„Ich mache ihm da keinen Vorwurf… eigentlich doch“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen RB Leipzig

Lukas Kwasniok im Spiel des 1. FC Köln gegen Mainz
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„Ich mache ihm da keinen Vorwurf… eigentlich doch“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen RB Leipzig

Am Sonntagnachmittag mussten sich die Geißböcke erneut gegen die Sachsen geschlagen geben. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Lukas Kwasniok und Jan Thielmann: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Leipzig.

Chancenlos waren die Kölner am Sonntagnachmittag gegen die Sachsen sicher nicht. Einzig die Chancenverwertung gelang dem Team von Trainer Lukas Kwasniok nicht konsequent genug. Und so steht am Ende eines aufopferungsvollen Duells eine 1:2-Niederlage für den FC.

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Das kannst du mir nicht erzählen, dass das Abseits ist

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an

Eric Martel

Vom Gefühl her, das wir auf dem Spielfeld hatten, wäre ein Punkt durchaus verdient gewesen. Aber so ist es, jetzt stehen wir mit null Punkten da.

Zum nicht gegebenen Elfmeter wegen Abseitsposition: Ich habe es gerade gesehen. Das kannst du mir nicht erzählen, dass da zwei oder drei Zentimeter entscheiden. Das kannst du mir nicht erzählen, dass das Abseits ist. Als sei die Linie da einfach hingezogen. Tut mir leid, dann muss es eine andere Regelung geben, aber das ist für mich kein Abseits. Für mich war es ein klarer Elfmeter. Die Freistoßsituation, die war schon davor. Es ist für mich eine neue Spielsituation, weil der Ball rausgespielt wird. Es ist unfassbar bitter.

Wir hatten heute gute Möglichkeiten, haben RB Leipzig gut im Griff gehabt. Aber dann waren wir in den entscheidenden Momenten nicht so konsequent. Dann verlierst du halt 2:1.

Ich sage, das ist ein klarer Elfmeter

Jan Thielmann ist erfolgreich in die Saison gestartet. (Foto: Herbert Bucco)

Jan Thielmann

Der Frust ist groß. Gerade weil wir knapp 2:1 verloren haben. Wir waren in einer guten Phase. Und dann den Elfmeter nicht zu bekommen, ist natürlich bitter. Da sollen andere sich sehr drüber aufregen. Ich sage, das ist ein klarer Elfmeter.

Zur Abseitsentscheidung: Ich verstehe nicht, dass du bei einer Abseitsentscheidung rausgehst. Eigentlich ziehen die die Linie und dann bekommst du aufs Ohr, ob es Abseits ist oder nicht. Dann muss der Schiedsrichter nicht rausgehen. So ist es jetzt Abseits, wir müssen damit leben und jetzt geht es für uns weiter.

Zu seinem Tor: Das freut mich natürlich. Den Ball treffe ich natürlich herausragend. Leider bringt es nichts.

Mein Vater hat gesagt, ich soll den Schwung jetzt einfach mitnehmen. Nächste Woche haben wir wieder ein schweres Auswärtsspiel in Stuttgart. Und dann müssen wir schauen, dass wir ins Punkten kommen, denn die Tabelle wird enger.


„Wir müssen punkten, das wissen wir

Tom Krauß überzeugt zunehmend

Tom Krauß

In solchen Spielen ist ein Punkt für uns unfassbar wichtig. Es ist nicht das erste Mal in den vergangenen Wochen, dass solche Entscheidungen getroffen werden. Heute verlierst du das dadurch (Elfmeter- und Abseitsentscheidung des Schiedsrichters, Anm. der Red.), vielleicht machst du das 2:2. Wenn man sowas siehst, ist das einfach nur bitter. Wir haben kein schlechtes Heimspiel gemacht. Wir kriegen nach dem 1:1 natürlich das 2:1, weil wir den Ball nicht richtig schlagen und Baumgartner es mit seiner Qualität auch sehr sehr gut macht.

Zum Wiedersehen mit seinem Heimatverein: Auf dem Platz hat man nicht mehr das Gefühl, dass ich aus der Stadt komme. Natürlich ist es immer schön, gegen meinen Heimatverein zu spielen. Ich weiß, wo ich herkomme und wem ich das zu verdanken habe. Im Spiel bist du aber voll auf Fokus.

Wir müssen punkten, das wissen wir, denn die unten, die schlafen nicht. Und ein Punkt gegen Leipzig heute wäre sehr wichtig gewesen.


Das war eine vermeidbare Niederlage heute

Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln

Thomas Kessler

Das war eine vermeidbare Niederlage heute. Wir müssen uns vorwerfen, dass wir wieder ein Tor durch die Standardsituation bekommen haben und darüber hinaus nach dem Ausgleich und der guten Energie, die wir hatten, gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit, zu schnell das Gegentor bekommen haben. Das hängt natürlich auch mit der Qualität von RB zusammen. Am Ende ist es bitter, dass wir heute keinen Punkt mitgenommen haben.


“Das ist unfair“

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln

Lukas Kwasniok

Wir können das heute auf drei, vier Kernelemente runterbrechen. Zum einen hat RB Baumgartner in seinen Reihen, das ist unfair. Dann ist es so, dass wir einfach ein Problem mit den Standards haben. Das muss man einfach so sagen. Die dritte Geschichte ist eine famose Leistung meiner Mannschaft, die bis ans Äußerste gegangen ist. Und das ist natürlich das Entscheidende für mich als Trainer, weil Leistung und Performance natürlich im Vordergrund stehen. Ich bin überzeugt davon, dass Ergebnisse daraus resultieren. Der vierte Punkt ist dann die kuriose Szene rund um dieses Handspiel. So kann man es zusammenfassen. Natürlich bin ich schon enttäuscht.

Zum Handspiel: Grundsätzlich ist das alles natürlich nicht so einfach und ich will mal eine Lanze für die Schiedsrichter brechen. Im Bezug auf den VAR bin ich ja eh so Lala ein Freund davon. Aber es gibt natürlich auch klare Dinge wie das Abseits. In dem Fall geht es aber um eine kontrollierte oder unkontrollierte Abwehraktion von Raum. Und wenn man sich den Kopfball anschaut, dann muss man sagen, wenn das unkontrolliert ist, dann haben wir ein Thema. Nämlich, dass wir den Bundesligaspielern viel zu wenig zutrauen, dann machen wir aus Bundesligaspielern Kreisliga-Kicker. Das war ein freier Kopfball und er kann einfach nicht gut Köpfen in der Situation. Und wenn das kein kontrollierter Kopfball ist, dann haben wir einfach in der Wahrnehmung ein Thema. Ich mache ihm da keinen Vorwurf… eigentlich doch.

Zum Gegentreffer nach einer Standardsituation: Das war kein Fisch und kein Fleisch. Jetzt müssen wir in die Ursachenforschung gehen, warum das so etwas Halbschwangeres war. Der Raum zwischen dem Torhüter und der Kette ist genau so, dass ein Linksfuß wie Raum den Ball da genüsslich reinchippen kann. Wenn du am Elfer stehst, dann hast du eine gute Orientierung. So hast du nichts Halbes und nichts Ganzes. Ich saß auf der Bank und habe es kommen sehen – und dann war ich erst einmal acht Minuten böse.

Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen RB Leipzig: FC belohnt sich gegen RB nicht

Tom Krauß nach dem Spiel gegen Mainz
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen RB Leipzig: FC belohnt sich gegen RB nicht

Am Sonntagnachmittag hat der FC RB zu Gast. Dann steht für die Geißböcke das 21. Bundesligaspiel auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und RB Leipzig.

Nach dem 1:0 gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Wochenende will der C im nächsten Heimspiel gegen die Sachsen ebenfalls punkten. Keine leichte Aufgabe für das Team von Lukas Kwasniok.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und RB Leipzig. Die Mannschaft von Lukas Kwasniok hat erneut Ausfälle zu beklagen. Denn während der Woche fiele die beiden aktuell formstarken Akteure Linton Maina und Alessio Coastro-Montes aus. Der schnelle Flügelflitzer wird dem FC wegen eines Rippenbruchs nicht zur Verfügung stehen, der Verteidiger fällt wegen einer Muskelverletzung aus. So muss Kwasniok also erneut Puzzeln. Zwar kommt Joel Schmied nach langer Verletzungspause zurück und auch der Neuzugang Felipe Chávez ist einsatzbereit, von Beginn an sollen beide laut des Trainers aber noch nicht auflaufen. Gegen die Sachsen steht den Geißböcken heute eine schwere Aufgabe bevor.



Im Hinspiel hatten sich die Kölner in der Red Bull Arena zwar gut verkauft, gegen RB verloren sie am Ende aber 1:3. Auch im Rückspiel wird es ein schweres Duell für die Mannschaft von Kwasniok. „Sie spielen immer gleich: Immer vorwärts, vorwärts, vorwärts“, sagt der Kölner Trainer. „Sie haben zu ihrem Spiel und ihrer Kernidentität wiedergefunden. Dafür haben sie die richtigen Spieler verpflichtet. Sie kommen hierher und wissen um ihre Qualität, werden vorwärts gehen, vorwärts attackieren und ja, für uns gilt es dann natürlich, dagegenzuhalten.“

Mit der Hilfe der Zuschauer – so will der 1. FC Köln gegen Leipzig punkten

Tom Krauß im Zweikampf
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Mit der Hilfe der Zuschauer – so will der 1. FC Köln gegen Leipzig punkten

Nach dem Erfolg über den VfL Wolfsburg geht es nun gegen RB Leipzig. FC-Trainer Lukas Kwasniok erwartet eine schwere Aufgabe, zählt aber auf die Power des eigenen Stadions. So will der 1. FC Köln gegen Leipzig punkten.

Der Erfolg über Wolfsburg hat dem FC wieder ein kleines Polster verschafft. Nun wartet mit RB Leipzig eine schwere Aufgabe. Und dennoch rechnet sich der Kölner Coach erneut Chancen aus.

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Eine gewisse Parallele mit der Hinrunde ist bei den Geißböcken aktuell nicht von der Hand zu weisen. Im Sommer starteten die Kölner mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen und die Euphorie rund um den FC wurde mal wieder entfacht. Nun sind es sechs Punkte aus den ersten drei Spielen und zumindest ist der Frust von vor Weihnachten offenbar vergessen. Zu Jahresbeginn war die Stimmung im Keller. Diese ist zwar aktuell weit entfernt von dem Hochgefühl vor dem letzten Spiel gegen RB Leipzig, von einer Krise ist aber ebenfalls nicht mehr die Rede. Und damit das so bleibt, wollen die Kölner in den kommenden Spielen weiterhin punkten. Nur hat der FC nun drei Europa-Pokal-Anwärter und vielleicht sogar noch ein bisschen mehr vor der Brust.

„Sie haben zu ihrer Kernidentität zurückgefunden“

Mit Leipzig erwartet die Kölner ein ganz schwerer Brocken. Die Bilanz spricht komplett gegen Köln, das Budget sowieso und die individuelle Qualität der Sachsen ist ebenfalls eine Hausmarke. Lukas Kwasniok ahnt, welchen Gang der Gegner einlegen wird. „Sie spielen immer gleich: Immer vorwärts, vorwärts, vorwärts“, sagt der Kölner Trainer. „Sie haben zu ihrem Spiel und ihrer Kernidentität wiedergefunden. Dafür haben sie die richtigen Spieler verpflichtet. Sie kommen hierher und wissen um ihre Qualität, werden vorwärts gehen, vorwärts attackieren und ja, für uns gilt es dann natürlich, dagegenzuhalten.“ Allerdings hat Kwasniok wieder ein personelles Puzzle zu legen. Alessio Castro-Montes und Linton Maina haben sich verletzt, beide Akteure hatten zuletzt zur Form gefunden.

Zwar sieht es Kwasniok pragmatisch und erklärt, bislang habe man ja noch immer mit elf Spielern begonnen, dennoch tun die Ausfälle weh. Zumal Joel Schmied und Felipe Chávez offenbar noch nicht die erste Wahl für die Stammelf sein werden. Über diese wollte der Trainer am Freitag noch nicht wirklich viel verraten. Eigentlich nur, dass Sebastian Sebulonsen wieder in der Innenverteidigung spielen werde. Kwasniok sucht nach dem richtigen Matchplan, der richtigen Startelf, der volle Fokus gilt Leipzig. Gegen die Sachsen „gilt es, dagegenzuhalten. Wenn eine Mannschaft so offensiv agiert, musst du die Phasen überstehen und deine Umschaltmöglichkeiten nutzen“, sagt der Coach. „Im Hinspiel waren wir auch nicht chancenlos.“ Chancenlos nicht, am Ende kehrten die Kölner aber punktlos nach Hause zurück.  

Das soll sich gerade vor dem eigenen Publikum ändern, immerhin haben die Geißböcke die vergangenen beiden Heimspiele gewonnen. Die eigenen Fans seien schon etwas, „das unterschätzt wird. Ich bin mir nicht sicher, ob wir das Spiel gegen Mainz ohne diesen Support hätten drehen können“, sagte Kwasniok. „Die Rahmenbedingungen unterscheiden sich mittlerweile zwischen Heim- und Auswärtsspielen kaum mehr. Deswegen sind die Fans umso wichtiger. Es gibt nichts Schöneres als einen Heimsieg. Deswegen hoffe ich, dass am Sonntag aller guten Dinge drei sind.“


Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen RB Leipzig: Mit dem Rückstand in die Schlussphase

Lukas Kwasniok coacht den 1. FC Köln
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen RB Leipzig: Mit dem Rückstand in die Schlussphase

Am Samstagabend startet der FC ins vierte Bundesligaspiel der Saison. Dabei trifft der Aufsteiger auf den Tabellensiebten der vergangenen Saison und steht vor keiner leichten Aufgabe: Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen RB Leipzig und dem 1. FC Köln.

Aud drei Spielen holten die Geißböcke bisher starke sieben Punkte. Im Auswärtsspiel gegen die Roten Bullen wollen die Kölner erneut punkten. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen RB Leipzig und dem 1. FC Köln.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und RB Leipzig. Der FC ist zu Gast in der Red Bull Arena und trifft am Samstagabend um 18:30 Uhr im vierten Saisonspiel der Bundesliga auf die Mannschaft von Ole Werner. FC-Trainer Lukas Kwasniok sieht auf den FC zwar als Underdog, will aber dennoch überraschen und sieht sein Team nicht chancenlos und fühlt sich in der Rolle wohl. Nicht im Kader stehen an diesem Spieltag neben den Langzeitverletzten Luca Kilian und Rav van den Berg überraschend Alessio Castro-Montes und Jusuf Gazibegovic. Alle Informationen zum Duell gibt es hier im Liveticker.