Abstiegskampf, geplatzte Träume, packende Duelle: 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen in den vergangenen zehn Jahren

Die Abwehr des 1. FC Köln im Pokalspiel gegen Leverkusen
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Abstiegskampf, geplatzte Träume, packende Duelle: 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen in den vergangenen zehn Jahren

Nicht nur aufgrund der geographischen Nähe beider Clubs sind Partien zwischen dem FC und Bayer besonders brisant. In den Nachbarschaftsduellen stand und steht oft viel auf dem Spiel. So auch am Samstag: Die Geißböcke brauchen noch Punkte für den sicheren Klassenerhalt, der Werksverein will in die Champions League. Ein Blick auf die jüngere Historie des Aufeinandertreffens zwischen dem 1. FC Köln und Bayer 04 Leverkusen.

18 Siege, 25 Remis, 30 Niederlagen: In der Bundesliga durchkreuzte der FC mehrfach Bayers Meisterpläne, musste aber auch manch bittere Pille schlucken. Allerdings waren die Domstädter in den vergangenen zehn Jahren in wichtigen Spielen gegen „Lev“ immer wieder erfolgreich.

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In der Saison 2016/17 trennte sich der 1. FC Köln zweimal Unentschieden vom rheinischen Nachbarn (1:1 zuhause, 2:2 auswärts) und feierte mit dem Einzug in die Europa League den größten Erfolg der jüngeren Vereinsgeschichte. Die Lieder von Kopenhagen, Mailand und Teneriffa verstummten aber allzu schnell wieder: In der Spielzeit 2017/18 stürzte der FC krachend ab.

Von der Europa League in Liga Zwei – und wieder nach oben

Dabei machte ausgerechnet das Rückrundenspiel gegen Bayer Hoffnung, dass der berühmte Bock vielleicht doch noch umgestoßen und der sechste Bundesligaabstieg verhindert werden könnte: Der FC setzte sich nämlich zuhause durch Tore von Yuya Osako und Simon Zoller mit 2:0 durch. Damit gaben die Geißböcke nicht nur die rote Laterne an den HSV ab, sondern verkürzten den Abstand auf den Relegationsplatz zudem auf fünf Punkte. Und das bei noch sieben ausstehenden Spielen. Der Sieg im Nachbarschaftsduell blieb für Köln allerdings der letzte Dreier in einer Saison, nach der man sich aus der Bundesliga als Schlusslicht verabschiedete.

Als solches ging der FC nach dem direkten Wiederaufstieg gut anderthalb Jahre später wieder in die Begegnung mit der Werkself. Vor der Partie in Müngersdorf lagen die Kölner mit acht Pünktchen aus 14 Spielen erneut auf Platz 18 – und schafften erneut einen 2:0-Heimsieg gegen Bayer. Bei dem engagierten Auftritt der Kölschen erzielten Jhon Córdoba und Sebastiaan Bornauw die Tore. Und diesmal läutete der Erfolg die rot-weiße Wende im Abstiegskampf ein. Der 1. FC Köln gewann auch die drei folgenden Partien und sicherte sich am Ende der Saison 2019/20 mit 36 Punkten und dem 14. Tabellenplatz den Klassenerhalt.

Zurück nach Europa – und zurück in die 2. Liga

Nachdem Leverkusen die folgenden drei Duelle klar gewinnen konnte, schlug 2021/22 wieder die Stunde der Geißböcke. Beim Hinspiel im RheinEnergieStadion machte Köln dank eines Modeste-Doppelpacks aus 0:2 ein 2:2. Und beim Rückspiel bereiteten die Geißböcke dem Team vom Bayer-Kreuz noch mehr Kopfschmerzen als Ex-FC-Coach Steffen Baumgart den 1:0-Sieg quasi von der Bank brachte: Dejan Lubicic stand erst wenige Minuten auf dem Platz, als er eine Flanke nach innen schlug, die der ebenfalls erst kurz zuvor eingewechselte Kingsley Schindler volley in die Maschen wuchtete. Wichtige Punkte im Kampf um den siebten Tabellenplatz, den der FC auch am Saisonende innehatte und sich mit seiner ersten Conference-League-Qualifikation in die Fußball-Geschichtsbücher eintrug.

Historisch wurde es durch den 2:1-Erfolg bei Bayer (nach einer 1:2-Pleite im Hinspiel) auch in der folgenden Spielzeit: Denn zwei Auswärtssiege in Leverkusen hintereinander hatten die Kölner in der Bundesliga bis dato noch nicht geschafft. Unterdessen würden alle, die es mit dem „feinen Klub“ aus Kölle halten, das Kapitel „Saison 2023/24“ am liebsten aus der Vereinshistorie streichen: Der FC verlor beide Nachbarschaftsduelle (0:3 auswärts, 0:2 zuhause) und stieg am Ende zum siebten Mal aus der Bundesliga ab, während Leverkusen ungeschlagen Deutscher Meister wurde.

Duell im DFB-Pokal: Sekunden fehlten zur FC-Sensation

Trotz des Abstiegs spielten die Kölner aber auch im folgenden Jahr bei Bayer. Im Viertelfinale des DFB-Pokals machten die Geißböcke ihr bestes Saisonspiel und führten nach Toren von Damion Downs und einem überragenden Linton Maina bereits mit 2:0. Köln hatte den Dom in d’r Täsch, Leverkusen dafür den Papst. Tief in der Nachspielzeit schaffte die Werkself noch den Ausgleich und gewann am Ende 3:2 nach Verlängerung.

In Erinnerung bleibt aber eine leidenschaftliche Leistung eines aufopferungsvoll kämpfenden FC. Mit einem ähnlichen Auftritt (inklusive verbesserter Defensive) könnte die Wagner-Truppe am kommenden Samstag den entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt machen. Das Hinspiel gewann Leverkusen 2:0 – genug Gründe für eine Revanche hat der 1. FC Köln also allemal.


Pure Offensive, Alupech und stark am Ball – Das erwartet den FC in Leverkusen

Eric Martel und Linton Maina im Duell gegen Bayer Leverkusen beim DFB-Pokal Viertelfinale 2025
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Pure Offensive, Alupech und stark am Ball – Das erwartet den FC in Leverkusen

Nach dem 1:1-Unentschieden gegen den FC St. Pauli am vergangenen Wochenende steht für den 1. FC Köln das nächste Ligaspiel auf dem Programm. Am Samstagabend gastiert das Team von Trainer Lukas Kwasniok zum Topspiel des 14. Spieltags bei Bayer 04 Leverkusen. Das erwartet den 1. FC Köln in Leverkusen.

Der FC bekommt es am Samstagabend zum Topspiel sicherlich nicht mit einem leichten Gegner zu tun. Chancenlos sind die Geißböcke aber auch nicht: Das erwartet den 1. FC Köln in Leverkusen.

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Form: Nachdem sich Bayer Leverkusen zum Start der Bundesligasaison mit einer 1:2-Niederlage gegen die TSG 1899 Hoffenheim und einem 3:3 in Bremen zufrieden geben musste, entließen die Verantwortlichen in der ersten Länderspielpause Trainer Erik ten Hag, der erst im Sommer als Nachfolger von Xabi Alonso präsentiert worden war. Für ten Hag übernahm Kasper Hjulmand. Und dieser Wechsel zahlte sich aus. In den ersten neun Ligaspielen unter der Leitung des Dänen holte Leverkusen sieben Siege, spielte einmal Remis und musste sich lediglich in München mit 0:3 geschlagen geben. Allerdings änderte sich dies in den zurückliegenden Spielen. Auf ein 1:2 gegen Borussia Dortmund folgte am vergangenen Wochenende eine 0:2-Niederlage in Augsburg.

Dadurch steht die Werkself aktuell mit 23 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Im Pokal steht das Team von Hjulmand im Viertelfinale und trifft dort auf den FC St. Pauli. In der Champions League war Leverkusen nach zwei Siegen gegen Man City und Benfica Lissabon, zwei Remis gegen Eindhoven und Kopenhagen sowie einer Niederlage gegen Paris unter der Woche gegen Newcastle United gefordert. Gegen die Engländer holte Bayer spät noch einen Punkt und steht damit mit neun Zählern auf dem 20. Tabellenplatz.

Sieben Mal Aluminiumpech

Starke Offensive: Gemeinsam mit Eintracht Frankfurt und RB Leipzig stellt Bayer 04 Leverkusen mit 28 erzielten Toren die zweitbeste Offensive der Bundesliga. Lediglich der FC Bayern München war mit 49 Treffern noch häufiger erfolgreich. Im Durchschnitt erzielt Leverkusen rund 2,2 Tore pro Partie.

Aluminiumpech: Leverkusen traf in dieser Saison bereits sieben Mal Aluminium. Kein anderes Team der Liga scheiterte häufiger am Pfosten oder an der Latte als die Werkself. Im Vergleich: Der FC traf in dieser Saison vier Mal das Torgestänge.

Stark am Ball: Die Werkself zeichnet sich neben dem enormen Tempo vorwiegend durch ihre Qualität am Ball aus. Mit 58 Prozent Ballbesitz und einer Passquote von 90 Prozent ist Leverkusen in beiden Statistiken die zweitbeste Mannschaft der Liga. Nur der FC Bayern kann das Team von Hjulmand jeweils überbieten.

Im Fokus: Christian Kofane

Im Fokus: Mit Christian Kofane hat Bayer Leverkusen im Sommer ein echtes Top-Talent für den Sturm verpflichtet. Der Mann aus Kamerun wechselte im vergangenen Transferfenster für rund fünf Millionen vom spanischen Zweitligisten Albacete Balompié zur Werkself und gehört bei dieser sofort zum Kreis der erweiterten Stammspieler. In der laufenden Spielzeit kommt der 19-Jährige wettbewerbsübergreifend auf 21 Pflichtspiele, in denen er fünf Tore sowie fünf Vorlagen auf seinem Konto verbuchte. Kofane zeichnet sich durch sein enormes Tempo, seine körperliche Robustheit sowie sein Spielverständnis aus. Die Leistungen des Rechtsfußes sind auch der Nationalmannschaft von Kamerun nicht verborgen geblieben. So gab es bereits eine Einladung an den Leverkusener, allerdings ließ dieser diese verstreichen, da sich Kofane zunächst nur auf Bayer konzentrieren möchte.

Klares System

Formation: Trainer Kasper Hjulmand lässt seine Mannschaft überwiegend in einem 3-2-4-1-System auflaufen. Dabei ist Mark Flekken zwischen den Pfosten gesetzt. Vor dem Niederländer hat Edmond Tapsoba seinen Platz in der Dreierkette sicher. Die beiden verbliebenen Positionen in der Abwehr machen Jarell Quansah, Loic Bade und Robert Andrich je nach Gegner unter sich aus. Auf der Doppelsechs scheinen sich in den vergangenen Wochen Aleix Garcia und Ibrahim Maza festgespielt zu haben. In der offensiven Viererkette haben aktuell Ernest Poku links, Alejandro Grimaldo und Malik Tillman in der Mitte sowie Jonas Hofmann meist die Nase vorn. Allerdings hat Leverkusen hier mit Nathan Tella, Martin Terrier und weiteren Offensivspielern eine Menge an Alternativen, die auch den Anspruch haben, von Beginn an auf dem Feld zu stehen. Im Angriff wechseln sich Patrik Schick und Christian Kofane ab und haben einen gesunden Konkurrenzkampf.

Mögliche Aufstellung Leverkusen: Flekken – Tapsoba, Andrich, Quansah – Garcia, Maza – Poku, Grimaldo, Tillman, Hofmann – Kofane


Liveticker Leverkusen gegen den 1. FC Köln: FC verliert 2:3 im DFB-Pokal

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Liveticker Leverkusen gegen den 1. FC Köln: FC verliert 2:3 im DFB-Pokal

Nach den drei Siegen im DFB-Pokal gegen Sandhausen, Holstein Kiel und Hertha BSC trifft der FC am Mittwochabend auf Bayer Leverkusen. Zum ersten Mal seit 2010 stehen die Geißböcke wieder im Viertelfinale des Pokals. Damals verlor der FC 0:2 gegen den FC Augsburg. Alle Informationen zum Duell gibt es im Liveticker Bayer Leverkusen gegen den 1. FC Köln.

In der Tabelle sieht es aktuell gut aus für die Geißböcke. Dennoch gehen die Kölner als Underdogs in die Begegnung am Abend. Für FC-Trainer Gerhard Struber eine neue Situation. Alle Informationen zum Duell gibt es im Liveticker Bayer Leverkusen gegen den 1. FC Köln.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Bayer Leverkusen. Der FC trifft das erste Mal seit März letzten Jahres auf die Nachbarn. Damals verlor der FC im Kölner Stadion 0:2 gegen Bayer. Jan Thielmann sah die Rote Karte gegen Granit Xhaka.




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Timo Hübers vom 1. FC Köln

Derby-Historie des 1. FC Köln gegen Leverkusen

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Pokalfight in Leverkusen

Pokal-Viertelfinale: Bayer Leverkusen gegen den 1. FC Köln wird im Free-TV gezeigt

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Pokal-Viertelfinale: Bayer Leverkusen gegen den 1. FC Köln wird im Free-TV gezeigt

Am Mittwochabend steht für den FC das Viertelfinale des DFB-Pokals gegen Bayer 04 Leverkusen auf dem Programm. Nachdem die Kölner sich gegen Sandhausen, Holstein Kiel und Hertha BSC durchsetzten, folgt nun die Begegnung gegen die Nachbarn für den 1. FC Köln: Das Duell gegen Leverkusen wird im Free-TV gezeigt.

Die Geißböcke sind am Mittwoch zu Gast bei Bayer Leverkusen. Dann geht es für den FC darum, im DFB-Viertelfinale zu bestehen. Allerdings wird die Aufgabe nun wirklich keine leichte, denn es geht gegen den amtierenden Meister der ersten Bundesliga. Das Team von Xabi Alonso ist klarer Favorit gegen den 1. FC Köln: Das Duell gegen Leverkusen wird im Free-TV gezeigt.

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Das letzte Aufeinandertreffen des 1. FC Köln mit Bayer Leverkusen ist wohl noch gut in Erinnerung. Im März letzten Jahres empfing der FC die Nachbarn im Kölner Stadion – und verlor 0:2. Im Kopf geblieben sind wohl die Bilder des Zweikampfes zwischen Jan Thielmann und Granit Xhaka. Der Kölner traf den Gegner an der Achillessehne und musste kurz danach mit Rot vom Platz. Im Anschluss trafen Jeremie Frimpong und Alejandro Grimaldo für Leverkusen. FC-Trainer Gerhard Struber blick der Begegnung freudig entgegen. Auch, wenn die Rolle mit seiner Mannschaft am Mittwochabend für den Österreicher eine neue ist. „Es ist das erste Mal in dieser Saison, dass wir krasser Außenseiter sind“, so Struber auf der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel. „Wir gehen das mit totaler Vorfreude an und werden versuchen, den Gegner, der eines der besten Teams in Europa stellt, aggressiv zu bespielen und frei von der Leber weg Fußball zu spielen.“

FC-Spiel im Free-TV

Ein Vorhaben, das sicherlich ein großes ist. “Man muss an sich selbst glauben, das ist ganz wichtig. Wir müssen versuchen, den Entfaltungskreis einiger Leverkusener Spieler in der Offensive so gut es geht einzudämmen“, so Struber. Keine leichte Aufgabe für Abwehrchef Timo Hübers und seine Mannschaftskollegen. „Wir müssen versuchen Überzahl herzustellen, eine gute Aggressivität zu haben und Dinge gut wegzuverteidigen. Wir müssen auch fähig sein, zu leiden und stabil zu bleiben. Da haben wir in den vergangenen Wochen und Monaten in der Liga gezeigt, dass wir gut unterwegs sind.“

Personell wird der Coach allerdings nicht aus dem Vollen schöpfen können. „Kainzi wackelt noch ein wenig. Es wird eng, aber wir versuchen alles“, so Struber. „Mathias Olesen wird zurückkehren auf die Bank, er hat im Training unter Beweis gestellt, dass er ready ist. Tim Lemperle ist weiterhin in der Reha. Wir versuchen ihn schnellstmöglich zurückzubekommen. Wir haben aber bereits einen Rückschlag erlebt und wollen keinen weiteren haben.“ Und so wird der Kölner Neuzugang in der Offensive Imad Rondic möglicherweise direkt zu Einsatzzeit gegen die Mannschaft von Xabi Alonso kommen.

Das letzte Mal standen die Kölner 2010 im Viertelfinale des Pokals. Die Begegnung beim FC Augsburg endete damals im Februar mit einer 0:2-Niederlage für den FC. Das Viertelfinale des DFB-Pokals zwischen Bayer Leverkusen und dem 1. FC Köln wird im Free-TV übertragen. Am Mittwochabend, 05. Februar 2025, läuft die Begegnung auf der ARD und Sky und kann auch im Liveticker auf come-on-fc.com verfolgt werden. Das Motto der Begegnung aus Kölner Sicht brachte Struber bereits auf den Punkt: „Wir haben nichts zu verlieren.“


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So fällt die Transferbilanz aus

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

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