Wie sieht die erste Wagner-Elf aus? So könnte der 1. FC Köln gegen Frankfurt beginnen

René Wagner stellt das erste Mal seine Startelf auf
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Wie sieht die erste Wagner-Elf aus? So könnte der 1. FC Köln gegen Frankfurt beginnen

Matchday in Köln. Und zum ersten Mal steht René Wagner als Cheftrainer der Geißböcke an der Seitenlinie. Viel wollte der neue Trainer nicht über eine vermeintliche Startelf verraten. So könnte der 1. FC Köln gegen Frankfurt beginnen.

Für den 1. FC Köln steht am Sonntag das Duell bei Eintracht Frankfurt auf dem Programm. Im Vergleich zum wilden 3:3-Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach kann sich René Wagner gegen die Eintracht auf einige Rückkehrer freuen, muss allerdings auch den Ausfall eines Stammspielers verkraften. Durch die vielen Optionen hat der 37-Jährige bei seiner Aufstellung die Qual der Wahl.

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Der 1. FC Köln muss gegen Eintracht Frankfurt neben den Langzeitverletzten Luca Kilian und Timo Hübers auch auf Eric Martel verzichten. Der Mittelfeldspieler hatte kurz nach seinem Tor im Derby nach einem Ellbogenschlag gegen Joe Scally die Gelb-Rote Karte gesehen und steht dadurch für die Partie bei der SGE nicht zur Verfügung. Allerdings kann FC-Trainer Rene Wagner auch einige Rückkehrer begrüßen. So kann der 37-Jährige bei seinem Debüt an der Seitenlinie sowohl auf die bis dato verletzten Alessio Castro-Montes und Tom Krauß als auch auf den zuletzt gesperrten Sebastian Sebulonsen zurückgreifen. Jahmai Simpson-Pusey stieg überraschend nicht in den Bus nach Frankfurt ein, bleibt aus privaten Gründen zunächst zu Hause. Die Option, dass der 20-Jährige noch nachreist, ist gegeben aber unwahrscheinlich. Schmied kehrte ebenfalls ins Training zurück, wird aber noch keine Option sein.

Offensivreihe gesetzt

Wahrscheinlich scheint, dass zumindest ein paar der Rückkehrer sofort in die Startelf rutschen könnten. Zwischen den Pfosten wird erneut Marvin Schwäbe beginnen. Vor dem Schlussmann könnte Wagner weiterhin auf ein 4-2-3-1-System setzen. Auf den beiden Außenverteidigerpositionen werden voraussichtlich Kristoffer Lund links und Sebastain Sebulonsen rechts starten. In der Innenverteidigung besteht die womöglich größte Wahl. Hier kann Wagner aus Cenk Özkacar, Rav van den Berg und Dominique Heintz wählen. Aufgrund des wahrscheinlichen Ausfalls von Simpson-Pusey bleibt es wohl wie in den vergangenen Wochen bei Cenk Özkacar und van den Berg.

Im zentralen Mittelfeld könnten aufgrund der Sperre von Eric Martel als Doppelsechs Isak Johannesson und Tom Krauß, der gegen Gladbach kurzfristig passen musste, starten. In der offensiven Dreierreihe sind Said El Mala links und Jakub Kaminski als Zehner gesetzt. Auf der rechten Außenbahn hat Wagner mit Linton Maina und Jan Thielmann zwei Optionen auf Augenhöhe. Aufgrund des eventuell leicht höheren Einsatzes sowie der Tatsache, dass Thielmann in dieser Spielzeit auf dieser Position schon mehrmals überzeugte, hat der 23-Jährige eine wohl leicht bessere Chance. Die Position des Mittelstürmers wird Ragnar Ache einnehmen. Der ehemalige Lauterer kam in der Rückrunde immer besser in Fahrt und erzielte teilweise traumhafte Tore. Besonders die Körperlichkeit sowie das Tempo des Angreifers dürften im Duell mit Frankfurts Verteidigern eine wichtige Waffe werden.

So könnte der FC gegen beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen

Tom Krauß überzeugt zunehmend

Tom Krauß

Isak Johannesson wird am Samstag wohl erstmal auf der Bank sitzen

Isak Johannesson

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Jakub Kaminski

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Jan Thielmann vom 1. FC Köln

Jan Thielmann

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache



Punkteteilung im 100. Rheinderby: Der 1. FC Köln spielt gegen Borussia Mönchengladbach 3:3

Said El Mala beim Schussversuch
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Punkteteilung im 100. Rheinderby: Der 1. FC Köln spielt gegen Borussia Mönchengladbach 3:3

Auf Trainer Lukas Kwasniok und seiner Mannschaft lastete vor dem 100. Rheinderby nach zuletzt sechs sieglosen Partien eine Menge Druck. Und dem hielten sie nur zum Teil stand: Der 1. FC Köln spielt gegen Borussia Mönchengladbach 3:3.

Den Befreiungsschlag verpasst, aber zumindest einen Punkt Zuhause behalten: Mit 3:3 trennt sich der 1. FC Köln im 100. Rheinderby von Borussia Mönchengladbach – trotz Unterzahl in den letzten Minuten. Damit bleiben die Geißböcke auch im siebten Spiel in Folge ohne Sieg und können im Kampf gegen den Abstieg nicht zum Rivalen aufschließen.

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Trotz der zuletzt schwachen Kölner Ergebnisse versuchte Lukas Kwasniok, das Duell gegen Borussia Mönchengladbach als eine Möglichkeit zu sehen: „Ich glaube jede Aufgabe, jede Situation, die vor dir im Leben liegt, kannst du je nach Mindset unterschiedlich gewichten und bewerten und du kannst es natürlich als Problem wahrnehmen, hast Angst vor irgendwas“, sagte der Coach. „Du kannst es aber eben auch als Gelegenheit und Chance wahrnehmen und das ist halt ein Mindset von Leistungssportlern, die gewinnen wollen.“ Um diese Chance, wie es der Coach ausdrückte, zu nutzen, wollte er eigentlich nur eine Veränderung im Vergleich zum HSV-Spiel vornehmen. So rückte Linton Maina für Youssoupha Niang in die Startformation. Da aber Aushilfs-Rechtsverteidiger Tom Krauß kurzfristig vor dem Spiel ausfiel, kam Cenny Neumann überraschend zu seinem Startelf-Debüt.

Verrückte Anfangsphase

Und der Debütant stand in einer verrückten Anfangsphase direkt im Mittelpunkt. Denn nach nichtmal einer Minute schlug Franck Honorat auf der rechten Seite auf Höhe der Mittellinie einen schönen Pass in den Rücken der hoch stehenden Kölner Abwehr. Dort setzte sich Jens Castrop im Laufduell mit Neumann durch und behielt vor Marvin Schwäbe die Nerven. Der Gladbacher tunnelte den FC-Schlussmann. Aber die Geißböcke ließen sich vom frühen Rückstand nicht beirren und drehten die Partie innerhalb von knapp sieben Minuten. Erst spielte Isak Johannesson einen schönen langen Ball aus der Spielfeldmitte in den gegnerischen Strafraum. Dort bekam Said El Mala zu wenig Druck von Joe Scally, sodass der Linksaußen den Ball annehmen, sich drehen und abschließen konnte – die direkte Antwort in der vierten Minute.

Und der FC legte nur drei Zeigerumdrehungen später nach. Kristoffer Lund schickte mit einem starken, langen Pass Jakub Kaminski. Der Pole brachte den Ball von rechts mit dem ersten Kontakt in die Mitte. Dort musste Ragnar Ache nur noch zur Führung einschieben. Erneut nur drei Minuten danach legte dieses Mal der Stürmer am Strafraumrand quer auf Johannesson. Der Isländer schoß jedoch rechts am Gladbacher Kasten vorbei. Dann zeigten sich aber auch die Gladbacher mal wieder. Nach einer langen Hereingabe von Scally aus dem rechten Halbfeld köpfte Castrop knapp drüber. In der 20. Minuten machten es die Gladbacher besser: Nach einem Seitenwechsel kam auf links wieder der 22-Jährige an den Ball. Neumann konnte ihn zwar noch nach außen abdrängen, die Flanke aber nicht verhindern. Diese rutschte durch auf Philipp Sander. Dessen ersten Versuch konnte Eric Martel noch blocken, im zweiten Versuch kassierten die Geißböcke dann doch den Ausgleich.

Chancen auf beiden Seiten – den Treffer macht aber Gladbach

Danach ging es zumindest für ein paar Minuten etwas ruhiger zu. Erst nach einer halben Stunde kam Ache nach einer Ecke per Kopf zum Abschluss, stellte Nicolas dabei aber vor keine Herausforderungen. Nicht eingreifen musste der Gladbacher Keeper kurz darauf bei einem Abschluss aus 18 Metern von Johannesson, der aus guter Position links vorbeischoss. Nur wenig fehlte wiederum auf der anderen Seite Kevin Diks. Der Verteidiger verlängerte im Kölner Strafraum eine Hereingabe von links, die Bogenlampe senkte sich fast ins Kölner Tor und touchierte wohl noch den Pfosten. Dadurch verpasste außerdem Yannik Engelhardt den Ball am zweiten Pfosten und es gab Abstoß für den FC (39.). So ging es mit dem 2:2 in die Pause.

In der zweiten Hälfte hatten die Kölner die erste gefährliche Aktion. Kaminski setzte sich schön gegen zwei Borussen durch und schickte El Mala. Der wurde noch im letzten Moment vorm Abschluss gestört. Weil der 19-Jährige den Ball dabei ans Knie bekam, gab es nur Abstoß. Ein paar Minuten später legte sich wieder Kaminski den Ball schön an der Grundlinie an Rocco Reitz vorbei. Seinen Versuch aus sehr spitzem Winkel hielt Nicolas sicher. Den nächsten Treffer erzielten trotz der FC-Chancen jedoch die Gladbacher. Links kurz vorm Kölner Strafraum kam Castrop an den Ball. Der Borusse zog nach innen und hämmerte den Ball ins lange Eck über Schwäbe hinweg unter die Querlatte und ins Tor (60.).

Martel doppelt im Mittelpunkt

Der Rückstand setzte den Geißböcken zwar etwas zu, sie versuchten aber weiter nach vorne zu spielen. Wirkliche Möglichkeiten gab es aber erstmal nicht. El Mala zog aus gut 24 Metern mal ab, verfehlte das Tor allerdings deutlich (64.). Gefährlicher wurde es nach einer Flanke von links von Kaminski auf den zweiten Pfosten. Von dort legte Ache nochmal per Kopf quer, es kam aber kein FC-Spieler mehr hin. Wieder der auffällige Pole behauptete den Ball kurz darauf nach einem langen Kölner Schlag gut am gegnerischen Strafraum und spielte auf den kurz zuvor eingewechselten Luca Waldschmidt. Dessen Abschluss aus halblinker Position ging jedoch am Tor vorbei.

Im Anschluss an eine FC-Ecke reklamierten die Kölner knapp zehn Minuten vor Schluss dann Elfmeter. Der Ball ging allerdings nur an Tabakovics Schulter. Nach einer weiteren Ecke von Florian Kainz kamen die Geißböcke aber doch noch zurück: Die hohe Hereingabe köpfte Martel schön in die linke Ecke und ließ Nicolas keine Chance. Keine zwei Minuten später stand der Sechser erneut im Mittelpunkt: Bei einem Kopfballduell in der eigenen Hälfte hatte der 23-Jährige den Arm gegen Scally draußen und sah dafür seine zweite gelbe Karte. Die Kölner waren also für den Rest der Schlussphase in Unterzahl. Und so kam in der Nachspielzeit Reitz nochmal aus der Entfernung zum Abschluss, der abgefälschte Versuch ging jedoch knapp vorbei. Im Anschluss an die folgende Ecke bekamen die Kölner den Ball nicht geklärt, konnten den Schuss von Hugo Bolin aber gerade noch blocken.

Damit überstanden die Hausherren die letzte knifflige Situation und es blieb beim insgesamt gerechten Unentschieden. Für den 1. FC Köln geht es dann nach der Länderspielpause am Sonntag, den 5.4., weiter. Dann müssen die Geißböcke um 17:30 Uhr (Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com) in Frankfurt gegen die Eintracht antreten.


1.FC Köln: Schwäbe – Lund, Özkacar, van den Berg, Neumann (70. Thielmann) – Martel, Johannesson (70. Chavez) – El Mala (77. Waldschmidt), Kaminski, Maina (77. Kainz) – Ache (77. Bülter); Gelbe Karten 1. FC Köln: Johannesson (38.), Schwäbe (52.), Kaminski (61.), Özkacar (70.), Thielmann (76.), Kainz (90.); Gelb-Rote Karte: Martel (86.) Tore: Castrop (1., 60.), El Mala (4.), Ache (7.), Sander (20.), Martel (84.)

Wer läuft im Derby auf? So könnte der 1. FC Köln gegen Gladbach beginnen

Lukas Kwasniok wirkt nicht sonderlich glücklich
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Wer läuft im Derby auf? So könnte der 1. FC Köln gegen Gladbach beginnen

Matchday in Köln: Der FC trifft im Derby auf die Borussia. Und dem Kölner Coach stehen weitere Rekonvaleszenten zur Verfügung. Doch sind die Rückkehrer Optionen für die Startelf? So könnte der 1. FC Köln gegen Gladbach beginnen.

Zum 100. Mal stehen sich der FC und die Borussia in der Bundesliga gegenüber. Für die Geißböcke ist die Partie von großer Bedeutung. Denn es ist nicht gesagt, dass Lukas Kwasniok bei einer Niederlage Trainer der Geißböcke bleibt.

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Der 1. FC Köln muss gegen Borussia Mönchengladbach weiterhin auf Luca Kilian, Timo Hübers, Alessio Castro-Montes, Joel Schmied, Fynn Schenten und Jahmai Simpson-Pusey verzichten. Neben den sechs bereits in Hamburg fehlenden Profis, müssen die Kölner gegen die Elf vom Niederrhein auch ohne Sebastian Sebulonsen auskommen. Der Norweger, der erst gegen Hamburg in den Kader des FC zurückgekehrt war, sah gegen die Rothosen seine fünfte Gelbe Karte und muss dadurch im Derby aussetzen. Allerdings verkündete FC-Trainer Lukas Kwasniok zuletzt auch positive Nachrichten. Zum einen kehren Denis Huseinbasic und Jan Thielmann in den Kader der Geißböcke zurück und zum anderen nahmen Jakub Kaminski und Said El Mala nach einer kleinen Vorsichtsmaßnahme am Mittwoch ab Donnerstag wieder am Mannschaftstraining teil.

Wer spielt in der vordersten Kette?

Dadurch stellen die beiden Offensivspieler für das Spiel gegen die Fohlen Startelfoptionen dar. Zwischen den Pfosten wird Kapitän Marvin Schwäbe beginnen. Vor dem Schlussmann werden erneut Kristoffer Lund links, Cenk Özkacar und Rav van den Berg zentral sowie Tom Krauß rechts die Viererkette bilden. Zwar betonte Kwasniok, dass er den „Allrounder“ gerne im Mittelfeld haben würde, der ehemalige Schalker aufgrund der aktuellen Personalsituation in der Defensive auf der Position des Rechtsverteidigers im Moment „jedoch Gold wert für die Mannschaft sei.“

Durch das weiterhin notwendige Aushelfen von Krauß in der Abwehr sowie der Tatsache, dass Huseinbasic nach Verletzung erstmals wieder Teil des Kaders ist, dürften im zentralen Mittelfeld wieder Eric Martel und Isak Johannesson starten. Mit El Mala und Jakub Kaminski sind zwei der vier verbliebenen Positionen in der Offensive schon besetzt. Während Ragnar Ache mit hoher Wahrscheinlichkeit die Rolle des Mittelstürmers bekleiden wird, stellt sich die Frage, wer den letzten Platz in der Anfangsformation einnimmt. In den vergangenen beiden Partien gegen den BVB und beim HSV dürfte jeweils Youssoupha Niang auf der rechten Seite starten. Nach einem auffälligen Auftritt gegen Dortmund, blieb der Youngster in Hamburg eher unauffällig und wurde nach der Pause durch Linton Maina ersetzt.

Um mehr Tempo und Erfahrung ins eigene Spiel zu bringen, würde sich eine Nominierung von Maina für die Startelf gegen die Fohlen anbieten. Dann würde die Kölner Offensive aus El Mala links, Maina rechts, Kaminski als Zehner und Ache als zentralem Stürmer bestehen.

So könnte der FC gegen beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Tom Krauß überzeugt zunehmend

Tom Krauß

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel

Isak Johannesson wird am Samstag wohl erstmal auf der Bank sitzen

Isak Johannesson

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Jakub Kaminski

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Linton Maina traf gegen die Bayern

Linton Maina

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache



Said El Mala und Jakub Kaminski fit für das Derby und „Optionen für die Startelf“

Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz des 1. FC Köln
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Said El Mala und Jakub Kaminski fit für das Derby und „Optionen für die Startelf“

Vor dem Duell gegen Borussia Mönchengladbach gibt es positive Nachrichten beim 1. FC Köln: Said El Mala und Jakub Kaminski sind fit fürs Derby. Und laut Lukas Kwasniok sind sie auch eine Option für die Startelf.

Die erste Entwarnung deutete sich bereits beim Training hinter verschlossenen Türen an. Said El Mala und Jakub Kaminski waren bei der Einheit am Donnerstagmorgen wieder mit von der Partie. Und sie werden es auch am Samstag im Derby gegen Borussia Mönchengladbach sein (15.30 Uhr, im Liveticker bei come-on-fc.com).

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Lukas Kwasniok stellte den Spielern sogar einen Startelf-Platz für die Begegnung in Aussicht. „Sie haben gestern pausiert und heute wieder alles mitgemacht“, sagte der Coach und wurde dann noch konkreter. „Said, Kainzi und Kuba werden ganz normal dabei sein, sollte jetzt nicht noch etwas Außergewöhnliches passieren. Aber danach sieht es jetzt ja nicht aus“, sagte Kwasniok. Tatsächlich hatte sich Said El Mala am Mittwoch krank gemeldet, war dann am Donnerstag aber wieder dabei. Florian Kainz und Jakub Kaminski hatten im Training etwas abbekommen und aus reiner Vorsicht am Mittwoch individuell trainiert. Gerade bei El Mala und Kaminski wird es wohl somit keine Änderungen in der Startelf geben. Immerhin gehören die beiden zu den Topscorern der Mannschaft.

Zwei weitere Alternativen

Weitere Alternativen bieten sich zudem für den Trainer in der Breite des Kaders an. Denis Huseinbasic und Jan Thielmann fielen zuletzt aus, waren unter der Woche aber wieder im Training involviert. „Denis und Jan sind die ganze Woche dabei. Sie sind damit Kaderoptionen“, so der Trainer weiter. „Joel Schmied, Fynn Schenten und Alessio Castro-Montes stehen aufgrund von Verletzungen und Krankheiten nicht zur Verfügung.“ Das gleiche gilt für die beiden gesperrten Jahmai Simpson-Pusey, der gegen Dortmund die Rote Karte sah und Sebastian Sebulonsen, der sich gegen den HSV den fünften gelben Karton abholte. Timo Hübers und Luca Kilian werden in dieser Spielzeit sicher keine Rolle mehr spielen.

Thema wird auch die Rolle von Said El Mala sein, nachdem der Youngster nicht für die A-Nationalmannschaft berufen wurde. Lukas Kwasniok wollte sich zu der Nicht-Nominierung nicht äußern, sagte, es stehe ihm nicht zu, die Situation zu bewerten. „Ich bewerte die Leistung von Said nach innen und damit bin ich äußerst zufrieden“, sagte Kwasniok. „Alles andere liegt nicht in meiner Hand. Fakt ist, er macht eine Entwicklung. Der andere Fakt ist, wir haben in Deutschland sehr viele gute Spieler gerade im Offensivbereich. Said ist einer davon.“


Das Rheinische Derby: Immer wieder die Rivalität zwischen dem 1. FC Köln und Gladbach

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Das Rheinische Derby: Immer wieder die Rivalität zwischen dem 1. FC Köln und Gladbach

Seit mehr als einem halben Jahrhundert sorgt das Rheinische Derby für besonders viel Brisanz. Am Samstag treffen die Kontrahenten zum 100. Mal in der Bundesliga aufeinander. Doch woher kommt die Rivalität zwischen dem 1. FC Köln und Gladbach?

Fahnenklau, Polizeischutz für den Geißbock, ein gestohlener Mannschaftsbus – um das Rheinische Derby gibt es zahlreiche skurrile Geschichten. Mal abgesehen von dem Revierderby zeugt in der Bundesliga wohl kaum eine Begegnung von so viel Brisanz. Die Begegnungen zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach haben es in aller Regel in sich – leider nicht immer nur auf dem Platz. Woher kommt die Rivalität zwischen dem 1. FC Köln und Gladbach?

Die Ursache für die Brisanz liegt aber nicht nur an der örtlichen Nähe der beiden Bundesligisten, im Gegenteil: Gladbach war der erste Testgegner am neu gebauten Geißbockheim – sie trägt vielmehr einen prominenten Namen: Hennes Weisweiler. Diesen lotste der damalige Vorsitzende Franz Kremer 1948 zum neu gegründeten 1. FC Köln. Weisweiler lief als Spielertrainer 62 mal in der Oberliga für die Geißböcke auf. In dieser Zeit bekam der FC auch einen Ziegenbock mit dem Namen Hennes geschenkt. 1952 zerbrach das Bündnis von Kremer und Weisweiler – der Erftstädter wechselte als Trainer zum Rheydter SV, wurde 1954 Assistent von Bundestrainer Sepp Herberger, bevor er 1955 wieder zurück zu den Geißböcken ging. Nach einer Zwischenstation bei Viktoria Köln folgte 1964 der Wechsel zu Borussia Mönchengladbach.  

Weisweiler soll dem Vernehmen nach kein besonders guter Verlierer gewesen sein, ließ an seinen Ex-Clubs aber kein gutes Haar. So soll er in seiner Gladbacher Zeit besonders gerne gegen den FC gewonnen haben, obwohl er noch immer in Köln lebte. Und das gelang ihm verhältnismäßig oft. Überhaupt gewannen die Fohlen in den Siebzigerjahren oft. Das steckte offenbar an – die Rivalität war geboren. Neben dem legendären Bus-Klau kam es erstmals auch zu Gewalt der rivalisierenden Anhänger.

Weisweiler wurde mit beiden Klubs Meister

Mit den Fohlen gewann der Kölner Weisweiler gleich drei Meistertitel, holte den DFB-Pokal und erlangte auch Kultstatus am Niederrhein. Den erlangte er aber auch beim FC. Nach einem kurzen Intermezzo beim FC Barcelona wechselte Weisweiler 1976 zurück ans Geißbockheim. Er gewann 1977 erneut den DFB-Pokal, holte 1978 das Double. Die Tordifferenz war entscheidend. Der FC wurde Meister, Gladbach nur Zweiter. Wieder soll er gegen seinen Ex-Verein besonders motiviert gewesen sein.

In den 80er und 90er Jahren kühlte die Rivalität ein wenig ab. Vielleicht auch, weil die großen Erfolge – abgesehen vom Gladbacher Pokalsieg 1995 – weitestgehend ausblieben. Spätestens mit dem Fahnenklau einer Gladbacher-Ultragruppierung keimte die Rivalität Anfang der 2000er wieder auf. Zumal die Fahne im Derby im Kölner Fanblock zu sehen war. Es kam zu Auseinandersetzungen und zur Spielunterbrechung. Weisweiler hat das schon nicht mehr mitbekommen. Die Legende beider Vereine verstarb 1983 in der Schweiz. Auf Weisweiler folgte in Gladbach Udo Lattek, der ebenfalls mit der Borussia Meister wurde und später sportlicher Leiter beim FC war. Auch Jörg Schmadtke war im Dienst beider Klubs sowie zahlreiche Spieler, die auf beiden Seiten spielten. Topspieler wie Toni Polster, Thomas Broich oder Rainer Bonhof. Andrej Voronin schaffte es sogar für Gladbach, den FC, Bayer Leverkusen und Fortuna Düsseldorf tätig zu sein.

Das 90. Derby bedeutete im März 2020 eine Premiere. Es war das erste Geisterspiel der Bundesliga. Am Samstag empfängt der FC die Fohlen nun zum 100. Bundesliga-Duell und will die Niederlage des Hinspiels wettmachen. In der Bilanz hat Gladbach allerdings die Nase vorne.