1. FC Köln: Trotz Harchaoui-Versetzung hält der FC sein Nachwuchs-Versprechen

 Jaka Cuber Potocnik, Fayssal Harchaoui, Meiko Wäschenbach, Julian Pauli, Gerhard Struber, Elias Bakatukanda vom 1. FC Köln
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1. FC Köln: Trotz Harchaoui-Versetzung hält der FC sein Nachwuchs-Versprechen

Mit Fayssal Harchaoui wurde ein hochtalentierter Youngster wieder in die U21 integriert. Ein ähnliches Schicksal könnte unter andere, auch Jaka Potocnik ereilen. In den Sozialen Medien sorgen sich die ersten Fans um Parallelen zu Florian Wirtz und Co. Der 1. FC Köln setzt verstärkt auf eigenen Nachwuchs.

Trotz der Versetzung von Fayssal Harchaoui zurück in die U21 avanciert der FC zunehmend zum Entwicklungsclub. So werden die Geißböcke wahrscheinlich mit der jüngsten Startelf der 2. Liga spielen. Der 1. FC Köln setzt verstärkt auf eigenen Nachwuchs.

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Knapp zwei Stunden ließ Gerhard Struber seine Mannschaft am Mittwochvormittag auf dem Platz arbeiten – das Ziel schnellstmöglicher Aufstieg klar vor Augen. Für Fayssal Harchaoui ging es da nun wieder um andere Ziele. Der U17-Weltmeister ist wieder Teil der U21, sollte bei den Profis ohnehin erst einmal nur erste Eindrücke sammeln, wie Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung am Dienstag erklärte. „Er hat bei uns einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Er durfte hier seine erste Duftmarke setzen und nimmt jetzt wieder am Spielbetrieb der U21 teil, wo es in zwei Wochen schon losgeht“, sagte Thomas Kessler am Dienstag. „Das ist für einen jungen Spieler, der aus der U19 neu in die Mannschaft kommt, absolut wichtig, um vor dem Start seine Teamkollegen und den Trainer kennenzulernen.“ Harchaoui soll nun ein wichtiger Teil der Regionalliga-Mannschaft werden.

Langfristige Verträge mit jungen Spielern

Schon in der vergangenen Woche hatte Struber betont, dass es bei der Schar an jungen Talenten darum geht, sie über Spielpraxis näher an das Profigeschäft heranzuführen. Der Weg zu den Profis sei ein weiter. Worte, die man ganz ähnlich vor einem knappen Jahr von Strubers Vorvorgänger Steffen Baumgart gehört hatte. Und so dauerte es auch nicht lang, bis die ersten kritischen Töne ihren Weg in die Sozialen Medien fanden. Wie schon im Vorjahr wurde von einigen Fans der Umgang mit den eigenen Talenten angeprangert. Die Sorge vor weiteren Abgängen der Marke Florian Wirtz oder auch Justin Diehl ist bei dem ein oder anderen Anhänger groß. Ob sie deswegen aber gleichzeitig auch berechtigt ist, ist eher fraglich. Mit Fayssal Harchaoui hat der FC erst kürzlich langfristig verlängert.

Offenbar hat man dem Mittelfeldspieler – wie auch einem Julian Pauli – einen vielversprechenden Weg, ein reizvolles Entwicklungs-Szenario aufgezeichnet. Dass die Kölner ihre Talente nicht mit horrenden Summen an den Verein binden können und auch nicht wollen, ist schließlich bekannt. Dass Harchaoui, vermutlich genauso wie Jaka Potocnik und Pauli, also den Weg über die U21 zu den Profis gehen werden, ist ein verständlicher und laut diverser Studien auch ein sehr sinnvoller Weg. Gerade der Übergang von den A-Junioren in den Seniorenbereich wird als der besonders schwierige angesehen, gerade in dieser Phase sei viel Spielzeit für die Ausbildung und Entwicklung der jungen Akteure enorm wichtig.

Es deutet sich eine bemerkenswerte Verjüngung an

Und die hätte der Mittelfeldspieler angesichts des Überangebots im Kölner Zentrum wohl noch nicht in ausreichender Form bekommen. Mit Denis Husenbasic, Eric Martel, Dejan Ljubicic, Mathias Olesen und Jacob Christensen tummeln sich gleich mehrere zentrale Mittelfeldspieler im Kölner Kader. So viele, dass davon auszugehen ist, dass es eben auch noch einen dieser Spieler bei der Kader-Verschlankung treffen könnte. Auch das Überangebot bekräftige Kessler am Dienstag. Der Weg über die U21 heißt aber nicht zwangsläufig, dass Harchaoui und Co. überhaupt keine Spielzeit in der 2. Bundesliga erhalten werden. Davon ist angesichts der Worte von Christian Keller Ende letzten Jahres nicht auszugehen, man wolle durchaus auf den Nachwuchs setzen, hieß es damals. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Kölner im Winter personell nachlegen werden und es dadurch sicher nicht einfacher für die Talente wird.

Und dennoch deutet sich beim FC schon jetzt eine bemerkenswerte Verjüngung an. Schon in der vergangenen Saison stellte der FC im Duell gegen den VfB Stuttgart unter Timo Schultz die jüngste Startelf der kompletten Saison. Auf gerade 24,2 Jahre kam das Team im Schnitt gegen den VfB, gleich vier Akteure waren 21 Jahre alt oder jünger. Und das könnte Gerhard Struber in der kommenden Spielzeit mal locker unterbieten. Denn der Trend der Geißböcke geht durchaus Richtung eher „jung“ statt „Erfahrung“. Sicher auch ein wenig erzwungenermaßen. Schließlich nahmen die Routiniers Benno Schmitz und Davie Selke vorliegende Angebote nicht an. Doch der FC kämpfte ganz offensichtlich nicht um jeden Preis um die Abwanderungswilligen. Auch das Vertrauen in Keeper Jonas Urbig spricht Bände.

Am Samstag standen fünf Eigengewächse in der Startelf

Die Startaufstellung von vergangenem Samstag gegen Kickers Offenbach kam auf ein Durchschnittsalter von 23,4 Jahren. Damit wäre der FC in der vergangenen Spielzeit auch die Mannschaft der 2. Bundesliga mit der jüngsten Anfangsformation gewesen. Sollte dann auch noch Damion Downs für Linton Maina in die Startformation rutschen, käme der FC sogar auf ein Durchschnittsalter von 23 Jahren. Der FC hätte nicht nur die mit Abstand jüngste Startelf der Liga, er hätte mit Jonas Urbig, Max Finkgräfe, Julian Pauli oder Elias Bakatukanda, Jan Thielmann, Tim Lemperle und eben Downs auch eine mit sechs Eigengewächsen.

Den Vorwurf, der FC würde den eigenen Nachwuchs vernachlässigen müssen sich Keller und Struber dann jedenfalls nicht mehr gefallen lassen. Vielmehr befinden sich die Kölner auf dem angestrebten Weg eines Entwicklungsclubs. Und den hatte Christian Keller bekanntlich nur wenige Wochen nach seinem Amtsantritt angekündigt.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Christian Clemens beendet Karriere mit einer Liebeserklärung an den 1. FC Köln

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Christian Clemens beendet Karriere mit einer Liebeserklärung an den 1. FC Köln

14 Jahre nach seinem Debüt für den FC hat Christian Clemens seine Karriere beendet. Der gebürtige Kölner bedankte sich bei seinen ehemaligen Arbeitgebern und verfasste eine besonders emotionale Nachricht an den 1. FC Köln: Christian Clemens beendet Karriere mit Liebeserklärung an den FC.

Nach Stationen bei Schalke 04, Mainz 05 und Darmstadt 98 beendet Christian Clemens seine Karriere im Alter von 32 Jahren beim 1. FC Düren. Der gebürtige Kölner vergisst in seiner Abschiedsbotschaft aber auch nicht den Verein, der Ihn zum Profi machte: den 1. FC Köln. Clemens findet emotionale Abschiedsworte für die Kölner.

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Mit einer emotionalen Nachricht ist Schluss. Christian Clemens beendet seine Karriere – 14 Jahre nachdem der Mittelfeldspieler sein Debüt beim 1. FC Köln gegeben hat. Bei seinem Heimatverein, für den er 150 Mal auflief. Zuletzt hatte Clemens noch für den Regionalligisten 1. FC Düren gespielt, eigentlich auch noch Vertrag gehabt. Doch der Rechtsaußen beendet nun seiner Karriere. „Ich bin unfassbar dankbar und auch ein bisschen stolz auf das Erreichte. Es war eine wilde Zeit mit vielen Höhen und einigen Tiefen. Ich werde immer gerne auf die Zeit als Aktiver zurückblicken“, schreibt Clemens via Instagram. „Der Fußball hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin.“ Clemens dankt in dem Post seiner Familie und einigen Wegbegleitern.

Emotionale Worte zum Abschied

Und richtet dann die Worte an seinen Heimatclub, zu dem er im Alter von neun Jahren gewechselt ist. „Lieber FC, was soll ich sagen? Du bes e Jeföhl! Ich liebe dich! Als kölsche Jung so viele Jahre, von klein auf, für dich gespielt zu haben war einfach nur weltklasse und immer ein großer Traum von mir“, schreibt Clemens. 2001 kam der Offensivspieler vom SC Weiler, durchlief sämtliche Juniorenteams und gab 2010 sein Debüt gegen St. Pauli. 150 Mal lief Clemens für den FC auf. 2012 folgte der Wechsel zum FC Schalke 04, bevor es weiter Richtung Mainz ging. Bei den Königsblauen spielte der Außenbahnspieler auch Champions League, unter anderem gegen den FC Chelsea.

Quelle: Instagram-Kanal Christian Clemens

2017 kam Clemens wieder zum FC, seinem Heimatverein, zurück – eine Herzensangelegenheit. „Den Geißbock auf der Brust habe ich mit viel Stolz, Ehre und großer Freude getragen. Wir sind durch Höhen und Tiefen gegangen. Für dich hat sich jeder Schweißtropfen, jede Träne und jedes Glücksgefühl gelohnt. Diese Emotionen die du in der Stadt bei den Menschen auslöst ist unfassbar! Bitte komm schnell wieder dahin wo du hingehörst, in die 1. Liga!“, schreibt Clemens weiter. Für den Außenbahnspieler wollte es nach einem Kreuzbandriss nicht mehr so recht zurückgehen. Clemens spielte noch einmal beim 1:6 gegen Bremen für den FC. Unter den zahlreichen Likes finden sich auch etliche von ehemaligen Wegbegleitern wie Jannes Horn oder Kingsley Ehizibue.


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Martel als Kapitän

Wer geht, wer bleibt?

FC-Training: Kainz zurück, zwei Abgänge und Lukas Podolski mit Aufstiegs-Hoffnung als Zaungast

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FC-Training: Kainz zurück, zwei Abgänge und Lukas Podolski mit Aufstiegs-Hoffnung als Zaungast

Nicht nur die Personalien auf dem Trainingsplatz der Geißböcke interessierten die Fans am Dienstag. Auch am Rand des Rasens gab es einiges zu beobachten: Lukas Podolski zu Gast beim 1. FC Köln.

Am Dienstagvormittag gab es bei der Trainingseinheit unter Gerhard Struber nicht nur den Wiederkehrer Florian Kainz zu beobachten. Auch der Promi-Zaungast und Ex-FC Spieler Lukas Podolski war zu Gast und sah sich das Training der Geißböcke in Teilen an.

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Florian Kainz konnte es offenbar kaum erwarten. Der Mittelfeldspieler stand schon gemeinsam mit Marvin Schwäbe und Matthias Köbbing auf dem Platz, da kam der Rest der Mannschaft gerade erst aus den Katakomben des Geißbockheims. Sichtbar gut gelaunt begrüßte der Österreicher die Zaungäste, die gekommen waren, um die gut zwei stündige Trainingseinheit unter Chef-Coach Gerhard Struber zu verfolgen. Aber nicht nur die Rückkehr des 31-Jährigen wurde genau beobachtet. Die Augen waren eben auch auf die Spielern gerichtet, die nach und nach den Platz betraten, oder eben auch nicht. So war das Fehlen von Fayssal Harchaoui und Nikola Soldo bereits vor der offiziellen Verkündung durch Thomas Kessler nach dem Training ein Fingerzeig, dass die beiden Spieler keinen Platz im Profikader des Vereins bekommen würden. Harchaoui wird also bei der U21 trainieren, Soldo wurde für Gespräche mit anderen Vereinen freigestellt.

Lukas Podolski zu Gast beim 1. FC Köln

Das Auflaufen von Jaka Cuber Potocnik, Meiko Wäschenbach und Julian Pauli auf den Rasen vor dem Geißbockheim könnte immerhin bedeuten, dass hier die Bewerbungszeit noch nicht abgelaufen ist und das Trainerteam wohl noch einmal genauer hinschaut. Allerdings betonte Kessler auch, dass bis zum Ende der Woche noch weitere Entscheidungen fallen würden. Gut möglich, dass also noch weitere Spieler schon bald ebenfalls Gespräche führen dürfen. Genauer hingeschaut hat an diesem Vormittag auch ein alter Bekannter. Lukas Podolski stand unter anderem mit FC-Präsident Werner Wolf an der Bande des Platzes und beobachtete die Trainingseinheit unter Struber.

Podolski hatte sich am Montag Rande der Baller League zu den Aufstiegschancen seines Ex-Clubs geäußert. Er glaube schon, „dass man Chancen auf den Aufstieg hat. Aber wenn man sich die 2. Bundesliga so anschaut“, so Poldi weiter, „haben wahrscheinlich sechs, sieben, acht Mannschaften auch vor aufzusteigen.“ Wohl war. Dennoch zeigt sich der Ex-Kölner zuversichtlich: „Es wird spannend, aber ich denke schon, dass der FC eine Mannschaft hat, die um den Wiederaufstieg kämpfen kann.“ Davon überzeugte sich Podolski am Dienstagmorgen dann wohl auch persönlich. Noch im Mai hatte Podolski erklärt, aktuell keinen Kontakt zu den FC-Bossen zu haben. Da scheint sich nun wieder zu ändern. Gut möglich, dass es bei dem Treffen auch um seine Zukunft bei den Geißböcken in anderer Funktion geht.


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Martel als Kapitän

Wer geht, wer bleibt?

Die ersten Entscheidungen sind gefallen: Nikola Soldo für Gespräche freigestellt

Nikola Soldo vom 1. FC Köln für Gespräche freigestellt.
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Die ersten Entscheidungen sind gefallen: Nikola Soldo für Gespräche freigestellt

Beim FC hat die Verschlankung des Kaders bereits begonnen. Am Dienstag fehlten zwei Spieler beim Training des 1. FC Köln: Nikola Soldo ist für Gespräche freigestellt, Fayssal Harchaoui trainiert wieder bei der U21.

Gerhard Struber hatte für diese Woche die ersten Kader-Entscheidungen beim 1. FC Köln angekündigt, diese wurden nun getroffen. Wirklich große Überraschungen sind es aber nicht. Fayssal Harchaoui trainiert wieder bei der U21, Nikola Soldo kann sich einen neuen Verein suchen.

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Am Montag war er noch Teil der Kölner Mannschaft beim Media Day, bei dem Einzelbilder und das obligatorische Teamfoto geschossen wurden, am Dienstag fehlte Nikola Soldo bereits beim Training. Und das nicht ohne Grund. Soldo hat beim 1. FC Köln wie erwartet keine Zukunft mehr. Der Innenverteidiger war im Sommer 2022 in einer Nacht- und Nebelaktion am Deadline-Day an den Rhein gewechselt, nach einer insgesamt durchwachsenen Saison aber im vergangenen Sommer an den 1. FC Kaiserslautern verliehen worden. Beim Zweitligisten konnte sich Soldo ebenfalls nicht durchsetzen und stand viele Wochen gar nicht erst im Kader. Obwohl der FC durch die Transfersperre im Sommer nicht nachbessern kann und auf der Position des Innenverteidigers quantitativ nicht besonders rosig aufgestellt ist, darf Soldo den Verein verlassen.

Es wird wohl weitere Entscheidungen geben

Der Abwehrspieler ist vom Verein freigestellt, darf Gespräche mit möglichen Interessenten führen. Aktuell soll Soldo aber auch weiterhin bei der U21 mittrainieren. Das bestätigte Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung im Gespräch mit den Medien am Dienstag nach dem Training. Soldo war vor einem knappen Monat schon mit Lech Posen in Verbindung gebracht worden, wirklich konkret war das aber nicht. Neben Timo Hübers und Dominique Heintz könnte somit auf Elias Bakatukanda eine größere Rolle als Innenverteidiger zukommen. Auch Youngster Julian Pauli trainiert die Vorbereitung bei den Profis mit, gilt als großes Abwehrtalent. Im Winter soll dem Vernehmen nach in der Innenverteidigung nachgebessert werden.

Fayssal Harchaoui fehlte am Dienstag ebenfalls. Der U17-Weltmeister soll vorerst wieder bei der U21 mittrainieren. Schon am vergangenen Freitag hatte Gerhard Struber betont, dass es beim FC eine ganze Schar von jungen Spielern gebe, die gut und talentiert seien. Der Weg zu den Profis sei aber groß. Worte, die schon dort nach einer Entscheidung gegen die U21-Spieler geklungen haben könnten. Allerdings trainierten Jaka Potocnik und Pauli auch am Dienstag bei den Profis mit. Keinen neuen Stand gibt es unterdessen bei Marvin Schwäbe. Der Torhüter kann den Verein wohl ebenfalls verlassen, zumindest würde man der ehemaligen Nummer zwei sicher keine Steine in den Weg legen. Ins Trainingslager nach Österreich sollen nur vier Keeper mitfahren.

Auch in den kommenden Tagen wird es noch weitere Entscheidungen geben – vor allem in der Offensive. Florian Dietz und Maxi Schmid gelten beim FC weiterhin als mögliche Wechselkandidaten. Dietz wurde zuletzt mit Rot-Weiss Essen in Verbindung gebracht. Auch bei den Youngstern könnte es noch in dieser Woche weitere Veränderungen geben. Strubers Worte deuteten jedenfalls darauf hin.


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Martel als Kapitän

Wer geht, wer bleibt?

Steht Florian Kainz vor seiner schwersten Saison?

Florian Kainz beim Mannschaftsfoto-Shooting des 1. FC Köln
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Steht Florian Kainz vor seiner schwersten Saison?

Mit Florian Kainz kehrt am Dienstag der letzte Urlauber zurück in den Trainingsbetrieb. Der Mittelfeldspieler, der vor zwei Wochen noch das EM-Spektakel erleben durfte, sieht sich vor einer großen Aufgabe beim 1. FC Köln: Florian Kainz steht erneut vor einer schweren Saison.

Am Montag meldete er sich zurück für das Mannschaftsfoto, am Dienstag steigt er nach zwei Wochen Urlaub ins Mannschaftstraining ein beim 1. FC Köln: Florian Kainz steht erneut vor einer schweren Saison.

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Den offiziellen Termin am Montagnachmittag ließ sich Florian Kainz dann nicht nehmen. Der Mittelfeldspieler und bisherige Kapitän wollte auf dem offiziellen Mannschaftsfoto des 1. FC Köln sicher nicht fehlen. Dabei hätte der 31-Jährige eigentlich noch einen Tag Urlaub gehabt. Das mit gutem Grund. Nach der enttäuschenden Spielzeit mit den Geißböcken stand die Europameisterschaft für den Mittelfeldspieler auf dem Plan. Mit Österreich erreichte Kainz immerhin das Achtelfinale, scheiterte unglücklich an der Türkei. Der Mittelfeldspieler war der einzige EM-Teilnehmer der Geißböcke, das allerdings, ohne eine einzige Minute gespielt zu haben. Trotz der Reservistenrolle äußerte sich Kainz glücklich, schrieb später auf Instagram von der einzigartigen Erfahrung, die er während des Turniers sammeln durfte und richtete den Dank unter anderem an die Fans.

Bleibt Florian Kainz Kapitän?

Möglicherweise hat die schillernde EM Kainz ein wenig auf andere Gedanken gebracht. Denn die vergangene Spielzeit lief bekanntlich alles andere als perfekt für den Offensivspieler und dieser seiner Form und seinen Erwartungen meilenweit hinterher. Zwar erzielte Kainz fünf Treffer für die Kölner, allerdings alle vom Punkt, immerhin kamen noch fünf Assists hinzu. Eine wirklich gute Partie lieferte der Mittelfeldspieler eigentlich nur im Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach ab. Ob der Leistungseinbruch tatsächlich an der Bürde der Kapitänsbinde, wie von einigen Fans angenommen, gelegen hat, ist offen. Genauso, ob Kainz dieses Amt auch weiterhin inne hat. Immerhin betonte Gerhard Struber, dass Kainz aktuell noch der Kapitän, ein ganz wichtiger Partner sei. Dabei ist das Casting schon seit drei Wochen in vollem Gange. Fünf Spielführer in drei Testspielen lautet die bisherige Bilanz.

Schwere Aufgabe für Florian Kainz

Für Kainz wird es ohnehin in den kommenden Wochen um eine ganz andere Aufgabe gehen. Genau zwei Wochen nach dem Aus bei der EM kehrt der Mittelfeldspieler wieder zurück ans Geißbockheim und taucht in die graue Liga-Vorbereitung ein. Drei Wochen bleiben dem Mittelfeldspieler dann, seinen Landsmann Struber von sich und seiner Form zu überzeugen. Das wird alles andere als leicht. Denn aktuell zeigt sich das Kölner Mittelfeld in einer guten Verfassung – wenn auch gegen unterklassige Gegner. Dennoch scheint die flache Raute ein probates Mittel des Trainers zu sein. Die Zentrale mit Eric Martel, Dejan Ljubicic und Denis Huseinbasic hinterließ gegen Offenbach jedenfalls einen sehr guten und gefestigten Eindruck. Luca Waldschmidt ist aktuell einer der Gewinner der Vorbereitung und zudem ein Spieler, der sicher nicht in die 2. Bundesliga gegangen ist, um auf der Bank zu sitzen.

Kainz muss sich also erst einmal dem Konkurrenzkampf stellen – es geht um nicht weniger als einen Platz in der Mannschaft. Der Mannschaft, der Kainz ebenfalls die Treue gehalten und das sogar mit einer Vertragsverlängerung garniert hat. Denn auch der Österreicher hätte den FC bekanntlich aufgrund einer Ausstiegsklausel verlassen können. Nun fehlen dem Österreicher drei Wochen Vorbereitung – trotz oder eher aufgrund der einzigartigen EM-Stimmung. Eine Zeit, in der andere Spieler bereits die ersten Bewerbungen abgeben konnten. Und die könnte ihn wieder Spielzeit kosten. Eine Situation, die der aktuelle Kapitän aus den vergangenen Jahren nicht kennt.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Luca Waldschmidt ist bislang einer der Gewinner der Vorbereitung

Luca Waldschmidt vom 1. FC Köln
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Luca Waldschmidt ist bislang einer der Gewinner der Vorbereitung

Die Hälfte der Vorbereitung ist bereits absolviert, die ersten Erkenntnisse gewonnen. Einer der Gewinner der bisherigen Einheiten ist einmal mehr ein Hoffnungsträger des 1. FC Köln: Luca Waldschmidt ist aktuell ein Gewinner der Vorbereitung.

Lange war nicht klar, ob Luca Waldschmidt beim 1. FC Köln weiterspielen würde. Aktuell deutet viel darauf hin, dass der Offensivspieler ein Gewinn werden könnte.

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Gegen Kickers Offenbach lief auch Luca Waldschmidt am Samstag erstmals in dem neuen Auswärtstrikot des 1. FC Köln auf. Dass der Offensivspieler in dieser Saison überhaupt den Geißbock auf der Brust tragen würde, war lange nicht klar. Im Gegenteil, zwischenzeitlich deutete mehr auf den Abschied des 28-Jährigen, den der FC in der vergangenen Spielzeit vom VfL Wolfsburg ausgeliehen hatte, für den die FC-Bosse bekanntlich die Kaufoption verstreichen ließen, um ihn dann günstiger nach Köln zu holen. Wenn man so will also ein guter Deal für die Kölner. Die Ablöse soll dem Vernehmen nach bei 1,5 bis 2 Millionen Euro, die Ablöse im Falle der Kaufoption bei 3 bis 4 Millionen Euro gelegen haben.

Keine einfache Situation für Waldschmidt

Der Kauf könnte sich auch als Schnäppchen erweisen, wenn Waldschmidt in der 2. Bundesliga wieder zu alter Stärke oder Form findet. Der ehemalige Nationalspieler, der einst für rund 15 Millionen Euro zu Benfica wechselte und dort eine fest geschriebene Ablösesumme von 88 Millionen Euro in seinem Vertrag verankert hatte, läuft dieser bekanntlich nach. Auch Waldschmidt fand sich beim FC in der Premierensaison nicht wirklich zurecht. In 24 Begegnungen erzielte der Angreifer drei Tore, bereitete einen weiteren Treffer vor. Schon beim VfL Wolfsburg war Waldschmidt zuvor nicht mehr erste Wahl. Und nach dem Ende der Leihe gar keine mehr. Auch deswegen konnte der FC zugreifen. Zur Wahrheit gehört auch die Verletzungsakte des Spielers. In den vergangenen beiden Spielzeiten verpasste Waldschmidt jeweils zwölf Begegnungen.

Waldschmidt an einem Drittel aller Treffer beteiligt

Nun ist der Angreifer wieder fit und bislang wohl einer, wenn nicht der Gewinner der Vorbereitung. Auch, wenn die Kölner bislang gegen einen Kreisligisten, einen Ober- und einen Regionalligisten spielten, Waldschmidt erzielte vier Tore und bereitete weitere vier vor. Der 28-Jährige war an nahezu einem Drittel aller Kölner Tore unmittelbar beteiligt, leitete weitere über die so genannten third Assists ein. Natürlich ist die Vorbereitung erst zur Hälfte absolviert und doch kristalisiert sich jetzt schon heraus, dass Gerhard Struber viel Vertrauen in den gebürtigen Siegener hat. Waldschmidt wird mit großer Sicherheit zunächst einen Stammplatz erhalten. Auch, weil Mark Uth erst nach und nach in das Mannschaftstraining eingreifen kann, Florian Kainz am Dienstag erst zur Mannschaft stößt.

Denn jetzt geht es ums „Verfeinern“, wie Trainer Gerhard Struber nach dem Duell gegen Offenbach sagte. Und in drei Wochen dann in die neue Spielzeit. „Es wird ein spannendes Jahr und es wird viele Spiele geben, auf die man sich freuen kann“, sagt der Offensivspieler zuletzt. Zunächst geht es für den FC in die vierte Vorbereitungswoche, an deren Ende gleich zwei Testspiele stehen. Am Freitag (18 Uhr) in Euskirchen gegen den belgischen Erstligisten VV St. Truiden und Samstag (14 Uhr) in Höhenberg gegen Viktoria Köln.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Liga-Marktwert-Vergleich – der FC liegt (aktuell) auf den meisten Positionen auf Rang eins

Max Finkgräfe, Jonas Urbig, Eric Martel und und Jan Thielmann vor dem Stadion des 1. FC Köln.
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Liga-Marktwert-Vergleich – der FC liegt (aktuell) auf den meisten Positionen auf Rang eins

Statt dem befürchteten Ausverkauf geht der 1. FC Köln mit einem der wertvollsten Kader in die neue Saison. Und das nicht nur im Kadervergleich. Der FC ist auf den meisten Positionen top besetzt.

Im Vergleich der Marktwerte der 2. Bundesliga sind die Geißböcke momentan stark aufgestellt. Auf der Torwartposition, in der Abwehr und im Mittelfeld befindet sich jeweils der wertvollste Spieler der Liga in den Kölner Reihen. Marktwerte: So schneidet der 1. FC Köln im Ligavergleich ab.

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Mit dem so gut wie sicheren Verbleib von Linton Maina beim 1. FC Köln scheint sich das Puzzle des Kaders für die kommende Spielzeit zu vervollständigen. Christian Keller hat den Großteil des Kaders zusammengehalten, den befürchteten Ausverkauf beeindruckend abgewendet. Wirklich schmerzhaft erscheint auf den ersten Blick nur der Weggang von Jeff Chabot, mit Abstrichen der wahrscheinliche Abschied von Davie Selke. Wie der Sportdirektor angekündigt hat, gehen die Kölner mit einem wettbewerbsfähigen Kader ins Unterhaus des deutschen Fußballs. Nicht nur das. Laut transfermarkt.de starten die Kölner mit dem wertvollsten Kader in die neue Spielzeit. So schätzt das Online-Portal den Wert der Geißböcke auf 69,5 Millionen Euro ein, es folgen Hertha BSC mit 54 und Fortuna Düsseldorf mit 44 Millionen Euro. Spannend: Der FC Schalke 04 belegt „nur“ den achten Platz (21,6 Mio).

Kaderwerte werden sich noch verändern

Der Aussagewert über das Abschneiden in der Liga ist natürlich relativ. Zum einen werden die Werte bei transfermarkt.de geschätzt, zum anderen gehörte der FC in der vergangenen Saison nicht zu den drei schlechtesten Teams der Bundesliga und stieg bekanntlich trotzdem als Vorletzter ab. Doch der Abstand zu Berlin und Düsseldorf ist dennoch beeindruckend und durchaus ein Fingerzeig. Allerdings wird dieser wohl noch deutlich schrumpfen. Sollten Dejan Ljubicic und Marvin Schwäbe den Verein wie erwartet verlassen, dazu noch der ein oder andere Wackelkandidat abgegeben oder verliehen werden, würde der Kaderwert auf knapp 60 Millionen Euro schrumpfen. Zumal es bei der Konkurrenz sicher noch Transfers geben wird, die das Tableau noch einmal verschieben werden. Der Transfersommer hat gerade erst begonnen.

Jonas Urbig schon jetzt an der Spitze

Spannend wird der Blick wiederum auf die einzelnen Mannschaftsteile. So verfügt der FC aktuell über die beiden wertvollsten Keeper der 2. Liga. Marvin Schwäbe und Jonas Urbig erreichen beide einen Wert von vier Millionen Euro und liegen damit deutlich vor dem auf Rang drei liegenden Tjark Ernst von Hertha BSC. Allerdings wird Schwäbe die Kölner wohl verlassen. Der 29-Jährige würde gerne weiterhin erstklassig spielen. Anfragen gibt es bislang wohl noch nicht.

  1. Jonas Urbig, 1. FC Köln, 4 Mio
  2. Marvin Schwäbe, 1. FC Köln, 4 Mio
  3. Tjark Ernst, Hertha BSC, 2,5 Mio
  4. Florian Kastenmeier, Fortuna Düsseldorf, 1,5 Mio
  5. Ron-Thorben Hoffmann, FC Schalke 04, 1 Mio

Finkgräfe führt die Abwehr an

Auch in der Abwehr ist der FC überdurchschnittlich gut besetzt. Die Liste der Abwehrspieler führen ebenfalls zwei FC-Profis an, insgesamt befinden sich vier Geißböcke in der Top-15 – und wenn man so will eine gesamte Viererkette. Max Finkgräfe ist der wertvollste Abwehrspieler, den transfermarkt.de für die 2. Bundesliga angibt. Der 20-Jährige wird auf einen Marktwert von sechs Millionen Euro geschätzt. Auf immerhin 5,5 Millionen Euro kommt Timo Hübers. Dann folgt mit Finn Jeltsch der Innenverteidiger des 1. FC Nürnberg. Jeltsch wurde im vergangenen Jahr U17-Weltmeister gemeinsam mit Fayssal Harchaoui und Justin von der Hitz. Der Abwehrspieler gilt als eins der größten Abwehrtalente des Landes. Der Marktwert liegt bei fünf Millionen Euro.

Auf Rang 13 und 14 folgen mit Luca Kilian und Rasmus Carstensen zwei weitere FC-Spieler. Kein anderes Team stellt vier Abwehrspieler in der Top-15. Zudem stellen die Kölner den wertvollsten Links- und Innenverteidiger sowie den zweitwertvollsten Rechtsverteidiger.

  1. Max Finkgräfe, 1. FC Köln, 6 Mio
  2. Timo Hübers, 1. FC Köln, 5,5 Mio
  3. Finn Jeltsch, 1. FC Nürnberg, 5 Mio
  4. Christoph Klarer, SV Darmstadt 98, 3 Mio
  5. Jamil Siebert, Fortuna Düsseldorf, 3 Mio

Martel im Mittelfeld auf der Pole-Position

Zwar stellen die Kölner nicht das Top-Duo im Mittelfeld, allerdings sind zwei der drei wertvollsten Mittelfeldspieler der 2. Bundesliga Geißböcke. Auf Rang eins liegt Eric Martel, dessen Marktwert auf 7,5 Millionen Euro geschätzt wird. Hinter Pascal Klemens von Berlin (5 Mio) belegt Dejan Ljubicic den dritten Rang (ebenfalls 5 Mio). Auf Rang sechs folgt Dejan Huseinbasic (4 Mio), der gerade erst seinen Kontrakt beim FC verlängert hat. Tatsächlich befinden sich vier FC-Profis in der Top-15. Auch Florian Kainz schafft es in die Wertung. Fortuna Düsseldorf stellt sogar fünf Spieler, die in die Top-15 geschätzt werden. Auffallend: Die wertvollsten Kölner Spieler sind allesamt eher im defensiven Mittelfeld angesiedelt. In der Offensive wird es für den FC mau. Allerdings auch, weil Jan Thielmann nach dem Portal in die Kategorie „Stürmer“ gerechnet wird.

  1. Eric Martel, 1. FC Köln, 7,5 Mio
  2. Pascal Klemens, Hertha BSC, 5 Mio
  3. Dejan Ljubicic, 1. FC Köln, 5 Mio
  4. Ibrahim Maza, Hertha BSC, 5 Mio
  5. Ludovit Reis, Hamburger SV, 4,5 Mio.

Thielmann wird noch aufrücken, Tzolis vor Abschied

Nur im Angriff liegen Spieler des 1. FC Köln nicht auf dem ersten Platz. Noch nicht. Stand jetzt führt Christos Tzolis die Liste mit einem Marktwert von zehn Millionen Euro an. Allerdings steht der Angreifer von Fortuna Düsseldorf vor dem Wechsel zum FC Brügge. Damit würde Jan Thielmann aufrücken. Der 22-Jährige liegt gemeinsam mit Nicolo Trisoldi von Hannover 96 und Fabian Reese von Hertha BSC auf Rang zwei. Auch Linton Maina, Luca Waldschmidt und Tim Lemperle befinden sich in der Top-Ten.

  1. Christos Tzolis, Fortuna Düsseldorf, 10 Mio
  2. Jan Thielmann, 1. FC Köln, 5 Mio
  3. Fabian Reese, Hertha BSC, 5 Mio
  4. Nicolo Trisoldi, Hannover 96, 5 Mio
  5. Wilfried Kanga, Hertha BSC, 4 Mio

Top-Elf stark besetzt

Tatsächlich finden sich in der Top-15 der gesamten Liga acht FC-Profis. Tzolis ist der wertvollste Spieler der Liga, gefolgt von Martel, Fingräfe, Hübers und Ljubicic. Nach dem so gut wie sicheren Abgang des Griechen führen also gleich vier FC-Spieler die Gesamttabelle an. Würde man nun nach einer 4-2-3-1-Formation wie in der Vorsaison aufstellen, würde der FC eine erstaunlich wertvolle Elf aufstellen. Kein Spieler belegt in der Liste der jeweiligen Position einen Rang schlechter als Platz zehn.

  1. Jonas Urbig (TW/Platz 1 der Liga auf seiner Position)
  2. Max Finkgräfe (LV/1)
  3. Timo Hübers (IV/1)
  4. Luca Kilian (IV/10)
  5. Rasmus Carstensen (RV/2)
  6. Eric Martel (ZM/1)
  7. Dejan Ljubicic (ZM/3)
  8. Linton Maina (LM/4)
  9. Jan Thielmann (RM/2)
  10. Luca Waldschmidt (ST/5)
  11. Tim Lemperle (ST/6)


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Waldschmidt: „Es spricht für den Verein, dass so viele Spieler geblieben sind“

Luca Waldschmidt bleibt beim 1. FC Köln.
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Waldschmidt: „Es spricht für den Verein, dass so viele Spieler geblieben sind“

Auch Luca Waldschmidt wurde nach der vergangenen Saison bereits als ein wahrscheinlicher Abgang gehandelt. Doch der ehemalige Nationalspieler geht mit dem FC in Liga zwei. Und Waldschmidt hat sich viel für die kommende Saison vorgenommen.

Luca Waldschmidt ist einer von einigen Leistungsträgern, die trotz Wechselmöglichkeiten beim FC geblieben sind. Nun soll der schnellstmögliche Wiederaufstieg gelingen. Das sagt Luca Waldschmidt zu seinem Verbleib und dem neuen Coach.

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Gefühlt hatte Luca Waldschmidt den 1. FC Köln nach einer Saison bereits wieder verlassen. Einer insgesamt enttäuschenden Saison. Auch Waldschmidt lief meist den hohen Erwartungen hinterher, war zudem lange verletzt. Der Abstieg, die Transfersperre, eine ungewisse kurzfristige Zukunft. Der FC besaß eine Kaufoption für den Leihspieler des VfL Wolfsburg, ließ diese aber verstreichen. Die darin verankerte Ablöse von drei bis vier Millionen Euro war den FC-Verantwortlichen wohl zu hoch. Schließlich einigten sich die drei Parteien dann doch. Auch Waldschmidt geht mit dem FC in Liga zwei. „Ich habe in meiner Karriere oft in schwierigen Situationen gesagt, okay, es gibt jetzt einen Neuanfang. Jetzt habe ich bewusst gesagt, dass die Situation mit Sicherheit nicht einfach ist“, so Waldschmidt. „Letzte Saison lief nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben.“

Waldschmidt: „Wir wissen, dass wir es besser machen können“

Auch nicht bei dem 28-Jährigen, dessen verschossener Elfmeter gegen Mainz noch in Erinnerung geblieben ist. „Ich lege mir die nächsten zehn auch wieder hin“, sagt Waldschmidt und merkt an, dass auch Ronaldo schon verschossen hat. Waldschmidt will voran gehen, Verantwortung und Führung übernehmen. Nach dem Abstieg soll der FC nun wieder auf Erfolgskurs gebracht werden. Auch deswegen habe man sich innerhalb der Mannschaft zusammengesetzt. „Da hat natürlich jeder gesagt, dass das nicht der Anspruch ist, den wir haben sollten. Wir wissen, dass wir es besser machen können“, sagt Waldschmidt. „Wichtig ist, dass man aus solchen Situationen wieder aufsteht und sagt, dass man da auch wieder rauskommt. Wir müssen die letzte Saison dann aber auch einfach mal abhaken. Es geht bei Null los.“

Waldschmidt: „Er hat eine sehr gute Mischung aus Energie und Enthusiasmus“

Dabei geht der Kader eher nicht bei Null los. Die Mannschaft ist in weiten Teilen zusammengeblieben. „Es spricht für den Verein, dass so viele geblieben sind. Das ist sicher nicht bei jedem Verein so“, sagt Waldschmidt. „Es ist mit Sicherheit kein Nachteil. Keiner braucht Zeit, um sich wieder einzufinden. Alle kennen die Abläufe, kennen die Jungs, kennen den Staff.“ Das könne ein wichtiger Faktor für gute Leistungen sein. Ein weiterer wichtiger Faktor für den Erfolg der Mannschaft wird aber auch der neue Trainer sein. Gerhard Struber leitet seit gut zehn Tagen die Einheiten beim FC. Intensive Einheiten, wie auch Waldschmidt berichtet. „Er bringt Energie rein. Er hat eine sehr gute Mischung aus Energie und Enthusiasmus“, sagt der 28-Jährige. Gerade die Mischung sowie die klaren Ansagen kommen „bei den Jungs gut an“.

Die hohe Intensität, die Trainingseinheiten mit den vielen Spielen seien wichtig, „um auch schnell die Idee und die Inhalte zu verinnerlichen.“ Denn die Spielzeit wird auch in der zweiten Liga alles andere als ein Selbstläufer. „Was die Namen angeht, braucht man da nicht drüber reden. Da sind sehr sehr viele Traditionsclubs dabei, die einen hohen Anspruch und eine hohe Qualität haben“, so Waldschmidt.

Nun gegen den besten Freund

Die Vorfreude auf die neue Saison überwiegt aber. „Es wird ein spannendes Jahr und es wird viele Spiele geben, auf die man sich freuen kann“, sagt der Offensivspieler, der am Freitag im Testspiel auf die Sportfreunde aus seiner Geburtsstadt Siegen trifft. Für den Club hat Waldschmidt nie gespielt, aber noch Verbindungen nach Siegen. Sein bester Freund Julian Bibleka steht bei den Sportfreunden im Tor. Darauf wird der Angreifer sicher keine Rücksicht nehmen.


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Transfergerüchte

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Die nächste Chance für Sargis Adamyan?

Wie geht es weiter mit Sargis Adamyan beim 1. FC Köln?
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Die nächste Chance für Sargis Adamyan?

Auch in seiner zweiten Spielzeit ist Sargis Adamyan nicht wirklich beim FC angekommen. Unter anderen Umständen wäre der Armenier ein sicherer Verkaufskandidat. Aktuell deutet aber einiges auf eine weitere Chance unter neuem Trainer hin.

Im Testspiel gegen Rheingold Poll erzielte Sargis Adamyan einen Treffer, vergab aber weitere Chancen. In der Vorbereitung bekommt der Armenier die Chance, sich Gerhard Struber zu empfehlen. In den vergangenen beiden Jahren konnte der Angreifer diese nicht nutzen. Wie sieht es unter Struber aus? Wie geht es weiter mit Sargis Adamyan beim 1. FC Köln?

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Es waren nur wenige Wochen, in denen Sargis Adamyan eine Art späten Frühling seiner doch fortgeschrittenen Karriere erlebte. Anfang März erhielt der Angreifer nach einer wieder einmal eher trostlosen Saison wie aus dem Nichts das Vertrauen des neuen Coachs. Für viele Fans überraschend stand der Armenier nach einigen wenigen Kurzeinsätzen gegen den Titelkandidaten Bayer Leverkusen in der Anfangsformation, machte auch eine recht ordentliche Partie, vergab aber auch eine dicke Chance und erarbeitete sich so dennoch weitere Einsätze in der Startelf. Timo Schultz schien von dem Armenier recht angetan, wollte den Angreifer auf Kurs bringen.

Vom Königstransfer zum Fehleinkauf

Gegen RB Leipzig traf Adamyan dann auch endlich wieder. Das erste Tor in der Liga seit anderthalb Jahren, der zweite Treffer in der Bundesliga für die Geißböcke, der vierte überhaupt für den FC. Unter Schultz schien der Angreifer möglicherweise die Leistung abrufen zu können, die sich die Kölner Verantwortlichen im Sommer 2022 bei der Verpflichtung versprochen hatten. Zumindest war so die Sprachregelung. Ausgerechnet Adamyan war plötzlich so etwas wie ein Hoffnungsträger. Als Königstransfer einst geholt, immer wieder als Verkaufskandidat Nummer eins sowie als Fehleinkauf gehandelt.

Durchsetzen konnte sich Adamyan zuvor unter Steffen Baumgart wahrlich nicht. Unvergessen der verhinderte Treffer in Berlin im November 22, als der Angreifer die Kugel aus gefühlt einem Meter über die Latte des leeren Tors brachte. Nun sprang der mittlerweile 31-Jährige für den verletzten Zielstürmer Davie Selke ein. Doch die Hoffnung keimte eben nur wenige Wochen auf. Adamyan war nicht der gewünschte Hoffnungsträger, konnte ebenfalls so gut wie keine Torgefahr mehr entfachen und knüpfte somit an die Leistungen seiner Mitspieler, vor allem aber der vergangenen zwei Jahre an.

15 Tore in 33 Zweitliga-Spielen

In Zeiten ohne Transfersperre wäre Adamyan auch in diesem Sommer zweifelsfrei einer der ersten Verkaufskandidaten gewesen. Der glücklose Angreifer hat noch einen Vertrag bis 2026, ist 2022 erstaunlicherweise mit einem Vier-Jahres-Kontrakt ausgestattet worden. Zählbares sprang in den vergangenen zwei Jahren selten heraus. Aufgrund der Transfersperre, also der fehlenden Option im Sturm nachzubessern sowie des Abstiegs könnte der Armenier doch wieder zur Option im Kölner Kader werden. Zumal der Markt für den 31-Jährigen nach den vergangenen Spielzeiten ohnehin ein überschaubarer sein dürfte.

Viel wichtiger aber: Adamyan kann 2. Bundesliga. In der Spielzeit 18/19 erzielte der Angreifer für Jahn Regensburg in 33 Spielen 15 Treffer, verhalf dem Jahn damit zu einem einstelligen Tabellenplatz. Am vergangenen Samstag stand der Offensivspieler im Duell gegen Poll in der Anfangself. Adamyan erzielte bereits nach zwei Minuten das 1:0, ohne allerdings getroffen zu haben. Sein Versuch aus kurzer Distanz wurde vom Keeper pariert. Doch der Schiedsrichter entschied erstaunlicher Weise auf Treffer. Anschließend agierte der Stürmer glücklos, vergab weitere gute Möglichkeiten. Eine Bewerbung für mehr hat Adamyan damit nicht abgegeben. Eine Chance unter Struber wird er in der Vorbereitung dennoch bekommen. Möglicherweise ist es seine letzte. Denn klar ist auch, dass der FC nicht mit den aktuell sieben Angreifern in die neue Spielzeit starten wird.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Der FC hat seinen Kader nahezu beisammen

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Der FC hat seinen Kader nahezu beisammen

Mit der Verpflichtung von Philipp Pentke hat der FC die erste von zwei offenen Kaderlücken geschlossen, die zweite könnte schon sehr bald folgen. Der FC hat seinen Kader für die kommende Saison zusammen. Doch es bleiben einige Fragezeichen.

Die Verpflichtung von Philipp Pentke als neue Nummer zwei des 1. FC Köln kam alles andere als überraschend, sie warf aber dennoch einige Fragen auf. Und genau denen stellte sich der Sportdirektor Christian Keller am Dienstag während des Trainings. Doch der 46-Jährige äußerte sich eben nicht nur zum neuen Keeper, er sprach auch über den aktuellen Transferstatus. Und schnell wurde klar: Der FC hat seinen Kader nahezu beisammen.

Kaderlücken werden geschlossen

Mit der Verpflichtung von Philipp Pentke hat der FC eine weitere Baustelle bei der Kaderplanung für die bevorstehende Saison geschlossen. Die Kölner Verantwortlichen waren in den vergangenen Wochen nicht müde geworden, zu betonen, dass es eben nur zwei dringende Vakanzen beim FC gebe. Man wolle einen Ersatz für Timo Horn als zweiten Keeper finden und auf der rechten Verteidigerposition fehle ein Backup für Benno Schmitz. Mit der Unterschrift von Pentke ist also der erste Teil der schwierigen Suche erfüllt. Der Torhüter unterschrieb wie gewünscht einen Einjahresvertrag, wird den Platz auf der Bank einnehmen und im Notfall für Schwäbe einspringen. In der kommenden Saison soll dann Jonas Urbig Druck auf Marvin Schwäbe machen. Keller gab am Dienstag zu, dass Pentke nicht die erste Wahl gewesen sei. Aber: „Wir waren aber nach den Trainingseindrücken, die der Philipp hinterlassen hat, der Meinung, dass wir keine anderen Torhüter angucken müssen“, sagte Keller am Dienstag.

Somit bleibt noch die zweite Vakanz: der Rechtsverteidiger. Und auch dort scheint die Lösung nur eine Frage der Zeit zu sein. „Ich gehe davon aus, dass wir uns da auf die Zielgerade bewegen können“, betonte Keller. Favorit ist offenbar Rasmus Carstensen. Der Däne steht bei Genk unter Vertrag, kam dort in der vergangenen Saison nicht wirklich zum Einsatz und kann sich einen Wechsel vorstellen. „Das ist ein Spieler, mit dem wir uns beschäftigen“, gab Keller zu. „Wir sind von einer Unterschrift noch ein Stückweit entfernt. Das ist aber nicht der Einzige, mit dem wir uns beschfätigen. Zu so einer Unterschrift gehören, wenn der Spieler noch unter Vertrag steht, am Ende drei Parteien.“ Klingt so, als seien sich Spieler und FC so gut wie einig. Genk hatte den Verteidiger in der vergangenen Saison für drei Millionen Euro verpflichtet.

Gibt es noch weitere Transfers?

Zuletzt wurde auch der US-Amerikaner Reggie Cannon lose genannt. Der Rechtsverteidiger hatte seinen Vertrag bei Boavista einseitig gekündigt, weil er mit den Gehaltszahlungen des portugiesischen Erstligisten nicht zufrieden war. Boavista hatte daraufhin bei der FIFA Beschwerde eingelegt. Vielleicht nicht gerade das beste Omen für die Geißböcke. Dennoch deutet viel darauf hin, dass auch die zweite Baustelle schon bald geschlossen ist. Der Kader scheint damit (nahezu) komplett zu sein. Und das vier Wochen vor Ende der Transferperiode. Oder? „Ich habe ja schon mal gesagt, dass ein Spieler für rechts oder links vorne mit viel Geschwindigkeit und viel Tiefgang keine schlechte Ergänzung für den Kader wäre, ohne dass wir ihn unbedingt bräuchten“, so Keller. „Man kann aber auch nie ausschließen, dass dir eine Option vor die Füße fällt, von der du gedacht hast, dass sie eigentlich nicht realisierbar ist.“

Und auch bei den Abgängen wird sich laut Keller nicht mehr viel tun. „Jetzt werden die Plätze vergeben und dann denkt der ein oder andere Spieler nochmal nach. Vielleicht ein Spieler, der sich in der Pole Position sieht und merkt, er ist doch nicht mehr in der Pole Position“, sagt Keller. „Dann müssen wir darüber nachdenken, ob ein Transfer eine Option ist oder nicht. Es kann vielleicht zu einem Abgang kommen, den wir momentan nicht sehen. Stand jetzt werden wir keinen Spieler abgeben.“

Der Kader des FC im Überblick

So geht der FC mit einem Kader in die neue Saison, in dem jede Position mindestens doppelt besetzt ist. Selbst bei einem Abschied von Kristian Pedersen müsste der FC (quantitativ) nicht mehr zwingend nachlegen. Zum einen wird Noah Katterbach im Laufe der Hinrunde nach seinem Kreuzbandriss zurückerwartet, zum anderen drängte sich Max Finkgräfe zuletzt auf und könnte eine Option für den Profikader werden. „Alle Jungs haben von uns ganz klar die Ansage bekommen, dass sie U21-Spieler sind“, sagte Keller. „Aber mit der Option regelmäßig bei den Profis mit zu trainieren. Das macht der eine besser, der andere nicht ganz so gut. Max ist bei denen, die es aktuell besser machen. Bei ihm muss ich schon sagen, dass er aktuell relativ weit vorne ist.“

Der zweite Anzug hinterlässt Fragezeichen

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der zweite Anzug der Kölner nicht so recht passen will. „Es drängen Spieler rein, die man vielleicht vorher nicht so im Auge hatte. Dafür sind andere keinen Schritt vorwärts gekommen“, erklärte Steffen Baumgart am Wochenende. Das bestätigte nun auch der Sportdirektor, der von einer großen Diskrepanz bei der Leistung der Spieler sprach, die man sich geringer vorgestellt habe. Keller betonte aber auch, dass er kein großes Problem sehe.

Allerdings könnte der zweite Anzug zu einem werden. Er hinterlässt zumindest Fragezeichen. Philipp Pentke und auch Rasmus Carstensen (wenn er denn zum FC wechselt) kamen in ihren letzten Klubs nur selten zum Einsatz, Max Finkgräfe und Meiko Wäschenbach verfügen zweifelsohne über ein großes Potenzial, der Sprung von der A-Jugend zu den Profis ist aber ein großer. Sollte Pedersen den Verein wirklich noch verlassen, wäre wohl Katterbach auf der linken Seite die erste Alternative. Doch zum einen erholt sich der Verteidiger von einem Kreuzbandriss, zum anderen ist der Hamburger SV wohl nach wie vor an einer Verpflichtung des Kölners interessiert. Ähnlich ist die Situation des Stoßstürmers: Hinter Davie Selke klafft eine große Lücke. Steffen Tigges ist aktuell noch verletzt, auch Florian Dietz arbeitet an seinem Comeback nach dem Kreuzbandriss.

Und so hält sich der Sportdirektor die Option einer weiteren Neuverpflichtung offen. „Wenn ich mir den Transfermarkt so anschaue, dann ist der FC sicherlich nicht der einzige Verein, der bis Ende August noch einmal aktiv werden wird“, sagt Keller.

Die mögliche Startelf gegen Nantes

Marvin Schwäbe

Der Keeper ist die unangefochtene Nummer eins und auch für die Generalprobe wohl gesetzt.

Leart Paqarada

Der Linksverteidiger wurde als Ersatz für Jonas Hector geholt. Aktuell hat er die Nase vorn.

Jeff Chabot

Der Abwehrchef hat sich in der vergangenen Spielzeit festgespielt. Er wird wohl auch in dieser Saison vorerst gesetzt sein.

Timo Hübers

Sportdirektor Christian Keller forderte mehr Verantwortung von Timo Hübers. Die wird er vorerst auf dem Platz übernehmen.

Benno Schmitz

Auf der rechten Seite gibt es relativ wenig Konkurrenz für den Abwehrspieler.

Eric Martel

Nach dem Weggang von Ellyes Skhiri führt an Eric Martel vorerst kein Weg vorbei. Der Sechser war in der Vorsaison ein Leistungsträger.

Jacob Christensen

Auf der Position im zentralen Mittelfeld steht noch das größte Fragezeichen. Neben Christensen ist auch Mathias Olesen eine Option. Immer vorausgesetzt Dejan Ljubicic startet auf den Außen.

Florian Kainz

Der neue Kapitän wird wohl wieder über die Außen kommen.

Luca Waldschmidt

Denn im Zentrum dürfte nach seiner starken Vorbereitung ein weiterer Neuzugang gesetzt sein.

Dejan Ljubicic

Durch den Ausfall von Jan Thielmann und den möglichen Ausfall von Linton Maina steigen die Chancen auf einen Platz auf den Außen.

Davie Selke

Der Stürmer zeigte auch in der Vorbereitung eine starke Form. An ihm führt im Sturmzentrum vorerst kein Weg vorbei.

 

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