Falls 1. FC Köln-Abschied: Warum Brentford für Said El Mala eine passende Adresse sein könnte

Jubel bei den Spielern des FC Brentford
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Falls 1. FC Köln-Abschied: Warum Brentford für Said El Mala eine passende Adresse sein könnte

Die Zeichen stehen wohl auf Abschied. Zumindest liegt dem FC ein Angebot für den Kölner Youngster vor, über das intern geredet wird. Der Torjäger selbst kann sich einen Abgang ebenfalls vorstellen und der FC Brentford macht wohl ernst. Schon bald könnte der Deal in trockenen Tüchern sein. Es wird wohl ein Abgang vom 1. FC Köln: Warum Said El Mala und Brentford passen.

Noch ist nichts unterschrieben, noch nicht einmal ganz sicher, dass es sich beim El-Mala-Interessenten wirklich um den FC Brentford handelt. Doch die Adresse wäre keine schlechte für das Kölner Talent. Immerhin ist Brentford in gewisser Weise ein Vorbild.

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Die Umgebung kann sich schon einmal sehen lassen. Brentford, im Westen von Greater London gelegen, grenzt an wohlhabende, typisch englische Gegenden wie Chiswick, Kew oder Richmond. Das wiederum ist der Ort, in dem die fiktive Serie Ted Lasso spielt und Stars wie Mick Jagger, Tom Hardy, Anastacia oder Richard Ashcroft gewohnt haben oder noch wohnen. Das Brentford Community Stadium blickt nicht auf die ganz große Tradition, auf englische Historie zurück, es wurde 2020 eröffnet und erlebte 2022 als Austragungsort der Europameisterschaft der Frauen ein großes Highlight. Ein Jahr zuvor ist dem FC Brentford jedoch Historisches gelungen – zumindest aus Vereinssicht. Den Bees gelang nach sieben Jahren Zweitklassigkeit endlich der ersehnte Sprung in die Premier League – zum ersten Mal überhaupt. Dabei gibt es den Club seit 1889. Doch ein klassischer Traditionsverein ist Brentford wahrlich nicht.

Ein anonymer Geldgeber

Im Gegenteil, eher klein, beschaulich. Hier wird echter Fußball gelebt, von den Fans gespürt. Gänsehaut, wenn die rund 20.000 Fans vor den Spielen den Beatles-Klassiker „Hey Jude“ anstimmen. Wenn in den großen Arenen auf der Insel, die Stimmung in den vergangenen Jahrzehnten dann doch gelitten hat, kann davon im Westen Londons keine Rede sein. Dass es ein so kleiner Verein in die höchste englische Spielklasse schafft, ist selten. Und wenn, oft mit der Unterstützung reicher Investoren, die im Profi-Fußball ihre Leidenschaft für ein Fußball-Manager-Spiel ausprobieren wollen. Brentford ist allerdings auch nicht die romantische Geschichte, vom kleinen Dorfverein, der mit Leidenschaft entgegen aller Gesetzmäßigkeiten Liga für Liga emporklimmt, um die Großen zu ärgern. Hinter der Story stecken Mathematik, Analysen, Daten. Wenn man so will ist es der Gegenbeweis zu den Fußballromantikern, die glauben, dass Daten und Statistiken im Fußball nichts zu suchen haben.

Es gibt einen wohlhabenden Geldgeber, wenn auch ganz anders. Matthew Benham, nicht der klassische englische Fußball-Fan der 80er, 90er Jahre. Elitäre Grammar-School, Physik-Studium in Oxford, Hedgefondsmanager in London – eine Bilderbuch-Karriere. Doch das ganz große Geld verdiente der heute 68-Jährige mit Glücksspiel, Wetten – und das gesteuert von Daten, Analysen sowie Statistiken und bei seinem heutigen Rivalen Tony Bloom, Funktionär und Macher von Royale Union Saint-Gilloise, Heart of Midlothian und Brighton & Hove Albion (!). Doch schon eben seit den 80er Jahren ist er eben Fan von Brentford. Und als 2005 ein Investor beim englischen Club gesucht wurde, da sprang der Multimillionär anonym ein. Da bereits als Rivale von Bloom, mit dem er sich zerstritten hatte. 2012 übernahm Benham den Verein ganz. Das Know-How aus den datenbasierten, analysierten Wetten fließt längst in den Club.

Statistik vor Bauch

Benham hat im Verein Menschen um sich geschart, die ähnlich denken, ähnliche Entscheidungen treffen, grundsätzlich datenbasiert. Das Motto ist: Statistik vor Bauch, langfristige Planung, aber nachhaltiger Erfolg. Bei der Berechnung von Chancen, gegnerischen Aktionen, vor allem aber bei der Entwicklung junger Spieler. Ein Ziel ist es anhand von Daten talentierte Spieler zu finden, die durch manche Raster gefallen sind, die nicht auf den Listen der Topclubs stehen, aber das Potenzial zu Topstars haben. Im vergangenen Sommer gab der Club Spieler für knapp 150 Millionen Euro ab, für die er keine 20 bezahlt hatte. Nun ist Said El Mala kein Spieler, der unter dem Radar fliegt. Im Gegenteil, vor wenigen Monaten soll dem Vernehmen nach die gesamte Elite Europas an dem Spieler interessiert gewesen sein. Die meisten Topclubs befinden sich nicht nicht mehr im Rennen, warten lieber ab, schlagen bei weiterer positiver Entwicklung vielleicht in zwei, drei Jahren zu.

Und genau das im Sinne von Brentford. Denn längst ist der Club bereit, auch mehr zu investieren. Allerdings mit dem gleichen langfristigen Ziel. Ein Sepp van den Berg wurde für einst für knapp 20 Millionen Euro nach Westlondon geholt, hat mittlerweile einen Marktwert von mehr als 30 Millionen Euro. Stürmer Igor Thiago, der zweitbeste Torjäger der Premier League, kam für 30 Millionen, ist nun 50 Millionen wert. Die Marschroute ist das Weiterentwickeln der Spieler. Sollten die Bees wirklich für El Mala 45 Millionen Euro auf den Tisch legen, wäre es für den FC der teuerste Abgang der Vereinsgeschichte und für Brentford der teuerste Zugang der Clubhistorie.

Gleichzeitig wäre es aber der feste Glaube, das sichere Vertrauen, dass der Kölner Shootingstar noch eine enorme Entwicklung durchmacht, die mittelfristig einen wirtschaftlichen Erfolg mit sich bringt. El Mala würde sicherlich die erhoffte Spielzeit bekommen und könnte in der wohl besten Liga der Welt wichtige Spielzeit und Erfahrung sammeln. Wohl nur ein Zwischenschritt einer großen Karriere. Der sportliche Erfolg gibt dem Vorgehen des Londoner Clubs auf jeden Fall recht. Der europäische Wettbewerb wurde nur aufgrund der Tordifferenz verpasst. „Nächstes Jahr wird alles besser“, versprach Trainer Keith Andrews – dann möglicherweise mit Said El Mala.


Kader des 1. FC Köln gegen die Bayern: Eine Überraschung, ein leiser Abschied

Florian Kainz ist mit von der Partie
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Kader des 1. FC Köln gegen die Bayern: Eine Überraschung, ein leiser Abschied

Mit der Begegnung gegen den FC Bayern München endet für die Geißböcke am Samstag eine insgesamt durchwachsene Spielzeit. Für die Partie gibt es einige Kader-Veränderungen beim 1. FC Köln: Das ist der Kader gegen Bayern München.

Aufgrund der Leistungsdiagnostik zu Beginn der Woche gab es in der Vorbereitung auf das Spiel gegen die Bayern nur eine öffentliche Einheit – und die am Freitag. Anschließend machte sich die Mannschaft auf den Weg nach München. Sportlich geht es nicht mehr um viel, der FCB hat den Titel sicher, die Geißböcke den Klassenerhalt. Doch der FC will sich wohl mit einer guten Leistung von den Fans verabschieden. Und mit diesem Kader geht es nach München.

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Am vergangenen Wochenende wurden sie noch emotional verabschiedet, gegen den FC Bayern München reichte es für Dominique Heintz dann wieder nicht für den Kader. Der Routinier stieg am Freitag nicht mit in den Mannschaftsbus. Gegen Heidenheim hatte Heintz noch eine reguläre und damit noch einmal Spielzeit im Kölner Stadion bekommen. Die erhielt auch Florian Kainz. Der Österreicher beendet bekanntlich seine Karriere, spielte gegen den FCH gute 20 Minuten. Und möglicherweise kommen gegen den Rekordmeister noch weitere dazu. Kainz reiste mit dem Team nach München und wurde von den Fans am Geißbockheim noch einmal mit Jubel begleitet. Es wird also die letzte Dienstreise als Fußballprofi.

Florian Kainz ist mit von der Partie
Florian Kainz ist mit von der Partie

Tom Krauß nicht dabei

René Wagner entschied sich damit für Kainz und gegen Denis Huseinbasic. Der Mittelfeldspieler erhielt damit wieder nicht das Vertrauen des Trainers. Die Zeichen stehen möglicherweise auf Abschied. Nach wie vor sind die Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian nicht dabei. Zudem fehlen Ragnar Ache aufgrund seiner muskulären Verletzung sowie Tom Krauß. Der Mittelfeldspieler hat seit Wochen Probleme mit den Knien. Das verriet Wagner am Donnerstag auf der Spieltags-Pressekonferenz. Demnach habe der Spieler wochenlang unter Problemen gespielt. „Gegen Heidenheim wurden die Schmerzen dann wieder im Spiel akuter und wir mussten wechseln“, sagte er Trainer. „Jetzt war es einfach an der Zeit, sein Knie ruhen zu lassen. Er hat sich die vergangenen fünf, sechs Wochen für die Mannschaft aufgeopfert.“

Diese Spieler sind am Samstag in München mit von der Partie

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler
Abwehr: Sebastian Sebulonsen, Cenk Özkacar, Rav van den Berg, Kristoffer Lund, Jahmai Simpson-Pusey, Joel Schmied
Mittelfeld: Felipe Chávez, Isak Johannesson, Jakub Kaminski, Linton Maina, Jan Thielmann, Alessio Castro-Montes, Eric Martel, Florian Kainz
Sturm: Marius Bülter, Luca Waldschmidt, Said El Mala, Youssoupha Niang

Verletzt, gesperrt oder nicht berücksichtigt: Luca Kilian, Timo Hübers, Tom Krauß, Ragnar Ache, Denis Huseinbasic, Dominique Heintz, Fynn Schenten, Cenny Neumann,

Auf die emotionalen folgen nun die stillen Abschiede: Wer zum letzten Mal für den 1. FC Köln auflaufen könnte

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln. Doch wer wird auch in der kommenden Saison das Trikot der Geißböcke tragen?
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Auf die emotionalen folgen nun die stillen Abschiede: Wer zum letzten Mal für den 1. FC Köln auflaufen könnte

Am Samstag wurden gleich drei verdiente Spieler beim FC offiziell und emotional verabschiedet. Doch bei den drei Abgängen wird es nicht bleiben für den 1. FC Köln: Wer am Samstag zum letzten Mal für den FC auflaufen könnte.

Drei Spieler wurden vergangene Woche offiziell verabschiedet. Bei Florian Kainz, Dominique Heintz und Luca Kilian stand bereits fest, dass sie den Club verlassen werden. In den kommenden Wochen und Monaten werden aber weitere Spieler folgen. Ein Überblick.

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Es war ein besonderer Gänsehaut-Moment als Linton Maina Mitspieler Florian Kainz fest in den Arm nahm und Michael Trippel die Einwechslung des Österreichers im Duell der Kölner gegen den 1. FC Heidenheim ankündigte. 50.000 Zuschauer erhoben sich, spendeten Applaus. Genauso bei Dominique Heintz, der für die letzten Minuten des Spiels eingewechselt wurde. Nach dem Spiel erhielten die beiden gemeinsam mit Luca Kilian noch die offizielle Verabschiedung – inklusive warmer Worte von Thomas Kessler, den Sprechchören der Fans und dem Spalier der Familie, dem Staff, der Mannschaft. Die drei Akteure standen Jahre beim FC unter Vertrag – ein Ende in Köln, das sich die Spieler verdient haben. Auch weitere verdiente Profis werden den FC am Ende der Saison verlassen. Nur fällt deren Verabschiedung bei weitem nicht so emotional aus. Es wird ein stiller Abschied. Und einer, bei dem wohl noch nicht geklärt ist, ob er final ist.

Wie geht es weiter mit Said El Mala?

Denn hinter zahlreichen Spielern steht weiterhin ein Fragezeichen. Möglicherweise tragen sie am Samstag ein letztes Mal den Geißbock auf der Brust. Allen voran Stammspieler wie Eric Martel oder Shootingstar Said El Mala. Die FC-Bosse würden die beiden Leistungsträger gerne halten, aber eben nicht um jeden Preis. Das Angebot für Eric Martel ist bereits nicht mehr das gleiche wie noch zu Beginn der Spielzeit, als der FC unbedingt mit dem Spieler verlängern wollte. Die Verhandlungsbasis hat sich verändert, die Kölner schauen sich nicht umsonst bereits nach Sechsern mit ersten Erfahrungen um. Auch, wenn sich die Parteien in Gesprächen befinden, käme ein Abschied im Sommer nicht so richtig überraschend. Bei El Mala ist die Ausgangslage eine andere, aber mit ähnlicher Tendenz. Thomas Kessler betonte zuletzt zwischen den Zeilen, dass es noch kein Angebot gäbe, über das sich der FC ernsthaft Gedanken machen werde.

Erstens kann sich das im Sommer jederzeit ändern und zweitens bedeutet das im Umkehrschluss, dass man sich ernsthafte Gedanken machen wird, wenn denn das richtige Angebot vorliegt. Und es ist nicht unwahrscheinlich, dass das eben spätestens im August kommen wird. Der „Kicker“ berichtete am Montag, dass der FC Brentfort mehr als 40 Millionen Euro bieten will. Die Summe dürfte noch steigen, wenn El Mala doch mit zur WM fahren sollte. Es ist also alles andere als ausgeschlossen, dass die FC-Fans ihren Shootingstar am vergangenen Sonntag das vorerst letzte Mal im FC-Trikot in Köln haben spielen sehen. Während sich die Personalie El Mala also noch ein wenig ziehen kann, wird es in anderen Fällen wohl schnell Klarheit geben. So zum Beispiel bei Jahmai Simpson-Pusey, Cenk Özkacar und Kristoffer Lund. Die drei Akteure sind bekanntlich ausgeliehen, bei allen Dreien gibt es eine Kaufoption. Doch nicht bei allen Leihspielern, wird der FC davon Gebrauch machen wollen oder können.

Welche Kaufoption zieht der FC noch?

Gerade Lund wackelte in der Saison doch einige Male erheblich. Gleich mehrere Patzer hatten Gegentore zur Folge. Der gebürtige Däne mit US-Pass ist dementsprechend alles andere als unumstritten. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird Lund zurück nach Palermo gehen. Unstimmigkeit soll auch bei Özkacar vorliegen. Der Türke hatte sich zwar mit guten Leistungen zuletzt festgespielt, doch es gibt Skepsis, ob der Innenverteidiger eine ganze Saison auf dem Niveau spielen kann. Gerade in Sachen Technik und Geschwindigkeit hat der Spieler auch Defizite. Die Begegnung gegen Heidenheim war eine besonders bittere für den Innenverteidiger, der letzte Eindruck also kein besonders guter. Simpson-Pusey gilt als Zukunftsversprechen, wäre für den FC das Paradebeispiel an jungem Spieler, den man entwickeln und irgendwann für viel Geld gehen lassen kann. Nur gehört „JSP“ eben nicht den Kölnern. ManCity könnte den 20-Jährigen genauso gut an ein Team verleihen, das in der kommenden Saison international spielt.

Felipe Chávez könnte noch ein Jahr (sogar unter Umständen zwei Jahre) beim FC spielen, bevor Bayern die Rückkauf-Option zieht. Der FC dürfte sich von dem Talent allerdings auch mehr versprochen haben. Die Zukunft des Mittelfeldspielers ist ebenfalls noch nicht geklärt. Und dann gibt es da noch die Spieler, die mit der aktuellen Situation unzufrieden sind oder keine Perspektive für die kommende Spielzeit sehen. Möglicherweise erst, wenn weitere Transfers eingetütet sind. Denis Huseinbasic wird schon seit einigen Wochen als möglicher Wechselkandidat genannt. Der 24-Jährige blieb zuletzt fünf Mal in Serie ohne Einsatz, stand zwei Mal davon nicht im Kader. Bei dem Mittelfelfspieler könnte eine Entscheidung auch mit der Personalie des Trainers zusammenhängen. Doch es gibt sicher auch andere Spieler, die möglicherweise einen Wechsel in Erwägung ziehen. Und die ein oder andere Überraschung ist auch nicht ausgeschlossen – je nach dem welche Angebote ins Geißbockheim flattern.

Kader-Überraschung beim 1. FC Köln und ein weiterer Ausfall – Mit dem Team fährt der FC zu Union Berlin

Eric Martel und Denis Huseinbasic auf dem Weg zum Bus
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Kader-Überraschung beim 1. FC Köln und ein weiterer Ausfall – Mit dem Team fährt der FC zu Union Berlin

Mit der Begegnung gegen Union Berlin können die Kölner einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Es sollen die nächsten Punkte eingefahren werden. Und je nach der Konkurrenz könnte das Ziel am Sonntag erreicht werden. Die Personalsituation bleibt insgesamt entspannt beim 1. FC Köln: Das ist der Kader für Union Berlin.

Fünf Punkte auf den Relegationsplatz, dazu eine für einen Abstiegskandidaten starke Tordifferenz. Mit einem Sieg wären die Kölner so gut wie durch. Bei der Kader-Zusammenstellung gab es eine Überraschung.

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So wirklich wollte sich René Wagner am Donnerstag noch nicht in die Karten schauen lassen. Als er auf der Pressekonferenz nach möglichen Veränderungen im Kader gefragt wurde, erklärte der Coach, dass es zwangsläufig ja eine geben müsse. Isak Johannesson ist nach seiner Gelben Karte gegen Leverkusen mit der fünften Verwarnung gesperrt und wird somit nicht zur Verfügung stehen. Genauso wenig wie die Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian sowie weiterhin Ragnar Ache. Ob der Angreifer in dieser Spielzeit noch einmal zum Einsatz kommt, ist wohl unwahrscheinlich, aber noch nicht gänzlich ausgeschlossen. Wagner wollte es zumindest nicht ausschließen, sagte aber, dass er nicht im direkten Austausch dazu stehe.

Dominique Heintz auf dem Weg zum Bus
Dominique Heintz auf dem Weg zum Bus

Dominique Heintz wieder im Kader

Nach der Einheit am Freitagvormittag brach der Tross am Nachmittag nach Berlin auf. Vielleicht etwas überraschend ist Dominique Heintz wieder mit von der Partie. Der Innenverteidiger war wie Florian Kainz zuletzt nicht berücksichtigt worden. Nun kehrt der Routinier ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein wieder in den Kader zurück. Grund dafür dürfte der Ausfall von Rav van den Berg sein. Der Niederländer musste die Einheit am Freitag frühzeitig abbrechen. Der 21-Jährige leidet unter muskulären Problemen und verpasst damit das Spiel bei den Eisernen. Van den Berg war zuletzt außen vor. Nun scheint es Probleme mit der hinteren Oberschenkelmuskulatur zu geben. „Es ist nicht so schlimm. Ich hoffe, nächste Woche wieder im Training dabei zu sein“, sagte van den Berg gegenüber come-on-fc.com. Auch Kainz ist wieder nicht mit dabei. Der Österreicher fuhr schon vor der Mannschaft mit seinem Dienstwagen davon. Dafür wird Denis Huseinbasic mit nach Berlin fahren. Auch der siebenmalige bosnische Nationalspieler musste zuletzt passen.

Diese Spieler sind am Samstag in Berlin mit von der Partie

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler, Matthias Köbbing
Abwehr: Sebastian Sebulonsen, Cenk Özkacar, Kristoffer Lund, Jahmai Simpson-Pusey, Joel Schmied, Dominique Heintz, Kristoffer Lund
Mittelfeld: Felipe Chávez, Tom Krauß, Said El Mala, Jakub Kaminski, Linton Maina, Jan Thielmann, Alessio Castro-Montes, Denis Huseinbasic
Sturm: Youssoupha Niang, Marius Bülter, Luca Waldschmidt

Verletzt, gesperrt oder nicht berücksichtigt: Luca Kilian, Timo Hübers, Ragnar Ache, Rav van den Berg, Florian Kainz, Isak Johannesson, Fynn Schenten, Cenny Neumann

René Wagner streicht überraschend weiteren Mittelfeldspieler – Das ist der Kader für St. Pauli

Jan Thielmann und Jahmai Simpson-Pusey brechen auf
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René Wagner streicht überraschend weiteren Mittelfeldspieler – Das ist der Kader für St. Pauli

Mit der Begegnung gegen St. Pauli können die Kölner einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Es sollen die nächsten Punkte eingefahren werden. René Wagner hat die Qual der Wahl. Am Donnerstagnachmittag machte sich das Team auf den Weg zum Auswärtsspiel des 1. FC Köln: Das ist der Kader für St. Pauli.

Vier Spiele ohne Niederlage stehen aktuell zu Buche und der FC kann mit einem Dreier am Freitagabend den Klassenerhalt ein Stückchen näher bringen. Am Donnerstagnachmittag ist die Mannschaft nach Hamburg aufgebrochen und es gab durchaus eine Überraschung im Kader.

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Ungewohnt früh standen die Geißböcke am Donnerstagvormittag schon auf dem Platz. Gegen 10:30 Uhr begann die letzte Einheit vor der Abfahrt Richtung Hamburg. Am Freitagabend steht das wichtige Spiel bei St. Pauli an. Am Millerntor wollen die Kölner den nächsten Sieg einfahren und damit einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Denn mit einem Erfolg würde der Abstand zum Relegationsplatz auf acht Zähler anwachsen und das bei nur noch vier ausstehenden Spieltagen. Pauli müsste also acht Punkte (und eine beachtliche Tordifferenz) auf Köln aufholen. René Wagner hatte am Mittwoch auf der Abschlusskonferenz bereits angekündigt, dass seine Mannschaft voll fokussiert sei. Über den Kader wollte der Coach noch nicht viel verraten.

Said El Mala reist mit nach Hamburg
Said El Mala reist mit nach Hamburg

Denis Huseinbasic nicht dabei

Doch mit der Abfahrt Richtung Hamburg war dann natürlich klar, welche Kandidaten nicht mit nach Hamburg fahren würden. Wagner kommt aktuell in die für den FC in dieser Saison ungewohnte Lage der Qual der Wahl. Denn aktuell fallen nur die beiden Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian aus. So musste Wagner wie schon in der Vorwoche erneut drei Spieler streichen. Mit Florian Kainz und Dominique Heintz hat es zwei Akteure getroffen, die schon gegen Bremen auf der Tribüne saßen und in der kommenden Spielzeit nicht mehr für den FC spielen werden. Zudem reiste Denis Huseinbasic nicht mit der Mannschaft nach Hamburg. Der Mittelfeldspieler stand gegen Frankfurt noch in der Anfangsformation, wusste aber nicht zu überzeugen. Die Nicht-Nominierung könnte ein Fingerzeig für die Zukunft des Akteurs sein.

Diese Spieler sind am Freitag in Hamburg mit von der Partie

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler
Abwehr: Sebastian Sebulonsen, Cenk Özkacar, Rav van den Berg, Kristoffer Lund, Jahmai Simpson-Pusey, Joel Schmied
Mittelfeld: Felipe Chávez, Isak Johannesson, Tom Krauß, Said El Mala, Jakub Kaminski, Linton Maina, Jan Thielmann, Alessio Castro-Montes
Sturm: Ragnar Ache, Marius Bülter, Luca Waldschmidt

Verletzt, gesperrt oder nicht berücksichtigt: Luca Kilian, Timo Hübers, Denis Huseinbasic, Florian Kainz, Dominique Heintz, Youssoupha Niang, Fynn Schenten, Cenny Neumann,

Zwei Abgänge sind schon fix – doch es wird noch weitere Streichkandidaten geben beim 1. FC Köln

Thomas Kessler bei einem Spiel des 1. FC Köln
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Zwei Abgänge sind schon fix – doch es wird noch weitere Streichkandidaten geben beim 1. FC Köln

Florian Kainz und Dominique Heintz stehen bereits als Abgänge für den kommenden Sommer fest. Auch der Verbleib von Luca Kilian gilt als unwahrscheinlich. Doch es wird noch weitere Veränderungen geben beim 1. FC Köln: Das sind mögliche Streichkandidaten.

Wenige Wochen vor dem Saisonende stehen die ersten Abgänge beim FC bereits fest. Es werden weitere folgen. Und das nicht nur bei den Leihspielern.

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Nach dem Aufstieg in die Bundesliga im vergangenen Sommer veränderte FC-Sportdirektor Thomas Kessler das Gesicht der Geißböcke maßgeblich. Der 40-Jährige nahm ordentlich Geld in die Hand und fügte dem damaligen Kader frisches Blut hinzu. Der 1. FC Köln sollte für die Rückkehr ins Oberhaus konkurrenzfähig gemacht werden. Neben den längerfristigen Transfers tütete Kessler auch einige Leihen – teilweise mit Kaufpflicht oder -option – ein. Fünf Spieltage vor Ende der aktuellen Saison befindet sich das Team im Abstiegskampf, verbesserte die Situation allerdings am vergangenen Spieltag maßgeblich. Der Verbleib in der Bundesliga scheint – auch dank der Kaderqualität – durchaus machbar, das ausgegebene Saisonziel erreichbar.

Drei Abgänge stehen fest

Doch auch wenn der FC in der kommenden Saison in der ersten Liga zu finden sein wird, wird die Mannschaft erneut maßgeblich verändert werden. Zwei Abgänge bei den Geißböcken sind mit den langjährigen Akteuren Florian Kainz und Dominique Heintz bereits bekannt. Der Österreicher ist aktuell in seiner siebten Saison dienstältester FC-Spieler und hatte vor einigen Wochen angekündigt, seine aktive Karriere zu beenden. Heintz hingegen wird nach insgesamt sechs Jahren bei den Geißböcken keine Vertragsverlängerung mehr bekommen und sich wohl anderweitig umschauen. Auch für den Langzeitverletzten Luca Kilian, der sich weiterhin von seinem dritten Kreuzbandriss erholt, wird es wohl keine Verlängerung mehr geben. Somit stehen drei Abgänge im Sommer, auch wenn nicht alle offiziell kommuniziert sind, fest.

Unklare Leihsituationen

Doch es wird noch weitere Veränderungen geben oder geben müssen. Fragezeichen stehen im Grunde hinter allen Leihspielern. Das aber aus unterschiedlichen Gründen. Tom Krauß wird beim Klassenerhalt sicher in Köln bleiben, dann greift die Kaufpflicht. Für die anderen Leihspieler wurde eine Kaufoption in den Vertrag geschrieben. Dass diese bei Jakub Kaminski gezogen wird, gilt als sicher. Allerdings wird es dann eine Ausstiegsklausel geben. Auch Jahmai Simpson-Pusey soll gehalten werden, allerdings ist die Ablöse recht hoch und Manchester City hat mit einer Rückkaufoption die Hand auf dem Deal. Einfacher dürfte die Situation bei Cenk Özkacar und Kristoffer Lund mit einer festen Verpflichtung sein. Beide Spieler würden wohl gerne in Köln bleiben, müssen sich aber noch ein wenig in der Leistung strecken. Grade Özkacar blühte zuletzt auf.

Felipe Chávez könnte ebenfalls fest verpflichtet werden. Die Bayern haben für die Sommer 2027 und 2028 eine Rückkaufoption für den Youngster im Vertrag verankert. Bislang spielt der Peruaner überhaupt keine Rolle. Das nötige Kleingeld für die zahlreichen potenziellen Transfers wird wohl der Verkauf von Said El Mala einbringen. Zwar gibt es noch keine Einigung mit einem anderen Club, doch die Interessenten stehen bekanntlich Schlange und der FC ist bei einem lukrativen Angebot bereit, den Spieler abzugeben. Der Abschied im Sommer gilt als sehr wahrscheinlich. Unklar ist nach wie vor die Situation bei Eric Martel. Der Mittelfeldspieler hat seinen Vertrag bekanntlich noch nicht verlängert, befindet sich aber in Gesprächen mit dem FC. Aktuell scheint alles offen. Allerdings wird der FC sich nicht ewig hinhalten lassen.

Weitere Wackelkandidaten

Weitere Wackelkandidaten dürften Spieler sein, die sich mehr von dieser Saison und von denen sich der FC wohl mehr versprochen haben. Luca Waldschmidt hatte schon im vergangenen Sommer angedeutet, dass er sich einen Verbleib in Köln vorstellen könne, wenn er die erhoffte Spielzeit bekäme. Zwar stand der 29-Jährige 20 Mal auf dem Platz, sammelte aber nur 540 Minuten, in denen er drei Tore erzielte. Der ehemalige Nationalspieler fühlt sich in Köln sehr wohl, will aber auch wieder mehr Spielzeit sammeln. Immerhin betonte René Wagner am Mittwoch, dass der Offensivspieler seine Rolle gut angenommen habe und lobte den Akteur über den grünen Klee. Auch Denis Huseinbasic dürfte sich von der Spielzeit mehr erhofft haben. Unter René Wagner erhielt der Mittelfeldspieler zuletzt wieder eine Chance von Beginn an, konnte aber nicht überzeugen. Insgesamt kommt der 24-Jährige (auch verletzungsbedingt) auf 16 Einsätze, in diesem Jahr erst auf drei.


René Wagner streicht einen Abwehrspieler – Das ist der Kader für Frankfurt

Said El Mala, Ragnar Ache und Felipe Chavez auf dem Weg zum Auto
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René Wagner streicht einen Abwehrspieler – Das ist der Kader für Frankfurt

Mit der Begegnung bei Eintracht Frankfurt steht für den FC das erste Spiel unter René Wagner als Cheftrainer an. Und möglichst sollen direkt die ersten Punkte her. Gleich mehrere Spieler kehrten unter der Woche ins Training zurück. Am Samstagnachmittag machte sich das Team auf den Weg zum Auswärtsspiel des 1. FC Köln: Das ist der Kader für Frankfurt.

Nach sieben sieglosen Spielen in Serie wollen und müssen die Geißböcke am Sonntag endlich wieder punkten. Für den FC geht es dazu nach Frankfurt. Doch die Eintracht befindet sich gerade im eigenen Stadion in recht guter Verfassung. Es wird also nicht leicht für den FC.

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Für den FC geht es gegen Frankfurt um wichtige Punkte und nach sieben sieglosen Spielen in Folge wohl auch um das erhoffte Ende der Negativserie. Doch einfach wird das nicht. Die Eintracht ist in den vergangenen Wochen zu Hause eine Macht, hat die jüngsten drei Spiele gewonnen – alle zu Null. FC-Trainer René Wagner hat sich einen Matchplan zurechtgelegt, wie er das Defensivbollwerk knacken will. Für das Duell gegen die Hessen stehen dem neuen Trainer erstaunlich viele Spieler zur Verfügung. Seit dem 11. Spieltag hatten die Kölner Verantwortlichen bei der Kader-Zusammenstellung nicht mehr die Qual der Wahl. Und so kam Wagner bereits bei seinem ersten Spiel in die ungeliebte Rolle, Entscheidungen zu treffen, „die nicht so cool sind“. Der 37-Jährige hat gleich mehreren Spielern sagen müssen, dass sie zu Hause bleiben.

René Wagner auf dem Weg zum Bus
René Wagner auf dem Weg zum Bus

Jahmai Simpson-Pusey nicht dabei

So vor allem den jungen Spielern Youssoupha Niang, Fynn Schenten und Cenny Neumann, die für die U21 zum Einsatz kamen. Doch auch einen älteren Spieler hat es erwischt. Jahmai Simpson-Pusey ist ebenfalls nicht mit dabei und brach am Samstag nicht mit der Mannschaft auf. Wagner hatte bereits erklärt, dass er den potenziellen Streichkandidaten eine Tendenz gegeben habe. Der Innenverteidiger hatte im Interview mit come-on-fc.com noch erklärt, er nehme seine Rolle so oder so an. „Egal, wie die Entscheidung ausfällt, werde ich sie respektieren. Wenn ich nicht berücksichtigt werde, werde ich mich nicht hinsetzen und aufgeben. Dann werde ich noch  härter an mir arbeiten, um Teil des Teams zu sein“, so der Abwehrspieler gegenüber come-on-fc.com. Nach Informationen von come-on-fc.com fehlt der 20-Jährige aus persönlichen Gründen und könnte eventuell nachreisen.

Diese Spieler sind am Sonntag in Frankfurt mit von der Partie

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler
Abwehr: Sebastian Sebulonsen, Cenk Özkacar, Rav van den Berg, Kristoffer Lund, Dominique Heintz
Mittelfeld: Felipe Chávez, Isak Johannesson, Tom Krauß, Said El Mala, Jakub Kaminski, Linton Maina, Jan Thielmann, Alessio Castro-Montes, Denis Huseinbasic, Florian Kainz
Sturm: Ragnar Ache, Marius Bülter, Luca Waldschmidt

Verletzt, gesperrt oder nicht berücksichtigt: Luca Kilian, Timo Hübers, Joel Schmied, Youssoupha Niang, Fynn Schenten, Cenny Neumann, Jahmai Simpson-Pusey

Drei Rückkehrer trainieren individuell – Das ist der Kader für Hamburg

Die Spieler des 1. FC Köln um Florian Kainz auf dem Weg nach Hamburg
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Drei Rückkehrer trainieren individuell – Das ist der Kader für Hamburg

Mit der Begegnung gegen den Hamburger SV steht für den FC das achte Topspiel der Saison an. Und nun sollen die ersten Punkte her. Während gleich mehrere Rückkehrer individuell trainierten, machte sich das Team auf den Weg zum Auswärtsspiel des 1. FC Köln: Das ist der Kader für Hamburg.

Nach fünf sieglosen Spielen in Serie wollen und müssen die Geißböcke am Samstagabend endlich wieder punkten. Für den FC geht es dazu nach Hamburg. Doch der HSV befindet sich aktuell in recht guter Verfassung. Es wird also nicht leicht für den FC.

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Für den FC geht es nun zum schweren Auswärtsspiel gegen den Hamburger SV. Am frühen Nachmittag brach die Mannschaft um Trainer Lukas Kwasniok nach der Abschlusseinheit auf. Große Überraschungen gibt es im Kader nicht. Vor allem, weil sich dieser aufgrund der zahlreichen Verletzungen im Grunde von selbst aufstellt. Unter anderem sind die Youngster Youssoupha Niang und Cenny Neumann mit von der Partie. Auch Florian Kainz stieg nach seiner Ankündigung, die Karriere im Sommer beenden zu wollen in den Bus. Kwasniok hatte am Donnerstag erklärt, dass ihn das Aus nicht überrascht habe, er sich aber noch einen besonderen Moment vorstellen könne. „Vielleicht zirkelt er noch einen rein“, sagte der Coach. Möglicherweise in Anlehnung an das Traumtor aus dem Hinspiel gegen Hamburg.

Individuelle Einheit

Fynn Schenten wurde dieses Mal nicht berücksichtigt. Derweil absolvierten gleich mehrere Spieler, die zuletzt ausgefallen waren, parallel zur Abfahrt individuelle Einheiten. So waren Joel Schmied, Jan Thielmann und Denis Huseinbasic auf dem Platz am Geißbockheim unterwegs. Schmied und Thielmann plagen muskuläre Probleme, Huseinbasic hat Schwierigkeiten mit der Hüfte. Der FC ist von argen Verletzungspech verfolgt. Zurzeit fallen gleich zahlreiche Spieler aus. Zudem steht auch Jahmai Simpson-Pusey dem FC nicht zur Verfügung. Der Abwehrspieler sitzt seine Rotsperre ab.

Laufeinheit am Freitag: Joel Schmied und Denis Huseinbasic sind wieder auf dem Platz
Laufeinheit am Freitag: Joel Schmied und Denis Huseinbasic sind wieder auf dem Platz

Diese Spieler sind am Samstag mit von der Partie

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler
Abwehr: Sebastian Sebulonsen, Cenk Özkacar, Rav van den Berg, Kristoffer Lund, Dominique Heintz, Cenny Neumann
Mittelfeld: Felipe Chávet, Isak Johannesson, Tom Krauß, Eric Martel, Said El Mala, Jakub Kaminski, Linton Maina
Sturm: Ragnar Ache, Marius Bülter, Luca Waldschmidt, Fynn Schenten, Youssoupha Niang

Verletzt, gesperrt oder nicht berücksichtigt: Luca Kilian, Timo Hübers, Jahmai Simpson-Pusey, Joel Schmied, Denis Huseinbasic, Jan Thielmann, Alessio Castro-Montes, Fynn Schenten

Entwicklungsclub: Ist der 1. FC Köln auf dem richtigen Weg?

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Entwicklungsclub: Ist der 1. FC Köln auf dem richtigen Weg?

Vor einem guten Jahr gab Sportdirektor Christian Keller eine neue Marschroute für den FC vor. Man wolle junge, zum Teil unbekannte Spieler weiterentwickeln, um sportlich und oder wirtschaftlich zu profitieren. Seitdem lautet das Ziel Entwicklungsclub: Ist der 1. FC Köln auf dem richtigen Weg?

Christian Keller war erst wenige Wochen beim 1. FC Köln im Amt, da äußerte er seine Vision für den FC der Zukunft – wenn auch aus der finanziellen Not geboren. Denn der 43-Jährige präsentierte einen Plan, mit dem er den „Sanierungsfall“ Köln gesunden wollte. Einen Plan, den er mit Machern wie Trainer Steffen Baumgart oder dem Leiter der Lizenzspielabteilung, Thomas Kessler, umsetzen will. In einem Interview sprach der Wirtschaftsexperte damals vom zukünftigen FC als Entwicklungsclub. Junge Spieler sollen sich beim FC entwickeln und Köln möglicherweise irgendwann für eine deutlich höhere Ablösesumme wieder verlassen. Ein gutes Jahr später hat Steffen Baumgart neun neue Spieler in den Kader integriert – nicht alle sind wie erhofft eingeschlagen. Wie weit ist es mit dem Ziel Entwicklungsclub: Ist der 1. FC Köln auf dem richtigen Weg?

Nur wenige Wochen nach seinen Worten ließ Keller diesen auch Taten folgen. Insgesamt verpflichtete der Sportdirektor in der vergangenen Spielzeit acht Spieler, dazu holten die Kölner Verantwortlichen mit Florian Dietz einen weiteren Akteur aus dem eigenen Nachwuchs zu den Profis. Die Bilanz der Neuzugänge hätte wohl kaum unterschiedlicher ausfallen können. Von Überfliegern über Dauerverletzte bis zu Bankdrückern ist so ziemlich alles dabei.

1. FC Köln: Martel, Maina und Selke überzeugten

Mit Eric Martel, Linton Maina und Davie Selke haben es gleich drei Neuverpflichtungen zum Stammpersonal geschafft und das für einen insgesamt überschaubaren Wert. Maina und Selke kamen ablösefrei zum FC, Martel kostete die Geißböcke rund 1,2 Millionen Euro. Laut Transferexperten kommen die drei Akteure aktuell insgesamt auf einen Marktwert von mehr als zehn Millionen Euro. Bei den jungen Spielern Maina und Martel ist die Tendenz deutlich steigend. Für den kommenden Sommer prognostizieren die Experten den Marktwert der beiden Leistungsträger alleine auf mehr als 10 Millionen Euro. Wirtschaftlich sind diese Neuzugänge schon jetzt ein Gewinn.

Und auch sportlich haben sich die Transfers gelohnt. Vor allem in der zweiten Saisonhälfte hat Martel einen enormen Sprung gemacht, ist zum Leistungsträger geworden und stand seinem (ehemaligen) Nebenmann auf der Doppelsechs Ellyes Skhiri gerade bei den Defensivwerten in nichts nach. Auch Maina hat eine deutlich positive Entwicklung durchgemacht. In nahezu sämtlichen Werten hat sich der 23-Jährige verbessert. Der Flügelspieler konnte seinen Marktwert verdreifachen, passt perfekt zu dem Spiel von Steffen Baumgart, fühlt sich sichtbar wohl. Nur an der mangelnden Torgefahr muss der Offensivspieler definitiv noch arbeiten. Maina ließ zu viele Chancen ungenutzt, oft kam der letzte Pass nicht an.

Davie Selke benötigte dagegen ein wenig Zeit, um in Köln anzukommen. Ein Formhoch bescherte ihm und dem FC letztlich fünf Tore, ein ordentlicher Wert. Ob Selke diese Form halten kann, wird sich in der kommenden Spielzeit zeigen müssen. In das klassische Bild des Entwicklungsspielers passt der 28-Jährige allerdings nicht mehr.

Durchwachsene Saison für Steffen Tigges

Eine ebenfalls positive Entwicklung hat Denis Huseinbasic durchgemacht. Der Mittelfeldspieler kam für 50.000 Euro zum FC. Die Transfer-Experten berechnen seinen Marktwert mit 2,5 Millionen Euro, auf dem Online-Portal transfermarkt.de wird der Marktwert mit 5 Millionen Euro angegeben. Huseinbasic ist damit wohl das Paradebeispiel für einen Entwicklungsspieler. Der Youngster darf sich ähnlich wie Eric Martel berechtigte Hoffnungen auf einen Einsatz bei der U21-EM in den kommenden Wochen machen. Ein Ziel, von dem er vor einem Jahr wohl noch nicht zu träumen wagte.

Steffen Tigges blickt auf eine durchwachsene Saison zurück. Der Angreifer startete aus einer komplizierten Verletzung in die Saison und wird auch in die kommende Spielzeit verletzt starten. Dazwischen lag wohl eine Achterbahn der Gefühle für den Stürmer, der zunächst in die übergroßen Fußstapfen von Anthony Modeste treten musste. Unterm Strich erzielte Tigges bei 30-Liga-Einsätzen sechs Tore. In Erinnerung wird ihm der Treffer beim 3:2-Erfolg über seinen Ex-Club Dortmund bleiben, genauso wie sein 45-Meter-Tor gegen Bremen. Für einen Platz in der Startelf muss Tigges aber noch einmal ein paar Körner drauflegen, seinen Marktwert hat der Angreifer dennoch verdoppelt.

1. FC Köln: Schwerer Stand für Adamyan, Soldo und Pedersen

Für die weiteren Neuzugänge verlief die Saison alles andere als gut. Florian Dietz war erfolgreich in die Spielzeit gestartet, zog sich dann aber einen Kreuzbandriss zu, fehlt dem FC seitdem. Sturmkollege Sargis Adamyan passt so gar nicht in das Vorhaben Entwicklungsclub. Der Angreifer wurde erstaunlicherweise mit einem Vier-Jahres-Vertrag ausgestattet, im zarten Alter von damals 29 Jahren, fällt er aus dem Raster eines Entwicklungsspielers.

„Sargis hat noch nicht funktioniert, obwohl ich bekanntlich sehr viel von ihm halte. Stand jetzt gehen wir davon aus, dass Sargis hier zum Trainingsauftakt in einem anderen Zustand aufschlägt und sich anders präsentiert“, sagte Christian Keller im Interview dem „Kölner Stadt-Anzeiger„. Der Armenier wechselte für rund 1,5 Millionen Euro an den Rhein. Tatsächlich erzielte Adamyan in neun Liga-Einsätzen für Brügge fünf Tore, traf im Schnitt alle 95 Minuten. Beim FC ist es erst ein Ligatreffer bei 24 Einsätzen. Adamyans Marktwert wird aktuell auf rund 2,4 Millionen Euro berechnet, die Tendenz ist klar fallend.

Auch Nikola Soldo und Kristian Pedersen hüten eher die Bank. Soldo wurde am Deadline-Day noch verpflichtet, galt als junger Entwicklungsspieler. Zunächst kam der Kroate auch regelmäßig zum Einsatz, seit der 0:3-Pleite in Stuttgart im Februar dieses Jahres hat Soldo für den FC nicht mehr auf dem Platz und seit April nicht mehr im Kader gestanden. Christian Keller betonte zuletzt, dass Soldo aber in Bezug auf den Marktwert eine positive Entwicklung durchgemacht habe. Branchenkenner sehen das Plus aber nur marginal. Kristian Pedersen hatte dagegen das Pech, mit Jonas Hector einen absoluten Leistungsträger vor seiner Nase zu haben. Gegen Hector konnte sich der robuste Däne erwartungsgemäß nicht durchsetzen. Und auch in der kommenden Spielzeit wird es für Pedersen schwer, denn mit Leart Paqarada haben die Kölner einen starken Außenverteidiger verpflichtet.

Noch vor einem Jahr betonte Christian Keller, der FC müsse sich als Entwicklungsclub etablieren. Auch, um Gelder zu akquirieren. Bei 50 Prozent der Neuverpflichtungen ist sowohl sportlich als auch wirtschaftlich eine positive Entwicklung erkennbar – der FC befindet sich also auf einem sehr guten Weg. Je nachdem wie die aktuelle Transferperiode läuft.  

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Das sagt ein Datenexperte: Auf diesen Positionen sollte der 1. FC Köln nachrüsten

Die Datenanalysten von Global Soccer Network beraten europäische Spitzenclubs. Für uns haben sie einen Blick auf den aktuellen Kader der Geißböcke geworfen. Das sagt der Datenexperte: Auf diesen Positionen sollte der 1. FC Köln nachrüsten.

Die vergangene Saison war mit dem letzten Spiel gegen die Bayern und dem emotionalen Abschied von Timo Horn und Jonas Hector erst wenige Minuten alt, da musste sich Christian Keller bereits zu den beiden wichtigsten Personalien für die kommende Spielzeit äußern. Fazit: Die Abgänge von Hector und Ellyes Skhiri sind kaum zu kompensieren, das Unterfangen wird aber angegangen. „Auf der Sechs haben wir sicherlich eine Vakanz. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass wir uns da umschauen werden“, sagte der Sportdirektor des 1. FC Köln. Ein Datenexperte von Global Soccer Network meint, dass der 1. FC Köln auf diesen Positionen nachrüsten sollte.

Neben einem neuen Sechser suchen die Kölner Verantwortlichen weitere Spieler. Mit Leart Paqarada hat der FC frühzeitig einen Verteidiger für die linke Außenbahn verpflichtet. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem noch nicht sicher feststand, dass Jonas Hector die Kölner verlassen würde. Paqaradas Statistiken sind vielversprechend. Der 28-Jährige passt auf den ersten Blick perfekt zu der Kölner Spielweise. Er schlägt viele Flanken, erobert zahlreiche Bälle im Pressing und sucht für einen Defensivspieler häufig den Torabschluss, dazu ist er sehr zweikampfstark. Steffen Baumgart betonte gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger, dass er Paqarada für den besten Linksverteidiger der zweiten Liga halte. Laut dem Online-Portal gool.ai, das Marktwerte anhand von mehr als 300 objektiven Leistungsparametern berechnet, wird Paqarada zum wertvollsten Spieler im Kölner Kader.

Die Datenanalysten von Global Soccer Network (GSN) sehen den Transfer aber auch skeptisch. Das Unternehmen berät zahlreiche europäische Spitzenclubs wie Manchester City oder Paris St. Germain, sammelt pro Spieler 12.000 bis 15.000 Leistungsdaten in mehr als 300 Kategorien und bewertet sie. Mehr als 500.000 Fußballer werden weltweit bewertet. Unterm Strich bleibt der sogenannte GSN-Index. Und dieser überzeugt bei Leart Paqarada nicht. „Paqarada war in der abgelaufenen Spielzeit der beste Zweitligaspieler, qualitativ wird er aber nicht der Unterschiedsspieler sein, den sich der FC wünscht“, sagt Dustin Böttger, CEO von GSN. Demnach kommt der Abwehrspieler auf einen GSN-Index von 62.40 und liegt damit – rein statistisch – eher im unteren Durchschnitt der Bundesliga.

Kristian Pedersens Wert liegt laut der Analyse aktuell mit 61,92 unter dem von Paqarada. Böttger sieht derweil einen ganz anderen Spieler vorne: „Noah Katterbach müsste aus unserer Sicht die erste Wahl für diese Position sein. Er fällt aber nach seinem Kreuzbandriss monatelang aus“, sagt Böttger. Zudem steht nicht fest, ob der U21-Nationalspieler überhaupt ans Geißbockheim zurückkehrt. Katterbach ist zwar in Köln operiert worden, der HSV, der Katterbach ausgeliehen hat, soll den 22-Jährigen wohl dennoch verpflichten wollen. Das verwundert nach einem Blick auf die Analyse nicht. Demnach kommt Katterbach aktuell auf einen Wert von 67,81, die KI berechnet für den Abwehrmann aber einen möglichen Wert von 75,12 – Katterbach gehörte damit in die GSN-Kategorie „internationale Klasse“.

Datenexperte sieht weitere Kaderlücken in der Offensive

Auf der rechten defensiven Außenbahn ist der FC ebenfalls nicht perfekt aufgestellt. Benno Schmitz kommt auf einen guten Wert von 67,41. Dahinter wird es aber mit einer Alternative oder einem Backup eng. Zumal auch die Zukunft von Kingsley Schindler noch nicht geklärt ist. In der vergangenen Saison fühlte sich Schindler auf der offensiven Position zudem deutlich wohler.

Neben der Vakanz auf der Sechs sehen die Datenexperten beim FC auch eine Baustelle im offensiven Mittelfeld. Florian Kainz ist eher auf dem Flügel beheimatet, Mark Uth schätzen die Experten als Knipser unter der Kategorie Stürmer ein. „Der einzige Spieler im offensiven Mittelfeld wäre für den FC Ondrej Duda“, sagt Böttger. „Einen Spielgestalter können die Kölner dringend gebrauchen.“ Die Vergangenheit zwischen Duda und Baumgart war nicht unbedingt einfach, die Zukunft wird allerdings erst in einer Woche geklärt. Für den Slowaken hat Hellas Verona eine Kaufpflicht, falls die Italiener die Klasse halten. Das klärt sich in einem Entscheidungsspiel am kommenden Sonntag. Dann treffen Hellas Verona und La Spezia auf neutralem Boden aufeinander. Steigt Verona ab, kehrt Duda nach Köln zurück – hält Hellas die Klasse, muss der Klub rund 2,5 Millionen Euro für Duda zahlen.

Trotz der deutlichen Formsteigerung von Davie Selke sehen die Datenexperten auch Handlungsbedarf im Angriff. „Mit Ausnahme von Mark Uth hat der FC keinen wirklichen Klassestürmer im Kader“, so Böttger. Uth sei aber sehr verletzungsanfällig. „Steffen Tigges und Davie Selke haben schon Bundesliganiveau, ich sehe sie aber eher als Stürmer zwei und drei.“ Die weiteren Angreifer im Kader spielen aktuell keine große Rolle. Und auch der zuletzt gehandelte Benedict Hollerbach ist rein nach den Zahlen (noch) keine Verstärkung.

Dass Zahlen nur die halbe Wahrheit sind, weiß auch der Datenexperte. Böttger betont, dass fußballerische Fähigkeiten und Eigenschaften nicht mit der Performance auf dem Spielfeld gleichzusetzen seien. „Weltklassespieler können auch über einen langen Zeitraum eher schwach performen, aufgrund ihrer Fähigkeiten sind sie aber weiterhin Weltklassespieler. Ebenso können Durchschnittsspieler über einen längeren Zeitraum gut performen, sie bleiben aber aufgrund ihrer Fähigkeiten trotzdem Durchschnittsspieler“, sagt Böttger. Zudem liegen auch nicht immer alle Einschätzungen genau richtig. Die Trefferquote bewege sich aber um die 90 Prozent. Der Königsweg wird vermutlich eine Mischung aus Theorie, Praxis und Unwägbarkeiten sein. Wie schon „König“ Otto Rehhagel und Adi Preißler sagten und es die Kölner Verantwortlichen schon oft bewiesen haben, liegt die Wahrheit am Ende des Tages ohnehin auf dem Platz. 

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