Lukas Podolski freut sich über FC-Entwicklung, schwärmt von Said El Mala, bremst aber auch die Euphorie

Lukas Podolski beim Abschiedsspiel im Kölner Stadion.
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Lukas Podolski freut sich über FC-Entwicklung, schwärmt von Said El Mala, bremst aber auch die Euphorie

Auch Jahre nach seinem Abgang aus Köln gehört Lukas Podolski zum FC wie der Dom in die Stadt. In einem Interview äußerte sich der Weltmeister von 2014 voll des Lobes über seinen Herzensclub. Lukas Podolski freut sich über die Entwicklung des 1. FC Köln.

In einem Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat sich der Weltmeister von 2014 ausführlich zum FC geäußert. Lukas Podolski freut sich darin über die Entwicklung des 1. FC Köln, schwärmt von Said El Mala und bremst aber auch die Euphorie.

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Vor nahezu einem Jahr schnürte Lukas Podolski wohl ein letztes Mal seine Fußballschuhe in seinem Kölner Wohnzimmer. Aktuell spielt der 40-Jährige bei Gornik Zabrze, mindestens noch diese Spielzeit. Wie es danach weitergeht, ist aktuell noch nicht klar, doch eine Funktion beim FC ist für den Weltmeister von 2014 sicherlich immer eine Option, die Tür offen, wir Podolski immer wieder betont hat. So auch in einem aktuellen Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger„. „Der FC ist mein Verein, dem ich immer gerne helfen würde“, so Podolski und eine Präsidenten-Wahl seines Geschäftspartners Wilke Stroman könnte da noch einmal positiven Einfluss nehmen. „Wilke hat mir signalisiert, dass er im Fall seiner Wahl mich wieder mehr beim FC einbinden möchte und mir auch Optionen aufgezeigt, die ich für den Club bereits während meiner Karriere machen könnte.“

„Lukas Kwasniok und der FC – das scheint zu passen“

Zurzeit bleibt dem Kölner Idol die Rolle des Zuschauers bei den Geißböcken. Und Podolski klingt sehr angetan, von den Dingen, die er aktuell beim FC wahrnimmt. „Es macht aktuell Spaß, die Spiele des FC zu schauen. Natürlich, nach drei Spieltagen ist das vielleicht noch eine Momentaufnahme und es sollte erst einmal darum gehen, schnellstmöglich die Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln“, sagt Podolski. „Lukas Kwasniok und der FC – das scheint zu passen. Ich finde es gut, wenn ein Trainer so emotional mitgeht und sich mit dem Klub und der Stadt so identifiziert. Es ist doch geil, wenn er mit dem FC-Trikot am Spielfeldrand steht.“ Der 40-Jährige hat erkannt, dass die Chemie zwischen Trainer und Spielern sowie in der Mannschaft offensichtlich stimmt. 

Sein Lob gebührt daher auch Thomas Kessler, der das Team aus Podolskis Sicht gut zusammengestellt hat. Eine Sicht, die aktuell wohl jeder FC-Fan teilt. „So etwas hatte es zuvor beim FC Jahre nicht mehr gegeben, dass man Ex-Spieler klug an den Klub gebunden hat. Und dann profitiert Thomas sicherlich auch davon, dass der FC wieder deutlich mehr Geld hat, um in den Kader zu investieren“, sagt Podolski. „Die Mannschaft wurde nicht nur sportlich verstärkt, sondern auch charakterlich passen die Jungs offenbar gut zusammen. Der Zusammenhalt in der Truppe stimmt. Es ist kein Zufall, dass der FC die Spiele auch noch spät für sich entscheiden kann.“

„Besser wurde es eigentlich nie“

Doch die Kölner Ikone tritt gleichzeitig auch auf die Euphoriebremse. „Wir hoffen ja schon seit 30 Jahren, dass es endlich mal wieder kontinuierlich aufwärts geht. Erst einmal sollte der Klassenerhalt das Ziel sein“, sagt Podolski. „Dieser Verein müsste eigentlich dauerhaft um die Europapokal-Plätze mitspielen, das Potenzial dafür hätte er auf jeden Fall. Der FC hat aber immer viel zu wenig aus seinen Möglichkeiten gemacht und ständig das Personal gewechselt. Doch besser wurde es eigentlich nie.“ Die klare Empfehlung des Weltmeisters lautet daher, das Team zusammenzuhalten und es zu verstärken. Die Richtung stimme jedenfalls, so Podolski

Vor allem Said El Mala scheint es dem Kölner Idol angetan zu haben. „Er hat keine Angst, sondern ist unbekümmert, selbstbewusst, gibt Gas und traut sich auch Tempo-Dribblings zu“, sagt Podolski, der sich offenbar in dem jungen Spieler zumindest in Teilen wiederfindet. „Hoffen wir, dass er noch lange beim FC bleibt oder in ein paar Jahren für eine angemessene Summe verkauft wird. Typen wie Said, das sind genau die Jungs, die dem Klub gefehlt haben. Er hat was von einem Straßenfußballer. Mit einem wie ihm können sich auch die Fans identifizieren.“ So wie mit Podolski eben.  


Zieler auf den Spuren von Podolski, Littbarski und Co: Das sind bekannte Rückkehrer zum 1. FC Köln

Lukas Podolski bei seinem Abschiedsspiel im Stadion des 1. FC Köln
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Zieler auf den Spuren von Podolski, Littbarski und Co: Das sind bekannte Rückkehrer zum 1. FC Köln

Es war dann doch eine Überraschung: Ron-Robert Zieler wechselt zum 1. FC Köln. Für den Torwart ist es die erneute Rückkehr zu seinem Heimatverein. Aber er ist bei weitem nicht der erste, der ein zweites Mal zum FC kommt: Das sind bekannte Rückkehrer des 1. FC Köln.

Mit seinem gerade erfolgtem Wechsel zum 1. FC Köln ist es bereits das dritte Mal, dass Ron-Robert Zieler beim FC ist: zuerst bis zur U17 im Nachwuchs, dann 2020/21 auf Leihbasis. Er ist aber bei weitem nicht der erste, der nach einem Wechsel zu einem anderen Verein später in seiner Karriere in die Domstadt zurückkommt: Das sind bekannte Rückkehrer des 1. FC Köln.

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Ron-Robert Zieler ist aktuell nicht der Einzige: Neben dem Neuzugang gibt es im Kölner Kader noch einen weiteren Spieler, der nach einem Wechsel weg vom FC zurückgekehrt ist: Dominique Heintz. Der Innenverteidiger kam 2015 vom FC Kaiserslautern erstmals zu den Kölnern. In drei Jahren bis Sommer 2018 machte er so ziemlich alle möglichen Höhen und Tiefen mit. 2016/17 erreichte Heintz unter Trainer Peter Stöger den fünften Platz und spielte in der darauffolgenden Saison in der Europa League. Unter anderem die Teilnahme am europäischen Wettbewerb führte jedoch dazu, dass die Geißböcke abstiegen. Heintz ging zum SC Freiburg. Nach weiteren Stationen bei Union Berlin und dem VfL Bochum schnürt der inzwischen 31-Jährige seit zwei Jahren aber seine Fußballschuhe wieder in Köln. Und dieses Mal blieb er dem FC nach dem Abstieg vor einem Jahr treu. So hatte der Innenverteidiger in der abgelaufenen Saison mit 28 Ligaeinsätzen auch seinen Anteil am direkten Wiederaufstieg.

Nach der Rückkehr das Karrieende in Köln

Wie Zieler aus der Kölner Jugend stammt Mark Uth. 2009 wechselte er in die U19, kam in den Jahren danach auf einige Einsätze für die zweite Mannschaft in der Regionalliga. Bei den Profis konnte sich der Stürmer jedoch nicht durchsetzen, verabschiedete sich deshalb 2012 nach Heerenveen. Es sollte fast acht Jahre dauern bis zur Heimkehr. Im Winter 2020 liehen die Geißböcke das Eigengewächs von Schalke 04 aus, später folgte die feste Verpflichtung. Seitdem kam Uth in 78 Einsätzen auf 13 Tore und 17 Vorlagen. Den letzten Treffer erzielte er ausgerechnet bei seinem letzten Einsatz überhaupt: Am 34. Spieltag der vergangenen Saison traf der 33-Jährige als Joker zum 4:0 Endstand gegen Kaiserslautern. Nach dem Spiel beendete er seine Laufbahn, da er gerade in der Spätphase seiner Karriere von Verletzungen geplagt war. Mit dem Treffer gelang ihm der goldene Abschluss.

Den hat Anthony Modeste gleich zweimal verpasst. Zuerst bei seinem ersten Abschied vom FC 2017. In der Vorsaison hatte der Stürmer den Verein mit unglaublichen 25 Toren auf Platz fünf und damit nach Europa geschossen. Darauf entwickelte sich jedoch ein teilweise auch öffentlich ausgetragenes Transfer-Wirrwarr, an dessen Ende der Torjäger für insgesamt knapp unter 35 Millionen Euro nach China wechselte. Dort wurde er jedoch nicht glücklich, kündigte wegen ausstehender Zahlungen nach nur einem Jahr seinen Vertrag und kehrte zurück zu den Kölnern. An die alten Leistungen konnte Modeste aber erstmal nicht anknüpfen, wurde 2021 für ein halbes Jahr zu AS St.Étienne verliehen. Danach gelang aber unter Trainer Steffen Baumgart der erneute Durchbruch. Der Angreifer erzielte 2021/22 20 Tore und vier Vorlagen in der Liga. Dann verpasste der Franzose aber wieder ein gutes Ende: Erneut wechselt Modeste nach einer starken Saison, dieses Mal zu Borussia Dortmund. Wie beim ersten Abgang ließ er verärgerte und enttäuschte FC-Fans zurück.

Heimkehr eines Eigengewächses

Besser machte es ein weiterer Stürmer, der bis heute eine FC-Legende ist: Lukas Podolski. Aus der Kölner Jugend arbeitete er sich in die erste Mannschaft hoch und löste dort mit seinen starken Leistungen einen regelrechten Hype aus. 2006 wurde das Eigengewächs zum besten jungen Spieler der Weltmeisterschaft gewählt und wechselte darauf für zehn Millionen Euro zum FC Bayern München. Der Transfer stand allerdings schon vor dem Turnier fest, da der 1. FC Köln abgestiegen war. In München konnte sich Podolski nicht so richtig durchsetzen und kehrte nach drei Jahren in die Domstadt zurück, wo der Angreifer nach einer mittelmäßigen ersten Saison wieder überzeugte. 13 Tore und sechs Vorlagen 2010/11 und sogar 18 Tore und acht Vorlagen ein Jahr später sprachen eine deutliche Sprache. Wegen dieser starken Leistungen kam es dann auch zum zweiten Abgang: Der Torjäger ging für 15 Millionen Euro zu Arsenal London und beendete damit seine zweite Kölner Zeit.

In seiner ersten Phase beim 1. FC Köln spielte Podolski auch mit Patrick Helmes zusammen. Dieser war 2005 zum FC gewechselt, hatte aber bis zur U17 auch schon in der Jugend für die Geißböcke gespielt. Als Profi empfahl sich in drei Jahren vor allem 2007/08 mit 17 Toren und fünf Vorlagen in der zweiten Liga für mehr. Darum folgte dann auch der Wechsel zu Bayer 04 Leverkusen. Nach einigen mal mehr, mal weniger erfolgreichen Jahren in Leverkusen und beim VfL Wolfsburg kam der Stürmer 2013 zu den Kölnern zurück. Diese schoss er direkt wie beim seinem ersten Engagement zum Aufstieg. Leider war das aber auch seine letzte Saison. Denn danach fiel Helmes mit einem Knorpelschaden in der Hüfte über ein Jahr aus, bis er im Sommer 2015 schließlich seine Karriere wegen der Verletzung beenden musste.

FC-Legenden mit Rückkehr

Einer der ganz großen in der FC-Geschichte ist Pierre Littbarski. Der 1,68 Meter große Dribbelkünstler ist zweifellos einer der größten Kölner Spieler aller Zeiten. 1978 kam er aus dem Nachwuchs von Zehlendorf zum FC. Dort setzte er sich in seiner zweiten Saison durch und spielte sich in den darauffolgenden Jahren mit starken Leistungen in die Herzen der Kölner Fans. So schoss Littbarski die Geißböcke zum Beispiel 1983 zum Sieg im Pokalfinale gegen Fortuna Köln. 1986 ging er dann zum FC Paris, kehrte aber nach nur einem Jahr wieder zurück in die Domstadt. Der größte Erfolg seiner Karriere: der Weltmeistertitel 1990. Nach über 500 Pflichtspielen im FC-Trikot war dann 1993 endgültig Schluss in Köln und die FC-Ikone wechselte als einer der ersten europäischen Fußballer in die damals neu gegründete japanische J-League. Dort beendete er 1997 seine Karriere.

Ein Jahr nachdem Littbarski erstmals in Köln aufschlug, verpflichtete der FC einen neuen internationalen Topstar. Tony Woodcock wechselte für eine Rekordablöse von 2,5 Millionen D-Mark in die Domstadt. Der Angreifer hatte 1978/79 mit Nottingham Forest den Europapokal der Landesmeister gewonnen, ein Jahr zuvor bereits die englische Meisterschaft geholt. In Köln kamen direkt zu seinem ersten Training mehrere tausend Fans. Und der Engländer zahlte die Fan-Liebe mit Leistungen zurück. 1982 aber verließ er die Geißböcke und ging wieder in seine Heimat zum FC Arsenal. In London blieb Woodcock vier erfolgreiche Jahre, ehe es ihn dann 1986 erneut zum 1. FC Köln zog. Dort konnte der Angreifer zumindest in der ersten Saison mit zehn Liga-Toren an seine frühere FC-Phase anknüpfen. Nach zwei Spielzeiten folgte der Wechsel in die zweite Bundesliga zu Fortuna Köln, wo er seine Karriere ausklingen ließ.

Comeback eines Double-Siegers

Bereits etwas früher beim FC war Herbert Neumann. 1972 schaffte das Eigengewächs den Sprung zu den Profis. In den Jahren darauf gelang dem zentralen Mittelfeldspieler der endgültige Durchbruch und er entwickelte sich zu einem wichtigen Bestandteil der erfolgreichsten Zeit der Kölner Vereinsgeschichte. So gewann er zum Beispiel 1978 mit den Geißböcken das Double, machte in der Saison in Pokal und Liga zusammen insgesamt 40 Spiele. Neumann zerstritt sich jedoch mit Trainer Hennes Weisweiler und wagte darum 1980 den Sprung nach Italien zu Udinese Calcio. Nach einer ordentlichen Debütsaison in der Serie A ging es für ihn zum FC Bologna, mit denen er jedoch aus der ersten Liga abstieg. Darum probierte er es erfolglos mit einem Probetraining bei Arsenal London. Letztendlich kehrte er für eine Saison zum 1. FC Köln zurück und wurde mit dem Verein nochmal Pokalsieger. Allerdings machte er insgesamt nur zehn Spiele und wechselte daher direkt wieder zu Olympiakos Piräus. Neumann ist damit leider einer der wenigen Fälle, der in seiner zweiten Zeit beim FC deutlich abfiel.

Neuzugang Jakub Kaminski: Lukas Podolski und ein Ex-Kölner rieten ihm zum Transfer zum 1. FC Köln

Lukas Podolski zu Gast beim 1. FC Köln
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Neuzugang Jakub Kaminski: Lukas Podolski und ein Ex-Kölner rieten ihm zum Transfer zum 1. FC Köln

Mit Jakub Kaminski hat der 1. FC Köln seinen dritten Neuzugang perfekt gemacht. Dass der variable Außenspieler zum FC geht, liegt auch am Rat eines Ex-Spielers des 1. FC Köln. Und auch Lukas Podolski half bei der Kaminski-Verpflichtung.

Der dritte Neuzugang steht fest: Jakub Kaminski wechselt zum FC. Bevor der 23-Jährige jedoch seine Wechselentscheidung traf, holte er sich unter anderem Rat bei einem Ex-Kölner. Und auch eine FC-Legende hatte Anteil am Wechsel des Außenspielers zum 1. FC Köln: Lukas Podolski half bei der Kaminski-Verpflichtung.

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Der Transfer von Jakub Kaminski zum 1. FC Köln hat das Gütesiegel einer FC-Legende bekommen. Denn Lukas Podolski begrüßt den Transfer des polnischen Nationalspielers. Das hört man in einem Video mit Podolski und Sportdirektor Thomas Kessler. „Hi Kess, ich habe gehört, ihr holt den Jakub Kaminski. Sehr geiler Deal, da werden sich sehr, sehr viele Fans in Polen freuen. Und er kann sich auf einen geilen Verein, geile Fans und eine geile Stadt freuen. Viele Grüße, Poldi“, sagte Podolski in einer Videonachricht an Kessler. Aber neben der Nachricht hat er auch noch eine andere Rolle beim Transfer gespielt.

Rat von Ex-Kölner

Denn wie Kaminski in einer Fragerunde auf den Social Media Kanälen der Kölner verriet, hat er vor seinem Transfer mit der FC-Legende gesprochen. Und Podolski war nicht der Einzige, mit dem er sich vor seinem Wechsel in die Domstadt ausgetauscht hat. Denn auch ein FC-Eigengewächs hat ihm zum Transfer geraten. „Mit Yannick Gerhardt habe ich gesprochen“, sagte Kaminski. Gerhardt steht seit mittlerweile neun Jahren beim VfL Wolfsburg unter Vertrag, scheint aber noch sehr gute Erinnerungen an seine Kölner Zeit zu haben. „Gute Entscheidung, geh zum 1. FC Köln“, solle er ihm laut Kaminski geraten haben.

Nicht gesprochen habe der neue FC-Spieler aber mit Sebastiaan Bournauw, einem weiterem früheren Spieler des 1. FC Köln im Kader der Wolfsburger. Dessen Rat hat er anscheinend nach den Gesprächen mit Podolski und Gerhardt und natürlich den Verantwortlichen der Geißböcke nicht mehr gebraucht.


Die Ikone des 1. FC Köln wird 40: Die besten Sprüche von Lukas Podolski

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Die Ikone des 1. FC Köln wird 40: Die besten Sprüche von Lukas Podolski

Lukas Podolski feiert heute seinen 40. Geburtstag. Der Weltmeister von 2014 ist eine der ganz großen FC-Ikonen. Und das nicht nur aufgrund seiner fußballerischen Qualitäten. Das sind die besten Sprüche von Lukas Podolski.

Als Lukas Podolski vor fast 30 Jahren dem 1. FC Köln beitrat, ahnte man bei den Geißböcken wohl nicht, welches große Talent ans Geißbockheim gekommen war. Heute wird das FC-Idol 40 und viele Fans wünschen sich eine Rückkehr zu seinem Heimatverein. Profi beim FC, Wechsel zu den Bayern, Rückkehr nach Köln, dann Arsenal, Inter Mailand, Galatasaray Istanbul, Vissel Kobe, Antalyaspor und schließlich Gornik Zabrze. Podolski gewann Meistertitel, Pokale und natürlich die Weltmeisterschaft 2014. Und irgendwie war er während dieser ganzen Jahre doch immer noch ein Teil des 1. FC Köln. Das sind die besten Sprüche von Lukas Podolski.

„Fußball ist einfach: Rein das Ding – und ab nach Hause“

Foto: Getty Images/Leon Kuegeler

„So ist Fußball. Manchmal gewinnt der Bessere“ 

Fußballspruch des Jahres 2006

„Ich überlege, mir die Zahl zu tätowieren“

Nach einer Torflaute von 1425 Minuten

„Das Gute an England ist: Wir haben viele englische Wochen“

„Ich werde Jogi Löw bitten, mich nur noch gegen die Top 20 der Welt einzusetzen.“

Nachdem Uli Hoeneß meinte, 80 Prozent der Länderspiele habe er gegen Mannschaften wie Liechtenstein gemacht
Lukas Podolski

„80 Prozent von Euch – und ich – kraulen sich auch mal an den Eiern“

Nachdem Jogi Löw bei der EM 2016 ins Spotlight geriet

„Mir ist egal, ob die schlechte Verlierer sind. Die fahren jetzt nach Hause.“

Nach dem Erfolg über Argentinien bei der WM 2006

„Es ist bitter, wenn jeder Ball, der reingeht, ein Tor ist.“

»Ansonsten möchte ich keinen Höhepunkt herauspicken, das wäre unfair den anderen Momenten gegenüber.«

Auf die Frage nach dem Highlight seiner Karriere

„Die Liebe zum Fußball ist wie zu Familie und Frau. Die ist immer da.“

Lukas Podolski 03/04

„Die Jungs haben ihre Sache eigentlich ganz gut gemacht und gezeigt, dass sie Qualität haben. Aber am Ende hat es nicht gereicht. Uns fehlt einfach die Qualität“

„Jetzt müssen wir die Köpfe hochkrempeln. Und die Ärmel natürlich auch.“

Lukas Podolski wechselte 1996 vom FC Bergheim zum 1. FC Köln. 2003 feierte der Youngster sein Debüt bei den Profis, 2006 folgte der Wechsel zum FC Bayern München. Nur drei Jahre später kehrte Podolski wieder zurück zum 1. FC Köln. Für den FC lief der Stürmer insgesamt 186 Mal auf, erzielte dabei 86 Tore und bereitete weitere 46 Treffer vor. Im Juni 2004 wurde Podolski Nationalspieler und gewann mit der DFB-Elf 2014 den Weltmeistertitel. Bei seinem letzten Spiel für die DFB-Auswahl erzielte Podolski in einem Testspiel 2017 gegen England das 1:0 mit seiner unwiderstehlichen linken Klebe. Aktuell spielt der Offensivakteur für Gornik Zabrze in Polen. Den Vertrag hat er noch einmal um ein Jahr verlängert. Danach steht wohl das Karriereende an – zumindest als aktiver Fußballer.

„Einmal Kölner, immer Kölner“ – So steht es um Podolskis Zukunft beim FC

Lukas Podolski beim Abschiedsspiel im Kölner Stadion
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„Einmal Kölner, immer Kölner“ – So steht es um Podolskis Zukunft beim FC

Beim Abschiedsspiel im Kölner Stadion am Donnerstagabend bedankte sich FC-Legende Lukas Podolski bei seinen Weggefährten, Fans und dem Verein. Einmal mehr wurde ersichtlich wie eng der 39-Jährige und die Stadt verbunden sind. Doch wie könnte eine Rolle beim FC aussehen? So steht es um die Zukunft von Lukas Podolski beim 1. FC Köln.

„Einmal Kölner, immer Kölner“, sagte der 39-Jährige zu seinen Fans. Und dieses Motto scheint sich für den Offensivspieler auch zu bewahrheiten, denn eine Rückkehr des Ex-FC-Spielers zu seinem Heimatverein ist Teil von Gesprächen: So steht es um die Zukunft von Lukas Podolski beim 1. FC Köln.

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Der Abschied von Lukas Poldolski vom aktiven Fußball am vergangenen Donnerstagabend im Kölner Stadion zählt wohl zu einem der emotionalsten, den die Fußballwelt bisher erlebt hat. Im abgedunkelten „Wohnzimmer“ der Kölner Legende drehte Poldi seine Abschiedsrunde vor der Tribüne der Kölner Fans in der Südkurve. Die Emotionen schwappten nicht nur bei den 50.000 gekommenen Zuschauern über, auch der 39-Jährige konnte seine Tränen nicht mehr zurückhalten und zeigte, welche beeindruckenden Einfluss der Verein, die Fans und Weggefährten auf den Weltmeister von 2014 gehabt haben, welchen Stellenwert Köln in seinem Leben einnimmt. „Einmal Kölner, immer Kölner. Es ist schwer, Abschied zu nehmen von meinem Stadion, meinem Wohnzimmer“, erklärte Podolski. Und man glaubt ihm seine Worte.

Spekulationen um Podolskis Rückkehr zum FC

Worte, die jedoch bereits am „Abschiedsabend“ des ehemaligen Nationalspielers den Eindruck vermittelt haben, dass es das noch lange nicht war mit Köln und Poldi. Und so wird, wie auch bereits vor dem denkwürdigen „Danke-Spiel“, über eine mögliche Position des Ex-FC-Spielers bei eben diesem Verein gesprochen. „Wir befinden uns in guten und konstruktiven Gesprächen, wie ich mich auch nach meiner aktiven Karriere beim FC einbringen könnte“, sagte Podolski vor seinem Abschied. Auch Ex-Bundestrainer Jogi Löw und FC-Präsident Werner Wolf äußerten sich zu einer möglichen Rückkehr von Podolski zum 1. FC Köln. „Wenn er dann mal aufhören sollte, Fußball zu spielen, hoffen wir wohl alle, dass er dem Fußball erhalten bleibt“, sagte Löw. „Eine Persönlichkeit kann jeder Verein gut gebrauchen. Er kann mitreißen und motivieren, und deshalb glaube ich, dass er in Köln irgendwann eine Funktion übernehmen wird“, so Löw konkreter.

Und auch der Ur-Kölner Reiner Calmund befand: „Lukas ist ein echter Kölner, ein echter Rheinländer. Er gehört zu Köln wie Tünnes und Schäl. Und ich hoffe, dass der 1. FC Köln dadurch noch mal mitbekommen hat, wie er die Menschen in Wallung bringen kann. So einen muss der FC nach der Karriere aktivieren.“ Die Überlegung werden zunehmend konkreter, wie der Verein und Podolski zusammen kommen können. Denn der FC weiß ganz genau um die enorme Strahlkraft der Legende. „Wir haben uns bereits intensive Gedanken gemacht, wie wir diese Verbindung auch in Zukunft leben werden und ich freue mich darauf, darüber mit Lukas zu sprechen“, sagte FC-Präsident Dr. Werner Wolf am Tag nach dem „Danke-Spiel“.

„Ich lasse die Dinge auf mich zukommen“

So scheint die Rückkehr Podolskis zum FC nur eine Frage der Zeit. „Ich bitte um Verständnis, dass ich dem persönlichen Gespräch nicht öffentlich vorgreifen möchte – das gehört sich nicht,“ sagte Wolf dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Kein schlechter Schachzug nach der FC-Mitgliederversammlung, die für die Führungsebene des Vereins mit der Nicht-Entlastung des Vorstands wohl nicht so verlaufen ist, wie es sich die FC-Bosse erhofft hatten. Podolski selber ließ die konkrete Zukunft weitestgehend offen: „Noch gibt es nichts zu erzählen. Ich will nichts über das Knie brechen und nichts kommunizieren, was nicht spruchreif ist“, so der 39-Jährige, der zurzeit noch bei seine Verein Górnik Zabrze aktiv ist. „Ich lasse die Dinge auf mich zukommen. Dann schauen wir, was danach passiert.“ So emotional es auch war – ein Abschied von Poldi vom FC war der Donnerstagabend wohl noch lange nicht.


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Lukas Podolski: „Es ist schwer, Abschied zu nehmen von meinem Stadion, meinem Wohnzimmer“

Lukas Podolski verabschiedet sich von seinen Fans
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Lukas Podolski: „Es ist schwer, Abschied zu nehmen von meinem Stadion, meinem Wohnzimmer“

Am Donnerstagabend gab FC-Legende Lukas Podolski sein Abschiedsspiel im Kölner Stadion. Weltmeister, Freunde und Weggefährten gaben sich die Ehre, um ein letztes Mal mit dem 39-Jährigen auf dem Platz zu stehen: Die Stimmen zum Abschieds-Spiel von Lukas Podolski.

Ein emotionaler Abend im Kölner Stadion. Lukas Podolski spielte zum letzte Mal in Rot-Weiß. Nach dem Spiel äußerte sich unter anderem die Legende: Die Stimmen zum Abschieds-Spiel von Lukas Podolski.

“Ich wollte immer ehrlich sein, immer der Junge von der Straße sein. Mir waren immer die Werte wichtig. Ohne die Fans ist der Fußball nichts. Ein Junge von der Straße, ein Junge von der Kurve, ein Junge für euch. Es war mir eine Ehre, für diesen Verein hier aufzulaufen und den Traum habe ich gelebt.“

“Ich und meine ganze Familie sind hier in der Stadt aufgenommen worden. Dann habe ich das erste Pflichtspiel für diesen Verein gespielt, den Tag werde ich nicht vergessen. Die ganzen Spieler, die ganzen Trainer. Es war immer wieder schön. Auch die nicht schönen Momente gehören im Leben und im Fußball dazu. Vielen vielen Dank. Ich habe dieses Trikot immer mit Ehre getragen. Jetzt ist hier auf dem Platz Schluss. Man sieht sich bei den Spielen wieder, in der Kurve, bei den Auswärtsfahrten. Einmal Kölner, immer Kölner. Es ist schwer, Abschied zu nehmen von meinem Stadion, meinem Wohnzimmer.“

Lukas Podolski

Lukas Podolski verabschiedet sich von seinen Fans

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“Hier in diesem Stadion, wo ich groß geworden bin, nochmal aufzulaufen, ist was ganz besonderes. Die Fans, die Stimmung. Die Leute wollen gar nicht nach Hause, das ist immer ein gutes Zeichen. Mehr als ,Danke´ zu sagen, kann man gar nicht sagen, da ist jedes Wort zu viel erzählt. Jeder kennt meine Beziehung zu den Fans generell, speziell zu diesen Fans hier in Köln, zu dieser Kurve, die mich von Anfang an großartig unterstützt hat. Der FC, die Trainer, die Jugendleiter damals, die haben mich aufgenommen, die haben mir geholfen. Das vergisst man nicht. Es ist immer wieder toll, wenn man 20 Jahre später wieder auflaufen kann und diese Liebe spüren kann. Da kann jeder Pokal im Schrank bleiben. Solche Momente, die sind für mich was ganz besonderes. Das Leben besteht aus mehr, als nur aus Trophäen.“

Zur Nationalmannschaft: „Es ist wichtig, dass man eine tolle Truppe hat, mit der man Spaß hat. Dass die Jungs hier heute kommen, das zeigt, dass wir immer eine geile Truppe waren, dass wir funktioniert haben und dass es neben dem Sportlichen auch immer wieder Spaß gemacht hat. Jeder Berufung, jedes Länderspiel war immer wieder ein Genuss.“

Zu seiner weiteren aktiven Zeit: „Ich habe erstmal Vertrag bis Mai und dann schauen wir mal. Es gibt natürlich immer wieder Momente, wo man im Hotel sitzt und die Kinder anruft abends, wenn die zu Bett gehen und man sich denkt: ,Ich wäre lieber zu Hause´. Es gibt aber auch andere Momente, wenn man dann bei uns im Stadion aufläuft, vor unseren Fans und man merkt ,Man hat es noch drauf´, dann denkt man sich, man könnte auch noch ein Jahr dranhängen. Ich entscheide einfach spontan für mich.“

Lukas Podolski

„Die Leute sind begeistert. Es herrscht hier Emotion pur. Man sieht ja seine Tränen haben bei vielen Fans und Zuschauern ausgelöst, dass sie ihn nochmal richtig gefeiert haben. Ein Poldi-Jahr war für mich 2006. Die Art und Weise, wie er da aufgetreten ist und mutig gespielt hat, das war schon besonders.“

Reiner Calmund

„Er hat für diesen Verein so viel getan, hat für Köln, egal wo er war, immer die Flagge hochgehalten und dass er dann hier den Abschied bekommt, ist absolut verdient. Poldi ist ein ganz besonderer Typ, dessen Lachen ansteckt. Er hat eine Leichtigkeit, die dem Fußball sehr fehlen wird. Das zeichnet Poldi aus. Es hat immer unfassbar Spaß gemacht an seiner Seite. Ich bin stolz, dass ich auch ein paar Länderspiele an seiner Seite machen konnte.“

Christoph Kramer

“Wir hatten eine ganz tolle Zeit, wenn ich mich erinnere an 2006, wo die Sternchen aufgingen in der Nationalmannschaft. Poldi hatte nie einen schlechten Tag, war immer positiv und nach vorne gehend. Warm machen brauchte er sich auch nicht. Der Ball ging immer in den Winkel. Das hat man heute auch wieder gesehen. Wir haben ihm nicht nur viel Menschliches, sondern auch viel Sportliches zu verdanken.“

Peer Mertesacker

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Podolski: „Der einzige Faktor, der das Ganze am Leben hält“

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Podolski: „Der einzige Faktor, der das Ganze am Leben hält“

Am Rande der Baller League in Köln äußerte sich Mitorganisator Lukas Podolski zum 2:0-Erfolg über Frankfurt und die Rolle der Fans.

Mit dem 2:0-Erfolg über Eintracht Frankfurt hat sich der 1. FC Köln eindrucksvoll in der Bundesliga zurückgemeldet. Die Begeisterung hielt sich bei einem in Grenzen: FC-Ikone Lukas Podolski sieht FC-Fans als Trumpfkarte.

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Nach dem verdienten 2:0-Erfolg über Eintracht Frankfurt am vergangenen Samstag ist die Hoffnung beim 1. FC Köln und vor allem seinen Anhänger zurück. Der FC spielte sicher nicht wie ein Absteiger und befindet sich auf Tuchfühlung mit dem rettenden Ufer. Auch, wenn der Sieg gegen die Hessen durchaus verdient gewesen ist, hält sich die Begeisterung bei FC-Ikone Lukas Podolski in Grenzen. „Ich bin immer Fan, ich habe immer Hoffnung“, sagte Podolski am Montag am Rande seiner Baller League in Köln. „Das war jetzt keine sehr, sehr gute Leistung. Sie hatten etwas Spielglück mit den Roten Karten. Die Frankfurter haben zum Glück keinen guten Tag erwischt. Sonst war das ganz ordentlich.“ Ganz ordentlich reichte immerhin zum dritten Saisonsieg und das gegen einen hochgehandelten Gegner.

Podolski: „Ich glaube, die einzige Trumpfkarte sind die Fans“

Dementsprechend war der 38-Jährige zwar nicht vollends zufrieden mit der Leistung, umso mehr mit der Ausbeute. „Man muss auch mal wegkommen von diesem ‚Gut spielen‘ und ‚Gute Leistung‘. Am Ende zählen halt die Punkte – und die muss man jetzt sammeln“, erklärte Podolski und nahm auch Stellung zu der offenkundigen Sturmflaute der Geißböcke. „Es geht um Punkte und nicht darum, wie man spielt.“ Einen entscheidenden Faktor für den möglichen Klassenerhalt sieht der Weltmeister von 2014 ohnehin nicht auf dem Feld. „Ich glaube, die einzige Trumpfkarte sind die Fans“, sagte Podolski und schlug damit in die gleiche Kerbe wie in der vergangenen Woche Timo Schultz. Der Kölner Trainer sprach im Zusammenhang mit den Fans von einem entscheidenden Pfund. „Ich erinnere mich gerne an meine Zeit zurück, wo wir um den Abstieg gespielt haben – da ging es ganz anders am Geißbockheim und drumherum ab. Die letzten Jahre – oder vor allem auch dieses Jahr – sind die Fans, die Südkurve, der einzige Faktor, der das Ganze am Leben hält“, erklärte Podolski.

Podolski sieht Nachwuchs als richtigen Ansatz

Mittelfristig wird aber auch der Nachwuchs eine entscheidende Rolle spielen. Das sei ein richtiger Ansatz. Es ginge darum, „der Jugend eine Chance zu geben. Ich glaube, das ist man der Akademie und allen schuldig, weil daraus entstehen Spieler, die man irgendwann verkaufen kann oder die dann auch weiter Karriere machen können“, sagte Podolski. So wie aktuell Max Finkgräfe. Podolski liebäugelt damit, in Zukunft wieder eine Rolle beim FC einzunehmen. „Wir haben schon Ideen ausgetauscht, das finde ich sehr schön. Wenn das so weitergeht, kann ich mir gut vorstellen, dem 1. FC Köln in einer Position – näher am Verein als zuletzt – zu helfen. Nach der Karriere muss ich erst einmal entscheiden, was ich will“, sagte Podolski im Dezember dem TV-Sender Sky.


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