Nach Leihabbruch von Chilohem Onuoha: Können sich auch weitere Leihspieler des 1. FC Köln für mehr empfehlen?

Julian Pauli beim Training des 1. FC Köln
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Nach Leihabbruch von Chilohem Onuoha: Können sich auch weitere Leihspieler des 1. FC Köln für mehr empfehlen?

Mit Chilohem Onuoha wird ein vielversprechender Leihspieler den 1. FC Köln bereits im Winter fest verlassen. Allerdings sollen die Geißböcke ein Rückkaufrecht im Vertrag verankert haben. Auch bei anderen Akteuren läuft es gut: Diese Leihspieler des 1. FC Köln empfehlen sich für mehr.

Etwas überraschend wird die Leihe von Chilohem Onuoha abgebrochen. Der Stürmer wechselt aus der dritten Liga nach Portugal. Dem Vernehmen nach hat der FC aber ein Wiederkaufsrecht. Onuoha war 2024 zum FC gewechselt und aufgrund des Registrierungsverbots direkt verliehen worden. In der dritten Liga sollte der Angreifer auf die Profimannschaft vorbereitet werden, nun folgt für den 20-Jährigen der nächste Karriereschritt. Auch andere verliehene Spieler arbeiten an ihrer Zukunft. Diese Leihspieler des 1. FC Köln empfehlen sich für mehr.

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Rasmus Carstensen: Nachdem der Rechtsverteidiger in der vergangenen Saison schon bei Lech Posen überzeugte und mit dem polnischen Club Meister wurde, findet sich der 24-Jährige auch bei seinem nächsten Leihverein gut zurecht. Carstensen ist bei Aarhus Stammspieler und Leistungsträger, trug sich bereits in die Torschützenliste ein und ist fester Bestandteil der Mannschaft. Beim FC glaubt man in des aber wohl nicht an den Durchbruch in der Bundesliga. Und dennoch könnte sich die Leihe für die Geißböcke auszahlen, denn der dänische Erstligist hat sich dem Vernehmen nach eine Kaufoption im Vertrag verankern lassen. Und Carstensen tut aktuell viel dafür, dass dieses auch gezogen wird.

Über Spielpraxis zurück zum FC?

Elias Bakatukanda: Für Blau-Weiss Linz verläuft die Saison alles andere als ideal. Der Club belegt aktuell den letzten Tabellenplatz. An Bakatukanda liegt das allerdings eher nicht. Der Abwehrspieler gehört in aller Regel zum Stammpersonal und hält die Defensive meist zusammen. Rein persönlich geht das Leihkonstrukt als auf. Bakatukanda sammelt seit anderthalb Jahren jede Menge Spielpraxis in der höchsten österreichischen Klasse und empfiehlt sich damit für mehr. Eine Rückholaktion in diesem Winter ist aber mehr als unwahrscheinlich. Bakatukanda soll auch weiterhin Spielpraxis sammeln. Wie es für den Innenverteidiger in der kommenden Saison weitergeht, ist noch nicht klar.

Julian Pauli: Auch das zweite Kölner Eigengewächs soll über Spielpraxis wieder an die Profis herangeführt werden. Der Innenverteidiger war schon in der vergangenen Saison Teil der Profi-Mannschaft. Bei Dynamo Dresden gehört Pauli nach seiner Verletzung wieder zum Stammpersonal, aber auch bei dem in London geborenen Abwehrspiel deutet gerade nichts auf eine verfrühte Rückkehr hin. Im kommenden Sommer dürfte der 20-Jährige wieder Teil des Kölner Profi-Kaders sein.

Mansour Ouro-Tagba: Das Thema Leihabbruch erfuhr der Stürmer im vergangenen Winter. Damals wurde der 20-Jährige von einer Leihe aus Regensburg zurück ans Geißbockheim geholt. In der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart läuft es in dieser Saison deutlich besser. In 14 Begegnungen erzielt der Stürmer sechs Tore und bereitete drei weitere Tore vor. Eigentlich Grund genug, dass die Schwaben Gebrauch von ihrer Kaufoption machen könnten. Allerdings tauchten vor einigen Wochen Gerüchte auf, dass die geforderte Ablösesumme bei erstaunlich hohen zwei Millionen Euro liegen soll.


Julian Pauli muss frühzeitig vom Platz, Pacarada möglicherweise schwerer verletzt

Julian Pauli vom 1. FC Köln
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Julian Pauli muss frühzeitig vom Platz, Pacarada möglicherweise schwerer verletzt

Bitteres Debüt für den Kölner Youngster des 1. FC Köln: Julian Pauli muss verletzt vom Platz. Auch für Leart Pacarada verlief der erste Einsatz für den neuen Arbeitgeber besonders bitter. Der Linksverteidiger hat sich wohl am Knie verletzt.

Das hat er sich sicherlich anders vorgestellt, der Linksverteidiger des 1. FC Köln: Julian Pauli muss verletzt vom Platz. Das gleiche gilt für Leart Pacarada. Lange stand der ehemalige Kölner für den 1. FC Heidenheim nicht auf dem Platz.

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Nach bereits sieben Minuten war Schluss. In der Partie des 1. FC Heidenheim gegen Dortmund musste Leart Pacarada, der erst kürzlich nach seiner Ausbootung durch Lukas Kwasniok zum FCH gewechselt war, bereits kurz nach dem Anpfiff vom Platz. Der Linksverteidiger verletzte sich in der fünften Minute des Spiels so schwer, dass es nicht mehr weiterging für den 30-Jährigen. Von Betreuern gestützt musste der Nationalspieler des Kosovo den Platz verlassen. Ein besonders bitterer Schlag für den Abwehrspieler. Denn bereits in der vergangenen Saison war Pacarada bei den Geißböcken von Verletzungen geplagt und fiel aus. Pacarada war ohne Fremdeinwirkung im Rasen hängen geblieben und verletzte sich wohl am Knie. Nach dem Sturz blieb Pacarada auf dem Rasen liegen, schrie und hielt sich die Hände vors Gesicht.

Verletzungspause statt Einsatzzeit?

Und das ausgerechnet bei seinem ersten Einsatz für seinen neuen Arbeitgeber. In der vergangenen Partie gegen RB Leipzig war der Ex-Kölner nicht zu Einsatzzeit gekommen und verfolgte die Begegnung von der Bank aus. Nun könnte eine längere Verletzungspause die Aussicht auf mehr Spielzeit, die den 30-Jährigen wohl mit zum Wechsel nach Heidenheim bewogen hat, zu Nichte machen. Eine Diagnose steht noch aus. Im Sky-Interview äußerte sich jedoch Trainer Frank Schmidt zur Verletzung. So habe Pacarada berichtet, dass es „mehrfach geknackt“ habe. Der Trainer spricht von einer „schweren Verletzung“. Eine Kreuzbandverletzung kann bislang noch nicht ausgeschlossen werden. Auch Julian Pauli spielte die erste Begegnung für seinen neuen Club nicht zu Ende. Der Youngster der Geißböcke steht aktuell bei Dresden unter Vertrag.

Im Duell gegen die SV Elversberg stand Pauli in der Anfangsformation, doch der Innenverteidiger musste nach einer Stunde mit einer muskulären Verletzung im Oberschenkel vom platz. Auch bei Pauli steht eine erste Diagnose aus. Dresden spielte gegen den Aufstiegskandidaten 2:2.


Leihe zu Dynamo Dresden: Darum ist der Wechsel für Julian Pauli der richtige Schritt

Julian Pauli vom 1. FC Köln
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Leihe zu Dynamo Dresden: Darum ist der Wechsel für Julian Pauli der richtige Schritt

Die Leihe von Julian Pauli nach Dresden wird viel von FC-Fans diskutiert. Einige Anhänger hätten sich gewünscht, dass sich das Talent in der Bundesliga beweist. Bei genauerem Hinsehen ist die Leihe aber wohl eine gute Entscheidung vom 1. FC Köln: Darum ist die Leihe von Julian Pauli sinnvoll.

Für ein Jahr soll Julian Pauli bei Dynamo Dresden Spielpraxis sammeln, um sich zu entwickeln. Diese Einsatzzeiten hätte das Talent womöglich nicht bekommen beim 1. FC Köln: Darum ist die Leihe von Julian Pauli sinnvoll.

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Bei den ersten beiden Pflichtspielen gegen Jahn Regensburg und Mainz 05 fehlte Julian Pauli im Kölner Kader. Und anscheinend konnte ihm Lukas Kwasniok nicht versprechen, dass das Talent in den nächsten Wochen deutlich bessere Chancen auf Einsatzzeit hat. Darum wurde nun eine andere Lösung gefunden: Der Innenverteidiger wechselt für ein Jahr auf Leihbasis zu Dynamo Dresden und verlängert seinen Vertrag bis 2028. Aber nicht alle FC-Fans scheinen mit der Entscheidung für eine Leihe zufrieden zu sein. So tun einige Anhänger auf Social Media ihren Unmut kund. Sie hätten es gerne gesehen, dass sich der 20-Jährige bei den Geißböcken in der Bundesliga beweist.

Große Konkurrenz beim FC

So ist ein Punkt, ob Pauli sich wirklich nicht durchsetzen kann. Häufig wird argumentiert, dass der Youngster doch den Konkurrenzkampf gegen Joel Schmied, der in den ersten beiden Partien jeweils in der Startelf stand, für sich entscheiden könnte. Und vielleicht hätte das Eigengewächs das über die Spielzeit sogar schaffen können. Kwasniok, der beide durchgehend im Training sieht und einschätzen kann, scheint davon aber nicht so überzeugt. Ansonsten hätte er den Wechsel vielleicht verhindert. Außerdem spielte sich Schmied in der Vorbereitung in den Vordergrund und überzeugte mit guten Leistungen. Und auch in den ersten beiden Pflichtspielen ließ sich der Schweizer nichts zu Schulden kommen und lieferte solide ab. Daher wäre es für Pauli ein recht weiter Weg gewesen, um den 26-Jährigen zu verdrängen.

Zusätzlich verpasste der Youngster einen großen Teil der abgelaufenen Saison verletzungsbedingt und verlor seinen Stammplatz. In der Kölner Vorbereitung fiel der Innenverteidiger dann wieder durch eine Blessur im Trainingslager für einige Wochen aus. Die Folgen davon sind für Kwasniok ein Grund, warum die Leihe nach Dresden sinnvoll ist. „Wenn du jung bist und einen kometenhaften Start hingelegt hast, der so nicht abzusehen war, und dann auch eine Durststrecke mitmachen musst, dann muss du auch wieder in den Rhythmus kommen. Er hatte ja auch wieder leider eine Verletzung. Wenn man sich die Situation bei uns in der Innenverteidigung anschaut, dann wäre es nicht so sicher gewesen, dass er jedes Spiel bei uns macht und für die Entwicklung eines jungen Spielers ist Spielzeit unabdingbar“, so der Coach.

Minuten in zweiter Liga statt Bankplatz in der Ersten

Denn neben Schmied gibt es noch einige andere Profis, die in der Defensive für die erste Elf in Frage kommen. Da sind zum Beispiel der erstmal wohl gesetzte Timo Hübers sowie die Neuzugänge Tom Krauß und Cenk Özkacar, die sich bis jetzt gut präsentiert haben. Und der teuerste Neuzugang des Sommers Rav van den Berg kam wie Pauli noch auf keine Minute. Das lag aber nur daran, dass der Niederländer noch einen Trainingsrückstand aufzuholen hatte, weil er vor seinem Wechsel nur individuell trainiert hatte. Jetzt brennt der 21-Jährige aber auf sein Debüt. „Ich will spielen. Ich bin bereit. Jetzt liegt es am Trainer“, so der Innenverteidiger nach dem Training am Donnerstag.

Dass sich die Neuverpflichtung viel Einsatzzeit erarbeiten wird, darf als sehr wahrscheinlich angesehen werden. Zum einen soll der Verteidiger über ein großes Potenzial verfügen. Zum anderen kann es sich der FC nicht leisten, einen Profi für fixe acht Millionen Euro zu verpflichten, der dann nur auf der Bank sitzt. Und Kwasniok möchte sicher nicht, dass der teuerste Zugang unzufrieden ist. Bei der großen Konkurrenz hätte es Pauli schwer, auf ausreichend Minuten zu kommen. Und Einsatzzeit ist nunmal – wie auch sein Trainer betont – das Wichtigste für die Entwicklung bei jungen Spielern. Dabei dürfte es für den 20-Jährigen besser sein, mehr in der zweiten Liga auf dem Platz zu stehen als ein wenig in der Ersten.

Einsatzzeit in Dresden „kein Selbstläufer“

Sicher hat der Innenverteidiger einen potenziellen Stammplatz natürlich auch in Dresden nicht. So meinte Kwasniok zur Leihe, dass es „kein Selbstläufer“ sei, dass Pauli in Dresden spielt. Denn wie einige frühere FC-Leihspieler leidvoll erfahren mussten, kann man sich auch beim Leihverein hauptsächlich auf der Bank wiederfinden. Chilohem Onuoha etwa kam in der abgelaufenen Saison bei seiner Leihe zum SC Verl nur auf 584 Minuten in der dritten Liga. Oder 2022/23 lief Noah Katterbach bei seiner zweiten, halbjährigen Leihe zum FC Basel nur in sechs Partien auf.

Gleichzeitig gibt es aber gerade beim 1. FC Köln einige positive Beispiele. Profis wie zuletzt Jonas Urbig und Tim Lemperle entwickelten sich bei ihren Leihen weiter und schafften im Anschluss (zeitweise) den Durchbruch in der Domstadt. Einen ähnlichen Weg könnte Pauli gehen. Die Qualität, um sich bei Dynamo durchzusetzen, hat der 20-Jährige auf jeden Fall. Das bewies der Innenverteidiger beim FC zu Beginn der vergangenen Spielzeit. Durch diese Erfahrungen von vor einem Jahr kennt der Verteidiger außerdem die Liga schon, braucht darum wohl weniger Eingewöhnungszeit. Auch füllt das Kölner Eigengewächs in Dresden eine Lücke. So soll der Verein schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einer Verstärkung für den zentralen Teil der Abwehrkette gewesen sein. Es ist daher schon wahrscheinlich, dass Pauli dort auf Einsatzzeit kommen wird und diese seiner Entwicklung hilft. Daher ergibt die Leihe für ihn durchaus Sinn, um sich in Zukunft hoffentlich in der Bundesliga bei den Geißböcken etablieren zu können.


Offiziell: Julian Pauli verlängert seinen Vertrag und wechselt per Leihe zu Dynamo Dresden

Julian Pauli vom 1. FC Köln
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Offiziell: Julian Pauli verlängert seinen Vertrag und wechselt per Leihe zu Dynamo Dresden

Es hatte sich in den vergangenen Tagen schon angedeutet, jetzt ist es auch offiziell verkündet vom 1. FC Köln: Julian Pauli geht auf Leihbasis zu Dynamo Dresden.

Kurz nach dem Transfer von Leart Pacarada haben die Geißböcke den nächsten Abgang zu verzeichnen. Dieses Mal ist es aber kein endgültiger Abschied vom 1. FC Köln: Julian Pauli geht auf Leihbasis zu Dynamo Dresden.

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In den ersten beiden Pflichtspielen war Julian Pauli nicht für den Kader nominiert worden. Das wird zum Teil daran gelegen haben, dass der Youngster sich im Trainingslager verletzt hatte und so einige Wochen der Vorbereitung verpasste. Aber auch die Konkurrenz auf seiner Position in der Innenverteidigung ist durch die Transfers von Cenk Özkacar und Rav van den Berg deutlich angewachsen. Daher wäre unklar, ob der 20-Jährige auf ausreichend Spielzeit kommen würde, um seine Entwicklung voranzutreiben. Jetzt haben Verein und Spieler eine Lösung für das Problem gefunden: Der Innenverteidiger wechselt für ein Jahr auf Leihbasis zu Dynamo Dresden. Außerdem verlängert er seinen Vertrag in der Domstadt bis 2028.

Spielpraxis in der zweiten Liga

In der zweiten Liga soll das Kölner Eigengewächs regelmäßig auf Spielpraxis kommen und sich so weiterentwickeln. Dabei wartet auf Pauli sehr wahrscheinlich der Abstiegskampf. Dresden gilt als Aufsteiger als einer der Abstiegskandidaten, hat nach drei Partien in der Liga zwei Niederlagen und einen Sieg auf dem Konto. Im Kampf um den Klassenerhalt soll der 20-Jährige wertvolle Erfahrungen sammeln. „Julian hat in seinem ersten Profijahr eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt und sich direkt als Stammspieler etabliert. Nach seiner langen Verletzungspause ist der Schritt nach Dresden nun genau der richtige, um den fehlenden Rhythmus zurückzugewinnen und seine Entwicklung konsequent fortzusetzen. Dass er seinen Vertrag verlängert und sich damit klar zum FC bekennt, freut uns enorm. Wir werden ihn auf seinem Weg eng begleiten – in der Überzeugung, dass er gestärkt zurückkommen und perspektivisch eine wichtige Rolle in unserer Bundesliga-Mannschaft einnehmen wird“, sagt FC-Sportdirektor Thomas Kessler.

Auch Pauli selber findet die Vertragsverlängerung mit der Leihe zu Dynamo einen guten Schritt. „Ich spüre großes Vertrauen beim FC und freue mich, dass wir bis 2028 verlängert haben. Wir haben offen miteinander gesprochen und sind gemeinsam zu dem Ergebnis gekommen, dass mir ein Jahr regelmäßige Spielpraxis für meine Zukunft sehr helfen wird. Mein Wunsch ist es, dauerhaft eine sportlich wichtige Rolle beim FC in der 1. Bundesliga zu spielen. Bei Dynamo Dresden kann ich mich auf einem sehr hohen Niveau bestmöglich darauf vorbereiten und freue mich auf diese Aufgabe“, so der 20-Jährige.

Aus der Kölner Jugend zu den Profis

Pauli war 2021 von Borussia Dortmund in die U17 der Geißböcke gekommen. In der Zeit vor seinem Wechsel hatte das Talent aber eine sehr schwierige Phase. „Ich hatte, das kann man schon sagen, einen Burnout“, sagte der Innenverteidiger dazu in der FC-Doku „Geliebter Fußballclub“. Er habe sogar ans Aufhören gedacht. Beim FC gelang ihm dann aber der Neuanfang und der Spaß am Fußball kehrte zurück. Vor einem Jahr schaffte das Eigengewächs dann den Durchbruch bei den Profis. Auch wegen der Transfersperre war der Youngster an den ersten 14 Spieltagen in der Kölner Innenverteidigung gesetzt. Dann setzte ihn jedoch eine Gehirnerschütterung monatelang außer Gefecht, sodass Pauli nur noch auf drei weitere Einsätze in der Liga kam und seinen Stammplatz verlor. Nun sollen es in dieser Saison bei Dynamo Dresden möglichst noch einige Einsätze mehr in der zweiten Liga werden.


Unsere Verlierer und Pechvögel der Vorbereitung des 1. FC Köln

Imad Rondic im Testspiel gegen Vitesse Arnheim
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Unsere Verlierer und Pechvögel der Vorbereitung des 1. FC Köln

Mehr als sechs Wochen arbeitet Lukas Kwasniok schon mit seinen neuen Spielern zusammen. Aber nicht alle konnten die Vorbereitung nutzen, um sich zu empfehlen beim 1. FC Köln: Das sind die Verlierer der Vorbereitung.

Das Erreichen der zweiten Runde des DFB-Pokals sowie fünf Siege in sechs Testspielen – Der FC sammelte in der Vorbereitung und im ersten Pflichtspiel ergebnistechnisch einige Erfolgserlebnisse. Ein paar Spieler blieben jedoch aus unterschiedlichen Gründen hinter den Erwartungen zurück beim 1. FC Köln: Das sind die Verlierer der Vorbereitung.

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Imad Rondic: Eigentlich wollte Imad Rondic nach einem schwachen ersten Halbjahr allen zeigen, was wirklich in ihm steckt. Das gelang dem Stürmer in der Vorbereitung jedoch nicht. So blieb der Bosnier in den meisten bisherigen Begegnungen blass und war im abschließenden Test gegen Atalanta Bergamo nicht mal mehr im Kader. Auf Nachfrage erklärte Lukas Kwasniok sogar, dass man dem 26-Jährigen mitgeteilt habe, dass er den Verein verlassen könne. Etwas weniger offensiv äußerte sich Sportdirektor Thomas Kessler: „Der Trainer hat viele Spieler im Kader gehabt. Die Wahl ist nicht auf ihn gefallen. Der Spieler kann sich darüber Gedanken machen, wie er seine Zukunft sieht.“ Damit könnte das Kapitel 1. FC Köln für den Angreifer trotz Vertrags bis 2029 nach nur einem halben Jahr schon wieder beendet sein.

Konkurrenzkampf in der Verteidigung

Dominique Heintz: Etwas zu Schulden kommen lassen hat sich Dominique Heintz in den Testspielen eher nicht. Aber der Routinier konnte sich auch nicht groß empfehlen. Das macht ihn jetzt zu einem der Verlierer der Vorbereitung. Denn auf seiner Position in der Innenverteidigung hat der FC mit Cenk Özkacar und Rav van den Berg deutlich nachgelegt. Und auch Joel Schmied hat sich für die Startelf empfohlen. Damit könnte der 32-Jährige, der in der Bundesliga auch starke Temponachteile hat, das Nachsehen im Konkurrenzkampf in der Defensive haben. Für den Pokal war der Routinier nicht vorgesehen.

Leart Pacarada: In der gleichen Situation wie Heintz steckt auch Leart Pacarada. Auf der Linksverteidiger-Position ist mit Kristoffer Lund bereits ein starker Konkurrent verpflichtet worden. Außerdem war der FC lange an Derrick Köhn interessiert. Hinter Ersterem ist der Kosovare ganz offensichtlich nur Reservist, wurde gegen Regensburg nicht berücksichtigt. Und in der Innenverteidigung, wo er in mehreren Testspielen zum Einsatz kam, wird es für den 30-Jährigen wegen der Neuzugänge mindestens genauso eng. So ist Pacarada wegen der Verpflichtungen einer der Verlierer der Vorbereitung und könnte sogar noch den Verein verlassen.

Harte Zeit für einige Talente

Denis Huseinbasic: Der Mittelfeldspieler ist einer der wenigen Transfers, die von Christian Keller verpflichtet wurden und durchgestartet sind. Gerade in der Premierensaison lief es besonders gut für den Nationalspieler Bosniens. Aktuell ist ein gewisser Abwärtstrend aber nicht mehr von der Hand zu weisen. Huseinbasic wurde am vergangenen Sonntag nicht für den DFB-Pokal nominiert, auch auf eine Berufung in die Nationalmannschaft wartete der Spieler vergeblich. Möglicherweise stehen die Zeichen nun sogar auf Abschied.

Youssoupha Niang: Eigentlich hätte Youssoupha Niang einer der Gewinner der Vorbereitung werden können, er wurde einer der großen Pechvögel. Der 19-Jährige spielte bei den Profis vor und machte seine Sache dabei so gut, dass er mit ins Trainingslager durfte. Dort hatte der Stürmer dann aber Pech: Denn im Training in der Steiermark fiel das Talent auf die Schulter und verletzte sich so stark, dass er operiert werden musste. Dadurch fällt Niang länger aus. Was besonders bitter ist, da ihm auch Sportdirektor Kessler attestierte, eine „erste Duftmarke“ gesetzt zu haben.

Pechvogel und Aussortierter

Julian Pauli: Ähnlich wie Niang erging es Julian Pauli. Der Abwehrspieler verletzte sich nach guten ersten Eindrücken ebenfalls im Trainingslager, hatte aber mehr Glück als der Stürmer. So handelte es sich bei dem Innenverteidiger nur um einen Bänderriss, inzwischen kann das Eigengewächs wieder mit trainieren. Allerdings ist der 20-Jährige wegen seiner Verletzung trotzdem einer der Pechvögel. Denn in seiner Abwesenheit hat sich wie bereits erwähnt zum einen in Joel Schmied ein Konkurrent mit einer guten Vorbereitung in den Vordergrund spielen können. Zum anderen sind mit Cenk Özkacar und Rav van den Berg gleich zwei neue Spieler für die Abwehrzentrale dazugekommen, die Pauli einen Platz streitig machen. Am Sonntag hätte der Innenverteidiger gerne gespielt, wurde aber nicht nominiert.

Sargis Adamyan: Neuer Trainer, neue Chance? Das galt nicht für Sargis Adamyan. Direkt beim ersten Testspiel gegen Bergisch Gladbach wurde der Angreifer nicht berücksichtigt und durfte darauf auch nicht mit ins Trainingslager fahren. Stattdessen musste der 32-Jährige mit der U21 trainieren. Beim FC ist der Stürmer komplett außen vor und soll sich einen neuen Verein suchen. So würden die Kölner zumindest sein immer noch hohes Gehalt loswerden. Ein möglicher Wechsel zum VfL Osnabrück stockte aber zuletzt. Adamyan und Florian Dietz stehen aktuell im Kader der Kölner U21.


Vom Aufstiegshelden aufs Abstellgleis? Etablierte Spieler wie Pacarada, Heintz und Co müssen sich dem Konkurrenzkampf stellen

Leart Pacarada und Dominique Heintz im Kölner Trainingslager
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Vom Aufstiegshelden aufs Abstellgleis? Etablierte Spieler wie Pacarada, Heintz und Co müssen sich dem Konkurrenzkampf stellen

Mit Rav van den Berg hat der FC bereits zehn Neuverpflichtungen getätigt. Das könnte auch Konsequenzen für einige langjährige Spieler haben beim 1. FC Köln: Einigen Aufstiegshelden droht das Abstellgleis.

In der abgelaufenen Saison wurden sie noch gefeiert, jetzt müssen sie um ihren Platz kämpfen beim 1. FC Köln: Einigen Aufstiegshelden droht das Abstellgleis. Denn der FC rüstet in allen Mannschaftsteilen gehörig für die Bundesliga auf.

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Er war in der abgelaufenen Saison einer der Dauerbrenner beim 1. FC Köln: Mit acht Vorlagen in 31 Einsätzen hatte Leart Pacarada einen gehörigen Anteil am Kölner Aufstieg. Ein Jahr zuvor in der Abstiegssaison hatte der Linksverteidiger seinen Stammplatz an Max Finkgräfe verloren. Doch in der zweiten Liga blühte der 30-Jährige auf und verdrängte mit guten Leistungen auch seinen jungen Konkurrenten wieder auf die Bank. Nun möchte der kosovarische Nationalspieler in der kommenden Spielzeit zeigen, dass er auch in der Bundesliga überzeugen kann. Doch das Blatt könnte sich erneut gegen Pacarada wenden. Denn mit Kristoffer Lund hat der FC bereits einen Linksverteidiger mit Ambitionen auf die Startelf verpflichtet und auch das Interesse an Derrick Köhn ist noch nicht gänzlich vom Tisch. Ersterer könnte Pacarada seinen Stammplatz jetzt schon streitig machen. Pacarada wurde für die Begegnung gegen Regensburg nicht nominiert.

Große Konkurrenz in der Defensive

Es könnte darum eng werden für Pacarada. Erst Recht, wenn wie geplant noch ein weiterer Linksverteidiger kommen sollte. Aber auch so ist nicht klar, auf wie viel Einsatzzeit der 30-Jährige kommen wird. Lund spielte gegen die Lombarden gut, zeigte sich vor allem offensiv gefährlich. Und auch in der Innenverteidigung, wo der kosovarische Nationalspieler in der Vorbereitung wie beim Spiel gegen Atalanta öfter ran musste, hat der FC mit Cenk Özkacar einen Linksfuß geholt. Der saß zwar im letzten Testspiel des Sommers noch auf der Tribüne, dürfte aber jetzt den Konkurrenzkampf anheizen. Und gegen Bergamo spielte auch Tom Krauß eine gute Rolle als linker Innenverteidiger. Darüber hinaus kommt auch noch Rav van den Berg dazu, der bei einer Ablösesumme von bis zu zehn Millionen Euro zumindest mittelfristig für die Startelf im Abwehrzentrum eingeplant sein dürfte. Wenn Pacarada also nicht noch wechseln sollte, könnte er in der Bundesliga trotz seiner guten Aufstiegssaison aufs Abstellgleis geraten.

Ähnlich geht es Dominique Heintz und Julian Pauli. Nachdem Letzterer vor allem vor seiner längeren Verletzung in der Hinrunde 2024/25 überzeugte, trug der Routinier vor allem nach dem ersten Drittel der Saison als Stammspieler zum Aufstieg bei. Durch die Verstärkungen in der Innenverteidigung könnte es wie bei Pacarada nun aber für beide eng werden. Bei Heintz steht sowieso die Frage im Raum, ob er noch die Qualität für die höchste deutsche Spielklasse hat. Besonders das Tempo des 32-Jährigen könnte zum Problem werden. Es könnte daher gut sein, dass der Linksfuß gegenüber Neuzugängen wie Özkacar und van den Berg das Nachsehen hat. Pauli dagegen hat bis jetzt noch nie in der Bundesliga gespielt. Es ist also nicht klar, ob das Talent schon die Reife für die erste Liga hat. Außerdem verpasste der 20-Jährige mit einem im Trainingslager erlittenen Bänderriss weite Teile der Vorbereitung und bekam so nicht die Chance, sich zu empfehlen. So droht auch dem Youngster ein Platz auf der Bank. Auch wenn die Kölner ihn deshalb vielleicht noch für Spielpraxis verleihen könnten.

Keine sicheren Plätze im zentralen und offensiven Mittelfeld

Das dürfte bei Denis Huseinbasic keine Option sein. Der 24-Jährige war in der abgelaufenen Spielzeit im zentralen Kölner Mittelfeld gesetzt und steuerte drei Tore und eine Vorlage bei. Nun ist die Konkurrenz jedoch deutlich größer und namhafter. Mit Tom Krauß kam ein potenzieller Stammspieler mit Bundesliga-Erfahrung dazu. Und Isak Johannesson war 2024/25 einer der besten Spieler der zweiten Liga, der gerade mit seiner Kreativität eine wichtige Facette ins Kölner Spiel bringen könnte. Außerdem gibt es ja sowieso noch den unumstrittenen Eric Martel. Huseinbasic hat natürlich schon eine Chance, auf Einsatzzeiten zu kommen. Dafür müsste er sich aber im Vergleich zur vergangenen Saison steigern, um nicht am Ende hinter den anderen nur Reservist zu sein. Gegen Regensburg reichte es nicht für den Kader.

Ein Konkurrenzkampf droht auch Linton Maina. Auch wenn der Außenspieler in der zweiten Liga wahrscheinlich der wichtigste Feldspieler des FC war. Aber gerade in der Offensive hinter der Spitze hat Trainer Lukas Kwasniok einige Optionen. Jakub Kaminski, Marius Bülter, Jan Thielmann, Said El Mala, Florian Kainz, Luca Waldschmidt und je nach Positionierung auch Johannesson – die Liste ist lang. Da kann auch ein Profi mit zweifellos vorhanden guten Anlagen wie Maina Probleme bekommen. So musste er im Test gegen Bergamo und auch schon zuvor in der Vorbereitung auf die linke Schienenspieler-Position ausweichen. Aber auch dort gibt es jetzt mit Lund und potenziell Köhn wie bereits beschrieben mehr Auswahl für den Coach. Trotzdem ist davon auszugehen, dass der 26-Jährige seine Chancen bekommen wird. Diese muss der Linksaußen aber auch nutzen. Ansonsten droht ihm wie einigen anderen Aufstiegshelden in der kommenden Saison die Bank.

Von Flügelflitzer bis Verletzungspech: Gewinner und Verlierer des Trainingslagers vom 1. FC Köln

Julian Pauli und Jakub Kaminski vom 1. FC Köln
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Von Flügelflitzer bis Verletzungspech: Gewinner und Verlierer des Trainingslagers vom 1. FC Köln

Am Samstag ist das Trainingslager der Kölner in Bad Waltersdorf zu Ende gegangen. Lukas Kwasniok hat seine Mannschaft sehr gefordert. Dabei konnten einige FC-Profis Duftmarken setzen, für andere lief es nicht so optimal beim 1. FC Köln: Das sind die Gewinner und Verlierer des Trainingslagers.

Nach einer Woche in Bad Waltersdorf lassen sich erste positive Tendenzen erkennen. Einige Akteure konnten sich in den Vordergrund spielen, andere waren eher Pechvögel beim 1. FC Köln: Das sind die Gewinner und Verlierer des Trainingslagers.

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In der Hotellobby des Spa Resorts Styria wirkte Jakub Kaminski fast schon unscheinbar, als er auf einen Gesprächspartner wartete. Nur wenige Tage zuvor hatte der polnische Nationalspieler aber selbstbewusst angekündigt, für FC-Trainer Lukas Kwasniok die erste Wahl sein zu wollen. Und Kaminski hat viel dafür getan, dass genau das auch eintreffen wird. In den Trainingseinheiten im Thermenstadion in Bad Waltersdorf war der 23-Jährige einer der Aktivposten, suchte in jeder Trainingsform das Dribbling oder das Eins-gegen-Eins und den schnellen Torabschluss. Seine gute Woche in der Steiermark krönte der Schienenspieler mit einem ganz starken Auftritt gegen Leicester City, bei dem er unter anderem Sebastian Sebulonsen das 1:0 auflegte.

Viel Konkurrenz

Dabei muss sich Kaminski gerade auf der linken Außenbahn großer Konkurrenz erwehren. Mit Shootingstar Said El Mala, Flügelspieler Linton Maina sowie Routinier Florian Kainz gibt es gleich drei Spieler, die auch ein Interesse an eben jeder Position haben. Mit den guten Eindrücken, die Kaminski hinterlassen hat, dürfte er mindestens Pluspunkte beim Kölner Coach gesammelt haben. Das gilt auch für Sebulonsen. Der Norweger war unmittelbar vor dem Trainingslager verpflichtet worden, reiste mit und fügte sich direkt in die Mannschaft ein. Nach außen wirkt der Rechtsverteidiger introvertiert, doch sportlich ist Sebulonsen voll da. Er erzielte gegen Leicester sein erstes Tor im FC-Trikot, bereitete weitere Großchancen vor und leitete einige Aktionen ein.

Den größten Hype löst aber nach wie vor Said El Mala aus. Der Offensivdrang des 18-Jährigen ist schon beeindruckend. El Mala sucht immer wieder das Eins-gegen-Eins, hat einen starken Abschluss, verpasst aber mitunter schon das rechtzeitige Abspiel. Wie gut sich der U19-Nationalspieler in der Bundesliga zurechtfinden wird, muss sich erst zeigen. Seine Chancen wird er aber bekommen. Ein Gewinn für den FC ist zweifelsohne der Verbleib von Eric Martel, der alleine schon aufgrund seiner Einstellung und Mentalität ein unheimlich wichtiger Faktor der Mannschaft sein kann. Martel kündigt an, die Entwicklung bis zum Winter abwarten zu wollen. Eine Vertragsverlängerung ist somit durchaus eine Option.

Verletzungen machen einen Strich durch die Rechnung

Eigentlich hätten es zwei Youngster noch in die Auswahl der Gewinner des Trainingslagers schaffen sollen. Doch Verletzungen machten den beiden einen Strich durch die Rechnung. So sind Youssoupha Niang und Julian Pauli mindestens die Unglücksraben des Trainingslagers. Dabei scheint die Verletzung von Niang deutlich schlimmer zu sein. Der Angreifer war auf die Schulter gefallen. Aktuell steht noch nicht fest, ob der Youngster operiert werden muss. Konservativ soll dagegen der Bänderriss von Pauli behandelt werden. Dennoch: beide Spieler werden dem FC wohl einige Wochen und damit wahrscheinlich auch zum Pflichtspiel-Auftakt gegen Regensburg fehlen.

Nicht so wirklich in Fahrt kam im Trainingslager auch Ragnar Ache. Der Stürmer blieb im Vergleich zu einigen anderen Offensivspielern blass und fiel kaum auf – war auch im Duell gegen Leicester City abgemeldet. Das aber sicher nicht nur aufgrund der eigenen Leistung. Ache soll beim FC eine Rolle spielen, die er so aus Kaiserslautern nicht kennt und die insofern mit einer gewissen Umgewöhnung einhergeht.


Die ersten Duftmarken sind gesetzt: Diese Spieler zeigen bereits gute Frühform

Ragnar Ache vom 1. FC Köln
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Die ersten Duftmarken sind gesetzt: Diese Spieler zeigen bereits gute Frühform

Lukas Kwasnoik hat sich im Testspiel gegen Bergisch Gladbach am Samstag erste Eindrücke von seinen Spielern machen können. Auch, wenn die Aussagekraft überschaubar ist, gab es erste Erkenntnisse beim 1. FC Köln: Diese Spieler überzeugten gegen Bergisch Gladbach.

Natürlich lief noch nicht alles rund, aber es gab schon die ersten Eindrücke beim 1. FC Köln: Diese Spieler überzeugten gegen Bergisch Gladbach.

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Lukas Kwasniok war der Stellenwert des Testspiels gegen den SV Bergisch Gladbach am Samstagnachmittag durchaus bewusst. „Die Sterne haben wir nicht vom Himmel gespielt. Das war nach fünf Trainingstagen nicht unbedingt erwartbar. Es geht immer darum, in den ersten Tagen Erkenntnisse zu gewinnen“, sagte der Coach. Und auch diese werden sich angesichts des Gegners, der gerade erst begonnenen Vorbereitung und der Fragezeichen im Kader in Grenzen gehalten haben. Wirklich viele Spielformen oder taktischen Varianten wird das Team bislang noch nicht eintrainiert haben. „Die Erkenntnisse sind die, dass es ein Anfang war und in keinster Weise mehr. Wir müssen intensiv an Ballbesitzstrukturen arbeiten. Auch das Spiel gegen den Ball. Damit werden wir im Trainingslager anfangen“, erklärte der Coach daher auch.

„Ein guter Einstand hat selten geschadet“

Und doch haben die ersten Spieler bereits Duftmarken gesetzt. Im ersten Abschnitt waren das in der Offensive vor allem Florian Kainz und Linton Maina. Und das nicht nur, weil die beiden die ersten beiden Tore vorbereiteten beziehungsweise erzielten. Beide Akteure werden sich einem harten Konkurrenzkampf stellen müssen. Denn mit Jakub Kaminski und Said El Mala hat der FC auf der Außenbahn noch einmal kräftig nachgerüstet. El Mala weilte noch im Sonderurlaub, scharrt aber laut der FC-Bosse bereits mit den Hufen und machte bei der U19-Europameisterschaft auf sich aufmerksam. Kaminski spielte in der zweiten Halbzeit und hatte dort auch seinen Anteil an zwei Treffern. Vor allem seine Laufwege zur Grundlinie mit dem Rückpass zum Offensivspieler scheinen ein Mittel werden zu können.

Erfrischend spielte Julian Pauli auf. Der 19-Jährige kam zu Beginn des zweiten Abschnitts und spielte seinen Stiefel souverän runter. Der gebürtige Londoner wirkte dabei sogar sicherer als so mancher gestandener Mannschaftskollege, was allerdings durchaus auch am Gegner und der Ausrichtung gelegen haben könnte. Denn im zweiten Abschnitt stand der FC einfach sicherer. Einen richtig guten Eindruck hinterließ vor allem aber Ragnar Ache, der nur einen Kurzeinsatz zum Einstand bekam. Ache kam zur zweiten Halbzeit und machte schließlich Platz für Malek El Mala. Zuvor hatte der Stürmer ein Tor geschossen, ein weiteres eingeleitet. „Es ist für jeden schön, wenn er ein Tor gemacht hat“, sagte Lukas Kwasniok. „Ich freue mich für die Jungs, wenn sie Tore erzielen – bei Ragnar nicht mehr als bei anderen. Aber ein guter Einstand hat selten geschadet.“

Und schon am Freitag hat Ache die Chance, nachzulegen. Dann geht es im nächsten Testspiel gegen Fortuna Köln (18 Uhr). Mit großer Wahrscheinlichkeit werden sich dann die nächsten Spieler in den Fokus schießen wollen.

Nach vier Monaten Pause – Julian Pauli steht für den 1. FC Köln wieder auf dem Platz

Julian Pauli im Spiel des 1. FC Köln gegen Hertha BSC
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Nach vier Monaten Pause – Julian Pauli steht für den 1. FC Köln wieder auf dem Platz

Sportlich gab es am Samstagabend für den 1. FC Köln nur wenige Lichtblicke. Zu den positiven Höhepunkten gehörte sicherlich die Rückkehr des Shootingstars der Hinrunde. Julian Pauli gibt nach vier Monaten sein Comeback beim 1. FC Köln.

Ausgerechnet gegen Berlin gab es dann die ersehnte Rückkehr: Julian Pauli gibt vier Monate nach seiner Verletzung gegen die Hertha sein Comeback beim 1. FC Köln. Eins der wenigen Highlights an einem bitteren Abend.

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Gefühlt waren es Meter, die Jan Thielmann auf recht kurzer Distanz gegenüber seinem Gegenspieler verlor. Der U21-Nationalspieler war sichtbar gezeichnet von den strapaziösen, intensiven Minuten zuvor. Ausgepumpt stützte er wenig später die Arme auf die Knie, rang nach Luft. Gerhard Struber hatte die Zeichen natürlich schon längst gelesen und wechselte den 22-Jährigen in der 73. Minute schließlich aus. Für Thielmann brachte der Trainer Julian Pauli und der Abend in Köln erlebte doch noch einen kleinen emotionalen Höhepunkt. Mehr als 120 Tage, ziemlich genau vier Monate nach der erstaunlich folgenschweren Verletzung kehrte der Youngster wieder aufs Spielfeld zurück. Pauli übernahm seine Rolle im Defensivverbund, allerdings war dieser in der Schlussphase schon ein wenig auseinandergerupft.

„Ein positives Signal“

Für Pauli endet damit ein überraschend langer Leidensweg. Im Pokalspiel gegen Hertha war der Youngster mit Marton Dardai aneinandergerauscht, zog sich eine Gehirnerschütterung zu. Obwohl die Tests auf dem Spielfeld alle gut verliefen, musste Pauli raus und fiel monatelang aus. Und das, nachdem der Innenverteidiger der große Gewinner einer insgesamt durchwachsenen Hinrunde gewesen ist. Das Talent war am Geißbockheim natürlich bekannt. Dass der Abwehrspieler aber direkt das Zeug zum Stammspieler haben würde, im ersten Saisondrittel sogar Dominique Heintz hinter sich ließ, war so vielleicht nicht erwartbar gewesen. Stammspieler, U20-Nationalmannschaft und in der Viererkette der Geißböcke der beste Akteur – ein steiler Aufstieg, dann der bittere Ausfall.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Am Samstagabend dann das ersehnte Comeback bei den Profis, das schon mehrfach in dieser Spielzeit angedacht war, doch immer wieder verschoben wurde. Bei Pauli lief nicht alles rund. Der 19-Jährige vertendelte einen Ball im gegnerischen Strafraum, holte immerhin eine Ecke raus und machte ein weiteres Mal das Spiel langsam, als es in der Schlussphase Beschleunigung gebraucht hätte. Und dennoch war die Einwechslung des Youngsters eine der wenigen Kölner Highlights. „Es ist natürlich sehr positiv, dass Julian nach dieser langen Zeit zurück ist“, sagte Gerhard Struber. „Das ist für uns natürlich ein positives Signal.“ Auch Christian Keller sah den Einsatz positiv. „Für Julian haben wir uns alle sehr sehr gefreut. Und das nicht erst jetzt, sondern schon in den letzten zehn Tagen, in denen er wieder voll mittrainiert hat“, so der Sportdirektor.

Für den Youngster schließt sich damit der Kreis gegen die Hertha. Für Struber bietet sich damit eine weitere Alternative im Defensivverbund.



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