war der Traum von den USA, Mexiko und Kanada für Sie persönlich?

Isak Johannesson: Natürlich war das ein großer Traum von mir. Insofern ist es auch hart, dass wir uns nicht qualifiziert haben. Es hat vielleicht zwei, drei Tage gebraucht, um es zu verarbeiten. Rückschläge gehören zum Sport genauso wie zum Leben einfach dazu. Es ist aber nicht der erste Rückschlag meiner Karriere.

Isak Johannesson im Trainingslager in La Nucia
Isak Johannesson im Trainingslager in La Nucia
In Island hofft man wieder auf eine goldene Ära wie 2016 oder 2018 mit großem Turnieren. Jetzt kam das Aus – wie weit ist das aktuelle Team von einer Teilnahme an einem Endturnier entfernt?

Isak Johannesson: In Island vergleicht man die Situation jetzt mit der von 2014. Damals war die Nationalmannschaft auch in den Playoffs gescheitert und es folgten die großen Turniere. Wir sind ein sehr junges Team. Wir haben sehr gute Spieler, die in Frankreich und in Italien spielen – alle im besten Fußballeralter. Ich habe auch zwei, drei richtig gute Freunde im Team, die in starken Ligen spielen und auch erst 22 oder 23 Jahre alt sind. Es ist schon eine sehr positive Entwicklung. Mein Ziel ist aber schon länger die Europameisterschaft in England 2028. Es wäre großartig, wenn wir uns dafür qualifizieren könnten. Und der Weg zur EM ist ja auch ein bisschen leichter als der zur WM.

Sie sind unter Islands Trainer Arnar Gunnlaugsson absoluter Schlüsselspieler – und das mit gerade einmal 22 Jahren. Ist das für Sie eher eine Ehre oder auch ein Haufen Verantwortung?

Isak Johannesson: Arnar Gunnlaugsson ist für uns junge Spieler in erster Linie ein Vorbild. Er ist ein hervorragender Trainer, der mich immer wieder mit seinem taktischen Wissen überrascht. Es ist für mich eine Ehre unter ihm zu spielen. Er hat mich zum Schlüsselspieler gemacht und ich fühle mich sehr wohl mit ihm als Trainer.

„Das ist schon die perfekte Position für mich“

Gerade zu Saisonbeginn warst du auch in Köln unumstrittener Stammspieler. Wie siehst du deine Rolle beim FC?

Isak Johannesson: Ich stand in 15 Spielen auf dem Platz, deswegen bin ich sehr glücklich. Ich übernehme auf der Doppelsechs eine wichtige Aufgabe, kann mich in das Spiel nach vorne einschalten. Das ist schon die perfekte Position für mich.

Trotzdem haben Sie sich bei der Fortuna häufiger in die Scorerliste eingetragen. Gerade weil Ihre Rolle deutlich offensiver war. Wie wohl fühlen Sie sich auf der Sechs?

Isak Johannesson: Auf der Sechs fühle ich mich extrem wohl. Aber es stimmt schon, ich habe in Düsseldorf mehr Tore geschossen. Jetzt habe ich eine etwas andere Aufgabe. Ich bin eher für den Spielaufbau mitverantwortlich, spiele die Pässe zu den Jungs, die die Tore erzielen sollen. Zudem spiele ich diese Saison das erste Mal in der Bundesliga. Natürlich würde ich gerne mehr Tore schießen oder vorbereiten, aber meine Rolle ist jetzt eben anders. Ich bekomme nicht mehr die drei, vier Abschlüsse im Spiel wie noch in Düsseldorf. Bislang sind es sechs oder sieben in der gesamten Saison.

Zuletzt lief es in Köln aber auch nicht rund. Sechs sieglose Spiele in Folge. Woran machen Sie den negativen Trend fest?

Isak Johannesson: Das gehört bei einem Aufsteiger dazu. Es gibt Höhen und Tiefen. Wir wollen jetzt wieder zu dem zurückkehren, was uns am Anfang der Saison stark gemacht hat. Daran arbeiten wir hier im Trainingslager. Das ist ein klarer Matchplan, gegen den man nur schwer bestehen konnte. Da haben wir die Gegner überrannt, waren voller Energie. Zu diesen Basics müssen wir zurückfinden. Denn da haben wir Punkte geholt. Vielleicht fehlte uns zuletzt auch ein wenig Glück.

Lukas Kwasniok hat Sie schon vor Ihrer Verpflichtung als seinen Lieblingsspieler betitelt. Was bedeutet Ihnen das?

Isak Johannesson: Wenn ein Trainer so etwas sagt, fühlt sich das natürlich gut an. Ich glaube, er sieht die Fähigkeiten, die in mir stecken, meine Stärke mit dem linken Fuß und mein Spielverständnis. Ich will möglichst viele Spiele für den Club aber auch für ihn gewinnen.

Isak Johannesson jubelt mit dem 1. FC Köln
Isak Johannesson jubelt mit dem 1. FC Köln

„Es ist also ein perfektes Match“

Die Gespräche über Ihren Wechsel wurden aber an anderer Stelle geführt. Wie hat Sie Thomas Kessler – oder war es noch Christian Keller – überzeugt?

Isak Johannesson: Das war Thomas Kessler. Aber es brauchte gar nicht viel, um mich zu überzeugen. Der Club hat von Beginn an an meine Entwicklung geglaubt. Der FC hat mir einen Vertrag bis 2030 gegeben, weil wir diesen Weg gemeinsam gehen wollen. Ich will ein guter Spieler der Bundesliga werden, der Verein will sich wieder fest etablieren. Es ist also ein perfektes Match.

Der Wechsel nach Köln war erwartungsgemäß von einigen Störgeräuschen der Düsseldorfer Fans begleitet. Was machen solche Hasskommentare mit einem so jungen Spieler? Die werden ja nicht spurlos an Ihnen vorüber gegangen sein.  

Isak Johannesson: Die Kommentare haben mich und meine Familie noch stärker gemacht. Ich habe da etwas durchgemacht, dass noch nicht viele 22-Jährige erlebt haben. Wie gesagt, jetzt bin ich noch stärker. Deswegen bin ich den Hatern auch dankbar.

Neben dem Lob des Trainers gab es zuletzt auch ein Lob Ihres Vaters. Er sei unheimlich stolz auf Sie. Wie eng ist die Verbindung, welchen Anteil hat er an Ihrer Karriere?

Isak Johannesson: Er hat den wohl größten Anteil an meiner Karriere. Er hat mir bei meiner Entwicklung extrem geholfen. Ich war noch sehr jung, als ich aus meiner Heimat weg bin. Aber mein Vater war immer für mich da, ich konnte ihn immer um Rat fragen. Er war auch zwei Jahre mein Nationaltrainer. Und vor allem war er mein Vorbild, als ich als kleines Kind Spiele der Premier League gesehen habe.

Wenn Sie schon von Ihrem großen Vorbild sprechen. Ihr Vater hat für 15 Vereine gespielt. Eine beeindruckende Bilanz. Wäre das etwas für Sie?

Isak Johannesson: Ich habe einen Vertrag bis 2030. Und das sagt eigentlich schon alles. Ich bin sehr glücklich, noch für so viele Jahre beim FC zu spielen.

„Die Fans, die Stadien, das Gesamtpaket ist fantastisch“

Aber Sie sind in England groß geworden, Ihr Vater hat dort erfolgreiche Jahre verbracht. Reizt die Premier League gar nicht?

Isak Johannesson: Für jeden jungen Spieler ist es ein Traum, in der Premier League zu spielen. Aber ich würde meine gesamte Karriere gerne in Deutschland verbringen. Es ist wirklich schön – die Fans, die Stadien, das Gesamtpaket ist fantastisch. Meine Freundin und ich fühlen uns wohl, und das ist das Wichtigste. Natürlich weiß man nie, was passiert, im Fußball kann sich alles sehr schnell ändern.

Nicht so schnell ändern soll sich das Dasein als Bundesligist. Was ist für den FC im kommenden halben Jahr möglich?

Isak Johannesson: Wir wollen einen erfolgreichen Start ins neue Jahr hinlegen. Das würde uns schon helfen. Wir sind aktuell Elfter. Es wäre stark, wenn wir am Ende in der oberen Tabellenhälfte landen. Aber unser erstes Ziel ist der Klassenerhalt. Darauf kann man dann aufbauen.


Ernüchterung zum Jahresende beim 1. FC Köln: Die Bilanz ist nicht bei allen Neuverpflichtungen gut

Sebastian Sebulonsen, Marius Bülter und Jakub Kaminski
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Ernüchterung zum Jahresende beim 1. FC Köln: Die Bilanz ist nicht bei allen Neuverpflichtungen gut

Mit einer Niederlage haben sich die Geißböcke in die Winterpause verabschiedet. Von der Anfangseuphorie ist zuletzt nicht mehr viel geblieben. Und das liegt auch an den Neuverpflichtungen des 1. FC Köln: Nicht alle Transfers überzeugen.

Im Sommer wurde Thomas Kessler für seine zahlreichen Neuverpflichtungen gefeiert. Wohl zu recht, denn die Kölner spielten bekanntlich groß auf. In den vergangenen Wochen zeigte die Formkurve dann aber auch bei dem ein oder anderen Akteur ein wenig nach unten. So sehr, dass über weitere Neuverpflichtungen nachgedacht wird beim 1. FC Köln: Nicht alle Transfers überzeugen.

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Ron-Robert Zieler: Die Rollenverteilung war schon bei der Verpflichtung ganz klar kommuniziert. Der Weltmeister von 2014 kam als neue Nummer zwei ans Geißbockheim. Eine Rolle, die dem Routinier sehr gut zu Gesicht steht. Zieler hat bislang auch schon bewiesen, dass er zu jeder Zeit einspringen könnte und würde. Mit mehr als 400 Bundesliga- und 2. Bundesliga-Spielen gehört Zieler zu den erfahrensten Spielern beim FC.
Fazit: Gute Verstärkung (als Nummer zwei)

Starker Eindruck in der Defensive

Sebastian Sebulonsen: Zu Saisonbeginn einer der ganz großen Gewinner beim FC. Gehörte zum absoluten Stammpersonal als Lukas Kwasniok noch erklären musste, dass er gar keine Stammpositionen vergebe. Und das zahlt sich Stand jetzt auch beeindruckend aus. Der FC hat den Norweger für 2,5 Millionen Euro verpflichtet, Sebulonsen konnte seinen Marktwert laut transfermarkt.de aber auf fünf Millionen in die Höhe treiben. Und nicht nur das: Der 25-Jährige feierte sogar sein Debüt in der norwegischen Nationalmannschaft. Für Kwasniok extrem wichtig: Der Norweger kann auch als Innenverteidiger auflaufen.
Fazit: Absolute Verstärkung

Kristoffer Lund: Das Pendant zu Sebulonsen auf der linken Seite. Auch der gebürtige Däne startete gut, auch der gebürtige Däne macht sich Hoffnungen auf die WM – allerdings für die USA. Doch gerade Lund hat in den vergangenen Wochen extrem nachgelassen, war gefühlt an nahezu jedem Gegentor seit dem Gladbach-Spiel beteiligt. Durch die vergangenen Wochen wird auch über einen möglichen Neuzugang auf der linken Seite spekuliert. Das haben sich Lund, aber auch die Kölner Kaderplaner sicherlich anders vorgestellt.
Fazit: Durchwachsene Leistungen stellen Auftakt in Frage

Pech und schwerer Stand

Rav van den Berg: Der Königstransfer des Sommers konnte die Ablöse in Höhe von acht Millionen Euro noch nicht so richtig rechtfertigen. Das lag vor allem an seiner Verletzung, die er sich gegen Wolfsburg zugezogen hat. Van den Berg fiel wochenlang aus. Dass er das Potenzial zu einem ganz großen Defensivspieler hat, hat der 21-Jährige schon mehrfach aufblitzen lassen. Dass er noch Schwächen hat, ist aber auch nicht zu übersehen. Zuletzt an einer Roten Karte für ein absolut unnötiges Handspiel.
Fazit: Absolute Verstärkung

Cenk Özkacar: Die Verpflichtung des Türken sorgte vor allem aufgrund seiner Vita für Fragezeichen. Immer wieder wurde der Innenverteidiger verliehen. Doch auch bei den Leihstationen gehörte Özkacar nur selten zum Stammpersonal. Und so ist es auch beim FC. Özkacar stand in 17 Begegnungen fünf Mal in der Startelf, saß aber auch sieben Mal 90 Minuten komplett auf der Bank. Bei keinem seiner insgesamt zehn Einsätze sammelte der Abwehrspieler Argumente für eine feste Verpflichtung.
Fazit: Noch keine Verstärkung

18 Spieler bereits in der Startelf

Tom Krauß: Der 24-Jährige hat sich sicherlich mehr von dem aktuellen Saisonverlauf versprochen. Dabei gehört Krauß durchaus zu den Spielern, die den FC in der Breite auf ein anderes Niveau gehoben haben. Der Mittelfeldspieler ist laut Kwasniok ein Defensiv-Allrounder und daher auch auf verschiedensten Positionen bereits eingesetzt worden. Seine Einsatz-Bilanz gleicht einer Achterbahn. Mal in der Startelf, mal Joker, mal Bankdrücker.
Fazit: Verstärkung in die Breite

Isak Johannesson: Der Isländer ist stark in die Saison beim FC gestartet und war unter Kwasniok lange unangefochtener Stammspieler. Das hat sich in den vergangenen Wochen aber ein wenig verschoben. Ausgerechnet seit dem schmerzhaften WM-Aus mit der Nationalmannschaft von Island findet der Mittelfeldspieler nicht mehr so recht in die Spur. Vor allem strahlt Johannesson in der Vorwärtsbewegung bislang zu wenig Gefahr aus. Dennoch scheinen sich die 5,5 Millionen Euro Investition im Sommer gelohnt zu haben. Nach dem letzten Marktwert-Update schätzt transfermarkt.de den Isländer auf zehn Millionen Euro ein.
Fazit: Verstärkung

Alessio Castro-Montes: Der letzte Transfer der Geißböcke des vergangenen Sommers ist bislang die sportlich größte Enttäuschung. Castro-Montes ist noch nicht so richtig angekommen. Bislang kommt der erfahrene Belgier auf vier Einsätze. Der einzige von Beginn an war bislang der enttäuschendste. Die FC-Verantwortlichen haben den Schienenspieler für rund zwei Millionen Euro unter Vertrag genommen, als dieser laut transfermarkt.de noch fünf Millionen wert war. Durch den jüngsten Downgrade auf drei Millionen haben sich die beiden Werte angepasst. Bislang bleibt die Verpflichtung ein Rätsel.
Fazit: Noch keine Verstärkung

Die Kölner Hoffnungsträger

Jakub Kaminski: Lukas Kwasniok bezeichnet den Offensivspieler als den besten Spieler des Kaders. Dass der 23-Jährige einer der besten Akteure ist, hat er bereits beeindruckend unter Beweis gestellt. Zu Saisonbeginn als Alleinunterhalter auf der linken Offensivseite. Zuletzt auch gerne mal eine Reihe dahinter als Laufwunder und Lückenstopfer. Das zahlt sich aus. Kaminski hat seinen Marktwert ebenfalls gesteigert. Dass der FC die Kaufoption zieht, scheint unausweichlich.
Fazit: Absolute Verstärkung

Said El Mala: Der 19-Jährige ist der absolute Shootingstar der Geißböcke und neben Lennart Karl der Bundesliga. Kein Wunder, dass er sich berechtigte Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme machen darf. Beim FC ist El Mala mit seinen Toren und Assists mittlerweile so etwas wie die Lebensversicherung. Allerdings hat der 19-Jährige noch einige Felder, an denen er arbeiten muss. Ob er das künftig in Köln tut, wird wohl der kommende Sommer zeigen, ist dann aber eher unwahrscheinlich.
Fazit: Absolute Verstärkung

Ragnar Ache: Die Szenen nach dem Spiel gegen Union Berlin spiegelten möglicherweise die Gefühlswelt des Angreifers wider. Ache kam zum FC, um seine Bundesligatauglichkeit unter Beweis zu stellen. Bislang hat die Zeit in Köln viel von einer Achterbahnfahrt. Die Bilanz ist bislang eine solide. In 16 Begegnungen erzielte Ache zwei Tore, bereitete aber sechs weitere vor. Dennoch ist der Angreifer nicht gesetzt.
Fazit: Verstärkung

Marius Bülter: Der Stürmer war zum Saisonauftakt wohl die größte Überraschung unter den Neuverpflichtungen. Vor allem gegen Mainz und Freiburg spielte der Angreifer mit zwei Toren und zwei Vorlagen groß auf. Gerade in den vergangenen Wochen wollte es für den Stürmer aber nicht mehr rundlaufen. Bülter wirkte zu oft wie ein Fremdkörper im Kölner Spiel.
Fazit: Zuletzt schwächelnd

Warum Isak Johannesson am Samstag erstmal auf der Bank sitzt

Isak Johannesson wird am Samstag wohl erstmal auf der Bank sitzen
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Warum Isak Johannesson am Samstag erstmal auf der Bank sitzt

Bislang gehörte Isak Johannesson beim FC zu den absoluten Stammspielern. Nur einmal saß der Isländer zu Beginn auf der Bank. Das wird sich am Samstag wohl ändern. Deswegen sitzt Isak Johannesson wohl auf der Bank beim 1. FC Köln.

Seine Verpflichtung war mit viel Wirbel verbunden, weil der Mittelfeldspieler vom Nachbarn aus Düsseldorf zum FC kam. Mittlerweile hat sich Johannesson eingelebt, ist unter Lukas Kwasniok eigentlich gesetzt. Am Samstag könnte das erst zum zweiten Mal in dieser Spielzeit anders sein. Deswegen sitzt Isak Johannesson wohl auf der Bank beim 1. FC Köln.

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Anfang nächsten Jahres wird Isak Johannesson ein besonderes Jubiläum feiern. Der Mittelfeldspieler wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit im Januar das 200. Profispiel seiner Karriere bestreiten – und das wohl für den FC. Das ist insofern besonders, weil der Neuzugang gerade einmal 22 Jahre alt ist. Und nicht nur das: Johannesson hat für die A-Nationalmannschaft von Island ebenfalls schon 41 Spiele auf dem Buckel. 41 sind zwei weniger als die 43, die Jonas Hector für die DFB-Elf abgerissen hat, aber auch mehr als beispielsweise Hans Schäfer, Günter Netzer oder selbst ein Mehmet Scholl auf dem Konto haben. Trotz seines jungen Alters kommt der Isländer also auf ordentlich Erfahrung. Am Samstagnachmittag erfuhr Johannesson eine eher ungewohnte Seite des Profidaseins: Der Mittelfeldspieler wurde gegen Bremen zur Halbzeit ausgewechselt.

„Vielleicht lässt du dann ein bisschen nach“

Und das nicht etwa, weil er angeschlagen ins Spiel gegangen war oder sich im Duell verletzt hatte. Vielmehr erwischte der 22-Jährige die bislang schwächste Saisonleistung. Kwasniok musste in der Halbzeit etwas verändern, Johannesson war Teil dieser Anpassung. Es sind offenbar gerade nicht die einfachsten Wochen des Mittelfeldspielers. In der jüngsten Länderspielpause unterlag Island im entscheidenden Spiel der Ukraine, verpasste damit die Playoffs zur WM. Ein Traum des in England geborenen platzte. „Das hat ihn mental jetzt nicht irgendwie mitgenommen, aber trotzdem lässt du vielleicht ein bisschen nach, das ist alles menschlich, ist ganz normal“, sagte der Kölner Trainer am Donnerstag. Bislang gehörte Johannesson bei Kwasniok unangefochten zum Stammpersonal, saß nur einmal zu Beginn auf der Bank – allerdings angeschlagen.

Am Samstag wird wohl eine weitere Begegnung folgen. „Man hat jetzt schon auch bisschen gemerkt, dass er ein Ticken überspielt ist“, sagte Kwasniok. „Du bist die ganze Zeit am Anschlag. Er kann ja noch kein Spiel in der Bundesliga irgendwie überziehen, irgendwie mit 95 Prozent einfach runterspielen. Das können die Großen. Er muss immer bei 100 Prozent sein und wenn du mit Island gegen Frankreich spielst, dann musst du auch über dem Limit spielen.“ Zudem deutete der Trainer an, dass der Sprung von Fortuna Düsseldorf nach Köln ein großer gewesen ist. „Am Ende gibt es keinen größeren Unterschied zwischen zwei Ligen als zwischen der zweiten und der ersten Liga. Die Abstände zwischen Liga 4, Liga 3 und Liga 2 sind viel enger beisammen und aus Erfahrung sage ich auch zwischen Liga 7 und Liga 6. Aber zwischen den ersten Ligen geht die Welt komplett auseinander“, so Kwasniok. Auch die Diskrepanz innerhalb der Bundesliga sei groß.

„Wir wissen, was er kann“

Im vergangenen Sommer hatten bereits einige Fans ihre Bedenken geäußert, dass es vielleicht bei dem ein oder anderen Spieler ein Nachteil sein könnte, dass er noch keine Bundesliga-Erfahrung aufzuweisen habe. Doch davon scheint Johannesson eigentlich weit entfernt. Der Isländer bot in dieser Spielzeit schon einige Male starke Leistungen an, ist nicht umsonst einer der Leistungsträger der Geißböcke. An seiner Torgefahr muss der Isländer sicherlich noch arbeiten, die war in der 2. Bundesliga deutlich höher. Erst ein Treffer steht in der Liga auf der Haben-Seite, im Pokal ein Tor und ein Assist. Nun erhält der Mittelfeldspieler wohl eine schöpferische Pause. „Wir wissen, was er kann, aber er braucht auch eine gewisse Frische, um das umsetzen zu können“, so der Trainer. „Sein einziges Tor in dieser Saison in der Liga hat er von der Bank aus erzielt.“

Das soll sich ändern. Dem 200. Pflichtspiel im Januar wird die schwache Leistung gegen Bremen sicherlich nicht im Wege stehen.

Aufatmen vor Bremen: Isak Johannesson trainiert wieder mit beim 1. FC Köln

Isak Johannesson vom 1. FC Köln beim Training
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Aufatmen vor Bremen: Isak Johannesson trainiert wieder mit beim 1. FC Köln

Noch am Dienstag fehlte der Kölner Profi beim Training am Geißbockheim krankheitsbedingt. Die Trainingseinheit am Mittwoch konnte der isländische Nationalspieler wieder bestreiten beim 1. FC Köln: Isak Johannesson ist zurück auf dem Platz.

Am Mittwochmorgen gab es positive Nachrichten vom Trainingsgelände des 1. FC Köln: Isak Johannesson ist zurück auf dem Platz.

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Drei Tage vor dem Auswärtsspiel bei Werder Bremen gibt es gute Nachrichten beim 1. FC Köln. Nachdem am gestrigen Dienstag Isak Johannesson das Training krankheitsbedingt verpasste, stand der isländische Nationalspieler heute wieder auf dem Platz am Geißbockheim. Die Sommer-Neuverpflichtung des FC wird laut Verein auch mit zum Duell gegen Bremen reisen und die Mannschaft tatkräftig unterstützen. Das dürfte für Trainer Lukas Kwasniok ein Aufatmen bedeuten. Denn im vergangenen Duell gegen Eintracht Frankfurt war mit Joel Schmied bereits ein weiterer Spieler für die Begegnung am Samstagnachmittag ausgefallen und wird den Geißböcken voraussichtlich auch länger fehlen.

Johannesson gehört zum Stammpersonal

Der Ausfall von Johannesson im Mittelfeld hätte besonders schwer gewogen. Zum einen, da Eric Martel gegebenenfalls in der Defensive aushelfen muss und nach hinten rückt. Zum anderen, da Johannesson unter Kwasniok absolut gesetzt ist. In elf Ligaspielen wurde der 22-Jährige nur einmal eingewechselt, stand ansonsten zehn Mal in der Startelf des Trainers. Im Hinblick auf die wechselnden Anfangsformationen von Kwasniok gehört der Isländer also zum Stammpersonal und ist einer der Leistungsträger der Geißböcke.

Und das nicht zu unrecht. Denn Johannesson, der zuletzt vom Online-Portal transfermarkt.de auf einen Marktwert von 10 Millionen Euro geschätzt wurde, zeigt durchaus solide Leistungen. Gegen den VfL Wolfsburg konnte der 22-Jährige mit seinem Treffer sogar Scorerpunkte sammeln. Ein Einsatz gegen Bremen scheint durchaus wahrscheinlich.


Isak Johannesson nach dem WM-Aus „geknickt“ – nun also ein gutes Eintracht-Spiel zum Vergessen

Isak Johannesson vom 1. FC Köln
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Isak Johannesson nach dem WM-Aus „geknickt“ – nun also ein gutes Eintracht-Spiel zum Vergessen

Mit dem bitteren WM-Aus im Nacken ist Isak Johannesson von der Länderspielreise nach Köln zurückgekehrt. Das gilt es schnell „abzuschütteln“, denn es warten schwere Aufgaben beim 1. FC Köln: Isak Johannesson will das Erfolgserlebnis gegen Frankfurt.

Zu Beginn der Woche das bittere WM-Aus gegen die Ukraine, nun wieder zurück beim 1. FC Köln: Und Isak Johannesson will dort das Erfolgserlebnis gegen Frankfurt einfahren.

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Die Länderspielpause hätte für die FC-Profis wohl kaum unterschiedlicher laufen können. Said El Mala sollte bei der deutschen Nationalmannschaft mal reinschnuppern und „musste“ sich pflichtspieltechnisch unverrichteter Dinge zum deutschen Nachwuchs begeben, um dort wieder einen starken Auftritt abzuliefern. Rav van den Berg dürfte über seine 60 Minuten Einsatzzeit bei der niederländischen U21-Nationalmannschaft sehr glücklich gewesen sein. Jakub Kaminski fuhr mit Polen in der WM-Quali einen Achtungserfolg gegen die Niederlande (1:1) und einen tatsächlichen Sieg gegen Malta (3:2) ein und darf sich nun auf das Halbfinale um das WM-Ticket gegen Albanien freuen. Für Isak Johannesson platzte dagegen der Traum des Endturniers auf dramatische Art und Weise. Der Isländer dürfte also besonders geknickt nach Köln zurückgekehrt sein.

„Das sind alles Profisportler“

Bei Johannesson sei es schon so gewesen, „dass er zwei Tage ein wenig gebrochen war“, erklärte Lukas Kwasniok am Donnerstag. Kein Wunder, die Isländer hatten sich mit einem harten Stück Arbeit eine gute Ausgangslage für das Playoff-Endspiel gegen die Ukraine erarbeitet. Ein Remis hätte gereicht, das Aus und damit die Enttäuschung kam in der Schlussphase mit zwei späten Gegentreffern. „Das sind alles Profisportler und da gilt es das natürlich abzuschütteln“, so der Kölner Trainer weiter. Zumal Kwasniok auf den Mittelfeldspieler zählt. Johannesson gehört eigentlich zum vierköpfigen Stammpersonal. Eigentlich, weil der Mittelfeldspieler gegen Wolfsburg zunächst nur auf der Bank saß, nachdem sich der Isländer in der Länderspielpause zuvor eine leichte muskuläre Verletzung eingefangen hatte.

Nach dieser Länderspielpause bleibt eher ein mentaler Haken. „Er hat mir gegenüber kurz auch kommuniziert: ,Hey, zum einen ist es so im Fußball und zum anderen haben wir eine sehr junge Mannschaft“, sagte Kwasniok. „So ticken die Jungs, gleich mit dieser Aussage: Die junge Mannschaft hat das nächste Ziel die Europameisterschaft. Das eine Ziel nicht erreicht und das nächste Ziel einfach auch schon wieder ins Visier genommen. Deshalb mache ich mir da jetzt gar keine Gedanken.“ Kwasniok sei sich recht sicher, dass das auch am „Samstag keine Rolle spiele“. In den Planungen des Trainers spielt der 22-Jährige indes eine große Rolle. Allerdings gibt es auch bei Johannesson noch Felder, in denen sich der Isländer verbessern kann, wenn nicht muss. Zum Beispiel in Sachen Torgefahr.

Johannesson der „Lieblingsspieler“

Bei Fortuna Düsseldorf war der Isländer im Schnitt in jedem zweiten Spiel an einem Tor direkt beteiligt. Aktuell kommt der Mittelfeldspieler auf einen Treffer in den zehn Liga-Spielen und einen xGoals-Wert von 0,6. Bislang stehen auch erst vier Torschüsse auf der Haben-Seite. Eine Vorarbeit gab es in der Meisterschaft auch noch nicht. Kwasniok hatte sich schon vor der Verpflichtung beim FC als Johannesson-Fan geoutet. „Wenn ich mir einen aussuchen könnte, würde ich mir bei Fortuna genau den aussuchen. Der linke Fuß hat etwas Kreatives, etwas Geniales. Er ist mein absoluter Lieblingsspieler in Düsseldorf“, sagte der Kölner Coach bei „At Broski“. Johannessons Stärken liegen tatsächlich bislang in seinen Spiel eröffnenden Pässen und zuletzt auch den Standards. Diese sollen am Samstag die Eintracht aus Frankfurt aushebeln. Dann würde die schmerzhafte Länderspielpause sicher schnell verblassen.

Bitterer Abend für Profi des 1. FC Köln: WM-Traum für Isak Johannesson geplatzt

Isak Johannesson hat das Endspiel gegen die Ukraine verloren
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Bitterer Abend für Profi des 1. FC Köln: WM-Traum für Isak Johannesson geplatzt

Der Traum von der Weltmeisterschaft ist für einen Spieler des 1. FC Köln geplatzt: Isak Johannesson fährt mit Island nicht zur WM. Das Team unterlag am Abend der Ukraine 0:2.

Es sollte das packende Endspiel werden, es wurde vor allem ein bitterer Abend für einen Profi des 1. FC Köln: Isak Johannesson fährt mit Island nicht zur WM. Die Nordlichter verloren am Abend das „Endspiel“ 0:2. Die Treffer fielen erst in der Schlussphase.

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Noch am Donnerstag freute sich der Kölner Mittelfeldspieler über den verdienten 2:0-Erfolg über Aserbaidschan und damit auch über die Chance auf das Endspiel um den Playoff-Platz. Nun kehrt der Isländer mit einer bitteren Enttäuschung ans Geißbockheim zurück. Island wird nicht an der kommenden Weltmeisterschaft in den USA, in Mexiko und in Kanada teilnehmen. Die Skandinavier unterlagen am Sonntagabend in Warschau der Ukraine 0:2. Damit rutschte Island auf den dritten Tabellenplatz der Gruppe ab. Der Gruppensieger aus Frankreich qualifiziert sich direkt für die WM, der Tabellenzweite muss in eins der Playoff-Turniere. Dort nehmen auch Teams aus der Nations League teil. Island als Gruppendritter nicht.

Island hätte ein Remis gereicht

Dabei hätte den Isländern ein Remis gegen die Ukrainer gereicht. Und lange sah es für Island auch gut aus. Es stand lange 0:0. Nach 83 Minuten traf Oleksandr Zubkov zur späten Führung, in der Nachspielzeit erhöhte Oleksii Hutsuliak auf den 2:0-Endstand. Dabei hätte Johannesson gleich zwei Mal beinahe die Führung der Isländer aufgelegt. Doch das Glück war nicht mit Island. Am Montag spielt Jakub Kaminski mit Polen gegen Malta ebenfalls um das WM-Ticket. Dabei hat die Mannschaft um Superstar Robert Lewandowski das Playoff-Ticket schon sicher. Denn Polen ist mindestens Gruppenzweiter. Für den ersten Platz müsste Polen eine Tordifferenz von 13 Treffern aufholen. Zudem müssten die Niederlande gegen Litauen verlieren.

Am Dienstag spielt die deutsche U21 mit Said El Mala in der EM-Quali gegen Georgien. Die A-Nationalmannschaft spielt am Montag gegen die Slowakei um das direkte WM-Ticket. Auch der DFB-Auswahl würde ein Remis reichen.

Jakub Kaminski trifft gegen die Niederlande und löst Playoff-Ticket

Jakub Kaminski spielte stark für Polen
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Jakub Kaminski trifft gegen die Niederlande und löst Playoff-Ticket

Während Said El Mala vergeblich auf sein Länderspiel-Debüt wartete, hat ein anderer FC-Profi einmal mehr überzeugt. Jakub Kaminski trifft gegen die Niederlande und löst damit mindestens das Playoff-Ticket für die WM-Endrunde.

Zwar hat Polen die Überraschung gegen die Elftal verpasst, aber dennoch das Playoff-Ticket für die WM sicher. Und ein Kölner hatte großen Anteil daran: Jakub Kaminski trifft gegen die Niederlande zur Führung. Auch Isak Johannesson befindet sich mit Island auf Kurs. Rav van den Berg und Said El Mala blieb nur die Rolle der Zuschauer.

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Nach der Begegnung blieb Said El Mala nur das Abklatschen seiner Mannschaftskollegen. Geduldig lief der 19-Jährige zu jedem Spieler. Das erhoffte Länderspiel-Debüt feierte der 19-Jährige beim 2:0-Erfolg der deutschen Auswahl nicht. Nick Woltemade hatte beide Tore gegen Luxemburg erzielt. Am Montag geht es gegen die Slowakei um das direkte Ticket zur WM. Einen starken Abend erwischte auch einmal mehr Jakub Kaminski. Der von Lukas Kwaniok zum „besten Spieler“ der Kölner geadelte Offensivspieler schnupperte mit Polen an der Überraschung gegen die Niederlande. Und Kaminski hatte großen Anteil daran. Der 23-Jährige war in einer temporeichen Begegnung von Beginn an ein Aktivposten. So kam der Kölner bereits früh zu einem ersten Abschluss, den Bart Verbruggen aber problemlos parierte. Immer wieder war der schnelle Angreifer durch, fand aber den Schlüssel nicht.

Kein Einsatz für van den Berg

Bis unmittelbar vor dem Seitenwechsel. Robert Lewandowski schickte den Kölner mit einem Vertikalpass auf die Reise und Kaminski blieb im Eins-gegen-Eins eiskalt. Nach dem Wechsel glich Memphis Depay für die Elftal aus. Die Partie verlor zunehmend an Tempo. Kaminski blieb aber weiterhin der polnische Aktivposten, wenn auch ohne die nötige Fortune. Ein weiterer Treffer fiel nicht mehr. Da Finnland überraschend gegen Malta verlor, hat das Team um Jakub Kaminski das Playoff-Ticket sicher, für den Gruppensieg wird es am letzten Spieltag nicht mehr reichen. Am Montag spielt Polen gegen Malta.

Bereits am Donnerstagabend hat Island mit Isak Johannesson einen großen Schritt Richtung Playoffs gemacht. Und am 2:0-Erfolg über Aserbaidschan hatte der FC-Profi Anteil. Johannesson legte die Führung mit einem Pass in die Tiefe auf. Am Sonntag geht es für Island im direkten Endspiel gegen die Ukraine dann um das Playoff-Ticket. Beide Teams liegen aktuell gleichauf. Rav van den Berg kam für die U21 der Niederlande derweil noch nicht zum Einsatz. Der Innenverteidiger soll beim Nachwuchs von Oranje wieder Spielpraxis sammeln. Gegen Slowenien gewann die Niederlande 2:0.

FC-Profi Isak Johannesson wieder auf WM-Kurs: Nun „volle Konzentration“ aufs Endspiel

Islands Nationalspieler Isak Johannesson läuft künftig im Trikot des 1. FC Köln auf.
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FC-Profi Isak Johannesson wieder auf WM-Kurs: Nun „volle Konzentration“ aufs Endspiel

Mit seiner Vorarbeit leitete Isak Johannesson einen wichtigen Erfolg von Island im Duell gegen Aserbaidschan ein. Jetzt haben die Skandinavier die Chance, den Playoff-Platz zu sichern. Isak Johannesson erhält sein Endspiel.

Bereits am Donnerstagabend war der erste Kölner Spieler mit seiner Nationalmannschaft im Einsatz. Und das erfolgreich: Isak Johannesson erhält am Sonntag mit Island sein Endspiel.

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Am Ende war es schon ein hartes Stück Arbeit, wenn auch ein verdientes. Island hat am Donnerstagabend in der WM-Qualifikation Aserbaidschan 2:0 besiegt und damit wieder einen Schritt Richtung der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in den USA, in Kanada und Mexiko gemacht. Die Nordeuropäer kletterten in der Tabelle auf den zweiten Platz und haben die Chance über die Playoffs noch am Endturnier teilzunehmen. Der Gruppensieg ist Frankreich vor dem letzten Spieltag der Gruppe D nicht mehr zu nehmen. Die Equipe tricolore gewann am Donnerstag gegen die Ukraine 4:0 und hat sich erwartungsgemäß frühzeitig für die WM qualifiziert.

Island am Sonntag gegen die Ukraine

Dahinter lauern Island und die Ukraine punktgleich auf den Rängen zwei und drei. Am Sonntag kommt es in Warschau zum Endspiel um das Playoff-Ticket. In der europäischen WM-Quali spielen die Gruppenzweiten gemeinsam mit vier Mannschaften aus der Nations League um die WM-Tickets – am Ende kommen vier Mannschaften weitern. Ein Punkt würde Island am Sonntagabend (18 Uhr) bereits reichen. Johannesson hat seinen Teil zum Erfolg über Aserbaidschan beigetragen. Der unumstrittene Stammspieler leitete mit einem schicken Vertikalpass auf Albert Guðmundsson vom AC Florenz die Führung ein. Panathinaikos-Innenverteidiger Sverrir Ingi Ingason erzielte das 2:0. Der 22-jährige Johannesson kommt mittlerweile auf 40 Einsätze für Island, erzielte dabei sechs Tore und bereitete fünf weitere vor.

Patrik Kristal unterlag mit Estland Norwegen deutlich mit 1:4. Der Kölner Youngster kam kurz vor Spielende auf ein paar Minuten. Am Freitagabend sind weitere FC-Profis im Einsatz. So spielt neben Said El Mala mit Deutschland in Luxemburg auch Jakub Kaminski mit Polen gegen die Niederlande. Für die U21 von Oranje ist derweil Rav van den Berg im Einsatz. Johannesson ist gedanklich schon beim Einsatz gegen die Ukraine. „„Starker Sieg. Jetzt erholen und auf Sonntag konzentrieren“, schrieb der Norweger auf Instagram.