1. FC Köln springt nach überragender erster Halbzeit auf Platz zwei

Jubelnde Spieler beim Duell des 1. FC Köln gegen den 1. FC Nürnberg
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1. FC Köln springt nach überragender erster Halbzeit auf Platz zwei

Der FC baut seine Serie weiter aus: Der 1. FC Köln gewinnt gegen den 1. FC Nürnberg 3:1, bleibt damit auch im achten Pflichtspiel in Serie ungeschlagen und springt vor allem auf Platz zwei. Gegen den Club trafen Damion Downs, Florian Kainz und Denis Huseinbasic für den FC, auf der anderen Seite war ausgerechnet Jens Castrop erfolgreich.

Der FC fährt als Tabellenzweiter, punktgleich mit Spitzenreiter Elversberg, am kommenden Sonntag zum 1. FC Kaiserslautern. Der 1. FC Köln gewinnt gegen den 1. FC Nürnberg nach einer überragenden ersten Halbzeit 3:1. Schon früh brachte Damion Downs den FC in Führung, Florian Kainz per Strafstoß und Denis Huseinbasic erhöhten noch vor dem Wechsel, das Tor von Jens Castrop brachte die Kölner nicht mehr in Bedrängnis.

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Gerhard Struber nahm im Vergleich zum 1:0 gegen Regensburg nur eine Veränderung vor. Und das notgedrungen. Für den verletzten Tim Lemperle rotierte Damion Downs in die Anfangsformation. Der Kölner Coach sagte bereits vor der Begegnung, dass den Ausfall des Toptorjägers die gesamte Mannschaft auffangen müsse. Und das tat das Team. Zunächst war es dann „Rohdiamant“ Downs, der früh netzte. Dominique Heintz spielte den Ball aus der eigenen Hälfte in die Tiefe. Downs nahm sich die Kugel, zog ins Zentrum und visierte die kurze Ecke an: 1:0 (6.). Der FC war richtig gut im Spiel, kontrollierte das Geschehen und setzte nach. Wieder schickte Heintz den Stürmer mit einem langen Ball, wieder setzte sich Downs gut durch und wurde im letzten Moment von den Beinen geholt. Schiedsrichter Robin Braun entschied auf Strafstoß. Florian Kainz verwandelte vom Punkt sicher (17.).

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FC dreht auf, Castrop verkürzt

Erst nach und nach kam der Club besser in die Begegnung. Unter anderem kam Mahir Emreli in der Box komplett blank aus zehn Metern zum Abschluss, doch Marvin Schwäbe war zur Stelle (19.). Auch Jeltsch kam ungehindert von der linken Seite zur Flanke, die Kugel durchquerte die Box und Leart Pacarada hielt gerade noch so den Fuß hin (29.). Der Club drehte in dieser Phase so richtig auf und der FC gab die passende Antwort. Der stark aufspielende Kainz schickte Downs, der Stürmer legte quer und Denis Huseinbasic dem Keeper die Kugel durch die Beine (31.). Nürnberg gab sich nicht auf. Unter anderem musste Schwäbe gegen Tzimas parieren (38.). Doch der FC war weiterhin gefährlicher. Einen Pass von Thielmann verpasste Kainz nur um Millimeter (38.). Nach einer Ecke legte Timo Hübers Huseinbasic den Ball vor die Füße, doch Nürnbergs Reichert war schneller (40.).

Klose stellte schon zur Halbzeit um, brachte mit Florian Flick einen Sechser für Stürmer Emreli. Doch der FC gab auch weiterhin den Ton an und wollte offenbar mehr. Linton Maina, Dejan Ljubicic und Downs probierten es im Sechzehner, wurden aber geblockt. Nach einem Freisoßt aus dem Halbfeld zog auch Heintz aus der Distanz ab, verzog aber zu deutlich (51.). Der FC war weiterhin souverän und suchte den Weg nach vorne. Das Tor fand aber der Gegner. Und da ausgerechnet der Ex-Kölner Jens Castrop. Nach einem tollen Doppelpass zog der U21-Nationalspieler ab, Schwäbe konnte den Ball nicht entscheidend parieren, sah bei dem Flatterball aber auch nicht besonders glücklich aus (59.). Nürnberg steigerte sich, witterte nun die Chance. Unter anderem suchte erneut Castrop den Abschluss aus der Box, traf aber nur das Außennetz (67.).

Keine Gefahr mehr in der Schlussphase

Auf der anderen Seite probierte es nochmal Kainz aus 17 Metern, doch der Schuss kam zu zentral und Reichert musste nur zupacken (72.). Gerhard Struber brachte für die Schlussphase gleich vier weitere frische Kräfte. Unter anderem wurden mit Mark Uth, Luca Waldschmidt und Steffen Tigges gleich mehrere Offensivkräfte gebracht. Doch so richtig gefährlich wurden die Kölner nicht mehr. Auf der anderen Seite war aber auch beim Gegner nicht mehr viel drin. Der FC klettert durch den Erfolg weiter nach oben, bleibt im achten Spiel in Folge ungeschlagen. Am kommenden Sonntag fährt der FC also auf einem Aufstiegsplatz zum letzten Spiel des Jahres zum 1. FC Kaiserslautern.


FC: Schwäbe – Heintz (80. Bakatukanda), Martel, Hübers – Pacarada, Ljubicic, Huseinbasic, Thielmann (58. Castrop) – Kainz (80. Uth), Maina – Downs – Tore: 1:0 Downs (6.), 2:0 Kainz (17., FE), 3:0 Huseinbasic (31.), 3:1 Castrop (59.)


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Struber muss erneut umbauen – So könnte der FC gegen Nürnberg starten

Gerhard Struber beim Training des 1. FC Köln
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Struber muss erneut umbauen – So könnte der FC gegen Nürnberg starten

Am Sonntagmittag empfängt der FC den 1. FC Nürnberg. Gegen den Tabellenzwölften wollen die Geißböcke nachlegen. FC-Trainer Gerhard Struber wird erneut umstellen müssen. Julian Pauli und Tim Lemperle fallen aus beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Nürnberg starten.

Je nach Ausgang des Duells zwischen dem Tabellenführer Paderborn und Magdeburg, könnte der FC mit einem Sieg gegen Nürnberg die Tabellenspitze übernehmen. Auf dem Papier für die Geißböcke eine lösbare Aufgabe, aber ein Selbstläufer wird das nicht. Und Gerhard Struber wird erneut umbauen müssen beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Nürnberg starten.

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Auch am vorletzten Spieltag der Hinrunde wird FC-Verteidiger Julian Pauli nach seiner Verletzung aus dem Pokalspiel gegen Hertha BSC noch nicht einsatzbereit sein. FC-Coach Gerhard Struber und sein Team tendieren beim Stammspieler noch in Richtung Pause, „weil die Anzeichen noch nicht ganz verschwunden sind, er noch nicht 100 Prozent fit ist und die Intensitäten gehen kann, die wir uns vorstellen“, so Struber. „Wir wollen überhaupt kein Risiko eingehen.“ Klare Worte, die einen Einsatz des Defensivmannes eigentlich ausschließen. So muss der Trainer erneut auf den Abwehrspieler verzichten. Nachdem bereits gegen Jahn Regensburg Eric Martel seinen Platz auf der Sechs verließ, um erneut einen guten Job in der Kölner Innenverteidigung zu machen, spricht auch gegen Nürnberg viel für diese Variante.

Wer spielt im Zentrum?

Elias Bakatukanda wird für Struber wohl keine wirkliche Alternative sein. Denn obwohl Struber den Youngster als „Rohdiamant“ sieht, habe es bei ihm auch „in den vergangenen Wochen und Monaten in Spielen noch nicht die Verlässlichkeit und Konstanz gegeben, wo wir sagen, er ist schon so weit“, so Struber am Freitag. Somit sollte Martel wohl gesetzt sein und Struber muss in der Zentrale vom eigentlichen Plan umplanen. Mathias Olesen trainierte am Samstag nicht mit. Der Nationalspieler Luxemburgs hatte bereits während der Woche mit Rückenbeschwerden zu kämpfen und setzte zeitweilig im Training aus. Ob Olesen im Kader stehen wird, ist fraglich, ein Startelf-Einsatz unwahrscheinlich. Der Coach wird wohl wahrscheinlich wieder auf Florian Kainz setzen, der sich gegen Regensburg durch einen Assist auszeichnen konnte.

Dass Struber nur mit einem Sechser agiert, ist ebenso eine Möglichkeit, aber eher unwahrscheinlich. Der 1. FC Nürnberg ist ein spielstarkes Team und Struber wird das Zentrum zuhalten wollen. Somit ist die Variante mit Denis Huseinbasic und Dejan Ljubicic die wahrscheinlichere. Im Sturm wird Damion Downs wohl durch den Ausfall von Tim Lemperle seine Chance in der Startelf bekommen. „Damion hat jetzt am Wochenende die Chance, unter Beweis zu stellen, dass er wieder einen Schritt nach vorne macht“, so Struber. Auf der Außenbahn hat Struber zwischen Max Finkgräfe und Leart Pacarada die Qual der Wahl. Pacarada erhielt in der Liga zuletzt den Vorzug. Rechts wird wohl Jan Thielmann die Außen übernehmen. In der Offensive bleibt neben Downs noch eine Position. Luca Waldschmidt ist wieder einsatzfähig, ob er nach seinen eher schwachen Leistungen in den vergangenen Partien aber den Vorzug vor dem stabilen Linton Maina bekommt, ist mehr als fraglich.

Das Spiel gibt es auch im Liveticker auf come-on-fc.com. Der Ticker startet mit der Vorberichterstattung bereits um 12:15 Uhr.

1. FC Köln: So könnte der FC gegen Nürnberg spielen


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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Transfergerüchte

FC ohne Sieg gegen Top-Ten

Personal-Update: Rückkehrer wieder im Training

Julian Pauli im Training des 1. FC Köln
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Personal-Update: Rückkehrer wieder im Training

Der FC ist am Mittwoch in die Vorbereitung auf die Begegnung gegen den 1. FC Nürnberg gestartet. Und das mit einigen Rückkehrern Julian Pauli und Luca Waldschmidt trainieren wieder mit der Mannschaft. Tim Lemperle trainiert individuell.

Der FC hat am Wochenende seine Serie von sieben ungeschlagenen Spielen in Folge ausgebaut. Nun liegt der Fokus auf der Begegnung gegen den 1. FC Nürnberg. Zum Auftakt in die neue Woche gibt es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Julian Pauli und Luca Waldschmidt trainieren wieder mit der Mannschaft.

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Mit dem siebten ungeschlagenen Spiel in Serie mischt der FC wieder im Aufstiegsrennen mit. Der Rückstand zur Tabellenspitze beträgt zwei Spieltage vor der Winterpause nur noch zwei Zähler, der auf Rang zwei sogar nur einen Punkt. Und am kommenden Sonntag (13.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com) können die Kölner nachlegen. Der FC empfängt den 1. FC Nürnberg im Kölner Stadion. Nach der intensiven Woche mit dem Pokal-Erfolg über Hertha BSC und dem Sieg beim SSV Jahn Regensburg standen zunächst zwei freie Tage auf dem Programm. Am Mittwoch ist der FC dann in die Vorbereitung auf die Begegnung gegen den Club gestartet. FC-Trainer Gerhard Struber leitete nach seinem grippalen Infekt die Einheit.

Pauli und Waldschmidt wieder dabei

Und dabei konnte der Coach wieder zwei Rückkehrer begrüßen, die für die Begegnung gegen den Jahn ausgefallen waren. Julian Pauli war bekanntlich im Spiel gegen die Alte Dame mit Marton Dardai zusammengerasselt und hatte sich offenbar eine Gehirnerschütterung zugezogen. Die Begegnung gegen Regensburg kam am Sonntag offensichtlich noch zu früh. Am Mittwoch kehrte der Innenverteidiger wieder ins Training zurück und sollte somit auch wieder eine Option für die Begegnung am Sonntag sein. Allerdings absolvierte Pauli nach dem Aufwärmen eine Laufeinheit. Auch Luca Waldschmidt trainierte wieder mit der Mannschaft. Der Offensivspieler hatte sich am vergangenen Wochenende kurzfristig krank gemeldet. Waldschmidt litt unter Rückenproblemen, ein Einsatz beim Tabellenschlusslicht war also ebenfalls nicht möglich.

Individuell trainierte unterdessen Tim Lemperle. Der Angreifer hatte gegen den Jahn das entscheidende Tor erzielt, musste aber anschließend ausgewechselt werden. Lemperle hat sich eine muskuläre Verletzung zugezogen. Ein Einsatz gegen den 1. FC Nürnberg ist laut FC ausgeschlossen. Ob der Stürmer am letzten Hinrunden-Spieltag gegen den 1. FC Kaiserslautern dabei ist, wird ich in der kommenden Woche zeigen. Durch die erneute Kreuzbandverletzung wird Luca Kilian nun wieder Monate ausfallen. Der Abwehrspieler hatte sich am Samstag beim Spiel der U21 gegen Hohkeppel das Kreuzband erneut gerissen. Kilian stand erst zum zweiten Mal nach seinem Comeback für die U21 auf dem Platz. Auch Jacob Christensen fehlt weiterhin.


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Keller in Österreich

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Transfergerüchte

Eine besondere Rückkehr für Jens Castrop

Jens Castrop spielt wieder in Köln
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Eine besondere Rückkehr für Jens Castrop

Sechseinhalb Jahre spielte Jens Castrop im Nachwuchsbereich des 1. FC Köln. Dem Youngster wurde ein großes Talent beim FC bescheinigt. Das zeigt der 21-Jährige als Leistungsträger nun als Stammspieler beim Club. Am Wochenende geht es für den 21-Jährigen gegen den 1. FC Köln: Jens Castrop kehrt zurück an seine alte Wirkungsstätte.

Das FC-Eigengewächs kehrt zurück ins Kölner Stadion. Jens Castrop verließ den FC im Sommer 22, startete in Nürnberg durch und sammelt ordentlich Einsatzzeit. Anders als damals beim 1. FC Köln: Jens Castrop kehrt zurück an seine alte Wirkungsstätte.

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Viel musste Jens Castop nicht mehr machen. Eigentlich musste der Mittelfeldspieler nur seinen Fuß Höhe Elferpunkt hinhalten. Und genau das tat der 21-Jährige, erzielte damit die 1:0-Führung für den Club im Auswärtsspiel bei der SV Elversberg. Zwar kassierte Nürnberg eine 1:2-Niederlage, für Castrop war es aber das zweite Saisontor, der dritte Scorerpunkt und möglicherweise eine kleine Erhöhung auf seinem Preisschild. Denn der U21-Nationalspieler ist ein sehr umworbener Zweitligaprofi. Gleich mehrere Bundesligisten sollen dem Vernehmen nach die Fühler nach dem Mittelfeldspieler ausgestreckt haben. Der Club soll wiederum nicht abgeneigt sein, Spieler, die etwas Geld in die Kasse spülen, abzugeben. Vermutlich also auch für Castrop, der noch Vertrag bis 2026 bei den Mittelfranken hat.

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Köln ließ Castrop im Sommer 23 ziehen

Und in Diensten des 1. FC Nürnberg steht am Sonntag dann auch eine Auswärtsreise für den 21-Jährigen an und die verschlägt den Mittelfeldspieler dann wiederum in seine Heimat, zumindest zum Heimatclub, denn gebürtig stammt Castrop aus Düsseldorf. Mit elf Jahren wechselte das Talent von der Fortuna zum FC und galt dort als großes Talent. Castrop holte mit einigen aktuellen FC-Profis wie Jan Thielmann die B-Juniorenmeisterschaft, der Weg in den Profifußball schien beim FC vorgezeichnet zu sein. Doch bei den Profis bekam das Kölner Eigengewächs damals nicht die erhoffte Chance. Und so ging Christian Keller auch mit diesem Talent den gängigen Weg über ein Leihkonstrukt. Der Mittelfeldspieler sollte beim 1. FC Nürnberg Spielpraxis sammeln, auf Einsatzzeit kommen, die er beim FC nicht erhalten hätte. Beim Club schon. In der ersten Spielzeit stand der Mittelfeldspieler 31 Mal im Kader, 29 Mal auf dem Platz und davon 26 Mal in der Startelf.

Zweieinhalb Jahre später kehrt der Mittelfeldspieler als gestandener Zweitligaprofi zurück ins Kölner Stadion. Ob im Guten, ist tatsächlich nicht bekannt. Denn der Wechsel hat zumindest nach Außen eine Fragen hinterlassen. Trotz der starken Saison in Nürnberg und dem Vorhaben, den FC zu einem Entwicklungsclub zu machen, holten die Kölner Verantwortlichen den heute 21-Jährige nach der Leihe nicht zurück, Nürnberg schlug zu und verpflichtete den Youngster fest. Nicht nur das, es gab auch keine Rückkaufoption für Castrop. „Jens Castrop wird in der kommenden Saison nicht beim 1. FC Köln unter Vertrag stehen“, lautete die damalige Erklärung von Vereinsseite. Und das, obwohl der FC gerade auf der Suche nach einem zentralen Mittelfeldspieler und einem Rechtsverteidiger war, beides Positionen, die der 21-Jährige spielen kann.

Marktwert vervielfacht

Doch der FC entschied sich gegen Castrop und damit auch gegen die Chance, von einer Marktwertsteigerung des Akteurs zu profitieren. Dem Vernehmen nach kassierten die Kölner damals 450.000 Euro aus Nürnberg. Laut dem Online-Portal transfermarkt.de ist der Mittelfeldspieler mittlerweile drei Millionen Euro wert. Und das sollte sich bei einem Wechsel in die Bundesliga noch einmal ändern. Spätestens im Sommer will der Mittelfeldspieler den Sprung in die Bundesliga unbedingt schaffen, berichtet die „Bild“. Aktuell deutet nicht viel daraufhin, dass das mit dem Club gelingt, die Zeichen stehen eher auf Wechsel. Und ganz sicher will der 21-Jährige am Sonntag Eigenwerbung betreiben. Vielleicht reicht es dann auch gegen den Ex-Club, einfach mal den Fuß hinzuhalten.


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Kaderlücken beim FC

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle im Winter weg?