Wird Imad Rondic zu einem Problem für den 1. FC Köln?

Imad Rondic würde gerne wieder in Deutschland spielen
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Wird Imad Rondic zu einem Problem für den 1. FC Köln?

Die Leihe zu Preußen Münster wirft Fragen über die Zukunft von Stürmer Imad Rondic auf. Wie geht man um mit der schwierigen Situation des Mittelstürmers, der noch mindestens bis 2029 gebunden ist an den 1. FC Köln: Wird Imad Rondic der nächste Sargis Adamyan?

Die Leihe zu Preußen Münster läuft alles andere als nach Plan und stellt den 1. FC Köln vor knifflige Entscheidungen. Was bedeutet die schwache Bilanz von Imad Rondić für seine Zukunft am Geißbockheim?

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Der Frühling ist angebrochen und die Saison neigt sich allmählich dem Ende zu. Für Geschäftsführer Thomas Kessler stellen sich damit wichtige Fragen zum Kader, die den 40-Jährigen vor schwierige Entscheidungen stellen. Eine davon ist: Was passiert mit Imad Rondic? Das Leihgeschäft des an Preußen Münster ausgeliehenen Stürmers läuft nicht wie gewünscht. Rondic kommt in neun Spielen auf ein Tor und eine Vorlage, die akut abstiegsgefährdeten Adlerträger stehen derzeit auf dem letzten Tabellenplatz.

Zuletzt kam der Angreifer zudem nur noch zu einem Kurzeinsatz im Abstiegskracher gegen Magdeburg, das seine Mannschaft mit 1:3 verlor. Im Anschluss an diese Niederlage reagierte Münster und trennte sich von Cheftrainer Alexander Ende. Für ihn übernahm Alois Schwartz. Der Trainerwechsel blieb für den 27-Jährigen ohne Wirkung. Trotz der Umstellung saß die Leihgabe aus Köln im ersten Spiel unter Schwartz gegen Holstein Kiel weitestgehend auf der Bank. Der Stürmer spielt im Abstiegskampf demnach sportlich für die Münsteraner keine zentrale Rolle mehr.

Macht es Rondić wie Adamyan?

Sicher ist, dass Rondić im Sommer zunächst zum Geißbockheim zurückkehren wird. Nach aktuellem Stand erscheint eine endgültige Trennung als naheliegender nächster Schritt. Aufgrund der langen Restvertragslaufzeit des Angreifers ist jedoch auch ein anderes Szenario nicht ausgeschlossen (Rondić war im Februar 2025 von Widzew Łódź zum 1. FC Köln gewechselt und hatte einen Vertrag bis 2029 unterschrieben). Ein durchaus realistisches Szenario ist, dass der Mittelstürmer einen ähnlichen Weg wie Sargis Adamyan einschlägt.

Der Armenier steht beim FC zwar sportlich längst außen vor, kassiert jedoch weiterhin sein volles Millionen-Gehalt. Zwischenzeitlich stand Adamyan kurz vor einem Wechsel in die 3. Liga zum VfL Osnabrück. Der Transfer scheiterte jedoch im letzten Moment, da der Stürmer seine Gehaltseinbußen nur mit einer hohen Abfindung kompensieren wollte, worauf der Verein nicht einging. Adamyan befindet sich mittlerweile im letzten Vertragsjahr des Arbeitspapieres, das er 2021 unter der damaligen sportlichen Leitung von Christian Keller unterschrieben hatte, als er von der TSG Hoffenheim zum 1. FC Köln wechselte. Aufgrund seiner damaligen Einstufung als Leistungsträger liegt sein Gehalt bis heute bei rund 100.000 Euro monatlich.

Offene Zukunft nach der Leihe in Münster

Berichten zufolge will man beim 1. FC Köln künftig Pattsituationen wie im Fall Sargis Adamyan möglichst vermeiden. Die Konstellation aus langfristigen Verträgen, hoher Gehaltsstruktur und ausbleibender sportlicher Perspektive soll sich in dieser Form nicht wiederholen. Spätestens wenn Imad Rondić nach dem Ende seiner Leihe in Münster wieder am Geißbockheim aufschlägt, wird sich zeigen, welche Pläne der Klub mit ihm verfolgt und welche Optionen der Spieler selbst für seine Zukunft sieht.


Optionen für den 1. FC Köln: Leihspieler – Millionendeal oder Hoffnungsträger

1. FC Köln: Leihspieler - zwischen Millionendeal und Hoffnungsträgern - Ondrej Duda könnte dem FC viel Geld einbringen.
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Optionen für den 1. FC Köln: Leihspieler – Millionendeal oder Hoffnungsträger

Durch die FIFA-Transfersperre gegen den FC wurden Noah Katterbach, Ondrej Duda und Co. ein Thema bei den Geißböcken. Die Sperre ist vorerst ausgesetzt, es bleiben Fragen, es bieten sich aber auch Möglichkeiten für den 1. FC Köln durch die Leihspieler – zwischen Millionendeal oder Hoffnungsträger.

Als die Nachricht der FIFA-Transfersperre die Runde machte, war die Aufregung rund um das Geißbockheim groß. Zu viele Fragezeichen standen hinter der harten Entscheidung des Weltverbandes. Und plötzlich stand die Rückkehr von einigen ausgeliehen Spielern wieder im Raum. Spieler, mit denen der FC eigentlich schon abgeschlossen hatte. Die Transfersperre ist vorerst ausgesetzt, es herrscht Aufatmen und es gibt Möglichkeiten für den 1. FC Köln durch die Leihspieler – und zwar Millionendeal oder Hoffnungsträger.

1. FC Köln: Leihspieler - zwischen Millionendeal und Hoffnungsträgern - Ondrej Duda könnte dem FC viel Geld einbringen.
Bild: Herbert Bucco

Dass Ondrej Duda in den Planungen des 1. FC Köln tatsächlich noch einmal eine Rolle spielen könnte, hätte wohl im Winter niemand gedacht. Damals wechselte der Slowake auf Leihbasis in die Serie A zu Hellas Verona. Duda und Baumgart schienen beim FC nicht so recht matchen zu wollen. Für Duda sollte nach Ablauf der Leihe nach Angaben von Hellas unter gewissen Bedingungen eine Kaufpflicht greifen. Bei rund 2,5 Millionen Euro soll diese dem Vernehmen nach liegen. Geld, das die Kölner gut gebrauchen könnten, zumal der FC zudem auch Gehalt im siebenstelligen Bereich einsparen würde.

Die gewissen Bedingungen sind offenbar mit dem Klassenverbleib Veronas verbunden und genau da liegt aktuell das Problem: Verona befindet sich auch nach dem letzten regulären Spieltag noch im Abstiegskampf. Denn die Norditaliener liegen nach Abschluss der Saison punktgleich mit Spezia Calcio auf den Rängen 17 und 18 – in Italien wird der Absteiger bei Punktgleichheit in einem Entscheidungsspiel ermittelt. Das findet erst am kommenden Sonntag statt. Sollte Verona gewinnen, würde die Kaufpflicht wohl greifen und Duda den FC endgültig verlassen.

1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Noah Katterbach?

Auch die Zukunft von Noah Katterbach ist weiterhin komplett offen. Eigentlich hatte der Hamburger SV den Abwehrspieler fest eingeplant, wollte die Kaufoption für den Leihspieler ziehen. Die Ablöse soll bei rund einer Millionen Euro liegen. Doch Katterbach zog sich vor vier Wochen einen Kreuzbandriss zu, fällt monatelang aus und fehlte unter anderem auch bei den beiden verlorenen Relegationsspielen gegen Stuttgart. Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, will der HSV die Kaufoption nicht mehr ziehen, den Abwehrspieler aber dennoch fest verpflichten – natürlich zu besseren Konditionen. Ob sich der FC darauf einlässt, ist offen. Immerhin könnte der U21-Nationalspieler eine Ergänzung für die Kölner Defensive werden.

Vor anderthalb Jahren wurde auch Nachwuchshoffnung Jens Castrop verliehen. Nach ersten Anlaufschwierigkeiten gehört der Mittelfeldspieler beim 1. FC Nürnberg zum Stammpersonal – und das mit gerade einmal 19 Jahren. Kein Wunder, dass der Club Castrop gerne fest verpflichten würde. Tatsächlich besitzt Nürnberg ebenfalls eine Kaufoption – dem Vernehmen nach in Höhe von 450.000 Euro. Laut „Kicker“ hat der FC aber eine Rückkaufoption, die bei 500.000 Euro liegt. Und diese Variante ist gar nicht so unwahrscheinlich. Denn wie das Fachmagazin weiter berichtet, gibt es die Idee Castrop zurückzuholen, um ihn dann teurer weiterzuverkaufen. Ein Interessent soll die TSG Hoffenheim sein. Castrop ist laut dem Online-Portal gool.ai mehr als zwei Millionen Euro wert. Der Marktwert würde bei einer Rückkehr zum FC auf mehr als acht Millionen Euro steigen.

Jonas Urbig wird vorerst zum FC zurückkehren. Da Regensburg die Klasse nicht gehalten hat, ist der Leih-Vertrag des Keepers ausgelaufen. Urbig wird mit großer Wahrscheinlichkeit aber wieder verliehen. Der Torwart soll Spielpraxis sammeln. Mit Marvin Obuz kehrt ein weiteres Talent ans Geißbockheim zurück. Allerdings konnte sich der Offensivmann bei Holstein Kiel nicht durchsetzen, spricht selbst von einer Enttäuschung. Anders als bei Urbig ist eine weitere Leihe aber offen. Obuz Vertrag läuft im kommenden Sommer aus.

Weitere Leihen beim 1. FC Köln möglich

„Grundsätzlich sind wir jetzt in jede Richtung handlungsfähig“, sagt FC-Sportdirektor Christian Keller. „Das kann auch bedeuten, dass wir mit dem einen oder anderen Spieler, wo es Sinn macht und wir das schon besprochen haben, über eine Leihe nachdenken.“ Das könnte zum Beispiel auf Tim Lemperle zutreffen. Der Angreife hat vor einem guten Monat einen Vertrag bis 2025 unterschreiben, soll aber ebenfalls Spielpraxis sammeln. Das wird hinter Davie Selke, Steffen Tigges und gegebenenfalls Mark Uth für Lemperle schwer. Weitere Kandidaten sind Nikola Soldo und Mathias Olesen.

 

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