„Live habe ich noch kein schöneres Tor gesehen“ – Das sagt Jonas Hector zum Traumtor von Ragnar Ache

Jonas Hector beim Spiel des 1. FC Köln gegen Hoffenheim
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„Live habe ich noch kein schöneres Tor gesehen“ – Das sagt Jonas Hector zum Traumtor von Ragnar Ache

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Kapitän der Geißböcke über das Traumtor im Duell des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim: Jonas Hector schwärmt vom Ragnar-Ache-Tor.

Es war ein ganz besonderer Moment, als Ragnar Ache am vergangenen Samstag das Tor gegen die TSG Hoffenheim erzielte. Und ein Moment, den Jonas Hector live auf Höhe des Torschützen mitverfolgte.

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Jonas Hector hält sich bekanntlich mit Kritik nicht wirklich zurück. Der ehemalige Kapitän der Geißböcke legt den Finger auch schon mal in die Wunde. In der aktuellen Folge seines Podcasts „Schlag & fertig“ kommt der ehemalige Nationalspieler aus dem Schwärmen aber gar nicht mehr heraus. Hector hatte sich die Begegnung der Geißböcke gegen die TSG Hoffenheim am Samstag live im Stadion angeschaut. Und dann auch noch auf Höhe des Torschützen zur Kölner Führung, als dieser spektakulär mit einem Fallrückzieher traf. „Du hast es auf der Tribüne gemerkt. Alle neben uns konnten es nicht fassen, dass das Tor gefallen ist, wie es gefallen ist. Es war so ein schönes Tor. Live habe ich noch kein schöneres Tor gesehen“, sagt Hector: „Es war das beste Tor, das ich live gesehen habe.“

„Da gibt es kein richtig oder falsch“

Ragnar Ache hatte die Kölner so früh in Führung gebracht. So spektakulär, dass selbst die Mitspieler staunten und sich den ein oder anderen Kommentar nicht verkneifen konnten. „Die Flanke von El Mala geht ja weg vom Tor und du denkst, schade, da kommt er mit dem Kopf nicht hin“, so Hector. „Auf einmal legt der sich in die Luft. Du hättest den gar nicht anders rein machen können. Er hat aktuell offenbar dieses Selbstvertrauen.“ Für den ehemaligen Kölner Defensivspieler war es „ein sehr sehr tolles Tor“. Ein weiteres Thema des Spiels war der Umgang der Fans mit dem medizinischen Notfall. Ein Zuschauer war gestürzt, musste reanimiert werden. Die aktive Fanszene hatte den Support wie üblich in so einem Fall eingestellt. Für Diskussionen sorgte anschließend Lukas Kwasniok mit einer viel diskutierten Aussage auf der Pressekonferenz.

Auch Hector griff das Thema im Podcast auf. „Es wird diskutiert, wie sensibel man mit diesem Thema umzugehen ist. Da gibt es kein richtig oder falsch. Da hat jeder seine Meinung und die gibt es einfach. Ich würde die Diskussion nicht aufmachen wollen“, sagte der ehemalige Spieler.

„Man hat das Gefühl, alles ist Willkür“ – Das sagt Jonas Hector zur VAR-Situation beim 1. FC Köln

Jonas Hector bei einem Spiel des 1. FC Köln
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„Man hat das Gefühl, alles ist Willkür“ – Das sagt Jonas Hector zur VAR-Situation beim 1. FC Köln

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ ärgert sich der ehemalige Kapitän der Geißböcke über die Schiedsrichter-Entscheidung beim 1. FC Köln im Duell gegen Leipzig: Jonas Hector ärgert sich über die VAR-Situation.

Das Handspiel von Christoph Baumgartner war im Duell der Kölner gegen Leipzig eigentlich kaum zu übersehen. Schiedsrichter Frank Willenborg hatte es nicht bemerkt. Geahndet wurde das Vergehen trotz Eingriffs des VAR nicht. Allerdings wegen einer vermeintlichen Abseitsposition von Sebastian Sebulonsen. Und die hat offensichtlich nicht nur bei den Fans für Unverständnis gesorgt.

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Auch Jonas Hector und der bekennende FC-Fan Fabian Köster diskutieren in der aktuellen Folge ihres Podcasts „Schlag & fertig“ über die Situation. Baumgartner hatte den Schussversuch tatsächlich mit der Hand gestoppt. Willenborg hatte das Vergehen zunächst nicht gesehen und weiterspielen lassen. Erst nach einigen Minuten und Ansicht der Videobilder entschied der Unparteiische schließlich auf Abseits. Das hatte gerade bei den Fans im Stadion für besonders viel Unverständnis gesorgt, denn für eine vermeintliche Abseitsstellung wird bekanntlich eine Linie gezogen. Warum wurde Willenborg also rausgerufen? Tatsächlich sollte der Unparteiische wohl auch entscheiden, ob David Raum den Ball aktiv und bewusst klären konnte, denn dementsprechend wäre es dann eine neue Spielsituation gewesen.

„Normalerweise hält er den ohne Probleme“

„Es dauert einfach wieder ewig. Da zeigt DAZN die Wiederholung und du siehst mit dem ersten Bild, es war ein Handspiel. Dann hat der Schiedsrichter gezeigt, wir schauen noch nach Abseits“, sagt Hector. „Dann zeigen sie ihm die Situation. Und er muss sie bewerten. Aber was für Bilder, die da gezeigt haben. Das kann ich nicht verstehen.“ So wurden Willenborg laut Hector Aufnahmen gezeigt, in denen das Handspiel verdeckt gewesen sei, aber nicht die Bilder, die bei DAZN die Aufklärung sofort geliefert hätten. „Dann kommt diese 3D-Animation – fünf Minuten später. Und du denkst, wer ist da jetzt für verantwortlich, dieses Bild jetzt öffentlich zu machen? Wer setzt den Zeitpunkt an?“, moniert der Ex-Kapitän der Geißböcke. „Er könnte den Punkt ja auch ein My weiter vorne setzen, wo es noch kein Abseits ist. Das ist gefühlt Willkür.“

Hector hatte das Gefühl, dass die lange Unterbrechung dem FC „den Wind aus den Segeln genommen“ habe. Und so herrschte bei einer Diskussion mit Freunden eine klare Einheit: „Alle waren sich einig, so macht das keinen Spaß. Man hat das Gefühl, alles ist Willkür“, sagt Hector. Begeistert zeigte sich der Ex-Kölner aber von dem Youth-League-Spiel der Kölner U19 vor ausverkauftem Haus. „Ich weiß nicht, wie viele Vereine da mit 50.000 das Stadion vollmachen können. Ich glaube schon, dass das für die Jungs ein geiles Erlebnis war“, sagt Hector. „Man weiß ja, dass aus dieser Mannschaft nur wenige den Sprung zu den Profis schaffen. Ein paar haben ja schon Spiele gemacht und viele werden eben nicht mehr vor so einem großen Publikum spielt. Das wird denen keiner mehr nehmen.“

„Das ist wirklich wieder ein Schimmeltor“ – Jonas Hector äußert sich zum Duell des FC gegen St. Pauli

Jonas Hector
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„Das ist wirklich wieder ein Schimmeltor“ – Jonas Hector äußert sich zum Duell des FC gegen St. Pauli

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ äußerte sich der ehemalige Kölner Spieler zusammen mit Fabian Köster zum bitteren 1:1-Unentschieden des 1. FC Köln: Jonas Hector zum Remis gegen St. Pauli.

Das Duell gegen den FC St. Pauli bietet Raum für Emotionen – starke Emotionen. Auch der ehemalige Nationalspieler des FC hadert mit der Begegnung zwischen den Hanseaten und dem 1. FC Köln: Jonas Hector zum Remis gegen St. Pauli.

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Das bittere Unentschieden des 1. FC Köln führte kurz nach dem Duell zu Frust bei Fans, Spielern und Trainer. Auch Fabian Köster erlebte das Remis im Stadion und ließ seinen Emotionen im gemeinsamen Podcast mit Ex-FC-Spieler Jonas Hector „Schlag und fertig“ freien Lauf. „Da war nichts, das war der erste Schuss, es war wirklich wieder so eine Scheiße, das kann nicht wahr sein. Es lag auch nicht in der Luft“, schimpfte Köster ob des späten Gegentors durch Ricky-Jade Jones. „Ich habe mich gewundert, dass es 1:1 ausging. Beim 1:0 habe ich reingeguckt und gedacht, das ist doch eigentlich ganz gut, dann habe ich die Zusammenfassung gesehen und gesehen, dass der erste Schuss reingegangen ist“, so Hector. Tatsächlich war der Torschuss der erste Abschluss der Hanseaten auf den Kölner Kasten. Der xGoals-Wert der Mannschaft von Alexander Blessin lag lediglich bei 0,2.

„Normalerweise hält er den ohne Probleme“

„Es ist einfach so bitter, dass der einzige Ball, der aufs Tor geht, so aufs Tor geht, dass Marvin nicht mehr drankommt, weil er wegrutscht. Normalerweise hält er den ohne Probleme“, sagte Hector über seinen Ex-Mitspieler. „Ich hab die längsten Stollen auf dem Schuh, die es nur gibt. Und am Ende rutsche ich genau in dem Scheißmoment weg“, ärgerte sich Kölns Keeper kurz nach dem Duell. “Das ist wirklich wieder ein Schimmeltor. Und das ist gefühlt das wievielte in dieser Saison? In Dortmund hatten wir das auch noch, wo der Ball durch acht Beine geht. Und jetzt rutscht Marvin aus. Es ist bitter“, so Hector. Dabei gäbe es durchaus Niederlagen, die man vertragen könne. „Wenn man zum Beispiel gegen die Bayern im Pokal rausfliegt“, erklärt der Ex-Kölner.

Das Ausscheiden gegen den deutschen Rekordmeister ist wahrlich nichts, worüber man sich ärgern muss. Die vergebenen Punkte gegen St. Pauli hingegen schon. Denn mit jedem verlorenen Zähler wird es für den FC ungemütlicher und das zu Beginn der Saison erarbeitete Polster schmilzt. „Vor allem fangen jetzt auch unten die an, zu punkten. Und wenn du dann selber die Punkte nicht holst, dann fängst du auch irgendwann an, ein bisschen zu überlegen“, warnt auch Hector. „So wie ich es mitbekommen habe, hat die Leistung gepasst mit den Chancen. Und dann musst du eben einen machen oder noch mehr. Dann hättest du jetzt 18 Punkte und Pauli würde immer noch bei sieben stehen“, fasst der ehemalige Kölner zusammen. „So sind es eben nur fünf Punkte auf einen Relegationsplatz. Da sind aber noch viele Mannschaften dazwischen.“

Ob der FC in den beiden verbleibenden Begegnungen des Jahres gegen Leverkusen und Union Berlin noch weitere Zähler sammeln kann, wird sich zeigen. Das Polster wieder etwas aufzufüllen würde den Geißböcken sicherlich guttun.

„Gefühlt ist wieder alles scheiße beim FC“ – Jonas Hector äußert sich zum Duell des FC gegen Frankfurt

Jonas Hector beim Spiel des 1. FC Köln
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„Gefühlt ist wieder alles scheiße beim FC“ – Jonas Hector äußert sich zum Duell des FC gegen Frankfurt

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ äußerte sich der ehemalige Kölner Spieler zusammen mit Fabian Köster zur 3:4-Niederlage des 1. FC Köln: Jonas Hector übt deutliche Kritik am FC.

Die Niederlage gegen Eintracht Frankfurt bietet Raum für Diskussionen. Auch der ehemalige Nationalspieler des FC hadert mit der Begegnung zwischen Frankfurt und dem 1. FC Köln: Jonas Hector übt deutliche Kritik am FC.

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Die zweite Niederlage des 1. FC Köln führte bereits während des Duells, aber vor allem im Nachgang zu Diskussionen in den Sozialen Medien und unterhalb der Kölner Fans. Auch Ex-FC-Spieler Jonas Hector hat eine Meinung zur Niederlage seiner ehemaligen Mannschaft – und die fällt sehr deutlich aus. Zusammen mit Fabian Köster sprach Hector im gemeinsamen Podcast „Schlag und Fertig“ in der neusten Folge über die Begegnung gegen Frankfurt. „Es waren Sachen, die einen aus Fansicht super aufregen. Zwei Gegentore resultieren direkt beziehungsweise indirekt daraus, dass hinten rumgedribbelt wird und der Ball nicht einfach weggedroschen wird. Wo man aus der Leihen-Fansicht sagt: „Schieß doch einfach den scheiß Ball weg!“ Dann wurde der Ball verloren und zweimal entsteht ein Tor. Das finde ich schon super ärgerlich“, machte Köster seinem Frust Luft. „Wir sind Aufsteiger, da kann man auch mal eine Ball wegpölen“, ergänzte Köster. Auch Lothar Matthäus kommentierte während des Spiels, dass man mit den limitierten Möglichkeiten eines Aufsteigers nicht hinten rumdribbeln sollte.

„Das hat mich ein bisschen enttäuscht“

Auch Hector sieht die gefallenen Gegentore kritisch: „Wenn man das so spielen will, dann muss man damit rechnen, dass das auf Kritik stößt, aus Fanreihen oder aus Expertensicht. Das finde ich absolut verständlich, dass man sich darüber aufregt. Die Gegentore waren zu einfach. Dann wird es schwer gegen eine Mannschaft, die das konsequent zu Ende spielen kann“, so Hector. Der ehemalige FC-Profi findet allerdings auch eine Erklärung: „Es gibt viele, die zum ersten Mal in der Bundesliga spielen in dem Kader, in der Mannschaft, die auch von Beginn an gespielt haben. Das gehört eben auch zu so einem Lernprozess dazu“, ordnet Hector ein. „Da muss man dann eben auch manchmal so kack Gegentore schlucken. Lieber in einem Spiel direkt alles und dann nie mehr.“

Köster kritisierte ebenfalls das Tor, das in Unterzahl gefallen ist. Die Frage, ob Kwasniok nicht früher hätte einwechseln müssen, um so das Tor zu verhindern, wurde auch bereits in den Sozialen Medien heftig diskutiert. „Wenn du dir das Tor aber anguckst, da hättest du auch Elf-gegenElf spielen können. Das Tor bekommst du nicht, weil du in Unterzahl spielst“, meint Hector. Ein anderer Aspekt habe ihn allerdings mehr geärgert: „Ich fand schade, dass die zweite Halbzeit so dahingeplätschert ist. Da hätte ich mir gewünscht, dass die Mannschaft deutlich aktiver spielt. So wie die letzten zehn, 15 Minuten. Da hat man ja gesehen, dass das auch gut klappt. Am Ende waren das vier, fünf richtig richtig gute Chancen“, so Hector. Ich hatte das Gefühl, dass man da ein Stück weit abwartend agiert hat. Auch mit dem 2:1 Rückstand. Da habe ich mir erhofft, dass die Mannschaft mit richtig Vollgas aus der Halbzeit kommt.“ Es habe nur eine Chance von Thielmann gegeben und sonst bis zur 80. Minute nichts mehr, kritisiert Hector. „Das hat mich ein bisschen enttäuscht.“ Man könne nur eine Sache daraus lernen: „Das Leben geht weiter.“

„Gefühlt ist wieder alles scheiße beim FC“

Besonders stellte der Ex-Kölner allerdings seine Erfahrungen auf Social Media dar. Nach dem Duell habe er die Kommentare im Netz gelesen: „Gefühlt ist wieder alles scheiße beim FC nach zwei Niederlagen. Trainer kacke und es ist wieder alles ganz anders als nach den ersten vier, fünf Spielen“, fasst Hector die Reaktionen auf Social Media zusammen. Der Trainer habe viel zu spät gewechselt und viel zu lange gewartet. Es wurde viel zu abwartend gespielt. Im Gegenzug dazu gab es auch diejenigen, die die Kirche im Dorf lassen wollen. „Du hast schon gemerkt, dass ein Stimmungsumbruch da ist in den Kommentaren,“ berichtet Hector. „Ich dachte, jetzt können die mal in Ruhe arbeiten, jetzt kommen die ersten, die sich schon wieder aufregen.“ Eine Erfahrung, die der 35-Jährige sicherlich des Öfteren am eigenen Leib gemacht hat. „Ich kann ja auch verstehen, dass man sich über ein einzelnes Spiel aufregt, aber jetzt direkt auch den Trainer in Frage zu stellen, das weiß ich nicht.“

„Das kannst du nicht pfeifen, das geht nicht“ – Jonas Hector zu den VAR-Entscheidungen beim 1. FC Köln

Jonas Hector bei der Wahl-Arena
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„Das kannst du nicht pfeifen, das geht nicht“ – Jonas Hector zu den VAR-Entscheidungen beim 1. FC Köln

In der aktuellen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“ äußert sich Jonas Hector zur Niederlage im Derby. Doch der Ex-Kapitän findet auch emotionale Worte zu den Paris-Anschlägen vor zehn Jahren, als der Linksverteidiger als Nationalspieler im Stadion war. Das sagt Jonas Hector zu den VAR-Entscheidungen beim 1. FC Köln.

Es sind emotionale Worte, die der Kölner Ex-Kapitän in seinem Podcast „Schlag und fertig“ zu den Anschlägen von Paris von vor zehn Jahren findet. Der Ex-Nationalspieler war damals im Stadion. Zudem äußert sich der Ex-FC-Kapitän zum Spiel am Wochenende. Das sagt Jonas Hector zu den VAR-Entscheidungen beim 1. FC Köln.

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Nach der 1:3-Pleite im Rheinischen Derby waren die Diskussionen über die VAR-Entscheidungen groß. Schiedsrichter Deniz Aytekin hatte zwei vermeintliche Strafstöße zunächst nicht gegeben. Erst nach dem Eingriff des Videoassistenten änderte der Unparteiische seine Meinung, gab die Elfmeter. Beide Strafstöße haben andere Schiedsrichter schon gegeben – wohl eine Kann-Entscheidung. Beim ersten rauschte Kristoffer Lund etwas dynamisch in Franck Honorat, wurde allerdings auch von Joe Scally geschubst. Beim zweiten berührte der Außenbahnspieler die Kugel mit der Hand. Gladbach war so 2:0 in Führung. Doch die Frage, ob der Video-Assistent überhaupt hätte eingreifen dürfen, wurde gestellt. Eine klare Fehlentscheidung lag sicherlich nicht vor.

„Der wusste gar nicht, wo der Ball ist“

In der Schlussphase bekamen die Kölner ebenfalls einen sehr strittigen Strafstoß zugesprochen. „Alle drei Elfmeter – weiß ich nicht. Ich weiß es nicht“, sagte Jonas Hector in einer neuen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“. „Die laufen ineinander. Aytekin sieht es auf dem Platz und zeigt an, es geht weiter. Das war mir zu wenig. Bei so einer Situation reinzugehen – schwierig“, sagt Hector zum vermeintlichen Foulspiel. Und ergänzt dann zum Handelfmeter: „Der wusste gar nicht, wo der Ball ist. Der konnte ja nichts dafür und hat sich keinen Vorteil dadurch verschafft. Aber laut Regel ist es okay.“ Objektiv betrachtet ärgerte Hector aber auch der Elfmeter für Köln. „Den gibt es nur, weil es zuvor zwei für Gladbach gegeben hat“, so der Ex-Kapitän der Geißböcke weiter. „Da darfst du nicht auf den Punkt zeigen. Da verstehe ich nicht, dass der Assistent nicht eingreift. Das kannst du nicht pfeifen. Das geht nicht.“

„Du bist dann komplett überfordert“

Hector erklärte aber auch, dass genau diese Diskussionen den Fußball doch ausmachen würden. „Wenn alles sauber wäre, dann wäre der Sport auch nicht mehr so interessant“, sagt der 35-Jährige. Doch in dem Podcast berichtet Hector auch von der Anschlags-Nacht in Paris vor zehn Jahren. 2015 hatten Terroristen an mehreren Stellen in Paris Attentate verübt. Unter anderem auch am Stade de France. Und dort spielte gerade die deutsche Nationalmannschaft eben mit Jonas Hector. Aktuell gibt es in der ARD und bei Sky zwei Dokus zu dieser Nacht. „Es war schon sehr krass. Damit hat keiner gerechnet“, so Hector. Der Abwehrspieler war schon nach 30 Minuten ausgewechselt worden. Und hat in der Kabine die ersten Informationen bekommen, während die Mannschaft spielte.

„Ab der Halbzeit war es schon krass. Da habe ich zum ersten Mal gehört, dass es ein Anschlag war“, sagte Hector. „Du denkst immer, das ist so weit weg von dir und du wirst nichts davon mitbekommen.“ Damals waren die Spieler schon am Vormittag aufgrund einer Bombendrohung aus dem Teamhotel evakuiert worden, hatten sich auf der Tennis-Anlage der French Open fit gehalten. Abends gab es dann vor dem Stadion Selbstmordattentate. Während des Spiels waren die Detonationen deutlich zu hören. Einige Spieler reagierten sichtbar irritiert. „Mein Papa und mein Onkel waren im Stadion. Du bist dann komplett überfordert“, sagte Hector und erzählt wie er Stunden „gezittert habe“, ob die beiden gut nach Hause gekommen seien.

Die Nationalmannschaft war damals bis in die Morgenstunden in der Kabine geblieben und morgens aus dem Stadion zum Flughafen eskortiert worden. Auch die folgende Partie in Hannover gegen die Niederlande wurde kurzfristig aufgrund einer Bombendrohung abgesagt.

„Ich war so angespannt wie noch nie“ – Jonas Hector zittert mit den Ex-Kollegen vom 1. FC Köln

Jonas Hector bei der Wahl-Arena
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„Ich war so angespannt wie noch nie“ – Jonas Hector zittert mit den Ex-Kollegen vom 1. FC Köln

In der aktuellen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“ äußert sich Jonas Hector auch zum 4:1-Erfolg der Geißböcke über den HSV. Unter anderem spricht der Ex-Kölner über die Minuten des Zitterns nach dem 2:1. Und: Das sagt Jonas Hector zu den Schiri-Entscheidungen beim 1. FC Köln.

Nach dem ereignisreichen Wochenende blickt der ehemalige Nationalspieler in seinem Podcast zurück auf die Geschehnisse und äußert seine Sicht der Dinge zum FC: Das sagt Jonas Hector zu den Entscheidungen beim 1. FC Köln.

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Lukas Kwasniok und Merlin Polzin waren sich am Sonntagabend nach dem 4:1-Erfolg des 1. FC Köln über den Hamburger SV in zahlreichen Dingen einig. Vor allem aber in dem Punkt, dass „externe Faktoren“ das Spiel entschieden haben. Damit meinten die beiden Trainer zweifelsohne einige Entscheidungen des Schiedsrichter-Teams. Und während der Gewinner erwartungsgemäß gut mit den Situationen leben konnte, haderte der Unterlegene gleich mit mehreren Szenen. Für Diskussion sorgte zunächst das Tor von Fábio Vieira. Der Hamburger hatte aus der Distanz Marvin Schwäbe überwunden. Der Kölner Keeper hatte nicht den Hauch einer Chance. Allerdings gab es anschließend Klärungsbedarf. Zumindest wurde Schiedsrichter Daniel Schlager zur Ansicht der Bilder gebeten und nahm das Tor auch wieder zurück.

„Ich verstehe die Vorgehensweise nicht“

Eric Martel hatte zuvor von Rayan Philippe einen Arm ins Gesicht bekommen, zudem stand Ransford Königsdörffer in der Sicht von Schwäbe und dabei auch noch im Abseits. „Das Foulspiel fällt dir im Spiel vielleicht nicht auf. Das kann man also machen“, sagt Jonas Hector in der neuen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“ zum Eingriff des Video-Assistenten. „Auch die Abseitssituation ist nachvollziehbar, wenn du die anführst. Ich verstehe die Vorgehensweise nicht.“ So monierte der ehemalige Nationalspieler, dass die ganze Entscheidung mehr als sechs Minuten benötigt habe. „Wenn du dir beide Szenen anguckst, kannst du doch direkt sagen, das ist Foul und das ist Abseits. Ich verstehe nicht, warum der Schiedsrichter nicht nach 20 Sekunden rausgeschickt wird und dann nach 30 Sekunden seine Entscheidung trifft“, so Hector weiter.

Für deutlich mehr Diskussionen sorgten im Nachhinein ohnehin die beiden Platzverweise. Immanuel Pherai stellte dabei einen unrühmlichen Rekord auf. Der Offensivspieler war in der 77. Minute eingewechselt worden, sah in der 78. Minute Gelb und in der 79. Gelb-Rot. Pherai hatte zunächst einen Kölner Umschaltmoment unterbunden und war anschließend ungestüm, wenn auch unabsichtlich in Kristoffer Lund gerauscht. „Das ging flott“, stellte Hector fest. „Die Karte war aber auch gerechtfertigt. Auch, wenn er wegrutscht. Ich finde, der geht da trotzdem mit Tempo rein. Das ist absolut vertretbar.“ Die HSV-Vertreter störte es wohl auch vielmehr, dass es im ersten Durchgang wohl eine ähnliche Situation auf der anderen Seite gegeben hatte, die aber ohne Verwarnung blieb. „Wenn du es unterschiedlich bewertest, dann ist es kacke.“

Neben Pherai ging dann auch Vieira frühzeitig duschen. Das wegen Meckerns. „Der Schiedsrichter hat ihn wohl mehrfach ermahnt, er hat dem Trainerteam Bescheid gegeben. Dennoch ist mir das in der Situation zu wenig“, so Hector, der durchaus Verständnis für die emotionale Situation um den vermeintlichen Torschützen hat. „Da hätte ich mir mehr Fingerspitzengefühl gewünscht.“ Weniger Leidenszeit hätte sich der ehemalige Kapitän der Geißböcke indes von seiner Mannschaft gewünscht. Denn nach dem Anschlusstreffer durch Dompé zitterten die Kölner sehr. „Ich war so angespannt wie noch nie, seitdem ich nicht mehr spiele“, gab Hector zu. „Ich hatte Angst, dass die das Ding noch abgeben. Mich hat das als Fan aufgeregt.“

„Der Videoassistent darf da nicht eingreifen“ – Jonas Hector über die VAR-Diskussion beim 1. FC Köln

Jonas Hector bei der Wahl-Arena
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„Der Videoassistent darf da nicht eingreifen“ – Jonas Hector über die VAR-Diskussion beim 1. FC Köln

In der aktuellen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“ äußerte sich Jonas Hector auch zum vergangenen Wochenende. Unter anderem spricht der Ex-Kölner über seine Sicht auf die Wahl des Präsidium. Und: Das sagt Jonas Hector zur VAR-Diskussion beim 1. FC Köln.

Nach dem ereignisreichen Wochenende blickt der ehemalige Nationalspieler in seinem Podcast zurück auf die Geschehnisse und äußert seine Sicht der Dinge zum FC: Das sagt Jonas Hector zur VAR-Diskussion beim 1. FC Köln.

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Das beherrschende Thema rund um den 1. FC Köln war ab Sonntagabend wohl der Elfmeter, den Marvin Schwäbe verursacht, der aber ziemlich diskutabel erst im Nachhinein gegeben wurde. Schwäbe hatte Ermedin Demirovic an der Wade getroffen, Spieler und Spiel liefen aber weiter. Er mit Verzögerung griff der Video-Assistent ein und nach Ansicht der Bilder entschied Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck auf Strafstoß. Und tatsächlich ist auf den Bildern ein ganz klarer Kontakt zu sehen, der einen Elfmeter rechtfertigen könnte. Und das unabhängig davon, ob der Stürmer hinfällt oder wie in diesem Fall weiter läuft. „Die Frage ist nur, wie ist die Intensität des Kontaktes. Ich weiß nicht, ob das eine klare Fehlentscheidung ist“, sagt Jonas Hector in der neuen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“.

„Wenn der Spieler fällt, dann pfeift er auch direkt“

„An dem Tag habe ich gesagt, der Videoassistent darf da nicht eingreifen“, so Hector weiter. Tatsächlich ist der Kontakt kein besonders harter. Das sah wohl auch der Stürmer so, der sich nicht einmal beschwerte, als der Pfiff ausblieb. „Wenn der Spieler fällt, dann pfeift er auch direkt“, so der langjährige Kapitän der Geißböcke. „Wenn er es pfeift, dann ist es für mich vollkommen okay, wenn er bestehen bleibt. Nur wenn er nicht pfeift, dann weiß ich es eben nicht.“ Auch Schiedsrichter Jöllenbeck war sich nicht so richtig sicher, schaute sich die Situation lange an. „Ich hätte mir gewünscht, dass der Videoassistent nicht eingreift. Regelkonform ist es“, gesteht dann aber auch Hector. „Es gibt Situationen, da rege ich mich deutlich mehr auf. Das ist schon eine komplexe Situation. Ich kann verstehen, dass es gepfiffen wird und der Videoassistent eingreift.“

Mit dem Vorschlag von Klaus Gjasula, künftig auch Schiedsrichter bei Fehlentscheidungen zur Kasse zu bitten, kann Hector indes nichts anfangen. „Das ist doof“, sagt der ehemalige Abwehrspieler. Gerade in der 3. Liga würde es immer wieder Fehlentscheidungen geben, da es dort eben keinen Videoassistenten gäbe. Auch zur Wahl des Präsidiums äußerte sich Hector. Allerdings nur in Bezug auf die Länge der Veranstaltung. „Das hat sich schon sehr gezogen“, sagt Hector, konnte aber einen gewissen Unterhaltungsfaktor bei so manchem Redner nicht verbergen.

„Es ist ja sowieso eine schwierige Situation“ – Jonas Hector über die Lage beim 1. FC Köln

Jonas Hector
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„Es ist ja sowieso eine schwierige Situation“ – Jonas Hector über die Lage beim 1. FC Köln

In der aktuellen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“ äußerte sich Jonas Hector zum Aufstieg des FC. Unter anderem spricht der Ex-Kölner über seine Sicht auf Thomas Kessler und Friedhelm Funkel. Das sagt Jonas Hector zur Situation des 1. FC Köln.

“Es ist ja sowieso eine schwierige Situation“, bewertet der Ex-Kölner die aktuelle Lage beim FC. Nach der ereignisreichen Woche blickt der ehemalige Nationalspieler und seinem Podcast zurück auf die Geschehnisse und äußert seine Sicht der Dinge zum FC: Das sagt Jonas Hector zur Situation des 1. FC Köln.

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Die vergangenen Wochen sind nun wirklich keine alltäglichen gewesen beim 1. FC Köln. Die Entlassungen von Trainer Gerhard Struber und Sportdirektor Christian Keller, der Aufstiegskampf mit Friedhelm Funkel sowie der Party-Eklat des Top-Stürmers Tim Lemperle kurz vor dem Entscheidungsspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern – Ruhe sieht anders aus. Doch einer hat die Ruhe bei den Geißböcken zurückgebracht, findet auch Ex-Kölner Jonas Hector. Friedhelm Funkel „hat sich in gewisser Hinsicht auch ausgezahlt, dadurch dass er eine gewisse Ruhe in die Woche reingebracht hat. Bis Freitag hat keiner über das Spiel geredet. Und dann hattest du auch gar nicht diese krasse Anspannung“, so Hector.

“Ich hätte nicht damit gerechnet“

Das beherrschende Thema in den Tagen vor dem Duell war der Eklat um Lemperle und die Geschichten dahinter. „Es war ganz gut, dass der FC zu diesem Zeitpunkt einen Trainer hatte wie Friedhelm Funkel, der das ganz gut gemanagt hat, was die Presse angeht“, betont Hector. Der Kölner Ex-Profi kennt die Situation vor bedeutenden Spielen des FC und die damit verbundene Stimmung und auch die Erwartungshaltung aus eigener Erfahrung. Diesmal hat Hector das Spektakel allerdings von Außen betrachten dürfen. „In den letzten zwei Tagen hat man das in der Stadt schon gemerkt, dass es langsam Richtung Spiel geht und das noch viel passieren konnte“, so der 34-Jährige im Podcast. Passieren hätte am 34. Spieltag der 2. Bundesliga tatsächlich noch viel können.

So habe Hector auch „nicht damit gerechnet, dass es so deutlich wird. Das ist für jede geschundene Fan-Seele natürlich ein perfekter Ablauf gewesen. Gerade auch damit, dass Mark dann zehn Minuten vor Schluss reinkommt und dann auch noch ein Tor geschossen hat zum 4:0.“ Mark Uth beendete mit dem Treffer aber nicht nur das Duell gegen Kaiserslautern, er setzte auch einen erinnerungswürdigen Schlusspunkt seiner Karriere. Denn der 33-Jährige hat seine Fußballschuhe mit dem Ende der Saison und dem Aufstieg der Geißböcke an den Nagel gehängt. Der FC muss sich nun also – und das bekanntlich nicht nur auf dieser Position – um Ersatz kümmern. Keine leichte Aufgabe, gerade zur Zeit, weiß auch Hector.

„Das ist eine schwierige Situation in Köln“

Denn ein „Trainer ist auch noch keiner fix. Das ist eine schwierige Situation in Köln. Auch wenn man jetzt an neue Spieler rangeht. Da muss man ja auch sagen können ,Das ist unser Trainer‘“, erklärt Hector die Situation. „Auf einmal kommt ein Spieler, der zusagt und der Trainer hat einen Bock auf den Spielertyp. Das gibt es ja auch alles. Das ist eine verzwickte Situation.“ Und gerade die Verpflichtung des richtigen Coaches ist für die Geißböcke für die kommende Saison essentiell. Auch der Ex-Kölner weiß, welche Auswirkungen und welchen Einfluss ein Trainer auf die Mannschaft haben kann. Man sähe ja, „was das bewirken kann, wenn jemand da ist und was anders macht. Du hast da eine andere Truppe gesehen, ein anderes Selbstverständnis, in weiten Strecken in den beiden Spielen. Das hat sich ausgezahlt, da eine Veränderung zu vollziehen“, so der 33- Jährige.

„Friedhelm hat genau das gemacht, was er gut kann und das hast du dann auf dem Platz gesehen. Dass da mehr Selbstvertrauen da war und dann Tore entstanden sind, wie sie entstanden sind“, sagte Hector weiter. Ob der 71-Jährige den Posten des Trainers in Köln behält, ist indes noch nicht gänzlich geklärt. Die Aufgabe der Suche nach einem Trainer für die anstehende Saison in der Bundesliga ist keine leichte. Ebenso wie die Verhandlungen mit den Spieler und während der Transferphase.

Eine Möglichkeit für Thomas Kessler, der das Amt des Sportdirektors wohl inne haben wird, sich zu beweisen findet Hector und beschreibt die Situation am Geißbockheim als ohnehin verzwickt. „Das Präsidium wird so nicht mehr zu Stande kommen, die Wahl ist dann aber erst im Herbst. Da macht es ja jetzt auch keinen Sinn einen neuen Geschäftsführer einzustellen, wenn das neue Präsidium keinen Bock auf den hätte. Da hat Thomas Kessler jetzt die Chance. Warum soll er die jetzt nicht auch bekommen, auch jetzt in der Transferperiode. Dann kann er abliefern, das ist doch gut.“.

„Ich kann nachvollziehen, dass du dann was änderst“ – Jonas Hector über das Struber-Aus

Jonas Hector
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„Ich kann nachvollziehen, dass du dann was änderst“ – Jonas Hector über das Struber-Aus

In der aktuellen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“ äußerte sich Jonas Hector zur aktuellen Situation des FC. Unter anderem spricht der Ex-Kölner über seine Sicht auf Personalentscheidungen des 1. FC Köln: Das sagt Jonas Hector zum Struber-Aus.

Drei Spiele in Folge hat der FC nun nicht mehr gewonnen, aber „zum Glück gewinnen die anderen ja auch nicht“ resümiert der Ex-Kölner. 1. FC Köln: Das sagt Jonas Hector zum Struber-Aus

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Eine kuriose Situation wird Friedhelm Funkel und Jonas Hector immer verbinden. Bei seiner letzten Amtszeit stellte der Coach den damaligen Defensivspezialisten im Spiel gegen Leipzig kurzerhand im Sturm auf. „Ich hatte ja keinen anderen“, sagte der Trainer am Mittwoch und erklärte, dass der eigentliche Stürmer Sebastian Andersson verletzt war und Hector im Training immer die meisten Tore erzielt habe. Und das tat der damalige Kapitän auch gegen den Favoriten – und das gleich doppelt. Hector avancierte zum Matchwinner, der FC sammelte ganz wichtige Punkte und Friedhelm Funkel heimste die nächsten Beliebtheits-Zähler ein. Eine ähnliche Überraschung sei nun nicht nötig. Schließlich verfüge der Coach ja dieses Mal über Stürmer.

„Das traue ich ihm zu“

Hector glaubt indes, dass die Kölner Verantwortlichen mit dem Coach die richtige Wahl getroffen haben. „Friedhelm ist jemand, der redet viel mit den Spielern. Er versucht, jeden abzuholen und in den zwei Wochen eine Stimmung reinzubringen, bei der man merkt: ‚Alles klar, Jungs, ihr habt das eh drauf – dann zeigt es einfach mal.‘ Das traue ich ihm zu“, sagt Hector in seinem Podcast „schlag und fertig“. „Die Wahl in dieser Situation ist absolut nachvollziehbar“, sagt Hector, der im übrigen auch Verständnis für die Entlassung von Gerhard Struber aufbringen kann. „Den Trainerwechsel verstehe ich insofern, weil man merkt, dass die Mannschaft gar kein Selbstvertrauen hatte“, so Hector. „Wenn man nur auf die Aufstellung guckt, ist jeder Spieler des 1. FC Köln besser als einer von Jahn Regensburg gewesen.“ 

Und doch war auf dem Feld davon nicht viel zu sehen. Köln war zwar dominant, aber eben nicht zwingend genug. Im letzten Drittel fehlte es einmal mehr. „Jeder hatte die Erwartungshaltung, dass man Regensburg weghaut. Du hast schon in der ersten Halbzeit gemerkt, dass die Fans unruhig werden, weil die Zuschauer unzufrieden waren“, sagt der ehemalige Nationalspieler, der das Spiel im Stadion verfolgte. „Daran kann man festmachen, wie die Leute, die im Endeffekt entscheiden, das Spiel am Samstag aufgenommen und dann auch umgesetzt haben.“ Und weiter: „Dass es eine Mannschaft nicht hinbekommt, vor 50.000 euphorisierten Fans den Schritt Richtung Aufstieg zu machen, wo du gemerkt hast, jeder hat Bock. Da kann ich kann schon nachvollziehen, dass du da was änderst.“ Das taten die FC-Bosse bekanntlich. Gerhard Struber ist nicht mehr länger Trainer.

„Da geht das Überlegen los“

Und auch Christian Keller musste den Verein verlassen. „Das war ein Paukenschlag. Ich habe es so nicht unbedingt erwartet“, sagte Hector. „Du hast halt noch zwei Spiele. In Nürnberg mit wenig Selbstvertrauen und dann gegen Kaiserslautern. Und du hast oben auch nicht das beste Torverhältnis. Da ist kein Puffer dabei. Elversberg hat das beste Torverhältnis. Da geht das Überlegen schon los. Dass Christian Keller mitgehen muss, hat mich das schon überrascht.“


„Zum Glück gewinnen die anderen ja auch nicht“ – Diesen Rat gibt Jonas Hector dem FC

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„Zum Glück gewinnen die anderen ja auch nicht“ – Diesen Rat gibt Jonas Hector dem FC

In der aktuellen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“ äußerte sich Jonas Hector zur aktuellen Situation des FC. Unter anderem spricht der Ex-Kölner über seine Sicht auf die Spielweise und die Chancen des 1. FC Köln: Diesen Rat gibt Jonas Hector seinen Ex-Kollegen.

Drei Spiele in Folge hat der FC nun nicht mehr gewonnen, aber „zum Glück gewinnen die anderen ja auch nicht“ resümiert der Ex-Kölner. 1. FC Köln: Diesen Rat gibt Jonas Hector seinen Ex-Kollegen.

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In der neuen Podcast-Folge „Schlag und fertig“ begegnet Jonas Hector der aktuellen Spielform des FC mit sehr viel schwarzen Humor. „Zum Glück gewinnen die anderen ja auch nicht. Deswegen steht der FC ja immer noch oben mit dabei“, so der ehemalige Kapitän. Doch noch hat Hector die Geißböcke keineswegs aufgegeben. „Da ist ja noch alles drin. Eben auch, weil alle anderen auch nichts hinkriegen.“ Nicht besonders beruhigend, vor allem nicht befriedigend, irgendwie aber auch nichts Neues. Und so wirft Fabian Köster, Podcast-Partner von Hector ein: „So sind wir letztes Jahr ja auch abgestiegen. Es war nur so lange spannend, weil alle anderen auch so schlecht waren. Und am Ende hat es trotzdem nicht gereicht. Das kann ja nicht der Anspruch sein, nur weil alle anderen auch scheiße sind auch scheiße zu sein.“

Sie sollten „einfach wieder mutiger spielen“

Und auch der Ex-Kölner erinnert sich noch an Zeiten, in denen es nicht so rund lief. „Also, als ich gespielt habe, war es auch immer ganz cool, wenn wir auch ein bisschen Leistung auf dem Platz gezeigt haben und dann hast du ein gutes Gefühl. Dann kannst du ja auch Spiele verlieren, hast aber trotzdem ein gutes Gefühl gehabt“, so der ehemalige Kapitän. „Da bin ich lieber erhobenen Hauptes vom Platz runter gegangen, als runter geschlichen und hatte das Gefühl, das war scheiße, was wir gemacht haben. Das gab es natürlich auch zur Genüge – so ist es nicht“, gibt Hector zu.

Für die kommenden Spiele der Saison wünscht sich der 34-Jährige vom FC, zurück zu allen Spielweisen zu kehren. „Aus meiner Sicht sollten sie einfach wieder mutiger spielen. Also so, wie zu Beginn der Runde. Einfach wieder offensiver, also früher pressen und dann dadurch auch einen kürzeren Weg zum Tor haben. Dann kommt es auch wieder, dass man Torchancen hat“, so Hector. „Und wenn du dann mehr Torchancen hast, dann geht da zwangsläufig auch eher mal einer rein.“ Tatsächlich hat der FC zu Beginn der Saison weitaus mehr Torschüsse auf das Tor abgegeben. Damals war noch jeder zehnte Versuch ein Tor. Aktuell brauch der FC 15 Torschüsse für einen Treffer. Das führte bei wenigeren Versuchen natürlich dann auch unweigerlich dazu, dass der gegnerische Keeper nicht so häufig hinter sich greifen musste.

„Was machst du im Endeffekt?“

Zur offensiver ausgelegten Spielweise der Geißböcke meint Hector, dass das ja auch schon das war, „was sich die Leute gerne angeguckt haben am Anfang der Saison. Da war einfach Stimmung da. Es waren Chancen da – natürlich wurden die nicht genutzt – trotzdem bist du gerne ins Stadion gegangen, hast dir guten Fußball angeguckt. Das war die letzten Wochen ja weniger der Fall.“ Und dennoch stellt sich bei allem Könnte, Wenn und Müsste auch dem ehemaligen Kapitän die Frage: „Was machst du im Endeffekt? Jetzt nehme ich mal die letzten drei Wochen raus – aber nach der Aufstellung auf die Dreierkette hast du eben Punkte geholt, Ergebnisse. Und das ist eben auch das, was zählt. Und dann sagt du lieber „Komm, gehen wir hoch“ und spielen dann eben nicht so attraktiv und kannst dich dann im Sommer vielleicht neu aufstellen. Das wäre glaube ich das Szenario, das der Club gerne haben möchte. Ich jetzt auch als Fan.“


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Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Das sagt Schwäbe

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