Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Mainz 05: Doppelpacker Ache schießt den FC zum 2:1-Sieg
Simon Bartsch
Am Samstagnachmittag steht für den FC das 18. Bundesligaspiel auf dem Plan. Die Geißböcke empfanden den Tabellensechzehnten: Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Mainz 05.
Nach der 1:3-Niederlage gegen die Bayern am vergangenen Mittwoch steht für die Kölner nun das nächste Heimspiel an. Zum Rückrundenauftakt hat der FC die Mainzer zu Gast: Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Mainz 05.
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Herzlich Willkommen zum Liveticker zum Bundesligaduell zwischen dem 1. FC Köln und Mainz 05. Nach dem aufopferungsvollen Fight gegen die Bayern konnten sich die Geißböcke nicht belohnen – ein wenig Selbstvertrauen sollte ihnen der Auftritt gegen den Rekordmeister aber dennoch gegeben haben. Für Lukas Kwasniok gibt es zudem gute Nachrichten. Rav van den Berg und Eric Martel sind nach ihrer jeweiligen Sperre wieder einsetzbar und können die geschwächte Kölner Defensive verstärken. So hat der Kölner Coach wieder etwas mehr Spielraum.
Der 1. FC Köln steht vor dem Balanceakt zwischen dunklen Wolken und einer großer Chance
Simon Bartsch
Nach der guten Leistung gegen die Bayern sollen nun aber auch wieder Punkte gegen den 1. FSV Mainz folgen. Ein Dreier muss her, um die Wogen weiter zu glätten. Und in dem Spiel steckt eine große Chance, das Polster wieder wachsen zu lassen. So will der 1. FC Köln zu Hause gegen Mainz 05 punkten.
Am Samstagnachmittag steht für Lukas Kwasniok und sein Team das Duell gegen den Tabellensechzehnten an. Nach dem aufopferungsvollen Spiel gegen die Bayern sollen nun endlich drei Zähler her: So will der 1. FC Köln zu Hause gegen Mainz 05 punkten.
Isak Johannesson gegen Mainz 05 (Foto: Alex Grimm/Getty Images)
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Angefasst oder niedergeschlagen ob des doch stürmischen Jahresauftakts und des anhaltenden Negativ-Trends wollte sich Lukas Kwasniok am Tag vor dem Duell gegen den 1. FSV Mainz nicht mehr geben. „Wir sind nicht super happy, dass es so ist, wie es gerade ist“, sagte der Kölner Coach. „Wir laufen aber auch nicht schlecht gelaunt durch die Katakomben. Bei mir zu Hause stehen die drei Worte „Lebe!“, „Liebe!“, „Lache!“ und das werde ich immer beherzigen.“ Dabei ist die Situation natürlich schon so, dass dem Trainer mit einer Niederlage gegen Mainz das Lachen schon ein wenig vergehen könnte. Kwasniok scheint von einem Endspiel sicher ein Stück weit entfernt zu sein, eine Pleite gegen die direkte Konkurrenz würde die Stimmung in Köln aber sicher nicht verbessern und wohl dunkle Wolken aufziehen lassen.
„Die Handschrift ist klar“
Und das weiß natürlich auch Kwasniok. Die Bilanz gegen die direkte Konkurrenz aus dem unteren Tabellendrittel ist zumindest ausbaufähig und acht sieglose Spiele in Folge hatte es noch nicht einmal in dem desaströsen Abstiegsjahr vor zwei Spielzeiten gegeben. Doch der Kölner Coach hat eine ganz andere Sichtweise. „Es ist doch normal: Jede Mannschaft hat die Chance, sich abzusetzen oder den Abstand zu verkürzen“, sagte der Trainer. Die Rechnung ist eine relativ einfache: Gewinnt der FC gegen die Rheinhessen, beträgt der Vorsprung auf den Konkurrenten acht Punkte. Und da St. Pauli und Heidenheim mit den Auswärtsspielen gegen Dortmund und Wolfsburg schwere Gegner vor der Brust haben, ist die Chance eben sogar eine große, das Polster zu den Abstiegsplätzen wieder enorm wachsen zu lassen.
Und Kwasniok blickt sogar noch einen Schritt weiter. „Wir haben von den kommenden vier Spielen drei Heimspiele und das ist die Chance, das Punktepolster jetzt auszubauen. Wir wollen gegen Mainz damit beginnen“, so der Coach. So weit so gut. Doch da stehen eben noch die acht sieglosen Spiele in Folge. Zudem treten die Rheinhessen seit einigen Wochen viel gefestigter auf. „Seit Urs Fischer übernommen hat, ist die Handschrift klar. Sie kommen über eine stabile Defensive, viel Körperlichkeit und ein gutes Umschaltspiel“, sagte der Coach. Und das auch erfolgreich. Unter Fischer haben die Mainzer keins ihrer sechs Pflichtspiele verloren, obwohl sie auch gegen die Bayern oder in der Conference League spielten. Zuletzt gab es einen 2:1-Erfolg im direkten Duell gegen den 1. FC Heidenheim.
Stellt der Kölner Trainer wieder um?
Und dennoch ist die Marschroute der Kölner natürlich auf drei Punkte ausgelegt. Personell wollte sich Kwasniok nicht so wirklich in die Karten schauen lassen, auch wenn für ihn die Aufstellung „sehr klar“ sei. „Es wäre ganz cool, wenn jetzt alle Mal zur Verfügung stehen. Damit ich die Jungs dann auch mal da einsetze, wo ich sie sehe. Es ist ja nicht so, dass ich scharf darauf bin, immer irgendetwas kredenzen zu müssen“, sagte Kwasniok. Alle Akteure stehen dem Coach zwar nicht zur Verfügung, allerdings hat sich die Personalsituation durch die Rückkehr der zuletzt gesperrten Rav van den Berg und Eric Martel deutlich verbessert. So sehr, dass der Kölner Coach durchblicken ließ, dass Neuverpflichtungen nicht zwingend nötig sind. Veränderungen sind aber im Vergleich zum Duell gegen die Bayern wahrscheinlich, immerhin hatte der FC nach dem Flutlichtspiel nur zwei „freie“ Tage zur Regeneration.
„Jetzt gilt es die Mischung zu finden zwischen frischen Beinen und den Spielern, die jetzt in einem guten Flow sind“, sagte der Trainer. In einem guten Flow bewegte sich ein Großteil der Mannschaft. Den wird es auch am Samstagnachmittag brauchen. Und sollten die Kölner wirklich gewinnen, das Polster auf acht Zähler ausbauen, dann wird Kwasnioks Motto „Lebe!“, „Liebe!“, „Lache!“ sicherlich auch wieder einige enttäuschte Fans erreichen.
Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Mainz: FC gewinnt 1:0 – Ache verletzt
Simon Bartsch
Am Sonntagnachmittag war es soweit. Nach Wochen der Vorbereitung startete der FC ins erste Liga-Spiel. Dabei traf der Aufsteiger auf den Tabellensechsten der vergangenen Saison und konnte drei Punkte mitnehmen: Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Mainz 05.
Der FC gewinnt durch einen Treffer von Marius Bülter 1:0 in Mainz. Die letzten Minuten ging es nach der Verletzung von Ragnar Ache mit Zehn gegen Zehn weiter. Alle Informationen zum Nachlesen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Mainz 05.
Lukas Kwasniok gibt beim Training Anweisungen
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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Mainz 05. In der MEWA Arena traf der FC am Sonntag um 15:30 Uhr im ersten Ligaspiel auf den Conference-League-Teilnehmer. FC-Trainer Lukas Kwasniok sah den FC zwar als Underdog, wollte mit seiner Mannschaft aber dennoch gegenhalten. Und das ist gelungen. Nach einem Duell, das lange unentschieden stand, traf Marius Bülter nach einer Flanke von Luca Waldschmidt und schoss den FC zu drei Punkten. Alle Informationen zum Duell gibt es hier im Liveticker.
Das erwartet den FC in Mainz: Hohe Intensität und ständige Torgefahr
Luca Kaiser
Nach einer intensiven Vorbereitung geht es für den FC nun endlich los. Am Sonntagnachmittag gastiert das Team von Trainer Lukas Kwasniok zum ersten Bundesliga-Spiel in Mainz. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz 05.
Mit dem Duell in Mainz starten die Kölner in das Unterfangen Bundesliga. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz 05.
Bo Henriksen hat Mainz neues Leben eingehaucht (Foto: Pau Barrena/Getty Images)
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Aktuelle Form: Nachdem die Mainzer in der Vorbereitung keines ihrer sieben Spiele verloren hatten und dabei sogar sechs Siege einfahren konnten, starteten die 05er am vergangenen Montag mit dem Pokalspiel bei Dynamo Dresden in die neue Saison. Gegen den Zweitligisten tat sich der Conference-League-Teilnehmer ähnlich wie der FC in Regensburg schwer, setzte sich aber ebenfalls knapp durch (1:0). Am Donnerstagabend gab es dann eine bittere Niederlage in den Play-Offs zur Conference League unterlagen die 05er Trondheim nach einem Last-Minute-Gegentreffer 1:2, zeigten dabei aber eine ansprechende Leistung.
Abgang in Mainz
Schmerzhafter Abgang und dessen Nachfolger: Mit Jonathan Burkardt haben die Mainzer einen sehr schmerzhaften Abgang hingenommen. Der 25-Jährige, der im Sommer 2014 aus Darmstadt nach Mainz gewechselt war und seitdem diverse Jugendmannschaften durchlief, feierte in der Spielzeit 18/19 sein Debüt im Profiteam der 05er. Von da an gehörte er stets zur ersten Mannschaft und entwickelte sich kontinuierlich weiter. In der vergangenen Saison stellte der Stürmer mit 18 Treffern und drei Vorlagen seine persönliche Bestleistung auf. Damit hatte er einen großen Anteil daran, dass sich Mainz die Teilnahme am europäischen Wettbewerb sicherte.
Neuzugang und offene Entscheidung
Diese starke Saison blieb auch Eintracht Frankfurt nicht verborgen, die den Offensivspieler vor der Saison für 21 Millionen Euro fest verpflichteten. Als Ersatz für Burkardt nahmen die Mainzer Benedict Hollerbach von Union Berlin unter Vertrag. Für den ehemaligen Wiesbadener überwiesen die Rot-Weißen zehn Millionen Euro nach Berlin. Sowohl in Dresden als auch in Trondheim stand der 24-Jährige in der Startformation. Dabei zeigte sich der ehemalige Kölner Wunschspieler sehr bemüht, blieb jedoch noch ohne Torerfolg.
Unruhe um Weiper: In den vergangenen Tagen gab es in Mainz ein wenig Unruhe. Grund dafür war Stürmer Nelson Weiper, der in Mainz noch einen Vertrag bis 2026 besitzt. Mainz würde den Vertrag mit dem Stürmer gerne vorzeitig verlängern. Allerdings lässt sich Weiper bei seiner Entscheidung ein wenig Zeit. Aufgrund dessen haben die Verantwortlichen rund um Trainer Bo Henriksen den U21-Nationalspieler für die Partien in Dresden und Trondheim aus dem Kader gestrichen, damit er den Kopf freibekommen kann. Auch gegen den FC wird Weiper daher aller Voraussicht nach nicht im Kader stehen.
Trainer und Taktik
Formation: Trainer Henriksen lässt sein Team überwiegend im 3-4-3-System agieren. Dabei besteht die Dreierkette meist aus Dominik Kohr, Stefan Bell und Danny da Costa. Alle drei verfügen über eine gewisse körperliche Präsenz, können aber auch das Spiel von hinten heraus gestalten. Bei den beiden Schienenpositionen setzt der Däne auf zwei Akteure, die viel marschieren können und sich auch immer wieder in das eigene Angriffsspiel einschalten. Im zentralen Mittelfeld agiert Kaishu Sano als defensiver Sechser, während Amiri eher als Achter spielt und das Herzstück des Mainzer Spiels ist. In der Angriffsreihe setzt Henriksen nicht auf einen klassischen Neuner, sondern vielmehr auf drei spielstarke Akteure, die immer wieder ihre Positionen tauschen. Dadurch stellen die 05er den Gegner häufig vor neue Aufgaben. Beim Abwehrverhalten machen die Rheinhessen das Zentrum sehr eng und versuchen, den Gegner früh unter Druck zu setzen.
Lukas Kwasniok über Mainz: „Wir fahren als Underdog dahin, müssen uns aber auch nicht kleiner machen, als wir sind. Ich habe schon das Gefühl, dass uns Mainz zwei Jahre voraus ist. Mit dem Trainer haben sie mit dem extremen Pressing eine Identität auf dem Spielfeld. Sie können unglaublich viel laufen und marschieren. Die drei vorn laufen jeden Ball an und ziehen damit die komplette Mannschaft mit. Bei ihnen hat sich in Hinblick auf die Haltung ein gewisses Selbstverständnis entwickelt. Es wird eine Herkulesaufgabe.“
Bo Henriksen über den FC: „Köln spielt sehr guten Fußball. Sie sind sehr gut mit dem Ball, haben Selbstvertrauen und wollen Fußball spielen. Auch haben sie gute Spieler und eine gute Organisation auf dem Platz. Köln hat gegen Bergamo 4:0 gewonnen und sie auch hoch gepresst. Wir müssen es besser machen als Atalanta. Es wird ein offenes Spiel.“
Mögliche Aufstellung Mainz: Zentner – da Costa, Bell, Kohr – Caci, Amiri, Sano, Mwene – Nebel, J.-S. Lee – Hollerbach
Es fehlen: Niklas Tauer (nicht berücksichtigt) und Nelson Weiper (Versetzt zur U23)