Überraschung beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok streicht Luca Waldschmidt aus dem Kader

Luca Waldschmidt musste das Training am Mittwoch abbrechen
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Überraschung beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok streicht Luca Waldschmidt aus dem Kader

Überraschung zum Auftakt beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok streicht offenbar Luca Waldschmidt aus dem Kader für die Begegnung gegen den 1. FC Heidenheim.

Zum Auftakt in den zweiten Teil der Saison gibt es direkt mal eine überraschende Nachricht rund um den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok streicht Luca Waldschmidt aus dem Kader für die Partie am Samstag gegen den 1. FC Heidenheim.

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So richtig festlegen wollte sich Lukas Kwasniok am Donnerstag bei der Pressekonferenz zum Spiel gegen den 1. FC Heidenheim noch nicht. Der Trainer deutete an, dass Fynn Schenten und Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey in den Kader rücken könnten, wer dafür aber nicht mit nach Heidenheim reisen würde, schien offen. „Es werden nicht alle mitfliegen. Diejenigen, die nicht im Kader sind, werden nach Köln fliegen und dort arbeiten. Wir müssen schauen, wie die Flüge sind und wo noch Plätze sind.“ Nun aber ist eine überraschende Entscheidung gefallen. Luca Waldschmidt wurde vom Kölner Coach aus dem Kader genommen. Der Offensivspieler wird die Reise nach Köln antreten, während der Großteil des Trainingslager-Trosses mittlerweile in Memmingen gelandet ist.

Interview nicht Grund für die Ausbootung

Das berichtet Sky. Das deckt sich mit Informationen von come-on-fc.com. Der Offensivspieler wird gegen Heidenheim nicht mit von der Partie sein. Das wurde dem Spieler in einem Gespräch mit dem Sportdirektor Thomas Kessler sowie Kwasniok mitgeteilt. In einem Interview mit dem „Express“ hatte der ehemalige Nationalspieler zuletzt betont, dass manche Entscheidungen des Trainers für ihn „schwer zu begreifen“ seien. Unter anderem offenbar die aus seiner Sicht wenige Einsatzzeit. Die reine Spielzeit sei aus seiner Sicht „deutlich zu wenig. Er erklärt einem immer, wie seine Gedanken sind. Trotzdem ist das aus persönlicher Sicht natürlich nicht zufriedenstellend. Von daher ist es ganz normal, dass wir auch mal anderer Meinung sind.“

„Es war auch für mich manchmal schwer zu greifen. Vor allem in Wolfsburg hatte ich ein sehr gutes Gefühl. Ich war gut im Spiel, habe ein Tor gemacht und musste dann trotzdem raus. Der Trainer wollte dort taktisch etwas verändern, das hat er mir auch so gesagt“, so Waldschmidt weiter. Nach Informationen von come-on-fc.com hat das Interview nicht zur Ausbootung geführt. Vielmehr soll es um ein Rollenverständnis zwischen den Parteien gegangen sein. Dennoch kommt die Nicht-Nominierung überraschend, immerhin hatte Kwasniok zuletzt mehrfach betont, dass es sich bei den Spielern Waldschmidt und Said El Mala um ein kongeniales Duo handle. Das ist für die Begegnung gegen Heidenheim nun gesprengt. Zudem hat Waldschmidt in dieser Spielzeit schon drei Tore erzielt und zwei weitere vorbereitet. Und auch in La Nucia hatte Waldschmidt einen guten Eindruck hinterlassen.

Auch Dominique Heintz und Florian Kainz traten die Reise nach Memmingen nicht an und reisten zurück nach Köln.


Kann Luca Waldschmidt zur Konstante beim 1. FC Köln werden? Ein unermüdliches Startelf-Comeback

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Kann Luca Waldschmidt zur Konstante beim 1. FC Köln werden? Ein unermüdliches Startelf-Comeback

Die Kritik verstummt, die Form steigt. Gegen St. Pauli zeigte Luca Waldschmidt eine seiner stärksten Leistungen im Trikot der Geißböcke. Bei dem Stürmer deutet vieles auf einen nachhaltigen Aufwärtstrend hin beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidts unermüdliches Startelf-Comeback.

Ein Startelf-Comeback, die Vorlage zum zwischenzeitlichen Führungstreffer und unbändige Aufopferungsbereitschaft. Luca Waldschmidts Auftritt gegen den FC St. Pauli war überzeugend und untermauerte seine anhaltend hohe Form der vergangenen Wochen. Auch von Beginn an lieferte er eine Leistung ab, die insbesondere seinem Trainer gefiel beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidts unermüdliches Startelf-Comeback.

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Zwei Tage nach dem schmerzhaften Punktverlust sitzt der Stachel noch immer tief. Die späte Enttäuschung der Kölner vom vergangenen Wochenende durchzieht die Gespräche rund um den Club. Doch wer den Blick ausschließlich auf das unglückliche Gegentor richtet, übersieht schnell die die guten Seiten dieses Spiels. Denn bei der Rückschau auf den Samstag führt, fernab von allen berechtigten Diskussionen um den späten Ausgleich, kein Weg an einem Namen vorbei: Luca Waldschmidt. Der zuletzt oft kritisierte Angreifer zeigte gegen St. Pauli eine Leistung, die den Gästen permanent Kopfzerbrechen bereitete und die Offensive belebte.

Waldschmidt sah sich in der jüngeren Vergangenheit immer wieder mit überzogenen Erwartungen konfrontiert. Nicht selten blieb er hinter ihnen zurück. Gegen St. Pauli präsentierte er sich jedoch wie befreit und setzte genau jene Akzente, die ihn bereits als Joker gegen Eintracht Frankfurt oder Borussia Mönchengladbach besonderen Wert verliehen. Entsprechend deutlich stellte sich Trainer Lukas Kwasniok nach der Partie vor seinen Stürmer. Auf die wiederkehrende Kritik angesprochen, sagte er: „Weder ich noch das Trainerteam oder die Mannschaft kritisieren ihn. Wir sind alle froh, dass er bei uns ist. Und ansonsten bekomme ich das relativ selten mit. Was in der Vergangenheit war, interessiert mich nicht, ich bewerte Leistungen.“

Waldschmidts Schlüsselrolle im Kwasniok-System

Diese Leistung war nicht zuletzt das Ergebnis einer anspruchsvollen Rolle, die Kwasniok ihm gegen die tiefstehenden Boys in Brown zugedacht hatte. Waldschmidt fungierte als Verbindungsspieler zwischen letzter und vorderster Kette, ein Job, der unermüdliche Laufarbeit, ständige Anspielbarkeit im überladenen Zentrum und das geduldige Suchen nach Lücken im dichten Gefüge der Hamburger Fünferkette verlangte. Immer wieder fand er kleine Räume, bot sich klug an und war gemeinsam mit Said El Mala an nahezu allen gefährlichen Offensivaktionen beteiligt. Auch beim zwischenzeitlichen 1:0 hatte er seine Füße im Spiel. Nach einem misslungenen Freistoß der Gäste reagierte Waldschmidt hellwach und setzte El Mala mit einem kraftvollen Anspiel tief in die gegnerische Hälfte in Szene, woraufhin der pfeilschnelle Angreifer zu seinem sechsten Saisontor vollendete. Zur Wahrheit gehört wohl auch, dass der Assist auch viel von eine, Befreiungsschlag hatte.

Ein eigener Treffer blieb Waldschmidt hingegen verwehrt, auch wenn er diesem Mitte der ersten Hälfte so nah kam wie in keiner anderen Szene. Über die linke Seite leitete er zunächst einen Angriff über Marius Bülter ein, dessen Hereingabe El Mala aus kürzester Distanz eigentlich nur noch verwerten musste. Pauli-Keeper Nikola Vasilj rettete in größter Not. Im Anschluss kam Waldschmidt selbst zum Abschluss, sein Versuch wurde jedoch geblockt und sprang vom Pfosten zurück ins Feld, bevor Vasilj auch gegen Sebastian Sebulonsen zur Stelle war. Waldschmidt ordnete die Szene später selbstkritisch ein: “Ich glaube, am Ende muss ich ihn vielleicht einen Tick eher nehmen, weil der Torwart schon ein bisschen auf die lange Ecke spekuliert hat. Ist ja so der Klassiker irgendwie, entweder man schießt ihn von da oder in die kurze Ecke. Das war so mein erster Gedanke danach”.

Mehr als nur ein feiner Techniker

Insgesamt war es wohl keine hundertprozentige Chance, die Waldschmidt nachts den Schlaf rauben wird. Doch es blieb die klarste Möglichkeit, seinen Positivtrend fortzuschreiben, den er schon gegen Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach angedeutet hatte. Gerade weil seine Formkurve zuletzt spürbar nach oben zeigte, wäre ein Treffer die logische Vollendung eines erneut starken Auftritts gewesen.

Geht es nach seinem Coach, lag es gegen St. Pauli jedoch weniger an Waldschmidt selbst als vielmehr an den Umständen, dass ihm der verdiente Torerfolg verwehrt blieb. „Luca hat sich das durch Trainingsarbeit und Spielleistung einfach verdient. Heute hätte er seine Leistung krönen können. Sein Problem ist eher, dass wir in den Zwischenräumen nicht ganz so sauber sind und nicht in die nächste Ebene kommen, in der seine Stärken zur Geltung kommen.“ Selbst der vergebenen Großchance zum möglichen 2:0 konnte Kwasniok noch etwas Positives abgewinnen. „Was mich freut, ist, dass er sich die Chance erarbeitet hat, ein Spiel auf den zweiten Ball zu machen. Das ist nicht seine Kernkompetenz, denn er ist ja auch ein sehr feiner Fußballer. Aber diese Bescheidenheit zu haben, den Ball zu erkennen und dann wirklich um den zweiten zu kämpfen, das steht ihm auch gut zu Gesicht.“

Kwasniok: „Hoffe, dass die Kritik verstummen wird“

Es war also ein Waldschmidt-Auftritt ganz nach dem Geschmack seines Trainers: aufopferungsvoll, präsent in den entscheidenden Räumen und mit voller Intensität in jedem Laufduell. Der gelernte Mittelstürmer gehörte gemeinsam mit Eric Martel und Sebastian Sebulonsen zu den laufstärksten Spielern im Team der Domstädter und lieferte damit eindrucksvoll den Beweis, dass er längst mehr ist als lediglich ein feiner Techniker.

Behält der Offensivakteur seine aktuelle Form bei, dürften weitere Einsätze von Beginn nicht zur Debatte stehen. Für das brisante Duell mit Bayer 04 Leverkusen deutete Kwasniok bereits am Samstag an, welche Rolle er seinem Stürmer zutraut. “Er ist jetzt ein Kandidat für die Startelf in Leverkusen und sein linker Fuß ist für uns Gold wert. Das steht außer Frage.” Und so bleibt am Ende eine Botschaft, die fast wie ein Wunsch klingt: “Ich hoffe, dass die Kritik, die es anscheinend gibt, in Zukunft verstummen wird.”


Hohe Erwartungshaltung an Luca Waldschmidt: Es braucht mehr als Momente

Luca Waldschmidt beim 1. FC Köln und als junger Spieler beim Hamburger SV
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Hohe Erwartungshaltung an Luca Waldschmidt: Es braucht mehr als Momente

Auch in dieser Saison ist Luca Waldschmidt beim FC kein Stammspieler. Dass er die qualitative Klasse dazu hat, steht aber außer Frage. Das hat er schon zu Karrierebeginn beim Hamburger SV bewiesen. Nun will der Angreifer ebenfalls punkten beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt will den nächsten Moment nutzen.

Wenn der FC am Sonntag auf den HSV trifft, dann kommt es nicht nur zum Duell der beiden Aufsteiger. Es gibt auch ein Wiedersehen für Luca Waldschmidt mit einem seiner Ex-Clubs. Für den Angreifer wird es sicher eine besondere Begegnung mit dem 1. FC Köln: Luca Waldschmidt will den nächsten Moment nutzen.

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Der Moment zeigte einmal mehr die große Klasse. Mit der Hacke legte Luca Waldschmidt Außenbahnspieler Linton Maina die Kugel auf. Der gebürtige Berliner legte den Ball an den Innenpfosten, der FC verkürzte gegen die Bayern nicht mehr, es blieb beim 1:4. Dass Waldschmidt über eine besonders feine Technik verfügt, steht außer Frage. Dass der ehemalige Nationalspieler diese aber zu selten abruft, wohl auch. Nicht umsonst kommt der 29-Jährige in dieser Spielzeit nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Ganze drei Mal schaffte es Waldschmidt in der Liga in die Anfangsformation, ganze drei Mal saß der Offensivspieler in der Liga aber auch 90 Minuten auf der Bank. Auch in seinem dritten Jahr bei den Geißböcken will es noch nicht so rund laufen.

„Mir ist es wichtig, auf dem Platz zu stehen“

Als der gebürtige Siegener im Frühling gefragt wurde, ob er beim FC bleiben würde, da knüpfte Waldschmidt seine Zukunft in Köln an eine Bedingung. „Ich habe schon mal gesagt: Mir ist extrem wichtig auf dem Platz zu stehen und der Mannschaft zu helfen“, sagte der 29-Jährige damals und betonte, dass er nun mal auf den Platz gehöre. Würde der FC so mit ihm planen, dann könne er sich einen Verbleib vorstellen. Ein halbes Jahr später scheint ein Stammplatz in der Offensive in weiter Ferne – zumindest wenn alle Spieler fit sind. „Am Ende steht der Erfolg des Teams über allem. Natürlich bin ich nicht zufrieden, wenn ich nicht spiele. Ich möchte jedes Spiel auf dem Platz stehen. Dafür arbeite ich im Training und am Wochenende im Spiel“, hatte Waldschmidt im September im Interview mit dem „Kicker“ gesagt.

Dabei tut der Offensivspieler auf dem Platz viel für den Erfolg. Seinen eigenen und den der Mannschaft. Waldschmidt gehört immer zu den laufstärksten Spielern der Mannschaft und das auf einer dafür eher untypischen Position. Die Arbeit im Dienst der Mannschaft fällt aber nicht immer und jedem auf. Möglicherweise, weil Fans und von dem ehemaligen Nationalspieler, der einst über eine 80-Millionen-Ausstiegsklausel verfügte, anderes erwarten. „Manchmal haben wir (Angreifer, Anm. d. Red.) einfach nicht so viele Aktionen im Spiel. Früher bin ich in solchen Phasen ungeduldig geworden und habe versucht, mich auf Krampf ins Spiel zu bringen. Viel wichtiger ist es, die Ruhe zu bewahren – für genau die eine Situation, die das Spiel entscheiden kann.“

Keine leichte Situation

Und die hat Waldschmidt bekanntlich schon geliefert. In dieser Saison beispielsweise nach seiner Einwechslung in Mainz, als er Marius Bülter die Entscheidung auflegte. Aber auch zu Beginn seiner Karriere. Unter anderem erzielte Waldschmidt für den Hamburger SV einen nicht ganz unwichtigen Treffer. Im Mai 2017 war Waldschmidt gerade erst eingewechselt worden, als er gegen den VfL Wolfsburg zum 2:1-Siegtreffer einnickte. Der HSV vermied dank des Offensivspielers die Relegation. Für Waldschmidt war die Zeit in Hamburg eine „wilde und emotionale“ wie er einst in einem Interview erzählte. Die sportliche Situation sei damals nicht leicht gewesen, die Erwartungshaltung hoch. Waldschmidt spielte nicht so oft wie von ihm selbst erhofft. Es folgte der Wechsel nach Freiburg und dort ein großer Karriereschritt.

Möglicherweise bekommt der Offensivspieler am Sonntag einmal mehr die Chance, seine große Klasse unter Beweis zu stellen – und wenn es „nur“ der Moment ist, der das Spiel zu Gunsten der Geißböcke entscheidet.


Engagiert, aber blass: Luca Waldschmidt kann sich beim 1. FC Köln erneut nicht empfehlen

Luca Waldschmidt fällt gegen den VfB Stuttgart aus
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Engagiert, aber blass: Luca Waldschmidt kann sich beim 1. FC Köln erneut nicht empfehlen

Gegen den FC Augsburg bekam er mal wieder eine Chance in der Startelf, blieb aber blass für den 1. FC Köln: Luca Waldschmidt kann sich nicht empfehlen. Mit der Rückkehr von Marius Bülter droht ihm nun erneut die Bank.

Gegen Hoffenheim hatte Luca Waldschmidt noch 90 Minuten auf der Bank gesessen. Gegen Augsburg bekam der Angreifer dann mal wieder die Chance, sich von Beginn an zu zeigen. Nutzen konnte er sie jedoch nicht beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt kann sich nicht empfehlen.

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Bis jetzt hat Luca Waldschmidt diese Saison sehr viel gependelt. Von der Jokerrolle zu 90 Minuten auf der Bank zur Startformation und von da kurz darauf wieder zurück zur Bank. Gegen den FC Augsburg durfte der Stürmer dann mal wieder in der Startelf ran, nachdem er vor der Länderspielpause gegen Hoffenheim noch ohne Minute geblieben war. Wirklich Argumente dafür sammeln, dass er seinen Status als Pendler gegen den eines Stammspielers eintauschen kann, konnte der Angreifer dabei aber erneut nicht. Bis zu seiner Auswechslung in der 59. Minute blieb der frühere deutsche Nationalspieler größtenteils blass, war nicht groß am Kölner Spiel beteiligt.

Lauffreudig, aber ohne großen Ertrag

Dabei kann man ihm den Einsatz definitiv nicht absprechen. So lief Waldschmidt in der Partie starke 7,47 Kilometer, bis zu seiner Auswechslung wieder einmal der Topwert, und der ehemalige Nationalspieler hatte auch in seinen vorherigen Einsätzen gute Laufwerte. So ist der Stürmer sehr beweglich, lässt sich häufig aus dem Sturmzentrum nach hinten oder auf die Außen fallen. Einen sonderlich großen Einfluss auf das Spiel hatte der Offensivspieler gegen Augsburg dabei aber nicht. So wurde der FC-Angriff erst nach der Auswechslung des 29-Jährigen gefährlicher. Unter anderem durch Said El Mala, der mit mehr Zug zum gegnerischen Tor agierte.

Waldschmidt kommt dagegen häufig nicht über Momente hinaus. Ein solchen hatte der Offensivspieler auch gegen Augsburg. Dort war er mit einer guten Übersicht und einem präzisen Pass an der Entstehung der besten Kölner Chance in der ersten Hälfte beteiligt, als Jakub Kaminski am Ende nur den Pfosten traf. Und auch beim Saisonstart gegen Mainz hatte der Angreifer einen genialen Moment, als er mit einer wunderschönen Flanke den Kölner Siegtreffer vorlegte. In diesen Augenblicken zeigt der 29-Jährige sein Potential. Dieses kann der Stürmer aber nicht konstant abrufen, weder in einem Spiel, noch über eine gesamte Saison hinweg. Großen Einfluss nimmt Waldschmidt wohl zu selten.

Gegen Dortmund droht erneut die Bank

Und so droht dem siebenmaligen Nationalspieler nun wohl erneut die Bank. Mit Marius Bülter ist einer seiner Konkurrenten wieder fit, der sich bis jetzt in dieser Saison in starker Form zeigte und den den 29-Jährigen verdrängen könnte. Bis sich Waldschmidt vielleicht wieder mit einem genialen Moment als Joker oder in einem Testspiel, wie in der ersten Länderspielpause der Spielzeit, für mehr empfiehlt. Um aber kurz darauf nicht wieder außen vor zu sein, muss der Stürmer auch abseits von einzelnen Momenten dem Kölner Team einen Mehrwert liefern. Ansonsten bleibt der Angreifer in dieser Saison ein Pendler zwischen Bank und Startelf.


Zwei Spieler, der gleiche Karriereschritt – und doch so unterschiedlich

Jakub Kaminski und Luca Waldschmidt spielten beide in Wolfsburg
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Zwei Spieler, der gleiche Karriereschritt – und doch so unterschiedlich

Kaminski und Waldschmidt spielten für den VfL, wurden dann an den FC verliehen. Während der eine aufblüht, muss der andere zittern beim 1. FC Köln: Zwei Spieler mit ähnlichem Weg, aber doch so anders.

Am Samstag beim Duell mit dem VfL Wolfsburg treffen gleich zwei FC-Spieler mit einem ähnlichen Weg auf ihren Ex-Verein. Jakub Kaminski und Luca Waldschmidt wurden vom VfL an die Kölner verliehen. Letzterer wurde vor einem Jahr fest verpflichtet, Ersterer hofft, dass das für ihn auch klappt beim 1. FC Köln: Zwei Spieler mit ähnlichem Weg, aber doch so anders.

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Vor zwei Jahren verpflichtete der 1. FC Köln einen Spieler mit eigentlich großer Qualität vom VfL Wolfsburg, der bei den Wölfen aber nicht wirklich überzeugen konnte. Luca Waldschmidt kam damals per Leihe mit Kaufoption zu den Kölnern. Nach einer eher schwachen Spielzeit beim FC entschieden sich die Geißböcke nach dem Abstieg wegen der Transfersperre trotzdem dazu, den Angreifer fest zu verpflichten, wenn auch für günstigere Konditionen als zuvor vereinbart. In der gerade abgelaufenen Transferperiode machte nun ein anderer Profi den gleichen Karriereschritt wie zuvor Waldschmidt: Jakub Kaminski kam im Sommer auf Leihbasis vom VfL, nachdem sich der Pole dort in der abgelaufenen Saison nicht wirklich durchsetzen konnte. Auch beim Linksaußen hat der FC eine Kaufoption, bei der der 23-Jährige hofft, dass sie am Ende gezogen wird.

Unterschiedliche Entwicklungen

Jetzt geht es am Samstag in Wolfsburg für beide gegen ihren Ex- beziehungsweise noch Stammverein. Dabei ist die Ausgangslage für Kaminski und Waldschmidt trotz ihrer ähnlichen Karrierewege sehr unterschiedlich. Der Pole hat in den ersten Saisonspielen eine starke Frühform gezeigt. Mit seinen Dribblings, guten Laufwegen und fließenden Positionswechseln mit zum Beispiel Marius Bülter belebt der 23-Jährige das Spiel der Geißböcke. Gegen den SC Freiburg gelang ihm außerdem das wichtige 1:0. Technisch anspruchsvoll verwertete der Linksaußen eine Flanke volley. Und auch in der Nationalmannschaft bestätigte der Linksfuß seine guten Leistungen. So erzielte er gegen Finnland am Sonntag ein Tor und gab eine Vorlage beim 3:1-Sieg Polens. Kaminski hat daher bisher definitiv von seinem Wechsel in die Domstadt profitiert.

Über Luca Waldschmidt lässt sich das nach über zwei Jahren nur bedingt sagen. So gelangen ihm in 59 Pflichtspielen für den FC 13 Tore und fünf Vorlagen. Keine herausragenden Werte, weder im Guten noch im Schlechten. Aber wohl unter den Erwartungen, die mit der Verpflichtungen des früheren deutschen Nationalspielers einhergingen. Besonders, wenn man bedenkt, dass die meisten Scorerpunkte aus der Zeit in der zweiten Liga stammen, in der ein Spieler mit Waldschmidts unbestritten vorhandenen großen Fähigkeiten noch mehr hätte abliefern können. So ist ein wiederkehrendes Problem beim Angreifer die Konstanz. In einigen Partien hat der 29-Jährige seine große Qualität gezeigt oder angedeutet, aber dann im Anschluss nicht regelmäßig abrufen können.

Fehlende Konstanz bei Waldschmidt

So auch jetzt. Denn in der Vorbereitung hatte sich Waldschmidt eigentlich in den Vordergrund gespielt, funktionierte unter Lukas Kwasniok gut als Neuner, der sich öfter zurückfallen lässt. Im ersten Pflichtspiel im Pokal gegen Regensburg stand der Stürmer darum in der Startelf – und enttäuschte. Der 29-Jährige verschuldete ein Gegentor mit, bekam die come-on-fc-Note 4-. Daher muss der Profi nun um seinen Platz in der Mannschaft kämpfen. Im ersten Bundesliga-Spiel in Mainz kam der Angreifer nur von der Bank, bereitete aber mit einer wunderschönen Flanke den Siegtreffer vor. Nur um dann gegen Freiburg 90 Minuten auf der Bank zu sitzen. Immerhin zeigte der frühere, deutsche Nationalspieler im Testspiel gegen den ETB Schwarz-Weiß Essen mit einem Fünferpack eine Reaktion.

Während also Kaminski seinen Platz in der Startelf gegen Wolfsburg wohl sicher hat, muss Waldschmidt seinen Trainer noch mehr überzeugen und sich seine Minuten erarbeiten. So ist der Karriereweg von den Wölfen zum FC bei den beiden zwar der gleiche, die Entwicklung jedoch eine sehr unterschiedliche.


Die Achterbahnfahrt von Luca Waldschmidt nimmt beim 1. FC Köln Fahrt auf

Luca Waldschmidt beim Torschuss gegen den Siegburger SV
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Die Achterbahnfahrt von Luca Waldschmidt nimmt beim 1. FC Köln Fahrt auf

Gegen Freiburg saß Luca Waldschmidt noch etwas überraschend 90 Minuten auf der Bank. Dass er mehr möchte, zeigte der Stürmer beim Testspiel-Sieg des 1. FC Köln: Luca Waldschmidt bietet sich mit einem Fünferpack an.

Im Test gegen den ETB Schwarz-Weiß Essen war er der überragende Mann auf Seiten des 1. FC Köln: Luca Waldschmidt bietet sich mit einem Fünferpack an. Auch wenn der Gegner nur ein Fünftligist war, zeigte der Kölner die richtige Reaktion auf seinen Bankplatz gegen Freiburg.

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Einen kleinen Schönheitsfehler hatte seine Leistung im Test gegen den ETB Schwarz-Weiß Essen: In der 68. Minute trat Luca Waldschmidt zum von Jan Thielmann herausgeholten Strafstoß an, um sein zu dem Zeitpunkt viertes Tor des Abends zu erzielen. Das gelang dem Angreifer jedoch nicht, denn er schoss nicht sonderlich platziert in die linke Ecke, sodass der Essener Torwart Mohamed Abou Khamis den schwachen Elfer parieren konnte. Aber es war das einzige Manko in Waldschmidts Auftritt. Denn der 29-Jährige war ansonsten der überragende Mann auf dem Platz. So erzielte der frühere deutsche Nationalspieler am Ende fünf der neun FC-Treffer beim deutlichen Sieg.

Hunger auf Tore

Damit hat der ehemalige Freiburger eine gute Reaktion darauf gezeigt, dass er noch am vergangenen Sonntag in der Bundesliga gegen seinen Ex-Verein 90 Minuten auf der Bank gesessen hatte. Durchaus überraschend, nachdem Waldschmidt am Spieltag zuvor noch als Joker mit einer tollen Flanke den Siegtreffer für Marius Bülter vorbereitet hatte. Darum musste der Offensivspieler sich im Testspiel nun zeigen – was ihm sehr gut gelang. Gegen die Essener überzeugte der Angreifer nicht nur mit seinen Toren, sondern unter anderem auch mit guten Laufwegen und legte nach einem solchen Ragnar Ache das 0:5 auf sowie später das 1:7. Außerdem ließ der 29-Jährige nicht nach, blieb bis zum Schluss hungrig auf Tore und zeigte einen guten Einsatz. Und so gefiel sein Einsatz auch Lukas Kwasniok: „Es gibt nur eine Sprache im Fußball, das ist Handlung. Er hat gehandelt“, so der Coach. „Luca hat auf sich aufmerksam gemacht, das ist sehr schön.“

Dabei muss natürlich beachtet werden, dass es sich nur um einen Gegner aus der fünften Liga handelt. Das Resultat ist also nur bedingt aussagekräftig, ein solches Ergebnis mit vielen Toren war zu erwarten. Trotzdem hat Waldschmidt das getan, was er konnte, um seinen Trainer auf sich aufmerksam zu machen. Zwar lieferte die Konkurrenz in der Offensive gegen Freiburg stark ab. Aber der Angreifer dürfte seinem Coach die Entscheidung jetzt schon etwas schwerer gemacht haben, für wen er sich gegen den VfL Wolfsburg in der Startelf entscheidet. Und für sich hat der Fünferpacker gleichzeitig nochmal etwas Selbstvertrauen getankt, welches der Stürmer vielleicht in die Liga mitnehmen kann – und wohl auch muss. Denn nach wie vor fehlt dem Offensivspieler die Konstanz.


Luca Waldschmidt trifft auf seine „wichtigste Station“

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Luca Waldschmidt trifft auf seine „wichtigste Station“

Luca Waldschmidt ist mittlerweile seit 2023 Profi der Geißböcke. Die Bilanz des Offensivspielers fällt insgesamt durchwachsen aus. So wie einst in Freiburg läuft es zumindest noch nicht beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt trifft nun auf seine „wichtigste Station“.

Luca Waldschmidt trifft am Wochenende auf das Team der Wiege seines Erfolgs. Beim SC Freiburg wurde der Stürmer des 1. FC Köln laut eigener Aussage „zum Bundesligaspieler“. Am Sonntag geht es in der Bundesliga aber um Punkte für den 1. FC Köln: Luca Waldschmidt trifft nun auf seine „wichtigste Station“.

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Es liefen bereits die letzten Minuten, als Luca Waldschmidt den Zauberfuß mal wieder auspackte. Gefühlvoll schlug der Offensivspieler eine Flanke Richtung langer Pfosten. Möglicherweise wäre die Kugel auch ohne Hilfe im Netz gelandet, aber Marius Bülter bekam noch eine Haarspitze daran, erzielte somit sein erstes Pflichtspieltor für den FC und dankte anschließend natürlich dem Vorlagengeber. „Es war eine super Flanke von Luca, viel musste ich nicht mehr machen und habe ich auch nicht gemacht. Ein großer Anteil am Tor gehört Luca“, sagte der Torschütze. Die Saison ist erst zwei Spiele alt und in gewisser Weise schon ein wenig ein Abbild der vergangenen Spielzeiten des Zauberfußes. Waldschmidt lässt seine unbestrittenen technischen Qualitäten immer wieder aufblitzen, es fehlt die nötige Konstanz.

In Freiburg wird Waldschmidt Nationalspieler

Im Sommer hatte der Offensivspieler angekündigt, sich einen Verbleib durchaus vorstellen zu können, wenn er denn auch weiterhin seine Einsatzzeit erhalte. Einen Stammplatz hat der ehemalige Nationalspieler aber auch nicht sicher, gerade weil die Konstanz fehlt. Ausgerechnet jetzt steht die Begegnung gegen jenen Club an, bei dem der 29-Jährige einst so richtig durchstartete. Während seiner Zeit im Breisgau avancierte der junge Waldschmidt zum Schlüsselspieler, war Leistungsträger beim SC und öffnete sich dadurch Türen zu renommierten Vereinen, vor allem aber zur deutschen Nationalmannschaft.

„In Freiburg bin ich erst zum Bundesligaspieler geworden. Bei den Vereinen davor hat es sich noch eher angefühlt wie ein Jugendspieler“, sagte Waldschmidt vor einigen Jahren dem „Kicker“. „Freiburg war meine wichtigste Station.“ In 56 Spielen kam er auf siebzehn Scorerpunkte und hinterließ im Breisgau eine beeindruckende Spur. So beeindruckend, das Europa lockte und Waldschmidt nahm an. Der Stürmer wechselte zu Benfica mit emotionalen Worten. „Ich habe mir die Entscheidung zu gehen wirklich nicht leicht gemacht, weil ich weiß, was ich am SC Freiburg hatte. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das mir der Sport-Club entgegengebracht hat“, sagte Waldschmidt damals.

Wiedersehen mit dem SC Freiburg

Der Wechsel zu Benfica Lissabon im Sommer 2020 markierte in gewisser Weise den Wendepunkt. An die starken Leistungen konnte Waldschmidt nicht mehr ganz anknüpfen. Während der SC Freiburg nach seinem Abgang das DFB-Pokalfinale 21/22 erreichte, stand der Offensivspieler aufgrund der Stürmerflut in Lissabon bereits schnell wieder auf der Abschiedsliste.. Trotz einer Freigabeklausel von 88 Millionen Euro wechselte der Stürmer für zwölf Millionen Euro zum VfL Wolfsburg. Es folgte eine durchwachsene Zeit bei den Niedersachsen und schließlich die Leihe nach Köln. Auch dort steht eine Achterbahn der Gefühle. Von der Nationalmannschaft ist Waldschmidt mittlerweile meilenweit entfernt. Am Sonntag gibt es immerhin ein Wiedersehen mit dem SC Freiburg.


Eine starke Bank im Rücken: Der 1. FC Köln punktet erneut mit seiner Kaderbreite

OF Luca Waldschmidt vor seiner Einwechslung gegen Mainz (Alex Grimm/Getty Images)
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Eine starke Bank im Rücken: Der 1. FC Köln punktet erneut mit seiner Kaderbreite

Der Last-Minute-Treffer gegen Mainz war nicht die einzige Parallele zum FC-Sieg vor einer Woche gegen Regensburg. Erneut gab ein Joker die entscheidende Vorlage beim 1. FC Köln: Die starke Bank macht den Unterschied.

In der vergangenen Spielzeit hatte der FC häufig Probleme, personell nachzulegen. Jetzt zeigte sich aber in den ersten beiden Pflichtspielen der neuen Saison eine ungewohnte Qualität beim 1. FC Köln: Die starke Bank macht den Unterschied.

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Die 90. Minute war angebrochen, als Luca Waldschmidt zeigte, wie unfassbar viel Gefühl in seinem linken Fuß steckt: Mit einer butterweichen Flanke etwas seitlich von der Mitte der gegnerischen Hälfte legte der 29-Jährige seinem Teamkollegen Marius Bülter mustergültig den Siegtreffer auf. Es könnte sogar sein, dass der Ball auch ohne den leichten Kontakt des Torschützen ins Netz geflogen wäre. „Der Ball von Luca war schon sehr gut, also besser geht’s da nicht“, sagte Tom Krauß. Genau diesen entscheidenden Moment wird sich Lukas Kwasniok von seinem Joker erhofft haben. Mit seinen Wechseln bewies der Trainer wie schon vor etwa einer Woche gegen Jahn Regensburg ein glückliches Händchen. Denn auch im Pokal wechselte der Coach den Vorlagengeber der beiden Tore ein, nämlich Ragnar Ache.

Breite als neue Stärke

Zwei Wochen in Folge nahm damit die Bank der Geißböcke einen entscheidenden Einfluss auf den Spielverlauf. Das ist kein Zufall, sondern Ausdruck einer neuen Kölner Stärke. Denn nach den bisher zehn Transfers ist der FC-Kader in der Breite qualitativ gut aufgestellt. Kwasniok hat immer mehrere Optionen, um nochmal einen Impuls zu setzen. So deutete zum Beispiel Said El Mala in beiden Spielen sein Talent an. Mit seinen Dribblings macht der Youngster das Kölner Spiel unberechenbarer, auch wenn er noch an seiner Entscheidungsfindung arbeiten muss. Mit Ragnar Ache hat Kwasniok wiederum einen Joker, der die Statik des Kölner Spiels durch seine Stärke als Zielspieler ändern kann. Mit dem Torjäger gibt es einen guten Abnehmer für Flanken sowie einen Spieler, der auch mal einen langen Ball festmachen kann.

Mit Profis wie Florian Kainz und eben Waldschmidt kann der Trainer das technische Niveau seiner Mannschaft nochmal hochschrauben und ihr mehr Kreativität geben. Dadurch ist Kwasniok in der Lage, im Spiel auf verschiedene Situationen zu reagieren. Und seine Joker werden immer hochmotiviert sein. Denn wegen der großen Konkurrenz müssen sie ihre Einsätze nach Einwechslung nutzen, um sich für die Startelf zu empfehlen. Wer nicht überzeugt, dem droht weiter die Bank. Diese neue Kölner Breite hat sich bereits in den ersten beiden Pflichtspielen als wichtig erwiesen und wird den Geißböcken im Saisonverlauf bestimmt noch den ein oder anderen weiteren Punkt bringen.


Alte Rolle, „Spielwitz“, „Tore aus dem Nichts“ – Lukas Kwasniok hofft auf die Qualitäten von Luca Waldschmidt

Luca Waldschmidt beim Torschuss gegen den Siegburger SV
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Alte Rolle, „Spielwitz“, „Tore aus dem Nichts“ – Lukas Kwasniok hofft auf die Qualitäten von Luca Waldschmidt

Auch beim 7:0-Erfolg über den Siegburger SV war er einer der Leistungsträger beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt überzeugt bislang in der Vorbereitung der Geißböcke. Möglicherweise auch aufgrund seiner Positionierung.

Beim 7:0-erfolg über Siegburg war er erneut einer der stärksten beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt überzeugt bislang überhaupt in der Vorbereitung. Bereits vier Tore erzielte der Offensivspieler.

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Beim ersten Versuch konnte der gegnerische Keeper gerade noch die Hände hochreißen, beim zweiten wurde die Kugel im entscheidenden Moment abgefälscht. Dann aber war Luca Waldschmidt zur Stelle und innerhalb weniger Minuten gleich doppelt. Der ehemalige Nationalspieler schlenzte den Ball zunächst in den Winkel, um nur gute fünf Minuten später mit einem Flachschuss zu erhöhen. Bereits unmittelbar nach dem Wechsel hatte der Offensivspieler Timo Hübers das zwischenzeitliche 3:0 gegen den Siegburger SV vorgelegt. Zweifelsfrei hatte der 29-Jährige großen Anteil am verdienten 7:0-Erfolg über den Fünftligisten. Waldschmidt war zum zweiten Abschnitt gekommen und veränderte das Spiel. „Es war dann ein bisschen mehr Spielwitz mit Johannesson und Waldschmidt im Zentrum“, sagte Lukas Kwasniok nach dem Duell in Siegburg.

„Er macht unser Spiel unberechenbarer und variabler“

Der Siegener ist aktuell einer der Gewinner der Vorbereitung. Vier Tore hat Waldschmidt in den bisherigen Testspielen erzielt, überzeugte aber auch als Vorbereiter, eine Duftmarke hat er sicherlich gesetzt. Das hat der Offensivspieler in der vergangenen Saison auch, doch es fehlte die Konstanz. Aktuell ist Waldschmidt einer der Akteure, die am meisten überzeugen. Gegen Siegburg wohl auch, weil der 29-Jährige mal wieder in vorderster Front antrat. „Luca ist ein schwimmender Freigeist. Wenn er auf der Zehn spielt, dann schwimmt er gerne auf die Sechs zurück. Wenn er auf der Neun spielt, dann schwimmt er nur auf die Zehn zurück und ist dann nicht ganz so weit weg vom Tor“, erklärte Kwasniok. „Der Weg ist dann nicht ganz so weit. Wenn er dann dort in dem Raum Bälle bekommt, dann ist er näher am Tor. Er hat einen guten Abschluss.“

Ein klassischer Mittelstürmer und damit die Antwort auf die Suche nach einer weiteren Verstärkung in vorderster Front sollte er aber nicht sein. „Er wird nie der Spieler sein, der auf den ersten Pfosten durchläuft“, sagte Kwasniok. Aber: „Er macht unser Spiel unberechenbarer und variabler.“ Waldschmidt habe schon „die Qualität aus dem Nichts mit dem linken Fuß mal ein Tor zu erzielen.“ Das tat Waldschmidt am Mittwoch gleich doppelt. „Ich habe das Gefühl, dass er aktuell sehr glücklich ist, die Rolle so ausfüllen zu dürfen. Und ich hatte ich glaube sogar beim ersten Telefonat mit ihm ein Gespräch, bei dem ich ihn daran erinnert hab, dass er bei der U21-Europameisterschaft als falscher Neuner, als Freigeist-Neuner Torschützenkönig geworden ist“, so Kwasniok. „Und was vor Jahren geklappt hat, kann ja auch heute nochmal funktionieren. Wir wären alle bei Wiederholung glaube ich nicht ganz so traurig darüber.“

Das stimmt wohl. Allerdings sollte Waldschmidt genau diese Qualität dann auch über einen längeren Zeitraum beweisen. Denn es ist nicht das erste Mal, dass der Angreifer wieder in alter Rolle ran darf.

Sechs Spiele, sechs Scorer – Luca Waldschmidt wird für den 1. FC Köln immens wichtig

Luca Waldschmidt wird von seinen Mitspielern nach dem 2:1 umjubelt
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Sechs Spiele, sechs Scorer – Luca Waldschmidt wird für den 1. FC Köln immens wichtig

In der Hinrunde, vor allem aber in der Vorsaison wollte es so gar nicht laufen, nun scored der Zehner nahezu in jedem Spiel. Sechs Scorer in sechs Spielen ist zumindest eine beeindruckende Bilanz. Luca Waldschmidt wird für den 1. FC Köln immer wichtiger.

Auch wenn Preußen Münster bei den Geißböcken sicherlich alles andere als gefährlich war, lieferten die Geißböcke gegen den Abstiegskandidaten eine gute Vorstellung ab. Eine herausragende Leistung bot ausgerechnet ein Akteur, der in der Hinrunde nur selten auf hohem Niveau spielte, nun aber den Unterschied machen könnte: Luca Waldschmidt wird für den 1. FC Köln immer wichtiger.

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Die Idee war schon eine besonders gute, die Ausführung vielleicht sogar noch einen Tick besser. Mit einem beeindrucken Pass aus der eigenen Hälfte, einem Pass über locker 30 Meter in den Fuß des Mitspielers, schickte Luca Waldschmidt Tim Lemperle auf die Reise. Der Stürmer nahm Fahrt auf, genauso wie der Passgeber, der sich nur wenige Augenblicke später in bester Position im Strafraum der Preußen befand. Doch Lemperle hatte eine aus seiner Sicht bessere Idee. Ein Trugschluss, den Waldschmidt auch mit einer berechtigten kurzen Kritik bedachte. Doch der Pass war dann doch der eines technisch sehr begabten Akteurs. „Für uns war es einfach wichtig, dass er mit seinen Pässen ein richtiger Einfädler war“, lobte Gerhard Struber seinen so oft bezeichneten Unterschiedsspieler.

Oft bezeichnet, aber nicht immer abgerufen, könnte vielleicht die Situation um Luca Waldschmidt lauten. Denn dem 28-Jährigen fehlt auch in dieser Spielzeit die Konstanz. Und doch entwickelt sich der ehemalige Nationalspieler zu einem immer wichtiger werdenden Faktor im Aufstiegsrennen. Aktuell neben Marvin Schwäbe wohl der wichtigste. Und das, weil „Er immer wieder ins Scoren kommt. Fast in jedem Spiel“, so Struber. Tatsächlich erzielte Waldschmidt in den vergangenen sechs Spielen vier Tore, bereitete zwei weitere vor. In den 20 Begegnungen zuvor waren es drei Treffer und keine Vorarbeit. Bei den Erfolgen gegen Ulm und Darmstadt waren es jeweils die entscheidenden Treffer, beim Triumph über Paderborn bereitete der gebürtige Siegener das 2:1 vor, gegen Fürth traf Waldschmidt zum wichtigen Ausgleich und nun gegen Münster zum 2:1, das 3:1 durch Damion Downs bereitete der Offensivspieler ganz stark vor.

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„Das stellt der Luca Waldschmidt im Moment eindrucksvoll unter Beweis“

Für einen richtigen Unterschiedsspieler mag die Konstanz in den Leistungen fehlen, doch die tatsächliche Bilanz spricht aktuell genau dafür. Und für Waldschmidt wäre gegen die Preußen sogar noch mehr möglich gewesen. Denn neben dem starken Pass auf Lemperle setzte der Angreifer unter anderem gleich doppelt Dejan Ljubicic in Szene, der aber zwei Möglichkeiten liegen ließ. Waldschmidt hatte ganz offensichtlich Spaß am Spiel. „Es zeigt einfach, dass wir neben dieser Power und Intensität im richtigen Moment auch Spielwitz haben und das stellt der Luca Waldschmidt im Moment eindrucksvoll unter Beweis“, so der Trainer, der auch in der Vergangenheit nicht müde wurde, seinen Offensivspieler in höchsten Tönen zu loben, ihm Mut zuzusprechen.

Doch Waldschmidt ließ zwischenzeitlich durchklingen, dass ihm das Vertrauen mitunter schon mal gefehlt habe. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der 28-Jährige gerade in der Hinserie zu oft hinter seinen Möglichkeiten zurückgeblieben ist. Gegen Münster erwischte der „Zehner“ einen richtig guten Tag. „Dass Luca mit Ball ein Top-Fußballer ist, ist unstrittig und stand nie zur Diskussion. Aber auch er muss an sich und an seine Qualität glauben und vertrauen, dass er diese auch einsetzen kann“, sagte auch Christian Keller. „Dann ist er ein Spieler, der uns helfen kann und das hat er in den vergangenen Wochen mehrfach bewiesen.“ Und sollte er das auch in den kommenden Wochen können, wird der Offensivspieler der erhoffte Faktor im Aufstiegsrennen.