Erstes Saisonviertel absolviert: Lukas Kwasniok lässt beim 1. FC Köln Worten eben auch Taten folgen

Lukas Kwasniok beim Heimspiel des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV
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Erstes Saisonviertel absolviert: Lukas Kwasniok lässt beim 1. FC Köln Worten eben auch Taten folgen

Beim 4:1-Erfolg über den Hamburger SV wählte Lukas Kwasniok zum elften Mal in dieser Spielzeit eine unterschiedliche Startformation. Eine, die überrascht hat. Aber auch eine, die mehrere Signale aussendet. In erster Linie auch über den Trainer des 1. FC Köln: Auf Lukas Kwasnioks Wort ist Verlass.

Die Aussage des Coaches, dass es für ihn keine Stammelf gebe, hatte zu Beginn der Saison schon die ein oder anderen Fragezeichen mit sich gebracht. Doch elf verschiedene Anfangsformationen in elf Spielen sprechen eine deutliche Sprache beim 1. FC Köln: Auf Lukas Kwasnioks Wort ist Verlass.

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Als Lukas Kwasniok am vergangenen Freitag nach Florian Kainz gefragt wurde, dachte der Kölner Trainer einen Moment lang nach, um dann – ohne dabei die Miene zu verziehen – zu erklären, dass der Abnutzungskampf der Bundesliga mit einer gewissen Physis zu tun habe und es für den ehemaligen Kapitän des 1. FC Köln Spiele geben werde, wo er seine Qualität von Anfang an einbringen könne. Die Worte waren sicher mit Bedacht gewählt. Möglicherweise war die Entscheidung auch noch nicht getroffen. Doch zu diesem Zeitpunkt ahnte wohl niemand, dass Kainz nur zwei Tage später in der Anfangsformation der Geißböcke stehen und dazu noch ein richtig gutes Spiel abliefern würde.

Elf Spiele, elf Startformationen

Und aus dieser Startelf-Nominierung lassen sich einmal mehr einige Dinge ablesen. Zum einen, dass der Kölner Trainer tatsächlich die Breite des Kaders voll ausnutzen will und kann. Der 44-Jährige wird nicht müde zu betonen, dass er sämtliche Spieler im Kader früher oder später brauchen wird. Das haben andere Trainer auch schon vollmundig heruntergeleiert. Nur umgesetzt wurden diese Leiern eher selten. Damit hängt dann auch ganz stark ein Zeichen zusammen, dass Kwasniok aussendet. Auch die Spieler, die hinten dran sind, werden früher oder später ihre Einsatzchancen bekommen. Das sind keine leeren Worthülsen, die in Einzelfällen zufällig gepasst haben, vielmehr macht es die Häufigkeit mit Spielern wie Kainz, Denis Huseinbasic, Linton Maina oder Dominique Heintz zu einer Regel. Das schafft Vertrauen, hält die Akteure bei Laune.

Und drittens beweist der Trainer, dass es wirklich keine Stammelf beim FC gibt. Tatsächlich hat der Kölner Coach in elf Pflichtspielen, elf unterschiedliche Anfangsformationen beginnen lassen. Und das ganz sicher nicht, um beim Gegner für Verwirrung zu sorgen oder mal alle Jungs ranzulassen. Vielmehr bleibt sich der Kölner Coach auch dabei treu, auf jeden Kontrahenten die richtige Antwort, bei jedem Gegner den passenden Schlüssel zu finden. Kwasniok erweist sich als Taktikfuchs. Denn der Erfolg gibt dem Trainer recht. Nicht einmal hatte man in dieser Spielzeit in den Pflichtspielen den Eindruck, Kwasniok habe sich komplett verzockt. Auch bei den vier Niederlagen hatten die Fans das Gefühl, an einer Überraschung geschnuppert zu haben.

Kwasnioks Äußerungen sind keine Worthülsen

Selbst beim verdienten 1:4 gegen die Bayern war mehr möglich. Unterm Strich stehen vier Niederlagen gegen die vier Topteams der Liga. Und auch wenn Kwasniok zu recht sagt, dass die Lücke zu diesen Kontrahenten im Moment eben doch zu groß sei, bleibt das Gefühl, dass die Kölner mit ein wenig mehr Spielglück auch dort hätten punkten können. Unterm Strich stehen aber auch drei Siege gegen Mannschaften, gegen die der FC einen anhaltenden Negativtrend gestoppt hat. Zumindest waren die letzten Erfahrungen gegen Freiburg, Hoffenheim und Hamburg alles andere als gute. Kwasniok ist kein Trainer, dessen mitunter flapsigen Worte keine Substanz haben. Im Gegenteil, die meisten seiner Erklärungen, seiner geäußerten Ideen und Ansichten gehen auf.

Daraus lässt sich aber auch eine dicke Mahnung ableiten. Denn nach dem 4:1-Erfolg über den Hamburger SV fand der Kölner Coach einmal mehr den richtigen Ton, der aber in der Freude über die Punkte 12, 13 und 14 vielleicht ein wenig untergegangen ist. Kwasniok lobte den HSV in höchsten Tönen. Merkte an, wie stark die Rothosen mit „Minus zwei“, also in doppelter Unterzahl, gespielt hätten. Die Rothosen waren dem Ausgleich zu neunt nahe. „Die externen Faktoren waren heute auf unserer Seite, die brauchst du, um in der Bundesliga ein Spiel zu ziehen“, sagte der Coach. Tatsächlich war die Begegnung gegen den HSV ein 50:50-Spiel. Das Foulspiel vor dem zurückgenommenen Tor war zweifelsohne ein Foulspiel. Aber eins, das nicht jeder Videoassistent beim Auslassen als Fehlentscheidung moniert hätte.

Der Abseitstreffer zum vermeintlichen 2:2 zeigte, wie leicht sich die Kölner Hintermannschaft ausspielen ließ. Die Gelb-Roten Karten waren beide berechtigt, wären aber sicher auch nicht von jedem Schiedsrichter aus der Brusttasche gezogen worden. Am Ende war am Sonntagnachmittag auch eine gehörige Portion Spielglück dabei. Die Begegnung hätte zweifelsfrei auch anders ausgehen können. So oder so: Lukas Kwasniok hatte auch mit dieser Meinung recht.


Problemzone oder Luxusproblem? Die linke Offensive beim 1. FC Köln

Jakub Kaminski und Said El Mala
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Problemzone oder Luxusproblem? Die linke Offensive beim 1. FC Köln

Jakub Kaminski zeigte bislang gute Leistungen auf der Position vorne links. Dort drängt sich aber auch Said El Mala auf beim 1. FC Köln: Die Problemzone ist eher ein Luxusproblem.

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Eine kleine Spitze konnte sich Lukas Kwasniok dann nicht verkneifen. Der Trainer der Geißböcke war auf der Pressekonferenz nach dem HSV-Erfolg nach Jakub Kaminski gefragt worden. Kwasniok scherzte, dass der Name des Polen etwas sperrig sei und vielleicht deswegen bei den Gesängen der Fans Said El Mala vorgezogen werde. Denn in einer Sache war sich der Trainer sehr sicher. Sein bester Spieler sei eben Jakub Kaminski, erklärte Kwasniok. „Er kann auf der linken Schiene, er kann links vorne, er kann rechte Schiene, rechts vorne. Er ist ein Offensiv-Allrounder und darüber hinaus demütig, extrem lernwillig und er war der entscheidende Mann am heutigen Tage, weil er unser Spiel verändert hat“, sagte Kwasniok. Der junge Pole kommt in der Liga auf fünf Scorerpunkte, vier Tore.

„Die Position ist mir scheißegal“

Und da Kaminski also in Kwasnioks Augen der beste Spieler ist, bekommt dieser in der Liga auch die meiste Einsatzzeit. Das dürfte aber noch einen anderen Grund haben. Denn Kwasniok und Kaminski scheinen ein besonderes Match zu sein, auf einer Wellenlänge zu schwimmen. Und die Basis dieser Symbiose wird zumindest in großen Teilen das Vertrauen sein, das die beiden ineinander haben. Kwasniok hält an seinem Topspieler auch fest, wenn dieser dann mal nicht nach Wunsch oder Hoffnung performt. Dieser zahlt dem Trainer das durch einen beachtlichen Fleiß und einer Flexibilität zurück. „Das Wichtigste ist für mich, dass ich spiele. Die Position ist mir scheißegal“, sagt Kaminski. Und genau darin liegt wohl auch eine Stärke des „Offensiv-Allrounders“.

Der Pole ist an verschiedenen Stellen einsetzbar. Das ist wiederum bitter nötig. Denn Kwasniok gab auf der jüngsten Pressekonferenz zu, dass er mit Kaminski so langsam in eine „Problemzone“ kommen würde. Genauer wurde der Trainer nicht. Möglicherweise meinte der 44-Jährige, dass sein Schützling durchaus auch auf einer anderen Position Stammspieler werden könne. Zum Beispiel wie am vergangenen Sonntag auf der rechten Schiene. Vielleicht meinte der Trainer aber auch die große Konkurrenz, die sich um die vermeintliche Stammposition des Polen streitet. Denn die liegt eigentlich links vorne und Kwasniok gab zu, dass er genau jene Position Kaminski eigentlich versprochen habe. Dieses Versprechen kann der 44-Jährige alleine schon nicht halten, weil unter anderem Said El Mala auf weitere Einsatzzeit brennt und mit den Hufen scharrt.

El Mala scharrt ebenfalls mit den Hufen

Wenn er sich denn im Training am Mittwoch nicht schwerer verletzt hat. Der Kölner Stadt-Anzeiger will erfahren haben, dass sich El Mala einen kleinen Riss im Außenband zugezogen haben soll. Daher ist das Rheinische Derby fraglich. Dass die Konkurrenz auf der linken Offensive eine große sein würde, hat sich schon im Sommer abgezeichnet. Nun ist sie so groß, dass Linton Maina am vergangenen Wochenende erst zum zweiten Mal in der Liga in der Anfangsformation stand. Florian Kainz spielte erstmals von Beginn an, auf der linken Seite im Mittelfeld kam der Österreicher aber bislang nicht zum Einsatz. El Mala ist auf der linken Seite dagegen eine Waffe. Der 19-Jährige gehört zu den absoluten Dribbelkönigen der Liga. Zwei von drei Dribblings sind im Schnitt auch erfolgreich.

Zudem hat der Youngster jüngst die 35 km/h Schallmauer nur knapp unterboten. Beim FC sucht zudem keiner so häufig den Abschluss. Und der Erfolg von vier Treffern gibt den Versuchen recht. Jakub Kaminski betonte, dass El Mala von der Bank kommend doch besonders gut sei. Das stimmt. Vier der fünf Scorerpunkte sammelte der 19-Jährige nach seiner Einwechslung. Doch El Mala hat auch schon bewiesen, dass er von Beginn an ebenfalls eine Waffe sein kann. Am vergangenen Sonntag trafen beide nach der Vorarbeit des anderen. Als Duo scheint das also auch zu passen. Und das, obwohl Kaminski eben nicht auf seiner versprochenen Position vorne links gespielt hat. Zum Glück ist der 23-Jährige ja auf nahezu sämtlichen Positionen in der Offensive einsetzbar.

Isak Johannesson hat viel Erfahrung mit den Derbys: „Aber das ist natürlich viel größer“

Isak Johannesson jubelt mit dem 1. FC Köln
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Isak Johannesson hat viel Erfahrung mit den Derbys: „Aber das ist natürlich viel größer“

Isak Johannesson hat sowohl in Kopenhagen als auch in Düsseldorf Derbys erlebt. Da sogar gegen den FC. Der Isländer kennt auch die Schattenseiten der Rivalität. Vor allem nach seinem Wechsel zum 1. FC Köln: Isak Johannesson weiß um die Bedeutung des Derbys.

Am Samstag steht ein besonders brisantes Duell auf dem Spielplan für den 1. FC Köln: Isak Johannesson weiß um die Bedeutung des Derbys.

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Die Wucht der Kölner Fans hat Isak Johannesson in den vergangenen Wochen, aber auch in der vergangenen Spielzeit kennenlernen dürfen. Nach seinem Last-Minute-Treffer gegen Regensburg, nach dem Treffer gegen Wolfsburg zum Beispiel. Oder bei den stimmungsgeladenen Begegnungen wie zuletzt gegen den Hamburger SV. Mit Fortuna Düsseldorf erlebte der 22-Jährige auch schon Derbys in und gegen Köln. Doch die nächste Stufe wird der Mittelfeldspieler dann wohl am Samstagabend kennenlernen. „Ich habe ja schon Derbys gegen Köln gespielt. Aber das kommende ist natürlich viel größer. Ich freue mich darauf“, sagte Johannesson am Mittwoch am Rande der Trainingseinheit. „Ich habe schon viele wichtige Dinge über das Derby gehört. Es ist das wichtigste Spiel für Köln.“

„Es herrscht eine große Rivalität“

Die Magie eben jener Derbys erlebte die Kölner Neuverpflichtung auch schon in Dänemark, als er mit Kopenhagen gegen Bröndby antrat. „Zwischen den Fans herrscht eine große Rivalität. Ich mag es, genau diese Derbys zu spielen. Aber auf das gegen Gladbach freue ich mich besonders“, sagt Johannesson und liefert den Grund direkt mit. „Wir haben einen guten Start hingelegt. Wenn wir drei Punkte holen, sind wir in einer richtig guten Position vor der Länderspielpause“, sagt Johannesson. Aktuell belegen die Kölner den siebten Tabellenplatz. Mit einem Erfolg beim Nachbarn würden die Geißböcke in der Tabelle auf jeden Fall klettern. Denn Leipzig und Hoffenheim werden sich im direkten Duell so oder so Punkte abnehmen. Auch, wenn Gladbach nicht optimal in die Saison gestartet ist, wird das aber kein Selbstläufer.

„Wir müssen uns nur auf uns konzentrieren. Aber natürlich gucken wir auch ein wenig auf Gladbach“, sagt der Isländer und weist darauf hin, dass die Borussia trotz schwerem Start eine gute Rolle spielen kann. „Mit einer guten Leistung haben wir eine gute Chance, zu gewinnen.“ Wie viel eine Rivalität unter Nachbarn bedeutet, musste der Mittelfeldspieler im Sommer ertragen. Nachdem der 22-Jährige seinen Abschied aus Düsseldorf Richtung Köln bekannt gegeben hatte, wurde er in den Sozialen Medien massiv angegangen. Johannesson sperrte zwischenzeitlich sogar die Kommentarfunktion seines Instagram-Accounts. Den Wechsel an sich bereut Johannesson auch nicht. „Ich bin sehr glücklich in so einem guten Team zu spielen. Ich bin froh, dass ich den Schritt gemacht hab.“

Und dieser Schritt führt den Isländer am Samstagabend eben in den Borussia Park. „Die Fans werden uns natürlich wieder unterstützen. Sie werden alles geben. Wir werden alles geben“, sagt der Isländer. „Sie sind super wichtig für uns. Sie geben uns so viel Energie.“

Zwei Tore in zwei Spielen: Ragnar Ache scheint beim 1. FC Köln angekommen zu sein

Ragnar Ache jubelt über seinen Treffer gegen den HSV
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Zwei Tore in zwei Spielen: Ragnar Ache scheint beim 1. FC Köln angekommen zu sein

Der 1. FC Köln steht nach dem 4:1-Heimsieg im Aufsteigerduell gegen den Hamburger SV auf dem siebten Tabellenplatz der Bundesliga und kann mit breiter Brust ins prestigeträchtige Rheinische Derby mit Borussia Mönchengladbach am 10. Spieltag gehen. Großen Anteil am jüngsten Erfolg der Geißböcke hat auch eine Neuverpflichtung des 1. FC Köln: Ragnar Ache ist in der Bundesliga angekommen.

Gegen den FC Bayern traf er im Pokal und nährte die Hoffnung auf eine Überraschung. Gegen den HSV wurde er mit seinem Tor zum Dosenöffner für den 1. FC Köln: Ragnar Ache ist in der Bundesliga angekommen.

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Für Ragnar Ache persönlich dürfte die vergangene Woche trotz der Pokal-Niederlage und dem Aus gegen Rekordmeister FC Bayern München (1:4) ziemlich zufriedenstellend gewesen sein. Der Angreifer stand sowohl im DFB-Pokal gegen die Münchner in der Startelf als auch jüngst beim Heimspiel gegen den HSV und eröffnete beide Partien jeweils zugunsten seiner Farben mit einem Tor. Nachdem er vor Beginn der vergangenen Woche noch ohne Pflichtspieltreffer für den FC in dieser Saison war, scheint Ache nun gerade rechtzeitig vor dem Derby gegen den Rivalen vom Niederrhein seine Form und vor allem auch seinen Platz im Kölner System gefunden zu haben und könnte so womöglich ein entscheidender Faktor im Duell mit Mönchengladbach werden.

Ragnar Ache kommt rechtzeitig in Form 

Die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok hatte schon im Pokal gegen die Bayern einen vor allem in Halbzeit eins sehr ordentlichen Auftritt hingelegt und ging nicht unverdient durch das erste Saisontor von Ache in Führung. Im wichtigen Bundesliga-Duell im Kampf um den Klassenerhalt gegen den direkten Konkurrenten aus Hamburg sorgte sein Tor jedoch auch beim Stürmer selbst noch mal für euphorischere Stimmung. „Es fühlt sich viel besser an als am Mittwoch. Ein Tor zu schießen und zu gewinnen, ist immer ein geiles Gefühl“, so der gebürtige Frankfurter.

Nach zuletzt zwei Auftritten von Beginn an zeigte sich der Neuzugang aus Kaiserslautern fokussiert und blickt auch dem Duell mit dem Rivalen selbstbewusst und mit Vorfreude entgegen. „Ich fühle mich top und bereit für das Derby“, so der 27-Jährige. Ein positives Signal für alle FC-Fans, denn dabei war vor allem die Fitness des 1,83 Meter großen Offensivmannes immer wieder auch ein Thema am Geißbockheim und vermutlich Mitgrund oder gar Hauptgrund für seinen Bankplatz in den meisten Pflichtspielen in dieser Saison. „Am Anfang der Saison hätte ich keine 90 Minuten spielen können“, bestätigte auch er selbst die Probleme zu Beginn der Spielzeit. „Jetzt haben sich die beiden Spiele gut angefühlt, so muss ich weitermachen und weiterarbeiten, sodass ich mehrere Spiele hintereinander 90 Minuten spielen kann.“

Mit X-Faktor Ache ins Derby

Mit seiner Präsenz im Angriffsdrittel und seiner wiedergefundenen Form bringt Ache beim 1. FC Köln noch einmal eine neue Komponente ins Spiel. Der ehemalige U21-Nationalspieler verfügt über ein starkes Timing in der Luft und ist aufgrund seiner Sprungkraft trotz „nur“ 1,83m ein exzellenter Kopfballspieler auch im Luftduell gegen deutlich größere gegnerische Verteidiger. Als Wandspieler gewinnt Ache immer wieder wichtige Zweikämpfe im oder rund um den gegnerischen Strafraum und hat dabei oft auch den Blick für den besser postierten Nebenmann, legt so viele Torschüsse oder gefährliche Aktionen per Kopf auf. Dazu verfügt er über ein gutes Stellungsspiel, wie jüngst gesehen beim in der Entstehung durchaus etwas wirren 1:0-Führungstors des FC.

Pünktlich zum Derby kann FC-Coach Kwasniok also auf einen formstarken Ache bauen, der langsam aber sicher angekommen scheint bei seinem neuen Arbeitgeber und in der Bundesliga. Mit einem Sieg gegen den ungeliebten Rhein-Rivalen könnte sich wohl auch Ache endgültig in die Herzen der Kölner Anhänger spielen – falls er da nicht ohnehin schon angekommen ist. Der Stürmer selbst zeigte sich nach Abpfiff der Partie gegen den HSV noch ein wenig zurückhaltend, was die Zukunft angeht. „Im Fußball darf man immer träumen, aber am Ende muss man bodenständig bleiben und von Woche zu Woche gucken, dass man Spiele gewinnt und Punkte holt.“ Die nächste Chance dazu hat der 1. FC Köln dann am kommenden Samstag im Topspiel am Abend (18.30 Uhr) gegen die Borussia aus Mönchengladbach. Vielleicht kann ja dann auch Ache mithelfen, aus dem Traum vom Derbysieg Realität werden zu lassen.


Kaderplanung beim 1. FC Köln: Gegen den HSV zeigt sich, warum der FC dringend nachlegen muss

Joel Schmied vom 1. FC Köln
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Kaderplanung beim 1. FC Köln: Gegen den HSV zeigt sich, warum der FC dringend nachlegen muss

Das Duell gegen den HSV hat der FC insgesamt verdient gewonnen und damit wichtige Punkte gesammelt. Es zeigte sich aber auch die derzeitige Schwachstelle der Geißböcke deutlich. Der 1. FC Köln muss im Winter noch einmal nachbessern.

Der verdiente Sieg über den HSV hat die Euphorie zurück nach Köln gebracht. Am Sonntag offenbarte sich mit dem Ausfall von Joel Schmied aber auch eine nicht zu unterschätzende Wahrheit: Der 1. FC Köln muss im Winter noch einmal nachbessern.

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Neun Spieltage in der Liga und zwei Runden im Pokal sind gespielt und FC-Trainer Lukas Kwasniok hat ein Kunststück fertig gebracht. Der FC ist in dieser Saison noch kein Mal mit der gleichen Startelf auf den Platz gekommen. Auch, wenn der Kölner Coach vor der Saison bereits angekündigt hatte, dass er eben keine klassische Stammformation Woche für Woche ins Rennen schicken will, ist diese ausführliche Form der Rotation doch schon beachtlich. Man sollte meinen, langsam gehen dem Coach die Ideen aus. So stand am Sonntag gegen den Hamburger SV erstmals in dieser Spielzeit Florian Kainz in der Startelf. Kwasniok betont und beweist, dass er für jeden Gegner die passende Mannschaft aufstellt. Und dazu gehört auch, dass der Trainer kein Problem damit hat, seine Jungs mal positionsfremd aufzustellen.

Breiter Kader macht die Rotation möglich

Am Sonntag spielte Jakub Kaminski beispielsweise als rechter Schienenspieler. Das war wohl auch dem hohen Tempo der Gegner wie Jean-Luc Dompé geschuldet. Der breite Kader macht die Rotationen, das Wechselspiel möglich. Und so klingt es fast schon paradox, dass genau dieses Wechselspiel am Sonntag eben auch eine große Problematik noch einmal besonders verdeutlichte. Der FC muss im Winter noch einmal nachbessern. Dass nämlich Sebastian Sebulonsen am Sonntag zur zweiten Halbzeit den Part des rechten Innenverteidigers übernehmen musste, war so kein geplanter Geniestreich des Kölner Trainers. Die Personalie war tatsächlich aus der Not geboren. „Joel hat sich nicht wohl gefühlt“, sagte Kwasniok am Sonntag. „Mir gehen irgendwann die Innenverteidiger aus.“

Was sich vielleicht wie eine von Kwasnioks flapsigen Bemerkungen anhört, ist bitterer Ernst. Durch die schwere Verletzung von Timo Hübers ist die Personaldecke in der Innenverteidigung schon erstaunlich dünn. Zumal auch Rav van den Berg noch fehlt und auch mit Luca Kilian in den kommenden Monaten noch nicht zu rechnen ist. Der Ausfall von Schmied führte dazu, dass ein Schienenspieler die Position in der Innenverteidigung übernahm. Genauso wie in der Vorwoche bereits Kristoffer Lund und genauso wie eine Position weiter im Zentrum. Denn da läuft mit Eric Martel ebenfalls ein Spieler auf, dessen Stärken bekanntlich in einer anderen Rolle vollends ausgespielt werden. Mit Dominique Heintz, Cenk Özkacar und eben Schmied stehen den Kölnern nur drei nominelle Innenverteidiger zur Verfügung.

Suche nach einem Innenverteidiger

Das Vertrauen, dieses Trio ins Rennen zu schicken, hatte Kwasniok bislang noch nicht. Und selbst mit der Rückkehr von van den Berg, die für November vorgesehen ist, entspannt sich die Lage nur minimal. Möglicherweise rückt Martel dann wieder zurück auf seine angestammte Sechs. Bei einem Ausfall eines anderen Innenverteidigers stünden die Kölner also umgehend wieder vor derselben Problematik. Auch deswegen soll sich der FC dem Vernehmen nach intensiv auf dem Transfermarkt nach einem weiteren Innenverteidiger umschauen. Angesichts der ausgeliehenen Leihspieler wäre ebenfalls eine halbjährige Leihe vielleicht die sicherste Alternative.


29 Mal probiert, endlich ist es passiert! Florian Kainz meldet sich eindrucksvoll zurück

Florian Kainz jubelt mit der Mannschaft
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29 Mal probiert, endlich ist es passiert! Florian Kainz meldet sich eindrucksvoll zurück

Mit einem guten Spiel und einem überragenden Freistoß setzt er nach einer schwereren Phase wieder ein Ausrufezeichen beim 1. FC Köln: Florian Kainz meldet sich eindrucksvoll zurück.

Noch kein Mal schaffte es der Mittelfeldspieler in die Anfangsformation – bis zum Sonntag. Und sofort zeigte er eine beeindruckende Leistung für den 1. FC Köln: Florian Kainz meldet sich eindrucksvoll zurück.

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Für Florian Kainz gab es erst einmal nur einen Weg. Den zu Linton Maina. Der Mittelfeldspieler schüttelte seine Mannschaftskollegen nach seinem Treffer mit einer kurzen Täuschung ab, um seinem langjährigen Weggefährten lächelnd in die Arme zu fallen. Die beiden Kölner Profis eint eine ungewohnte Rolle in dieser Saison. Sowohl Maina als auch Kainz gehörten in den vergangenen Jahren zu den Stammspielern, oft auch zu den Leistungsträgern, zumindest zum erweiterten Kreis der Startelf. In dieser Saison ist alles anders. Die beiden Offensivkräfte kommen nicht so recht über die Rolle des Jokers hinaus. Im Sommer hatten sowohl Maina als auch Kainz im Interview mit come-on-fc.com gesagt, dass sie sich über den neuen, großen Konkurrenzkampf freuen. Die Freude hielt sich sicherlich zuletzt in Grenzen.

„Die ganze Situation war Wahnsinn“

Doch Lukas Kwasniok hält auch weiterhin sein Wort. Am Freitag hatte der Trainer gesagt, dass Florian Kainz irgendwann durchaus seine Chance von Beginn an bekommen würde. Und nur zwei Tage später war das irgendwann dann auch gekommen. Kainz und Maina standen in der Anfangsformation, der Österreicher zum ersten Mal in dieser Spielzeit, der gebürtige Berliner in der Liga zum zweiten Mal. „Dadurch, dass die Hamburger eben auch in einem 3-4-3 oder einem 3-5-2 zum Teil gegen den Ball agieren, war die Überlegung mit Ragnar Ache und mit Linton zwei unterschiedliche Spielertypen auf die letzte Reihe zu positionieren“, sagte Kwasniok. „Dann ist es manchmal schon auch sinnig, so einen Schwimmer irgendwo rund um die zwei zu positionieren.“ Kwasniok wollte mit diesem Schwimmer spielerische Mittel durchs Zentrum finden.

Und Kainz fand diese. Gerade im ersten Abschnitt lief im Zentrum viel über den Mittelfeldspieler. Der Routinier wich aber auch auf die Außen aus. Schon im ersten Abschnitt hätte der Offensivspieler treffen müssen, kurz bevor Ache die Führung erzielte. „Vor dem 1:0 wäre der Weg für mich frei gewesen und im Nachhinein war die ganze Situation Wahnsinn. Ich hätte dreimal selbst schießen können, dann wollte ich nicht zu Linton passen, weil ich dachte, dass er im Abseits stehen könnte“, sagte Kainz. „Dann kriegt ihn Linton auch nicht unter. Ragy hat es dann gut gemacht und ich freue mich, dass er wieder getroffen hat.“ Kainz nutzte dafür einen ruhenden Ball. Und das hatte nicht nur Seltenheitswert, das war die Premiere. „Ich habe ihn gut getroffen und bin froh, dass ich jetzt das erste Freistoß-Tor in meiner Karriere geschossen habe.“ 15 Jahre und 29 Versuche brauchte es für dieses Tor.

„Er hat die Chance genutzt“

Ein besonders schönes und ein besonders wichtiges. Denn eigentlich hatte der FC damit das Momentum wieder auf seiner Seite. „Kainzi hat heute diese Möglichkeit bekommen. Er hat sie genutzt und mit einem tollen Freistoß dann auch untermauert“, lobte Kwasniok, der aber auch schnell wieder bremste. „Er weiß, dass er nicht mehr jedes Spiel über 90 Minuten machen kann. Wir hoffen, dass wir nicht so lange auf das zweite Freistoß-Tor von ihm werden warten müssen wie aufs erste.“ Das hofft wohl auch Kainz, der sich in seiner „neuen Rolle“ auf der Bank erst einmal zurecht finden musste. „Es ist natürlich schön, dass ich der Mannschaft helfen konnte“, sagte der Mittelfeldspieler. Für Kainz wird es in den kommenden Wochen und Monaten darum gehen, Eigenwerbung zu betreiben. Denn bekanntlich läuft der Vertrag des Österreichers im Sommer aus. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg.


Kwasniok: Jakub Kaminski der „entscheidende Mann“ und der „beste Spieler“ des 1. FC Köln

Jakub Kaminski nach seinem starken Auftritt gegen den HSV
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Kwasniok: Jakub Kaminski der „entscheidende Mann“ und der „beste Spieler“ des 1. FC Köln

Mit einem Tor und einem Assist trug sich der 23-Jährige doppelt in die Scorerliste ein. Und das, obwohl der polnische Nationalspieler auf eher ungewohnter Position unterwegs war. Daher gibt es keinen Zweifel für Lukas Kwasniok: Jakub Kaminski ist der „beste Spieler“ des 1. FC Köln.

Trotz ungewohnter Position gehörte der polnische Nationalspieler gegen den HSV zu den Leistungsträgern bei den Geißböcken. Auch deswegen gab es den Ritterschlag von Trainer Lukas Kwasniok Jakub Kaminski ist der „beste Spieler“ des 1. FC Köln.

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Lukas Kwasniok streckte die Daumen in die Höhe, um dann noch ein paar Kusshände hinterherzuschicken. Der Adressat stand nur wenige Meter entfernt und fiel dem Kölner Trainer schließlich in die Arme. Der Kölner Coach hatte eine gute Stunde vor dem Spiel gegen den Hamburger SV mit einem taktischen Kniff überrascht. Und dieser stellte sich als durchaus sinnvolle Aktion heraus. So lief Jakub Kaminski dieses Mal auf der rechten Seite als Schienenspieler auf. „Wir hatten in der Vergangenheit über die rechte Seite schon mal Schwierigkeiten, einen guten Spielvortrag dann auch an den Tag zu legen“, sagte Kwasniok. „Da haben wir noch Luft nach oben gehabt, das wollten wir heute tun. Und Kuba erfüllt dann diese Aufgabe.“ Tatsächlich arbeitete der Pole unermüdlich.

„Er war der entscheidende Mann“

Wenn auch im ersten Abschnitt noch nicht so richtig auffällig. „Ich habe noch nicht oft auf dieser Position gespielt. Aber das ist die Entscheidung des Trainers“, sagte Kaminski. „Das Wichtigste ist für mich, dass ich spiele. Die Position ist mir scheißegal.“ Dabei überzeugte der 23-Jährige auf ganzer Linie. Kaminski zog mit 28 die meisten Sprints an, spulte nahezu zwölf Kilometer ab und kam auf die meisten Torabschlüsse. Auch, wenn der Pole am Gegentreffer der Hamburger nicht unbeteiligt war, der Schienenspieler war ein absoluter Aktivposten, ein Leistungsträger. „Er ist und das habe ich von Anfang an gesagt, der beste Spieler, den wir haben. Es ist der beste Spieler“, sagte Kwasniok. „Er kann auf der linken Schiene, er kann links vorne, er kann rechte Schiene, rechts vorne. Er ist ein Offensiv-Allrounder und darüber hinaus demütig, extrem lernwillig und er war der entscheidende Mann am heutigen Tage, weil er unser Spiel verändert hat.“

Starke Worte vom Kölner Trainer und damit wohl auch ein Lob an Thomas Kessler und Co., die den Transfer ermöglicht haben. Kaminski kam bekanntlich im Sommer als Leihspieler vom VfL Wolfsburg. Nach einer ersten starken Saison bei den Niedersachsen liefen die nächsten zwei Spielzeiten nicht mehr ganz so rund. Daher war die Leihe wohl für Kaminski ein wichtiger Schritt und wie sich jetzt rausstellt, eine Win-Win-Win-Situation für alle Parteien. Denn die Geißböcke haben eine Kaufoption im Vertrag verankert, diese liegt dem Vernehmen nach bei rund fünf Millionen Euro und ist offenbar bis Ende Mai gültig. „Wir hoffen einfach, dass er nach einer tollen ersten Saison hier beim ersten FC vielleicht auch noch eine zweite gute folgen lassen kann. Das ist unser aller Ansinnen, aber dass er Qualitäten hat, hat er auch schon in Wolfsburg bewiesen.“

Erstaunliche Entwicklung

Nun beweist der 23-Jährige die Qualität beim FC, kommt mittlerweile auf vier Saisontore und hat damit seinen eigenen Bundesliga-Rekord aus der Spielzeit 22/23 in Wolfsburg eingestellt. Damals kam der polnische Nationalspieler zusätzlich noch auf drei Vorlagen, bislang steht Kaminski in Köln bei einem Assist. Das aber erst nach neun Spieltagen. Unterm Strich eine beeindruckende Entwicklung. „Ich glaube einfach, dass es diese Fälle immer mal wieder gibt, dass ein Spieler nach einer tollen ersten Saison bei einem Verein dann vielleicht nicht mehr diese Einsatzzeiten, diese Minuten bekommt, vielleicht nicht ganz so performen kann, weil die Gesamtkonstellation sich dann auch ändert“, sagte Kwasniok und deutete an, dass dann Clubs wie der FC von dieser Konstellation profitieren könnten. Das scheint der Fall zu sein. Und Kwasniok verriet mit einem Schmunzeln noch ein Geheimrezept: „Vielleicht hilft die polnische Kommunikation“, sagt der in Gliwice geborene Trainer.

Das Vertrauen des Trainers dürfte tatsächlich ein Grund für die positive Entwicklung sein.


Erfolg des 1. FC Köln: Gute Leistung, externe Faktoren und „der liebe Gott“

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Erfolg des 1. FC Köln: Gute Leistung, externe Faktoren und „der liebe Gott“

Mit dem verdienten Erfolg im Aufsteiger-Duell geht es für den FC weiter nach oben. Vor allem im ersten Abschnitt waren die Geißböcke überlegen. Nach dem Wechsel kamen andere Erfolgsfaktoren dazu beim 1. FC Köln: Das war der Schlüssel zum Erfolg gegen Hamburg.

Lukas Kwasniok hatte ein Spiel auf Augenhöhe erwartet, er sollte es bekommen. Auch, wenn das Ergebnis sehr deutlich ausfiel zu Gunsten des 1. FC Köln: Das war der Schlüssel zum Erfolg gegen Hamburg.

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Am Mittwochabend fühlte sich Köln vom Team der Unparteiischen zumindest um ein spannenderes Pokalspiel gebracht, am Sonntagnachmittag war die Kölner Anhängerschaft wohl mehr als glücklich, dass es einen Video-Assistenten gab. Im Cup erzielte Luis Diaz bekanntlich den Ausgleich nach Abseitsstellung, in der Liga nahm Schiedsrichter Daniel Schlager den vermeintlichen Anschlusstreffer von Fábio Vieira nach erstaunlich langen Minuten wieder zurück – weil Rayan Philippe seinen Arm im Gesicht von Eric Martel positioniert hatte. Dass Ransford Königsdörffer zudem in der Sicht von Marvin Schwäbe und dabei wohl auch im Abseits gestanden hatte, wurde ebenfalls überprüft, hatte aber keine Auswirkung. Das Tor wurde so oder so zurückgenommen. Und diese Entscheidung war für den FC wohl eine essentielle. Denn keine 60 Sekunden zuvor hatte Florian Kainz mit einem perfekten Freispruch die Kölner auf Erfolgskurs gebracht.

„Hamburg war in dem Moment die bessere Mannschaft“

Und das genau zum richtigen Zeitpunkt. Der HSV hatte wie bereits im ersten Abschnitt kurz vor dem 1:0 durch Ragnar Ache besser ins Spiel gefunden. „Wir haben zu Beginn der zweiten Halbzeit eine gute Torchance gegen uns gehabt, die wir mit einem guten Torhüter dann auch wieder bereinigen können“, sagte der Kölner Coach. „Dann haben wir mit dem Freistoß vermeintlich das Spiel auf unsere Seite gezogen, aber dann kommt die Psyche dazu. Denn dann hast du auf einmal etwas zu verlieren.“ Und genau in diesem Moment traf Vieira und machte dem HSV für mehr als sechs Minuten Hoffnung auf einen Anschlusstreffer. „Glücklicherweise war diese Entscheidung dann auf unserer Seite“, sagte Kwasniok. „Das gibt dir vermeintlich noch mal ein bisschen Auftrieb. Dem war aber nicht so.“

Tatsächlich war in dieser Phase der Gast stärker und kämpfte um den Anschluss. Der sehr agile Jean-Luc Dompé nutzte die zaghafte Verteidigung von Jakub Kaminski mit einem schicken Schlenzer dann doch zum 2:1. „Hamburg war in dem Moment schon die bessere Mannschaft und ich glaube, die äußeren Faktoren, die externen Faktoren waren heute komplett auf unserer Seite“, fuhr Kwasniok fort. Und damit meinte der Kölner Trainer nicht nur das zurückgenommene Tor von Vieira. Vielmehr die wohl Spiel entscheidenden Szenen, die gerade auf Hamburger Seite für viel Unmut sorgten. Der gerade erst eingewechselte Immanuel Pherai zog gegen Denis Huseinbasic ein taktisches Foul sah Gelb, um keine 60 Sekunden später ungestüm in Kristoffer Lund auszurutschen. Auch, wenn keine Absicht darin lag, der Platzverweis ging dennoch in Ordnung. „Der Spieler geht mit hoher Intensität in den Zweikampf, spielt nicht den Ball und grätscht mit hohem Tempo in die Beine seines Gegenspielers“, erklärte Schiedsrichter Schlager später.

„Das war schon beachtlich“

Vier Minuten später sah auch Vieira die Ampelkarte, das genau fünf Minuten nach der ersten Verwarnung. Schlager erklärte, dass er dem Mittelfeldspieler mehrfach darauf hingewiesen habe, die Beschwerden zu unterlassen. Irgendwann sei eine Grenze erreicht gewesen. Mit zwei Mann mehr ergaben sich mehr Räume. Der FC profitierte von den externen Faktoren. „Das hatten wir gegen Dortmund nicht, das hatten wir gegen den FC Bayern nicht. Die brauchst du aber, um Spiele in der Bundesliga zu ziehen“, sagte der Trainer. „In Summe habe ich das Gefühl gehabt, dass der liebe Gott gedacht hat, was einfach bei den letzten zwei Spielen nicht der Fall war, das gibt man euch heute zurück. Spätestens mit der zweiten Gelb-Roten Karte wurde es dann ein wenig leichter.“ Doch der HSV gab sich auch weiterhin nicht auf und hätte durch Nicolai Remberg beinahe den Ausgleich erzielt, aber Marvin Schwäbe war zur Stelle.

„Was der HSV dann auch mit Minus zwei Mann abgeliefert hat, das war schon beachtlich“, lobte auch der Kölner Coach. „In der Phase, als der HSV zwei Rote Karten bekommen hat, waren wir zu passiv. Sie hatten mehrere Torchancen, was mit zwei Mann weniger nicht sein kann“, fand auch Ragnar Ache. Doch Schwäbe parierte eben, machte dann das Spiel mit einem starken Abwurf schnell und ebnete damit die Vorentscheidung. Jakub Kaminski legte Said El Mala in der Nachspielzeit das 3:1 auf, bevor dieser sich nur zwei Minuten später revanchierte. Und somit kletterten die Kölner auf Platz sieben und bleiben damit auch am neunten Spieltag ein Team der oberen Tabellenhälfte. „Der erste Blick geht nach jedem Spiel eben auf die Distanz und Differenz zu den Nicht-Abstiegsplätzen. Wir haben jetzt aktuell acht Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und unsere Aufgabe ist es, im nächsten Spiel zu versuchen diesen mindestens eben aufrechtzuerhalten und nach Möglichkeit, um die Menschen auch hier in Köln glücklich zu machen, vielleicht auch etwas ausbauen zu können.“


4:1-Erfolg! Der 1. FC Köln ringt den Hamburger SV nieder

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln nach dem Treffer von Florian Kainz
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4:1-Erfolg! Der 1. FC Köln ringt den Hamburger SV nieder

Der FC hat den vierten Sieg der laufenden Spielzeit eingefahren und das Duell der Aufsteiger für sich entschieden. Der 1. FC Köln gewinnt gegen den HSV 4:1. Damit klettern die Geißböcke auf Rang sieben.

Es war ein hartes Stück Arbeit, aber eins, das sich am Ende ausgezahlt hat. Der 1. FC Köln gewinnt gegen den HSV 4:1. Ragnar Ache, Florian Kainz, Said El Mala und Jakub Kaminski trafen für den FC. Jean-Luc Dompé hatte zwischenzeitlich verkürzt. Die Kölner profitierten aber auch von zwei Platzverweisen.

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Lukas Kwasniok wechselte gleich auf fünf Positionen und überraschte durchaus. Noch unter der Woche hatte der Kölner Trainer erklärt, Florian Kainz würde sicher irgendwann „reingeworfen“ werden. Nun war es soweit. Der Österreicher stand genauso in der Startelf wie Linton Maina und Denis Huseinbasic. Außerdem begann Cenk Özkacar in der Innenverteidigung und Marvin Schwäbe kehrte erwartungsgemäß in die Startelf zurück. Eric Martel übernahm wieder die Rolle in der zentralen Defensive. Said El Mala saß zunächst nur auf der Bank. Doch so überraschend die Nominierung von Kainz schien, so versuchte dieser, diese umgehend zu rechtfertigen. Zumindest gehörte der erste vielversprechende Abschluss dem Mittelfeldspieler (6.). Der FC gab weiterhin den Ton an. Unter anderem verfehlte Isak Johannesson das Tor mit einem direkten Freistoß aus 18 Metern (12.).

Ache und Kainz treffen für den FC

Und gerade als der HSV besser ins Spiel fand, leistete sich Albert Sambi Lokonga einen folgenschweren Stockfehler, Kainz witterte die Chance, lief alleine auf Daniel Heuer Fernandez zu, verpasste aber den richtigen Zeitpunkt. Der Versuch wurde von Luka Vuskovic geblockt, Maina nahm den zweiten Versuch, scheiterte aber ebenfalls. Der Ball landete bei Ragnar Ache, der sein Torkonto dann auch in der Bundesliga eröffnete (25.). Maina suchte kurz darauf den nächsten Abschluss, aber setzte zu hoch an (31.). Auf der anderen Seite brachte Rayan Philippe eine perfekte Flanke auf William Mikelbrencis, der aber seinen eigenen Mann anschoss (32.). Anschließend durfte sich auch Marvin Schwäbe bei einem Schlenzer von Ransford Königsdörffer auszeichnen (33.).

Auch Kainz probierte es nochmal aus der Distanz, aber setzte ebenfalls zu hoch an (34.). Genauso wie Maina aus der Box, der von Johannesson mit einem starken Steckpass eingesetzt wurde (42.). Es blieb zur Halbzeit bei der knappen Kölner Führung. Kwasniok musste schon zur Halbzeit wechseln, brachte Sebastian Sebulonsen für Joel Schmied. Und der Norweger fügte sich in der Innenverteidigung mit einem starken Ballgewinn ein. Sebulonsen übergab an Maina, der zwei Meter vor der Sechzehnerlinie von den Beinen geholt wurde. Den Freistoß nahm sich Kainz, der die Kugel in den Giebel schweißte (49.). Die Freude erhielt nur eine Minute später einen Dämpfer als Fábio Vieira aus der Distanz einnetzte. Zuvor hatte aber Rayan Philippe Martel mit dem Arm im Gesicht getroffen. Der Treffer wurde zurückgenommen (52.).

Dompé bringt den HSV zurück

Anschließend hätte Königsdörffer verkürzen können, traf aber nach einer Flanke den Ball nicht richtig. Das machte Jean-Luc Dompé mit einem schicken Schlenzer in den Winkel nach einer guten Stunde deutlich besser (61,). Der HSV war nun besser im Spiel, wollte den Ausgleich. Der Kölner Coach reagierte, brachte mit Dominique Heintz, Tom Krauß und Said El Mala drei neue Kräfte. Die Gäste gaben dennoch den Ton an. Und wieder zappelte der Ball im Netz von Marvin Schwäbe. Dieses Mal stand Rayan Philippe deutlich im Abseits, als er Vuskovic bediente (71.). Auf der anderen Seite wurde El Mala geschickt, der den hohen Ball aber nicht sauber verwerten konnte. Hamburg wollte viel, schwächte sich aber selbst. Immanuël Pherai stand noch keine zwei Minuten auf dem Platz, da musste der Offensivspieler schon wieder mit Gelb-Rot runter (79.).

Und nur vier Minuten später sah auch Vieira die Ampelkarte (83.). Der FC spielte nun in doppelter Überzahl. Der HSV spielte dennoch weiter nach vorne. Und ließ sich auskontern. Zunächst scheiterte El Mala noch an Heuer Fernandes. Dann machte Schwäbe das Spiel schnell mit einem Abwurf auf Kaminski, der legte quer zu El Mala, der nur noch einschieben musste (90.+7). Anschließend revanchierte sich der Torschütze und legte Kaminski das 4:1 auf (90.+9). Dabei blieb es. Am kommenden Samstag steht dann das Derby an.

1. FC Köln: Schwäbe – Özkacar, Martel, Schmied (46. Sebulonsen) – Lund, Huseinbasic, Johannesson (66. Heintz) Kaminski – Kainz (66. Krauß) – Ache, Maina (66. El Mala); Tore: 1:0 Ache (25.), 2:0 Kainz (49.), 2:1 Dompé (61.), 3:1 El Mala (90.+7), 4:1 Kaminski (90.+9) Gelbe Karten FC: Bülter; Gelb-Rote Karten: Pherai (79.), Vieira (83.).