Jonas Hector zum WM-Aus von Said El Mala: „Ein Element, das nun nicht dabei ist“

Jonas Hector bei der Wahl-Arena
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Jonas Hector zum WM-Aus von Said El Mala: „Ein Element, das nun nicht dabei ist“

In der neuen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Kölner Kapitän unter anderem über den Kader der DFB-Auswahl, aber auch über die Relegationsspiele. Das sagt Jonas Hector zur Nicht-Nominierung von Said El Mala und dem Abstieg des VfL Wolfsburg.

Mit dem Ende der Relegationsspiele ist die Bundesliga-Saison nun endgültig abgeschlossen. Der Ex-Kölner Jonas Hector hat eine eindeutige Meinung zum Absteiger, Hector spricht in der aktuellen Folge von „Schlag und fertig“ aber auch über das WM-Kader-Aus von Said El Mala.

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Dabei zeigt sich der ehemalige Nationalspieler mit der Zusammenstellung des Mannschaft durchaus zufrieden. „Es ist ja immer so, dass du so einen Kader diskutieren kannst. Es gab ein, zwei Spieler, bei denen ich überrascht war, dass die dabei sind“, sagt Hector und nennt Nadiem Amiri und Maximilian Beier. „Grundsätzlich ist es ein Kader, der ein gutes Turnier spielen kann.“ Am vergangenen Donnerstag hatte der Bundestrainer seinen Kader vorgestellt und dafür in den Sozialen Medien einen heftigen Gegenwind erfahren. „Es ist für ein Trainerteam immer schwierig, einen Kader zusammenzustellen. Es sind 26 Mann, du weißt, da sind welche, die werden keine Spielzeit bekommen oder ganz wenig. Du hast 13, 14 Spieler für die Anfangself. Das musst du zusammenstellen“, so Hector. „Es gibt aber auch Spieler, die jetzt nicht dabei sind wie El Mala oder Christian Führich, die von der Form her hätten dabei sein können. Grundsätzlich, nehme ich den Kader so. Es bleibt mir ja auch nichts übrig.“

„Das ist das Gute an ihm“

Für Kritik sorgte aus Kölner Sicht die Nicht-Nominierung von Said El Mala. Der 19-Jährige war in dieser Spielzeit wie berichtet der zweitbeste deutsche Scorer der Liga, für eine Nominierung reichte es nicht. Dafür wurde Leroy Sané berufen, der zuletzt nicht wirklich in Form schien. „Du hättest mit ihm ein Element, das nun nicht dabei ist. Gerade wenn du gegen einen tiefstehenden Gegner spielst geht er ins Eins-gegen-eins, geht aber auch ins Eins-gegen-zwei – da scheißt der sich ja nichts. Das ist das Gute an ihm“, so Hector. „Wenn du gegen einen guten Gegner wie beispielsweise Frankreich im Viertelfinale spielst und tief steht, dann – wenn du das Tor gegen die Bayern siehst, da ist er Upamecano weggelaufen, der nicht gerade langsam ist über 60 Meter – ist das ein Element, das du haben kannst.“ Für Hector wäre eine Nominierung „auch möglich gewesen, von seinen Fähigkeiten, die er mitbringt“.

Derweil ist der VfL Wolfsburg am Wochenende abgestiegen. Auch dazu spricht Hector im Podcast mit Fabian Köster. „Der Tenor war ja schon, dass viele dem VfL den Abstieg gewünscht haben, weil es einfach die logische Konsequenz ist. Wenn man den Verein so führt, wie er geführt wird, ist es die logische Konsequenz“, sagt der Ex-Spieler. Ein Grund für die Niederlage war sicherlich die Gelb-Rote Karte von Joakim Maehle. „Wenn du schon Gelb hast und fliegst dann so rein, dann hast du es nicht anders verdient“, so Hector. „Wenn du deiner Mannschaft so einen Bärendienst erweist, dann ist das natürlich happig. Das 2:1 fällt mit dem 35. Torschuss. Die Paderborner haben einfach Mal Gas gegeben. Es war superspannend und zum Angucken nicht verkehrt.“


Jonas Hector wunderte der Auftritt des 1. FC Köln gegen Heidenheim nicht

Jonas Hector beim Spiel des 1. FC Köln gegen Hoffenheim
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Jonas Hector wunderte der Auftritt des 1. FC Köln gegen Heidenheim nicht

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Nationalspieler über die Pleite des 1. FC Köln am Wochenende: Jonas Hector zeigte sich unglücklich über die Ansetzungen des 33. Spieltags.

Bereits auf der Couch hat der FC den Klassenerhalt am Samstag fix gemacht. Die unterschiedlichen Ansetzungen des Spieltags waren der Grund.

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Möglicherweise werden bei Jonas Hector am vergangenen Sonntag noch einmal Erinnerungen an den 27. Mai 2023 hochgekommen sein. Der ehemalige Nationalspieler wurde damals gemeinsam mit Timo Horn emotional beim FC verabschiedet. Drei Jahre später stand der Ex-Kapitän der Geißböcke dann auf dem Rasen Spalier für seine ehemaligen Mitspieler Florian Kainz, Dominique Heintz und Luca Kilian. Zuvor hatte der ehemalige Linksverteidiger das Spiel der Geißböcke gegen Heidenheim verfolgt und dürfte ob der Leistung der Kölner ähnlich frustriert gewesen sein. „Die haben die Klasse fix auf der Couch gehalten. Sie wussten, sie können entspannt ins Spiel gehen“, sagte Hector in der aktuelle Folge von „Schlag und fertig“. „Und genau das hat man ja auch gesehen, dass sie wussten ‚Alles klar, wir sind durch und haben dann noch eine Verabschiedung von den drei Spielern‘, Heidenheim musste halt mit allem, was sie hatten gewinnen. Und das hast du über die 90 Minuten auch gesehen“, sagte Hector und erklärte, dass er die Begegnungen des vorletzten Spieltags ebenfalls lieber parallel zueinander ausgetragen haben würde.

„Da ist eine gewisse Lockerheit zu spüren“

Dann wäre der FC nämlich nicht vor der Begegnung bereits gerettet gewesen. Möglicherweise wäre die Partie aufgrund der Ausgangslage eine ganz andere geworden. „Bei Köln hätte schon sehr viel passieren müssen, sie waren also schon durch“, so Hector, der aber darauf hinwies, dass es aber auch andere Konstellationen gäbe. Der Kampf um den Relegationslatz bleibt somit aber extrem spannend. Wolfsburg, Heidenheim und St. Pauli haben alle 26 Punkte, können es alle noch in die Relegation schaffen. „Hat man schon mal mit weniger Punkten die Klasse gehalten? Ich kann mich nicht daran erinnern“, sagte Hector. Der Ex-Kapitän der Geißböcke rechnet den Heidenheimern die größten Chancen aus. „Du hast das Gefühl, dass sie das Momentum und gepunktet haben. Für sie wäre es wohl auch weniger schlimm, wenn sie runtergehen“, so der ehemalige Linksverteidiger. Der 35-Jährige ließ es sich am Sonntag nicht nehmen, sich mit Frank Schmidt zu treffen. „Da ist eine gewisse Lockerheit zu spüren gewesen, nicht so der extreme Druck.“

Immerhin gab es keinen „Nicht-Angriffs-Pakt“ am Sonntag – so wie offenbar in der Regionalliga zwischen Greifswald und Lok Leipzig. Der Ex-Kapitän konnte sich aber auch nicht erinnern, dass er mal in einer ähnlichen Situation steckte. Die Zeit habe man dagegen schon mal runtergespielt, wie beim 2:0-Erfolg über Leverkusen 2019.


Jonas Hector übt nach der 1:2-Niederlage des 1. FC Köln nicht nur an der Elfmeter-Entscheidung Kritik

Jonas Hector beim Spiel des 1. FC Köln gegen Hoffenheim
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Jonas Hector übt nach der 1:2-Niederlage des 1. FC Köln nicht nur an der Elfmeter-Entscheidung Kritik

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Nationalspieler über die 1:2-Niederlage des 1. FC Köln: Jonas Hector übt nicht nur am Elfmeter Kritik. Der Ex-Kapitän findet auch Worte für die mangelnde Chancenverwertung.

Die 1:2-Niederlage gegen Bayer Leverkusen wirkte auch beim ehemaligen Nationalspieler nach Vor allem war es wieder einmal eine Schiedsrichter-Entscheidung, die der Ex-Kapitän kritisierte. Zu der Situation der Geißböcke äußerte sich der ehemalige Nationalspieler in seinem Podcast „Schlag und fertig“.

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Jonas Hector und die Linie der Unparteiischen kommen wohl nicht mehr zusammen. Zumindest nicht aktuell. Das vermeintliche Handspiel von Eric Martel sorgte jedenfalls beim Ex-Nationalspieler für Unmut. Dabei ärgerte den ehemaligen Abwehrspieler, der sich bekanntlich auch das ein oder andere Wortgefecht mit den Unparteiischen lieferte, gar nicht so sehr der Pfiff an sich. „Ich finde, dass er den Elfmeter pfeift, gar nicht so schlimm. Wenn du die Bewegung siehst, und das hat der Schiedsrichter auch mehrmals angezeigt, ist er der Meinung, die Hand geht runter zum Ball. Eric hat sich ein bisschen reingelehnt in den Ball. Da hast du eine Bewegung zum Ball“, sagt Hector. „Nur im Nachgang muss etwas passieren. Der DFB hat gesagt, die Situation war nicht strafbar. Es hätte kein Elfmeter geben dürfen. Nur, wo ist dann der Fehler passiert? Wahrscheinlich zwischen Keller und Schiedsrichter.“

„Das macht mich als Fan ratlos“

Hector hätte sich einmal mehr gewünscht, dass sich der Schiedsrichter die Szene selbst noch einmal anschaut. „Wenn das unklar ist, dann geh doch bitte noch mal raus und guck es dir an“, sagt Hector und nennt als weiteres Beispiel das Pokalspiel zwischen Stuttgart und Freiburg, wo es ähnliche Szenen gab. „Da frage ich mich schon, was das alles soll. Die Unverhältnismäßigkeit in den Entscheidungen macht mich als Fan ratlos, als Zuschauer. Das nervt mich.“ Doch Hector kritisierte nicht nur die Szene um das Handspiel. Der ehemalige Nationalspieler sprach auch über Said El Mala. Der Kölner Youngster hatte gleich mehrere gute Aktionen, die er nicht nutzen konnte. „Wenn er einen guten Tag hat, dann macht er wahrscheinlich mindestens zwei Tore“, sagt Hector. „Was ich bei ihm schade finde, ist, dass er manchmal wirklich die falsche Entscheidung trifft, wo du sagen kannst: Spiel jetzt vielleicht einmal ab und dann kriegst du den Ball ja noch mal.“

So gab es in mehreren Situationen Spieler, die sich ebenfalls ein Abspiel gewünscht hätten. Zumindest konnte man die Gestik von etwa Isak Johannesson so interpretieren. „Aber er nimmt sich die Dinger. Und wenn er dann nicht trifft, nimmst du ihn im Nachgang eben mit in die Verlosung“, sagt Hector, der generell mit der Chancenverwertung haderte. „Das sind die Spiele, die in dieser Saison verlorengehen. Egal, ob gegen Leipzig oder Dortmund zu Hause, die Spiele sind alle relativ ähnlich verlaufen, du hast immer als knapper Verlierer dagestanden. Das zieht sich wirklich durch die Saison“, so Hector. „Hättest du da mal eins oder zwei dieser Spiele gewonnen, dann hättest du jetzt gar keine Sorgen mehr drei Spieltage vor Schluss.“ 


Jonas Hector prognostiziert den Klassenerhalt des 1. FC Köln: „Mit 34 Punkten bist du safe“

Jonas Hector bei der Wahl-Arena
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Jonas Hector prognostiziert den Klassenerhalt des 1. FC Köln: „Mit 34 Punkten bist du safe“

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Nationalspieler über die Situation des 1. FC Köln: Jonas Hector über die Ausgangslage des FC vor dem Saisonfinale. Der Ex-Kapitän glaubt an den Klassenerhalt.

Das 1:1 gegen den FC St. Pauli hat Jonas Hector nicht in voller Gänze gesehen, dennoch ist für den Ex-Kapitän der Klassenerhalt doch sehr wahrscheinlich. Zu der Situation der Geißböcke äußerte sich der ehemalige Nationalspieler in seinem Podcast „Schlag und fertig“.

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Hector weilte am Wochenende auf einem Festival und hat die Begegnung der Geißböcke am Millerntor nicht live oder in voller Gänze gesehen, aber gehört, dass es spielerisch nicht die beste Leistung der Kölner gewesen sei. Dennoch sieht der ehemalige Linksverteidiger die Entwicklung beim FC recht positiv. „Es ist schön zu sehen, dass der FC relativ stabil ist – mit den fünf Punkten in drei Spielen“, so Hector. Gerade die Serie ohne Niederlagen könnte den Geißböcken nun im Abstiegskampf in die Karten spielen. „Da ist man schnell wieder bei der Frage nach dem Trend. Der FC zum Beispiel hat die letzten Spiele nicht verloren. Da hat man direkt ein anderes Selbstvertrauen“, sagt Hector weiter. „Der HSV ist in den vergangenen Wochen schon ein wenig gestruggelt und hat dann nicht dieses Selbstverständnis., Spiele zu gewinnen. Anders auch wieder Bremen, die vor zwei Monaten schon komplett abgeschrieben waren.“

„Dann bist du so gut wie gerettet“

Tatsächlich ist die Stimmung rund ums Geißbockheim aktuell eine gute. Wohl auch aufgrund des neuen Trainers. Wagner sucht immer wieder die Gespräche mit den Spielern, geht auf jeden Akteur ein. Und das könnte zum Pluspunkt werden. „Da kommt es jetzt auch ein wenig darauf an, wer die beste Stimmung hat. Da kann es passieren, dass die Mannschaften, die nicht großartig am Punkten sind, keine Siege holen, dass die die meisten Probleme bekommen“, sagt Hector. „St. Pauli wird es schwer haben, glaube ich. Gladbach hat auch ein Restprogramm, das nicht ohne ist. Der FC sollte eigentlich ganz gut positioniert sein.“ Zwischen Platz elf und 15 beträgt der Punkte-Unterschied gerade einmal einen Zähler. St. Pauli liegt auf dem relegationsplatz fünf Zähler zurück. Es dürfte also spannend werden. „Du hast noch einige direkte Duelle, du hast noch wirklich spannende Konstellationen. Gerade wenn du auf das Restprogramm von verschiedenen Mannschaften guckst. Gladbach hat zum Beispiel noch ein happiges Restprogramm.“

Die Fohlen spielen unter anderem gegen Dortmund, Augsburg und Hoffenheim. Und der FC? „Du hast noch Leverkusen und die Bayern, spielst aber noch in Berlin und hast Heidenheim zu Hause. Ich glaube, wenn du da noch einen Sieg holst, dann stehst du gut da. Mit 34 bist du safe“, sagt Hector. „Ich glaube nicht, dass Wolfsburg oder Pauli – und die spielen ja auch noch gegeneinander – noch acht Punkte holen. Dass die zwei Spiele gewinnen, zwei unentschieden spielen und keins verlieren, das sehe ich bei beiden nicht. Und dann bist du mit einem Sieg so gut wie gerettet.“

„Das ist vielleicht das Spielglück, das du brauchst“

Dabei war der Punktgewinn gegen St. Pauli ein glücklicher. Und im Nachhinein vielleicht auch nicht ganz regelkonform. Der Elfmeter sorgt bei den Kiezkickern jedenfalls für Frust. „Alexander Blessin hat es ganz gut ausgedrückt, dass er im ersten Moment das Gefühl hatte, als er auf die Bilder auf der Bank geguckt hat, es ist ein Elfmeter. Wenn du aber genau hinguckst, tritt Kaminski Mets auf den Fuß und dadurch kommt das Foul zu Stande“, sagt der Ex-Kapitän. „Da kannst du nur sagen, vielleicht hast du dir das Glück erarbeitet. Das ist vielleicht das Spielglück, das du brauchst.“ Und zwar, um am Ende die Klasse zu halten.


Jonas Hector über den 3:1-Erfolg der Kölner: „Ich hatte das Gefühl, dass das Spiel kippen könnte“

Jonas Hector bei der Wahl-Arena
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Jonas Hector über den 3:1-Erfolg der Kölner: „Ich hatte das Gefühl, dass das Spiel kippen könnte“

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Nationalspieler über den wichtigen Sieg des 1. FC Köln: Jonas Hector über das 3:1 gegen Bremen.

Den 3:1-Erfolg der Geißböcke über Bremen sah der ehemalige Kapitän der Kölner im Stadion. Und auch von Jonas Hector fiel eine Last ab. Doch glücklich war der Ex-Nationalspieler mit der Leistung des FC nicht richtig, wie er in der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ beschreibt.

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Das Schmunzeln konnte sich Jonas Hector nicht verkneifen, als nach dem 3:1-Erfolg über Werder Bremen am Sonntagnachmittag die Champions-League-Hymne aus einer der Logen des Kölner Stadions erklang. „Das beschreibt wieder Köln“, sagt der ehemalige Nationalspieler in seinem Podcast „Schlag und fertig“, den er mit dem Comedian und FC-Fan Fabian Köster betreibt. „Europa wir kommen“, sagt der ehemalige Abwehrspieler lachend. Denn Köster zitierte zuvor mit einem Augenzwinkern eine Rechnung, nach der der FC sogar eine realistische Chance auf Europa habe. „Jetzt wird Europa attackiert“, so Hector weiter. So richtig angetan war der ehemalige Kapitän der Geißböcke von der Begegnung aber nicht: „Der FC hat 70 Minuten in Überzahl gespielt und trotzdem hattest du das Gefühl, das kann noch in die Hose gehen.“

„Die Rote Karte war enorm wichtig“

Gerade nach der Führung hätten die Kölner zu tief gestanden und Bremen sich ein Übergewicht erarbeitet. „Ich hätte mir gewünscht, dass höher gepresst wird. Es war ein komisches Spiel“, sagt der 35-Jährige. Die Rote Karte habe das Spiel entscheidend verändert. Marco Friedl hatte Ragnar Ache bei einem Konter mit direktem Weg zum Tor von den Beinen geholt – das allerdings im Stolpern unbeabsichtigt. „Es ist voll unglücklich. Ich habe in der Wiederholung nicht gesehen, wie weit der Ball weggespitzelt wurde, hätte der Torwart den erreicht? Weil sonst kannst du Gelb auch vertreten“, sagt Hector. „Die Rote Karte war enorm wichtig.“ Tatsächlich veränderte der Platzverweis den Spielverlauf und Köln war die Spiel bestimmende Mannschaft, tat sich aber bis zum Ende schwer und musste sogar noch zittern. „Ich hatte das Gefühl, dass das Spiel kippen könnte“, erklärte der Ex-Kölner.

Eben bis Isak Johannesson den FC mit einem Schuss aus dem spitzen Winkel erlöste, Mio Backhaus lenkte die Kugel ins eigene Netz. „Da ist bei jedem ein bisschen was abgefallen, vor allem bei der Mannschaft. Da hat man gemerkt, wie die Mannschaft hinten raus noch mal gezittert hat. Als das 3:1 fiel, waren alle erleichtert, so ging es mir dann auch ein bisschen“, so Hector, den aber wieder einmal eine vermeintliche Abseitsstellung irritierte. Alessio Castro-Montes hatte nach dem Wechsel getroffen, war aber aufgrund einer hauchdünnen Abseitsstellung zurückgepfiffen worden. „Es war eine Fingernagelbreite. Dann ist wieder die Frage, wer hat Stopp gedrückt, um die Linie zu ziehen. Es hätte die Nerven schnell beruhigt“, erklärte Hector.


Jonas Hector kritisiert Nagelsmann und zieht Kwasniok-Vergleich: „Da sind ein paar FC-Parallelen“

Jonas Hector beim Spiel des 1. FC Köln gegen Hoffenheim
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Jonas Hector kritisiert Nagelsmann und zieht Kwasniok-Vergleich: „Da sind ein paar FC-Parallelen“

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Nationalspieler über die Äußerungen von Bundestrainer Julian Nagelsmann zu Denis Undav und zieht einen Vergleich zum 1. FC Köln: Jonas Hector sieht Parallelen zu Lukas Kwasniok.

Die Äußerungen von Julian Nagelsmann in Bezug auf Deniz Undav kamen nicht überall gut an. Auch Jonas Hector kritisierte den Bundestrainer.

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Die Nicht-Nominierung von Said El Mala für die A-Nationalmannschaft polarisiert im Kölner Fan-Lager. Pro und Contra werden fleißig diskutiert. Zuletzt war der FC-Shootingstar mit der U21 unterwegs, dort sportlich erfolgreich. El Mala knüpfte an seine jüngeren guten Leistungen beim FC an, erzielte sogar einen wunderschönen Treffer. Und tatsächlich scheint die Tür für die WM noch nicht zu. Über die FC-Anhänger hinaus steht der aktuelle Bundestrainer aber auch bei anderen Fans in der Kritik. Und das zurzeit vor allem aufgrund des Umgangs mit Deniz Undav. Der Mittelstürmer ist aktuell der gefährlichste deutsche Angreifer der Bundesliga, scheint besser in Form zu sein als Nick Woltemade, der aber von Nagelsmann zuletzt immer wieder den Vorzug erhielt.

Parallelen zum FC

Mitunter genervt reagierte der Bundestrainer als er auf die Personalien zuletzt angesprochen wurde. Undav selbst hatte die Hoffnung, an seiner Rolle etwas zu ändern. „Eher unwahrscheinlich, weil ich die Rollengespräche nicht geführt habe für den März, sondern für die WM“, erklärte der Bundestrainer, der auch betonte, dass die Leistung bis zu Undavs Treffer gegen Ghane „nicht gut“ gewesen sei. Und das wiederum führte zu Kritik. Unter anderem von Jonas Hector im Podcast „Schlag und fertig“. „Wenn der bei der einen oder anderen Aussage ein bisschen vorsichtiger ist, dann kommt das gar nicht so auf, dann wird auch gar nicht so extrem diskutiert“, erklärte der E-Kapitän des 1. FC Köln. „Wenn er so etwas sagt, er kennt seine Rolle und die wird wahrscheinlich nicht anders werden, dann trifft er das entscheidende Tor und dann noch in Stuttgart – da finde ich, da kann man einfach ein bisschen zurückhaltender sein.“

Und Hector sieht Parallelen zu seinem Ex-Club: „Ich meine, beim Ex-Trainer von Köln haben wir das ja auch manchmal angemerkt. Da ist dann auch eine klare Kante, aber das kann dir eben auch auf die Füße fallen. Ist einfach so“, so Hector, der auch Bezug auf die Jokerrolle von Undav nahm.  „Wenn er vorher 70 Minuten marschiert, weiß ich nicht, ob er ihn so reinmacht“, so Nagelsmann. „Es war schon ein langer Schritt, der nach 70 Minuten – auch im Hinblick auf den Sommer bei 42 Grad – für ihn schwierig sein kann.“ Und das erinnerte den ehemaligen Nationalspieler erneut an den Kölner Ex-Trainer. „Das ist auch Schwachsinn! Da sind ein paar Parallelen zum FC diese Saison. Das sind auch diese El-Mala-Sachen: ‚Wenn der reinkommt, ist er frischer.‘ In Bremen hat der auch über 90 Minuten gespielt und hat dann in der 90. das 1:1 gemacht“, so Hector.

Laut dem ehemaligen Linksverteidiger würden diese Vergleiche hinken.


„Da kannst du dir gar nichts von kaufen“ – das sagt Jonas Hector zum VAR gegen den BVB

Jonas Hector beim Spiel des 1. FC Köln gegen Hoffenheim
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„Da kannst du dir gar nichts von kaufen“ – das sagt Jonas Hector zum VAR gegen den BVB

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Nationalspieler über die Vorkommnisse am Wochenende beim 1. FC Köln: Jonas Hector kritisiert den VAR gegen Dortmund.

Auch Tage nach dem Duell gegen Borussia Dortmund wird noch über den nicht gegebenen Elfmeter diskutiert. Auch im Podcast „Schlag und fertig“ wird das Thema von Jonas Hector natürlich wieder aufgegriffen.

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Dabei erlebte der Ex-Kapitän der Geißböcke das Spiel gar nicht live im Stadion, erfuhr erst am Sonntag so richtig von den Vorkommnissen in Köln. BVB-Verteidiger Yan Couto hatte den Ball in der Nachspielzeit an die Hand bekommen. Schiedsrichter Daniel Siebert ließ weiterspielen. Der VAR überstimmte den Unparteiischen nicht und sorgte damit in gefühlt ganz Köln für großes Unverständnis. Auch Vertreter des BVB sprachen später vom Glück, dass die Borussia in dieser Situation gehabt hatte. „Als Fan ist es natürlich extrem schwierig da irgendetwas nachvollziehen zu können“, sagte Hector. „Das einzige, was ich dann am Sonntag gelesen habe, dass sie zumindest mal hingegangen sind und gesagt haben, okay, das war ein Fehler von uns, das hätte ein Elfmeter sein müssen. Da kannst du dir natürlich mal gar nichts von kaufen. Es ist aber schön, dass es mal in diese Richtung geht.“

„Vielleicht hat er es nicht wahrnehmen können“

Tatsächlich hatte die DFB Schiri GmbH später erklärt, man hätte wohl eher auf Elfmeter entscheiden müssen. Am Sonntag hatte dann Sky-Reporter Yannick Erkenbrecher, der als Field-Reporter im Einsatz war, erklärt, dass Schiedsrichter Daniel Siebert sich zunächst wohl auch noch hätte äußern wollen, sich dann aber dagegen entschieden hatte. „Wenn er auch auf dem Feld eine Ansicht hat, das ist für mich kein Elfmeter, dann ist das okay. Aber wir haben ja mittlerweile einen Video-Schiri, der eingreifen könnte und sagen könnte – und das ist der Vorwurf der ihm gemacht wird – geh bitte und guck es dir an, du hast da vielleicht was falsch gemacht“, erklärte Hector. „Vielleicht hat er es gar nicht wahrnehmen können. Aber bei der Roten Karte Ende der ersten Halbzeit war es ja genau das gleiche.“

Jahmai Simpson-Pusey hatte Maximilian Beier an der Achillesferse getroffen, ohne Chance auf den Ball. Nach Ansicht der Videobilder entschied Siebert dann auf Rote Karte. Eine vertretbare Entscheidung, aber in der Kombo mit dem Nicht-Eingriff in der Nachspielzeit eine schwierige. In dieser Szene ließ sich Michael Trippel zu den Worten „Pfui! Widerlich“ hinreißen. Nach der Handszene folgte der nächste Kommentar. „Ich glaube schon, dass es andere Personen gibt, die sich nach dem Spiel äußern können und auch die Berechtigung dazu haben“, so Hector. „Das hat der Verein ja so auch mitgeteilt. Du merkst aber in der Diskussion, dass relativ viele Fans auf der Seite von Michel Trippel sind. Die sagen, er habe ja nur die Wahrheit gesagt“, so Hector weiter. Aber: „Hat er ja auch, sollte er trotzdem nicht“.

„Live habe ich noch kein schöneres Tor gesehen“ – Das sagt Jonas Hector zum Traumtor von Ragnar Ache

Jonas Hector beim Spiel des 1. FC Köln gegen Hoffenheim
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„Live habe ich noch kein schöneres Tor gesehen“ – Das sagt Jonas Hector zum Traumtor von Ragnar Ache

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Kapitän der Geißböcke über das Traumtor im Duell des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim: Jonas Hector schwärmt vom Ragnar-Ache-Tor.

Es war ein ganz besonderer Moment, als Ragnar Ache am vergangenen Samstag das Tor gegen die TSG Hoffenheim erzielte. Und ein Moment, den Jonas Hector live auf Höhe des Torschützen mitverfolgte.

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Jonas Hector hält sich bekanntlich mit Kritik nicht wirklich zurück. Der ehemalige Kapitän der Geißböcke legt den Finger auch schon mal in die Wunde. In der aktuellen Folge seines Podcasts „Schlag & fertig“ kommt der ehemalige Nationalspieler aus dem Schwärmen aber gar nicht mehr heraus. Hector hatte sich die Begegnung der Geißböcke gegen die TSG Hoffenheim am Samstag live im Stadion angeschaut. Und dann auch noch auf Höhe des Torschützen zur Kölner Führung, als dieser spektakulär mit einem Fallrückzieher traf. „Du hast es auf der Tribüne gemerkt. Alle neben uns konnten es nicht fassen, dass das Tor gefallen ist, wie es gefallen ist. Es war so ein schönes Tor. Live habe ich noch kein schöneres Tor gesehen“, sagt Hector: „Es war das beste Tor, das ich live gesehen habe.“

„Da gibt es kein richtig oder falsch“

Ragnar Ache hatte die Kölner so früh in Führung gebracht. So spektakulär, dass selbst die Mitspieler staunten und sich den ein oder anderen Kommentar nicht verkneifen konnten. „Die Flanke von El Mala geht ja weg vom Tor und du denkst, schade, da kommt er mit dem Kopf nicht hin“, so Hector. „Auf einmal legt der sich in die Luft. Du hättest den gar nicht anders rein machen können. Er hat aktuell offenbar dieses Selbstvertrauen.“ Für den ehemaligen Kölner Defensivspieler war es „ein sehr sehr tolles Tor“. Ein weiteres Thema des Spiels war der Umgang der Fans mit dem medizinischen Notfall. Ein Zuschauer war gestürzt, musste reanimiert werden. Die aktive Fanszene hatte den Support wie üblich in so einem Fall eingestellt. Für Diskussionen sorgte anschließend Lukas Kwasniok mit einer viel diskutierten Aussage auf der Pressekonferenz.

Auch Hector griff das Thema im Podcast auf. „Es wird diskutiert, wie sensibel man mit diesem Thema umzugehen ist. Da gibt es kein richtig oder falsch. Da hat jeder seine Meinung und die gibt es einfach. Ich würde die Diskussion nicht aufmachen wollen“, sagte der ehemalige Spieler.

„Man hat das Gefühl, alles ist Willkür“ – Das sagt Jonas Hector zur VAR-Situation beim 1. FC Köln

Jonas Hector bei einem Spiel des 1. FC Köln
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„Man hat das Gefühl, alles ist Willkür“ – Das sagt Jonas Hector zur VAR-Situation beim 1. FC Köln

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ ärgert sich der ehemalige Kapitän der Geißböcke über die Schiedsrichter-Entscheidung beim 1. FC Köln im Duell gegen Leipzig: Jonas Hector ärgert sich über die VAR-Situation.

Das Handspiel von Christoph Baumgartner war im Duell der Kölner gegen Leipzig eigentlich kaum zu übersehen. Schiedsrichter Frank Willenborg hatte es nicht bemerkt. Geahndet wurde das Vergehen trotz Eingriffs des VAR nicht. Allerdings wegen einer vermeintlichen Abseitsposition von Sebastian Sebulonsen. Und die hat offensichtlich nicht nur bei den Fans für Unverständnis gesorgt.

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Auch Jonas Hector und der bekennende FC-Fan Fabian Köster diskutieren in der aktuellen Folge ihres Podcasts „Schlag & fertig“ über die Situation. Baumgartner hatte den Schussversuch tatsächlich mit der Hand gestoppt. Willenborg hatte das Vergehen zunächst nicht gesehen und weiterspielen lassen. Erst nach einigen Minuten und Ansicht der Videobilder entschied der Unparteiische schließlich auf Abseits. Das hatte gerade bei den Fans im Stadion für besonders viel Unverständnis gesorgt, denn für eine vermeintliche Abseitsstellung wird bekanntlich eine Linie gezogen. Warum wurde Willenborg also rausgerufen? Tatsächlich sollte der Unparteiische wohl auch entscheiden, ob David Raum den Ball aktiv und bewusst klären konnte, denn dementsprechend wäre es dann eine neue Spielsituation gewesen.

„Normalerweise hält er den ohne Probleme“

„Es dauert einfach wieder ewig. Da zeigt DAZN die Wiederholung und du siehst mit dem ersten Bild, es war ein Handspiel. Dann hat der Schiedsrichter gezeigt, wir schauen noch nach Abseits“, sagt Hector. „Dann zeigen sie ihm die Situation. Und er muss sie bewerten. Aber was für Bilder, die da gezeigt haben. Das kann ich nicht verstehen.“ So wurden Willenborg laut Hector Aufnahmen gezeigt, in denen das Handspiel verdeckt gewesen sei, aber nicht die Bilder, die bei DAZN die Aufklärung sofort geliefert hätten. „Dann kommt diese 3D-Animation – fünf Minuten später. Und du denkst, wer ist da jetzt für verantwortlich, dieses Bild jetzt öffentlich zu machen? Wer setzt den Zeitpunkt an?“, moniert der Ex-Kapitän der Geißböcke. „Er könnte den Punkt ja auch ein My weiter vorne setzen, wo es noch kein Abseits ist. Das ist gefühlt Willkür.“

Hector hatte das Gefühl, dass die lange Unterbrechung dem FC „den Wind aus den Segeln genommen“ habe. Und so herrschte bei einer Diskussion mit Freunden eine klare Einheit: „Alle waren sich einig, so macht das keinen Spaß. Man hat das Gefühl, alles ist Willkür“, sagt Hector. Begeistert zeigte sich der Ex-Kölner aber von dem Youth-League-Spiel der Kölner U19 vor ausverkauftem Haus. „Ich weiß nicht, wie viele Vereine da mit 50.000 das Stadion vollmachen können. Ich glaube schon, dass das für die Jungs ein geiles Erlebnis war“, sagt Hector. „Man weiß ja, dass aus dieser Mannschaft nur wenige den Sprung zu den Profis schaffen. Ein paar haben ja schon Spiele gemacht und viele werden eben nicht mehr vor so einem großen Publikum spielt. Das wird denen keiner mehr nehmen.“

„Das ist wirklich wieder ein Schimmeltor“ – Jonas Hector äußert sich zum Duell des FC gegen St. Pauli

Jonas Hector
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„Das ist wirklich wieder ein Schimmeltor“ – Jonas Hector äußert sich zum Duell des FC gegen St. Pauli

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ äußerte sich der ehemalige Kölner Spieler zusammen mit Fabian Köster zum bitteren 1:1-Unentschieden des 1. FC Köln: Jonas Hector zum Remis gegen St. Pauli.

Das Duell gegen den FC St. Pauli bietet Raum für Emotionen – starke Emotionen. Auch der ehemalige Nationalspieler des FC hadert mit der Begegnung zwischen den Hanseaten und dem 1. FC Köln: Jonas Hector zum Remis gegen St. Pauli.

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Das bittere Unentschieden des 1. FC Köln führte kurz nach dem Duell zu Frust bei Fans, Spielern und Trainer. Auch Fabian Köster erlebte das Remis im Stadion und ließ seinen Emotionen im gemeinsamen Podcast mit Ex-FC-Spieler Jonas Hector „Schlag und fertig“ freien Lauf. „Da war nichts, das war der erste Schuss, es war wirklich wieder so eine Scheiße, das kann nicht wahr sein. Es lag auch nicht in der Luft“, schimpfte Köster ob des späten Gegentors durch Ricky-Jade Jones. „Ich habe mich gewundert, dass es 1:1 ausging. Beim 1:0 habe ich reingeguckt und gedacht, das ist doch eigentlich ganz gut, dann habe ich die Zusammenfassung gesehen und gesehen, dass der erste Schuss reingegangen ist“, so Hector. Tatsächlich war der Torschuss der erste Abschluss der Hanseaten auf den Kölner Kasten. Der xGoals-Wert der Mannschaft von Alexander Blessin lag lediglich bei 0,2.

„Normalerweise hält er den ohne Probleme“

„Es ist einfach so bitter, dass der einzige Ball, der aufs Tor geht, so aufs Tor geht, dass Marvin nicht mehr drankommt, weil er wegrutscht. Normalerweise hält er den ohne Probleme“, sagte Hector über seinen Ex-Mitspieler. „Ich hab die längsten Stollen auf dem Schuh, die es nur gibt. Und am Ende rutsche ich genau in dem Scheißmoment weg“, ärgerte sich Kölns Keeper kurz nach dem Duell. “Das ist wirklich wieder ein Schimmeltor. Und das ist gefühlt das wievielte in dieser Saison? In Dortmund hatten wir das auch noch, wo der Ball durch acht Beine geht. Und jetzt rutscht Marvin aus. Es ist bitter“, so Hector. Dabei gäbe es durchaus Niederlagen, die man vertragen könne. „Wenn man zum Beispiel gegen die Bayern im Pokal rausfliegt“, erklärt der Ex-Kölner.

Das Ausscheiden gegen den deutschen Rekordmeister ist wahrlich nichts, worüber man sich ärgern muss. Die vergebenen Punkte gegen St. Pauli hingegen schon. Denn mit jedem verlorenen Zähler wird es für den FC ungemütlicher und das zu Beginn der Saison erarbeitete Polster schmilzt. „Vor allem fangen jetzt auch unten die an, zu punkten. Und wenn du dann selber die Punkte nicht holst, dann fängst du auch irgendwann an, ein bisschen zu überlegen“, warnt auch Hector. „So wie ich es mitbekommen habe, hat die Leistung gepasst mit den Chancen. Und dann musst du eben einen machen oder noch mehr. Dann hättest du jetzt 18 Punkte und Pauli würde immer noch bei sieben stehen“, fasst der ehemalige Kölner zusammen. „So sind es eben nur fünf Punkte auf einen Relegationsplatz. Da sind aber noch viele Mannschaften dazwischen.“

Ob der FC in den beiden verbleibenden Begegnungen des Jahres gegen Leverkusen und Union Berlin noch weitere Zähler sammeln kann, wird sich zeigen. Das Polster wieder etwas aufzufüllen würde den Geißböcken sicherlich guttun.