Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Hoffenheim: FC gewinnt in Hoffenheim 1:0

Steht Lukas Kwasniok auf der Liste des 1. FC Köln?
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Hoffenheim: FC gewinnt in Hoffenheim 1:0

Am Freitagabend startet der FC nach einer kurzen Trainingswoche ins sechste Bundesligaspiel der Saison. Dabei trifft der Aufsteiger auf den Tabellenfünfzehnten der vergangenen Saison. Leicht wird es für den FC allerdings sicher nicht: Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und der TSG Hoffenheim.

Zwei Teams, fünf absolvierte Liga-Spiele, jeweils sieben Punkte. Der FC trifft am Freitagabend auf Hoffenheim. Gegen die TSG wollen die Kölner nach den beiden Niederlagen nun wieder punkten. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und der TSG Hoffenheim.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und der TSG Hoffenheim. Der FC ist am Freitagabend zu Gast bei der Mannschaft von Christian Ilzer. FC-Trainer Lukas Kwasniok weiß um die Stärken des Gegners: „Sie sprinten alles an, was sich bewegt. Das ist dann schon schwierig, einen geordneten Spielaufbau hinzubekommen“, so Kwasniok. Nicht im Kader stehen an diesem Spieltag neben den Langzeitverletzten Luca Kilian und Rav van den Berg auch Marius Bülter. Jusuf Gazibegovic wurde vom Trainer nicht mit nach Hoffenheim genommen. Alle Informationen zum Duell gibt es hier im Liveticker.



Marvin Schwäbe nach Elfer-Patzer: „In dem Moment die falsche Entscheidung“

Marvin Schwäbe ungewohnt unsicher
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Marvin Schwäbe nach Elfer-Patzer: „In dem Moment die falsche Entscheidung“

Der FC hat am Sonntag seine zweite Saison-Niederlage hinnehmen müssen. Und das unterm Strich verdient. Diskussionen gab es aufgrund einer VAR-Entscheidung beim 1. FC Köln: Das sagt Marvin Schwäbe zu seinem Elfer-Patzer.


Über den Elfmeter wurde viel diskutiert. Dass ein Foulspiel vorgelegen hat, war aber unstrittig. Auch beim 1. FC Köln: Das sagt Marvin Schwäbe zu seinem Elfer-Patzer.

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Gewohnt aufgeräumt und souverän trat Marvin Schäbe nur wenige Minuten nach der 1:2-Pleite gegen Stuttgart in den Katakomben des Kölner Stadions zum Gespräch mit den Medienvertretern an. Dabei machte der Keeper keinen großen Hehl daraus, dass die viel diskutierte Szene mit Ermedin Demirovic durchaus als Elfmeter zu werten gewesen ist. „Ja, natürlich treffe ich ihn. Er läuft dann aber auch weiter. Da habe ich ein Stück weit die Hoffnung, dass es einfach weitergeht“, sagte der Kapitän des 1. FC Köln. „Aber ich treffe ihn und wenn man die Bilder sieht, glaube ich, muss man ihn dann auch einfach geben.“ Der Keeper hatte versucht, einen Ball zu klären, dabei den Stuttgarter Stürmer an der Wade erwischt. Demirovic spielte zunächst weiter, das Spiel lief weiter. Schließlich intervenierte der Video-Assistent. Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck entschied auf Strafstoß. 

Martel zunächst wieder in der Innenverteidigung

Und die Diskussion entbrannte. Nicht ob des Fouls, das war wohl weitestgehend unstrittig. Vielmehr ploppten die Fragen auf, ob es noch einen Elfmeter hätte geben dürfen, wenn der Stürmer gemäß einer Vorteilssituation weiterspielt, ob der Assistent überhaupt hätte eingreifen dürfen, ob wirklich eine klare Fehlentscheidung vorgelegen hätte. Auch die Kommunikation zwischen Stuttgarter Bank und den Unparteiischen wurde vor allem von Thomas Kessler moniert. Dabei gehört zur aller Wahrheit, dass der Verursacher des Elfmeters gar nicht erst in die Situation hätte kommen müssen. „Ich lege den Ball ein bisschen zu weit vor. Ich hätte ihn im ersten Kontakt einfach direkt wegschlagen müssen“, sagte Schwäbe. 

Tatsächlich neigt der Kölner Keeper schon mal gerne dazu, das Spiel bei Rückpässen ein wenig zu verlangsamen. Meist ohne jegliche Gefahr. Dieses Mal ging es nicht gut. „Ich wollte das Spiel dann irgendwie flach wieder weiter eröffnen, um ihn rauszuspielen. Das war in dem Moment dann die falsche Entscheidung“, sagte der Keeper. Dabei war schon das Zuspiel von Sebastian Sebulonsen sicher nicht optimal. Insgesamt war der Kölner Torhüter eigentlich wieder ein starker Rückhalt. Schwäbe parierte unter anderem mit einem starken Reflex einen Fallrückzieher von Tiago Tomas und der Kölner Kapitän hielt zudem einen weiteren Versuch von Demirovic weltklasse. Allerdings stand der Stürmer bei der Aktion im Abseits. An dem 1:1 hatte Schwäbe dann aber ganz sicher seine Mitschuld. Schon gegen RB Leipzig erwischte der Keeper nicht seinen allerbesten Tag.


Lukas Kwasniok sieht Luft nach oben, erkennt aber auch „gute Passagen“ des 1. FC Köln

1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart
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Lukas Kwasniok sieht Luft nach oben, erkennt aber auch „gute Passagen“ des 1. FC Köln

Die Heimspiele gegen den VfB Stuttgart bleiben für den FC ein schweres Unterfangen. Auch, wenn die Geißböcke ihre Sache phasenweise gut machten, entschied am Ende das Momentum dann aber doch für die Gäste. Der 1. FC Köln verliert gegen Stuttgart verdient, aber unglücklich.


Am Sonntagabend verlor der FC im eigenen Stadion gegen die Mannschaft von Sebastian Hoeneß. Besonders der gegebene Elfmeter sorgte für Diskussionen. Der FC spielte insgesamt solide, konnte die anfängliche Führung aber nicht behaupten: Der 1. FC Köln verliert gegen Stuttgart verdient, aber unglücklich.

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Lukas Kwasniok wollte sich zum Schiedsrichter nicht länger äußern. Zu der Szene, die am Abend wohl die meist diskutierte in Müngersdorf war, betonte der Kölner Trainer nur, dass er noch nie ein Freund des Video-Assistenten war und es wohl auch nicht mehr werden wird. Der Frust war bei den Kölnern groß. Der Frust über die Entscheidung der Unparteiischen, einen verspäteten Elfmeter zu geben. Das Foulspiel war unstrittig, Marvin Schwäbe hatte Ermedin Demirovic am Bein getroffen. Doch dieser war weitergelaufen, als habe ihn nichts berührt. Möglicherweise gab es eine Empfehlung der Stuttgarter Bank, auf jeden Fall gab es Elfmeter. Für Thomas Kessler war diese Entscheidung Spiel entscheidend. Ob sie das am Ende wirklich war, ist rein spekulativ. Zweifelsfrei hätten die Kölner mit einer Führung im Rücken aber sicherlich lieber weitergespielt.

Martel zunächst wieder in der Innenverteidigung

Doch zu diesem Zeitpunkt hatten die Kölner bereits den Faden ein wenig verloren. Der FC war stark in das Spiel gestartet, hatte früh die Führung durch Jakub Kaminski feiern dürfen und sich beinahe mit einem zweiten Treffer durch Ragnar Ache für die forsche Anfangsphase belohnt. „Wir hatten eigentlich unsere Chancen, wenn wir die besser nutzen, machen wir es ein bisschen enger“, sagte Marvin Schwäbe. Doch der FC nutzte diese Chance nicht und da der VfB sich immer besser zurecht fand, wurde tatsächlich die Luft für die Geißböcke dünner. Der Ausgleich durch Demirovic nach eben jener Entscheidung war zwar unglücklich, aber durchaus verdient.

Der Kölner Keeper trug eine Mitschuld, nahm diese aber auch einfach an. „Ich hätte den Ball im ersten Kontakt einfach direkt wegschlagen müssen“, sagte Schwäbe und gab zu, dass man den anschließenden Strafstoß nach Ansicht der Bilder auch geben müsse. So aber stand es 1:1 und der FC war plötzlich deutlich defensiver. „Wir wussten, dass wir auch Mal tiefer stehen müssen und verteidigen müssen. Ich finde, das hat unsere Mannschaft heute in weiten Strecken sehr sehr gut getan“, sagte Kessler. Das vielleicht auch, weil Lukas Kwasniok Eric Martel in die Innenverteidigung beorderte und Tom Krauß eine Spur offensiver ran durfte. Der Plan war wohl, dass die Defensive stabiler auflaufen würde als noch gegen Leipzig.

„Dann macht es Stuttgart gut“

Das gelang mindestens in Teilen, dennoch hatte der VfB durchaus Feldvorteile. „Dass wir die Stuttgarter jetzt nicht fußballerisch dominieren können, war klar. Da muss man dann auch ehrlich sein. Wir spielen dann auch nicht gut genug“, sagte der Kölner Coach. „Wir haben viel zu schnell den langen Ball gesucht und dadurch das Momentum nicht genutzt. Dann musst du sehr schnell sehr viel verteidigen.“ So kam der VfB phasenweise auf einen Ballbesitz von rund 60 Prozent. Die ganz großen Chancen blieben aber ebenfalls aus. „Dann verteidigst du gut, aber wenn du dann Ballgewinne hast, hast du den Ball dann wieder ein bisschen weggekickt“, sagte der Coach, der mit der Leistung insgesamt nicht gänzlich zufrieden war.

Der FC begann nach dem Wechsel forsch, wurde aber auch schnell wieder durch die individuelle Qualität des Gegners ausgebremst. Erst Mitte der zweiten Halbzeit wuchs der Kölner Druck ein wenig. „Da hatten wir mit dem Ball dann auch gute Passagen“, sagte Kwasniok. „Und genau in dem Moment, als wir das Gefühl hatten, das Stadion ist voll da, das geht vielleicht in unserer Richtung, macht es Stuttgart gut.“ Vor allem Angelo Stiller machte es mit einem Traum-Steckpass gut, setzte Josha Vagnoman ein, der wiederum locker vollendete – die Entscheidung. „Ich glaube, dass es eher ein Unentschieden-Spiel gewesen ist, aber man muss die Niederlage akzeptieren und am Freitag in Hoffenheim müssen wir gucken, dass wir ins Punkten kommen“, sagte Kwasniok. Denn das Polster des Saisonauftakts ist langsam aufgebraucht.


Deutliche Worte nach Elfmeter-Entscheidung: „Der Schiedsrichter ist glaube ich die ärmste Sau in dieser Situation“

Ermedin Demirovic trifft per Strastoß zum 1:1
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Deutliche Worte nach Elfmeter-Entscheidung: „Der Schiedsrichter ist glaube ich die ärmste Sau in dieser Situation“

Der FC hat sein zweites Saisonspiel verloren, gegen den VfB Stuttgart gab es eine 1:2-Pleite für den 1. FC Köln: Eine entscheidende VAR-Entscheidung sorgt in Köln für mächtig Ärger.


Die Niederlage war unglücklich, sicherlich aber nicht unverdient. Dementsprechend enttäuscht war man auch bei den Geißböcken. Doch eine andere Szene führte zu deutlichen Worten beim 1. FC Köln: VAR-Entscheidung sorgt für Ärger.

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Die Situation war alles andere als klar. Der Tritt von Marvin Schwäbe gegen Ermedin Demirovic war eindeutig, doch der Stürmer lief zunächst weiter, verlor dann den Ball im Zweikampf und dennoch gab es Elfmeter. „Ich sehe den Treffer ganz klar“, gab der Keeper zu. „Aber er läuft für mich erst weiter. Es ist eine schwierige Situation.“ Schwierig wurde die Situation, weil Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck sich die Szene nach einigen Minuten noch einmal anschaute, sehr lange anschaute und dann auf Elfmeter entschied. Zu diesem Zeitpunkt stand es 1:0 für den FC. Jakub Kaminski hatte die Geißböcke in Führung gebracht, Ragnar Ache hätte erhöhen können. Stuttgart fand anschließend besser ins Spiel. Nun aber fiel der Ausgleich eben durch Demirovic vom Punkt. Und das Spiel bekam sicherlich eine andere Wendung.

„Ich glaube, keiner im Stadion hat irgendwie eine Berührung gesehen“

„Am Ende trifft er ihn, ja. Am Ende läuft er aber auch weiter. Wenn er ihn trifft und er dann liegen bleibt, ist es für mich ein klarer Elfmeter“, sagte Tom Krauß. „So ist es für mich aber schwierig, weil er läuft halt einfach weiter und die Situation geht ebenfalls weiter.“ Ein paar Augenblicke. Dann griff der Video-Assistent Günter Perl ein und Jöllenbeck entschied doch auf Strafstoß. Und die beiden Unparteiischen regten Thomas Kessler zu ganz klaren Worten an. „Ich habe es mir jetzt ein paar Mal angeschaut, weil es in meinen Augen eine Spiel entscheidende Szene ist. Der Schiedsrichter ist glaube ich die ärmste Sau in dieser Situation. Ich glaube, keiner im Stadion hat irgendwie eine Berührung oder ein Foulspiel gesehen. Das Spiel lief dann auch noch weiter, der Spieler hat glaube ich die Berührung nicht einmal gemerkt“, sagte der Kölner Sportdirektor.

Tatsächlich beschwerte sich der gegnerische Stürmer noch nicht einmal nach dem Foulspiel. „Irgendwann wurde dann das Spiel unterbrochen und dann war auch noch keine Diskussion. Dann wurde heute der Kölner Keller von Deutz auf die Ersatzbank vom VfB Stuttgart gelegt. Ich hatte den Eindruck, in dem Moment, als der VfB dann die Zeit hatte, mal kurz aufs IPad zu gucken, hat irgendeiner in der Zeitlupe gesehen: ,Oh, da war doch was'“, sagte Kessler weiter. „Dann gab es einen riesen Tumult und in dem Moment war es in meinem Erachten so, dass dann nachgefragt wurde, ob da irgendwas war.“ Schiedsrichter Jöllenbeck schaute sich die Situation lange an, immer wieder. „Dass der Schiedsrichter, der – wie wir ja alle wissen – dann auch Herr des Hauses sein soll – für die Szene rausgeschickt wird, ist total unglücklich. Der muss auf Elfmeter entscheiden, wenn du dir das Standbild anschaust.“

„Das ist ein absolutes Rätsel“

„Aber ich glaube jeder, der diese Situation gesehen hat und der schonmal Fußball gespielt hat – und Günter Perl hat über 500 Mal auf hohem Niveau als Schiedsrichter auf dem Platz agiert – wie der sich auf diese Szene stürzen kann und den Schiedsrichter rausschicken kann, ist mir ein absolutes Rätsel“, so Kessler weiter. Kein Rätsel war allerdings der Kontakt von Schwäbe. Der war eindeutig. Schwäbe erklärte nach dem Spiel, er hätte den Ball früher wegschlagen müssen. „Natürlich nimmt Marvin den Ball nicht gut mit und es gibt auch eine Berührung. Wenn ich Schiedsrichter bin und das Standbild sehe, dann muss ich auch Elfmeter geben“, sagte Kessler. „Aber die Frage, die hier gestellt werden muss ist, warum wird auf dem Rücken des 1. FC Köln so eine Situation dann so bewertet und der Schiedsrichter wird dann rausgeschickt. Mich würde das sehr interessieren, ob so eine Situation auch so bewertet wird, wenn Bayern München gegen Borussia Dortmund spielt und es geht um die Deutsche Meisterschaft.“ 

Lukas Kwasniok wollte sich eigentlich nicht großartig äußern, gab dann doch noch ein Statement ab: „Den VAR gibt es seit sechs Jahren. Ich war nie ein Freund, ich bin kein Freund und werde es auch nie werden.“


FC-Kampf wird nicht belohnt – der 1. FC Köln verliert gegen Stuttgart

1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart
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FC-Kampf wird nicht belohnt – der 1. FC Köln verliert gegen Stuttgart

Nach dem fulminanten Saisonauftakt ist der Motor der Geißböcke nun ins Stottern geraten. Der 1. FC Köln unterliegt dem VfB Stuttgart 1:2 und kassiert die zweite Saison-Niederlage in Serie. Dabei waren die Geißböcke früh in Führung gegangen.


Lukas Kwasniok hatte ein wildes Spiel für den Sonntagabend erwartet, er hat es bekommen, allerdings ohne Happy End. Der 1. FC Köln unterliegt dem VfB Stuttgart 1:2. Und das nach einem guten Start. Jakub Kaminski hatte die Geißböcke früh in Führung gebracht. Emedin Demirović glich noch vor der Pause aus. Nach dem Wechsel traf Josha Vagnoman für die Schwaben.

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Während der VfB Stuttgart auf ganzen sechs Positionen im Vergleich zum Duell gegen Celta Vigo unter der Woche wechselte, gab es bei Lukas Kwasniok zwei personelle Veränderungen. Zudem startete Tom Krauß auf der Sechs und Eric Martel rückte in die Innenverteidigung der Fünferkette. Linton Maina hatte es nach seinem guten Auftritt gegen Leipzig erstmals in der Liga in die Startelf geschafft, spielte auf der linken Außenbahn. Im Angriff startete wie erwartet Ragnar Ache zwischen Jakub Kaminski und Jan Thielmann für den verletzten Marius Bülter. Und die Stuttgarter hatten sich noch nicht richtig sortiert, da spielte Ache einen perfekten Ball in den Lauf von Kaminski, der von der linken Seite die Kugel ins lange Eck schob (3.). Keine zwei Minuten später schickte Krauß Ache, der war auch einen Schritt schneller als der herauseilende Alexander Nübel, aber Luca Jazquez krazte den Ball von der Linie (5.).

Erstaunlicher Elfmeterpfiff

Stuttgart schüttelte sich nach dem frühen Rückstand aber recht schnell und fand immer besser ins Spiel. Vor allem Chris Führich stellte Sebastian Sebulonsen zunächst vor einige Probleme. Und der VfB kam nun zu Möglichkeiten. Unter anderem scheiterte Tiago Tomás mit einem sehenswerten Fallrückzieher an Marvin Schwäbe (17.). Nur wenige Minuten später stand der Torhüter wieder im Mittelpunkt. Dieses Mal vertändelte der Keeper den Ball unnötig gegen Emedin Demirović und traf den Stürmer anschließend am Bein. Der Angreifer spielte zunächst weiter, bekam die Kugel dann abgenommen. Erstaunlicherweise schaute sich Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck die Szene noch einmal an und entschied auf Elfmeter. Zwar hatte Schwäbe den Stürmer getroffen, doch dieser hatte erst munter weitergespielt. Demirović ließ sich die Chance nicht nehmen, verlud Schwäbe und glich aus (28.).

Der VfB war in dieser Phase die Spiel bestimmende Mannschaft, kam zu diesem auf rund 60 Prozent Ballbesitz, der FC setzte auf Konter. Beide mit ähnlichem Erfolg. So richtig gefährlich wurde es nur noch selten. Unter anderem nach einem Freistoß von Kaminski aus dem Halbfeld, den Jeff Chabot vor dem freien Ache ins Aus beförderte. Allerdings hatte Ache offenbar im Abseits gestanden (43). Kurz vor dem Seitenwechsel kam Sebastian Sebulonsen nach einer Ecke noch aus der Distanz zum Abschluss, der Flaschuss rauschte knapp am Pfosten vorbei (45.+2). Es ging mit dem 1:1 in die Kabine. Die Teams kamen unerändert aus der Kabine. Allerdings spielte Martel nun auf der Sechs, Krauß wurde in die Innenverteidigung zurückgezogen.

Kaminski verfehlt knapp

Der FC erarbeitete sich aber wieder mehr vom Spiel, suchte wieder öfter den Weg nach vorne. Und Kwasniok wechselte nach einer Stunde, brachte Said El Mala und Denis Huseinbasic. Doch auch Stuttgart spielte weiter mit und hätte in Führung gehen können. Doch Tomás traf aus spitzem Winkel nur den Kölner Außenpfosten (70.). Auf der anderen Seite verfehlte El Mala mit einem Schuss aus der Box doch deutlich (80.). Kwasniok brachte mit Florian Kainz und Kristoffer Lund noch einmal frische Kräfte für die Schlussviertelstunde. Der nächste Abschluss gehörte aber Maximilian Mittelstädt, der nach einem Freistoß doch deutlich verzog. El Mala war schon präziser, scheiterte mit einem Versuch von der Sechzehnergrenze an Nübel (78.). Vielleicht der Startschuss für die Schlussoffensive? Der FC erhöhte zumindest noch einmal kurzfristig den Druck. Unter anderem verfehlte Kaminski mit einer verlängertene Ecke mit dem Kopf seinen zweiten Treffer (79.).

Doch das Tor erzielte der VfB. Nach einem schönen Steckpass von Angelo Stiller war Josha Vagnoman durch und vollendete mit einem Tunnel zum 2:1 für Stuttgart (81.). Der FC mühte sich zwar, kam aber nicht mehr so richtig vor das gegnerische Gehäuse. Erst in der Schlussminute versuchten es noch einmal El Mala und der eingewechselte Luca Waldschmidt, ohne Erfolg. Es blieb am Ende beim 1:2. Am kommenden Freitag steht das Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim an.

1. FC Köln: Schwäbe – Schmied (84. Waldschmidt), Martel, Hübers – Sebulonsen, Krauß, Johannesson (75. Kainz), Maina (61. Huseinbasic) – Thielmann (75. Lund), Kaminski – Ache (61. El Mala); Tore: 1:0 Kaminski (3.), 1:1 Demirović (28.), 1:2 Vagnoman (81.) Gelbe Karte: Schmied (4), Krauß (1)


Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart: FC verliert 1:2 im zweiten Heimspiel

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart: FC verliert 1:2 im zweiten Heimspiel

Am Sonntagabend startet der FC ins fünfte Bundesligaspiel der Saison. Dabei trifft der Aufsteiger auf den Tabellenneunten der vergangenen Saison und steht vor keiner leichten Aufgabe: Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem VfB Stuttgart.

Nach dem durchaus gelungen Saisonstart treten die Kölner am Sonntagabend wieder zu einem Heimspiel an. Gegen den VfB wollen die Kölner nach der Niederlage gegen Leipzig erneut punkten. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem VfB Stuttgart.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem VfB Stuttgart. Der FC empfängt die Mannschaft von Sebastian Hoeneß am Sonntagabend um 17:30 Uhr im RheinEnergieSTADION. FC-Trainer Lukas Kwasniok sieht den Gegner zwar als „brutal“ starkes Team, traut seinen Jungs allerdings einiges zu. Nicht im Kader stehen an diesem Spieltag neben den Langzeitverletzten Luca Kilian und Rav van den Berg auch Marius Bülter. Alle Informationen zum Duell gibt es hier im Liveticker.



Stuttgart vs. Köln: Die Rollen sind klar verteilt – eigentlich

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Stuttgart vs. Köln: Die Rollen sind klar verteilt – eigentlich

Mit dem Duell gegen den VfB Stuttgart startet der FC am Samstag in die Hammer-Phase vor der Länderspielpause. Auf dem Papier sind die Vorzeichen klar vergeben. Doch der FC glaubt an seine Chance.

Eigentlich sind die Rollen vor der Begegnung klar verteilt, oder? Auf der Pressekonferenz zeigte sich Trainer Timo Schultz optimistisch in Bezug auf einen möglichen Erfolg bei den Schwaben. 1. FC Köln gegen den VfL Stuttgart – Diese Chancen hat der FC.

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Es lief bereits die Nachspielzeit als Wataru Endō Kölns finalen Traum von der Europa League beendete. Es war ohnehin nur noch ein theoretischer, schließlich spielte die Konkurrenz auch nicht so, wie man es sich FC-Fan erhofft hatte. Doch Endō nickte für den VfB zum 2:1-Erfolg ein, der FC war geschlagen, es blieb aber die süße Gewissheit vom internationalen Geschäft – immerhin der Conference League. Während der FC mit dem Gefühl-Mix nicht sonderlich viel anzufangen wusste, glich die Arena in Stuttgart einem Tollhaus. Der VfB hatte auf den letzten Zentimetern, eben in der Nachspielzeit, den direkten Klassenerhalt festgezurrt.

Stuttgart in der Favoritenrolle

Beim FC waren beim genauen Hinsehen in der Folgesaison bereits erste Risse in der heilen Baumgart-Welt zu erkennen. Unter anderem, weil die Kölner Lebensversicherung Anthony Modeste nicht nachbesetzt wurde, die Kölner Offensive beachtlich lahmte. Immerhin fingen andere Spieler die fehlende Torgefahr auf. Der VfB rüstete dagegen auf, verpflichtete nahezu ein Dutzend neuer Spieler, tat sich aber erneut schwer und musste in die schließlich doch erfolgreiche Relegation. Neun Monate später haben sich die Vorzeichen nicht nur verändert, sie haben sich komplett verkehrt und sogar noch mehr als das. Die Geißböcke befinden sich in einer der größten Krisen der Vereinsgeschichte, während der VfB Stuttgart von der Königsklasse träumt. Mit dem Einstieg von Porsche schwimmt der Club auch mittelfristig in ruhigen Fahrgewässern.

So sind auch die Rollen für die Begegnung am Samstag klar verteilt. Hier der VfB Stuttgart, der von den jüngsten fünf Begegnungen vier gewann und nur Spitzenreiter Bayer Leverkusen im DFB-Pokal insgesamt unglücklich unterlag und in diesem Zeitraum 15 Tore, also im Schnitt drei pro Spiel erzielte. Dort der 1. FC Köln, der in der gesamten Spielzeit erst drei Spiele gewinnen konnte und dabei ebenfalls 15 Tore erzielte.

Gerade die jüngsten beiden Begegnungen gegen Hoffenheim und Werder Bremen haben auch nicht den Eindruck vermittelt, als würde sich an dieser Bilanz schnell viel ändern. „Gerade unsere Bemühungen in der Offensive waren einfach nicht ausreichend, um uns Chancen zu erspielen“, sagte Timo Schultz. „Das war in den ersten drei, vier Spielen nach der Winterpause sehr gut.“ Auch, wenn die Kölner einen Hauch mehr Chancen besaßen, eine Potpourri der kreierten Chancen boten die Kölner nicht an. Erst recht nicht in den vergangenen beiden Spielen. „Das war einfach nicht ausreichend“, erkannte Schultz.

Schultz: „Wir können für jeden Gegner unangenehm sein, auch für Stuttgart“

Dennoch malt der Trainer vor der Begegnung gegen die Schwaben alles andere als Schwarz. Vor allem, weil er gute Ansätze in den bisherigen Begegnungen gesehen hat. „Was uns Hoffnung machen darf, ist dass wir in jedem Spiel, seitdem ich hier bin, mit dem Gegner auf Augenhöhe waren“, erklärte Schultz und hat damit noch nicht einmal gänzlich unrecht. Selbst beim 0:4 gegen Dortmund spielte der FC lange mit – genauso gegen Wolfsburg und Hoffenheim. In den Spielen gegen Frankfurt und auch teilweise gegen Heidenheim war Köln sogar das bessere Team. „Wenn wir am Limit sind, und das waren wir in den vergangenen beiden Spielen nicht, können wir jeden Gegner schlagen. Dann können wir extrem unangenehm sein für jeden Gegner, auch für den VfB Stuttgart.“

Schultz nimmt seine Spieler in die Pflicht

Dass der VfB verwundbar ist, haben schon andere Klubs in dieser Spielzeit bewiesen. Unter anderem feierten Bochum, Gladbach und Heidenheim, also im weiten Sinne Kölner Konkurrenten, Erfolge über den VfB. Auch Darmstadt spielte am vergangenen Wochenende lange gut gegen den VfB mit. „Am Ende hat Stuttgart aber trotz Unterzahl 2:0 gewonnen“, verdeutliche Timo Schultz, der ohnehin nur auf seine eigene Mannschaft blicken will. Dabei ist der Blick zum VfB ein durchaus interessanter. Stuttgart verfügt über das Top-Sturm-Duo der Liga. Serhou Guirassy und Deniz Undav erzielten in der Liga bereits 32 Tore und damit mehr als doppelt so viele wie die Kölner. Zwar fällt Undav gegen den FC aus, Stuttgart verfügt aber über weitere Offensivkräfte, die ständig für Torgefahr sorgen – unter anderem der Ex-Kölner Chris Führich – sowie über zahlreiche Neuverpflichtungen, die sich allesamt als Volltreffer erwiesen.

Dennoch nimmt Schultz seine Spieler gegen Stuttgart in die Pflicht. „Es ist auch eine Einstellungssache, häufiger ins Risiko zu gehen“, sagt der Trainer. „Ich bin zuversichtlich, dass wir das besser machen werden.“