Auf der Suche nach der Balance – so könnte der 1. FC Köln gegen Union Berlin starten

Lukas Kwasniok beim Spiel des 1. FC Köln
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Auf der Suche nach der Balance – so könnte der 1. FC Köln gegen Union Berlin starten

Nach zuletzt fünf sieglosen Spielen in Serie wollen die Geißböcke am Samstag wieder punkten. Dabei könnte ausgerechnet ein Ex-Unioner in den Fokus rücken und für die nächste Rotation sorgen. So könnte der 1. FC Köln gegen Union beginnen.

Für den 1. FC Köln steht mit dem Spiel gegen Union Berlin das letzte Pflichtspiel im Jahr 2025 auf dem Programm.  Im Vergleich zum vergangenen Auswärtsspiel in Leverkusen muss Trainer Lukas Kwasniok keinen weiteren Ausfall hinnehmen und kann sich sogar über die Rückkehr eines Innenverteidigers freuen. Ob der 44-Jährige gegen die Eisernen Veränderungen an seiner ersten Elf vornimmt oder zum dritten Mal in Folge dieselbe Startformation nominiert, wird sich spätestens am Samstagnachmittag zeigen. So könnte der 1. FC Köln gegen Union Berlin spielen.

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Zwei Tage vor dem Heimspiel gegen Union Berlin verkündete FC-Trainer Lukas Kwasniok eine positive Nachricht und bestätigte die Rückkehr von Dominique Heintz, der sich beim 1:1 in Bremen einen Muskelfaserriss im hinteren Oberschenkel zugezogen hatte. „Heintzi hat jetzt diese Woche komplett mit trainiert und auch keinen Rückschlag erlitten. Insofern stellt er auf jeden Fall eine Kaderoption dar. Jetzt freuen wir uns, dass wir eine Option mehr haben und natürlich auch Erfahrung wieder mit dazukommt“, so Kwasniok, der gegen die Eisernen weiterhin auf die Langzeitverletzten Luca Kilian, Timo Hübers und Joel Schmied, der dem FC nach der kurzen Winterpause wieder zur Verfügung stehen soll, verzichten muss.

Johannesson wieder in der Startelf?

Aber welche Auswirkungen hat die Heintz-Rückkehr? Im Tor ist Marvin Schwäbe gesetzt. Vor dem Schlussmann dürften erneut Eric Martel und Rav van den Berg beginnen. Den dritten Platz in der Dreierkette werden voraussichtlich Sebastian Sebulonsen oder Dominique Heintz unter sich ausmachen. Naheliegend ist dabei, dass Kwasniok Heintz aufgrund seiner Erfahrung in die Dreierkette stellt. Dadurch würde van den Berg auf die rechte Innenverteidigerposition rücken, Martel den zentralen Part übernehmen und der ehemalige Unioner die Rolle des linken Innenverteidigers in der Abwehrreihe einnehmen. Sebulonsen dürfte dennoch weiterhin in der Startformation stehen und auf seine etatmäßige Position des rechten Schienenspielers zurückkehren. Auf der linken Schiene hat sich aktuell Jakub Kaminski festgespielt und wird dort auch gegen die Eisernen beginnen.

Im zentralen Mittelfeld fällt die Entscheidung zwischen Tom Krauß, Denis Huseinbasic und Isak Johannesson. Nachdem sowohl gegen Pauli als auch in Leverkusen Krauß und Huseinbasic begonnen hatten und Johannesson von Kwasniok eine kleine Pause bekam, dürfte der Isländer gegen Union wieder in die erste Elf zurückkehren. Offen ist jedoch, wer dann für Johannesson weichen müsste. Da Krauß ein sehr aggressiver Spieler ist und seine Stärken vor allem gegen den Ball hat und der ehemalige Düsseldorfer eher den Blick nach vorn gerichtet hat, dürfte sich eine Kombi aus Johannesson und dem ehemaligen Schalker anbieten.

El Mala wieder über die linke Seite?

In der Offensive ist Said El Mala auf der linken Außenbahn gesetzt. Auf der rechten Seite liefern sich Luca Waldschmidt und Jan Thielmann ein Duell auf Augenhöhe. Allerdings dürfte hier Thielmann, der mehr Tempo, Intensität, aber auch Erfahrung auf der Außenbahn hat, leicht die Nase vorn haben und dadurch gegen Union wieder auf seiner gewohnten und vielleicht besten Position starten. Im Sturmzentrum hat Kwasniok die Wahl zwischen Marius Bülter und Ragnar Ache, wollte sich bei der PK jedoch noch nicht in die Karten schauen lassen. Da Bülter in den vergangenen Spielen nicht an sein Niveau aus den ersten Wochen der Saison anknüpfen konnte und Ache besonders im Hinblick auf die körperlich starke Unioner Defensive in Sachen Physis und Power ein wenig vor dem ehemaligen Unioner ist, dürfte Ache gegen Union die Chance von Beginn an erhalten.

So könnte der FC gegen Union Berlin starten

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Dominique Heintz vom 1. FC Köln

Dominique Heintz

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an

Eric Martel

Rav van den Berg im Einsatz für den 1. FC Köln

Rav van den Berg

Jakub Kaminski nach seinem starken Auftritt gegen den HSV

Jakub Kaminski

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Isak Johannesson wird am Samstag wohl erstmal auf der Bank sitzen

Isak Johannesson

Sebastian Sebulonsen ist bislang einer der Gewinner unter Lukas Kwasniok

Sebastian Sebulonsen

Said El Mala beim Spiel des 1. FC Köln
Said El Mala
Ragnar Ache im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Ragnar Ache

Jan Thielmann ist erfolgreich in die Saison gestartet. (Foto: Herbert Bucco)

Jan Thielmann



Lukas Kwasniok über mögliche Transfers und die Chancen von Nachwuchsspieler Cenny Neumann

Lukas Kwasniok bei der Pressekonferenz vor dem Duell gegen Union Berlin
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Lukas Kwasniok über mögliche Transfers und die Chancen von Nachwuchsspieler Cenny Neumann

In knapp zwei Wochen öffnet das Winter-Transferfenster. Ob die Geißböcke dort noch einmal nachlegen werden, ist nicht sicher gesagt. Stellschrauben gibt es aber sicher beim 1. FC Köln: Das sagte Lukas Kwasniok über mögliche Transfers auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

Zuletzt trainierte er bei den Profis mit, am vergangenen Wochenende stand er das erste Mal im Kader der Geißböcke: Cenny Neumann ist einer der Zukunftshoffnungen bei den Geißböcken. Und offenbar darf sich der Rechtsverteidiger Hoffnungen auf mehr machen beim 1. FC Köln: Das sagte Lukas Kwasniok über mögliche Transfers auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

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Dass die Kölner im Winter Handlungsbedarf haben, hat sich in den vergangenen Monaten vor allem in der Defensive gezeigt – notgedrungen. „Wir haben nicht damit gerechnet, dass uns drei bis vier Spieler ausfallen. Das war – wenn man die Spiele jetzt Revue passieren lässt – der Gamechanger in negativer Hinsicht“, sagte Lukas Kwasniok am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Union Berlin. „Wir haben hinten reaktiv basteln müssen, was dazu geführt hat, dass wir in der Offensive nicht mehr so in den Abläufen drin gewesen sind.“ Immerhin kehren nun Dominique Heintz und möglicherweise in der Wintervorbereitung in Spanien Joel Schmied wieder zurück. Für den Kölner Coach eine wichtige Entlastung. Dann sei man wieder „breiter aufgestellt“. Unter der Woche hatte der Trainer bei „Sky“ noch angedeutet, dass man aber durchaus die Augen nach einer Verstärkung in der Innenverteidigung offen hält.

„Er macht einen sehr guten Eindruck“

Für eine erste Entspannung hatte bereits die Genesung von Rav van den Berg gesorgt. „Auch da ist es so, dass Rav jetzt wieder da ist. Er muss dann eben im Rhythmus bleiben. Ich glaube, dass sich mit der Rückkehr die absolute Not dann auch etwas erübrigt“, sagte Kwasniok. Aktuell sei es noch ein wenig dünn. Doch der Trainer erklärte, dass Heintz eine Option für Samstag sei. Nach dem Abgang von Jusuf Gazibegovic stellt sich zwangsläufig die Frage, ob der FC auch noch einmal auf der rechten Abwehrseite nachbessert. „Das wird die Vorbereitung zeigen. Ich finde, dass Cenny Neumann echt einen guten Eindruck macht“, sagte der Coach. „Wenn man sich so die Geschichten von jungen Spielern anschaut, dann funktionieren die nur dann, wenn man ihnen Raum zur Entfaltung geben wird. Ansonsten wäre es für einen Lennart Karl auch ein bisschen schwieriger geworden, wenn jetzt der Woltemade-Deal geklappt hätte.“

Neumann hatte in der vergangenen Woche erstmals im Kader der Profis gestanden. Der Rechtsverteidiger trainierte auch bereits bei den Profis mit und könnte auch mit ins Trainingslager nach Spanien reisen. „Er macht einen sehr sehr guten Eindruck. Das werden wir dann im Januar noch einmal unter die Lupe nehmen und dann entscheiden, in welche Richtung es dann geht“, erklärte der Coach. „Wir haben mit Seb einen auf der Position, der einfach nicht verletzungsanfällig ist. Das heißt, du musst jetzt nicht zwangsläufig einen holen, der auf jeden Fall zu 100 Prozent vom ersten Tag dann auch sofort da ist. Wir haben uns darüber noch nicht so viele Gedanken gemacht.“ Neumann könnte also durchaus in den Planungen eine Rolle spielen.

Die Kölner werden sich aber sicherlich dennoch den Markt genau anschauen. Das hatten die Kölner Verantwortlichen in den vergangenen Wochen bereits durchblicken lassen.

Blick nach unten oder einstelliger Tabellenplatz? Der 1. FC Köln vor dem letzten Spiel des Jahres

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln beim Sieg gegen Freiburg
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Blick nach unten oder einstelliger Tabellenplatz? Der 1. FC Köln vor dem letzten Spiel des Jahres

Für den FC beginnt ab Dienstag die Vorbereitung auf das letzte Spiel des Jahres. Am Samstag geht es gegen Union Berlin mit Ex-Trainer Steffen Baumgart. Zum Jahresabschluss sollen noch einmal drei Punkte her. Für den 1. FC Köln steht eine richtungweisende Partie an.

Natürlich würden sich die Kölner gerne mit einem Sieg und einem guten Gefühl in die kurze Winterpause verabschieden. Mit einer Niederlage könnte das Polster auf die Abstiegsränge noch einmal empfindlich schrumpfen. Für den 1. FC Köln steht also am Samstag noch einmal eine richtungweisende Partie an.

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Die Rechnung von Lukas Kwasniok ist leicht nachzuvollziehen. In der Regel würden „etwa zehn Siege“ in der Saison zum Klassenerhalt reichen, hatte der Trainer am vergangenen Wochenende erklärt. Während zu Saisonbeginn sicher einige Fans von einem einstelligen Platz oder sogar noch mehr geträumt haben, ist das realistische Saisonziel wieder deutlich in den Fokus gerückt: eben der Klassenerhalt. Und mit zehn Saisonsiegen, sowie vermutlich dem ein oder anderen Extrapunkt durch das ein oder andere Remis dürfte das Thema Klassenerhalt in trockenen Tüchern sein. Nur kommunizierte der Kölner Coach den Haken gleich mit. Der FC hat nämlich erst vier Siege auf dem Konto. Darunter Erfolge gegen Teams wie Freiburg, Mainz oder Hoffenheim, gegen die die Kölner Verantwortlichen vor der Saison vielleicht nicht mit neun Punkten gerechnet haben.

Zu wenig Punkte gegen Teams auf Augenhöhe?

Am Ende des Tages werden sich die Kölner aber mit den Mannschaften auf sportlicher Augenhöhe messen müssen. Die Namen sind dann wiederum andere, nur leider die Punkteausbeute auch. Abgesehen von dem verdienten – wenn auch durch zwei Platzverweise begünstigten – Erfolg über den Hamburger SV sowie dem glücklichen Sieg in Mainz fällt die Bilanz gegen vermeintliche Mit-Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt eher mau aus. Die Niederlage gegen Gladbach, die Remis gegen Augsburg, St. Pauli und Bremen – unterm Strich wohl zu wenig Punkte. Dank des Polsters fehlt dem FC rein statistisch nur noch ein Sieg in den kommenden drei Begegnungen, um Kwasnioks Bilanz mit dem Abschluss der Hinrunde zur Hälfte zu erfüllen.

Extra-Motivation gegen Baumgart?

Und mit den Partien gegen Union Berlin am Samstag sowie im neuen Jahr gegen den 1. FC Heidenheim und schließlich gegen die Bayern scheint ein Erfolg in der Hinrunde eigentlich auch möglich. Und das am liebsten auch schon am Samstag. Denn für den FC geht es kurz vor Weihnachten eben nicht nur um das Erfüllen der Statistik, es wird auch ein wenig um die Stimmung, vor allem aber den Blick für den Start in das kommende Jahr gehen. Der FC belegte in dieser Spielzeit nie einen schlechteren Platz als den zehnten, das könnte sich mit einer Niederlage gegen die Eisernen ändern. Je nach Ergebnissen der Konkurrenz drohen die Geißböcke mit einer Pleite auf den 14. Platz abzurutschen. Und da St. Pauli in Mainz spielt, ist klar, dass sich der Abstand auf einen der beiden Keller-Kontrahenten im Falle einer Pleite in jedem Fall verringern würde.

Das sechste sieglose Spiel in Serie würde die Kölner wohl auch nicht mit der besten Gemütslage in den Winter verabschieden. Aktuell weist nur Mainz eine längere Negativ-Serie auf. Mit einem Sieg wäre der FC nicht nur in Kwasnioks Zehn-Sieges-Plan voll im Soll, die Kölner würden ziemlich sicher auf einem einstelligen Tabellenplatz überwintern und sich mit einem Erfolg über den Ex-Trainer Steffen Baumgart noch einmal eine Extra-Motivation abholen. Bis zum Samstag stehen noch vier Trainingseinheiten auf dem Programm. Nach dem Spiel geht es in den kurzen Weihnachtsurlaub, bevor dann ab den 2. Januar das Trainingslager in Spanien auf dem Plan steht. Dann beginnt auch schon die Vorbereitung auf die Partie gegen den 1. FC Heidenheim und aus Kölner Sicht hoffentlich die Chance auf den sechsten Saisonsieg.