Das Ende einer Achterbahnfahrt: Mark Uths letzter Tanz? „Mark hat den besten Abschied verdient“

Mark Uth vom 1. FC Köln beendet seine Karriere (Foto: Jörg Schüler/Bongarts/Getty Images))
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Das Ende einer Achterbahnfahrt: Mark Uths letzter Tanz? „Mark hat den besten Abschied verdient“

14 Jahre nach seiner ersten Kaderberufung endet am Sonntag (wahrscheinlich) eine große Karriere beim 1. FC Köln: Für Mark Uth schließt sich der Kreis. Der 33-Jährige musste zahlreiche Rückschläge hinnehmen und kämpfte sich immer wieder zurück.

Seit vergangene Woche steht fest, dass die Karriere des 33-Jährigen dort endet, wo sie einst begonnen hat – beim 1. FC Köln: Für Mark Uth schließt sich am Sonntag der Kreis.

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Mit den Identifikationsfiguren ist es so eine Sache beim 1. FC Köln. Sie sind in der aktuellen Mannschaft zumindest rar geworden. Letztlich ist ja auch gar nicht genau definiert, wie sie zu solchen werden oder geworden sind. Mark Uth ist vielleicht die größte unter den aktiven Spielern beim FC. Wenn man sich die reine Spielzeit des gebürtigen Kölners für die Geißböcke anschaut, wirkt das vielleicht ein wenig kurios. Denn die Zeit, in der der Stürmer für den FC gespielt hat, ist sicher nicht die ruhm- oder erfolgreichste – weder für Spieler noch für Verein. Auf 77 Pflichtspiel-Einsätze kommt der 33-Jährige für den FC und reiht sich damit in der Rerkordspielerliste jenseits der 150 ein. Ganze neun aktive FC-Profis standen öfter für die Kölner auf dem Platz – unter anderem Steffen Tigges oder Denis Huseinbasic. Für Hoffenheim lief der Offensivspieler sogar öfter auf.

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Steiniger Beginn einer langen Karriere

In gewisser Weise ein bitterer Wert. Ein Wert, der die Leidenszeit der vergangenen Jahre nur zu sehr verdeutlicht. Denn Uth spielte nahezu fünfeinhalb Jahre für die Geißböcke, hätte also inklusive Pokal und Conference League auf rund 200 Einsätze kommen können. Nur in den Spielzeiten 21/22 sowie der halbjährigen Leihe 20/21 war der gebürtige Kölner Stammspieler, in den vergangenen drei Saisons mehr verletzt als fit. Nur noch 29, meist Kurzeinsätze, sammelte der Angreifer in diesem Zeitraum und avancierte dennoch gerade im Abstiegsjahr und in dieser Spielzeit immer wieder zum großen Hoffnungsträger. Mit Uth würde schon die Wende kommen, so die Hoffnung. Die Hoffnung, die vor allem in den spielerischen Stärken ihre Ursache finden. Der Angreifer war immer ein Akteur, der den riskanten, schnellen Ball nicht scheute, der aber auch selbst den schnellen Abschluss suchte.

So schaffte es Uth auch in die Nationalmannschaft, wenn auch nur einmalig. 2018 lief der Angreifer für die DFB-Elf gegen die Niederlande auf, stand sogar in der Anfangsformation, wurde aber nach einer guten Stunde von Jogi Löw ausgewechselt. Sicherlich einer der größten Erfolge seiner Karriere. Einer Karriere, die aber steinig begann. Als Zwölfjähriger kam Uth 2004 vom TuS Langel nach Köln, 2007 folgte der Wechsel zur Viktoria, 2009 die erste Rückkehr. Der Angreifer wollte den Durchbruch beim FC unbedingt schaffen, spielte zunächst in der U21 und sorgte dort in einer Mannschaft mit Timo Horn, Jonas Hector und Simon Terodde für mächtig Aufsehen. So sehr, dass die Einladung zum Trainingslager der Profis kam. Uth fuhr mit, war von seiner Leistung überzeugt und bekam dann aber doch keine Chance unter Stale Stolbakken.

Von Verletzungen zurückgeworfen

Es folgte folgerichtig der Wechsel zum SC Heerenveen, eine Leihe zu Heracles Alemelo und nach der Rückkehr zum niederländischen Erstligisten der Durchbruch. Für Heerenveen erzielte Uth in 42 Spielen 21Tore und bereitete zwölf weitere vor. Das weckte Interesse, auch aus Deutschland. Damals wollte der Stürmer eine Rückkehr nach Köln nicht ausschließen, es fehlte das Angebot. Dafür klopfte die TSG Hoffenheim an, verpflichtete Uth für rund zwei Millionen Euro. Der Kölner gehörte in Sinsheim zum Stammpersonal, traf in 86 Spielen 33 Mal, sogar zwei Mal gegen Liverpool in der Champions-League-Quali, gegen Spieler wie Sadio Mané, Mo Salah und Emre Can. In dieser Zeit stieg der Marktwert auf 18 Millionen Euro an. Uth wechselte dennoch ablösefrei zum FC Schalke 04 und spielte dort ebenfalls Champions League – unter anderem gegen ManCity – und wurde eben Nationalspieler.

Im Januar 2020 folgt die nächste Rückkehr zum FC, damals als Leihe, im Juli 21 die insgesamt dritte, das vierte Engagement bei den Geißböcken. Und auch wenn Uth zuletzt nur noch selten auf dem Platz stand, ist das Standing in der Mannschaft und bei den Fans ungebrochen. „Er ist nicht nur ein toller Spieler, er ist auch ein toller Mensch“, sagte FC-Coach Friedhelm Funkel am Freitag auf der Spieltags-Pressekonferenz. Ein Mensch, der am Sonntag wohl das letzte Mal für den FC aufläuft. 14 Jahre nach seiner ersten Kader-Berufung beim FC schließt sich der Kreis auch wieder in Köln. „Ich bin sehr glücklich, dass ich meine Karriere beim 1. FC Köln beenden kann, denn hier hat alles angefangen“, sagte der Offensivspieler vor wenigen Tagen via Instagram.

Funkel zu Uth: „Der Abschied, den er verdient hat“

Eine große Abschiedsfeier wie vor zwei Spielzeiten für Jonas Hector und Timo Horn ist angesichts einer möglichen Aufstiegsparty eher unwahrscheinlich. Doch für den Angreifer dürfte ohnehin nur der maximale sportliche Erfolg, in diesem Fall die Rückkehr ins Bundesliga-Oberhaus, im Vordergrund stehen. Einen gebührenden Abschied werden ihm die Fans sicherlich auf dem Feld bereiten, denn Einsatzzeit sollte er noch bekommen. „Mark hat den besten Abschied verdient, den man haben kann“, sagt Funkel. „Wenn sich die Möglichkeit ergibt, dann will ich Mark die Möglichkeit geben, nochmal die ein oder andere Situation hier in unserem Stadion positiv zu gestalten. Und dass er dann den Abschied bekommt, den er auch verdient hat – nämlich nach 90, 95 Minuten beim Abpfiff auf dem Platz zu stehen.“ Dann endet eine beeindruckende Karriere, die einer Kölner Identifikationsfigur.


1. FC Köln: Mark Uth beendet seine Karriere zum Saisonende – emotionale Worte zum Abschied

Mark Uth vom 1. FC Köln
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1. FC Köln: Mark Uth beendet seine Karriere zum Saisonende – emotionale Worte zum Abschied

Es gibt die nächste Personal-Entscheidung beim 1. FC Köln: Mark Uth beendet seine Karriere am Ende der Saison. Der 33-Jährige blickt auf eine Laufbahn mit Höhen und Tiefen zurück. Zuletzt war sie von vielen Verletzungen geprägt.

In der Enttäuschung über das bittere 1:1 gegen Regensburg ging eine Nachricht ein wenig unter rund um den 1. FC Köln: Mark Uth beendet zum Ende der Spielzeit seine Karriere. Das gab der Angreifer am Sonntagvormittag bekannt.

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Er sollte noch einmal Schwung in die Begegnung bringen, doch auch dem Routinier wollte das an diesem verkorksten Abend nicht gelingen. Mark Uth kam nach gut 70 Minuten für Luca Waldschmidt in die Begegnung gegen den Jahn, einen bleibenden Eindruck hinterließ der Offensivspieler gegen das Tabellenschlusslicht nicht. Der Blick auf die lange Laufbahn ist dagegen auf jeden Fall erinnerungswürdig und wird auch bald ein ständiger Rückblick sein, denn Uth beendet nach dieser Spielzeit seine Karriere. „Liebe FC-Fans, ich habe mich in den vergangenen Wochen und Monaten hingesetzt und habe mir Gedanken über meine Zukunft gemacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich im Sommer meine Karriere beenden werde“, sagte Uth in einem Video in den Sozialen Medien. „Ich hatte eine wirklich schöne und erfolgreiche Karriere.“

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Mark Uth: 31 Einsätze in drei Spielzeiten

Damit endet für dem Angreifer aber auch eine lange Leidenszeit. Denn gerade die vergangenen Jahre waren geprägt von zahlreichen Verletzungen. Uth kämpfte sich immer wieder am die Mannschaft heran, um dann den nächsten Rückschlag hinnehmen zu müssen. Fast schon ironisch: Aktuell scheint es dem Angreifer körperlich gut zu gehen. Der gebürtige Kölner hatte zuletzt betont, dass ihm der Fußball noch Spaß bereite. Allerdings wäre der Vertrag des 33-Jährigen im Sommer ohnehin ausgelaufen. Dem Vernehmen nach wollte man in Köln abwarten, wie Uths Körper mit den Intensitäten und Belastungen umgehen würde. Dem kam der Porzer offenbar zuvor. „Ich bin sehr glücklich, dass ich meine Karriere beim 1. FC Köln beenden kann, denn hier hat alles angefangen.“


Uths Weg im Profibereich war nie ein einfacher. Der Stürmer spielte bereits in jungen Jahren beim 1. FC Köln, wechselte zur Vikotira, kam anschließend zurück. Bei den Profis wollte der Durchbruch zunächst nicht gelingen. Dafür aber in den Niederlanden. Über Stationen in Heerenveen und bei Heracles Almelo kam Uth zurück in die Bundesliga zur TSG Hoffenheim. 2018 wechselte der Angreifer zum FC Schalke 04 und anschließend einmal per Leihe und dann fest zurück zum FC. Uth spielte einmal für die DFB-Auswahl, aber auch Champions League. Zwischenzeitlich wurde der Marktwert des Offensivspielers aus 23 Millionen Euro geschätzt. Zuletzt galt Uth beim FC immer wieder als Hoffnungsträger, doch der Körper wollte oft nicht mehr mitspielen. In den vergangenen drei Spielzeiten sammelte Uth nur noch 31 Einsätze. Für den 33-Jährigen gibt es nun nur noch einen Wunsch: „Ich möchte mit euch gegen Kaiserslautern den Aufstieg feiern.“


Ein weiteres Comeback: Macht Mark Uth nun den Unterschied beim 1. FC Köln?

Mark Uth vom 1. FC Köln
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Ein weiteres Comeback: Macht Mark Uth nun den Unterschied beim 1. FC Köln?

Die Sorge schwingt mit, die Hoffnung aber mindestens genauso. Mark Uth stand gegen Fürth eine halbe Stunde auf dem Platz und erzeugte ein wenig mehr Spielwitz und Kreativität beim 1. FC Köln: Mark Uth lässt einmal mehr Hoffnung aufkeimen.

So richtig viel Positives gab es aus Kölner Sicht am Freitagabend nicht in Fürth zu holen. Nur die Erkenntnis, dass mit dem Routinier möglicherweise ein wenig mehr Spielqualität auf den Platz zurückkehrt beim 1. FC Köln: Mark Uth lässt einmal mehr Hoffnung aufkeimen.

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Luca Waldschmidt war alles andere begeistert. Der Gesichtsausdruck sprach Bände. Der ehemalige Nationalspieler klatschte mit Gerhard Struber und der Bank noch ab, ließ sich dann aber doch zu einer kleinen Reaktion hinreißen, als er gegen die Bedachung der Bank schlug. Mit der Auswechslung nach einer guten Stunde hatte er offenbar nicht gerechnet. Der 28-Jährige kommt nun auf vier Torbeteiligungen in fünf Spielen, war auch gegen Fürth erfolgreich – wenn auch vom Punkt. Und doch gehörte in dem Moment die Aufmerksamkeit eigentlich einem anderen Spieler: Mark Uth. Der Kölner Routinier kam nach einer guten Stunde für Waldschmidt und damit zu seinem längsten Pflichtspiel-Einsatz in dieser Saison. Schon unter der Woche hatte Struber angedeutet, dass die Zeit bald für Uth reif sein könnte.

25 Einsätze in drei Spielzeiten

Allerdings mit Handbremse. Kein Wunder, die Verletzungshistorie des Angreifers ist bemerkens- und bedauernswert. In dieser Spielzeit sammelte der 33-Jährige bis zum Fürth-Spiel sechs Kurzeinsätze und 40 Spielminuten. In den vergangenen drei Spielzeiten waren es insgesamt 25 Einsätze. Schmerzhaft wenig für einen Spieler, der immer wieder als einer der Hoffnungsträger der Kölner auserkoren wurde, aufgrund seiner Verletzungen dieser Hoffnung aber nicht gerecht wurde. Nun gibt es den neuen Anlauf und die Hoffnung, dass dieser von längerer Dauer ist. Gegen Fürth fehlte auch nicht viel und der Routinier hätte ein besonders bemerkenswertes Comeback gefeiert. Eine gute Minute stand der Angreifer auf dem Feld, da spielte Damion Downs einen genialen Pass und Uth tauchte alleine vor Fürths Keeper Nahuel Noll auf. Doch der Kölner entschied sich für die kurze Ecke, möglicherweise wäre die lange die bessere Wahl gewesen.

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Uth selbst ärgerte sich in der Situation wohl am meisten. Auch, wenn der Stürmer eine der größten, vielleicht sogar die größte Chance der Geißböcke liegenließ, war er sicherlich einer der Aktivposten. Uth strahlte auf dem Platz eine ganz andere Präsenz aus, wirkte so, als könne er die Ideen haben, die dem FC in den vergangenen Wochen so abgegangen sind. Auch, wenn sich das nicht in Zahlen belegen ließ. „Mark hat das gut überstanden. Er kann einfach kicken, hat ein gutes Gefühl mit dem Ball. Er ist gut ins Spiel gekommen“, lobte nach der Begegnung dann auch der Coach. „Das war ein weiteres positives Signal, dass wir die Jungs für den Endspurt zurückbekommen. Mark kann jetzt seine Qualität unter Beweis stellen.“ Dass der Angreifer das Zeug dazu hat, hat er bereits bewiesen. Nun muss nur noch der Körper mitspielen.


Der nächste vorsichtige Anlauf: Wieder einer, der Hoffnung macht – die Skepsis bleibt

Mark Uth, Spieler des 1. FC Köln
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Der nächste vorsichtige Anlauf: Wieder einer, der Hoffnung macht – die Skepsis bleibt

Neben Tim Lemperle feierte auch Mark Uth am Samstagabend gegen Darmstadt seine Rückkehr. Erstmals seit Dezember spielte der Angreifer wieder und ließ sein Können aufblitzen. Ob das Comeback aber von dauerhafter Natur ist, ist offen beim 1. FC Köln: Das ist nun der Plan mit Mark Uth.

Es wurde bereits über den Fortgang der Karriere, viel über die Zukunft diskutiert. Zunächst stand aber das Comeback des Routiniers an. Und wieder einmal schwingt mit der Rückkehr auch ein wenig Hoffnung mit beim 1. FC Köln: Das ist nun der Plan mit Mark Uth.

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Personell sah die Lage am Samstag doch deutlich besser aus als noch in der Vorwoche. Eric Martel, Dominique Heintz und Leart Pacarada waren vor der Begegnung gegen Darmstadt wieder ein Thema – immerhin Martel und Heintz kehrten auch in die Anfangsformation zurück. In der Offensive ist die Personaldecke auch weiterhin dünner. Denn die Ausfälle von Damion Downs und Linton Maina schmerzen sehr. Und doch gab es am 26. Spieltag auch positive Signale aus der Angriffsabteilung. Wie erwartet war Tim Lemperle bei den Kölnern wieder dabei, stand im Kader, könnte also schon bald wieder zu einer Option von Beginn an werden. Wie wichtig Lemperle sein kann, zeigte er beim starken Pass auf Imad Rondic in der Schlussphase, die der Angreifer viel zu leicht vergab.

„Bei ihm wissen wir alle, was er drauf hat“

Eine gute Stunde vor Anpfiff überraschte Gerhard Struber aber noch mit einer anderen Personalie. Denn erstmals seit Dezember stand auch Mark Uth wieder im Kader. Der Routinier ist bekanntlich das Verletzungs-Sorgenkind der Kölner. Eigentlich hatte Struber unter der Woche angedeutet, dass es bei dem gebürtigen Kölner für Samstag noch nicht reichen würde. Doch dann war der Angreifer doch Teil des Kaders. Und in der Schlussphase gab der Angreifer dann auch das lang ersehnte Comeback und es war zudem eins, das Hoffnung macht. Zwar wollte noch nicht alles gelingen, gute Aktionen hatte Uth aber gleich mehrere. Etwa, als er seinen Gegenspieler mit einem Tunnel einfach stehen ließ, dann aber am Keeper Marcel Schuhen scheiterte. „Es gibt keine zwei Meinungen, dass er kicken kann. Bei ihm wissen wir alle, was er drauf hat“, sagte FC-Trainer Gerhard Struber.

Dennoch schwingt bei dem Angreifer auch immer wieder die Verletzungshistorie mit, die eine Aussicht über den weiteren Saisonverlauf, aber auch die Karriereplanung schwer machen. „Ich tue mich schwer, immer Prognosen abzugeben, weil in der Vergangenheit viel passiert ist, was seine körperliche Robustheit angeht. Wir wünschen uns, dass er im Programm bleibt“, sagte der Trainer. Alleine in dieser Spielzeit kam der gebürtige Kölner vor dem Duell gegen Darmstadt in der 2. Bundesliga auf fünf Einsätze, spielte aber keine 40 Minuten. Auch in den vergangenen Spielzeiten war es nicht viel besser, immer wieder wurde Uth von Verletzungen zurückgeworfen. So, dass auch über die Karriere spekuliert wurde. „Es wäre super, wenn wir ihn stabil einarbeiten können und seinen Körper legieren und stählern. Damit er einfach nicht so schnell wieder aus dem Prozess fällt“, sagt Struber.

Für Uth wird die Rückkehr in den Kader und auf den Platz ein erstes Highlight wieder gewesen sein. Dennoch werden die Kölner Verantwortlichen sicherlich nichts überstürzen.



Mark Uth wieder am Ball – kleine Fortschritte beim Kölner Sorgenkind

Mark Uth beim Training des 1. FC Köln
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Mark Uth wieder am Ball – kleine Fortschritte beim Kölner Sorgenkind

Wird Mark Uth noch einmal für den FC spielen? Der Routinier arbeitet einmal mehr an seiner Rückkehr in die Mannschaft. Am Dienstag war der gebürtige Kölner wieder am Ball unterwegs, absolvierte mit Reha-Coach Leif Frach eine Einheit beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Mark Uth?

Mark Uth gibt nicht auf. Am Dienstag trainierte der 33-Jährige am Rande des Mannschaftstrainings wieder mit dem Ball. Die Marschroute ist klar. Der FC will es langsam angehen lassen mit dem Angreifer des 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Mark Uth?

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„War der für mich?“, rief Mark Uth lachend über den Rasen des Franz-Kremer-Stadions. Der Angreifer nahm die Kugel in die Hand und schickte sie mit einem strammen Schuss wieder Richtung Mannschaft. Während diese sich mit einigen Spielformen aufhielt, spulte der Offensivspieler sein Programm auf der anderen Seite des Rasens ab. Kleinere Sprints, Arbeit mit dem Ball, ein paar Runden – Mark Uth arbeitet einmal mehr mit Hochdruck an seinem Comeback, will es nochmal wissen. Und das, obwohl auch in dieser Spielzeit bereits wieder über ein Karriereende spekuliert wurde. Wieder, weil sich genau diese Spekulationen schon im Herbst letzten Jahres breitmachten. „Ich hatte einen kleinen Rückschlag. Die letzten zwei Jahre waren wirklich nicht einfach für mich. Aber ich bin kein Mensch, der aufgibt. Ich liebe das alles hier und diesen Verein einfach viel zu sehr, um aufzugeben“, sagte Uth damals.

Uth absolviert wieder ein paar Runden.

Und ähnlich wird es der Angreifer auch jetzt sehen. Denn nach seinem kurzfristigen Comeback im Dezember musste Mark Uth einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Das Trainingslager an der Costa del Sol hatte noch gar nicht richtig begonnen, da war es für Uth auch schon wieder beendet. 20 Minuten hielt der Angreifer bei der ersten Einheit mit, dann war das Training für ihn beendet. „Mark hat etwas in der Wade gespürt. Im Laufe des Tages wird ein Bild gemacht, dann werden wir weitersehen“, sagte FC-Trainer Gerhard Struber damals. Tatsächlich bedeutete die Verletzung ein erneutes Aus und das bis jetzt. „Die Situation ist so, dass wir ihn einmal mehr individuell zurückholen“, sagte Gerhard Struber Ende Januar und: „Aus heutiger Sicht ist es nicht so absehbar, mit welcher Belastung er zurückkommen kann.“

Am Montag stieg Uth schon wieder in ein individuelles Programm auf dem Platz ein, am Dienstag war noch ein wenig mehr möglich. Überstürzen wird man beim FC aber nichts. Schon im Sommer hatte der Offensivspieler eine individuelle Vorbereitung absolviert. Denn die Verletzungsakte ist lang. In den vergangenen zweieinhalb Jahren kam der Angreifer gerade einmal auf 23 Einsätze. „Wir wollen das sorgsam angehen, damit er uns nicht wieder rausfällt“, sagte der Trainer im Januar. Das ist die Marschroute. Wann und ob Mark Uth noch einmal ein Pflichtspiel für den FC bestreitet, ist offen. Immerhin ist ein Einsatz nun wieder in Sichtweite.

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stärkste oder schwächste Liga?

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Bleibt Olesen Martel Ersatz?

Mark Uth ist beim 1. FC Köln wieder „bereit für mehr“ – gerne schon gegen Kaiserslautern

Mark Uth im Spiel des 1. FC Köln gegen den 1. FC Nürnberg
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Mark Uth ist beim 1. FC Köln wieder „bereit für mehr“ – gerne schon gegen Kaiserslautern

Seit drei Spielen steht der Offensivspisler für den FC wieder auf dem Platz. Der 33-Jährige hat sich nach seiner langen Verletzung wieder zurückgekämpft und ist bereit für mehr beim 1. FC Köln: Mark Uth ist wieder fit und bereit für mehr.

Nach langer Verletzungspause ist das Comeback geglückt und der 33-Jährige wirkt stabil. Überstürzen will man aber nichts beim 1. FC Köln: Mark Uth ist aber wieder fit und offenbar bereit für mehr.

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Ganze zehn Minuten stand Mark Uth am vergangenen Sonntag gegen den 1. FC Nürnberg wieder auf dem Platz. Der Kölner Offensivspieler konnte der Begegnung zwar sicherlich keinen Stempel mehr aufdrücken, für den Routinier geht es aktuell aber wohl eher auch darum, wieder in der Mannschaft Fuß zu fassen. Zu bitter verliefen die vergangenen zweieinhalb Jahre mit Verletzungen und Rückschlägen. Doch aktuell läuft es gesundheitlich rund bei ddem 33-Jährigen. „So was ist dann immer ein sehr schleppender Prozess. Man hat aber keine andere Wahl. Aufgeben gibt es für mich nicht“, sagt Uth. „Es hat sich gut angefühlt. Mir geht es aktuell sehr gut damit. Ich bin bereit für mehr. Ich hoffe, dass ich am Sonntag auch wieder ein wenig Einsatzzeit bekomme.“

Mark Uth: „Es wäre eine schöne Momentaufnahme“

Am Sonntag steht für die Kölner das letzte Spiel des Jahres an, die Geißböcke reisen zum 1. FC Kaiserslautern. Und mit einem Sieg kann der FC zumindest in der Theorie sogar die Herbstmeisterschaft einfahren. „Es wäre eine schöne Momentaufnahme gerade vor den schönen Feiertagen, Erster zu sein. Nur da muss ja dann auch Elversberg mitspielen“, sagt Uht. Tatsächlich kommen die Saarländer auf eine aktuelle Torbilanz von 12 Toren, der FC auf acht. Sollte die SVE gewinnen, wird die Tabellenführung für den FC also schwer. „Hauptsache, wir gewinnen das Spiel und bleiben oben mit dabei“, lautet daher die Vorgabe des 33-Jährigen, der andeutet, welche Relevanu die jüngsten Erfolge hatten. „Es war wichtig, Punkte zu sammeln, um sich oben zu festigen.“

Doch der Spieler weiß natürlich auch, wie eng es aktuell zugeht. Und der kommende Gegner ist natürlich auch kein Fallobst, spielt ebenfalls um den Aufstieg mit. „Ich finde es ganz schwer, in der 2. Liga zu sagen, wer da oben mitspielt und unten drin ist. Es ist ganz ganz eng und es sind ganz viele Mannschaften, die da mitschwimmen momentan“, sagt Uth und ergänzt: „Wer am Ende oben ist, ist das wichtigste.“ Und das würde gerne der FC sein. Mit einem Sieg gegen Lautern wäre ein weiterer wichtiger Schritt in die richtige Richtung gemacht, zumindest eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde geschaffen. Doch leicht wird das nicht. Die Pfälzer verloren zwar zuletzt gegen Darmstadt, guter Fußball wird am „Betze“ dennoch gespielt. Und: Der FC hat erst vor einem Jahr gespürt, wie schmerzhafte eine Niederlage in Lautern sein kann.

Mark Uth: „Das wird ein Fest“

Damals scheiterten die Kölner im DFB-Pokal. Der FC spielte lange Zeit weit hinter den Erwartungen, erst mit den Einwechlungen von Mark Uth und Jan Thielmann kamen die Kölner besser auf, Uth schoss einen der beiden Treffer zum 2:3-Endstand. „Wir hatten damals Flutlicht, es war abends. Es ist eine schöne Stimmung da oben auf dem Berg“, sagt der Offensivspieler. „Es hat etwas.“ Das Pokal-Aus ist nicht die einzige Erinnerung an den Betzenberg. „Ich habe damals eins meiner ersten Regionalliga-Spiele dort gespielt. Ohne Zuschauer, das war ganz nett“, sagte der Angreifer. Das war im Oktober 2010 – vor 14 Jahren für den FC II. Laut offizieller Statistik waren sogar 210 Zuschauer vor Ort. „Jetzt ist die Hütte voll. Da werden einige Kölner mitkommen. Das wird ein Fest.“

Und obwohl Uth auf eine lange Karriere mit zahlreichen Stationen und Spielen zurückblicken kann, kreutzten sich die Wege mit den Profis des FCK nur ein einziges Mal. Eben beim Pokal-Aus vergangene Saison. Dieses Mal darf es für den FC gerne besser laufen. Für Uth wird es ohnehin eher ein Fest sein, mehr Spielzeit zu sammeln. Doch der Angreifer hat gelernt abzuwarten, nicht zu schnell wieder in die komplette Belastung zu gehen. „Wir haben gelernt aus den früheren Comebacks“, sagt Uht und betont schon „geduldiger“ geworden zu sein. Und dennoch: „Ich würde aber schon gerne bald mal wieder von Anfang an auf dem Platz sein.“


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Transfergerüchte

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Wirbel um Lemperle

Mark Uth – ein Comeback auf Raten

Mark Uth beim Spiel des  1. FC Köln
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Mark Uth – ein Comeback auf Raten

Vor zweieinhalb Jahren begann für Mark Uth in Regensburg die Verletzungsmisere beim FC. Am vergangenen Wochenende spielte der Kölner 20 Minuten gegen den Jahn. Es geht aufwärts für den 33-Jährigen beim 1. FC Köln: Mark Uth gibt ein Comeback auf Raten.

Trotz ein wenig Einsatzzeit ist Mark Uth von einem zufriedenstellenden Comeback noch weit entfernt. Der 33-Jährige freut sich aber, generell wieder auf dem Rasen zu stehen und vertraut seinem Körper. Mit seiner Kreativität, seinem Spielwitz und seiner Abschlussstärke könnte er helfen beim 1. FC Köln: Mark Uth gibt ein Comeback auf Raten.

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Einmal sechs Minuten, einmal 19, einmal eine – so lauten die offiziellen Einsatzminuten im bisherigen Saisonverlauf von Mark Uth. Der Offensivspieler hat natürlich schon weitere Einsatzzeit bei der Kölner U21 sowie in Testspielen gesammelt, doch von einem zufriedenstellenden Comeback ist der gebürtige Kölner ohnehin noch ein großes Stück weit entfernt. Gegen Jahn Regensburg dürfte der Porzer am vergangenen Sonntag fast 20 Minuten ran. Seinen Stempel konnte Uth der aus Kölner Sicht schwierigen Begegnung nicht mehr aufdrücken. Das aber sicher auch, weil die gesamte Mannschaft keinen Schlüssel mehr gegen den aufopferungsvoll kämpfenden Jahn fand. Gut möglich, dass Uth aufgrund mangelnder Alternativen auf seine Einsatzzeit kam. Immerhin war Luca Waldschmidt kurzfristig ausgefallen.

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In Regensburg begann die Verletzungsmisere

Auf der Position hinter den Spitzen dürfte der Routinier aktuell die Nummer drei eben hinter Waldschmidt und Florian Kainz sein. Der Österreicher machte in Regensburg sicherlich auch nicht das Spiel seines Lebens, war aber an der alles entscheidenden Szene eben entscheidend beteiligt. Kainz‘ Pass auf Tim Lemperle führte zum Tor. Ob es für den Mittelfeldspieler zu einem Einsatz von Beginn an reicht, bleibt abzuwarten. Denn grundsätzlich spielt Waldschmidt in den Planungen von Gerhard Struber immer eine Rolle, ist für den Trainer ein Unterschiedsspieler. Das könnte irgendwann auch wieder Mark Uth werden. Doch der 33-Jährige ist vorerst wohl froh, überhaupt wieder auf dem Rasen zu stehen. „Für mich ist es generell einfach schön, wieder auf dem Platz zu stehen“, sagte Uth, der gegen den Jahn gar nicht darüber nachgedacht habe, dass seine Verletzungsmisere beim FC ausgerechnet in Regensburg ihren unwirklich erscheinenden Lauf genommen hat.

Vor zweieinhalb Jahren verletzte sich der Angreifer im Pokalspiel in Regensburg. Uth zog sich eine muskuläre Verletzung zu, wurde operiert, kam in drei Spielen zu Kurzeinsätzen, verletzte sich erneut, musste immer wieder unters Messer. Die Saison bezeichnete er später als Seuchensaison, in der Hoffnung, die nächsten würden besser werden. Doch die Verletzungsakte wurde immer länger und länger. So lang, dass zwischenzeitlich über ein mögliches Karriereende des Spielers diskutiert wurde. Auch diese Spielzeit ist alles andere als einfach für den Angreifer. Denn schon beim ersten Einsatz folgte nach fünf Minuten das Aus und das, obwohl die Kölner in der Vorbereitung besonders behutsam mit Uth vorgegangen waren. „Ich hatte mich wieder rangekämpft, war wieder dabei und musste dann sofort wieder raus“, so Uth. „Es war nur eine stärkere Zerrung. Natürlich sind die ersten Tage scheiße. Aber dann musst du einfach weitermachen.“ 

Uth: „Ich vertraue meinem Körper“

Nur brauchte der 33-Jährige schon sehr lange, um sich von der stärkeren Zerrung zu erholen. Bei dem Offensivspieler wollen die Geißböcke aktuell kein Risiko eingehen. Denn sie wissen, dass Uth auch wieder eine wichtige Rolle einnehmen kann. Gerade in den vergangenen Spielen wollte es mit der Offensive bekanntlich nicht mehr so rundlaufen bei den Geißböcken. Es fehlten mitunter der Spielwitz, die Kreativität. Und genau dabei kann ein Mark Uth am Ende des Tages helfen. Allerdings nur, wenn der Angreifer auch wirklich fit ist. „Jetzt bin ich guter Dinge, dass ich gesund bleibe. Ich vertraue meinem Körper und muss dieses Vertrauen auch haben.“ Der Weg bis zum Startelf-Einsatz ist allerdings noch ein weiter. Vor einem guten Jahr stand der Kölner letztmals von Beginn an auf dem Feld. Es war der letzte Arbeitstag von Steffen Baumgart beim FC.

Ein Jahr später befinden sich die Geißböcke wieder auf dem Weg nach oben. Und Uth würde nur zu gerne seinen Teil dazubeitragen. „Ich fühle mich gut und der Körper macht mit“, sagt der 33-Jährige.


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Kaderlücken aufgedeckt

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle Wechsel im Winter?

Mark Uth muss noch warten

Mark Uth und Florian Kainz vom 1. FC Köln.
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Mark Uth muss noch warten

Er hatte sich gegen Preußen Münster bereits zum Wechsel angemeldet, doch es gab die Rolle zurück beim Spiel des 1. FC Köln: Mark Uth wartet weiter auf sein Comeback. Das ist aber nur kurzfristig aufgeschoben.

Am Freitagabend war Mark Uth schon bereit für seine erste Einwechslung in der zweiten Bundesliga seit August. Doch dazu kam es dann doch nicht beim 1. FC Köln: Mark Uth wartet weiter auf sein Comeback.

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Bereit stand der 33-Jährige schon. Bereit für den ersten Einsatz in der 2. Bundesliga seit August. Doch Mark Uth muss sich auch weiterhin in Geduld üben. Der Offensivspieler hatte die Trainingsjacke im Duell gegen Preußen Münster am Freitagabend bereits ausgezogen, stand neben Gerhard Struber und wartete auf seine Einwechslung. Doch der gebürtige Kölner setzte sich nur wenige Minuten später wieder auf die Bank, kam nach einem kurzen Gespräch mit dem Coach dann doch nicht zum Einsatz. „Es war nicht klar mit Kainzi. Das war unser letztes Wechsel-Fenster. Deswegen habe ich den Mark nochmal zu mir gebeten. Aber dann ist es nur noch der geplante Wechsel geworden“, sagte der Trainer nachher auf der Pressekonferenz. Tatsächlich war Florian Kainz nach einem missglückten Pass zu Boden gegangen. Die Sorge vor einer erneuten Fußverletzung war groß.

Uth fehlt seit Anfang August

Kainz hatte sich bekanntlich im Sommer am Sprunggelenk verletzt und mehrere Monate gefehlt. Gerade die vergangenen Wochen mit der Vorarbeit zum Damion-Downs-Treffer gegen Fürth sowie einem guten Auftritt im Spiel gegen den FC Groningen hatten den Österreicher zu einem Hoffnungsträger beim FC gemacht, ein Ausfall wäre besonders bitter. Doch Kainz konnte nach kurzer Behandlung weitermachen. Und somit muss sich Uth weiter in Geduld üben. „Er hatte Verständnis dafür, es war ein guter Austausch“, sagte der Coach. Unter der Woche hatte Struber schon angekündigt, dass man mal sehen werde, ob es auch Einsatzzeit für den Routinier gäbe. Nach der Führung von Lemperle sah der Trainer offenbar keinen Grund, den möglichen Unterschiedsspieler schon gegen Münster zu bringen.

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Für Uth ist die Kader-Nominierung schon der erste, wichtige Schritt zurück. Seit dem 2:2 gegen Elversberg Anfang August hat Uth nicht mehr für die Profis gespielt. Damals war der Offensivspieler spät eingewechselt worden, nach fünf Minuten ging es aber mit einer Adduktorenzerrung schon wieder runter vom Platz. Die Zerrung oder deren Folgen stellten sich als besonders hartnäckig heraus. Dabei hatten die Kölner Verantwortlichen schon ein individuelles Training in der Vorbereitung für den Stürmer anberaumt. Man wollte den verletzungsanfälligen Uth besonders auf die bevorstehende Saison vorbereiten. Kein Wunder: Uth kommt in den vergangenen zweieinhalb Spielzeiten auf gerade einmal 19 Einsätze.

Und dennoch hoffen die Geißböcke auf eine schnelle Rückkehr. „Der Mark ist einer, der etwas einfädeln kann. Der in der finalen Zone immer für Entscheidungen gut ist“, hatte Struber unter der Woche gesagt. „Und dort wird er wieder auftauchen. Die Position werde ich nicht festzimmern. Er wird in einen Bereich eingeteilt, wo er Fäden ziehen kann. Da kann er in vielen Positionen agieren. Er ist da sehr erfahren und sehr variabel“, so Struber weiter. Diese Stärken kann der 33-Jährige vielleicht schon am kommenden Samstag gegen Hannover einbringen. Bereit wäre der Kölner.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Mark Uth kehrt wieder zurück in den Kader, Florian Kainz winkt sogar die Startelf

Mark Uth beim Training des 1. FC Köln
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Mark Uth kehrt wieder zurück in den Kader, Florian Kainz winkt sogar die Startelf

Mark Uth steht offenbar vor dem Comeback bei den Profis. Der 33-Jährige könnte gegen Preußen Münster zum Einsatz kommen. Auf der obligatorischen Pressekonferenz vor dem Duell bestätigte Gerhard Struber: Mark Uth ist wieder zurück im Kader. Florian Kainz könnte in die Startelf rutschen.

FC-Trainer Gerhard Struber steht am Freitag möglicherweise vor einem gewissen Puzzle. Denn dem Kölner Trainer wird nahezu die komplette Mannschaft zur Verfügung stehen. Jetzt bestätigte der Trainer: Mark Uth ist wieder zurück im Kader. Gleichzeitig könnte Florian Kainz wieder zurück in die Startelf kehren.

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Der FC wagt mit Mark Uth am Wochenende möglicherweise einen weiteren Versuch. FC-Trainer Gerhard Struber wird den Offensivspieler in den Kader für die Begegnung gegen Preußen Münster am Freitagabend berufen. „Er wird Teil des Kaders am Wochenende sein und möglicherweise auch Spielzeit bekommen“, sagte der Coach auf der Pressekonferenz am Mittwoch. Möglicherweise, denn die Kölner wollen auch weiterhin nicht zu viel riskieren. „Die Situation war ja schon so, dass wir da nicht zu viel Euphorie um Mark Uth reinbringen wollten, weil die Monate oder sogar Jahre für ihn nicht einfach wahren“, so Struber weiter. Tatsächlich kam der Offensivspieler verletzungsbedingt nicht zum Einsatz. Uth hat in den vergangene zweieinhalb Jahren drei Mal mehr Spiele verletzungsbedingt verpasst als gespielt. Insgesamt kommt der Kölner auf 19 Pflichtspieleinsatze in zweieinhalb Spielzeiten. In dieser Saison stehen genau fünf Minuten Einsatzzeit bei den Profis zu Buche.

Struber: „Der Mark ist einer, der etwas einfädeln kann“

Doch nach dem ordentlichen Auftritt gegen Groningen vor einer Woche scheint die Zeit reif. „Jetzt ist es so, dass er die letzten Wochen stabil drinnen ist im Training und immer wieder auch den Herausforderungen Stand halten konnte mit seiner körperlichen Konstitution“, sagt der Trainer. Ein wenig Sorgen schwingen da wohl mit. Der Angreifer war gegen Elversberg eingewechselt worden und musste fünf Minuten später schon wieder vom Platz. Die offizielle Diagnose lautete eine Zerrung im Adduktorenbereich. Das ist nun drei Monate her. Uth kam seitdem zwei Mal bei der U21 jeweils für eine Halbzeit zum Einsatz und eben beim Test gegen den niederländischen Erstligisten. „Jetzt gehen wir schon davon aus, dass das hoffentlich jetzt auch stabil bleibt“, sagt der Trainer.

Eine Chance für Kainz?

Uth würde gerade der Offensive des FC sicher gut tun. „Der Mark ist einer, der etwas einfädeln kann. Der in der finalen Zone immer für Entscheidungen gut ist“, erklärt Struber. „Und dort wird er wieder auftauchen. Die Position werde ich nicht festzimmern. Er wird in einen Bereich eingeteilt, wo er Fäden ziehen kann. Da kann er in vielen Positionen agieren. Er ist da sehr erfahren und sehr variabel“, so Struber weiter. Ob Uth wirklich die ersten Minuten bekommt, wird wohl der Spielverlauf zeigen. Einen Schritt weiter ist dagegen Florian Kainz. Der Österreicher zeigte sich im Test gegen Groningen ebenfalls sehr stark und fiel anschließend auch positiv im Training auf. „Florian ist sehr nah dran. Er ist einfach ein Spieler, der viel Erfahrung und einfach auch viel Qualität mitbringt, speziell wenn es um Ballbesitzphasen geht oder der Raum enger wird, weil er viele Lösungen und Spielwitz hat“, lobt der Trainer seinen Ex-Kapitän.

Allerdings erklärt Struber auch, dass er „viele Jungs“ habe, die es „in den vergangenen Wochen sehr gut gemacht“ hätten. „Es ist tatsächlich ein Stückweit auf Augenhöhe und wir müssen schauen, wie das Training verläuft und wie die Jungs zurückkommen“, sagt Struber. Bislang scheinen die Nationalspieler gesund zurückzukommen. Verletzungen hat es offenbar nicht gegeben. Abgesehen von dem schmerzhaften Schlag, den Eric Martel gegen Dänemark einstecken musste, gegen Frankreich stand der Sechser wieder auf dem Platz. So bietet sich für den Trainer eine ungewohnte Situation. „Es ist tatsächlich so, dass bis auf den Jaxe (Jacob Christensen, Anm. d. Red.) alle bereit sind“, sagt Struber.


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