Dritter Sieg in Folge: Etienne Borie lässt U21 des 1. FC Köln gegen Paderborn spät jubeln

Etienne Borie von der U21 des 1. FC Köln
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Dritter Sieg in Folge: Etienne Borie lässt U21 des 1. FC Köln gegen Paderborn spät jubeln

Die U21 des 1. FC Köln ist erfolgreich ins Jahr 2026 gestartet: Etienne Borie erzielte den späten Treffer zu einem unterm Strich schmeichelhaften Sieg in einem schwachen Regionalliga-Spiel, das bis zur Schlussphase keinen Sieger verdient hatte: Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen den SC Paderborn.

Die Geißböcke entschieden das U21-Duell am Sonntagnachmittag mit 1:0 (0:0) für sich. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen den SC Paderborn.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias bot mit Mikolaj Marutzki einen U19-Spieler in der Startelf auf. Der 19-Jährige absolvierte drei Tage vor dem Youth-League-Kracher gegen Inter Mailand seinen vierten Einsatz in der Regionalliga West. Mit Maik Akumu saß ein weiterer Spieler aus der U19 auf der Ersatzbank, der in der Schlussphase als Joker noch sein Debüt feierte. Sommer-Zugang Luca Lechner feierte seine Premiere in der Startelf nach zuvor drei Kurzeinsätzen als Joker vor der Winterpause. Der zuletzt angeschlagene Sargis Adamyan stand als Ersatzspieler bereit. Bei den Gäste aus Paderborn startete mit Marlon Becker ein Spieler, der von 2020 bis Januar 2025 den FC-Nachwuchs durchlief.

Treffer zählte nicht

Den ersten Aufreger der Partie gab es nach einer Viertelstunde: Etienne Borie dribbelte sich über die rechte Seite in den Strafraum, sein Schlenzer landete allerdings nur an der Latte des Paderborner Tores. Marvin Ajani legte den Abpraller quer zu Patrik Kristal, der zum vermeintlichen Führungstor einschob. Der Treffer zählte jedoch nicht, weil Kristal bei Bories Schuss im Abseits stand und nunmehr aktiv ins Spielgeschehen eingriff (16.). Es sollte bis zur Halbzeit zugleich das einzige Highlight bleiben in einer Partie mit äußerst mäßigem Unterhaltungsfaktor für die Zuschauer.

Die zweite Hälfte begann nicht nur mit einer missglückten Kölner Anstoß-Variante, die Etienne Borie schließlich nach einem Missverständnis völlig unbedrängt ins Seitenaus schoss. Kurz danach hatte just Becker auch noch eine gute Chance für die Gäste, doch Marutzki lenkte den scharfen Schuss mit einer Hand um das FC-Tor (47.). Der diesmal blasse Bernie Lennemann musste nach einer knappen Stunde vom Feld. Für ihn rutschte Nilas Yacobi von der rechten Seite ins Zentrum, der eingewechselte Safyan Toure sollte stattdessen auf dem Flügel für Tempo und Gefahr sorgen. Doch diese Rochade kurbelte die an bis dahin harmlose Kölner Offensive auch nicht weiter an.

Dritter Sieg in Folge für die U21 des 1. FC Köln

Kurz nachdem Sbonias mit einem Dreifach-Wechsel reagierte, fanden seine Schützlinge doch noch die Lücke in der Abwehr: Luc Dabrowski passte den Ball ins Angriffsdrittel zu Cenny Neumann. Der aufgerückte Außenspieler sah die Lücke und steckte durch zu Etienne Borie, der aus spitzem Winkel zum 1:0 ins lange Eck schoss (77.). Der Führungstreffer lag zu diesem Zeitpunkt keineswegs in der Luft, ein torloses Unentschieden war durchaus angemessen. Doch die Gäste hatten nach dem Rückstand auch nichts mehr entgegenzusetzen. Für die U21 war es über die Winterpause hinweg der dritte Sieg in der Regionalliga hintereinander. Das Team bleibt aber trotz nunmehr 32 Punkten auf dem achten Platz der Tabelle.

Für die U21 geht es am kommenden Sonntag (14 Uhr) bei den Sportfreunden Siegen weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Neumann, Mausehund, Dabrowski, Lechner (80. Lippert), Ajani – Kristal (75. Elyazidi), Dürholtz (75. Harchaoui) – Yacobi (75. Akumu), Lennemann (59. Toure), Borie. Tor: 1:0 Borie (77.). Zuschauer: 500.


„Besondere Herausforderung“: U21 des 1. FC Köln empfängt Paderborn zum verspäteten Jahres-Start

Evangelias Sbonias, U21 des 1. FC Köln
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„Besondere Herausforderung“: U21 des 1. FC Köln empfängt Paderborn zum verspäteten Jahres-Start

Die FC-Reserve steigt mit einwöchiger Verspätung in den Spielbetrieb der Regionalliga West ein. Nach der kurzfristigen Absage in Wiedenbrück empfängt die U21 des 1. FC Köln am Sonntag (14 Uhr) den SC Paderborn. Das Team darf beim ersten Heimspiel des Jahres auf lautstarke Unterstützung von den Rängen hoffen.

Am Sonntag wollen die Kölner ihre makellose Heim-Bilanz gegen die Westfalen ausbauen und können dabei auf Unterstützung vieler Zuschauer hoffen. Die U21 des 1. FC Köln empfängt den SC Paderborn.

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Die Spielplan-Gestalter meinten es für dieses Wochenende ausnahmsweise einmal gut mit dem 1. FC Köln: Da das Bundesliga-Team bereits am Freitagabend gegen Wolfsburg im Einsatz war, ist das U21-Heimspiel gegen die Altersgenossen des SC Paderborn am Sonntag endlich einmal wieder kein Parallel-Termin. Damit dürfen die FC-Talente auf eine lautstarke und stimmungsvolle Unterstützung ihrer Fans im Franz-Kremer-Stadion hoffen. Dabei wollen die Kölner ihre makellose Heim-Bilanz gegen die Westfalen ausbauen. Die U21 gewann bisher beide Duelle am Geißbockheim und blieb dabei sogar ohne Gegentor (5:0, 1:0). Allerdings: Die SCP-Reserve ist keinesfalls zu unterschätzen, wie auch die Geißböcke im Hinspiel erfuhren. Am dritten Spieltag setzte es eine 0:5-Pleite in Paderborn.

Für beide Mannschaften das erste Pflichtspiel 2026

Am Sonntag starten beide Teams immerhin mit gleichen Voraussetzungen, denn auch für die Gäste wird es das erste Pflichtspiel des Jahres. Das für Montagabend angesetzte Auswärtsspiel bei Schalkes U23 fiel dem Wetter zum Opfer. Eines ist jedoch sicher: Am Sonntag wird der Ball im Franz-Kremer-Stadion auf jeden Fall rollen, der Rasenheizung im Franz-Kremer-Stadion sei Dank. Kölns Trainer Evangelos Sbonias skizzierte den kommenden Gegner so: „Es ist eine Mannschaft, die sehr variabel mit dem Ball spielt und da auch sehr viele Dinge bedienen kann. Sei es flach hinten raus, aber sich auch nicht zu schade ist, mal einen langen Ball zu schlagen. Von der Formation her ist es immer flexibel zwischen Dreier- und Viererkette.“ Daher sei es sowohl für das Trainerteam als auch für die Mannschaft eine besondere Herausforderung in der Vorbereitung bei der Entwicklung eines Matchplans.

Mikail Özkan konnte seine Gelbsperre am vergangenen Sonntag in Wiedenbrück nicht absetzen und fehlt daher gegen Paderborn. Ein Fragezeichen steht noch hinter Sargis Adamyan: „Er konnte krankheitsbedingt nicht voll trainieren in dieser Woche“, verriet Sbonias, „da müssen wir mal schauen, wie es bis Sonntag aussieht.“ Malek El Mala ist weiterhin keine Option, auch wenn der Stürmer immerhin schon wieder Teile des Mannschaftstrainings absolviert: „Das kommt noch einen Tick zu früh“, urteilte der Coach. Zudem fehlt der Langzeit-Verletzte Artem Belousov. Angesichts des am kommenden Mittwoch anstehenden Highlights der U19 in der Youth League gegen Inter Mailand ließ Sbonias noch offen, ob Spieler aus der U19 gegen Paderborn zum Einsatz kommen werden. Mit Maik Akumu trainierte in dieser Woche zumindest ein Spieler aus der Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck bei der U21 mit.

“Am Ende tragen wir eine große Verantwortung“

Das U19-Spiel im RheinEnergie-Stadion spiele durchaus eine Rolle in der Entscheidung, wer vielleicht bei der U21 zum Einsatz komme, aber Sbonias betonte zugleich: „Am Ende tragen wir eine große Verantwortung in der Entwicklung der Jungs und wir haben das gesamte Bild und das übergeordnete Ziel im Blick. Da lassen wir uns in unseren Prinzipien nicht von dem Spiel leiten, auch wenn es aufgrund des Rahmens und der Bedeutung natürlich sehr wichtig ist.“

Die größten Chancen auf einen Einsatz dürfte sicherlich der U19-Torwart Mikolaj Marutzki besitzen, der bisher bereits drei Partien in der Regionalliga absolvierte. Sbonias ließ sich jedoch nicht in die Karten schauen, ob er zwischen den Pfosten auf Marutzki oder Luis Hauer setzen wird.