Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Gladbach: Martel vom Platz – FC in Unterzahl
Simon Bartsch
Am Samstagnachmittag empfängt der FC im rheinischen Derby die Gladbacher. Dann steht für die Geißböcke das 27. Bundesligaspiel auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach.
Nach dem 1:1-Unentschieden gegen den HSV am vergangenen Wochenende müssen die Geißböcke zu Hause gegen die Mannschaft von Eugen Polanski zeigen, was in ihnen steckt. Keine leichte Aufgabe für das Team von Lukas Kwasniok, denn der Erfolgsdruck ist hoch.
Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach. Personell wird Coach Lukas Kwasniok wohl wenige Veränderungen im Vergleich zur Begegnung gegen den HSV vornehmen. Jahmai Simpson-Pusey fällt weiterhin gesperrt aus, Jan Thielmann und Denis Huseinbasic trainierten die Woche mit und sind wieder eine Kaderoption. Tom Krauß wird wohl in der Abwehr aushelfen und ermöglicht Jakub Kaminski den Einsatz auf seiner Position weiter vorne.
Gegen Gladbach stehen die Kölner vor einer schweren Aufgabe. Denn der Druck auf den Trainer und das Team ist enorm im Kampf um den Klassenerhalt. Das weiß auch Kwasniok, sieht in der Herausforderung allerdings das Positive. „Wir nehmen das Spiel als große Chance an, auf uns aufmerksam zu machen. So tickt meine Mannschaft. Wir sehen das Derby als Gelegenheit, hier einen Boost reinzubekommen“, so der Kölner Trainer. Für Kwasniok könnte der Ausgang der Partie zu einem entscheidenden werden. Denn seit Wochen wird über einen möglichen Trainerwechsel gemutmaßt. Drei Punkte aus dem Derby würden Kwasniok den Job zunächst wohl sichern, wie es bei einem Unentschieden, einer Niederlage oder einer schlechten Leistung der Mannschaft aussieht, ist bisher offen. Kwasniok plädierte auf der Pressekonferenz für eine langfristige Zusammenarbeit auch in schweren Zeiten und lobte die Vereinsführung für ihren Umgang mit der Situation.
Erstaunlich viele Elfmeter, erstaunlich wenige Karten – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Mönchengladbach
Luca Kaiser
Nach dem 1:1-Unentschieden gegen den HSV am vergangenen Wochenende steht für den FC das rheinische Derby auf dem Programm. Am Samstagnachmittag empfängt die Mannschaft von Lukas Kwasniok die Fohlen. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach.
Am 27. Spieltag kommt es zum 100. Bundesliga-Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach. Gegen den Tabellenzwölften wollen die Geißböcke nach sechs Spielen ohne Sieg drei Punkte einfahren. Ein Erfolg wäre ebenfalls für Trainer Lukas Kwasniok wichtig, denn der Coach steht bei den Kölner Anhängern mächtig in der Kritik.
Haris Tabakovic im Duell der Gladbacher gegen den 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel/GettyImages)
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Form: Borussia Mönchengladbach ist mit einem deutlichen 4:0-Heimsieg gegen den FC Augsburg ins neue Jahr gestartet. Im Anschluss blieben die Fohlen allerdings sieben Ligaspiele ohne Dreier und holten in dieser Zeit lediglich drei Punkte. Im Heimspiel gegen Union Berlin beendeten die Gladbacher ihre Sieglosserie per Elfmeter in der Nachspielzeit, bevor es in der Folgewoche eine 1:4-Niederlage beim FC Bayern München gab. Am vergangenen Spieltag empfingen die Borussen den FC St. Pauli. Gegen die Kiezkicker feierte Gladbach durch die Tore von Kevin Stöger und Franck Honorat einen wichtigen 2:0-Heimsieg. Aktuell steht die Fohlenelf mit 28 Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz.
Viele Elfmeter, wenige Karten
Viele Elfmeter: Das Team von Trainer Eugen Polanski bekam in dieser Saison bereits sieben Elfmeter zugesprochen. Nur Bayern und Mainz durften sich noch häufiger aus elf Metern probieren. Allerdings verwandelten die Borussen lediglich vier und scheiterten zweimal am gegnerischen Torwart sowie einmal am Aluminium.
Weiße Westen: Borussia Mönchengladbach spielte in dieser Spielzeit bereits zehnmal zu Null. Nur Gregor Kobel hielt seinen Kasten noch häufiger sauber als Moritz Nicolas. Die Gladbacher gehören allerdings mit 43 Gegentreffern zur unteren Hälfte aller Bundesligisten.
Wenig Karten: Die Borussen bekamen in dieser Saison lediglich 36 Gelbe Karten und damit die wenigsten aller Mannschaften. Überdies erhielten die Gladbacher zwei Rote Karten. Mit insgesamt 38 Gelben und Roten Karten erhielten die Fohlen gemeinsam mit RB Leipzig die wenigsten Kartons.
Gute Intuition: Die Elf vom Niederrhein fing in dieser Spielzeit bereits 250 Pässe des Gegners ab und damit hinter Mainz 05 die zweitmeisten der Liga. Im Durchschnitt erobern die Gladbacher rund 9,6-mal pro Partie den Ball auf diese Art und Weise.
Im Fokus:
Im Fokus: Rocco Reitz ist ein echtes Eigengewächs der Borussen. Nachdem der Mittelfeldspieler seit der U9 sämtliche Jugendmannschaften durchlaufen hatte, feierte der Rechtsfuß im Oktober 2020 sein Bundesliga- und Profidebüt bei den Fohlen. Im Anschluss an zwei Leihen nach Belgien kehrte Reitz im Sommer 2023 an den Niederrhein zurück und entwickelte sich unter dem damaligen Trainer Gerardo Seoane zum Stammspieler. Diesen Status behielt der 23-Jährige auch unter Eugen Polanski und führt die Gladbacher aufgrund der Verletzung von Tim Kleindienst in dieser Saison als Kapitän an. Aktuell steht Reitz bei wettbewerbsübergreifend 96 Pflichtspielen sowie acht Toren und sieben Vorlagen für Gladbach. Im Sommer werden sich die Wege von Reitz und Mönchengladbach allerdings trennen. Wie am vergangenen Montag bekannt wurde, schließt sich der Mittelfeldspieler im kommenden Sommer RB Leipzig an.
3-4-2-1-System
Formation: Trainer Eugen Polanski lässt seine Mannschaft in einem 3-4-2-1-System auflaufen. Zwischen den Pfosten ist Moritz Nicolas gesetzt. Vor dem Schlussmann haben sich Kevin Diks links, Nico Elvedi in der Mitte und Philipp Sander rechts in der Dreierkette festgespielt. Während Joe Scally seinen Platz auf der rechten Schiene eigentlich sicher hat, kämpfen Lukas Ullrich und Jens Castrop um den Platz auf der linken Seite. Im zentralen Mittelfeld haben Rocco Reitz und Yannick Engelhardt die Nase vorn. Für die beiden Positionen hinter der Spitze hat Polanski mit Franck Honorat, Wael Mohya, Hugo Bolin, Florian Neuhaus, Shuto Machino, Kevin Stöger, Alejo Sarco und Gio Reyna einige Optionen. Allerdings ist Honorat in dieser Saison auf einer dieser beiden Positionen eigentlich gesetzt. Im Sturm hat Haris Tabakovic die Nase vorn und ist mit elf Saisontoren und zwei Assists der beste Scorer der Fohlen in der Liga.
Das zwölfte Spiel, die zwölfte Startelf? So könnte der 1. FC Köln im Derby spielen
Luca Kaiser
Vor der Länderspielpause steht für den 1. FC Köln nun nur noch das Rheinische Derby auf dem Programm. Die Kölner wollen sich mit drei Punkten und einem guten Gefühl in die Pause verabschieden. So könnte der 1. FC Köln in Mönchengladbach spielen.
Mit einem guten Gefühl geht der FC in das Rheinische Derby und würde wohl auch zu gerne damit in die Länderspielpause gehen. Bei der Aufstellung wird es wohl wieder Veränderungen geben. So könnte der 1. FC Köln in Mönchengladbach spielen.
Isak Johannesson jubelt mit dem 1. FC Köln
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Beim 1. FC Köln gab es in der Trainingswoche vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach positive Nachrichten. Sowohl Jan Thielmann als auch Rav van den Berg kehrten vollständig ins Teamtraining zurück. Für das anstehende Spiel in Mönchengladbach stellen die beiden jedoch noch keine Option dar. „Es geht den Jungs sehr gut. Sowohl Jan als auch Rav machen große Fortschritte, werden jetzt aber noch nicht Teil des Kaders sein. Wir wollen kein Risiko eingehen“, so Kwasniok. Bei Said El Mala, der am Mittwoch das Training abbrechen musste, am Donnerstag jedoch wieder auf den Trainingsplatz zurückkehrte, gab der FC-Coach Entwarnung. „Er hat einen Schlag auf den Fuß abbekommen und dann hat man einen Eisbeutel draufgelegt. Es war jetzt keine Amputation nötig. Er hat am nächsten Tag normal mit Tape trainiert, wird heute trainieren und morgen einsatzfähig sein“, so der 44-Jährige, der in Gladbach auch ohne die Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian auskommen muss.
Viele Möglichkeiten im Derby
Allerdings hat Kwasniok auch ohne die vier FC-Profis einige Optionen für seine Startformation. Im Tor ist Marvin Schwäbe gesetzt. Vor dem Schlussmann der Kölner haben aktuell Joel Schmied, Eric Martel und Cenk Özkacar die Nase vorn und dürften auch in Gladbach beginnen. Eine Alternative könnte auch Dominique Heintz sein, der in dieser Saison bereits überzeugte. Auf den beiden Schienenpositionen dürfte es eine Veränderung geben. Während auf der linken Seite erneut Kristoffer Lund startet, dürfte Sebastian Sebulonsen in die erste Elf zurückkehren und die Position des rechten Schienenspielers einnehmen. Im zentralen Mittelfeld werden voraussichtlich erneut Isak Johannesson und Denis Huseinbasic starten. Allerdings könnte Kwasniok auch Tom Krauß für Huseinbsaic in die Startformation stellen.
In der Offensive hat der FC zwar viele Möglichkeiten, jedoch dürften die Positionen hier schon vergeben sein. Nach seinen Toren gegen Bayern und Hamburg könnte Ragnar Ache erneut in der Spitze beginnen. Jakub Kaminski gehört ohnehin zu den absoluten Dauerbrennern und hat sich unter Kwasniok nahezu unverzichtbar gemacht. Bei Said El Mala ließ Kwasniok auf der PK vor dem Spiel durchblicken, dass auch der Youngster beginnen wird. Durch diese Veränderungen würden Linton Maina und Florian Kainz auf die Bank rotieren. Besonders beim Österreicher dürfte die Entscheidung schwerfallen, da er gegen den HSV überzeugte und auch im Derby schon gezeigt hat, was er dem FC geben kann. Eine weitere Option für die Offensive wäre Marius Bülter.