Beziehungsstatus kompliziert? Der 1. FC Köln und Lukas Podolski: „Es gibt Ideen für mögliche Projekte“

Lukas Podolski bei einem Spiel der Geißböcke
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Beziehungsstatus kompliziert? Der 1. FC Köln und Lukas Podolski: „Es gibt Ideen für mögliche Projekte“

Zuletzt äußerte sich Lukas Podolski durchaus kritisch zum Thema Zusammenarbeit mit dem FC. Darauf reagierte nun der Vizepräsident des 1. FC Köln: Ulf Sobek bestätigt mögliche Projekte mit Lukas Podolski.

Gibt es doch noch die Annäherung zwischen Lukas Podolski und dem 1. FC Köln? Zuletzt äußerte sich der Weltmeister von 2014 kritisch über den fehlenden Austausch mit den FC-Verantwortlichen. Das sieht FC-Vizepräsident Ulf Sobek anders.

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Die Worte von Lukas Podolski klangen dann doch schon ein wenig enttäuscht. Die Kölner Ikone hat in der vergangenen Woche seine Karriere offiziell beendet. Der 40-Jährige sprüht aber geradezu vor Tatendrang. Allerdings vornehmlich bei seinem aktuellen Club Gornik Zabrze. Dort hält der Unternehmer nun 86 Prozent der Anteile, hat wohl viel vor. Vor allem wird er den Verein finanziell unterstützen. Und beim FC? Auch dort würde er gerne helfen. Doch der Beziehungsstatus schein kompliziert. „Der FC ist der Verein, wo ich auch Bock hätte, was zu entwickeln. Aber das Problem ist, dass es die letzten Jahre immer die Möglichkeit gab, da irgendwie mit dem Verein was mitzugestalten. Da gab es aber einfach keine Annäherung“, sagte der Weltmeister von 2014 im Podcast Copa TS. „Irgendwie war die Tür immer nur so weit geöffnet, dass vielleicht nur eine Katze durchpasst. Daher ist es ein bisschen schade.“

„Das mache ich gerne“

Schon vor einigen Wochen hatte der Ex-Kölner in der WDR-Sendung „Kölner Treff“ angedeutet, dass es Menschen im Verein gegeben hätte, die eine Rückkehr – vielleicht als Spieler – blockiert hätten. So wirklich klingt das nicht nach Annäherung und Rückkehr des Idols. Das sieht FC-Vizepräsident Ulf Sobek allerdings ein wenig anders. Auf einer Medienrunde am Donnerstagabend wurde der 54-Jährige auf den Weltmeister von 2014 angesprochen. „Als ich ihn das letzte Mal bei seinem Kurzbesuch am Geißbockheim getroffen habe, haben wir uns nett unterhalten“, sagte Sobek. Podolski hatte damals unter anderem Lukas Kwasniok einen Kurzbesuch abgestattet, sich mit dem damaligen Coach auf dem Trainingsplatz unterhalten. Eine kurzfristige Zusammenarbeit entstand daraus aber nicht. „Marketingseitig gibt es auch Ideen für mögliche Projekte. Der Austausch ist da so gut, wie lange nicht mehr“, sagte nun Sobek.

Allerdings, das betonte der Vizepräsident auch, liege eine mögliche Zusammenarbeit im Aufgabenbereich von Geschäftsführer Philipp Liesenfeld. Auch Podolski zeigte sich durchaus gesprächsbereit. „Ich sage nicht, dass ich eine Abneigung gegen den FC habe. Ich bin immer offen und immer gerne da, bin gerne in der Kurve und freue mich, dass es gut aussieht. Jetzt kriegen sie Adidas, jetzt passiert was, sie sind finanziell besser aufgestellt“, sagt Podolski. „Ich hoffe, dass das Geißbockheim endlich ausgebaut wird und dass die komische Politik da in Köln endlich mal den Schalter umlegt und in Zukunft vielleicht das Stadion ausbaut, dass einfach in der Stadt und dem Verein etwas passiert. Und wenn ich da mithelfen kann, dann mache ich das gerne.“


„Man erfährt die Gründe ja auch nicht“: Said El Malas Nicht-Nominierung zur WM hinterlässt Unverständnis – auch bei Lukas Podolski

Lukas Podolski beim 1. FC Köln
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„Man erfährt die Gründe ja auch nicht“: Said El Malas Nicht-Nominierung zur WM hinterlässt Unverständnis – auch bei Lukas Podolski

Die Nicht-Nominierung von Said El Mala ruft nicht nur bei Kölner Fans Unverständnis hervor. Die Entscheidung des Bundestrainers sorgt für Diskussionen – und das auch bei Ex-Spielern des 1. FC Köln: Lukas Podolski äußert Kritik an Julian Nagelsmann.

Neben weiteren Akteuren versteht auch Lukas Podolski die Nicht-Nominierung zur WM von Said El Mala nicht.

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Die DFB-Elf ist heute in die Vorbereitung auf die WM in den USA, Kanada und Mexiko gestartet. Bekanntermaßen ohne den Top-Scorer der Kölner Said El Mala. Nationaltrainer Julian Nagelsmann hatte dem 19-Jährigen im vergangenen Herbst nach seiner Nicht-Einwechslung gegen Luxemburg und dem Wechsel zur deutschen U21 noch in Aussicht gestellt, nominiert zu werden, sollte der gebürtige Krefelder Stammspieler bei den Geißböcken werden. Dieses Ziel hat El Mala zweifelsohne in der Zwischenzeit erreicht, packte sogar noch weiterer Scorer auf sein Konto. Und so verwunderte die Nicht-Nominierung nicht nur die Anhänger des FC. Auch Ex-Spieler der Geißböcke meldeten sich zu Wort. So betonte Jonas Hector in seinem Podcast „Schlag und Fertig“, dass die deutsche Elf mit El Mala ein Element hätte, dass nun nicht dabei sei.

„Man erfährt die Gründe ja auch nicht“

Aber nicht nur Hector äußerte sich zu Nagelsmanns Entscheidung. Auch Ex-FC-und Ex-Nationalspieler sowie Weltmeister von 2014 Lukas Podolski fand deutlich Wort Richtung Nationaltrainer. Im Podcast „Copa TS“ tat das Kölner Idol seinen Unmut kund. „Am Ende weiß ich nicht, warum und weshalb. Man erfährt die Gründe ja auch nicht“, so Podolski. „Wir können diskutieren, warum er ihn nicht mitgenommen hat. Passt ihm die Frisur nicht? Hat er ein Problem mit dem 1. FC Köln? Ich bin schon der Meinung, dass er etwas hat, das dir einen Mehrwert geben kann. Dieses unbekümmerte Tempodribbling, einfach drauf. Das gibt es nicht so oft“, lobte der Ex-Kölner die Leistungen des FC-Shootingstars.

Podolski selbst war 2004 von Rudi Völler kurz vor der EM zum ersten Mal für den DFB-Kader nominiert worden und musste ins kalte Wasser springen. Den Aufschub des Bundestrainers kann der 40-Jährige daher nicht nachvollziehe: „Warum soll jetzt Einer zwei Jahre warten? Der hat ja seine Scorer gemacht. Da muss ja was anderes sein, nicht nur das rein Sportliche“, so Podolski. „Außer der Trainer sagt: Er passt nicht in mein Spielkonzept. Klar kann man sagen: Er wird in zwei Jahren bei der EM dabei sein. Aber warum noch warten?“

Das dürften wohl auch die Anhänger des 1. FC Köln so sehen, denn dass der Nationaltrainer die Leistungen El Malas mit einer Nominierung belohnt, hätte sich wohl eben nicht nur Podolski gewünscht.