Gegen Freiburg erstmals mit Viererkette gestartet: Lukas Kwasniok zeigt den richtigen Grad an Pragmatismus

Lukas Kwasniok mit Eric Martel nach dem Sieg gegen Freiburg
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Gegen Freiburg erstmals mit Viererkette gestartet: Lukas Kwasniok zeigt den richtigen Grad an Pragmatismus

Bisher hat der FC in allen Spielen unter Lukas Kwasniok mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette agiert. Im ersten Heimspiel starteten die Kölner dann mit einer Viererkette: Der 1. FC Köln zeigt sich gegen Freiburg taktisch variabel.

Mit einer starken Leistung besiegte der FC den SC Freiburg mit 4:1. Auffällig war dabei das Kölner System, denn erstmal agierten die Geißböcke von Beginn an mit einer Viererkette. Der 1. FC Köln zeigt sich gegen Freiburg taktisch variabel.

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Normalerweise ist man von Lukas Kwasniok eine Sache gewohnt: Der Kölner Coach lässt seine Mannschaften gerne mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette agieren. Dieses System hatte der Trainer schon in Paderborn in fast allen Partien spielen lassen. Und auch in der Vorbereitung bei seinem neuen Verein trainierte er diese Art zu spielen ein. Wie genau sich seine Mannschaft dann anordnet, ist variabel. Möglich sind zum Beispiel eine Spitze und zwei Offensive dahinter oder umgekehrt. Gegen Freiburg überraschte Kwasniok dann aber erstmals mit seiner Aufstellung. Denn gegen die Breisgauer ließ er seine Schützlinge mit einer Viererkette agieren. „Durch das Ausweichen von Grifo und das Überlaufen von Kübler auf der rechten Seite sind die Wege in einem 4-3-3 etwas näher“ erklärte der Coach seinen taktischen Kniff.

Starke Defensivleistung

Damit hat der Trainer die richtige Wahl getroffen. Denn die Kölner Defensive stand von Beginn an sehr gut und sicher. Freiburg kam in der gesamten Partie nur auf wenige Torchancen und wenn dann gerade zu Beginn aus etwas größerer Entfernung vom Strafraumrand und nicht im Sechzehner. Und das von Kwasniok gefürchtete Freiburger Überlaufen konnten die Geißböcke mit ein, zwei Ausnahmen meistens verhindern. So entwickelten die Freiburger auf diese Art nur wenig Gefahr.

Für den Trainer war die Systemfrage aber ohnehin gar nicht so wichtig: „Das heißt aber, aus einem 5-2 mit sieben verteidigenden Spielern hat sich ja nichts geändert. Du musst die Jungs dann ein wenig davon überzeugen, dass das der bessere Weg ist, weil die Wege dann einfach auch ein bisschen kürzer sind. Auch wenn das ein gewisses Risiko mit sich bringt, weil wir tatsächlich so noch nicht gespielt haben. Aber das sind schon auch Fußballprofis und deswegen ist mir die Systemthematik natürlich auch immer viel zu aufgebauscht.“ Seine Spieler hatten jedenfalls mit der Umstellung kein Problem. Kwasnioks Risiko zahlte sich voll aus. Und im eigenen Ballbesitz blieben die Muster sowieso mindestens ähnlich zu sonst. So entstand immer wieder im Spielaufbau eine Dreierkette. Dafür ließ sich zum Beispiel einer der Mittelfeldspieler zurückfallen. Genauso agierten in der Offensive erneut Jakub Kaminski, Marius Bülter und Jan Thielmann als offensive Dreierreihen wie beim Auftakt gegen Mainz.

Mut zur Anpassung kann Punkte bringen

Dass Kwasniok aber bereit war, gegen Freiburg seinen Ansatz an den Gegner anzupassen, zeigt, dass er als Trainer auch pragmatisch agiert. Der Coach ist niemand, der aus Prinzip an einem System festhält, sondern nach der besten Lösung für die jeweilige Aufgabe sucht. Diese kann der Trainer wie im Duell mit den Breisgauern seinen Profis anscheinend auch gut vermitteln. Die taktische Flexibilität kann für die Kölner im Saisonverlauf sehr wichtig werden. Denn gerade als Aufsteiger kann der FC nicht immer einfach nur sein Spiel durchzuziehen. Er muss sich auch mal mehr an den Gegner anpassen.

Gleichzeitig können die Geißböcke so auf unterschiedliche Situationen in einem Spiel reagieren. Wie bereits gegen Jahn Regensburg im Pokal geschehen, als der Trainer nach dem Rückstand das erste Mal auf eine Viererkette umstellte. Gleichzeitig verändert Kwasniok aber (bisher) nicht zu viel, sondern lässt die Grundsätze, wie seine Mannschaft spielen soll, gleich beziehungsweise ähnlich. Auch wenn bestimmt nicht jede Umstellung so gut wie gegen Freiburg aufgehen wird, dürfte die Variabilität dem FC helfen, in der Bundesliga zu bestehen.


Matchwinner des 1. FC Köln: Marius Bülter braucht keine Eingewöhnungszeit

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Matchwinner des 1. FC Köln: Marius Bülter braucht keine Eingewöhnungszeit

Zwei Vorlagen, ein Tor: Marius Bülter war gegen den SC Freiburg der überragende Mann auf dem Platz. Und schon in der Vorwoche in Mainz erzielte der Neuzugang den Siegtreffer: Marius Bülter startet stark beim 1. FC Köln.

Zwei Spiele in der Liga, zwei Tore und zwei Vorlagen: Das ist bis jetzt die überragende Liga-Bilanz von Marius Bülter. Der Stürmer fügt sich bisher exzellent ein: Marius Bülter startet stark beim 1. FC Köln.

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Zuerst war es eine maßgenaue Flanke aus größerer Distanz auf Jakub Kaminski zum 1:0. Dann lief Marius Bülter perfekt ein und vollendete die Hereingabe von Jan Thielmann zum 2:0. Und nur 10 Minuten später legte der Neuzugang dann wiederum mit einem flachen Pass von außen an den Strafraumrand dem Kölner Eigengewächs das 3:0 auf. Mit insgesamt drei Scorerpunkten war Bülter der überragende Mann auf dem Platz im Duell mit dem SC Freiburg. So verdiente der Angreifer sich die come-on-fc-Note eins. Und fast wäre sogar noch eine dritte Vorlage dazu gekommen, aber Jakub Kaminski scheiterte nach einem schönen Steckpass des ehemaligen Hoffenheimers an Noah Atubolu.

Gute Rotationen mit seinen Nebenleuten

Aber auch abgesehen von seinen Torbeteiligungen absolvierte der flexible Offensivspieler eine starke Partie. Als zentrale Sturmspitze aufgeboten ließ er sich immer wieder vor allem nach links, aber auch nach rechts fallen. Dann füllten Kaminski oder Thielmann die Spitze auf. „Wir gehen viele Wege, wir tauschen immer wieder die Positionen und im Moment komme ich in ganz gute Abschlusspositionen“, so Bülter über die Rotationen. Gerade auf der linken Seite kombinierte der Angreifer immer wieder sehr gut mit Kaminski. Der Neuzugang aus Hoffenheim spielte dabei viele Pässe in die Tiefe und war sehr beweglich. Das verlangt Lukas Kwasniok auch von seinem Stürmer.

Fast hätte der Trainer ihn aber gar nicht erst aufgestellt. „Er hat fast nicht begonnen, weil er nicht gut trainiert hat. Er hat zwei schlechte Trainingstage gehabt, weil er sich noch nicht von dem Spiel erholt hatte. […] Weil er einfach keine volle Vorbereitung hatte. Die harten Läufe in den ersten zwei, drei Wochen haben ihm gefehlt. Er war zwar in Hoffenheim schon im Trainingsbetrieb, hatte aber eine kleinere Verletzung. Und diese harten Läufe haben ihm gefehlt. Er hat sich noch nicht so schnell regenerieren können. Aber aufgrund des Tores und eben auch aufgrund seiner Größe hab ich gesagt ´Komm, gib Gas, solange du kannst´“, so Kwasniok. Am Ende war es die goldrichtige Entscheidung, auf den 32-Jährigen zu setzen.

Stark auch im Anlaufen

Der hatte schon in Mainz das entscheidende Tor erzielt und angedeutet, wie wichtig er für die Mannschaft sein kann. Daran knüpfte Bülter nun nahtlos an. Denn neben seiner Stärke in der Offensive überzeugte der Angreifer erneut mit seiner Arbeitsbereitschaft. Bis zu seiner Auswechslung in der 77. lief der erfahrene Profi 9,79 Kilometer und spulte so ein gutes Pensum ab. So war der 32-Jährige im Anlaufen als Sturmspitze sehr wichtig. Mit seinem Eifer passt der Offensivspieler wie die Faust aufs Auge zu Kwasniok. Und dieser weiß ihn offensichtlich richtig einzusetzen, wie an den guten ersten Leistungen zu erkennen ist. Bülter benötigt anscheinend keine Eingewöhnungszeit und liefert sofort voll ab in der Domstadt. Und wenn er die gute Frühform über die Länderspielpause konservieren kann, könnte der Neuzugang sich als echter Top-Transfer für den FC herausstellen.


Starke Leistung gegen Freiburg: Der 1. FC Köln kann nicht nur Last-Minute-Siege, sondern auch attraktiven Fußball spielen

Die Kölner Spieler feiern den Sieg gegen Freiburg mit den Fans
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Starke Leistung gegen Freiburg: Der 1. FC Köln kann nicht nur Last-Minute-Siege, sondern auch attraktiven Fußball spielen

Zwei Last-Minute-Siege hatte der FC in den ersten beiden Pflichtspielen geholt. Dabei war vor allem der Einsatz entscheidend. Im Duell mit den Breisgauern entschied aber nicht nur der Wille: Der 1. FC Köln überzeugt gegen Freiburg erstmals auch spielerisch.

Einsatzbereitschaft und Leidenschaft – diese Grundtugenden sind Lukas Kwasniok besonders wichtig. Und die hat seine Mannschaft bisher in jedem Spiel auf den Platz gebracht. Am gestrigen Sonntag zeigten die Geißböcke aber auch noch mehr Qualitäten: Der 1. FC Köln überzeugt gegen Freiburg erstmals auch spielerisch.

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Vielleicht hatte sich Marius Bülter ja etwas bei Luca Waldschmidt abgeschaut. Vor einer Woche hatte dieser ihm gegen Mainz 05 noch mit einer wunderschönen Flanke den Siegtreffer aufgelegt. Beim Duell mit dem SC Freiburg war es dann Bülter selbst. Der 32-Jährige bereitete mit einer nicht weniger gefühlvollen, maßgenauen Hereingabe aus ähnlich großer Entfernung das 1:0 von Jakub Kaminski vor. Ein Tor, das sehr wichtig für die Geißböcke war. „Das 1:0 war für alle dann auch so der Muntermacher. Die Jungs hatten dann einfach ein anderes Selbstvertrauen“, meinte Lukas Kwasniok.

Spielerisch im Laufe der Partie immer besser

Davor hatte dem Trainer noch nicht gefallen, wie seine Mannschaft im Ballbesitz agiert hatte. „Ich habe die ersten 20 Minuten nicht das Gefühl gehabt, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben mit dem Ball. Da haben wir keine Lösung gefunden, waren gar nicht in der Struktur, sind zu fahrig mit Ballgewinnen umgegangen“, so der Coach. Das könnte auch daran liegen, dass Kwasniok seine Mannschaft erstmal von Beginn an mit einer Viererkette auflaufen ließ und sich die Mannschaft erst finden musste. So stand der FC in der Anfangsphase in der Defensive zwar sicher und kam zu ersten Chancen durch Kristoffer Lund, Isak Johannesson oder Jan Thielmann. Aber so richtig spielerisch überzeugend wie später im Spiel war es noch nicht. „In der ersten Halbzeit hatten wir Phasen, wo wir uns mit Ball schwergetan haben. Dann war es wichtig, dass wir nach einem abgewehrten Ball mit 1:0 in Führung gegangen sind. Wir hätten noch deutlich mehr Räume gehabt, die wir hätten bespielen können. Das haben wir nicht so richtig geschafft“, meinte darum auch Sportdirektor Thomas Kessler.

Diese Räume zu bespielen, gelang den Kölnern im Verlauf der Partie dann jedoch spätestens mit dem 1:0 immer besser. Und das auch auf sehr ansehnliche Art und Weise. Dafür sorgte auch eine Vorgabe des Trainers. „Wir wollen das Spiel möglichst breit halten. Das gibt uns eine gewisse Variabilität. Das ist gefordert vom Trainer und wir setzen es gut um“, erklärte Thielmann. Und so fielen neben dem Führungstreffer auch das 2:0 und das 3:0 jeweils nach Hereingaben von außen. Dabei schafften es die Geißböcke, jeweils die Flankengeber durch Verlagerungen und eben das Halten der Breite so freizuspielen, dass diese Zeit hatten, die Hereingaben vorzubereiten und diese dann punktgenau zu schlagen.

Rotationen in der Offensive

Dabei lässt sich zum Beispiel Bülter gerne auch mal nach außen fallen, während Kaminski oder Thielmann das Zentrum besetzen. „Wir gehen viele Wege, wir tauschen immer wieder die Positionen und im Moment komme ich in ganz gute Abschlusspositionen und bekomme auch ganz gute Bälle in dem Moment von Jan“ sagte Bülter. Mit diesen Rotationen schafften es die Kölner, die Freiburger Defensive immer wieder vor Probleme bei der Zuordnung zu stellen. Und so konnte der FC das erste Mal in der Spielzeit auch mit dem Spielerischen zufrieden sein, da die Akteure durch die Vorgaben des Trainers immer wieder schöne Kombinationen zeigten und eine Menge herausspielten. So zeigte sich auch Torschütze Jakub Kaminski zufrieden: „Wir haben wirklich ein gutes Spiel heute gemacht. 4:1 gegen eine wirklich gute Mannschaft.“

Damit gelingt den Kölnern das erste Ausrufezeichen der Saison. Denn es griff schon viel ineinander beim Erfolg gegen die Breisgauer. Neben der guten spielerischen Leistung überzeugte die Mannschaft aber auch wie in den Begegnungen zuvor mit ihrem Einsatz und ihrer Leidenschaft. Für Kwasniok natürlich unverzichtbar: „Die Basis des Erfolgs ist die Bereitschaft, gegen den Ball zu arbeiten, egal in welcher Systematik.“ Das schafften seine Schützlinge über weite Strecken erneut sehr gut. Und mit dieser Einsatzfreude kombiniert mit den guten spielerischen Ansätzen, die gegen Freiburg das erste Mal richtig zu erkennen waren, hat der FC bereits jetzt eine gute Basis für die weitere Spielzeit gelegt.


Perfekter Saisonstart: Der 1. FC Köln führt den SC Freiburg vor

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Perfekter Saisonstart: Der 1. FC Köln führt den SC Freiburg vor

Drittes Pflichtspiel, dritter Sieg – der 1. FC Köln gewinnt gegen den SC Freiburg 4:1. Und das auch in der Höhe vollkommen verdient. Der FC verabschiedet sich mit weißer Weste in die Länderspielpause.

Lukas Kwasniok hatte vor einigen Wochen gesagt, er gebe kein Saisonziel aus, vielmehr rechne er von Länderspielpause zu Länderspielpause. Mit der ersten Passage dürfte der Trainer sehr zufrieden sein. Der 1. FC Köln gewinnt gegen den SC Freiburg 4:1 und feiert den dritten Pflichtspielsieg in Folge. Das war den Kölnern zum Saisonauftakt zuletzt Mitte der 90er gelungen. Jakub Kaminski, Marius Bülter, Jan Thielmann und Said El Mala trafen für den FC. Maxi Eggestein verkürzte.

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Lukas Kwasniok scheint bei seiner Ankündigung, möglichst viel rotieren zu wollen, ernst zu machen. Der Kölner Coach wählte gegen den SC Freiburg eine andere Formation als in den ersten beiden Pflichtspielen und wusste sowohl mit der Taktik als auch der ersten Elf zu überraschen. So rotierte Rav van den Berg in die Anfangsformation und gab sein Pflichtspieldebüt für die Geißböcke. Auch Denis Huseinbasic kam zu seinem ersten Einsatz in dieser Spielzeit – und das von Beginn an. Für die beiden saßen Tom Krauß und Joel Schmied zunächst auf der Bank. Zudem agierten die Kölner mit einer Viererkette. Huseinbasic und Isak Johannesson spielten dabei als Achter. Doch die ersten Minuten gehörten zunächst einmal dem SC Freiburg, der allerdings nicht wirklich gefährlich wurde.

Kaminski trifft nach Bülter-Flanke

Die Kölner brauchten knapp zehn Minuten um erstmals für den Hauch von Gefahr zu sorgen, doch die Flanke von Jakub Kaminski von der linken Seite fand keinen Abnehmer (11.). Auch Thielmann probierte es von den Flügeln, mit ähnlichem Erfolg. Gefährlich wurde ein Flachschuss von Maximilian Eggestein aus 16 Metern, der das Tor nur knapp verfehlte (18.). Auf der anderen Seite befreiten sich die Geißböcke aber immer wieder mit ordentlichen Spielzügen. Unter anderem kam so der Ball auf die linke Seite, die starke Flanke von Kristoffer Lund nahm Thielmann volley, allerdings in die Arme von Noah Atubolu (22.). Der FC witterte seine Chance. Thielmann ging über rechts, flankte in die Mitte, der verunglückte Ball von Kaminski landete bei Huseinbasic, dessen Schuss geblockt wurde (28.).

Der FC spielte nun aber deutlich mutiger. Nach einer Ecke landete der Ball bei Marius Bülter, der aus dem Rückraum die Flanke schlug. Am langen Pfosten lauerte Kaminski und schob ein (35.). Zwar mühte sich der Sportclub, in das Spiel zu finden, die Kölner standen in der Defensive aber sicher, so dass Marvin Schwäbe im Kölner Kasten insgesamt wenig zu tun hatte. Kurz vor dem Seitenwechsel kam Sebastian Sebulonsen in der Box noch zum Abschluss, doch der Versuch ging deutlich am Kasten vorbei. Der FC kam mit Schwung aus der Kabine. Das Spiel war erst wenige Minuten alt, da konnte Thielmann von der rechten Seite unbedrängt flanken, Bülter stand mindestens genauso frei und brauchte nur noch einnicken (47.).

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El Mala macht die Gala perfekt

Und der FC machte genauso weiter, stand in der Defensive sehr sicher, spielte aggressiv und konsequent nach vorne. Unter anderem bekam einmal mehr Bülter die Kugel auf der linken Seite. Der Stürmer legte ab auf Thielmann, der ganz überlegt zum 3:0 einschob (57.). Die Kölner dominierten den Gegner im Grunde nach Belieben. Nach schönem Steckpass stand Kaminski erneut vor Atubolu, bekam die Kugel aber nicht im Gehäuse unter (65.). Trainer Lukas Kwasniok wechselte, brachte Tom Krauß, Jusuf Gazibegovic und Said El Mala, nachdem Joel Schmied schon in der Halbzeit für Timo Hübers gekommen war. Den Freiburgern fiel auch weiterhin nicht viel ein, der FC hatte das Spiel vollkommen im Griff. Die Kölner blieben auch nach den Wechseln griffig. Zwar konnte der Gast nach einer Flanke vor dem eingewechselten Ragnar Ache noch klären, doch das Spielgerät landete bei El Mala, der zum 4:0 vollendete (83.). Im Gegenzug verkürzte Eggestein (85.).

Köln spielte die Begegnung locker runter und setzte sich hochverdient durch. Der FC verabschiedet sich also mit dem dritten Pflichtspielsieg in Serie in die Länderspielpause. In zwei Wochen geht es dann zum Auswärtsspiel zum VfL Wolfsburg. Dann endlich auch wieder samstags.

1. FC Köln: Schwäbe – Lund (68. Gzibegovic), Hübers (46. Schmied) , van den Berg, Sebulonsen – Martel, Johannesson, Huseinbasic (59. Krauß) – Kaminski, Thielmann (68. El Mala) – Bülter (77. Ache); Tore: 1:0 Kaminski (35.), 2:0 Bülter (47.), 3:0 Thielmann (57.), 4:0 El Mala (81.), 4:1 Eggestein (83.) ; Gelbe Karten: Martel (1), Schmied (2)