Lukas Podolski: „Das ist genau der richtige Weg“

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Lukas Podolski: „Das ist genau der richtige Weg“

Trotz der bislang eher durchwachsenen Saison sieht Lukas Podolski die Entwicklung beim FC durchaus auch positiv. In der neuen Folge der FC-Doku „Geliebter Fußball“ äußert sich auch der Weltmeister von 2014. Das sagt Lukas Podolski zum 1. FC Köln und dem FC-Nachwuchs.

Vor vier Wochen feierte er beim FC seinen emotionalen Abschied. In der neuen Folge der FC-Doku „Geliebter Fußball“ spricht der Weltmeister von 2014 auch über die Entwicklung bei den Geißböcken und zieht den Vergleich zu seinem Weg. Das sagt Lukas Podolski zum 1. FC Köln, möglichen Verstärkungen und dem FC-Nachwuchs

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Für Lukas Podolski war es sicherlich noch einmal ein besonderes Highlight – die Heimkehr ins eigene Wohnzimmer, vor 50.000 Zuschauern. Ein Highlight gegen Ende der Karriere des 39-Jährigen. Die ganz großen Momente haben die Kölner Youngster wohl noch vor sich. Dabei sind die ersten Schritte gemacht. Und das nicht wenige. Mit Julian Pauli, Elias Bakatukanda und Jaka Potocnik feierten gleich drei Eigengewächse in dieser Spielzeit bereits ihr Profidebüt, weitere gehören längst zum Stammpersonal und so sieht Podolski den FC gut aufgestellt. „Es ist doch auch schön mit der Jugend. Man muss auch irgendwo anfangen. Man hat die Verträge verlängert, jetzt kommen die ins Spielen“, sagt der Weltmeister von 2014 in der FC-Doku (allerdings im Oktober aufgezeichnet). „Wenn man diesen Weg weitergeht, dann hat man in vier, fünf Jahren geile Spieler, die dann vielleicht irgendwann man Nationalmannschaft spielen können. Das ist genau der richtige Weg.“

Podolski: „Was war, muss vergessen sein“

Podolski weiß, wovon er spricht. Auch er kam als Eigengewächs früh beim FC zu seinem Profi-Debüt, schaffte den Durchbruch, wurde Nationalspieler und eben auch Weltmeister. „Ich habe damals auch 2. Bundesliga gezockt und bin dadurch den nächsten Schritt gegangen“, sagt Podolski. Und der Angreifer ist bekanntlich viele Schritte über München, London und Mailand gegangen. Welche Spieler das Zeug zur Nationalmannschaft haben, ist natürlich offen. Dass aber auch in der kommenden Länderspielpause voraussichtlich ein halbes Dutzend Kölner Profis mit den DFB-Nachwuchsmannschaften unterwegs sein wird, ist sicher ein gutes Zeichen. Auch, wenn es bei Max Finkgräfe und Jonas Urbig gerade anders wirkt, der FC setzt auf den eigenen Nachwuchs wie kaum ein anderes Team im deutschen Fußball – aufgrund der Transfersperre notgedrungen.

Aktuell haben die Kölner 13 Eigengewächse im Profikader, elf davon sind Jahrgang 2002 oder jünger. Und dennoch darf der sportliche Fokus nicht aus den Augen verloren werden. Am Ende des Tages gehört der FC auch für den ehemaligen Nationalspieler in die Bundesliga. Podolski richtet den Blick nach vorne. „Was war, muss jetzt vergessen sein. Jetzt musst du alles dafür tun, dass du aufsteigst“, sagt Podolski, weiß aber auch um die Schwere der Aufgabe. „Wenn es nicht klappt, dann halt nächstes Jahr. Man kann halt nicht sagen, man ist Topfavorit auf den Aufstieg. Das gibt es halt nicht in der 2. Bundesliga.“ Und weiter: „Es ist ja nicht so, dass die Qualität nicht da ist oder irgendetwas fehlt. Du darfst den Abstand bis zum Winter nicht zu groß werden lassen“, sagt der 39-Jährige.

Podolski: „Da sind wohl auch Transfers vorbereitet“

Dann könnten die Kölner auf dem Transfermarkt nachjustieren. „Ich hab gehört, dann gibt es auch Geld für Transfers. Da sind wohl auch Transfers vorbereitet.“ Tatsächlich sieht man in der aktuellen Doku-Folge, wie Chefscout Martin Schulz von seiner Scout-Reise aus Österreich heimkehrt. „Ich habe mir ein Spiel angeschaut und auch da den ein oder anderen Kandidaten, mit dem wir uns dann in Richtung Winter intensiver auseinandersetzen“, sagt Schulz. „Dadurch, dass wir jetzt ein bisschen mehr Vorlauf hatten, wollen wir natürlich so früh wie möglich auf gewissen Positionen dann auch Klarheit haben.“ Dennoch wird wohl erst der Dezember hektisch werden. Dass der FC in die Bundesliga gehört, daran hat Podolski keinen Zweifel: „Die Stadt, der Verein, die Tradition, die kölsche Mentalität, die 140.000 Mitglieder – das haben nicht viele Vereine in Deutschland und Europa und das musst du halt mitnehmen.“


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Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Kommentar zur Torwartfrage

Das sagt Urbig

Das sagt Jonas Urbig in der FC-Doku zur Torwartsituation: „Natürlich habe ich mich geärgert“

Jonas Urbig beim DFB-Pokalspiel des 1. FC Köln
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Das sagt Jonas Urbig in der FC-Doku zur Torwartsituation: „Natürlich habe ich mich geärgert“

Der bisherige Stammkeeper Jonas Urbig soll den Wechsel im Kölner Tor auf Marvin Schwäbe gut aufgenommen haben. Dennoch ist der 21-Jährige alles andere als glücklich mit der Situation beim 1. FC Köln: Das sagt Jonas Urbig zur Torwartsituation in der neuen Folge der FC-Doku.

Das aufstrebende Torwart-Talent des FC fühlt sich in Köln wohl. Aber es könnte momentan sicherlich besser laufen für den Youngster. In der FC-Doku „Geliebter Fußball“ spricht Urbig über den Wechsel im Tor des 1. FC Köln: Das sagt Jonas Urbig zur Torwartsituation.

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Die Anspannung war dem Keeper durchaus anzusehen. Als Jan Thielmann mit höchstem Tempo Richtung Kieler Gehäuse lief, baute sich Jonas Urbig bereits erwartungsvoll auf. Sein Mannschaftskollege der deutschen U21-Nationalmannschaft legte noch einmal quer und Luca Waldschmidt verwandelte sicher zum 3:0-Endstand. Die Anspannung entlud sich in purer Freude. Nur ist es mit der Freude dieser Tage so eine Sache bei dem Keeper. Denn Urbig stand erstmals in dieser Saison bei einem Pflichtspiel nicht im Tor. Wie berichtet hatte Gerhard Struber zuletzt auf mehr Erfahrung und Routine in der Kölner Defensive gesetzt und in diesem Zuge Marvin Schwäbe zur Nummer eins gemacht. „Natürlich habe ich mich geärgert. Weil, ich möchte immer spielen“, sagt Jonas Urbig nun in der neuen Folge der FC-Doku „Geliebter Fußball„, die am Mittwochabend erschienen ist.

“Wichtig ist der Mannschaftserfolg“

Bislang sah das Vorhaben des Keepers auch gut aus. Seit knapp zwei Jahren ist Urbig bekanntlich Stammspieler diverser Zweitligisten. Im Januar 23 wechselte der Keeper zu Jahn Regensburg, entschied das Torwartduell für sich, war die Nummer eins. In der vergangenen Spielzeit wurde der U21-Nationalkeeper nach Greuther Fürth ausgeliehen und setzte sich erneut durch. Nun war er die ersten Begegnungen Stammkeeper beim FC. Auch, weil der 21-Jährige als eins der größten Torwarttalente des Landes gilt. „Er macht einen wirklich guten Eindruck, spielt sehr gut und ist meiner Meinung nach auch schon sehr weit. Ich glaube, dass ihm die Zukunft gehören kann“, sagt Manuel Neuer im Rahmen des Poldi-Abschiedsspiels. „So wie ich ihn von außen wahrnehme, ist er bodenständig, er ist fleißig und arbeitet gerne. Das sind gute Voraussetzungen. Da ist er beim FC in guten Händen.“

Nur hat der FC in dieser Spielzeit andere Ansprüche als die beiden Leihstationen des Keepers. „Der Jonas ist ein relativ kompletter Torwart. Er ist noch sehr jung und trägt bereits eine große Verantwortung. Und da muss man auch bedenken, dass es bei den Jungs auch mal eine kleine Delle geben kann“, sagt FC-Torwarttrainer Peter Greiber in der Doku. Die Delle müsse man ausbeulen und dann ginge es auch schon wieder weiter, sagt Greiber. Doch aktuell ist der Keeper erst einmal die Nummer zwei. Marvin Schwäbe hat seine Sache ordentlich gemacht, hielt den Kasten zwei Mal sauber und wird wohl auch weiterhin erst einmal spielen. „Der Marvin hat es auch gut im Training gemacht. Ich habe es ihm gegönnt. Er hat zweieinhalb Jahre gute Leistungen gebracht“, sagt Urbig. „Dass er das Spiel gespielt hat, ist jetzt so. Wichtig ist der Mannschaftserfolg. Und das ist für mich dann das, was zählt.“

Die Vertragssituation ist kompliziert

Gerhard Struber hatte bereits am vergangenen Wochenende geschwärmt, wie professionell der Keeper die sportliche Degradierung aufgenommen hat. Dennoch ist der Youngster unterm Strich alles andere als glücklich. Und so ploppten bereits die ersten Gerüchte auf, der Keeper könne den Club möglicherweise schon im Winter verlassen. Unter anderem berichtete Sky-Transfer-Experte Florian Plettenberg am Dienstag, dass es konkrete Angebote gäbe. „Es wurde viel geschrieben und ich wurde mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht. Ich gucke sehr gerne im Hier und Jetzt“, sagt der junge Keeper (allerdings vor der Meldung). „Meine Aufgabe liegt darin, den FC gemeinsam mit der Mannschaft wieder dahinzuführen, wo er hingehört und das ist in die Bundesliga.“ Dass Urbig dazu auch auf dem Spielfeld die Chance bekommt, scheint nicht ausgeschlossen. So betont auch Christian Keller noch einmal, dass man in den bisherigen Torwartwechsel nicht zu viel „reininterpretieren“ solle.

Dennoch ist die Vertragssituation wie berichtet kompliziert. Der Kontrakt des Keepers läuft 2026 aus, die Kölner können also nur im kommenden Sommer eine marktgerechte Ablöse kassieren. Doch Urbig scheint sich in Köln sehr wohl zu fühlen. So ist er in der Doku mit seinen beiden Brüdern flachsend am Rhein zu sehen. Die Stadt ist für den Keeper etwas ganz besonderes. „Der FC ist in der Umgebung das größte, was es so gibt. Überall, wo man hinguckt, sind Autos, die den FC-Aufkleber haben“, sagt der Keeper. „Irgendwo findet man immer etwas, das mit Köln oder dem Verein verbunden ist. Das ist eine riesengroße Sache.“ Eine riesengroße Sache wäre wohl auch ein längerer Verbleib beim FC. Der Keeper steht eigentlich für den Weg, den die Kölner gehen wollen.

Dieser Weg ist „genau richtig“

Von dem Vorhaben mit den Eigengewächsen ist auch Lukas Podolski überzeugt, der in der Doku im Rahmen seines Abschiedsspiels ebenfalls zu Wort kommt. „Wenn man diesen Weg weitergeht, dann hat man in vier, fünf Jahren geile Spieler, die vielleicht irgendwann mal Nationalmannschaft spielen können“, sagt Podolski und betont, dass dieser Weg „genau richtig“ sei. „Es ist ja nicht so, dass die Qualität nicht da ist oder irgendetwas fehlt. Du darfst den Abstand bis zum Winter nicht zu groß werden lassen. Ich hab gehört, dann gibt es auch Geld für Transfers.“


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Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Kommentar zur Torwartfrage

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Finkgräfe im Training

Sky-Bericht: Wechsel von Urbig im Winter „nicht ausgeschlossen“, „konkrete Anfragen“ – eine Einordnung

Jonas Urbig vom 1. FC Köln
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Sky-Bericht: Wechsel von Urbig im Winter „nicht ausgeschlossen“, „konkrete Anfragen“ – eine Einordnung

Trotz der beiden jüngsten Erfolge kommt in die Torwartfrage weiterhin keine Ruhe. Nach einem Medienbericht sollen Jonas Urbig konkrete Angebote vorliegen, ein Wechsel im Winter nicht ausgeschlossen sein. Das nächste Kapitel in der Torwartdiskussion beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Jonas Urbig?

Noch vor zehn Tagen schien Jonas Urbig die unumstrittene Nummer eins im Kölner Tor zu sein und Marvin Schwäbe vor dem Abschied zu stehen. Nun scheinen sich die Vorzeichen zu ändern beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Jonas Urbig?

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Eigentlich war die Ausgangslage eine andere: Bis vor gut zehn Tagen deutete viel darauf hin, dass Marvin Schwäbe den FC im Winter verlassen würde. Der Keeper war im Sommer bekanntlich nicht besonders glücklich über seine Degradierung zur Nummer zwei. Über die Entstehung gibt es unterschiedliche Erzählweisen und offenbar auch unterschiedliche Wahrnehmungen. Unterm Strich wurde Jonas Urbig per Dekret zum Stammkeeper ernannt, da hatte sich der neue Trainer noch keinen eigenen Einblick in das Leistungsvermögen der Keeper machen können. Für Schwäbe offenbar Grund genug, die Koffer zu packen. Nachdem es im Sommer aber keinen aufnehmenden Verein gegeben hatte und sich der Torhüter einen neuen Berater zulegte, wurde über einen Wechsel dann aber im Winter spekuliert.

Florian Plettenberg: „Es liegen konkrete Anfragen aus dem Ausland vor“

Nach der Rolle rückwärts in der Torhüterfrage scheinen sich diese Vorzeichen verändert, wenn nicht sogar verkehrt zu haben, glaubt man zumindest dem TV-Sender „Sky“. So berichtet Florian Plettenberg, dass für Jonas Urbig ein Wintertransfer „nicht ausgeschlossen“ sei. Das schreibt der Transfer-Experte auf „X“. „Es liegen konkrete Anfragen aus dem Ausland vor, auch von Bundesliga-Klubs gibt es Interesse. Ein Transfer bis zum kommenden Sommer ist weiterhin sehr wahrscheinlich“, schreibt Plettenberg weiter. Tatsächlich hatte der Sky-Reporter bereits Mitte Oktober berichtet, dass ein Wechsel 2025 sehr wahrscheinlich sei. Auch, weil es bislang eben noch keine Vertragsverlängerung gegeben hat. Der Kontrakt läuft noch bis 2026 und wird zu einem Problem, sollte er nicht verlängert werden. Schließlich könnten die Kölner dann wohl nur noch bis zum kommenden Sommer eine marktgerechte Ablöse kassieren.

Die aktuelle Torwartsituation bei den Kölnern wird dem FC bei Vertragsgesprächen sicherlich nicht behilflich sein. Zwar erklärte Gerhard Struber am Samstag, dass Urbig die Entscheidung pro Schwäbe sehr professionell aufgenommen habe, glücklich wird der junge Keeper dennoch nicht sein. Ein Wechsel zu den Bayern oder Bayer Leverkusen, wie bereits in den Sozialen Medien heiß diskutiert wird, ist zumindest zum jetzigen Zeitpunkt sehr unwahrscheinlich. Schließlich würde sich die Situation für den Keeper zunächst einmal nicht ändern, er wäre zwar in der Bundesliga bei einem Topverein, aber auch dort höchstens die Nummer zwei. Tatsächlich haben die Bayern den Keeper beobachtet, aber sicher nicht für die laufende Saison. Da steht bekanntlich Manuel Neuer im Tor, der Vertrag läuft noch bis zum Sommer. Ob die Bayern mit dem Weltmeister verlängern, ist vollkommen offen. Zunächst wäre aber wohl Alexander Nübel die wahrscheinlichste Nachfolger-Wahl. Dennoch soll sich Urbig auf der Liste der FCB-Scouts befinden.

Wie wahrscheinlich ist ein Winter-Wechsel?

Doch ist ein Winter-Wechsel des großen Talents aus Kölner Sicht wirklich realistisch? Ausgeschlossen ist er zumindest nicht, wenn auch nicht wahrscheinlich. Wenn es nach den Geißböcken geht, würden die FC-Bosse auch weiterhin gerne den Vertrag mit dem Keeper verlängern. Schließlich weiß man beim FC um das Potenzial, sieht in dem Youngster ein Aushängeschild des eingeschlagenen oder erklärten Wegs der Eigengewächse. Sollte Urbig aber seinen Vertrag nicht verlängern, und das ist natürlich legitim, dann werden die Kölner nur schwer um einen Verkauf spätestens im kommenden Sommer herumkommen. Denn ablösefrei wird man das große Torwarttalent sicher nicht gehen lassen wollen. Doch ein Transfer in diesem Winter ist Stand jetzt eher unwahrscheinlich. Das hängt auch mit der Personalie Schwäbe zusammen.

Dem 29-Jährigen hat man im Sommer gesagt, dass man ihm keine Steine in den Weg legen wolle. Das gilt wohl auch noch für den Winter, in dem der Keeper ja ursprünglich wechseln wollte. Ob das nach der Beförderung zur Nummer eins noch Stand hat, ist offen. Ein Wechsel ist aber nicht ausgeschlossen. Dann wäre Urbig natürlich wieder die Nummer eins. Christian Keller hatte am Samstagabend betont, dass die Torhüter-Entscheidung auch nicht bis zum 34. Spieltag fest getroffen sei. Heißt: Man wird sich beim FC durchaus die Leistungen von Schwäbe weiterhin anschauen. Zum in der vergangenen Woche ausgesprochenen „Luxusthema“ gehört nun mal auch, dass man keinen großen Leistungsunterschied zwischen den Keepern befürchtet. Da – wie berichtet – auch die Verträge von Philipp Pentke, Matthias Köbbing und Jonas Nickisch im kommenden Sommer auslaufen, wird man sich schon sehr komplexe Gedanken um die Torwartfrage machen.

Ein Schnellschuss scheint da eher unwahrscheinlich. Es sei denn, die ganz große Schatulle wird irgendwo für Urbig geöffnet. Dann könnte die Torwartfrage eine weitere schnelle Wende nehmen.


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Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Kommentar zur Torwartfrage

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Finkgräfe im Training

Es könnte alles so einfach sein, ist es aber nicht – ein Kommentar

Marvin Schwäbe beim Training des 1. FC Köln
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Es könnte alles so einfach sein, ist es aber nicht – ein Kommentar

Schon seit Saisonbeginn wird heftig über die Torhüter beim FC diskutiert. Nun ist die Torwartfrage ein weiteres Mal beantwortet. Doch die Antwort wirft Fragen auf. Dabei darf es nur einen einzigen Grund für eine solche Entscheidung geben. Ein Kommentar zur Torwartfrage beim 1. FC Köln.

Kaum eine Position wurde in den vergangenen Monaten beim FC so heiß diskutiert wie die des Keepers. Dabei ist das Problem ein hausgemachtes. Und das sollte es nicht sein. Ein Kommentar zur Torwartfrage beim 1. FC Köln.

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Lange war es ruhig um die Torhüterfrage beim 1. FC Köln. Spätestens seit vergangenem Montag und damit mitten in die erste Krise der aktuellen Saison gibt es ein neues Kapitel. Ein weiterer Abschnitt in einer mittlerweile doch langen und zugegeben auch ein wenig undurchsichtigen Geschichte. Die Ausgangslage: Der FC verfügt seit diesem Sommer über zwei Torhüter, die laut dem aktuellen Trainer beide herausragend sind. Mit Marvin Schwäbe haben die FC-Bosse erst im Sommer 23 den Vertrag verlängert, mit Jonas Urbig als großes deutsches Talent noch ganz schön viel vor. Beide Keeper haben ihre Qualitäten in den vergangenen Spielzeiten durchaus unter Beweis gestellt. Beide Keeper waren in der vergangenen Spielzeit die unumstrittene Nummer eins in ihrem jeweiligen Club und beide Keeper haben dementsprechend wohl auch wenig Lust, bei ihrem Verein nur die zweite Geige zu spielen.

So einfach ist es wohl doch nicht

Und da beginnt schon das Problem. Denn in dem Moment, in dem klar war, dass der FC – vielleicht aufgrund der Transfersperre, vielleicht aufgrund der Ansprüche des U21-Nationaltorhüters, wahrscheinlich aber auch eine Mischung aus mehreren Faktoren – bei Urbig kein weiteres Leihkonstrukt anstrebt, war auch klar, dass man in der Torwartfrage eine wichtige Entscheidung treffen müsse. Und eine Entscheidung, die nicht allen Beteiligten schmecken würde. Sollte Schwäbe tatsächlich – wie vom Verein auch am Samstagabend einmal mehr kommuniziert – frühzeitig seinen Wechselwunsch hinterlegt haben, dann kam dieses Abschiedsgesuch für die FC-Bosse wie gerufen und die Entscheidung pro Urbig wäre absolut nachvollziehbar und nur fair. Es gibt aber auch Schwäbes Erzählweise, die diesen Zeitablauf in Frage stellt und damit für ein kleines Geschmäckle sorgt.

So oder so hatte der Verein im Sommer eine Grundsatzentscheidung getroffen und damit auch jegliche weitere Diskussionen ganz einfach unterbunden. Urbig ist die Nummer eins, Schwäbe lege man keine Steine in den Weg. Punkt! Nur ist es anscheinend eben doch nicht so einfach. Zumindest hat die Torwartfrage viele Nebenschauplätze, die unheimlich viel Raum für Spekulationen, Ideen und Gerüchte lassen. Etwa, dass Urbig frühzeitig der Platz im Kasten zugesagt worden sei, um den jungen Keeper nicht zu verprellen, um sich die Chance offenzuhalten, den U21-Nationalspieler auch über den Vertrag bis zum Sommer 2026 hinaus zu halten. Schließlich weiß man beim FC um das große Talent, um das Interesse anderer, ja, auch größerer Vereine und um den Wert, den dieser Spieler in ein paar Jahren haben kann. In diese Diskussionen fließt mal immer wieder gerne der Name Florian Wirtz ein.

Hausgemachte Probleme

Die Geschichte schien bereits ein Ende gefunden zu haben, denn Schwäbe machte keinen Hehl daraus, den Verein dann auch in der Tat zu verlassen. Also nur Gewinner. Nun gibt es die Rolle rückwärts. Schwäbe spielte zuletzt gegen Holstein Kiel und am Samstagabend dann auch gegen Hertha BSC. Und ähnlich wie die Grundsatzentscheidung im Sommer, wirft diese Abkehr von dem Dekret, das Christian Keller schon vor der Verpflichtung von Gerhard Struber ausgerufen hat, erneut Fragen auf und bietet erneut Raum für Spekulationen. Diese reichen von der Frage, warum jetzt diese Entscheidung, obwohl Urbig doch ein so großes Talent ist, über die Diskussion, ob der FC den Kampf um das Talent schon aufgegeben habe, oder den Verdacht, dass man so einen Nebenschauplatz aufmache, der von der Krise ablenken soll, bis hin zu der Option, dass die FC-Bosse Angst hätten, im kommenden Sommer ohne Keeper dazustehen.

Die Kritik, der FC würde von dem Prinzip des Entwicklungsclubs, das sich der Verein ja auf die Fahne geschrieben hat, abweichen, ist auch verständlich. Wenn es im Fall des Torhüters aber auch kein einfaches ist. Schließlich kann man einen jungen Keeper nicht mal eben für ein paar Minuten einwechseln, ihn ins kalte Wasser werfen. Entweder er spielt oder eben nicht. Natürlich kann auch ein Entwicklungsclub nicht den Leistungsgedanken eines Wettbewerbs hinten anstellen, nur weil er sich die besondere Ausbildung von Nachwuchskräften auferlegt hat. Und erst recht nicht aus Angst, einen Spieler sonst nicht mehr halten zu können, ihn unter Wert zu verlieren – auch, wenn genau das in der Vergangenheit schmerzhaft passiert ist. Nun aber haben die Kölner Verantwortlichen dem Torhüter das Vertrauen entzogen und das, obwohl sich Urbig wenig bis gar nichts zu Schulden hat kommen lassen.

Die Vorgehensweise irritiert

Das ist im Gedanken des Leistungsprinzips durchaus legitim und der aktuelle Erfolg könnte dem FC auch Recht geben, aber einmal mehr irritiert die Vorgehensweise, vielleicht auch nur die Kommunikation, die höchst unglücklich erscheint und sich insofern einreiht in den Umgang mit anderen Talenten wie beispielsweis Justin Diehl. Es ist schön zu hören, dass Urbig mit der Degradierung professionell umgegangen sei und man kann dem FC nur wünschen, dass der Verein es ähnlich professionell macht, sollte der Keeper dann einen Wechselwunsch präsentieren. Bei aller Professionalität, glücklich wird der 21-Jährige ganz sicher nicht sein. Unterm Strich ist diese Torwartdiskussion eine hausgemachte. Ein Problem, das sich der FC frühzeitig selbst geschaffen hat, durch weitere Versäumnisse, die man wohl aus der Welt hätte schaffen, zumindest aber anders moderieren hätte können.

Eigentlich könnte doch alles so einfach sein. In einer Welt, in der Fans, Woche für Woche ihr Geld beim Verein lassen, das Team anfeuern, es unterstützen und das sogar in einer Zeit, in der der Verein unglaubliche Fehler gemacht hat, die seinesgleichen suchen, um ihr Team gewinnen zu sehen, da kann es doch nur einen Grund für die Aufstellung geben: die Leistung. Alles andere, das Drumherum, das sollte lange in trockenen Tüchern sein, damit am Ende Befindlichkeiten oder Zukunftsperspektiven keine Rolle spielen. Doch so einfach ist es bekanntlich nicht.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Einzelkritik

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Alles zum Pokal

Medienbericht: Schwäbe gegen Hertha BSC im Tor

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Medienbericht: Schwäbe gegen Hertha BSC im Tor

Die Entscheidung ist offenbar gefallen. Wie Sky Sport berichtet gibt es bereits die Antwort auf die Torwartentscheidung beim 1. FC Köln: Marvin Schwäbe steht laut Sky gegen Hertha im Tor.

Viel ist diskutiert worden über die Nummer eins im Tor. Nun könnte es eine Entscheidung geben beim 1. FC Köln: Marvin Schwäbe steht laut Sky Sport gegen Hertha am Samstagabend im Tor

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Wirklich viel wollte Gerhard Struber am Donnerstag nicht verraten. Der Trainer des 1. FC Köln trat zwar deutlich lockerer vor die Kamera als noch am vergangenen Dienstag nach dem Pokalspiel, die viel diskutierte Torwartfrage ließ der Trainer aber offen. Die Diskussion hatte es überhaupt erst gegeben, nachdem Marvin Schwäbe am vergangenen Dienstag gegen Holstein Kiel überraschend ins Tor beordert wurde. Überraschend, weil der FC eigentlich vor der Saison eine Grundsatzentscheidung zu Gunsten von Jonas Urbig getroffen hatte. Der junge Keeper wurde beim FC schon vor Saisonstart zur Nummer eins ernannt. Nun aber die Kehrtwende. Die Aufstellung gebe erst am Samstag, hatte Struber noch am Donnerstag erklärt. Nun will Sky Sport aber die Entscheidung jetzt schon erfahren haben.

Schwäbe kehrt offenbar ins Tor zurück

Wie der TV-Sender Sky berichtet, wird Marvin Schwäbe nach dem Pokalerfolg über Kiel auch gegen Hertha BSC im Tor der Kölner stehen. Laut Bericht sollen die beiden Keeper auch schon informiert worden sein. Schwäbe hatte gegen die Störche die Null gehalten, allerdings auch recht wenig auf die Kiste bekommen. Wenn der Routinier gebraucht wurde, war er da. Wenn überhaupt strahlte der Keeper bei einem Schussversuch von Finn Porath eine kleine Unsicherheit aus, als er den Ball unglücklich wegfaustete. Die Torwartdiskussion sorgte auch für Brisanz, weil Urbig als eins der größten Talente des Landes gilt, der Vertrag nur bis zum Sommer 2026 läuft und es angeblich mehre Interessenten gibt. Unter anderem sollen die Bayern und Bayer Leverkusen ihre Fühler nach dem Keeper ausgestreckt haben.

Schwäbe stand vor der Begegnung gegen Kiel zuletzt vor einem halben Jahr im Tor, bei der Abstiegsniederlage gegen den 1. FC Heidenheim. Wie Schwäbe in der vergangenen Saison hat auch Urbig sich im bisherigen Saisonverlauf wenig zu Schulden kommen lassen. Einzig gegen den Hamburger SV und vielleicht gegen den Karlsruher SC war Urbig an Gegentoren nicht unschuldig. Schwäbe war in der vergangenen Saison die unumstrittene Nummer eins, die Grundsatzentscheidung, den Routinier auf die Bank zu setzen, kam insofern etwas überraschend. Fakt ist: Jonas Urbig gilt als besonders ehrgeizig. Nach zwei Jahren als Nummer eins bei Jahn Regensburg und Greuther Fürth hätte sich der Youngster wohl auch beim FC ungerne auf die Bank gesetzt. Die Entscheidung hatte sich bereits angekündigt, denn Struber hätte den Spekulationen am Donnerstag bereits einen Riegel vorschieben können.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Einzelkritik

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Alles zum Pokal

Urbig oder Schwäbe? Gerhard Struber lässt die Torhüterfrage weiter offen

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Urbig oder Schwäbe? Gerhard Struber lässt die Torhüterfrage weiter offen

Die Entscheidung ist möglicherweise schon gefallen, publik macht sie der Coach der Geißböcke erst am Samstag. Dann steht die Begegnung gegen Hertha BSC auf dem Spielplan des 1. FC Köln: Gerhard Struber lässt die Torwartfrage weiterhin offen.

Ob Marvin Schwäbe nach seinem Auftritt gegen Holstein Kiel auch gegen Hertha BSC im Kasten steht oder Jonas Urbig wieder zurückkehrt, ist noch nicht bekannt. Mit der Bekanntgabe der Entscheidung wartet man beim 1. FC Köln: Gerhard Struber lässt die Torwartfrage bis zum Samstagabend weiterhin offen.

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Die Torwartdiskussion um Marvin Schwäbe oder Jonas Urbig ist seit Anfang der Woche erneut hochgekocht. Der Trainer des 1. FC Köln hatte am Montag verkündet, dass im Pokal Schwäbe spielen würde. Zwar ist der Einsatz der Nummer zwei im Pokal keine Seltenheit, allerdings hatte man beim FC bekanntlich vor der Saison die Grundsatzentscheidung zu Gunsten von Urbig getroffen und diesem auch im ersten Pokalspiel gegen Sandhausen das Vertrauen ausgesprochen. Die Diskussion birgt zusätzlichen Zündstoff, weil es vor der Saison unterschiedliche Wahrnehmungen oder Erzählweisen des Zustandekommens der Entscheidung gegeben hat. Der FC erklärte, Urbig sei zur Nummer eins ernannt worden, nachdem Schwäbe seinen Wechselwunsch hinterlegt habe. Schwäbe berichtete vor einigen Wochen in einem Interview mit dem „Kicker“ von einem anderen Zeitablauf.#

Struber: „Die Aufstellung gibt es erst am Samstag“

So oder so stand der Routinier am vergangenen Dienstag im Pokal gegen Kiel erstmals seit dem Abstiegsspiel gegen Heidenheim im vergangenen Mai wieder in einem Pflichtspiel für die Kölner auf dem Feld. Der Keeper machte seine Sache gegen Holstein Kiel gut, wurde aber auch nicht wirklich groß gefordert. Wenn überhaupt zeigte Schwäbe eine einzige Unsicherheit bei einer etwas missratenen Faustabwehr. Dennoch strahlte der Keeper eine enorme Ruhe aus und verhalf den Kölnern somit wohl zu mehr Sicherheit. Unterm Strich stand am Ende eine Null auf der Anzeigetafel. Ein Einsatz gegen Hertha BSC am Samstag (20.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com) wäre somit durchaus möglich.

Wäre, weil die Torhütersituation beim FC weiterhin eine sehr komplizierte ist. Jonas Urbig gilt schließlich als eins der größten Torwarttalente des Landes und als umworben. Der FC würde gerne den Vertrag mit dem jungen Keeper verlängern, dazu ist es bislang aber nicht gekommen. Urbig Kontrakt läuft nur bis zum Sommer 2026, der Keeper könnte somit nur noch im kommenden Sommer gegen eine hohe Ablöse abgegeben werden. Der 21-Jährige gilt als besonders ehrgeizig, will nach den beiden Spielzeiten als Nummer eins in Regensburg und Fürth sicherlich nicht auf der Bank Platz nehmen. Insofern eine schwere Entscheidung. „Das ist ein Luxusthema. Ich fühle mich da einfach in einer komfortablen Situation“, sagte Gerhard Struber am Donnerstag, benannte den Keeper für Hertha aber nicht. „Die Aufstellung gibt es tatsächlich erst am Samstag. Ich kann nur eins vorwegnehmen: Ich habe zwei herausragende Torhüter zur Verfügung“, so der Coach.

Downs zurück im Training, Fragezeichen hinter Finkgräfe

Struber vermeidet also einmal mehr ein klares Statement. Der Kölner Trainer dürfte eigentlich kein Problem damit haben, Schwäbe wieder auf die Bank zu setzen, mit dem Argument des Pokal-Keepers. Das tut er noch nicht und lässt damit weiterhin Raum für Spekulationen. Damit ist zumindest sicher, dass es eine Torwartfrage beim FC überhaupt gibt und die Grundsatzentscheidung von vor der Saison wohl keine mehr ist. Struber nennt es Luxusthema, offensichtlich ist es aber ein Konkurrenzkampf, der da in Fahrt kommt und damit in der Tat ein Luxusproblem – ein selbst geschaffenes.

Zudem erklärte der Trainer, dass Damion Downs nach seiner Erkältung wieder dabei ist, Max Finkgräfe am Freitag zur Mannschaft stoßen soll. Hinter dem Linksverteidiger stehe aber noch ein dickes Fragezeichen. Sargis Adamyan und Mark Uth sind keine Option für Samstag.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Einzelkritik

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Alles zum Pokal

Marvin Schwäbe gegen Kiel in der Startelf

Marvin Schwäbe ist Torhüter beim 1. FC Köln
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Marvin Schwäbe gegen Kiel in der Startelf

Marvin Schwäbe kehrt am Dienstag in die Startelf des 1. FC Köln zurück. Das erklärte Gerhard Struber am Montag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Holstein Kiel. Der Keeper habe sich durch Leistungen empfohlen. Eine grundsätzliche Änderung wird das aber wohl nicht sein.

Dass es nach dem trostlosen Auftritt gegen Paderborn Änderungen beim FC gibt, kommt nicht überraschend. Diese Personalie vielleicht schon: Marvin Schwäbe kehrt am Dienstag in die Startelf des 1. FC Köln zurück. Das gab der Trainer auf der Pressekonferenz am Montag bekannt.

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Dass der 1. FC Köln gegen Holstein Kiel ein anderes Gesicht zeigen muss und will, ist nach den vergangenen Tagen und der aktuellen Saisonbilanz alles andere als überraschend. Insofern war es auch nicht verwunderlich, dass Gerhard Struber genau das in der Pressekonferenz am Montag vor dem Spiel gegen Kiel ankündigte. „Es war zwei Mal eine Leistung, die wir uns so nicht vorstellen. Aber wir wissen, was wir zu tun haben und auch schnell verändern können, um den nächsten Schritt zu machen“, sagte der Trainer. Und das ganz offensichtlich nicht nur vom grundsätzlichen Auftreten. „Es werden viele aktuelle Spieler das Vertrauen bekommen. Gleichzeitig wird es aber auch das ein oder andere frische Gesicht geben. Aufgrund der Matchbelastung schauen wir uns das heute noch mal an.“

Schwäbe kehrt zurück in die Startelf

Zwar wollte sich Struber nicht zu sehr in die Karten schauen lassen, doch eine Personalie sprach der Coach dann doch konkret aus: „Weil er so professionell unterwegs ist und uns im Training zeigt, wie wichtig er für die Mannschaft ist, wird Marvin Schwäbe von Beginn an starten“, sagte der Trainer. Dabei wird es sich aber voraussichtlich nicht um eine permanente Veränderung handeln. Schließlich ist Jonas Urbig gesetzt und war schon zum Ende der vergangenen Saison als Nummer eins auserkoren worden. Für das große Talent fand der Trainer besonders lobende Worte: “Jonas Urbig ist ein ganz großes Torwart-Talent. Ich habe in meiner Zeit als Fußballtrainer schon mit sehr guten Torhütern arbeiten dürfen. Er bringt dabei ein Profil mit, das ich so noch nicht gesehen habe”, sagte der 47-Jährige.

Urbig wird dem Vernehmen nach von zahlreichen Top-Clubs aus Europa beobachtet. Unter anderem sollen angeblich der FC Bayern München und Bayer Leverkusen ein grundsätzliches Interesse haben. Der Vertrag des Keepers läuft noch bis 2026 und könnte für den FC insofern zu einem Problem werden. Schließlich würden die Kölner nur im kommenden Sommer eine ordentliche Ablöse kassieren, sollte Urbig nicht verlängern. Ein gutes Argument wäre sicherlich die Rückkehr in die Bundesliga und natürlich ein Stammplatz, den der Keeper wohl bereits am kommenden Samstag wiederbekommt. Schwäbe liebäugelt unterdessen mit einem Abschied zum Winter. Der Keeper wollte den Verein bekanntlich schon im Sommer verlassen, fand aber keinen neuen Club. Zuletzt hatte Schwäbe bei der 1:4-Niederlage gegen Heidenheim für den FC ein Pflichtspiel bestritten. Nun bekommt er am Dienstag weitere Spielzeit.

Dicke Fragezeichen stehen weiterhin hinter Damion Downs sowie hinter Max Finkgräfe, die beide „ein bisschen kränkeln“, so der Trainer. Ansonsten fehlt auch Sargis Adamyan, der sich einen Faszienriss zugezogen hat. Zu der Personalie Mark Uth äußerte sich der Trainer nicht.


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Sky-Bericht: Wechsel von Urbig im Sommer „wahrscheinlich“ – eine Einordnung

Jonas Urbig vom 1. FC Köln im Tor
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Sky-Bericht: Wechsel von Urbig im Sommer „wahrscheinlich“ – eine Einordnung

Zuletzt war es ruhig geworden in der Torwartfrage beim 1. FC Köln. Nach der „Sport Bild“ in der vergangenen Woche berichtet nun auch „Sky“ von einem Interesse unter anderem der Bayern an Jonas Urbig. Grundsätzlich sei ein Wechsel im Sommer „wahrscheinlich“, heißt es. Es gibt erneut Transfergerüchte um Jonas Urbig.

Jonas Urbig spielt sich immer mehr in den Fokus in- und ausländischer Vereine. Unter anderem soll der FC Bayern München ein Auge auf den Torhüter der Geißböcke geworfen haben. Das bestätigt nach der „Sport Bild“ nun auch Sky-Transferexperte Florian Plettenberg. Es gibt erneut Transfergerüchte um Jonas Urbig.

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Die Situation war eigentlich unscheinbar, so normal, und hatte doch eine gewisse Strahlkraft. Timo Horn marschierte am Donnerstagmittag über den Platz des Franz-Kremer-Stadions, jenen Platz, auf dem er schon zig Male zuvor gestanden hat, um seinem ehemaligen Teamkollegen und Kontrahenten Marvin Schwäbe mit einem breiten Grinsen die Faust hinzustrecken. Ein Lächeln, ein wenig Smalltalk. Die aktuelle Nummer zwei des VfL Bochum unterhielt sich mit der aktuellen Nummer zwei des 1. FC Köln – nicht mehr und nicht weniger. Es ist ruhig geworden in der Diskussion um das Kölner Tor. Horn spielt dabei bekanntlich schon lange keine Rolle mehr. Schwäbe, der dem gebürtigen Kölner einst den Posten im FC-Gehäuse abgenommen hat, hat den Stammplatz ebenfalls verloren. Ausgerechnet Horns designierter Kronprinz ist mittlerweile Schwäbes Nachfolger.

Alexander Nübel als Nachfolger von Manuel Neuer vorgesehen

Doch während die beiden Ersatzkeeper am Donnerstag ihre selten gewordenen Minuten auf dem Platz einheimsten, musste Jonas Urbig am Freitag 90 Minuten auf der Bank ausharren. Der Keeper kam bei der U21 nicht zum Einsatz. Noah Atubolu vom SC Freiburg ist nach ausgeheilter Verletzung wieder zurück im deutschen Kasten. Ob die neue Kölner Nummer eins am Dienstag in Polen für den deutschen Nachwuchs zum Einsatz kommt, ist offen. Sicher ist nur, dass das Eigengewächs dann am darauffolgenden Freitag wieder ins Tor der Geißböcke beim Auswärtsspiel gegen den SV Darmstadt zurückkehren wird. Und gerade als es in der Keeper-Frage am Geißbockheim etwas ruhiger geworden ist, da wird es auch schon wieder unruhiger. Denn wie Sky berichtet, ist es „wahrscheinlich“, dass Urbig den FC im kommenden Sommer verlassen wird.

Schon in der vergangenen Woche berichtete die „Sport Bild“, dass der FC Bayern einen Blick und dann wohl auch direkt ein ganzes Auge auf den jungen Keeper geworfen habe. Kein Wunder, Urbig gilt schon seit Jahren als eins der größten Torwart-Talente des Landes. Laut dem Fachmagazin habe es auch in der vergangenen Saison Gespräche gegeben, die seien aber nicht sonderlich konkret gewesen. Wohl auch, weil es noch Gespräche zwischen Manuel Neuer und dem Rekordmeister gibt. Der Vertrag des Weltmeisters von 2014 läuft im kommenden Sommer aus, schon bald soll sondiert werden. Der designierte Nachfolger von Neuer steht eigentlich auch fest. Alexander Nübel soll Neuer beerben, ist zwar noch bis 2026 an den VfB Stuttgart verliehen, könnte aber auch schon im kommenden Sommer zurückkehren.

Florian Plettenberg: „Wir können sagen, dass die Bayern Jonas Urbig vom 1. FC Köln ganz genau beobachten“

So der eigentliche Plan. Zudem sagte Max Eberl erst vor kurzem: „Mit Manuel Neuer, Sven Ulreich, Daniel Peretz und Alexander Nübel ist der FC Bayern auf der Torhüter-Position heute und perspektivisch hervorragend aufgestellt.“ Doch laut Sky gibt es konkrete Ideen, wie es weitergehen kann, wenn dieser aktuelle Plan nicht zu Stande kommt. „Wir können sagen, dass die Bayern Jonas Urbig vom 1. FC Köln ganz genau beobachten“, sagt Florian Plettenberg. Laut dem Transferexperten von Sky soll das Preisschild zwischen fünf und sieben Millionen Euro liegen. Eine Vertragsverlängerung sei demnach von Seiten des Keepers nicht geplant. Urbig lägen laut dem TV-Sender aber auch Angebote aus dem In- und Ausland vor. Doch ist ein Wechsel der aktuellen Nummer eins wirklich realistisch?

Ausgeschlossen ist er schon mal nicht. Wenn ein Nachwuchsspieler auf seiner Position als eins der größten Talente des Landes gilt, zudem schon jetzt Stammkeeper eines Aufstiegskandidaten der 2. Bundesliga ist, dann ist es nur selbstverständlich, dass er auch in den Notizblöcken anderer Bundesligisten auftaucht. Urbig wird als Ausnahmetalent mit dann nur noch einem Jahr Vertrag Angebote bekommen, es wird sicherlich auch Gespräche früher oder später geben. Dass Urbig nach dann drei Spielzeiten als Nummer eins aber zu einem Verein wechselt, um dort auf der Bank zu sitzen, ist eher unwahrscheinlich. Wäre Urbig überhaupt schon so weit, beispielsweise die Nummer eins der Bayern zu sein? Der Torwartmarkt ist bekanntlich ein umkämpfter, auch im kommenden Sommer wird es nicht übermäßig viele freie Plätze als Nummer eins geben.

Die Torwartfrage bleibt ein Spannungsfeld

Zudem muss man sich Fragen, ob der FC nach den ganzen Vertrauensbeweisen die nächste Torwartfrage stellen will. Marvin Schwäbe gilt als ein möglicher Wechselkandidat im Winter. Sollte der Hesse den Verein wirklich in ein paar Wochen verlassen, wäre ein Wechsel von Urbig im Sommer schwierig und an die Verpflichtung eines neuen Keepers gebunden. Angesichts dieser Konstellation erscheint eine Ablöse von fünf bis sieben Millionen Euro zudem als gering. Sollten die Kölner den Aufstieg aber verpassen, könnte eine ganz andere Dynamik entstehen. Denn Urbig gilt als extrem ehrgeizig. Der Keeper will für sich persönlich schon den größten Erfolg und die Aussichten sind beim FC nicht die besten. Und dann ist da noch die Vertragslänge bei Urbig. Will Köln an Urbig, der auch als möglicher Nationalkeeper in einigen Jahren gehandelt wird, noch gutes Geld verdienen, ist bei der aktuellen Vertragslage (bis 2026) der kommende Sommer wohl die wahrscheinliche Wechselperiode. Die Torwartfrage bleibt beim FC so oder so ein gewisses Spannungsfeld.


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Zum achten Mal zu Null: Jonas Urbig überragt in der 2. Bundesliga

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Zum achten Mal zu Null: Jonas Urbig überragt in der 2. Bundesliga

Mit dem 1:0-Sieg bei Eintracht Braunschweig hat Greuther Fürth seine Aufstiegsambitionen untermauert. Ein Erfolgsgarant war einmal mehr Jonas Urbig. Zum achten Mal blieb die Kölner Leihgabe zu Null. Das ist Liga-Bestwert. Die nächste große Herausforderung wird wohl das Duell mit Marvin Schwäbe.

Er gilt als eins der größten Kölner Versprechen, ist aktuell aber ein Erfolgsgarant in der 2. Bundesliga bei Greuther Fürth: Jonas Urbig überragt in Liga zwei. Die Leihgabe des 1. FC Köln ist der Erfolgsgarant der Fürther.

Der Wechsel war durchaus mit Fragezeichen verbunden. Als Jonas Urbig im Sommer auf Leihbasis zu Greuther Fürth ging, war zumindest die Position im Kasten der Mittelfranken alles andere als vergeben. Mit Andreas Linde verfügt Fürth über einen gestandenen Torhüter, der in Schweden einst als großes Talent galt, bereits für seine Nationalmannschaft und in weit mehr als 200 Liga-Pflichtspielen im Kasten stand. Der 30-Jährige war bei den Kleeblättern zwar nicht unumstritten, dass Urbig aber direkt seine Rolle übernehmen würde, war ebenfalls fraglich. Der FC steckte in die Leihe große Hoffnungen. Denn die Kölner haben mit Urbig viel vor, wissen um das Talent, sehen den jungen Keeper in der kommenden Spielzeit als Herausforderer für die aktuelle Nummer eins Marvin Schwäbe.

Zum achten Mal zu Null

Dafür braucht der Keeper allerdings Einsatzzeit. Und da er diese beim FC in dieser Saison wohl eher nicht bekommen hätte, war die Leihe der nächste logische Schritt. Und die zahlt sich zunehmend aus. Urbig ist in Fürth nicht nur der unumstrittene Stammkeeper, der 20-Jährige ist Leistungsträger. Das zeigte er einmal mehr am vergangenen Samstag bei Eintracht Braunschweig. Urbig hielt seinen Kasten sauber, hatte großen Anteil am 1:0-Erfolg der Kleeblätter. Sechs Schüsse brachte die Eintracht auf sein Tor, nicht einmal geriet Urbig in Schwierigkeiten. Bereits zum sechsten Mal in Serie ging Fürth somit als Sieger vom Platz – jedes Mal zu Null. Durch den Erfolg kletterte die Spielvereinigung auf den fünften Tabellenplatz, die Aufstiegsplätze sind in Reichweite. Für Urbig war es die achte weiße Weste in der aktuellen Saison – kein Zweitliga-Keeper spielte öfter zu Null. Mit 16 Gegentreffer gehört das Kölner Eigengewächs auch zu den Stammkeepern mit den wenigsten Gegentoren. Alleine acht davon kassierte Urbig zu Beginn der Spielzeit gegen Hertha BSC (5) und Hannover 96 (3).

Die schwere Phase zum Saisonauftakt ist scheinbar spurlos am Torhüter vorbei gegangen. Nachdem sich Urbig schon in der vergangenen Spielzeit bei Jahn Regensburg im Torwart-Duell durchgesetzt hat, hat er nun erneut den Kampf um die Position im Kasten für sich entschieden. „Wir können zu hundert Prozent davon ausgehen, dass er weiter an sich arbeitet, weil er sehr ehrgeizig ist“, sagte FC-Trainer Steffen Baumgart in der vergangenen Woche. „Dann sind wir überzeugt, dass wir auf lange Sicht nicht nur einen guten Torhüter in Köln haben, sondern auch in Deutschland.“ Schon jetzt hütet der Euskirchener auch das Tor der deutschen U21. Allerdings als Nummer zwei hinter Noah Atubolu, der beim SC Freiburg mit seinen 21 Jahren bereits Stammkeeper ist. Auch dieses Duell geht der Keeper an. Und dann steht da noch die Rückkehr ans Geißbockheim im Fokus. „Wenn man wie ich elf Jahre beim 1. FC Köln groß wird, träumt man davon, eines Tages im RheinEnergieStadion auf dem Platz zu stehen“, sagte Urbig im „Geißbockecho„.

Nächste Herausforderung: Duell mit Schwäbe

Dass Fürth den Keeper gerne behalten würde, steht nach den überragenden Leistungen wohl außer Frage. Immerhin hatte Fürths Trainer den jungen Kölner bereits im Sommer in höchsten Tönen gelobt. „Wir wissen schon, dass wir mit Jonas jemanden haben, der auch mit dem Ball am Fuß höchsten Ansprüchen genügt“, sagte Alexander Zorniger im August. Eine Qualität, die auch Steffen Baumgart bei seinen Keepern fordert. Und so wird das Intermezzo in Fürth im Sommer mit großer Wahrscheinlichkeit enden und Urbig sich dem nächsten Keeper-Duell stellen. Nach Dejan Stojanovic in Regensburg und Alexander Linde in Fürth wird dann der Gegner Marvin Schwäbe heißen.

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Schwarzer Nachmittag für FC-Kepper Jonas Urbig

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Schwarzer Nachmittag für FC-Kepper Jonas Urbig

Für Jonas Urbig und Greuther Fürth verlief der Spieltag in der 2. Bundesliga alles andere als erfreulich. Die Spielvereinigung unterlag Hertha BSC 0:4 und dem jungen Keeper unterlief ein folgenschwerer Patzer.

Nach dem erfreulichen Kantersieg über Paderborn zum Saisonauftakt läuft es für Jonas Urbig und Greuther Fürth in der 2. Bundesliga alles andere als rund. Am Samstagnachmittag kassierte die Spielvereinigung eine 0:5-Klatsche. Es wurde ein schwarzer Nachmittag für Jonas Urbig.

Nach dem deutlichen 5:0-Erfolg über den SC Paderborn am 1. Spieltag der 2. Bundesliga Ende Juli, ist Greuther Fürth wieder auf dem Boden der Tatsachen wieder angekommen. Nach einer 1:2-Niederlage gegen Holstein Kiel und einem Remis gegen St. Pauli setzte es am Samstag eine bittere Klatsche gegen die bis dahin punktlose Hertha BSC. Und daran war Jonas Urbig nicht ganz unschuldig. Berlin begann überraschend druckvoll, lief Fürth früh an und sorgte damit offenbar für Verunsicherung. Der Keeper, der in dieser Saison vom FC an Fürth ausgeliehen wurde, wurde unter Druck angespielt und schoss anschließend Haris Tabakovic so unglücklich an, dass der Ball ins Tor abprallte. Noch vor dem Wechsel erhöhte Marten Winkler auf 2:0 für den Hauptstadtklub. Im zweiten Abschnitt musste Urbig noch weitere drei Mal hinter sich greifen, allerdings war er bei den weiteren Gegentoren chancenlos.

Maxi Schmid schon mit zwei Torvorlagen

Der FC hatte Jonas Urbig und Tim Lemperle an Greuther Fürth verliehen, in der Hoffnung die beiden Youngster würden durch Spielpraxis näher an die Kölner Profis herangeführt werden. Tatsächlich gehören Urbig und Lemperle zum Stammpersonal des Zweitligisten und konnten ihre Marktwerte bereits erhöhen. Gool.ai berechnet den aktuellen Marktwert des Keepers auf 345.000 Euro ein, zu Saisonbeginn lag er noch bei 300.000, der von Lemperle stieg im gleichen Zeitraum von einer auf 1.3 Millionen Euro. Beide Spieler kamen gegen die Hertha ein weiteres Mal von Beginn an zum Einsatz. Lemperle hatte aber so gut wie gar kein Zugriff auf das Spiel. Bislang kommt Lemperle auf ein Saisontor.

Für Maxi Schmid scheint sich der Wechsel nach Holland derweil gelohnt zu haben. Der 20-Jährige stand in allen drei Ligaspielen in der Startelf und bereitete bereits zwei Tore für seinen neuen Arbeitgeber vor. Roda Kerkrade führt aktuell die zweite niederländische Liga an. Marvin Obuz spielt am Abend mit Rot-Weiss Essen gegen Preußen Münster. Bislang kommt der Offensivspieler auf drei Einsätze bei Essen, er bereitete ein Tor vor.

 

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