Schafft es Malek El Mala ins Trainingslager nach Kitzbühel?

Jubelt nach seinem Treffer gegen Rheinsüd
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Schafft es Malek El Mala ins Trainingslager nach Kitzbühel?

Am Samstag gab er sein Comeback bei den Profis im Testspiel gegen Rheinsüd. Ob er sich aber auch in den kommenden Wochen beweisen darf, wird sich noch zeigen beim 1. FC Köln: Schafft es Malek El Mala in dieser Spielzeit bei den Profis?

Auch aufgrund seiner Verletzungen hatte Malek El Mala im Gegensatz zu seinem Bruder einige Anlaufschwierigkeiten. Das könnte sich in dieser Saison ändern. Der 21-Jährige ist eigentlich für den Kader der U21 vorgesehen. Doch der Angreifer will sich für mehr beweisen.

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FC-Trainer René Wagner hatte es bereits vor dem Duell gegen Rheinsüd angekündigt. In der Partie gegen den Bezirksligisten würde es nicht um Qualität gehen, sondern um Haltung, so der Tenor des Coachs. Dementsprechend war auch bereits vor dem Spiel klar, dass die sportlichen Erkenntnisse überschaubare sein würden. Zumal die Vorbereitung zu diesem Zeitpunkt noch keine Woche alt war. Und dennoch hat Wagner natürlich auch einen Blick auf seine Schützlinge gerichtet, wie denn eine zukünftige Mannschaft funktionieren könne. Inwiefern der Nachwuchs dabei in den Fokus der Verantwortlichen gerät, ist offen. Einerseits bekommen einige Spieler der U21 gerade die Chance, erste Duftmarkten zu setzen. Auf der anderen Seite macht Wagner aber auch kein Hehl daraus, dass es aktuell durchaus darum geht, den Kader aufzufüllen. Immerhin gibt es einige Lücken, die noch geschlossen werden sollen.

Zwischenzeitlicher Treffer zum 4:0

Und das möglicherweise noch vor dem Trainingslager. So stellt sich durchaus die Frage, wer es denn noch nach Kitzbühel schaffen wird. Malek El Mala lief am Samstag bei den Profis auf. Der ältere der El-Mala-Brüder hatte ein kompliziertes Jahr in der Regionalliga – geprägt von Verletzungen. Die Situation scheint komplex. Zwar betonen die Verantwortlichen immer wieder, welches Talent und welche Qualität in dem Spieler stecken, so wirklich beweisen konnte oder durfte es der Offensivspieler aber noch nicht. Für einige internationale Clubs scheint die Qualität jedenfalls noch nicht groß genug, dass sie das Brüderpaar gemeinsam verpflichten würden. Durch die Verletzung von Julian Pauli schaffte es der 21-Jährige nun aber ins Training der Profis und eben zum Testspiel gegen Rheinsüd. Dort traf der gebürtige Krefelder nach einem feinen Doppelpass und dann mit einer schicken Einzelleistung zum zwischenzeitlichen 4:0. Malek El Mala setzte damit eine Duftmarke, war auch sonst in der zweiten Halbzeit einer der auffälligen Spieler.

René Wagner wollte nach dem Spiel keine Prognose abgeben, ob es El Mala somit auch mit ins Trainingslager schafft. Das wird wohl sehr stark damit zusammenhängen, ob und wenn ja wie oft die Kölner auf dem Transfermarkt bis zur Abreise nach Kitzbühel am Freitag noch zuschlagen werden. Denn mit jedem verpflichteten Spieler wird ein weiterer Kaderplatz besetzt sein. Zum gemeinsamen Auftritt der El Malas kam es indes nicht. Said spielte die erste Halbzeit, Malek die zweite. Am Montag war auch nur der jüngere der beiden Brüder auf dem Trainingsplatz. Die Spieler der U21 erhielten aufgrund der Trainingssteuerung einen weiteren freien Tag. Malek El Mala hatte zumindest am Montag also keine Chance, einen weiteren guten Eindruck zu hinterlassen – das könnte sich aber bereits am Dienstag wieder ändern. Und die Saison hat gerade erst begonnen…


Said und Malek El Mala: Zwei Brüder, eine untrennbare Bindung — und warum das jeden Transfer des 1. FC Köln beeinflusst

Said und Malek El Mala vom 1. FC Köln
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Said und Malek El Mala: Zwei Brüder, eine untrennbare Bindung — und warum das jeden Transfer des 1. FC Köln beeinflusst

Said El Mala ist wohl das größte FC-Talent der vergangenen Jahre. Hinter ihm steht ein Bruder, ohne den es den Shootingstar der Geißböcke so nicht gegeben hätte. Die Geschichte von Said und Malek El Mala — über Absagen, Loyalität und eine Bindung, die jeden Transferpoker beeinflusst. Said El Mala: Die Geschichte hinter dem Bruder-Duo beim 1. FC Köln.

Die Saison ist bekanntlich vorbei und doch scheint der Hype um Said El Mala kein Ende zu nehmen. Weiterhin gehören dem Youngster die Schlagzeilen. Zuletzt, weil der Spieler Bentford eine Abfuhr erteilten.

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Es gibt diese Momente, die alles verändern. „Reicht nicht“, waren die Worte, die Said El Mala ins Grübeln brachten. In der U14 wurde der Spieler bei Borussia Mönchengladbach aussortiert. Nur wenige Tage später traf es Bruder Malek. Der gleiche Verein, die gleiche Botschaft – auch der ältere der Brüder wurde auf dem Weg zum Profifußballer jäh ausgebootet. Eben nur im höheren Jahrgang. Said sagte später im Interview mit den 11FReunden, er habe geweint, seine Mutter angerufen. Der Familienbund ist extrem ausgeprägt. Die Brüder wuchsen in Krefeld auf, Vater Mohammed spielte ebenfalls, aber beim Linner SV in der Landesliga. Der Rauswurf bei den Fohlen hatte zunächst Spuren hinterlassen. „Ganz ehrlich, ich hatte keinen Bock mehr. Wir hätten damals auch in andere NLZ gehen können. Aber ich habe mir gedacht: Wofür eigentlich?“, so Said El Mala im Interview. Der große Bruder überredete den heutigen Fast-Nationalspieler weiterzumachen.

„Ohne meinen Bruder hätte ich aufgehört“

Das taten sie, immer in der Hoffnung, noch den entscheidenden Schritt zu gehen. Doch beide kassierten Absage auf Absage – es sollen 13 gewesen sein. Angeblich wurden die Kicker auch noch mal Gladbach angeboten, doch das Interesse war nicht mehr vorhanden. Auch bei Said war es so eine Sache mit dem Interesse. Die Brüder wechselten nach Meerbusch, doch der jüngere der beiden war nicht so recht bei der Sache. Manchmal ging er einfach während des Trainings vom Platz, trat gegen Wasserflaschen oder weigerte sich, am Spiel teilzunehmen. „Vielleicht war ich ein bisschen zu cool zu der Zeit. Rückblickend muss ich aber sagen: Da habe ich den Spaß am Fußball wiederentdeckt“, sagte der Offensivspieler und schob einen nicht ganz unwichtigen Satz hinterher: „Ohne meinen Bruder hätte ich damals mit dem Fußballspielen aufgehört“, sagt Said El Mala. Möglicherweise ein Punkt, den der 19-Jährige seinem älteren Bruder bis heute nicht vergessen hat. Ohne Malek wäre die traumhafte, noch sehr junge, Karriere so wohl nicht möglich gewesen.

„Das mache ich nur, wenn Malek mitkommt“

Als einziger Club aus der Umgebung war 2023 Viktoria Köln noch bereit, die beiden Spieler genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Rest ist gerade bei dem U21-Nationalspieler eine beeindruckende Geschichte. Das erste Tor im deutschen Profifußball, Newcomer der 3. Liga, Angebot vom FC, Bundesliga, Tore, Nationalmannschafts-Nominierung. Das alles innerhalb eines Jahres. Maleks Entwicklung stagnierte, obwohl Said heute noch sagt, dass sein Bruder die besseren Anlagen habe. Und plötzlich klingelten die Telefone und es waren die El Malas, die absagten. So im Sommer 2024 als der BVB anklopfte.

Dem Vernehmen nach war der Offensivspieler schon für einen Medizincheck eingeplant. Doch Said hatte eine Bedingung für eine Verpflichtung bei der Borussia. „Das mache ich nur, wenn Malek mitkommt“, sagte er im Interview und dem BVB. „Das wollten sie nicht. Damit war’s für mich vom Tisch.“ Keine Diskussion, keine Verhandlung. Ohne Malek eben kein BVB. Es folgte die Absage, das Interesse aus Köln und dort die Idee, den älteren Spieler mit zu verpflichten. „Uns war sofort klar: Das ist es“, sagt Said über den FC. „Die Stadt hat uns gefallen, die Fans, der Verein, das Stadion. Und das Beste: Wir mussten nicht mal umziehen.“

Wobei das Beste vielleicht die gemeinsame Zeit in der Domstadt ist. Beim FC wird man nicht müde, die Qualitäten von beiden Geschwistern hervorzuheben. Malek konnte diese auch aufgrund von Verletzungen in der Regionalliga bislang nicht auf höchstem Niveau nachweisen. Doch das Vertrauen auf den Durchbruch wird immer wieder kommuniziert. Dass internationale Clubs den Bruder nicht auf dem Schirm haben, reserviert reagieren, ist aber angesichts der blanken Zahlen verständlich. Während Said in seiner Premieren-Saison 18 Scorer in der Bundesliga in 34 Partien sammelte, waren es bei Malek 13 Spiele und fünf Treffer eben bei der U21. Kein Bewerbungsschreiben für einen Premier-League-Club. Ob El Mala dem FC Brentford wirklich abgesagt hat, weil der Club nur ihn unter Vertrag nehmen wollte, ist nicht bekannt. Aber eben auch nicht ausgeschlossen und auch nicht unwahrscheinlich. Immerhin gab es die Brüder immer nur im Double – so wie aktuell auch in einer WG in Köln.

„Da laufen jetzt Überlegungen“

Beim FC hätte man kein Problem damit, dass das El-Mala-Team zusammenbleibt. „Ich als Fan kann mir aber natürlich vorstellen, dass wir die Brüder noch ein Jahr bei uns behalten. Es sind aber auch die Fragen: Was will der Spieler? Was will die Familie? Wie wünschen sie sich weiterzuentwickeln? Da laufen jetzt die Überlegungen“, sagte Jörn Stobbe am Freitag. Doch der Präsident der Kölner sagte auch: „Dass wir als FC sagen, wir halten nicht alle Stammspieler, ist auch klar. Wir müssen ab und zu mal Spieler verkaufen. Das ist unser Konzept. Und wir wollen weiter einen ganz soliden Finanzweg beschreiten.“ El Mala würde sich bei einem Marktwert von 45 Millionen Euro für dieses Konzept anbieten. Ob es den Shootingstar aber nur im Duo mit seinem alten Bruder gibt, wird sich dann zeigen.

Die Botschaft scheint allerdings unmissverständlich. Wer Said El Mala will, braucht möglicherweise eine Lösung für Malek. Das war beim BVB sicher so. Das könnte bei Brentford ein Thema gewesen sein. Das könnte bei Chelsea oder jedem anderen Interessenten ein Thema werden. Said hat das selbst auf den Punkt gebracht — im GeißbockEcho, ganz ohne Transfer-Kontext: „Malek ist mein Anker. Wie zwei aneinander geklebte Teile, die sich nicht trennen lassen.“


„Absolut kein Interesse“: Borussia Mönchengladbach soll die El-Mala-Brüder gleich zweimal abgelehnt haben

Said El Mala jubelt nach seinem Treffer beim 1. FC Köln
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„Absolut kein Interesse“: Borussia Mönchengladbach soll die El-Mala-Brüder gleich zweimal abgelehnt haben

Erst vor einer Woche erzielte Said El Mala sein erstes Bundesliga-Tor. Auch sein Bruder Malek war schon mehrmals für die U21 erfolgreich. Dabei sorgte eine große Fehleinschätzung des Rivalen dafür, dass sie überhaupt gelandet sind beim 1. FC Köln: Gladbach lehnte die El-Mala-Brüder zweimal ab.

Es ist eine Entscheidung des Rivalen gewesen, über die man sich im Nachhinein bestimmt sehr freut beim 1. FC Köln: Gladbach lehnte die El-Mala-Brüder zweimal ab. Nicht nur in der Jugend, sondern auch zwei Jahre später wollte die Borussia die beiden Talente nicht.

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Nicht erst seit seinem erstem Tor in der Bundesliga vor einer Woche ist Said El Mala wohl der FC-Spieler mit dem größten Hype. Denn in seinen ersten Monaten bei den Geißböcken hat der Linksaußen direkt Eindruck hinterlassen und sein enormes Potential bereits mehr als angedeutet. So kam der 19-Jährige auch Ende der vergangenen Woche zu seinem Debüt in der deutschen U21 – als jüngster Spieler im neu formierten Kader. Der FC lehnte im Sommer dem Vernehmen nach sogar ein zweistelliges Millionenangebot von Brighton & Hove Albion ab. Gemeinsam mit seinem Bruder Malek war das Talent vor einem Jahr von Viktoria Köln verpflichtet und noch für eine Saison an diese ausgeliehen worden. Jetzt überzeugen beide beim FC. Denn auch Malek hat in der U21 schon dreimal in sechs Partien getroffen. Das große Potential der beiden, besonders bei Said, ist nicht zu übersehen. Borussia Mönchengladbach ging das aber bereits zweimal anders.

„Absolut kein Interesse“

Schon bekannt war, dass der Rivale die Brüder in der Jugend aussortiert hatte. Jetzt berichtet GladbachLIVE unter Berufung auf Quellen aus dem direkten Spielerumfeld, dass die Fohlen beide zwei Jahre später hätten zurückholen können. Denn unmittelbar vor dem ersten Probetraining bei Viktoria Köln seien Said und Malek auch nochmal am Niederrhein angeboten worden. Gladbach hätte also die Chance auf eine Rückkehr gehabt und den – wie sich heute zeigt – Fehler von damals ausbügeln können. Doch die Reaktion der Verantwortlichen fiel eindeutig aus.

So soll Sport-Geschäftsführers Roland Virkus (58), der beide zuvor schon als Jugendleiter betreut hatte, gesagt haben, dass sie sie nicht ohne Grund aussortiert hätten. Es hätte „absolut kein Interesse“ bestanden. Eine Aussage, die heute wohl niemand mehr bei den Brüdern treffen würde. Die beiden Youngster wechselten daher zur Viktoria, ein Jahr später schlugen dann die Geißböcke zu. Während der FC also nun besonders mit Said El Mala ein Talent in den eigenen Reihen hat, dass schon jetzt mit seinen Dribblings in der Bundesliga für Furore sorgt, könnte Gladbach heute einen Spieler wie ihn dringend gebrauchen. Wie falsch die Borussia mit ihrer Einschätzung lag, können sie dann am zehnten Spieltag (8. November) aus nächster Nähe sehen, wenn es zum Derby und für El Mala zur Rückkehr an die alte Wirkungsstätte kommt.


Hoffnung des 1. FC Köln Said El Mala ist plötzlich der wertvollste Spieler der Liga

Said El Mala
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Hoffnung des 1. FC Köln Said El Mala ist plötzlich der wertvollste Spieler der Liga

Er gilt als eins der großen Versprechen für die kommende Saison. Der 18-Jährige hat in der 3. Liga zahlreiche Rekorde gebrochen, war einer der absoluten Leistungsträger und spielt in der kommenden Saison für den 1. FC Köln: Said El Mala ist der wertvollste Spieler der Liga.

Pünktlich nach der Saison werden die Marktwerte der Spieler bei transfermarkt.de wieder aktualisiert. Einer der großen Profiteure in Liga drei ist ein künftiger Spieler des 1. FC Köln: Said El Mala ist der wertvollste Spieler der Liga.

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Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Said El Mala arbeitet aktuell hart mit der U19-Nationalmannschaft. Kein Wunder, die DFB-Auswahl hat sich für die Europameisterschaft in Rumänien viel vorgenommen. „Wir wollen Deutschland möglichst gut vertreten. Am Ende liegt es an uns, wir haben es in der Hand, wie wir spielen, um erfolgreich zu sein und das Publikum mitzunehmen“, sagte Bundestrainer Hanno Balitsch erst unlängst. Zwar ist ein genaues Ziel nicht definiert, aber Deutschland will schon möglichst lange dabei sein. Und hat auch viel Grund für eine gehörige Portion Selbstbewusstsein, immerhin stecken viele U17-Weltmeister im DFB-Team. Ausgerechnet die beiden damaligen Kölner Weltmeister und aktuellen Deutschen U19-Meister Fayssal Harchaoui und Justin von der Hitz sind nicht nominiert worden, stehen aber auf Abruf, genauso wie Stürmer Youssoupha Niang.

El Mala an der Spitze

Einer, der 2023 keine Rolle bei der U17-WM gespielt hat, aber nun zum Kader gehört, ist eben El Mala. Und damit befindet sich dann in gewisser Weise doch ein FC-Profi, wenn auch ein kommender, in den Reihen der deutschen Auswahl. Die Nominierung kommt natürlich nicht von ungefähr. El Mala war einer der absoluten Leistungsträger in der abgelaufenen Spielzeit bei der Viktoria. 13 Tore erzielte der Angreifer in 32 Spielen, bereitete fünf weitere vor und hatte damit auch großen Anteil daran, dass sich Köln lange noch Aufstiegschancen ausrechnete. El Mala setzte sich zudem an die Spitze der jüngsten Spieler, die in der 3. Liga zehn Tore erzielt haben. Dort befindet sich der Angreifer in einer illustren Runde mit Spielern wie Thomas Müller oder Hakan Calhanoglu.

El Mala schon jetzt besonders wertvoll

Es läuft bei Said El Mala, beim FC ist man voller Vorfreude. Dass der Youngster einen Platz im Profikader erhält, ist längst ausgemacht. Und der Offensivspieler hat sich durch seine Leistungen auch zum wertvollsten Spieler der 3. Liga gemacht. Nach dem neuesten Upgrade wird der 18-Jährige bei transfermarkt.de auf drei Millionen Euro eingeschätzt. Kein anderer Spieler der Liga ist so wertvoll. Auf Rang zwei folgen Stuttgarts Keeper Dennis Seimen und Dortmunds Mittelfeldakteur Kjell-Arik Wätjen, der bereits die erste Bundesliga-Luft schnuppern durfte. „Ein Blick in die Vergangenheit lässt vermuten, dass El Mala auf Rekordniveau unterwegs wäre. Benedict Hollerbach erlöste vor zwei Jahren nach einer ähnlich starken Saison bei seinem Wechsel von Wiesbaden zu Union Berlin rund 2 Millionen Euro – war zu diesem Zeitpunkt aber rund drei Jahre älter als El Mala. Daher taxieren wir El Malas Marktwert nun auf 3 Millionen Euro“, so transfermarkt-Admin Johannes Netzer.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Und mit diesem Marktwert lässt der Youngster jetzt schon einige Spieler aus dem aktuellen Kölner Kader hinter sich. Viele Spieler! Akteure wie Luca Waldschmidt (1,5 Mio.) oder Florian Kainz (2 Mio). Aktuell wären nur sieben Spieler der Geißböcke noch wertvoller. Eric Martel kommt auf einen Marktwert von 6 Millionen Euro. Natürlich sind die Werte von transfermarkt.de in Teilen geschätzt, entsprechen nicht einem realen Wert. Ein Fingerzeig ist es aber allemal und der dürfte den Geißböcken dann doch schmecken.


Ausgemustert, „Straßenkicker“, keine „Schön-Fußballer“: Der 1. FC Köln freut sich auf die El Mala-Brüder

Said El Mala trifft erneut für die Viktoria
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Ausgemustert, „Straßenkicker“, keine „Schön-Fußballer“: Der 1. FC Köln freut sich auf die El Mala-Brüder

In diesem Sommer bekommt der FC zunächst Unterstützung von gleich zwei El Malas. Die Brüder beenden ihre Leihe bei Viktoria Köln und schließen sich den Geißböcken an – gemeinsam. Said und Malek El Mala verstärken den 1. FC Köln. Wie es mit Malek weitergeht, ist noch nicht final geklärt.

Zwischenzeitlich sah es bereits so aus, als sei die Karriere zu Ende. Doch Said und Malek El Mala kämpften sich gemeinsam durch. Said und Malek El Mala verstärken den 1. FC Köln.

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Zum Abschied gab es noch einmal einen Pokal. Obwohl die Viktoria gleich zwei Mal gegen Aachen in Rückstand geriet, setzte sich Köln 3:2 im Mittelrheinpokal durch, gewann das Finale und löste damit auch das Ticket für den DFB-Pokal. Daran wird Said El Mala in der kommenden Saison ohnehin teilnehmen. Der Offensivspieler steht bereits seit Monaten als erster Neuzugang der Geißböcke fest. Zunächst kommt der 18-Jährige gemeinsam mit seinem Bruder Malek. “Die El Malas gibt`s nur im Paket“, sagt Trainer Olaf Janßen im aktuellen GeißbockEcho über das Offensiv-Duo. Obwohl nicht ganz klar ist, ob es kurzfristig auch so kommt. Die beiden Brüder stehen seit ihrer Kindheit hintereinander, unterstützen sich, haben den selben Freundeskreis und – das ist wohl das Wichtigste – spielen gemeinsam Fußball. Denn schon in der Jugend verbrachten sie zusammen mit ihrem Vater die Zeit mit dem Ball. Die Familie lebte in Krefeld, der Vater der beiden war selber Fußballer.

„Ich habe ihn überredet“

Die ein oder andere Analyse nach dem Kick soll es gegeben haben. Dass der Weg der beiden am Ende zu einem Bundesligisten führt, war allerdings nicht immer abzusehen. So wurden die Brüder im Sommer 2021 im Nachwuchsleistungszentrum von Borussia Mönchengladbach aussortiert. Der Traum vom Profifußball schien geplatzt zu sein. Doch Aufgeben war keine Option. Zumindest für Malek nicht, der seinen Bruder, der seine Fußballschuhe schon an den Nagel hängen wollte, weiter motivierte. „Ich habe ihn überredet, dass wir zumindest noch mit unseren Freunden spielen“, sagt Malek im GeißbockEcho. Und so spielten die Brüder gemeinsam bei der U17 des TSV Meerbusch in der Niederrheinliga. Im Sommer 2023 wechselten beide dann an den Rhein zur Viktoria. „Die Viktoria war der einzige Verein, der in uns etwas gesehen hat“, erzählt Said El Mala.

Said beschreibt sich und seinen Bruder als „Straßenkicker“, keine „Schön-Fußballer“. Malek sieht den Grund der Entwicklung in den Stunden auf dem Bolzplatz mit Freunden. „Da konnten wir uns ausprobieren, viel dribbeln und in Eins-gegen-Eins-Situationen gehen“, so der 20-Jährige. „Wir haben keinen Druck, sondern spielen einfach. Wir machen uns keinen großen Kopf, sondern haben einfach Spaß am Fußball.“ Und diesen Spaß, diese Unbeschwertheit sieht auch Janßen in den Brüdern. So beschreibt er eine Situation, in der Said im Heimspiel gegen den VfB Lübeck im März 2024 sein erstes Drittliga-Tor erzielt. Der 18-Jährige schoss den Ball damals von der Torauslinie in den gegnerischen Kasten „Da musst du ja verrückt sein, von dort auf die Idee zukommen, aufs Tor zu schießen“, kommentierte Janßen den Treffer. „Wahrscheinlich hat das auf dem Boltzplatz auch das ein oder andere Mal geklappt“, so der Trainer.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

„Sie haben dort die Möglichkeiten, die nächsten Schritte zu machen“

Und gerade diese Unbekümmertheit tue den El Malas sehr gut. „In manchen Situationen müssen sie noch ein bisschen mehr Ernsthaftigkeit reinbekommen, um die Dinge zu greifen, die möglich sind“, mahnt der Coach. „Bei beiden ist noch ein riesiges Potenzial da. Jetzt gilt es, dranzubleiben und stetig besser werden zu wollen.“ Im vergangenen Jahr unterschrieben die El Malas bekanntlich beim 1. FC Köln, „wechselten“ auf Leihbasis zur Viktoria. „Ich finde es cool, dass die beiden dort landen. Auch sportlich ist es eine Top-Auswahl“, so Janßen, der bekanntlich selbst beim FC spielte. „Man weiß nie, was am Ende dabei herauskommt. Aber sie haben dort die Möglichkeiten, die nächsten Schritte zu machen.“ Vor allem Said soll die Profis im Sturm unterstützen. Der 18-Jährige kommt in der vergangenen Saison beim Drittligisten auf 13 Tore und fünf Vorlagen in 32 Spielen, wurde zum Newcomer gewählt.

„Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es sich auf dem Platz anfühlt“

Ob der Sprung in die erste Liga ein zu großer ist, wird sich in der kommenden Saison zeigen. „Jetzt geht es um die vielen Kleinigkeiten, die auch dazugehören, um alles aus seinem Talent herauszuholen und sich dann auf dem höchsten Level durchzusetzen“, sagt Janßen. Das Besondere könne man allerdings nicht trainieren, das brächten die beiden Brüder mit, findet der ehemalige Trainer. Nun steht der Wechsel zu den Geißböcken an. Lange überlegen hätten sie nicht müssen, als die Anfrage kam, denn beim FC habe sie alles überzeugt. „Der Verein, die Menschen, mit denen wir gesprochen haben. Und wenn man jedes Heimspiel vor 50.000 Fans spielen kann, ist das einfach überragend“, so Malek El Mala. Said ist von der Stimmung im Stadion schon beim Besuch alleine überwältigt: „Das war schon auf der Tribüne ein überragendes Gefühl. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es sich auf dem Platz anfühlt.“ Bald wird er es wissen.

Denn wie bereits in der Jugend machen Said und Malek ihre fußballerischen Schritte auch weiterhin gemeinsam. Sie wechselten immer gleichzeitig zum selben Club. Absicht sei dies nicht gewesen, es habe sich einfach so ergeben. Und die Tradition wird auch in diesem Sommer mit dem Wechsel zum 1. FC Köln nicht gänzlich gebrochen. Zunächst. Denn nach der Vorbereitung könnte es zu einer weiteren Leihe für Malek kommen. Lange getrennt sind die Brüder aber sicher nicht.


Ein Leihspieler wird mit Traumtor zum Matchwinner, ein weiterer bereitet wieder vor

Said El Mala mit Ball
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Ein Leihspieler wird mit Traumtor zum Matchwinner, ein weiterer bereitet wieder vor

Während der FC aktuell nach neuen Spielern sucht, sammeln künftige Akteure fleißig Spielpraxis und das mitunter sogar sehr erfolgreich. So schlagen sich die Leihspieler des 1. FC Köln.

Der erste Winter-Neuzugang ist offiziell bestätigt, an weiteren wird mit Hochdruck gearbeitet. Mittelfristig setzen die Kölner aber auch auf Spieler, die bereits verpflichtet und direkt wieder verliehen wurden. So schlagen sich die Leihspieler des 1. FC Köln.

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Während sich der FC aktuell mit dem Kader für die Rückrunde und kurzfristige Zukunft beschäftigt, sammeln die mittelfristigen Verstärkungen weiter Spielpraxis und zum Teil auch Erfolgserlebnisse. So avancierte Said El Mala am vergangenen Wochenende zum absoluten Matchwinner bei Viktoria Köln. Der Offensivspieler wurde bekanntlich im vergangenen Sommer von den Geißböcken unter Vertrag genommen und direkt wieder an den abgebenden Club, eben die Viktoria, verliehen. Beim Drittligisten soll der 18-Jährige weiter Spielpraxis sammeln. Doch Said El Mala macht auch weiterhin auf sich aufmerksam. Es sieht so aus, als haben sich die Kölner tatsächlich einen Rohdiamanten an Land gezogen. Einen Rohdiamanten, der aber erst im kommenden Sommer zum Geißbockheim kommen wird. Der FC wird dem Vernehmen nach keinen Gebrauch von einer früheren Rückkehr machen.

El Mala mit Traumtor

Gegen Hannover 96 II avancierte der Youngster am Wochenende zum Matchwinner. Schon in der ersten Halbzeit kam der 18-Jährige zu zwei dicken Möglichkeiten, nutzte diese aber noch nicht. Das machte Said El Mala im zweiten Abschnitt deutlich besser. Mit einer einfachen Finte ließ der Angreifer seinen Gegenspieler Eric Uhlmann links liegen und zirkelte anschließend das Spielgerät in den Giebel. Wenige Minuten später ging der Kölner nach einem Foulspiel von Tim Walbrecht zu Boden, der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß und Serhat Güler verwandelte zum 2:1. Erst in der Schlussphase fiel noch der Anschlusstreffer. Für El Mala war es bereits der fünfte Treffer in der 3. Liga, zudem bereitete der Youngster noch drei weitere Tore vor. Mit der Ausbeute ist der 18-Jährige natürlich Stammspieler.

Für Bruder Malek El Mala, ebenfalls vom FC verpflichtet, läuft es dagegen nicht ganz so rund. Zumindest kommt der ältere der Brüder nicht auf die gewünschte Einsatzzeit, spielte erst zehn Mal und nie von Beginn an. Zuletzt fiel der 19-Jährige auch einige Begegnungen aus. Wie es mit Malek El Mala weitergeht, ist wohl noch nicht entschieden. Richtig viel Spielminuten sammelte Chilohem Onuoha zuletzt auch nicht. Der Angreifer spielt aktuell für den SC Verl. Der Drittligist hat sich in der Liga mittlerweile gefangen, feierte am Wochenende einen verdienten 4:0-Erfolg über 1860 und verbesserte sich auf den elften Tabellenplatz. Immerhin bereitete der Offensivspieler kurz nach seiner Einwechslung das vierte Tor mit einem tollen Pass in die Box vor. Auch Mansour Ouro-Tagba wurde bei der 2:4-Pleite des Jahn gegen den KSC eingewechselt, hatte aber keinen Einfluss mehr aufs Spiel.



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Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Die nächste Bewerbung – Werden die Leihspieler schon im Winter zur Option?

Said El Mala spielt künftig für den 1. FC Köln
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Die nächste Bewerbung – Werden die Leihspieler schon im Winter zur Option?

Der 1. FC Köln will sich im Winter bekanntlich im Angriff und in der Abwehr verstärken. Dabei hat Köln bereits im vergangenen Sommer fünf Offensivspieler verpflichtet, die den FC perspektivisch weiterbringen sollen. Vor allem Said El Mala drängt sich auf und damit die Frage beim 1. FC Köln: Werden die Leihspieler nun zur Option?

Der FC will sich breiter aufstellen, die Offensive und die Defensive verstärken. Dabei haben die Geißböcke noch fünf Offensivspieler in der Hinterhand. Und die drängen sich zum Teil auf für mehr beim 1. FC Köln: Werden die Leihspieler nun zur Option?

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Aus gut 20 Metern nahm sich Said El Mala ein Herz und schlenzte die Kugel per Aufsetzer ins Netz. Der Linksaußen traf sehenswert zur Führung der deutschen U19-Nationalmannschaft gegen Norwegen. Für El Mala war das Tor am Dienstag bereits der dritte Treffer im fünften Spiel. Beim FC wird man die Leistungen des 18-Jährigen mit besonders großem Wohlwollen verfolgt haben, schließlich hat der Angreifer im Sommer bei den Geißböcken unterschrieben, ist aber vorerst aufgrund der Transfersperre zunächst weiterhin beim Heimatclub Viktoria Köln untergebracht. Genauso wie Bruder Malek El Mala. Eigentlich ist der Plan, dass die beiden Offensivspieler die Saison beim Nachbarclub verbringen und im kommenden Sommer die Rheinseite wechseln. Allerdings gibt es laut der „Bild“ eine Klausel, dass der FC auch schon im Winter zuschlagen kann.

Fünf Offensivspieler mit Perspektive

Demnach könnten die Kölner die Geschwister schon zur kommenden Wechselperiode ans Geißbockheim holen. Gerade der jüngere Said El Mala gibt eine Bewerbung nach der nächsten ab. Drei Tore bei der deutschen U19, Stammspieler in der 3. Liga, das bereits mit zweit Treffern und im zarten Alter von 18 Jahren. Der FC hat anscheinend ein ganz großes Talent an der Angel. Und die Kölner wollen offenbar gerade in der Offensive perspektivisch groß aufrüsten. Es scheint fast so, als wolle man einer ähnlichen Sturmflaute wie in den vergangenen Jahren mittelfristig mit breiter Front entgegen treten. Die Gebrüder El Mala sind nur zwei Mosaiksteinchen. Mit Mansour Ouro-Tagba und Chilohem Onuoha haben die Geißböcke zwei weitere Stürmer verpflichtet, mit Patrik Kristal zudem einen zentralen Mittelfeldspieler mit enormen Vorwärtsdrang.

Fünf Offensivspieler zwischen 16 und 19 Jahren, die allesamt bereits Profifußball-Erfahrung sammeln, von denen zwei bereits A-Nationalspieler sind. Kristal und Ouro-Tagba spielten in der vergangenen Woche erneut für Estland beziehungsweise Togo. Dass alle fünf kurzfristig eine Rolle im Kader der Kölner Profis spielen werden, ist indes unwahrscheinlich. Zumal der FC in der Offensive quantitativ sehr gut aufgestellt ist und mit Damion Downs, Tim Lemperle, Marvin Obuz und Jaka Potocnik bereits an einem zukünftigen Sturm bastelt – bei Lemperle und Obuz fehlt allerdings noch eine Vertragsverlängerung, die Kontrakte laufen im kommenden Sommer aus. Und so richtig in Fahrt kommt bislang auch nur Said El Mala. Bruder Malek ist bei der Viktoria Joker, spielte bereits acht Mal, kam immer in der Schlussphase und erzielte gegen Aue auch sein erstes Profitor.

Gespräche über die Zukunft der Brüder El Mala

Ouro-Tagba kommt in der 2. Bundesliga für Jahn Regensburg erst auf fünf Kurzeinsätze, sah zudem bereits einmal glatt Rot. Auch Onuoha ist beim SC Verl eher Ergänzungsspieler, sammelte allerdings schon drei Startelf-Plätze sowie ein Tor und zwei Vorlagen ein. Nach den blanken Zahlen hat Said El Mala aktuell wohl die besten Chancen, schnell beim FC Fuß zu fassen. Dank der Klausel im Vertrag wäre das auch schon im Winter möglich. Doch scheint ein Wechsel in der bevorstehenden Transferperiode auch wirklich realistisch? Gegenüber der „Bild“ äußerte Franz Wunderlich, Sportvorstand der Viktoria, den Wunsch, die El-Mala-Brüder bis zum Saisonende bei den Höhenbergern zu behalten. „Der grundsätzliche Gedanke ist, dass beide die Saison bei uns beenden. Das wäre aus meiner Sicht für alle Beteiligten das Beste, besonders für die Entwicklung der Spieler“, sagt Wunderlich.

Tatsächlich will sich der FC im Winter im Sturm verstärken. Primär suchen die Geißböcke aber nach einem Knipser, wohl einem klassischen Neuner. Und nach einem, der dem FC sofort weiterhelfen kann. Ein klassischer Zielstürmer ist bei den neu verpflichteten Spielern nicht dabei und auch der von Christian Keller angesprochene „Mehrwert“ ist aktuell nicht unbedingt zu erkennen. Der FC ist in der ersten Elf für die 2. Liga mit Lemperle, Downs, Luca Waldschmidt und dann wohl auch Mark Uth ordentlich aufgestellt. Ein Knipser eröffnet Struber eine andere Spielweise, mehr Platz für einen Linksaußen wie El Mala oder schnelle Angreifer, die den Weg in die Tiefe suchen, bekommt der FC im Kader dadurch aber auch nicht. Allerdings wäre der 18-Jährige möglicherweise eine Option für die Breite des Kaders, um dann von der Bank doch nochmal Impulse setzen zu können.

Eine Idee, die natürlich auch für andere Hoffnungsträger gelten könnte. Dass der Weg für die Nachwuchskräfte aber kein einfacher ist, zeigt alleine die aktuelle Saison. Jaka Potocnik gilt ähnlich wie Patrik Kristal bekanntlich als großes Talent. Bei seinem Profidebüt wirkte der Weg aber dann doch noch weit. Marvin Obuz sammelt auch nicht gerade Einsatzminuten. Und das, obwohl der Offensivspieler in der vergangenen Spielzeit mit sieben Toren und 14 Vorlagen für Rot-Weiss Essen einer der besten Scorer und vor allem Vorlagengeber der 3. Liga war. Scorerpunkte alleine bedeuten aber nicht Einsatzzeit.



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Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Verzwickte Keeper-Situation beim FC

Ausgebootet, abgelöst und ausgetauscht