Startelf beim 1. FC Köln: Was nun für Luca Waldschmidt spricht? „Ein bisschen mehr“ – Und für die Zukunft?

Luca Waldschmidt jubelt nach seinem Elfmetertor gegen St. Pauli
,
Startseite » Luca Waldschmidt Köln

Startelf beim 1. FC Köln: Was nun für Luca Waldschmidt spricht? „Ein bisschen mehr“ – Und für die Zukunft?

Luca Waldschmidt wirkt so, als sei er einer der Gewinner des Trainerwechsels. In die Startelf schaffte es der ehemalige Nationalspieler unter dem neuen Coach aber noch nicht. Möglicherweise ändert sich das nun beim 1. FC Köln: Das spricht für einen Startelf-Einsatz von Luca Waldschmidt.

Zwei Tore in zwei Spielen – Luca Waldschmidt scheint immer besser in Form zu kommen. Für einen Einsatz von Beginn an reichte es noch nicht. Das könnte sich aber gegen Union ändern. Oder?

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com und bleibt immer informiert mit come-on-fc.com.

So richtig wusste Luca Waldschmidt auch nicht, wie er erklären sollte, dass er wieder nicht von Anfang an gespielt hatte. Der Offensivspieler suchte nach dem Duell gegen Leverkusen nach den passenden Worten: „Mir fällt es schwer, darüber zu sprechen. Ich habe schon alles irgendwann mal dazu gesagt. Für mich geht es ja nicht darum, mal wieder oder so… Am Ende ist es eine Sache von Vertrauen“, sagte der Edeljoker. Gegen Leverkusen hatte der ehemalige Nationalspieler wie schon gegen St. Pauli kurz nach seiner Einwechslung getroffen. Der 29-Jährige schraubte sein Torkonto damit auf fünf Treffer in die Höhe. Seit der Spielzeit 2019/20 hat Waldschmidt in der Bundesliga nicht öfter getroffen. Damals waren es für Freiburg sieben Tore. Und doch bleibt dem Offensivspieler meist nur die Rolle des Jokers. Gegen Leverkusen hatten viele Fans mit einem Einsatz von Beginn gerechnet, da Waldschmidt vom Trainer im Vorfeld über den grünen Klee gelobt worden war.

„Die Geduld habe ich einfach“

Doch der Coach hatte schon zwischen den Zeilen durchklingen lassen, dass der Offensivspieler vielleicht nicht der richtige Mann für die Begegnung gegen Leverkusen in der Anfangself sei. Aber, so betonte der Coach ebenfalls, habe sich Waldschmidt mit der Rolle gut arrangiert. Dabei hören sich die Worte des Spielers schon so an, als wolle er mehr. „Ich glaube, dass es Spiele gibt, die später aufgehen. Und es gibt Spiele, die laufen von Anfang an. Ich bin einfach ein Spielertyp, der manchmal weniger im Spiel ist, manchmal mehr und trotzdem aber über 90 Minuten – und die Geduld habe ich einfach – in Aktionen kommt“, sagte Waldschmidt. „Dieses Vertrauen habe ich für mich. Ich glaube, das habe ich auch schon häufiger gezeigt. Darum geht es am Ende. Mal wieder von Anfang an zu spielen ist nicht mein Ziel. Da gehört Vertrauen dazu und auch zu wissen, welche Qualität ist da und dass die auch da sein soll.“

Waldschmidt betonte allerdings auch, dass es ihm gar nicht so sehr darum gehe, von Anfang an zu spielen. Doch wird das nur ein Teil seiner Wahrheit sein. Immerhin betonte der ehrgeizige Siegener bereits im vergangenen Sommer, wie auch im Winter, dass er sich mehr Einsatzzeit erhoffe. Und die könnte es gegen Union Berlin geben. Auf die Frage, was dafür spreche, dass der 29-Jährige gegen Union beginnen würde, antwortete Wagner am Donnerstag auf der Pressekonferenz mit einem Lächeln im Gesicht: „Ein bisschen mehr als letzte Woche.“ Das ist wahrlich keine Einsatzgarantie, aber die Begegnung gegen Union könnte Waldschmidt deutlich mehr liegen als Leverkusen. Dort hatte der Trainer noch erklärt, dass man schon den Ball bräuchte um der Offensivspieler öfter in gefährliche Situationen zu bringen. Den verspricht sich Wagner im Spiel gegen Union, erklärte, dass man das Spielgerät wohl öfter als zuletzt haben werde.

Vier Tore als Joker

Das Spiel und die ansteigende Form sprechen also für einen Einsatz von Beginn an. Doch es gibt auch gute Argumente, die eben gegen die Startelf sprechen. Waldschmidt fehlt auch in dieser Saison die nötige Konstanz. Auch in den Spielen, in denen er von Beginn an ran durfte, gab es eben nicht immer den erhofften Waldschmidt-Moment, auf den er selbst wartet. Zudem ist das Kölner Spiel eigentlich nicht auf den technisch versierten Spieler hinter den Spitzen ausgelegt. Der FC erzeugt die meiste Gefahr durch die tiefen Vertikalpässe. Zudem erzielte der Offensivspieler vier seiner fünf Tore als Einwechselspieler – die Rolle des Jokers scheint Waldschmidt jedenfalls zu liegen. Ob der 29-Jährige von der Bank oder von Beginn an trifft, dürfte den Fans am Ende egal sein. Nicht egal ist Waldschmidt dagegen die Zukunft. Der Vertrag läuft noch bis 2027. Ob die Kölner an dem ehemaligen Nationalspieler festhalten, wird auch an den weiteren Leistungen hängen. Viel Zeit bleibt Waldschmidt nicht mehr.


1. FC Köln: Warme Worte für Joker Luca Waldschmidt

,
Startseite » Luca Waldschmidt Köln

1. FC Köln: Warme Worte für Joker Luca Waldschmidt

Luca Waldschmidt hat sich als Joker bei den Geißböcken wieder ins Spiel gebracht. Statt zu hadern, nutzt er jede Einwechslung, um sich als ernsthafte Option für die Startelf zu empfehlen. Das bemerkt auch Trainer René Wagner beim 1. FC Köln: Warme Worte für Joker Luca Waldschmidt.

Luca Waldschmidt hat sein Rollen-Selbstverständnis beim 1. FC Köln unter der Leitung von Neu-Coach Wagner verinnerlicht. Dieser stellte der zweiten Garde um Waldschmidt nun auch wieder mehr Spielzeit in Aussicht – allerdings nur, wenn die Leistung stimmt.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Auch FC-Chefcoach René Wagner blieb den Fragen der Journalisten zu Said El Mala nicht erspart, die seinen Vorgänger hin und wieder zur Weißglut getrieben hatten. Als man dem 37-Jährigen am Mittwoch auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den FC St. Pauli die obligatorische El-Mala-Frage stellte, lieferte er eine Antwort, die für Augenbrauenzucken sorgte. Denn Wagner nutzte die Gelegenheit überraschenderweise, um Stürmer Luca Waldschmidt zu loben. “Wir haben gewisse Rollen, die verteilt wurden und eingehalten werden müssen. Da müssen alle ihren Beitrag leisten. Ein großes Beispiel ist für mich Luca Waldschmidt. Er reißt sich in jedem Training den Allerwertesten auf, wird gefährlich, wenn er reinkommt, und hat im Training immer positive Energie. Das erwarte ich von den Jungs”.

Waldschmidts wunderbarer Werder-Auftritt

Es sind Worte, die doch sehr an die Rede seines Vorgängers erinnern, die dieser unmittelbar vor dem Rhein-Derby ablieferte. Damals ließ Kwasniok verlauten: „Zu Beginn der Saison musste ich auf diese Dinge hinweisen, jetzt kann ich das eher laufen lassen, weil ich sehr wohl spüre, dass Ron-Robert Zieler, Bülti, Luca, Kainzi und Heinzi wissen: Wir wollen den Verein in dieser Liga halten, auch wenn ich gerade wenig spiele. Das ist denen sehr wohl bewusst“. Nicht schwer zu erkennen – Kwasnioks Botschaft von damals hallt in den Worten Wagners zur Personalie Waldschmidt wider. Anders als bei dem Ex-Coach der Geißböcke scheint Waldschmidt seine Rolle als Ergänzungsspieler aber heute tatsächlich akzeptiert zu haben, denn zuletzt blühte er in dieser Rolle auf.

So kam der Offensivspieler in der 76. Minute des Spiels gegen Werder Bremen für den gelb-rot-gefährdeten Ragnar Ache ins Spiel und hätte sich direkt nach seiner Einwechslung am Sonntag belohnen können. Isak Johannesson nahm den Joker mit, lief von außen nach innen und nahm aus 19 Metern Maß aufs linke obere Eck. Doch in dieser Situation erwischte nur die Querlatte. Tief in der Nachspielzeit war er dann erneut beteiligt. Seine scharfe Hereingabe von rechts auf Johannesson versenkte der Isländer mit tatkräftiger Unterstützung von Werders Torhüter Mio Backhaus unter der Latte im kurzen Eck. Auftritte wie diese gegen die Weserelf führen dazu, dass sich Waldschmidt wieder für die erste Elf in Stellung bringen kann.

Waldschmidt hat seine Rolle unter Wagner verinnerlicht

Hierin besteht vielleicht der entscheidende Unterschied der Aussagen Wagners zu jener Kwasnioks. Denn dem Interimscoach ist es wichtig, seinen Schützlingen das Gefühl zu geben, etwas an ihrer misslichen Ausgangssitation verändern zu können und den Platz auf der Bank hinter sich zu lassen. „Meiner Meinung nach bedeutet Rollenverständnis nicht, dass jemand von Anfang an genau diese eine Rolle ausfüllen kann, sondern dass man an Tag X seine Rolle versteht. In dieser Rolle muss man wachsen, sich weiterentwickeln und versuchen, immer wieder seine Leistung zu bringen, um sie gegebenenfalls zu verändern“, äußerte Wagner in diesem Zusammenhang auf dem Pressegesspräch am Mittwoch.

Enorm wichtig sei laut Wagner auch eine Begegnung auf Augenhöhe zwischen Spieler und Trainer, um die Rollenentwicklung immer auch mit dem Wohlbefinden des Spielers abzustimmen. „Ich habe auch heute mit Luca gesprochen. Dann bekomme ich ein klares Feedback von ihm, ob er die Rolle angenommen hat oder nicht. Bei ihm war es beispielsweise so, dass er die Rolle gut angenommen hat. Meiner Meinung nach muss jeder Spieler versuchen, in seiner Rolle aktuell sein Bestes zu geben. Diese kann sich aber immer verändern. Denn sonst hätten wir quasi immer die gleiche Kaderstruktur und jeder Spieler wäre in seiner Rolle gefangen. Und das ist ja nicht das Ziel“.

Ob Waldschmidt gegen die Kiezkicker als Joker brillieren oder vielleicht sogar von Beginn an spielen darf, wird sich erst am Freitagabend zeigen. Schon jetzt ist klar: Der Offensivmann ist für beides bereit.


Alte Rolle, „Spielwitz“, „Tore aus dem Nichts“ – Lukas Kwasniok hofft auf die Qualitäten von Luca Waldschmidt

Luca Waldschmidt beim Torschuss gegen den Siegburger SV
,
Startseite » Luca Waldschmidt Köln

Alte Rolle, „Spielwitz“, „Tore aus dem Nichts“ – Lukas Kwasniok hofft auf die Qualitäten von Luca Waldschmidt

Auch beim 7:0-Erfolg über den Siegburger SV war er einer der Leistungsträger beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt überzeugt bislang in der Vorbereitung der Geißböcke. Möglicherweise auch aufgrund seiner Positionierung.

Beim 7:0-erfolg über Siegburg war er erneut einer der stärksten beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt überzeugt bislang überhaupt in der Vorbereitung. Bereits vier Tore erzielte der Offensivspieler.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Beim ersten Versuch konnte der gegnerische Keeper gerade noch die Hände hochreißen, beim zweiten wurde die Kugel im entscheidenden Moment abgefälscht. Dann aber war Luca Waldschmidt zur Stelle und innerhalb weniger Minuten gleich doppelt. Der ehemalige Nationalspieler schlenzte den Ball zunächst in den Winkel, um nur gute fünf Minuten später mit einem Flachschuss zu erhöhen. Bereits unmittelbar nach dem Wechsel hatte der Offensivspieler Timo Hübers das zwischenzeitliche 3:0 gegen den Siegburger SV vorgelegt. Zweifelsfrei hatte der 29-Jährige großen Anteil am verdienten 7:0-Erfolg über den Fünftligisten. Waldschmidt war zum zweiten Abschnitt gekommen und veränderte das Spiel. „Es war dann ein bisschen mehr Spielwitz mit Johannesson und Waldschmidt im Zentrum“, sagte Lukas Kwasniok nach dem Duell in Siegburg.

„Er macht unser Spiel unberechenbarer und variabler“

Der Siegener ist aktuell einer der Gewinner der Vorbereitung. Vier Tore hat Waldschmidt in den bisherigen Testspielen erzielt, überzeugte aber auch als Vorbereiter, eine Duftmarke hat er sicherlich gesetzt. Das hat der Offensivspieler in der vergangenen Saison auch, doch es fehlte die Konstanz. Aktuell ist Waldschmidt einer der Akteure, die am meisten überzeugen. Gegen Siegburg wohl auch, weil der 29-Jährige mal wieder in vorderster Front antrat. „Luca ist ein schwimmender Freigeist. Wenn er auf der Zehn spielt, dann schwimmt er gerne auf die Sechs zurück. Wenn er auf der Neun spielt, dann schwimmt er nur auf die Zehn zurück und ist dann nicht ganz so weit weg vom Tor“, erklärte Kwasniok. „Der Weg ist dann nicht ganz so weit. Wenn er dann dort in dem Raum Bälle bekommt, dann ist er näher am Tor. Er hat einen guten Abschluss.“

Ein klassischer Mittelstürmer und damit die Antwort auf die Suche nach einer weiteren Verstärkung in vorderster Front sollte er aber nicht sein. „Er wird nie der Spieler sein, der auf den ersten Pfosten durchläuft“, sagte Kwasniok. Aber: „Er macht unser Spiel unberechenbarer und variabler.“ Waldschmidt habe schon „die Qualität aus dem Nichts mit dem linken Fuß mal ein Tor zu erzielen.“ Das tat Waldschmidt am Mittwoch gleich doppelt. „Ich habe das Gefühl, dass er aktuell sehr glücklich ist, die Rolle so ausfüllen zu dürfen. Und ich hatte ich glaube sogar beim ersten Telefonat mit ihm ein Gespräch, bei dem ich ihn daran erinnert hab, dass er bei der U21-Europameisterschaft als falscher Neuner, als Freigeist-Neuner Torschützenkönig geworden ist“, so Kwasniok. „Und was vor Jahren geklappt hat, kann ja auch heute nochmal funktionieren. Wir wären alle bei Wiederholung glaube ich nicht ganz so traurig darüber.“

Das stimmt wohl. Allerdings sollte Waldschmidt genau diese Qualität dann auch über einen längeren Zeitraum beweisen. Denn es ist nicht das erste Mal, dass der Angreifer wieder in alter Rolle ran darf.

Luca Waldschmidt: „Ich spüre, dass hier alle Bock haben“

, , ,
Startseite » Luca Waldschmidt Köln

Luca Waldschmidt: „Ich spüre, dass hier alle Bock haben“

Der 1. FC Köln hat wie erwartet Luca Waldschmidt verpflichtet. Das gab der Verein am Dienstagnachmittag bekannt. Schon am Sonntag war der Wechsel durchgesickert. Waldschmidt wird vom VfL Wolfsburg ausgeliehen.

Der FC hat einen weiteren Neuzugang für die kommende Saison nun offiziell bestätigt: Der 1. FC Köln hat Luca Waldschmidt verpflichtet. Wie der Klub am Dienstag bestätigte, wird der ehemalige Nationalspieler vom VfL Wolfsburg für ein Jahr ausgeliehen. Der „Kicker“ hatte bereits am Sonntag über den bevorstehenden Wechsel berichtet. Demnach greife unter gewissen Bedingungen eine Kaufpflicht, die Waldschmidt für drei Jahre an den Klub bindet.

Bild: Herbert Bucco

Waldschmidt war 2021 von Benfica Lissabon für zwölf Millionen Euro zum VfL Wolfsburg gewechselt und hat bei den Wölfen noch Vertrag bis 2025. In der vergangenen Spielzeit kam der 27-Jährige aber nicht über die Rolle des Edeljokers hinaus. Beim FC erfüllt der Stürmer das Anforderungsprofil, dass Sportdirektor Christian Keller in der vergangenen Woche in einer Medienrunde für einen geplanten Transfer ausgegeben hatte. Keller zeigte sich da schon einer Leihe sehr positiv gegenüber. „Einen ordentlich verdienenden Spieler, der bei seinem aktuellen Stamm-Klub ein bisschen ins Hintertreffen geraten ist, aber sagt: Das Gehalt ist mir eigentlich nicht mehr so wichtig, ich würde gerne mehr spielen“, sagte der Sportdirektor. „Im Idealfall gibt uns der Stamm-Klub noch eine Kaufoption mit.“ Das ist bei Waldschmidt offenbar der Fall.

Am Montag hatte Waldschmidt zunächst den Medizincheck in Köln absolviert, anschließend am Geißbockheim den Vertrag unterschrieben. Am Dienstagnachmittag hatte der Klub über seine Social-Media-Kanäle das Konterfei eines Spielers mit Lockenpracht mit den Worten „Wen wir hier alles anlocken“ gepostet. Ein erster Hinweis auf Luca Waldschmidt. Die Bestätigung folgte eine knappe Stunde später. „Wir standen schon seit geraumer Zeit mit Luca in Kontakt und freuen uns sehr, dass wir ihn nun für den FC gewinnen konnten. Luca besitzt alle erforderlichen Fähigkeiten, um unserem Spiel im letzten Drittel noch mehr Lösungsqualität und Torgefahr zu geben“, sagte Keller. „Darüber hinaus sind wir überzeugt, dass er unsere Mannschaft auch als Persönlichkeit bereichern wird. Mein besonderer Dank geht an den VfL Wolfsburg für die offene, konstruktive Zusammenarbeit zur Ermöglichung der Leihe.“

Waldschmidt: Über den SC Freiburg zum Nationalspieler

Der Offensiv-Allrounder kann auf verschiedenen Positionen agieren, wahrscheinlich ist für ihn aber die Rolle der hängenden Spitze, hinter Davie Selke oder Steffen Tigges. Mit Mark Uth kann der FC voraussichtlich auf einen weiteren Zehner hoffen. Florian Kainz wäre wieder frei für die Außenbahn. Beim FC könnte Waldschmidt von Steffen Baumgart profitieren. Der Kölner Trainer hat schon mehrfach bewiesen, dass er Spielern wieder zu deren Topform verhelfen und Akteure entwickeln kann. „Wir hatten gute Gespräche. Vor allem mit dem Trainer. Es ist für mich wichtig, ein gutes Gefühl zu haben“, sagte Waldschmidt. „Ich freue mich sehr auf den Club, den Trainer, meine neuen Mitspieler, die Fans und auf das Stadion. Ich durfte schon einige Male hier spielen und weiß daher, welche Kräfte diese Atmosphäre hier auslösen kann. Die Stimmung, die hier von den Fans ausgeht, ist ganz besonders. Jetzt möchte ich das so oft wie möglich im FC-Trikot erleben und dabei erfolgreich sein. Ich spüre, dass hier alle Bock haben, viel Energie ausstrahlen und richtig was vorhaben.“

Im Alter von fünf Jahren begann Waldschmidt Fußball zu spielen. Unter anderem spielte der Angreifer für die Junioren von Eintracht Frankfurt. Bei der Eintracht debütierte Waldschmidt dann 2015 auch in der Bundesliga, spielte aber auch für den Hamburger SV im deutschen Oberhaus und später beim SC Freiburg. Dort wurde er zum Nationalspieler. 2020 bezahlte Benfica Lissabon knapp 16 Millionen Euro, Wolfsburg holte den Stürmer für zwölf Millionen ein Jahr später wieder in die Bundesliga. Waldschmidt hat sämtliche Junioren-Mannschaft des DFB durchlaufen und kommt auf sieben Einsätze in der A-Nationalmannschaft. Das letzte Spiel bestritt er im November 2020 für die DFB-Elf. Damals unterlag Deutschland Spanien 0:6. Zuvor war Waldschmidt Torschützenkönig bei der U21-Europameisterschaft 2019 geworden.

Folgt uns auf: