Freiburg kontert Kölner Führung: Der FC unterliegt dem Sportclub 1:2

Der FC verliert gegen den SC Freiburg
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Freiburg kontert Kölner Führung: Der FC unterliegt dem Sportclub 1:2

Eine Woche nach dem wichtigen 2:1-Erfolg über Mainz mussten die Geißböcke einen kleinen Dämpfer einstecken. Der 1. FC Köln unterliegt in Freiburg 1:2. Dabei war der FC früh in Führung gegangen.

Kölns Trainer Lukas Kwasniok hatte ein schweres Spiel in Freiburg erwartet. Immerhin ist die Mannschaft von Julian Schuster seit dem 1. Spieltag zu Hause ungeschlagen. Und bleibt das auch. Der 1. FC Köln unterliegt in Freiburg 1:2. Durch ein Eigentor war Köln in Führung gegangen, doch noch vor dem Seitenwechsel drehte der Gastgeber die Partie.

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Schon am vergangenen Freitag hatte der Trainer angekündigt, möglicherweise wieder puzzeln zu müssen. Mit fünf Wechseln im Vergleich zur Vorwoche war es offenbar ein großes Puzzle. So stellte der Trainer zurück auf Viererkette und Doppelspitze. Für Cenk Özkacar, Eric Martel, Isak Johannesson, Said El Mala und den verletzten Jahmai Simpson-Pusey starteten Rav van den Berg, Kristoffer Lund, Tom Krauß, Jan Thielmann und erwartungsgemäß Ragnar Ache. Die ersten Abschlüsse hatten aber Linton Maina und Marius Bülter. Maina legte die Kugel am langen Pfosten vorbei (3.), Bülter wählte das falsche Stockwerk aus knapp 20 Metern (6.). Gerade als die Freiburger ein wenig das Spiel übernahmen, ging der FC in Führung. Eine scharfe Hereingabe von Maina netzte Max Rosenfelder ins eigene Tor ein (10.).

Matanović trifft kurz vor der Pause

Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Die Kölner Hintermannschaft klärte eine Offensivaktion der Freiburger nicht sauber genug. Yuito Suzuki kam an den Ball, steckte durch auf Derry Scherhant, der die Kugel über Schwäbe lupfte (11.). Freiburg gab zwar den Ton an, die besseren Chancen hatte aber der FC. Vor allem über den starken Maina, der unter anderem eine flache Hereingabe von Castro-Montes nicht richtig traf und neben das Tor spielte (18.). Auf der anderen Seite verpasste Igor Matanović eine Flanke von Matthias Ginter knapp (20.). Das hohe Anfangstempo flachte zunehmend ab. So war ein weiterer harmloser Versuch von Maina noch die beste Chance (38.). Auf der anderen Seite rettete Ache kurz vor der Halbzeit nach einer Ecke in höchster Not.

Den Treffer erzielten die Freiburger dennoch. Eine Flanke von Jan-Niklas Beste köpfte Matanović aufs Tor, der Ball wurde von Matthias Ginter „geklärt“, erneut zu seinem Stürmer, der aus kurzer Distanz zum 2:1-Halbzeitstand einschob (45.). Der FC kam mit Schwung aus der Kabine. Zunächst verfehlte Ache eine Flanke von Castro-Montes haarscharf, dann setzte der Stürmer einen weiteren Kopfball nach Hereingabe von Bülter über das Tor (48.). Der kam wiederum aus spitzem Winkel zum Abschluss, aber Lukas Kübler rettete (49.), ein weiterer Versuch stellte Noah Atubolu vor keine großen Probleme (52.). Doch die Kölner waren jetzt das bessere Team, hatten mehr Spielanteile und die besseren Chancen – allerdings ohne zählbaren Erfolg.

Schwäbe pariert den Elfmeter

Den hätte es dagegen fast auf der anderen Seite gegeben. Castro-Montes sprang die Kugel bei einem Schuss von der Hüfte an den Arm. Bastian Dankert entschied auf Strafstoß – eine mehr als harte Entscheidung. Doch Schwäbe hielt gegen Matanović (65.). Der FC mühte sich weiter in der Vorwärtsbewegung, suchte den Schlüssel, fand ihn lange nicht. Auch nicht durch die Einwechslung von Said El Mala. Kwasniok wechselte für die Schlussphase auch noch sein Zentrum aus, brachte Martel und Isak Johannesson. Doch die nächste gute Möglichkeit hatte Beste, der nach einem Steckpass durch war. Schwäbe rettete erneut stark (80.). Köln wollte mehr, fand aber das Mittel im Schlussdrittel nicht.

Für die letzten Minuten kamen mit Luca Waldschmidt und Fynn Schenten zwei weitere Offensivkräfte. Doch gefährlich wurde der Kölner Angriff nicht mehr, es blieb beim 1:2. Bereits am Freitag geht es für die Kölner weiter. Dann steht das Heimspiel gegen Wolfsburg an.

1.FC Köln: Schwäbe – Lund (76. Johannesson), van den Berg (87 Schenten), Sebulonsen, Castro-Montes – Maina (87. Waldschmidt), Krauß (76. Martel), Kaminski, Thielmann (67. El Mala) – Ache, Bülter; Tore: 0:1 Rosenfelder (ET, 10.), 1:1 Scherhant (11.), 2:1 Matanović (45.); Gelbe Karten FC: Krauß, Castro-Montes; Besondere Vorkommnisse: Schwäbe pariert Elfmeter von Matanović


Mit Mut, den richtigen Umstellungen und „der Süd“ erzwingt der 1. FC Köln den Sieg

Ragnar Ache bejubelt seinen Siegtreffer gegen Mainz 05
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Mit Mut, den richtigen Umstellungen und „der Süd“ erzwingt der 1. FC Köln den Sieg

Nach acht Spielen konnte der FC mal wieder ein Erfolgserlebnis verbuchen. Nach einer schwachen ersten Hälfte brachte Lukas Kwasniok mit einem Dreier-Wechsel die Wende: Der 1. FC Köln erzwingt gegen Mainz sein Glück.

Nach einem Rückstand zeigte die Mannschaft von Lukas Kwasniok gegen Mainz Moral: Der 1. FC Köln erzwingt gegen Mainz 05 sein Glück. So können die Geißböcke dank Doppelpacker Ragnar Ache nach acht sieglosen Spielen wieder jubeln.

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Es gibt wohl kaum eine Szene, die besser zeigt, wie sehr die Geißböcke in der zweiten Hälfte gegen Mainz alles reinwarfen, als der Siegtreffer von Ragnar Ache. Luca Waldschmidts gute Ecke verlängerte Marius Bülter an den zweiten Pfosten. Dort lenkte zwar Danny da Costa den Ball zuerst ans Aluminium, aber Ache verwertete den Abpraller etwas glücklich mit dem Gesicht zum 2:1. Eine Szene, die gleich in mehrerlei Hinsicht eine enorme Symbolkraft hat: Zum einen, weil ausgerechnet der Neuzugang aus Kaiserslautern den Ball über die Linie drückte. Der Doppelpack war die Erlösung für den Angreifer nach seinem bislang schwierigen Start in Köln. „Als Stürmer werden wir immer nach Toren beurteilt. Wenn man keine Tore schießt, dann kommen gewisse Berichte, gewisse Sachen in die Welt. Und das macht natürlich auch ein bisschen was mit dem Selbstvertrauen, man zweifelt. Dann geht der in Heidenheim nicht rein. Dann denkt man nach. Jetzt mit den zwei Toren tut das natürlich sehr sehr gut“, so der 27-Jährige.

Zum anderen wegen der Art und Weise des Treffers: Der Angreifer erzwang mit wortwörtlich vollem Körpereinsatz das Glück der Kölner, das in den vergangenen Partien so oft gefehlt hatte. Außerdem sorgte ausgerechnet eine Standardsituation, sonst eine große FC-Schwäche auf beiden Seiten des Spielfeldes, für den ersten Dreier seit Anfang November. Und damit für Erleichterung bei Mannschaft und Verantwortlichen.

Schwache erste Hälfte

Dabei war die Leistung der Geißböcke in der ersten Hälfte noch deutlich schwächer als in der starken zweiten. Zwar hatten die Kölner einige Torannäherungen, wirklich zwingend wurden sie dabei aber nicht. Ganz anders als die Mainzer, die zumindest ein paar große Chancen hatten. Und eine nutzten sie im Anschluss an einen Einwurf in Person von Stefan Bell. Der Mainzer legte sich den Ball an Eric Martel vorbei und schloss mit Wucht unter die Latte ab. „In der ersten Halbzeit haben wir kaum Chancen zugelassen, aber eben auch wenig kreiert. Wir waren einfach zu passiv“, kritisierte Alessio Castro-Montes.

Und die Kölner konnten sich bei Keeper Marvin Schwäbe bedanken, dass sie zur Pause nicht schon höher zurücklagen. So parierte der Schlussmann unter anderem stark im Eins-gegen-Eins einen Abschluss von Silas. So gab es zur Pause schon einige Unmutsbekundungen von den Rängen. „Du hattest zum ersten Mal das Gefühl, dass die Jungs in ihrem Handeln nicht so richtig frei sind. Die ersten 20 bis 25 Minuten haben sie es schon versucht. Aber mit dem 0:1 hat man schon gemerkt, dass das Selbstvertrauen nicht mehr da war“ meinte Trainer Lukas Kwasniok.

Umstellungen zur zweiten Halbzeit zeigen Wirkung

In der Pause fand der Coach aber genau die richtigen Worte, um seine Schützlinge aufzubauen. „Wenn du dann mit Pfiffen in die Halbzeit verabschiedet wirst und dass dann auch irgendwie zu recht, dann gilt es in der Pause ruhig und sachlich zu bleiben. Vor allem wenn du das Gefühl hast, dass die Jungs Support brauchen“, so der Trainer. „Ich hatte nicht das Gefühl, dass sie nicht gewollt haben. Sie waren etwas gehemmt. Wir haben dann umgestellt und ihnen gesagt, dass sie mutig sein sollen. Doch wenn du ihnen von Mut erzählst, dann musst du auch selbst mutig sein.“ Also stellte Kwasniok um und vollzog zur zweiten Halbzeit gleich drei Wechsel. Mit den Einwechslungen von Kristoffer Lund, Tom Krauß und eben Ache stellte der Coach außerdem auf Viererkette um.

Genau die richtigen, mutigen Entscheidungen. Denn nach der Pause war der FC die deutlich aktivere Mannschaft – und kam endlich auch zu einigen großen Chancen. Besonders das Zusammenspiel von Ache und Bülter funktionierte in einigen Situationen hervorragend. „Nach dem Wechsel hatten wir nichts mehr zu verlieren und sind All-in gegangen. Wir haben alles reingeworfen und uns am Ende belohnt“, bewertete Castro-Montes die Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte. So erzwangen die Gastgeber letztendlich zuerst den Ausgleich, bei dem der Belgier eine schöne Vorlage lieferte, und kurz vor Schluss auch noch den Siegtreffer.

Erlösender Erfolg

Dabei fiel mit dem ersten Dreier nach acht sieglosen Spielen auch einiges von den Spielern ab. „Das war heute schon sehr erlösend. Im Stadion war es schon ein bisschen unruhig. Wir haben uns vorgenommen, weiterzumachen, alles zu geben, 120 % zu geben und zu probieren, das Spiel zu drehen und am Ende des Tages hat es auch geklappt“, erklärte etwa Ache. Und auch Marvin Schwäbe war ob des erkämpften Sieges erleichtert: „Wir sind natürlich gerade überglücklich, dass die lange Leidenszeit, wo wir natürlich alles gegeben haben und nicht belohnt wurden, heute ein Stück weit belohnt wurde. […] Wir wollten es unbedingt. Und es ist umso schöner, dass wir das dann auch zu Hause erleben durften.“

Während Kwasnioks Worte und Umstellungen zur Halbzeit daran einen maßgeblichen Anteil hatten, betonte der Coach selber nach Anpfiff noch einen anderen Faktor. „Ich hatte schon das Gefühl, dass die Süd heute das Spiel auf unsere Seite gezogen hat. Gerade in der zweiten Halbzeit haben sie nicht von uns gelassen und waren unser 12. Mann und haben das Stadion wieder zum Leben erweckt“, bedankte sich der Trainer bei den Fans, die ihn zuletzt auch kritisiert hatten. Um diese zumindest sportlich wieder zufrieden zu stellen, haben die Kölner jetzt einen Schritt gemacht. Mit viel Einsatz, mutigen Entscheidungen und am Ende dem nötigen Quäntchen Glück. Letzteres hatte die Mannschaft aber selber erzwungen und sich damit eben auch verdient.


Hat sich die Personalsituation so verändert? – das sagt Thomas Kessler zu Transfers beim 1. FC Köln

Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln
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Hat sich die Personalsituation so verändert? – das sagt Thomas Kessler zu Transfers beim 1. FC Köln

Jahmai Simpson-Pusey überzeugt bislang, gleich mehrere Spieler kehren in den kommenden Wochen zurück oder stehen jetzt wieder zur Verfügung. Die Personalsituation hat sich deutlich verbessert beim 1. FC Köln: Thomas Kessler spricht über mögliche Transfers.

Noch vor einigen Wochen schien es so, als müsste der FC gerade in der Defensive noch einmal dringend nachlegen. Die Situation hat sich aber grundlegend verändert beim 1. FC Köln: Thomas Kessler spricht nach dem 2:1-Erfolg gegen Mainz über mögliche Transfers.

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Merklich zufrieden gab sich Thomas Kessler in den Katakomben des Kölner Stadions, kurz nach dem 2:1-Erfolg gegen Mainz, als er über seinen letzten Neuzugang sprach. Kein Wunder, Jahmai Simpson-Pusey stand gegen die Rheinhessen zum dritten Mal in Serie in der Startelf und brachte zum dritten Mal in Serie eine gute Leistung. Der 20-Jährige hat längst die Antwort gegeben, ob er eine Soforthilfe für die Geißböcke sein kann. Er ist sie. Und auch deswegen stellt sich die Frage, ob der FC tatsächlich noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden will. Lukas Kwasniok hatte unter der Woche schon angedeutet, dass aus seiner Sicht nun keine Not mehr am Mann sei. Auch, weil mit Dominique Heintz und Joel Schmied gleich zwei Abwehrspieler in den kommenden Wochen wieder zurückkehren.

„Wir haben ein paar Sachen angestoßen“

Nun äußerte sich auch der Sportdirektor, der unmittelbar vor seiner Beförderung steht, zu möglichen Transfers. „Ich habe ja schon gesagt, dass es im Winter nicht so einfach ist, etwas zu finden, bei dem du direkt eine Qualitätserhöhung siehst“, sagte Kessler. „Wir werden nicht irgendwas machen, nur damit jemand sagt: ,oh toll, der hat drei neue Spieler geholt‘. Wir haben Jahmai verpflichtet, der sicherlich eher ein Talent ist als ein gestandener Spieler, aber einfach Qualitäten hat, die jetzt in den letzten drei Spielen gezeigt hat.“ Und weiter: „Wir schauen uns auf dem Markt einfach um, aber das bedeutet nicht, dass wir was machen müssen oder machen werden, sondern das heißt wir haben jetzt noch ja knapp zwei Wochen Zeit.“

Dennoch gab es in den vergangenen Wochen zahlreiche Spekulationen. Mit Sebastiaan Bornauw wurden Gespräche geführt, man war sich im Grunde schon einig. „Wir haben schon ein paar Sachen angestoßen. Aber wie gesagt, da hängt natürlich immer ein Club mit drin, der sagt, ich möchte den Spieler vielleicht doch nicht gehen lassen“, sagte Kessler. „Auch da gibt es in den ersten Wochen im neuen Jahr eine Entwicklung, wo der ein oder andere vielleicht dann doch wieder auf dem Spielzeit kommt. Deswegen haben wir unsere Hausaufgaben gemacht, trotzdem schauen wir sehr genau hin und dann gucken wir, was in den nächsten zwei Wochen passiert.“


Von Zweifeln bis zur Erlösung: Ragnar Ache befreit sich und den 1. FC Köln

Ragnar Ache und Said El Mala nach dem 2:1-Erfolg über Mainz
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Von Zweifeln bis zur Erlösung: Ragnar Ache befreit sich und den 1. FC Köln

Es hatte lange gedauert, doch am Samstagnachmittag gelang dem Stürmer der Kölner der Befreiungsschlag. Gleich zweimal traf der Angreifer und sicherte den Geißböcken mit seinem Doppelpack drei Punkte gegen den 1. FSV Mainz 05: Ragnar Ache wird zum Matchwinner beim 1. FC Köln.

Mit seinen beiden Toren verdoppelte der 27-Jährige seine bisherige Trefferquote der Saison. Viermal versenkte der Angreifer die Kugel nun im Kasten der Gegner. Am Samstag war der Doppelpack der Befreiungsschlag für die Kölner: Ragnar Ache wird zum Matchwinner beim 1. FC Köln.

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Viel unterschiedlicher hätten die Gefühlswelten wohl nicht sein können. Vor genau vier Wochen saß Ragnar Ache auf der Auswechselbank der Geißböcke, den Tränen mindestens nahe. Der Stürmer war nach einer knappen Stunde im Duell gegen Union Berlin ausgewechselt worden – das beim Stand von 0:0. In der Schlussphase trafen die Eisernen zum 1:0. Ache saß anschließend auf der Bank, musste offensichtlich von Jan Thielmann getröstet werden. 28 Tage später stand der Stürmer auf dem Rasen und flachste mit Said El Mala herum, machte ein Selfie mit seinem Offensivkollegen, wirkte glücklich. „Das war heute schon sehr erlösend“, sagte der Angreifer – nach seiner Gala. Denn der Stürmer avancierte mit zwei Treffern zum Matchwinner im Duell gegen Mainz.


„Ich freue mich einfach sehr für ihn“

Dabei war Ache erst zur Pause eingewechselt worden. Marius Bülter hatte den Vorrang erhalten. „Ich habe lange überlegt, ihn sogar von Beginn an auflaufen zu lassen. Aber ich habe schon das Gefühl gehabt, dass drei Mal zu starten in einer Woche vielleicht ein Tick zu viel ist“, sagte Lukas Kwasniok und erklärte, warum er in der Vergangenheit mit einem Stürmer agiert hatte. Nun aber der Versuch mit Bülter und Ache. „Das war eigentlich zum ersten Mal in dieser Saison möglich. Dadurch, dass wir hinten lagen, haben wir uns für diese Variante entschieden. Das hat super geklappt und wir hoffen, dass sie mir so in Zukunft öfter zur Verfügung stehen.“ Tatsächlich änderte sich mit der Einwechslung des Angreifers die Spieldynamik. Der FC war gegen die Rheinhessen fortan drückend überlegen und erspielte sich zahlreiche Torchancen.


Schon nach einer knappen Stunde machte sich die Einwechslung von Ache bezahlt. Der Stürmer stand bei einer perfekten Flanke von Alessio Castro-Montes genau richtig und wuchtete den Ball über die Linie. In der Schlussphase, als die meisten Fans bereits mit dem nächsten Remis rechneten, war der Angreifer erneut zur Stelle. Dieses Mal mit Glück und mit dem Gesicht, aber das störte wohl keinen der 50.000 Zuschauer. „Es ist natürlich schön, dass du heute so jemanden wie Ragnar hast, der dann so einen Impact auf das Spiel hat“, sagte Thomas Kessler. „Ich freue mich einfach sehr für ihn, weil ihm die beiden Tore auch guttun werden.“ Guttun, weil die vergangenen Wochen nicht immer einfach für den Stürmer waren.

So gab es gerade zu Jahresbeginn auch Gerüchte, dass Ache mit seinen Einsatzzeiten nicht sonderlich glücklich wäre. „Als Stürmer werden wir immer nach Toren beurteilt. Wenn man keine Tore schießt, dann kommen gewisse Berichte, gewisse Sachen in die Welt. Und das macht natürlich auch ein bisschen was mit dem Selbstvertrauen, man zweifelt“, sagte Ache. „Jetzt mit den zwei Toren tut das natürlich sehr sehr gut.“ Zumal der 27-Jährige seine Saisontore verdoppelt hat.


Einer überragt, andere fallen erstaunlich ab – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Mainz

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Einer überragt, andere fallen erstaunlich ab – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Mainz

Vor allem Dank einer starken zweiten Halbzeit hat der FC den Negativtrend gestoppt und einen Sieg eingefahren. Dabei überzeugten aber nicht alle Spieler – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz 05.

Die Geißböcke sind mit einem Sieg in die Rückrunde gestartet und haben sich so wieder Luft verschafft. Gegen schwache Rheinhessen blieben aber auch einige Akteure hinter den Erwartungen zurück. Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz 05.

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Starke Defensive

Einzelkritik Schwäbe

Marvin Schwäbe

Beim Powerschuss von Bell machtlos. Weltklasse aber gegen Silas, und stark gegen Tietz. Ließ sich von einem hohen Ball düpieren, als ihn die eigene Abwehr in Verlegenheit brachte, aber Johannesson war zur Stelle.


Cenk Özkacar Einzelkritik

Cenk Özkacar

Machte seine Sache auf der linken Seite recht ordentlich. Allerdings suchte Mainz den Weg meist über die rechte Seite. Starke Passquote (95%), ordentliche Zweikampfquote (55%). Fiel der Umstellung auf Viererkette zum Opfer.


Jahmai Simpson-Pusey Einzelkritik

Jahmai Simpson-Pusey

Organisierte einmal mehr erschreckend ruhig die Kölner Defensive. Starkes Stellungsspiel, hohe Passsicherheit, gut im Kopfball. Schickte früh El Mala mit einem starken Ball auf die Reise. Insgesamt ein überzeugender Auftritt – erneut!


Sebastian Sebulonsen, Einzelkritik 3-

Sebastian Sebulonsen

Stand wieder in der Innenverteidigung. Brachte mit einem unnötigen Fehlpass Martel in Verlegenheit, der sich damit den nächsten gelben Karton abholte. Viel zu zögerlich im Zweikampf gegen Silas, der aus bester Position aber vergab. Ansonsten ein solider Auftritt.


Einzelkritik Castro-Montes 2-

Alessio Castro-Montes

Hatte in der Defensive zunächst wenig zu tun. Suchte in der Offensive auch ab und an mit Flanken die Mitspieler, fand diese vor dem Wechsel selten. Die Flanke auf Ache war dagegen haargenau.


Isak Johannesson

Schwieriges Spiel für den Isländer. Johannesson versuchte, das Spiel zu ordnen und lenken – ohne Erfolg. Die Rettungsaktion auf der Linie war Gold wert. Doch so richtig viel wollte dem Mittelfeldspieler nicht gelingen. Zur Pause ausgewechselt.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Licht und Schatten im Mittelfeld

Einzelkritik Eric Martel 5

Eric Martel

Rotierte nach abgesessener Sperre auf die Sechs zurück. Holte sich nach schwachem Pass von Sebulonsen die sechste Gelbe Karte ab. Sah beim 0:1 durch Bell gar nicht gut aus. Blieb zur Pause in der Kabine.


Einzelkritik Linton Maina 4-

Linton Maina

Startete als rechter Schienenspieler und fügte sich umgehend mit zwei Stockfehlern ein, die aber folgenlos blieben. Versuchte mit Positionswechseln und Dribblings durchs Zentrum ins Spiel zu finden – vergebens.


Said El Mala Einzelkritik 4-

Said El Mala

Der erste Abschluss ging noch deutlich Richtung Tribüne. Beim zweiten Versuch schon näher dran. Ein Missverständnis führte zur ersten dicken Chance der Mainzer – der Pfosten rettete. Tauchte im Laufe des Spiels zunehmend ab. Schwacher Auftritt.


Jakub Kaminski Einzelkritik 3

Jakub Kaminski

Begann auf dem rechten Flügel, war aber eigentlich überall zu finden. Seine Abschlüsse im ersten Abschnitt waren zu harmlos. Seine Flanke auf Bülter nicht präzise genug. Und dennoch in Sachen Laufbereitschaft und Intensität wieder ein absolutes Vorbild.


Marius Bülter, Einzelkritik 3-

Marius Bülter

Ackerte von Beginn an und suchte die Zweikämpfe, wirkte dabei aber gerade im ersten Abschnitt nicht immer glücklich. Steigerte sich mit der Einwechslung von Ache. Hatte kurz nach dem Wechsel mehrfach die Chance auf den Ausgleich, scheiterte im Laufduell aus spitzem Winkel und nach einem Eckball mit einem Drehschuss. Verlängerte zum 2:1.


Tom Krauß Einzelkritik 2

Tom Krauß

Kam aufgrund einer Vorsichtsmaßnahme erst nach dem Wechsel. Veränderte dann aber die Spieldynamik entscheidend. Übernahm die Aufgabe, die man sich von Martel gewünscht hatte.


Einzelkritik Ragnar Ache

Ragnar Ache

Kam zur Pause, um der vordersten Reihe noch mehr Wucht zu verleihen. Rechtfertigte die Einwechslung schnell mit seinem Kopfballtreffer zum 1:1. Hätte direkt nachlegen können, vergab aus der Drehung. Nach einer Ecke erneut zur Stelle.


Kristoffer Lund - Einzelkritik 3-

Kristoffer Lund

Übernahm zur zweiten Halbzeit den linken Part der Viererkette. Wirkte nicht immer sattelfest. Hatte aber auch nicht besonders viel zu tun.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben.


Doppelpacker Ache trifft nach Ecke: Der 1. FC Köln bezwingt Mainz und verschafft sich Luft

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln nach dem Tor von Ragnar Ache
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Doppelpacker Ache trifft nach Ecke: Der 1. FC Köln bezwingt Mainz und verschafft sich Luft

Der FC kann doch noch Spiele gewinnen und das sogar nach einem Standard-Treffer: Der 1. FC Köln bezwingt Mainz 2:1. Matchwinner wird Ragnar Ache nach einem Doppelpack.

Die Serie ohne Sieg ist beendet, der FC kann doch noch gewinnen und das sogar nach einem Eckball-Treffer. Der 1. FC Köln bezwingt Mainz 2:1. Ragnar Ache war für die Geißböcke gleich doppelt erfolgreich.

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Der Kölner Coach hatte angekündigt, die richtige Balance zwischen frischen Beinen und dem Flow der Startelf vom Mittwoch zu finden. Und das bedeutete vier Umstellungen im Vergleich zum Bayern-Spiel. So kehrte erwartungsgemäß Eric Martel zurück in die Anfangsformation. Zudem spielte Isak Johannesson für Tom Krauß, Alessio Castro-Montes für Kristoffer Lund und Marius Bülter für Ragnar Ache. Auch Jan Thielmann saß zunächst auf der Bank. In der Offensive agierten Said El Mala und Jakub Kaminski auf den Flügeln. Doch die ersten Aktionen ergaben sich durch lange Bälle. So schickte Jahmai Simpson Pusey Shootingstar El Mala auf die Reise, doch der 19-Jährige wählte das falsche Stockwerk (5.). Auch Jakub Kaminski gab von der Sechzehnerlinie einen ersten Versuch ab, verfehlte das Tor aber ebenfalls (9.).

Bell hat es viel zu leicht

Genauso wie erneut El Mala nach Flanke von Bülter (11.). Der FC war in der Anfangsphase am Drücker, Mainz benötigte eine gute Viertelstunde, um ins Spiel zu finden. Und wie: Ein Missverständnis im Kölner Aufbauspiel sorgte für mächtig Unruhe. Mainz marschierte erstmals durch die Box, doch der Versuch von Kacper Potulski trudelte nur an den Pfosten (19.). Die Kölner taten sich im Spielaufbau zunehmend schwerer. Maina probierte es mal aus der Distanz, aber eher harmlos (27.). Und dennoch fiel das Gegentor aus dem Nichts. Nach einem Einwurf ließ Stefan Bell Martel viel zu einfach stehen und drosch die Kugel unter die Latte ins Tor (29.). Und Mainz wollte nachlegen. Philip Tietz wurde auf die Reise geschickt. Schwäbe hielt den Distanzschuss sicher (32.). Auf der anderen Seite verpasste Bülter eine Flanke von Kaminski nur knapp (33.).

Dann war es einmal mehr Schwäbe, der sein Team im Spiel hielt. Nach einem langen Ball war Stürmer Silas alleine durch, doch der Kölner Keeper packte einen ganz starken Reflex aus. Drei Minuten später hatte der Torhüter allerdings Glück, dass Johannesson noch auf der Linie stand. Silas versuchte es aus gut 25 Metern mit einem hohen Ball und düpierte Schwäbe, doch der Isländer war zur Stelle (39.). Auch die Kölner probierten es nochmal, dem Kopfball von Bülter nach einer Flanke aus dem Halbfeld fehlte aber jeglicher Druck. Die Kölner hatten in der Phase wieder mehr Spielanteile, wirklich gefährlich wurden die Geißböcke aber nicht. So ging es mit dem 0:1 und einigen Pfiffen in die Kabine, die waren aber wohl auch Schiedsrichter Felix Zwayer geschuldet, der einen Angriff der Kölner abpfiff.

Ache mit dem Kopf zur Stelle

Kwasniok reagierte zur Pause, brachte mit Tom Krauß, Ragnar Ache und Kristoffer Lund drei neue Spieler, stellte zudem um auf Viererkette. Und die erste Möglichkeit gehörte den Geißböcken. Kaminski spielte einen cleveren Schnittstellenpass, Bülter scheiterte aus spitzem Winkel (49.). Auch nach einer Ecke kam der Angreifer aus der Drehung zum Abschluss, verfehlte das Gehäuse aber knapp (55.). Besser machte es Ache nach einer starken Flanke von Castro-Montes. Der Stürmer stand genau richtig und wuchtete den Ball mit dem Kopf ins Tor (57.). Der FC war jetzt am Drücker, wollte mehr. Unter anderem erneut durch Ache, der einen Dropkick knapp neben das Tor setzte (65.). Weitere Abschlüsse von Bülter blockte die Mainzer Abwehr oder hielt Daniel Batz im Mainzer Kasten.

Der FC drückte, der Gast lauerte auf Konter. Und wieder war es Schwäbe, der den FC im Spiel hielt. Armindo Sieb scheiterte aus gut 15 Metern am Kölner Keeper (81.). Auf der anderen Seite brachen die Kölner dann mit zwei Serien. Ausgerechnet nach einer Ecke war Ache erneut zur Stelle und drückte den Ball über die Linie (85.). Der FC spielte weiter nach vorne, ließ keinen großen Druck mehr zu und verdiente sich drei wichtige Zähler. Am kommenden Sonntag sind die Geißböcke zu Gast beim SC Freiburg.

1.FC Köln: Schwäbe – Özkacar (46. Lund), Simpson-Pusey, Sebulonsen, – Castro-Montes (83. Thielmann), Johannesson (46. Krauß), Martel (46. Ache), Maina (73. Waldschmidt) – El Mala, Bülter, Kaminski; Gelbe Karten FC: Martel, El Mala, Bülter; Tore: 0:1 Bell (29.), 1:1 Ache (57., 85.)


Gute Bilanz unter, aber nicht die beste Erinnerung: Felix Zwayer pfeift den 1. FC Köln gegen Mainz

Felix Zwayer hat schon viele Spiele des 1. FC Köln gepfiffen
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Gute Bilanz unter, aber nicht die beste Erinnerung: Felix Zwayer pfeift den 1. FC Köln gegen Mainz

Am Samstag empfängt der FC den 1. FSV Mainz zum Rückrundenauftakt. Der Schiedsrichter ist für den FC kein Unbekannter. Im Gegenteil: 31 Mal leitete der Unparteiische eine Begegnung der Kölner. Felix Zwayer pfeift den 1. FC Köln gegen Mainz.

Bereits zum 32. Mal wird Dr. Felix Zwayer am Samstag eine Begegnung der Kölner leiten. Die Bilanz ist eigentlich gut, doch es gibt auch negative Erfahrungen. Felix Zwayer pfeift den 1. FC Köln gegen Mainz.

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Eigentlich war der FC hochfavorisiert – trotz einer mehr als durchwachsenen Spielzeit. Doch gerade durch die späte Trainerentlassung und den Wechsel auf Friedhelm Funkel erlebten die Geißböcke im Mai 2021 einen sportlichen Aufschwung. Gegen Holstein Kiel schien im Hinspiel der Relegation ein Erfolg also doch sehr realistisch. Doch der FC tat sich gegen den damaligen Zweitligisten schwer. Und erschwert wurde die Begegnung für die Geißböcke auch durch zwei zumindest streitbare Situationen, in denen Dr. Felix Zwayer nicht gerade zu Gunsten den Kölner entschied. So gab der Unparteiische ein Tor von Jonas Hector nicht. Der Linksverteidiger soll beim Sprung zum Kopfball gefoult haben. Zudem wurde Ondrej Duda brutal von den Beinen geholt. Einen möglichen Platzverweis gab es nicht. Dass der FC die Begegnung vor allem aufgrund eines schlechten Spiels 0:1 verlor, steht allerdings außer Frage.

Positive Bilanz

Grundsätzlich kommen die Kölner unter Zwayer auf eine extrem positive Bilanz. Von den 31 Begegnungen unter der Leitung des Schiedsrichters gewannen die Kölner 15, verloren nur fünf. Zwischenzeitlich blieb der FC aber drei Mal in Serie erfolglos, alle Begegnungen in der Spielzeit 23/24. Zuletzt gab es einen 1:0-Erfolg über die TSG Hoffenheim. Drei Mal schickte Zwayer einen Kölner Spieler mit der Ampelkarte vom Platz, erst einmal einen Gegner mit glatt Rot. Zudem sprach der Schiedsrichter den Kölner Gegnern drei Elfmeter zu. Fast schon legendär: Vor etwas mehr als zwei Jahren entschied Zwayer zwei Mal auf Strafstoß für Karlsruhe und das innerhalb von vier Minuten. Beide vergab Dirk Orlishausen. Der FC gewann 2:1.

Es ist die dritte Begegnung zwischen Köln und Mainz, die der Immobilienkaufmann leitet. Vor 14 Jahren in gab es in Köln ein 1:1, vor fünf Jahren gewann der FC bei den Rheinhessen 1:0. 27 Mal pfiff der 44-Jährige Partien der 05er und die Bilanz fällt negativ aus. 14 Begegnungen verloren die Mainzer, gewannen „nur“ sieben. Drei Mal schickte Zwayer einen Mainzer Spieler frühzeitig vom Platz. Im Mai vergangenen Jahres leitete der Schiedsrichter das Europa-League-Endspiel zwischen Tottenham und Manchester United.


Schwächen in der Offensive, rustikale Spielweise – Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz

Viel zu tun hatte die Kölner Defensive im Hinspiel
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Schwächen in der Offensive, rustikale Spielweise – Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz

Drei Tage nach der Niederlage gegen den FC Bayern München steht für den 1. FC Köln das erste Spiel der Rückrunde auf dem Programm. Am Samstagnachmittag empfängt das Team von Trainer Lukas Kwasniok Mainz 05 im heimischen Stadion. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz.

Nach dem 1:3 gegen den FC Bayern München geht es für den FC bereits am Samstag gegen Mainz weiter. Zum Start der Rückrunde würden die Kölner das Ergebnis aus dem Hinspiel unterschreiben. Am ersten Spieltag gewann der FC durch einen späten Treffer von Marius Bülter bei den 05ern. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz.

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Form: Die Rheinhessen blicken auf eine sehr enttäuschende Hinrunde zurück. Aufgrund dieser trennten sich die Mainzer Anfang Dezember von Trainer Bo Henriksen. Im ersten Spiel nach dem Aus des Dänen, mussten sich die 05er Borussia Mönchengladbach mit 0:1 geschlagen geben. Nur wenige Tage nach der Pleite gegen die Fohlenelf präsentierte Mainz Urs Fischer als neuen Cheftrainer. Und unter dem Schweizer sind die Mainzer noch ungeschlagen. In der Liga holten die Rot-Weißen unter Fischer in den ersten drei Spielen gegen Bayern, Pauli und Union drei Unentschieden und konnten unter dem ehemaligen Union-Trainer in der Conference League einen Zähler in Posen sowie einen Sieg gegen Samsunspor einfahren. Unter der Woche gelang Mainz im Heimspiel mit einem umkämpften 2:1 der erst zweite Liga-Sieg. Aktuell stehen die 05er mit zwölf Punkten auf dem Relegationsplatz.

Offensive, Defensive

Schwächen in der Offensive: Mit erst 17 eigenen Toren stellt Mainz mit dem Hamburger SV die drittschlechteste Offensive der Liga. Nur Heidenheim mit 16 und Pauli mit 14 Toren zeigen sich noch harmloser vor dem gegnerischen Kasten.

Stark in der Luft: Mainz ist die beste Mannschaft in Kopfballduellen. In den bisherigen 17 Ligaspielen gewannen die Jungs von Trainer Urs Fischer bereits 432 Duelle in der Luft. Der FC steht in dieser Statistik mit 366 gewonnenen Duellen auf dem dritten Platz.

Viele Flanken: Die 05er schlugen in dieser Saison hinter dem VfB Stuttgart die zweitmeisten Flanken der Liga. Insgesamt probierten es die Rot-Weißen 192-mal mit einer Hereingabe.

Viele Karten: Das Team von Trainer Urs Fischer sah in dieser Saison 41 Karten und damit hinter Augsburg die zweitmeisten aller Bundesligisten. Davon waren es 36 Verwarnungen, eine Gelb-Rote Karte und ganze vier glatt Rote Karten.

Im Fokus

Nadiem Amiri geht bei den Mainzern als Führungsspieler voran. Der ehemalige Leverkusener hatte in der vergangenen Spielzeit einen enormen Anteil an der Qualifikation für die Conference League. In dieser Saison kam der 29-Jährige zu Saisonbeginn nicht an sein Leistungsniveau heran. Im neuen Jahr scheint der Mittelfeldspieler wieder an seine Qualität anknüpfen zu können. Sowohl beim Spiel bei Union Berlin als auch im Heimspiel erzielte Amiri jeweils einen Treffer und hatte somit seinen Anteil daran, dass Mainz aus diesen beiden Partien vier Zähler einfuhr. Die Stärken des unangefochtenen Stammspielers liegen vor allem im Spiel mit dem Ball sowie bei den Standards.


3-3-2-2-System

Formation: Trainer Urs Fischer hat seine Mannschaft in den ersten beiden Spielen des neuen Jahres in einem 3-3-2-2-System auflaufen lassen. Zwischen den Pfosten ist aktuell Daniel Batz gesetzt. Vor dem Schlussmann haben sich Dominik Kohr, Stefan Bell und Danny da Costa festgespielt. Auf den beiden Schienenpositionen haben zurzeit Nikolas Veratschnig und Silvan Widmer die Nase vorn. Im Zentrum stellt Kaishu Sano die alleinige Sechs. Vor dem Japaner bilden Jae-Sung Lee und Nadiem Amiri eine Doppelzehn. In der Spitze hat Winterneuzugang Phillip Tietz seinen Platz sicher. Neben dem ehemaligen Augsburger wechselten sich in den ersten beiden Spielen Benedict Hollerbach und Armindo Sieb ab. Mainz setzt unter Fischer zunächst auf eine kompakte Defensive. Dabei machen die Mainzer das Zentrum dicht und versuchen, den Gegner auf den Außen zu halten.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok: „In Bezug auf das Ergebnis ist es das schwierigste Spiel, in Bezug auf die Motivation und einen Überraschungseffekt das einfachste. Die Aufgabe ist unheimlich schwierig, weil die Bayern samt Trainer aktuell mit einem wahnsinnigen Mindset an jedes Spiel herangehen. 16 Mannschaften haben es bislang versucht, die Bayern zu schlagen und keiner hat es geschafft. Es gab einige Teams, die sie über einige Zeit ärgern konnten, dazu zählen auch wir im Pokalspiel. Wir wissen, dass es eine Challenge wird.“

Urs Fischer: „Seit dem Urs Fischer übernommen hat, ist die Handschrift klar. Viel über Körperlichkeit, stabile Defensive, gutes Umschaltspiel – das werden sie auch gegen uns beibehalten. Sie haben eine gute Stabilität gefunden. Sie sind schwer zu schlagen.“

Mögliche Aufstellung Mainz: Batz – Kohr, Bell, Potulski – da Costa, Sano, Widmer – Amiri, Lee – Tietz, Nordin


Wechsel bestätigt: Das sagen Florian Dietz und Thomas Kessler

Florian Dietz soll im Fokus von Schweinfurt stehen?
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Wechsel bestätigt: Das sagen Florian Dietz und Thomas Kessler

Der FC hat den ersten aussortierten Spieler abgegeben. Es gibt einen weiteren Abgang beim 1. FC Köln: Florian Dietz wechselt zum SSV Jahn Regensburg. Das sagen Florian Dietz und Thomas Kessler.

Es hatte sich am Morgen schon angedeutet, nun ist es offiziell. Es gibt einen weiteren Abgang beim 1. FC Köln: Florian Dietz wechselt zum SSV Jahn Regensburg. Das sagen Spieler und die sportliche Leitung der Kölner.

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Nun ist es also offiziell: Florian Dietz verlässt den FC nach fünf Jahren. „Die Zeit beim FC war sehr besonders für mich. Für Köln in der Bundesliga und in der Conference League aufzulaufen, war mein bisheriges Karrierehighlight“, sagte Dietz. Tatsächlich war der Stürmer unter Steffen Baumgart aus der U21 hchgezogen worden und kam im europäischen Wettbewerb zum Einsatz. „Ich bin dankbar, hier diese Möglichkeit bekommen zu haben. Jetzt war klar, dass es sportlich für mich beim FC nicht weitergeht. Deshalb habe ich mich für den Wechsel nach Regensburg entschieden und freue mich auf meine neue Herausforderung. Dem gesamten FC wünsche ich eine erfolgreiche Saison in der Bundesliga.“ Der FC hat damit den ersten Spieler offenbar von der Payroll bekommen.

Neuer Anlauf beim Jahn

„Wir haben im Sommer sehr offene Gespräche mit Florian geführt und ihm dabei aufgezeigt, dass es für ihn beim FC schwer sein wird, auf Einsatzzeiten zu kommen und für den Spieltagskader berücksichtigt zu werden“, sagte Thomas Kessler. „In der gemeinsamen Abwägung war schnell klar, dass ein Wechsel für seine weitere Laufbahn der richtige Schritt ist.“ Dietz war schon zu Beginn der Vorbereitung von den Kölner Verantwortlichen aussortiert worden, war auch nicht mit nach Bad Waltersdorf ins Trainingslager in der Steiermark gereist. Der Abschied war also nur eine Frage der Zeit. Allerdings gab es lange keinen Abnehmer für den Angreifer. In der vergangenen Spielzeit war der Stürmer an den SCR Altach nach Österreich verliehen worden.

Dietz hatte in der Zeit beim FC immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen unter anderem mit einem Kreuzbandriss, der ihn lange beschäftigt hat. „Besonders imponiert hat mir, wie Florian im Laufe seiner Karriere immer wieder mit Rückschlägen umgegangen ist und sich dabei stets kompromisslos in den Dienst der Mannschaft gestellt hat. Mit dem SSV Jahn Regensburg hat er einen ambitionierten Verein gefunden, bei dem er seine Stärken einbringen kann. Für seinen Einsatz im FC-Trikot danken wir ihm herzlich und wünschen ihm für die kommenden Aufgaben sportlich wie persönlich nur das Beste“, sagte FC-Sportdirektor Thomas Kessler. 


1. FC Köln gibt Florian Dietz an Regensburg ab

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1. FC Köln gibt Florian Dietz an Regensburg ab

Offenbar rutscht der erste aussortierte Spieler von der Payroll des 1. FC Köln: Florian Dietz wechselt wohl zu Jahn Regensburg. In der 3. Liga will der Angreifer seiner Karriere wieder Schwung verleihen.

In der vergangenen Spielzeit spielte Sargis Adamyan für den Jahn, nun kommt wohl ein anderer Stürmer vom 1. FC Köln: Florian Dietz wechselt wohl zu Jahn Regensburg. Das berichtet die „Bild“.

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Der FC hat den ersten Spieler offenbar von der Payroll bekommen. Wie die „Bild“ am Dienstagmorgen berichtet, verlässt Florian Dietz die Geißböcke und wird sich Jahn Regensburg anschließen. Ausgerechnet jenem Verein, an den Sargis Adamyan in der vergangenen Spielzeit ausgeliehen war. Dietz war schon zu Beginn der Vorbereitung von den Kölner Verantwortlichen aussortiert worden, war auch nicht mit nach Bad Waltersdorf ins Trainingslager in der Steiermark gereist. Der Abschied war also nur eine Frage der Zeit. Allerdings gab es lange keinen Abnehme für den Angreifer. Dietz war schon in der Vorsaison von Gerhard Struber aus dem Kader gestrichen worden, es folgte eine Leihe zum SCR Altach nach Österreich. Der Stürmer hatte wie Sargis Adamyan und Steffen Tigges vergeblich auf den Durchbruch beim FC gehofft.

Neuer Anlauf beim Jahn

Umso erstaunlicher, dass der Vertrag des Angreifers im vergangenen Sommer dann noch einmal verlängert wurde. Dietz war unter Steffen Baumgart in den Profi-Kader aufgerückt. Mehrere Verletzungen hatten den Angreifer immer wieder zurückgeworfen. Zuletzt standen ein Wechsel zum 1. FC Schweinfurt sowie eine Verpflichtung des MSV Duisburg im Raum, daraus wurde aber nichts. Nun zieht es den Stürmer offenbar in die Oberpfalz. Regensburg hat bislang einen durchwachsenen Saisonauftakt hingelegt. Der Jahn verlor zu Beginn der Saison drei Pflichtspiele in Folge, darunter das Pokal-Aus gegen den FC. Am vergangenen Samstag gab es den ersten Saisonerfolg gegen Schweinfurt. Für Sargis Adamyan sowie die drei weiteren aussortierten Spieler gibt es zwar Angebote, aber noch keine Lösung, wie es weitergeht. Die Zeit rennt. Thomas Kessler bleiben für die kommenden Kaderentscheidungen nur noch sieben Tage. Dann schließt das Transferfenster.