Mit der Viererkette zu mehr Stabilität beim 1. FC Köln?

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Mit der Viererkette zu mehr Stabilität beim 1. FC Köln?

Der 1. FC Köln hat mit dem 1:0-Erfolg über den VfL Wolfsburg einen möglichen direkten Konkurrenten auf Distanz gehalten und hält zumindest tabellarisch einen Platz im gesicherten Mittelfeld. Trainer Lukas Kwasniok setzte gegen die Niedersachsen erneut auf eine Viererkette in der Defensive: Gewinnt der 1. FC Köln durch die Viererkette an Stabilität?

Auch wenn die Neubesetzungen von Sebastian Sebulonsen in der Innenverteidigung und Alessio Castro-Montes auf der Rechtsverteidigerposition sicher noch nicht ganz eingespielt sein kann, so zeichnet sich doch eine gewisse Zukunftstauglichkeit im neuen System ab. Oder wechselt der Köln Coach wieder auf die Dreierformation?

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Der Heimsieg gegen die „Wölfe“ bescherte der Mannschaft von Coach Lukas Kwasniok den ersten Zu-Null-Erfolg der laufenden Spielzeit seit Spieltag sechs Anfang Oktober vergangenen Jahres. In der Zwischenzeit ließ der Trainer immer wieder zwischen Dreier- und Viererkette wechseln. Kwasniok ließ sich nie auf ein bestimmtes System festnageln. Flexibel müsse der FC sein, je nach Gegner bedarf es Überraschungsmomenten und individuellen Anpassungen von System und Positionen, so die Worte des Trainers. Damit könnte nun womöglich aber Schluss sein. Der knappe Heimsieg gegen die Mannschaft von VfL-Coach Daniel Bauer lieferte durchaus einige Erkenntnisse, warum eine Viererkette in der defensiven Grundordnung womöglich auch langfristig der Schlüssel zu mehr Stabilität sein könnte.

Mehr Raumabdeckung, weniger Platz für den Gegner

In erster Linie bietet eine Abwehr mit vier Spielern und somit logischerweise zwei Außenverteidigern zumindest in der Theorie weniger Platz für den Gegner. Gerade die Außenbahnen sind rund um den eigenen Strafraum besser abgedeckt als beispielsweise mit einer Dreier bzw. Fünferkette. Gegnerische Flügelspieler und Spielzüge können so zumindest theoretisch besser verteidigt und Flanken unterbunden werden. In der Bundesliga agieren viele Mannschaften wie auch Wolfsburg und Freiburg mit zwei offensiven Flügeln. Wenngleich der Däne Christian Eriksen auf Seiten des Gegners am Freitagabend eine Halbposition bekleidete.

In Bezug auf die Raumverteidigung können sich ebenfalls Vorteile ergeben. Die Spieler können besser auf einer gemeinsamen Linie verteidigen und verschieben. Je nach Situation kann auch die Abseitsfalle für den Gegner besser organisiert und umgesetzt werden. Oft sind im eigenen Spielaufbau auch die Abstände zwischen den Spielern geringer als mit einer Dreierreihe. Sofern sich bei eben dieser kein Mittelfeldspieler zurückfallen lässt, um den Ball hinten abzuholen. Bei schnellen Gegenzügen senkt eine Grundordnung mit vier Abwehrspielern zudem die Wahrscheinlichkeit, dem Gegner aussichtsreiche Eins-gegen-eins-Situationen zu bieten. Vor allem schnelle und riskante Gegenstöße können so minimiert werden.

Zwei Neuzugänge im Fokus

Trotz genannter Vorteile gilt es natürlich auch mit einer Viererkette, die theoretischen Vorteile und Unterschiede in der Praxis gewinnbringend um- und einzusetzen. Beim 1. FC Köln haben sich in den vergangenen drei Spielen vor allem zwei Neubesetzungen hervorgetan. Zum Einen hat sich Coach Kwasniok dafür entschieden, den Norweger Sebastian Sebulonsen von der rechten Schiene eine Position weiter in die Zentrale zu rücken. Der 26-Jährige bringt mit 1,87 Meter gute Voraussetzungen mit, um Kopfballduelle in der Luft und harte Zweikämpfe gegen wuchtige gegnerische Angreifer zu gewinnen. Dazu ist er körperlich recht robust und bringt eine ordentliche Grundgeschwindigkeit mit, die heutzutage vor allem bei Innenverteidigern immer gefragter wird.

Als zweite Personalie kommt auch der Belgier Alessio Castro-Montes aus Kölner Sicht immer besser in Fahrt. Zu Saisonbeginn noch außen vor, stand der Neuzugang aus Saint-Gilloise in den letzten fünf Ligapartien vier Mal in der Startelf. Nachdem er gegen Heidenheim und Mainz nominell im linken Mittelfeld eingesetzt wurde und mit drei Vorlagen überzeugte, beorderte Kwasniok ihn gegen die (vermeintlich) stärkeren Gegner auf die Rechtsverteidigerposition. Der 28-Jährige bringt eine gute Dynamik mit, schlägt immer wieder gute Flanken und Standards in Richtung gegnerischen Strafraum. Zudem verfügt er über ein ordentliches Passspiel. In der Rückwärtsbewegung ist Castro-Montes laufstark und taktisch flexibel. Er kann sowohl auf den Außenbahnen agieren als auch im zentralen defensiven oder offensiven Mittelfeld.

Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass die Dreierkette auch ihre Vorteile hat. Etwa steht ein Offensivspieler mehr zur Verfügung. Die Defensive kann viel flexibler verteidigen. Das Zentrum im Schlussdrittel ist kompakter, dadurch vielleicht sicherer. Dennoch: der 1. FC Köln hat mit dem Heimsieg gegen Wolfsburg einen wichtigen, aber noch lange nicht den letzten Schritt zum Saisonziel Klassenerhalt gemacht. Die neuen Optionen dürften Trainer Kwasniok zum aktuellen Zeitpunkt und unter Berücksichtigung der Verletztenliste dennoch gefallen. Mit Blick auf die künftigen Bundesligapartien könnte eine Viererkette bei den Rheinländern nun also vielleicht endlich die lang ersehnte Stabilität liefern. Eine Stabilität, auf die die Fans auch wegen wechselnder Aufstellungen und Systemänderungen bislang vergeblich warten.


„Unsexy“ aber nötig – Diese Attribute des 1. FC Köln sollen den Klassenerhalt sichern

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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„Unsexy“ aber nötig – Diese Attribute des 1. FC Köln sollen den Klassenerhalt sichern

Den Sieg gegen den VfL Wolfsburg am Freitagabend hat der FC sicherlich nicht durch besonders ansehnlichen und anspruchsvollen Fußball über die Zeit gebracht. Dennoch bleiben drei Punkte in der Domstadt: Mit diesen Attributen will der 1. FC Köln die Klasse halten.

Laufbereitschaft, Leidenschaft und Zweikampfstärke. Gegen die Wölfe überzeugt der FC vor allem gegen Ende mit seiner Moral. Attribute, die der Trainer nun als Marschroute vorgegeben hat. Attribute, die für die Kölner essentiell erscheinen.

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Der ein oder andere Zuschauer wird wohl trotz des Führungstreffers von Linton Maina im Duell gegen den VfL Wolfsburg am Freitagabend dann doch noch einmal einen höheren Puls bekommen haben. Denn gerade in den Schlussminuten machten es die Geißböcke wieder sehr spannend und sich selbst das Leben schwer. Ob der guten Leistungen zu Beginn den Spiels wohl zu spannend. Der FC agierte in den ersten 45 Minuten stark, kam zu Chancen, hätte nachlegen können, wenn nicht müssen. Doch der zweite Treffer blieb aus und so stand der Sieg der Geißböcke bis zum Abpfiff auf Messers Schneide. Die Null stand dagegen auch noch nach dem Schlusspfiff auf Seiten der Wölfe auf der Anzeigetafel im Kölner Stadion.

„Die Weltmeisterschaft für Deutschland ist unser Klassenerhalt“

Und das Dank zum einen der starken Leistung des Kölner Keepers, der mit reaktionsschnellen Paraden seinen Kasten sauber hielt, zum anderen Dank der Aufopferungsbereitschaft der Kölner Akteure auf dem Spielfeld. Diese ließen den VfL zwar in den zweiten 45 Minuten erst ins Spiel kommen, verteidigten die Torchancen der Wolfsburger aber so leidenschaftlich, dass am Ende die drei Punkte in Köln blieben. Eben diese Bereitschaft zur Aufopferung lobte nach dem Duell auch FC-Trainer Lukas Kwasniok: „Das sind Attribute, die im Fußball erlaubt sind, aber ein bisschen in Vergessenheit geraten sind, weil es ein bisschen unsexy wirkt“, so der 44-Jährige. „Aber Deutschland ist auch meistens Weltmeister geworden, wenn sie über die Attribute wie Leidenschaft, Laufbereitschaft, Widerstandsfähigkeit, Mentalität und Zweikampfstärke gekommen sind.“

Diese Attribute konnte man den Geißböcken am Freitagabend wahrlich nicht absprechen. Zum wiederholten Male. Nur mit dem Unterschied, dass sich die Geißböcke dieses Mal für ihre Mühen belohnten. Bislang hatte der FC viel zu oft Führungen noch aus der Hand gegeben. Im kommenden Duell gegen RB Leipzig werden die Kölner die Attribute der Aufopferung ebenfalls gut gebrauchen können, um den Tabellenfünften ärgern zu können. Für FC-Trainer Kwasniok lässt sich der Vergleich mit der deutschen Nationalelf auch auf die Kölner Ziele anwenden: „Die Weltmeisterschaft für Deutschland ist unser Klassenerhalt“, so der Coach. „Deswegen versuchen wir uns da weiter aufzuopfern.“ Die kommenden drei Aufgaben mit RB Leipzig, dem VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim werden dazu sicherlich die Möglichkeit bieten.


Die Formstärke als Schlüssel des Erfolgs

Alessio Castro-Montes und Tom Krauß vom 1. FC Köln
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Die Formstärke als Schlüssel des Erfolgs

In den vergangenen Duellen machten zwei Akteure besonders auf sich aufmerksam und drängten in die Startelf. Die Sommer-Neuverpflichtungen sorgen für mehr Optionen beim 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes und Tom Krauß mit starker Form.

Die Hinrunde lief für den Alessio Castro-Montes alles andere als rund. Aktuell spielte der Belgier allerdings häufig von Beginn an. Auch Tom Krauß konnte zuletzt von sich überzeugen und verdrängte zwischenzeitlich sogar Eric Martel von der Sechs.

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Am Freitagabend hatte sich FC-Trainer Lukas Kwasniok gegen den VfL Wolfsburg für eine Doppelsechs mit Eric Martel und Tom Krauß entschieden. Dass der Coach der Geißböcke so beide Sechser zum Einsatz bringt, war nach dem Duell gegen den SC Freiburg eine Woche zuvor nicht unbedingt abzusehen. Denn gegen den SCF hatte der Kölner Cheftrainer Martel noch aus der Startelf gestrichen, Krauß dafür spielen lassen. Und das kam nicht von ungefähr. Denn der 24-Jährige überzeugte zuletzt mit starken Leistungen. In den Begegnungen gegen die Bayern und Mainz 05 war er einer der besten Kölner Akteure, wurde gegen die Rheinhessen nach 45 Minuten für Martel eingewechselt und rechtfertigte seinen Einsatz. Kwasniok betitelte den Mittelfeldspieler nach dem 2:1-Erfolg gegen die Mannschaft von Urs Fischer als „Gamechanger“.

Gute Leistungen im neuen Jahr

Die Chance, sich zu beweisen nutzte zuletzt auch ein weiterer Sommer-Neuzugang der Geißböcke für sich. Nachdem Alessio Castro-Montes in der Hinrunde alles andere als positiv aufgefallen war, stellte Kwasniok den Belgier gegen Heidenheim, Mainz, Freiburg und Wolfsburg von Beginn an auf. Sicherlich war zunächst die gerissene Lücke in der Kölner Verteidigung mit ein Grund für die Startelf-Einsätze, nachdem Rav van den Berg und Martel gesperrt ausfielen und die Verletzungen von Dominique Heintz sowie später auch Neuzugang von Jahmai Simpson-Pusey die Kölner Defensive zusätzlich schwächten. Die guten Leistungen in den Duellen, vor allem aber auch der Einsatz im Trainingslager im spanischen La Nucia, waren aber ein weiterer Grund für die Chance, die Castro-Montes vom Coach bekam.

Der 28-Jährige schloss die Vorbereitung in Spanien als einer der großen Gewinner ab, hat Kwasniok zu Beginn des neuen Jahres offensichtlich ein anderes Gesicht von sich gezeigt. „Ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt mehr Chancen bekomme, zu spielen“, sagte der Abwehrspieler nach dem Duell gegen Mainz. „Ich habe jetzt die Chance genutzt, als ich sie bekommen habe und hoffe, dass es nun auch so weitergeht.“ Bisher ging es so weiter und Castro-Montes bietet aktuell eine echte Alternative für die Schienen – auf beiden Seiten.

Ebenso wie Krauß nannte Kwasniok nach dem Duell gegen Wolfsburg auch Castro-Montes in der Gruppe von Spielern, die sich positiv hervorgetan haben und sprach über die Ausrichtung mit „Cenk, mit Seb, Lundi, Monty und den zwei Sechsern“. „Wenn die Menschen ins Stadion kommen und wollen Zauberfußball sehen, dann müssen sie in ein anderes Stadion gehen. Aber sie werden von den Jungs unfassbare Aufopferungsbereitschaft bekommen“, sagte der Trainer.

Mehr Optionen für Lukas Kwasniok

Auch am kommenden Wochenende werden die Fans im Kölner Stadion die Attribute des FC wie Laufbereitschaft, Kampfgeist und Aufopferungsbereitschaft zu sehen bekommen, die die Mannschaft ausmachen. Dann werden wohl auch die zwei Neuverpflichtungen Krauß und Castro-Montes wieder mit von der Partie sein. Denn beide befinden sich aktuell in einem Formhoch, das sich möglicherweise auch auf die komplette Mannschaft überträgt. Seit einigen Partien zeigt sich der FC wieder deutlich leistungsstärker. Durch Krauß und Castro-Montes stehen Coach Kwasniok nun aber auch mehr Optionen zur Verfügung.

Der Belgier kann auf beiden Schienen eingesetzt werden und erweitert die noch geschwächte Kölner Abwehr um einen weiteren Akteur. Krauß unterstützt das Mittelfeld, wobei der 24-Jährige zuletzt die Position des Sechsers sowohl alleine als auch mit einer Doppelsechs neben Martel stark ausfüllt. Somit kann nun ein Ausfall in der Defensive kompensiert werden und ein Martel muss nicht zwangsläufig auflaufen – gerade im Hinblick auf die noch offene Vertragssituation des Kölner Sechsers vielleicht eine beruhigende Erkenntnis.


Ein wichtiger Sieg für den 1. FC Köln, doch die Konkurrenz punktet auch

Marvin Schwäbe und Eric Martel nach dem Spiel gegen Wolfsburg
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Ein wichtiger Sieg für den 1. FC Köln, doch die Konkurrenz punktet auch

Der 1:0-Sieg der Geißböcke gegen den VfL Wolfsburg war wichtig. Denn das Punkte-Polster ist zumindest nicht geschmolzen. Die kommenden Wochen werden allerdings keine leichten: Für den 1. FC Köln stehen schwere Duelle bevor.

Die Erleichterung war den Akteuren am Freitagabend deutlich anzusehen. Trotz einer schwachen zweiten Halbzeit konnten die Geißböcke den Sieg über die Zeit retten. Ein Sieg, der zu diesem Zeitpunkt ein wichtiger war. Denn: Für den 1. FC Köln stehen schwere Duelle bevor.

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Nach dem Duell gegen die Wölfe nahm FC-Trainer Lukas Kwasniok seinen Torhüter noch einmal fest in den Arm. Der 47-Jährige wusste, wem er die gehaltene Null gegen den in der zweiten Halbzeit erstarkten und zuletzt drückenden VfL zu verdanken hatte. Die Punkte taten Trainer und Team sichtbar gut. Aber nicht nur. Sie taten auch der aktuellen Tabellensituation gut. Denn der FC steht nun also nach dem 20. Spieltag mit 23 Punkten auf Tabellenplatz zehn. „Es ist wichtig für uns, die drei Punkte heute zu Hause zu lassen. Das Spiel hat dafür gesorgt, dass wir jetzt ein entspannteres Wochenende haben“, sagte Thomas Kessler. „Wir gucken jetzt mal, was die Konkurrenz macht.“

Punkte-Polster des FC bleibt bestehen

Die Konkurrenz hat es gut gemacht. Augsburg und Mainz fuhren Siege ein, die Rheinhessen sogar in Leipzig. Bremen, Borussia Mönchengladbach und der Hamburger SV punkteten, die Rothosen gegen die Bayern. Der FC hat also mit dem Erfolg über Wolfsburg vor allem die Position gehalten und kann in die kommenden schweren Wochen ohne den ganz großen Druck starten. Die Aufgaben haben es in sich. Mit RB Leipzig, dem VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim trifft der FC auf die Tabellendritten bis -fünften. Alle drei Gegner hegen Champions-League-Ambitionen. Ehrlicher Weise werden aus den kommenden Begegnungen wohl nicht viele Punkte zu erwarten sein, auch wenn die Geißböcke durchaus gezeigt haben, dass sie gegen diese Gegner nicht chancenlos sind und in der Hinrunde bewiesen haben, dass sie durchaus mithalten können. Immerhin gelang dem FC im Oktober der 1:0-Erfolg über Hoffenheim.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Konkurrenz im Februar auch einige direkte Duelle austragen. So schon am nächsten Spielt. Während die Geißböcke in Köln RB Leipzig erwarten, spielt Augsburg in Mainz, Heidenheim empfängt den HSV. In der Karnevalswoche trifft Augsburg auf Heidenheim und wenn die Geißböcke gegen Hoffenheim spielen, treffen Mainz und Hamburg sowie Wolfsburg und Augsburg aufeinander. Es ist also davon auszugehen, dass einige Punkte im Tabellenkeller in den kommenden Wochen vergeben werden. Zumal sich die Mannschaften in der unteren Tabellenhälfte nicht viel nehmen. „Wir haben gesehen, dass Wolfsburg eigentlich auf Augenhöhe ist. Dass wir das Spiel für uns entscheiden, ist enorm wichtig, darüber brauchen wir nicht reden – und dass wir dann auch einfach dieses Polster auf die Ränge nach unten haben“, stellte Marvin Schwäbe am Freitag fest.

Immerhin haben die Kölner in den kommenden drei Spielen zwei weitere Heimspiele vor der Brust. „Nächste Woche kommt Leipzig, das ist kein leichtes Unterfangen. Aber mit den Fans, mit dem Stadion ist alles möglich“, sagte Lukas Kwasniok. „Das war es aber auch in allen Spielen.“ Dann wäre es vielleicht der richtige Zeitpunkt, gegen die Top-Teams nicht nur gut auszusehen…


Ein wichtiger Sieg, der richtige Zeitpunkt

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln beim Duell gegen den VfL Wolfsburg
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Ein wichtiger Sieg, der richtige Zeitpunkt

Mit dem 1:0-Erfolg über die Wölfe haben die Kölner wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren. Wichtige Punkte, vor allem aber zum richtigen Zeitpunkt. Denn bei einer Niederlage hätte es rund um Karneval mächtig Katerstimmung beim 1. FC Köln gegeben: Ein Kommentar zum Sieg gegen Wolfsburg.

Sieben Mal in Folge hat in der Begegnung zwischen Köln und Wolfsburg die Auswärtsmannschaft nicht mehr verloren, der letzte Kölner Heimsieg lag sechs Jahre zurück. Nun also der 1:0-Erfolg über Wolfsburg – und besser hätte der Zeitpunkt für drei Punkte kaum sein können. Ein Kommentar.

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Der Blick auf die Samstagspiele der Bundesliga wird den Kölner Verantwortlichen vermutlich nicht so richtig gut geschmeckt haben. Auch, wenn eine Maxime von Fußballprofis natürlich vor allem den Blick auf die eigene Leistung beinhaltet. Der 20. Spieltag hätte auf den anderen Plätzen besser für die Geißböcke laufen können. Der 1. FSV Mainz gewann bei RB Leipzig, der Hamburger SV trotzte dem FC Bayern München einen Punkt ab und auch der FC Augsburg, Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach punkteten. Noch unter der Woche hatte Lukas Kwasniok erklärt, dass es ihm egal sei, wann oder gegen wen, seine Mannschaft die Punkte sammeln würde, Hauptsache sie täte es. Doch genau diese Ergebnisse verdeutlichen sehr genau, warum der Erfolg der Geißböcke zum jetzigen Zeitpunkt so unheimlich wichtig gewesen ist.

Der Erfolg hat die Dynamik verändert

Mit einer Niederlage hätte beispielsweise der Vorsprung auf den Relegationsplatz nur noch zwei Punkte betragen. Noch immer ein kleiner Puffer. Aber in den kommenden Wochen kommen die dicken Fische. Der FC spielt nun gegen die Tabellenplätze drei, vier und fünf. Mit der TSG Hoffenheim, dem VfB Stuttgart und RB Leipzig gegen drei Mannschaften, die sich allesamt berechtigte Hoffnungen auf die Champions League in der kommenden Spielzeit machen. Schwerere Aufgaben dieser Saison lassen sich wohl an einer Hand abzählen. Die Herausforderung bringt den Vorteil mit sich, dass die Erwartungshaltung eine kleine ist, aber eben den Nachteil, dass Siege eher eine Überraschung sind. Und da an jenen drei Spieltagen die Konkurrenz zum Teil direkt aufeinander trifft, ist die Wahrscheinlichkeit eben nicht gering, dass der FC einiges an Vorsprung einbüßt.

Mit einer Niederlage hätte auch die Bilanz der Spiele seit dem Erfolg gegen den Hamburger SV im November einen ganz anderen Anstrich gehabt. Sechs von 33 möglichen Punkten hätten da gestanden, ein Sieg in elf Spielen. Und wenn gegen die drei Champions-League-Anwärter selbst eine Überraschung erwartungsgemäß ausgeblieben wäre, dann wäre ein Trainer mit eben einem Sieg aus 14 Spielen (also nahezu die gesamte Liga) wohl nicht mehr haltbar gewesen, die ganz dicke Krise hätte das Geißbockheim erreicht, die Maschinerie würde laufen. Alles Makulatur. Der FC hat gewonnen. Vielleicht glücklich, vielleicht ob einer späten Abwehrschlacht. Doch danach fragt schon heute keiner mehr. Köln steht nun mit 23 Zählern auf dem guten zehnten Tabellenplatz. Der Vorsprung auf die gefährlichen Plätze ist nicht größer geworden, aber eben auch nicht kleiner.

Der FC kann auch zu Null

Der Erfolg gegen Mainz war wichtig, der gegen Wolfsburg ein Befreiungsschlag. Der zweite Heimspiel-Erfolg in Serie, der nächste gegen einen direkten Konkurrenten. Die Kölner haben sich wie in der Hinrunde ein kleines Polster angefressen, von dem sie nun erst einmal ein wenig zehren werden. Durch den dritten Zu-Null-Erfolg in dieser Spielzeit kann die Mannschaft zudem mit gestärktem Selbstvertrauen in die kommenden Spieltage gehen. Die große Katerstimmung wird es rund um Karneval sicher nicht geben. Und dass diese Mannschaft in der Lage ist, gegen die Topmannschaften gut auszusehen, hat sie ebenfalls bewiesen. Warum sollte also nicht noch der ein oder andere Zähler dazukommen. Dann würde auch die Ausgangslage eine gute bleiben. Eine so gute, dass der Blick auf die Konkurrenz irrelevant und ohne bitteren Geschmack wäre.


Back on Track! Linton Maina wird beim Jubiläumsspiel zum Matchwinner

Linton Maina jubelt nach seinem Treffer
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Back on Track! Linton Maina wird beim Jubiläumsspiel zum Matchwinner

Ausgerechnet in seinem 100. Bundesligaspiel avanciert der Flügelflitzer zum Mann des Spiels. Und das nach einer Hinrunde, die wenig Grund zur Freude bot beim 1. FC Köln: Linton Maina wird zum Matchwinner.

Nach schwierigem Saisonauftakt ist Linton Maina zurück in der Spur. Der Offensivspieler sammelte bereits den dritten Scorer in der Saison, vor allem aber im Jahr 2026.

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Unnachahmlich war der Sprint von Linton Maina sicherlich nicht. Denn erst vor zwei Wochen hatte der Kölner Flügelspieler gegen die Bayern so die Führung erzielt. Auch gegen die Wölfe trieb der 26-Jährige die Kugel über das gesamte Feld, suchte den Abschluss, dieses Mal fehlte aber der letzte Druck hinter dem Ball. „Gegen die Bayern war es auch deutlich früher“, sagte Maina. „Deswegen haben dann vielleicht auch die Körner ein wenig gefehlt.“ Das Tor hätte dem FC sicherlich gut getan, den Druck vom Kessel genommen. Letztlich war es aber auch Dank Marvin Schwäbe nicht mehr entscheidend. Denn die Entscheidung hatte eben auch Maina herbeigeführt, mit seinem Treffer nach einer knappen halben Stunde – ein abgefälschter Treffer. „Normalerweise hält er den wohl fest. Aber ein bisschen Glück gehört auch dazu“, sagte der Torschütze.

„Ich hatte nie den Gedanken…“

Für Maina war es der zweite Saisontreffer und das zu einem besonderen Jubiläum. Der gebürtige Berliner lief zum 100. Mal in der Bundesliga auf. Bemerkenswert: Im Jahr 2026 hat der Offensivspieler alle drei seiner Scorer gesammelt. Und das, obwohl er im Herbst noch aufgrund der mangelnden Spielzeit als unzufrieden galt. Gerüchte über einen Wechsel ploppten auf. „Ich hatte nie den Gedanken, dass ich gehen will. Ich bin immer mit Spaß zum Training gekommen und habe gehofft, dass ich meine Chance irgendwann bekomme. Weil das, was ich mir ein Stück weit hier aufgebaut habe und den Spaß, den ich hier habe, den wollte ich mir jetzt durch so eine schwächere Phase nicht kaputt machen“, so der 26-Jährige. Die Chance kam nach seinem Auftritt in Heidenheim. Zuletzt stand Maina sogar drei Mal in der Startelf.

Und der Offensivspieler lieferte. Schon zu Beginn der Saison hatte Lukas Kwasniok erklärt, dass Maina eine Waffe sein könne. Eingesetzt hatte der Trainer sie aber nur selten. Und das, obwohl der Flügelspieler in der vergangenen Spielzeit noch ein absoluter Dauerbrenner und Leistungsträger der Geißböcke war. „Einfach ist es nicht, aber so eine Phase hat jeder. Klar, es ist schon ungewohnt, dass es nach so einem Jahr so kommt“, so Maina. „Aber im Fußball ist es so, wenn andere performen, dann interessiert es auch keinen mehr, wer der Aufstiegsheld war.“ Am Freitag wurde der schnelle Spieler aber zum Held des Abends. „Spieler in meiner Position brauchen einfach Tore oder Vorlagen, um da um ein gutes Gefühl zu haben, um wieder an sich selber zu glauben und das hat mir ganz gut geklappt“, so Maina weiter. „Spieler in meiner Position brauchen einfach Tore oder Vorlagen, um da um ein gutes Gefühl zu haben.“

Und dieses gute Gefühl soll dem FC nun auch in den kommenden Spielen helfen. „Diesen Lauf probiere ich jetzt irgendwie so lang zu halten, wie es geht“, sagte Maina.


Der mit dem Wolf tanzt: Marvin Schwäbe unbezwingbar

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Der mit dem Wolf tanzt: Marvin Schwäbe unbezwingbar

Ein Treffer von Linton Maina und ein überragender Marvin Schwäbe bescheren dem 1. FC Köln einen enorm wichtigen 1:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg. Warum dieser Sieg im Abstiegskampf weit mehr als drei Punkte bedeutet für den 1. FC Köln: So macht Marvin Schwäbe alle besser.

Gegen den VfL Wolfsburg hatten die Geißböcke alle Mühe, die knappe Führung über die Zeit zu bringen. Doch dank Torhüter Marvin Schwäbe gelang den Domstädtern der Coup, der sich in dieser Saison noch als richtungsweisend herausstellen könnte. 1. FC Köln: So macht Marvin Schwäbe alle besser.

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Beim 1:0-Erfolg des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg hielt Marvin Schwäbe mit gleich mehreren starken Paraden den Sieg fest. Warum dieser Sieg weit mehr bedeutete als nur drei wichtige Punkte, machte Linton Maina nach Abpfiff deutlich. Der einzige Torschütze des Abends fand im Sky-Interview warme Worte für seinen Kapitän: „In letzter Zeit haben wir auch gerne mal noch ein Tor in der letzten Sekunde kassiert, aber dafür haben wir ja Schwäbe, der den Laden wieder sauber gehalten hat“, so Maina.

Zunächst sah es so aus, als würden die Geißböcke das Spiel gegen die kriselnden Niedersachsen kontrollieren. Mainas Treffer in der 29. Minute belohnte eine engagierte und griffige erste Hälfte. Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie jedoch. Wolfsburg erhöhte spürbar den Druck, und plötzlich lasteten alle Hoffnungen auf dem Kölner Schlussmann. Und der konnte liefern.

Schwäbe: „Am Ende ist es mein Job“

VfL-Trainer Daniel Bauer hatte seine Mannschaft in der Halbzeitpause offenbar wachgerüttelt. Wolfsburg übernahm die Kontrolle und schnürte den FC phasenweise tief in der eigenen Hälfte ein. Die Niedersachsen kamen nun deutlich häufiger vor das Kölner Tor. Dženan Pejčinović, Kento Shiogai und Adam Daghim forderten Schwäbe mehrfach heraus. Spätestens in der Nachspielzeit wurde der Keeper zur Heldenfigur des Abends. Shiogai und Daghim hatten beide jeweils den sicheren späten Ausgleich auf dem Fuß, scheiterten aber am Kölner Schlussmann.

Schwäbe hielt seinen Kasten sauber und feierte erstmals seit dem 1:0-Erfolg gegen die TSG Hoffenheim Anfang Oktober wieder eine weiße Weste. Entsprechend zufrieden zeigte er sich nach Abpfiff: „Das Ergebnis ist natürlich schön. Umso schöner ist es, dass wir uns als Team nach einer langen Phase wieder zu Null belohnt haben. Wir haben einfach verdient gewonnen, und das nehmen wir heute mit.“ Und weiter: „Am Ende ist es mein Job. Es ist schön, wenn man der Mannschaft helfen kann, auch hinten raus. Es ist schöner, wenn man wirklich etwas zu tun hat, als wenn es einfach nur zu Null ist und ich keinen Ball halte.“

Mal kein spätes Gegentor: Balsam für die FC-Seele

Sicherlich, die drei Punkte am gestrigen Abend waren ein abenteuerlicher Ritt auf der Rasierklinge, der Trainer Lukas Kwasniok an der Seitenlinie sichtbar Nerven kostete. Doch genau solche Siege hatte sich der FC in den vergangenen Wochen immer wieder verwehrt. Spiele, in denen die Geißböcke mindestens auf Augenhöhe agierten, kippten in der Schlussphase zu oft. Kwasniok brachte es nach dem Abpfiff auf den Punkt: „Wir waren ja in vielen Spielen ungefähr gleich stark. Du warst hier eigentlich schon der Sieger gegen St. Pauli. Dann rutscht Marvin leider weg und der Ball kullert mit dem einzigen Torschuss rein. Und so entsteht auf einmal eine Serie, in der du irgendwann an dir selbst zweifelst.“

Auch Maina sah das ähnlich. Nach all den bitteren Ergebnissen, die der FC in dieser Saison durch späte Gegentore hinnehmen musste, wirkte dieser Erfolg wie ein Befreiungsschlag für die Mannschaft. „Es ist schon ärgerlich, wenn du kämpfst und Gas gibst und dann in der letzten Sekunde, wie gegen St. Pauli oder Union, doch noch ein Tor kassierst. Jetzt zu sehen, dass sich dieser ganze Aufwand lohnt, ist extrem wichtig“, sagte Maina.

Mit Zuversicht ins Wochenende

So sicherte sich der 1. FC Köln dank seines überragend aufgelegten Torhüters drei im Abstiegskampf so dringend benötigte Punkte gegen den VfL Wolfsburg, hielt die Wölfe auf Distanz und tankte wertvolles Selbstvertrauen. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt jedoch nicht. Bereits am kommenden Sonntag steht das nächste Heimspiel in Müngersdorf an. Dann gastiert RB Leipzig mit Trainer Ole Werner am Rhein und stellt die Kölner Defensive vor die nächste, ungleich größere Bewährungsprobe.


Freude, Zittern und eine überragende Leistung- Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Wolfsburg

Marvin Schwäbe freut sich mit seinen Teamkollegen über den Sieg gegen den VfL Wolfsburg
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Freude, Zittern und eine überragende Leistung- Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Wolfsburg

Nach einer starken ersten Halbzeit ließ der FC den VfL nach der Pause nochmal gefährlich werden. Mit seiner starken Leistung rettete Marvin Schwäbe den Kölnern aber die drei Punkte: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg.

Nach dem frühen 1:0-Treffer von Linton Maina versäumten es die Geißböcke, nachzulegen. In Halbzeit zwei wackelte die Führung enorm. Dennoch zeigten einige Akteure durchaus starke Leistungen: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg.

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Die Zuschauer haben am Freitagabend zwei ganz unterschiedliche Halbzeiten des 1. FC Köln gesehen. In Halbzeit eins performte der FC mit der spielerisch wohl besten Leistung des neuen Jahres, dafür war in der zweiten Halbzeit Zittern angesagt. Letztendlich können sich die Spieler kämpferisch und hinsichtlich der Arbeitseinstellung nichts vorwerfen und die Punkte bleiben in Köln. Das Duell wurde zu einem Arbeitssieg, der durch Torwart Marvin Schwäbe über die Zeit getragen wurde.

Starke Defensive

Marvin Schwäbe, Einzelkritik 1-

Marvin Schwäbe

Verantwortlich für den Sieg der Kölner. Hatte 85 Minuten nichts Nennenswertes auf den Kasten bekommen und wurde in der Schlussphase „Man of the Match“. Bewies erneut seine Stärke auf der Linie und wehrte jeden Ball im Powerplay der letzten Minuten ab.


Kristoffer Lund - Einzelkritik 3-

Kristoffer Lund

Wuselig beschreibt Kristoffer Lund gegen die Wölfe ganz gut. War irgendwie überall und ackerte. Übernahm in der Viererkette die linke Schiene und mischte vor allem in Halbzeit eins die Offensive durch seine Flanken auf, tauchte aber auch das ein oder andere Mal vor dem Tor auf. Fehlte im Abschluss die Entschlossenheit. Warf sich in Halbzeit zwei in Bälle, auch wenn er viele der Ballbesitzverluste vorher verschuldete.


Cenk Özkacar Einzelkritik

Cenk Özkacar

Brauchte eine kurze Einspielzeit, um ins Spiel zu finden. Wurde aber im Spielverlauf selbstbewusster und machte einen soliden Job neben Sebastian Sebulonsen. Wurde nicht oft gefordert, war aber zur Stelle, wenn der FC ihn brauchte. Fing viele Bälle ab, war nah am Gegner und hat immer einen Fuß oder seinen Körper zwischen Ball und einem Wolfsburger. Er war wohl der Einzige, der seine Performanz in Halbzeit zwei steigerte. Unsicherheit schlich sich hin und wieder im Aufbauspiel oder im direkten Passspiel ein.


Sebastian Sebulonsen, Einzelkritik 2-

Sebastian Sebulonsen

Kölns absoluter Abwehrchef in der Viererkette heute: Sebastian Sebulonsen. Als sichere Säule auf letzter Line brauchte der FC einen hellwachen Innenverteidiger. Fing beinahe jeden Ball ab, glänzte im direkten Eins-gegen-Eins Situationen mit Aggressivität. Das galt zumindest für die erste Halbzeit. Schob in der zweiten Spielhälfte zu oft, zu leichtsinnig aus der Kette hoch, wodurch die Kölner immer wieder in gefährliche Konter liefen.


Alessio Castro-Montes, Einzelkritik 3

Alessio Castro-Montes

Drängte sich auf der linken Abwehrseite richtig auf und konnte an seine starken Leistungen wie schon gegen Freiburg anknüpfen. Verpasste im Aufbauspiel anfangs in einer Eins-gegen-Eins-Situation den Moment des Abspielens, woraufhin fast ein Anschlusstreffer entstand. Konnte sich ansonsten aber nicht viel vorwerfen.


Licht und Schatten im Mittelfeld

Eric Martel

Merkte man an, dass er auf der Doppelsechs zu Hause ist. Bewies einmal mehr gegen die Wölfe, warum er in die Startelf gehört. Als Motor im Zentrum mit Sicherheit nicht der auffälligste Spieler, glänzte aber unwahrscheinlich durch seine Ballsicherheit, Übersicht und Ruhe am Ball. Nahm im Arbeitsverbund mit Krauß die defensivere Rolle ein. Wirkte im Spielverlauf körperlich und mental etwas müde, wodurch sich gerade im Aufbauspiel Fehler einschlichen.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Tom Krauß Einzelkritik 2

Tom Krauß

Das Wunderkind der Rückrunde: Tom Krauß. Übernahm in der ersten Hälfte ausnahmsweise den offensiveren Part und legte direkt mal den Ball zum 1:0 für Maina auf. War kämpferisch und läuferisch gegen die Wölfe einmal mehr unverzichtbar. Bewies seinen hohen Stellenwert gerade in der Schlussphase, als er mit seinen letzten Körnern die Fehler seiner Mitspieler ausbadete und immer einen Schritt schneller am Ball war als seine Gegenspieler.


Jakub Kaminski Einzelkritik 3-

Jakub Kaminski

Ausgerechnet der ehemalige Wolfsburger konnte gegen seinen Ex-Verein nicht an seine sonst starken Leistungen anknüpfen. Und das, obwohl er auf seiner gewohnten Position, der rechten Schiene, auflief. Wirkte in vielen Aktionen unglücklich. Kämpferisch und läuferisch kann man ihm zwar nichts vorwerfen, schien mit Ball aber oft planlos. Verhakte sich gerade in Offensivaktionen vor dem Tor immer wieder in Wolfsburger Spielern, verpasste den Moment abzuspielen, oder traf falsche Entscheidungen.


Marius Bülter

Hatte aus der Kölner Doppelspitze heraus so gut wie keine gefährlichen Abschlussaktionen. Bemühte sich mit vielen Tiefenläufen, konnte ausschließlich in Flanken-Situationen auf sich aufmerksam machen. Die großen Momente eines Stürmers blieben bei ihm aus.


Ragnar Ache

Kopfballungeheur dürften ihn seine Gegner inzwischen nach der Spielanalyse nennen. Gewann im direkten Zweikampf beinahe jedes Kopfballduell und machte viele Bälle als Zielspieler fest. Zwar war der Kopf immer zur Stelle, löste heute aber wenig Torgefahr aus. Hielt sich in der zweiten Halbzeit fast ausschließlich in der eigenen Kölner Hälfte auf.


Linton Maina Einzelkritik 2

Linton Maina

Brauchte heute nicht viel, nur den Ball und ein bisschen Platz – obwohl er auch den bei seinem Siegtor nicht benötigte. Setzte sich gegen einen, zwei, sogar drei Wölfe durch und machte den klassischen „Arjen Robben Move“. Schloss wie auch gegen die Bayern kompromisslos ab. Fiel auch sonst als der aktivste Mann in Kölns Offensive auf. Kam im Aufbauspiel viel entgegen, holte sich die Bälle ab. Verpasste kurz vor seiner Auswechslung die Chance zum 2:0: Maina machte genau das gleiche wie beim ersten Tor, nur von links.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben


Machtwinner Linton Maina: Der 1. FC Köln gewinnt gegen den VfL Wolfsburg 1:0

Linton Maina vom 1. FC Köln jubelt nach seinem Tor
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Machtwinner Linton Maina: Der 1. FC Köln gewinnt gegen den VfL Wolfsburg 1:0

Nach viel Kampf und einer starken ersten Hälfte belohnten sich die Geißböcke am Freitagabend: Der 1. FC Köln gewinnt gegen den VfL Wolfsburg 1:0. Matchwinner war dabei Siegtorschütze Linton Maina.

Das Duell gegen den VfL Wolfsburg war ein sehr wichtiges für den FC, denn mit den Wölfen kam eine in den vergangenen Wochen formschwache Mannschaft in die Domstadt. Diesen Umstand wussten die Geißböcke am Ende zu nutzen: Der 1. FC Köln gewinnt gegen den VfL Wolfsburg 1:0.

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Im Duell gegen den VfL Wolfsburg setzte Trainer Lukas Kwasniok für seine Verhältnisse fast schon auf Kontinuität. Nur zwei Wechsel nahm der Coach im Vergleich zum Spiel gegen den SC Freiburg vor und damit deutlich weniger als in den vergangenen Wochen. Cenk Özkacar und Eric Martel rotierten für Jan Thielmann und Rav van den Berg in die Startelf. Damit setzte der Coach erneut auf eine Viererkette sowie im Angriff auf die Kombination aus Ragnar Ache und Marius Bülter. Bis zu den ersten offensiven Momenten dauerte es aber ein bisschen. Beide Mannschaften agierten erstmal abwartend und waren um Stabilität bemüht. Nach und nach übernahm dann der FC die Kontrolle. Und hatte in der 14. Minute den ersten gefährlichen Abschluss: Alessio Castro-Montes bekam auf der rechten Seite viel Zeit und Platz und flankte auf den zweiten Pfosten. Dort legte Bülter zurück auf Ache, der jedoch ein Luftloch schlug.

FC bestimmt die Partie

Trotzdem blieben die Kölner dran. Nach einer Hereingabe von Kristoffer Lund von der Grundlinie hatte erneut Ache die Riesen-Chance auf die Führung. Seinen zu zentralen Kopfball konnte Wölfe-Keeper Kamil Grabara um den Pfosten lenken. Im Anschluss an die folgende Ecke schloss Lund aus dem Rückraum ab, sein Versuch wurde zu Bülter abgefälscht, für den der Winkel aber zu spitz wurde. Dadurch konnten die Wölfe klären. Diese blieben offensiv weiter harmlos. Bezeichnend dafür war ein schwacher Distanzschuss von Maximilian Arnold (19.). Auf der anderen Seite vergab Linton Maina die nächste gute Möglichkeit der Gastgeber, da er an der Strafraumkante noch entscheidend gestört wurde und verzog.

Kurz darauf sorgte Marvin Schwäbe mit einem misslungen Pass kurz für einen erhöhten Puls bei den Kölner Fans. Der direkte Versuch von Arnold landete aber ungefährlich nur beim Torhüter – da wäre mehr drin gewesen für die Wölfe. Und auch bei den Kölnern fehlte Lund bei einem Kopfball aus guter Position die Präzision. Besser machte es kurz darauf Maina: Nach einer schönen Passstafette über Sebastian Sebulonsen und Tom Krauß zog der Flügelspieler vom rechten Strafraumeck nach innen und zog ab. Sein leicht abgefälschter Abschluss schlug rechts im Wolfsburger Tor ein – die Führung für die Geißböcke! Und der Angreifer hatte kurz danach die Chance, den Doppelpack zu schnüren. Sein Versuch nach einer abgefälschten Hereingabe wurde jedoch geblockt. Ähnlich erging es Jakub Kaminski nur kurz darauf. Der Pole wurde davor schön von Bülter in Szene gesetzt (36.). Danach hatte dann Patrick Wimmer die beste Chance der Gäste in der ersten Hälfte: Nach einem schönen Zusammenspiel mit Christian Eriksen verzog der Wolfsburger aber aus leicht spitzem Winkel. Auf der anderen Seite wurde wiederum ein Abschluss von Bülter im Strafraum geblockt. Der Abpraller landete bei Lund, der von der Strafraumkante aber relativ deutlich verzog.

Wolfsburg steigert sich nach der Pause

Kurz vor der Pause gab es dann aus Kölner Sicht noch einen kleinen Aufreger: Krauß wurde bei einem Abschluss im Strafraum von Yannick Gerhardt getroffen. Da der Ex-Kölner aber vorher den Ball geblockt hatte, zeigte Schiedsrichter Martin Petersen nicht auf den Punkt – natürlich zum Unmut der Gastgeber. So ging es mit dem 1:0 in die Pause. Aus dieser kamen die Gäste mit mehr Schwung – und forderten dann selber einen Strafstoß. Kento Shiogai dribbelte zentral in den Strafraum und versuchte, auf Dzenan Pejcinovic quer zu legen. Der Ball sprang dabei an den angelegten Arm von Cenk Özkacar – eindeutig kein Elfmeter. Trotzdem blieben die Wölfe gefährlicher als in Durchgang Eins. Eine halbhohe Hereingabe von Wimmer von der Strafraumkante klärte Schwäbe unorthodox mit dem Fuß (49.).

In der 59. Minute hatte Pejcinovic die große Chance zum Ausgleich: Nach einem langen Ball war der Stürmer frei durch, schoss aber aus linker Position im Strafraum am langen Eck vorbei. Schiedsrichter Petersen entschied außerdem auf Abseits. Das hob Lund aber wohl auf – Glück für die Geißböcke. Insgesamt blieb die Partie nun deutlich ausgeglichener, weil sich der VfL präsenter in den Zweikämpfen zeigte. Aber die Kölner hielten dagegen: Bülter zog aus sehr spitzem Winkel links im Sechzehner ab, sein Versuch ging jedoch deutlich drüber. Ein paar Minuten später marschierte der starke Maina bei einem Konter von Strafraum zu Strafraum und schloss ab – knapp rechts vorbei (68.). Kurz danach kamen wieder die Wölfe sehr gefährlich vors Tor: Über Pejcinovic und Wimmer kam Adam Daghim halbrechts aus zehn Metern völlig frei zum Abschluss. Sein Schuss konnte aber im letzten Moment noch geblockt werden.

Wolfsburg mit Chancen auf den Ausgleich

Ein Kopfball von erneut Daghim stellte Schwäbe dieses Mal dagegen vor keine Herausforderung (76.). Auf der anderen Seite zog der eingewechselte Said El Mala von links nach innen, sein Abschluss aus etwa 18 Metern ging aber am langen Eck vorbei. So blieb es erstmal bei der knappen FC-Führung. Und danach kamen wieder die Wölfe: Gerhardt zielte von der Strafraumkante nach einer flachen Flanke aber deutlich zu hoch. Nach einem Wolfsburger Konter wurde es dann erneut brandgefährlich im Kölner Strafraum. Pejcinovics Abschluss aus guter Position war jedoch zu schwach und genau auf Schwäbe. Und die Kölner schwammen weiter in der Defensive. Auch Shiogais wuchtiger Abschluss von der Strafraumkante führte aber nicht zum Ausgleich, sondern flog übers Tor (88.). Den Last-Minute-Treffer verhinderte Schwäbe in der Nachspielzeit gleich doppelt: Erst stark im Eins-gegen-Eins gegen erneut Shiogai und kurz danach bei einem Schuss von Daghim. El Mala wiederum vergab auf der anderen Seite die Entscheidung. Aber es war die letzte Aktion des Spiels. So blieb es beim 1:0-Erfolg für die Geißböcke.

Für die geht es in einer etwas über einer Woche am Sonntag (8.2.) weiter. Dann erwarten die Domstädter um 15:30 Uhr RB Leipzig.

1. FC Köln: Schwäbe – Özkacar, Martel, Sebulonsen – Lund (86. van den Berg), Kaminski (75. El Mala), Krauß, Castro-Montes – Maina (75. Thielmann), Ache (86. Niang), Bülter (66. Johannesson); Tore: Maina (29.); Gelbe Karten FC: Ache


Starkes Offensivtrio, starke Bilanz – eine schwere Aufgabe für den 1. FC Köln

OF Alessio Castro-Montes im Spiel gegen den VfL Wolfsburg (Foto: Stuart Franklin/Getty Images)
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Starkes Offensivtrio, starke Bilanz – eine schwere Aufgabe für den 1. FC Köln

Der 1. FC Köln eröffnet den 20. Bundesliga-Spieltag mit dem Freitagabendspiel gegen den VfL Wolfsburg. Nach der guten Leistung auswärts beim SC Freiburg am vergangenen Wochenende will die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok gegen die Wölfe auch vor heimischem Publikum wieder überzeugen. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg.

Nach dem Punktverlust in Freiburg geht es für den FC bereits am Freitag gegen Wolfsburg weiter. Einfach wird die Aufgabe allerdings nicht: Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz.

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Sowohl für die Kölner als auch die Gäste aus Wolfsburg dürfte die Partie von richtungsweisender Bedeutung sein: Beide Teams stecken aktuell im grauen Mittelfeld fest, wobei der Blick zuletzt tendenziell eher in Richtung unteres Tabellendrittel geht. Trotz guter Leistung stand der FC in Freiburg nach Spielschluss (1:2) ohne Punkte da und verpasste es, einen weiteren Befreiungsschlag zu setzen. Gegen die aktuelle kriselnden Wölfe soll nun ein ähnlich guter Auftritt wie in Freiburg möglichst in Einklang gebracht werden mit einem positiven Endergebnis.

Form & Bilanz: VfL-Coach Daniel Bauer durchlebt mit seiner Mannschaft nach seiner Übernahme derzeit eine schwierige Phase. Von den vergangenen fünf Partien konnte sein Team nur gegen Aufsteiger FC St. Pauli (2:1) gewinnen, ansonsten unterlagen die „Wölfe“ neben dem 1:8-Debakel gegen Rekordmeister FC Bayern München zu Jahresbeginn auch in der Vorwoche nach schwacher Leistung und Führung dem direkten Konkurrenten aus Mainz mit 1:3. Dazu kommt eine wackelige Defensive: In den letzten elf Ligapartien kassierten die Niedersachsen stets mindestens ein Gegentor.

Ein Mutmacher dürfte dennoch die Vergangenheit sein: Die jüngsten drei Partien in Köln konnte Wolfsburg allesamt gewinnen. Auch die Bilanz spricht für die Gäste: In bislang 40 Duellen ging der VfL 18 Mal als Sieger vom Platz, während der 1. FC Köln zehn Siege verbuchen konnte. Zwölf Partien endeten mit einem Unentschieden. Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften in einem höchst unterhaltsamen Spiel mit einem 3:3.

Personallage: Gegen den 1. FC Köln müssen der VfL Wolfsburg und Coach Daniel Bauer auf folgende Spieler verzichten: Joakim Maehle (Schulterverletzung), Rogerio (Muskelverletzung), Bence Dardai (Kreuzbandriss), Jonas Wind (Muskelverletzung), Jenson Seelt (Knieverletzung), Cleiton (Sprunggelenksverletzung).

Offensive und Defensive

Zweitschwächste Abwehr der Liga: Mit insgesamt 41 Gegentoren hat der VfL Wolfsburg nach Liga-Schlusslicht 1. FC Heidenheim (42) die schlechteste Abwehr der Bundesliga. Zuletzt blieben die Niedersachsen am 8. Spieltag im Oktober letzten Jahres beim 1:0-Auswärtssieg in Hamburg ohne Gegentor.

Essenzielles Angriffs-Trio: 15 der bislang 28 erzielten Bundesligatore in der laufenden Saison beim VfL Wolfsburg gehen auf das Konto der Mittelstürmer Mohamed Amoura und Dzenan Pejcinovic sowie Flügelmotor Patrick Wimmer.

Im Fokus

Mittelstürmer Dzenan Pejcinovic erzielte alle seine fünf Saisontore in den letzten vier Bundesligaspielen. Nach Fußverletzung im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim blieb er über 90 Minuten bei der 1:3-Niederlage in Mainz ohne Treffer und dürfte darauf brennen, sein Torkonto am Freitagabend in Köln weiter aufzubessern. Wichtig ist für VfL-Coach Bauer auch die Rückkehr von Kapitän und Routinier Maximilian Arnold, der nach Gelbsperre in Köln wieder zur Verfügung steht und mit seiner Standardstärke aller Voraussicht nach in die Startelf rückt.

4-2-3-1-System

Trainer Daniel Bauer lässt den VfL Wolfsburg seit seiner Übernahme in einem 4-2-3-1-System mit einer Doppel-Sechs im defensiven Mittelfeld auflaufen, wo neben dem gesetzten Kapitän Maxi Arnold sowohl Yannick Gerhard als auch Vini Souza und Matthias Svanberg um einen Platz konkurrieren. Im Angriff führt derzeit kein Weg am Trio Pecjinovic, Amoura und Wimmer vorbei, die zusammen mehr als 50 Prozent aller Wolfsburger Tore erzielen oder vorbereiten. Je nach Spielstand und Situation verändert sich die Grundformation der Wölfe im Laufe eines Spiels auch mal zu einem 4-3-3.

Mögliche Aufstellung: Grabara – Kumbedi – Jenz, Koulierakis, Gerhardt – Arnold, Vini Souza, Eriksen – Wimmer, Amoura – Pejcinovic