Das Transferfenster ist offiziell geöffnet: Die Klausel bei Jakub Kaminski kann nun jederzeit gezogen werden

Jakub Kaminski ist einer der großen Gewinn der Saison
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Das Transferfenster ist offiziell geöffnet: Die Klausel bei Jakub Kaminski kann nun jederzeit gezogen werden

Seit Mittwoch ist das Sommertransferfenster in Deutschland offiziell geöffnet — und für den 1. FC Köln bedeutet das vor allem eines: Der Countdown läuft. Denn die Ausstiegsklausel von Jakub Kaminski ist befristet. Mitte Juli wird Klarheit herrschen.

An der Geschäftsstelle am Geißbockheim war am Mittwochvormittag nicht wirklich viel von Hektik zu spüren. Vereinzelnd hatte das neue Trikot der Geißböcke Fans in den Fanshop gelotst. Der ganz große Andrang wie etwa vor einem Jahr, als der FC das schwarze Ausweichtrikot präsentierte, blieb aus. Wie fleißig hinter den Türen der Geschäftsstelle gearbeitet wurde, blieb natürlich verborgen. Doch es könnte schon sein, dass die Intensivität ab Mittwoch noch einmal steigt. Nicht nur, weil der Vorbereitungsbeginn in den Startlöchern steckt. Vielmehr, weil das Transferfenster seit dem Morgen auch offiziell geöffnet hat. Für viele Clubs ist es der Startschuss in eine heiße Transferphase, für den FC ist es zudem ein Countdown.

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Transferfenster öffnet

Denn mit der Öffnung des Transferfensters kann jederzeit eine der drängendsten Fragen dieses Transfersommers beantwortet werden. Nun kann auch rein formell die Ausstiegsklausel bei Jakub Kaminski aktiviert werden. Die Kölner haben aufgrund der Klausel bekanntlich keine Handhabe. Einigen sich Kaminski und ein Interessent auf persönliche Bedingungen, muss der FC die 20 Millionen Euro akzeptieren — ob er will oder nicht. Gut möglich, dass er will. Denn 20 Millionen Euro würden dem FC auf dem Transfermarkt ein gutes Stück weiterhelfen, auch, wenn nicht die gesamte Einnahme in Transfer-Ausgaben fließen würden. Rein wirtschaftlich wäre der Verkauf ein gutes Geschäft. Der FC hatte den Polen bekanntlich für 5,5 Millionen Euro verpflichtet und würde nahezu das Vierfache zurückbekommen. Sportlich aber wäre es ein empfindlicher Verlust. Kaminski war in der Vorsaison der zweitbeste Scorer, nahezu auf jeder Position Leistungsträger, der eigentliche Königstransfer des vergangenen Sommers. Ein adäquater Ersatz wird nicht leicht zu finden sein.

Zieht Brighton die Klausel?

Nach wie vor gilt Brighton & Hove Albion als heißer Anwärter. Allerdings sollen auch andere Clubs ein Interesse signalisiert haben. Und dem Vernehmen nach steht der Deal noch nicht ganz so kurz bevor, wie kolportiert. Das kann sich aber minütlich ändern. Der FC muss zunächst nicht in Gespräche involviert werden. In Köln schielt man möglicherweise auf Mitte Juli. Denn dann soll laut einem Bericht der „Bild“ die Ausstiegsklausel ablaufen. Dann wäre die Ablöse frei verhandelbar. Der FC könnte deutlich mehr verlangen, aber auch auf den Vertrag pochen. Für Clubs wie Brighton, die den Polen bereits seit Wochen beobachten, ist das ein klarer Anreiz, jetzt zu handeln.

Kaminski selbst hat seinen Premier-League-Traum mehrfach öffentlich kommuniziert – zuletzt erst vor wenigen Wochen in einem polnischen Interview. „Momentan spiele ich für den 1. FC Köln und habe noch vier Jahre Vertrag. Wenn sich die Chance bietet, weiterzukommen, will jeder Spieler diese natürlich nutzen. Manchmal ergeben sich solche Gelegenheiten nur einmal in der Karriere. Mein Traum war es immer, in der Bundesliga zu spielen, aber nach 104 Spielen und vier Saisons ist die Premier League mein nächstes Ziel“, sagte Kaminski. So oder so wird man in Köln froh sein, wenn diese Entscheidung gefallen ist. Denn dann kann auch die eigene Kaderplanung vorangetrieben werden. Nun auch offiziell. Denn das Transferfenster hat seit Mittwoch offiziell geöffnet.


Der eigentliche Königstransfer des 1. FC Köln: Jakub Kaminski ist einer der Saisongewinner

Jakub Kaminski ist einer der großen Gewinn der Saison
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Der eigentliche Königstransfer des 1. FC Köln: Jakub Kaminski ist einer der Saisongewinner

In Berlin zeigte Jakub Kaminski einmal mehr sein Gesicht der vergangenen Spiele. Ein Fixpunkt und Aktivposten in der Offensive, jedoch glücklos beim Torabschluss. Ein Muster der vergangenen Spiele. Und doch gibt es zurzeit wohl kein Zweifel beim 1. FC Köln: Der eigentliche Königstransfer heißt Jakub Kaminski.

So richtig schlau wurden viele Fans aus der Auswechslung des Polen nicht. Jakub Kaminski ging am Samstag recht früh vom Platz. Klar, ein wenig heftete zuletzt das Pech an seinen Schuhen, doch der Außenspieler war sicher wieder ein Aktivposten. Auf die gesamte Saison betrachtet, ist Jakub Kaminski wohl die erfreulichste Entdeckung der Geißböcke – neben der überstrahlenden Entwicklung von Said El Mala. Das zahlt sich für den FC nun aus.

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Von Erik Stalleicken

Jan Thielmanns Meinung war schnell gefällt. „Kuba ist Weltklasse.“, lobte Jan Thielmann seinen Mitspieler nach dem furiosen 4:0 im Testspiel gegen Atalanta Bergamo im Sommer. „Mit dem werden wir noch viel Spaß haben“, prognostizierte der 23-Jährige. Und tatsächlich: Jakub Kaminski macht in Köln viel Spaß. Sehr viel. „Kuba“ hat sich zum absoluten Gewinner der Geißböcke gekrönt. Das war in der Form sicherlich nicht abzusehen. Anfang Juli 2025 verkündete der 1. FC Köln den Transfer des Polen. Thomas Kessler fand damals lobende Worte für das Profil des Offensivspielers und sprach von einer Soforthilfe mit Entwicklungspotenzial. Dennoch kam die Verpflichtung für einige Fans überraschend. Schließlich hatte Linton Maina nach einer starken Saison (27 Spiele, 14 Scorer) seinen auslaufenden Vertrag verlängert.

Außerdem wusste der Neuzugang bei seiner vorigen Station in Wolfsburg nicht wirklich zu überzeugen. Im Januar 2022 hatte sich der VfL Wolfsburg die Dienste des damals 19-Jährigen ab Sommer desselben Jahres gesichert und rund zehn Millionen Euro an Lech Posen überwiesen. Nach einer soliden ersten Saison mit vier Toren und drei Vorlagen in 31 Ligaspielen begannen die Probleme des Hoffnungsträgers. In den nächsten beiden Spielzeiten gelangen dem Flügelspieler in 39 Bundesligapartien, gerade einmal fünf Vorlagen und kein einziger Treffer. Dennoch waren die Kölner Verantwortlichen sowie Trainer Lukas Kwasniok überzeugt von seinen Fähigkeiten.

Veränderte Rolle

Zu Beginn der Saison deutete sich schon an, welches Potenzial der polnische Nationalspieler mitbringt. Er kristallisierte sich zu einem großen Gewinner der Vorbereitung heraus. Genau diesen Gedanken dürften auch die größten Kritiker nach dem Saisonstart gehabt haben. Die Leihgabe war direkt zu Beginn der Fixpunkt in der Kölner Offensive und avancierte nach den ersten fünf Spielen mit drei Toren zum besten Torschützen der Geißböcke. Auch in den folgenden Spielen zeigte der Sommerneuzugang gute Leistungen. Beim 4:1-Heimsieg gegen den Hamburger SV wurde Kaminski dann erstmals als rechter Schienenspieler auf den Rasen geschickt. Selbst auf dieser Position steuerte er ein Tor und eine Vorlage bei und wurde somit zum Matchwinner. „Er ist unser bester Spieler.“, schwärmte Kwasniok nach der Partie. „Er kann auf der linken Schiene, er kann links vorne, er kann rechte Schiene, rechts vorne.“, lobte der Trainer die Variabilität seines Spielers.

Zeitgleich wurde der Hype um Youngstar Said El Mala immer größer. Und es stellte sich zunehmend die Frage, wie man die beiden individuell wohl besten Spieler, die sich beide auf dem linken Flügel zu Hause fühlen, gleichzeitig auf den Platz bekommen könnte. Die Variabilität des Allrounders wurde somit sein Fluch und Segen zugleich. Er startete folglich immer häufiger als Schienenspieler, da die Alternativen Sebastian Sebulonsen und Alessio Castro-Montes verletzt ausfielen. Dadurch konnte man zwar beide Spieler unterbringen und die Problemposition besetzen, das jedoch sehr zum Leidwesen der Offensivqualitäten des 23-Jährigen. In den nächsten Wochen und Monaten blieben sowohl Siege als auch Scorer von Kaminski meist aus. Anfang März durfte der Ex-Wolfsburger nach längerer Zeit wieder offensiv starten. Dabei gelang ihm direkt ein Treffer gegen den BVB, doch das Spiel ging mit 1:2 verloren.

Neuer Trainer, gleiches Vertrauen

Auch der neue Cheftrainer René Wagner zählt wie sein Vorgänger auf den unermüdlichen Polen. Wieder in der Offensive angekommen, zeigte Kaminski seine Qualitäten mit Ball und tat dem zeitweise gehemmten Offensivspiel des FC sichtlich gut. Er kreierte viele Chancen sowohl für sich selbst als auch für seine Mitspieler. Die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor aus den ersten fünf Spielen scheint dem 29-maligen Nationalspieler jedoch ein Stückchen abhanden gekommen zu sein. Sowohl gegen Bayer Leverkusen als auch bei Union Berlin ließ er gleich mehrere Chancen liegen und konnte seine engagierten Leistungen nicht krönen, womit der endgültige Klassenerhalt erst einmal vertagt wurde.

Nichtsdestotrotz ist die Leihgabe kaum noch aus der Kölner Mannschaft wegzudenken. Er stand in allen 32 Bundesligaspielen in der Startelf und absolvierte 29 davon über die volle Distanz. Mittlerweile kommt Kaminski auf sieben Tore und fünf Vorlagen und zählt zusätzlich zu den laufstärksten Spielern der Liga. Kaminski belegt in den Statistiken „Sprints“, „intensive Läufe“ und „Gesamtdistanz“ die Plätze zwei, drei und vier. Kein Wunder, dass er seinen Marktwert laut transfermarkt.de von fünf auf zwölf Millionen Euro steigerte. Wenig überraschend verkündete Thomas Kessler vor wenigen Wochen dann, dass man die Kaufoption in Höhe von rund 5,5 Millionen Euro ziehen werde.

Verbleib oder Geldregen?

Das Aktivieren dieser Option heißt jedoch nicht zwingend, dass der Top-Transfer seinen Vertrag beim 1. FC Köln komplett erfüllen wird. Denn Kaminski macht keinen Hehl daraus, dass er eines Tages in der Premier League spielen will. Spätestens dann wollen Thomas Kessler und Co. ebenfalls kassieren – und das deutlich über Einkaufswert. Offenbar befindet sich im ausgehandelten Vertrag des Polen eine Ausstiegsklausel in Höhe von rund 20 Millionen Euro. Sollte Kaminski den FC also verlassen, würden die Domstädter zumindest ordentlich abkassieren. Aktuell ist das jedoch kein Thema. Der Dauerbrenner betonte in mehreren Interviews, wie wohl er sich in der Stadt Köln und beim FC fühle. So könnten Jan Thielmanns Worte weiter Bestand haben.


Der 1. FC Köln zieht die Kaufoption für Jakub Kaminski

Jakub Kaminski vom 1. FC Köln beim Torjubel.
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Der 1. FC Köln zieht die Kaufoption für Jakub Kaminski

Zwar hat der FC am Freitag nicht die erhofften drei Punkte aus Hamburg mitgebracht, eine gute Nachricht gab es am Rande des Spiels bei St. Pauli aber doch: Der 1. FC Köln zieht erwartungsgemäß die Kaufoption bei Jakub Kaminski.

Jakub Kaminski wird auch in der kommenden Spielzeit wohl beim FC spielen. Die Kölner werden die Kaufoption für den Polen ziehen. Das erklärte Thomas Kessler bei Sky und bestätigte das später auch gegenüber den Kölner Medien in Hamburg.

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Gemessen an der Euphorie vor dem Spiel der Geißböcke gegen den FC St. Pauli gab es am Freitagabend relativ wenig Grund zur Freude. Gefühlt hatte der FC den Acht-Punkte-Vorsprung schon erspielt bevor er der Anstoß ertönte. Am Ende wurde es ein knappes 1:1-Unentschieden, bei dem der FC Schlimmeres verhindert. Ein teuer erkauftes Unentschieden. Denn Ragnar Ache verletzte sich zu allem Überfluss, fällt möglicherweise bis zum Saisonende aus. Und doch hatte der FC am Freitagabend dann doch noch eine besonders positive Nachricht im Gepäck: Die Kölner werden auf jeden Fall die Kaufoption bei Jakub Kaminski ziehen. Das erklärte Thomas Kessler bei „Sky“. Der Geschäftsführer war eigentlich nach einer möglichen Ablöse im Falle eines Abstiegs des VfL Wolfsburg gefragt worden. Der Spieler sei nicht ablösefrei, egal in welcher Liga Wolfsburg spiele, erklärte Kessler. „Dann habe ich gesagt, dass wir die Kaufoption von Kuba ziehen werden, weil er mich auch heute wieder gezeigt hat, warum er so wichtig für uns ist“, so der Geschäftsführer weiter. „Deswegen bin ich da auch relativ klar.“

Erneut starke Werte

Eine große Überraschung ist die feste Verpflichtung des Polens nicht. Kaminski ist in dieser Spielzeit ein absoluter Leistungsträger. Der Pole kommt bislang auf sieben Tore. Dazu bereitete der 23-Jährige fünf Tore vor (inklusive dem herausgeholten Elfmeter gegen Pauli). Zwölf Scorerpunkte sammelte der Offensivspieler noch in keiner Saison seitdem er in Deutschland spielt, der Bestwert lag bislang bei sieben. Auch am Freitagabend war Kaminski wieder einer der besseren Kölner, wohl der beste Feldspieler. Der Pole kam auf drei Torschussbeteiligungen, spulte fast elf Kilometer ab, brachte 90 Prozent seiner Pässe zu den Mitspielern und gewann im Schnitt drei von vier Zweikämpfen. Vor allem aber holte er den Elfmeter zum Ausgleich heraus – und das alles in seinem 100. Bundesligaspiel.

Da Kaminski die gesamte Saison über auf einem konstant hohen Niveau spielt, ist die feste Verpflichtung nur folgerichtig. Und der FC wird voraussichtlich ein ordentliches Plus machen. Die Ablöse soll dem Vernehmen nach bei etwas mehr als fünf Millionen Euro liegen. Laut dem Online-Portal transfermarkt.de liegt der Marktwert des Polen bei zwölf Millionen Euro. Nun scheint eine zentrale Rolle für die kommende Spielzeit frühzeitig geklärt.


Gefühlsachterbahn bei Jakub Kaminski? Zwischen dem Aus seines Befürworters und der WM-Hoffnung

Jakub Kaminski spielte stark für Polen
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Gefühlsachterbahn bei Jakub Kaminski? Zwischen dem Aus seines Befürworters und der WM-Hoffnung

Am Abend trifft Jakub Kaminski mit Polen in den WM-Playoffs auf Albanien. Das Ziel ist die WM-Teilnahme. Für den 23-Jährigen ist es wohl auch die Chance, auf andere Gedanken zu kommen, weit weg vom 1. FC Köln: Was bedeutet das Kwasniok-Aus für Jakub Kaminski?

Zwei Siege ist Jakub Kaminski noch von der WM im kommenden Sommer entfernt. Darauf liegt der Fokus, während in Köln der größte Befürworter des Polen die Koffer packen musste.

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Die Reise mit der Nationalmannschaft dürfte für Jakub Kaminski gerade recht kommen. Der 23-Jährige wird im Kreise der polnischen Auswahl ganz sicher auf andere Gedanken kommen. Beim FC läuft es bekanntlich nicht rund, zwei Siege in 18 Spielen sind eine verheerende Bilanz. Und möglicherweise wird die Entlassung von Lukas Kwasniok den „Allrounder“ unter den Spielern mit am meisten getroffen haben. Kaum ein Akteur hat so von dem 44-jährigen Trainer profitiert wie eben Kaminski. Unter dem aus dem polnischen Gliwice stammenden Ex-Coach war „Kuba“ zum absoluten Leistungsträger avanciert. Kaum ein Spieler spult Woche für Woche ein ähnliches Programm auf konstant hohem Niveau ab. Kaminski betonte immer wieder, dass seine gute Leistung auch mit dem Vertrauen des Trainers zusammenhänge.

Noch lebt die WM-Hoffnung

Nun wird Kaminski René Wagner vorspielen. Dass der Pole einen herben Leistungsabfall einstecken wird, ist unwahrscheinlich. Genauso, dass Wagner auf den Schienenspieler in den kommenden Wochen verzichten wird. Sechs Tore und drei Vorlagen sind der beste Wert, den der Linksaußen je in einer Bundesliga-Saison erreicht hat. Er gehört damit zu den Topscorern beim FC, ist Teil der insgesamt doch erfolgreichen Offensive. Am Abend wird Kaminski auf anderer Bühne, auf internationaler vorspielen. Mit Polen will der 23-Jährige im Sommer zur WM. Er ist wohl der einzige Kölner Kandidat, der sich sehr große Hoffnungen auf eine Teilnahme am Endturnier machen darf. Vorausgesetzt, Polen erreicht dieses. Dazu sind zwei Siege notwendig. Gegen Albanien am Abend und dann – wenn ein Sieg eingefahren wird – am kommenden Dienstag gegen den Sieger des anderen „Halbfinales“ zwischen der Ukraine und Schweden.

Wie es nach der möglichen WM für den Polen weitergeht, ist dieser Tage wieder ein wenig offener. Eigentlich wollen die Kölner unbedingt die Kaufoption für Kaminski ziehen. Das ist kein Wunder, der FC würde rund 5,5 Millionen Euro bezahlen, der Marktwert des Offensivspielers wird auf zwölf geschätzt. Zudem ist der sportliche Wert ein großer. Doch ist es kaum vorstellbar, dass der 23-Jährige im Fall der Fälle den Weg mit ins deutsche Unterhaus gehen würde. Beim Abstieg wird der FC Kaminski sicher nicht halten können. Zumal der 23-Jährige sich wohl eine Ausstiegsklausel in den Vertrag schreiben lassen will. Das auch, weil er noch ganz andere Ziele verfolgt.

Kaminski träumt von Barcelona

So gab Kaminski nun in einem Interview mit polnischen Medien bekannt, dass er sich durchaus mittelfristig einen Wechsel nach Barcelona vorstellen könne. Und in der Bundesliga? Da wäre Borussia Dortmund, jener Verein für den unter anderem schon Robert Lewandowski oder Jakub Błaszczykowski aufgelaufen sind, die erste Wahl. Vorerst wird der Kölner „Kuba“ erst einmal mit René Wagner weiter arbeiten. Und der hat schon angekündigt, dass er nicht nur die Spieler, die zuletzt weniger gespielt haben, abholen will. Nein, auch die bisherigen Stammspieler sollen an Bord geholt werden. Aber das ist für Kaminski in Zeiten der WM-Playoffs wohl eh noch eine andere Welt.


Jakub Kaminski in der Mixed: Der beste Spieler des Kaders spricht über die nächste „Kuba-Kaminski-Show“

Jakub Kaminski vom 1. FC Köln
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Jakub Kaminski in der Mixed: Der beste Spieler des Kaders spricht über die nächste „Kuba-Kaminski-Show“

Gegen den BVB erzielte er seinen sechsten Saisontreffer, der Trainer hält ihn für den besten Spieler des Kaders. Zweifelsohne ist der 23-Jährige einer der Leistungsträger beim 1. FC Köln: Das sagt Jakub Kaminski zu seiner Situation und seinem Tor.

Gegen Dortmund war er mal wieder der beste Kölner Feldspieler und krönte seine starke Leistung. Vor allem bei einer Position in der Offensive fällt Jakub Kaminski regelmäßig positiv auf. Am Mittwoch äußerte sich der 23-Jährige am Rande des Trainings.

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So wirklich hatten wohl nur noch wenige an die große Aufholjagd geglaubt, als Jakub Kaminski den Kölner Strom in RheinEnergie-Stadion wieder anknipste. Nach dem 0:2 gegen den BVB hatte man den Eindruck, die Borussen hätten den Kölnern durchaus den Stecker gezogen. Mit seinem Anschlusstreffer wenige Minuten vor dem Schluss war der FC wieder on Fire und die Stimmung kochte. Nicht nur bei den Fans. Auch der Spieler war natürlich glücklich. „Ich habe mich sehr über den Treffer gefreut. Ich habe lange auf dieses Tor in der Bundesliga gewartet“, so Kaminski am Mittwoch am Rande des Trainings. Zuletzt hatte Kaminski gegen Frankfurt getroffen, im November vergangenen Jahres. „Ich hoffe auf weitere Tore“. Gegen den BVB fiel eben nur ein Tor.

„Jetzt kommen die wichtigen Spiele“

Somit waren die Kölner einmal mehr an einer Überraschung nah dran, nah dran auf der Augenhöhe von Dortmund, Punkte gab es dennoch nicht. „Gegen Leipzig, gegen Stuttgart, jetzt gegen Dortmund in Unterzahl war es knapp, wir haben aber Null Punkte“, so Kaminski. „Wir sind alle ein wenig frustriert, aber wir müssen weiter arbeiten und nun kämpfen. Jetzt kommen die wichtigen Spiele und am Ende Punkte sammeln.“ Am Samstagabend steht das Spiel gegen den Hamburger SV an – ein wichtiges, ein richtungweisendes. „Wir haben noch neun Spiele bis zum Ende. Sie sind in einer besseren Situation. Wir müssen uns auf uns konzentrieren“, sagte Kaminski. „Es sind viele Spieler verletzt. Ich hoffe, dass ein paar Jungs zurückkehren. Wir brauchen jeden Spieler.“

An dem Polen liegt es bekanntlich auch nicht. Der 23-Jährige ist in dieser Spielzeit der absolute Leistungsträger der Kölner, tatsächlich der Königstransfer – und das als Leihspieler, der bei seinem letzten Verein gar nicht mehr zur Geltung kam. Beim FC bekommt er aber „das Vertrauen vom Trainer“ und fühlt sich in Köln sehr wohl. Und das, obwohl der Coach ihn immer wieder auf unterschiedlichen Positionen einsetzte. Zuletzt entschuldigte sich Lukas Kwasniok im Grunde, dass er Kaminski nicht auf der offenbar vereinbarten Position in der Offensive einsetzte. Der 23-Jährige nahm die Entschuldigung natürlich an, wünscht sich aber dennoch mehr Einsätze in vorderer Front. „Ich fühle mich hinter den Spitzen und auf der linken Seite am wohlsten. Da kann ich für die Mannschaft die beste Leistung bringen, die beste Kuba-Kaminski-Show“, so der polnische Nationalspieler.

Wie es für den Spieler weitergehen soll, steht noch nicht fest. Die Kölner würden die Kaufoption gerne ziehen, Kaminski würde gerne bleiben. Allerdings ist es kaum vorstellbar, dass der 23-Jährige mit in die 2. Bundesliga gehen würde. Mit jeder Kuba-Kaminski-Show wird ohnehin das Interesse anderer Clubs steigen.


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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Tütet der FC jetzt die nächste Leihe ein?

Jakub Kaminski soll zum 1. FC Köln wechseln
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Tütet der FC jetzt die nächste Leihe ein?

Nach dem Frühstart mit den Verpflichtungen von Isak Johannesson und Ragnar Ache war es zuletzt ein wenig ruhiger geworden. Im Gegenteil, einige Deals scheinen geplatzt zu sein. Nun kommt aber offenbar wieder Bewegnung in den Transfermotor des 1. FC Köln: Jakub Kaminski steht vor einer Leihe beim FC.

Offenbar könnte es schon bal die nächsten Neuverpflichtungen geben beim 1. FC Köln: Jakub Kaminski steht vor einer Leihe beim FC. Das berichtet der polnsiche Journalist Sebastian Staszewski auf „X“.

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Demnach seien die Gesprächen zwischen dem FC und dem Spieler weit fortgeschritten. Kaminski würde gerne nach Köln wechseln, die Gespräche laufen laut Staszewski aber noch. Und wie im Fall von Tom Krauß scheint es sich um eine Leihe mit Kaufoption zu handeln. Denn auch bei dem zentralen Mittelfeldspieler streben die Geißböcke eine Leihe an. Sollte der FC die Klasse halten, greift die Kaufpflicht. Dann würde Krauß fest zu den Geißböcken wechseln. Thomas Kessler hatte auf dem Mitgliederstammtisch Anfang der Woche erklärt, er könne sich auch einige Leihkonstrukte vorstellen. Zumal man nicht im Teich der ganz Großen „mitschwimmen“ könne. Mit Leihen wie im Fall Krauß oder Kaminski ist der FC dann doch in der Lage, Bundesliga erfahrene Spieler zu verpflichten.

Marktwert von fünf Millionen Euro

Kaminski wollte dem Vernehmen nach noch abwarten, wer neuer Trainer beim VfL Wolfsburg wird. Dieser steht mittlerweile fest. Anscheinend hat der polnische Nationalspieler nun aber für sich die Entscheidung getroffen, mit Lukas Kwasniok beim FC besser arbeiten zu können. Der 23-Jährige spielte 78 Mal für Wolfsburg, erzielte in diesem Zeitraum fünf Tore und bereitete zehn Treffer vor. Vor seiner Zeit in der Bundesliga spielte Kaminski für Lech Posen und durchlief so ziemlich jede polnsiche Juniorennationalmannschaft. Mit der A-Nationalmannschaft nahm der Offensivspieler sogar an der Weltmeisterschaft in Katar teil, stand in allen vier Spielen auf dem Platz. Auch beim Testspiel-Erfolg über die DFB-Auswahl im Sommer 2023 stand Kaminski in der Startelf – und das als Linksverteidiger einer Dreierkette.

Der Marktwert des Schienenspielers wird auf fünf Millionen Euro geschätzt. Kaminski spielt in der Regel eine sehr offensive Rolle auf der linken Seite, verfügt über einen starken rechten Fuß und hat mit 23 Jahren noch Entwicklungspotenzial. Der Marktwert wird aktuell auf fünf Millionen Euro geschätzt. Beim VfL Wolfsburg hat der Pole noch Vertrag bis 2027.