Kaderplanung: Das Gerüst steht, doch es gibt Baustellen

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Kaderplanung: Das Gerüst steht, doch es gibt Baustellen

Knapp vier Wochen vor Beginn der 2. Bundesliga gegen den Hamburger SV zeichnet sich beim 1. FC Köln das Gesicht des Kaders ab. Doch es bleiben noch kleine Fragezeichen.

Nur wenige Stammspieler und Leistungsträger der vergangenen Saison gehen den Weg in die 2. Liga nicht mit beim 1. FC Köln: So sieht der Kader 2024/25 aus.

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In den Wochen nach dem Abstieg sind kaum zwei Tage in Folge vergangen, an denen die FC-Bosse nicht eine positive Nachricht aus dem Hut gezaubert haben. Dass die Meldungen erst peu á peu über die Nachrichten-Ticker laufen, kommt sicher nicht von ungefähr. Unterm Strich zeichnet sich insgesamt ein sehr positives Bild ab. Vom Horrorszenario des großen Ausverkaufs ist der FC weit entfernt und arbeitet zudem mit Vertragsverlängerungen von Nachwuchsspielern sowie Neuverpflichtungen, die erst im Sommer 2025 für den FC zur Kaderplanung werden, an der mittelfristigen Zukunft. Wie auch immer man Christian Keller und Co. gerade gegenüber steht, die FC-Bosse arbeiten in Hochgeschwindigkeit.

Aktuell 23 Spieler des vergangenen Kaders

Das ist auch nötig, denn das Training läuft seit zwei Wochen wieder. Und entgegen vieler Befürchtungen präsentieren die Kölner einen doch starken Kader. Stand jetzt bleiben 23 Spieler aus dem vergangenen Kader, die vertraglich an den FC gebunden sind. Mit Dejan Ljubicic und Marvin Schwäbe gibt es weiterhin zwei Akteure, bei denen ein Abgang wahrscheinlich oder nicht ausgeschlossen ist. Zu den 23 Profis kommen sechs Leihspieler, die zum FC zurückkehren. Zudem nehmen mit Julian Pauli, Fayssal Harchaoui oder Meiko Wäschenbach junge Talente am Training teil. Bei Linton Maina scheint aus dem Frage- zunehmend ein Ausrufezeichen zu werden. Die Ausstiegsklausel ist ausgelaufen, Trainer Gerhard Struber geht von einem Verbleib aus. Bei Davie Selke stehen die Zeichen dagegen auf Abschied.

Gut gerüstet im Tor

Zwar ist das Horrorszenario von den FC-Bossen verhindert worden, Baustellen und Fragezeichen gibt es aber dennoch und das nicht ganz unwesentliche. Dabei spielt die Torhüterposition wohl die geringste Rolle. Die Zukunft von Marvin Schwäbe ist noch ungeklärt. Doch unabhängig von einem Verbleib wird Jonas Urbig die Nummer eins sein. Sollte Schwäbe erwartungsgemäß noch einen Club finden, ist Philipp Pentke die Nummer zwei. Der FC geht auf dieser Position gerüstet in die kommende Spielzeit.

Torhüter

  • Jonas Urbig
  • Marvin Schwäbe (Verbleib offen)
  • Philipp Pentke
  • Jonas Nickisch
  • Mathias Köbbing

Dünn besetzt in der Defensive

Das sieht in der Abwehr anders aus. Auch dort konnten die Kölner Verantwortlichen wie berichtet Schlimmeres abwenden. Nach dem Abgang von Jeff Chabot sollen auch Timo Hübers Angebote vorgelegen haben, der Innenverteidiger hat sich aber für den FC entschieden. Dennoch geht der FC mit einer ausgedünnten Defensive in die neue Spielzeit. Hübers und Dominique Heintz könnte das neue Abwehr-Duo der Kölner heißen. Da aber Luca Kilian noch bis mindestens Herbst ausfällt, Nikola Soldo in Lautern nicht überzeugte, in den Testspielen wenig Einsatz hatte und ein Verbleib eher unwahrscheinlich ist, wird Elias Bakatukanda mindestens zum Backup. Ob Julian Pauli schon zu den Profis aufrückt, wird sich wohl in der Vorbereitung zeigen.

Auch bei den Außenverteidigern gibt es einen doch nicht ganz unwichtigen Abschied. Mit Benno Schmitz hat der dienstälteste Kölner den Club verlassen. Damit ist der Weg frei für den 23-jährigen Rasmus Carstensen. Einen Backup gibt es nicht. So wird wohl Jan Thielmann als Rechtsverteidiger aushelfen. Auf der linken Seite hat sich Max Finkgräfe in der vergangenen Saison festgespielt, dahinter lauert Leart Pacarada. Auch Dominique Heintz könnte auf dieser Position spielen. Die linke Verteidigerposition ist gut besetzt.

Abwehr

  • Leart Pacarada
  • Max Finkgräfe
  • Dominique Heintz
  • Timo Hübers
  • Elias Bakatukanda
  • Luca Kilian (verletzt)
  • Nikola Soldo (Verbleib offen)
  • Rasmus Carstensen

Wie geht es weiter mit Ljubicic?

Mit Florian Kainz, Jan Thielmann und Eric Martel haben gleich drei Mittelfeldspieler trotz Ausstiegsklausel ihren Verbleib angekündigt. Somit fällt der Aderlass im Zentrum Stand jetzt gering aus. Ein Fragezeichen steht noch hinter Dejan Ljubicic. Der Österreicher liebäugelt noch immer mit einem Wechsel. Auf der Doppelsechs scheint der FC mit Martel und Huseinbasic gut besetzt zu sein. Allerdings spielte der neue Coach Gerhard Struber in der Vergangenheit auch nur selten mit zwei zentralen Sechsern – genauso wenig wie in den bisherigen Testspielen. Mit Mathias Olesen kehrt ein weiterer Mittelfeldspieler zurück, der die Chance auf den Kader hat. Auch Jacob Christensen könnte in der 2. Bundesliga eine größere Rolle spielen.

Auf den Außen spielen weiterhin Florian Kainz und Jan Thielmann eine wichtige Rolle. Auch dahinter würde es bei einem Weggang von Linton Maina eng werden. Denn mit Faride Alidou gibt es bereits einen sicheren Abgang. Allerdings stoßen mit Tim Lemperle und Marvin Obuz zwei Offensivkräfte zum Kader dazu, die auch über die Außen ordentlich Tempo machen können. Zudem verdichten sich die Anzeichen, dass Maina bleiben wird.

Mittelfeld

  • Eric Martel
  • Denis Huseinbasic
  • Jacob Christensen
  • Mathias Olesen
  • Dejan Ljubicic (Verbleib offen)
  • Florian Kainz
  • Jan Thielmann
  • Linton Maina
  • Marvin Obuz

Die Hoffnungen ruhen aktuell auf Downs

Keine Rolle wird Davie Selke mehr spielen. Die Zeichen stehen bekanntlich auf Abschied. Im aktuellen Kader befinden sich fünf nominelle Angreifer, die in der vergangenen Spielzeit nicht über die Joker-Rolle hinauskamen und insgesamt vier Tore erzielten. Selke und Waldschmidt kamen trotz Verletzungen immerhin auf neun. Dazu kommt Tim Lemperle aus Fürth zurück. Mit Maxi Schmid wird eine weitere Leihe beendet werden. Ob der Angreifer aber beim FC eine Chance erhält, ist offen. Große Hoffnungen werden die Kölner wohl auf Damion Downs setzen, der eine wichtige Rolle einnehmen kann. Im Testspiel gegen Poll erzielte der Angreifer vier Tore.

Angriff

  • Mark Uth
  • Luca Waldschmidt
  • Steffen Tigges
  • Sargis Adamyan
  • Florian Dietz
  • Damion Downs
  • Tim Lemperle
  • Maxi Schmid

Hoffnungsvoller Nachwuchs

Wie es mit dem eigenen Nachwuchs weitergeht, ist an vielen Stellen offen. Mit Julian Pauli hat ein interessanter Innenverteidiger seinen ersten Lizenzvertrag unterschrieben. Wohl auch, um die Kölner Defensive im Profi-Kader zu komplettieren. Meiko Wäschenbach und Rijad Smajic werden auch wieder mit in die Vorbereitung gehen. Auch Neo Telle und Emin Kujovic könnten ihre Chance im Sommer bekommen. Mit Jaka Cuber Potocnik steht bekanntlich ein Offensiv-Talent in den Startlöchern. Ob es bereits für den Profi-Kader reicht, wird sich wohl schon in den kommenden Wochen zeigen. Aktuell trainiert der Youngster wie auch Fayssal Harchaoui mit den Profis.


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