1. FC Köln gibt sich gegen Essen keine Blöße – Waldschmidt mit fünf Treffern

Luca Waldschmidt war im Spiel gegen Essen der überragende Mann
, ,
Startseite » Köln Hannover

1. FC Köln gibt sich gegen Essen keine Blöße – Waldschmidt mit fünf Treffern

Erwartungsgemäß haben die Geißböcke ihren Test gegen Schwarz-Weiß Essen souverän gewonnen. Der 1. FC Köln gewinnt sein Testspiel 9:1. Allerdings traten die Kölner ersatzgeschwächt an.


Die Geißböcke haben sich im Freundschaftsspiel bei Schwarz-Weiß Essen keine Blöße gegeben und einen ungefährdeten Sieg eingefahren. Der 1. FC Köln gewinnt sein Testspiel 9:1. Überragender Mann war Luca Waldschmidt mit fünfToren.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


FC-Trainer Lukas Kwasniok musste für seine Mannschaft ordentlich improvisieren. Denn mit Timo Hübers und Dominique Heintz fielen zwei Spieler erkrankt aus, mit Isak Johannesson, Said El Mala, Jusuf Gazibegovic, Rav van den Berg und Jakub Kaminski sind gleich fünf Spieler auf Länderspielreise. Dementsprechend war die Bank recht dünn besetzt, Nachwuchsspieler standen nicht im Kader. Dafür lief erstmals Alessio Castro-Montes auf. Gegen den Fünftligisten startete der FC erwartungsgemäß dominant, ohne allerdings für die ganz große Gefahr zu sorgen. Wenn etwas ging, dann über Florian Kainz, dessen Flanken immer wieder scharf in der Box landeten. Eine Ecke des Österreichers verwertete Luca Waldschmidt, doch der Schiedsrichter gab den Treffer aufgrund eines Foulspiels nicht.

Waldschmidt trifft fünf Mal

Auf der anderen Seite hätte Essen für die Überraschung sorgen können. Lukas Korytowski lief bei einem Konter allen davon, verstolperte die Kugel aber in der Box. Wie es besser geht, zeigte Köln. Kainz spielte einen perfekten Vertikalpass auf Castro-Montes, der legte ab auf Waldschmidt: 1:0 (21.). Der FC wurde nun griffiger, zielstrebiger und belohnte sich. Nach Zuspiel von Ragnar Ache stand Waldschmidt erneut frei und schob zum zweiten Mal ein (30.), keine zwei Minuten später setzte Denis Huseinbasic einen Ball aus knapp 20 Metern neben den Innenpfosten (32.). Der FC blieb dran und erneut Waldschmidt sowie Ache erhöhten noch vor dem Wechsel (42., 44.). Im zweiten Abschnitt nahm das Tempo deutlich ab, die Kölner taten sich wie zu Beginn von Halbzeit eins enorm schwer.

Und so fand der Gastgeber zunächst besser ins Spiel, kam zu Chancen und nutzte auch eine davon. Nach einer Hereingabe rutschte Kristoffer Lund weg, Rotosson Kanu hatte leichtes Spiel. Doch mit den Einwechslungen von Jan Thielmann, Eric Martel und Sebastian Sebulonsen bekam das Spiel wieder eine bessere Dynamik. Und der FC schlug erneut zu. Thielmann nutzte einen Abpraller des gegnerischen Keepers zum 6:1, kurz darauf erhöhte Ache mit einem schönen Schlenzer (70., 72.). Nur wenige Minuten zuvor hatte Waldschmidt vom Punkt sein viertes Tor liegen gelassen. Das holte der Offensivspieler aber nach. Nach tollem Steckpass von Thielmann erhöhte der Siegener. Und Waldschmidt hatte noch einem im Köcher. Kainz spielte einen Ball auf Sebulonsen, dem versprang die Kugel in den Lauf von Waldschmidt, der sein fünftes Tor und damit den Schlusspunkt erzielte.

Zieler – Özkacar, Krauß (60. Martel), Schmied – Lund (60. Thielmann), Huseinbasic, Kainz, Castro-Montes – Maina (Sebulonsen), Waldschmidt – Ache; Tore: 0:1, 0:2, 0:4,1:8, 1:9 Waldschmidt (21., 30., 42., 80., 88.), 0:3 Huseinbasic (32.), 0:5, 1:7 Ache (44., 72.), 1:5 Kanu (55.), 1:6 Thielmann (70.)


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Test unter Zuschauer-Ausschluss: Der 1. FC Köln gewinnt gegen Vitesse Arnheim 7:4

, ,
Startseite » Köln Hannover

Test unter Zuschauer-Ausschluss: Der 1. FC Köln gewinnt gegen Vitesse Arnheim 7:4

Das fünfte Testspiel und der vierte Sieg: Der 1. FC Köln gewinnt im Test gegen Vitesse Arnheim 7:4. Allerdings lief die Begegnung nicht komplett rund für den FC.

Der 1. FC Köln gewinnt im Test gegen Vitesse Arnheim 7:4. Jakub Kaminski, Linton Maina, Imad Rondic und Ragnar Ache trafen für die Geißböcke. Der nächste Test der Geißböcke steht am Samstag gegen Atalanta Bergamo an. 

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Das Testspiel zwischen Vitesse Arnheim und dem 1. FC Köln am Sonntagmachmittag im Franz-Kremer-Stadion sollte den Geißböcken dazu dienen, in der heißen Phase der Vorbereitung nun zunehmend auch eine feste Startformation auf den Prüfstand zu stellen: “Jeder bekommt dann 60 Minuten und dann nähern wir uns immer mehr einer vermeintlichen Startelf an. Ich erwarte Intensität nach Ballverlusten und Gegenpressing. Weil die Holländer gleichzeitig auch einen gepflegten Ball spielen, musst du auch gut arbeiten. Deswegen ist es ein perfektes Testspiel”, sagte FC-Coach Lukas Kwasniok bereits am Freitag.

Spektakuläre Aufholjagd nach scherem Start

Umso überraschender war der Spielverlauf in den ersten 60 Minuten. Wie angekündigt startete Kwasniok den Test mit einer Aufstellung, die sich bereits nach einer veritablen Startelf ließt: Beginnen durften Marvin Schwäbe im Tor, davor verteidigten Timo Hübers, Leart Pacarada, Sebastian Sebulonsen. Jan Thielmann und Linton Maina bespielten die Schienen links und rechts. Im Zentrum begannen Isak Johannesson gesäumt von Linton Maina, Eric Martel und Jakub Kaminski. In der Spitze stürmten Luca Waldschmidt und Marius Bülter. Vitesse Arnheim zeigte sich von Beginn an spielfreudig und aktiv in den Zweikämpfen. Ob des Klassenunterschiedes bespielten die Gelbhemden in den ersten Minuten und pressten die Geißböcke zeitweise tief in ihrer eigenen Hälfte. Kwasnioks erste Elf tat sich damit in der Anfangsphase schwer.

So auch in der 12. Minute. Nach einem kritischen Abspielfehler von Isak Johannesson im Aufbauspiel aus dem Abwehrzentrum heraus gelangte Arnheims Dillon Hoogewerft an den Ball. Johannesson versuchte noch den Abschluss zu blocken, fälschte den Ball damit aber unhaltbar ab für Marvin Schwäbe: 0:1. Trotz einiger Offensivbemühungen der Domstädter veränderte sich daran im weiteren Spielverlauf erstmal nichts. Vielmehr zeichnete sich ein deutliches negatives Muster im FC -Spiel ab. Immer wieder rückte Isak Johannesson dabei in den Fokus, der sich aus dem Mittelfeld häufig in die letzte Kette fallen ließ. Nach einem missglückten Anspiel ins Abwehrzentrum hatte der Isländer das Nachsehen im Zweikampf mit Vitesses Irakli Yegoian. Dieser setzte sich durch und kam aus gut 20 Metern zentral vor dem Kölner Tor frei zum Abschluss und versenkte die Kugel sehenswert zur 2:0 Führung für die Gäste nach 24 Minuten.

FC mit überragenden 10 Minuten

Nach einer kurzen Pause nach 30 Minuten justierte Kwasniok nach, beorderte Martel in die Defensive, Johannesson wiederum übernahm den offensiven Part im Mittelfeld. Erneut war es Ballverlust tief in der Kölner Hälfte, diesmal klaute Vitesses Dillon Hoogewerft den Ball auf Rechtsaußen von Timo Hübers. Hoogewerft wurde im Anschluss nicht vor allzu große Herausforderungen gestellt, den glücklosen Isak Johannesson auszuspielen und fand Tim Van der Ley, der den Ball über die Torlinie zum 3:0 stocherte (39.).

In der Schlussphase des ersten Abschnitts kippte dann erstaunlich deutlich das Spiel zu Gunsten des 1. FC Köln. Kaminski tauchte nach einem langen Ball von Pacarada frei vor Torhüter Bramel im Kasten von Vitesse auf und erzielte den ersten Treffer der Geißböcke nach 53. Minuten. Unmittelbar im Anschluss netzte Kaminski gleich nochmal. Ein langer Ball von Pacarada landete bei Waldschmidt im Zentrum, der wiederum spielte einen cleveren Ball in den Strafraum der Gäste, Kaminski musste nur noch einschieben zum 2:3 in der 54. Minute. Linton Maina vollendete das Wechselbad der Gefühle. Nach dem nächsten raumöffnenden Steckpass von Waldschmidt auf Thielmann legt dieser auf Maina ab. Dieser schob einfach ein zum 3:3 nach 60 Minuten.

Hattrick in unter Zehn Minuten: Ache erwischt einen Sahnetag

Nach der Halbzeitpause rotierte Kwasniok das komplette Personal im Franz Kremer Stadion. Und auch die zweite Elf des Tages tat sich zu Beginn schwer gegen die Gelbhemden. Die zweiten 60. Minuten starteten gleich mit einem erneuten frühen Gegentor. Eine Ecke des Arnheimers Thenu Xiamaro konnten die Kölner nicht aus der Gefahrenzone klären. Der Ball rauschte einmal durch den Strafraum der Hausherren mit der Endstation beim Arnheimer Marcus Steffen, der das Spielgerät an Zieler vorbei über die Linie drückte zum 4:3 in Minute 61. Anders als in Halbzeit eins gelang es Kwasnioks Kickern schnell Fuß zu fassen und unter Druck zu setzen. Häufig suchten die Kölner den eingewechselten Ragnar Ache. Und das mit Erfolg. So erzielte der Neuzugang etwa ein Kopfballtor nach Ecke von Florian Kainz in der 73. Minute und glich somit eine Viertelstunde nach dem frühen Rückstand aus.

Daraufhin spielte der FC sich in einen Rausch. Said El Mala spielte Steffen Tigges auf der linken Seite frei, der in der 77. Minute die Kugel stramm ins Zentrum zog und den einrutschenden Ache sein zweites Tor des Tages auflegte. In der 83. Minute gelangte Kainz auf Linksaußen an die Kugel und flankte unvermittelt auf Ache, der im Arnheimer Sechzehner lauerte und in der Folge den Dreierpack schnürte. In der Folge stabilisierten die Kölner das Spiel und schufen Ergebnis technisch Fakten. Erneut war es Kainz, der einen Treffer vorbereitete. Aus dem rechten Halbraum heraus landete seine Hereingabe auf dem Kopf von Imad Rondic, der den Ball perfekt erwischte und mit seinem harten Abschluss dem eingewechselten Arnheimer Keeper Max Brüll keine Chance ließ. Anschließend büßte das Spiel zwar nicht an Intensität ein, jedoch fehlte dem FC in einigen Situationen das nötige Spielglück.

Ache musste Behandelt werden

In den letzten Minuten des Testspiels kam es schließlich noch zu einem Schreckensmoment. Ragnar Ache blieb nach einem Zweikampf am Mittelkreis liegen und musste vom medizinischen Personal behandelt werden. Gemeinsam wurde entschieden, den Test frühzeitig nach 112 Minuten zu beenden.  Der Stürmer humpelte anschließend mit einem bandagierten Knie vom Spielfeld. Unterm Strich eine Aufschlussreiche Begegnung für den 1. FC Köln mit sicherlich einer Menge Erkenntnisse, die Coach Lukas Kwasniok vor dem Saisonstart beschäftigen werden. 

Am Samstag  (09.08.) steht für die Mannschaft dann der letzte härtetest an. Dann geht es für den FC  zum Abschluss der Saisonvorbereitung gegen den italienischen Champions League Teilnehmer Atalanta Bergamo

Schwäbe (Zieler 60.) – Paqarada (Tigges 60.) , Hübers (Schmied 60.) , Martel (Heintz 60.)) – Maina (El Mala 60.), Sebulonsen (Gazibegovic 60.), – Kaminski (Kainz 60.), Thielmann (Krauss 60.) , Johannesson (Huseinbasic 60.)- Waldschmidt (Ache 60,), Bülter (Rondic 60.) – Tore: Hoogewerft (12.), Yegoian (24.), Van der Ley (39.), Kaminski (53., 54.), Maina (60.), Wisser (61.), Ache (73., 77., 83.), Rondic (91.)


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Gelungenes Benefizspiel zu Wolfgang Overaths 80. Geburtstag: Der 1. FC Köln gewinnt im Test gegen den Siegburger SV 0:7

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
, ,
Startseite » Köln Hannover

Gelungenes Benefizspiel zu Wolfgang Overaths 80. Geburtstag: Der 1. FC Köln gewinnt im Test gegen den Siegburger SV 0:7

Das vierte Testspiel und der dritte Sieg: Der 1. FC Köln gewinnt im Test gegen den Siegburger SV 0:7. Damit kann die Mannschaft die positive Entwicklung auch nach dem Trainingslager fortsetzen.


Mit einem deutlichen Sieg im Benefizspiel gegen den Mittelrheinliga-Klub Siegburger SV startet der FC nun in die finale Phase der Saisonvorbereitung. Der nächste Test steht am Sonntag gegen Vitesse Arnheim unter Ausschluss der Öffentlichkeit an. Der 1. FC Köln gewinnt im Test gegen den Siegburger SV 0:7. Linton Maina, Ragnar Ache, Timo Hübers, Imad Rondic, Luca Waldschmidt und Isak Johannesson trafen für die Geißböcke. Der nächste Test steht am Sonntag gegen Vitesse Arnheim unter Ausschluss der Öffentlichkeit an.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Das Testspiel zwischen dem Siegburger SV und dem 1. FC Köln am Mittwochabend im Walter-Mundorf-Stadion stand unter einem besonderen Stern. Vor 5.000 begeisterten Zuschauern ging es zwar um den Feinschliff für die kommende Saison, doch im Mittelpunkt dieses Abends stand die Würdigung einer wahren Kölner Legende. Wolfgang Overath feierte seinen 80. Geburtstag. Im Vorfeld blickte Overath im Interview mit dem Verein bewegend auf seine enge Verbindung zu Siegburg und den Geißböcken zurück: „Hier in der Gegend gibt es unerhört viele FC-Anhänger. Deshalb hat der FC schon mehrmals in Siegburg gespielt. Das ist echt super für meinen Heimatclub und der FC kann sich weiter einspielen für die ersten Spiele im DFB-Pokal und in der Bundesliga. Das Startprogramm ist nicht so einfach. Ich hoffe, dass beide Teams einen guten Tag haben und es ein schönes Spiel wird.“

FC ohne Thielmann im Kader

Und das sollte es werden. Wie schon beim 3:1-Erfolg gegen Leicester City schickte Kwasniok seine Mannschaft wieder mit einer Fünferkette aufs Feld, rotierte allerdings ordentlich das Personal. Für Marvin Schwäbe, Timo Hübers, Sebastian Sebulonsen, Isak Johannesson, Jan Thielmann, Jakub Kaminski und Luca Waldschmidt starteten Matthias Köbbing, Tom Krauß, Ragnar Ache, Florian Kainz, Said El Mala, Jusuf Gazibegovic und Imad Rondic. Überraschenderweise verzichtete Kwasniok auf Jan Thielmann. Der U-21 Nationalspieler stand gegen Siegburg nicht im Kader. Dafür kam Rohdiamant Said El Mala zum ersten Einsatz von Beginn an für den 1. FC Köln.

Gegen tiefstehende Hausherren dauerte es eine ganze Weile bis zur ersten nennenswerten Aktion durch Eric Martel. Dessen zentral plazierter Kopfball in der 5. Minute Minute striff allerdings nur die Latte des Kastens von Michael Vogel im Tor der Hausherren. In der 9. Minute dann fiel der erste Treffer durch Linton Maina nach Hereingabe von Gazibegovic. Die Flanke des Bosniers segelte einmal durch den Strafraum der Siegburger, Maina schloss sehenswert direkt aus der Luft ins untere Linke Eck ab. Er erzielte bereits sein drittes Testspieltor.

Einige gute Chancen für den FC

In der ersten Hälfte spielten die Geißböcke generell viel über die Außen. El Mala und Gazibegovic brachten die tiefstehenden Siegburger immer wieder in Bewegung und suchten Ache im gegnerischen Strafraum. Dieser kam in der ersten Hälfte auf mehrere gute Chancen, konnte den Ball aber nicht im Tor unterbringen. Richtig gefährlich wurde es noch einmal in der 30. Minute. Der gut aufgelegte Maina fasste sich aus knapp 20 Metern zentral vor dem Tor ein Herz, traf aber nur Imad Rondic. Dieser war sichtlich überrascht und konnte den Ball nicht kontrolliert verwerten. Trotzdem landete der Versuch am rechten Pfosten.

In der 35. Minute wurde dann Kölns Torhüter Köbbing wachgerüttelt: Ein gefährlicher Kopfball des Siegburger Neuners Alexander Sai landete knapp über dem Tor. Sonst bekam Köbbing in der ersten Hälfte nicht viel zu tun. Anders auf der anderen Seite des Feldes: Florian Kainz suchte durch einen Freistoß aus 30 Metern erneut Ragnar Ache, der das Spielgerät am Fünfer erwischte und wuchtig per Kopf ins untere rechte Eck traf – kurz vor Ende der ersten Hälfte.

Sehenswerte Partie mit mutigen Siegburgern

Kwasniok tauschte zur Halbzeit bis auf Imad Rondic und Torwart Köbbing die gesamte Mannschaft auf dem Feld aus. Die zweite Hälfte startete dann mit einer sehenswerten Kombination. Isak Johanneson überspielte das Siegburger Mittelfeld mit einem langen Ball, den Luca Waldschmidt per Kopf auf den einlaufenden Timo Hübers ablegte. Der Innenverteidiger traf den Ball gut und es zappelte zum 3:0 im Siegburger Tor. In der Folge wurde die Torschützenliste für den 1. FC Köln immer länger. Luca Waldschmidt traf doppelt, Rondic fand nach torloser erster Halbzeit ebenso das Netzt der Siegburger. Isak Johannesson setzte dem torreichen und dominanten Auftritt der Geissböcke mit einem sehenswerten Schlenzer ins obere linke Eck in der 87. Minute den Deckel auf. Trotz des eindeutigen Ergebnisses zeigten sich die Hausherren mutig. Sie kamen immer wieder auch vors Tor von Matthias Köbbing. Unterm Strich ein in der Höhe verdienter Sieg für den FC und sicher ein schönes Fußballfest zu Ehren von Wolfgang Overath.

Am Sonntag (03.08.) steht für die Mannschaft dann der nächste Test in der Saisonvorbereitung an. Dann geht es für den FC unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen den niederländischen Zweitligisten Vitesse Arnheim.

Köbbing – Paqarada (Tigges 46.) , Schmied (Hübers 46.), Gazibegovic (Telle 46.) – Krauß (Huseinbasic 46.), Martel (Heintz 46.), Kainz (Johannesson 46.) – Maina (Sebulonsen 46.) , El Mala (Kaminski 46.) – Ache (Waldschmidt 46.), Rondic – Tore: Maina (9.), Ache (43.), Hübers (52.), Rondic (72.), Waldschmidt (70., 76.), Johannesson (87.)


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

1. FC Köln gewinnt zum Abschluss des Trainingslagers gegen Leicester City

Kölner Jubel nach der Führung
, ,
Startseite » Köln Hannover

1. FC Köln gewinnt zum Abschluss des Trainingslagers gegen Leicester City

Der FC hat das Trainingslager in der Steiermark mit einem Erfolg beendet. Der 1. FC Köln gewinnt gegen Leicester City 3:1. Am Samstag reist die Mannschaft wieder zurück nach Köln.

Mit einem verdienten Sieg über einen englischen Zweitligisten tritt der FC die Heimreise aus dem Trainingslager an. Der 1. FC Köln gewinnt gegen Leicester City 3:1. Sebastian Sebulonsen, Luca Waldschmidt und Florian Kainz trafen für die Geißböcke. Am Samstag geht es für die Mannschaft zurück nach Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Lukas Kwasniok rotierte im Vergleich zum Testspiel gegen Fortuna Köln einmal mehr durch. Die beiden U21-DFB-Rückkehrer Eric Martel und Jan Thielmann standen etwa genauso in der Anfangsformation wie Neuzugang Sebastian Sebulonsen. Allerdings spielte der FC mit einer Art Dreierkette, bei der Linton Maina auf der linken Schiene agierte. Und der Offensivspieler hätte beinahe die erste Duftmarke gesetzt. Nach einem starken Diagonalpass von Jakub Kaminski war Maina durch, doch die Kugel versprang. Keine 60 Sekunden später steckte Kaminski perfekt durch auf Sebulonsen, der zur Führung der Kölner einschob (5.). Und der FC blieb dran. Nach einem weiteren Diagonalball von Luca Waldschmidt war Sebulonsen durch, flankte ins Zentrum, doch Kaminski scheiterte an dem hervorragend haltenden Keeper. Waldschmidt machte es mit einem Schlenzer besser: 2:0 (17.).

McAteer verkürzt für Leicester

Leicester fiel im ersten Abschnitt recht wenig ein. Wenn, dann kam der englische Zweitligist bei Kontern mal in das Kölner Schlussdrittel. Nach einer guten halben Stunde konnte sich so auch Marvin Schwäbe das erste Mal nach einem starken Schlenzer aus knapp 16 Metern auszeichnen, als der Keeper den Ball aus dem Winkel fischte. Auf der anderen Seite scheiterte Pacarada mit einem Schuss aus der Distanz. Der FC war auch weiterhin das aktivere Team. Vor allem Kaminski und Sebulonsen fielen positiv auf. Wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff zwang Jeremy Monga den Kölner Keeper zur nächsten Parade, doch wieder war Schwäbe zur Stelle. Keine Chance hatte der Keeper als Kasey McAteer aus zwölf Metern abzog.

Zur Pause wechselte Kwasniok nahezu komplett durch. Einzig Joel Schmied stand weiterhin in der Anfangsformation. Und der FC blieb das Spiel bestimmende Team. So legte Said El Mala nach starkem Dribbling den Ball quer auf Gazibegovic , dessen Schuss aber übers Tor flog. Kurz zuvor war Ragnar Ache am gegnerischen Keeper gescheitert. Nach einer knappen Stunde probierte es El Mala selbst, doch der Versuch landete ebenfalls hinter dem Tor. Allerdings wollte gerade das Spiel in die Offensive nicht mehr so richtig gelingen. El Mala suchte zwar immer wieder das Eins-gegen-eins, blieb aber oft hängen, auf der anderen Seite war der letzte Pass oft zu ungenau. Allerdings wurde auch der Gegner eher selten gefährlich. Eine Viertelstunde vor Spielende schickte Steffen Tigges mit einem Kopfball El Mala, doch der Youngster entschied sich für einen Fehlschuss Richtung langes Eck, anstatt den mitgelaufenen Imad Rondic in Szene zu setzen.

Auch Florian Kainz trifft im „Heimstadion“

In der nächsten Aktion war es Rondic, der dann wiederum Ache und El Mala übersah. Auf der anderen Seite verpasste Stilko Thomas nach Flanke den Ball nur knapp. In den Schlussminuten wurde Denis Huseinbasic in der Box freigespielt, der Mittelfeldspieler von den Beinen geholt – es gab Elfmeter. Florian Kainz trat in seinem Heimstadion an und verwandelte im zweiten Anlauf (87). Für den FC endet mit dem Testspiel das Trainingslager in Bad Waltersdorf. Am Samstag reist die Mannschaft am frühen Nachmittag wieder nach Köln.

Schwäbe (46. Zieler) – Maina (46. Tigges), Pacarada (46. Heintz), Hübers (46. Krauss), Schmied, Sebulonsen (46. Gazibegovic) – Martel (46. Kainz), Johannesson (46. Huseinbasic) – Kaminski (46. El Mala), Waldschmidt (46. Rondic), Thielmann (46. Ache) Tore: 1:0 Sebulonsen (5.), 2:0 Waldschmidt (17.), 2:1 McAteer (43.), 3:1 Kainz (87., FE)


Gegentor in letzter Minute: FC verpasst Erfolg gegen Fortuna Köln

Tom Krauß im Zweikampf beim Spiel des 1. FC Köln gegen Fortuna Köln
, ,
Startseite » Köln Hannover

Gegentor in letzter Minute: FC verpasst Erfolg gegen Fortuna Köln

Ernüchterung in letzter Minute des zweiten Testspiels. Der 1. FC Köln spielt bei Fortuna Köln 2:2 und verabschiedet sich mit einem Remis ins Trainingslager nach Bad Waltersdorf. Die Geißböcke taten sich gerade im ersten Abschnitt im Schlussdrittel einmal mehr schwer. In letzter Minute kassierten die Geißböcke den späten Ausgleich.

Alles andere als mit einer Glanzleistung im Stadtduell geht es für die Geißböcke in das Trainingslager in die Steiermark. Der 1. FC Köln spielt bei Fortuna Köln 2:2. Jusuf Gazibegovic und Florian Kainz trafen nach Wiederanpfiff für die Geißböcke, Julian Pauli verkürzte mit einem Eigentor, bevor Nicolas Westerhoff in der Schlussminute ausglich.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Lukas Kwasniok hatte die Zielvorgabe für den zweiten Test gegen Fortuna Köln klar formuliert.„Es gilt nach wie vor, Eindrücke zu gewinnen. Aber mit einer anderen Intensität“, so der neue Trainer vor dem Spiel. Dementsprechend schickte er eine auf einigen Positionen veränderte Mannschaft aufs Feld, mit allerdings deutlich weniger Experimenten als vor knapp einer Woche gegen Bergisch Gladbach. Und der FC begann auch mit Schwung. Speziell Neuzugang Jakub Kaminski war in den ersten Minuten ein Unruheherd, brachte nach drei Minuten eine gefährliche Flanke, an die Ragnar Ache aber nicht richtig drankam. Rund zehn Minuten später hatte erneut Ache dann die erste große Chance: Nach einem schönen Steckpass von Luca Waldschmidt war der Stürmer im Strafraum frei durch, schoss aber aus leicht spitzem Winkel am langen Eck vorbei. Kurz darauf probierte es Leart Paqarada nach einer zu kurz geklärten Ecke aus der Distanz. Der Ball kam aber zu zentral auf den Torwart der Fortuna. Und auch Waldschmidts Abschluss aus zentraler Position ging nicht ins Tor sondern knapp vorbei.

Auch Fortuna kommt zu Chancen, der FC macht aber die Tore

Bis dahin hatten die Geißböcke die Partie komplett im Griff. Sie kontrollierten Ball und Gegner, ohne aber nochmal zwingend zu werden. Nach etwas über 20 Minuten kam dann aber die Fortuna erstmal vors Tor – und das gleich doppelt. Erst konnte Neo Telle eine Hereingabe noch klären. Dann waren sich die Kölner nicht einig, wer den Ball aufnimmt, sodass die Gastgeber zum Abschluss kamen. Zieler musste sich strecken, um den Ball aus dem Eck zu fischen. Nach einer halben Stunde hatte der FC dann die zweite große Chance zur Führung: Kaminski steckte auf Paqarada durch, der flankte von der Grundlinie in die Mitte auf Isak Johannesson, der freistehend aber nicht richtig Druck hinter den Ball bekam. Etwas später fing Linton Maina einen schlechten Pass ab und steckte auf Waldschmidt durch. Der schoss aber knapp vorbei. Und auch ein paar Minuten später fehlte im die Präzision: Nach einer Flanke von Johannesson kam er aus dem Rückraum zum Abschluss, zielte aber zu zentral auf den Torwart.

Kurz nach der Pause hatte die Fortuna dann die Chance zur Führung. Den Abschluss aus gefährlicher Position im Strafraum konnte Jusuf Gazibegovic gerade noch blocken. Etwas später kam auch der FC zur ersten Chance im zweiten Durchgang, Florian Kainz konnte eine abgefälschte Flanke aber nicht aufs Tor bringen. Im Anschluss blieb die Partie offen, Standards auf beiden Seiten brachten jedoch nichts ein. Dann gingen die Geißböcke aber in Führung. Fayssal Harchaoui spielte schön durch auf Gazibegovic, der mit links den Ball reinschlenzte. Etwas später gab es dann eine gute Freistoßposition vom Strafraumrand für Florian Kainz. Der zog aber nicht platziert genug ab. Kurz darauf entschied der Schiedsrichter dann auf Elfmeter für Köln nach einem Foul an Harchaoui. Dieses Mal machte es Kainz genauer und verwandelte.

Gegentreffer nach Ballverlust

Der FC kam damit immer besser in Schwung. Niang dribbelte sich durch den Strafraum, der Abschluss von Denis Huseinbasic im Anschluss geht aber vorbei. In der 68. Minute tauchte dann auch die Fortuna nach einem Konter vor dem Tor auf, der Schuss ging aber knapp am Kasten vorbei. Etwas später hatten sie mehr Glück. Nach einem Ballverlust von Gazibegovic kam eine Flanke von links und Al-Gaddioui überwand Marvin Schwäbe. Julian Pauli drückte den Ball beim Klärungsversuch ins eigene Netz. Kurz vor Schluss hatten die Hausherren dann noch die Chance auf den Ausgleich, Schwäbe konnte den nicht perfekt getroffenen Versuch aus der Drehung aber parieren. Bei einem Abschluss von der linken Strafraumseite kurz darauf musste er jedoch nicht eingreifen. Mit dem Schlusspfiff fiel dann aber doch noch der Ausgleich. Nicolas Westerhoff erzielte das 2:2.

Am Samstag fährt die Mannschaft dann ins Trainingslager nach Bad Waltersdorf in der österreichischen Steiermark. Dort steht dann am Freitag (25.7.) um 17 Uhr das nächste Testspiel gegen Leicester City an.

Zieler (46. Schwäbe) – Paqarada (46. Tigges), Heintz (46. Pauli), Schmied (46. Hübers), Telle (46. Gazibegovic) – Krauß (46. Huseinbasic), Johannesson (46. Harchaoui), Kaminski (46. Kainz) – Waldschmidt (46. Niang) – Maina (46. Borie), Ache (46. Rondic) – Tore: 0:1 Gazibegovic (57.), 0:2 Kainz (67.), 1:2 Pauli (75., Eigentor), 2:2 Westerhoff (90.)


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Maina bleibt! Linton Maina richtet Worte an die Fans – „Beim Bundesligisten unterschrieben“

, ,
Startseite » Köln Hannover

Maina bleibt! Linton Maina richtet Worte an die Fans – „Beim Bundesligisten unterschrieben“

Linton Maina bleibt beim 1. FC Köln. Das sagte der Offensivspieler am Rande der Aufstiegsfeier der Geißböcke nach dem 4:0-Erfolg über den 1. FC Kaiserslautern. Maina wird also auch in der kommenden Spielzeit bei „einem Bundesligisten“ spielen.

Mitten in die Aufstiegsfeier richtete der Außenbahnspieler dann einige Worte an die Fans, die lange schon den Rasen des Kölner Stadions geatürmt hatten. Linton Maina bleibt beim 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Natürlich gab es kein Halten mehr. Auch, wenn der FC mehrfach darum bat, dass die Fans den Platz nicht betreten sollten, strömten die Anhänger des Bundesligisten auf den Platz. Und dort gab es eben nicht nur den Aufstieg zu feiern. Da der HSV zweitgliech bei Greuther Fürth 2:3 verlor, gehen die Kölner als Zweitliga-Meister zurück in das deutsche Oberhaus. Und neben der Schale gab es auch warme Worte von einigen Spielern. Eine besondere Botschaft hatte Linton Maina im Gepäck. „Ich habe vor sechs Wochen bei ’nem Bundesligisten uterschrieben, der sich jetzt wieder Bundesligist nennen darf‘, sagte der 26-Jährige. Wie Dejan Ljubicic war auch bei Linton Maina lange nicht klar, wo der gebürtige Berliner in der kommenden Saison spielen würde.

Maina bereitet die meisten Tore vor

Doch während sich Ljubicic mit dem Aufstieg vermutlich Richtung Zagreb verabschiedet, bleibt Maina auch weiterhin beim FC. Der 25-Jährige erzielte in dieser Saison drei Tore und bereitete zehn weitere vor, war einer der absoluten Topscorer bei den Kölnern, in jedem Fall der beste Vorlagengeber des FC. In der Rückrunde hatte sich Maina verletzt, war erst vor wenigen Wochen wieder einsatzbereit. „Ihr seid der Wahnsinn. Vielen Dank, dass ihr alle hier seid. Ihr seid verrückt“, sagte der 25-Jährige als er vor den Fans sprach. Neben Ljubicic werden zahlreiche weitere Spieler den FC verlassen. Unter anderem Tim Lemperle, den es wohl Richtung Hoffenheim zieht. Mark Uth beendet dagegen seine Karriere. Auch der Offensivspieler richtete seine Worte an die Fans. „Es war mir eine riesen Ehre. Jetzt mit dem Aufstieg gemeinsam mit euch zu feiern. Ich verspreche euch, es wird richtig spät!“, sagte der 33-Jährige.

Bei der Schalenübergabe flossen dann auch ein paar Tränen, als ein Video der Highlights einer langen Karriere gezeigt wurden.

Wie bewertet ihr die FC-Profis gegen Kaiserslautern?


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Aufstieg: Der 1. FC Köln spielt wieder Bundesliga! FC lässt Kaiserslautern keine Chance

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
, ,
Startseite » Köln Hannover

Aufstieg: Der 1. FC Köln spielt wieder Bundesliga! FC lässt Kaiserslautern keine Chance

Die Funkel-Patrone hat gesessen. Der FC wird in der kommenden Spielzeit wieder erstklassig sein. Der 1. FC Köln steigt in die Bundesliga auf. Die Geißböcke setzten sich letzten Spieltag verdient mit 4:0 gegen Kaiserslautern durch. Da der HSV in Fürth unterlag, geht der FC als Meister der 2. Bundesliga hoch.

Es ist vollbracht, der Aufstieg ist perfekt. Die Kölner spielen wieder erstklassig. Der 1. FC Köln steigt nach einem verdienten 4:0-Erfolg über Kaiserslautern wieder in die Bundesliga auf. Eric Martel, Luca Waldschmidt, Florian Kainz und Mark Uth trafen zum 4:0-Aufstiegserfolg.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Unter der Woche hatte Friedhelm Funkel noch angekündigt, er wolle seinem Gegenüber Torsten Lieberknecht noch nicht zu viel verraten. Doch die ganz große Überraschung in Sachen Aufstellung blieb zumindest aus. Der Coach nahm genau eine Änderung zur Vorwoche vor, brachte Damion Downs für Tim Lemperle. Unterstützung erhielten die Profis von den U19-Junioren, die das erste Endspiel des sonntags gewannen und sich nur wenige Stunden zuvor zum Meister gekürt hatten. Der FC gab die Richtung mit Anstoß vor. Eine flache Hereingabe von Downs setzte Waldschmidt aber deutlich über das Tor. Auf der anderen Seite lud Downs Stürmer Ache ein. Mit einem beachtlichen Fehlpass schickte der Stürmer sein Gegenüber, doch der vermeintliche Kölner Wunschspieler scheiterte an Marvin Schwäbe, die anschließende Flanke brachte Ache nicht aufs Tor (7.). Auf der anderen Seite zeichnete sich Julian Krahl mit einer ähnlichen Parade beim Flachschuss von Waldschmidt aus (11.).

Martel und Waldschmidt stellen die Weichen auf Aufstieg

Und der Offensivspieler bekam kurz darauf die nächste Chance. Dieses Mal nach einem Konter. Florian Kainz legte quer, doch wieder scheiterte Waldschmidt an dem gegnerischen Keeper. Doch der anschließende Einwurf brachte die Führung. Kainz spielte Leart Pacarada auf der rechten Seite frei, die Flanke landete bei eric Martel, der einnickte (14.). Doch der FCK spiele ebenfalls munter mit. Nach einer Flanke von der rechten Seite kam Hanslik frei zum Kopfball, setzte die Kugel aber neben den Kasten (20.). Der FC blieb die aktivere Mannschaft, suchte weiterhin den Weg ins Schlussdrittel und fand ihn. Denis Huseinbasic leitete den Angriff mit einem starken Tunnel ein, legte dann ab auf Downs, der wiederum ins Zentrum passte. Dort lauerte Waldschmidt: 2:0 (33.). Und der FC hätte erhöhen müssen. Jan Thielmann und Downs kamen in eine Zwei-auf-eins-Situation, doch Thielmann verpasste den rechtzeitigen Pass.

Für einen Höhepunkt sorgten dann die A-Junioren, die in der Sükurfe mit der Meisterschale auftauchten. Auf dem Platz hatte Lautern mehr Spielanteile, bemühte sich wieder in die Begegnung zu finden. Das aber mit mäßigem Erfolg. Erst kurz vor dem Seitenwechsel hätte Erik Wekesser den FCK wieder ranbringen können, doch wieder parierte Schwäbe einen Flachschuss stark. Mit der verdienten Führung ging es in die Halbzeitpause und der FC stand bereits mit einem Bein in der Bundesliga.

Wie bewertet ihr die FC-Profis gegen Kaiserslautern?

Kainz macht den Deckel drauf

Auch nach dem Wechsel spielte der FC nicht auf Absicherung. Im Gegenteil mit der Einwechslung von Linton Maina für den offenbar angeschlagenen Jusuf Gazibegovic wollte Funkel für weiteren Schwung sorgen. Doch der Gast war nun auf längere Ballbesitzühasen aus, versuchte so, das Spiel zu beruhigen. Das klappte aber auch nur in Teilen. So spielte Kainz mit einem tollen Pass Waldschmidt in der Box an, der Offensivspieler suchte den Zweikampf, zog das Foul und Schiedsrichter Sören Storks entschied auf Strafstoß. Den vergab der ehemalige Nationalspieler leichtfertig (57.). Doch vom Gegner kam nicht mehr viel. Lautern tat sich sichtbar schwer, gerade im Schlussdrittel fand der Gast kaum noch statt. Der FC lauerte weiterhin auf Konter und belohnte sich.

Nach einem schicken Doppelpass mit Jan Thielmann spielte Maina den Ball ins Zentrum, Waldschmidt nahm die Kugel direkt und schoss Nico Elvedi an. Der Ball landete bei Florian Kainz, der im Fallen den Deckel draufmachte (76.). Und wie versprochen schenkte Friedhelm Funkel Mark Uth, aber auch Mathias Olesen noch einen besonderen Abschied, brachte die beiden Spieler für die Schlussminuten. Und Uth dankte es dem Trainer mit seinem ersten Saisontor und dem 4:0 (87). Danach gab es nur noch kollektive Feierei.

FC: Schwäbe – Pacarada, Heintz (33. Schmied), Hübers, Gazibegovic (46. Maina) – Martel, Huseinbasic – Kainz, Waldschmidt (81. Uth), Thielmann – Maina; Tore: 1:0 Martel (14.), 2:0 Wadlschmidt (29.), 3:0 Kainz (76.), 4:0 Uth (87.); Besondere Vorkommnisse: Waldschmidt verschießt Elfmeter


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Nach Kader-Aus: Wird Dejan Ljubicic noch einmal für den 1. FC Köln spielen?

Spielt Dejan Ljubicic noch einmal für den 1. FC Köln
,
Startseite » Köln Hannover

Nach Kader-Aus: Wird Dejan Ljubicic noch einmal für den 1. FC Köln spielen?

Gegen den 1. FC Nürnberg stand Dejan Ljubicic nicht im Kader. Eine erste harte Entscheidung unter dem neuen Trainer Friedhelm Funkel beim 1. FC Köln: Deswegen wurde Dejan Ljubicic aus dem Kader gestrichen.

Die Zeichen stehen beim FC auf Abschied. Am Wochenende kam er nicht zum Einsatz für den 1. FC Köln: Deswegen wurde Dejan Ljubicic aus dem Kader gestrichen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Die Nachricht kam am Donnerstag schon ein wenig überraschend: Dejan Ljubicic wurde beim FC aus dem Kader gestrichen, reiste nicht mit nach Nürnberg. Eine erste harte Entscheidung von Friedhelm Funkel, der bekanntlich alle Entscheidungen nur zum Wohl des Kaders oder der Mannschaft trifft. Und eine erste Amtshandlung war nun mal eine vorläufige Ausbootung des Österreicheres. Ljubicic wird den FC im Sommer nach vier Jahren verlassen – und das ablösefrei. Lange hieß es, Ljubicic könne sich einen Verbleib beim FC vorstellen. Wenn denn die Kölner dann auch Bundesliga spielen würden. Das ist bekanntlich noch nicht klar, der Abschied des Mittelfeldspielers aber schon. Es wird wohl – wie berichtet – Dinamo Zagreb werden. Dem Verehmen nach sind nur noch Details zu klären.

„Wir haben andere Jungs“

Ein Grund für die Ausbootung? Ausgeschlossen schien das in der vergangenen Woche nicht. Immerhin wurden Spieler in der jüngeren Vergangenheit auch schon mal nicht mehr berücksichtigt, wenn sie sich nicht zu 100 Prozent mit dem Verein „committen“ konnten – wie im Beispiel von Justin Diehl. Ljubicic wirkte in den vergangenen Wochen nicht so recht bei der Sache, lief seiner Form schon lange hinterher. „Friedhelm hatte das Gespür und sagte: ,Ich würde ihn gerne zuhause lassen, weil ich glaube, dass es in dieser Situation nichts bringt, wenn er sich durchquälen muss““, sagte Thomas Kessler am Freitagabend nach dem Duell gegen Nürnberg in der Mixed-Zone. „Wir haben viele andere Jungs, die das Vertrauen auch verdient haben. Deswegen ist die Entscheidung so gefallen.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Funkel habe intensive Gespräche mit Ljubicic geführt und Eindrücke im Training gesammelt. Tatsächlich leidet der Mittelfeldspieler seit einigen Wochen unter einer schmerzhaften Fußverletzung, ließ immer wieder Teile der Trainingseinheiten aus. Er habe sich durchgebissen, war der Tenor rund um das Geißbockheim. Nun wurde der 27-Jährige aus dem Kader genommen. „Aus rein sportlichen Gründen“, wie Kessler betonte. Dennoch stellt sich die Frage, ob Ljubicic überhaupt nochmal für den FC auflaufen wird. Schließlich konnte der Österreicher zuletzt nicht überzeugen, mit Denis Huseinbasic hat der FC einen Mittelfeldspieler in der Hinterhand, der in dieser Spielzeit immerhin auch auf 30 Liga-Einsätze kommt, aber eben auch nicht immer vollends Leistung brachte. Stand jetzt gibt es nur noch eine Chance für Ljubicic, im FC-Trikot aufzulaufen. Es sei denn, die Kölner müssen in die Relegation.


Tim Lemperle beweist einmal mehr, warum er für den 1. FC Köln so wichtig ist

Tim Lemperle beim 1. FC Köln
,
Startseite » Köln Hannover

Tim Lemperle beweist einmal mehr, warum er für den 1. FC Köln so wichtig ist

Der große Gewinner des Abends in Nürnberg hieß zweifelsohne Florian Kainz. Doch es gab noch mehr entscheidende Faktoren und wichtige Spieler. Denn auch der 23-jährige Stürmer des FC hat am Freitagabend erneut gezeigt, welchen Stellenwert er für die Mannschaft besitzt. Darum ist Tim Lemperle für den 1. FC Köln so wichtig.

Nicht nur durch sein spielerisches Engagement, sondern auch durch den Blick für seine Mitspieler, der am Ende zum zweiten Tor und damit zum Sieg für die Geißböcke führte hat der Kölner Offensivspieler überzeugt. Darum ist Tim Lemperle für den 1. FC Köln so wichtig.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Eine gute Stunde war im Nürnberger Max-Morlock-Stadion gespielt, da nahm sich Tim Lemperle ein Herz, versuchte es aus etwa 20 Metern, wählte aber die falsche Etage. Der Frust war dem Offensivspieler deutlich anzusehen. Und er war durchaus verständlich. Denn viel sprach für einen insgesamt unglücklichen Auftritt des 23-Jährigen. Lemperle war von der ersten Minute im Spiel, bekam seine Szenen. Das Spiel war gerade angepfiffen, da entschied Robert Hartmann bereits auf Elfmeter nach einem vermeintlichen Foulspiel von Robin Knoche ging der Stürmer zu Boden. Der Strafstoß wurde wieder kassiert. Nur zwei Minuten später stand der Stürmer mit der Kugel in der Nähe des Tors, vergab aber aus spitzem Winkel – ein Treffer wäre durchaus drin gewesen, der Ball war es jedenfalls nicht.

33 Sprints, 30 Ballkontakte von Tim Lemperle

Lemperle ackerte fortan, kam auf 33 Sprints, immerhin 30 Ballkontakte, blieb aber in vielen Situationen glücklos. Und nach 60 Minuten wäre die Bewertung des Stürmers sicherlich nicht gerade die beste geworden. Doch dann legte Luca Waldschmidt einen Ball ab auf den 23-Jährige und der spielte quer zu Florian Kainz: 1:1. In der Schlussminute setzte dann der Angreifer selbst energisch nach, gewann den entscheidenden Zweikampf gegen Nürnberg-Keeper Michal Kukucka, bediente erneut Kainz, der erneut einfaches Spiel hatte. „Ich hätte nicht gedacht, dass er rüber spielt. Ich hätte immer gedacht, dass er den selber macht. Da sieht man einfach, dass er ein ziemlich guter Stürmer ist, der Druck macht, den Tormann nicht in Ruhe lässt und dann ja, die Übersicht doch noch hat“, sagte Florian Kainz.

Im Torabschluss fehlte dem Kölner Eigengewächs am Freitagabend die Power, der Instinkt. Das in dieser Spielzeit nicht zum ersten Mal. Fast schon unscheinbar stresst Lempeler die gegnerische Abwehrkette, läuft immer wieder extrem hoch an und setzt den Gegner so massiv unter Druck. Kaum ein Spieler der 2. Liga hat ein ähnliches Anlaufverhalten. „Tim hat dann in der Schlussphase richtig gut den Fehler provoziert, ist ruhig geblieben, hat den Ball quer gespielt.“, sagte Funkel. So fiel die Entscheidung nach einem haarsträubenden Fehler von Torhüter Kukucka. „Beim 2:1 war Lemperle hellwach und das nach 90 intensiven Minuten.“ Mit seinen zwei Vorlagen ebnete der Stürmer seinem Team den Weg Richtung Bundesliga. Eine Liga, in der der Stürmer in der kommenden Saison sicherlich auflaufen wird. Der Wechsel zur TSG Hoffenheim ist bekanntlich längst fix, der FC verliert Lemperle ablösefrei.

Mit Ruhm haben sich die Kölner bei diesen Vertragsverhandlungen nicht bekleckert, müssen nun aber mit den Folgen leben. Und die sind schon groß. Denn dem FC fehlen die Alternativen im Sturm. Imad Rondic läuft der erhofften Form meilenweit hinterher, Damion Downs sorgte zuletzt selten für Gefahr und Steffen Tigges spielte überhaupt keine Rolle mehr. Auch deswegen wollen die Kölner im Sommer im Sturm nachlegen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?


Ausgerechnet Kainz… lange krisengebeutelt, nun der Matchwinner im Aufstiegsrennen

Florian Kainz bei seinem Treffer zum 2:1
,
Startseite » Köln Hannover

Ausgerechnet Kainz… lange krisengebeutelt, nun der Matchwinner im Aufstiegsrennen

Florian Kainz spielte bislang eine eher bescheidene Saison. Am Freitagabend öffnete der Österreicher die Tür zur Bundesliga für den 1. FC Köln: Florian Kainz wird zum Matchwinner gegen Nürnberg und lässt ganz Köln hoffen.

Es war sicher nicht die Saison für den Mittelfeldspieler, die Begegnung gegen Nürnberg für ihn aber eine Meisterleistung für den 1. FC Köln: Florian Kainz wird mit zwei Treffern zum Matchwinner im Duell gegen den 1. FC Nürnberg.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Irgendwie wollte so ziemlich jeder FC-Spieler zum Torschützen. Einzig Tim Lemperle schien in dem Moment eher an der schnellen Weiterführung der Begegnung interessiert zu sein. Der Stürmer trug den Ball schon wieder Richtung Mittellinie, in der Hoffnung noch einen Treffer nachlegen zu können, während sich die restlichen Spieler um Florian Kainz versammelten und das vor einem Großteil der rund 6000 Fans im Nürnberger Stadion. „Da sind schon ein paar Steine abgefallen“, sagte Marvin Schwäbe. Zum einen, weil der FC nun einen großen Schritt Richtung Aufstieg gemacht hat. Vor den Samstagspielen haben die Geißböcke sechs Zähler Vorsprung auf Elversberg und Paderborn – die einzigen beiden Teams, die den FC neben dem HSV noch abfangen könnten und dazu müssten beide Teams beide Spiele gewinnen.

„Der Zweite war jetzt nicht mehr der schwierigste“

Oder andersrum, sollten Elversberg gegen Braunscheig oder Paderborn gegen Magdeburg nicht gewinnen, spielen die Kölner ab Sommer wieder erstklassig. Der Schlüssel Friedhelm Funkel scheint zu passen. Doch es fielen da noch ganz andere Steine herunter. Die von Florian Kainz. Nachdem Janis Antiste den Club in Führung gebracht hatte, traf der Österreicher doppelt. Und gerade mit dem zweiten Tor brachen ziemlich viele Dämme. Denn so richtig hatten zu diesem Zeitpunkt nur noch die wenigsten an eine Entscheidung geglaubt. „Ich wäre mit dem 1:1 auch zufrieden gewesen“, sagte Friedhelm Funkel später und erklärte damit vielleicht auch, warum der Trainer in den Schlussminuten nicht mehr alles auf eine Karte setzte und Damion Downs oder Imad Rondic für die Schlussphase brachte.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Kainz traf dann aber in der Nachspielzeit zum 2:1 und öffnete damit das Tor zur Bundesliga. Ausgerechnet Kainz, will man sagen. Denn der Mittelfeldspieler lief nahezu die gesamte Saison der Musik hinerher. Kainz hatte im vergangenen Sommer ebenfalls seinen Verbleib angekündigt – das nach einer mäßigen Saison und nachdem klar war, er würde das Kapitänsamt abegeben müssen. Zunächst warf den Routinier aber eine Verletzung aus der Bahn, anschließend tat sich der Österreicher aber auch weiterhin schwer. So richtig gut lief es eher selten. Nach zwei Vorlagen in der Hinrunde erzielte der 32-Jährige sein erstes Saisontor im Hinspiel gegen Nürnberg. Es folgte ein weiteres gegen Fortuna Düsseldorf und nun eben gleich zwei. „Den ersten habe ich gar nicht so getroffen, wie ich mir vorgestellt habe. Der Zweite war jetzt nicht mehr der schwierigste.“

„Ich wusste, was er auf den Platz bringen kann“

Aber vielleicht der wichtigste. Denn das Ziel ist nun nahe. „Es sind drei ganz wichtige Punkte und es war ein riesen Schritt, um unser Ziel zu erreichen. Ich freue mich natürlich auch, dass ich da meinen Teil dazu beitragen habe“, erklärte Kainz weiter. In dieser Spielzeit hatte der Offensivspieler eher selten seinen Teil beigetragen. Und tatsächlich hatte Funkel vielleicht sogar ein wenig mit der Startelf-Nominierung des 32-Jährigen überrascht. Viele Beobachter hatten eher mit Linton Maina gerechnet. „Er hat das auf den Platz gebracht, was ich von ihm erwartet habe“, sagte Funkel. „Ich wusste, was er auf den Platz bringen kann. Er ist immer in der Lage, gefährliche Chancen zu kreieren oder wenn er die Chance hat, den Ball im Tor unterzubringen. Es freut mich, dass so ein Spieler mal zwei ganz wichtige Tore für sein Team schafft.“

Kainz wurde damit zum Matchwinner. Das war ihm in ähnlicher Form das letzte Mal im Derby gegen Gladbach in der Abstiegssaison gelungen. Nun ist er ein entscheidender Faktor im Aufstiegsrennen. „Trainerwechsel bringen immer neue Impulse“, sagte Kainz später, meinte eigentlich die Gesamtsituation nach dem Spiel, sprach aber vielleicht auch von seinem Sahnetag. „Spieler wittern neue Chancen.“ Und die hat der Offensivspieler gegen Nürnberg genutzt. Vielleicht auch, weil der Österreicher mal wieder auf seiner angestammten Position spielen konnte. „Kainzi“ war in der Offensive Dreh- und Angelpunkt, funktionierte mit Leart Pacarada stark. Schon zu Beginn hatte der Mittelfeldspieler Luca Waldschmidt stark bedient, doch der Zehner vergab. Anschließend steckte er die Kugel ganz schlau auf Jan Thielmann durch, der aber knapp verpasste, den Innenpfosten traf.

„Flo war nicht nur aufgrund seiner beiden Treffer für uns heute extrem wichtig“, sagte auch Thomas Kessler. „Er hat die Erwartungshaltung an sich selbst, dass er Führungsspieler dieser Mannschaft ist. Wenn du Phasen hast, wo es nicht läuft, da leidet er mit. Ich habe ihn nach Regensburg gesehen, wie sehr er gelitten hat. Jetzt kam er mir gerade entgegen und das ist der Florian Kainz, den ich lieber sehe.“ Am liebsten nicht nur gegen Kaiserslautern, sondern auch wieder in der kommenden Spielzeit. Dann vielleicht in Liga eins. Kainz hat am Freitagabend alles dafür getan.