Das sagt Gerhard Stuber zu Lemperles Nicht-Nominierung für den DFB

Gerhard Struber im Gespräch mit Tim Lemperle
,
Startseite » Mark Uth » Seite 2

Das sagt Gerhard Stuber zu Lemperles Nicht-Nominierung für den DFB

Der 1. FC Köln wird das Testspiel gegen den FC Groningen ohne Tim Lemperle bestreiten. Der Angreifer fällt mit Rückenproblemen aus. Eigentlich war der Stürmer bei der U21 des DFB erwartet. Doch der 22-Jährige wurde nicht nominiert. Das sagt Gerhard Struber zur Nicht-Berücksichtigung von Tim Lemperle.

Wie bereits im Oktober stellt der FC erneut sechs Profis für die deutschen U-Nationalmannschaften ab. Allerdings ist Tim Lemperle bei der U21 nicht dabei. Überraschend bei der aktuellen Form des Stürmers. Und offenbar sorgt die Entscheidung auch für Unverständnis: Das sagt Gerhard Struber zur Nicht-Berücksichtigung von Tim Lemperle.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Als der FC sich im Sommer in die neue Spielzeit aufmachte, war es ein Start ins Ungewisse. Zwar hatte Christian Keller einige Leistungsträger dann doch vom Verbleib beim FC überzeugen können, dennoch war nicht klar, wie der vermeintlich wertvollste Kader der Liga zusammenpassen würde. Auch die Rückkehr der Leihspieler garantierte ganz sicher keinen Erfolg. Ein dickes Fragezeichen stand wohl auch hinter Tim Lemperle. Das Kölner Eigengewächs hatte zwar eine ordentliche Spielzeit bei Fürth absolviert und war bei den Mittelfranken zum Stammspieler gereift, doch ob der gebürtige Frankfurter beim FC an die Leistung anknüpfen, sie vielleicht noch steigern würde, war komplett offen. Aus dem Fragezeichen ist ein beeindruckendes Ausrufezeichen geworden.

Bundestrainer Di Salvo verzichtet auf Lemperle

Lemperle ist einer der großen Leistungsträger der Geißböcke. Mit seinen fünf Toren und vier Assists in der Liga belegt er nicht Rang fünf der Scorerliste, Lemperle war in den vergangenen Wochen maßgeblich am Aufschwung der Kölner beteiligt. Umso erstaunlicher, dass der Stürmer nicht für die Länderspiele der U21 nominiert wurde. Während Eric Martel, Jan Thielmann und Jonas Urbig in den Kader berufen wurden, bleibt der 22-Jährige in Köln – und das nicht auf Wunsch der Geißböcke. „Der Cheftrainer hat mich angerufen und mir gesagt, dass er im Offensivbereich eine riesen Auswahl an besonderen Spielern hat. Das muss er aus meiner Sicht auch, wenn er auf Tim Lemperle verzichtet“, sagte Gerhard Struber am Mittwoch nach der Trainingseinheit.

Struber: „Er muss da eine extrem qualitativ hochwertige Auswahl haben“

Tatsächlich hat Antonio Di Salvo vier Angreifer für die Begegnungen gegen Dänemark am Freitag und Frankreich am kommenden Dienstag nominiert. Dieses Mal wieder mit dabei Youssoufa Moukoko. Der Stürmer, der auch beim FC im Gespräch gewesen sein soll, spielt aktuell für OGC Nizza, kam in den vergangenen drei Spielen genau eine Minute zum Einsatz. Auch Maximilian Beier kehrt wieder zurück. Der Dortmunder hatte im September seine A-Länderspiel-Premiere gefeiert. Di Salvo nominierte zudem Nick Woltemade vom VfB Stuttgart sowie Nicolo Tresoldi von Hannover 96. Woltemade ist aktuell beim VfB nur Joker, Tresoldi gehört zwar zu, Stamm, aber mit keiner besonders guten Scorerbilanz. Allerdings erzielten Woltemade, Beier und Tresoldi zuletzt ihre Tore in der U21.

Dennoch überrascht die Nicht-Nominierung auch den Kölner Coach. „Er muss da eine extrem qualitativ hochwertige Auswahl haben. Wir wissen aber auch, dass die U21 eine Mannschaft ist, die um den Titel spielen wird. Es ist das Beste, was es so gibt“, sagte Struber. „Ich hätte es dem Tim gewünscht und aus meiner Sicht hätte er es sich verdient. Aber der Teamchef trifft die Entscheidung.“ Dafür wurde nun Max Finkgräfe für die U20 nachnominiert. Doch auch mit dieser Entscheidung ist der Kölner Coach nicht so richtig glücklich: „Ich hätte ihn gerne hier gehabt.“


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Pacarada erneut verletzt

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

FC-Profis im Einsatz

Vor Testspiel – das ist der Plan mit Mark Uth, Tim Lemperle und Luca Kilian: „Der erste Schritt zurück“

Mark Uth beim Training des 1. FC Köln
,
Startseite » Mark Uth » Seite 2

Vor Testspiel – das ist der Plan mit Mark Uth, Tim Lemperle und Luca Kilian: „Der erste Schritt zurück“

Der 1. FC Köln bestreitet am Donnerstag das Testspiel gegen den FC Groningen. Einige Spieler werden FC-Trainer Gerhard Struber nicht zur Verfügung stehen. Doch es gibt auch Rückkehrer beim 1. FC Köln: Das ist der Plan mit Mark Uth und Luca Kilian.

Zwar trainieren die Geißböcke aktuell nur mit einem Rumpfkader, das Lazarett lichtet sich aber beim 1. FC Köln: Das ist der Plan mit Mark Uth, Tim Lemperle und Luca Kilian vor dem anstehenden Testspiel gegen den FC Groningen..

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Ein perfektes Testspiel wird Gerhard Struber auch am Donnerstag mit seinem 1. FC Köln gegen den FC Groningen (13 Uhr, Liveticker bei come-on-fc.com) wohl nicht erleben. Ein knappes Dutzend seiner Spieler wird fehlen. Alleine neun Akteure sind mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. Dennoch wird der Trainer die Leistung einiger Spieler besonders beobachten. Etwa die von Mark Uth. Der 33-Jährige wird gegen den niederländischen Erstligisten von Beginn an auflaufen. „Mark Uth wird morgen Spielzeit bekommen und starten. Dann schauen wir, wie es ihm geht“, sagte der Kölner Trainer am Mittwoch nach der Trainingseinheit. Problematische Reaktionen zeige der Offensivspieler auf die Belastung jedenfalls nicht. Uth könne mit der Belastung gut umgehen. „Jetzt wünschen wir uns, dass er das ins Spiel bringt“, sagt Struber.

Struber: „Es ist auf seidenem Faden alle“

Der Angreifer hatte große Teile der Vorbereitung individuell absolviert, um möglichst fit in die neue Saison zu starten. In der Begegnung gegen die SV Elversberg wurde der gebürtige Kölner ein- und fünf Minuten später wieder ausgewechselt. Die Diagnose klang harmlos: Zerrung im Adduktorenbereich. Seitdem hat Uth aber keine Minute gespielt. Dementsprechend langsam will es der Trainer mit dem Spieler dann angehen. „Es ist auf seidenem Faden alles, weil es in den letzten Monaten und Jahren einfach viele Rückschläge gegeben hat. Mittlerweile zeigt er sich stabil und wir hoffen, dass das morgen der erste Schritt zurück in Wettkampfminuten ist“, sagt Struber. Tatsächlich sind die vergangenen Jahre alles andere als optimal für den Stürmer verlaufen. Uth kam in den vergangene zweieinhalb Spielzeiten auf 19 Einsätze, laut transfermarkt.de verpasste der Stürmer aber 68 Begegnungen.

Wie lange Uth spielen wird, ließ der Trainer offen. „Wir wollen das von der Spielzeit schon in die Länge ziehen. Wir schauen, wie lange es funktioniert“, sagte Struber. „Es wird schon länger gehen wie eine Halbzeit.“ Uth habe viel investiert, sich aber auf der anderen Seite auch die nötige Zeit gelassen. Zuletzt war Uth bei der U21 eine Halbzeit lang im Einsatz. Nicht mit dabei werden Tim Lemperle und Luca Kilian sein. Lemperle leidet noch immer unter Rückenbeschwerden. Mal müsse nun von Tag zu Tag sehen, erklärte der Trainer. Luca Kilian ist dagegen wieder voll ins Training integriert. Aber: „Wir werden ihn morgen aus dem Spiel noch weghalten. Wir wollen ihm eine geregelte Woche mitgeben, bevor er in Matchzeit kommt“, sagte Struber. „Das Groningen-Spiel kommt ein bisschen zu früh für Luca.“ Möglicherweise wird der Abwehrspieler somit schon ein Kandidat für das Spiel gegen Preußen Münster am 22. November.

Struber: „Wir wünschen uns, dass er nächste Woche ins Training einsteigt“

Leart Pacarada wird ebenfalls nicht zum Einsatz kommen. Der Linksverteidiger hatte sich im Spiel gegen Fürth verletzt. Wie lange der Abwehrspieler ausfällt ist offen. „Es ist eine Flüssigkeit im MRT zu sehen gewesen. Wir wünschen uns, dass er nächste Woche ins Training einsteigt“, sagte Struber. Sicher sei das aber nicht. Struber kündigte an, den Spielern Spielzeit zu ermöglichen, die zuletzt ein wenig zu kurz gekommen seien. Dennoch wolle man sich „wieder verbessern“. „Wir wolle die Zeit nutzen, in unterschiedlichen Systemen zurecht zu kommen“, sagte Struber, der sich noch nicht festlegen wollte, ob er die komplette Zeit mit Dreierkette spielen lassen will.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Pacarada erneut verletzt

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

FC-Profis im Einsatz

Weitere Fragezeichen um die Personalie Mark Uth

Mark Uth mit Gerhard Struber beim Training des 1. FC Köln
,
Startseite » Mark Uth » Seite 2

Weitere Fragezeichen um die Personalie Mark Uth

Vor der Saison wurde Mark Uth besonders behutsam aufgebaut. Doch der Offensivspieler verletzte sich dennoch. Seitdem arbeitet der gebürtige Kölner an seinem Comeback und das lässt erstaunlich lange auf sich warten beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Mark Uth?

Eigentlich galt die im Sommer erlittene Verletzung als harmlos, doch mittlerweile fehlt Mark Uth dem FC seit drei Monaten. Dabei galt der gebürtige Kölner als einer der Hoffnungsträger beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Mark Uth?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Eigentlich hörte sich die Verletzung alles andere als schwerwiegend an. Mark Uth habe sich eine „Zerrung im Adduktorenbereich“ zugezogen, teilt der FC nur wenige Tage nach dem Spiel gegen die SV Elversberg mit. Damals hatte der Stürmer keine fünf Minuten auf dem Feld gestanden, sein Comeback gegeben, da musste er dieses auch schon wieder verlassen. Die Meldung über den Zustand des Stürmers fiel unter die Überschrift „Entwarnung bei Mark Uth“. „Gemeinsam werden die Verantwortlichen von Tag zu Tag entscheiden, wann Uth wieder ins Training einsteigen und wie die Belastung im Anschluss gesteigert werden kann“, hieß es von Vereinsseite. Drei Monate sind seit der Verletzung vergangen, Uth kommt seitdem auf noch keine Einsatzminute bei den Profis.

Nur 19 Pflichtspieleinsätze in zweieinhalb Jahren

Die Verletzungshistorie des Angreifers birgt eine gewisse Tragik. Im Sommer 21 kehrte der gebürtige Kölner zum (inklusive Schalke-Rückkehr nach Leihe) vierten Mal zum FC zurück. Schon die Leihe im Winter 2021 war verheißungsvoll, nach der festen Verpflichtung schien der Angreifer wohl endgültig seinen Frieden mit dem FC gemacht zu haben. Erstmals spielte Uth eine komplette Saison als Stammspieler bei den Geißböcken, lief in der Saison 33 Mal auf, erzielte fünf Tore und bereitete neun weitere vor. Doch die Euphorie um das Kölner Eigengewächs erlebte schon bald einen herben Dämpfer. Seit dem Sommer 2022, also seit zweieinhalb Jahren stand Uth nur noch 19 Mal in Pflichtspielen für den FC auf dem Platz, kam für die Profis in diesem Zeitraum knapp 625 Minuten zum Einsatz.

Auf der anderen Seite verpasste der Stürmer laut dem Online-Portal transfermarkt.de verletzungsbedingt in diesem Zeitraum 67 Begegnungen der Geißböcke, also fast vier Mal mehr als Einsätze. Die Liste der Verletzungen ist lang und ernüchternd – vor allem für den Stürmer. Kein Wunder, dass man Uth, der noch zum Ende der vergangenen Saison sein Treuebekenntnis zum FC aussprach, zu Beginn der neuen Spielzeit behutsam aufbauen wollte, Uth sogar aus der regulären Saisonvorbereitung bewusst herausgenommen hat. Offenbar reichte die Maßnahme damals nicht. Uth verletzte sich gegen Elversberg und die ersten Gerüchte über ein Karriereende wurden lanciert. „Ich hatte einen kleinen Rückschlag. Die letzten 2 Jahre waren wirklich nicht einfach für mich. Aber ich bin kein Mensch, der aufgibt. Ich liebe das alles hier und diesen Verein einfach viel zu sehr, um aufzugeben“, sagte der Angreifer im September.

Comeback bei der U21 am Samstag?

Immerhin stand Uth bereits wieder eine Halbzeit für die U21 auf dem Platz. Gegen den Wuppertaler SV machte der Offensivspieler auch ein starkes Spiel. Eigentlich sollte er auch weitere Einsatzminuten in der Regionalliga sammeln, sich Spielpraxis für die Profis holen. Denn der 33-Jährige würde den Offensivbemühungen der Geißböcke sicherlich gut tun. Uth verfügt über die nötige Kreativität und Technik, hinter den Spitzen die Angriffe einzuleiten, der gebürtige Kölner sucht auch selbst den Abschluss, gerne mal aus der zweiten Reihe und spielt zudem riskante Bälle in die Schnittstelle. Uth bringt viel mit, was dem FC helfen könnte. Nur ist eben auch weiterhin nicht abzusehen, wann der Porzer dann auch wieder für die Profis gegen die Kugel tritt. Das Training diese Woche konnte Uth komplett absolvieren.

Für die Begegnung gegen Fürth kommt der Angreifer nicht in Frage. „Bei Mark gehen wir davon aus, dass er das Spiel bei der U21 gegen Gütersloh mitmachen wird und da dann auch reduzierte Spielzeit erhält und das gut über die Bühne bringt“, sagte Gerhard Struber am Donnerstag. „Bisher schaut es richtig gut aus.“ Problem nur: Auch in den vergangenen beiden Wochen sollte der 33-Jährige eigentlich beim Kölner Nachwuchs auflaufen, fühlte sich dazu aber körperlich nicht gut genug. Dazu kam es bekanntlich nicht. Und so stehen weiterhin große Fragezeichen hinter dem Routinier.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Jetzt spricht Urbig

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Verträge laufen aus

Nach U21-Einsatz: Kann Mark Uth wirklich noch einmal zur Option werden?

Mark Uth vom 1. FC Köln
,
Startseite » Mark Uth » Seite 2

Nach U21-Einsatz: Kann Mark Uth wirklich noch einmal zur Option werden?

Gut zwei Monate nach seiner Adduktorenverletzung kehrte Mark Uth am Freitagabend wieder auf den Platz zurück – bei der U21 der Geißböcke. Der Einsatz war vielversprechend und macht Hoffnung auf mehr, auch bei den Profis. Doch die Verletzungshistorie nährt berechtigte Zweifel beim 1. FC Köln: Wird Mark Uth noch mal zur Option für den FC?

Immerhin für die U21 des FC gab es am Freitagabend einen Erfolg. Einer der Leistungsträger war Mark Uth, der zwei Monate nach seiner Verletzung wieder auflief. Nach dem desolaten 1:5 gegen Darmstadt stellt sich die Frage beim 1. FC Köln: Wird Mark Uth noch mal zur Option für den FC? Die letzten Spielzeiten machen nur wenig Hoffnung.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Es hatte sich unter der Woche bereits angekündigt: Mark Uth ist zurück auf dem Platz. Der 33-Jährige stand am Freitagabend das erste Mal seit zwei Monaten wieder für die Geißböcke auf dem Spielfeld. Allerdings nicht in Darmstadt, sondern mit der U21 in Wuppertal. Der Plan von Gerhard Struber und dem Trainerteam ging auf. „Der Mark macht richtig gute Schritte. Auch, was die Intensität angeht. Er verkraftet die Belastungen bis hier her sehr sehr gut.“, so Struber am Mittwoch. „Wir wollen versuchen, ihn über Spielzeit, möglicherweise jetzt mit der U21, in den Wettbewerb zu bringen, um zu schauen, wie geht er damit dann um.“ Und Uth ging zumindest auf den ersten Blick gut damit um, wesentlich erfolgreicher als seine Kollegen in Darmstadt. So war er an der Entstehung von gleich zwei Toren beteiligt, bevor er wie zuvor abgesprochen nach 45 Minuten ausgewechselt wurde.

Mehr als 60 Spiele verpasst

Die verkürzte Spielzeit lag keinesfalls an der Leistung des Offensivmannes, sondern am Vorhaben, den gebürtigen Kölner wieder langsam an den Spielbetrieb heranzuführen. Wie wichtig ein fitter Uth für die Profis sein kann, zeigte nicht nur der 33-Jährige im Stadion am Zoo beim 2:1-Erfolg über den WSV, die desolate Leistung der Mannschaftskollegen beim Auswärtsspiel in Darmstadt untermauerte die Bedeutung ebenfalls. Dem FC fehlte es am Böllenfalltor nicht nur an einer geordneten und stabilen Defensive. Auch die Offensive blieb bei den Kölnern blass. Gerade im Schlussdrittel ließen die Kölner die guten Idee, die Kreativität, aber auch die entscheidende Durchschlagskraft vermissen. Luca Waldschmidt war abgesehen von einem guten Abschluss sowie seinem einleitenden Pass zum zwischenzeitlichen 1:1 überhaupt kein Faktor.

Und das auf einer Position, die Mark Uth ebenfalls bekleiden könnte. Im fitten Zustand. Und genau da beginnen bekanntlich die Zweifel. Mittlerweile befindet sich der Porzer in der dritten Spielzeit in Serie, die von Verletzungen und Rückschlägen geprägt ist. In der Saison 21/22 noch mit 33 Einsätzen kam Uth in der Folgesaison nur noch auf fünf Duelle und 180 Einsatzminuten. In der vergangenen Spielzeit waren es dann 13 Einsätze und 430 Spielminuten, in dieser Runde kommt Uth auf eine Begegnung, fünf Minuten. Insgesamt verpasste der Angreifer in diesem Zeitraum mehr als 60 Spiele verletzungsbedingt. Schon im vergangenen März wurde in den Sozialen Medien über ein mögliches Karriereende spekuliert, nach der Verletzung in Elversberg mehrten sich die Stimmen erneut.

Nur ein fitter Mark Uth könnte helfen

Dabei arbeitet Uth hart am Comeback. Vor der vergangenen Spielzeit schob der Angreifer Extra-Schichten ein, arbeitete bereits an seiner Form, bevor sich die Mannschaftskollegen am Geißbockheim zur Vorbereitung einfanden. In diesem Sommer wählten die Kölner Verantwortlichen einen anderen Weg, wollten Uth behutsam aufbauen. Mit mäßigem Erfolg. Nun soll der 33-Jährige ein weiteres Mal an die Mannschaft herangeführt werden. Die Belastung funktioniert, der Test mit der Kölner U21 in Wuppertal war vielversprechend. Und doch bleiben Zweifel. Ein fitter Mark Uth würde den Kölnern in der aktuellen Situation, gerade in Bezug auf die Breite des Kaders sicherlich gut tun. Die Verletzungshistorie hat aber einige Fragezeichen in den Raum geworfen. ,


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Deutliche Worte beim FC

Das ist der Plan mit Mark Uth

Mark Uth, Stürmer des 1. FC Köln
,
Startseite » Mark Uth » Seite 2

Das ist der Plan mit Mark Uth

Mark Uth soll laut FC-Trainer Gerhard Stuber wieder in den Spielbetrieb integriert werden. Der 33-Jährige fiel zuletzt wegen einer Adduktorenverletzung, die er sich im Spiel gegen Elversberg zugezogen hatte, aus. Das ist der Plan des 1. FC Köln mit Mark Uth.

Mark Uth war in den vergangenen Spielzeiten vom Pech verfolgt. Der Offensivspieler des FC zog sich unterschiedlichste Verletzungen zu und musste immer wieder aussetzen. Nun soll Uth wieder zurück auf den Platz: Das ist der Plan des 1. FC Köln mit Mark Uth.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Mark Uth macht offensichtlich Fortschritte. Der Offensivspieler des FC soll möglichst schnell wieder Spielpraxis sammeln. Möglicherweise schon im nächsten Spiel der U21. Dabei würde der Offensivspieler auch bei den Profis neben Rückkehrer Max Finkgräfe und Florian Kainz die Kölner Bank verstärken. Man will beim FC aber weiterhin vorsichtig bleiben. „Der Mark macht richtig gute Schritte. Auch, was die Intensität angeht. Er verkraftet die Belastungen bis hier her sehr sehr gut“, so FC-Trainer Gerhard Struber auf der Pressekonferenz vor Darmstadt am Mittwoch. „Wir wollen versuchen, ihn über Spielzeit, möglicherweise jetzt mit der U21, in den Wettbewerb zu bringen, um zu schauen, wie geht er damit dann um“, so Struber weiter. Über die U21 wieder zurück in den Ligabetrieb zu finden, war bereits zu Saisonbeginn die Idee der Trainer.

Uth blieb vom Pech verfolgt

Nachdem sich Uth in langer und intensiver Saisonvorbereitung individuell auf die aktuelle Spielzeit vorbereitet hatte, kehrte der 33-Jährige gegen den SV Elversberg zurück auf den Platz, musste damals jedoch nach wenigen Minuten bereits wieder ausgewechselt werden, da er sich eine leichte Adduktorenverletzung zuzog. “Er hat dreieinhalb Wochen voll trainiert und ein ordentliches Spiel in der U21 gemacht. Dann spielt in Elversberg nach einigen Minuten ein Muskel nicht mit, auf den wir im Aufbau sehr viel Wert gelegt haben”, kommentierte Christian Keller damals die Situation. „In sieben bis zehn Tagen sollte wieder eine volle Trainingsfähigkeit da sein“, prognostizierte Keller damals. Weit gefehlt. Die Rückkehr des 33-Jährigen ließ länger auf sich warten, als erhofft.

Und es ist nicht das erste Comeback des Offensivspielers. Der gebürtige Kölner hatte sich bereits in der Saison 22/23 eine langwierige Schambeinentzündung zugezogen, musste sich mehrfach Operationen unterziehen und fiel fast die komplette Spielzeit aus. Nur fünf Duelle konnte Uth damals bestreiten. Auch in der vergangenen Spielzeit hatte der Kölner kein gesundheitliches Glück. Zunächst fiel Uth wegen einer Muskelverhärtung bis Ende Oktober aus, kam – damals noch unter Steffen Baumgart – aber auch nur bis zum Beginn der Rückrunde zum Einsatz. Eine Knieverletzung setzte Uth weitere 13 Spiele außer Gefecht. Zum Ende der vergangenen Saison durfte der 33-Jährige dann unter Timo Schultz noch einmal in vier Partien als Joker in den Abstiegskampf eingreifen. Nun winkt Einsatzzeit am Freitag – allerdings mit der U21 beim Wuppertaler SV.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

„Beste Mannschaft der Liga“ reicht nicht mehr

Kuriose Torwartsituation

Bittere Pleiten, Sensationen – legendäre Spiele des FC gegen Bayern

,
Startseite » Mark Uth » Seite 2

Bittere Pleiten, Sensationen – legendäre Spiele des FC gegen Bayern

Am Samstag treffen der 1. FC Köln und Bayern München zum 106. Mal in einem Pflichtspiel aufeinander. Beide Teams feierten in den Duellen bereits große Erfolge, kassierten aber auch bittere Klatschen.

Die Rollen sind am Samstagnachmittag eigentlich klar verteilt, wenn es der FC mit Bayern München zu tun bekommt. Das war nicht immer so. Denn auch der FC erlebte schon gute Momente gegen den Rekordmeister. Legendäre Spiele zwischen dem 1. FC Köln und Bayern München.

13 Jahre liegt der letzte Sieg des 1. FC Köln über Bayern München zurück, die Vorzeichen könnten bei dem Tabellenzweiten und dem Tabellenvorletzten kaum größer sein und doch rechnet sich FC-Trainer Timo Schultz durchaus Chancen gegen die Bayern aus. Und die jüngsten Ergebnisse geben dem Kölner Trainer im Grunde auch recht. Schließlich schnupperte der FC zuletzt einige Male an der Überraschung gegen den Rekordmeister. Ob den Kölnern diese auch am Samstag gelingen will, ist fraglich. Immerhin: Eine müde Nullnummer haben die Fans nicht zu erwarten. Denn in den bisherigen 105 Begegnungen gab es ganze vier torlose Remis.

Zudem spricht der bisherige Saisonverlauf nicht gerade für eine torarme Begegnung. Auf der einen Seite der FC, der im Schnitt nahezu zwei Treffer pro Spiel kassiert, auf der anderen der FC Bayern, der knapp drei Tore im Schnitt erzielt. In erster Linie durch Harry Kane. Der englische Nationalspieler kommt bislang alleine schon auf 32 Ligatore und damit auf mehr als die gesamte Kölner Mannschaft. „Er ist weltklasse“, adelte Timo Hübers den englischen Nationalspieler in der Hinrunde.

Bittere Pokal-Pleiten

In der Historie dieser Begegnung gab es zahlreiche torreiche Spiele. Alleine acht Treffer fielen im Pokalspiel vor rund 20 Jahren. Der Spitzenreiter der 2. Bundesliga bekam vom Spitzenreiter der Bundesliga die Grenzen aufgezeigt – und das schmerzlich. Mit acht Buden im Gepäck fuhren die Kölner wieder zurück in die Domstadt. Giovanne Elber (2), Owen Hargreaves und Bastian Schweinsteiger sorgten früh für die Entscheidung. Im zweiten Abschnitt erhöhten erneut Elber und Schweinsteiger sowie Zé Roberto und Willy Sagnol zum 8:0-Endstand. Es ist bis heute die höchste Klatsche, die die Kölner gegen die Bayern kassierten.

Für die FC-Fans eine schmerzhafte Erinnerung, für einige Bayern Anhänger dagegen eine Genugtuung für eine ähnlich derbe Pleite, die eben der heutige Rekordmeister ebenfalls im DFB-Pokal kassierte. Im April 1972 standen sich die Klubs im Viertelfinale des Pokals gegenüber. Bayern hatte das Hinspiel 3:0 gewonnen, stand bereits mit einem Bein im Halbfinale. Doch der FC schlug zurück, setzte sich in Köln nach Toren von Bernd Rupp (2), Jürgen Glowacz, Hannes Löhr sowie einem Eigentor von Georg Schwarzenbeck und dem Treffer von Gerd Müller 5:1 durch.

Premiere ging an den FC, der Titel später an die Bayern

Nur wenige Jahre zuvor waren die Vorzeichen ohnehin andere. So war Köln bei der Premiere des Duells im Dezember 1965 haushoher Favorit und wurde dieser Rolle auch gerecht. 6:1 hieß es nach 90 Minuten. Heinz Hornig (2), Fritz Pott, Christian Müller und Karl-Heinz Thielen trafen für den FC. Für die Bayern Franz Beckenbauer und Karl Borutta, der allerdings zum 1:0 ins eigene Netz. Die Kölner Vorherrschaft hielt aber nicht besonders lang. Bayern lief dem FC den Rang ab, Kölner Siege wurden zunehmend eine Seltenheit. Während die Bayern bis heute 56 Spiele gegen den FC gewannen, setzte sich Köln 24 Mal durch. So kassierten die Geißböcke 1971 gegen die Bayern ihre höchste Bundesliga-Pleite der Vereinsgeschichte. 0:7 hieß es damals.

Eine besonders bittere Pleite setzte es aus Kölner Sicht vor allem aber 1989. Der FC machte sich lange Hoffnungen auf den Titel, glaubte sogar bis zum 30. Spieltag daran. Schließlich lag die Mannschaft von Christoph Daum nur zwei Zählern hinter den Bayern. Doch im Heimspiel gab es am 31. Spieltag eine 1:3-Niederlage. Roland Wohlfahrt erzielte alle drei Münchner Treffer. Die Hoffnung war dahin. Vor zwölf Jahren gelang dem FC dann der letzte Sieg gegen die Bayern. Mario Gomez und Hamit Altintop brachten die Bayern in Führung. Das war auch dringend nötig. Denn die Bayern belegten nur den dritten Platz, die Champions-League schien in Gefahr. Doch Christian Clemens brachte die Kölner wieder ins Spiel. Und dann kam der große Auftritt von Milivoje Novakovic. „Nova“ glich nicht nur per Kopf aus, mit einem Rechtsschuss sorgte er für den 3:2-Erfolg der Geißböcke und stürzte den Rekordmeister tiefer in die Krise.

In der befindet sich nun bekanntlich der FC. Ein Sieg gegen die Bayern käme wohl einer Sensation gleich. Doch auch die hat es in der Historie der beiden Klubs bereits gegeben. Im vergangenen Jahr war der FC in beiden Begegnungen ganz nah dran. Besonders emotional wurde es bekanntermaßen am letzten Spieltag der vergangenen Saison, als Jonas Hector und Timo Horn zu „Tommi“ verabschiedet wurden. Das ist noch keine Saison her und doch irgendwie legendär.

 

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Folgt uns auf:

Leihspieler, Youngsters, Abgänge – wie sich eine Transfersperre auf den Kader auswirken würde

CAS-Urteil: Diese Auswirkung hätte die Sperre auf den FC-Kader
,
Startseite » Mark Uth » Seite 2

Leihspieler, Youngsters, Abgänge – wie sich eine Transfersperre auf den Kader auswirken würde

In den vergangenen Tagen wurde schon heftig über einen möglichen Transfer von Youssoufa Moukoko spekuliert, in Köln befindet man sich auf der Suche nach einem neuen Stürmer. Dabei steht über allem noch die drohende Transfersperre und die hätte erhebliche Auswirkungen auf den Kader.

Hinter den Kulissen des 1. FC Köln dürfte aktuell fleißig gearbeitet werden, der kriselnde Bundesligist will im Winter noch einmal nachjustieren, den Kader verbessern, um dann in der Rückrunde noch einmal angreifen zu können. Gerade für die Offensive werden bereits die ersten Namen gehandelt. Dabei scheint die Sanktion der Fifa allerdings ein wenig in Vergessenheit zu geraten. Wie ginge es weiter nach einem CAS-Urteil: Diese Auswirkung hätte die Sperre auf den FC-Kader

CAS-Urteil: Diese Auswirkung hätte die Sperre auf den FC-Kader

Schon jetzt wird die drohende Strafe Auswirkungen auf die Transferideen der Kölner Verantwortlichen haben, eine sichere Perspektive kann der FC keinem Spieler aufzeigen. Das macht die Verhandlungen zumindest nicht leichter, wie FC-Sportdirektor vor rund zehn Tagen im Sport1-Doppelpass erklärte. Über genau dieses Problem stolperten die Kölner im Frühsommer mindestens bei Benedict Hollerbach, dem Vernehmen nach aber auch bei einem Sechser, der wie der Angreifer kurz vor Toreschluss noch abgesprungen sein soll. Im besten Fall spricht der internationale Sportgerichtshof in Lausanne also sein Urteil, den FC frei und die Kölner könnten tatsächlich an den richtigen Stellschrauben im Kader drehen. „Ich glaube schon, dass der FC dahingehend optimistisch sein kann, dass das Urteil reduziert wird. Dahingehend, dass die Sperre komplett aufgehoben wird, das würde ich mir für Köln zwar wünschen, aber diesen Optimismus würde ich nicht teilen“, sagt Sportrechtler Dr. Gregor Reiter.

Acht Verträge laufen im Sommer aus

Der Experte geht also davon aus, dass der FC „nur“ in diesem Winter mit der Sperre belegt sein wird. Ein Nachjustieren gerade an den Kaderschwächen wäre dann nicht möglich. Denn die Sperre bedeutet ein Registrierungsverbot. Neue Spieler könnten demnach beim Verband nicht registriert werden, hätten keine Spielerlaubnis. Der Kader würde sich also auf der „Haben“-Seite nicht verändern. Abgaben sind von einer möglichen Transfersperre laut Experten dagegen nicht betroffen. Schließlich soll eine Sperre gegen den Verein nicht auf den Schultern der Spieler ausgetragen werden, die den Klub möglicherweise verlassen wollen. Der FC müsste in diesem Fall mit dem aktuellen Kader bis zum Saisonende weiter arbeiten.

Genauso ist es im Worst-Case-Szenario allerdings auch möglich, dass der Gerichtshof bei der ausgesprochenen Sperre von zwei Transferperioden bleibt. Ein herber Schlag für den FC. „Ein Sommer ohne Transfers wäre sportlich wesentlich schwerer zu verkraften, als ein Winter“, sagt auch Fachanwalt Gregor Reiter. Das zeigt ein Blick auf die aktuelle Vertragssituation in Köln. Stand jetzt verfügen 23 FC-Profis über einen Kontrakt über das kommende Jahr hinaus. Heißt, bei zahlreichen Spielern, darunter auch Stammspielern oder Akteuren, die zum erweiterten Kreis des Stamms gehören wie Benno Schmitz oder Dominique Heintz, läuft der Vertrag im kommenden Sommer aus. Das gleiche gilt für die Leihspieler wie Luca Waldschmidt oder Rasmus Carstensen, die ebenfalls nur bis zum Sommer geliehen sind. Sollten diese Spieler den Verein verlassen und der FC dürfte den Kader nicht nachbessern, wären die Kölner in einer besonders misslichen Lage. Die ohnehin schon kritisierte Breite des Kaders würde empfindlich leiden. Sollten die Kölner zudem noch absteigen, würden sich mit Sicherheit einige Leistungsträger verabschieden. Köln könnte auch hier nicht nachbessern.

Die Hände wären dem FC nicht gänzlich gebunden

Doch die Transfersperre bedeutet nicht, dass den Kölnern in Sachen Kaderplanung die Hände gänzlich gebunden sind. So dürfen die FC-Verantwortlichen auch nach oder während der ausgesprochenen Transfersperre die Verträge mit den eigenen Spielern verlängern. „Es geht ausschließlich um Neu-Registrierungen. Ein Vertrag kann ja auch außerhalb der Transferperiode verlängert werden“, erklärt Fachanwalt Reiter. Und auch die Kaufoption der Leihspieler dürfen die Kölner definitiv ziehen. „Dies sollte eigentlich nicht gehen, da bei Ablauf des Leihvertrages der Spieler zurück zu seinem alten Verein muss, bei dem er auch noch einen Arbeitsvertrag hat und der FC müsste diesen Spieler bei einem endgültigen Transfer auf Grundlage eines Transfervertrags neu verpflichten und damit auch neu registrieren“, so Reiter. Aber: „Allerdings sieht Art. 25 Abs. 3 FIFA-Transferstatuen genau für diesen Fall eine Ausnahme vor: Rechtlich ist es eine Neuregistrierung, aber sie ist trotz Transfersperre ausdrücklich erlaubt.“ Der FC könnte also Akteure wie Carstensen und Waldschmidt fest an den Verein binden.

Und dann wären da noch die Nachwuchshoffnungen, die Talente, auf die viele Fans schon heute gerne setzen würden. Auch die Kölner Youngsters dürfte der FC wohl zu der Profimannschaft hochziehen. „Das ist kein Transfer im klassischen Sinne. Das sind Spieler des Vereins. Da ändert sich primär die Rechtsgrundlage, auf der sie beschäftigt sind“, sagt der Fachanwalt. „Meiner Meinung nach könnte der FC die Akteure auch bei einer ausgesprochenen Transfersperre zu Profis machen. Das ist keine Frage einer Neu-Registrierung.“  

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

 

Folgt uns auf:

Das sagt Timo Hübers über Harry Kane, die Bayern und „talentfreie Tugenden“

,
Startseite » Mark Uth » Seite 2

Das sagt Timo Hübers über Harry Kane, die Bayern und „talentfreie Tugenden“

Für Timo Hübers steht am Freitagabend ein besonderes Spiel auf dem Programm. Der Innenverteidiger wird es mit Harry Kane und damit dem aktuell besten Stürmer der Liga zu tun bekommen.

Trotz der anhaltenden Krise ist die Vorfreude auf das Bayern-Spiel am Freitagabend bei den Profis des 1. FC Köln groß. Am Rande des Trainings äußerte sich der Innenverteidiger zu der bevorstehenden Aufgabe. Das sagt Timo Hübers über Harry Kane, „talentfreie Tugenden“ und die Bayern.

Die 0:6-Pleite gegen Leipzig, das bittere Aus gegen Lautern, der glückliche Punkte in Bochum – nachdem zum Saisonauftakt auf das Kölner Abwehrzentrum weitestgehend Verlass war, lief es auch bei den beiden Innenverteidigern Jeff Chabot und Timo Hübers in den vergangenen Wochen alles andere als rund. Die Souveränität der ersten Pflichtspiele ist jedenfalls verloren gegangen, die Unsicherheit auch in der Kölner Abwehrreihe sicht- und spürbar. Ausgerechnet jetzt bekommen es die Kölner mit dem Rekordmeister, der torgefährlichsten und angriffslustigsten Mannschaft der Liga zu tun. Und mit einem Starensemble. „Es ist immer eine schöne Aufgabe, sich da zu messen“, sagte Timo Hübers am Dienstag nach dem Training. „Auch, wenn es eher unwahrscheinlich ist, dass wir in dem Spiel drei Punkte holen. Es ist aber auch ein Spiel, in dem es möglich ist ein bis drei Punkte zu holen. Das ist die Marschroute.“

Hübers bekommt es mit Kane zu tun

Mit nur sechs Punkten aus elf Spielen sind die Kölner denkbar schlecht in die Spielzeit gestartet. Das Spiel gegen die Bayern, ohnehin schon eine Mammutaufgabe, wird so zu einer noch größeren Herausforderung. Das heißt aber weder für Trainer noch für die Spieler, eine andere Herangehensweise zu suchen. „Wir müssen in den ganzen talentfreien Tugenden eine deutliche Bank besser sein als die Bayern und selbst dann ist nicht gesichert, dass wir etwas holen“, so Hübers. Der FC setzt also wie von Trainer Steffen Baumgart gefordert auf Willen, Leidenschaft, Körpersprache. Doch gerade die ließen die Kölner im Duell gegen den VfL Bochum einmal mehr vermissen. Das soll sich gegen die Bayern ändern. Wozu das führen kann, hatte unter anderem der 1. FC Saarbrücken beim Pokal-Erfolg über München bewiesen.

„Wir versuchen, das Stadion mit auf unsere Seite zu nehmen, selber Chancen herausspielen und dann schauen wir, was dabei herauskommt“, sagt der 27-Jährige. Bislang ist beim FC noch nicht viel herausgekommen. Bei den Bayern dagegen schon. 42 Tore hat der FCB in den bisherigen elf Spielen schon erzielt, alleine 17 gehen auf das Konto von Harry Kane. Und genau mit dem bekommt es Hübers am Freitagabend zu tun. „Er ist ein Weltklasse Stürmer, unheimlich Abschlussstark im Sechzehner“, sagt der Innenverteidiger. „Da können aber auch noch ein paar andere gut kicken. Deswegen müssen wir das im gesamten Abwehrverbund auffangen.“

Dabei überstrahlt der Stürmer aktuell so ziemlich alles, was die Bundesliga aufbieten kann. Kommt der englische Nationalspieler zum Abschluss, ist die Torwahrscheinlichkeit recht hoch. „Es hilft nichts, wenn wir versuchen, Kane eins-gegen-eins aus dem Spiel zu nehmen“, sagt Hübers. So etwas habe man vielleicht früher einmal probiert. „Vielleicht geht es eher darum, die Zuspieler nicht in die Räume kommen zu lassen, dass sie ihn gezielt anspielen können.“ Selbst das ist ein schweres Unterfangen. Immerhin kehren die meisten Bayern-Profis erst Mittwoch oder Donnerstag von ihren Länderspielreisen zurück. Eine große Vorbereitung auf den FC wird es nicht geben. Ein Vorteil für den FC? „Das kann ein Vorteil sein, es kann genauso gut keiner sein“, sagt Hübers. „Auch wenn es am Freitag nicht der leichteste Gegner ist, ist es den Versuch wert, da vielleicht etwas zu starten.“

Die Mannschaften liegen eng beieinander

Denn gerade eine kleine Serie kann aktuell viel wert sein. „Wenn man sich die Tabelle anschaut, ist das alles ganz eng beieinander. Es ist ja jetzt noch nichts entschieden. Wir müssen jetzt nicht zwei Mal in Folge gewinnen, um überhaupt wieder dran zu sein“, sagt Hübers. Tatsächlich würde der FC die Abstiegsränge mit einem Sieh verlassen, der Tabellenzwölfte ist gerade einmal fünf Punkte entfernt. „Wir sind dran. Ein, zwei Spiele, dann kann es schon wieder ganz anders aussehen. Genauso wie es eine negative Serie gibt, kann es auch wieder eine positive Serie geben.“

 

Folgt uns auf:

Diese Bayern-Bilanz macht Mark Uth wieder zum Hoffnungsträger

,
Startseite » Mark Uth » Seite 2

Diese Bayern-Bilanz macht Mark Uth wieder zum Hoffnungsträger

Nur gegen den FSV Mainz traf Mark Uth in seiner Karriere häufiger. Fünf Tore erzielte der Kölner Stürmer gegen den Rekordmeister. Auch ein Sieg bringender Doppelpack war schon dabei und damit ist Uth aus dem aktuellen Kader nicht alleine.

Gegen den VfL Bochum erwischte auch Mark Uth sicherlich nicht den besten Tag. Obwohl der Angreifer noch wenige Tage zuvor als der großes Hoffnungsträger des 1. FC Köln galt. Das ist er allerdings für das Spiel gegen den Rekordmeister. Mark Uth mit starker Torbilanz gegen die Bayern.

Die erfreuliche Nachricht ploppte bereits vor dem Auftakttraining im Vorfeld des Bayern-Spiels auf. Mark Uth wird wieder am Mannschaftstraining teilnehmen, hieß es am Montagmorgen von Klubseite. In der vergangenen Woche hatte der 32-Jährige etwas „gespürt“ und wurde umgehend aus dem Training genommen. Nach der langen Leidenszeit der vergangenen Saison und dem verpassten Liga-Auftakt in dieser Spielzeit ist der FC bei Uth besonders vorsichtig. Der Stürmer habe eine Reaktion auf die Belastung verspürt, hieß es. Das Freundschaftsspiel in seiner Heimat gegen die SpVg Porz ließ der Angreifer am vergangenen Mittwoch aus, Uth schrieb ein paar Autogramme und verabschiedete sich nach dem Spiel in die freien Tage. Die Sorge, der Stürmer würde erneut ausfallen, dürfte nicht nur bei den Anhängern groß gewesen sein.

Fünf Pflichtspieltore gegen den Rekordmeister

Denn nach seinem doch starken Auftritt im Pokal gegen Kaiserslautern war der 32-Jährige, der auch in seiner Zeit beim FC nicht nur erfolgreiche Phasen erlebte, so etwas wie der Inbegriff des Hoffnungsträgers. Kein Wunder, Uth hatte gegen Lautern die Wende eingeleitet, dem Kölner Spiel Leben eingehaucht, auch wenn es am Ende nicht zu einem Erfolg reichte. Doch schon gegen Augsburg wenige Tage später sah es ein wenig anders aus. Uth benötigte nahezu eine komplette Hälfte, um ins Spiel zu finden, kam erst in der zweiten Halbzeit seinem Status als Hoffnungsträger nahe. Gegen Bochum tauchte der Offensivspieler sogar weitestgehend ab, hatte kaum Zugriff auf das Spiel. Uth eroberte allerdings den Ball unmittelbar vor dem 1:1 durch Davie Selke. Und doch war die Leistung des gebürtigen Kölners alles andere als überzeugend. Ist die Stellung des Hoffnungsträgers also bereits wieder verpufft?

Ausgerechnet das Spiel gegen die Bayern könnte ein gutes Omen für den FC und Mark Uth sein. Zumindest ist der Stürmer gegen den Rekordmeister besonders gerne erfolgreich. Nur gegen den FSV Mainz 05 traf Uth in seiner Karriere häufiger. Der 32-Jährige weiß jedenfalls, wie man gegen den ehemaligen Nationalkeeper Manuel Neuer Tore schießt. Fünf Treffer hat der Angreifer schon gegen den Rekordmeister erzielt. Zuletzt bei der unglücklichen 2:3-Niederlage in der Saison 21/22, als die Kölner ein 0:2 noch egalisierten, um am Ende doch noch knapp als Verlierer vom Platz zu gehen. Uth hatte damals nach Vorarbeit von Kingsley Ehizibue das zwischenzeitliche 2:2 erzielt. Nur vier Wochen zuvor war der Stürmer sogar doppelt gegen den FCB erfolgreich – allerdings in einem Testspiel im Rahmen der Saisonvorbereitung, die Treffer tauchen in der offiziellen Statistik nicht auf. Doch es war nicht der erste Doppelpack gegen die Bayern. Im September 2017 setzte sich Hoffenheim überraschend gegen die Bayern durch. Beim 2:0-Erfolg der Sinsheimer war Uth doppelt erfolgreich.

Auch Adamyan bereits mit gewinnbringendem Doppelpack

Und damit ist der Angreifer im Kölner Kader nicht alleine. Auch Sargis Adamyan traf bereits doppelt gegen die Bayern, verhalf ebenfalls der TSG Hoffenheim zu einem Sieg über den Rekordmeister. Auf insgesamt fünf Pflichtspieltore gegen den FCB kommt aber nur Uth. Kein anderer FC-Profi aus dem aktuellen Kader traf öfter gegen München. Davie Selke kommt auf zwei Tore in 13 Duellen, Luca Waldschmidt war zwar vier Mal gegen die Bayern erfolgreich, allerdings in der U19, bei den Profis wartet der ehemalige Nationalspieler noch auf sein erstes Tor gegen die Bayern, genauso wie Steffen Tigges. Uth trifft also im Durchschnitt alle zwei Spiele gegen die Bayern, nach dem Gesetz der Serie wäre es am Freitag wieder so weit.

 

Folgt uns auf:

Offensiv gegen die Bayern: Der FC zwischen Mut und Harakiri

,
Startseite » Mark Uth » Seite 2

Offensiv gegen die Bayern: Der FC zwischen Mut und Harakiri

In die letzte Saisonphase des Jahres startet der FC ausgerechnet gegen den FC Bayern. Steffen Baumgart bleibt bei seinem Offensivfußball und glaubt an die Überraschung.

Für den FC geht es in den kommenden Wochen darum, die schwache bisherige Saisonbilanz ein wenig aufzupolieren und sich eine gute Ausgangssituation für den Rückrundenauftakt zu verschaffen. Doch ausgerechnet jetzt empfangen die Kölner den Rekordmeister. Trainer Steffen Baumgart will auch gegen die Bayern seinen Offensivfußball zeigen. Offensiv gegen die Bayern: Der FC zwischen Mut und Harakiri

FC-Trainer Steffen Baumgart ist nicht gerade bekannt für seinen Wankelmut. Im Gegenteil: der 51-Jährige bleibt sich, seinem Fußball, seinen Aussagen in aller Regel treu. Dafür wurde der Kölner Coach in jüngster Vergangenheit auch gerne und oft kritisiert. Der fehlende Wankelmut wird in diesem Fall mit Sturheit übersetzt. Baumgart sei stur, bei seinem Spielsystem, renne auch gegen Topteams blind an, mitunter ins Verderben, hieß es von so manchem Anhänger nach der 0:6-Pleite gegen Leipzig. Andere kritisierten die vermeintliche Missachtung der eigenen Jugendspieler. Max Finkgräfe und Damion Downs hätten doch schon auf deutlich mehr Einsatzminuten kommen müssen. Baumgart hält weiterhin an seiner Linie fest.

Baumgart bleibt bei seinem System

Und das aus seiner Sicht nicht ohne Grund. Über zwei Spielzeiten ist Baumgarts Verständnis von Fußball schließlich aufgegangen. Nach dem Fast-Abstieg in der Spielzeit 20/21 führte der Kölner Coach den FC in den europäischen Wettbewerb, brachte eine enorme Euphorie rund um das Geißbockheim. Und das eben mit seinem attraktiven Offensivfußball. Was dem 51-Jährigen jetzt von einigen Anhängern als ideenlos, kopflos, als Harakiri ausgelegt wird, galt noch vor einigen Monaten als mutig, wurde positiv wahrgenommen. Und das auch vollkommen zu recht. Denn mit diesem Fußball fuhr der FC in den vergangenen Spielzeiten Punkte und Siege gegen Topteams wie Leverkusen, Dortmund und Leipzig ein. Und sah auch gegen die Bayern nicht schlecht aus. „Wir haben es in den letzten Spielen gegen Bayern aus meiner Sicht gut gemacht und trotzdem in den letzten Minuten immer noch einen gekriegt“, sagte Baumgart am Montag.

So in der vergangenen Spielzeit. Ausgerechnet bei den Bayern sah der FC lange Zeit wie der Sieger aus, führte nach einem Treffer von Ellyes Skhiri bis in die Schlussphase mit 1:0, ehe Joshua Kimmich mit einem Hammer das Spiel noch egalisierte. Und auch im Mai, beim emotionalen Abschied von Jonas Hector und Timo Horn, schnupperte der FC an einer Überraschung, hätte dem BVB beinahe Schützenhilfe gegeben. Doch dieses Mal war es Jamal Musiala, der in der Schlussminute den Dreier für die Bayern noch eintütete. Grundsätzlich ist der FC also schon in der Lage, den Bayern Paroli zu bieten und das offensichtlich mit dem Baumgartschen Fußball. Nur will dieser in dieser Spielzeit noch so gar nicht gelingen. „Wir versuchen schon die Dinge zu machen, die wir für uns richtig halten. Wir wissen, was wir machen müssen, um überhaupt eine Chancen haben zu können“, sagt der Kölner Coach. „Selbst dann wird es schwer.“

Eine knappe Niederlage ist trotzdem eine Niederlage

Das Motto heißt also weiterhin mit der vollen Kapelle Richtung Angriff. Und trotz der Krise will Baumgart auch nicht eine knappe Niederlage als möglichen Erfolg gelten lassen. „Für uns zählt nicht nur eine gute Leistung, sondern auch das Ergebnis und das wollen wir haben. Daran werden wir alles setzen. Mir geht es nur ums Gewinnen“, sagte der Trainer. „Ein 0:2 ist auch eine Niederlage.“ Gegen die Bayern brauch es dazu aber eine „überragende Leistung“, sagt der Trainer. Immerhin spielt dem FC die Länderspielpause ein wenig in die Karten. Während die Kölner auf gerade einmal vier Spieler aktuell verzichten müssen, fehlt dem Rekordmeister gefühlt der gesamte Kader.

Nicht umsonst hatte sich FCB-Coach Thomas Tuchel über die Ansetzung der Partie geärgert. „Wenn die Jungs erst einen Tag vor dem Spiel zurückkommen, finde ich es verständlich, wenn ein Trainer darüber nicht glücklich ist. Aber wenn ich sehe, wie die Bayern zurzeit spielen, wird uns das leider keine Vorteile geben“, sagt der FC-Coach. Unterm Strich werden sich die Kölner also auf ihre Tugenden konzentrieren, die Baumgart auch einfordert. „Gegen die Bayern kann ich eine überragende Leistung bringen und trotzdem sechs Stück kriegen. Wenn wir unsere Tugenden auf den Platz bringen und trotzdem keine Chance haben, dann sind sie einfach zu stark“, erklärte Baumgart und schob dann die Marschroute für Freitag hinterher: „Gucken, was geht. Und alles raushauen.“

 

Folgt uns auf: